scrai

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  1. Mittlerweile würde ich als junger, alleinstehender Türke, der nicht mehr studiert, nicht nach Chemnitz ziehen. Im studentischen Umfeld ist Deine Herkunft egal, da sind die Leute recht offen. Im Zuge des Flüchtlingsstroms und der damit verbundenen Begleiterscheinungen hat unter der angestammten Bevölkerung die Ausländerfeindlichkeit gegenüber "südländisch" erscheinenden Menschen stark zugenommen. Das liegt daran, dass die meisten Chemnitzer vor 2015 so gut wie gar keine Erfahrungen mit Menschen aus dem Nahen Osten hatte und nun vor allem negative. Herumlungernde Männergruppen und kinderreiche Frauen mit Kopftuch prägen auf einmal das Bild der Innenstadt und das ist für viele hier ein Kulturschock. Du kannst bei Erstkontakt mit Einheimischen nicht davon ausgehen, dass diese sofort die Differenzierung zwischen "gut ausgebildeter und integrierter, türkischstämmiger Berufstätiger" und dem, was - natürlich oft zu Unrecht - als "krimineller, arabischer Wirtschaftsflüchtling" wahrgenommen wird, hinbekommen. Dir werden Frauen folglich reserviert, einheimische Männer verdeckt bis offen feindlich entgegentreten. Ferner spielt die Demographie gegen Dich. Chemnitz hat durch die TU und den technisch geprägten Arbeitsmarkt im paarungsrelevanten Alterskohorten einen Männerüberschuss. Da sind mit Ende 20 die meisten vergeben und Deine Herkunft wird Deine Chancen nicht gerade verbessern. Je jünger, akademischer und internationaler Dein Umfeld, umso geringer fallen diese Punkte ins Gewicht.
  2. Kann man lernen gut im Bett zu werden, und wenn ja, wie? Der Punkt war für mich essentiell und ich denke der betrifft auch einen guten Teil, der Neulinge, die hier anlanden. Ich war, bevor ich PU kennengelernt hatte, Absoluter Beginner und das mit 25. Ohne PU wäre ich es wohl heute noch. Mir fehlte auf sämtlichen Stufen des Verführungsprozesses eine Idee, wie man überhaupt vorgehen könnte. Ich las mich zu einer Stufe ein, setzte dies in ein paar Anläufen um flog danach jeweils direkt wieder raus, weil mir für den nächsten Schritt das Wissen fehlte, wie es weitergeht. Das gilt insbesondere auch für die Ebene, wo es körperlich intim wird. Letzten Endes hat es mir den einen oder anderen Lay versaut, weil ich plötzlich blöd da stand und nicht weiter wusste. Ferner ist es hier zweifelsohne Konsens, dass Outing als alte Jungfrau oder planlose Fummelei nicht gerade förderlich auf die Attraction wirken. Ich kann daher jedem Anfänger mit wenig oder keiner Erfahrung nur empfehlen: Lest Euch auch in diese Themen ein. Dann habt ihr im Notfall einen Plan in der Hinterhand, wie ihr weiter vorgehen könnt. Stellt Euch Fragen wie "Wie küsse ich eine Frau?" "Wo fasse ich sie wann wie an?" "Wie eskaliere ich nach dem Küsen weiter?" ... Sucht Euch dazu eine Anleitung und sammelt vor allem Ideen. Es nimmt bei Euch eine Menge Anspannung heraus. Beispiele, die mir spontan einfallen: Virgins Guide to making out (bitte ohne den Kaugummi): http://www.simplepickup.com/forum/become-boss/29395-how-kiss-virgins-guide-making-out.html VinDiCarlos Escalation Ladder mal wortwörtlich durchexerzieren Guides hier im Forum suchen (richtig lecken ect.) einzelne Elemente aus diversen Kino-Guides Mit diesem Hintergrundwissen lief es bei den nächsten Bekanntschaften entsprechend besser und die eigene Unerfahrenheit wurde nicht nur nicht bemerkt, sondern das eigene Vorgehen von der Frau positiv kommentiert 😛 Sex, die Voraussetzung für tiefe Bindung? Ja, denn Sex schafft Vertrauen. In meinen Beziehungen hatte die Frau zu Beginn eher Probleme sich zu öffnen und blieb längere Zeit auf einer oberflächlicheren FB-Ebene. Je häufiger man mit jemandem schläft, umso stärker wächst auch das Bedürfnis sich dieser Person emotional zu öffnen, bei Frauen sowieso. Das ist auch der Anschluss ans Comfort/Rapport-Thema. PU lehrt im Zweifelsfall lieber schnell zu eskalieren, auch wenn man eigentlich eine Beziehung sucht. Nach dem Lay ist das Verhältnis deutlich entspannter und etwas Längerfristiges ergibt sich von allein, wenn es auch auf menschlicher Ebene passt. Anders herum winkt die Friendzone.
  3. Ich bin 33. Aber da ich spaßige 27 Semester studiert habe arbeite eich erst seit einem halben Jahr Vollzeit.
  4. Komisch, das ist ein Direktlink mit BBCode. 1. Sparplan ISIN Fondname LU0392494992 ComStage MSCI North America TRN UCITS ETF Betrag in EUR Beginn Turnus 120 01.06.2017 monatlich 2. Sparplan ISIN Fondname LU0392495965 ComStage S&P MidCap 400 UCITS ETF Betrag in EUR Beginn Turnus 55 01.06.2017 monatlich 3. Sparplan ISIN Fondname LU0392494646 ComStage MSCI Europe TRN UCITS ETF Betrag in EUR Beginn Turnus 120 01.06.2017 monatlich 4. Sparplan ISIN Fondname LU0392496260 ComStage MSCI Europe Mid Cap TRN UCITS ETF Betrag in EUR Beginn Turnus 55 01.06.2017 monatlich 5. Sparplan ISIN Fondname LU0392495023 ComStage MSCI Pacific TRN UCITS ETF Betrag in EUR Beginn Turnus 50 01.06.2017 monatlich 6. Sparplan ISIN Fondname LU0635178014 ComStage MSCI Emerging Markets TRN UCITS ETF Betrag in EUR Beginn Turnus 100 01.06.2017 monatlich
  5. Ist mir klar, ich möchte aber ausländische Thesaurierer vermeiden weil ich keine Lust auf den Steuerkam habe. Im ersten Jahr geht es sowieso nur darum, die Depoteröffnungsprämie mitzunehmen. Wenn das Gesetz dann verabschiedet ist und die Altersvorsorge in der Firma läuft schau ich nochmal durchs Portfolio und baue ggf. um. Hab das Ganze mal entschlackt:
  6. Die Strategie war: Nordamerika : Europa : EM 1 : 1 : 1 + 10% Pacific Die Rendite der jeweiligen MC-Indizes war stets höher als die der Large Cap (bei Nordamerika sind es seit 2009 >100%, bei Europa >50%) , sie sind aber volatiler, daher ein Verhältnis 2:1. Ich hätte auch noch Small Cap mit reinnehmen können, das war mir dann aber zu kleinteilig. 3. Weil ich in der zur Auswahl stehenden Fondliste nur für USA und Europa MC/SC ETFs gefunden habe oder dann unter die Mindestanlage fliege. 4. Wird aber bei der Anlagesumme noch dauern bis ich unter den Steuerfreibetrag fliege. Aber Ihr habt recht, ich streiche es etwas zusammen.
  7. Ich will mal meine Altersvorsorge auflegen. Angepeilt sind so 500 EUR/Monat, die kann ich auch ganz gut stemmen. Der Plan war erstmal nur in ETFs zu gehen und in der Firma die betriebliche Altersvorsorge wieder anzuleiern. Dort wird es etwas kleines Anleihenbasiertes geben (25 EUR + X ich / 50 EUR Arbeitgeber irgendeine sichere Anlageform mit niedrigem Garantiezins). Das kommt, wird aber wohl noch ein paar Monate dauern. Ich würde diese Anlageform, um die sichere Rendite durch den Arbeitgeberzuschuss mitzunehmen, dann beim ersten Rebalancing als nicht-volatile Komponente mit einbauen und den Aktien-Anteil auf 400 EUR herunterfahren. Der Anlagehorizont ist Altersvorsorge, also durchaus 30 Jahre+ Meine Anlagestrategie war "Welt", aber grob nach gerundetem BIP gewichtet, weil bei sämtlichen ETFs, wo "Welt" draufsteht nach Marktkapitalisierung gewichtet wird und man somit immer 50%+ USA drin hat. Dabei wollte ich Mid/Small Cap etwas übergewichten, da die langfristig i.d.R. besser laufen. Konkret sähe das dann so aus, jeweils aus steuereinfachem comstage oder db-x ETFs nachgebildet und dann Steuerfreibetrag voll auf die Depotbank: Konkret hatte ich es so geplant: Was ich nicht verstehe, sind die dadurch entstehenden höheren Gebühren. Soweit ich das verstanden habe sind die Transaktionskosten sowieso prozentual. Spare ich folglich Gebühren, wenn ich in weniger Titel oder nur vierteljährlich investiere? Konditionen waren aus dem Fidelity Osterspecial: Zum Osterspecial hat Fidelity etwas an der Gebührenschraube gedreht. Depotführungsgebühren: entfallen (sonst 0,25% v. Depotvolumen, min. 20€, max. 40€) Fondskauf: keine Ausgabeaufschläge (sonst 5,25%, zu Aktionen tw. mit 50% Rabatt) Fondsumschichtung: keine Ausgabeaufschläge (sonst 5,25%, zu Aktionen tw. mit 90% Rabatt) Transaktionskosten: entfallen (sonst 2€ je Kauf/Verkauf) Treuebonus: 20 - 40€ Boni für Depots nach 12 Monaten Haltedauer All-In-Fees im Vergleich 100% MSCI Europe vs mein Portfolio:1,25 EUR v 2,02 EUR.Das sind 0,77%. Das ist nicht nichts, aber auch nicht die Welt. Ansonsten:Depotführung: entfälltOrdergebühren: entfallen bei SparplanTransaktionskosten: entfallen über Osterspecial, sofern dies auch für ETFs gilt, oder 0,15%, da muss ich nochmal nachfragen -> dann aber prozentual und damit unabhängig vom Volumen.Ich kenne mich mit den Gebühren aber eben nicht aus und wollte daher hier nachfragne. Ist das erst mal eine solide Idee oder sind irgendwelche kapitalen Fehler drin? Ein befreundeter ausgestiegener Investmentbanker empfand dies für die Anlagesumme als zu kleinteilig. Danke für Eure Tipps.
  8. Ich hatte nach meinem Laberfachstudium (Geschichte) enorme Probleme und ungefähr 180 erfolglose Bewerbungen rausgehauen. Nach einem halben Jahr sattelte ich allerdings um und habe noch einen Master "Informatik für Geisteswissenschaftler" nachgelegt. Damit fand ich nach den ersten drei Semestern easy einen Job und bin seitdem auf mittlerweile 80% als SAP-Fuzzi unterwegs und sollte mal endlich die Masterthesis fertigmachen. Problem dabei ist, dass die Berufswahl eine reine Verlegenheitslösung war und ich mich nur danach ausgerichtet habe, was am Markt gefragt ist. Zum einen komme ich mit dem Klientel nicht klar - alles immer super schlimm auf Kante genäht, Projektstress ohne Ende, immer an die Arbeit denken und im Urlaub oder am WE nacharbeiten.... Während ich mich zu Tode langweile und mit 3h straff arbeiten pro Tag meine Aufgaben eigentlich schon erfüllt habe. Wenn ihr mal weniger im Meeting sitzen und euch weniger darüber aufregen würdet, wie schlimm alles ist, dann wäret ihr auch um 15 Uhr fertig. Zum anderen interessiert mich das Ganze inhaltlich nicht die Bohne. Diese Kombination zehrt extrem an der Motivation und ich lebe eigentlich nur für den Feierabend. Studentsein war definitiv schöner, ich komme auch nach zwei Jahren nicht wirklich im Beruf an.
  9. Ich habe einen hohen Anteil an links oder grün eingestellten Freunden im Social Circle. Der wird durch die ganze Flüchtlingsthematik aber leider immer kleiner. Kleines Beispiel: Eine Arbeitskollegin hat vom Parkplatz einige Minuten ins Büro. Dort kommt ihr eine blondes Mädchen mit Tränen in den Augen entgegen. Anschließend trifft sie auf eine Gruppe Asylbewerber und wird von denen verbal belästigt. Eine andere bestätigt, dass ihr selbiges an gleicher Stelle und gleicher Zeit auch schon mehrfach passiert ist. Sie vereinbaren, an den fraglichen Wochentagen woanders zu parken und nach Möglichkeit wird eine männliche Eskorte vom Parklplatz organisiert. Ferner wurde Anzeige erstattet. Heißt dass das alle Moslems oder auch nur alle Asylbeweber Frauen belästigen? Nein, sicher nicht. Sind mir schon so einige voll coole, gut integrierte Migranten mit semitischen oder iranischen Wurzeln begegnet? Absolut. Was ich dann aber viel schlimmer als diesen Vorfall finde, ist, dass wenn ich davon berichte, mir von einigen Leute, die ich schon 20 Jahre kenne und mit denen man sich gut befreundet wähnt, in massivster Weise Hetze gegen Flüchtlinge vorgeworfen wird, dass ich unbestätigte Gerüchte verbreiten würde, dass die Arbeitskolleginnen sich das nur ausdenken würden weil sie selbst Ausländerfeinde sind und man ja immer auf die Schwächsten der Gesellschaft nach unten weitertrete usw. Ferner wird in Facebook von Seiten wie NoPegida (Beispiel Thema des Threads) größter Schwachsinn von meinen Freunden hoch- und runtergeteilt, der sich nach etwas Recherche auf dem gleichen Niveau bewegt, wie wenn Pegida behauptet der Karneval sei nicht wegen eines Sturms sondern wegen Flüchtlingen abgesagt. Wenn man dann darauf hinweist, dass das was da gerade geteilt wurde Blödsinn ist, weil aus dem Kontext gerissen und/oder einfach nur unpassend, wird nicht auf die Argumentation eingegangen sondern einfach wortlos der Kontakt beendet. Ja, daher bin ich bei diesem Thema wohl recht emotionalisiert dabei, weil man von all den studierten Leuten irgendwie erwartet hätte, dass man zumindest zwei Minuten googelt worum es dabei eigentlich geht und nicht permanent solchen massiven Gegenwind statt Diskussion erwartet. Früher ging das ja auch. Ich habe im obigen keine Angst als Vergewaltiger dazustehen, es ging mir nur um den Kontext, aus dem einer wie Roosh zu solchen Aussagen kommt. Das geht schon damit los, dass er eher der Manosphere als dem PU zuzuordnen ist und geht mit den politischen (Internet-)Debatten weiter, die in Amerika eben zum Teil andere sind als bei uns. Dieser Kontext fehlt in der Mainstream-Berichterstattung und -empörung über ihn komplett. Darauf wollte ich nur hinweisen, keine mehrseitige Diskussion kalifornischer Landesgesetzgebung diskutieren ;)
  10. Ich distanziere mich von dem, weil er ein feinster Antisemit ist. Aber wenn linke Meinungsmacher einen muslimisch erzogenen Typen iranischer Herkunft, der neben seinem Maskulinistenzeug auch mit Kritik am jüdischen zersetzenden Einfluss auf die westliche Kultur auf sich aufmerksam gemacht hat, als Paradebeispiel dafür heranziehen, dass die Ereignisse in Köln nicht auf kulturelle Ursachen zurückzuführen seien und der weiße Mann genau so drauf sei, dann hat das schon etwas von Realsatire.
  11. Was das angeht, musste dir keine Sorgen machen. "Yes means yes" bedeutet nicht, dass Mann explizit fragen soll. Und auch nicht, dass Frau "Ja" sagen müsste. Vielmehr reicht es völlig, wenn sie mitmacht. Beispielsweise, indem sie nickt oder näher kommt. Ich seh nicht, wo das PU widersprechen könnte. Wenn ich hier im Forum beispielsweise über LMR lese, dann les ich da von einem freeze. Bis sie investiert. Ist im Grunde genau das, was dieses "Yes means yes" bedeutet. Ich wüsste auch nicht, wo man da Bauchschmerzen bekommen könnte. Oder hast du schon mal einen Lay erlebt, bei dem die Frau nicht aktiv mitmacht? Sorgen würd ich mir machen, wenn ich auf die Idee käme, PU irgendwie als Maßstab zu sehen, mit dem man gesetzliche Regelungen bewerten könnte. Das wär nicht so die gute Idee und ich hätte auch was ziemlich Grundsätzliches ziemlich falsch verstanden. Dann lasse ich Zizek zu Wort kommen, den Du an anderer Stelle gern zitierst: http://www.welt.de/kultur/article144550922/Was-kann-ich-sagen-wenn-ich-Sex-mit-dir-will.html Besser kann man die Absurdität solch einer Regel nicht erörtern. Der Weg vom Kennenlernen bis zum Sex ist nun mal ein Spiel und lebt von Andeutungen, von Zweideutigkeiten, vom gemeinsamen Tanz bis schließlich etwas passiert - oder auch nicht. Daher verabredet man sich auch zum Kochen oder DVD-Gucken und lädt eher selten direkt zum Geschlechtsverkehr ein. Ferner gibt es zwischen "Nein, auf keinen Fall" und "Ja, bitte!" noch einige Schattierungen. Gefühlt jede zweite Frau beschreibt die Kennenlernphase zu ihrem Freund mit "Am Anfang war der gar nicht so mein Typ. Aber irgendwie ist der dran geblieben und dann fand ich ihn doch ganz toll." Meine eingeschlossen. Da braucht es auch kein Pickup dazu, um dass zu verstehen. Ich will in keinster Weise in Abrede stellen, dass ein Problem mit Vergewaltigungen im amerikanischen Uni-Milieu existiert und dass man das erfolgreich mit schärferen gesetzlichen Regelungen angehen konnte und musste. Bei solchen Debatten besteht aber immer die Gefahr, dass man auch über das Ziel hinausschießt und normales Balzverhalten oder der Resteficken-Unfall im Vollsuff strafrechtliche Konsequenzen haben kann, wenn eine® der Beteiligten der Meinung ist, jetzt dem anderen finster eins auswischen zu müssen. Motive kann man sich Vielerlei ausmalen. Vor diesem Hintergrund kommt einer wie Roosh und will - eben auch aus klarem wirtschaftlichen Interesse - Aufmerksamkeit erheischen und stellt sich knallhart auf die Seite von Männern, die in o.g. Fall Opfer sein können. Von der reißerischen Formulierung mal abgesehen geht das zu weit, es ist aber letzten Endes nur das exakte Spiegelbild vom Aufschrei feministischer Gruppen, die der Ansicht sind PU sei des patriarchisch-heteronormativen Teufels und jetzt ziehen bald vergewaltigenden Horden durch die Unistädte. Ich kenne locker anderthalb Hände voll Männer, mich eingeschlossen, denen PickUp aus einem frauenlosen Leben bis hin zur Jungfräulichkeit zu einem normalen Sexualleben verholfen hat - sei es ein erfülltes Single- und Partyleben mit gelegentlichen Affären oder sei es Heirat, Haus, Hund und zwei Kinder. Da finde ich es erschreckend, wenn so eine eigentlich gute Sache so dermaßen verzerrt dargestellt und verunglimpft wird. Ich kann ja auch nichts dafür, wenn jetzt in Frankfurt ein paar AFCs der Meinung sind, nach bisschen Lesen amerikanischer Lektüre müsse man jetzt die deutschen Einkaufszentren im Daygame mit hartem Kino dauerbesargen.
  12. Dann google mal "Yes means yes." Wenn sie sich nur nicht wehrt ist es schon zumindest unidisziplinarisch nach Campusrecht relevant. Und LMR existiert auch nicht. Man(n) soll explizit fragen ob es jetzt in Ordnung sei, dass man jetzt Sex haben werde. Das widerspricht jedem PU-Grundsatz wie eine Verführung abläuft. Den Zielkonflikt "Frau möchte erobert werden", "LMR überwinden" und solch Regelungen möchte ich nicht aushalten müssen. Da hätte ich ein beim Lay aber ordentliches Bauchweh, wenn ich ich in Gefahr liefe, dass mir am nächsten Tag so etwas vorgeworfen werden könnte.
  13. Ist schon mal jemand auf die Idee gekommen, das Rosh AMERIKANER ist und dort ein ganz anderes Sexualstrafrecht vorherrscht als bei uns? Man stelle sich mal folgende Situation vor. Ein männlicher und ein weiblicher Student sind beide betrunken auf einer Studentenparty. Nach einer Weile kommt sie zu ihm mit nach Hause und er macht sich an sie ran. Sie will erst nicht, weil sie ihn noch nicht wirklich kennt, macht dann aber mit weil schlimm ist gerade auch nicht und war nur LMR. Also an fast jeder Studentenclub jeden Mittwoch ungefähr 5x-10x. Am nächsten Tag ist sie nüchtern, findet das doof was sie da letzte Nacht getan hat und schreit Vergewaltigung. Der Typ wird verurteilt, kommt in ein öffentlich einsehbares Verzeichnis von Sexualstraftätern und hat sein gesamtes Leben verkackt. Vielleicht hat er Glück und fliegt nur von der Uni. Willkommen in der Realität des amerikanischen Sexualstrafrechts. Aus dieser werden dann Leute wie Roosh geboren, wenn sie mit Späße wie der "Yes means yes" Regelung konfrontiert sind. Seiner Forderung, dass Vergewaltigung nicht im Privaten definiert werden dürfe ist natürlich finster krude, wächst aus dem doch an einigen Stellen sehr fragwürdigen amerikanischen Recht. Auf anderer Seite spricht er von "Rape" - der es nach amerikanischen Recht gewesen wäre - weil er die Isländerin, obwohl sie betrunken war, dennoch gevögelt hat. Oder wenn der Freund seine LTR(!) bummst während sie eingeschlafen ist. Legt man diese Maßstäbe an die Definition von "Rape" an, dann bin ich auch schon vergewaltigt worden, wenn ich finster steif nachts um 5 nach dem Club noch bestiegen wurde. Oder ich hätte meine LTR in der ersten Nacht vergewaltigt, denn da waren beide auch gut unterwegs. Jetzt sind wir über zwei Jahre zusammen, wohnen zusammen und planen Kinder. Ich glaub die sieht das folglich anders. Wenn dass dann von Freunden wie NoPegida ausgeschlachtet wird (daher bin ich zu dem Artikeln gekommen) und als Beispiel hergenommen wird, dass das was in Köln passiert ist ja auch pöse weiße Männer zuhauf tun, dann kriege ich einen Hals, denn einen größeren Blödsinn kann man journalistisch eigentlich nicht verzapfen.
  14. Angesichts der Tatsache dass Du allein noch anderthalb Jahre bis zum Master sind Deine Überlegungen eher müßig. Mach den Abschluss und arbeite noch 1-3 Jahre um erste BE zu sammeln. Das steigert auch Deine Chancen im Ausland massiv. Da kannst Du immer noch schauen wie sich die ganze Sache entwickelt. Sind wir dann bei 5 oder 10 Millionen Flüchtlingen kannst Du immer noch abhauen und ich komme gleich mit. Hat sich die ganze Sache dann aufgrund eines Kurswechsels in der deutschen Politik oder weil jemand auf der Balkanroute dicht macht erledigt, wirst Du wegen 1 oder 2 Millionen mehr - schon gar nicht in einem mittelfristigen Zeitfenster - irgendwelche nennenswerten Beeinträchtigungen in Deinem Leben spüren.
  15. Da ich jetzt fast Vollzeit arbeite ist der Plan zunächst 500 EUR jeden Monat wegzulegen. Das heißt bis zur Jahresmitte erstmal das Tagesgeldkonto wieder auffüllen und danach paar BlueChips und ETFs. Haus ist zunächst nicht geplant, dafür sind hier die Mieten zu günstig. Für schlauere Ideen bin ich offen.