Umgang mit Familie wenn man gesellschaftlich stark unterschiedliche Meinungen/Vorstellungen hat

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Hallo,

Ich habe gemerkt dass ich mich was so Meinungen über Gott und die Welt angehen immer weiter von meiner Familie distanziere... In meiner Familie ticken zwar nicht alle gleich aber im großen und ganzen sind sie sich untereinander doch ähnlicher untereinander als ich zu ihnen. Ich habe noch eine Schwester.

Schwester würde ich zB als sehr stark "links" geprägt einstufen, viele Jahre an der Uni verbracht und auch ihr Freund hat sie wohl ebenfalls noch weiter in diese Richtung "radikalisiert", und sie sagt auch dass er sehr viel Ahnung von Politik hätte. Wobei "der hat sehr viel Ahnung" für mich eigentlich mehr so bedeutet "der sieht die Dinge so wie ich".

Meine Mum ist teilweise kritisch aber insgesamt doch sehr stark auf so einem Öko/Grünen Tripp. Kinder sind doof wegen Klima, der Mensch ist ein Unmensch weil er zerstört die Umwelt und versklavt Tiere und auch so ein leichter Männerhass wird finde ich immer mehr und mehr...Allgemein sehr intolerant was andere Meinungen angeht, ist dann gleich alles "Hass" und so. Bei ihren "Lieblingen" aus der Medienwelt wie zB Bosetti oder Kebekus sieht sie natürlich keinen Hass, da ist alles "wieso, stimmt doch". Vegan ist natürlich auch toll, aber wehe jemand macht mal nen kleinen Spaß über Frauen, oder sagt auch nur mal so "die Weiber" dann fühlt sie dich direkt angegriffen, obwohl sie selber ihren eigenen Ton dann als "normal" empfindet. Aufgrund ihrer Intoleranz verspüre ich dann teilweise auch das Ganze zu spiegeln. Sprich ihr absichtlich dann zu zeigen wie gleichgültig mir dieser Biokram und Veganes Zeug ist... So aus einem "du sagst mir ungefragt deine Meinung auch in dem Wissen damit zu nerven, also sage ich auch etwas was dich abfuckt".

Und mein Vater lebt irgendwie noch so halb im kalten Krieg. Totaler Realitätsverlust (in meinen Augen). Und hinterfragt quasi kaum was. Wenns irgendnen Gesetz oder Regel gibt wird es perse als gut angesehen, notfalls ist man einfach dumm weil irgendwas. Also sehr Staatshörig würde ich sagen. Bei Corona und Ukraine war/ist er auch so ein 100prozentiger.Also damit meine ich wirklich zu 100% die Linie, quasi ALLES ist richtig was Staat/Regierung macht (da war meine Mutter wenigstens etwas kritischer). Kurzum ich weiß nicht was sie wählen aber ich würde vermuten Schwester Links, Mutter Grüne und Vater SPD.

Ich persönlich sehe mich eher in der anderen Ecke. Es ist als ob lebt man quasi echt in einer Parallelwelt, Dinge die ich einfach als krass empfinde da sehen sie kein Problem. Ab und zu machen wir auch mal zusammen Urlaub, oft dann irgendwelche "speziellen" Restaurants, muss natürlich Vegan sein, während ich mich so mehr als "einfach gestrickt" bezeichnen würde. Wenns dort Hamburger, Pizza, Nudeln usw gibt reicht mir das.

Es ist auch immer so das Gefühl was ich habe dass sie sich absichtlich durch den Lifestyle etwas "abheben" wollen. Meine Schwester muss dann auch jedesmal erst nen Foto vom Essen machen so ala "schaut mal wo ich gerade wieder bin".

Wenn ich Hunger habe gehe ich zB durchaus auch mal zu BurgerKing oder McD. Dahin würden alle 3 von ihnen aber NIEMALS gehen. ich glaube ihnen wäre allein schon unangenehm reinzugehen dort auch wenn sie nichts essen müssten. Ich will es jetzt gar nicht an den Restaurantbesuchen festmachen aber gefühlt sind wir einfach KOMPLETT verschieden...

Und ich muss auch sagen ich fühle mich da echt Unwohl. Es ist einfach so ein "ich komme mit um euch einen Gefallen zu tun". Mir ist im allgemeinen gleichgültiger was andere von mir denken. Ihnen ist das aber enorm wichtig...

Habe auch einmal zufällig son halbes Gespräch mitbekommen durch die verschlossene Tür dass meine Mutter es "schade findet dass ich so bin wie ich bin, aber da müsse man mich einfach halt lassen". Hab es nicht angesprochen und eigentlich konnte ich mir das sowieso schon denken, aber traurig gemacht hat es mich schon...

Bin echt am überlegen ob ich beim nächsten mal Urlaub sage dass ich nicht dabei bin und auch sage dass ich mich nicht mehr wohl fühle in deren Umgebung...

Also mich stört jetzt nicht dass man mal nen Nachmittag oder Abend zusammen verbringt aber ich merke dann doch schon jedesmal die Themen, Meinungen usw. das sind halt alles so Dinge die mich einfach mal 0 interessieren... 

Weiß da nicht so recht weiter... Ich merke halt auch dass ich nicht so bin wie sie mich halt gern hätten... ich schaue auch zB GAR KEIN Fernsehen mehr. Bei denen läuft aber jeden(!) Abend der Fernseher...

Ich will gar nicht sagen dass die Fronten total verhärtet sind, so würde ich es nicht bezeichnen aber ich für mich habe halt auch schon irgendwie damit abgeschlossen und akzeptiert dass es halt einfach nicht passt...ich spüre auch dass ich nicht so bin wie sie mich gern hätten... aber auch so Aussagen wie dass Kinder schlecht fürs Klima sind und dass sie wenn sie heute jung wäre wohl keine Kinder bekommen würde weil ist ja böse Unterdrückung durch den Mann, aufgeben von "Karriere" und so, schmerzt dann schon als Kind....weiß auch noch einmal da waren wir auf einer Abschlussfeier und da hatte eine ihr Kind mit. Sie und ihr Mann waren schwarz, und das Kind (3Jahre oder so) folglich auch. Da haute meine Mutter auch sowas raus dass schwarze Kinder ja irgendwie süßer seien als weiße. Also das Kind war wirklich sehr süß, aber dennoch fande ich so eine Aussage auch daneben. Ich glaube sie wurde nichtmal in der Absicht gemacht um mich zu verletzen... Aber getroffen hat es mich schon dass ich auch nach Jahren es immer noch weiß....für mich heißt das übersetzt einfach "okay a) du bereust dass du Kinder bekommen hast, würdest du heute nicht mehr, und b) wenn schon Kinder dann fändest sie süßer wenn sie schwarz wären....". Auf der anderen Seite wenn ich dann mal Krank bin ist sie halt immer für mich da....Ist nich so dass ich sagen würde ich sei komplett egal...

 

Würde gern paar Meinungen hören aber ich vermute mal dass man da nicht viel machen kann....   Was ich auch merke wenn ich mit meinem Vater mal was zusammen machen, zB handwerkliche Sachen, dass er sehr schnell frustriert und sauer wird.... mag das Alter sein, aber auch das nervt mich zunehmend diese Aggressivität.... ging auch einmal soweit dass ich dann einfach gegangen bin weil ich darauf kein Bock hatte...

bearbeitet von ChrisLau
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Politische Diskussion in 3, 2, 1… ;-)

Spaß bei Seite und ran ans Problem:

1.) Was hast du denn von deinem Missfallen und deinen verletzten Gefühlen schon kommuniziert?

Merksatz: Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Vielleicht mögen deiner Familie und deiner Mutter deine Einstellungen nicht teilen, aber bewusst verletzen wollen sie dich sicher auch nicht.

Kommuniziere doch mal über das „hättest du lieber keine Kinder gehabt.“

Vielleicht räumt es sich leichter aus der Welt als gedacht.

Kann natürlich auch das Gegenteil bei herauskommen, aber dann weißt du woran du bist.

2.) Gibt es hinter gewissen Aussagen vielleicht sogar eine positive Intention? 

Wieder das Kinder-Beispiel.

Wie alt bist du denn/wie alt ist deine Schwester?

Vielleicht möchte deine Mutter auch nur „Druck“ in Bezug auf Enkel rausnehmen, weil das ja zumindest bei dir nicht so klingt, als wenn du verpartnert bist und bald Kinder kommen.

Sehr viel menschliches Verhalten ist eigentlich gut gemeint, aber schlecht gemacht. 

3.) Abnabelung bis zu einem gewissen Grad ist vollkommen gesund.

Mal abgesehen davon, dass es inzwischen genug Restaurants gibt, wo es Vegetarisches, Veganes und „normales“ Essen gibt (sogar in Brauhäusern und in Wiesn-Zelten), muss man auch nicht „alles“ zusammen machen. 

Again: Es fehlt das Alter, aber wenn sie extra in Restaurants gehen, wo es nix für dich gibt, dann mache entweder einen Gegenvorschlag oder sei auch mal nicht dabei. Solange du nicht direkt Weihnachen boykottierst, ist das meist eigentlich kein Ding.

Auch das Thema Urlaub liegt ähnlich. Das kostet meist Geld (außer sie laden dich noch ein?) und Urlaubstage oder zumindest Zeit. Da musst du nicht bei allem dabei sein.

Das ist alles nichts Besonders, sondern wie eingangs beschrieben eine gesunde Abnabelung. Vielleicht verbessert sich auch wieder euer Verhältnis, wenn du nicht so regelmäßig von deiner Family genervt wirst.

4.) Keine Brücken abreißen, wenn es nur Lebensphasen sind. 

Ich bin damals nach dem Zivi nach Australien und dann 3,5 Stunden vom platten niedersächsischen Dorf entfernt nach Köln gezogen fürs Studium.

Ich wollte zum einen Großstadt mit all ihren Möglichkeiten (auch für PU und Persönlichkeitsentwicklung) und zum anderen brauchte ich etwas Abstand.

Abstand vom recht beschaulichen und mir zu fadem Leben auf dem Land und andererseits auch eine gesunde Distanz von meiner Familie, weil ich gewisse Dynamiken (Eltern privat insolvent auf Grund der gescheiterten Selbständigkeit, meine Mum dominierte meinen Vater sehr ordentlich..) erstmal abstreifen wollte.

Fast Forward 20 Jahre später: Meine Schwester vor einigen Jahren, aber auch meine Eltern sind in den Nachbarort in den Speckgürtel von Köln gezogen. Und das sind Familien- und Babysitter-Ressourcen, die ich bei 3 Kids von 1-5 nicht missen möchte. Alle Freunde und Bekannte ohne so ein Konstrukte mit Kids sind ziemlich am strugglen.

Ich bin auf Grund gelöster Themen (hat mir den Ladies ja doch ganz gut geklappt, recht erfolgreich allgemein im Leben), aber auch gewisser Herausforderungen des Erwachsenenlebens zu viel mehr Verständnis gekommen und kann mich bei vielen Themen entspannt zurücklehnen oder schmunzeln.

 

 

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vor einer Stunde, Xatrix schrieb:

Wie alt bist du denn/wie alt ist deine Schwester?

Also meine Schwester ist Ende 20 und ich bin Mitte 30-

 

vor einer Stunde, Xatrix schrieb:

Was hast du denn von deinem Missfallen und deinen verletzten Gefühlen schon kommuniziert?

Quasi nichts. Aber ich fühle mich auch nicht verstanden, weswegen ich es halt nicht tue. Ich würde auch behaupten es ist einfach nicht genug Vertrauen für solche Gespräche da.

Ich will auch eigentlich nicht dass sie wegen mir irgendjemand ändert aber Fakt ist ich fühle mich auch irgendwie "unwohl" in deren Umgebung. Es ist die Verschiedenheit und auch das Gefühl dass Erwartungen gegenseitig gestellt werden die so nicht befriedigt werden. Was die Ausbildung angeht hat meine Schwester auch mehr geschafft. Ich bin in keinsterweise Neidisch aber bei ihr geht es in meinen Augen auch schon in diese typische Richtung dass sich sehr stark darüber Identifiziert wird was den Beruf angeht. Und da spielt dann dieses Vegane usw auch voll mit rein. Politische Haltung passt auch EXAKT dazu... Ist halt die klassische "Person" von der Uni. Wirklich 1:1.

Gab auch mal ne Szene da hatten wir uns gestritten wegen einem Missverständnis (hatte sie eingesperrt aber nicht unbeabsichtig aus Reflex weil ich immer abschließe) und sie dachte es sei ein dummer Witz gewesen. Jedenfalls meinte sie dann auch mal in der Wut oder was auch immer dass ich ja nix gebacken bekomme, war wohl eine Anspielung darauf dass ich "nur" eine einfache Ausbildung habe und sie halt 2mal Master...

Also ich bin nicht neidisch ABER ich bin halt komplett anders und ich will auch gar nicht so sein wie "sie". Aber ich habe immer so den Eindruck man möchte ganz stark dass ich genauso bin/werde wie sie...

Und je mehr ich das Gefühl habe man möchte mich darein drücken desto stärker verspüre ich auch das Gefühl zu zeigen dass ich das nicht will, ich will den Absichtlich Leute vor den Kopf stoßen und ihnen halt zeigen wie sehr ich deren Lebensmodell quasi "verachte". Es ist einfach irgendwo ein ein "du nervst mich extrem mit deiner Meinung, also nerve ich dich extrem zurück mit meiner Meinung weil ich ganz genau weiß du denkst komplett anders".  

Also meine Schwester definiert sich sehr stark über ihre Karriere und Abschlüsse, während mir so Titel gänzlich gleichgültig sind.. spielt auch das Thema Frauen mit rein. War damals Nerd und meine Baustelle waren eher die Frauen. Ich sag mal so ich hätte Karrieremäßig sicherlich auch mehr geschafft wenn ich mich mehr drauf konzentiert hätte, aber es war mir nicht sooo wichtig. Ich glaube aber bei meiner Schwester ist es am Ende auch irgendwie eine Art Kompensation, son Status Ding vielleicht "guckmal was ich habe". Aber muss sie am Ende wissen...

Muss aber auch gestehen dass ich der Meinung bin dass insbesondere meine Mutter das schon sehr oder mehr gefällt. Denke mir, aber könnte auch Unterstellung sein, dass sie die Kinder gerne so als "Aushängeschild" benutzt "schau mal was die erreicht haben". So als Ergebnis der eigenen Erziehung. Und bei meiner Schwester hat das in den Augen meiner Mutter vielleicht besser geklappt als bei mir. Also meine Mutter scheint vielleicht zu akzeptieren dass es mir nicht so wichtig ist aber verstehen tut sie es ganz sicher nicht und hätte sich auch ganz sicher anders gewünscht..

Bis vor ein paar Jahren war es auch noch so dass sie viel "Druck" gemacht hat. Aber irgendwann kam der Moment da hat sie es dann komplett sein gelassen. Was unser Verhältnis zumindest ein klein wenig gebessert hat..

Aber ich glaube schon dass sie insgesamt enttäuscht ist von mir..

vor einer Stunde, Xatrix schrieb:

Mal abgesehen davon, dass es inzwischen genug Restaurants gibt, wo es Vegetarisches, Veganes und „normales“ Essen gibt (sogar in Brauhäusern und in Wiesn-Zelten), muss man auch nicht „alles“ zusammen machen. 

Again: Es fehlt das Alter, aber wenn sie extra in Restaurants gehen, wo es nix für dich gibt, dann mache entweder einen Gegenvorschlag oder sei auch mal nicht dabei. Solange du nicht direkt Weihnachen boykottierst, ist das meist eigentlich kein Ding. 

Ja weißt du mich stört halt einfach auch irgendwo so der Fakt dass man wohin geht einfach nur um zu sagen dass man dann da war. Wenn ich das dann schon sehe wie Leute Fotos von ihrem Essen machen... ich geh halt einfach dahin wo ich Bock drauf habe und habe auch 0 das Bedürfnis wem zu zeigen dass ich da und da war...

Weiß nicht wieso das so ist aber Status ist nicht wirklich was womit man mich beeindrucken kann. Wir sind wirklich sehr verschieden, selbst an Weihnachten können wir uns nichtmal auf nen gemeinsammen Film einigen... meine Mutter ist da zB recht intolerant und guckt echt nur das worauf sie dann auch Lust hat, was dann bei mir auch dazu führt dass ich dann aus dem Grund ebenfalls diese intolerante Haltung einnehme und mich dann exakt genauso präsentiere. Ich wäre durchaus bereit nachzugeben aber nur wenn sie auch nachgeben würde.. mag kindisch klingen, und ist es sicherlich auch.

Ich glaube aber nicht dass ich ein Gespräch starten könnte.... ich könnte vielleicht sagen dass ich mich Unwohl fühle und dann erklären woran das liegt...

Im Grunde sind sie was so allgemeine Weltanschauung angeht zwar alle irgendwo verschieden aber insgesamt sich alle doch weitaus näher und ich bin da irgendwo so ganz weit abgeschlagen weiter draußen...zumindest auf meine Familie betrachtet.    

Müsste ich beschreiben wie so meine Freundin aussehen sollte, also Einstellungen, Verhalten usw. würde grob sagen EXAKTES Gegenteil von dem wie meine Mutter und meine Schwester ist..  Ich müsste auch wenn ich ehrlich bin sagen dass ich auf gar keinen Fall so enden will wie mein Vater sondern dann lieber allein bleiben würde...Also eine Frau wie meine Mutter wäre der Worst Case quasi für mich vom Bild einer Frau.

Glaub das Problem meiner Mutter ist auch dass mein Vater zuwenig Contra gegeben hat...Ist halt dieses klassische, am Ende gings doch so wie die Frau wollte und der Mann hat nachgegeben...

vor einer Stunde, Xatrix schrieb:

Politische Diskussion in 3, 2, 1… ;-)

Soll ja keine Politische Diskussion werden. Aber zur Erklärung musste ich das dennoch anführen weil ein Teil, sicher nicht alle, Probleme darauf zurückzuführen sind...

 

 

bearbeitet von ChrisLau

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Danke für deine vielen Gedanken, aber mit 35 solltest du so ein Gespräch starten und starten können. Vielleicht geht es dir ja auch einfach mal besser, wenn du solche Dinge ansprichst.

Gleichzeitig kannst du das „Mehr“ an Zeit jetzt doch mal in Dating und Persönlichkeitsentwicklung stecken. 

Ich lese bei dir sehr viel Ablehnung, Situationen, die du nicht magst, Verhalten, dass dir nicht gefällt, Einstellungen, die du nicht teilst.

No front, aber für einen 35-jährigen ist das sehr viel Mimimi. 

Allgemein habe ich das Gefühl, dass du dein Leben eher passiv erträgst und nicht selbst gestaltest.

Lies dich also hier ein und komme in die Aktitivtät. Fühlt sich als Mann besser an, bringt dir mehr Früchte ein und wenn du eine Partnerin hast oder viel unterwegs bist, hast du auch keine Zeit dich so lange in solchen Gedanken zu suhlen.

Und wer gewisse soziale Referenzererfahrungen gesammelt und zum Beispiel auch Ansprechen gemeistert hat, hat auch genug Selbstbewusstsein und Kommunikationswerkzeuge, um mal ein Konfliktgespräch einzuleiten oder deine Family einfach mal in ein Restaurant deiner Wahl einzuladen und ihr anfängliches Meckern zu moderieren.

Um das nochmal zu unterstreichen: Ich habe bewusst nach deinem Alter gefragt, weil ich den Text bei einem 16-22-jährigen sehr gut nachvollziehen kann. Dass du 35 bist und diese Probleme hast, lässt mich schon die Augenbrauen hochziehen.

Du bist zu alt, um alle deine Probleme auf deine Eltern abzuwälzen. 

Übernimm (mehr) Verantwortung für dein Leben. Es ist Zeit..

bearbeitet von Xatrix
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Ich kann das Problem verstehen. 

MMn solltest Du Deine Schwester etwas ignorieren und Dein Leben evtl. in der Tat eher in die eigenen Hände nehmen, nämlich dass Du Dich mit Deinen Eltern triffst, wenn Deine Schwester nicht dabei ist.

Familiensituationen sind schwierig, die hängen so an einem, weil man eben schon so eine lange Zeit miteinander lebt.

Ich finde den Tipp gut, dass Du Dein Leben mehr in die eigenen Hände nehmen solltest.

Deine Eltern leben auch nicht mehr ewig, Du wirst nicht immer der kleine Sohn sein.

Ich denke kontra zu geben im Sinne eines eigenständigen Lebens wäre richtig.

Du kommst jetzt in die Phase wo Du in dem Alter bist / wärst die Familie zu führen und die Alten zu pflegen.

Deshalb: Mehr Initiative bei der Gestaltung der Konstallation wäre wohl angebracht.

Deine Schwester würde ich eher oberflächlich fragen ob alles soweit in Ordnung ist. Es macht keinen Sinn sich mit ihren eigenen Mangelerscheinungen zu beschäftigen.

Achte Du drauf dass Du Deinen Teil machst und kümmer Dich um Dein Leben.

Wenn es wichtig und notwendig ist, solltest Du fair zur Seite stehen, ansonsten würde ich mich auf solche Familienspielchen nicht einlassen.

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@ChrisLau

wie bist du eigentlich innerhalb eines Jahres ein halbes Jahrzehnt älter geworden 😂

In dem Thread steckt aber genau das gleiche Muster, nämlich dass du Missstände, Bedürfnisse und Gefühle dich nicht anzusprechen traust.

Dieser Thread, der Beziehungsthread und dann noch ein eigener bezüglich der Tierliebe deiner Mutter, die du nicht magst, eröffnet doch viel Spielraum für Analysen von dir.

Ungesund konfliktscheu, fast ödipale Komplexe, Ablehnung der Frauen deiner Familie - ich habe selten sich so jemanden an deiner Mutter und Schwester abarbeiten sehen.

Es kann ein wenig dauern, bis du sie genehmigt bekommst, aber wenn der Leidensdruck entsprechend da ist und du gewisse Kriterien erfüllst, würde dir sicher eine kognitive Verhaltenstherapie guttun.

Wenn dir das noch zu krass oder zu weit von deiner Vorstellung entfernt ist, musst du Geld in die Hand nehmen und diese Thematiken in (doch einigen) Coaching-Sessions behandeln.

bearbeitet von Xatrix
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vor 8 Stunden, ChrisLau schrieb:

Ich will gar nicht sagen dass die Fronten total verhärtet sind, so würde ich es nicht bezeichnen aber ich für mich habe halt auch schon irgendwie damit abgeschlossen und akzeptiert dass es halt einfach nicht passt

Und das ist auch der gesündeste Weg, m.E. Möglicherweise sehe ich das zu hart, oder mir fehlen Weitsicht, Empathie und Verständnis. Aber ich kenne das aus der eigenen Familie; Vater und Tante waren schon vor 2020 seeeehr progressiv geprägt. Klassisches Bildungsbürgertum, hochintelligent, äußerst belesen und zu jedem Thema natürlich eine Meinung und einen ungefragten, spitzen Kommentar parat. Gab also fundamentale Differenzen, hinsichtlich Wertesystem und Lebensgestaltung. Ich hatte es mir dann angewöhnt, bei Besuchen das Ganze schön oberflächlich zu halten. Also quasi bestimme Knöpfe nicht zu drücken, und auf "sicherem Gebiet" zu sein; das Politische also nicht anzusprechen. Funktioniert natürlich nicht, weil das Ganze Leben fundamental davon beeinflusst wird; wenn dann natürlich der Schnaps floß wurde es zwangsläufig politisch (und die lieben Verwandten als Konsequenz ehrlich). Es ist ja am Ende des Tages auch nicht nur die Meinung, sondern die Konsequenzen für das Gesamte Leben, samt Lifestyle und Umfeld die daraus erwachsen. Da wird dann natürlich eher Second-Hand gekauft, Aktivismus betrieben, nachhaltiger Gemüseanbau im Garten praktiziert (wtf) und der Grünen Bürgermeister zum Abendessen eingeladen, der dann mal schön seine Degrowth Ideologie vorträgt, aber mit der S-Klasse samt Chauffeur vorgefahren kommt. Wohlgemerkt alles Anfang der 10er Jahre in BaWü vor COVID, Dieselskandal und Deindustrialisierung. Kannste dir echt nicht ausdenken und macht mich tbh. beim Schreiben schon wieder wütend. 😄 Da bleibt dann auch nur der Rückzug - Konfrontation kann die Familienbande (sofern dir diese denn überhaupt wichtig genug sind zu diesen Mensch) nachhaltig zerstören.  

Ich habe dann irgendwann für mich entschieden, dass ich keinen Kontakt mehr möchte - auch weil von der anderen Seite diese Bereitschaft auf "sicherem Gebiet" zu verweilen nicht vorhanden war. Ging jedes Mal los "...du mit deinem Aktienportoflio", "Kapitalist", "reaktionärer BWLer" blabla. Du siehst also, kann durchaus sehr extrem werden und Familien spalten. Da gibt es auch keine Lösung dafür, jedenfalls in meiner Welt nicht. Was soll ich mit solchen Menschen? Kenne deine Situation jetzt nicht im Detail, aber manche müssen zurückgelassen werden.. Ist am Ende dann dein Call, ob es dir das Wert ist. Und ob du genug Verständnis aufbringen kannst. Je nachdem wie deine sozialen Netze sonst so ausgeprägt sind, kann es durchaus Sinn machen für den eigenen Seelenfrieden diese Menschen aufzugeben. Ich war dann bei beiden auch nicht auf der Beerdigung; bzw. später dann am Grab.  

bearbeitet von Royal Beggar
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Das geschilderte Problem dürfte in vielen Familien vorkommen. Meiner Erfahrung nach macht es auch wenig Sinn, den Austausch oder Diskussion zu suchen, weil meist die Bereitschaft auf der anderen Seite fehlt. So wird beispielsweise der ÖRR als das Nonplusultra an Seriösität und Wahrheit gesehen und alles andere wird als FakeNews abgewertet und nicht anerkannt. 

Man merkt auch wie emotional und wenig sachlich die Diskussion geführt wird, was man bereits aus der Coronazeit kennt. Heute sind es eben andere Themen (Migration, Klima, Russland etc.). Da ist eine sachliche Diskussion oft nicht möglich.

Ich denke viele linke Frauen leben in ihrer Bubble (Freundeskreis, Uni, Medien etc).  Andere Argumente außerhalb des Mainstreams werden dann gar nicht mehr herangelassen oder auf Wahrheit überprüft. Da werden die üblichen Narrative blind nachgeplappert. Das birgt freilich auch Konfliktpotential zwischen den Geschlechtern (Frauen werden durch das Patriachat unterdrückt etc.) und ist für Beziehungen Gift. 

 

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War letzte Woche auch mal mit meiner Familie einkaufen. War für mich auch total andere Welt. Im Supermarkt "moment mal muss eben schauen ob sie diese einen Haselnüsse haben, die isst das Eichhörnchen immer so gern" (Hintergund: Eichhörnchen im Garten wird gefüttert). Vögel, Igel usw sowieso ebenfalls versteht sich von selbst. Der Kram wird auch im Internet bestellt. Ach und dann sind da ja auch noch die Haustiere Hund+Katze.

Ich bin zwar kein Buchhalter aber ich würde mal annehmen das was da im Monat an Tiere verfüttert wird dürfte sicherlich locker das sein was eine einzelne Person wenn sie vom BG lebt im Monat an Geld für Essen für sich allein zur Verfügung hat.

Vor dem Lachs dann mit diesem G&G Dreieck, war irgendwie im Angebot deswegen stand Vater da kurz vor, Mutter dann "neeeeeee, wenn dann nehmen wir nur was vernünftiges, Bio"

Auch wenns explizit nicht gesagt wurde hatte das auch so den Eindruck auf mich "lass das Zeug da mal für die einfachen Leute, da drüben ist das Regal wo die normalen Menschen zugreifen"

 

Soll ja jeder machen wie er meint aber ich fühle mich da ebenfalls in gewisserweise fremd.    Mich stören einzelne Aspekte daran auch nicht, Tierquälerei ist auch kacke und muss man sicherlich nicht unterstützen wenn man es sich leisten kann auch paar Cent mehr hinzulegen für so Dinge, ich glaube was halt stört ist viel mehr dass das ganze schon wie so eine Art Religion geworden ist.

Meine These ist dadurch dass die Kirche/Christentum/Glaube immer mehr und mehr an Bedeutung verloren hat in der Deutschen Gesellschaft, wurde erst diese Grundlage für diese "Ersatzreligionen" gelegt. Ich beobachte sehr stark dass viele Menschen sich halt enorm stark durch andere Dinge definieren wie zB ob man Vegan ist. Ob man E-Auto fährt. Und na? habt ihr schon alle artig ne Wärmepumpe? Das ist zu einer Glaubensfrage geworden. Man könnte da zB sagen "ja aber da gibts bei den Verbrennern ja auch, Leute die umbedingt daran festhalten wollen", jaaa stimmt aber in meinen Augen ist das erst als Reaktion darauf entstanden. Wenn die einen Leute halt mit Moral kommen "du musst umbedingt nun ein E-Auto fahren um ein guter Mensch zu sein" ist es zu erwarten dass da eine Gegenreaktion erfolgt, dass Menschen sich sagen/denken im übertragenen Sinne "diese Leute gehen mir so sehr aufen Sack, ich kaufe jetzt aus Prinzip ein Verbrenner, allein schon um meinen Kollegen/Nachbarn/Eltern damit aufen Sack zu gehen". Man will sich dann auch bewusst abgrenzen...

Eine Besorgniserregende Entwicklung... was kann man machen? Ich denke nix, bzw kaum etwas. 

Auf der einen Seite eine gewisse Portion Toleranz nur wenn Menschen sich sehr stark über etwas definieren dann kannste auch nicht erwarten sie sollen wenn du zu Besuch bist mal eben alle ihre Überzeugungen über Bord werfen...Das geht schlecht, ich mein irgendein Spruch, Wort, Satz usw. wird immer bleiben der "rausrutscht" vielleicht nichtmal in irgendeiner Absicht der dann bei dem anderen etwas triggert. Da bleibt dann oft nur die Zeit die man zusammen verbringt zu begrenzen...

 

 

 

bearbeitet von Danisol
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vor 3 Stunden, Danisol schrieb:

War letzte Woche auch mal mit meiner Familie einkaufen. War für mich auch total andere Welt. Im Supermarkt "moment mal muss eben schauen ob sie diese einen Haselnüsse haben, die isst das Eichhörnchen immer so gern" (Hintergund: Eichhörnchen im Garten wird gefüttert). Vögel, Igel usw sowieso ebenfalls versteht sich von selbst. Der Kram wird auch im Internet bestellt. Ach und dann sind da ja auch noch die Haustiere Hund+Katze.

Ich bin zwar kein Buchhalter aber ich würde mal annehmen das was da im Monat an Tiere verfüttert wird dürfte sicherlich locker das sein was eine einzelne Person wenn sie vom BG lebt im Monat an Geld für Essen für sich allein zur Verfügung hat.

Vor dem Lachs dann mit diesem G&G Dreieck, war irgendwie im Angebot deswegen stand Vater da kurz vor, Mutter dann "neeeeeee, wenn dann nehmen wir nur was vernünftiges, Bio"

Auch wenns explizit nicht gesagt wurde hatte das auch so den Eindruck auf mich "lass das Zeug da mal für die einfachen Leute, da drüben ist das Regal wo die normalen Menschen zugreifen"

 

Soll ja jeder machen wie er meint aber ich fühle mich da ebenfalls in gewisserweise fremd.    Mich stören einzelne Aspekte daran auch nicht, Tierquälerei ist auch kacke und muss man sicherlich nicht unterstützen wenn man es sich leisten kann auch paar Cent mehr hinzulegen für so Dinge, ich glaube was halt stört ist viel mehr dass das ganze schon wie so eine Art Religion geworden ist.

Meine These ist dadurch dass die Kirche/Christentum/Glaube immer mehr und mehr an Bedeutung verloren hat in der Deutschen Gesellschaft, wurde erst diese Grundlage für diese "Ersatzreligionen" gelegt. Ich beobachte sehr stark dass viele Menschen sich halt enorm stark durch andere Dinge definieren wie zB ob man Vegan ist. Ob man E-Auto fährt. Und na? habt ihr schon alle artig ne Wärmepumpe? Das ist zu einer Glaubensfrage geworden. Man könnte da zB sagen "ja aber da gibts bei den Verbrennern ja auch, Leute die umbedingt daran festhalten wollen", jaaa stimmt aber in meinen Augen ist das erst als Reaktion darauf entstanden. Wenn die einen Leute halt mit Moral kommen "du musst umbedingt nun ein E-Auto fahren um ein guter Mensch zu sein" ist es zu erwarten dass da eine Gegenreaktion erfolgt, dass Menschen sich sagen/denken im übertragenen Sinne "diese Leute gehen mir so sehr aufen Sack, ich kaufe jetzt aus Prinzip ein Verbrenner, allein schon um meinen Kollegen/Nachbarn/Eltern damit aufen Sack zu gehen". Man will sich dann auch bewusst abgrenzen...

Eine Besorgniserregende Entwicklung... was kann man machen? Ich denke nix, bzw kaum etwas. 

Auf der einen Seite eine gewisse Portion Toleranz nur wenn Menschen sich sehr stark über etwas definieren dann kannste auch nicht erwarten sie sollen wenn du zu Besuch bist mal eben alle ihre Überzeugungen über Bord werfen...Das geht schlecht, ich mein irgendein Spruch, Wort, Satz usw. wird immer bleiben der "rausrutscht" vielleicht nichtmal in irgendeiner Absicht der dann bei dem anderen etwas triggert. Da bleibt dann oft nur die Zeit die man zusammen verbringt zu begrenzen...

 

 

 

Ich finde, das was du beschreibst, ist in weiten Teilen ein ziemlich normaler Entwicklungsprozess.

Ab dem Zeitpunkt, an dem man aus dem Elternhaus auszieht, beginnt zwangsläufig eine mentale Abnabelung. Als Kind übernimmt man brutal viel Mindset von den Eltern, einfach weil man seit der Geburt nichts anderes kennt. Ihre Sicht auf die Welt ist erstmal die Normalität. Erst später kommt bei vielen die Epiphanie: "Moment mal, ich darf ja selbst denken." Und genau dann entsteht fast automatisch Distanz. 

Was noch dazukommt: Viele Menschen werden mit zunehmendem Alter tatsächlich kauzig. Besonders ab dem Renteneintritt fehlt oft der tägliche Austausch mit unterschiedlichen Menschen, Milieus und Meinungen. Man bewegt sich immer mehr in der eigenen Bubble, bekommt kaum noch echtes Gegenfeedback und niemand sagt mehr: „Du bist da gerade komplett weltfremd unterwegs.“ Über Jahre schaukeln sich dann Überzeugungen hoch, werden moralisch aufgeladen und zunehmend absolut gesetzt. Der gesunde Menschenverstand wird nicht bewusst abgelegt, er wird einfach nicht mehr korrigiert.

Währenddessen passiert bei jemandem der mitten im Erwerbsleben steht Gegenteil: Er hat weiterhin Kontakt zur Realität, zu unterschiedlichen Lebensentwürfen, zu Menschen außerhalb dieser Öko-Moral-Blase. Die Sicht wird differenzierter, pragmatischer, unabhängiger. Dadurch entsteht dieser Eindruck, dass man sich in unterschiedliche Richtungen bewegt. Nur fühlt es sich besonders schräg an, weil man innerlich immer noch erwartet, dass „die Eltern“ eigentlich die geerdeteren sein müssten.

Manchmal ist erwachsen werden eben genau das: zu erkennen, dass Nähe nicht automatisch durch Blutsverwandtschaft entsteht und dass man Frieden findet, indem man aufhört, von Menschen etwas zu erwarten, was sie nicht (mehr) geben können. 

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vor 3 Stunden, holywater schrieb:

Ab dem Zeitpunkt, an dem man aus dem Elternhaus auszieht, beginnt zwangsläufig eine mentale Abnabelung. Als Kind übernimmt man brutal viel Mindset von den Eltern, einfach weil man seit der Geburt nichts anderes kennt. Ihre Sicht auf die Welt ist erstmal die Normalität. Erst später kommt bei vielen die Epiphanie: "Moment mal, ich darf ja selbst denken." Und genau dann entsteht fast automatisch Distanz. 

Stimme ich zu, hats immer gegeben. Und sicher wenn wir mal zurück denken, nach dem Krieg, die eine Generation hat erst alles wieder aufgebaut. Die Kinder dann hatten es schon besser, vielleicht mit 18 hatte man dannn so schon ein eigenes Auto, die Eltern hingegen hatten ein völlig zerstörtes Land, da war nicht an Auto zu denken...da gibt es natürlich Unterschiede.

Aber in meinen Augen sind heute 2 Dinge anders: Und zwar haben wir den Zenit überschritten, es wird normal sein dass es den Kindern nicht mehr besser sondern eher schlechter gehen wird... und zum anderen Politik, Spaltung usw. 

Ich glaube dass die Parrallelwelten, Bubbles oder wie man es auch nennen will heute tatsächlich auch einfach größer sind. Andere Meinungen zu ertragen mitunter verlernt wurde...

 

bearbeitet von Danisol

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vor 13 Stunden, Danisol schrieb:

.

Aber in meinen Augen sind heute 2 Dinge anders: Und zwar haben wir den Zenit überschritten, es wird normal sein dass es den Kindern nicht mehr besser sondern eher schlechter gehen wird... 

 

Schau dir Länder an, die weiter entwickelt sind als Deutschland. In anderen Ländern ist kein Zenit überschritten. Die Menschen in der Schweiz beispielsweise würden nie sagen, dass es zukünftigen Generationen nicht noch viel besser gehen kann. Oder? 

 

Am 21.12.2025 um 04:37 , ChrisLau schrieb:

. Ich glaube sie wurde nichtmal in der Absicht gemacht um mich zu verletzen... Aber getroffen hat es mich schon dass ich auch nach Jahren es immer noch weiß....für mich heißt das übersetzt einfach "okay a) du bereust dass du Kinder bekommen hast, würdest du heute nicht mehr, und b) wenn schon Kinder dann fändest sie süßer wenn sie schwarz wären....". Auf der anderen Seite wenn ich dann mal Krank bin ist sie halt immer für mich da....

Ich sehe da schon eine ziemliche Aggression im Verhalten deiner Eltern. Oder? Ich kenne das natürlich alles aus meiner eigenen Familie. Seid vielen, sehr vielen Jahren. Die Front verläuft bei uns zwischen meiner Mutter  und mir auf der einen Seite... gegen den Rest der Welt. Und es ist halt auch cool, weil es meine Mutter und mich zusammen gebracht hat. Da sind meine beiden älten Schwestern ziemlich eifersüchtig. Haha. 

Und ich habe meine Argumentation Fähigkeiten in den letzten Jahren perfektioniert und es macht mir regelrecht Spaß, die Argumwnte meiner Sxhwestrn in der Luft zu zerreißen, haha... ich bin so böse. Ich bringe gar keine eigenen Argumente, das ist der Trick. Und ich breche es immer herunter auf die Wahrheit. Was ist die Wahrheit? Klar würde ich mich mittlerweile als reaktionär bezeichnen. Aber in einer sachlichen Auseinendersetzung hat das nichts verloren. 

Und ich habe eine sehr große physische Distanz zu meiner ganzen Familie, da ich nicht mehr in Deutschland lebe. Dadurch habe ich auch Distanz zur DDR 2.o. Haha. 

Der Rat, den hier schon viele vorgebracht haben, ist richtig: unabhängig werden von der Familie. Die Leute einfach reden lassen. Es egal finden, wie sie über einen denken. Erfolgreich sein. 

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Am 23.12.2025 um 14:59 , Jimbo schrieb:

Der Rat, den hier schon viele vorgebracht haben, ist richtig: unabhängig werden von der Familie. Die Leute einfach reden lassen. Es egal finden, wie sie über einen denken. Erfolgreich sein. 

Ich finde bei allem gibt es aber auch Grenzen.... meine Mutter ist auch so stark in dieser Feminismus Bubble "gefangen". Kebekus sei "voll witzig". Schwangerschaftsabbruch am besten bis kurz vor Geburt alles andere ist quasi schon purer Frauenhass, Kinder schlecht fürs Klima, Heiraten (obwohl man verheiratet ist) ist doof weil der Mann zerstört dadurch Karriere der Frau und blablabla...

Also da ist bei mir halt auch ne Grenze spätestens wenns in die Richtung geht ala "wäre am liebsten nie Mutter geworden". Ich mein ich sitze halt auch nicht am Weihnachtstisch wenn meine Schwester daneben sitzt und haue einen raus wie "boar ich wäre ja am liebsten Einzelkind geblieben".  Also da ist son Punkt erreicht wo man in meinen Augen einfach Rücksicht zu nehmen hat besonders wenns in die Richtung geht wo man die Kompletten Existenzen von anderen in Frage stellt...Ich verlange nicht dass jemand seine Meinung ändert aber ich finde sehr wohl dass man wenn man zusammen sitzt dann gewisse Meinungen die andere Verletzen können für sich behält... Ich bin ja auch stark gegen diesen ganzen Regenbogenkram und jeder kann das sein wie er sich fühlt. Aber wenn ich nen Onkel hätte der meint er sei ne Frau würde ich da halt wegen ihm auch wenn ich das ganze als Theater empfinde durchaus mitspielen.... Aber Toleranz ist keine Einbahnstraße, soviel sei gesagt... Ich weiß dass viele das auf beiden Seiten des politischen Spektrums das aber gern so sehen. Also entweder finden ALLE ne Lösung oder man geht sich aus dem Weg. Was auf jedenfall nicht klappt wenn einer einen macht auf "ich sage das wo immer ich Bock drauf habe" und dann umgekehrt natürlich ne Snowflake Mentalität an wen Tag legt "ich fühle mich durch alles verletzt, also darfst du das nicht sagen".

Ich spiegel da immer gern die Leute...Ergo je mehr Toleranz sie von mir erwarten desto mehr teste ich auch deren Toleranz aus... Man kann natürlich nicht das grundsätzliche Verhalten von Menschen ändern insbesondere wenn sie "einfach so sind" und es nicht böse meinen, zB dass man voll in diesem Veganen Kram aufgeht... aber ich finde auf gewisse Äußerungen kann man durchaus verzichten.

Hab das auch schonmal einer LTR gesagt als wir dann wieder zuhause waren dass ich mich nicht sehr wohl gefühlt habe bei ihrer Familie und oftmals mich einfach nur aus reiner Höflichkeit zurückgehalten habe meine Meinung zu sagen...Es muss sich niemand ändern, aber dann muss die "Gegenseite" eben damit leben dass der Kontakt reduziert wird oder auf 0 gefahren wird...

Auch bei Familie gilt am Ende wieso soll ich dahin fahren wenns die reinste Qual für mich ist...natürlich selbstkritisch sein, immer, ist man selber halt der der sehr intolerant ist was andere Meinungen angeht oder sind es die anderen die einfach maximal unsensibel sind und sich damit noch im Recht fühlen...

Hab das bei meiner Mum auch gemacht wie in manchen LTRs, einfach klar und offen gesagt, manchmal auch unter 4 Augen wie ich manches finde. Und dann auch klargemacht das ist jetzt keine Debatte oder Diskussion, es gibt kein Argument was der andere sagen kann um meinen Standpunkt um 180grad zu drehen sondern einfach klar gemacht "hier gibt es ne Grenze, kannste natürlich einfach ignorieren, aber hat dann Folgen, notfalls gehe ich dann". Weil aufstehen und zu gehen also mit den Füßen abzustimmen ist das einzigste was du wirklich zu 100% kontrollieren kannst. Wo du die totale Kontrolle drüber hast...Man muss sich halt nicht alles gefallen lassen... und ja auch als Mann darf man sich verletzt fühlen... bei ner LTR würdest ja auch nicht tolerieren wenn die Freundin dich vor ihren Freundinnen und Freunden runtermacht und anschließend einfach nur sagt "ach komm, stell dich net so an!". Es gilt dass ich keine Zeit mit Mensch x oder y verbringen MUSS sondern das meine freie Entscheidung ist. 

Hatte auch ne lange Zeit im Leben diesen Drang anderen gefallen zu wollen. Wahrheit ist aber man kann nie allen gefallen..Es geht darum ehrlich zu sich selbst zu sein..

Ältere Menschen sind oft stur und können Fehler oft nicht eingestehen aber wenn du dann als Kind auch mal einfach gehst in gewissen Situationen findet hier und da durchaus dann später Selbstreflektion statt hier und da. Bekommst vielleicht keine Entschuldigung aber die Menschen passen dann durchaus ihr Verhalten ein klein wenig an...

bearbeitet von Danisol
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Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Ja ich glaube ich muss einfach loslassen und akzeptiere dass die Dinge sind wie sie sind...

Muss gestehen dass das was meine Mum über mich denkt mir quasi vollkommen egal ist, natürlich nicht zu 100prozent, aber insgesamt ist es mir schon recht gleichgültig...Wäre so der Letzte Mensch den ich um Rat fragen würde...

Hab mal wieder paar Stunden mit Eltern verbracht und die Kommentare nerven mich echt schnell. Es ist dann immer schnell der Punkt erreicht wo man am liebsten einfach wieder gehen würde... auch ne Diskussion führt halt zu nichts außer dass es dann "eskaliert".

Ich bin aber mittlerweile so ehrlich und sage wenn mich jemand fragt was los sei dass ich sage dass ich mich nicht Wohl fühle... führt dann aber schnell zu einem dass es als Angriff aufgefasst hat "da muss das Problem aber an dir liegen weil wir selbst finden uns toll". Also die Ableitung aus dieser Erkenntnis auf der anderen Seite aus meinen Worten dann darin besteht sich zu sagen ich sei selbst Schuld... ich will aber auch nicht dass sich jemand wegen mir ändert. Ich glaube die Dinge die sich da ändern müssten sind eh nicht zu ändern weil es einfach tiefe Überzeugungen sind des eigenen Weltbildes..

Meinen Vater muss man sich so vorstellen dass er quasi kaum was sagt, also so der Beta ist. Und meine Mutter im großen und ganzen so ein WokerClown. Immerhin nicht die Haare bunt gefärbt aber so halt diese typische 180grad Verdrehung, nen Mann der sich wie ne Frau kleidet, Lippenstift trägt und Bart hat sie so etwas dann nur sagen würde "boar der sieht aber gut aus". Ich glaube das ist irgendwo auch der tiefere Sinn dahinter die absoluten Ausnahmen als "normal" ansehen zu wollen und die Normalität, also das was die meisten sind, tun, sich kleiden usw. als störend empfunden wird was es zu überwinden geht...

Und ich merke auch je mehr einem mit diesen ganzen Dingen aufen Sack gegangen wird desto mehr radikalisiert man sich selbst, was mir halt auch nicht gefällt..Ich merke aber gleichzeitig irgendwie auch dass ich immer noch denke da wäre was zu retten...man können sie wieder auf den "rechten" Weg bringen.. Also so wie "früher". "Früher" waren meine Eltern recht normal, okay mein Vater war früher auch schon Beta und meine Mutter war immer mehr so diejenige die geführt hat, aber dieser ganze Woke Kram (ich bezeichne es mal so, weiß nicht wie ich es sonst nennen soll) war halt nicht.

 

Bin in letzter Zeit über vieles am nachdenken.... auch ob ich meine Zukunft noch in diesem Land sehe... hab beschlossen im jetzigen Jahr zumindest mal mehr zu reisen...bin einfach müde irgendwie von dem ganzen Scheiß hier..

Ich würde meine Familie aber schon als sehr privilegiert bezeichnen, vielleicht ist auch genau das das Problem. Meine Mutter hatte auch den Luxus nachdem sie Kinder bekommen hat nicht wieder arbeiten gehen zu müssen.Glaube das tut vielen auch nicht gut, wenn es keine echten Probleme mehr gibt erfindet man halt welche.

 

 

 

bearbeitet von ChrisLau
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@ChrisLau

Mal ein ganz praktischer Tipp: Ich glaube, dass dir die „let them“-Theorie ganz gut helfen kann. Du musst halt für dich identifizieren, was du eh nicht ändern kannst und in Bezug darauf einen Stoizismus entwickeln oder dich darin üben. A la „was störts die Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt.“

Zu der eigentlich recht banalen Theorie gibt es auch ein Buch, das in 2025 Platz 1 der Spiegel-Sachbuchliste war. Vielleicht gibst du dir das mal. Alternativ ist das hier auch ein guter, zusammenfassender Artikel https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kultur/let-them-theory-von-mel-robbins-warum-der-bestseller-so-erfolgreich-ist

Und: Ich finds auch ganz süß und sinnvoll unterstützend, wie hier die anderen Männer attestieren, dass an deinem Weltbild nix falsch ist und dass es vollkommen fein ist, das zu haben. Das unterschreibe ich.

Aber ich bleibe bei meiner Botschaft: Wenn du selbst eine Partnerin mit passenden Werten findest und dich dann auch mal an die Gründung einer eigenen Familie machst, ist der Ball viel mehr in deinem Court und du wirst automatisch unabhängiger von deiner Kernfamilie.

Allerdings ist das auch kein Selbstläufer, denn wenn deine Mum dann mal die Kinder betreut, kann es natürlich sein, dass sie ihnen Dinge sagt, die du anders siehst. Deswegen übe dich im Stoizismus.

Oder/ (besser) und: Mach dich unabhängiger. Dann bist du Weihnachten einfach mal in Thailand oder Hurghada am Strand. Es wird Zeit für dein eigenes Leben. Statt da wie son Trauer-Kloß zu sitzen, musst du mal mehr in den Driver Seat wechseln. So spüren sie dann mal, dass du auch nicht alles mit dir machen lässt. Du lässt sie zwar reden, aber dann sitzt du eben nicht mehr jedes Mal „am Tisch“. „Let them talk, but make‘em feel.“

Dann arbeitest du dich auch nicht mehr so an deinem Beta-Vater und deiner Woke-Mutter ab. Aktuell machst du hier nur therapeutisches Schreiben. Besser als nix, aber ich empfehle dir, ins Umsetzen zu kommen. Sonst schreibst du auch noch mit 40 und 45 diese Romane - wahrscheinlich nur noch passiver und verbitterter. Also: Mach‘s besser amigo!

PS. Songtipp für dich „Lass die Leute reden“ von den Ärzten ;-)

bearbeitet von Xatrix
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Am 1.1.2026 um 17:56 , ChrisLau schrieb:

Hab mal wieder paar Stunden mit Eltern verbracht und die Kommentare nerven mich echt schnell.

Deckel doch die Zeit auf 2 Stunden und geh dann, egal wie gut/schlecht es läuft.

Du wohnst ja anscheinend nicht mehr bei ihnen, von daher bist du ja nicht gezwungen ständig deren "Meinung" ausgesetzt zu sein.

Mit der Zeit wird auch die Familie "von allein" aufwachen... du musst sich nicht bekehren 😉

 

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Hab nur die Überschrift gelesen, jeden zufrieden zu stellen ist die Aufgabe einer Nutte & jemand der Charakter & ne eigene Meinung hat zu der er steht wird immer Gegenwind ernten.

bearbeitet von DirtyRabbit
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vor 17 Stunden, Xatrix schrieb:

Allerdings ist das auch kein Selbstläufer, denn wenn deine Mum dann mal die Kinder betreut, kann es natürlich sein, dass sie ihnen Dinge sagt, die du anders siehst. Deswegen übe dich im Stoizismus.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ihr Verhalten wenn ich mal Kinder hätte dann nicht "automatisch" anders wäre.. Könnte ich mir vorstellen. Obs so ist weiß ich nicht.

Sie hat ja so eine starke Anti Haltung bezüglich Kinder, sind halt Klimaschädlinge. Waren Essen, Restaurant relativ leer dann kam eine kleine Familie mit gerade mal 2 Kinder herein, die halt so waren wie Kinder nunmal sind. Also in meinen Augen waren sie aber relativ gut erzogen, also es gibt ja solche und solche. Waren definitiv welche von der Sorte die haste kaum wahrgenommen, zumal die auch woganz anders saßen. Rede jetzt NICHT von solchen die immer hin und her durch den Raum rennen und jedem geht es auf den Sack und den Eltern ist es egal. Bei meiner Mutter dann auch wieder negativer Kommentar bezüglich "Kinder, so ätzend". Sorry aber ich finde das abstoßend vom Verhalten her. Ich würde mich jetzt auch nicht gerade als ultimativen Kinderfreund bezeichnen aber dass sich jemand von 2 Kindern die quasi niemanden stören so getriggert fühlt dann am Tisch zu sagen dass Kinder ätzend sind finde ich zum Kotzen. Vorallem weil die quasi überhaupt nur bemerkt wurden als sie zur Tür reinkamen weil sie anschließend ganz woanders saßen..

Man stelle sich vor 2 Schwarze betreten den Laden und am Tisch hätte man dann so gesagt "scheiß Schwarze, ekelhaft!". So stelle ich mir halt keine Gesellschaft vor in der ich sein will. Sie ist im allgemeinen auch sehr passiv aggressiv mitunter wegen absoluten Nichtigkeiten...Auch wenn es dann mal so sprachliche Missverständnisse gibt dann gibt es nicht diese Lockerheit einfach zu akzeptieren dass man aneinander vorbei geredet hat dann ist da direkt diese Aggresivität in der Luft. 

Okay ich schreibe quasi nur negativ drüber, natürlich gibts auch nen paar Positive Dinge aber ich finde diese Marotten echt so unnötig und sie machen echt alles kaputt dass man da länger Zeit miteinander verbringen will... Manche Meinungen, wenn man es so nennen will, kann man doch eigentlich am Telefon mit der Freundin bereden ala "da waren 2 Kinder und das fande ich total nervig weil Kinder sind kacke!", aber so negative Vibes dann in der Runde zu bringen, dieses ungefragte, ist einfach sehr unangenehm. Vorallem haben wir das alle schon zig mal gehört und kennen die ganzen Punkte...

Ich schrieb ja weiter oben auch dass wir einmal wo waren und da war son schwarzes Kind, DAS wurde da "richtig süß" gefunden, wurde dann auch verbalisiert wie süß sie das findet. Ich wette wären die Kinder da im Restaurant nicht weiß sondern Schwarz gewesen hätte sie ihren scheiß Kommentar nicht gebracht... Es ist einfach echt dieser Woke Dreck mit dem das Hirn voll ist...

Soll jetzt dieses Jahr wieder in den Urlaub gehen, bzw paar Tage weg, zwar noch nichts konkretes aber ich werde zu 95% mich da ausklinken und nicht mitfahren...

vor 17 Stunden, Xatrix schrieb:

Mal ein ganz praktischer Tipp: Ich glaube, dass dir die „let them“-Theorie ganz gut helfen kann. Du musst halt für dich identifizieren, was du eh nicht ändern kannst und in Bezug darauf einen Stoizismus entwickeln oder dich darin üben. A la „was störts die Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt.“

Danke. werde ich mir mal ansehen.

 

Aber ja ihr habt Recht. In meinem Kopf existiert immer noch dieser Gedanke eines Schlüsselereignisses, etwas was sie erleben muss, etwas was man ihr sagen muss, damit sie sich selbst reflektiert und wieder normal wird.... davon muss ich mich trennen...

 

bearbeitet von ChrisLau

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