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Servus!

Mal ein kurzes Vorwort ... Ich war schon lange immer wiederstiller Leser hier im Forum, habe mich immer wieder mal mit Pickup beschäftigt, auch gesehen wie schon Kleinigkeiten sich stark auswirken, es aber nie systematisch umgesetzt. Das ist denke ich auch nicht mein erklärtes Ziel, wenn auch ich auf jeden Fall besser im Umgang mit Frauen werden will. Ich weis, dass sich hier ganz viel um Selbstentwicklung dreht, das ist auch mein zentrales Thema, vielleicht könnt ihr mir ja etwas Feedback geben in welches Eck von mir ich noch weiter schauen kann, oder wie ich so manches angehen kann. Viele von euch haben sicher ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich möchte auch einfach mal die ganze Story für mich zur Reflexion niederschreiben. Wir länger... Der Anfang ist mal viel Kontext zu mir, weiter unten ("Die letzen Monate...") dann zu meinen konkreten Themen.

Zu mir

Ich bin 29 Jahre, in der Nähe von Wien am Land aufgewachsen und vor einem Jahr, nach einer Trennung (dazu später mehr) nach Wien gezogen. Beruflich arbeite ich angestellt seit 9 Jahren als Techniker bei einer Airlinetochter, mittlerweile in Teilzeit, habe daneben seit 6,5 Jahren eine kleine IT-Firma und arbeite gemeinsam mit einem Partner an einer Geschäftsidee bzw einem Produkt/Lehrmittel für Schulen. Finanziell gehts mir wirklich gut, bin unabhängig und hab genug auf der Seite um mir von niemandem was sagen lassen zu müssen. Habe eine 3Z Wohnung mit Dachterrasse in einem Außenbezirk für mich alleine. Das alles hab ich mir durch viel Arbeit und smartes Wirtschaften in den letzten Jahren komplett selbst aufgebaut. Ich habe diesen Oktober zum studieren (Elektrotechnik, TU-Wien) begonnen, einfach weils mich interessiert und weil ich aus meinem Techniker-Job raus will, damit habe ich jetzt in den letzten Monaten mein Leben komplett verändert, war die beste Entscheidung meines Lebens. Meine Kindheit war wahnsinning schwierig, wurde für mein Aussehen (Größe, Haarfarbe) aber auch Verhalten gehänselt, hat mein Selbstvertrauen massiv geschädigt. Ich habe damals auch zu wenig Aufmerksamkeit von meinem Vater bekommen, mit Grund für einiges an meinem späteren Verhalten.

Ich gehe seit 2 Jahren in Therapie/Psychoanalyse (Th), begonnen weil ich mehrere Probleme hatte und teilweise noch immer habe, ich liste sie mal einfach ohne Reihenfolge auf:

  • Pornokonsum/Masturbation - ersteres hat meine Ex (Sophie) gestört, ich bin ihr echt dankbar, dass sie mich zur Th "motiviert" hat, das Problem ist noch immer da und sicher eines meiner größeren Themen bzw. ich glaube eher Sympthom von einem tieferen Problem
  • Angst vor Ablehnung - Überbegriff für eigentlich alles weitere... Mittlerweile dank Th viel besser, aber noch immer vorhanden, besonders bei Menschen die mir wichtig sind. Kann aber halbwegs damit umgehen.
  • Hatte das Gefühl, dass ich mich auf niemanden bzw. nur ganz wenige Leute verlassen kann bzw. mich niemand mag, obwohl ich eigentlich immer eine Hand voll wirklich guter Freunde aus der Kindheit hatte und noch immer habe.

Das alles hat sich in den letzten zwei Jahren massiv verbessert und ich habe viel über mich und meine Kindheit gelernt, auch darüber warum ich auf gewisse Situationen so reagiere wie ich es tue, sehr wertvoll. Ich habe bis vor kurzem nicht geglaubt, dass ich ein attraktiver Mann bin, habe mich immer geringgeschätzt, obwohl ich auch seit 7-8 Jahren regelmäßig Kraft/Boxtraining mache und seit einigen Jahren auch Bouldern/Klettern und Kitesurfen gehe, bin kein Bodybuilder aber recht fit und das fällt den Leuten auch auf, bekomme Komplimente dafür, fast ausschließlich aber von anderen Männern. Ich merke, dass ich sehr über meine Gefühle und Gedanken reflektieren kann, auch wenn ich oft nicht daraus schlau werde, fällt mir seit der Th sehr viel mehr auf, bei mir selbst aber auch bei anderen Menschen und wie andere auf meine Taten reagieren, das habe ich früher nicht so wirklich mitbekommen. Ich tue mir aber noch immer etwas schwer damit mich in die Mitte zu stellen und Aufmerksamkeit zu bekommen, weil das alles von früher negativ konnotiert war, als ich eben als Kind für meine Eigenheiten bloßgestellt wurde. Ist aber schon massiv besser geworden und ich kann es manchmal schon auch genießen.

Beziehungen & Soziales:

Im meiner Jugend habe ich überhaupt nicht mit Mädels gekonnt, ich war immer irgendwie komisch, weird, was auch immer. Hatte auch keine weiblichen Freundinnen, auf einem richtigen freundschaftlichen Niveau, zumindest nicht dass ich mich erinnern könnte. 2x gab es Situationen wo sich was hätte ergeben können, ich war aber einfach massiv zu blöd und habe einfach zu viel Angst gehabt irgendwas zu verhauen und habe deswegen garnichts gemacht.

Meine erste Beziehung (Sandra, HB6-7) hatte ich dann mit ca. 20J mit einer ehem. Schulkollegin, für ca. 6 Jahre,davon 4-5 zusammen gewohnt, im Nachhinein viel zu lange, ich war sexuell extrem unzufrieden, aber das Zusammenleben war gut, irgendwann dann mehr wie Freunde und ich konnte keine Alternative sehen, deswegen bin ich wohl so lange drin geblieben... sie ist dann ausgezogen, quasi direkt mit einem gemeinsamen Bekannten/Freund zusammengezogen, hat mittlerweile ein Kind und ist noch immer Teil vom weiteren Freundeskreis, sehe sie alle paar Monate auf gemeinsamen Feiern, alles fein. All die Probleme von vorher haben es mir so schwer gemacht die Beziehung früher zu beenden.... 3J früher wäre sicher kein Fehler gewesen, aber ist okay. Teil meiner Learnings, auch wenn ich gerne die frühen 20er wohl besser genutzt hätte... Nach der Beziehung habe ich mich das erste Mal mit Pickup befasst, wollte Frauen kennenlernen und mich "ausleben", hatte aber nie die Eier und Motivation die Energie reinzustecken um das wirklich umzusetzen. Da haben mich sicher auch meine Ängste, besonders vor der Ablehnung, blockiert.

Zweite Beziehung nach ca. 1,5 Jahren Single: Sophie, 9 Jahre älter als ich, dauerte ca. 2 Jahre, davon 1 Jahr zusammen gewohnt, + nochmal über 1 Jahr On/Off Phasen. Menschlich war sie absolut toll, intelligent, direkt, sie stand total auf mich, sexuell fast perfekt, gemeinsame Interessen gegeben (Klettern, habe durch sie zum Kitesurfen begonnen und liebe es heute noch). Leider fand ich sie optisch nie extrem attraktiv (HB4-5), wobei mir das auch irgendwie meist nicht so wichtig war. Sie hat fast alles für mich gemacht was ich wollte. Ich habe die Beziehung zu Sophie 2024 im Herbst beendet, danach folgten diese On/Off Phasen bis vor ca. 2 Monaten wo ich es komplett beendet habe. Menschlich war sie toll, aber optisch leider nicht attraktiv und unsere Wünsche (insb. Kind, Biologische Uhr hat gekickt obwohl das vorher eher kein Thema war) gingen einfach auseinander. Nach der ersten Trennung hatte ich immer wieder krasse Regrets und Angst niemanden zu finden, mit dem ich mich so verstehe und wo es auch sexuell so gut passt (für mich extrem wichtig). Sie machte sich Hoffnungen, dass es doch was wird, ich hatte wollte Sex, Nähe und den Austausch mit ihr, wir haben uns schon echt gut verstanden. Das alles war definitiv nicht fair ihr gegenüber und hat auch mich nicht weitergebracht. War dann auch einer der Gründe warum ich den Schlussstrich gezogen habe. In der Beziehung habe ich auch immer wieder beobachtet, wie verschiedene Methoden von Pickup Wirkung zeigen, bzw hatte ich besonders zum Schluss hin eine ganz anständige Awareness wie sich verschiedenes Verhalten von ihr und mir auswirkt, das habe ich auch immer wieder bewusst genutzt.

Ich bin auch sonst eigentlich kaum mit neuen Leuten meines Alters in Kontakt gekommen, in der Arbeit immer die selben, hauptsächlich Männer und die 3 Frauen alle in Bez. auch sonst hat sich nie was ergeben, durch den Schichtdienst war es auf jeden Fall auch nochmal schwieriger sozial den Anschluss zu behalten, noch dazu mit den ganzen Ängsten, mich irgendwo mal reinzureklamieren wenn man auch mich vergessen hatte bzw. vll nicht mal gefragt hatte weil ich für die letzten drei Feiern wegen der Arbeit absagen musste... Ich war auch nie einer der Fortgehen in Clubs o.ä gemocht hat, habe mich ja nicht attraktiv gefühlt und hätte sowieso nicht gewusst was ich da tun soll, wenn ich dann mal 1x pro Jahr doch in einem war fühlte ich mich eher deplatziert. 

 

Die letzten Monate

Die Früchte meiner Th kommen raus und ich fange endlich an meine Wünsche zu verfolgen und auch umzusetzen und mich nicht mehr von Angst aufhalten zu lassen. Habe mein Studium im Oktober extrem kurzfristig begonnen, nach nur ein paar Tagen überlegen. Ohne Rücksicht auf Arbeit oder sonst was, hab mich einfach angemeldet und alles weitere (Teilzeit, Dienstplanung, etc. notfalls Kündigen) danach geklärt, es ist auch alles nach meinen Wünschen ausgegangen. Ja und durch das Studium komme ich jetzt massiv mit neuen und v.a. jungen Leuten und auch Frauen in Kontakt und merke, dass ich wahrgenommen werde, im Gegensatz zu früher. Im Gegenteil sogar, bin in einer Gruppe mit 80% Frauen gelandet, obwohl wir nur sehr wenige im Studium haben, scheine wohl ein angenehmer Umgang zu sein.

Habe auch eine Studienkollegin (Kristina, 23, HB7) kennengelernt, mit der ich mich sehr gut verstehe bzw. die offensichtlich auf mich steht, sie berührt mich dauernd, wir bleiben bei der U-Bahn noch ewig stehen weil wir nicht zum reden aufhören wollen... nur hat sie hat einen Freund. Sie hat mehrere Date-Anfragen abgeblockt weil sie ihrem Freund ja nicht unrecht tun will. Den hat sie aber auch nur genau 2x erwähnt, 1x wie ich sie das erste Mal gefragt habe, und 1x hat sie sich kurz über seine Stressigkeit vor Weihnachten beschwert... dazwischen nie auch nur ein Sterbenswörtchen. Sie schreibt mir auf WA Romane, bis mitten in der Nacht, kann man über alles schreiben / Audios schicken. Treffen geht nicht, außer es hat irgendeinen Uni-Kontext, dann ist es wieder okay wenn wir bis 22h in einem Lernraum sitzen... Wenn ich sie in Konkurenz gesetzt hab, selbst mit einem Mini-Kommentar war sie aber sofort voll da... Geht mir massiv auf die Nerven, teilweise soweit, dass ich keine Lust mehr hatte auf sie... Ich habs ewig vor mir hergeschoben ihr zu sagen, dass mich das massiv stört, wollte es weder per Text machen, noch irgendwo zwischendurch in der Uni... und wenn ich dann eine Chance gehabt hätte dann war die Ausrede vor mir selbst zu leicht zu sagen, "passt nicht" oder was auch immer weil ichs ja nicht verhauen will, fragt sich aber was überhaupt verhauen... Mit Ferienbeginn vor Weihnachten haben wir uns nicht mehr gesehen (ist auch zuhause bei der Familie in RUS), sie ist damit auch im Text unzuverlässiger geworden, teilweise kam dann wieder viel, mit einem großen Sorry fürs nicht melden... Jedenfalls hat mich dieses Verhalten einen Nachmittag extrem fertig, im Sinne von Abgelenkt und Demotiviert gemacht, hab dann meine Emotionen, Wut, etc, beruhigt und sortiert und hab ihr dann geschrieben dass mich das stört und ich das dann persönlich besprechen will. Seither ist sie nochmal unzuverlässiger aber wenn sie mir schreibt dann mit viel Energie und persönlichen Fotos... keine Ahnung, ich mag sie sehr aber das Verhalten geht mir massiv auf die Nerven. Ich halte jetzt einfach mal still und schau wie's dann persönlich läuft, das Texten ist für mich nur was für zwischendurch...  Ich denke, sie ist mit ihrem Freund nicht zufrieden und will mich als Backup bei der Stange halten. Keine Lust auf das herumgeeiere.

Jedenfalls merke ich, wie sehr meine eigene Energie und auch Motivation (Arbeit, Studium) durch sie jetzt in diesem speziellen Fall, aber ganz generell auch von anderen Menschen und Stimmungen zb. in der Arbeit abhängt. Für mein Gefühl zu stark. Ich merke, dass Soziale Kontakte für mich extrem wichtig sind, sowohl die körperliche Nähe und Sex aber auch der Austausch und Gespräche sonst sinkt meine Stimmung massiv und ich igle mich weiter ein. Ich habe auch das Gefühl, dass mein Pornokonsum damit zusammenhängt bzw steigt wenn ich da unzufriedener bin, war aber während der Bez. mit Sophie auch stark präsent obwohl da viel (oder auch nicht haha) gepasst hat. Gleichzeitig fehlt mir durch die Selbstbefriedigung aber dieser "Druck" und die damit verbundene Energie und Agressivität die davon kommt, wenn man unbefriedigt ist. Bsp: Am Freitag war ich mit Freunden in einem Club, war echt gut und eine 3er Gruppe Frauen hat die kleinste von ihnen so richtig Rückwärts in mich "reingeschoben", ich habs wahrgenommen aber wollte a) nicht creepy sein obwohl mMn kaum missverständlich, b) überfordert c) echt nicht so richtig gecheckt, was sie wollen, hatte auch nur mäßiges Interesse, obwohl ich (bewusst) eigentlich gern mit Frauen in Kontakt gekommen wäre. Als ich nicht darauf reagiert hab hat mich eine von ihnen komisch angeschaut und sie haben die kleine wieder weggezogen. Unterbewusst will ich sowieso nur, dass das mit Kristina was wird, bewusst realistisch habe ich mich davon verabschiedet, aber das bremst halt trotzdem und wünschen würde ichs es mir trotzdem...

Ich weiß, dass diese Oneitis nur durch andere Frauen geheilt werden kann, sagt auch meine Therapeutin...Fuck ten other women... ich hab nur das Gefühl, dass meine Ansprüche so hoch sind? Eine Frau wird für mich erst dann wirklich interessant, wenn ich mir ihr geredet habe und die Energie passt, dann ist auch die Optik weniger relevant. Mir ist es oft auch zu blöd Leute anzusprechen weil ich keine Lust habe eine Ablehnung zu riskieren die mich dann runterzieht, für ein nur vielleicht gutes Gespräch. Die Rechnung fürs Risiko der Ablehnung geht für die vielleicht-Upside unterbewusst nicht auf. Das ist nicht die Realität, aber halt meine Angstwelt. Darum warte ich darauf, dass sich von selbst was ergibt, nicht ideal.

 

Wie geht ihr mit den Ups/Downs um die durch andere Menschen verursacht werden? Wo nehmt ihr eure Disziplin her das zu tun was ihr tun worauf ihr Lust habt (Arbeit, Lernen, Frauen, etc.), egal was rundherum geschieht? Oder auch zum Thema Pornokonsum, falls jemand da Erfahrungen und Gedanken hat, sehr gerne!

 

Danke schonmal an euch fürs Lesen und euer Feedback!

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Moin, erstmal zur Einordnung: ich bin in einem ähnlichen Alter wie du.

 

Zu den Ups und Downs: Ich kenne die. Ich merke aber auch, wie die Downs von Jahr zu Jahr seltener werden bzw. ich meine „Energy“ (wie ich es für mich nenne) besser halten kann.

Ich habe mir über die Zeit halt Systeme geschaffen, die mich in einen Flow State bringen, aus dem ich Bock habe, auf Frauen zuzugehen. 

Zu diesem Systemen gehört mein Beruf, der mir viel gibt, gute Freundeskreise, Sport, gute Ernährung und guter Schlaf, ein paar Hobbies, geregelte Finanzen, guter Kontakt zu meiner Family usw. Eigentlich sind es die Basics.

Die Systeme federn mich auch ab, wenn es mit den Mädels mal nicht so läuft. Und ich gehe nur bewusst auf Mädels zu bzw. pushe, wenn ich in einem Up bin und eine Ablehnung ertragen kann. 

 

Ich kenne von mir auch noch die Zeiten, wenn ein Mädel mich wirklich flasht und ich „nur“ sie haben wollte. Ich bin aber immer am erfolgreichsten damit gefahren, meinen Fokus auch auf andere Mädels zu lenken. Manchmal hat es dann mit „dem“ Mädel geklappt, manchmal nicht.

Ich stell mir dann immer vor, was ich einem guten Kumpel raten würde… und dem würde ich raten, sich zu raffen und mal von „dem“ Mädel abzurücken. Mir hilft dann wirklich bewusster Abstand etc., eine realistische Einordnung ihrer Interessenlage usw. Ich schreibe mir das dann in einem ehrlichen Moment mit mir selbst auf und halte mich daran. 

 

Zu den Pornos: 

Ich hatte damit auch so meine Problemchen. Mir hat es geholfen, das ganze wirklich als „Sucht“ für mich einzuordnen. Ich habe alles probiert, nur Softporn, nur einmal im Monat, 90 Tage Zöllibat. Im Endeffekt merke ich, dass, wenn ich in einer Form Pornos konsumiere, ständig daran denken muss und es meine „Energy“ mit Frauen massiv stört (perfektionistische Ansprüche an Frauen, weniger wirklich echte Erfahrungen mit ihnen usw.)

Hab mir wirklich Podcast, Bücher und Videos von abstinenten Drogensüchtigen reingezogen und mich in Therapieansätze eingelesen. 

Als ich dann zum ersten Mal wirklich damit aufgehört habe, bin ich dann wirklich in eine Art Depression gefallen, weil der Kompensationsmechanismus auf einmal weggefallen ist. Hab das aber damals auch radikal gemacht und mit einer Therapie wäre das vermutlich anders gelaufen.

Gibt immer mal wieder Phasen, wo ich darin wieder reinrutschen könnte, bzw. auch Rückfälle hatte. Letzten Winter hatte ich etwas mit einem coolen Mädel, die ich aber körperlich nicht so richtig heiß fand. Es kamen so Gedanken: Das ist also jetzt eine Frau, die ich anziehen kann, und ich muss mich damit abfinden. Hab mir dann eingeredet, ich kann ja Pornos schauen, um Frauen zu sehen, die ich wirklich geil finde. 

Das Ding mit der Dame hat dann geendet. Ein paar Wochen später habe ich dann zwei Frauen kennengelernt, von denen ich mit der einen beim ersten Date gleich Sex hatte und die beide echt HBs 9 bis 10 waren. Dann dachte ich mir ich bin ein geiler Macker und hab wieder mit Pornos angefangen, weil ich das ja managen kann. Hab tatsächlich nur alle 2 Wochen eine „Session“ gemacht - aber eigentlich musste ich jeden Tag aufs Neue daran denken. Und diese Gedanken daran wurden krasser Monat für Monat. Hab mir dann auch eine schöne Oneitis eingefangen. Hab das Gefühl, dass sowas immer mit dem Pornoskonsum bei mir zusammenhing. 

Seit einem Vierteljahr bin ich wieder „clean“. Die Erfahrung hat mich einfach gelehrt, dass ich nicht mal ein bisschen Pornos gucken kann, sondern es wirklich KOMPLETT lassen muss. 

Bin da halt wirklich wie ein Alki der nicht mal einen Schluck davon trinken darf. 

Merke jetzt wieder, dass ich einfach wieder mehr Gefühl für gutes Game bei Frauen habe, ich bin mutiger, nicht so Perfektionistisch bei Frauen, genieße die Zeit mit ihnen mehr, und kann auch mal geduldig mit ihnen sein. 

 

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vor 6 Stunden, Sebiaut schrieb:

Pornokonsum/Masturbation - ersteres hat meine Ex (Sophie) gestört, ich bin ihr echt dankbar, dass sie mich zur Th "motiviert" hat, das Problem ist noch immer da und sicher eines meiner größeren Themen bzw. ich glaube eher Sympthom von einem tieferen Problem 

Ich denke hier ist es wichtig einzuordnen ob es eine wirklich Sucht ist... Auch Frauen insbesondere die eigene Freundin würde ich da auch nicht immer so als die objektivste Instanz betrachten...

Beispiel weil ich das auch hatte: Meine erste Freundin hat es damals (da war ich Anfang 20) auch gestört dass ich masturbiert habe und Pornos geschaut. Also es war nicht viel aber es war schon MAL der Fall. Sie sagte dass sie das verletzt. Hier ist aber die Frage wer ist hier im Unrecht. Wenn ich Bock habe aber meine Freundin nicht was bleibt mir andere übrig als es mir selbst zu machen? Jedenfalls passt es ihr nicht und sie fing dann mit Manipulationen an "wenn du das tust dann liebst du mich nicht".

Ich bin der Meinung dass viele Frauen den Zugang zu Sex auch gern mal als Druckmittel sehen. Sprich Sex gibts nur wenn das Mädel ja sagt...

Ich war Anfang 20, erste Freundin und hatte richtig viel Bock zu vögeln. Wir haben uns so jeden 2. oder 3. Tag gesehen ich hätte sie auch mehrmals am Tag vögeln können/wollen...

Auch da fing sie dann an ala "das sei gestört" "dir geht es nur um Sex".. Sprich schlechtes Gewissen einreden weil man Lust verspürt...  Wobei die Wahrheit aber die war sie hatte einfach nur noch soviel Lust auf Sex, und versuchte dann ihrerseits die Frequenz mit der sie Sex haben "musste" nach unten zu drücken über die Nummer mit mir schlechtes Gewissen einzureden....

Hab das auch später mal bei der ein oder anderen Frau erlebt... Hab mal eine versucht zu küssen, also 2mal auf einem Date, erster Versuche Block, dann gewartet also wieder normaler Umgang und dann nochmal zum Schluss erneut versucht.... sie kam mir dann ganz doof mit "du weißt dass das übergriffig war? Ich hab da nur nichts gesagt weil ich so nett war, aber eigentlich war das schon illegal, das ist dir bewusst oder?"

Bei solchen Weibern kann ich nur sagen LAUF...  Auch wenn du sie öfter vögeln willst als sie dich heißt das nicht dass mit dir was nicht stimmt, mit ihr aber auch nicht, es kann dann einfach sein dass das Verlangen unterschiedlich hoch ist....

Ich will hier gar nicht bewerten ob du ein tatsächliches Problem mit Pornokonsum hast oder nicht, kann das nicht beurteilen, nur man sollte bedenken dass die eigene Freundin hier auch nicht umbedingt so die neutralste Person ist der man alles glauben kann ohne zu hinterfragen...

vor 7 Stunden, Sebiaut schrieb:

Leider fand ich sie optisch nie extrem attraktiv (HB4-5), wobei mir das auch irgendwie meist nicht so wichtig war. Sie hat fast alles für mich gemacht was ich wollte. Ich habe die Beziehung zu Sophie 2024 im Herbst beendet, danach folgten diese On/Off Phasen bis vor ca. 2 Monaten wo ich es komplett beendet habe. Menschlich war sie toll, aber optisch leider nicht attraktiv und unsere Wünsche (insb. Kind, Biologische Uhr hat gekickt obwohl das vorher eher kein Thema war) gingen einfach auseinander. 

Wenn dich die Optics schon zu Beginn stören dann vergiss LTR. Es muss natürlich nicht das HB9 oder 10 sein, ich bin aber schon die Meinung dass es einfach insgesamt besser ist für die Entwicklung zum Mann wenn man solche Frauen durchaus schonmal in der Kiste hatte... muss ja nicht die LTR werden aber einfach mal sagen zu können "solche habe ich auch schonmal gefickt".

Kenn einige Männer die haben es damals ordentlich krachen lassen und hatten auch die geilsten Ladys im Bett hier aus meiner City, später dann sesshaft geworden mit einer Frau die nicht ganz so hübsch war, aber diese mädels sehen dann zum einen nicht total kacke aus, sondern halt "nur" normal, haben dafür aber nen sehr tollen Charakter meist...

Aber dennoch macht es kein Sinn wenn man von vornerein so dieses Gefühl hat "eigentlich finde ich sie ja nicht hübsch". Das wird dann nix...Und ne Frau die du Anfangs nicht hübsch findest wo dich am Aussehen was stört, daran wird sich auch beim kennenlernen nix ändern. Hab das auch durch. Man redet sich dann gern was ein, aber dieses "Problem" wird dann für immer da sein.. 

Kurzum: Es stört mich nicht wenn ich auf ner Bday Party bin und da sind hübschere Frauen als meine LTR. Aber ich möchte halt auch nicht dass wenn sich die Männer dort alle ne Frau aussuchen könnten meine Frau die wäre die als letzter oder zweitletzter gewählt werden würde....

 

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Vielen Dank euch beiden für euren Input! Das Schreiben und Lesen ist nice!

 

vor 19 Stunden, Danisol schrieb:

Ich denke hier ist es wichtig einzuordnen ob es eine wirklich Sucht ist... Auch Frauen insbesondere die eigene Freundin würde ich da auch nicht immer so als die objektivste Instanz betrachten...

Beispiel weil ich das auch hatte: Meine erste Freundin hat es damals (da war ich Anfang 20) auch gestört dass ich masturbiert habe und Pornos geschaut. Also es war nicht viel aber es war schon MAL der Fall. Sie sagte dass sie das verletzt. Hier ist aber die Frage wer ist hier im Unrecht. Wenn ich Bock habe aber meine Freundin nicht was bleibt mir andere übrig als es mir selbst zu machen? Jedenfalls passt es ihr nicht und sie fing dann mit Manipulationen an "wenn du das tust dann liebst du mich nicht".

Ich bin der Meinung dass viele Frauen den Zugang zu Sex auch gern mal als Druckmittel sehen. Sprich Sex gibts nur wenn das Mädel ja sagt... 

Ich würde es auf jeden Fall als Sucht bzw. Abhängigkeit bezeichnen. Die Symthome sind definitiv da und ich möchte raus bzw habe den Leidensdruck. Die Einschätzung war bei mir auf jeden Fall genau am selben Stand wie bei ihr. Mir hat einfach die Überwindung gefehlt den Schritt zu machen und mir Unterstützung zu holen und für den Tritt in den Arsch bin ich ihr dankbar. Hab jedenfalls nicht ihr zu Liebe mit der Th angefangen, das hätte ich nicht gemacht wenn meine Ansicht da konträr gewesen wäre.

Sex als Druckmittel war bei ihr zum Glück nie ein Thema und ich wusste auch sehr gut welche Knöpfe ich bei ihr drücken musste damit sie Lust bekommt. So wie sie bei mir, das war echt ausgeglichen initiiert, gut und häufig (ca. 5x/Woche). Jedenfalls zu Beginn hat mich ihre Optik nicht gestört, bzw hab ich ihre Brüste immer richtig gut gefunden und war die erste Sache die mir aufgefallen ist :D Ich denke das ist irgendwann einfach gekommen, irgendwann dann auch der Wunsch nach anderen Frauen. Haben dann zum Ende / Anfang des On/Off auch über Poly/Beziehungsöffnung geredet. Ich hatte Wünsche in die Richtung habe aber nie effektiv was dafür gemacht und im Nachhinein wäre es für mich eine psychische Katastrophe gewesen. In Wahrheit waren das nur Fluchtgedanken die mir gezeigt haben, dass ich zwar raus und was anderes will, aber die Sicherheit von ihr immer Sex und Nähe zu bekommen nicht aufgeben wollte. In den Off-Phasen war es dann ein Wechsel zwischen dem coolen Gefühl der Freiheit und den Gedanken an sie und dem Wunsch nach Sex und Nähe. Emotional war ich jedenfalls nicht bereit für eine Neue. In den On war es dann nice sie zu treffen wie ich Lust hatte, und nach einiger Zeit dann auch gleich wieder der Wunsch raus bzw. nach anderen Frauen... 

Bin glücklich, dass das jetzt vorbei ist und ich recht gut drüber hinweg bin. Ab und zu gibts noch Gedanken an sie, aber das ist aushaltbar.

 

vor 23 Stunden, CIRKEL schrieb:

Zu diesem Systemen gehört mein Beruf, der mir viel gibt, gute Freundeskreise, Sport, gute Ernährung und guter Schlaf, ein paar Hobbies, geregelte Finanzen, guter Kontakt zu meiner Family usw. Eigentlich sind es die Basics.

Die Systeme federn mich auch ab, wenn es mit den Mädels mal nicht so läuft. Und ich gehe nur bewusst auf Mädels zu bzw. pushe, wenn ich in einem Up bin und eine Ablehnung ertragen kann. 

Das ist bei mir zum Glück alles eigentlich recht gut gegeben, hatte ich in den letzten Jahren definitiv etwas vernachlässigt aber aktuell eigentlich top. Zum Glück sind die Down bei mir meistens eher nur kurz bzw. akut, aber dafür gefühlt um so härter, und dann falle ich eben oft in eine Kompensation (Pornos..). Versuche das jetzt zb. mit Schreiben und einem Spaziergang zu bewältigen, oder einem starken körperlichen Reiz, zb. Kälte wenn ich raus gehe. Hilft kurzfristig schon ganz gut, aber es gehört auch so eine Überwindung das dann bewusst zu tun und eben nicht daheim hocken zu bleiben. Das ist für mich dann diese Frage/Aufgabe die ich unter Disziplin sehe, eben nicht in den gewohnten Mustern zu verfallen sondern bewusst das zu tun was man möchte und einem gut tut. Sobald etwas für mich zu einer Gewohnheit wird ist es leicht mich daran zu halten, aber eben auch schwierig weg zu kommen.

Jeden Tag aufstehen und in die Vorlesungen gehen funktioniert z.b sehr gut, weil ich mir das am Anfang so vorgenommen habe und einfach konstant durchgezogen habe. Da lasse ich es jetzt auch nicht schleifen nur weil ich mal müde bin und gern länger schlafen würde. Aus der Gewohnheit, z.b. mir an einem freien Tag nach dem Aufstehen mal einen runter zu holen komm ich genauso schwierig raus, da müsste ich mir vielleicht eine Alternative, z.B. Spazieren gehen, Sport o.ä. etablieren. Ich hab in letzter Zeit gelernt, dass ich ein extremer Gewohnheitsmensch bin, obwohl ich das so eigentlich überhaupt nicht gesehen habe und auch oft sehr spontan bin. Ich denke ich habe da so meine paar Routinen, die fahre ich wenn ich nichts anderes zu tun habe. Mein Kopf muss auch immer irgendwie aktiv beschäftigt sein, entweder mit Menschen (z.B reden, schreiben, etc.), Arbeit/Lernen, Insta/Reddit scrollen, oder eben Pornos wenn sonst nichts da ist bzw ich von irgendwas aufgegeilt werde oder einfach die Routine kickt.

 

vor 23 Stunden, CIRKEL schrieb:

Als ich dann zum ersten Mal wirklich damit aufgehört habe, bin ich dann wirklich in eine Art Depression gefallen, weil der Kompensationsmechanismus auf einmal weggefallen ist. Hab das aber damals auch radikal gemacht und mit einer Therapie wäre das vermutlich anders gelaufen.

Hatte ähnliches, kann mich nicht mehr genau erinnern wie ich reagiert habe, aber die ersten Wochen waren wild. 

vor 23 Stunden, CIRKEL schrieb:

Ich stell mir dann immer vor, was ich einem guten Kumpel raten würde… und dem würde ich raten, sich zu raffen und mal von „dem“ Mädel abzurücken. Mir hilft dann wirklich bewusster Abstand etc., eine realistische Einordnung ihrer Interessenlage usw. Ich schreibe mir das dann in einem ehrlichen Moment mit mir selbst auf und halte mich daran. 

Das finde ich sehr gut, besonders das Aufschreiben. Das macht es verbindlich.

 

vor 23 Stunden, CIRKEL schrieb:

Bin da halt wirklich wie ein Alki der nicht mal einen Schluck davon trinken darf.  

Ist bei mir absolut genau so. War schon einige Male für Monate clean, dann genau so gedacht "nur 1 Mal weils ja okay ist" und nur einmal ist okay, aber darauf wird dann schnell "2x ist okay" und ab dann läuft man ganz schnell wieder in die Spirale und nach 2 Wochen war ich wieder voll drin. Und damit weis ich, dass auch 1x eigentlich nicht okay ist. 1-2 Wochen muss ich diszipliniert durchhalten, dann ist der große Urge, die Entzugserscheinungen, weg. Danach gehts, aber ich muss höllisch aufpassen und wie du es auch sagst, es fehlt dieser Kompensationsmechanismus. Und bisher habe ich noch nicht herausgefunden was ich genau damit kompensiere. Manchmal ist es Stress, aber das hab ich nur selten. Grundsätzlich ist es irgendwas anderes und ich glaube das ist der Schlüssel zu vielem von dem was mich stört. Einfach nur nice Frauen zu vögeln wird es nicht sein, ist aber wahrscheinlich ein Teil davon.

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Eine kurze Intervention aus der Sexualtherapie:

- Wenn du um den „Druckabbau“ morgens nicht rumkommst, dann achte darauf, dass du kein „Durchladen und Abschießen“ in 1-10 Minuten machst, sondern mache daraus ein Ritual. Nimm dir 45-60 Minuten und lerne „den Rachen zu reiten“, also keine schnelle Triebbefriedigung, sondern Luststeigerung und Aushalten.

- Konsumiere nicht harte oder immer härtere Pornos (auf welchem Level bist du da?), die du so nicht in der Realität abbilden kannst. Erlaube dir dann nur noch „Sensual Pornos“ mit Slow Sex.

- Probiere es in der Steigerung dann mal ganz ohne Porno. Leg dich in dein Bett und mache es - ganz Old School - wie Männer über viele Jahrhunderte nur mit deinen Gedanken.

- Warum nicht aus der „Not“ eine Tugend machen? Vielleicht hast du auch eine überdurchschnittliche Libido. Ein klarer Fingerzeig, dich mal mehr in fortgeschrittene Sexualtechniken wie zB des Tantras einzulesen. Das Problem am vielen Wanken und die Sexualproblematik vieler Männer ist, dass Sex immer mit Ejakulation gleichgesetzt wird. Schaue mal, wie lange du das für dich hinauszögern kannst. Hier findest du eine kleine Info-Übersicht: https://www.gesundheits-lexikon.com/Sexualitaet-Partnerschaft/Sexualitaet-Partnerschaft/Koitus-reservatus-und-Tantrischer-Sex-kontrollierte-Sexualpraktiken

Und dann noch ergänzend zu @Danisol s guten Ausführungen: Es gibt klare gesundheitliche Indikationen, dass Masturbation gewisse Krebsrisiken senken kann. Und viele Männer nutzen es in frischen Beziehungen, Fernbeziehungen und langen Partnerschaften. Lies dich da mal in Statistiken ein. Denn der Suchtcharakter ist natürlich schädlich, aber wahrscheinlich attestierst du dir oft „jetzt bin ich wieder im Teufelskreis / nicht selbstdiszipliniert genug“, wenn es mal wieder passiert ist.

Außerdem ist Masturbation für viele Männer ein Mittel der Selbstregulation, deswegen machst du es dann in deinen Downphasen nochmal umso öfter. Einer der Wings, mit denen ich gestartet bin war durch Flucht- und Traumerfahrungen irgendwann so falsch abgebogen, dass er bis zu 20x am Tag onanieren musste. Quasi immer wenn es stressig wurde und ihn hat sehr viel gestresst. Der war folglich dann aber auch in einer Tagesklinik, weil für ihn kein normaler Alltag mehr möglich war. Die Sexualität ist schon ein „interesting beast.“

Abschließend noch zu deinen Downphasen: Erkennst du Vorzeichen (Jahreszeit, lange Prüfungsphase, …) deiner Downphasen?

 

bearbeitet von Xatrix
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...dann achte darauf... 1., 2., 3. ... und sehr wichtig: "lerne „den Rachen zu reiten“....
Meine Güte...
...macht nicht aus allem eine Wissenschaft. AMK.
Wenn Du dir einen schütteln willst, dann mache das, in Länge, Intensität und filmischer Vorlage (natürlich legal) wonach Dir ist.

Fertig, thats it.

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Am 2.1.2026 um 22:48 , Sebiaut schrieb:

Jeden Tag aufstehen und in die Vorlesungen gehen funktioniert z.b sehr gut, weil ich mir das am Anfang so vorgenommen habe und einfach konstant durchgezogen habe. Da lasse ich es jetzt auch nicht schleifen nur weil ich mal müde bin und gern länger schlafen würde. Aus der Gewohnheit, z.b. mir an einem freien Tag nach dem Aufstehen mal einen runter zu holen komm ich genauso schwierig raus, da müsste ich mir vielleicht eine Alternative, z.B. Spazieren gehen, Sport o.ä. etablieren. Ich hab in letzter Zeit gelernt, dass ich ein extremer Gewohnheitsmensch bin, obwohl ich das so eigentlich überhaupt nicht gesehen habe und auch oft sehr spontan bin. Ich denke ich habe da so meine paar Routinen, die fahre ich wenn ich nichts anderes zu tun habe. Mein Kopf muss auch immer irgendwie aktiv beschäftigt sein, entweder mit Menschen (z.B reden, schreiben, etc.), Arbeit/Lernen, Insta/Reddit scrollen, oder eben Pornos wenn sonst nichts da ist bzw ich von irgendwas aufgegeilt werde oder einfach die Routine kickt.

Das klingt so, als ob eine einfache Morgenroutine schon helfen könnte. Einfach jeden Morgen, unabhängig, was ansteht, nach dem Aufstehen eine kurze Runde raus, und dir einen Kaffee statt einen runter- holen. 

Man darf da in seinem Alltag auch nicht zu perfektionistisch sein. Ich hole mir am Wochenende Insta, und suchte es dann schon ein-zwei Stunden mal durch. In der Woche habe ich es nicht auf dem Handy, und mein Passwort liegt handgeschrieben zu Hause in einem Ordner, sodass ich nicht rankomme. Und im meinem Urlaub bleibt die App installiert - mit entsprechender Verdreifachung der Screentime.

Die Umstellung auf Sensual Porn oder Limitierung der Zeit kann schon massiv helfen. Ich persönlich würde auch nicht auf regelmäßigen Druckabbau ohne Pornos verzichten, weil ich sonst nicht mehr mit klarem Verstand durch die Stadt laufen könnte.

 

 

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Ich denke das wichtigste für mich wäre in einen Modus zu kommen, wo es wirklich ums Druckablassen und Entspannen geht, in einem gesunden Maß. Ich verteufel das Masturbieren und auch Pornos ja nicht, ich merk einfach dass die Quantität nicht gut tut. Meist ist es eben kein schnelles Abwichsen sondern zieht sich recht lange und gerade das ist einer der Faktoren der mich so stört. Wenns jeden Morgen 20min wären und thats it dann hätte ich garkein Problem damit 😄

Was ich mir reinziehe ist eigentlich sehr wechselhaft, meist eigentlich Sachen die ich selbst beim Sex gern mache oder machen würde. Hauptsächlich gehts darum,  dass mir die Frau(en) gefällt... Oft auch einfach nur erotische Bilder... selten schon auch mal wilderes Zeug in Richtung BDSM, es ist definitiv nicht so als bräuchte ich zunehmend krasseres Material um überhaupt geil zu werden. Was ich jedenfalls dadurch merke, ist natürlich dass die Wunschvorstellungen bzgl. der Optik den HBs gegenüber recht hoch werden. Gleichzeitig finde ich HBs die nur hübsch sind aber nix in der Birne haben maximal unattraktiv.

Ich schau jetzt gerade, dass ich meine Selbstbefriedigung runter fahre, nicht päbstlicher als der Pabst aber schon gescheit. Die Challenge ist echt hauptsächlich a) womit ich es ersetze (weil Gewohnheit haha) und b) trotzdem einen klaren Kopf behalte. Zumindes in den ersten Tagen/1. Woche habe ich da immer ein extremes Entzugsgefühl im ganzen Körper...  "Endgültig" werde ich es nur lösen können, wenn ich rausfinde was ich damit kompensiere.

 

Ganz anderes Thema... ich hab kürzlich gemerkt, dass ich Menschen bestrafen will, wenn sie nicht das tun was ich gern hätte bzw. sich nicht verhalten wie ich es mir wünsche.
Das Gefühl hab ich schon recht lange meiner Firma (gr. Konzern aus DE) gegenüber, weil sie uns a) ungleich mit den Kollegen aus DE behandeln und b) massiv unnötiges Mismanagement betreiben (und andere Gründe...). Zuletzt wollte ich einfach nur mehr alles brennen sehen, unter anderem auch durch meine Kündigung. Und ähnliches hab ich jetzt in den letzten Wochen mit HB K. gemerkt, wo sie nicht so agiert und kommuniziert hat wie ich es mir gewünscht habe. Das alles hat meine Stimmung massiv gestört und ist natürlich auch überhaupt nicht förderlich für diese Beziehungen ... Jetzt wo mir das aufgefallen und ich das alles auch aufgeschrieben habe gehts mir allgemein viel besser und ich sehe diese Sachen entspannt... wenn jemand keine Lust auf mich hat, egal ob HB, Chef oder wer auch immer dann ist es halt so und ich mach mir trotzdem mit den Menschen die Lust auf mich haben oder einfach mit mir selbst eine gute Zeit. Jedenfalls werde ich durch meine "Strafe" ja nicht deren Verhalten zum Positiven ändern, während meine Energie trotzdem darunter leidet.

 

 

bearbeitet von Sebiaut

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Am 9.1.2026 um 22:42 , Sebiaut schrieb:

Ganz anderes Thema... ich hab kürzlich gemerkt, dass ich Menschen bestrafen will, wenn sie nicht das tun was ich gern hätte bzw. sich nicht verhalten wie ich es mir wünsche.

Das kann man in Beziehung doch recht gut ausleben ;-) Wie schon Nietzsche sagte: „Vergiss die Peitsche nicht, wenn Du zum Weibe gehst!“

Am 9.1.2026 um 22:42 , Sebiaut schrieb:

Das Gefühl hab ich schon recht lange meiner Firma (gr. Konzern aus DE) gegenüber, weil sie uns a) ungleich mit den Kollegen aus DE behandeln und b) massiv unnötiges Mismanagement betreiben (und andere Gründe...). Zuletzt wollte ich einfach nur mehr alles brennen sehen, unter anderem auch durch meine Kündigung. Und ähnliches hab ich jetzt in den letzten Wochen mit HB K. gemerkt, wo sie nicht so agiert und kommuniziert hat wie ich es mir gewünscht habe. Das alles hat meine Stimmung massiv gestört und ist natürlich auch überhaupt nicht förderlich für diese Beziehungen ... Jetzt wo mir das aufgefallen und ich das alles auch aufgeschrieben habe gehts mir allgemein viel besser und ich sehe diese Sachen entspannt... wenn jemand keine Lust auf mich hat, egal ob HB, Chef oder wer auch immer dann ist es halt so und ich mach mir trotzdem mit den Menschen die Lust auf mich haben oder einfach mit mir selbst eine gute Zeit. Jedenfalls werde ich durch meine "Strafe" ja nicht deren Verhalten zum Positiven ändern, während meine Energie trotzdem darunter leidet.

Aber im Ernst: Ich glaube jeder will die eine oder andere Person brennen sehen. Ist halt nur wichtig, sich davon nicht impulsiv leiten zu lassen.

Man kann solche Wut erstmal als Erkenntnis nehmen, dass da von einer Person meine eigene Grenze überschritten wurde. Je nach Kontext sollte man dann unterschiedlich damit umgehen.

Wenn da noch keine „beziehungsebene“ da ist, würde ich es mit mir selbst ausmachen und die Wut für etwas anderes nutzen: die HB nexten oder nach einem anderen Arbeitgeber Ausschau halten.

Wenn allerdings schon eine „beziehungsebene“ da ist, kann man sowas durchaus (reguliert) ansprechen. Vorher würde ich aber mal in mich gehen und mich hinterfragen, ob das Ganze nicht von mir etwas übertrieben oder dumm ist.

 

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Mal wütend zu sein oder jemanden brennen sehen zu wollen find ich ansich auch ganz normal. Zu viel wird es für mich wenn es so viel ist, dass meine länger Stimmung oder überhaupt mein Leben und Freude darunter leidet.

 

Am 11.1.2026 um 10:20 , CIRKEL schrieb:

Das kann man in Beziehung doch recht gut ausleben ;-) Wie schon Nietzsche sagte: „Vergiss die Peitsche nicht, wenn Du zum Weibe gehst!“

Absolut 😄 
 

Am 11.1.2026 um 10:20 , CIRKEL schrieb:

Wenn da noch keine „beziehungsebene“ da ist, würde ich es mit mir selbst ausmachen und die Wut für etwas anderes nutzen: die HB nexten oder nach einem anderen Arbeitgeber Ausschau halten.

Wenn allerdings schon eine „beziehungsebene“ da ist, kann man sowas durchaus (reguliert) ansprechen. Vorher würde ich aber mal in mich gehen und mich hinterfragen, ob das Ganze nicht von mir etwas übertrieben oder dumm ist

Ist vorhanden und werde ich auch zeitnah machen. Schiebe ich schon länger vor mir her und gerade das war auch ein Grund für die Wut. Habe immer auf einen guten Moment gewartet und auch immer wieder versucht Gelegenheiten zu erzeugen, leider nicht konsequent genug obwohl es vmtl gegangen wäre. Von selbst kommt der Moment nicht. Ich bin leider in vieler Hinsicht recht harmoniebedürftig und will dann ein lockeres Gespräch nicht darauf lenken, obwohl gerade das ja eigentlich eine gute Gelegenheit wäre. Die Unlogik ist ja auch: Ich will nichts kaputtmachen, gerade das macht aber alles kaputt. Und ich kann für mich selbst auch sagen, dass ein ehrliches direktes Gespräch bisher immer positiv war, auch wenns ein schwieriges Thema war, egal ob mit HB, Freunden oder sonst wem. Das ist einfach eine irrationale Angst von mir.

Grad in der Arbeit ist es mir mittlerweile völlig egal. Ich schreib meinem Chef einfach eine "böse" Mail wenn ich was stört oder sprich es im Meeting direkt an, da nehm ich mir kein Blatt vor den Mund und das funktioniert gut. Da lebt man leichter wenn man Alternativen hat und nicht drauf angewiesen ist, wie bei den HBs.

@Xatrix Weil du wegen den Downphasen gefragt hast: Viel hängt damit zusammen wie ich grad sozial drauf bin. Habe ich viel Kontakt zu Menschen die ich mag gibt mir das extrem viel. Viel Arbeit/Lernen ist eher nicht schädlich, solange ich merke dass was weitergeht, gibt mir eher mehr Power wenn ich sehe, dass was weitergeht. Ich glaub ein großer Teil ist wirklich, ob es so läuft wie ich es mir wünsche, hauptsächlich im Zusammenhang mit anderen Menschen. Was meine Arbeit und Projekte angeht weis ich recht genau was ich tun muss damit es gut läuft, das ist steuerbar und berechenbar und selbst wenn manche Sachen außerhalb meiner Macht liegen kann ich das leicht akzeptieren und bin entspannt. Menschen sind weniger berechenbar. Auch wenn ich da schon merke wie ich selbst starken Einfluss drauf habe tu ich mir da schwerer den auch einfach auszuüben und den Weg vorzugeben. Das war lange Zeit überhaupt nicht meine Art und grad meine Freunde die mich seit ewig kennen sind da wohl anderes gewöhnt. Schaut mittlerweile aber auch schon anders aus, bin auf einem guten Weg.

 

 

Wo nehmt ihr die Energie und Disziplin her z.B. streeten (nur als Beispiel weil hier oft genannt) zu gehen? Oder ganz generell Sachen bei denen man fix eine gewisse Ablehnung oder einen Dämpfer bekommt. Ist das einfach Gewöhnung und ein Vor-Augen-Haben des Erfolgs? Mir gehts gerade um die Sachen bei denen man durch muss, auch wenn sie anstrengend sind, für ein Ziel das sich lohnt. Wo nehmt ihr die Motivation dafür her und bleibt langfristig dran?

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Habe heute wieder ein Verhalten von mir ganz deutlich gemerkt. Ich werde im Gespräch bzw generell im Umgang mit HBs in manchen Situationen passiv, obwohl ich eigentlich einen ganz anderen Plan hatte. Das ist früher in meiner LTR häufig passiert, ich glaube besonders wenn sie etwas macht was mir nicht gefällt, kann es gerade aber nicht genauer identifizieren, vielleicht kommt es jetzt im Text noch raus. Wird jetzt ein Mix aus Reflexion über mein Verhalten allgemein und einer konkreten Situation mit einem HB jetzt gerade:

Habe heute so gegegen 18h mit HB K. aus der Uni nach einer Zoom-Prüfung getextet wie so die Prüfung war und was generell, sie schreibt viel (wie üblich wenn sie schreibt) und schickt ein paar Audios, ich frag sie ob sie heute Abend frei hat oder arbeiten muss (arbeitet meist Fr,Sa,So NM/Abend), was sie freudig verneint. Darauf erwähne ich, dass es ja zur Feier der geschafften Prüfung eine super Gelegenheit für ein Bier wäre, was sie mit verweis auf Müdigkeit und die anstrengende Prüfung ausschlägt, ich werfe noch ein "jaja 😂 Powernap und geht schon😁" hinterher. Sie schreibt darauf nur, dass sie gern mit mir und noch ein paar Kolleginnen und einem Kollegen nach der Prüfung am kommenden Freitag, bevor ich am Nachmittag wegfliege, das Semesterende feiern würde. Das hatte ich letzte Woche mal in der Gruppe angesprochen. Gleiches Spiel wie immer, das persönliche Treffen zu zweit ist unmöglich. Ich hab sie dann gefragt ob sie telefonieren mag, weil keine Lust auf Audio/Text pingpong, sie bejaht, aber nur "kurz" weil Prüfung anstrengend, müde.., ich schick einen Daumen hoch, war noch auf der Toilette und hab noch eine Kleinigkeit erledigt, höre noch die eine Sprachnachricht fertig ab , ruft sie mich nach ein paar Minuten an bevor ich noch mit abhören fertig war (ungeduldig?) an. Das Gespräch lieft soweit gut und es hat Spaß gemacht sie zu hören, die Energie war aber nicht so 100% geladen in der Art wie früher aber schon sehr freudig. Ich vermute es lag eher an der Stimmung zwischen uns beiden als an der Müdigkeit, kann aber durchaus auch ein Mix sein. Es ging viel über Uni und die Pläne fürs kommende Semester und für welche Gruppen wir uns anmelden aber auch privates, Tee-Gewohnheiten, Motivation, usw., das "kurze" Telefonat war dann am Ende 2h lang, zum Ende hab ich schon gemerkt wie bei uns beiden die Energie raus war. Das Telefonat war jedenfalls zu lang. Ich war von der Prüfung sehr aufgeregt und auch während dem ganzen Telefonat mit ihr, diese Art von Aufregung ist für mich körperlich ziemlich anstrengend.

Ich hatte mir für den nächsten persönlichen Kontakt (eigentlich Face-Face, nicht an Tel gedacht weil das nicht unsere Art ist) vorgenommen gehabt das Thema mit ihrem Freund und der Unmöglichkeit des persönlichen Treffens anzusprechen, die sie ja immer wieder abblockt und  ebenso der Unzuverlässigkeit beim Zurückschreiben in letzter Zeit. Ich möchte da freundlich aber bestimmt die Grenze aufstellen, dass ich meine Beziehungen, egal ob romantisch oder platonisch in der Realität, persönlich führe und ich keine Zeit und Lust für Spielchen habe, entweder entwickelt sich ehrlich was oder es bleibt bei Uni-Kollegen und ich stelle sie damit quasi bewusst in die "Friendzone". Ich hatte auch schon akzeptiert, dass das vmtl vor den Ferien bzw meinem Urlaub nicht mehr passieren wird und wollte, damit mein Kopf frei ist und ich damit auch sauber abschließen und meinen Kopf frei für was neues haben kann, ihr diese Sachen schreiben. Hatte da vor ein paar Tagen nach kurzem Kontakt angefangen zu schreiben, bin dann aber nicht fertig geworden und hatte wegen Terminen und Lernen keine Zeit und Lust das fertig zu schreiben und hab auch ihre Nachrichten "on read" stehen gelassen. Sie noch rum zu bekommen war/ist mir mittlerweile recht egal und zugleich auch nicht. Ich denke dass der Zug zumindest kurzfristig abgefahren ist, ob wohl mit gutem Game bestimmt machbar, genau das machts mir schwierig mich auf andere einzulassen. Ich merke wie sie mir dauernd die Rutsche legt, z.B.  "ich möchte gemeinsam xy-Tee kochen, aber in der Uni ist das blöd mit der Kanne und dem richtigen Wasserkocher..." oder auch wie sie auch ihr eigenes "Nicht zurück-schreiben" angesprochen hat. Natürlich hätte ich ich sie beim Tee direkt zu mir einladen können, wäre aber zu 100% wieder geblockt worden. Sie hat die Wünsche unterbewusst drin, ihr bewusstes umschifft das Treffen aber jedes Mal gekonnt, auch wenn das oft ganz merkwürdige Konstellationen ergibt (qualitativ guten Tee mit richtiger Wassertemperatur, etc. in der Uni machen...? wtf...nein). Vorlagen dieser Art kamen und kommen regelmäßig und ich werde regelmäßig passiv darauf. Sie hat einen ziemlich harten Frame bei dem ich mir schwertue ihn zu durchbrechen. Ich spüre wie sie eigentlich nur drauf wartet aber ich brings nicht auf die Reihe und mit Mal zu Mal sinkt  natürlich die Attraction. Jedenfalls hab ich mir recht bald gedacht, dass das Telefonat eine super Gelegenheit wäre, um das Thema anzusprechen, wäre ja auch gut für den Frame. Die Stimmung hat gepasst und ich hätte mehrere easy Möglichkeiten gehabt das Gespräch darauf zu lenken. Hab es nicht gemacht. Es war nicht einmal die Angst etwas kaputt zu machen, die ich sonst oft habe, ich habs einfach immer wieder vor mir hergeschoben.

Ja und nach dem ganzen Spektakel hab ich mir dann auf ein paar leicht/nicht bekleidete einen runtergeholt, völlig bewusst, dass das jetzt Selbstbestrafung ist.

Selbiges Verhalten meinerseits hatte ich ich auch in meinen LTR und ich merke es zb. auch in meiner Kommunikation mit anderen HBs auf die ich nicht/weniger stehe, mir fällt es in letzter Zeit immer wieder bei einer anderen Studienkollegin auf (HB6 aber sehr sehr guter Körper) (wenig Interesse, außer wenn ich notgeil bin) mit der ich sehr viel gemeinsam lerne. Die lässt sich bereitwillig führen, trotzdem merke ich immer wieder meine Schwächen. Zu Ende meiner letzten LTR habe ich es immer wieder hinbekommen meinen Frame besser zu halten und sie hat natürlich entsprechend gut darauf reagiert, die Dame war aber weit weniger selbstsicher und nach 2-3 Jahren Beziehung und mit der emotionalen Abhängigkeit die sie von mir hatte war das eine ganz andere Situation.

 

bearbeitet von Sebiaut

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Ich muss gestehen, ich habe nicht die gesamten Romane gelesen. So wie ich es verstanden habe: Die Studi hat einen Freund, den sie offensichtlich geiler als dich findet. Das ist ihr gutes Recht. Du bist nichts anderes als ihr Brieffreund, der meint, mehr von ihr fordern zu dürfen. Warum denn? Euch verbindet gar nichts.

Meine Empfehlung: Lass die Gute in Ruhe, sie macht nichts falsch. Und such dir eine Frau (oder mehrere), die auf dich steht/stehen. Andere Mütter haben auch schöne Töchter.

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Bro, das ist eine schöne Mischung aus Neediness und Überinterpretation.

Sei dir mal darüber bewusst, dass die Kleine sich ganz im Klaren darüber ist, was du von ihr willst. Und dass jede Sekunde, die du allein schon in Gedanken an sie verschwendest, DIR nicht gut tut.

Ja, der Winter ist grau und sie ist ein schöner Strohhalm, an dem man rumlutschen kann.

Ich wünsche dir wirklich sehr, dass du irgendwann an einen Punkt in deinem Leben kommst, wo du an diese Situation denkst und dir kommt das kalte Schütteln. Alter, war das peinlich.

Ich gib dir daher nochmal einen direkten männlichen Rat:

Schreib die Alte ab - 100 Prozent ab. Nicht 99 Prozent, nicht mit einer kleinen Hintertür, nicht mit einen: Naja, wenn sie wieder Single dann vielleicht ja doch. NEIN. 

Raff dich beim Overthinking. Geh zum Sport, geh raus, zocke ordentlich, baue Lego, geh ins Thalia und kauf dir ein gutes Buch, höre Podcast, such dir einfach Hobbies! 

Und raff deine Schamselbstbeweihräucherung von Pornosucht. Niemand kann dir da die Last abnehmen. Du musst dich Tag für Tag entscheiden, dein eigenes Schamgefühl nicht Überhand nehmen zu lassen. 

Und zuletzt ein Buchtipp: Nie mehr Mister Nice Guy von Robert Glover. 

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Am 12.1.2026 um 20:43 , Sebiaut schrieb:

Wo nehmt ihr die Energie und Disziplin her z.B. streeten (nur als Beispiel weil hier oft genannt) zu gehen? Oder ganz generell Sachen bei denen man fix eine gewisse Ablehnung oder einen Dämpfer bekommt. Ist das einfach Gewöhnung und ein Vor-Augen-Haben des Erfolgs? Mir gehts gerade um die Sachen bei denen man durch muss, auch wenn sie anstrengend sind, für ein Ziel das sich lohnt. Wo nehmt ihr die Motivation dafür her und bleibt langfristig dran?

Versuch dich nicht am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen. Suche dir 2-3 andere Typen (one by one), mit denen du regelmäßig "streeten" oder in Clubs gehen kannst. Dann hast du eine gewisse soziale Verbindlichkeit, aber vor allem kannst du mit jemandem nach einem harten Korb quatschen und dir dann auch irgendwann den Hintern ablachen. Und dann setze dir zusätzlich langfristige Ziele. Ich werde nicht müde, es zu schreiben, aber die meisten überschätzen stark, was sie in 1-6 Monaten schaffen, aber unterschätzen, was in 2-3 oder 5 Jahren alles möglich ist. So wirst du auch unabhängiger von einzelnen schlechten Tagen.

Ganz gute Werkzeuge, um öfter Anzusprechen, findest du auch hier:

Und hier auch Gedanken zum Umgang mit Körben:

 

bearbeitet von Xatrix

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Interessanter Post.

Was ich als Hauptproblem lese ist dass Du stark abhängig bist von den Reaktionen anderer Menschen. Klar sind wir alle soziale Wesen, aber die ein oder anderen lassen sich halt dadurch mehr vom eigenen Kurs abbringen.

Pornos als Kompensationsstrategie ist halt schon etwas doof. Aus meiner Sicht ist es besonders schädlich Dinge zu konsumieren, die man selbst in der realen Welt nicht erlebt. Habe selbst damit wenig Probleme da ich wenig finde was ähnlich hart ist, kann es aber nachvollziehen, dass man sich dort auf Dinge einschießt, die so nicht erlebbar sind.

Hatte mir zum 30. damals die neue Oculus Rift geholt und nach einiger Zeit mal VR Pornos ausprobiert. Da habe ich wirklich sehr stark gemerkt, dass das 3 Stufen zu Tief im Kaninchenbau liegt und mir eher schadet als mich erheitert. Das war einfach etwas zu real und gab meinem Reptilienhirn das Gefühl dass das was ich dort erlebte eben echt ist. Bei normaler Pornographie habe ich das Gefühl nicht.

Wichtig ist am Ende zu erkennen wo Abhängigkeit entsteht und eben nicht gelebtes Leben kompensiert wird.

Zum Thema Hemmung bzgl Frauen und anderer Menschen inkl. Auswirkungen auf dein Selbstempfinden durch gefühlte Ablehnung, hilft evtl sich dort gewahr zu werden dass man sich nicht in einem Film mit konsequenter und in sich logischer Handlung befindet.

Wenn Chantal die Du im Club kennenlernst sich nach 5 Minuten umdreht und mit Muskel Murat wenig später Nachhause geht, dann sagt das im Grunde nichts über dich selbst aus. Klar Du hast die Situation nicht für dich gewonnen, aber Du befindest dich halt eben auch in einem sehr komplexen Spiel das in vielerlei Hinsicht halt einfach passiert.

Du kannst nur Chancen verbessern, aber nicht absolute Fakten schaffen. Das Mindset „Ich probiere mich aus und schaue was ich erreiche“ ist halt deutlich sinnvoller als „Ich gehe raus und das was mir widerfährt bestimmt meinen Selbstwert“.

Andere Menschen leben halt ihr eigenes Leben. Dort bist Du eben auch nur Statist, solange keine wirkliche Bindung entsteht. Und selbst dann reguliert sich im Grunde fast jeder Mensch immer noch in sich selbst. Dein Problem ist ggf. dass Du andere Menschen viel zu schnell als entscheidende Faktoren in deinem Leben siehst und nicht deine eigene Position, deine Wünsche und Absichten zum Fokus machst.

Im Grunde etwas das in vielen Fällen zur Midlife Crisis führt bzw dessen Gegenstand ist. Man lebt 40-50 Jahre in einer gesellschaftlichen Utopie und denkt „wenn ich es dem Regelwerk gerecht mache, dann erhalte ich im Austausch Glückseeligkeit“. Ist leider nicht so. Wird einem die Endlichkeit der eigenen physischen Existenz dann bewusst, nachdem man eben alle Checkpoints erreicht hat, kommt die Idee auf, wirklich für sich selbst einzustehen und noch zu erleben was man eben erleben möchte. Die Kunst ist im Grunde sich bereits deutlich vorher von irgendwelchen Vorgaben und Beurteilungen zu lösen. Solange Du dich im Rahmen der Gesetze bewegst, hast Du im Grunde nichts zu befürchten, außer das dich mal irgendwer anderen für einen Idioten hält… Wenn Dich jemand für einen Idioten hält, ist das aber absolut nicht schlimm. Du bist halt in dem Leben des anderen halt irgendein Idiot… So What!?

Kann super schwierig sein, struggle ich auch oft mit… aber man sollte das Leben aus der FIrst-Person sicht spielen und sich nicht zu sehr als Teil irgendwelcher anderen Verwebungen und Einflüsse fühlen.

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