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Habe vor ein paar Monaten dieselbe Frage bereits einmal gestellt und dies schlichtweg vergessen.

War grade völlig geflashed wegen dieser Tatsache. Danke vielmals für die Antwort.

MfG,

Schamane

- Quasi Doppelpost -

bearbeitet von Der Schamane
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Hi Schamane,

Deine Lebenssituation ist glaube ich so oft vertreten, dass man daraus einen Standardablauf erzeugen kann.

Ich möchte Dich einladen, Dir etwas wirklich Wertvolles bewusst zu machen, was die Wenigsten ahnen, und was wir in unserem Leben in der Interaktion mit unseren Eltern schlichtweg nicht erlernt haben.

Wie kann ich mein Unterbewusstsein/meinen Verstand davon überzeugen, dass auch er nur eine subjektive Realität wahrnimmt, demzufolge nicht absolut "Recht haben" kann und seine Sicht der Meinen nicht überlegen ist?

Der Wahrnehmungsfehler, den Du begehst, ist nicht die Tatsache, dass er aufgrund seiner subjektiven Realität nicht Recht haben kann, sondern, und das ist die Wunderumkehr, er 1000% Recht hat.

Nur weiss er leider nicht, dass eben jeder, und damit meine ich jeder, in seiner Realität Recht hat, und dass es keine allgemein gültige Wahrheit gibt, denn wie Korbzcynski schon treffend gesagt hat, ist die innere Landkarte nicht das Gebiet.

Dadurch entsteht in einer Diskussion der Frame, wo es zb darum geht, Dir nahe bringen zu müssen was gut für dich ist, dass es sich dabei nur, und auschliesslich nur darum dreht, dass er weiss was gut für dich ist, und nicht, dass das was er weiss, auch gut für dich ist.

Aus der Akzeptanz heraus, dass er in seiner Realität Recht hat, und zwar immer , ist die logische Handlungskonsequenz für Dich die, dass Du mit einem "ok, vielen Dank" antworten kannst. Dies mit einem allwissenden Grinsen auf den Lippen.

Verspürst Du dennoch einen Impuls ihm entgegnen zu müssen, dass Du bessere Alternativen hast, indem was gut für Dich ist, dann lässt sich dies innerhalb des neu etablierten Frames "beide haben Recht" so beantworten, indem Du darauf verzichtest einen Widerstand aufzubauen mit "Nein, ich weiss es besser" sondern aus der Haltung des Dankes darüber, dass sich überhaupt ein Mensch Gedanken über Dich macht, egal wie abwegig diese Gedanken in Deiner Realität erscheinen mögen.

Das könnte so lauten:

Vielen Dank für Deine Hilfestellung. Ich habe darüber nachgedacht, und beschlossen, es so und so zu machen.

Kein "aber", verwenden, zwischen darüber nachgedacht, und ich habe beschlossen, weil das "aber" eine negierende Wirkung hat, sondern einfach klipp und klar deinen Standpunkt vertreten aus dem Wissen heraus, dass Deine Realität ebenfalls eine 100% Gültigkeit hat.

Verzichte ausserdem darauf Deine Alternativen als die besseren Optionen zu verkaufen, weil wie du bereits weisst , sind beide Realitäten die bestmöglichsten .

Sollte dennoch ein Widerstand, oder eine abwertende Haltung seitens des Empfängers als Feedback kommen, dann kannst Du den Frame, den Du etabliert hast folgendermassen schliessen.

"Danke nochmals für Dein Feedback, und lass uns einfach hier und jetzt darüber einig sein, dass wir beide keine Einigung brauchen!"

Diese Intervention ist eine der wertvollsten und besten, im Schlichten von Meinungsverschiedenheiten, die ich kenne und erfolgreich anwenden durfte.

Lerne sie auswendig und wende sie an!

Viel Erfolg

Peace

Sat

Hallo Satsang,

ich bin schon seit Jahren ein stiller Mitleser, und wollte mich besonders für diesen Augenöffner bedanken.

Ich habe ihn bestimmt zigmal gelesen, und jetz meine ich es gerafft zu haben.

Keine leichte Kost, zugegeben, aber so treffend.

Danke nochmals dafür!

Peace

K1

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Hey Sat,

Ich bin erst seit kurzen auf die Pick up Sache gekommen, heißt ich bin einer der Anfänger. Mein größtes Problem ist, ich mache mir noch viel zuviele Gedanken. Ich würde manchmal eben gerne unbeschwert durchs Leben gehen, auf die Meinung der anderen keinen Wert legen....einfach unbeschwert halt. Ich hab auch eine Freundin... und dort merke ich es auch immer wieder... ich denke zuviel drüber nach was ich mache oder was passiert. Ich will einfach so ein Typ werden, der gesundes selbstvertrauen hat und es drauf hat. Übrigens ich habe morgen Tanz Abschlussball mit meiner Freundin. Ich hab da die Möglichkeit mit ihr an die frische Luft zugehen, hast du einen Vorschlag was ich machen könnte damit ihr der Abend lange in Erinnerung bleibt? Ich würde mcih freuen wenn du mit Tipps geben könntest ;)

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Hey Sat!

Erstmal find ich es toll, dass Du hier so einfach auf die Probleme antworten kannst und offensichtlich sehr aufgeklärt bist, das möchte ich auch mal erreichen.

Doch genug davon, da das hier ein Thread über uns, oder über meine Probleme ist, schreibe ich von mir:

Ich bin jetzt seit über bald eineinhalb Jahren bei Pickup und um ehrlich zu sein, inzwischen einerseits sehr stolz auf mich und andererseits vollkommen betrübt.

Mein innigster Wunsch ist es eine Frau zu lieben, die mich ebenso liebt.

Zur Zeit betreibe ich sechs Mal die Woche Streetgame und gehe noch viermal die Woche in Club, das kommt daher, dass ich mir dieses Jahr an Silvester geschworen habe, dass ich ein guter Pickuper werden will und grad Semesterferien hab. Ich bemerke auch Erfolge, oft anders als ich es mir vorgestellt habe und ich lerne permanent etwas neues, nur fühle ich mich einfach so komisch dabei. Es macht mich glücklich und es macht auch Spaß, auch wenn es manchmal sau anstrengend ist, aber ich habe irgendwie nicht richtig das Gefühl, das ich meinem Ziel, dem der Liebe, wirklich näher komme.

Meine Sichtweise, wie ich dahin komme ist so: Ich muss sie erstmal erobern können, weil ehrlich ohne Übung klappt das nicht denke ich. Dafür will ich ein guter Pickuper werden und immer, wenn ich will, soll ich ne tolle Frau verführen können. Und dann, wenn ich das kann und mich auch durch diesen Pickup und Verführungsdschungel gekämpft habe, mich kennen gelernt habe und weiß was ich will, wer ich bin und was ich kann, dann kann ich wirklich eine Frau finden zu mir passt.

Jetzt würde ich wahnsinnig gerne deine Meinung erst mal zu meinem hoffentlich verständlichen Text hören und dann noch: Wie soll das durchhalten?

Ich bin an für sich keine schwache Person und habe immer genau das geschafft was ich wollte, auch für mich sehr schwere Dinge, aber ich hab sie meist nachdem ich dieses Ziel erreicht hatte einfach fallen gelassen und mich nach was neuem umgeschaut, vielleicht weil es meinem Ziel, die Liebe, das ich schon so weit ich mich erinnern kann, schon in der Grundschule hatte und sich seit dem die Darstellung dessen in meinem Kopf permanent verändert hat, nie näher gekommen ist. Und ich fühle mich auch gerade, nachdem ich das jetzt seit über ner Woche so betreibe (das klingt jetzt etwas naiv, so groß zu schreiben wie oft ich weg bin und dann ne Woche, ich zieh das die nächsten 5 bis 6 Wochen auf diesem Level durch! Und werds danach auf drei bis viermal zu meinem Studium anpassen ) etwas hohl, aber ich will keine Pause machen, weil ich jeden Tag etwas neues lerne.

Mein Problem besteht auch darin, dass ich in Pickup/ Verführung noch nicht so weit gekommen bin, wie ich mir das Wünsche und am Anfang gedacht habe, dass ich es schaffe. Muss dazu sagen, dass soweit ich denke, ich mich nicht nur auf Verführung, sondern auf alles worauf ich Lust hatte, wie Selbstfindung, Frauen im Club aufn Arsch ohne dass sie irgendwas machen usw. und mich von vielen Altlasten versucht hab zu befreien.

Naja ich weiß nicht ob Du damit etwas anfangen kannst und ich erwarte jetzt auch keine großen Worte von Dir. Aber vielleicht kannst du ja etwas aus meinen Worten raus lesen und vielleicht weißt du ja was für eine Situation ich versuche zu schildern, in der ich stecke.

Auf jeden Fall mal super, dass du es bis hierhin gelesen hast und dir diese Mühe für mich gemacht hast.

Mir is grad noch was eingefallen: Am liebsten hätte ich von dir die Worte, dass ich alles richtig mache und vielleicht ein, zwei Punkte, die Du an meinem Mindset kritisieren kannst, weil ich hab das Gefühl, dass das genau das is warum ich hier jetzt überhaupt so viel geschrieben hab.

Aber wenns nicht so is, dann is es halt anders.

Liebe Grüße

Paragon

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Hey Satsang,

es wurde von dir und Dreamcatcher immer wieder und wieder betont wie wichtig Meditation ist. Es soll somit das Ego aufgelöst und unter anderem das Selbstwertgefühl gesteigert werden.

Dann sagst du auch, dass Glaubenssatzarbeit elementar sei. Sollte man sich, um ein geiles Leben führen zu können, mit Meditation und Glaubenssatzarbeit als Basis intensiv auseinander setzen?

Ich stelle mir nämlich oft die Frage, ob es möglich sein kann, Glaubenssätze wie zB. " Ich bin schon ein verdammt geiler Typ" in seinem Gehirn zu integrieren ohne dabei ein Ego zu entwickeln. Das stellt irgendwie einen Widerspruch dar und ich verstehe das nicht. Man soll durch Meditation selbstlos werden, aber zur selben Zeit Glaubenssätze entwickeln, deren Summe doch das Ego ist, oder ? Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege.

Glaubenssätze sind doch die Wurzel von bestimmten Gedanken, die können entweder negativ sein oder auch positiv. Es wird dadurch ein Selbstbild hergestellt und somit das Ego.

Oder ist es so, dass man durch die bewusste Auswahl von Glaubenssätzen seine Wahrnehmung, so wie man es möchte, verändern kann? Da man sich für seine eigene Wahrnehmung selbst entscheidet und dies aus reiner Bewusstheit geschieht, entsteht so kein Ego. Hab ich meine Frage somit selbst beantwortet ?

Also sollte ich immer ein Auge auf meine Gedanken haben. Ich kann mir nur schwer vorstellen 24 std am Tag jeden Gedanken zu beobachten und kein Ego zu entwickeln.

Zum Schluss habe ich die Frage, welche Glaubenssätze du bei dir integriert hast und welche aus deinen Augen sehr nützlich sind und jeder Mensch haben sollte.

Danke für deine Mühen,

derking

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Hallo Satsang,

Eher eine grundsätzliche Frage: Wo sind die Grenzen des NLP bzw. der Sachen von Tony robbins im Vergleich zur Psychotherapie?

Habe viele Brocken, teiweise aus frühester Kindheit aufzuarbeiten, wo es auch um schwierigere Elternbeziehungen Zusammenhänhr blabla geht, wo eine Änderung eines Beliefs viel zu

einfach und oberflächlich scheint. Und weil meine Elten selber Psychologen sind und so überlegen daherquatschen, hab ich ständig das Gefühl ich muss das alleine aufarbeiten und da hab i

ch als einziges Tony Robbins zur Verfügung.

Und was ist laut deiner Erfahrung eher wahr:

Psychologen: Wie war ihre Kindheit? Im Lauf des Lebens wird jeder "beschädigt" und das gilt es zu analysieren und zu aufzuarbeiten.

nLP: Ich muss die Internale Repräsentation ändern und eine Bewertung finden, was den Psychos zu simpel ist.

Sry, wenn ich das auch woanders poste, aber ich brauche schnell antworten.

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Newbie4, habe dir schon im NLP Unterforum geantwortet.

Peace

Sat

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Hey Sat!

Erstmal find ich es toll, dass Du hier so einfach auf die Probleme antworten kannst und offensichtlich sehr aufgeklärt bist, das möchte ich auch mal erreichen.

Hi Paragon, vielen Dank für deine Einschätzung.

Doch genug davon, da das hier ein Thread über uns, oder über meine Probleme ist, schreibe ich von mir:

Ich bin jetzt seit über bald eineinhalb Jahren bei Pickup und um ehrlich zu sein, inzwischen einerseits sehr stolz auf mich und andererseits vollkommen betrübt.

Mein innigster Wunsch ist es eine Frau zu lieben, die mich ebenso liebt.

Zur Zeit betreibe ich sechs Mal die Woche Streetgame und gehe noch viermal die Woche in Club, das kommt daher, dass ich mir dieses Jahr an Silvester geschworen habe, dass ich ein guter Pickuper werden will und grad Semesterferien hab. Ich bemerke auch Erfolge, oft anders als ich es mir vorgestellt habe und ich lerne permanent etwas neues, nur fühle ich mich einfach so komisch dabei. Es macht mich glücklich und es macht auch Spaß, auch wenn es manchmal sau anstrengend ist, aber ich habe irgendwie nicht richtig das Gefühl, das ich meinem Ziel, dem der Liebe, wirklich näher komme.

Meine Sichtweise, wie ich dahin komme ist so: Ich muss sie erstmal erobern können, weil ehrlich ohne Übung klappt das nicht denke ich. Dafür will ich ein guter Pickuper werden und immer, wenn ich will, soll ich ne tolle Frau verführen können. Und dann, wenn ich das kann und mich auch durch diesen Pickup und Verführungsdschungel gekämpft habe, mich kennen gelernt habe und weiß was ich will, wer ich bin und was ich kann, dann kann ich wirklich eine Frau finden zu mir passt.

Jetzt würde ich wahnsinnig gerne deine Meinung erst mal zu meinem hoffentlich verständlichen Text hören und dann noch: Wie soll das durchhalten?

Ich finde deine Zielstrebigkeit wirklich bewundernswert und aus meiner Sicht gibt es keinen Anlass betrübt zu sein.

Meine Sicht ist jedoch nicht deine, aber ich finde, dass es durchaus möglich ist sowohl sehr stolz auf dich sein zu können, als auch gleichzeitig betrübt zu sein, denn das worauf du stolz sein kannst, hat mit dem Grund, worüber du betrübt bist nichts gemeinsam. Lass uns deshlab den Grund deiner Betrübtheit beleuchten.

Du hast herausgefunden, dass du ein guter Verführer werden willst, du hast entdeckt, dass Verführung funktioniert und du hast den Ehrgeiz das alles durchzuziehen, und feierst auch noch Erfolge, was dich von den geschätzten restlichen 90% unterscheidet, die noch beim Einlesen sind.. Jetzt bist du aber enttäuscht, dass du dein Ziel, nämlich Liebe näherkommen, so nicht erreichen kannst.

Ich sage dir nochmal weshalb du nicht betrübt sein musst, denn das Ziel "Liebe zu finden", hat mit dem erreichen des Ziels ein guter Verführer zu sein und Erfolge zu haben nichts gemeinsam.

Denn du kannst eine Million heisse Blondinen verführen, und du kannst den halben Erdball besamen, Liebe mein Freund, findest du nur in dir selbst , oder nirgends.

Das präkere an Pickup, oder nur an dem Akt der Verführung ist die Tatsache, dass du der größte seelische Krüppel sein kannst mit Hasstiraden gegen dich selbst , und trotzdem erfolgreich sein wirst, wenn es darum geht ein guter Verführer zu sein, wenn du das wirklich willst.

Pickup liefert dir alles, was du dazu brauchst, nur ist das noch lange nicht alles, wenn es darum geht mit Menschen langfristig in echte Beziehungen zu gehen.

Denn wenn du nach aussen ein Bild des supererfolgreichen Frauenmagnets abgibst und innerlich immer noch der kleine unsichere, niedergeschlagene frustrierte kleine Junge bleibst, wird das Bild aussen irgendwann langfristig mit dem Bild innen kollidieren müssen und die Spannungen die zwischenzeitlich entstehen, machen diese ganze Diskrepanz nicht besser, eher noch schlechter.

Langfristig findet jede Frau diesen Unterschied heraus, und entweder ist sie so weit in ihrer Entwicklung fortgeschritten, dass sie diese Zeit zwischen Deiner wirklichen menschlichen Entwicklung und dem inneren Wachstum abwartet und geduldig ist, oder sie ist wahrscheinlich noch nicht soweit, und sucht sich lieber einen vermeinltich reifen Partner. Resonanztechnisch wird sie dann wieder einen Gleichgesinnten anziehen, aber das spielt für dich keine Rolle. Ich will damit keineswegs Frauenbilder erzeugen, sondern nur Wahrscheinlichkeiten ansprechen, aus Erfahrungen, die ich gemacht habe.

Ich bin an für sich keine schwache Person und habe immer genau das geschafft was ich wollte, auch für mich sehr schwere Dinge, aber ich hab sie meist nachdem ich dieses Ziel erreicht hatte einfach fallen gelassen und mich nach was neuem umgeschaut, vielleicht weil es meinem Ziel, die Liebe, das ich schon so weit ich mich erinnern kann, schon in der Grundschule hatte und sich seit dem die Darstellung dessen in meinem Kopf permanent verändert hat, nie näher gekommen ist. Und ich fühle mich auch gerade, nachdem ich das jetzt seit über ner Woche so betreibe (das klingt jetzt etwas naiv, so groß zu schreiben wie oft ich weg bin und dann ne Woche, ich zieh das die nächsten 5 bis 6 Wochen auf diesem Level durch! Und werds danach auf drei bis viermal zu meinem Studium anpassen ) etwas hohl, aber ich will keine Pause machen, weil ich jeden Tag etwas neues lerne.

Mein Problem besteht auch darin, dass ich in Pickup/ Verführung noch nicht so weit gekommen bin, wie ich mir das Wünsche und am Anfang gedacht habe, dass ich es schaffe. Muss dazu sagen, dass soweit ich denke, ich mich nicht nur auf Verführung, sondern auf alles worauf ich Lust hatte, wie Selbstfindung, Frauen im Club aufn Arsch ohne dass sie irgendwas machen usw. und mich von vielen Altlasten versucht hab zu befreien.

Die Liebe die du suchst wirst du so nicht finden, ich glaube an eine gewisse Anziehungsresonanz. Bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass du Menschen anziehst, die genauso wie du sind.

Das kann auf einer gewissen Entwicklungsstufe nerven, auf einer höheren aber schon sehr angenehm sein.

  • Wenn du also die wirkliche Liebe finden willst, egal wie du sie dir auch vorstellst, dann fang an diese zu verkörpern.
  • Fang an eine geniale Beziehung zu dir zu führen. Fang an dir selbst der beste Freund zu sein.
  • Sehe dich selbst wie dein Idol um die Ecke, den du für das was er tut respektierst und gib dir selbst High Five.
  • Respektiere dich selbst und deine Entscheidungen.
  • Erkenne, dass alles in deinem Leben einem höherem Sinn dient, denn du bestenfalls retrospektive beurteilen kannst.
  • Fange heute noch damit an!

Mir is grad noch was eingefallen: Am liebsten hätte ich von dir die Worte, dass ich alles richtig mache und vielleicht ein, zwei Punkte, die Du an meinem Mindset kritisieren kannst, weil ich hab das Gefühl, dass das genau das is warum ich hier jetzt überhaupt so viel geschrieben hab.

Alles was dir passiert beinhaltet eine Möglichkeit zu wachsen und ich habe keine Grundlage dich oder deine Einstellung zu kritisieren.

PEace

Sat

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Gast Got_Game

Hallo Satsang,

ich dachte echt nicht, dass ich soetwas mal durchmachen muss wie jetzt. Und bevor ich loslege, nein ich will niemanden verarschen, es ist mein voller Ernst.

Ich möchte mich explizit an dich wenden und poste hier im Forum, da ich zum einen anonym unterwegs bin und zum anderen es auch anderen Usern ermöglichen möchte, einen Nutzen aus deiner Antwort zu ziehen. Vor allem möchte ich dir schon im Vorfeld dafür danken, dass du dir die Zeit nimmst und meinen Anliegen durchliesst. Ich vertraue hier auf deine Einschätzung, weil ich denke, dass du der richtige Mann für solche Themengebiete bist.

Bevor ich anfange, möchte ich klarstellen, dass ich bis jetzt mein Leben lang der Ansicht war, dass kein Mensch soetwas wie Esoterik braucht und das auch dementsprechend nach außen trug. Auch hier im Forum. Ich möchte mich nicht für meine damaligen Überzeugungen entschuldigen, sondern dafür, dass ich anderen mein Weltbild aufgedrückt habe und das mit solch einer Arroganz, dass ich mich zum Teil dafür schäme. Wahrscheinlich wollte ich versuchen, das Thema, welches mich durchaus schon länger beschäftigt, zu verdrängen. Ich weiß es nicht. Die Einsicht kommt leider spät, aber besser als nie.

Aber jetzt zu meinem Problem. Ich weiß noch nicht, was ich alles schreiben werde, daher schreibe einfach darauf los und hoffe, dass du mich verstehst und mir helfen kannst.

Ich habe das Gefühl mein Weltbild kippt. Ich sehe wie Menschen um mich herum krank werden, sowohl in meiner Familie als auch im Bekanntenkreis. Es sind auch teilweise junge menschen dabei. Auch ich habe mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, nichts lebensgefährliches, aber durchaus belastendes. Seien es Gelenkprobleme, Rückenschmerzen, schlechter werdendes Hautbild oder Allergien. Ich sehe wie meine Eltern älter werden und wenn ich zurückblicke, dann habe ich sie noch ganz anders in Erinnerung: Stark, lebensfroh und glücklich. Davon ist heute nicht mehr viel zu sehen. Jahr für Jahr kommen neue körperliche Probleme hinzu und schränken die Lebensqualität enorm ein. Ich weiß, dass soetwas vollkommen normal ist, aber bisher war mir das alles nicht bewusst. Ich habe mich immer mit anderen Dingen beschäftigt. Mit oberflächlichen Dingen. Mir war es immer wichtig gut auszusehen, beliebt zu sein, Frauen zu beeindrucken und mich nach außen hin möglichst gut zu präsentieren. Ich war nie wirklich interessiert an anderen Menschen, und vor allem nicht einmal an mir selbst. Mir ging es nur darum alles an Spaß mitzunehmen und auf alles andere zu scheißen. Das alles war mir nie wirklich bewusst, ich tat es einfach.

Mir fällt es unglaublich schwer negative Veränderungen zu akzeptieren. Ich verdränge alles was nicht in mein Weltbild passt. Ich verdränge die Tatsache, dass der Erfolg bei Frauen sich in Zukunft nicht mehr durch mein Aussehen halten lässt und dass ich in ein paar Jahren nicht mehr so gut aussehen werde wie jetzt. Ich bin jetzt mitte 20 und muss anerkennen, dass mein Aussehen sich von nun an Jahr für Jahr verschlechtern wird. Die Blütte meiner Optik ist erreicht und von hier an, geht es nur noch Berg ab. Ich muss das akzeptieren und meinen Fokus langsam auf andere Dinge legen. Ich muss langsam zweigleisig Fahren und mich parallel dazu geistig weiterentwickeln um nicht noch als 40 Jähriger mit der Attitüde ''Yes Yo, hier kommt der Player des Jahrtausends'' durch den Club zu jumpen. Ich muss andere Qualitäten entwickeln, die mich bei den Frauen attraktiv machen und mich vom Pick Up schrittweise verabschieden. Pick Up ist Macht, aber ab einem gewissen Alter, wirkt das ganze eher lächerlich. Zumindest das PU, welches ich betreibe. Es beruht überwiegend auf einer Oberflächlichkeit, geballt mit einer unglaublichen Arroganz und Überheblichkeit. Nicht falsch verstehen, ich will das weder positiv noch negativ bewerten, das ist einfach so wie es ist. Es funktioniert - für einen 25 jährigen. Ja, ich kann das vielleicht noch ein paar Jahre durchziehen, aber was dann? Wenn ich nicht jetzt schon langsam anfange anderen Qualitäten zu entwickeln, dann stehe ich am Ende ohne nichts da.

Erstens es kommt immer anders und zweitens als man denkt! Die Erkenntnis, dass ich nicht wissen kann, wie mein Leben sich zukünftig entwickelt, macht mir sehr zu schaffen. Ich möchte keine Zeit mehr verschwenden und eine gute Balance zwischen Karriere, Spaß, Hobbies und Familie entwickeln. Da ich einen Großteil meiner Lebenszeit mit dem Arbeiten verbringen werde, bin ich auch gerne bereit gehaltsmässig zurückzustecken, um das zu machen, was mir wirklich Spaß macht. Das weiß ich noch nicht, bin aber mit dem Ingenieursstudium fast durch. Echt traurig, ich weiß. Es ist zwar ganz interessant, aber ich habe keine Lust am Ende einfach nur als eine Marionette der Industrie zu enden. Ich möchte etwas machen, worauf ich stolz sein kann. Und auf soetwas könnte ich nie wirklich stolz sein.

Erstens es kommt immer anders und zweitens als man denkt! Ich habe unglaubliche Angst davor krank zu werden. Ich schaue um mich herum und sehe wie Menschen krank werden. Ich muss es akzeptieren, das Leben ist kurz und desto mehr man an seinem Leben hängt, desto trauriger ist die Erkenntnis. Ich gehöre zu denjenigen, die ihr Leben lieben und am liebsten ewig leben und für immer jung bleiben würden. Tja, das Leben ist aber kein Wunschkonzert und die Schlange zum Henker wird von Jahr zu Jahr kürzer. Möglicherweise habe ich mich in die kürzeste gestellt und stehe nun parallel neben den 80 Jährigen. Vielleicht werden mich meine Eltern irgendwann beerdigen, und meine Großeltern werden anwesend sein. Man weiß es nicht. Die Ungewissheit muss ich akzeptieren und jeden Tag so leben, als wäre es mein Letzter. Vielleicht ist es heute so weit, vielleicht ist heute mein letzter Tag. Schmerzvolle Feststellung. Scheiß Realität. Ich will lächeln, doch mir kommen die Tränen.

Ich möchte dass diese Ängste sich in Akzeptanz verwandeln und mir neue Wege einleiten. Ich habe unglaubliche Zukunftsängste, ich möchte ihnen mutig entgegen treten und sie annehmen. Mir fällt es aber im Moment unglaublich schwer.

Ich möchte bewusst, aber dennoch glücklich leben. Diese beiden Wünsche stehen bei mir im Widerspruch zueinander. Wie kann ich das ändern? Ich möchte die Illusion ablegen, dass mein Leben so weiterlaufen wird wie bisher. Die Veränderung wird kommen und desto bewusster ich mir darüber werde, desto früher werde ich sie erkennen und trete ihr mutiger und selbstbewusster entgegen. Ich will nicht, dass die Veränderung mit ernsthaften psychischen Problemen einhergeht, die mich aus dem Leben werfen und mir wichtige Lebenszeit rauben.

Ich möchte mich selbst finden, Satsang. Ich möchte das Leben aus einer anderen Perspektive betrachten. Ich möchte die Realität nicht verdrängen, aber auch keine Angst vor ihr haben. Ich möchte spiritueller werden, aber von innen heraus. Meinen eigenen spirituellen Weg gehen, der mich stärkt.

Es ist so viel, dass ich nicht weiß wo ich anfangen soll. Ich brauche eine gute bewerte Struktur, wie ich meine Wünsche in die Wirklichkeit umsetzen kann.

Ich hoffe du kannst mir helfen. Sonst fällt mir niemand ein, der mich vielleicht verstehen könnte. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich niemanden, der sich mit soetwas befasst.

Viele Grüße

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Hi Got_game,

danke für deine interessante Zusammenfassung Deiner Wandlung.

Hallo Satsang,

ich dachte echt nicht, dass ich soetwas mal durchmachen muss wie jetzt. Und bevor ich loslege, nein ich will niemanden verarschen, es ist mein voller Ernst.

Ich möchte mich explizit an dich wenden und poste hier im Forum, da ich zum einen anonym unterwegs bin und zum anderen es auch anderen Usern ermöglichen möchte, einen Nutzen aus deiner Antwort zu ziehen. Vor allem möchte ich dir schon im Vorfeld dafür danken, dass du dir die Zeit nimmst und meinen Anliegen durchliesst. Ich vertraue hier auf deine Einschätzung, weil ich denke, dass du der richtige Mann für solche Themengebiete bist.

Ich habe mir deinen Text mehrere male durchgelesen. Ich finde ihn mutig, und ich finde, für 25 Jahre hast du schon eine präzise Vorstellung wie dein Leben verlaufen soll , einen Wachstum der auf dich wartet, es hindern dich lediglich Denkmuster und Sichtweisen daran, die du aber auf jeden Fall beheben kannst, dazu bedarf es nichts als Übung und Kontinuität.

Bevor ich anfange, möchte ich klarstellen, dass ich bis jetzt mein Leben lang der Ansicht war, dass kein Mensch soetwas wie Esoterik braucht und das auch dementsprechend nach außen trug. Auch hier im Forum. Ich möchte mich nicht für meine damaligen Überzeugungen entschuldigen, sondern dafür, dass ich anderen mein Weltbild aufgedrückt habe und das mit solch einer Arroganz, dass ich mich zum Teil dafür schäme. Wahrscheinlich wollte ich versuchen, das Thema, welches mich durchaus schon länger beschäftigt, zu verdrängen. Ich weiß es nicht. Die Einsicht kommt leider spät, aber besser als nie.

Diesen Teil finde ich gut, auch wenn ich keine Ahnung von Esoterik habe. Was ich gut finde, dass du andere Werte als die eigenen nicht verurteilst, sondern akzeptierst, und diese Haltung finde ich sehr schwierig und auch für mich ist das immer wieder eine Herausforderung. Ich halte mich an die einfache Regel, dass ich nur dann etwas verurteilen kann, wenn ich es in meiner Wahrnehmung habe und sobald ich etwas was ich verurteile in meiner Wahrnehmung habe, bin ich gleich dem, den ich verurteile.

Das ist ein simples aber effektives Prinzip. Ansonsten halte ich mich mit allen Dingen an den Leitsatz "The absence of evidence is not the evidence of absence" .

Diese Einstellung hilft mir, mich mit Themen wie Gott, Gesetzmäßigkeiten des Universums, Wahrnehmungspositionen und Entwicklung des Bewusstseins zu befassen, ohne aber gleichzeitig meine eigenen oder die Annahmen anderer unkritisch zu übernehmen. Ein Forscher ist für mich dann ein Wissenschaftler, wenn er sich nicht blindlings auf seine eigenen , oder Erkenntnisse anderer stützt, sondern in der Lage ist, neue Erkenntnisse zu akzeptieren, und die alten fallen zu lassen. Wenn er das nicht kann, dann ist er für mich bestenfalls ein Dogmatiker. Albert Einstein konnte das z.B sehr gut, und je mehr ich über ihn gelesen habe, desto mehr hat mich seine Demut fasziniert, mit der er die Welt gesehen hat. Er war es auch der in etwa sagte, dass ein Problem nicht mit der selben Denkweise gelöst werden kann, mit der es entstanden ist.

Mir fällt es unglaublich schwer negative Veränderungen zu akzeptieren.

Was genau sind für dich negative Veränderungen? Ich frage deshalb, weil ich glaube, dass eine Veränderung pauschal nur eine Veränderung ist, weder positiv, noch negativ, erst der Kontext in der die Veränderung geschieht, ergibt die Wertung der Veränderung.

Ich verdränge alles was nicht in mein Weltbild passt. Ich verdränge die Tatsache, dass der Erfolg bei Frauen sich in Zukunft nicht mehr durch mein Aussehen halten lässt und dass ich in ein paar Jahren nicht mehr so gut aussehen werde wie jetzt.

Woher weisst du das, dass du in ein paar Jahren nicht gut genug aussehen wirst, um auf einem anderen , höheren Niveau, Frauen jeder Rasse und jedes Alters haben kannst?

Ich gebe zu, ich dachte genau so wie du, aber ich muss retrospektive feststellen, dass meine Denke unbegründet war. Es war eine Vorannahme, die jede logischen Überprüfung widerlegt hätte, weil ich schlichtweg nicht wissen konnte, was in 20 Jahren oder mehr gewesen sein wird.

Du kannst es also schlichtweg nicht wissen, was in ein paar Jahren sein wird.

Macht es also Sinn, sich darüber Gedanken zu machen? Oder macht es eher Sinn, sich die versteckten Zweifel anzuschauen, die dich dazu bewegen an einem Zukunftsbild zu zweifeln?

Ich bin jetzt mitte 20 und muss anerkennen, dass mein Aussehen sich von nun an Jahr für Jahr verschlechtern wird. Die Blütte meiner Optik ist erreicht und von hier an, geht es nur noch Berg ab. Ich muss das akzeptieren und meinen Fokus langsam auf andere Dinge legen.

Auch das kannst du nicht wissen, dass sich dein Aussehen verschlechtern wird. Es gibt unendlich viele Alternative Optionen, die du in Zukunft erschaffen kannst. Es ist ausserdem gar nicht von deiner eigenen Wahrnehmung abhängig, ob du gut aussiehst oder schlecht aussiehst, sondern der Wahrnehmung eines Beobachters, der du aber nicht bist.

Natürlich ist es am gewichtigsten, wie du dich selbst einschätzt, weil dich keiner davon abbringen wird, wenn du glaubst du bist gutaussehend, genauso wie dir keiner Komplimente machen kann, wenn du überzeugt bist, dass du ein hässlicher Typ bist. Es macht also Sinn sich zu verinnerlichen, dass es Ebenen in uns gibt, die sind so wertvoll und so individuell, dass sie keine Bewertung von aussen bestärken oder schwächen kann. Bedeutet, dass dein wahrer, wirklicher Wert nicht bemessen werden kann. Der Kernselbstwert ist unverändert großartig. Egal ob man jetzt älter wird, oder jung stirbt. Menschen die das akzeptiert und verinnerlicht haben, haben eine unbeschreiblich schöne Ausstrahlung, und sind für das andere Geschlecht magnetisch anziehend. Auch ich weiß darum, deshalb ist es für mich nicht mehr wichtig, wie mich jemand bewertet, weil ich es ebenfalls nicht mehr tue. Und genau diese Haltung sichert mir im Umkehrschluss allgemeine Beliebtheit bei Frauen.

Ich muss langsam zweigleisig Fahren und mich parallel dazu geistig weiterentwickeln um nicht noch als 40 Jähriger mit der Attitüde ''Yes Yo, hier kommt der Player des Jahrtausends'' durch den Club zu jumpen. Ich muss andere Qualitäten entwickeln, die mich bei den Frauen attraktiv machen und mich vom Pick Up schrittweise verabschieden. Pick Up ist Macht, aber ab einem gewissen Alter, wirkt das ganze eher lächerlich. Zumindest das PU, welches ich betreibe. Es beruht überwiegend auf einer Oberflächlichkeit, geballt mit einer unglaublichen Arroganz und Überheblichkeit. Nicht falsch verstehen, ich will das weder positiv noch negativ bewerten, das ist einfach so wie es ist. Es funktioniert - für einen 25 jährigen. Ja, ich kann das vielleicht noch ein paar Jahre durchziehen, aber was dann? Wenn ich nicht jetzt schon langsam anfange anderen Qualitäten zu entwickeln, dann stehe ich am Ende ohne nichts da.

Ich glaube nicht, dass du in ein paar Jahren noch auf diese oberflächliche PU Schiene abfährst, wenn du dir jetzt schon so tiefgründige Gedanken machst. Du hast Recht, du wirst andere Qualitäten entwickeln, aber wenn du dies aus dem Zustand des Mangels machst, und Angst dein Basisgefühl ist, ist deine Entwicklung auf dünnem Eis gebaut.

Es macht zunächst Sinn, tief in Dir die Angst loszulassen und aus dem Zustand des Vermeidens herauszukommen in den Zustand des puren Wollens:

Die meisten Menschen wissen genau was sie nicht wollen, aber dadurch sind sie in einem nicht wirklich gutem emotionalen Zustand. Die Umkehr in den Zustand genau zu wissen was man will, lässt sich sehr gut daraus ableiten, was man nicht will, weil beides im Prinzip das selbe bedeuten, aber nur einen anderen emotionalen Zustand an sich gekoppelt haben. Wie ein Stock mit Zwei Enden.

Also wenn du deine Geschichte, die du hier niedergeschrieben hast in einer neuen Fassung schreiben würdest, dann musst du sie so erzählen, wie du sie gerne wolltest.

Wenn du die Geschichte deines Lebens erzählst (und das tust du fast den ganzen Tag lang in deinen Worten, Gedanken und Taten), musst du dich dabei gut fühlen. In jedem Moment , bei jedem Thema kannst du dich für das Positive, oder das Negative entscheiden. Und während sich dir diese ständige Wahlmöglichkeit bietet, kannst du dich entweder auf das Erwünschte, oder das nicht Erwünschte ausrichten - bei jeder Sache, weil jede Sache eigentlich zwei Sachen sind: Das Erwünschte, und die Abwesenheit des Erwünschten. Dein Gefühl sagt Dir dann, worauf du dich gerade ausrichtest - und du kannst diese Entscheidung ständig ändern. Die Gefühle kannst du daher als eine Art Leitsystem betrachten.

Als Beispiel:

Fülle/Armut (Abwesenheit von Fülle)

Gesundheit/Krankheit (Abwesenheit von Gesundheit)

Klarheit/Verwirrung (Abwesenheit von Klarheit)

Wissen/Zweifel (Abwesenheit von Wissen)

Interessiert/gelangweilt (Abwesenheit von Interesse)

Wenn du diese kleine Liste liest, liegt wahrscheinlich auf der Hand, was ich bei jedem Beispiel für die bessere Wahl halte , worauf ich mich fokussiere und was mir ein gutes Gefühl bereitet, aber es gibt eine einfache und wichtige Sache, die du nicht vergessen darfst. Wenn man solche Liste liest, neigt man dazu, die faktische Wahrheit über die Sache zu stellen (Es zu sagen wie es ist), statt eine Aussage darüber zu treffen, was man sich wünscht. Diese Haltung halte ich dafür verantwortlich genau zu wissen was man nicht will, als genau Wünsche an das Leben zu stellen. Um das zu ändern ist die Übung die, im Prinzip langfristig die Geschichte zu erzählen die du dir wünscht, und schon heute damit anzufangen.

Eine sehr wirkungsvolle Methode damit anzufangen, die neue Geschichte zu erzählen, ist darauf zu hören, was du den ganzen Tag über so sagst, und wenn du dich mitten in einer Aussage ertappst, die das Gegenteil dessen, was du eigentlich willst, innezuhalten, und zu erklären "Ich weiss ganz genau was ich nicht will, aber was genau will ich?" Dann äussere bewusst und nachdrücklich deinen wohlwollend formulierten Wunsch.

Anstatt: Ich hasse Krankheiten

Lieber: ich liebe es gesund zu sein, Krankheiten sind nur vorübergehende Schwächen

Ich weiss, viele würden jetzt protestieren, und behaupten, dass die schlichte Umformulierung eines Satzes nicht dazu führen wird, dass ein Wunder geschieht , aber aus eigener Erfahrung ist das bereits eine Täuschung, denn auch dieser Protest kann in negativ/wohlwollend betrachtet werden.

Wenn du dich bewusst auf eine erwünschte Sache ausrichtest, und häufig verkündest, dass es so ist, wie du es dir wünscht, wirst du erleben, dass sich dein Gegenüber in Bezug auf diese Sache mit der Zeit eines anderen besinnt.

Diese schlichte Methode ist sehr gut in Viktor Frankls Buch "Trotzdem Ja zum Leben sagen - (KZ aus der Sicht eines Therapeuten ) beschrieben.

Frankl, der spätere Begründer der Logotherapie hielt diese Methode für die Stärkung der menschlichen Resilienz und er selbst hat sich so oft seinen Wunsch vor Augen geführt, nämlich ein Buch über sein KZ Erleben zu schreiben, und auf einem Podium darüber zu berichten, dass er relativ unbeschadet überlebte, während sich viele seiner Kollegen ohne einen konkreten Wunsch, der sie an das Leben nach dem KZ bindet, schon sehr bald in den Zaun geschmissen haben, oder anderen Suizid begangen haben, oder krank geworden sind und starben. Das Buch ist sehr sehr empfehlenswert, und ich lese es immer wieder gerne.

Zusammenfassend für dich lässt sich sagen, dass du der Schöpfer deiner Lebenserfahrung bist, die Du immer nur retrospektive bewerten kannst, und als Schöpfer deines Erlebens ist es wichtig zu verstehen, dass du nicht Kraft deiner Handlung, nicht Kraft deines Tuns, nicht einmal Kraft dessen, was du sagst erschaffst. Du erschaffst kraft des Denkens, das du aussendest, und du hast die Wahl wie du dich dadurch fühlst. Du kannst dich bewusst gut fühlen, wenn du dein Denken nach deinen Wünschen ausrichtest.

Erstens es kommt immer anders und zweitens als man denkt! Die Erkenntnis, dass ich nicht wissen kann, wie mein Leben sich zukünftig entwickelt, macht mir sehr zu schaffen.

Nach deiner Erkenntnis ist auch diese Angst unbegründet, denn nur du allein kannst dein Leben erschaffen. Du kannst keine Angst davor haben, nicht zu wissen wie du dein Leben gestalten sollst, wenn du konkrete Wünsche und Ziele definierst.

Ich möchte keine Zeit mehr verschwenden (ich will jetzt anfangen) und eine gute Balance zwischen Karriere, Spaß, Hobbies und Familie entwickeln. Da ich einen Großteil meiner Lebenszeit mit dem Arbeiten verbringen werde, bin ich auch gerne bereit gehaltsmässig zurückzustecken, um das zu machen, was mir wirklich Spaß macht. Das weiß ich noch nicht, bin aber mit dem Ingenieursstudium fast durch. Echt traurig, ich weiß. Es ist zwar ganz interessant, aber ich habe keine Lust am Ende einfach nur als eine Marionette der Industrie zu enden.(ich möchte Selbstständig sein) Ich möchte etwas machen, worauf ich stolz sein kann. Und auf soetwas könnte ich nie wirklich stolz sein.

Habe deine Geschichte hier ja schon nur ein klein wenig angepasst. War leichter als gedacht.

Erstens es kommt immer anders und zweitens als man denkt! Ich habe unglaubliche Angst davor krank zu werden.

Ich schaue um mich herum und sehe wie Menschen krank werden. Ich muss es akzeptieren, das Leben ist kurz und desto mehr man an seinem Leben hängt, desto trauriger ist die Erkenntnis. Ich gehöre zu denjenigen, die ihr Leben lieben und am liebsten ewig leben und für immer jung bleiben würden. Tja, das Leben ist aber kein Wunschkonzert und die Schlange zum Henker wird von Jahr zu Jahr kürzer. Möglicherweise habe ich mich in die kürzeste gestellt und stehe nun parallel neben den 80 Jährigen. Vielleicht werden mich meine Eltern irgendwann beerdigen, und meine Großeltern werden anwesend sein. Man weiß es nicht. Die Ungewissheit muss ich akzeptieren und jeden Tag so leben, als wäre es mein Letzter. Vielleicht ist es heute so weit, vielleicht ist heute mein letzter Tag. Schmerzvolle Feststellung. Scheiß Realität. Ich will lächeln, doch mir kommen die Tränen.

Sehr viele Menschen können "krank" andere Kompetenzen entwickeln, weil sie "krank" sind. Ich nenne es den "wounded healer effect" Ein Milton Erickson hat seine geniale Beobachtungsgabe nur daher entwickelt, weil er gelähmt wie eine Puppe nur beobachten konnte. Er konnte nichts anderes tun, als das. Als er von den Ärzten abgeschrieben worden ist, hatte er beschlossen den nächsten Tag zu überleben, und dann den nächsten, bis er ein halbes Jahr später den Grand Canyon mit dem Kajak durchreiste, obwohl ihn die Ärzte für verrückt erklärten.

Krankheiten können manchmal verdammt nützlich sein.

Sich pauschal über den Tod Gedanken zu machen und Angst vor dem Tod zu haben ist keine Angst , die auf Tatsachen beruht, sondern nur auf Fiktionen und Illusionen. Denn kein Mensch weiss wirklich wie der Tod aussieht, und was passiert wenn man stirbt. Wüsste man das, würde man ja keine Angst mehr vor dem Tod haben müssen, denn es wäre erlebt ;-)

Und es ist ebenfalls lediglich definiert, wann das Leben beginnt und der Tod eintritt. Kein Mensch kann das jemals aus Erfahrung gesagt haben, und es ist die selbe Art von Angst, wie wenn man als "Noch -nicht - geborerener", quasi noch als Papas Wunsch denkt, dass man Angst vor dem Leben hat.

In Wahrheit ist der Tod und das Leben und die Geburt lediglich eine Verstandesdefinition. Weder die Geburt ist echt, noch der Tod ist echt, noch gibt es ein Leben. Bestenfalls gibt es ein kontinuierliches Erleben, ich glaube es ist eher ein Kreislauf.

Ich möchte dass diese Ängste sich in Akzeptanz verwandeln und mir neue Wege einleiten. Ich habe unglaubliche Zukunftsängste, ich möchte ihnen mutig entgegen treten und sie annehmen. Mir fällt es aber im Moment unglaublich schwer.

Nochmal, du kannst nicht vor etwas Angst haben, was es nicht real gibt. Es gibt nur eine negative Vorstellung von Dir. Nur das kannst du akzeptieren. Du kannst akzeptieren, dass du einer Illusion auf den Leim gehst, und du kannst anfangen Wünsche an das Erleben zu erschaffen. Dich in deinem Geist so zu erschaffen wie du am liebsten wärst und dann darauf zu achten, was alles passiert bis du da ankommst. Dazu bist du auf der Welt, um Erfahrungen zu machen im Einklang mit all den Gesetzmäßigkeiten die uns umgeben, von den wir noch nicht all zuviel oder noch nichts wissen.

Ich möchte bewusst, aber dennoch glücklich leben. Diese beiden Wünsche stehen bei mir im Widerspruch zueinander. Wie kann ich das ändern? Ich möchte die Illusion ablegen, dass mein Leben so weiterlaufen wird wie bisher. Die Veränderung wird kommen und desto bewusster ich mir darüber werde, desto früher werde ich sie erkennen und trete ihr mutiger und selbstbewusster entgegen. Ich will nicht, dass die Veränderung (mit angenehmen Gefühlen im Einklang) mit ernsthaften psychischen Problemen einhergeht, die mich (das Leben geniessen lassen) aus dem Leben werfen und mir (bewusst machen, dass nur der Moment wahre Gültigkeit hat)wichtige Lebenszeit rauben.

Du kannst bewusst und glücklich leben, und nichts kann dich aus dem Leben werfen, oder dir Zeit rauben, die es nicht gibt. Es gibt keine Lebenszeit, oder bist du mit einem Digitalzähler auf die Welt gekommen? Nur weil unsere Gesellschaft auf Uhren und "Outlooktimeplaner-Schedulling i send you an appoitment- bullshit " abfährt, bedeutet noch lange nicht "the evidence of time".

Ist es nicht witzig, wie sich die Leute auf den Leim gehen, Tag ein Tag aus? Immer schneller, und hier noch ein Termin und hier noch eine Timeline :-)

Ich möchte mich selbst finden, Satsang. Ich möchte das Leben aus einer anderen Perspektive betrachten. Ich möchte die Realität nicht verdrängen, aber auch keine Angst vor ihr haben. Ich möchte spiritueller werden, aber von innen heraus. Meinen eigenen spirituellen Weg gehen, der mich stärkt.

Es ist so viel, dass ich nicht weiß wo ich anfangen soll. Ich brauche eine gute bewerte Struktur, wie ich meine Wünsche in die Wirklichkeit umsetzen kann.

Du kannst dich nicht ominöserweise selbst finden, oder dich erinnern wer du warst als du dich erschafft hast aufgrund der wünsche die du hattest.

Du kannst dich lediglich immer wieder neu erschaffen.

Das musst du dir mal auf der Zunge zergehen lassen.

Peace

Sat

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Hallo,

Ich wende mich mal mit einer Sache an dein Expertenrat.

Ich kann mir da nur irgendwie selbst raus helfen obwohl ich das mit den Betroffenen klären müßte. Was ich teilweise schon versucht hab. Jetzt hab ich eine Situation die ich hinnehmen muß obwohl es einen belastet.

Und zwar hat mein-ich betone-sehr guter Freund mit meiner Ex was gehabt.

Es fing damit an das er bewußt erwähnt hatte das er was mit einer Schwarzhaarigen hatte,sonst macht er das nicht so ins Detail. Erstmal kein Problem,nur habe ich dann erfahren das meine Ex auch dort(Open-Air) war. Habe sie auch auf Fotos gesehen.

Das Ding ist,er kannte sie nicht,es hatte sich nicht ergeben.

Da mir komisch vor kam habe ich ihn gefragt wer das war und ob er sie gekannt hatte. Er sagte darauf das er sie gekannt hatte. Und auf das Thema Ex von mir hat er sehr direkt geantwortet,er kann es ja nicht Wissen wenn er irgendwo mal meine Ex kennen lernt und sowas passieren würde.

Ein paar Tage später hab ich dann nochmal direkt mit ihm gesprochen,und er hat auch einen anderen Namen gesagt und das er sie kannte. Also ich muß ihm das erstmal Glauben,aber mein Bauchgefühl sagt mir was anderes,und die Reaktion(ich kenne ihn lange) war komisch. Fakt ist wenn es so war,dann ist er aus dem Schneider.

Bei meiner Ex würde das halt auch rein passen,ich weiß das sie das bisschen wurmt,dass ich keine Freundschaft wollte. Dazu das sie sich jetzt bestimmt auslebt und betrogen wurde vor mir. Sie könnte hier viele Fliegen mit einer Klappe schlagen. Und ehrlich so wird es auch gewesen sein. Die Bestätigung das ein guter Freund von mir das macht,und jemand anderen dazu zu bringen Fremd zu gehen. Davon abgesehen,dass er als Türsteher arbeitet und da immer mal eine vor die Flinte kommt,anbrennen läßt der nichts. Trotzdem muß ja irgendwie Kontakt da gewesen sein,oder mein Name mindestens mal kurz gefallen sein.

Am liebsten würde ich noch direkt meine Ex ansprechen,aber das geht gewaltig nach hinten los,da ich dann der nervende Ex-Freund bin und sie es mir eh nicht sagen wird. Das fällt raus. Ich würde auch am liebsten ein Rundumschlag machen,aber alles was passiert und ich mache,ich würde als Verlierer raus gehen.

Es ist eine Blöde Situation,beide sind aus dem Schneider,und ich hab die "Verarscht-Gefühle" die einen zu schaffen machen.

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Hi Cäsar,

Hallo,

Ich wende mich mal mit einer Sache an dein Expertenrat.

Ich kann mir da nur irgendwie selbst raus helfen obwohl ich das mit den Betroffenen klären müßte. Was ich teilweise schon versucht hab. Jetzt hab ich eine Situation die ich hinnehmen muß obwohl es einen belastet.

Wie du weisst, bist du der Experte deines Lebens, und bildest dir Vorannahmen über deine Lebenssituationen immer selbst und das immer. Ich zeige dir gleich wie du das machst.

Und zwar hat mein-ich betone-sehr guter Freund mit meiner Ex was gehabt.

Das ist z.B eine Vorannahme. Ich habe im Text nicht herauslesen können, ob das 100% der Fall ist, aber für dich ist das wahr geworden, weil du aufgrund deiner Intepretationen und vagen Mutmaßungen keine alternative Vorannahme bilden kannst. Du hast schlichtweg keine mentale Alternative als das, was du glaubst zu wissen.

Es fing damit an das er bewußt erwähnt hatte das er was mit einer Schwarzhaarigen hatte,sonst macht er das nicht so ins Detail. Erstmal kein Problem,nur habe ich dann erfahren das meine Ex auch dort(Open-Air) war. Habe sie auch auf Fotos gesehen.

Das Ding ist,er kannte sie nicht,es hatte sich nicht ergeben.

Ich kenne Festivals aus meiner Jugend, und auch wenn das eine oder andere Festival weniger als 1000 Besucher hatte, gab es durchaus auch Feste, wo mehr als 10000 Leute gefeiert haben.

Ich kann mich an mehrere dunkelhaarige Frauen erinnern, auch blonde, rothaarige waren dort weniger vertreten.

Da mir komisch vor kam habe ich ihn gefragt wer das war und ob er sie gekannt hatte. Er sagte darauf das er sie gekannt hatte. Und auf das Thema Ex von mir hat er sehr direkt geantwortet,er kann es ja nicht Wissen wenn er irgendwo mal meine Ex kennen lernt und sowas passieren würde.

Erst sagst du er kennt deine Ex nicht, und jetzt kannte er die, die er durchgenommen hat.

Ein paar Tage später hab ich dann nochmal direkt mit ihm gesprochen,und er hat auch einen anderen Namen gesagt und das er sie kannte. Also ich muß ihm das erstmal Glauben,aber mein Bauchgefühl sagt mir was anderes,und die Reaktion(ich kenne ihn lange) war komisch. Fakt ist wenn es so war,dann ist er aus dem Schneider.

Dein Bauchgefühl sagt nichts anderes, als dass deine Vorannahme stimmen muss, ansonsten könnte es ja sein, dass du dich irrst, und das darf ja nicht sein, nicht? Du nimmst deine Welt sehr monokausal wahr, und deine Filter sind so eingebrannt, dass Alternativen nicht nur schwierig sind, sondern gar nicht gewollt sind, so wie es bei mir ankommt.

Bei meiner Ex würde das halt auch rein passen,ich weiß das sie das bisschen wurmt,dass ich keine Freundschaft wollte. Dazu das sie sich jetzt bestimmt auslebt und betrogen wurde vor mir. Sie könnte hier viele Fliegen mit einer Klappe schlagen. - Und ehrlich so wird es auch gewesen sein.

Voila, da haben wir wieder viele Mutmassungen und vage Beschreibungen und deine Kreisellogik "ich glaube es war so, also war es so" schnappt danach wie ein Ertrinkender nach der Hand.

Das ist alles von dir zusammengesponnen, alles auf deinem Mist gewachsen, du bist und bleibst Experte deiner Welt. Nimm das hin!

Die Bestätigung das ein guter Freund von mir das macht,und jemand anderen dazu zu bringen Fremd zu gehen. Davon abgesehen,dass er als Türsteher arbeitet und da immer mal eine vor die Flinte kommt,anbrennen läßt der nichts. Trotzdem muß ja irgendwie Kontakt da gewesen sein,oder mein Name mindestens mal kurz gefallen sein.

Weiter gehts im bunten Herumintepretieren. Du hast null Beweise, deine Annahmen greifen ins Leere, obwohl sie für dich schlüssig sind, wie wir wissen.

Nur weil er jede durchnimmt, bedeutet nicht, dass er deine Ex auch volley nimmt.

Am liebsten würde ich noch direkt meine Ex ansprechen,aber das geht gewaltig nach hinten los,da ich dann der nervende Ex-Freund bin und sie es mir eh nicht sagen wird. Das fällt raus. Ich würde auch am liebsten ein Rundumschlag machen,aber alles was passiert und ich mache,ich würde als Verlierer raus gehen.

Immerhin bleibst du vernünftig und behältst deine Geschichten für Dich. Aber leider nicht aus dem Bewusstsein heraus, dass deine Vorannahme Humbug sind, sondern aus der Angst heraus, deine Ex könnte noch mehr angepisst sein. Auch wenn ich das nachvollziehen kann, ist das einer der schlechtesten Beweggründe, weil du immer noch in der Illusion lebst, dass das, was andere über dich denken etwas mit dir zu tun haben könnte.

Mich erinnert deine Story an die Geschichte mit dem Hammer:

Es ist eine Blöde Situation,beide sind aus dem Schneider,und ich hab die "Verarscht-Gefühle" die einen zu schaffen machen.

Du verarscht dich selbst, und sonst nichts. Und angenommen deine Bauchgefühle sind wirklich stimmig und du bist so eine Art Hellseher was den Sex deiner Verflossenen betrifft, frage dich lieber, weshalb es dich immer noch so beschäftigt, was deine Ex macht oder nicht macht, frage dich ausserdem, wieso es dir egal war, wen deine Ex vor dir im Bett hatte, und frage dich ausserdem, ob du nicht eine klammernde Nervensäge warst, als dich deine Ex gecancelt hat.

Das Mindset was du hast ist untypisch für jemanden, der sich hier massigst einliest, seine Baustellen ausräumt und an sich arbeitet.

Es ist untypisch für einen Menschen, der sein Leben aus vollster Inbrunst führt und dafür sorgt, dass er mit sich im reinen ist.

Das Mindset ist ein Paradebeispiel für einen Menschen, der alle anderen für sein Erleben verantwortlich macht, aber die Wahrheit dahinter ist die, dass sich dadurch keine eigene Lösungen etablieren.

Was hier passiert ist reine Selbstentmachtung.

Ich empfehle Dir einen Besuch bei einem Therapeuten oder einem Coach, weil ich merke, dass dein Thema bereits länger als ein Jahr andauert.

Peace

Sat

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Hallo Satsang,

ich wende mich jetzt an dich, weil ich in einem großen Tief stecke und mich anscheinend immer weiter festfahre. "Großes Tief" klingt vielleicht etwas übertrieben, schließlich geht es einfach nur um mangelnden Erfolg bei Frauen, ja, so einfach. Aber für mich bedeutet es viel Leid und irgendwie werde ich immer hoffnungsloser und frustrierter über die Situation. Ich weiß, dass ich da irgendwie rauskommen werde und dass ich etwas lernen muss, bevor dies geschieht, aber irgendwie ist der Knoten noch nicht geplatzt.

Also: Ich sehe gut aus, bin etwas überdurchschnittlich groß, gut gekleidet, athletisch gebaut, hatte schon immer gute soziale Fähigkeiten (gewinne Menschen in meinem Umfeld für mich, bringe sie viel zum Lachen, diese möchten viel in meiner Gegenwart sein und das hält meist für sehr lange usw.). ABER wenn wir in den Club gehen, um Frauen kennenzulernen und Spaß zu haben, bin ich immer mehr am abkacken und es bessert sich einfach nicht. Es fängt schon damit an, dass ich von Frauen viel weniger beachtet werde als im Alltag, weil ich bei Betreten des Clubs anscheinend in den Needy-Modus schalte (was nicht heißt, dass ich im Alltag der totale Buddha bin, hatte schon immer ne gewisse Geltungssucht). Plötzlich wird mein ganzes Verhalten verkrampfter und gestellter, nach Anerkennung, Blicken und Frauen hechelnd. Ist nicht so, dass es nicht auch viel lockere und lustige Momente gibt, wir sind richtig am feiern und auch ausgelassen. Aber innerlich schwingt trotzdem immer die Anspannung mit "du musst ihnen gefallen, du musst cool sein". Beim Ansprechen geht es dann weiter, alles wirkt irgendwie hibbelig, verkrampft und einfach unsicher. Ich kann eigentlich wirklich gut reden, wie aus der Pistole, trotzdem klingt im Club plötzlich alles bescheuert und "möchtegern". Wüsste nicht, was es besser trifft als "möchtegern". Wie jemand, der einem sonst auf die Nerven geht oder belächelt wird für dieses "try hard". Und irgendwie ist jeder Versuch, das abzustellen, die Lücke zu füllen, zum scheitern verurteilt. Ich muss auch sagen, dass mich dieses nach Bestätigung sabbernde Verhalten (was ich natürlich etwas kaschiere) schon selber zutode nervt. Ich will das eigentlich gar nicht mehr, trotzdem hört es nicht auf, die Lücke bleibt. Irgendwie ist es so, als ob irgendetwas sagt "nene nicht so schnell, die Lücke ist immernoch da, dachtest du wirklich, du hättest sie jetzt ein für alle mal geschlossen?". Irgendwas zieht mich zurück, ES WILL EINFACH NICHT GELINGEN.

Nun kann man sagen "lies dich ein" "geh woanders sargen" und und und. Ich möchte aber sehr gerne mehr Erfolg in Clubs haben, ich liebe dieses Umfeld, das Feeling, bloß die Frauen fehlen in den wilden Nächten noch, da ich einfach ständig Körbe kassiere (seit ca. einem Jahr wird es schlechter, als ich unerfahrender war die Zeit davor, war es teilweise sogar besser). Ich nehm mich ja selber schon beim Approachen nicht mehr ernst, da ist es vorprogrammiert, dass die Frauen genauso reagieren. Klar läuft ab und zu mal was, wenn ich mal völlig im Flow bin, läuft es natürlich wie am schnürchen, aber der Flow wird weniger, weil ich schon so lange ohne Frau rumkrüppel. Kriege schon unangenehme Gefühle, wenn ich irgendwo hübsche Frauen sehe, hätte früher nie gedacht, dass es mal soweit kommt. Ich will mich außerdem nicht auf irgendwelche unbeständigen Mittelchen verlassen, ich will einfach eine stabile, in sich ruhende, zufrieden Persönlichkeit sein und für meine Umstände entsprechenden Erfolg und Auswahl bei Frauen. Meine Frage ist also abschließend, WIE? Wie kann ich endlich ein gesundes Selbstwertgefühl (oder wie auch immer man das nennen will, sollte klar geworden sein, worauf ich hinaus will) erreichen? Wie kann ich besser von mir denken und fühlen? Wie werde ich diese Unterwürfigkeitsgefühl los während ich mit einer Frau interagiere? Das ist mir viel zu stressig, sobald was läuft, gehen nämlich schon die Verlustängste los. Ich weiß, dass ich das gesunde Gleichgewicht wieder herstellen muss, aber jeder Versuch ist wieder nur ein Versuch, zu gefallen.

So...freue mich sehr auf deinen Rat. :)

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Zwei posts weiter oben hattest du es ja schon mal ausführlich beantwortet.

Ich habe nun leider das Problem,dass es wirklich alles so war. Die jetzige Situation sieht so aus,mein Freund hat nach wie vor seine Geschichte,es war kurz vorm raus kommen,aber wir hatten uns alle gefangen. Wie gesagt ich weiß das es so war,ich Leben geht ganz normal weiter,trotzdem weiß ich das sie sich noch treffen und kennen lernen.

Es tut mir leid,aber ich fühl mich verarscht obwohl es nicht nötig ist,aber immer wenn mir mein Freund jetzt irgendwas erzählt hab ich die Geschichte im hinterkopf.

Eigentlich ist es ja auch ganz gut das er es nicht sagt auf der anderen Seite für mich ein Disaster.

Ich weiß gerade nicht ob die Ex immer noch das Problem ist,zu der hab ich gar keinen Kontakt. Oder mein Kumpel dem ich nicht mehr vertrauen kann.

Ich muß irgendwie damit umgehen,zur Zeit versuche ich es mir einzureden das es nicht so war und ich es selber irgendwann Glaube. Es wird nicht mehr zur Sprache kommen. Es ist gerade harte Innergame Arbeit. Hast du ein paar Tipps wie man damit umgehen kann?

Vielleicht kann ich das gleich nutzen um daran zu wachsen,dass ich mit solchen Situationen in Zukubft umgehen kann.

Ich kann das Problem ganz einfach verassen ok,dann verlier ich zusätzlich einen Freund.

Ich muß dazu sagen,dass ich selber nicht ganz eine weiße Weste habe in Bezug auf Ehrlichkeit gegenüber meinen Freund was die Dame angeht. Das weiß er mittlerweile auch,deswegen versuch ich hier einen Weg zu finden das es mir Egal ist.

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Hi Satsang,

vorab möchte ich Dir danken, dass Du Dir die Zeit nimmst anderen zu helfen / zu beraten. Ich bin 21 und lese hier sehr gerne mit.

Jetzt gerade, in diesem Moment, spüre ich eine Art angenehme Wärme im Rücken. Das fühlt sich in etwa an wie die Rückenheizung im Auto.

(ich bin mir aber sicher, dass der Bürostuhl keine integrierte Rückenheizung hat :D)

Das kommt meines Erachtens immer dann zustande, wenn ich an etwas "schönes" denke, wie z.B. das Mädel, das ich später anrufen werde oder wie gut es mir im Allgemeinen geht (Job, Freunde usw.).

Wenn ich aber hingegen an "negatives" denke, wie z.B. das Mädel, bei dem nicht alles so reibungslos klappte, dann kann es dazu führen, dass ich ein unangenehmes Gefühl im Bauch wahrnehme.

Nun merke ich, dass ich meine Gefühle von "außerhalb" bestimmen lasse, je nachdem ob es gut oder schlecht läuft das würde ja in der Schlussfolgerung bedeuten, dass ich die Reaktion der Außenwelt, wertmäßig, über mich stelle.

Ich würde gerne wissen, wie es möglich ist, mein unterbewusstes Wertesystem "umzukrempeln", sodass es nur darum geht, was ich will und die Reaktion anderer völlig egal ist und ich somit ein Stück mehr Unabhängigkeit der Außenwelt gegenüber erlange.

Vielen Dank

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Hi Telerotz,

ich habe mir deinen Beitrag jetzt mehrmals durchgelesen, und dabei habe ich folgendes festgestellt:

Hallo Satsang,

ich wende mich jetzt an dich, weil ich in einem großen Tief stecke und mich anscheinend immer weiter festfahre. "Großes Tief" klingt vielleicht etwas übertrieben, schließlich geht es einfach nur um mangelnden Erfolg bei Frauen, ja, so einfach. Aber für mich bedeutet es viel Leid und irgendwie werde ich immer hoffnungsloser und frustrierter über die Situation. Ich weiß, dass ich da irgendwie rauskommen werde und dass ich etwas lernen muss, bevor dies geschieht, aber irgendwie ist der Knoten noch nicht geplatzt.

Herzlich willkommen in deiner Welt. Vielleicht hast du schon davon gehört, dass du allein der Erschaffer deiner Wirklichkeit bist. Du hast eine bestimmte innere Einstellung, und es ist zunächst müßig herauszufinden, ob diese innere Einstellung auf deinen Lebensresultaten beruht, oder ob du erst deine innere Einstellung hast und damit entsprechende Resultate einfährst. Ich tippe auf Zweiteres.

Wie du selbst als Experte deiner Wirklichkeit erkannt hast, nimmst du ein großes Tief wahr, aber mit dieser Haltung, werden die Resultate deiner inneren Haltung entsprechen, und dieses große Tief wahrscheinlich nur noch verstärken. Ich will deshalb absichtlich nicht über Frauen sprechen, die sich in Clubs anders verhalten, als auf der Strasse. Was du persönlich brauchst, ist einen inneren Kurswechsel.

Also: Ich sehe gut aus, bin etwas überdurchschnittlich groß, gut gekleidet, athletisch gebaut, hatte schon immer gute soziale Fähigkeiten (gewinne Menschen in meinem Umfeld für mich, bringe sie viel zum Lachen, diese möchten viel in meiner Gegenwart sein und das hält meist für sehr lange usw.). ABER wenn wir in den Club gehen, um Frauen kennenzulernen und Spaß zu haben, bin ich immer mehr am abkacken und es bessert sich einfach nicht.

Grundsätzlich hast du festgestellt, dass du innere Ressourcen hast, die dich befähigen, das zu sein, was du wirklich bist und du machst entsprechende Erfahrungen bis auf eine Situation, nämlich der Club. Du schreibst, du gehst unter anderem in den Club, um Frauen kennenzulernen. Ich wette mit dir, dass wenn du in den Club gehen würdest, um einfach nur Spass zu haben, und du würdest beispielsweise zum Edeka gehen um nicht nur einzukaufen, sondern Frauen kennenzulernen, dann würden wir jetzt nicht über den Club diskutieren, sondern über Edeka Sets.

Deshlab meine erste Empfehlung, dass du in den Club gehst, um nur Spass zu haben, und dabei die Haltung zu haben "Heute will ich keine Frauen kennenlernen" Du hast richtig verstanden, "heute will ich keine Frauen kennenlernen".

Erstens wirst du deine Referenzerfahrung Club reframen, und ein grundsätzlich besseres Gefühl entwicklen, wenn es um das Thema Club geht, und zweitens hast Du damit die erste Bedingung geschaffen, die es braucht, um bei Frauen interessant zu werden. Früher, als ich noch kein PU kannte, bin ich mit dieser Einstellung immer am besten gefahren. Meistens hat es keine halbe Stunde gebraucht, und die Frauen im Club haben mich pre-selected, eben genau weil es mir egal war, ob ich Frauen kennenlerne, oder nicht.

Je mehr du deshalb etwas willst, desto mehr hast du einen inneren Mangel geschaffen, der sich dann im Aussen bemerkbar macht. Je weniger du etwas willst, desto mehr zeigst du einen Überfluss nach aussen und bist anziehend.

Du kannst dieses Spiel noch toppen, wenn du Pivots kennst, die mit dir feiern gehen. Nimm das nächstemal einfach nur mal eine Frau mit, mit der du befreundet bist, und unterhalte dich mit ihr im Club eine Zeitlang über egal was. Ich garantiere dir, sofern du nicht aussiehst wie Alfred E. Neumann, dass du innerhalb 30min eine Frauengruppe um dich wahrnehmen wirst, die immer näher rückt.

An dieser Stelle möchte ich Dir auch Sub_Zeros Nighthunter Extreme empfehlen. Ich habe über die Jungs nur Gutes gehört, und die können deinen Outcome noch mehr unter die Lupe nehmen und dich im Clubgame supporten.

Es fängt schon damit an, dass ich von Frauen viel weniger beachtet werde als im Alltag, weil ich bei Betreten des Clubs anscheinend in den Needy-Modus schalte (was nicht heißt, dass ich im Alltag der totale Buddha bin, hatte schon immer ne gewisse Geltungssucht). Plötzlich wird mein ganzes Verhalten verkrampfter und gestellter, nach Anerkennung, Blicken und Frauen hechelnd. Ist nicht so, dass es nicht auch viel lockere und lustige Momente gibt, wir sind richtig am feiern und auch ausgelassen. Aber innerlich schwingt trotzdem immer die Anspannung mit "du musst ihnen gefallen, du musst cool sein". Beim Ansprechen geht es dann weiter, alles wirkt irgendwie hibbelig, verkrampft und einfach unsicher. Ich kann eigentlich wirklich gut reden, wie aus der Pistole, trotzdem klingt im Club plötzlich alles bescheuert und "möchtegern". Wüsste nicht, was es besser trifft als "möchtegern". Wie jemand, der einem sonst auf die Nerven geht oder belächelt wird für dieses "try hard". Und irgendwie ist jeder Versuch, das abzustellen, die Lücke zu füllen, zum scheitern verurteilt. Ich muss auch sagen, dass mich dieses nach Bestätigung sabbernde Verhalten (was ich natürlich etwas kaschiere) schon selber zutode nervt. Ich will das eigentlich gar nicht mehr, trotzdem hört es nicht auf, die Lücke bleibt. Irgendwie ist es so, als ob irgendetwas sagt "nene nicht so schnell, die Lücke ist immernoch da, dachtest du wirklich, du hättest sie jetzt ein für alle mal geschlossen?". Irgendwas zieht mich zurück, ES WILL EINFACH NICHT GELINGEN.

Eben, solange du etwas willst, hast du ein Bedürfnis. Das ist super einfach. Ich wiederhole, gehe feiern, um Spass zu haben, und vermeide es, Frauen kennenlernen zu wollen. Wehre Dich richtig dagegen, und dann schau was innerlich und äusserlich passiert.

Nun kann man sagen "lies dich ein" "geh woanders sargen" und und und. Ich möchte aber sehr gerne mehr Erfolg in Clubs haben, ich liebe dieses Umfeld, das Feeling, bloß die Frauen fehlen in den wilden Nächten noch, da ich einfach ständig Körbe kassiere (seit ca. einem Jahr wird es schlechter, als ich unerfahrender war die Zeit davor, war es teilweise sogar besser). Ich nehm mich ja selber schon beim Approachen nicht mehr ernst, da ist es vorprogrammiert, dass die Frauen genauso reagieren. Klar läuft ab und zu mal was, wenn ich mal völlig im Flow bin, läuft es natürlich wie am schnürchen, aber der Flow wird weniger, weil ich schon so lange ohne Frau rumkrüppel.

Je mehr du in Clubs Erfolge mit Frauen haben willst, desto mehr wirst Du scheitern und desto mehr wird sich dieses Scheitern in noch mehr Frust übersetzen. Ich kenne dieses Spiel aus einem anderen Kontext. Ich hatte vor ein paar Monaten mit einem Klienten gearbeitet, der so etwa 100 Bewerbungen geschrieben hat, und dennoch nur Absagen bekommen hat. Als ich das alles mit ihm durchgegangen bin, seine Bewerbung etc, fiel mir auf, dass er

a) absolut keinen Spass daran hatte Bewerbungen zu schreiben. Daran haben wir gearbeitet .

b) Er hat 100 mal die selbe Bewerbung losgeschickt. Ich meine, warum hat er nach der 5, spätestens 10 Absage seine Bewerbung nicht verändert. Warum hat er sein Scheitern, seine Körbe, sein Feedback nicht dazu benutzt um etwas zu ändern? Er hatte keinen Spass daran, er hat es nicht aus Liebe gemacht. Ausserdem ist er seiner selbsterfüllenden Prophezeiung "Absage = Selbstwertproblem=mehr Absage= mehr Selbstwertproblem" noch mehr auf den Leim gegangen. Als ich ihn kennengelernt habe war er optisch dem Suicid nahe, ein richtiges Häufchen Elend.

Er hat also zunächst seine innere Einstellung geändert, und Spass an der Sache entwickelt, und anschliessend hat er nach jeder 3ten Absage seine Bewerbung optimiert, sowie seinen Umgang mit der Optimierung, wie zb Bücher gekauft über akademische Bewerbung, den Ort, wo er Bewerbungen geschrieben hat verändert, etc. Grundsätzlich hat er seine Bewerbung dahin optimiert, dass er der Preis ist, und nicht das Unternehmen. Das hat wiederum bei ihm einen inneren Kurswechsel bewirkt und er läuft jetzt mit geraden Rücken durch die Welt und nicht wie der Charlie Brown aus Peanuts, dessen Schultern bis zum Boden reichen. Einen Job hat er natürlich auch gefunden, sogar noch einen besseren, als er erwartet hätte.

Kriege schon unangenehme Gefühle, wenn ich irgendwo hübsche Frauen sehe, hätte früher nie gedacht, dass es mal soweit kommt. Ich will mich außerdem nicht auf irgendwelche unbeständigen Mittelchen verlassen, ich will einfach eine stabile, in sich ruhende, zufrieden Persönlichkeit sein und für meine Umstände entsprechenden Erfolg und Auswahl bei Frauen. Meine Frage ist also abschließend, WIE? Wie kann ich endlich ein gesundes Selbstwertgefühl (oder wie auch immer man das nennen will, sollte klar geworden sein, worauf ich hinaus will) erreichen? Wie kann ich besser von mir denken und fühlen? Wie werde ich diese Unterwürfigkeitsgefühl los während ich mit einer Frau interagiere? Das ist mir viel zu stressig, sobald was läuft, gehen nämlich schon die Verlustängste los. Ich weiß, dass ich das gesunde Gleichgewicht wieder herstellen muss, aber jeder Versuch ist wieder nur ein Versuch, zu gefallen.

So...freue mich sehr auf deinen Rat. :)

Wenn du eine in sich ruhende, zufriedene Persönlichkeit sein willst, dann löse dich vom Aussen. Mache deinen Wert nicht von den Resultaten von Aussen abhängig, sondern mache dir bewusst, dass du im Kern deines Selbst nicht bewertbar bist, dass dein innerster Kern unermesslich wertvoll ist und bleibt. Niemand kann von aussen dem etwas hinzufügen, oder dem etwas wegnehmen.

Mache dir das am Beispiel eines 100€ Scheines bewusst.

Nimm einen 100€ Schein und knülle ihn zusammen, schmeisse ihn auf den Boden, Spucke von mir aus drauf und tritt mit den Füssen drauf, bis er aussieht wie ein Stück Elend.

Wieviel wird er wert sein, wenn du ihn wieder auseinandergefaltet hast?

Peace

Sat

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Cäsar, von einem meiner guten Kontakte mit besten Grüßen:

Peace

Sat

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Ich würde gerne wissen, wie es möglich ist, mein unterbewusstes Wertesystem "umzukrempeln", sodass es nur darum geht, was ich will und die Reaktion anderer völlig egal ist und ich somit ein Stück mehr Unabhängigkeit der Außenwelt gegenüber erlange.

Hi CocaKoala,

im Prinzip geht es einzig und alleine im Leben darum sich bewusst zu machen, was du wirklich willst. Egal was andere darüber sagen, sie sprechen immer über ihr eigenes Bild von Dir, oder ein Bild von sich selbst, und nicht über Dich.

Wenn sie sagen, Du schaffst das nie, was Du Dir vornimmst, dann erinnern sie sich mit höchster Wahrscheinlichkeit an ihr eigenes Scheitern, oder ihre eigene Angst vor dem Versagen. Mit Dir hat das nichts zu tun. Deshalb plädiere ich auch immer dafür, sein eigenes Leben von einzig und allein seinem eigenen Wollen bestimmen zu lassen.

Triff Deine Lebensentscheidungen immer aus der Maxime heraus, dass sich dadurch Deine Lebensumstände immer verbessern, und dass Du Deine Lebensqualität niemals als zu hoch einstufen kannst. Dann kannst Du nichts falsch machen.

Suche Dir Menschen, die an Dich glauben und meide Menschen, die nicht an Dich glauben!

Versetze Dich in den Zustand, in dem Dein Wunsch oder Ziel bereits Wirklichkeit geworden ist, und es kann gar nicht anders sein, als das sich die Umstände ergeben!

Nutze deine wahrgenommenen Emotionen als Wegweiser!

Meide die Glücklosen!

Gib, und du bekommst!

Peace

Sat

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Cäsar, von einem meiner guten Kontakte mit besten Grüßen:

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Danke für das Video,darauf arbeite ich auch hin.

Ich stell dir trotzdem mal die Frage was du machen würdest. Das heißt nicht das ich das so mache.

Aber selbst wenn man 100% damit umgehen kann.

Der Freund behandelt dich wie früher,vielleicht sogar ein bisschen noch mehr als Freund. Er sagt dir aber nichts von der Geschichte,nach wie vor kennen die sich gar nicht,trifft sich mit ihr,sie ist im hintergrund. Er hat dir versichert das es nicht so ist,du weißt es aber.

Würdest du das Szenario verlassen?

Ja zur Zeit zerreißt es mich,ich will mich aber der Sache stellen und kann die Tipps aus dem Video und von dir mit nutzen.

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@Cäsar, ich habe dir schon einmal gesagt, was ich an deiner Stelle machen würde.

Machen wir also noch einmal spezifisch einen Perspektivenwechsel, einmal was ich machen würde und einmal was ich an deiner Stelle machen würde.

Würde ich bemerken, dass mir meine Ex noch nach einem Jahr im Kopf herumschwirrt, und Schabernack treibt, dann würde ich mir erst einmal eingestehen, dass ich viel zu lange gewartet habe, und der Vorstellung von ihr zuviel Raum gegeben habe, sodass sich dadurch mein Verhalten infiziert hat und mein Leben entsprechend verläuft, voller Schmerz, Paranoia und zwischenmenschlicher Probleme.

Ich würde also schon nach einer Woche Trennung aktiv an die Sache herangehen, um eine Oneitis Präferenz zu verhindern.

Pauschal wüsste ich, dass es nichts mit meiner Ex zu tun hat, wenn ich unter Oneitis leide, sondern mit meiner inneren Einstellung ihr gegenüber. Sie kann nichts dafür wie es mir geht, es sind meine Emotionen, Submodalitäten etc, die mir einen Schabernack spielen.

Ich würde also eine Repräsentationsaufräumarbeit anstreben.

Als NLP Coach stehen mir hierzu dutzende von Formaten zur Hand:

Submodale Aufräumarbeit Exfreundin:

  • Bandlers Puma (Für die Begegnung danach)
  • Farbenschicken (emotionaler Ausgleich, Begegnung danach, Empathie)
  • Angstgegner (emotionale Befreiung, Begegnung danach)
  • Erzähl es deinem besten Freund (Humor an die Ex ankern)

Alle Formate zusammen entsprechen etwa 3h intensive Innergame Arbeit, wobei meistens schon ein, maximal zwei Formate ausreichen.

Submodale Restarbeit ohne Formate lokal:

Damit mir später die Orte, die ich mit ihr verknüpft habe nicht emotional um die Ohren fliegen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Orte meiden (Schade, wenn schöne Orte)
  • Orte entrümpeln (Hingehen, und mit schönen, angenehmen , neutralen Erfahrungen verknüpfen)

Submodale Restarbeit schmecken, riechen:

  • Parfum, Lieblingsessen, Lieblingsmusik, Lieblingsfilm entrümpeln.

Ein Parfum, das mich an die Ex erinnert. (Habe ich tatsächlich schon erfolgreich gemacht):

Zum Douglas oder ähnliches Parfumhaus gehen

Parfum suchen

Eine gut aussehende Dame bitten, das Parfum zu testen.

Wenn die Frage kommt was wie warum? Ehrlich sein.

"Hei, ich möchte gerne meine Ex vergessen, und bei dem Parfum erinnere ich mich daran, was für eine Hexe sie war, und ich würde gerne diese Erfahrung ändern. Erstens siehst du aus als hättest du ein gutes Herz, und zweitens mag ich dieses Parfum in Zukunft nicht meiden, weil es geil riecht"

Von drei Frauen ist aus meiner Erfahrung eine dabei, die mitmacht, und wer weiss, was sich daraus ergibt. Ich kann nur Gutes berichten.

Es gibt Parfums, die ich seitdem mit prallen Titten verbinde und nicht mehr mit meiner Ex.

Changing behavior

Zur Verhaltensänderung eignen sich im Prinzip alle Formate, bei denen es um Teileverhandlung geht wie

  • Visual Squash
  • Six step
  • Change History

Und grundsätzlich immer eignet sich Hypnose und Trancearbeit.

Nicht alle Formate kann ich selbst mit mir machen, dazu brauche ich einen Coach.

In meinem Netzwerk tümmeln sich die besten Coaches und Trainer Deutschlands und da wir uns regelmässig treffen und üben, ist es naheliegend, wenn ich hin und wieder ein Problem bearbeite.

Ich muss gestehen, mir gehen die Probleme langsam aus. Letztens bin ich nach Feedback gefragt worden, bezüglich der Formatarbeit eines anderen und ich wusste nicht mehr, welches Ausgangsproblem ich eigentlich hatte.

Zusammenfassend ergibt sich aus dieser Selbstarbeit ein gewisser Hang zur Prävention, das heisst, ich gebe niemandem genug Raum und Macht, um sich in meinem Kopf als Echo auszubreiten. Ich denke nicht viel oder gar nicht mehr darüber nach, was Frauen den ganzen Tag machen und sagen, da ich weiss, dass ich dadurch nur wieder Oneitisgefährdet bin. Manipulationen erkenne ich spreche sie an, entkräfte ich.

--

An Deiner Stelle würde ich mir jemanden suchen, der mir bei dieser Aufräumarbeit hilft.

Es kann gut sein, dass ich an deiner Stelle denken würde, es kostet Geld, und wer weiss ob das hilft.

Dann helfen mir folgende Argumente:

Es gibt grundsätzlich nicht genug Geld, welches ich für mein Wohlbefinden ausgeben könnte, da ich weiss, dass ich mir der Wertvollste Mensch bin.

Wenn ich in der Lage bin mir Dinge zu kaufen um mich von mir abzulenken, wie zb Fernseher, PS3 oder PC Games, und dadurch das eigentliche Problem nicht behoben ist, dass ich evtl an der falschen Stelle spare, und an der falschen Stelle Geld ausgebe.

Wenn ich in der Lage bin, 200€, oder 100€, oder sogar 60€ für eine Nacht eingelegt in Wodka, Schnorcheln in Redbull, oder "Frauen einladen" auszugeben, und am nächsten Tag mit einem Kater aufwache, und immer noch Bilder von meiner Ex im Kopf spucken, dann war das Geld nicht wirklich gut angelegt, wenn ich dadurch vergessen will.

10 andere Frauen zu vögeln hilft auch nicht jedem, unabhängig davon, dass die meisten es erst gar nicht schaffen, aus ihrem Stuckstate , ihrem emotionalen Down , auch nur eine Frau anzusprechen, bzw die guten Frauen merken auch, dass da was mitschwingt, was sie lieber nicht so gerne hätten. Es sei denn, man geht beim Approach mit genau den selben emotional behafteter Frauen in Resonanz, was sich dann im Hamsterrad Effekt bemerkbar macht. Irgendwann hat man das Gefühl, man trifft nur noch Menschen mit niedrigem Selbstwertgefühl. - Problem verstärkt, und nicht beseitigt -

Weshalb also Geld ausgeben für jemanden, der mir möglicherweise gar nicht hilft und das Geld war dann aus dem Fenster geschmissen?

Unabhängig davon, dass es kein Geld gibt, dass man für die Selbstarbeit aus dem Fenster schmeissen könnte, kann man sich zb Coaches suchen, die kostenlose Vorgespräche anbieten (Was auch schon manchmal Wunder wirkt) , oder die eine Geld zurück Garantie anbieten.

Wenn du 3-5 Stunden investierst, hast du Kosten um etwa 150-400€

Dieses Geld ist, sofern eure Arbeit wirkungsvoll ist, insoweit so gut investiert, dass dir die Veränderung, Zielerreichung, neues Lebensglück wahrscheinlich noch mehr dabei helfen wird, mehr zu erreichen und mehr Geld zu verdienen.

Wenn ich zb Zielarbeit mit Arbeitssuchenden mache, dann ist nicht viel daran zu verdienen, aber erfahrungsgemäss haben sie meistens so in 2-3 Monaten einen neuen Job, und das Geld fliesst wieder, und das Renommee und weitere Zusammenarbeit bringt auch mir mehr Geld. Das ergibt einen beidseitigen Gewinn, mein Erfolg ist deren Erfolg und deren Erfolg wird mein Erfolg.

Alles in allem Cäsar, bist du dafür verantwortlich, wie es dir geht. Wenn du gerne leidest und deine Lebensumstände gerne so gestaltest, wie Du sie im Moment und das schon seit längerem erlebst, dann hast du immer drei Optionen zur Auswahl:

  1. Love it
  2. Change it
  3. Leave it

Peace

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Hallo Satsang,

ich lese seit einiger Zeit, oder besser gesagt, vor einiger Zeit deinen Thread hier, und deine Sicht der Dinge gefällt mir, und hat in gewisser Weise schon etwas in meiner Entwicklung angestoßen. Ich habe mich hier aber neu angemeldet, da mein alter Accountname eine negative Aussage vermittelt.

Ich schreibe dir, weil ich eine schwere Oneitis hatte, oder besser gesagt, ich stecke noch mittendrin, wenn ich gerade sogar nicht nochmal tiefer reinrutsche.

Zunächst etwas zu meiner Persönlichkeit: Ich bin recht introvertiert und mir fällt es schwer, Gefühle nach außen klar zu zeigen, obwohl ich selber sehr emotional bin. Außerdem kann ich nur schwer auf fremde Menschen zugehen, ich habe dabei gewissermaßen eine Angst vor Ablehnung. Dabei kommt es nicht aufs Geschlecht an, ist eher eine allgemeine Erscheinung, die ich aber versuche zu überwinden.

Nun zu meinem Anliegen: Ich mache ein duales Studium in einem technischen Studiengang, d.h. vergleichsweiße kleine Kurse und sehr geringe Frauenquote. Nunja, wies der Zufall so will, saß ich neben einem Mädel, in das ich mich verguggt habe, wie ich es so noch nie zuvor erlebt hab. Weil sie aber jetzt ein halbes Jahr Auslandssemester in Mexiko macht, habe ich nichts Ernsthaftes gestartet, da das meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt wäre. Sondern ich habe mich immer nur mit ihr unterhalten und auch viel zu viel über Facebook geschrieben. Dabei habe ich mich aber immer sehr gut gefühlt, und das hat eine Art Glücksgefühl in mir ausgelöst. Das ganze ging los im September. Ich hatte dabei aber auch immer das Gefühl, sie hätte auch was für mich übrig, aber ich wusste, dass sie durch das Auslandssemester keine Beziehung wollte.

Nunja, sie ist nun seit kurz nach Weihnachten in Mexiko, und schrieb mir dann Anfang/Mitte Januar, dass sie seit Oktober in gewisser Weise in einer Beziehung mit jemanden anderen von meiner Hochschule ist. Für mich ging dadurch eine Welt unter, und ich fühlte mich auch etwas verarscht, aber ich hab erstmal auf gute Miene gemacht. Nach ziemlich genau einer Woche, in der es mir so beschissen ging wie noch nie glaube ich, habe ich ihr geschrieben bzw auch über Skype, wies mir geht, was los ist und dass ich erstmal etwas Abstand brauche.

Nach einer Zeit habe ich gemerkt, wies hier im Forum auch steht zu Oneitis: Ja, sie steht in meinen Gedanken auf einem Podest, aber habe nichts gefunden, wovon ich selber glaube, dass wäre etwas, was sie gewissermaßen für mich zu einen „normalen“ Menschen macht. Nach inneren hin und her hab ich sie dann aber angeschrieben, weil ich weiß, dass sie mit mir weiterhin befreundet sein will, und mir auch helfen. Ich hab ihr das so gesagt, und letztendlich kam raus, dass sie mir sehr ähnlich in der Persönlichkeit ist, ich aber auch endlich an mir arbeiten will, was meine allgemeine Schüchternheit angeht, ich will mehr auf (fremde) Leute zugehen und auch an meinem Selbstbewusstsein arbeiten. Sie steht jetzt zwar nicht mehr direkt auf einem Podest, ist mir aber noch auf eine andere Weise wichtig für mich, weshalb ich wahrscheinlich auch noch an ihr hänge. Diese ganze Sache macht sich auch in meiner alltäglichen Stimmung bemerkbar, mal mehr, mal weniger. Wir schreiben noch gelegentlich, aber das schlimmer ist, dass sich in mir immer noch ein gutes Gefühl entwickelt, so wie im letzten Jahr. Im Gegensatz zu vorher versuch ich aber etwas Abstand zu halten und sie nicht anzuschreiben, wobei ich aber eine gewisse Sehnsucht verspüre. Das ging aber gestern Abend etwas daneben, was mir dann auch die ganze Nacht ruiniert hat.

Das ganze hört sich jetzt irgendwie ziemlich ausgeglichen an, im Vergleich dazu wies mir eigentlich geht. Das eigentliche ist nämlich, was dabei die ganze Zeit über in meinem Kopf abgeht. Ich bin schon seit letztem Jahr extrem unausgeglichen, in meinem Kopf geistern alle möglichen Sachen. Mir ist aufgefallen, dass ich eigentlich jeden Sonntag immer nur mit mir und meinen Gedanken/Gefühlen beschäftigt bin. Besonders im Dezember, wo wir Praxisphase hatten und ich sie nicht mehr sah, war ich extrem abhängig von ihr und dem Umstand, ob ich regelmäßig mit ihr schreiben konnte oder nicht. Auch war ich mir die ganze Zeit über überhaupt nicht sicher, ob das richtig ist, was ich da mache. Jedenfalls habe ich über Weihnachten schon deine Loslassen-Trance gefunden, die mich da schon etwas runtergebracht hat. Auch die Innerzone of Excellence (die von der be the arrow Webseite) hilft mir, weil sie schafft, dass etwas Ruhe in meinem Kopf einkehrt.

Allgemein will ich jetzt etwas ändern, ich habe mir Power of Now von Eckhart Tolle geholt, wo ich aber erst bei ca bei Seite 60 bin. Da hab ich schon gemerkt, schon bevor ich den entsprechenden Abschnitt überhaupt gelesen habe, dass es mir beschissen geht, nur weil ich das so will (oder mein Verstand, ich bin da zugegebenermaßen noch nicht so stark gelöst).

Auch will ich seit heute ernsthaft Meditation machen, ich finde, [http://www.youtube.c...?v=0T2yQ3ocqWo] ist eine gute Anleitung (darf ich den Link reinstellen? Wenn nicht dann bitte Löschen). Mir ist aufgefallen, dass die Innerzone of Excellence da eigentlich schon wie eine Meditation wirkt, oder fast eine ist, nur noch mit den Suggestionen zu den einzelnen Zentren und der Wahrnehmung des Raumes um mich herum.

Was mir aber auffällt, ist, dass ich mittlerweile frei von Gedanken sein kann, ich aber meine Gedanken nicht unabhängig beobachten kann. Ich identifiziere mich mit diesen, und wenn ich merke, da schwirrt was rum, ich sollte das jetzt beobachten, dann herrscht Stille. An der Stelle frage ich mich, wie ich dann meine Emotionen oder meinen Schmerzkörper beobachten soll.

Soweit scheint alles klar, was ich machen soll, aber ich habe überhaupt keine Ahnung, wie ich mit meiner Oneitis umgehen soll. Ich kann zwar mehr oder weniger so weitermachen wie bisher, mit ihr schreiben, wobei ich aber nicht weiß, wie sich meine Gefühle weiter entwickeln. Oder ich mache das, was glaub ich geraten wird und wohl das richtige wäre, ich aber überhaupt nicht will, breche den Kontakt vollständig ab, sie muss mir egal werden und abwarten was passiert, wenn wir uns dann (zwangsweise) wieder sehen. Das will ich aber nicht, ich will sie zumindest als Freund behalten, da sie mir doch sehr ähnlich ist, und mir meine eigenen Probleme letztendlich aufgezeigt hat.

Und sie hat mir heute erst geschrieben, dass sie in nächster Zeit sowieso nicht mehr ganz so viel online sein wird wie die letzten Wochenenden, da sie zur Zeit Zwischenprüfungen hat, wofür sie lernen musste, und jetzt wieder stark auf Reisen sein wird.

Jetzt schon vielen Dank für deine Hilfe

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Peace sat,

nun wie angekündigt möchte ich dir mein Problem kurz schildern.

Und zwar hab ich in letzter Zeit festgestellt, das mein empfinden für.... Sagen wir mal "Selbstwert" ziemlich eng mit den Frauen zusammen hängt, mit denen ich möglicherweise schlafen könnte.

Ich weis auch nicht wie ich es noch besser erklären könnte, aber ich werde es jetzt mal ein wenig überspitzt darstellen.

Ich bin recht oft auf der Suche nach weiblicher Bestätigung, in meiner Rolle als "PUA".

In letzter Zeit ist es wirklich sehr krass geworden, es lässt mich an manchen Tagen auch nicht zur Ruhe kommen. Sache wie ein "Männer - Abend" oder einfach mal chillen, funktionieren am Wochenende manchmal auch nicht, sehr oft erwische ich mich dabei wie ich mich selbst in den Club zerre, um an die Frau zu kommen, owohl ich darauf bewusst eig, gerade garkeine Lust habe, und mich lieber entspannen wollen würde.

Es ist wie eine Art innerer Konflikt, der mich nicht zu Ruhe kommen lässt. Wichtig ist meist auch nicht dass ich mit diesen Frauen schlafe, sondern eher die Tatsache das ich es könnte.

Es ist wirklich komisch, da ich solche "Ego" Handlungen von mir selbst eig nicht kenne.

Wie gesagt ich habe das alles etwas überspitzt dargestellt. Ich bin in der Hinsicht auch ein wenig ratlos,und weis nicht wie ich mit der Situation umgehen soll, sie bzw. Lösen soll.

Wie auch immer,

grüsse an dieser Stelle.

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Peace sat,

nun wie angekündigt möchte ich dir mein Problem kurz schildern.

Und zwar hab ich in letzter Zeit festgestellt, das mein empfinden für.... Sagen wir mal "Selbstwert" ziemlich eng mit den Frauen zusammen hängt, mit denen ich möglicherweise schlafen könnte.

Hi Sheytan,

wie immer ist die Lösung nicht im Problem versteckt. Dein Thema ist eher kein Selbstwert, sondern eher ein Fremdwert Problem.

Selbstwert definiere ich so, wie ich mich selbst finde, und schätze.

Ich weiß, in unseren Gefilden geistern immer noch Meme herum wie "Eigenlob stinkt" etc, aber ich finde, dass "Eigenlob stimmt" besser passt. Wann hast Du dich mal für ein geiles Workout selbst belohnt? Dir Selbst gedankt für deine Ausdauer, dir eine Pause gegönnt, und das ganz bewusst? Das ist ein Selbstwert Thema.

Leute , die nur mit sich selbst hadern, haben irgendwann in ihrem Leben gelernt, dass diese Umgang mit sich selbst wohl passend ist, schließlich haben sie es schön von Ihrem engen Umfeld übernommen. Sie sind sich selbst nicht viel wert.

Die Situation die du beschreibst nenne ich Objektorientiertheit und Abhängigkeit.

Abhängigkeit deshalb, weil ich mich von jemandem abhängig mache, wie ich mich fühle.

Das wäre dann die Sache, wenn ich mich tatsächlich nur dann gut fühle, wenn ich mit Frauen schlafe, oder schlafen kann.

Dabei gebe ich jemandem Anderen Macht über mich, ich gebe ihm imaginär den Controller und sage ihm, ich fühle mich gut, wenn du X drückst, und schlecht, wenn du O drückst. Das Problem dabei ist, dass ich manipulierbar werde, und von meinem Selbst abgerissen bin.

In deinem Fall weiß ich nicht, ob die Idee "ich könnte mit Frauen schlafen" auf Erfahrungswerten beruht, oder nur ein rationalisiertes Hirngespinnst aus dem Glauben heraus ist, du beherrscht PU.

Dieser Glaubensatz wäre nicht auf Erfahrungswerten aufgebaut und somit nicht valide, dein Unbewusstes liefert dir dann das passende Gefühl dazu.

Das ist so ähnlich wie das Gefühl in der Schulzeit "ach , ich habs eh kapiert, ich muss nichts für Mathe lernen/üben"

So sicher ist man sich da doch nicht, wenn man nicht noch ein paar Terme übt. Und dieses Unbehagen kennt glaub ich jeder.

Bitte nicht falsch verstehen, es ist für mich nicht wichtig, worauf deine Überzeugung, du könntest mit den Frauen schlafen, beruht. Für dich ist wichtig, ob du aus Erfahrung sprichst, oder dich selbst belügst, oder bequem wirst, nur weil ein paar Approaches gut liefen.

Darüber hinaus ist diese Einstellung nicht wirklich im Approach hilfreich, bzw realistisch.

Wirklich jede Frau ist eine neue Herausforderung, ein neuer Tanz, dessen Ausgang nicht vorhersehbar.

Zu glauben man könnte Frauen flachlegen verhindert einem auch eine gewisse Lernbereitschaft und einen gewissen Lernfortschritt.

Es droht ein Stillstand.

Lernerfahrungen sind aber immer wichtig, da sich bei jedem Approach ein neues Erkenntnismuster in deinem Gehirn bildet und deine Erfahrung wachsen konnte. Das läßt sich soweit perfektionieren, dass es möglich ist Erfahrungen zu machen, die noch keiner erlebt hat.

Zurück zu deinem Empfinden bei dieser Geschichte ist wichtig, was es für dich bedeutet so zu empfinden und woran hindert es dich genau?

Ich würde mir an Deiner Stelle folgende Fragen aufschreiben:

  1. "Was würde sich verändern, wenn mein Problem behoben ist?"
  2. "Wie würde ich das merken?"
  3. "Wenn ich in die Zukunft schaue, so etwa 4 Wochen und ich blicke zurück zu dem Tag, als ich das letzte mal das Gefühl empfand, was hat sich seitdem alles verändert?"

Bitte schreib dir die Fragen auf und kehre solange zu dem Zettel mit den Fragen zurück, bis du sie für dich alle drei beantworten konntest.

Peace

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