Guru Pathik

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  1. Ich würde ihre Nachricht nicht einfach ignorieren bzw. die Nummer löschen. Was spricht denn dagegen, dass ihr einfach so was trinken geht? Ist doch auch eine super Übemöglichkeit für diverse Dinge, also Körpersprache, Storytelling, Augenkontakt etc. Ich weiß, einige hier im Forum werden mir da widersprechen, aber ich finde, es schadet grundsätzlich nie, wenn man sich auch freundschaftlich trifft. Kannst dir ja noch einen zusätzlichen sozialen Kreis erschließen. Und falls sie mal eine Party macht kannst du Freundinnen von ihr gamen.
  2. Puh, ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Ich wünschte, ich könnte dir irgendwelche Tipps geben oder dir Hilfe leisten, aber ich glaube, du wirst ganz allein das Puzzle lösen müssen. Ich würde aber vermuten, dass diese Blockade, die so schnell rationale Gründe herausarbeitet, dich vor irgendetwas schützen will. Was genau das ist, das kannst nur du beantworten. Meistens - zumindest war es so bei mir - ist es Angst. Angst vor Zurückweisung, Angst die falsche Entscheidung zu treffen, Angst vor dem Unbekannten und so weiter. Und obwohl viele Frauen eher uninteressant sind, bin ich der Meinung, dass es zuerst bei einem selbst anfängt, wenn man wirklich emotional berührt werden will von einer Frau. Denn wenn man wirklich offen ist, dann catcht vieles einen. Das Lachen einer Frau, die Art und Weise, wie sie zuhört, die kleinen Aufmerksamkeiten, die sie zu einem Date mitnimmt. Wie gesagt, bei mir hat es da angefangen und dann hat es eine Zeit gedauert, bis ich mich wieder verlieben konnte. Insofern kann ich mir fast nicht vorstellen, dass grundsätzlich jede Frau uninteressant war, mit der du dich unterhalten hast. Vielleicht catchen dich die Frauen nicht, vielleicht willst du unbewusst aber auch gar nicht gecatcht werden. Wie läuft´s denn eigentlich mit dem Detox, den dir @Biff empfohlen hat?
  3. Peter Handke - Wunschloses Unglück
  4. Moment, Ingwer wird anscheinend nicht als Gemüse gezählt, my bad. Trotzdem nicht so schön wie der König des Gemüses, die Tomate.
  5. Meh. Finde schon, dass es schönes und hässliches Gemüse gibt. Ingwer z.B. ist hässlich
  6. Stefan Zweig - Phantastische Nacht
  7. Wird schon alles gut werden. Normalerweise würd ich sagen, dass du zur Beruhigung bisserl vögeln solltest, aber das hat ja letztes Mal schon nicht so gut geklappt.
  8. Annie Ernaux - Das Ereignis Absolut schonungslos, nüchtern und ehrlich berichtet die Autorin, die dieses Jahr den Nobelpreis für Literatur erhalten hat, von ihrer Abtreibung, die sie als Studentin im damaligen konservativen Frankreich der frühen 1960er Jahre erlebte. In einer Zeit, in der Abtreibungen und das Empfehlen einer Abtreibung strengstens verboten und mit Berufsverbot verbunden waren, muss sie alleine einen Weg finden, wie sie "es", den Fremdkörper in ihrem Bauch, loswerden kann. Gleichzeitig verlässt sie immer wieder die erzählende Perspektive und sinniert über ihre damalige Situation in der Gegenwart (1999 geschrieben). Eine sehr lesenswerte Erzählung, in der sie es auf knapp 100 Seiten schafft, dem Leser einen Einblick in die verstörende Schwere der Situation zu geben.
  9. Alles klar, ist auf der Liste. Danke! Aja, und um die Form des Threads zu wahren: Stefan Zweig - Die Monotonisierung der Welt Ich möchte jetzt zum ersten Mal ein wenig mehr über das Buch schreiben, das ich gerade lese. Die Monotonisierung der Welt ist im Endeffekt in zwei Teile gegliedert: Der gesellschaftspolitische Teil und der literarische Teil. Beides sind Ansammlungen von Aufsätzen und Vorträgen von Stefan Zweig. Im literarischen Teil befasst er sich mit unterschiedlichen Autoren, gibt Meinungen zu ihnen ab, beschreibt ihre Wege und lässt seine Bewunderung und tiefe Liebe zu Büchern ansich durchklingen. So erzählt er zum Beispiel im ersten Aufsatz Das Buch als Eingang zur Welt sein Erweckungserlebnis als junger Mann, als er auf einer Schiffsreise einen Analphabeten kennenlernte. Diese Begegnung löste in ihm geradezu eine Sinnkrise aus, denn trotz aller Anstrengung konnte er sich einfach kein Leben ohne Bücher vorstellen, kein Leben, wo er nicht die Meisterwerke großer Autoren kannte, kein Leben, indem er nicht in diese vielfältigen Welten eintauchen konnte und daraus lernen konnte. Ein Liebesbrief an die Literatur, sozusagen. Der gesellschaftspolitische Teil, allen voran der gleichnamige Aufsatz Die Monotonisierung der Welt, ist eine Ansammlung von Texten aus den Jahren 1916-1939, in denen er meist die politische Lage Europas kommentiert. Besonders eindringlich fand ich den Vortrag Geschichtsschreibung von morgen, den er 1939 – kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges - in den USA gehalten hat. Inhalt seines Vortrages war die Kritik an der „Geschichtsschreibung von gestern“, die er noch in der Schule erlernt hat. Ein ständiger Fokus auf die Schlachten, Kriegsherren der letzten Tausend Jahre und die Glorifizierung des Vaterlandes, was seiner Meinung nach schon von früh auf Zwietracht schürt. Stattdessen schlägt er eine Geschichtsschreibung vor, die den menschlichen Geist in den Vordergrund rückt, die Errungenschaften hochhält und die Kooperation von unterschiedlichen Menschen aus unterschiedlichen Ländern feiert. Nun, ich kann das nicht überprüfen, denn dazu müsste man Geschichtsbücher von früher sehen, aber ich würde schon behaupten, dass der Geschichteunterricht heutzutage sehr wohl diesem Ideal nachgeht. Was ich allerdings so schade fand, als ich diesen Aufsatz gelesen habe, war die Tatsache, dass wir heutzutage wissen, was kurz darauf alles geschehen ist. Einen sehr idealistischen Text zu verfassen, in dem er auf den Zusammenhalt und das Miteinander der Menschen pocht, nur dass dann Monate später eine der schlimmsten Zeiten der Menschheit beginnt, das ist leider sehr ironisch. Zum Abschluss wollte ich noch auf den titelgebenden Aufsatz Die Monotonisierung der Welt eingehen. Eigentlich ist es kein Aufsatz, mehr eine pessimistische Kampfschrift. Zitat: „Monotoniserung der Welt. Stärkster geistiger Eindruck von jeder Reise in den letzten Jahren, trotz aller einzelnen Beglückung: ein leises Grauen von der Monotonisierung der Welt. Alles wird gleichförmiger in den äußeren Lebensformen, alles nivelliert sich auf ein einheitliches kulturelles Schema. Die individuellen Gebräuche der Völker schleifen sich ab, die Trachten werde uniform, die Sitten international. Immer mehr scheinen die Länder gleichsam ineinandergeschoben, die Menschen nach einem Schema tätig und lebendig, immer mehr die Städte einander äußerlich ähnlich. Paris ist zu drei Vierteln amerikanisiert, Wien verbudapestet: immer mehr verdunstet das feine Aroma des Besonderen in den Kulturen,…“ Er führt diese Ausgangslage dann noch weiter aus, nennt Symptome dafür (Tanz, Mode, Kino, Radio), zieht eine Konsequenz daraus „Aufhören aller Individualität bis ins Äußerliche.“, beschreibt den Ursprung, den er in Amerika sieht und beschreibt die Gegenwehr - nur gibt es keine Gegenwehr. Allen diese Technologien und Entwicklungen liegt nämlich eine Kraft zugrunde, die Vergnügen bietet, ohne Bildung oder Anstrengung zu erfordern. Die einzige Rettungsmöglichkeit ist laut ihm „Flucht, Flucht in uns selbst. Man kann nicht das Individuelle in der Welt retten, man kann nur das Individuum verteidigen in uns selbst. Des geistigen Menschen höchste Leistung ist immer Freiheit, Freiheit von den Menschen, von den Meinungen, von den Dingen, Freiheit zu sich selbst.“ Ich bin ein wenig zwiegespalten, was den Aufsatz angeht. Einerseits verstehe und unterstütze ich die Aussage, dass die rasche Uniformierung für uns gefährlich und traurig ist. Und ich würde behaupten, dass es 100 Jahre später noch wesentlich schlimmer ist, als es im Jahre 1925 ist. Gerade durch Social Media und das Internet ist dieser Prozess nochmal hundertmal schneller. Andererseits betrachtet er Europa auch als viel zu unschuldig, denn unsere Vorfahren haben auch die Kulturen vieler Länder zunichte gemacht und gleichgemacht. Ich bin hin- und hergerissen.
  10. - Louis Aragon Hab es inzwischen durchgelesen. Eine sehr berührende und poetische Erzählung, kann ich wirklich empfehlen.
  11. Tschingis Aitmatow - Dshamilja
  12. Kann ich alles bestätigen. Fry selbst schreibt im Vorwort zu Helden, dass es nicht nötig sei Mythos gelesen zu haben. Ich muss ihm da schon widersprechen haha. Helden hat teilweise einen ziemlichen Namensoverload, was ja ansich auch gar nicht schlimm ist. Nur wenn man das alles liest und Mythos nicht gelesen hat, dann kann ich mir vorstellen, dass einen das eher abstößt und man das Buch vorschnell zur Seite legt. Außerdem sind die Göttergeschichten eher in sich abgeschlossen - die Heldengeschichten mit Herkules, Bellerophon und Jason führen alle schon ineinander.
  13. Das wird ständig als Beispiel herangezogen und es ist ansich ja auch ein passender Vergleich. Aber können wir uns denn wirklich sicher sein, dass es keine Geister gibt? Ich glaube nämlich fest daran, dass es Geister gibt. Wieso? Weil es so ist. Und kommt mir jetzt nicht mit Wissenschaft. Denkt einfach mal drüber rational nach, dann wird es eh klar werden.
  14. Es ist wirklich nur sinnlos. Sorry, aber ich komm nochmal auf meinem ersten Post zurück. Du wolltest keine Diskussion und willst immer noch keine Diskussion. Stattdessen sollen wir alle dasitzen, nicken und uns gemeinsam auf Tates Aussagen & Videos einen wedeln. Vote4Close, nicht weil ich das Thema unangenehm finde und nicht zustimme, sondern weil es einfach nix bringt zu schreiben.