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Hi,

also wie mir geht es ja denke ich einigen: Eine Klausur steht an, der Lernstress beginnt. Und trotzdem schafft man es nicht, in dem Umfang zu lernen, wie man es möchte. Zum Beispiel: Ich nehme mir vor "Montag lerne ich 4 Stunden". Was passiert? Am Montag schiebe ich es erst Mal so lange auf, dass es schon spät abends ist und nur noch wenig Zeit bis zum Schlafen bleibt, manchmal fallen mir dann sogar noch Aufgaben ein, die "eher erledigt werden müssen", z.B. Wäsche waschen, Geschirr abspülen, Wohnung saubermachen etc. Kurzum, ich lerne letztlich zu wenig und habe dann kurz vor der Klausur extremen Stress oder schaffe es gar nicht mehr alles zu lernen.

Woran liegt das? Ist das Lernen bei mir negativ verankert? Andere Sachen auf die ich keine Lust habe schaffe ich doch auch. Aber beim Lernen fällt es mir immer schwer mich zu überwinden. Eigentlich will ich auch nicht mehr so spät anfangen zu lernen, sodass ich dann in der Klausurenphase nicht mehr diesen Druck habe und dadurch dann andere Dinge, z.B. das Krafttraining zu kurz kommen. Sprich ich will direkt anfangen zu lernen wenn das Semester beginnt, 30minuten bis 2h täglich. Wäre locker machbar von meiner Zeit her. Aber ich mach es einfach nicht und bekomme es seit 4 semestern nicht hin obwohl ich es mir immer vornehme. Stattdessen verplemper ich meine Zeit vorm Laptop und suchte irgendwelche Serien. Was nicht heißt dass ich nur zu Hause hocke, ich mache schon viel Sport, fange demnächst einen Nebenjob an und gehe am WE aus. Für den Sport ist z.B. die Disziplin da. Was seltsam ist, da ich früher Sport immer als Mord ansah. Aber mittlerweile macht es mir wirklich Spaß. Vielleicht weil die Resultate am Körper sichtbar sind? Dann würde ich aber ja das Training als Arbeit wahrnehmen, was auch nicht der Fall ist. Daher ist meine Theorie: Es liegt irgendwie an der Verankerung dass ich Lernen mit etwas Schlechtem gleichsetze und deshalb kostet es mich so viel Überwindung, obwohl natürlich das Lernen auch schon zu guten Resultaten geführt hat!

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Ach das hat nix mit Ankern oder sonst nem schwulen Kram zu tun. Du bist einfach nur faul. Disziplin bedeutet nix anderes, als dass man Sachen macht, auf die man keinen Bock hat.

Wenn du Probleme hast, das Lernen in Gang zu bringen, dann geh hin und lies nur eine Seite. Die erste Seite ist immer die schwerste und wenn man dann angefangen hat, geht's.

Oder geh hin und setz dir feste Zeiten, wie z. Bsp morgen um 14 Uhr schlägst du ein Buch auf und liest, egal ob du gerade Bock drauf hast, oder nicht.

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Ja, viele haben das Problem. Bringe mal meine Thesen an.

Woran es liegt, dass du beim Lernen nicht am Ball bleiben kannst:

1. Das Ergebnis ist nicht direkt sichtbar.

2. Du machst es nur indirekt für dich selbst, eigentlich machst du es für den potentiellen Arbeitgeber. Wenn du Krafttraining machst, geht das direkt in Muskeln und Power über, die dir Vorteile bringen, wenn du studierst/lernst, und da gute Noten schaffst, qualifizierst du dich erst mal für einen Job, bei dem du wiederum arbeiten musst, und dafür dann Geld oder Selbsterfüllung bekommst, was aber zu weit in der Zukunft liegt, um dich zu motivieren.

3. Beim Krafttraining kannst du dich dazu zwingen, jetzt noch die letzten fünf Wiederholungen zu machen. Beim Lernen kannst du dir zwar vornehmen, noch die nächsten zwei Seiten zu lesen, aber nicht, dass du kapierst, was da steht.

4. Man sucht immer nach etwas, was einen Endorphinausstoß im Gehirn bewirkt. Deswegen macht auch das Internet so süchtig, weil man alle paar Sekunden einen "Glücks-Kick", z.B in Form eines lustigen Bildes erleben kann, und im Vergleich dazu sehr wenig leisten muss. Auch deine Wohnung aufräumen bewirkt danach ein größeres Glücksgefühl, als es Lernen tut, deswegen machst du es instinktiv lieber.

Was dir hilft:

Ich habe nach der Schule einen Job gemacht, bei dem ich quasi immer auf Bereitschaft sein, aber vielleicht 20-30% der Zeit effektiv arbeiten musste. Deswegen war ich da ständig gelangweilt, und habe mir erst ein normales Buch zu lesen, und später dann ein Schulbuch mitgenommen, da ich daraus für eine Aufnahmeprüfung lernen musste. Weil ich also eh nichts tun konnte, las und lernte ich lieber, damit die Zeit schneller verging. Auf die Weise hab ich so konzentriert und intensiv gelernt wie noch nie in meinem Leben zuvor. Dieses Szenario müsstest du jetzt irgendwie rekonstruieren, du brauchst einen Ort, wo dich niemand stört, und du keine andere Beschäftigung hast, als zu lernen. Was auch wichtig ist, wenn du schon den ganzen Tag gearbeitet oder gelernt hast, dann kannst du dich auch ohne andere Reize nicht mehr drauf konzentrieren, weil die Gedanken abschweifen. Also am Besten gleich nach dem Aufstehen loslegen, da bist du am produktivsten. Falls du immer noch zu früh abbrichst, leg dir noch ein Hindernis in den Weg, dass du nicht früher aufhören kannst, als bis zu einer bestimmten Uhrzeit (analog zum Feierabend bei mir). Lass dich von einem Freund hinfahren, der dich erst wieder in fünf oder acht Stunden abholt. Klingt krass, ist auch nur für den Extremfall gemeint. Im Normalfall genügt es, dass dir der ablenkende Reiz irreversibel abhanden kommt. Also Computer ausschalten und daneben sitzen reicht nicht, weil du ihn jederzeit wieder anschalten könntest und somit abgelenkt wirst.

Der Clou bei dieser Methode ist meiner Meinung nach, dass du dich nicht mit aller Gewalt zur Konzentration zwingen musst, wenn dir das schwer fällt. Nimm dein Buch mit, und dann schlag es am Anfang gar nicht auf, sondern denk über das Leben nach. Irgendwann wird der langweilig und dann lernst du freiwillig, weil du nichts anderes tun kannst.

Was mir noch eingefallen ist: Du musst nicht zwingend deine Wohnung verlassen, allerdings könnte zumindest ich nie konzentriert lernen, wenn ich wüsste, ich könnte eigentlich an den PC. Du schreibst ja auch vom Laptop, der dich ablenkt, deswegen dieser Ortswechsel (alternativ den Laptop bei der Freundin lassen, aber ist auch nicht sinnvoller).

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Ach das hat nix mit Ankern oder sonst nem schwulen Kram zu tun. Du bist einfach nur faul. Disziplin bedeutet nix anderes, als dass man Sachen macht, auf die man keinen Bock hat.

Wenn du Probleme hast, das Lernen in Gang zu bringen, dann geh hin und lies nur eine Seite. Die erste Seite ist immer die schwerste und wenn man dann angefangen hat, geht's.

Oder geh hin und setz dir feste Zeiten, wie z. Bsp morgen um 14 Uhr schlägst du ein Buch auf und liest, egal ob du gerade Bock drauf hast, oder nicht.

Ja, das ist sinnvoll, die Bruteforce-Methode, einfach lesen, egal, ob es im Gehirn ankommt oder nicht, irgendwas bleibt immer hängen. /ironyoff

Das hat nichts mit Disziplin oder Faulheit zu tun, sondern mit Psychologie. Disziplin hast du, wenn du regelmäßig Sport machst, das kann man aber nicht eins zu eins auf geistige Tätigkeiten übertragen.

bearbeitet von KingJohn

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Ja das mit dem Ortswechsel mache ich außer am Wochenende schon, ich gehe in den Aufenthaltsraum an der Uni. Leider brauche ich den Laptop um Sachen nachzuschauen, daher ist den zu Hause lassen eher keine Option.

Stimmt das mit dem nicht unmittelbar sichtbaren Resultat ist mir auch so als Möglichkeit vorgeschwebt und dass das Hirn ziemlich hedonistisch ist habe ich auch mal wo gelesen. Da wurde dann empfohlen sich immer nach einer Lerneinheit irgendwie zu belohnen, vielleicht bringt das ja was.

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Die ganzen Selbstdiziplinierungs-Tricks helfen doch sowieso nicht. Das Einzige, was sie bewirken, ist, dass man sich sukzessive immer mieser fühlt. Daran leidet dann auch das Selbstbewußtsein. Man kann aber im Grunde nichts gegen tun. Was glaubst Du, warum die ganzen Geisteswissenschaftler so lange herumkrebsen? Die müssen x Hausarbeiten schreiben und haben aber nicht einmal den Druck eines Klausurtermins. Verpasst man die Abgabe, genügt meist eine Email an den Prof. und man kann auch drei Jahre später noch einsenden. Wie im richtigen Leben.

Bei mir hat nur eins geholfen: So richtig fies auf die Schnauze fallen. Also so richtig. So dass ich erstmal anderthalb Jahre den absoluten Dauerstress gegen den Studienabbruch, das leere Konto und den völligen sozialen Abstieg hatte. Es gibt nichts, was mehr motiviert als die blanke Existenzangst. Seitdem habe ich mit der Prokastination keine Probleme mehr. Noch das Abstract schreiben oder lieber Diablo. Das Diablo macht nach 5 Minuten keinen Spaß mehr, so lange noch etwas auf der Liste steht.

Was vorher hilft: Tägliche, inhaltliche Etappenziele. Diese können auch mal unterschiedlich lang und arbeitsintensiv sein (z.B. jeden tag zwei Kapitel durcharbeiten). Das dann durchziehen komme was Wille, und wenn man noch in der Nacht um drei dransitzt.

Darüber hinaus immer visualisieren, wie beschissen der nächste Tag (oder Dein ganzes Leben wird), wenn Du es nicht tust. Heute musst Du 20 Seiten Skript lernen und Wäsche waschen. Morgen wieder 20 Seiten lernen, aber noch ins Fitness, einkaufen, saubermachen und um 8 geht schon die Party los? Was ein stressiger Scheiß-Tag, dann lern ich heute mal lieber 30, statt morgen 40 + den ganzen Rest an Kram erledigen.

Fliegst Du durch Prüfungen und studierst ewig, wird es richtig assig: Kein Bafög mehr, kein Kindergeld mehr, die Krankenkasse selbst bezahlen. Das alles geht mit einem 400 EUR Job nicht . Dein Leben wird das einzige Gerenne dem Geld hinterher, Du wirst nur noch in unterbezahlten Scheißjobs abhängen, mal froh sein wenn Du auch nur 10h/Woche für die Uni findest und trotzdem ständig pleite sein. Willst Du das? ODer lieber jetzt bequem studieren, wo Vater Staat noch alles fröhlich in Dich reinpumpt?

IMMER negativ motivieren. Nur Angst treibt an. Positive Motiviation ist zu abstrakt, da ist Faulheit stärker.

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Oder man blockiert gerade wegen der Angst. Viele schieben auf, weil Lernen negativ auch mit Karriereängsten besetzt ist. Sein Sport ist positiv

und ein aufschieben hier hat keine derartigen Konsequenzen.

Aber trotzdem stimmt es mit den kleinen Zielen, am besten ist es wirklich sch nur auf den heutigen Tag zu konzentrieren. Auch das mit der Reizablenkung ist ein guter Tipp

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Wichtig ist auch, die inhaltlichen Ziele, die man sich gesetzt hat, auch wirklich an dem Tag zuende zu bringen. Ansonsten findet man jedes Mal einen Grund, warum genau das Thema gerade so schwer/arbeitsintensiv/umfangreich ist bzw. was heute noch so alles anliegt, dass man ausgerechnet heute mal die Erfüllung des Planziels auf morgen verschiebt.

Bei mir hat stets nur negativer Druck geholfen. Beispiel: Was hilft besser gegen AA? Der Gedanke: "Wenn ich heute paar anquatsche springt vielleicht ein nettes Gepräch, bisschen Übung und mit etwas Glück ein Fick raus. Wenn nicht, geh ich mit meinen Kollegen ein saufen und wird auch cool." oder "Du bist jetzt Ende 20. Wenn Du das jetzt nicht auf die Reihe kriegst, schaffst Du das nie mehr. Dann bist Du aus dem Partyalter raus. Dann sitzt du mit 55 immer noch da, warst seit 30 Jahren ungefickt und wirst Dein ganzes restliches Leben nicht einen einzigen Tag glücklich sein, weil das Fehlen jeglicher sexueller/romantischer Kontakte fortwährend und jederzeit Tag an Dir nagen wird?"

bearbeitet von scrai

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Das einzige was in meinen Augen wirklich hilft ist ein fester Zeitplan, den man nicht umgehen "darf". Belohnung - in welcher Form auch immer - hinterher.

Samstag 10-16.30 Uhr lernen, um 12h 30 Minuten Pause, bevor gelernt wurde keine Telefonate, keine Leute treffen, kein TV, kein PC, kein Sport, kein Nichts.

Mindestens 12 Wochen selber zwingen, dann verselbstständigt sich das irgendwann und der innere Schweinehund wird kleiner.

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Wenn das nicht klappt, kannst du auch kleiner anfangen: 15 Minuten Zeit verschwenden, 5 Minuten lernen, 14 Minuten Zeit verschwenden, 6 Minuten lernen, 13 Minuten Zeit verschwenden, ..., 5 Minuten Pause, 15 Minuten lernen

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Sorry, aber das klappt nie und nimmer bei einem großen Pensum ;-). Wüsste beim Stoff für die Uni auch nichts, was man effektiv in 5-10 Minuten machen kann.. außer evtl. Unterlagen sortieren. Und wenn man erst mal drin ist, ist man drin. Zu viele Pausen werden auch nicht unbedingt die langfristige Konzentration verbessern, wenn das Gehirn sich daran gewöhnt schon wieder Pause zu machen, bevor man richtig drin ist.

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Naja bei mir hat es ganz gut geklappt. Natürlich.schafft man am Anfang nicht viel. Aber das ist die einzige Möglichkeit, sich innerhalb von Wochen ein gutes Arbeitspensum anzutrainieren. Von heute auf Morgen es mit "Willenskraft" und "Disziplin" zu versuchen, wird zum Scheitern führen. Der Trick ist, sich zu steigern, ohne dass es als schwer empfunden wird. Auch Leute, die regelmäßig etwas tun, empfinden das als hart. Sie sind daran gewöhnt.

Schrittweise Gewöhnung ist das Zauberwort.

Am ersten Tag 20min,am zweiten und dritten eine halbe Stunde, am vierten und fünften 45 min. Bis man auf eine Lernzeit von 4-5 Stunden angekommen ist. Das dann über Wochen beibehalten, und es ist in Fleisch und Blut übergegangen.

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Passt gerade wie die Faust aufs Auge.

Eigentlich müsste ich jetzt lernen, aber das Thema hier nehm ich doch noch mit.. mal schauen ob sich danach noch nen paar spannende Threads finden lassen..

Es gibt nicht viel was ich an mir mehr hasse, als diese chronische Unlust auf lernen...

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Gast Got_Game

Ich halte nicht viel von Zeitplänen und eisenharter Disziplin. Ich habe da eine ganz starke Abneigung, die dazu führt dass mein Gehirn streikt.

Ich lerne aus Interesse heraus. Das bedeutet, dass ich mir den einsemestrigen Stoff einer Veranstaltung ohne Vorlesung 2 Tag je 12 Stunden gebe und fit darin bin. Ausgenommen naturwissenschaftliches Zeug, wenn ich die Lösungen nicht parat habe. Ein 300 seitiges Theorie Skript das irgendwelche Methoden und Instrumente beschreibt pfeife ich mir in der Regel in 2 Tagen Kellerdasein rein, dann kann ich das Meiste relativ detailliert wiedergeben.

Das mit dem Zeitmanagement habe ich mal ausprobiert, keine Chance. Ich bin nicht der Typ dafür. Wenn ich lerne, dann habe ich kein Leben, wenn ich lebe, dann halte ich mich nicht an der Uni auf. Bedeutet für mich: 4 Monate Leben, max. eine Woche so ein Zwischending (Materialien organisieren, Leute befragen worauf der Prof wert legt, welche Themen er behandelt hat, mich mental auf das Bevorstehende einstellen etc.) und dann 2-3 Wochen untertauchen.

12 Stunden lernen sind für mich mindestens 12 Stunden lernen. D.h. ich fange irgendwann um 10 Uhr an, lerne bis ich Hunger habe, dann esse ich was, dusche und mache weiter bis ich müde bin (unterschiedlich). Wenn ich anfangen würde nach jeder halben Stunde 15 min Pause zu machen, dann würde mich mein Gehirn fragen ob ich es verarschen will? Kaum ist es hochgefahren, dann muss es wieder runter. Funktioniert bei mir nicht.

Probiere einfach aus, welcher Lerntyp du bist und richte dich danach. Disziplin ist kein Garant für effizientes Lernen, das kann ich bestätigen. Ich schaffe aus Interesse das vielfache Pensum an Informationen aufzunehmen, als wenn ich mich nach der Uhr richte.

Viel Erfolg!

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Was auch gut ist: sich für den nächsten tag schon alles bereit legen, so das man nur anfangen brauch ohne erst großsein zeugs zusammenzusuchen und am besten mit etwas leichtem anfangen damit der einstig leichter fällt

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Hehe, guter Nerd.

"Ja, richtige GENAU DANN dein System NEU ein, wenn du DRINGEND was hinkriegen musst. Das ist sinnvoll. Gute Sache. Erstmal eine Woche wieder alles heile machen!" kenn' ich zur Genüge ;)

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IMMER negativ motivieren. Nur Angst treibt an. Positive Motiviation ist zu abstrakt, da ist Faulheit stärker.

Jo, scheint bei mir auch so zu sein dass nur negative Motivation, Angst und Kontrolle wirklich hilft. Positive Motivation a la "Wie schön werde ich es haben, wenn ich dieses oder jenes Ziel erreiche" funktioniert bei mir überhaupt nicht, das ist viel zu schwach (wahrscheinlich weil ich mir denke, wenn ich das nicht erreiche, ist es auch nicht so schlimm)

Hab dazu auch einen interessanten Link gefunden, wo es auch darum geht, dass Motivation durch Schmerz und Angst stärker ist als Motivation durch Freude:

http://www.unternehmercoach.com/coach-unternehmer-coaching-mythos-disziplin-selbstdisziplin.htm

Und ich ackere gerade auch ein Motivationsbuch von Alexander Christiani durch, da wird selbiges auch behauptet.

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Ein paar Gedanken dazu:

Früher war ich unglaublich faul, bis ich festgestellt habe, dass mir Faulheit nichts bringt. Positiven Nutzen ziehe ich, direkt, aus meinem Studium nur, wenn ich Klausuren erfolgreich bestreite. Delayed Gratification, nach dem Motto "später wirst du mal ein paar Euro verdienen" ist, zumindest für mich, ein recht geringer Motivationstrieb, weil ich nicht übermäßig materiell interessiert bin.

Ich habe bereits den Selbsttest gemacht, und musste erfahren, dass es sinnvoller ist Klausuren gleich beim ersten Anlauf zu bestehen, damit spart man sich doppelte und dreifache Lernerei.

Ich trenne Freizeit und Lernzeit. Wenn ich Lerne telefoniere ich nicht, hänge nicht im Netz, quatsche nicht mit Freunden und gehe nicht ständig Essen. Ich lerne immer in der Bücherei. Dort finde ich eine bessere Arbeitsatmospähre vor. Ich lerne 60 Minuten, und mache im Anschluss 10-15 Minuten Pause. Ich lerne kontinuierlich (d.h. jeden Tag, auch Samstag und Sonntag) drei bis fünf Stunden, jenachdem wieviel ich bereits verinnerlicht habe, und wann der Klausurtermin ist.

Ich gehe also ganz entspannt gegen 10 Uhr in die Bücherei, und kehre meist so gegen 3 nach Hause zurück. Von da an habe ich Freizeit, die ich mit Sport und Freunden fülle.

Es dauert zwei Wochen um eine Gewohnheit einschleifen zu lassen. Wenn du täglich 4 Stunden lernst, über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen, kommst du irgendwann an den Punkt, an dem es gar nicht mehr anders geht. Du hast das Lernen fest in deinen Tagesplan integriert.

Mittlerweile lerne ich bereits aus Gewohnheit. Wenn ich nicht morgens um 10 in der Bücherei sitze, ist mir sterbenslangweilig.

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