Kasparov

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  1. Das kenne ich auch sehr gut. Hat da jemand einen Tipp, was man machen kann, wenn alles andere außer Frauen oder eine Beziehung nur mittelmäßig aufregend und schön klingt? Wenn das einzige, was man sich im Leben wünschen würde, eben eine Partnerin ist und irgendwelche Hobbys oder Freunde daneben verblassen? Dass es ungesund ist, ist mir bewusst, aber wie kann man dieses Muster denn konkret durchbrechen?
  2. Kasparov

    Verpass ich was?

    Ansprechen würde ich es, wenn du unter der Situation so leidest, dass du ernsthaft erwägst, Schluss zu machen oder fremd zu gehen. Dann kann man versuchen, konstruktiv und im Dialog nach Lösungen zu suchen. Die Crux ist dabei, dass man evtl. auch keine Lösung findet und dann müsstet du auch konsequent sein und die Beziehung beenden, denn sonst ist da wahrscheinlich der Wurm drin. Nicht ansprechen würde ich es, wenn du ihr nur mitteilen möchtest, dass dir auch andere Mädels gefallen. Das wird sie zu 98% auch selbst wissen oder an deinem Verhalten merken und eventuell bekommt sie ja auch bei den Gedanken an andere Typen manchmal ein feuchtes Höschen, auch wenn sie es nie zugeben würde 😉 Kleine Anekdote: Ich selbst habe es damals nach 2 Jahren tatsächlich angesprochen und so was in die Richtung gesagt, "ich kann mir nicht vorstellen, mein restliches Leben immer nur die gleiche Frau zu vögeln". Damals war sie traurig und hat geweint, aber 3-4 Jahre später hat sie dann selbst in der Beziehung Lust auf neue Abenteuer bekommen und von sich aus Dreier mit ihrer Freundin und den Schritt in die offene Beziehung initiiert. Gab da dann zwar schlussendlich leider kein Happy End, aber so können sich die Dinge auch entwickeln. Nichts ist für immer in Stein gemeißelt.
  3. Kasparov

    Verpass ich was?

    Es geht halt darum, dass man eher unglücklich ist, wenn man sich immer nur darauf konzentriert, was man gerade nicht hat und dass man die Vorstellung von der Erfüllung dieses Bedürfnisses auch übermäßig glorifiziert. In der Praxis gesprochen: Wenn du jetzt wirklich und dauerhaft unglücklich bist mit deiner Freundin, also über Monate hinweg kaum mehr Freude in ihrer Nähe empfindest und nur noch an andere Dinge oder Frauen denkst, dann ist es möglicherweise besser sich zu trennen. Wenns dir nur ab und zu beim Anblick eines anderen Babes die Hose ausbeult für ein paar Minuten, aber eigentlich bist du happy mit deiner Partnerin, kann ich nur empfehlen, noch etwas stärker zu probieren, die Beziehung zu retten. Sonst bereust du es danach möglicherweise tierisch. Ich hatte auch selbst die Vorstellung, wie geil es sein muss, endlich wieder Single zu sein und alles bumsen zu können, was einen vor die Flinte läuft und guess what, das ist sehr weit von der Realität entfernt. Ich versuche nun stattdessen, nicht wieder den gleichen Fehler mit der vorschnellen Entscheidung machen (z.B. mir sofort wieder eine Beziehung zu wünschen), sondern möglichst zufrieden sein mit dem, was ich habe und mir auch mal aus anderen Bereichen (Arbeit, Freunde, Hobbys) mein Glück zu ziehen.
  4. Das untere ist natürlich höflicher, wenn du einfach nicht antwortest, wird es zumindest für dich selbst aber auch keinen Unterschied machen. Also wenn eh kein Interesse da ist von deiner Seite, kannst du ja quasi nichts falsch machen, oder? Einfach höflich ablehnen, wie von dir geschrieben.
  5. Kasparov

    Verpass ich was?

    Gerne! Habe nochmal kurz in beide Threads reingeschaut, wahrscheinlich trifft der untere deine Problematik sogar etwas besser. Aber es sind beide grundsätzlich interessant.
  6. Kasparov

    Verpass ich was?

    Hatte eine ähnliche Problematik, wie wahrscheinlich viele Männer in dem Alter. Vielleicht hilft dir ja, mal reinzuschauen, was die Leute damals in meinem Thread geraten haben: Bei mir gings auch damals zu einem ähnlichen Zeitpunkt los wie bei dir (ähnliches Alter und Beziehungsdauer). Waren dann noch weitere 4-5 Jahre zusammen und haben uns dann vor ein paar Monaten getrennt. Die Zeit war auf jeden Fall noch sehr schön und wir haben auch ein paar Ideen gefunden, wie man das Problem ein wenig auflösen und trotzdem weiter zusammen bleiben kann, dazu habe ich hier schon was geschrieben: Grundsätzlich weiß man es aber immer erst hinterher, was besser gewesen wäre. Mir persönlich gehts jetzt nach der Trennung bisher nicht besser als damals in der Beziehung, kann sich aber natürlich noch ändern im Lauf der Zeit.
  7. Ist das dann nur eine theoretische Möglichkeit oder gehst du im Moment dann deiner LTR schon mit einer Affäre und möchtest jetzt nur noch die Urlaube on top packen? Wenn es eine monogame LTR ist und dann kommst du um die Ecke mit "ich möchte mit anderen Frauen schlafen UND zusätzlich noch mit ihnen in den Urlaub fahren", könnte das ein wenig zu viel des Guten sein.
  8. Ich hatte aufgrund meines zarten Alters von 26 Jahren zwar bisher erst eine Beziehung, die über die erweiterte Kennenlernphase hinaus ging und einige Jahre anhielt, allerdings kann ich zumindest davon berichten, was bei dieser einen längeren Beziehung gut lief und bei den ganzen anderen Beziehungsversuchen hingegen nicht geklappt hat. Die folgenden Punkte sind nicht nach Wichtigkeit sortiert, sondern eher chronologisch, also was wird wann in der Beziehung wichtig: Optik: Ein Kernelement dieser einen langen und glücklichen Beziehung war, dass das Attraktivitätslevel beider Partner gut ausbalanciert war. Ich sehe mich als normal attraktiven Mann und als ich meine Freundin kennengelernt habe, hätte ich sie vom Aussehen her auf meinem Niveau eingeschätzt - auch recht attraktiv, aber keine 1-2 Stufen über mir. Ich hatte zwar schon Beziehungen mit Frauen, die ich heißer fand, aber bei diesen Frauen wurde ich dann dafür auch schneller needy, eifersüchtig und misstrauisch, ob ich wirklich attraktiv genug für sie bin. Anders war es eben bei meiner glücklichen Beziehung, hier fand ich meine Freundin zwar heiß genug, um sie zu begehren und mir auch eine Beziehung mit ihr vorstellen zu können (rein aufs Optische bezogen), aber hatte auch nicht das Gefühl, dass sie eine oder sogar mehrere Ligen über mir stand oder hatte häufig die Angst, sie wieder zu verlieren und keinen "gleichwertigen Ersatz" zu finden. Sex: Der Sex war sehr gut, beide hatten Freude daran, neue Sachen auszuprobieren und haben sich auch getraut, Wünsche offen zu kommunizieren. Dadurch habe ich in dieser Beziehung so gut wie alles ausprobiert, was ich jemals im Bett machen wollte und vieles davon hatte ich davor noch nicht gemacht, sodass es einen zusätzlichen Reiz hatte. Der Sexdrive war auch von beiden Seiten her gleich hoch und stark ausgeprägt. Kommunikation: Offene und ehrliche Kommunikation ist auch allgemein ein weiteres wichtiges Kernelement, dabei sollte man auch Wert darauf legen, sowohl zu seinen eigenen Wünschen zu stehen als auch zu versuchen, dem Partner regelmäßig eine Freude zu machen. Beziehungsdynamik: Für mich als Mann hat es gut funktioniert, wenn tendenziell die Frau öfter zu mir aufsehen kann als umgekehrt. Erzeugt aus meiner Sicht eine gesunde und bessere Beziehungsdynamik, als wenn die Frau in vielen Aspekten ganz klar mehr drauf hat als der Mann. Sollte aber natürlich auch wieder im Großen und Ganzen ausbalanciert sein. Lebensplanung: Ähnliche Ansichten, Ziele und Lebensplanung helfen bei längeren Beziehungen natürlich auch enorm aus offensichtlichem Grund. Spannung: Ein häufig unterschätzter Punkt, der meines Erachtens im Lauf von längeren Beziehungen auch immer wichtiger wird, ist das Aufrechterhalten von Spannung. In einer Beziehung sollte sich niemand zum Großteil auf den anderen Partner fokussieren, sondern sich eben auch häufig Freiräume nehmen und andere Dinge unternehmen, falls möglich (ist mit Kind/Familie wahrscheinlich schwieriger). Andernfalls hat man sich irgendwann kaum mehr etwas zu sagen und der Partner verliert den Reiz. Das mit den Freiräumen klappt natürlich am ehesten dann, wenn keinerlei Abhängigkeit besteht (egal ob emotional, finanziell, oder sonstige Konstellationen und weder von Frau zu Mann noch umgekehrt) und wenn beide Partner das Selbstbewusstsein haben, auch ohne den Partner funktionieren, leben und Spaß haben zu können. Komplette Autarkie ist aber natürlich wieder schädlich in der Beziehung, hier braucht man eine gesunde Mischung. Bindung: Zu guter Letzt sollte von beiden Seiten aus das Gefühl bestehen, eine tiefe emotionale Verbindung zu haben und immer an einem Strang zu ziehen. Man sollte immer als Team agieren und nicht von anderen Menschen (z.B. Eltern oder Freunde) einen Keil zwischen sich treiben lassen. Diese Bindung ist meines Erachtens nach der Treibstoff, der (wenn vorhanden) auch nach einer langen Zeit in der Beziehung noch bewirken kann, dass man sich wohl fühlt und motiviert ist, dafür zu arbeiten. Summa summarum funktioniert eine Beziehung meines Erachtens nach am Besten, wenn man mit dem Partner möglichst viele Gemeinsamkeiten hat, außer bei den eigenen Schwächen, da ist es auch hilfreich, wenn der Partner in diesen Aspekten stärker ist und sie so ein wenig ausgleichen kann. Außerdem ist es auch essentiell, nicht zu viel vom Partner zu erwarten (z.B., dass der Partner dafür zuständig ist, mich selbst ständig glücklich zu machen) und dankbar zu sein, dass man mit dem Partner das Leben teilen kann. Im Gegensatz dazu funktionieren Beziehungen meines Erachtens nach umso schlechter, je weniger Punkte aus der Liste gegeben sind. Also was eine Beziehung erschwert ist z.B. unterschiedliches Attraktivitätslevel, keine offene Kommunikation, Abhängigkeiten, unterschiedliche Ansichten und so weiter. Intoleranz, Oberflächlichkeit, zu hohe Erwartungen und das Durchpeitschen der eigenen Agenda kann vor allem in der Kennenlernphase oder am Anfang der Beziehung dieselbige zerstören. Am meisten stört mich an Beziehungen, dass es umso schwieriger wird, das Feuer aufrecht zu erhalten, je länger sie andauert. Häufig kommt dann irgendwann der Punkt auf, an dem man signifikant mehr in die Beziehung investieren muss, als dass man noch Freude und Kraft daraus ziehen kann und dann steuert die Partnerschaft normalerweise unausweichlich auf den Abgrund zu. Meines Erachtens nach spielen da zum Großteil biologische Faktoren mit rein (Hang zur seriellen Monogamie), die man kaum beeinflussen kann, was natürlich frustierend ist. Aber that's just life.
  9. Wie hast du denn die Freiheiten genutzt, als du sie noch hattest?
  10. Was ist denn jetzt konkret die Problematik? Also worunter leidest du so, dass du etwas verändern möchtest?
  11. Verstehe ich nicht ganz. Wenn es mit vier Säulen gut läuft, bloß mit einer läufts nicht, will man dann nicht automatisch den schlechten Teil noch verbessern? Oder konkret: Wenn ich eine intakte Familie, gute Freunde, einen interessanten Beruf und vollste Gesundheit habe, aber ein Incel bin, will ich doch automatisch beim Sex nachbessern? Man wird wahrscheinlich nicht 10 mal hintereinander "ich habe einen Freund" zu hören bekommen. Aber genauso unwahrscheinlich ist es, innerhalb der ersten 10 Daygame Approaches zum Lay zu kommen, was man genauso als Korb sehen kann, da man ja irgendwann auf dem Weg zum Lay abgewiesen wurde.
  12. Was ist deine Mission? Interessiert mich wirklich. Ist halt eventuell schwierig für die, die am meisten Lust auf Sex haben im Leben und davon bisher noch nicht genug hatten.
  13. Mir ging es jetzt nicht um die fehlende Zeit für das Ansprechen, eher um den Fokus im Leben. Ich habe bpsw. in der Coronazeit mal viel getindert (1-2h täglich Swipen/Chatten über 2 Wochen hinweg) und als ich mich dann mit einer der Frauen getroffen habe, sind mir zwischenzeitlich schon die Gesprächsthemen ausgegangen, weil ich das, was mich eigentlich viel beschäftigt hat (Tinder) nicht in den Fokus rücken wollte. Ich sage nicht, dass es unmöglich ist, das Thema galant zu umschiffen, aber für einen Anfänger im Daygame (wie mich) stelle ich es mir aufgrund des Drucks herausfordernd vor. Kann ich bestätigen, ist bei mir genau der Fall.
  14. Danke für die ausführliche Antwort. Du schreibst dabei ja immer nur über das approachen von fremdem Frauen. Also geht es bei "social skills" auch immer hauptsächlich oder vielleicht sogar ausschließlich darum? Heißt also, mit Männern oder (bekannten) Frauen, z.B. im Social Circle zu interagieren, hilft bei der Verführung kaum oder nur bis zu einem gewissen Punkt, oder? Kurzer Nachtrag: Wenn man einen Vollzeitjob hat und dann noch 5mal die Woche für 2 Stunden raus geht zum Gamen, frage ich mich ehrlich gesagt, über was man dann noch quatschen soll mit den Frauen... da besteht das eigene Leben ja fast nur noch aus Arbeit, lebenserhaltende Maßnahmen wie essen/schlafen und Frauen anquatschen.
  15. Wie lang dauert denn so etwas und wie viel Zeit muss man denn tatsächlich in seine Social Skills reininvestieren, bis es Spaß macht? Ich weiß nicht, wie es bei @TimComeOn ist, aber ich kenne es von mir selbst, dass man davon ausgeht, dass man eigentlich schon ganz passable Social Skills hat, denn man hat ja häufig Spaß mit Menschen, die man mag - dies führt aber nicht automatisch dazu, dass man auf einmal auf Partys beliebt ist oder die Frauen auf einen stehen.