Schlagfertigkeit

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Gast lessons

Ich habe unter der Suche nichts passendes gefunden und in der Schatztruhe auch nichts. Wenn jemand ´nen Link hat, dann bitte her damit.

Folgende Situation die Tage auf der Arbeit. Ich treffe eine ca. 10 Jahre jüngere, hübsche Kollegin am Aufzug, die ich flüchtig kenne und interessant finde und sie mich auch. Ich nehme normalerweise die Treppe, sage aber: "Hallo Frau xy, ich fahre auch mit." Und sie so: "Oh, nicht das ich Sie noch verführe...". Bei mir springt sofort das Kopfkino an und ich sage nur "Öhmm, ja". Und sie "...ich meine, dass Sie den Aufzug nehmen statt der Treppe". Und das hat die extra gemacht und die hat´s drauf und ich nicht. Das nervt mich.

Konkret werde ich ihr erstmal das "du" anbieten, sie weiter kennenlernen, etwas mit der Aufzug-Verführungs-Sache herumscherzen und was kommt ist egal.

Meine Baustelle ist die Schlagfertigkeit gegenüber Frauen, die ich interessant finde. Bei Männern oder bei uninteressanten Frauen habe ich kein Problem. Nur bei interessanten Frauen. Ich verlasse die eigene Comfort-Zone schon und mache einiges, bspw. in alltäglichen Situationen bewusst mit Frauen flirten und das läuft alles ganz gut. Aber dieses cocky and funny habe ich überhaupt nicht drauf. Oder so ein Spruch von der Kollegin von wegen "nicht dass ich Sie noch verführe..." das halte ich für ´ne ganz große Kunst, das in dem Moment spontan herauszuhauen. Lernt man das nur durch Praxiserfahrung oder kann man sich das auch irgendwie anders aneignen?

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Ich erkenne mich in Deiner Kollegin grad wieder. Es ist das Spiel mit Worten und ihren Bedeutungen, die Mehrdeutigkeiten. Sprache bringt mir Spaß und ist mehr als nur Mittel zum Zweck. Du springst hier auf die Verführung an und klar, volle Absicht, sie hat ihren Spaß.

Es ist mehr die Freude daran, mit Worten jonglieren zu können. Verwendest Du gern viele verschiedene Begriffe oder neigst Du eher dazu in ähnlichen Phrasen zu reden? Achte mal drauf. Es kommt dann auch noch sehr auf den Ton an.

Wenn ich einen Mann aufziehe, der mich noch nicht gut kennt und er sagt was ganz bestimmt, grinse ich schon mal und lasse ein leichtes ....nich' doch...raus, es ist klar, ich ziehe ihn grad auf. Lächel dabei verschmitzt...und dosiert provokant. Danach habe ich in der Regel volle Aufmerksamkeit.

Übe doch mal was ...nimm Wörter, die Du vielfältig verwenden kannst. Mal als Beispiel auf Händen tragen. Das klingt doch nach Kompliment. Aber was kann man noch alles auf Händen tragen? Erst andeuten, dass Frau gemeint ist und dann weichst Du wie selbstverständlich aus, dass es um was anderes ging. Klarer beruflicher Bezug, aber der Ton ist ne Spur frech dabei. Nur mal so als Beispiel.

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Gast lessons

@ Sunshine, danke für den Link, werde ich mir durchlesen.

@ Keltica: Das habe ich immer wieder bei Frauen gemerkt und bewundert, wie sie mit Worten jonglieren und sich einen Spaß aus Doppeldeutigkeiten machen und ich mag das sehr. Und es bringt mich immer wieder an eine Grenze, weil ich das irgendwie nicht kann. Ich gehe eher rational mit Sprache um und möchte am liebsten einen Sachverhalt auf den Punkt genau treffen. Oder ich nutze die Ironie, um mich und den anderen irgendwie halb-ernst zu neuen Gedankengängen zu bewegen, mit denen man sich dann vielleicht anfreunden kann.

Ein Spiel mit Worten... Klingt interessant. Vielleicht spielt die Kollegin ja mit.

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Ich kann es mir vorstellen und schön wie Du es umschreibst, denn, ich hatte mir mal jemanden zum Spielen ausgeguckt und der schien mir genau wie Du gern spielen zu wollen aber kam über etwas Ironie nicht hinaus. Er ist sehr strukturiert und eher ernsthaft. Eine Schande bei dem Lächeln....und ich hab dann einfach die Befürchtung den zu überfordern. Ich sehe aber wie er grinst, wenn ich gerade in der Gegend umher plätschere.

Probiere es mal. Begleitet von einem sympathischen Grinsen weiß sie auf jeden Fall, es ist nett gemeint. Egal, ob es funktioniert oder nicht.

Anderes Spiel ist das Spiel mit Temperaturen. Wenn sie auftaucht steigt merklich die Temperatur. Aber vielleicht hat auch nur jemand die Tür offen gelassen und darum wurde Dir plötzlich so warm? Immerhin haben wir bald Sommer. Das ist noch duftig und leicht. Das geht neckisch und tut keinem weh.

Es lässt sich sicher üben. Betrachte es mal wie einen kleinen Urlaub für die Seele, die kann mal kurz baumeln. Hast Du früher Teekesselchen gespielt? Ich weiß gar nicht, ob man das heute noch kennt.... Aber so ähnlich geht es hier sicher auch zu.

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Lessons, danke, für die Blumen. Aber es ist doch wie mit allen Dingen, was Spaß bringt, ist keine Mühe. Es ist sicher eine meiner Stärken. Dafür muss ich aufpassen, in manchen Bereichen nicht abzuschweifen und es auf den Punkt zu bringen. Das ist sicher dann das, wo Du gut trainiert bist. Im Arbeitsumfeld kann ich das aber ich muss mich konzentrieren und umschalten. Das geht aber es bringt keinen Spaß. Nur oft ist dort ein Informationsgehalt unnötig und da verwende ich zumindest übliche Standardausdrücke. Für mich ist das eine gefühlte Einschränkung. Ich will nur sagen, ich muss das immer wieder trainieren. Dir fällt das dann sicher eher zu, weil es Deiner Natur entspricht. Beides ist aber erlernbar.

Viel Spaß!

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Viel Lesen (Literatur, nicht das Forum) könnte dir helfen. Ebenso Verweise ich immer wieder gern auf Harald Schmidt und seine legendäre Show. Er kann einfach super mir Sprache und Situationen umgehen, da kannst du viel mitnehmen.

Grundsätzlich geht es ja darum, sich von fixen Denkweisen und Worten zu lösen. Im Endeffekt geht es um eine Art Reframing. Sprich, du setzt ein Wort/Satz/Ereignis/Situation in ein neues Licht.

Weißt du, was ein Mindmap ist? Du gehst von einem Begriff aus, schreibst alle Dinge auf die dir dazu einfallen und setzt diese Begriffe in Zusammenhang. Mit solchen Übungen lernst du Dinge in anderen Zusammenhängen zu sehen und trainierst deine Sprache.

Du wirst am Anfang vielleicht etwas Zeit brauchen, aber nach ein paar Übungen werden dir immer mehr Begriffe einfallen.

Probiere es mal aus. Und falls dir keine Begriffe einfallen mit denen du starten kannst:

Auto, Urlaub, Liebe, Elefant, Schuhe, Feuerwerk, Himmel, kaputt, schnell, lachen, Sonne, Frauen, training, Tränen, essen.

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Meine Baustelle ist die Schlagfertigkeit gegenüber Frauen, die ich interessant finde. Bei Männern oder bei uninteressanten Frauen habe ich kein Problem. Nur bei interessanten Frauen. Ich verlasse die eigene Comfort-Zone schon und mache einiges, bspw. in alltäglichen Situationen bewusst mit Frauen flirten und das läuft alles ganz gut. Aber dieses cocky and funny habe ich überhaupt nicht drauf. Oder so ein Spruch von der Kollegin von wegen "nicht dass ich Sie noch verführe..." das halte ich für ´ne ganz große Kunst, das in dem Moment spontan herauszuhauen. Lernt man das nur durch Praxiserfahrung oder kann man sich das auch irgendwie anders aneignen?

Klingt für mich nach "Aufs Podest stellen"

Ich bin Anhänger der Praxiserfahrung, weil Theorie schlussendlich nichts anderes ist, als das was bereits in dir ist. Schliesslich hast dus drauf wenn du bei uninteressanten Frauen und Freunden kein Problem damit hast. Wozu denn noch Theorie wenn die Fähigkeit vorhanden ist? Verschwendete Zeit

Stell dir die obengenannte Situation im Lift mit einem Kumpel vor was hättest du gesagt?

Cock and funny bedeutet: Du machst dich über ihr Verhalten lustig, ohne sie persönlich anzugreifen. Da ist es auch erlaubt, mal etwas dreister zu kontern.

Eine gute Technik, die ich aus einem Buch habe ist: Sobald ich einen Spruch höre, der mich in eine Ecke drängt nehme ich das ganze und übertreibe bis ins Absurde hinaus. Das kann man auch mal ebenso im Gespräch einstreuen.

"nicht dass ich Sie noch verführe" -> "Sind sie von den Zeugen Jehovas?"

"wie findest du meinen neuen Sommer taint?" -> Du drückst die Hand auf die Haut und sagst: "Eigentlich hab ichs gern blutig."

"Weisst du was mein grösster Traum ist?" - "Die Weltherrschaft an dich zu reissen?"

Vielleicht merkst du, dass bei den Beispielen die Frau gefordert wird. Du gibst nicht einen Konter, du forderst Sie heraus, gibst den Ball zurück. Das kommt nicht von heute auf morgen, aber versuchs mal bei denen Flirts etwas vom Alltag wegzudriften und ungewöhnliche Situationen herbeizuführen, die sie richtig fordert.

bearbeitet von Catbock

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Catbock, nix für ungut, wenn mir ein Mann auf meinen locker flockigen Spruch derart plumpe Antworten servieren würde, dann wäre der in der Abteilung Vollpfosten weg sortiert. Ich glaube, Dir entgehen die feinen Töne gänzlich und das lernt mann auch nicht aus einem Buch.

Der Sinn und Zweck der Aussagen der Frau scheinen bei Dir nicht anzukommen, die sind etwas feinnerviger geartet.

Deine Beispiele sind nicht c&f. Glaub nicht alles, was irgendwo geschrieben steht. Bei Deiner Art findest Du sicher die Frau, die dazu passt, aber beim TE setze ich jede Wette, dass der damit jede Frau mit Stil vergraulen würde.

Ich würde Dich sofort links liegen lassen, ganz schreckliche Antworten, sorry, aber, bei mir wärst Du damit voll verloren.

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Gast

Für Schlagfertigkeit sind mMn. drei Dinge essenziell:

1. Lockerheit bzw. innere Ruhe;

2. Assoziatives Denken;

3. Eloquenz

Mir z.B. hat es an letzteren beiden Punkten nie wirklich gemangelt. Bin eher der sprachlich versierte Mensch als der logisch-naturwissenschaftliche. Wenn man allerdings nicht locker ist - so wie ich früher (und ich arbeite immer noch dran) - hat man durchwegs eine hemmende Blockade, die einen um so machen guten Spruch bringen kann.

Alles ist erlernbar. Lockherheit durch stetigen sozialen Umgang mit Mitmenschen (Stichwort Humor);

Eloquenz und assoziatives Denken durch lesen (zumindest halbwegs) ansprechender Lektüre; das müssen nicht unbedingt klassische Romane, sondern können ebenso qualitative Zeitungsartikel und dergleichen sein.

bearbeitet von Gast

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Gast lessons

Bei "uninteressanten" Frauen ist das Kopfkino abstrakter, es berührt mich nicht direkt. Habs heute mal mit 'ner vergebenen Freundin ausprobiert (ging um "Sahne") und das ist da schon was ganz anderes.

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Naja Keltica erwähnt einen 4. Punkt. Die feinen Töne, also was ist die Message dahinter, der Kontext usw. Das merke ich auch selber, Schemata wie Übertreibung kann man rauf und runter lernen. Nur reicht das nicht, wenn man nicht Dinge wie Kontext, Beziehung usw. mit bedenkt. Sonst wird es schnell plump wie weiter oben demonstriert. Einfach nur antworten können ist die erste Hürde für den nicht Schlagfertigen. Dann muss man sein soziales Gespür noch mit ein beziehen. Und wenn das weg fällt. fällt man auch weg, früher

oder später.

bearbeitet von Stone Cold

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Gast

Ja, was Keltica erwähnt ist auch richtig. Ein gewisses soziales Gespür ist auch wichtig und darauf sollte man auch achten.

Dennoch wird es sich nicht vermeiden lassen, anfangs ins Fettnäpfchen zu steigen, wenn einem Schlagfertigkeit nicht in die Wiege gelegt wurde.

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Catbock, nix für ungut, wenn mir ein Mann auf meinen locker flockigen Spruch derart plumpe Antworten servieren würde, dann wäre der in der Abteilung Vollpfosten weg sortiert. Ich glaube, Dir entgehen die feinen Töne gänzlich und das lernt mann auch nicht aus einem Buch.

Der Sinn und Zweck der Aussagen der Frau scheinen bei Dir nicht anzukommen, die sind etwas feinnerviger geartet.

Deine Beispiele sind nicht c&f. Glaub nicht alles, was irgendwo geschrieben steht. Bei Deiner Art findest Du sicher die Frau, die dazu passt, aber beim TE setze ich jede Wette, dass der damit jede Frau mit Stil vergraulen würde.

Ich würde Dich sofort links liegen lassen, ganz schreckliche Antworten, sorry, aber, bei mir wärst Du damit voll verloren.

Du beziehst das jetzt auf dich, was nicht wirklich hilfreich ist.

Ich wollte dem TE lediglich eine Methode zur Hand geben, womit er es wenigstens schafft schnell eine Antwort zu geben. Dass der morgen rumläuft und wie Goethe mit epischen Romantikphrasen und doppeldeutiger Antwort kontert sollte wohl jedem klar sein.

Man soll sichs am Anfang so einfach wie möglich machen. Plump ist besser als nichts. Der Rest, wie soziale Anpassung, Feinheiten und Gespür kommt mit der Zeit. Wenn man sich darauf versteift irgendwelche humoristischen Erwartungen einer Frau erfüllen zu wollen, hat man sowieso verloren. Und wenn sie nach einem misslungenen Spruch einen verurteilt und davon läuft, dann ist sie eh nicht so toll. (Sorry Keltica ^^)

bearbeitet von Catbock

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Keltica, vielen Dank für deine Antworten. Das hat mich sehr inspiriert vergessene Fähigkeiten wieder aufleben zu lassen.

Vielleicht magst du noch ein bisschen mehr dazu erzählen?

Wann du das einfließen lässt zum Beispiel oder ob es tatsächlich Männer gibt, die damit klarkommen und ähnlich gute Antworten geben können?

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@ Catbock

Die Situation ist hier, dass ein Mann im beruflichem Umfeld eine attraktive jüngere Kollegin um sich hat, die mit ihm leicht flirtet und er überlegt, ob er ihr ein Du anbieten kann. Das hast Du verstanden, ja? Das bedeutet, er kann sich zu keiner Zeit einen plumpen Fehltritt Deiner Liga erlauben. Weil, im besten Fall meint sie, er wäre gerade offenbar krank und schräg drauf. Im schlimmsten Fall erzählt sie das weiter. So oder so sieht man sich immer wieder und nein, dann hält Mann einfach besser die Klappe und lacht nur freundlich und deutlich nett. Das reicht. Sie wird das nicht übel nehmen, Dummbatzigkeit aber sehr wohl.

Ja, man wird nicht immer den richtigen Ton irgendwie treffen, das mag sein, aber man muss sich auch nicht vorsätzlich lächerlich machen und die von Dir vorgefertigten Antworten sind einfach in jedem Zusammenhang für Frauen mit etwas Grips einfach daneben. Also, wenn Du den Autor dieses Machwerkes nicht einordnen kannst, dann überlege Dir doch zunächst wen Du anziehen willst.

Was hier von Bedeutung ist, das ist der Humor, den Schwertbert meine ich, noch mal betont hat. Mann muss vermitteln, dass er an der Situation an sich Spaß hat. Hier ist die Haltung entscheidend und da ist die Frau doch kein Gegner, dem Mann mal beweisen muss wo der Hammer hängt, das ist eine Frau!

Lieber TE, Sahne ist doch ein wunderbarer Aufhänger. Alleine, was man mit der alles so anstellen kann... Und eine gute Bekannte ist ein gute Übungspartnerin, die ist locker und mann selber auch.

@ Herzdame

Doch, es gibt tatsächlich einige Männer, die auch mit Worten kokettieren können. Auch manchmal schriftlich. Das hat einen unsagbaren Reiz, was man da gemeinsam an Bildern zaubern kann, sagenhaft. Die wichtigste Sache ist aber für mich, dass alle sich freuen, wenn ich komme, weil ich so frisch wirke und immer humorvoll bin, sogar, wenn ich frech werde. Es ist wie ein kleiner Urlaub. Auch spreche ich immer ein Lob aus oder ein Kompliment, das ehrlich gemeint ist, wenn ich etwas erlebe, das mich erfreut. Oft unterstützen einen Kollegen mit Informationen und dafür bedanke ich mich. Wenn ich dann ganz herzlich nur mal sage, der Kollege, ob nun gut vertraut oder nicht ist egal, sei ein wirklicher Schatz und er hätte mir so sehr geholfen...man kann hören wie er wächst und einfach nur, weil ich ihn gesehen habe wie er ist als hilfsbereiten und freundlichen Menschen. Wenn ich dann noch feststelle, der duftet gut oder ich mag das Hemd oder die Brille, dann kommt es zu kleinen Spielereien.

Heute Morgen, einer meiner Lieblingskollegen, deutlich älter als ich, ich kenne auch seine Frau. Ich sehe ihn erst etwas später und lache ihn an, er wirkt noch nicht ganz fit. Darum die Frage, ob der Kaffee noch am Rutschen ist...ja. Der ist noch auf dem Weg...und ich lache und meine, dann stubse er sicher jetzt alle Zellen einzeln an. Wir beide freuen uns und er nickt. Kostet nichts und doch haben wir einfach nur Spaß zusammen, fühlen uns wohl und vertraut miteinander. Es kostet nichts aber die Arbeitsatmosphäre in meinem Bereich stimmt. Es gibt eigentlich immer auch eine komische Seite an den Dingen.

Man kann auch mit Wirkungen spielen. Zum Beispiel sagen wie jemand auf einen wirkt und was das bewirken könnte. Ein Kollege hat irgendwas an seiner Optik verändert, das ihn respektabel wirken lässt und man stellt das Fest, man würde ihm daraufhin irgendwas anvertrauen, das einem was bedeutet. Muss ja nicht gleich das Herz sein ;-)

Ich nehme Kollegen auch gern mal in den Arm zur Begrüßung. Absolut nicht wenn eine Partnerin dabei ist, da grüßen wir uns nur kollegial. Solche Übergriffe gönne ich mir nur ohne Damen, die würden das nur in den falschen Hals bekommen.

Wenn ich wirklich mich als Beute präsentieren will, die erlegt werden will, dann bekommen die Augen einen Stellenwert, denn, dann bleibt der Blick anders und länger und intensiver hängen. Einige Männer begreifen das nicht. Aber da ich heute mich auch gern über einen ganzen Raum hinweg mit einem Mann mit den Augen unterhalten mag, muss er das registrieren können, sonst passen wir nicht zusammen.

Ich habe keine besondere Situation, in der ich mich nun ausschließlich so verhalte. Ich lache mit jedermann und jederfrau auf diese Weise, weil es mir eben Spaß macht. Wenn ich in einer Schlange warten muss, ich bin gleich darauf im Gespräch, wir finden was komisch, ich lerne neue Dinge kennen, ich hab eine gute Zeit. Es liegt alles an der Einstellung. Das Leben will genossen werden, Menschen warten nur darauf, dass einer zu lachen und freuen beginnt, sie lassen sich gerne dazu verführen.

Man sollte nur beachten, nie gemein, nie abwertend zu sein. Es ist immer duftig wie ein Kompliment, eher bestärkend, erfreuend, ermutigend. Aber keine Kopfnuss. Vielleicht noch zart erregend. Menschen mögen auch Bilder. Es regt die Vorstellung an. Dann kann frau es sich auch erlauben, mal vorlaut zu sein. Nicht jeder wird das toll finden aber, eines ist sicher.. Frau hat Spaß. Und das sollte sich immer vermitteln, das versteht eigentlich jeder Mensch.

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Wenn ich wirklich mich als Beute präsentieren will, die erlegt werden will, dann bekommen die Augen einen Stellenwert, denn, dann bleibt der Blick anders und länger und intensiver hängen. Einige Männer begreifen das nicht. Aber da ich heute mich auch gern über einen ganzen Raum hinweg mit einem Mann mit den Augen unterhalten mag, muss er das registrieren können, sonst passen wir nicht zusammen.

TE:

Genau das ist es. Ihr Blick sagt Dir mehr als ihre Worte.

Und genau DAS gibst Du zurück. Du sagst nämlich gar nichts (mein erster Gedanke war: "Frau XY, an was Sie so alles denken..."). Nein, Du schaust ihr einfach von oben herab (gehe mal davon aus, Du bist größer als sie) in die Augen und grinst spöttisch. Blick halten, bis sie wegsieht (wird sie !)

Fertig. Mehr musst Du nicht tun.

Das "Du" anbieten kannst Du :-) vergessen. Damit verringerst Du Deinen Wert, bevor sie etwas investiert hat. Du willst doch nicht ihr Freund sein, sondern der Typ, der sie flachlegt. Dazu muss sie Dir einen höheren Wert beimessen, als sich selbst (Stichwort: attraction). Das "Du" vernichtet das !

Und an dieser Stelle gebe ich wieder mal meinen obligatorischen Spruch zum Besten: "Never fuck your crew".

Ich weiß: Manche können es nicht lassen, ich sag's Euch trotzdem immer wieder und wieder...

Gruß

Charon

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Charon, warum meinst Du denn, das wäre nun die geeignete Reaktion? Ich habe den TE schon so verstanden, dass er einfach sein Repertoire erweitern will und genau die von Dir vorgeschlagene Reaktion gerade nicht immer und ewig verfolgen will. Zudem es in diesem Fall auch etwas zu aufgetragen ist.

Wenn das nur ein Flirt leichter Güte sein sollte und dann kommt mehr als von Nöten wird die das nächste Mal einfach nur kurz grüßen und weiter gehen. Ich kann gar nicht genug betonen, dass mann sehr viel Feingefühl benötigt. Leider fühlen sich viele von ein bisschen Aufmerksamkeit so angeturnt, dass sie statt des kleinen Fingers sofort nach der ganzen Hand greifen wollen.

Deine Ausführungen in allen Ehren aber genau das ist klassisch falscher Gedanke sofort und überall in einer Frau das sexuell bereite und unterwerfungsfreudige Wesen zu vermuten. Frauen wollen oft nur ein bisschen Spaß haben und Männer, gerade Kollegen, auch.

Das Stichwort nennt sich Kalibrierung. Nicht Übereifer.

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Was wäre denn die geeignete Reaktion? Darüber ist nicht viel gekommen.

- "gerne"

- "ein unwiderstehliches Angebot"

- "wenn Sie mich sicher in den 3ten Stock bringen"

- "dann habe ich einmal Treppensteigen bei Ihnen gut"

- "und das so früh am Tag"

- "Das ich den Lift nehme bleibt aber unter uns"

Wären verschiedene Dinge die mir einfallen würden.

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Zwanghaft schlagfertig zu sein ist nicht nötig. Es gibt sehr stille Männer oder solche die einfach 'nur' mit einen eindringlichen Blick + dem leisesten Lächeln und dann fast schonblächerlich knappen oder zumindest harmlosen Kommentaren/Antworten/Statements/Fragen punkten.

The strong silent type...den viele Frauen extrem attraktiv finden. Aber auch das kann man nicht kopieren, wenn man eher der humorvolle, eloquente oder einfach kommunikative Typ ist.

Du solltest nicht versuchen punktuell schlagfertiger zu sein, sondern einfach sehr viel häufiger mit hübschen Frauen flirten. Dann wirst du bald nicht mehr das Gefühl haben du müsstest jetzt performen.

Wenn du dich in der Gegenwart hübscher Frauen unsicher fühlst, dann hast du diese Seite in dir vernachlässigt.

Ihr zweideutiger Kommentar hätte dich belustigen/erregen sollen, wenn du auf sie stehst. Und das musst du nicht zwangsläufig mit einer ultra coolen, schlagfertigen Antwort kontern.

Der Trick dabei ist diese Situationen so alltäglich wie ein lustiges Gespräch mit einem guten Kumpel werden zu lassen.

Die Aufregung, die Neuartigkeit und das Lampenfieber in derartigen Situationen sorgt bei den meisten Männern dafür, dass sie genau in die entgegengesetzte Richtung steuern;

- Sie sind unfreiwillig angespannt

- Versuchen zu 'performen'

- Wollen lustig, cool, eloquent, schlagfertig, erfahren, selbstbewusst etc. zu sein

- Ihr natürlicher Charme/Humor wird durch diese zunächst (nach 100 derartigen Situationen bist du bereits 10 Mal so locker) emotional stressigen Situationen überlagert

Der wirklich effektivste Weg dies zu ändern ist dich genau solchen Situationen bewusst auszusetzen.

Es gibt einen ganz einfachen Test, der jedem Mann sofort zeigt, wie natürlich und selbstverständlich das Ansprechen/Flirten/Komplimentieren für ihn ist.

Stell dich in das Zentrum deiner Stadt, schließ deine Augen und atme ein paar Mal tief ein und aus. 'Free your mind...' so, wie Morpheus das Neo erklärte.

Öffne deine Augen und such die nächste wirklich attraktive Frau und beobachte dich ganz genau dabei, was für Assoziationen du bei der Vorstellung sie einfach anzusprechen hast. Etwa mit einem Standardopener.

Denkst und fühlst du jetzt z.B.;

- Ich weiss nicht...

- Ich fühle mich nicht gut bei dem Gedanken

- Das ist peinlich

- Was ist, wenn dies oder das 'passiert'

- Ich weiss nicht was ich sagen soll

- Wie wird sie wohl reagieren, sicher störe ich sie

- Das ist ihr sicher unangenehm

- Andere Leute hören mich und 'reagieren' negativ

...fühlst du also am Ende der Gleichung keine freudige Erwartung, kein 'inneres Lächeln,' wird der erregende Gedanke einer fremden, hübschen Frau in die Augen zu gucken und ihr zu sagen 'du siehst wirklich toll aus in diesem Kleid...hat dir das heute schon jmd. gesagt...' von den oben stehenden Zweifeln und negativen Assoziationen so weit überlagert, dass du dich kaum überwinden kannst sie anzusprechen, dann hast du in der Vergangenheit zu oft 'Nein, ich kann das nicht' gesagt.

Der Trick ist es trotzdem zu tun. Bewusst, regelmäßig und enthusiastisch. Die größte Überwindung existiert vor der Erleuchtung, dass es unglaublich und fucking aufregend, spaßig und addictive ist, dein romantisches Interesse so direkt, selbstverständlich und mutig zu kommunizieren.

Diese Erleuchtung tritt früher oder später ein. Meist sehr schnell. Ich fühlte mich bereits beim ersten Versuch fantastisch. Obwohl ich vorher noch nie wirklich (subjektiv) attraktive Frauen einfach so angesprochen hatte. Und ich war wirklich krass nervös, verschluckte mich, wurde rot und meine Knie fühlten sich wie verdammter Wackelpudding. Und natürlich bekam ich einen Korb.

Aber ich erlebte selbst (kognitiv und - viel wichtiger - emotional) dass es wirklich überhaupt gar keine Rechtfertigung für diese Angst oder Grund zur Sorge gab.

Zunächst durchlebt man bei derartiger brutaler Ehrlichkeit ein Wechselbad der Gefühle. Wir sind die krassesten Gewohnheitstiere. Und trotz intensivster positiver Assoziationen (Aufregung wie beim ersten Mal Achterbahn fahren, Nervenkitzel, Erregung, etc.) wird dir dein bisheriges Verhalten energisch raten, dich diesen am Anfang so stressigen Situationen zu entziehen. Sie zu vermeiden.

Diese Programmierung wird dir raten nichts zu tun, was sich nicht sofort gut, bekannt und sicher anfühlt.

We fear what we don't know.

Und diese Angst und Programmierung ist extrem kurzsichtig. Sie entscheidet situativ und in Nanosekunden, ob ein gewisser Input gut oder schlecht ist.

Hier kommt deine Lebenserfahrung ins Spiel und das Wissen, dass viele selbst fantastische Dinge nur zu Beginn unangenehm erscheinen. Die banalste Analogie wäre hier etwa der sprichwörtliche Sprung ins kalte Wasser. 10 Sekunden später ist das Wasser einfach nur erfrischend und man fühlt sich lebendig.

Überwinde dich für dich hübschen Frauen genau und direkt zu zeigen, dass du auf sie stehst. So lange, bis du nur noch positive Assoziationen hast, wenn du dir vorstellst ihnen dein Interesse zu zeigen.

Dann wirst du deinen narürlichen Charme ganz selbstverständlich spielen lassen und eine Frau die dich am Fahrstuhl vorsichtig anflirtet ist genauso normal, wie mit einem Kumpel zu albern.

Das wirkt extrem attraktiv auf Frauen. Und du wirst nie wieder überlegen wie du schlagfertiger sein könntest. Denn du sagst ganz genau das, was du wirklich denkst und fühlst und wirst auch nie wieder Angst davor haben, dass dir nichts mehr einfällt.

Bei deinem Kumpel weisst du auch stets was du sagen könntest ohne überhaupt bewusst nachzudenken.

Sieh dir die Schatztruhe an. Vor allem zunächst Beiträge zum inner game. Was für mich eine regelrechte Erleuchtung war, ist eine Rekalibrierung deiner Erwartungshaltung.

Hierbei uberträgt man ein bereits und eigentlich jedem Menschen geläufiges Konzept:

'Geben' ist sogar noch erfüllender als zu 'nehmen' und fühlt sich für alle Beteiligten fantastisch an, egal was 'danach' folgt.

Visualiesiere und durchlebe Augenblicke in denen Menschen - egal wer - dir ein ehrliches Kompliment gemacht hat. Etwa eine Oma die dir im Vorbeigehen sagt 'junger Mann, sie sehen wirklich sehr schick aus in diesem Anzug...'

Erinnere dich daran wie toll sich das anfühlt und - viel wichtiger - wie geil das Gefühl ist einen anderen Menschen auf diese Art zu bereichern. Egal ob du deiner Mama, einem Kumpel, einem Kind oder einer hübschem Frau so etwas wundervolles 'gibst'.

Du denkst und füst direkt vor dem Ansprechen (oder allgemein Komplimentieren) also nicht 'ich muss jetzt irgendwas kriegen oder erreichen, sondern lässt einen dieser bereichernden Momente des 'gebens' revue passieren und stellst dir vor wie gut sich so etwas für einen anderen Menschen anfühlen wird.

'Dieser so süßen Frau werde ich jetzt eine Freude machen.'

Mit diesem sehr positiven Gefühl sprichst du sie an. Ohne Erwartungshaltung, sondern um sie - und somit zwangsläufig auch dich - zu bereichern.

This is one fundamental aspect of inner game...

Good Luck & and remember to 'give'! ;)

bearbeitet von lowSubmarino

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Bildung hilft.

Kuck dir Cabaret, Comedians (nu nicht unbedingt Mario Barth, aber ggf ältere Kaliber, wie Pispers oder von der Lippe) usw an..

Alle Arbeiten mit cleverem Wortwitz. Da kann man sich was ausleihen und irgendwann kommt man auch selbst drauf, wie man Wort jonglieren kann.

Aber wie mein Vorredner sagt, es ist kein Zwang.

Doch, es gibt tatsächlich einige Männer, die auch mit Worten kokettieren können. Auch manchmal schriftlich. Das hat einen unsagbaren Reiz, was man da gemeinsam an Bildern zaubern kann, sagenhaft.

Ist das so? Dabei ist das doch recht einfach.

bearbeitet von Noodle

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Gast lessons

Was wäre denn die geeignete Reaktion? Darüber ist nicht viel gekommen.

- "gerne"

- "ein unwiderstehliches Angebot"

- "wenn Sie mich sicher in den 3ten Stock bringen"

- "dann habe ich einmal Treppensteigen bei Ihnen gut"

- "und das so früh am Tag"

- "Das ich den Lift nehme bleibt aber unter uns"

Wären verschiedene Dinge die mir einfallen würden.

Cool, so stelle ich mir das vor! "Das bleibt aber unser Geheimnis..." oder wenn einem spontan nix einfällt, dann einfach "gerne" oder "klingt gut".

Zu den anderen Ideen:

Kabarett gucke ich schon, ist aber meistens politisch und die populären Comedians sind mir zu flach. Aber die Richtung war schonmal gut. Ich achte jetzt einfach ´mal bewusst auf die Songtexte, die Musik läuft eh nebenher im Autoradio und die Texte handeln meistens von Liebe bzw. Sex.

Keltica hat das schon ganz gut beschrieben. Es geht einfach darum, sein Repertoire zu erweitern ohne da jetzt ´ne Wissenschaft d´raus zu machen sondern einfach so nebenher und ein bisschen Spaß bereiten.

Und zwar outcoming independend oder wie das heisst. "Never fuck the company" passt deswegen überhaupt nicht, abgesehen davon, dass ich den Spruch für Quatsch halte. Und die Idee, dass mein Wert davon beeinflusst sein könnte, ob ich jemandem das "du" anbiete, finde ich völlig absurd.

@Lowsubmarino: Ich habe mich hier schon ein wenig eingelesen und verstehe deinen Ansatz bzw. die Idee des Streetgames. So weit bin ich aber noch nicht bzw. habe da im Moment noch zu wenig Energie für oder zu viel Angst. Ich werde erstmal einen Status erreichen, wo es für mich normal ist, im Alltag herumzuflirten und Spaß zu haben. Hat übrigens m.E. ein bisschen was mit den hier im Forum beschriebenen Routinen zu tun, nur halt keine Standardroutinen, sondern eine Gewöhnung daran, Grenzen auszutesten und mit Worten zu spielen. Mit einer anderen Kollegin gings heute um Nummern und wir haben mit der 69 herumgespielt. Das macht einfach Spaß, ist unverfänglich und sozial verträglich.

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Ich bin leidenschaftlicher Fan von Jochen Malmsheimer und Rainer Brandt (Synchronisator von den Terence Hill Filmen / Die Zwei usw ), die beiden sind genau richtig wenn es darum geht, dein Vokabular zu erweitern. Ich hab mich stark von denen prägen lassen.

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