Sozialisiere dich!

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Sozialisiere dich!

.::The Power of Social Circle::.

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In diesem Post möchte ich mich mit dem Thema „Social Circle“ befassen. Der Social Circle ist für einen vermeintlichen Alpha unersetzlich. So heißt es. Für mich bedeutet es allerdings noch wesentlich mehr als ein Aushängeschild. Habe zu dem Thema bereits einige interessante Posts hier gelesen und möchte nun auch was beisteuern.

Durch einen großen Freundeskreis genießt du ein ganzes Backblech an Vorteilen. Der Social Circle stärkt dich, gibt dir die Möglichkeit zu wachsen, macht dich flexibel, unabhängig und steigert deinen Wert in der Gesellschaft (etc.).

Das ist Gesetz. Es war immer so und wird auch immer so sein. Wobei zu beachten ist dass wenn ich von Wert rede in diesem Fall den Wert meine den man nach außen hin vermittelt.

Nur mal ein kleines Beispiel von mir. In der Vergangenheit hatte ich nie Probleme mich in Gruppen einzufügen. Bin von Natur aus ein recht geselliger Mensch, wurde mir schon öfters gesagt. Aber es gab auch zwei Phasen in meinem Leben in denen ich komplett auf mich allein gestellt war.

Das erste mal war ich echt frustriert als meine Freunde keine Zeit für mich hatten. Oder als wir uns nicht so gut verstanden und jeder seine Wege ging.

Aus dem zweiten Mal habe ich allerdings einige wichtige Lehren für mich gezogen. Die wichtigste und simpelste -> Sei unabhängig!

Dies ist eine der Erkenntnisse welche ausnahmsweise mal gar nicht so schwer umzusetzen ist wie man Anfangs annimmt. Auch hier, wie bei so vielen anderen Dingen auch, gilt ’Der erste Schritt ist der schwierigste’. Wie man das machen kann werde ich etwas später erläutern.

Innerhalb deines Social Circles nimmst du eine Rolle ein. Ob du willst oder nicht. Darauf welche verschiedenen Rollen es genau gibt möchte ich nicht eingehen. Ich teile sie jetzt einfach mal, Kraft meiner Dreistigkeit, in drei Kategorien auf.

-->Aktiv

Man könnte sie die Alphas nennen wobei mir bei dieser Rolle auch aufgefallen ist dass diese nicht zwingend alle Attribute eines Alphas erfordert. Die Aktiven Freunde sind jene welche einfach das Wort ergreifen und alles organisieren. Sie sind aber nicht unersetzlich für den Zusammenhalt der Gruppe. Sie sind einfach die „Macher“. Der Unterschied zum Alpha ist dass es in einer übersichtlichen Gruppe nur einen Alpha geben kann. Die Aktive Rolle kann allerdings von mehreren gleichzeitig eingenommen werden.

Die Gruppe schätzt diese Rolle sehr und ist den Freunden welche sie einnehmen sichtlich dankbar. In einigen Fällen ist der "Job" des aktiv seins auch recht undankbar was dann aber meistens an dem Verhalten und dem Selbstbewusstsein der Person liegt. In der Regel ist diese Rolle sehr loyal (wie die Member auch).

-->Passiv

Hierzu zählen die Freunde welche nicht mit planen/organisieren (in seltenen Fällen übernehmen sie auch organisatorische Aufgaben wenn nötig), dessen Meinung aber mittel bis stark gefragt ist. Sie zeigen trotz ihres passiven Verhaltens teilweise mehr Merkmale eines Alphas auf als die Aktive Rolle. Es sind Freunde welche nach außen eine gewisse Ruhe, Selbstsicherheit und Sympathie ausstrahlen.

Sie sind, vielleicht entgegen des ersten Eindrucks, sehr gesellige Menschen welche sich gerne Unterhalten. Ihre Rolle sorgt schon eher für die Stabilität der Gruppe denn sie unterhalten den gesamten Circle. Meistens sind es Alphas oder Semi-Alphas. Ein Alpha kann zwar auch die Gruppe unterhalten aber als Allein-Entertainer einer Gruppe wird es auf die Dauer zu anstrengend. Diese Rolle ist nicht unbedingt weniger loyal aber dennoch ist sie von der Gruppe am unabhängigsten.

-->Member

Diese Mitglieder des Freundeskreises sind die Mitläufer. Was keinesfalls abwertend gemeint ist da es verschiedene Gründe haben kann warum ein Member diese Rolle bewusst oder unbewusst einnimmt. Zum Beispiel weil er neu dazugestoßen ist und den Circle einfach noch nicht kennt.

Member sind Leute die sich mit der Gruppe treiben lassen. Sie schlagen selten bis gar nicht vor was man mal zusammen unternehmen könnte haben daher auch nicht so viel Mitspracherecht. Meist zeigen sie die wenigsten Merkmale eines Alphas auf was, wie schon erwähnt, anfangs verschiedene Gründe haben kann. In der Gruppe haben sie den geringsten Wert dennoch sind sie unersetzlich. Ohne sie ist die Gruppe nicht vollständig und instabil.

So setzt sich jede Gruppe, zumindest meiner Erfahrung nach, zusammen. Und ich war mittlerweile schon in vielen verschiedenen Kreisen unterwegs. Das Verhältnis welche Rolle wie oft vergeben ist variiert teilweise stark. Dennoch ist der Trend -> Großteil: Member; Viele: Passiv; Wenige: Aktiv.

1) Wie in eine Gruppe einbringen?

In diesem Szenario gibt es eine bereits bestehende Gruppe in die wir rein gerutscht sind oder gerne zugehören würden. Nun stellt sich die Frage 'wie füge ich mich ein?'. Stellt man sich diese Frage bewusst kann man die Rollenzuordnung auch bewusst beeinflussen. Stellt man sich diese Frage unbewusst (erkennt man daran wenn man in der Gruppe bereits eine Rolle erhielt ohne es zu merken) hat man weniger Einfluss darauf welche Rolle man anfangs zugeteilt kriegt.

Mal ein ganz alltägliches Beispiel. Du gehst mit einem Arbeitskollegen/in (Schulfreund, WG Mitbewohner, ...whatever) in einen Club bisl feiern. Er/Sie stellt dich seinen/ihren Freunden vor und du verstehst dich ganz gut mit den Leuten. In diesem Moment hast du entschieden "Okay, die sind cool drauf. Mit denen würde ich gerne öfters was unternehmen.". Wie nun vorgehen? Im Prinzip ganz einfach. Du bekundest dein Interesse mit Sätzen wie "Hey ihr seid cool drauf! Wir können ja mal zusammen was starten.".

Mit diesem einfachen Satz vergibst du der Gruppe einen positiven Value welche die gesamte Gruppe als Kompliment auffassen wird. Du sagst damit folgendes aus "Ihr seid mir symphatisch, ich glaube wir passen gut zusammen. Aber ich habe es nicht nötig.". Diese unterschwellige Aussage ist wichtig da man, wie bei Frauen auch, nicht needy erscheinen darf und seien wir mal ehrlich, man möchte auch nicht needy rüberkommen.

Zudem würde ich den Satz bewusst so ausdrücken dass nicht das Wort "muss" drin vorkommt. Wie oft habt ihr schon gehört "...wir müssen uns mal wieder treffen" oder "wir müssen mal wieder zusammen was starten". Enteweder kommt dann nichts weiter aus der Richtung oder die Gruppe reagiert desinteressiert. Auch wichtig ist dass ihr euer Interesse nicht als Frage formuliert wie z.B. "Vielleicht kann ich ja das nächste mal mit?" oder "Vielleicht können wir ja mal zusammen was machen?".

Es wirkt schlicht needy. Am schlimmsten wäre ergo "Hey wir müssen unbedingt mal was zusammen starten oder?". Klappt im besoffenen Kopf ganz gut aber generell würde ich, wenn mir eine Person so kommt, geistig auf 'ignore-mode' stellen. Klingt jetzt vielleicht bescheuert aber nicht genug dass dieser Satz needy klingt, nein viel schlimmer, er beinhaltet auch noch indirekt einen Befehl durch das aufdringliche Wörtchen 'muss'. Alphas oder generell dominante Menschen denken sich meistens sofort unterbewusst "Muss? Ich muss gar nix. Für wen hält der sich?". Und die Alphas/dominanten Mitglieder des Circles repräsentieren nun mal die Gruppe.

Es ist ein bisschen wie gamen. Allerdings gibt es nur einige wenige parallelen deswegen bitte nicht missverstehen! Nimmts nicht zu wörtlich. Fragen dürft ihr schon Dinge wie "Vielleicht können wir uns ja mal treffen?" oder "Das nächste mal könnten wir alle zusammen in den club?" nur beachtet dabei dass ihr solche Fragen erst stellen solltet nachdem ihr die Gruppe etwas kennengelernt habt. Stichwort Rapport. Gibt den Alphas keinen Grund euch als 'Eindringling' einzustufen.

Verkauft euch gut. Am besten verkauft ihr euch wenn ihr es schafft der Gruppe den Eindruck zu vermitteln dass ihr ein Gewinn für sie seid. Ein Punkt der von einigen meiner früheren Freunde sehr oft missverstanden wurde. Es bedeutet nicht anzugeben mit Sätzen wie "Ich hab ne Yacht... bin so cool ...und hab voll die Connections. Bringe euch in jeden Club.". Ganz im Gegenteil. Verhaltet euch ruhig, entspannt und öffnet euch ein bischen (nicht die Hose). Zeigt eure Persönlichkeit. Schwächen zugeben ist besonders sympathisch da ihr damit die Stärke beweist Fehler zugeben zu können.

Findet das goldene Mittelmaß. Bitte nicht sowas "Bin aggressiv, lüge manchmal viel und außerdem extrem vergesslich...". Schätze ihr wisst was ich meine. :-D

2) Wie eine Gruppe gründen?

Das ist schon etwas schwieriger. In der Vergangenheit habe ich es oft versucht aber nicht immer hat es funktioniert. Meistens nur für paar Monate. Nun die Schwierigkeit hierbei ist dass ihr ein Alpha sein müsst oder zumindest ein recht starker Charakter.

Besonders einfach ist es in entspannter Atmosphäre. Ihr kennt es vielleicht aus dem Urlaub. Ihr trefft paar Leute in eurem Alter und denkt euch "Hey, tun wir uns zusammen und haben Spaß!". Was macht man also zuerst? Man sucht sich ein paar Leute zusammen (selten einzelne Personen, meistens mehrere kleinere Gruppen) und spricht sie an (fast schon wie sargen :P).

Nun müsst ihr mit eurer Persönlichkeit überzeugen die in diesem Moment offen und freundlich sein sollte. Da kann man nie was falsch machen.

Hier dürft ihr ruhig direkt sein. So was wie „Hey hier ist ja recht wenig los. Lasst uns doch heute mal zusammen an die Bar setzen.“. Ganz unverbindlich. Entweder kommt ein Ja oder Nein bei rum. So oder so solltet ihr euch aber nicht beeindruckt zeigen. Wenn ein Ja zurück kommt darf man sich ruhig bisl freuen und lächeln. Generell schadet ein Lächeln nie. Auf diese Art und Weise sollte die Gruppe wachsen. Dabei müsst ihr es allerdings sein der aktiv wird und neue Leute dazu holt. Irgendwann werden sich euch automatisch andere anschließen wollen oder euer frischer Social Circle holt selber Leute dazu. Es läuft also ab nem bestimmten Punkt automatisch. Ist das nicht schön? ;-)

Um vielleicht noch ein anderes Beispiel zu nennen, da man ja nicht 365 Tage im Jahr Urlaub hat, im Club. Ihr seid dort vielleicht zum ersten mal und der Club ist voll. Ihr sprecht nen Mädel an und sie ist mit einer kleinen oder größeren Gruppe an Leuten da. Nun sollte man einfach nen kleinen Smalltalk starten mit dem Fokus auf die Gruppe. Bitte verwechselt nicht eure Prioritäten. Wenn ihr das Mädel gamed dann gamed das Mädel. Wenn ihr die Gruppe oder die Person mit der sie da ist befreunden wollt dann befreundet euch mit dieser. Auf den ersten Eindruck absolut kein Unterschied zum gamen eines Sets.

Der größte Unterschied liegt tatsächlich im Kopf. Wo liegt der Fokus? Das ist entscheidend. Ihr könnt euch noch so toll mit allen verstehen und den Social Proof machen. Wenn ihr den Fokus auf das Mädel legt werden die Anwesenden es irgendwann merken und sich eine Meinung über euch bilden (wenn sie nicht blind oder total besoffen sind). Aber auch hier spürt ihr wieder die Kraft des Social Proof. Seine sozialen Fertigkeiten nutzen um die Freunde des Mädels von sich zu überzeugen gehört zu den Grundkenntnisse welche im Bezug auf Pick Up notwendig sind um eventuelle Hindernisse aus dem Weg zu räumen. In solchen Momenten müsst ihr halt wissen was ihr wollt. Nen #C mit ihr oder der Gruppe.

Jetzt bin ich recht lange darauf eingegangen wie ihr euch verhalten solltet. Mit diesem Grundgedanken im Hinterkopf läuft es nun nach demselben Prinzip ab. Snowball-Effekt. Ihr holt neue Leute dazu. Man versteht sich untereinander (oder auch nicht) und irgendwann wächst die Gruppe von alleine. Voraussetzung für das ganze ist viel Kommunikation. Wenn ihr mit vielen Leuten gequatscht habt könnt ihr versuchen sie zu verbinden. Nach dem Motto "Hey ihr seid aus Bückelhude [grad ausgedacht]? Is ja lustig die Leute da drüben kommen ausm Nachbardorf. Kommt, ich stell sie euch vor!". Man muss also wie bereits erwähnt schon nen kleiner Alpha sein oder halt ne starke Persönlichkeit wie ein Social Proof. Aber Vorsicht! Seid niemals aufdringlich (heftet euch nicht an bestimmten Personen den ganzen Abend, es sei denn ihr versteht euch auf Anhieb super) und bedenkt dass man auch hier "Körbe" kassieren kann.

3) Ok, habe nun einen Social Circle... aber was nun und wie kann ich meine Rolle ändern?

Eigentlich zwei Fragen die aber sehr viel miteinander zutun haben. Deswegen habe ich das mal in einer Frage zusammengefasst.

Dein Verhalten in der Gruppe beeinflusst deinen Wert und deine Rolle. Wie ich ja bereits erwähnte hat jede Rolle auch seinen eigenen Wert. Somit bestimmt deine Rolle deinen Wert.

Du bist momentan nicht aktiv würdest es aber gerne probieren? Tchja so was dauert leider. Denn wenn du nicht von Anfang an diese Rolle hattest werden deine Freunde zuerst skeptisch (die einen mehr die anderen weniger) reagieren. Du musst dir erstmal das Vertrauen der Gruppe verdienen.

Wenn schon genug Vertrauen vorhanden ist darfst du dich in einer anderen Rolle beweisen. Wichtig ist eigentlich nur dass du nicht von heut auf morgen versuchst den mega Alpha zu markieren wenn du es eigentlich nicht bist. Selbst wenn du ein Alpha bist gilt es die Sache langsam und immer mit der Zustimmung der Gruppe anzugehen. Alles andere wird von deinem Social Circle als ’Gefahr für die Gruppe’ interpretiert. Ich glaube jeder der LdS gelesen hat weiß wovon ich rede. Zufällig habe ich diese Erfahrung aber schon gemacht bevor ich mit diesem Buch in Kontakt kam.

Gut wie kommt ihr also zu der Chance euch andere Rollen zu verdienen oder eure Rolle zu behalten? Ganz einfach. Verhaltet euch korrekt! Verstellt eure Persönlichkeit nicht! Verhaltet euch einfach korrekt.

Was ist korrektes Verhalten? Höflichkeit, Zuverlässigkeit, Offenheit.

Aber toFar… das bin ich nun mal nicht!“ So habe ich früher auch mal gedacht aber es ist Quatsch! Jeder kann höflich, zuverlässig und offen sein. Wenn du es nicht bist dann lerne es. Bringe es dir bei. Dazu brauchst du nur ein bisschen Disziplin. Und du verlierst nicht deine Persönlichkeit oder ähnliches also mach dich nicht verrückt.

Einen gewissen Grad an Höflichkeit kriegt fast jeder aus seinem Elternhaus mit. Einige vergessen es nur hin und wieder. Höflich sein bedeutet nicht zu lästern, seine Freunde nicht zu beschimpfen (es sei denn es ist ein Spaß den dein gegenüber versteht), 'danke' sagen (ganz wichtig) naja und so weiter. Googelt das Wort meinetwegen. Warum das ganze? Aus Respekt.

Zuverlässig zu sein ist besonders wichtig wenn man eine aktive Rollen übernehmen möchte. Deine Freunde wollen sich darauf verlassen können dass wenn du etwas für die Gruppe organisierst es auch hinhaut ohne dass dich jemand permanent kontrollieren muss. Hat also viel mit Vertrauen zu tun.

Wenn du dann einen Fehler machst oder bei der Organisation Hilfe brauchst ist deine Offenheit gefragt. Gebe auch mal Fehler zu (musste ja nicht immer machen *hehe*) und frage nach Hilfe wenn nötig. Du kannst nicht immer darauf warten dass dir jemand Hilfe anbietet. Es ist ein Zeichen deiner Offenheit/Ehrlichkeit und wird deinen Wert steigern.

4) Nachteile des Social Circle

Was? Hä wie jetzt? Es kann Nachteile haben viele 'Freunde' zu haben? ...JA!

Es hat definitiv einige Nachteile. Ein Punkt den ich bis jetzt bei vielen Threads zu diesem Thema vermisst habe. Mit einen großen Social Circle folgt eine gewisse Macht und Verantwortung. Deine vielen Bekanntschaften bringen auch dunkle Seiten mit sich. Und damit meine ich nicht die negativen Eigenschaften des einzelnen sondern des Circles an sich. Wo es Licht gibt gibt es auch Schatten!

Du hast mit der Ex von Freund A geschlafen und Freund A oder Freund B kriegt es mit. Es spricht sich rum. Schneller als ein Lauffeuer verbreitet es sich. Es muss noch nicht mal stimmen. Es kann nur ein Gerücht sein aber es verbreitet sich rasend schnell. Je nachdem kann es gut oder schlecht für dich ausgehen. Ein weiteres Beispiel. Du benutzt deine Connections um an einen Arbeitsplatz zu kommen. Es spricht sich rum und zack bist du der Typ der nur wegen seinen 'Beziehungen' angestellt wurde. Nicht genug? Ok vielleicht sind das weit her geholte Beispiele. Beide sind mir nicht widerfahren, habe nur davon gehört. Aber hier mal ein Beispiel welches ich selbst erlebt habe und vielleicht der eine oder andere von euch kennt.

Du steckst inner Scheiße. Du hast viele Freunde richtig? Also kein Problem. Du verlässt dich auf sie doch sie enttäuschen dich. Aber es ist nicht ihre Schuld sondern deine eigene. Denn du hast (und das soll die Hauptaussage dieser kleinen Belehrung sein) vergessen wer deine wahren Freunde sind! Vielleicht hast du deinen vielen Bekanntschaften mehr Aufmerksamkeit geschenkt (alle Freundschaften müssen gepflegt werden. Prioritäten setzen ist wichtig!). Oder du hast einfach so viele Freunde dass du die Übersicht verlierst. Oder du warst geblendet von der Aufmerksamkeit so vieler Menschen. Meist ist es ein Mix aus allem. Vergiss nie wer deine wahren Freunde sind! Du hast keine 100, 200 oder 300 wahren Freunde! Mach die Augen auf! Es sind 'nur' Bekanntschaften. Sei Wachsam und verschließe deine Augen nicht für das wesentliche. Ich könnte hier spontan noch zig andere Beispiele aufzählen was viele Bekanntschaften (trennt bitte zwischen Freunden und Bekanntschaften) für Nachteile mit sich bringen aber ich glaube ich versteht worauf ich hinaus will.

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Tu dir selber einen Gefallen und gehe mit dem Wort "Freund" sorgsam um. Nicht jeder verdient diese Bezeichnung.

Fazit: So und nicht anders!

Wenn du diese Punkte berücksichtigst wirst du zukünftig keine Probleme haben Freunde zu finden, deinen Social Circle zu erweitern oder Connections zu knüpfen. Vielleicht noch kurz ein Beispiel von mir. Mein Social Circle ist momentan relativ groß. Und er erstreckt sich auch über Deutschland hinweg. Warum erzähle ich das? Schwanzvergleich! :P

...nein Spaß beiseite. Dadurch habe ich einfach viel mehr Möglichkeiten als vorher. Man ist unabhängiger. Zum Beispiel haben mich zwei Freundinnen (zusammen mit paar Freunden von mir) zu sich nach Österreich eingeladen. Ich war das letzte mal als kleines Blag in Österreich und jetzt kann ichs mir Jahre später nochmal in Ruhe anschauen nur weil ich Freundinnen besuche. Auch zum Thema '..eine Hand wäscht die andere' gibt es sicherlich einige unter euch die wissen was ich meine. Als Beispiel -> Auto kaputt, Kumpel ist Mechatroniker, Wagen wird für ne Kiste Bier repariert. Daher gilt generell Je größer der Social Circle desto mehr Möglichkeiten hat man.

Hoffe natürlich dass dieser Post einigen eine Hilfe ist. Besonders Punkt 4 möchte ich euch ans Herz legen. Also geht raus und baut euren Freundeskreis aus! ...meine 'Freunde' ;-)

:-D toFar

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Ups... keine Ahnung warum es den Thread plötzlich 2 mal gibt. Einer kann natürlich gelöscht werden. Sorry :/

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Gast sn0wman

Wirklich guter Post toFar, der mir jetzt zu Beginn meines Studiums gerade recht kommt.

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Hallo,

so, es ist schon spät und ich habe die letzten 25min damit verbracht deine Texte zu lesen, nun bin ich aber nicht schlauer geworden. Deswegen will ich mal ein Feedback geben, da du dir so viel Mühe gemacht hast.

Wie in eine Gruppe einbringen?

In diesem Szenario gibt es eine bereits bestehende Gruppe in die wir rein gerutscht sind oder gerne zugehören würden. Nun stellt sich die Frage 'wie füge ich mich ein?'. Stellt man sich diese Frage bewusst kann man die Rollenzuordnung auch bewusst beeinflussen. Stellt man sich diese Frage unbewusst (erkennt man daran wenn man in der Gruppe bereits eine Rolle erhielt ohne es zu merken) hat man weniger Einfluss darauf welche Rolle man anfangs zugeteilt kriegt.Ob ich mir bewusst die Frage stelle, wie ich mich einfüge oder nicht, spielt mMn keine Rolle. Auch unbewusst kann man sich in eine Gruppe gut einfügen, und sogar die Alpha-Position übernehmen. Wenn man einen Prozess oft genug gelebt hat, geht er ins Unbewusste über. Man macht dadurch aber nichts anders. Noch mal konkret: ob bewusst oder unbewusst, man hat immer gleich viel Einfluss. Es liegt viel mehr an den eigenen Fähigkeiten.

Mal ein ganz alltägliches Beispiel. Du gehst mit einem Arbeitskollegen/in (Schulfreund, WG Mitbewohner, ...whatever) in einen Club bisl feiern. Er/Sie stellt dich seinen/ihren Freunden vor und du verstehst dich ganz gut mit den Leuten. In diesem Moment hast du entschieden "Okay, die sind cool drauf. Mit denen würde ich gerne öfters was unternehmen.". Wie nun vorgehen? Im Prinzip ganz einfach. Du bekundest dein Interesse mit Sätzen wie "Hey ihr seid cool drauf! Wir können ja mal zusammen was starten.".Ich finde die Versteifung auf das verbale kontraproduktiv, es gibt so viel mehr, was auch im folgenden nicht erwähnt wird. Ich sehe in der oberen Aussage nirgendwo einen Part, der aussagt dass ich die Leute nicht nötig habe.

Mit diesem einfachen Satz vergibst du der Gruppe einen positiven Value welche die gesamte Gruppe als Kompliment auffassen wird. Du sagst damit folgendes aus "Ihr seid mir symphatisch, ich glaube wir passen gut zusammen. Aber ich habe es nicht nötig.". Diese unterschwellige Aussage ist wichtig da man, wie bei Frauen auch, nicht needy erscheinen darf und seien wir mal ehrlich, man möchte auch nicht needy rüberkommen.

Zudem würde ich den Satz bewusst so ausdrücken dass nicht das Wort "muss" drin vorkommt. Wie oft habt ihr schon gehört "...wir müssen uns mal wieder treffen" oder "wir müssen mal wieder zusammen was starten". Enteweder kommt dann nichts weiter aus der Richtung oder die Gruppe reagiert desinteressiert. Auch wichtig ist dass ihr euer Interesse nicht als Frage formuliert wie z.B. "Vielleicht kann ich ja das nächste mal mit?" oder "Vielleicht können wir ja mal zusammen was machen?".Wie gesagt, ich finde hier legst du zu viel Wert auf verbales. Es gibt so viel mehr. Am Ende ist es zu 93% egal was du sagst.

Es wirkt schlicht needy. Am schlimmsten wäre ergo "Hey wir müssen unbedingt mal was zusammen starten oder?". Klappt im besoffenen Kopf ganz gut aber generell würde ich, wenn mir eine Person so kommt, geistig auf 'ignore-mode' stellen. Klingt jetzt vielleicht bescheuert aber nicht genug dass dieser Satz needy klingt, nein viel schlimmer, er beinhaltet auch noch indirekt einen Befehl durch das aufdringliche Wörtchen 'muss'. Alphas oder generell dominante Menschen denken sich meistens sofort unterbewusst "Muss? Ich muss gar nix. Für wen hält der sich?". Und die Alphas/dominanten Mitglieder des Circles repräsentieren nun mal die Gruppe.

Ich würde denken der Typ findet mich cool und er möchte was mit mir machen. Wieso sollte ich in so einen Satz so viel reininterpretieren?

Es ist ein bisschen wie gamen. Allerdings gibt es nur einige wenige parallelen deswegen bitte nicht missverstehen! Nimmts nicht zu wörtlich. Fragen dürft ihr schon Dinge wie "Vielleicht können wir uns ja mal treffen?" oder "Das nächste mal könnten wir alle zusammen in den club?" nur beachtet dabei dass ihr solche Fragen erst stellen solltet nachdem ihr die Gruppe etwas kennengelernt habt. Stichwort Rapport. Gibt den Alphas keinen Grund euch als 'Eindringling' einzustufen.

Verkauft euch gut. Am besten verkauft ihr euch wenn ihr es schafft der Gruppe den Eindruck zu vermitteln dass ihr ein Gewinn für sie seid. Ein Punkt der von einigen meiner früheren Freunde sehr oft missverstanden wurde. Es bedeutet nicht anzugeben mit Sätzen wie "Ich hab ne Yacht... bin so cool ...und hab voll die Connections. Bringe euch in jeden Club.". Ganz im Gegenteil. Verhaltet euch ruhig, entspannt und öffnet euch ein bischen (nicht die Hose). Zeigt eure Persönlichkeit. Schwächen zugeben ist besonders sympathisch da ihr damit die Stärke beweist Fehler zugeben zu können.

Findet das goldene Mittelmaß. Bitte nicht sowas "Bin aggressiv, lüge manchmal viel und außerdem extrem vergesslich...". Schätze ihr wisst was ich meine. wink.gifDer letzte Part gefällt mir sehr gut.

Alles in allem, muss ich dir oft widersprechen. Aber du hast so viele Texte geposted, da musste ich mir einiges durchlesen... Sorry, dass ich wenig auf das positive eingegangen bin, aber es ist schon halb 2 Nachts und ich muss nun ins Bett.

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Finde auch ein guter Post.

Dennoch sehe ich auch bei diesem Thema einiges aus einer anderen Sichtweise:

Durch einen großen Freundeskreis genießt du ein ganzes Backblech an Vorteilen

Um so größer die Vorteile, desto größer auch die Nachteile, die auftreten können.

Umso größer die Meute ist, die man um sich scharrt, desto größer ist auch die Meute, die über dich herfallen kann.

Das passiert vermeintlichen Alphas oder "beliebten" Leuten nicht selten, denn die Leute, mit denen man was zutun hat, suchen und erkennen fortwährend Schwachstellen an einem.

So kommt es nach meinen Beobachtungen auch häufig vor, dass zunächst beliebte Menschen, oder sogenannte Alphas aufgrund eines kleinsten Fehlers im Verhalten plötzlich überrannt werden oder zum Schluss ohne jegliche Freunde dastehen.

Teilweise können zunächst gute Freunde mit der Zeit zu wirklichen Belastungen und sogar Gefahren werden, die einen versuchen runterzuziehen. Solche Gesellen dann loszuwerden kann sich mitunter schwieriger gestalten, als man glauben möchte.

Ich habe für mich daher beschlossen, Menschen auf Abstand zuhalten und mir meinen "Freundeskreis" genau auszuwählen. Dafür ist mein "Bekanntenkreis" um so größer. Ein Leben im Hintergrund kann für manche Art Menschen sehr viel mehr Vorteile mit sich bringen.

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.::The Power of Social Circle::.

Sehr schöner Beitrag!

Ein Problem, das mir im Social Circle immer stärker auffällt: Was tun mit den schwierigen Leuten, die garantiert auftauchen? Den Immer-Problem-Machern, den Dauer-Nöglern, die Per-Dummer-Email-Nerv-Typen? Was tun mit: "Wenn DER kommt, kommt keine coole Frau zur Party!"

Meine Lösung heißt im Moment, zu dem kleinen Kreis aktiver Macher einen guten Draht zu haben, und mich mit denen abzustimmen, zwecks Raushalten der Nervies. Die "Macher" sind ja meist besonders fähige Leute.

Leicht ist es, wenn sich fünf Leute beschweren, dass XY alle beleidigt. Schwieriger ist es, wenn XY nur mich per Mail dumm anmacht, aber bei anderen geschätzt ist.

Ich finde diese Social Circle-, Gruppen- und Netzwerk-Herausforderungen schwieriger, als mit einer einzelnen Frau umzugehen.

Ein guter Tipp für den Umgang mit Nörglern: "Danke für deinen Hinweis auf die Schwachstellen der Party! Wir freuen uns, wen du nächstes Mal in der Organisation mitmachst! Wie wäre es mit dem Getränke-Einkauf?" Dann sind die Nörgler nämlich schnell still :-D

REGEL: Wenn sich jemand öfters beschwert, nur weil er sich gerne beschwert, schlage ihm vor, sich aktiv zu Beteiligen.

Positiv ist immerhin, dass man viel Social Proof bekommt, wenn man als Macher auftritt und viel organisiert.

Gruß

Robin

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Ob ich mir bewusst die Frage stelle, wie ich mich einfüge oder nicht, spielt mMn keine Rolle. Auch unbewusst kann man sich in eine Gruppe gut einfügen, und sogar die Alpha-Position übernehmen. Wenn man einen Prozess oft genug gelebt hat, geht er ins Unbewusste über. Man macht dadurch aber nichts anders. Noch mal konkret: ob bewusst oder unbewusst, man hat immer gleich viel Einfluss. Es liegt viel mehr an den eigenen Fähigkeiten.
ich schreibe ja man kann es bewusst beeinflussen. Nicht dass man es tut aber man hat zumindest die Möglichkeit einen Einfluss darauf zu nehmen wenn man sich bewusst wird dass es nunmal Rollen gibt. Natürlich hast du recht. Unbewusst geht es genauso gut. Aber einem 'Anfänger' würde ich raten zumindest die ersten 1 bis 2 male darauf zu achten. So kann man dann später reflektieren.
Ich finde die Versteifung auf das verbale kontraproduktiv, es gibt so viel mehr, was auch im folgenden nicht erwähnt wird. Ich sehe in der oberen Aussage nirgendwo einen Part, der aussagt dass ich die Leute nicht nötig habe.
Es hat nix mit Versteifung zu tun. Man kann es sagen und handhaben wie man will. Es ist nur ein Beispiel. Mit der Aussage "Wir können ja mal..." sagt man schon einiges aus. Können heist nicht müssen, daher kommt es nicht needy rüber. Es ist halt ganz unverbindlich. Und wenn etwas unverbindlich wirkt dann hat man es nicht nötig. Aber wie gesagt, es ist nur ein Beispiel.
Wie gesagt, ich finde hier legst du zu viel Wert auf verbales. Es gibt so viel mehr. Am Ende ist es zu 93% egal was du sagst.
Ja das mag sein. Leider kenne ich mich nicht mit Non-verbaler Sprache aus. Sind halt kurze Ausschnitte meiner Erfahrungen. Kann nur darüber schreiben was ich weiß ;)
Ich würde denken der Typ findet mich cool und er möchte was mit mir machen. Wieso sollte ich in so einen Satz so viel reininterpretieren?
Ich verstehe worauf du hinaus willst. Es hat wirklich viel mit dem Unterbewusstsein zutun und das nimmt man ja bekanntlich nicht so gut bewusst wahr. Ein Beispiel von mir (habe es auch bei anderen, teilweise fremden Leuten beobachtet). Da kommt ein Typ an, habe ihn Jahrelang nicht gesehn. Wir standen nie besonders in Kontakt. Er sieht mich im Club mit paar Mädels und quatscht mich zu dass wir uns mal wieder treffen 'müssen'. Ich fand ihn auf anhieb unsymphatisch aber konnte mir nicht erklären warum. Mir wurde langsam klar dass er so unsymphatisch auf mich wirkte weil er auf die Schiene "Hey alter Kumpel" kam obwohl wir nie was miteinander zutun hatten. Zudem ist mir später klar geworden dass direkt nach dem er diesen Satz brachte in meinem Kopf folgendes abging "Muss?...wir kennen uns kaum. Haben nie was miteinander zutun gehabt. Und jetzt 'müssen' wir uns aufeinmal treffen? Was für ein Schnacker :-D.".

Aber das ist nur ein Beispiel. Habe das öfters beobachten können und wie gesagt, auch Freunde & fremde Personen konnten mir meine Vermutung bestätigen. Habe auch einiges über die unterbwusste Wahrnehmung gelesen (wie das Gehirn unterbewusst Dinge interpretiert ohne das man es merkt). Ein Mensch spricht einfach drauf los (weil er es vielleicht kann) und wirkt automatisch sympathisch. Ein anderer tut das selbe und wird als 'nervig' abgestempelt. Mit überlegter Wortwahl lässt sich das unteranderem beeinflussen. Letzten Endes kann man aber auch überinterpretieren. Das stimmt. Es ist nur als kleine Hilfe gedacht wenn es auf dem gewohnten Wege nicht funktioniert.

... Sorry, dass ich wenig auf das positive eingegangen bin, aber es ist schon halb 2 Nachts und ich muss nun ins Bett.
Schon ok. Kritik ist willkommen!

@NextMafiusu

Ja darauf bezieht sich der 4-te Abschnitt. "Ich habe für mich daher beschlossen, Menschen auf Abstand zuhalten und mir meinen "Freundeskreis" genau auszuwählen. Dafür ist mein "Bekanntenkreis" um so größer. Ein Leben im Hintergrund kann für manche Art Menschen sehr viel mehr Vorteile mit sich bringen.". Absolut richtig! Es gibt einen Freundeskreis und einen Bekanntenkreis. Das sollte man trennen so wie du es machst. Ich pflege es genau so. Trotzdem sind beide Teil des Social Circle.

"Um so größer die Vorteile, desto größer auch die Nachteile, die auftreten können." Dem kann ich mich nicht anschließen. Es kommt darauf an worauf/auf wen du deine Prioritäten legst. Es gab Phasen in meinem Leben in denen ich dir defenitiv Recht gegeben hätte aber es ist wirklich nur eine Frage der Prioritäten. Legst du auf die falschen Dinge oder Menschen zu viel Wert wirst du die Auswirkungen früher oder später merken.

@RobinMasters

"Positiv ist immerhin, dass man viel Social Proof bekommt, wenn man als Macher auftritt und viel organisiert." Richtig!

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Interessanter Text.

Ich selbst bin in einen Bekanntenkreis durch eine Freundin gekommen, die ich durch daygame kennengelernt habe, dann aber im ljbf gelandet bin. Trotzdem muss man nicht immer nexten, man kommt auch über sie wieder an neue Bekanntschaften und sie wird gegenüber der Gruppe nur gutes über einen erzählen.

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Gast BlueJack
Ich habe für mich daher beschlossen, Menschen auf Abstand zuhalten und mir meinen "Freundeskreis" genau auszuwählen. Dafür ist mein "Bekanntenkreis" um so größer. Ein Leben im Hintergrund kann für manche Art Menschen sehr viel mehr Vorteile mit sich bringen.

Dem gebe ich einfach Recht. So gut und spaßig doch viele Bekanntschaften sein können: Sobald man mehr von sich zeigt und offenbart, desto einfacher ist es auch für die ganzen Leute sich in dein Privatleben einzumischen. Ich habe 4-5 Freunde, dir mir vollkommen reichen. Daher gebe ich nur sehr wenig von mir preis und unterhalte mich mit "Bekanntschaften" mehr auf oberflächlicher Ebene um das Einmischen von außen in mein Privatleben zu vermeiden. Es hat keinen zu interessieren, mit dem ich geschlafen habe, wer jetzt meine Neue ist usw...

Ansonsten ein ganz guter Post, der mir allerdings kaum Neues erfahren lässt.

LG Blue

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Echt sehr gute Text, der schön zusammenfassend erklärt. Vielen Dank dafür!

Besonders Punkt 4 ist wichtig. Vergiss nie wo du herkommst!

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Ist das ein Text aus der Praxis oder eine rein theoretische Ueberlegung?

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Ist das ein Text aus der Praxis oder eine rein theoretische Ueberlegung?

100 % Praxis Erfahrung. Es mag verrückt klingen aber ich hatte tatsächlich schon viele Freunde & Bekanntschaften bevor ich je von Pick Up hörte :rolleyes:

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Danke für diesen wertvollen Beitrag!

Ein Punkt interessiert mich noch: Auf meiner Schule kennt sich fast jeder, zumindest flüchtig. Früher war ich ein weniger soziales Mensch, hatte 2-3 Freunde, deren Wert auch nicht höher ist, als meiner war. Inzwischen bin ich in zwei Kreisen involviert, in einem der Gruppenührer. Zwischen den Gruppen besteht aber auch ein Wert-Unterschied. So sind meine Kreise vom Wert her noch eher unterdurchschnittlich einzuordnen. Mit diesem Image fällt es mir schwer, mir in der/den vom Wert höhere(n) Gruppe(n) einen Platz zu finden.

Hoffe, mein Absatz ist nicht zu unverständlich für euch. Freue mich auf eure Meinung und Tipps.

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Vorsicht! Das wird eine etwas längere Erklärung :-D

Grundsätzlich ist keine Gruppe weniger wert als die andere. Selbst die übelsten Nerds, welche nie feiern gehen und von anderen verspottet werden können dir in einigen Lebenslagen die besten Freunde sein. Ich meine damit nicht "nutze sie aus". Ich meine damit dass eine Hand die andere wäscht. Man weiß nie wann man von jemanden Hilfe braucht, daher behandle alle gut und du wirst nie alleine dastehen. Aber setze Prioritäten! Wenn ein guter Freund, den du schon länger kennst dich um Hilfe bittet, sag halt deinen Kumpels mit denen du eigentlich feiern gehen wolltest "Sorry Leute, muss leider absagen. Ein Freund braucht Hilfe".

Mein bester Freund und ich waren damals in der Schule (mit 15-16) zwar keine Außenseiter die gehänselt wurden, dennoch gehörten wir irgendwie nie "dazu". Hatte zwar einige Freunde, die waren aber alle nicht so "cool". Wir waren damals beide recht schüchtern (er mehr als ich). Selten wurden wir zu irgendwelchen Partys eingeladen. Wir sahen auch beide nicht besonders interessant aus. Heute dagegen sieht er ganz anders aus. Erwachsener, männlicher. Ich würd ihn auf den ersten Blick schon als kleinen Casanova bezeichnen. Ich selbst habe mich auch recht stark verändert. Heute werden wir beide oft und gerne auf Partys eingeladen. Schon lustig wie das Leben so spielt.

Wenn du Teil einer Gruppe werden willst dessen Wert dir höher erscheint ist Kommunikation der Schlüssel. Rede mit den Leuten und verkaufe dich gut. Nicht gut verkaufen tust du dich wenn du:

- einen auf Arschkriecher machst

- deine Prioritäten falsch setzt (Bspl.: Gruppe A ist jetzt DIE wichtigste, alle anderen können mich mal)

- angibst (ich bin so cool etc.)

- den Klugscheißer aka Besserwisser spielst

- jegliche Form von Proll-Gehabe anwendest

Was ich damit sagen will. Auch wenn andere Gruppen nach außen einen höheren Wert zu haben scheinen. Und auch wenn sie dir einen höheren Wert nach außen vermittlen würden. Behandle alle gleich! Die besten Freunde gehen natürlich immer vor. Aber behandle keinen schlechter oder besser als den anderen. Was ich weiter oben geschrieben habe über korrektes Verhalten ist genau das was ich damit sagen wollte. Verhalte dich allen gegenüber, egal ob bester Freund oder Bekannter, höflich, zuverlässig und offen. Das nerdigste Kellerkind verdient diese Behandlung genauso wie der trendigste Alpha der ständig Partys schmeißt.

Gerade die Leute die sonst selten so behandelt werden und wenig Respekt erfahren werden es dir umso mehr danken. Und wer weiß, vielleicht entwickeln sie sich irgendwann zu DEN Party-Löwen schlecht hin. Verhälst du dich korrekt wird es dir irgendwann gedankt. Früher oder später. Soviel ist sicher!

Gerade auf der letzten Schule die ich damals besuchte habe ich eine interessante Beobachtung gemacht. Die Klasse war voller Nerds. So wie man sie sich vorstellt. Ich hingegen war der "normalo" der auch öfters auf Partys geht und eingeladen wird. Ergo war ich, trotz meines "sozial höheren" Status der Außenseiter. Denn hier bedeutete mein Status nichts. Das machte mir die ersten 2 Jahre sehr zu schaffen bis ich verstand dass diese Typen, auch wenn sie anders reden, sich anders kleiden und ihre Freizeit anders nutzen nicht besser oder schlechter waren als ich.

Erst als ich das begriff hörte ich auf mich "über" sie zu stellen und fing an mich mit einigen echt gut zu verstehen. Es war wirklich erstaunlich. Ich habe sie akzeptiert und sie haben mich akzeptiert. Diese kuriose Situation in der die Rollen vertauscht waren hat mir wirklich die Augen geöffnet.

Rede mit den Leuten. Über das letzte Wochenende, über Musik, Hobbys einfach über Dinge die dich wirklich interessieren. Gibt doch so viele Möglichkeiten ala Facebook und Co. . Achte darauf wie du dich Nicht verkaufen solltest und bleib immer schön korrekt ;-) Der Rest kommt von alleine.

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Schöner Text, aber:

Nun die Schwierigkeit hierbei ist dass ihr ein Alpha sein müsst oder zumindest ein recht starker Charakter.

Halte ich für Quatsch. Ihr MÜSST ein Alpha sein, man muss ein Alpha sein um eine Gruppe zu gründen. Weshalb denn das?

Wenn ich eine Gruppe gründen möchte, reicht es doch schon wenn ich:

- gut drauf bin (mit sich selbst zufrieden)

- unternehmungsfreudig bin

Jemand, der coole Ideen für irgendwelche Aktivitäten mit der Gruppe hat. Selbst ein Beta könnte das.

bearbeitet von Force

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Halte ich für Quatsch. Ihr MÜSST ein Alpha sein, man muss ein Alpha sein um eine Gruppe zu gründen. Weshalb denn das?

Wenn ich eine Gruppe gründen möchte, reicht es doch schon wenn ich:

- gut drauf bin (mit sich selbst zufrieden)

- unternehmungsfreudig bin

Jemand, der coole Ideen für irgendwelche Aktivitäten mit der Gruppe hat. Selbst ein Beta könnte das.

Na klar können das viele Leute. Bei den meisten schwindet das Interesse an der Person einfach wieder recht schnell und die neu gewonnenen "Freundschaften" gehen anderen Dingen nach, wie zum Beispiel der Suche nach Personen, die das langfristig auf die Reihe bringen. Wenn du es Alpha nennen magst, gehen sie eben auf die Suche nach "Alphas", bzw. werden gefunden. ;)

Edit: Einer der Texte rund ums Thema Freundeskreis, der es am eindeutigsten auf den Punkt bringt und angenehm zum lesen ist! ;)

bearbeitet von Hatchet

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Wie ist dass denn, in dieser Situation:

Ein Ort (zb. Schule, Uni, Arbeit); Man stößt als Neuer dazu, trifft auf bereits feste Strukturen.

Eine Gruppe, die sich mit einem Alpha und ganz vielen Mitläufern schmückt. Es stellt sich heraus, dass dieser SC es nicht wert ist, um sich da zu integrieren (1. Mangelnde "Offenheit" gegenüber neuen und 2. großes Selbstbewusstsein und große Selbstüberschätzung)

Aber dieser SC hat großen Einfluss auf das Umfeld. Soll man dann bewusst den Außenseiter machen, sich mit den vermeintlichen "Nerds" anfreunden, wie soll man da reagieren?

Die HB's mal außen vor gelassen, mit denen man sich soweit gut versteht, aber nicht im festen Freundeskreis hat.

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Befreunde dich mit wem du willst. Das ist ja das schöne an Freunden. Man kann sie sich aussuchen.

Was "nicht Wert" angeht. Es ist immer was wert Leute zu kennen die einen großen Einfluss haben. Du musst dich nicht groß mit ihnen anfreuden wenn du das nicht möchtest. Aber es wird dir nicht schaden auch mit diesen Menschen Kontakt zu pflegen. Keine Arschkriecherei. Einfach nur Kontakt. Vergiss nicht, je größer der Social Circle desto mehr Möglichkeiten hat man.

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Interessanter Text.

Jetzt mal die einzige Frage, die mich dazu interessiert: Ist meine Rolle in irgendeinem Sinn wichtig?

Ich bin in unserer Gruppe der passiven Kategorie zuzuordnen. Obwohl uns die PU-Theorie ja sagt, dass man unbedingt der Alpha sein muss, sehe ich da bisher keinen wirklichen Mehrwert von, da mir diese Entertainer- und Organisator-Rolle viel zu stressig ist und ich mit meinem Leben und den Frauen bisher ganz gut klar komme.

Ich bin mal auf die Gegenantworten und neuen Erkenntnisse gespannt. ;-)

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Also ich bin in meinem Freundeskreis definitiv nicht der Alpha und habe auch nicht vor das zu ändern ;-)

Aber ich glaube es steht auch nirgends geschrieben dass du überall der jenige sein musst welcher den Ton angibt. Würde zumindest meiner Interpretation eines Alphas wiedersprechen.

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Befreunde dich mit wem du willst. Das ist ja das schöne an Freunden. Man kann sie sich aussuchen.

Was "nicht Wert" angeht. Es ist immer was wert Leute zu kennen die einen großen Einfluss haben. Du musst dich nicht groß mit ihnen anfreuden wenn du das nicht möchtest. Aber es wird dir nicht schaden auch mit diesen Menschen Kontakt zu pflegen. Keine Arschkriecherei. Einfach nur Kontakt. Vergiss nicht, je größer der Social Circle desto mehr Möglichkeiten hat man.

Da hast du recht, sowas sehe ich auch Tag für Tag. Leute die zwar nicht dem SC angehören, aber trotzdem den losen Kontakt halten. Aber ich finde das komisch - muss ich Kontakt zu Leuten pflegen nur weil sie Einfluß haben?

Es ist immer wieder krass sowas zu beobachten. Leute die neu dazukommen, und Anschluss suchen, da wird der SC zum Magnet, aber jedem ist es egal wie die sich verhalten oder miteinander umgehen. Hauptsache dabei sein und bloß nicht gegen den Strom schwimmen.

Wer sich nicht anschließt, ist entweder ein Nerd oder wird prinzipiell schon mal nicht gemocht.

bearbeitet von #Casanova#

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Aber es wird dir nicht schaden auch mit diesen Menschen Kontakt zu pflegen.

Müssen tust du gar nichts. Kann aber gut sein dass du ein paar coole Partys verschenkst/verpasst. Und vielleicht auch ein paar coole Leute. Sowas weiß man ja vorher nicht. Kontakt zu pflegen ist wie gesagt etwas anderes als Arschkriecherei. Insofern verkaufst du dich ja nicht und bist auch kein Mitläufer. Ein offener, sozialer Mensch geht auf andere Menschen zu. Ohne Vorurteile. Zumindest weitestgehend.

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Gast 11223344
Ist meine Rolle in irgendeinem Sinn wichtig?

Kommt auf deine Ziele an.

Ich treibe ganz bewusst zwischen den Freundeskreisen. Mich einem Kreis ganz anzuschließen entspricht nicht meiner Natur. In jedem Kreis gibt es die Spitze des Eisberges. Das sind die Leute die alles antreiben, die Dinge in die Hand nehmen, die fast nie kritisiert oder attackiert werden etc. (meistens gibt es nicht DEN Anführer aber DIE „Antreiber") Diese Leute versuche ich zu befreunden und dann fällt einem der Rest in dem Schoß. Zudem fällt man damit statusmäßig dann auch gleich in diese Gruppe. Und weil ich nicht immer da bin wie die Stammbelegschaft bin ich wohl auch interessanter. Dann kann man warm approachen und der ganze Kreis dieser Leute steht einem offen. Nachteil davon ist, dass man zwar willkommen ist aber weniger eingeladen wird, weil die Leute einen nicht als festen Teil der Gruppe betrachten und denken man hat schon was vor. Und man ist nicht so fest mit dieser Gruppe befreundet wie das ist wenn man ständig etwas miteinander macht. Trotzdem lernt man so schneller viele Leute kennen.

Oft bilde ich auch neue Kreise ohne mich ihnen dann fest anzuschließen.

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