Balerion

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  1. Was sollte ich aber für einen Grund haben, anonym Falsches über mich zu erzählen? Dann wären die Tipps ja sinnlos für mich. Ich denke, ich reflektiere mich, was das angeht, durchaus richtig. Das beruht ja nicht nur auf meinen Eindrücken, sondern auch auf dem, was ich in vielen Gesprächen mit Freundinnen und Freunden als Rückmeldung bekommen habe. Die waren alle sehr überrascht, dass ich fast keine Erfahrungen habe und noch nie eine Freundin hatte. Ich habe keinen Grund zu der Annahme, dass diese Leute mich völlig unabhängig voneinander angelogen haben sollten. Style und Aussehen kann ich halt im Wesentlichen ausschließen, das hatten wir hier im Thread ja auch schon behandelt.
  2. Ich melde mich mal hier wieder seit längerer Zeit. Die Tipps waren hier ja recht vielfältig und ich habe mich auch mit dem Thema beschäftigt. Ich habe in der Zwischenzeit "Lob des Sexismus" gelesen, die meisten der zitierten Texte hier aus dem Forum habe ich mehrfach durch. Erfolge kann ich weiterhin aber nicht vermelden. Nun kann man natürlich immer sagen, dass ich nun noch mehr Sport machen solle oder halt wieder was an den Klamotten ändern müsse, aber das bringt mich nach meinen Erfahrungen überhaupt nicht weiter, sondern kann allenfalls ein Bonus sein. Ich war früher jemand, der eigentlich kaum Freundschaften hatte; der sich nicht traute, fremde Menschen anzusprechen; der keinen Wert auf Frisuren oder Mode gelegt hat. All das habe ich erst später von mir aus entwickelt, und dann ging ich davon aus, dass der "Rest" dann von allein kommen wird. Kam aber nicht. Insofern sehe ich keinen ergiebigen Sinn darin, mich jetzt auf mehr Fitness oder Mode zu konzentrieren, wenn das Problem ja offensichtlich darin nicht liegt. Das ist aus meiner Sicht eine verfehlte Schwerpunktsetzung. Der hier vermutete Ansatz, dass ich nicht sexuell werde, ist daher der überzeugendste Grund für meine Erfolglosigkeit. Ich habe ein sehr grundsätzliches Verständnisproblem bei vielen dieser Beiträge. Mir fehlt sowohl bei einigen Texten als auch bei den Erfahrungsberichten jeglicher - aus meiner Sicht! - glaubwürdige Praxisbezug. Die zitierten Gesprächsverläufe, ob nun in dem Buch oder hier oft im Forum, wirken auf mich wie aus einem Märchenbuch, also nicht nach etwas, was ich für mich verwerten könnte oder in meinen Tagesablauf überzeugend einbauen kann. Nett zu lesen, aber ich kenne niemanden, der ernsthaft so redet und nicht creepy wirkt, das bleibt beim Lesen bei mir hängen. Ich weiß, dass viele Leute mit "Lob des Sexismus" oder Beiträgen aus diesem Forum sehr weit gekommen sind, ich kann das bisher leider nicht behaupten. Bislang habe ich also noch nichts an Material gefunden, wo es wirklich "Klick" gemacht hat - wie damals, als ich mich dafür entschieden habe, diese "soziale Isolation" aufzugeben. Hat vielleicht jemand da noch einen konkreten Tipp?
  3. Balerion

    Endlich was ändern!

    Vor einiger Zeit habe ich hier im Forum eine sehr konkrete Frage gestellt und auch sehr hilfreiche Antworten bekommen: http://www.pickupforum.de/topic/154663-ursachenforschung-warum-bekomme-ich-nie-dates-zustande/#comment-2234881 Zu meiner Person: Ich bin 22 Jahre alt und studiere Jura. Ich hatte noch nie eine Beziehung, habe aber schon sexuelle Erfahrungen gemacht. Ich habe dabei in den letzten Jahren nie das Problem gehabt, Frauen kennenzulernen, es waren genug. Mein Problem war eher, dass ich beständig in der Friendzone gelandet bin bzw. Körbe kassiert habe, wenn es um Dates ging. Von Pick Up hatte ich bereits in der Vergangenheit gehört, aber habe es nur wenig verfolgt bzw. in die Tat umgesetzt. Mittlerweile mache ich auch wieder regelmäßig Sport, das ist aber eigentlich nur eine Nebenbaustelle, da ich nie eine richtige Plauze oder sowas hatte. Mein Freundeskreis: Ich habe zwei beste Freunde, denen ich wirklich alles anvertrauen kann. Es handelt sich dabei um zwei Naturals, sodass ich eigentlich genug "Vorbilder" gehabt habe. Der engere männliche Freundeskreis besteht insgesamt aus sechs Personen. Leute, mit denen ich mich treffen und Party machen kann, kann ich jetzt nicht allesamt abzählen. Ich habe eine platonische Freundin, die sich auch vom Typ her definitiv als Pivot eignen würde. Weibliche Bekanntschaften gibt es darüber hinaus auch mehr als genug. In den Tipps im besagten Thread wurde mir auch vorgeschlagen, ein Log zu führen. Das will ich nun in die Tat umsetzen, schon allein, weil ich denke, dass eine solche Protokollierung mir weiterhelfen kann. Ich habe mich zwischenzeitlich etwas eingelesen und habe mir LdS bestellt und bin gerade im letzten Kapitel. In vielen Fällen fiel es mir dann bei der Lektüre wie Schuppen von den Augen, was bislang falsch lief - und natürlich auch, was gut lief. Nun etwas ausgestattet mit diesem Wissen, bin ich in der Folge auch mal einige "Alt-Fälle" durchgegangen. Dabei habe ich Folgendes festgestellt: Positiv war: - Ich bin ein "sozialer" Mensch. Ich habe einen großen Freundeskreis, mit dem ich regelmäßig etwas mache, bin in vielen Vereinen aktiv, und lerne daher auch regelmäßig attraktive Frauen kennen. - Ich biete einer Frau guten Comfort, sie haben Spaß daran, mit mir zu sprechen und haben auch Freude an meiner Gesellschaft. Was bisher falsch lief: - Ich werde nicht "sexuell". Sexual Comfort und Sexual Framing fehlen. Die Eskalation fehlt bzw. braucht zu lange. Das liegt auch daran, dass ich zu wenig "touchy" bin. - In einigen Fällen brauche ich zu lange, bis ich mit einer Frau etwas will. So gewöhne ich Frauen zu sehr an mich als Friend und scheitere dann natürlich. In der Hinsicht muss ich einfach entspannter werden und darf nicht zu lange warten, bis mir eine Frau wirklich hundertprozentig gefällt. Was ich ebenso anhand der Alt-Fälle festgestellt habe und verbessern muss: 1. Alkohol war in der Vergangenheit ein sehr zweischneidiges Schwert. In einigen wenigen Fällen hat mir der Alkohol in der Tat die Hemmungen bzgl. der Eskalation genommen, in den meisten Fällen hat er aber nur dazu geführt, dass ich needy wurde und Shittests verkacke. Insbesondere: Wenn schon Alkoholkonsum, dann das verdammte scheiß Handy ausschalten oder gleich zuhause lassen. Dumme Texterei, denn... 2. ...WhatsApp muss ich aufs Nötigste beschränken. WhatsApp eignet sich nur für Kleinigkeiten, für alles andere ist Telefonieren am besten (da habe ich mich, trotz früherer anderer Ansicht, anhand der Alt-Fälle bekehren lassen!). Übers Texten kann ich sie eigentlich nur dahin bringen, dass sie eher ans Telefon gehen. Text-Invest der Frau darf ich eigentlich fast kaum Invest entgegenbringen. Sobald ich selbst investiere oder schneller antworte als sie, war das scheiße. 3. Shittests erkennen. Einige schaffe ich instinktiv abzuwehren, andere verkacke ich, weil ich sie in dem Zeitpunkt nicht erkenne, sondern erst im Nachhinein. Korrelliert übrigens mit dem Alkoholkonsum - je mehr Alkohol, desto schlechter werden Shittests erkannt. 4. Und gaaanz wichtig: Endlich die Frauen anfassen, isolieren und eskalieren. Da war ich ich bisher viel zu bequem und habe gewartet, bis die den ersten Schritt machen - was natürlich aber nicht passiert. Das ist auch, wie ich denke, der wesentlichste Punkt des Ganzen. Was mir zuletzt unklar blieb: - War neulich unterwegs mit einer größeren Gruppe, wo auch eine Freundin dabei war, bei der ich schon vor einiger Zeit in der Friendzone gelandet bin, was im Wesentlichen an Punkt 2 von "Was bisher falsch lief" lag. Die hat an dem Abend aber ein Feuerwerk von Shittests und IOIs losgelassen. Was soll ich von sowas halten? Lieber lassen oder Attacke? Einen schönen Abend noch, Balerion
  4. 1,82 cm, also normale Größe. Denke nicht, dass das nun völlig am Style liegt - meine zwei besten Freunde kleiden sich ähnlich und die sind gute Verführungskünstler. Leider können sie nicht in konkrete Worte fassen, was sie dafür tun ("Du musst offener sein"...). Deshalb frage ich hier. Ich denke, dass die meisten Beiträge in die richtige Richtung weisen - ich baue zwar durchaus Comfort auf, dafür vernachlässige ich aber den Aufbau von Attraction und werde dementsprechend nicht als sexueller Mann wahrgenommen, sondern gleich in die Freundeschublade abgelegt. Ich schließe daraus: Ich habe intensiv an C&F, Isolation und Eskalation zu arbeiten und das Ganze dann in Verbindung mit dem schon vorhandenen Comfort umzusetzen, sodass ein Treffen (und mehr...) daraus wird. Das ist, was ich an groben Schlüssen ziehe und das natürlich Einlesen und Ausprobieren braucht. Danke für die hilfreichen Beiträge!
  5. Unterschiedlich - bei den letzten WG-Party-Fällen habe ich die Frauen z. B. erst dort kennengelernt. Nehmen wir das von vor zwei Wochen: Ich war relativ früh da und im Laufe der Zeit hat sich das Zimmer gefüllt. Ich habe an dem Abend nichts getrunken. Wurde dann von der Freundin des "Targets" in ein Gespräch gezogen und habe dann immer mehr mit ihr gesprochen, Themen halt wie Universität, Sport und Musik. Ihre Freundin hat sich dann irgendwann dann aus der Runde verabschiedet. Wir haben dann gemeinsam etwas die DJ-Funktion übernommen und getanzt. Sie war froh jemanden gefunden zu haben, der ihren Musikgeschmack teilt. So gegen drei Uhr sind wir abgehauen von der Party. Ich habe sie zuhause abgesetzt und am darauf folgenden Tag gefragt, ob sie mit zum Eishockey-Spiel will - ich wusste, dass sie da auch gerne mal hingeht. Antwort war: Ne, hat Termin an dem Tag und fliegt in zwei Wochen ins Ausland, würde sich aber bei einem passenden Termin für einen Spielbesuch melden. Ok. Paar Tage später nochmal gefragt, ob sie in der nächsten Woche etwas unternehmen will. Nein, angeblich gar keine Zeit. Darauf habe ich nicht mehr geantwortet, dass man an einem konkreten keine Zeit hat, okay - aber dass man 14 Tage lang keine Zeit hat als Studentin, ist offensichtlicher Schwachsinn. Ich sondere relativ aus, also nehme mir die aus einer Menschengruppe heraus, die ich äußerlich attraktiv finde. Typische Opener oder so habe ich nicht, meistens ist es einfach ein "Hi", die Frage woher sie kommt und woher sie den Gastgeber bzw. die Gastgeberin kennt usw. Ich habe da von Prinzip her keine Scham, mir die aus meiner Sicht attraktivste rauszusuchen und anzusprechen. Über Souveränität und Selbstbewusstsein mache ich mir dann meist keine Gedanken, wenn ich erstmal eine habe, die mir sympathisch erscheint und mit der ich ein paar mehr Worte gewechselt habe. Dauert das Gespräch aber an, kommen in mir die schlechten Erfahrungen aus der Jugend hoch und ich mache mir Gedanken darüber, dass es doch dieses eine Mal endlich klappen müsse. Darüber hinaus habe ich wohl zumindest ein Problem damit, quasi vor versammelter Mannschaft eine Frau zu küssen oder auch nur sehr eng an sie heranzukommen, also das, was man als Eskalation definieren könnte. Berührungsängste genereller Art habe ich zwar nicht, mir fehlt aber vielleicht das Gespür dafür, wann der Zeitpunkt dafür da ist. Ich mache mir Gedanken was passieren könnte, wenn andere das sehen und ein Annäherungsversuch scheitert, deshalb versuche ich sowas dann immer erst auf richtigen Treffen zu zweit weiterzutreiben - die dann nicht stattfinden. Generelle Probleme mit dem Selbstbewusstsein habe ich allerdings außerhalb solcher wirklich konkreteren Situationen nicht - deshalb stört es mich besonders, weil ich darüber keine Kontrolle habe. Ich könnte jetzt aber auch nicht sagen, was sich konkret an meinem Verhalten dadurch ändert - denn von Freunden und Beobachtern ist ja immer die Aussage "Aber ihr habt doch da so aufeinandergesessen".
  6. Humor habe ich nicht so, ich lache zwar gerne (wer tut das nicht...) aber für Situationskomik wie C&F habe ich überhaupt kein Gespür.
  7. Natürlich finde ich mich selbst attraktiv. Diese Einschätzung wurde mir auch schon von ein paar Frauen bescheinigt, die ich selbst als attraktiv empfunden habe. Ich habe Normalgewicht, bin 1,80 m groß, habe keinen Haarausfall, keine Akne-Narben oder ähnliches. Ich bin auch kein Strich in der Landschaft, sondern habe auch ohne viel Training ein etwas breiteres Kreuz als der Durchschnitt. Nein, ich vermeide diesen Begriff. Ich frage danach, ob man am Freitag/Samstag was unternehmen will und dazu auch immer einen konkreten Vorschlag - z. B. ein Konzert, eine Sportveranstaltung oder eine Bar. Die Antwort darauf ist nicht selten: Wer kommt noch mit? Ich laufe also offensichtlich auf einer vollkommen anderen Schiene bei vielen.
  8. Hallo, ich bin 22 Jahre alt und habe mich schon in der Vergangenheit mit Pick Up beschäftigt, aber geholfen hat es bislang nicht: Ich hatte in meinem Leben bisher kein einziges Date und keine Beziehung und das nervt mich langsam, da ich das Gefühl habe, in meiner Jugend etwas zu verpassen. Ich bin wohl das, was man als "Absolute Beginner" bezeichnet. Ich habe schon zahlreiche Körbe bekommen und/oder bin in die Friendzone gekommen. Mir fehlt jedoch der konkrete Ansatz, was meinem bisherigen Verhalten oder Auftreten zu ändern ist, sodass es auch mal zu einem richtigen Treffen kommt und nicht immer nur bei zufälligen Begegnungen. Bisher kann ich nur ausschließen, woran es nicht liegt: Mit meinem Leben bin ich insgesamt zufrieden. Ich studiere Jura und das ist auch genau meine Leidenschaft, etwas anderes will ich auch beruflich gar nicht machen. Das Studium läuft überdurchschnittlich erfolgreich. Die Klamotten sitzen und sind geschmackvoll, die Brille ist modisch, die Frisur passt auch, ich bin durchschnittlich groß. Figur ist auch normal. Sonderliche Ansprechangst habe ich nicht, Schüchternheit ist nicht meine Natur. Auf WG-Partys und ähnlichem finde ich sehr schnell neue Leute, mit denen ich in Kontakt bleibe und etwas unternehme. Mein SC ist dementsprechend groß. Ich bin in mehreren Vereinen aktiv und habe vielfältige Hobbys, die über das allgemeine "Fußballspielen" hinausgehen. Ich lerne regelmäßig Frauen kennen, mit denen ich intensiver im Kontakt bleibe und auch zusammen mit anderen mal was unternehme - mittlerweile so alle paar Wochen eine neue. Jedoch springt dabei nie etwas raus. Mir wird immer wieder von Freunden unterstellt, dass ich mit irgendeiner was am Laufen hätte, weil wir bei einer WG-Party oder ähnlichem doch so "aneinandergehangen hätten" und "super zusammenpassen würden". Tatsache ist: Dahinter steckt nur heiße Luft. Bei Fragen nach Treffen oder gemeinsamen Unternehmungen kommen die Klassiker: "Ich fliege nächsten Monat für ein paar Wochen nach Australien", "Ich bin momentan in der Klausurenphase", "Ich treffe mich momentan mit wem anders", "Ich möchte nichts von Dir", "Ich sehe das als Freundschaft an", "Ich habe da Training" etc. Und das verstehe ich nicht, weil die Kennenlerngespräche immer gut waren und eine gute Stimmung und Körperkontakt vorhanden waren. Mir ist bislang vollkommen unklar, was ich ändern könnte oder sollte. Meine Freunde sind dabei leider keine große Hilfe, sodass ich hier frage: Woran liegt das? Ich weiß, die Frage ist sehr offen gestellt, aber da ich das Problem nicht zu fassen kriege, ist das nicht anders zu beschreiben.
  9. Also die Zeit der Juristenschwemme ist schon seit einigen Jahren vorbei. Probleme haben im Wesentlichen diejenigen, die ein schlechtes Examen hingelegt ("4 gewinnt") haben und/oder nach dem Studium keine Spezialisierung angestrebt haben, sondern Anwalt "für alles" geblieben sind. Ansonsten gibt es momentan gerade im öffentlichen Dienst und der freien Wirtschaft gute Perspektiven. Die Babyboomer gehen in den nächsten Jahren in Pension, damit brechen dem öffentlichen Dienst in den nächsten Jahren rund 1/3 seiner Mitarbeiter weg und die Nachwuchsförderung wurde jahrelang wegen "zu teuer" verpennt. Als mein Vater Anfang der 90er sein zweites Examen geschafft hat, war Prädikatsexamen (9 Punkte) Voraussetzung für das Richteramt. Mittlerweile reichen in vielen Bundesländern schon 8 oder gar 7 Punkte für das Richteramt, und auch im öD sind die Voraussetzungen gesenkt worden. Die Rechtsabteilungen großer Unternehmen bieten auch Perspektiven, und dort ist noch nicht mal zwingend ein besonders guter Abschluss nötig. Vorteile hat man aber immer, wenn man irgendeine Zusatzqualifikation vorweisen kann, die einen von anderen abheben. Ich habe vor meinem nun laufenden Jurastudium zuerst ein duales Studium für den gehobenen Verwaltungsdienst gemacht. Im Gegensatz zum doch recht harten Jurastudium, das viel Eingeninitiative erfordert, wurde man da "an die Hand genommen" und man bekam eine solide juristische Ausbildung und noch dazu nicht zu unterschätzende Praxiserfahrung. Ich darf z. B. jetzt schon meinen Dienstherren vor Gericht vertreten, während dies Jurastudenten erst nach dem 1. Examen (unter Anleitung) dürfen. Den gleichen Weg sind auch viele aus der Finanzverwaltung gegangen. Mit einer juristischen Ausbildung macht man aber IMHO nicht wirklich was falsch. Auch wenn man sie nicht durchzieht, so lernt man da einiges fürs spätere Leben, sowohl in rechtlicher Hinsicht als auch dahingehend, wie man Probleme anfassen muss. Allerdings bin ich da vielleicht auch etwas voreingenommen, da ich mit BWL und den Sozialwissenschaften nichts anfangen kann... Wenn Du wirklich nicht weißt, was Du machen sollst und zunächst mal irgendwas "Festes" mit einem sicheren Einkommen willst, kann ich nur ein duales Studium empfehlen. Danach kann man immer weitersehen.