Andreas89

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Alle erstellten Inhalte von Andreas89

  1. Hallo zusammen, in den letzten Jahren war ich schon mehrere Male in meine Kollegin verknallt. Ja ich weiß, das klingt kindisch und passt nicht zu einem Mann mit Mitte 30. Vor ein paar Jahren hatte ich auch schon mal einen Beitrag dazu, in dem ich gefragt habe, wie sinnvoll es ist, ihr das direkt zu sagen. Wenig überraschend war eure Empfehlung damals folgende: die einzige Möglichkeit, sie aus meinem Kopf zu bekommen, sind Erfahrungen mit anderen Frauen. Seit meinem letzten Beitrag hatte ich mit etwa 20 Frauen Dates (überwiegend über Onlinedating), davon mit drei Frauen Sex, davon eine drei Monate gedated und mit einer eine Beziehung für zweieinhalb Jahre. Vor einigen Wochen habe ich mich getrennt, weil einige Dinge nicht gepasst haben und bin nun wieder Single. Seit kurzem treibt sich besagte Kollegin wieder in meinem Kopf herum und ich will das Thema ein für alle Male abhaken. Vielleicht noch kurz zur Kollegin. Ich kenne sie seit einigen Jahren. Im ersten Jahr haben wir freundschaftlich viel miteinander gemacht, auch außerhalb der Arbeit (Sport, Kochen, …). Nach etwa einem Jahr hatte ich ich das erste mal in sie verguckt. Damals hab ich ihr dann in einer Nachricht geschrieben, ob sie Lust auf ein Date hat (also explizit „Date“ geschrieben). Daraufhin kam die Absage weil sie seit kurzem einen Freund hatte (was ich nicht wusste). Ich habe dann den Kontakt heruntergefahren weil ich keine Lust auf Friendzone hatte. Zwei Jahre später war sie dann wieder Single und ich hab sie dann mal gefragt, ob sie Lust hat was trinken zu gehen. Sie hat zugesagt, allerdings mit dem Zusatz, dass sie auf keinen Fall ein Date will. Wir hatten dann einen coolen Abend und haben uns auch noch einmal getroffen, aber es ist nichts daraus entstanden und ich habe mich auf andere Dates konzentriert. Das war vor drei Jahren und ich habe auch in diesen drei Jahren nicht viel Kontakt mit ihr gehabt und den Kontakt in der Arbeit auf das Wesentliche beschränkt. Seit einem Jahr sind wir nicht mehr im selben Büro und auch nicht mehr in der selben Abteilung, daher ist jetzt auch mehr Distanz vorhanden. Mein Ziel ist es nun, sie endlich aus meinem Kopf zu bekommen. Ob wir zusammen kommen oder nicht ist mir egal. Folgende Optionen fallen mir ein: a) Sie einfach vergessen -> schon oft versucht, klappt nicht b) Mich auf andere Frauen konzentrieren -> klappt nur teilweise c) Job wechseln -> will ich nicht d) Sie verführen -> Traue ich mir aktuell bei Frauen zu, aber nicht bei ihr, weil ich in ihrer Gegenwart immer der schüchterne, unsichere Typ von vor einigen Jahren bin e) Ihr die ganze Story offen erzählen und hoffen, dass wir dann beide darüber lachen können und sich der Knoten in meinem Kopf endlich löst f) Ihr erzählen, dass ich sie damals interessant fand und sie fragen, wie sie mich damals gesehen hat -> sie sagt, sie fand mich nie interessant -> ich bekomme sie dadurch aus dem Kopf Was meint ihr?
  2. Wie gesagt, körperliche Probleme schließe ich nach aktuellem Stand aus, da ich regelmäßig ein großes Blutbild incl. Testosteron und weiteren Vitaminen/Nährstoffen machen lasse, viel Sport mache und generell einen gesunden Lebensstil habe.
  3. Hallo zusammen, ich versuche herauszufinden, ob ich entweder Angst vor Sex habe oder einfach LD bzw. auf dem asexuellen Spektrum bin. Bis Mitte 20 lief bei mir gar nichts mit Frauen, vor allem weil ich früher extrem ängstlich und unsicher war und nie etwas in die Richtung unternommen habe. Dann hatte ich die erste Freundin für zwei Jahre und seit dem noch eine Freundin für ein Jahr und eine Freundin für zweieinhalb Jahre. Bei meinen Freundinen war es eigentlich immer so, dass der Sex am Anfang vor lauter Aufregung nicht funktioniert hat. Das hat dann immer ein paar Wochen gedauert und sich dann eingespielt. Eine Frau war etwas härter unterwegs, was mich mehr verunsichert hat, wodurch es dann länger gedauert hat. Aber auch da hat es dann funktioniert. Soweit kein Problem, es gibt genug andere Dinge, die man machen kann und anscheinend auch ganz gut ankamen. Generell hatte ich am Anfang in den Bezeihungen mehr Lust auf Sex aber so allgemein im Schnitt vielleicht 1-2x pro Woche oder auch nur 2x im Monat. Die Frauen hatten eigentlich alle einen höheren Sexdrive als ich. Sex an sicht macht mir Spaß, wobei mir dabei vor allem Spaß macht die Frau zu befriedigen. Nun stelle ich mir seit einiger Zeit die große Frage, ob ich asexuell bzw. demisexuell bin, LD habe oder aber meine Sexualität immer noch etwas unterdrücke bzw. Angst vor Sex habe. Ich habe viele Baustellen aus der Kindheit (Eltern die sich täglich angeschrien haben, Mobbing in der Schule, wenig Freunde, alle Probleme in mich reingefressen) durch die ich bis vor einigen Jahren ziemlich schüchtern und ängstlich war, eben der klassische Nice-Guy-Lappen. Dazu habe ich wahrscheinlich noch einen vermeidenden Bindungsstil oder eine Bindungsangst bzw. Angst vor Nähe. Das versuche ich noch herauszufinden, aber es würde irgendwie Sinn ergeben weil ich Beziehungen und Nähe wahrscheinlich unterbewusst als etwas Negatives sehe. Die letzten Jahre habe ich sehr viel an mir gearbeitet (Sport, Meditation, Persönlichkeitsentwicklung) und bin auf viele Dates gegangen, bei denen meist nichts lief, weil ich mich entweder nicht getraut habe, einen Move zu machen oder sie bzw. ich kein Interesse hatten. Und obwohl ich deutlich selbstsicherer geworden bin, machen mich hübsche Frauen heute noch nervös. Ich finde es schwer, herauszufinden, wie das denn nun bei mir ist. - In den Jahren, in denen ich keine Freundin hatte, habe ich Sex nicht vermisst und ich denke auch sehr selten an Sex. Das würde für LD/Asexuell sprechen. - Könnte aber auch sein, dass ich einfach eine Blockade habe und deshalb nicht an Sex denke? Dass ich meine Sexualität immer unterdrückt habe, weil ich Angst vor Nähe habe? - Ist es überhaupt möglich, den Sextrieb so krass zu unterdrücken? Oder ist einfach kein Sextrieb da? -> Das ist die Kernfrage glaube ich Was könnte ich konkret tun? - Mit einem Sexualtherapeuten sprechen -> Sicherlich sinnvoll, wobei ich nicht genau weiß, was der noch groß analysieren will. Viele von denen haben auch nur ein paar Bücher dazu gelesen, da müsste ich schon einen finden der gut ist. - Auf Dates gehen und mittels Hilfsmitteln mit ein paar Frauen Sex haben -> Damit vielleicht die Blockade lösen falls eine da ist? Sorry für die Textwand, ich musste leider ein bisschen ausholen und bin auf eure Meinungen gespannt. 🙂
  4. Es geht ja nicht darum, das Vögeln zu lernen. Es geht darum, besser darin zu werden, Nähe zuzulassen. Ich weiß aber nicht ob diese Art der Konfrontation hier zielführend ist. Wahrscheinlich bringt es mehr, die Ursachen anzugehen. Ich denke ich fange erstmal mit Frauen ansprechen an und versuche damit, die Angst vor Nähe zu überwinden. Gibts hier im Forum Empfehlungen für Therapeuten die was drauf haben? Gerne auch per PN.
  5. Ist wahrscheinlich keine gute Idee und nicht zielführend, da es nicht die Ursache löst. Aber die Überlegung war im Prinzip Konfrontationstherapie. Also äquivalent zu Ansprechangst durch Ansprechen lösen hier die Angst vor Nähe und damit die Angst vor Sex durch Sex lösen.
  6. Auch super Punkte, danke! Ja das Thema beschäftigt mich definitiv. Könnte natürlich auch sein, dass es mich deshalb beschäftigt, weil es nach wie vor ein ziemliches Tabu ist, als Mann kein ausgeprägtes Interesse an Sex zu haben. Und mich das Thema hinsichtlich Selbstbild und Männlichkeitsbild belastet. Oder eben eine Schutzstrategie ist und eigentlich schon Sexualität vorhanden ist. Ich werde wohl nicht drum herum kommen, da tiefer rein zu gehen. Social Media nutze ich nicht und ich vergleiche mich auch nicht allzu viel mit anderen. Vorteilhaft ist denke ich, dass ich in vielen anderen Bereichen gut bin und weiß was ich kann und mich da auch deutlich weiterentwickelt habe. D.h. ich hab andere Gebiete, die mir Selbstvertrauen geben, was denke ich sinnvoll ist. Ob ich was vermisse oder etwas unterdrücke oder nichts da ist versuche ich herauszufinden. Sicherlich ist hier auch Neugierde ein Motivator. Ja ein guter Therapeut ist sicherlich sehr sinnvoll in der Situation. Mein Ziel sollte sein, so einen zu finden. Ich habe leider schon oft mitbekommen, dass es auch welche gibt, die aus meiner Sicht nicht wirklich das Problem lösen und dann überspitzt gesagt auch nicht mehr bringen als wenn ich mich selbst einlese in die entsprechenden Techniken. Mit Hilfsmittel meinte ich Dinge wie Viagra, um diese Blockade zu durchbrechen. Ich denke meine generellen Ängste plus die ganze Bindungsgeschichte sind der Hauptgrund, wieso das nicht funktioniert. Klar ist es am besten, nur LTR anzustreben, mit der Frau zu reden und uns Zeit zu lassen, keine Frage. Meine Überlegung ging eher in die Richtung, ob ich das Sex-Thema hier mit Hilfmitteln sozusagen Standalone lösen kann, unabhängig von der anderen Baustelle. Und es schwingt natürlich die Überzeugung mit, dass es nicht förderlich ist, zu lange mit dem Sex zu warten, wenn man eine Frau für sich gewinnen will. Klar kann man das irgendwie schönreden, aber am Ende ist es wohl so. Also dann eher Richtung "fake it till you make it". Oder ich schätze es falsch ein, kann auch sein. Innere Entspannung ist definitiv ein Schlüssel, deshalb meditiere ich auch regelmäßig.
  7. Super, vielen Dank! Über eine Psychotherapie habe ich schon oft nachgedacht. An sich will ich auch eine machen, allerdings finde ich es schwer, einen guten Therapeuten zu finden. Ich kenne mehrere Leute im Umfeld, die eine Therapie gemacht haben und bei Therapeuten waren, mit denen sie sich immer schön unterhalten haben, die menschlich wohl super waren aber es hat null gebracht. Ich brauche wenn dann einen Therapeuten, der Klartext spricht, mir in den Arsch tritt und eine klare Strategie hat. Hat hier vielleicht jemand eine Empfehlung, wie ich so jemanden am besten finde? Und welche Therapieart die beste ist? Ich finde das Forum hier sehr gut, weil ich schon viel positiven Input bekommen habe und die Leute klar sagen wie es aussieht. In anderen Foren werden oft entweder Dinge schöngeredet und du bekommst Applaus fürs Jammern. Mir ist definitiv klar, dass das hier keine Expertendiagnosen sind und sowas in der Art ohnehin nicht möglich ist. Körperliche Probleme schließe ich nach aktuellem Stand aus, da ich regelmäßig ein großes Blutbild incl. Testosteron und weiteren Vitaminen/Nährstoffen machen lasse, viel Sport mache und generell einen gesunden Lebensstil habe.
  8. Nicht dafür, dass ich sie damals toll fand und nach einem Date gefragt habe. Eher dafür, dass ich im Büro manchmal bisschen komisch war und vor drei Jahren den Kontakt einfach so runtergefahren habe. Ja es hat nicht funktioniert. Teilweise hing es auch mit Corona zusammen, d.h. dauerhaftes HO und zu wenig unter Leuten. Wenn das nicht gewesen wäre, hätte es vielleicht funktioniert. Es ist ja nicht so, dass ich mir Dating-Tipps von ihr holen will. Ich hab mich hier schon eingelesen und auch schon Bücher wie "Models" gelesen. Es geht eher um die Unterstützung in konkreten Situationen. Also bspw. hab ich es bisher noch fast nicht geschaft, Frauen im Alltag anzusprechen. Und die meisten meiner Kumpels sind da keine Hilfe bzgl. mir in den Arsch treten in einer konkreten Situation. Sie kann sowas allerdings. ^^ Aber ja, ich sollte das auch ohne Hilfe hinbekommen.
  9. Ich verstehe, dass das so rüber kommt. Jedenfalls ist da nicht dieses Gefühl, dass wenn ich mit ihr zusammen komme alle meine Probleme weg sind, ich dann glücklich bin oder sie mich vervollständigen würde oder dieser ganze andere Hollywood-Quatsch. Rein rational sehe ich ja auch Punkte, die nicht passen. Auf die muss ich mich stärker konzentrieren. Es ist schwer zu beschreiben. Ich versuchs nochmal. In das Thema mit ihr habe ich mich einfach so extrem reingesteigert, dass ich den Knoten nicht mehr aus dem Kopf bekomme. Die Lösung ist offensichtlich, keinen Kontakt mehr zu haben. Das geht aber nur halb, weil ich sie in der Arbeit an den meisten Tagen sehe. Ich glaube, dass ich durch das ihr aus dem Weg gehen den Knoten noch verstärkt habe. Also so ähnlich wie wenn ich früher Angst hatte mit hübschen Frauen zu sprechen und es dann einfach gemacht habe und sich die Angst gelegt hat. So stelle ich mir das mit ihr vor, dass sich durch ein Gespräch die Blockade löst. Wahrscheinlich habe ich auch einen vermeidenden Bindungsstil bzw. Bindungsangst. D.h. wenn sie mir im Gespräch sagen würde, dass sie mega auf mich steht, würde das das Problem am schnellsten Lösen. Klingt mega bescheuert, ich weiß. Die Gefühle sind definitiv sehr einseitig, ich weiß nur nicht was genau es für Gefühle sind. Ich konzentriere mich jetzt erstmal auf die Persönlichkeitsentwicklung, gehe meine Baustellen an und lerne endlich mal das Frauen ansprechen. Da hast du wohl recht, was Frauen betrifft bin ich schon noch ein Lappen. Immerhin weniger als früher. :D
  10. Ok wieder was gelernt, danke. Ja das Beste ist es wohl, nichts zu machen. Den Kontakt auf das Nötigste zu reduzieren habe ich ja vor 3 Jahren schon gemacht. Und seit einem Jahr sind wir nicht mehr zusammen im Büro. Ich sehe sie halt noch an den meisten Tagen in der Arbeit, aber rede nur selten mit ihr. Ich hab die Tage nochmal darüber nachgedacht und reflektiert und es ist glaube ich einfach ein Thema, in das ich mich vor 5 und vor 3 Jahren ziemlich rein gesteigert habe und das immer mal wieder hoch kommt. Da ist auch viel Projektion, Mangel und die Assoziation mit Zeiten, in denen es mir nicht so gut ging, dabei. Ich weiß gar nicht so genau, ob das überhaupt noch ein Crush ist. Irgendwo finde ich es schade, weil ich früher auf freundschaftlicher Ebene viel mit ihr gemacht habe. Ich würde mich gerne einfach bei nem Glas Wein mit ihr über die letzten Jahre unterhalten, darüber lachen wie ich mich wie ein Schuljunge verhalten habe und was ich damals für ein Lappen war. Mich bei ihr bedanken, weil ich durch sie einiges gelernt habe, mich für die ganze Sache entschuldigen. Und dann einfach Abschließen. Aber ich bin auch ein hoffnungsloser Romantiker :D
  11. Super Punkt, danke dafür! Ja das trifft es ganz gut. Den Gedanken hatte ich auch schon oft. Im Prinzip ist sie ein bisschen mein Kryptonit und ich hab auch schon oft gedacht, dass es selbst wenn wir zusammen kommen sollten schwierig wird, weil von Anfang an ein krasses Ungleichgewicht herrscht. Es gibt auch wenig, was ich machen kann. Da müsste ich schon einen extremen Entwicklungssprung hinlegen oder sie müsste monatelang versuchen, mich rum zu bekommen. Mein primäres Ziel ist es deshalb schon, sie aus dem Kopf zu bekommen. Leider sehe ich sie schon noch oft in der Arbeit und kann ihr nicht komplett aus dem Weg gehen. Da ich schon alles mögliche versucht hab war jetzt eben die Überlegung, es ihr nochmal explizit zu sagen und mir ein starkes und eindeutiges NEIN abhzuholen (das mehr wiegt als "ich hab nen Freund" oder "ich hab mich grad getrennt und bin noch nicht bereit für was neues"). Aber dein Punkt mit dem zu großen Risiko ist auch sehr gut um innerlich mit ihr abzuschließen.
  12. Ja den Tritt in den Arsch brauche ich wohl, da hast du recht. ^^ Bei den meisten Menschen in meinem Umfeld ist das so, aber wie gesagt, ihr traue ich zu mir vernünftige Tipps zu geben. Ich traue ihr tatsächlich gute Tipps zu. Sie spricht ja auch selbst Männer im Alltag an. Aber egal. Wie gesagt, wir haben vor Jahren außerhalb der Arbeit viel zusammen auf freundschaftlicher Basis gemacht. Ich kann jederzeit wieder mehr mit ihr machen. Da würde sie sich sogar darüber freuen. Das ich nicht in ihrer Nähe bin und nichts mehr mit ihr mache ist meine Entscheidung und das weiß sie auch. Meine Überlegung war ja die, dass ich ihr sage, dass ich einen Crush auf sie hatte und deshalb nichts mehr mit ihr mache. Punkt und fertig. Dann hat sie die Möglichkeit, von sich aus mich nach nem Date zu fragen oder auch nicht. Zusätzlich mache ich dann gleich ein paar Dates mit anderen Frauen für die folgenden Tage aus, damit ich auch definitiv nicht im Mangel bin oder needy wirke. Hab ich grad gemacht. Ja ich bin wahrscheinlich noch ein ziemlicher Lappen und hab noch viel Arbeit vor mir. :D Danke nochmal euch allen!
  13. Stimmt auch wieder, danke dir! Ich werde jetzt erstmal nichts unternehmen und mich auf andere Frauen konzentrieren. Eine Frage fällt mir gerade noch ein. Die allgemeine These ist ja, dass man Frauen eher verschreckt, wenn man ihnen direkt sagt, dass man sie toll findet. Und die Empfehlung ist, stattdessen auf ein Date zu gehen und dann zu eskalieren. Das verstehe ich, weil ein Liebesgeständnis meist relativ needy und komisch rüber kommt. Jetzt würde mich interessieren, ob es nicht auch ein Zeichen von Stärke sein kann? Wenn ich rüberbringen kann, dass ich einen Crush auf sie habe, aber nichts machen werde. D.h. mich verletzlich zeigen, ohne needy rüber zu kommen? Und kann es hilfreich sein, mir ein paar Datingtipps bei ihr zu holen? Also das ich sie frage, ob sie mir dabei hilft, besser mit Frauen zu werden? Mir Feedback gibt, wie ich so auf Frauen wirke, was ich verbessern kann. Oder das ich mit ihr in die Stadt gehe und sie mir dabei hilft, Frauen anzusprechen, indem sie mir in den Arsch tritt. Das würde ich ihr tatsächlich zutrauen, jedenfalls mehr ihr als den meisten meiner Kumpels. Das mit dem mir in den Arsch treten hatte sie vor ein paar Jahren sogar schon mal vorgeschlagen, als wir noch freundschaftlich viel gemacht haben. Wie gesagt, ich werde die Füße still halten. Will nur allgemein was dazulernen. :)
  14. Vielen Dank, das sind die richtigen Fragen die ich mir stellen muss! Da muss ich mal ausführlicher darüber nachdenken. Ich brauche keine Frau, um zufrieden zu sein. Es wäre aber natürlich ganz schön, eine zu haben. Und ich will Kinder. Dafür brauche ich eine LTR. Mein Sexdrive ist relativ niedrig (so 2-4x pro Monat). Aller wahrscheinlichkeit nach bin ich auf dem asexuellen Spektrum bzw. halt allgemein LD. Es könnte aber auch noch sein, dass es Angst vor Sex ist, die durch meine eventuelle Bindungsangst kommt. Da bin ich dran und werde das mal bei einem Sexualtherapeuten abklären. Mir ist eigentlich vor allem körperliche Nähe und Kuscheln wichtig. Und ich finde immer Frauen interessant, die eine Fröhlichkeit, Herzlichkeit und Wärme ausstrahlen und positiv drauf sind. Wahrscheinlich, weil ich früher nicht so fröhlich war und mich das ergänzt. Mir ist aber auch Intelligenz, Sportlichkeit, Humor, Schlagfertigkeit wichtig. Das ganze Paket eben. Vielleicht ist es auch eine unterbewusste Vermeidungstaktik, dass ich die meisten Frauen uninteressant finde. An sich habe ein wenig Angst davor, dass es sehr schwer wird, eine passende Frau zu finden. Vor allem weil interessante, witzige, coole Frauen meist auch eher mehr an Sex interessiert sind als ich. Jedenfalls rede ich mir das immer ein. ^^ Und Frauen verführen ohne Sex ist halt auch eher schwierig. Da muss man schon die mega Persönlichkeit mitbringen schätze ich. Alles interessante Punkte die ich mir genauer ansehen werde!
  15. Ja du hast recht, nochmal nach einem Daten fragen bringt garnix. Interessanter bin ich für sie bisher nicht geworden, wie auch, wir machen ja nichts mehr zusammen und sie weiß garnicht, was ich so treibe. Ich denke ich muss wohl dahin kommen, interessantere Frauen zu finden und mit denen dann was machen. Weil mir Sex wie gesagt nicht viel gibt. Sorry falls ich etwas beratungsresistent rübergekommen bin. Wie bekomme ich sie denn vom Podest wieder herunter? ^^ Nur über andere Frauen?
  16. Kann natürlich sein, dass ich im Mangel bin. Von den 20 Dates hätte ich sicher mit 10 Sex haben können. Allerdings finde ich die meisten Frauen langweilig und uninteressant. Und Sex interessiert mich auch nur bedingt. Das würde auch erklären, wieso ich allein glücklich bin und keine Frau brauche. D. h. mit Sex ablenken funktioniert bei mir nicht, ich bin da ein Spezialfall. Sicherlich finde ich eine idealisierte Version meiner Kollegin gut und interpretiere und projeziere da viel rein. Aber sie ist halt auch rein objektiv von ihrer Persönlichkeit cool, insbesondere hat sie einen tollen Humor (und damit meine ich nicht, dass sie über meine Witze lacht). Das habe ich bisher bei sehr wenigen Frauen gesehen. Mein Problem lösst sich also dann, wenn ich eine Frau finde, die ich von der Persönlichkeit her genauso interessant finde wie sie. Das kann aber dauern. Mir ist schon klar, dass ich auf mehr Dates gehen muss, mehr Frauen ansprechen muss, usw. Ne kurzfristige Lösung gibts dann wohl nicht? Sie ist relativ unkompliziert und ich erwarte mir auch keine großen Probleme, wenn ich mit ihr über das Thema spreche. Eigentlich habe dann ja nichts zu verlieren. Bei Traumas wird ja immer Konfrontationstherapie empfohlen. Daher dachte ich mir, in dem Fall hier hilft das gemeinsam mit ihr darüber sprechen. Ich würde es dann auch so aufziehen, dass ich sie als befreundete Kollegin um Hilfe bitte und zwar dabei, dass sie mir aus dem Kopf geht. Damit auch nicht der Eindruck entsteht, dass ich sie irgendwie von mir überzeugen will.
  17. 1. Dein Alter 36 2. Ihr Alter 33 3. Art der Beziehung monogam 4. Dauer der Beziehung 2 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR 6 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex 1x pro Woche (ich wollte meist nicht mehr) 7. Gemeinsame Wohnung? Aktiv gesucht 8. Probleme, um die es sich handelt 9. Fragen an die Community Hallo zusammen, ich habe vor einigen Wochen meine Beziehung beendet und versuche nun, diese zu analysieren, damit ich es bei der nächsten Beziehung besser machen kann. Außerdem will ich genauer herausfinden, wie ich mich weiterentwickeln kann. Meine Ex-Freundin und ich hatten uns vor drei Jahren über gemeinsame Freunde das erste mal gesehen, damals hatte sie aber gerade jemand anderen gedatet. Das ist auseinander gegangen und ich habe sie danach zweimal über gemeinsame Freunde getroffen. Anschließend ist sie mir im Onlinedating über den Weg gelaufen und wir hatten erst ein paar Dates und dann eine Kennlernphase von ein paar Monaten. Wobei das eigentlich schon wie die Beziehung war. Insgesamt waren wir etwa 2.5 Jahre zusammen. Wir haben viele Gemeinsamkeiten (mehrere gemeinsame Hobbies, technisches Studium und Job in dem Bereich, schwierige Kindheit, Unsicherheiten etc) und uns super verstanden. Dazu kam, dass ich sie direkt interessant fand, als ich sie das erste mal gesehen habe. In der Kennlernphase habe ich darauf geachtet, es etwas langsamer anzugehen. Der Sex verlief anfangs etwas "holprig", da sie eher etwas gröber unterwegs ist und mich das anfangs stark überfordert hat. Aber mit der Zeit haben wir es dann hin bekommen und der Sex war gut. Mein Sextrieb ist niedriger als ihrer, das habe ich aber schon nach zwei Monaten klar so angesprochen. Was mir früh aufgefallen ist, ist dass sie sehr unruhig ist, d.h. eine starke innere Unruhe, nervös, hektisch, ängstlich. Und relativ grobmotorisch unterwegs, was das Kuscheln, Streicheln und Händchen halten (also alles an körperlicher Nähe) schwierig gemacht hat. Das habe ich auch recht früh angesprochen und es ist mit der Zeit besser, aber nicht gut geworden. Nach 1.5 Jahren kamen dann immer mehr Dinge dazu, die mich genervt haben. Zum einen, dass sie täglich Wörter durcheinander gebracht hat und oft von der Arbeit gestresst war. Dann dass sie immer alles richtig machen wollte und sobald etwas nicht geklappt hat sehr verbissen war und sich darüber geärgert hat. Genauso hat sie sich immer geärgert, wenn andere in irgendwas besser waren. Ich habe sehr oft versucht, ihr Themen wie Meditation, Atemtechniken oder Muskelentspannung näher zu bringen, ohne es ihr aufzudrängen. Außerdem habe ich immer wieder betont, dass sie nicht immer alles so ernst nehmen soll und eine gewisse "Fuck It" Haltung sehr angenehm sein kann. Dazu hat sie aber nie den Zugang gefunden. Für sie war diese Unruhe immer Teil ihrer Persönlichkeit und hing auch mit ihrem Ehrgeiz zusammen. Dazu kamen Dinge wie Achseln/Beine nur einmal die Woche rasieren und dann so, dass große Stellen stehen geblieben sind, was echt nicht gut aussah. Vor allem im Schwimmad oder in der Therme. Mir war es noch nie wichtig, dass sich eine Frau schminkt oder so, aber das waren dann so Punkte wo ich mir dachte das machen doch alle anderen auch, was ist daran so schwer? Dann ist sie teilweise mit kaputten Klamotten rumgelaufen und war generell oft etwas verpeilt. Und sie hat mich irgendwie nicht intellektuell gefordert. Ja ich weiß, das klingt mega arrogant. Aber ich bin nun mal intelligent und brauche wohl auch eine intelligente Partnerin. Mir ist auch bewusst, dass Bildung und Intelligenz zwei verschiedene Dinge sind und es auch emotionale Intelligenz gibt. Aber selbst bei der emotionalen Intelligenz war es nicht so, dass sie hier besser gewesen wäre. Diesen Punkte habe ich nie angesprochen. Ich habe mir dann die letzten Monate sehr viele Gedanken gemacht, viel mit Kumpels gesprochen und hatte immer größere Zweifel. Das nicht alles passt muss man wohl in Kauf nehmen, daher habe ich lange überlegt. Am Ende wars dann so, dass ich in ihrer Gegenwart Magenschmerzen und Herzklopfen hatte, insbesondere wenn wir uns in den Armen hatten. Da war für mich dann klar, dass es so einfach nicht mehr geht und ich habe die Beziehung beendet. Die letzten Wochen habe ich das Ganze oft analysiert und würde gerne von euch wissen, was ihr davon haltet. - Wahrscheinlich hat sich ihre starke Unruhe auf mich übertragen und das hat mir nicht gut getan. Meine Eltern streiten täglich mit viel Geschreie seit ich denken kann und ich habe jahrelang mit Meditation gearbeitet, dass ich diese Unruhe hinter mir lasse. In der Beziehung gab es dann wohl sowas wie emotionale Übertragung. Kann das sein? Kann man dagegen etwas machen? Mir fällt eigentlich nur emotionale Abschottung ein, aber genau das will man ja nicht in einer Beziehung. - Zusätzlich habe ich was zu Thema vermeidender Bindungstil gelesen und das klang auch sehr sinnvoll. Unterbewusst assoziiere ich tiefe emotionale Verbundenheit mit Schmerz, weil ich es von den Eltern nicht anders mitbekommen habe. Mein Körper reagiert dann in Beziehungen immer negativ auf zu viel Nähe, insbesondere auch durch körperliche Signale wie Magen/Herzklopfen. Außerdem konzentriere ich mich dadurch stark auf die negativen Eigenschaften der Partnerin und verliere die positiven Eigenschaften aus den Augen. Könnte das hier der Fall gewesen sein? - Es gibt ja die fünf Sprachen der Liebe (Lob, Zweisamkeit, Geschenke, Hilfsbereitschaft, Zärtlichkeit). Ihre Sprache war vor allem Hilfsbereitschaft, aber ich bin brauche selten Hilfe. Meine Sprache ist wohl Zärtlichkeit. Kann das in Beziehungen funktionieren, wenn man hier nicht die selbe Sprache spricht? - Ist es generell schwierig, einen Menschen zu lieben, der sich selbst nicht richtig liebt? Sie war ja immer relativ unsicher und mit geringem Selbstwert. - Lange Zeit habe ich gedacht, das ich Richtung asexuell gehe bzw. halt einen niedrigen Sexdrive habe. Vielleicht habe ich aber auch einfach Angst vor Sex durch meinen vermeidenden Bindungsstil? Weil Sex ist ja auch eine Form der Nähe und vielleicht wehrt sich dann mein Körper dagegen. Ergibt das Sinn? Danke schon mal für die Antworten.
  18. Ich gebe im Internet nie mein genaues Alter an sondern immer nur das ungefähre. ^^
  19. Hallo zusammen, ich bin seit zwei Jahren mit meiner Freundin zusammen, die zwei Jahre jünger ist. Wir verstehen uns gut und haben auch einige gemeinsame Hobbies. Es gibt allerdings ein paar Dinge, die mir immer mehr auffallen und mich auch stören. Eins davon ist die mangelnde Zärtlichkeit. Das habe ich schon einige Male angesprochen und es hat sich auch verbessert. Richtig gut ist es allerdings noch immer nicht. Sie ist oft eher grob und merkt das selbst nicht. Außerdem ist sie sehr hektisch und unruhig. Beim Kuscheln ist sie dann immer entspannt, aber ich werde durch sie unruhig. Irgendwie hat sie keinen Zugang dazu, was gutes Kuscheln ist, obwohl ich es schon öfters gezeigt habe. Und das Thema innere Unruhe will sie auch nicht angehen. Ich habe ihr schon einige Dinge gezeigt, wie man zu mehr innerer Ruhe kommt. Das habe ich selbst vor ein paar Jahren auch gemacht. Aufgedrängt habe ich ihr nie etwas. Sie hat aber generell kein Interesse daran, sich hier weiterzuentwickeln und sagt, dass das Teil ihrer Persönlichkeit ist. Das andere ist das Thema Intelligenz. Diesen Punkt kann ich offensichtlich nicht einfach so ansprechen. Ich weiß auch, dass ich hier eher arrogant rüber komme. Aber mir ist das Thema nun mal wichtig. Ich weiß auch, dass ich vielseitig interessiert bin und mich für alle möglichen Themen begeistern kann und es unrealistisch ist, eine Frau zu finden, die das alles teilt. Allerdings bringt sie oft Wörter durcheinander oder versteht Witze nicht. Wenn wir in ein Thema tiefer eintauchen, läuft es meist darauf hinaus, dass ich etwas dazu erzähle. Wir haben das selbe studiert und mir ist das Studium viel leichter gefallen. Sie hat auch selbst schon gemeint, dass ich schlauer bin. Die große Frage ist nun, was ich machen soll. An sich passt es ziemlich gut. Wir verstehen uns, haben viele gemeinsame Hobbies und die selbe Vorstellung vom Leben. Ich habe auf der einen Seite die Angst, niemanden zu finden, wenn ich mich trenne. Auf der anderen Seite bin ich was Dating betrifft deutlich besser geworden die letzen Jahre. Mit Anfang 30 habe ich aber auch das Gefühl, dass viele schon vom Markt sind. Dazu kommt, dass ich eher einen geringen Sexdrive habe. Man hört ja immer, dass Männer mehr Sex wollen als Frauen. In meinen bisherigen Beziehungen wollten aber immer die Frauen mehr Sex. Eine Befürchtung ist daher auch, dass das immer Frauen abschrecken wird. Was meint ihr? Gibt es noch etwas, das ich machen kann?
  20. Das mit den fünf Sprachen der Liebe hatte ich schon mal gesehen, aber dann wieder aus den Augen verloren. Da waren wir wohl auch nicht so kompatibel. Für mich ist es klar Zärtlichkeit und für sie war es vor allem Hilfsbereitschaft. Das ist schwierig, weil ich sehr unabhängig bin und meist die Dinge selber mache. Das hätte ich vielleicht aktiv beeinflussen können, indem ich manche Dinge sie machen lasse.
  21. Ich hab die Beziehung jetzt nach sehr vielen Überlegungen beendet. Mir ging es nicht mehr gut in der Beziehung. In letzter Zeit hatte ich sogar immer stärkere körperliche Signale wie ein Ziehen im Magen oder starkes Herzklopfen. Der Hauptgrund war im Prinzip ihre starke innere Unruhe, die sich irgendwie auf mich übertragen hat. Dadurch war ich dann auch immer unruhig und gestresst. Ich habe jahrelang an meiner inneren Ruhe gearbeitet mit Meditation und anderen Dingen. Das Thema habe ich dann einfach nicht mehr gepackt. Wahrscheinlich hat ihre Unruhe irgendwas in mir von früher getriggert. Und Kuscheln und Streicheln soll ja eigentlich entspannen. Dazu kam, dass mich immer mehr Dinge genervt haben. Ich weiß nicht genau, wieso ich es nicht geschafft habe, mich mehr auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Vieles habe ich da einfach für selbstverständlich erachtet. Ich hab sehr oft versucht, sie für Dinge wie Meditation, Atemtechniken, Muskelentspannung oder andere Übungen zu begeistern, ohne ihr etwas aufzudrängen. Darauf wollte sie sich nie einlassen, weil ihre Art, so unter Strom zu stehen, einfach ihre Persönlichkeit ist. Das kann ich dann leider nicht ändern, auch wenn ich nach wie vor davon ausgehe, dass mehr innere Ruhe sehr viele Probleme lösen würde (Stress, Hektik, sich selbst unter Druck setzen und dadurch Dinge falsch machen, Angst, etc.). Jetzt kommen mir einige Punkte, die ich noch hätte besser machen können. Bspw. hat sie einen niedrigen Selbstwert, hier hätte ich vielleicht mit mehr Komplimenten helfen können, diesen zu steigern. Dadurch wäre sie vielleicht auch in ihrer Wirkung auf mich attraktiver geworden. Ihr gegenüber ansprechen, dass ich unglücklich bin und mir die Beziehung nicht so gut tu habe ich verworfen, das bringt ja nur Wochen an Ungewissheit für sie, wenn man eh nicht mehr viel machen kann. Da fand ich die Trennung fairer. Jetzt hoffe ich, dass es die richtige Entscheidung war. Mal guggen.
  22. Hallo zusammen, ich habe eine etwas philosophische und wahrscheinlich auch provokante Frage, die ich so wahrscheinlich nicht im persönlichen Umfeld stellen kann, weil sie einige Leute verunsichern könnte. Vorab möchte ich anmerken, dass nichts davon wertend ist. Nach meinem bisherigen Erfahrungsstand kann Liebe im Prinzip auf zwei Dinge heruntergebrochen werden: a) Begehren, also sexuelle Anziehung gegenüber einer Person b) Emotionale Verbundenheit und Anziehung gegenüber einer Person Bei mir ist es nun so, dass ich einen sehr schwachen bis gar keinen Sextrieb habe. Wenn ich keinen Sex habe, ist mir das ziemlich egal. Ich habe kein Problem damit, Sex zu haben, aber für mich unterscheidet es sich nicht groß von andern Hobbies. Für Liebe bleibt dann ja noch (b). Allerdings habe ich die letzten Jahre sehr viel Persönlichkeitsentwicklung gemacht und bin deutlich selbstbewusster und selbstsicherer geworden und habe auch nicht mehr die innere Leere von früher. Ich bin zufrieden und kann gut allein sein. Provokant gesagt ist (b) ja in gewisser Weise emotionale Abhängigkeit bzw. das nicht allein sein können. So und jetzt stelle ich mir ab und an die Frage, ob in diesem Kontext überhaupt eine Beziehung sinnvoll ist. Auf der einen Seite habe ich den großen Vorteil, dass ich in der Beziehung sicherlich den Ton angeben kann, weil klar ist, dass ich jederzeit gehen kann. Auf der anderen Seite bringt eine Beziehung ja immer auch Nachteile mit sich, die die meisten Leute eingehen, damit sie eben ab und an Sex haben oder nicht allein sind. Und das habe ich ja gar nicht. Vor allem hinsichtlich der Langzeitplanung mit ggf. Familie frage ich mich nun, ob ich dann nicht zu schnell gehen würde. Die beiden genannten Gründe (a) und (b) sind ja schon die Hauptgründe, die zwei Personen zusammenhalten. Wie seht ihr das?
  23. Meistens habe ich mich darauf eingelassen. Ausnahmen waren etwa dann, wenn das Kuscheln so unruhig ihrerseits war, dass ich auch ganz unruhig wurde und es mich richtig gestresst hat. Das hatte ich auch schon oft angesprochen und es hat sich auch schon gebessert. Nur richtig daran arbeiten will sie nicht. Laut ihr ist es ihre Persönlichkeit, dass sie so unruhig ist. Das ist neben dem Thema Intelligenz die andere große Baustelle.
  24. Genauso oft wie wenn eine Frau dabei ist. Es sind so zwischen 2x pro Woche und 2x pro Monat. Jeweils entweder allein oder Sex mit Frau. Ja Frauen sind im Schnitt leider deutlich weniger humorvoll als Männer. Ein weiser Mann hat das mal erklärt 😄 https://www.youtube.com/watch?v=XpLik9VOdQo