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  1. Mahlzeit, ich neige manchmal dazu zuviel zu denken um mich anschließend graziös in einer beachtlich, erfolgreichen Form in meinen Gedanken zu verheddern. Mittlerweile hab ich das erstaunlich gut im Griff. Aber um mich ein wenig zu reflektieren und um das ganze für mich zu dokumentieren dachte ich, ich schreibs mal hier rein. Zum einen um mir das mal selbst vor augen zu führen, zum anderen hat ja mal der ein oder andere vielleicht nen Tipp für mich oder einen Blickwinkel den ich übersehe. Ich will auch Neulingen zeigen dass Leute die schon länger hier dabei sind und oberschlaue Beiträge schreiben, alles andere als perfekt sind und auch ihre Baustellen haben mit denen sie sich rumschlagen können. Vielleicht zieht jemand nen Nutzen draus oder, was warscheinlicher ist, vielleicht liest man es sich zu persönlichen Entertainmentzwecken durch weil man auf Arbeit grad keine Lust hat in Excel die xte Seite mit Kennzahlen auszuwerten. Ich schreibe so wie es mir in den Sinn kommt, was mich so beschäftigt, bewegt, was auch immer. Das ganze wird, so wie ich mich kenne, vermutlich "etwas" wirr hier und da. Es herrscht keine chronolgische Reihenfolge, kein Muster. Analogien zu lebenden Personen sind entweder rein zufällig oder pure Absicht - je nachdem. Ich komme gerade von einem Gespräch mit S. Die zweite Frau seit meiner Oneitis (die mich mal richtig gefickt hat aber durch die ich viele wunderbare Erkenntnisse über mich selbst erlangen konnte, weshalb ich ihr in irgendeiner komischen Form dankbar dafür bin) für die ich sowas wie Gefühühühüle hatte. Die zweite Frau in zwei Jahren wohlgemerkt. Prozentual ausgerechnet ist das......scheißewenig.....circa. Bin nicht so gut im Kopfrechnen. Ich hatte mich nach meiner Oneitis erstmal emotional abgeschottet und keine Frau an mich rangelassen, emotional. Körperlich dafür umso mehr rangelassen. Vielleicht mehr als gut war. Egal. Sind ja eh alles das personifizierte Böse und so......Hypergamisch bis zum geht nicht mehr........mit tollen knackigen Hintern und Brüsten mit denen ich stundenlang spielen könnte. Weiß auch nicht, drück mir Brüste in die Hand und fühle ich mich wie ne Katze mit´m Wollkneuel. Total stupide aber ich bin stundenlang glücklich. Jedenfalls, die zweite Frau in zwei Jahren. Nich viel, irgendwie. So emotional gesehen. Ok, zuviel wäre auch Kacke. Ich gebe zu, ich wurde bei ihr needy. Es hielt sich in Grenzen aber es war so. Nun kam es wie es kommen musste: Nach 2,5 Monaten "ich will dich nicht verletzen blablabla". War blöd. Irgendwie hatte ich es im Urin. Ich war erstmal drei Tage down um hinterher eine Wahnsinnsfrau zu treffen die ich sofort geheiratet hätte (ja steinigt mich) aber die ich wohl nie mehr wiedersehen werde. is aber ne andere tragisch, romantische, Herzerreißende Story. Für n Drehbuch hat´s nicht ganz gerreicht. Dadurch hatte ich wenigstens den Beweis dass ich jederzeit, überall ne tolle Frau treffen kann. Meist dann wenn man es am wenigsten erwartet. War ein tröstender Gedanke und ließ mich mehr als schnell über S. hinweg kommen. Dieser Gedanke und dieses Erlebnis wird mich wohl noch über viele andere drüber hinweg kommen lassen. Und es hat mich zu der Erkenntnis gebracht: Mach dich verletzlich, öffne dich, zeig deine Stärken, deine Schwächen und sei bereit auf die Fresse zu fliegen. Für mich persönlich x mal besser als rum zu taktieren und die Sache in den Sand zu setzen. Hinterher überlegt man dann ob man ne andere Taktik hätte wählen sollen usw.. so sage ich mir einfach "ok, ich war wie ich jetzt im Moment bin. Mehr kann ich nicht machen. Hat nicht gepasst. Es tut gut zu wissen dass man ans Maximum gegangen ist, auch wenn es evtl. nicht gerreicht hat. Ich sage nicht "sei du selbst, sei der needy Afcniceguyirgendwas und heule ihr die Ohren voll", nein. Sei das beste selbst dass du sein kannst, steh zu dir, sei Authentisch. Dafür muss man sich erstmal selbst kennenlernen und das dauert ne Weile. Bei mir zumindest. Jedenfalls fliege ich lieber richtig auf die Fresse als dass ich es verkacke mit Taktieren. Ich weiß dass ich es überleben werde, ich weiß dass es ne Weile kacke ist und dann passts wieder, ich weiß das ich wenigstens zu mir stand (is beschissen wenn man nicht zu sich steht und sich selbst verleugnet, so verliert man sich richtig) und ich weiß dass ich jederzeit eine neue tolle Frau kennenlernen kann die mich flasht. Man kann aus jedem Rückschlag gestärkt hervor gehen. Meiner Meinung sind dafür Rückschläge da. Polarität und so. Aber ich will jetzt nicht in die Hermetik abschweifen. Wir saßen im Biergarten. Sie ist immer noch heiß. Kurzes Beinkleid, für Hotpants zuviel und für Hosen zuwenig, lockerer Pferdeschwanz, ein wenig wirr zusammengebunden, sie ist eine sehr natürliche Frau, das mag ich, aber heute sah sie sich wohl genötigt sich zu schminken, auch nicht schlecht wenns in Maßen ist.. War davon aber schnell abgelenkt nachdem ich ihren Ausschnit zwischendrin optisch bewundert habe...ich schweife ab. Ich war locker, gut gelaunt, selbstbewusst. Komisch. Vor ein paar Jahren in so einer Situation wäre ich als wimmerndes Nervenbündel erschienen welches sich nicht zwischen Ritalin und LSD entscheiden konnte. Wir wollten mal nochmal drüber reden und das nicht über Whatsapp ausdiskutieren (Diskutiert NIE NIE NIE über Whatsapp!!!). Jedenfalls gabs für dieses Rückgrat ihrerseits schon mal Bonuspunkte auf der Fleißtafel. Jeder anderen wär´s scheißegal gewesen. Gespräch war gut, lustig, humorvoll. Sie konnte mir erfolgreich ihre Sicht Aufzeigen, beantwortete meine offenen Fragen erstaunlich zielsicher. Der Aspekt "es hat einfach nciht gepasst" kommt immer stärker durch. Kein Fehler im Game, in der Persönlichkeit oder sontwas, hat einfach nicht gepasst. Meine Vermutung welche ich nicht wahrhaben wollte hat sich bestätigt. Das Schlimme an der Sache ist, dass ich das vorher schon wusste. Ich denke ich wollte es einfach nicht wahrhaben. Sie hat sich einfach nicht zu 100% verknallt. PU lehrt vieles, zeigt wie man Frauen bekommt usw.. Aber manchmal passt es einfach nicht zu 100%. So einfach kann die Welt sein. Wie gesagt, hatte ich es damals im Bauchgefühl (mein Bauchgefühl rockt btw, Kopf is eher so *Meeh*) Wir hatten viele Gemeinsamkeiten bei den Hobbys, Musikgeschmack, Essen, Humor usw....und dennoch fühlte ich irgendwie dass es nicht sooooo zu 100% passt. Für tiefere Gespräche fehlte irgendwo der gemeinsame Nenner. Ausserdem war sie beim Blasen nicht so der Hit was aber eher sekundär für mich war. Daran könnte man arbeiten. Aber damals wollte ich sie. Ich denke das war auch einfach leichte Panik weil, Halloooo, zwei Frauen in zwei Jahren für die ich was empfinde - da MUSS das doch klappen und so. Glücklicherweise war sie schlauer als ich und merkte das von ihrer Seite. So gesehen waren wir uns da auch identisch, wieder ne Gemeinsamkeit - Yaay! Wir verständigten uns darauf weiterhin was zu unternehmen insofern die Zeit da ist. Ich dachte ich hätte nen vollen Terminplan aber was die Frau abzieht.....Burnout wegen Freizeitstress incoming - kann man machen. Für mich is es ok. Bin drüber hinweg, in der Zwischenzeit viele tolle Frauen kennengelernt wo für mich aber nicht mehr drin war. Der Reiz sie nochmal durch die Laken zu hämmern ist natürlich auch da. Wird schwierig da ich in ihrer Welt nun den Kumpelstatus genieße. Is mir aber auch leicht egal, hab mittlerweile andere Prioritäten in meinem Leben. Is ein nice to have aber kein must have. Und aufgrund der gemeinsamen Interessensgebiete passt das. Meine engeren Kumpels mutieren entweder zu Couch Potatoes zwegs Beziehung oder sind mit Interessen beschäftigt die ich nicht teile. Und vielleicht hat sie heiße Freundinnen *chihihi*. Also wieder den SC ein bisschen ausgebaut. Ich mag sie nach wie vor. ich schätze ihr Rückgrat und ihren Pragmatismus. Dennoch irgendwie ein komisches Gefühl grad. Zu wissen dass sie einerseits ne Gute ist, aber halt "nur" zu 80-90% oder so. Ich wollte eine Frau wie sie, allerdings eine bei der es passt und das wollte ich mir nicht eingestehen. Ich bin immer wieder fasziniert mit welchem Geschick man sich selbst verarschen kann. ich weiß noch nicht was ich davon halten soll. Oder ich habe mit stärkeren Gefühlsschwankungen gerechnet und bin überrascht das es nicht so ist. Kann ich grad nicht einordnen. Auf jeden Fall bin ich nicht scheiße drauf sondern zufrieden gewürzt mit einer Prise Schwermut. War wirklich neugierig wie ich nach der Zeit auf sie reagiere. Alles cool und unbekannt. Eigentlich wollte ich heute früher ins Bett, und gleichzeitig weiß ich dass ich noch irgend nen Blödsinn machen werde (z.b. diesen Beitrag 5 x überarbeiten um dann erneut festzustellen dass ich irgendwas anders formulieren hätte können, Groß-/Kleinschreibung usw..) und es irgendwann total überraschend nach 12 wird.... Bis die Tage.
  2. Doc Dingo

    Thailand Tripp

    Salute, ich werde dieses Jahr wohl noch nen Thailand Backpacking Trip machen. Nützliche Tipps sind hier gerne gesehen. Sei es von der Rucksackwahl hin zur perfekten Reisroute, tobt euch aus und schreibt hier alles rein wovon ihr denkt dass ich es wissen muss. In Sachen Tipps is das Forum einfach Top, egal zu welchen Thema. Daher schon mal ein herzliches Danke im voraus <3 <3 <3
  3. Mahlzeit zusammen, bin gerade am überlegen mir nen gebrauchten mit bereits verbauter LPG Anlage zu holen. Ziel ist die Spritkosten zu senken da ich doch relativ viel fahre (20.000 - 30.000 km pro Jahr). Hat hier jemand Erfahrungen mit Autogas in Gebrauchtwagen. Habe bis jetzt völlig unterschiedliche Meinungen gehört. Von fundiertem Fachwissen bis hin zu "ich kann da einen..." - ich bin mir noch unschlüssig und um mich komplett zu verwirren wollte ich mir jetzt noch mehr Meinungen einholen. 1) Spart man sich wirklich was? 2) wie siehts mit der Qualität aus, verreckt da schnell was? Mir ist natürlich klar dass der Fahrstil des Vorgängers usw.. mit reinspielt usw. Aber ich kenne z.b. niemanden bei dem die Gasanlage oft Macken gemacht hätte. wobei das allerdings auch nicht sooo viele sind. 3) was fällt euch sonst noch dazu ein? VIelen Dank schon mal für eure Meinung, Prost.
  4. Tacho, ich bin beim Stöbern im Netz auf folgenden interessanten Artikel gestoßen denn ich euch nicht vorenthalten möchte. Vorallem mit blick auf Oneitis interessant zu lesen. Finde ich jedenfalls. Viel Spass. Der große Liebesirrtum Zahllose Dramen, Zerwürfnisse und falsche Entscheidungen beruhen auf einer fatalen Verwechslung zwischen Verliebtheit und Liebe. Beide Gefühle sind schön. Und beide sind wichtig für das Zusammenleben. Aber sie haben wenig miteinander zu tun. Das beweisen jetzt ganz neue Ergebnisse aus der Hirnforschung. Der Mann klagt über Appetitlosigkeit, nachts findet er kaum Schlaf. Neben Herzrasen machen ihm Schwindelanfälle zu schaffen. Er hat Probleme, sich zu konzentrieren, gerät gelegentlich ins Stottern und zeigt erste Symptome einer Zwangsneurose. Bei alldem fühlt er sich so euphorisch wie nie. Das tückische Virus, das ihn befallen hat, heißt Charlotte. Die Diagnose: Der Mann ist verliebt. Ein Phänomen, so alt wie die menschliche Spezies! Schon immer Anlass für lyrische Ergüsse ebenso wie für Spott und bis heute der Stoff zahlloser Liebesromane, Filmschnulzen und Popsongs. Vor allem aber ist der erstaunliche Zustand von Verliebtheit auch Ursprung eines großen Irrtums: Er wird immer wieder mit Liebe verwechselt. Gilt sogar als deren eigentliche und leidenschaftliche Form und als die Essenz, aus der (Ehe-)Glück destilliert wird. In Wirklichkeit sind Liebe und Verliebtheit in der großen Familie der Gefühle nur weitläufig miteinander verwandt. Sie beruhen auf jeweils anderen biologischen Vorgängen und erfüllen unterschiedliche Funktionen im Zusammenleben. Beide »Programme« haben sich als sehr nützlich fürs Überleben der menschliche Spezies gezeigt – doch sie zu verwechseln war und ist die Ursache zahlloser Herzensdramen und falscher Entscheidungen. Der neueste wissenschaftliche Beweis für den Unterschied zwischen dem Verliebtheits-Rausch und dem ergreifenden Gefühl, genannt Liebe, kommt aus der Gehirn- und Hormonforschung. Bahnbrechend sind die Ergebnisse der New Yorker Anthropologin Helen Fisher, die das Gehirn von 40 (glücklich oder unglücklich) verliebten Studenten und Studentinnen erforscht hat. Veröffentlicht hat die renommierte Wissenschaftlerin sie jetzt in ihrem neuen Buch »Why we love: The Nature and Chemistry of Romantic Love«. Ziel der Forscherin war vor allem, herauszufinden, was sich bei Verliebtheit im Gehirn abspielt. Genauer gesagt, welche Areale in diesem gerade mal grapefruitgroßen Organ beteiligt sind, wenn der eingangs erwähnte Henry nach Charlotte schmachtet – und umgekehrt. Und welche Neurochemikalien diesen sonderbaren Zustand nähren und in Gang halten. Für das Experiment brachte Forscherin Fisher die Studenten an einen recht unromantischen Ort: Ihre Köpfe wurden für jeweils zwölf Minuten in die Röhre eines Computertomografen geschoben. Ein über den Augen angebrachter Spiegel ermöglichte es ihnen, auf einen Bildschirm mit Fotos außerhalb der Röhre zu blicken. Jeder Proband schaute sich für 30 Sekunden das Bild der oder des Angebeteten an. Dabei hatte man ausschließlich junge Männer und Frauen ausgesucht, die frisch – im Höchstfall gerade mal sieben Monate – verliebt waren. Damit sich das Gehirn im Anschluss wieder auf neutral umschalten konnte, mussten die Testpersonen eine Zahl betrachten und im Geiste in Siebenerschritten rückwärts zählen. Anschließend präsentierte Helen Fisher ihnen ein emotional nichts sagendes Bild. Die Versuchsreihe wurde mit jedem Probanden sechsmal durchgeführt. Insgesamt nahmen die Wissenschaftler pro Gehirn 144 Bilder auf, die später in jahrelanger Arbeit analysiert wurden. Helen Fishers Versuche [...] basieren auf einer zentralen Erkenntnis, die es Wissenschaftlern heute ermöglicht, direkt in die Schaltpläne des Gehirns hineinzuschauen. Sobald Hirnzellen aktiv sind, nehmen sie verstärkt Blut auf. Denn im Gegensatz zu ruhenden Zellen benötigen sie Sauerstoff, damit sie ihren Job erledigen können. Die stärkere Durchblutung lässt sich auf den Aufnahmen erkennen: Aktive Bereiche leuchten auf, während die anderen dunkler bleiben. Übertragen auf Helen Fishers Experiment: In der Röhre konnte sichtbar gemacht werden, welche Regionen erstrahlen, wenn Verliebte das Objekt ihrer Sehnsucht anschauen, und wo das Gehirn aufleuchtet, wenn sie ein emotional neutrales Bild betrachten. Weil inzwischen bekannt ist, welche Arten von Nerven mit welchen Hirnregionen verbunden sind, konnten Helen Fisher und ihr Team an den Bildern auch ablesen, welche Neurochemikalien am Gefühl der Verliebtheit beteiligt sind. Schon die ersten Ergebnisse zeigten, wo im Gehirn der Zustand der Verliebtheit »zu Hause« ist. Besonders aktiv werden bei Männern ebenso wie Frauen zwei bestimmte Hirnareale: der so genannte Caudate Nucleus, ein C-förmiger und reich mit Rezeptoren für das Hormon Dopamin ausgestatteter Teil in der Mitte des Gehirns. Und die VTA-Region, ein Sektor im Hirnstamm, dem ältesten Teil des Gehirns. Er gilt Forschern als »Dopamin-Fabrik« - als Produzent jenes Botenstoffs also, der als Verliebtheits-Droge bezeichnet wird. Von diesem körpereigenen Aufputschmittel wird gleich genauer die Rede sein. Zuerst noch wichtige Erkenntnisse über die »Geografie« verliebter und liebender Gehirne. Bei der genauen Analyse der Gehirn-Aufnahmen von zehn Frauen und sieben Männern stellte Helen Fisher nicht nur die bereits erwähnte Gemeinsamkeit, sondern auch einen Geschlechts-Unterschied fest. Im Gehirn der verliebten Frauen waren Areale aktiv, die zuständig sind für Aufmerksamkeit und die Verarbeitung von Gefühlen und Erinnerungen. Bei den Männern dagegen leuchteten Areale im oberen Schläfenlappen auf, die für sexuelle Erregung (inklusive Erektion) und visuelle Stimulation stehen. So zeigt sich sogar im Gehirn, dass Männer beim Sex mehr »Augenmenschen« sind als Frauen. »Kein Wunder«, meint Helen Fisher, »schließlich checken sie die Frauen seit Millionen von Jahren äußerlich auf Gebärfreudigkeit und gesundes Aussehen ab.« Wie und wo aber leuchtet das Gehirn, wenn der Rausch der Verliebtheit abgeklungen ist – und sich vertraute Liebe entwickelt? Dieser Frage gingen der deutsche Wissenschaftler Andreas Bartels vom Tübinger Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik und sein Kollege Semir Zeki vom University College in London nach. Sie arbeiteten mit einer ähnlichen Versuchsanordnung wie die Anthropologin Helen Fisher. Mit dem Unterschied, dass die Teilnehmer ihres Versuchs im Durchschnitt bereits 2,3 Jahre mit dem Partner zusammen waren. Das verblüffende Ergebnis: Bei ihnen zeigte die Computertomografie ein verändertes Bild. Jetzt waren auch Bereiche im Gehirn aktiv, die bei frisch verliebten brachliegen – der Anteriore Cinguläre Cortex. Beides sind noch relativ unerforschte Regionen auf der Landkarte des Gehirns. Wissenschaftler vermuten jedoch, dass sie dafür zuständig sind, das Chaos der Emotionen zu verarbeiten. Zum Beispiel Gefühle mit Erinnerungen in Einklang zu bringen, die eigenen Emotionen bewusst zu machen und die Gefühle anderer Menschen einzuschätzen. Liebe und Verliebtheit haben also nicht dieselbe Heimat im Gehirn. Aber nicht nur diese »regionalen«, sondern auch die damit verbundenen neurochemischen Unterschiede machen deutlich, dass die Gefühlszustände nicht identisch sind. Ihre jeweilige Chemie unterscheidet sich wie ein Aufputschmittel von einem Entspannungsdrink. Kehren wir noch einmal zum verliebten Henry zurück. Mit dem Moment, in dem Charlotte in sein Leben tritt, übernimmt ein Cocktail die Regie in seinem Leben, den die Natur gemixt hat, um uns in Liebesbrunst zu versetzen. Allen voran das bereits erwähnte Dopamin, aber auch andere Neurotransmitter wie Norepinephrin. Norepinephrin verleiht dem Verliebten Flügel; Henry verspürt ungeahnte Energie, obwohl er nachts vor lauter Gedanken an die Liebe kaum ein Auge zudrückt. Die Liebesdroge Dopamin lässt seinen Puls schneller gehen und erzeugt euphorische Glücksgefühle. Die Blutgefäße verengen sich, der Blutdruck steigt, das Herz klopft. Vor Aufregung bekommt Henry schwitzige Hände. Er atmet schneller. Er hat das Gefühl, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ihm wird schwindelig. Er verspürt kaum noch Hunger, dafür aber die berühmten Schmetterlinge im Bauch. Während Dopamin ihn dazu bringt, seine Aufmerksamkeit auf ein einziges Objekt, nämlich Charlotte, zu richten, scheitert er an einigen Tagen sogar an der simplen Aufgabe, sich eine Tasse Kaffee zu kochen. Geschweige denn seinen Job vernünftig zu erledigen. Er tappt in einer Art Liebesnebel durch die Welt. Sobald es sich jedoch um Charlotte dreht, sind seine Sinne geschärft. Und seine Lust kommt auf Hochtouren – denn Dopamin regt die Testosteron-Produktion an. »Der Botenstoff mag sogar die Erklärung dafür liefern, dass verliebte Männer und Frauen abhängig von ihrer romantischen Beziehung sind, sich begierig danach sehnen, mit ihrem Liebhaber vereint zu sein«, meint Forscherin Helen Fisher. »Die Symptome der Verliebtheit lassen sich mit der Abhängigkeit von Drogen vergleichen, die ebenfalls in Verbindung mit erhöhten Dopamin-Werten steht.« Doch in dem Cocktail steckt auch ein bitterer Tropfen: Die Serotonin-Werte pendeln sich bei Verliebten nachweislich auf niedrigem Level ein. Normalerweise ist ein niedriger Serotonin-Wert im Blut ein Anzeichen für Angstzustände. Und – wie italienische Wissenschaftler von der Universität Pisa feststellten – auch ein Hinweis auf eine beginnende Zwangsneurose. Kein Wunder also, dass Verliebte wie Henry bei allem Liebesglück auch gleichzeitig unter enormen Verlustängsten leiden und gefühlsmäßig schon abstürzen, bloß weil Charlottes Anruf auf sich warten lässt. Der absinkende Serotonin-Spiegel könnte auch der Grund sein, warum verliebte unaufhörlich, fast zwanghaft, an den Partner denken, sich das Zusammensein mit ihm oder ihr ausmalen, immer und immer wieder. Als einen kurzfristigen »Hirnschaden« hat der Neurologe Antonio Damasio von der Universität Iowa Verliebtheit bezeichnet. Weniger bissig ausgedrückt: Es ist ein Ausnahmezustand, der gleichzeitig glücklich und unglücklich macht. Energie schafft und auf der anderen Seite raubt. Doch er erfüllt eine wichtige Aufgabe: Er ist die von der Natur eingerichtete Initialzündung, die unsere Fortpflanzung garantieren soll. Ohne ihn würden Mann und Frau viel schwerer zueinander finden und die uns ebenfalls eingepflanzte Scheu vor Nähe mit fremden Individuen überwinden können. Statt der schönen blauen Augen von Charlotte würde Henry vielleicht nur ihre Ähnlichkeit mit seiner (ungeliebten) Kusine bemerken und sich wieder seiner Arbeit zuwenden. Oder so viel über das Pro und Contra der Verbindung mit ihr nachdenken, dass die Sache schon im Vorfeld scheitert. Sind die Weichen erst einmal gestellt, hat der Zustand der Verliebtheit aber seine Schuldigkeit getan. Und dann geht er unweigerlich vorbei. Manchmal nur wenige Wochen, im Höchstfall 30 Monate dauert er an. Und dann? Dann findet eine Ernüchterung statt, die flüchtig eingegangene Liebeleien auseinander bringt. Aber auch Paare, die sich eigentlich füreinander entschieden haben, schwer ins Schleudern bringen. Sie glauben, dass ihre »Liebe« vorbei und die Luft raus ist. Der Sex ist nicht mehr so aufregend. Der Nebel lichtet sich, und mit ihm werden die »Fehler« des Partners sichtbar. Dieses schleichende Erwachen kennt jeder, der schon verliebt war. Und auch den damit verbundenen Impuls, von vorn zu beginnen. Mit einer neuen Charlotte, einem neuen Henry. Doch was wie das Ende der Liebe aussieht, ist nur das Ende des Dopamin-Rauschs und kann in Wirklichkeit der Anfang von Zuneigung und Verbundenheit sein. Sind die Partner bereit, mit Geduld und auch Neugierde »weiterzumachen«, wird chemisch gesehen ein neues hormonelles Programm aktiv. Neben dem Lustmacher Testosteron jetzt die so genannten Kuschel-Hormone Oxytocin und Vasopressin ihre Wirkung. Oxytocin, manchmal auch Glückshormon genannt, ist immer im Spiel, wo Gefühle von Bindung und Liebe auftauchen. Zum Beispiel unmittelbar nach der Geburt eines Babys, wenn die Mutter ihr Neugeborenes zum erstem Mal in die Arme nimmt. Oder wenn sie es stillt. Aber auch wenn Mann und Frau nach dem Orgasmus erfüllt nebeneinander liegen. Auch das Neuro-Hormon Vasopressin ist am Entstehen von Bindung beteiligt. Das wurde kürzlich sogar im Tierversuch nachgewiesen. »Versuchskaninchen« waren männliche Präriewölfe. Wölfe sind von Natur aus monogam. Hat sich ein Paar gefunden, bleibt es in der Regel ein Leben lang zusammen. In dem Versuch wurde Single-Wölfen das Hormon Vasopressin gespritzt. Sofort fingen sie an, ihr Revier zu verteidigen, und nahmen sich der erstbesten Wölfin als treuer und Besitz ergreifender Partner an. In einer zweiten Testreihe wurde bei ihnen aber die körpereigene Vasopressin-Produktion im Gehirn unterbunden. Jetzt hatten die Wölfe nichts Besseres zu tun, als bei der nächsten Gelegenheit fremdzugehen. Zum Hormoncocktail der Liebe gehören neben Oxytocin und Vasopressin auch Endorphine: Diese vom Körper produzierten opiumähnlichen Substanzen verschaffen Wohlbefinden, dämpfen Ängste und erzeugen eine leichte Euphorie. Die Liebenden werden nach ihren täglichen Endorphin-Schüben fast süchtig, vermissen sich schmerzlich, sobald sie voneinander getrennt werden. Zurück zu Henry und Charlotte: Wenn sie eine Familie gegründet haben, die Verliebtheits-Aufregung geschwunden ist und die Champagnerkorken seltener knallen, kann stattdessen also ein neuer Hormoncocktail für (sexuelle) Zufriedenheit sorgen und den Wunsch nach Nähe wach halten. Bleiben sie trotz kleiner und größerer Krisen zusammen, wächst das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Solidarität. Ein Zustand, in dem im Gegensatz zur Verliebtheit kein Verfallsdatum einprogrammiert ist. Doch eine Haltbarkeitsgarantie besteht auch hier nicht. Wir Menschen stecken in einem Dilemma, erklärt Helen Fisher. »Wir sind für zwei widerstrebende Dinge geschaffen: uns zu binden – und uns immer wieder neu zu verlieben.« Bindung dient der gemeinsamen Aufzucht der Nachkommen und damit der Fortpflanzung. Aber auch Partnerwechsel ist evolutionstechnisch gesehen günstig: Er unterstützt die Erzeugung von Kindern mit unterschiedlichen Partnern – und damit genetische Vielfalt. Schon vor einigen Jahren sorgte Helen Fisher für helle Aufregung mit ihrer These, Menschen seien – ähnlich wie Rotkehlchen, Füchse und viele andere Lebewesen – für »serielle Monogamie« geschaffen. Die natürliche Dauer der Mann-Frau-Verbindung liege bei ca. vier Jahren. Ziemlich exakt die Frist, in der das gemeinsame Kind nicht nur abgestillt, sondern auch aus »dem Gröbsten heraus« ist. Als Professor Fisher jetzt die aktuellen Scheidungsdaten von 58 Nationen untersuchte, stellte sie fest, dass der Scheidungsgipfel weltweit tatsächlich bei vier Jahren liegt. Doch ein Zwang zur Trennung ergibt sich daraus für niemanden. Mit zunehmender Reife sind wir immer weniger Sklave unserer Biochemie. Und lernen aus unseren Erfahrungen, den guten ebenso wie den schlechten. Die Einsicht, dass Liebe etwas anderes ist als Verliebtheit, kann vor falschen Entscheidungen bewahren und helfen, Toleranz zu entwickeln – für den Partner und für sich selbst. Außerdem sorgt die Liebe sowieso immer wieder für Überraschungen, die auch Wissenschaftler in Erstaunen versetzten. So zitiert Helen Fisher eine Umfrage, in der Frauen und Männer, die bereits 20 Jahre zusammen waren, sehr viel häufiger angaben, romantische Leidenschaft füreinander zu empfinden, als die Kontrollgruppe von seit fünf Jahren verheirateten Paaren. Vielleicht nur ein Einzelergebnis. Vielleicht aber auch ein Hinweis, dass die Liebe noch viel mehr Geheimnisse birgt, als der Blick in die Schaltpläne des Gehirns vermuten lässt. Quelle: http://people.physik.hu-berlin.de/~bastis/ignobilis/hirnforschung.htm