Kasparov

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  1. Mir ging es jetzt nicht um die fehlende Zeit für das Ansprechen, eher um den Fokus im Leben. Ich habe bpsw. in der Coronazeit mal viel getindert (1-2h täglich Swipen/Chatten über 2 Wochen hinweg) und als ich mich dann mit einer der Frauen getroffen habe, sind mir zwischenzeitlich schon die Gesprächsthemen ausgegangen, weil ich das, was mich eigentlich viel beschäftigt hat (Tinder) nicht in den Fokus rücken wollte. Ich sage nicht, dass es unmöglich ist, das Thema galant zu umschiffen, aber für einen Anfänger im Daygame (wie mich) stelle ich es mir aufgrund des Drucks herausfordernd vor. Kann ich bestätigen, ist bei mir genau der Fall.
  2. Danke für die ausführliche Antwort. Du schreibst dabei ja immer nur über das approachen von fremdem Frauen. Also geht es bei "social skills" auch immer hauptsächlich oder vielleicht sogar ausschließlich darum? Heißt also, mit Männern oder (bekannten) Frauen, z.B. im Social Circle zu interagieren, hilft bei der Verführung kaum oder nur bis zu einem gewissen Punkt, oder? Kurzer Nachtrag: Wenn man einen Vollzeitjob hat und dann noch 5mal die Woche für 2 Stunden raus geht zum Gamen, frage ich mich ehrlich gesagt, über was man dann noch quatschen soll mit den Frauen... da besteht das eigene Leben ja fast nur noch aus Arbeit, lebenserhaltende Maßnahmen wie essen/schlafen und Frauen anquatschen.
  3. Wie lang dauert denn so etwas und wie viel Zeit muss man denn tatsächlich in seine Social Skills reininvestieren, bis es Spaß macht? Ich weiß nicht, wie es bei @TimComeOn ist, aber ich kenne es von mir selbst, dass man davon ausgeht, dass man eigentlich schon ganz passable Social Skills hat, denn man hat ja häufig Spaß mit Menschen, die man mag - dies führt aber nicht automatisch dazu, dass man auf einmal auf Partys beliebt ist oder die Frauen auf einen stehen.
  4. Wie mache ich das am besten? Reicht da Introspektion/Selbstreflexion?
  5. Inwieweit hat dir das geholfen? 😄 Zu erkennen, dass seine Frau nicht rational denkt (oder allgemein Frauen)? Werde ich machen!
  6. Ich kenne diese Gesprächsdynamik und kann sie prinzipiell auch anwenden, aber bei fremden Personen finde ich das total schwer und anstrengend. Nach dem Tinderdate war ich auch total geplättet, wie nach einer Klausur oder so, weil ich die ganze Zeit darauf konzentriert war, das Gespräch möglichst interessant zu gestalten. Bei Freunden weiß man ja, was den anderen interessiert und kann darauf dann eingehen oder ihn Dinge dazu fragen, wenn eine Gesprächspause auftritt. Bei fremden Personen weiß man das nicht, deswegen möchte man ja erst mal einige Infos bekommen und verfällt automatisch in diesen Interviewmodus, den ich aber explizit vermeiden wollte, da es zu AFC-mäßig ist und keine Spannung aufgebaut wird. Also war die Gesprächsdynamik beim Date folgendermaßen: Frage von mir über sie -> Antwort von ihr -> ich versuche auf ihre Antwort einzugehen und im gleichen Zug eine witzige Story zu bringen, die mir dazu einfällt -> sie lacht nicht darüber, sondern fragt mich was dazu -> ich bin verunsichert, weil ich anscheinend nicht ihren Humor treffe und antworte "normal" auf ihre Frage -> Gespräch wird langweilig Ich habe da einfach kein Gespür dafür, wie man die Gespräche emotionsgeladen und mit sexueller Spannung führt. Deswegen habe ich das Gefühl, dass ich die ganzen Kniffe erst mal hier im Forum lernen, im Kopf behalten und dann auch immer nachdenken muss, in welche Richtung ich das Gespräch jetzt leiten will und dann wirds eben nicht lockerflockig, sondern unentspannt. Komme mir echt vor wie ein Autist, wenn ich das so schreibe 😄 Aber ist halt nur beim Flirten so, nicht in normalen Gesprächen.
  7. Also, in vielen Bereichen bin ich das ja nicht, aber in bestimmten sozialen Kontexten schon immer oder seit langem. Zum Beispiel eben bei ersten Dates, aber auch wenn fremde oder viele unterschiedliche Leute zusammenkommen, z.B. bei Festen, Hochzeiten, Clubs (mit Alk geht's, aber als Fahrer der Horror). Kam mir da häufig fehl am Platz vor und hab dann früh nen polnischen Abgang gemacht. Mit genug Alk verliere ich dann meine Hemmungen und meine verkopften Gedanken und kann dann auch aus mir rausgehen, aber nüchtern ist das schwierig. Mir kommt es auch so vor, wenn ich mir vorstelle, dass mich die anderen als Person wirklich interessant finden und abfeiern, weil ich z.B. tolle Storys erzählen kann oder im Suff irgendwelche verrückten Sachen mache und sie zum Lachen bringe, dann hab ich auch viel Spaß dabei (so ist es auch ab und zu). Aber ich finde es halt krass, wie sehr ich von äußerer Bestätigung abhängig bin und wie ich down bin, wenn da nichts kommt. Meine Gedanken drehen sich halt echt nur darum "was muss ich tun, um anderen zu gefallen?" oder "wie bekomme ich höheren sozialen Status?" und nicht "was möchte ich eigentlich selbst?". Gefühlt kann ich die letzte Frage schon gar nicht mehr beantworten, weil mir, schon seit ich denken kann, die anderen Fragen wichtiger sind. Und das würde ich gerne ändern, aber weiß eben nicht wie.
  8. In der Theorie ist mir das alles völlig klar, also was du mit den Fragen oben meinst, dass ich die Antworten darauf in einer emotionalen Art der Frau erzählen soll. Es ist aber so, wie du auch richtig sagst, dass mir das alles selber nicht interessant vorkommt. Sowohl, wenn es aus meinen Mund kommt, aber häufig auch, wenn das Mädel von ihrem Zeug erzählt. Die Frau vom Tinderdate hat z.B. auch einfach über ihre Hobbys (Tanzen, Malen usw.) erzählt und das hat mich ehrlich gesagt auch nicht gerade gefesselt, auch wenn sie dabei auf ihre Emotionen eingegangen ist, warum ihr das gefällt. Mich fesselt es entweder, wenn jemand charismatisch und mit guter Rhetorik spannende oder lustige Geschichten raus haut oder wenn ich mit Leuten rede, die ich schon lang kenne und die mir wichtig sind, da interessiert mich dann auch, wie es ihnen geht usw. (also einfach normale Dinge aus ihrem Leben). Mit Frauen oder auch generell Menschen, die ich gerade erst kennenlerne, werde ich nur schwer und langsam warm. Ich habe da das Gefühl, wahrscheinlich entsteht da ja eh nichts langfristiges so wie bei den tausend anderen Menschen, die ich in meinem Leben schon kennengelernt und den Kontakt wieder verloren habe, also wieso sollte ich mich jetzt genau bei ihr anstrengen und mich öffnen. Ich suche aktuell halt auch nichts langfristiges oder sogar festes, sondern will mich eigentlich nur sexuell ausleben und weitere Kerben an den Bettrahmen machen können. Somit ist es für mich logischerweise auch unnatürlich, wenn ich nun Comfort-Themen wie gemeinsame Zukunftsvisionen auftische, aber die gar nicht ernst meine, auch wenn mir natürlich klar ist, wie hilfreich sie gametechnisch sind. Zusammengefasst ist es für mich einfach ein Paradox, wenn ich einerseits entspannt sein und mich nicht groß verstellen soll, andererseits aber mein wahres Ich dann unattraktiv ist (weil faktenorientiert, emotionslos, nur auf Sex aus etc.). Die Antwort wird wahrscheinlich sein, dass ich dann mich und meine Persönlichkeit weiterentwicklen muss, bis ich das ganze Game verinnerlicht habe und natürlich rüberbringen kann.
  9. Richtig, das ist im sozialen Kontext auf jeden Fall so. Wenigstens nicht in allen Bereichen, z.B. im Job und Sport glaube ich schon an mich selbst, eventuell weil ich da schon mehr positive Erfahrungen gemacht habe. Mit Frauen hatte ich aber auch schon einige positive Erfahrungen und trotzdem setzt sich da kein Glaube an mich selbst fest. Deine ganze Antwort ist mega hilfreich. Wie kann ich das denn herausfinden? Einfach über Introspektion und Selbstreflexion? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten?
  10. Ich meinte eher, dass auswendig lernen nicht ausreicht. Habe ich bereits getan, dann in letzter Zeit versucht anzuwenden, dann reflektiert wie es lief und nun versuche ich meine Fehler zu verbessern, damit es beim nächsten Mal besser läuft. Und, dass ich lost bin, steht außer Frage. Das ist definitiv das Problem bei mir. Wenn ich deine Fragen instinktiv beantworten würde, kommt folgendes dabei raus: Mir ist logischerweise völlig klar, dass man das alles nicht so erzählen sollte. Aber damit ich stattdessen etwas spannendes erzählen kann, muss ich mir eben etwas "ausdenken", was gut rüberkommen könnte, weil in Wahrheit eben keine Passion dahinter steckt.
  11. Inwiefern? Würde mich echt interessieren. Bei den meisten Posts hier im Forum wirds ja darum gehen, dass es bei jemanden gerade nicht so gut läuft und er dann um Hilfe bittet.
  12. Mit "auswendig lernen" meine ich aber nicht nur ganze Sätze oder Phrasen, sondern auch Techniken.
  13. Eventuell war "feiern" auch nicht das perfekte Wort dafür. Eher darum, dass ich mich selbst (und damit auch mein Leben), nicht unter Wert verkaufe oder "underselle". Das Problem ist, dass meine natürliche Mentalität zu stark in die Richtung geht, dass ich nicht über mich selbst reden möchte, weil es mir vorkommt, als wäre das langweilig (obwohl es wahrscheinlich nicht so ist). Vielleicht schleppe ich da auch noch irgendwelche früheren Erfahrungen oder Komplexe mit mir mit, hat sicherlich auch viel mit Selbstwert zu tun. Mich regt das einfach auf, dass das so irrational ist: Am Tag vor dem Tinderdate hatte ich noch Sex mit meiner FB, die sogar heißer ist als die Frau vom Date - und trotzdem kommt es mir so vor, als wäre es unsinnig, dass die Tinder-Frau mich interessant finden und mit mir vögeln wollen könnte, weil ich ja nichts besonderes bin. Sobald mich eine Frau aber dann tatsächlich heiß findet und das auch zeigt (so wie meine FB), läuft es wie von selbst und ich kann auch ohne Probleme die "richtigen" Verhaltensmuster zeigen, also unneedy sein, sexualisieren usw. Da weiß man dann im Lauf der Zeit auch, wofür sich die Frau interessiert und kann dann darüber quatschen (auch wenn es nicht unbedingt ein mega spannendes Thema für mich selbst ist). Mir fällt auch gerade noch ein, dass ich tatsächlich auch beim Tinderdate 1-2mal begonnen habe, über eines meiner Themen zu reden, aber nachdem da keine positive Reaktion darauf kam (also, dass mehr als höfliches Interesse da war), habe ich es auch wieder sein gelassen. Ich finde das halt doof, dass ich da so abhängig von der Reaktion der Frau bin. Kenne genug Kerle, die einfach eine super lustige Story aus ihrem Leben nach der anderen raushauen und denen es egal ist, was die Frau davon denkt - aber durch das selbstbewusste Erzählen dieser Geschichten kommen sie eben charismatisch und attraktiv rüber. Das habe ich mir auch schon überlegt. Mir fällt aber absolut nichts ein, was kein C&F ist. Sobald ich sagen würde "ich beschäftige mich mit X" oder "ich finde X total interessant, da geht es um Y und man erlebt dabei Z" kommt es mir vor, als würde ich auf die Bewertung meines Lebens durch die Frau warten. Und sobald diese "Bewertung" nicht sehr positiv ausfällt, zieht es mich runter. Ich habe mir dazu vorhin zwei Threads durchgelesen, hilft mir aber leider nicht weiter. Ich verstehe, wie es in der Theorie laufen sollte, aber kann das nicht reproduzieren bzw. auf mich anwenden (auswending lernen macht da keinen Sinn meiner Meinung nach). Ist wahrscheinlich eher ein Innergame-Thema.
  14. Ich hatte gestern ein Tinderdate, bei dem mir wieder (so wie schon bei früheren Dates) aufgefallen ist, dass ich ein großes Problem damit habe, mich und mein Leben gut zu "verkaufen", obwohl die Hard Facts eigentlich dafür sprechen, dass mein Leben zumindest ganz cool ist. Aufgefallen ist mir das, als ich das Date gestern reflektiert habe. Anfangs habe ich versucht, auf Smalltalk und Interviewmodus zu verzichten (was bisher auch ein Sticking Point von mir war) und das lief soweit auch ganz gut, wir haben stattdessen einfach gescherzt oder über andere Dinge als über uns selbst geredet. Irgendwann kam dann aber von ihr eine Frage in die Richtung: "Was machst du eigentlich immer so?". Hier hätte ich natürlich eine weitere C&F-Antwort bringen können, aber stattdessen wollte ich auch mal zwischendurch ernst antworten und von mir selbst erzählen, um damit auch Comfort aufzubauen und ihr die Chance zu geben, mich ein wenig kennenzulernen. Ich habe dann gesagt, dass ich verschiedene Sachen mache und ein paar meiner Hobbys aufgezählt, aber schon beim Reden merkte ich, dass das in die falsche Richtung geht. Für mich fühlte es sich einerseits so an, als würde ich anfangen, mich bei ihr qualifizieren zu wollen und andererseits, als wäre das, was ich sage, total langweilig, aber nicht unbedingt wegen dem Inhalt, sondern vor allem wegen der Delivery. Ich weiß, dass es eigentlich super wäre, wenn man total leidenschaftlich von sich selbst bzw. von Ausschnitten seines Lebens berichten würde, aber das kriege ich irgendwie nicht wirklich hin. Obwohl mein Leben objektiv gesehen sicherlich ganz in Ordnung ist (mit 26 entspannter & gut bezahlter Job, schöne eigene Wohnung, nettes Auto, 1-2 Fuckbuddys, einige gute Freunde, mache häufig Sport oder gehe auf Events und habe keinerlei Verpflichtungen), ist es für mich einfach normal (da es ja mein eigenes Leben ist und ich es in und auswendig kenne) und nichts, worüber man schwärmen muss. Ich habe halt auch nicht die eine Leidenschaft, die mich definiert (z.B. Musiker, Künstler, Fußballer), am meisten beschäftige ich mich noch mit Pick-Up und sozialen Dynamiken, aber darüber beim Date zu reden ist ja auch nicht gerade zielführend. Dennoch glaube ich, selbst wenn ich z.B. seit Jahrzehnten Gitarre spielen würde, würde das keinen Unterschied machen, weil ich mit jemandem, der nicht Gitarre spielt, ja nicht darüber fachsimpeln könnte. Wie schaffe ich es, mein Leben oder anders gesagt meinen "Value" gut zu verkaufen, sodass ich die Frau mit meiner Begeisterung mitreiße? Oder anders gefragt: Wie schaffe ich es erst einmal, mein eigenes Leben, das ja objektiv wahrscheinlich nicht schlecht ist, auch selbst als toll anzusehen? Das Storytelling kann man danach im Anschluss sicherlich noch lernen, aber wenn man sein eigenes Leben nicht feiert, wird das natürlich schwer.