Exit von PU oder Berufung auf Lebenszeit

12 Beiträge in diesem Thema

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Hallo zusammen,

ich stecke gerade in einem Dilemma und brauche mal den Blick von außen.

Ich habe mich die letzten 3 Jahre extrem auf PU konzentriert und auch eine tolle Zeit gehabt. Dabei ging es immer primär um Lays und alles war sehr kurzweilig. Viele tolle Stories erlebt. 

Jetzt finde ich mich plötzlich und unerwartet in einer Kennenlernphase mit einem Mädel wieder, das ich echt toll finde. Es läuft theoretisch alles prima doch praktisch bin ich völlig überfordert mit der Situation. Deepe Fragen, beinander übernachten, Freunde kennenlernen. Sowas gibt es bei mir gar nicht. Nach Date 3 steige ich normal aus. Mein Betriebssystem ist programmiert auf Leads, Dates, Lays. Sehe ich 3 Frauen auf der Straße, bin ich 4 mal verliebt. Wie soll so jemand eine LTR führen? Strg + Alt + Entf

Doch möchte ich schon irgendwann Familie gründen. Ich bin jetzt 35 und sehe für mich noch 3-4 gute Jahre in meiner Prime, wo ich meinen Lifestyle so leben kann. Mehr Frauen, mehr Lays… aber dann?


Ich habe halt iwie die Sorge, dass ich den Exit verpasse. Gibt es den für uns überhaupt? 

PS: Offene Beziehung kommt für sie nicht in Frage.

Freue mich über euere Meinungen.

Cheers!

 

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Meiner Meinung nach gibt es keinen richtigen "Exit" von PU. Vielleicht hilft dir mal meine Sichtweise dazu:

Am Anfang war es erstmal nur die Kunst zu verführen und möglichst schnell viele Frauen kennenzulernen. Wenn man sich aber mal wirklich tiefer damit beschäftigt, vor allem mit sich selbst, dann schwappt das in andere Lebensbereiche automatisch über. Gerade im Nightgame bin ich viel mit "Fake it till you make it" gefahren, habe zb einen interessanten Lifestyle gepredigt. Wenn man jetzt eine Frau mehr als dreimal trifft, dann fällt auf wie schnell die Fassade von diesem interessanten Lifestyle eigentlich bröckelt. Es wird einem bewusst dass hinter dem "Fake it till you make it" auch Arbeit steckt und es nicht reicht einfach schlaue Sprüche darüber zu klopfen. Dann fängt man an sich persönlich weiterzuentwickeln - Freunde, Sport, Hobbys, Arbeit. Da baust du dir eine stabile "Fassade" auf, sodass eine Frau sich in deiner Gegenwart so wohl fühlt, dass sie dich nicht mehr verlassen möchte.

Pickup hat mir damals gezeigt wie man selbstbewusst wird, wie man mit Menschen kommuniziert und sich für etwas einsetzt was man erreichen möchte - Genau diese Punkte haben mir auf meinem beruflichen Weg schon sehr geholfen und diese Dinge prägen noch heute meine Art und Weise.
Frauen zu "verstehen" und verführen das ist wie Fahrrad fahren. Wenn die Basics einmal sitzen, dann ist es in einem drin und man ist einfach der Mann der man ist. Du bekommst das nicht plötzlich raus wie einen Stecker den du ziehst. Und das sollst du auch nicht.

Versuch Pickup als Persönlichkeitsentwicklung zu sehen. Selbst wenn du mal eine Partnerin hast, arbeitest du weiter an dir und deinen Zielen. Die Dinge die du gelernt hast um Frauen kennenzulernen, die werden dir teilweise auch in anderen Lebensbereichen helfen. Nutz das.

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Das klingt eher so, als hättest du Angst davor die Kontrolle abzugeben und dich wirklich auf jemanden einzulassen. Deine "Prime" läuft dir nicht weg, nur weil du mal ein halbes Jahr schaust ob mehr daraus wird. Probier es doch einfach, zurück zum Rumhuren kannst du jederzeit wenn es wirklich nicht passt, aber ne gute Frau findest du nicht an jeder Ecke.

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vor 19 Stunden, Großmeister schrieb:

Doch möchte ich schon irgendwann Familie gründen. Ich bin jetzt 35 und sehe für mich noch 3-4 gute Jahre in meiner Prime, wo ich meinen Lifestyle so leben kann. Mehr Frauen, mehr Lays… aber dann?

 

Probier es doch mit Madame einfach mal nen Jahr aus, wenn es sich grundlegend gut anfühlt aktuell.

Also wenn Du bisher gut mit Frauen zurechtgekommen bist, wird sich das mit 40 nicht schlagartig ändern. Viele attraktive Männer die Wissen wie der Hase läuft, sind auch mit 50 noch richtig gut unterwegs.

Und wenn Du, wie Du sagst, Familie willst, dann wäre doch mal 12 Monate gucken wie deine aktuelle Dame sich langfristig schlägt ne gute Sache.

 

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vor 20 Stunden, Großmeister schrieb:

PS: Offene Beziehung kommt für sie nicht in Frage.
 

 

In anderen Kulturen ist es ganz normal, dass Menschen, die in einer Beziehung glücklich sind, ständig fremd gehen. Dieser Hypermoralismus mit ewiger Treue in Deutschland ist ja kaum zu ertragen, oder? Schau dir mal an, wie es zb. In Frankreich läuft. Oder in Polen. Oder in Dänemark. 

Dann diese offenen Beziehungen, haha. Zieht doch am besten gleich in eine Hippiekommune, wo jeder mit jedem bumst und ihr euch dabei noch angeregt über das Klima unterhalten kön̈t, haha. 

  • IM ERNST? 1

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Danke für die Beiträge. Mit der Fassade stimmt auf jedenfall. Meine ist halt nur für 3 Dates ausgelegt. Das fängt schon bei den Outfits an und danach kommt halt einfach Niemandsland… Das beängstigt mich und auch das abgeben von Kontrolle fällt schwer.

Pickup als Teil des Lebens und der persönlichen Entwickung zu sehen, ist ja klar. Es geht mehr um diese ständige Gier nach neuen Frauen, die bei mir nie aufhört. Ich stress mich schon, weil ich gerade keine neuen leads/Dates habe und schon Februar ist haha

Bin aber bei euch und werde der Sache mal eine Chance geben. Vom Screening bisher ist die Kleine toll. Selbstbewusst, smart, witzig, lässt mir meine Ruhe und der Sex ist auch toll. Sie war wohl auch erst mit 2 Kerlen und genießt es glaube ich sehr, dass ich mehr Erfahrung habe. Passt alles.

Am 2.2.2026 um 13:49 , Jimbo schrieb:

In anderen Kulturen ist es ganz normal, dass Menschen, die in einer Beziehung glücklich sind, ständig fremd gehen. Dieser Hypermoralismus mit ewiger Treue in Deutschland ist ja kaum zu ertragen, oder? Schau dir mal an, wie es zb. In Frankreich läuft. Oder in Polen. Oder in Dänemark. 

Dann diese offenen Beziehungen, haha. Zieht doch am besten gleich in eine Hippiekommune, wo jeder mit jedem bumst und ihr euch dabei noch angeregt über das Klima unterhalten kön̈t, haha. 

Ja, aber was du sagst schließt sich ja iwie aus. Gehe keine monogame Beziehung ein und gehe dann fremd. Für mich wäre eine in beide Richtungen offene Beziehung völlig fein. Eher kritisch sehe ich daran zu glauben, dass Monogamie auf Lebenszeit funktioniert.

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Am 1.2.2026 um 17:26 , Großmeister schrieb:

Nach Date 3 steige ich normal aus.

Hattest du denn nie Affären oder F+ usw.?

 

Am 1.2.2026 um 17:26 , Großmeister schrieb:

Mein Betriebssystem ist programmiert auf Leads, Dates, Lays. 

Na das Problem ist wenn man es rein auf die Anzahl der Lays reduziert...

Ich sehe das so, die Anzahl der Lays ist schon wichtig, aber eher so am Anfang. Es macht nen Unterschied ob du 5 Frauen oder 20 Frauen gevögelt hast.

Ob es jetzt aber 100 oder 200 sind ist schon wieder weniger relevant sondern wenn man weiß "wie" man ne Frau ins Bett bekommt dann zählt eher Qualität statt Quantität.

Nen Typ der im letzten Jahr 3 "Topmodels" gevögelt hat hat in meinen Augen mehr erreicht als jemand der 20 oder 30 Frauen gevögelt hat von fragwürdigem Verhalten und Aussehen...

Am Ende ist das wie mit Geld. Wenn du kein Geld hast ist jeder Euro erstmal wichtig für dich. Wenn du dann aber erstmal gewisses Level erreicht hast zählen wiederum andere Faktoren.

Es macht dann ggf wenig Sinn nen Großteil seiner Freizeit zu opfern um sich was das Gehalt angeht weiter zu steigern obwohl mit dem mehr Geld dann nicht im gleichen Maßstab eine Steigerung von Lebensqualität einher geht... 

 

Ich würde den Fokus mal etwas weniger auf die reine Zahl der Lays legen sondern schauen dass ich mehr Zeit mit hochqualitativen Frauen verbringe... wie das ausschaut musst du selbst wissen. Ob das ne LTR ist oder ob das 2-3 gescheite F+, Affären sind mit denen man dann vielleicht auch mal andere Dinge macht wie irgendwie in den Urlaub fahren whatever.

Es kommt irgendwo so rüber als ob würdest du Pickup nur noch als reinen Selbstzweck betrachten... Wobei Pickup bzw Persönlichkeitsentwicklung ja nur das Mittel zum Zweck sein sollte... Am Ende will ich coole Frauen in meinem Leben haben die mir gefallen. Minimum für Sex. Optional halt für mehr wenn ich Bock drauf habe...

Aber was ich sicher nicht will ist Ende des Jahres einfach nur sagen können "boar hab meine Layquote im Vergleich zum Vorjahr um 10% steigern können, nicht schlecht!"

Vielleicht ficke ich auch mal nen Jahr lang mit weniger neuen Frauen weil da 1-2 dabei waren die cooler waren als der Durchschnitt und mit denen ich dann mehr Zeit verbracht habe.

vor 6 Stunden, Großmeister schrieb:

Für mich wäre eine in beide Richtungen offene Beziehung völlig fein. Eher kritisch sehe ich daran zu glauben, dass Monogamie auf Lebenszeit funktioniert.

Ich seh das so, wenn man fein damit ist "seine" Frau zu teilen dann ist man halt nicht wirklich in die verschossen...Ausnahmen mags geben aber weniger als man denkt.

Monogamie hin oder her ne LTR bedeutet in meinen Augen auch zwangsweise irgendwo auch Verzicht...finde es eher so eine moderne Krankheit dass keiner mehr irgendeine Verpflichtung eingehen will und Freiheiten aufgeben.... Wenn man nach paar Jahren merkt es passt nicht kann man sich ja immer noch trennen...

Der Verzicht fällt ja auch umso leichter je cooler die Frau zuhause ist und ne geiler die Beziehung ist die man hat.... klar ist halt was anderes bei Leuten die ne mittelmäßige Beziehung haben ggf mit nem Partner eher so wegen "kein anderen abbekommen" und die sich dann fragen "solls das schon gewesen sein?"

Klar wenn ich ne Fette zuhause habe und/oder eine die mich Abends eh nicht ranlässt dann ist auch logisch dass ich mehr Bock auf Club hab und da andere klarzumachen. Wenn ich ne geile Frau zuhause hab dann geh ich früh ins Bett, vögel und kann am nächsten Tag früh aufstehen. Da muss ich dann nicht bis 3 oder 4Uhr früh im Club sein....

 

Kurzum versuch Frauen doch mal häufiger als 3mal zu daten und mach dich nicht selbst zum Knecht...

bearbeitet von Danisol
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Am 1.2.2026 um 22:02 , Moonshot schrieb:

Das klingt eher so, als hättest du Angst davor die Kontrolle abzugeben und dich wirklich auf jemanden einzulassen. Deine "Prime" läuft dir nicht weg, nur weil du mal ein halbes Jahr schaust ob mehr daraus wird. Probier es doch einfach, zurück zum Rumhuren kannst du jederzeit wenn es wirklich nicht passt, aber ne gute Frau findest du nicht an jeder Ecke.

bro in einem halben jahr betaisierung kann man 100 pro die Schärfe verlieren,

wichtig: weiter pumpen gehen, weiter sein ding durchziehen, nicht zum betabilly werden der nur zuhause sex and the city mit soon to be wife guckt

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Hi @Großmeister, spannende und wichtige Frage! Ich antworte dir mal auf mehreren Ebenen:

1.) Ich und viele, die ich kenne sind mit dem ganzen Thema Pickup und Persönlichkeitsentwicklung vor 20 Jahren gestartet, so dass ich einiges über "Langzeitverläufe" weiß und auch analysiert habe. Weil du vor dem Dilemma stehst, dass du recht erfolgreich mit PU geworden bist, setze ich auch dort an und betrachte vor allem die Lebenswege von 13 ehemaligen Coaches (inkl. mir), die zwischen 2005-2010 gestartet sind. Ich nehme vor allem Coaches, weil das alles keine Halbgötter sind, aber ihr Frauenerfolg so hoch war, dass sie das Ganze eben weitergeben konnten.

Ich spoiler direkt vorweg: Es gibt verschiedene Erklärungsansätze, warum sie ihre Lebenswege so ausgestaltet haben, wie sie sie nun leben, aber ich denke, dass die Grundorientierung des Lebensstils auch durch/mit/trotz Pickup nicht verfälscht wurde. Also halte ich insgesamt wenig von Geist aus der Flasche, Büchse der Pandora oder Dammbruch-Argumenten zu Pickup oder Persönlichkeitsentwicklung, sondern denke, dass all das zwar Tendenzen verstärken oder Entwicklungen zeitlich verschieben kann, aber keinen Menschen bezüglich seiner Werte komplett ins Gegenteil verkehrt.

Unsere Lebenssituationen sehen so aus: 10 von 13 leben in festen und mehrjährigen monogamen Partnerschaften oder Ehen, 9 von 13 haben Kinder mit ihrer Partnerin (ich habe 3 Kids, 2 haben 2 Kiddos und sonst gibt es viele mit einem Kind; einer hat gegen seinen Willen leider nur noch wenig Kontakt zu seinem Kind), 9 von 13 leben in Deutschland (einer ist zurück nach Bulgarien gezogen, 3 weitere leben auf Zypern und führen ihr Business von dort aus, 8 von 13 haben "normale" akademische Hauptjobs (ich ja auch..), während die 5 anderen in Online-Marketing, eigenem Startup oder Coaching unterwegs sind. 

Hättest du mich ganz am Anfang unseres Weges eine Befragung ausfüllen lassen, wer alles eines Tages feste Partnerschaften führen wird, wer mal wie viele Kids haben wird, wer welchen Beruf ergreift, wer mal wo leben wird... hätte ich auch ohne Glaskugel ziemlich richtig gelegen.

Bei mir war es im Grunde auch so. Ich wurde durch Pickup ziemlich erfolgreich, letztendlich erfolgreicher, als ich mir das je vorstellen konnte. Und dieser Erfolg versah mich mit vielen Prüfungen beim Anbahnen und Führen von Beziehungen, aber weil bei mir das Konstrukt Partnerin und Kids eigentlich immer klar war, wusste ich auch, warum ich diese Prüfungen auf mich nehme. Meine Kids sind alle zwischen meinem 35.-39. Lebensjahr geboren. Wenn ich mich mit meinem einem Freundeskreis vergleiche, hätte ich ohne PU vielleicht 2-3 Jahre früher damit losgelegt, während ich bei meinem anderen Freundeskreis zumindest mit dem Startpunkt ziemlich im Durchschnitt liege. Das meine ich damit, dass ich hypothetisiere, dass Entscheidungen zwar später fallen können, aber die Grundorientierung in den meisten Fällen ausgelebt wird.

Das als kleiner Analyse-Service für dich, denn wir 13 waren und sind schon alle auf einem ziemlich hohen Level unterwegs gewesen, haben das (zumindest 10 von uns) aber nicht als fortwährende Begründung genutzt, warum wir nicht in feste Beziehungen gewechselt sind. Es war für keinen von uns einfach, aber der Weg hat sich gelohnt und funktioniert.

Da heißt es für dich Hand auf's Herz: Was war denn dein Lebensziel in Bezug auf Familie, Wohnort und Co, bevor du all das hier gefunden hast und gut darin geworden bist? 

2.) @holywater hat dir schon sehr wichtige Hinweise zu deiner "Prime" und den Zeiträumen gegeben. Das möchte ich aber nochmal aufgreifen, weil ich immer wieder erlebe, wie sich Männer dort "verrechnen" und das verkompliziert unnötig Dinge.

I. Wenn du dann irgendwann sagst "okay, Prime vorbei - jetzt Beziehung und Kids" ist das kein Schalter, den du direkt umlegen kannst und solltest. Du hast selbst schon gemerkt, dass es dauert, bis man eine Frau findet, die man wirklich richtig gut findet. Dann willst oder solltest du aber auch nicht direkt loslegen, sondern musst eher verschiedene Beziehungsphasen durchlaufen, in denen du ihr auf den Zahn fühlst und schaust, ob die Stresspunkte, die ihr im Alltag habt, eure Beziehung langfristig tragbar machen. Dafür gehört es in meinen Augen auch dazu, zusammen zu ziehen und das zu analysieren. An so einfachen Fragen wie Müll rausbringen, Ordnungsstil, Einkaufsvorstellungen, Haushalt im Allgemeinen, Schlaftypen, Rückzugs/Freiraumtypen können sich so viele Reibungspunkte ergeben, die vor möglichen Kindern ausgiebig getestet werden sollten, da Kinder hier in der Regel eher Öl ins Feuer gießen, weil so toll sie auch sind, viele schlaflose Nächte, mehr Haushalt, mehr Aufgaben, mehr Orga und Co auf euch zukommen, bei dem du am besten weißt, dass ihr dort gut aufgestellt und Partner in Crime seid. 

Und wenn du oder sie dann auf einmal feststellen, dass es doch nicht passt, bist du ggf. schon 45 und die Zeit zählt immer weiter.

II. Wie viele Kids sollen es denn werden. Bei einem Kind kannst du natürlich sagen: Okay, ich bin 40, sie ist 35, das passt schon. Wenn es aber eher 2 oder 3 werden sollen, musst du schon anders rechnen. Denn nicht jede Frau wird sofort schwanger (ich hätte nicht gedacht, dass so viele Paare aus unserem Freundeskreis in die Kinderwunschklinik müssen..), zwischen Kind 1 und Kind 2 wollen viele, dass Kind 1 erstmal aus dem gröbsten raus oder in der Kita ist... und schon geht die Rechnung nicht mehr so sauber auf. Generell ist jede Schwangerschaft bei einer Frau ab 35 aus Frauenarzt-Sicht übrigens eine Risiko-Schwangerschaft. Auch bei Männern gibt es Belege, dass je älter der Mann z.B. das Risiko für Autismus deines Kindes steigt.

III. Ich sehe nicht nur das Thema "wie alt bin ich, wenn eine Kids aufwachsen", sondern ich möchte schon meine Kinder (wenn sie es denn wollen..) heiraten sehen und auch mit meinen Enkeln spielen. Je weiter du das herauszögerst, umso mehr Jahre klaust du dir dabei. 

Das sind also alles Dinge, die ich bei deinen Entscheidungen unbedingt betrachten würde. Und die "Umstellung" ist alles andere als einfach, aber für die Mehrheit von uns hat sie sich sehr gelohnt :-)

 

bearbeitet von Xatrix
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vor 6 Stunden, Xatrix schrieb:

2.) @holywater hat dir schon sehr wichtige Hinweise zu deiner "Prime" und den Zeiträumen gegeben. Das möchte ich aber nochmal aufgreifen, weil ich immer wieder erlebe, wie sich Männer dort "verrechnen" und das verkompliziert unnötig Dinge.

I. Wenn du dann irgendwann sagst "okay, Prime vorbei - jetzt Beziehung und Kids" ist das kein Schalter, den du direkt umlegen kannst und solltest. Du hast selbst schon gemerkt, dass es dauert, bis man eine Frau findet, die man wirklich richtig gut findet. Dann willst oder solltest du aber auch nicht direkt loslegen, sondern musst eher verschiedene Beziehungsphasen durchlaufen, in denen du ihr auf den Zahn fühlst und schaust, ob die Stresspunkte, die ihr im Alltag habt, eure Beziehung langfristig tragbar machen. Dafür gehört es in meinen Augen auch dazu, zusammen zu ziehen und das zu analysieren. An so einfachen Fragen wie Müll rausbringen, Ordnungsstil, Einkaufsvorstellungen, Haushalt im Allgemeinen, Schlaftypen, Rückzugs/Freiraumtypen können sich so viele Reibungspunkte ergeben, die vor möglichen Kindern ausgiebig getestet werden sollten, da Kinder hier in der Regel eher Öl ins Feuer gießen, weil so toll sie auch sind, viele schlaflose Nächte, mehr Haushalt, mehr Aufgaben, mehr Orga und Co auf euch zukommen, bei dem du am besten weißt, dass ihr dort gut aufgestellt und Partner in Crime seid. 

Und wenn du oder sie dann auf einmal feststellen, dass es doch nicht passt, bist du ggf. schon 45 und die Zeit zählt immer weiter.

II. Wie viele Kids sollen es denn werden. Bei einem Kind kannst du natürlich sagen: Okay, ich bin 40, sie ist 35, das passt schon. Wenn es aber eher 2 oder 3 werden sollen, musst du schon anders rechnen. Denn nicht jede Frau wird sofort schwanger (ich hätte nicht gedacht, dass so viele Paare aus unserem Freundeskreis in die Kinderwunschklinik müssen..), zwischen Kind 1 und Kind 2 wollen viele, dass Kind 1 erstmal aus dem gröbsten raus oder in der Kita ist... und schon geht die Rechnung nicht mehr so sauber auf. Generell ist jede Schwangerschaft bei einer Frau ab 35 aus Frauenarzt-Sicht übrigens eine Risiko-Schwangerschaft. Auch bei Männern gibt es Belege, dass je älter der Mann z.B. das Risiko für Autismus deines Kindes steigt.

III. Ich sehe nicht nur das Thema "wie alt bin ich, wenn eine Kids aufwachsen", sondern ich möchte schon meine Kinder (wenn sie es denn wollen..) heiraten sehen und auch mit meinen Enkeln spielen. Je weiter du das herauszögerst, umso mehr Jahre klaust du dir dabei. 

Das sind also alles Dinge, die ich bei deinen Entscheidungen unbedingt betrachten würde. Und die "Umstellung" ist alles andere als einfach, aber für die Mehrheit von uns hat sie sich sehr gelohnt :-)

 

Sehr guter Post von dir.

Beim fett Markierten habe ich auch im Freundeskreis die Erfahrung gemacht, dass bei ca. 50% die Kinderplanung nicht optimal verläuft. Teilweise ging da erst mit Jahren Verspätung was und dem Einsatz von Fruchtbarkeitskliniken und Terminen bei Ärzten und Operationen.

Was den Altersunterschied der Kinder angeht habe ich hingegen die komplett gegenteilige Erfahrung gemacht. In meinem Freundeskreis war der mehrheitliche Wunsch, dass die Kinder so nah wie möglich aufeinander sind. Es vereinfacht vieles, weil man nach 5 oder 6 Jahren nicht nochmals bei 0 mit einem Baby anfängt sondern, die Kinder ähnliche Interessen und Spielbedürfnisse haben, was den Alltag erleichtert. Sie können gemeinsam spielen, voneinander lernen und entwickeln häufig eine besonders enge Bindung, die sie über viele Jahre begleitet. Auch im Alltag profitieren Eltern davon, da Routinen wie Schlafenszeiten, Aktivitäten oder später Kindergarten und Schule zeitlich näher beieinanderliegen. Zudem lernen die Kinder früh, Rücksicht zu nehmen, Konflikte zu lösen und soziale Kompetenzen zu entwickeln, weil sie ständig miteinander im Austausch sind. Nicht zuletzt fühlen sich viele Kinder weniger allein, da sie einen Spiel- und Bezugspartner auf Augenhöhe haben.

Das alles fällt mehr oder weniger weg, wenn das Altersdelta der Kinder zu gross ist. 

 
 

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Am 1.2.2026 um 17:26 , Großmeister schrieb:

Ich habe mich die letzten 3 Jahre extrem auf PU konzentriert und auch eine tolle Zeit gehabt. Dabei ging es immer primär um Lays und alles war sehr kurzweilig.

 

Das bedeutet du hast jetzt 3 Jahre lang fröhlich umher gedatet, und in den 3 JAHREN (!!!) War wirklich keine einzige Frau wo es Beziehungs technisch gefunkt hat?

Ich glaub dir kein Wort. Sorry.

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