Marketingtipps für Kleingewerbe gesucht

16 Beiträge in diesem Thema

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Servus zusammen,

 

Da ja hier einiges an Content und kompetenten Menschen vertreten ist möchte ich mal beraten lassen. Ich hab nebenhei ein Kleingewerbe als DJ laufen. Is die letzten Jahre ziemlich eingeschlafen weil ich meine Zeit lieber anders genutzt habe und weil ich keine Muse mehr hatte mich bis morgens um 5 in nen Club reinzustellen. Die letzten Jahre hab ich ab und an auf Hochzeiten, Firmenfeiern oder sonstigen Events aufgelegt ausser Clubs eben. Mittlerweile machts mir wieder mehr Spass und möchte nun in dieser Nische wieder mehr machen (also alles ausser Clubs).

Nun war es zu meiner aktiven Zeit so dass ich keine Werbung in irgendeiner Form benötigt hätte, lief alles über Mundpropaganda und Kontakte, hat funktioniert aber eben nur für die Clubs. Was anderes wollte ich damals eh nicht machen.

Wenn ich das Ganze nun wieder anziehen möchte dann muss ich auch dafür sorgen dass mich die Leute finden, sprich Visitenkarten, Internetauftritt, Googlesuche usw..

 

Frage Nummer eins (werden sicher im Lauf der Zeit noch mehr):

- Eine Bekannte die irgendeinen Kurs besucht hat (Visitenkarten Gestaltung etc..) hat mir ein paar Tipps gegeben. Die waren allesamt recht einleuchtend bis auf einer. Ich hatte die Idee auf den Visitenkarten einen Firmennamen zu drucken (Firmenname hatte ich davor nie benötigt da Mundpropaganda, Gewerbe is ganz normal auf meinen Namen angemeldet) als Eyecatcher, dann meinen Namen etc. Ich fand das wirkt seriös und professionell Sie meinte ich soll lieber direkt meinen Namen drauf drucken denn ein Firmenname wäre zu unpersönlich und ich verkörpere ja die "Firma". Meine Meinung war dass das eher nach Unprofesionellen Hinterland DJ aussieht ala "DJ Rainer Huber".

 

Dazu wollte ich mir mal Eure Meinung anhören. Wer ausserdem noch irgendwelche Tipps hat zum Thema Werbung, Marketing, Internetauftritt etc.. immer her damit.

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Geh da mal gedanklich anders dran: 

Wer ist Deine Zielgruppe / Deine Zielgruppen. Wie gehen die vor, wenn sie einen DJ suchen. Da hast Du Empfehlungen. Was noch? Einfach mal analysieren, befragen. Dann kannst Du Dir Wettbewerber anschauen und mal beobachten, wie die Werben. I.d.R. machen die dauerhaft nichts, was überhaupt nicht funktioniert. 

Wir haben z.B. mal eine Hundebetreuung + Gassigehservice dadurch zum Laufen bekommen, indem wir 

- alle Aushänge in Lebensmittelläden in der Region genutzt haben
- alle Plattformen im Internet mit Inseratsmöglichkeiten verwendet haben
- Kleine Klappvisitenkarten mit Ständer bei den Tierärzten und im Tierheim aufgestellt haben. 
- Dito in Tierläden und im Tierheim sowie bei Hundeschulen. Zusätzlich mit Hundeschulen Kooperationen aufgebaut
- Presse angerufen und sie von dem Ding berichten lassen. 

Dazu dann beim Spazierengehen jeden Hundebesitzer angesprochen und ihm eine Karte gegeben. Einen Hundetreff organisiert und dort die Leute ebenfalls mit Karten zum Verteilen ausgestattet. 

Also einfach versucht, überall wo so ein Hundebesitzer rum läuft zu streuen. Später dann die Sachen die gut liefen, gepushed. Urlaubsbetreuung kam z.B. zu 95% über das Internet. URL in die Plattformen. Kleine Webseite. 

Vorteil bei Clubs (und auch bei dem Gassigehservice) ist halt, dass Du eigentlich sobald Du den Kunden hast, immer wieder Nachfolgegeschäft hast. Das geht bei Hochzeiten nicht. Aber irgendwo müssen die ihren DJ ja auch her bekommen. Das einfach mal untersuchen und schauen, ob man da regional werben kann. 

Empfehlungen / Mundpropaganda ist aber sicher der Schlüssel. Bis dahin ist das Arbeit und wird ne Weile dauern, bis es läuft. 

Spontan würde ich da ne Webseite machen und schauen, dass man Dich mit den typischen Suchbegriffen + Ortsangaben findet. Alles andere wäre Step I. 

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vor 42 Minuten schrieb Doc Dingo:

- Eine Bekannte die irgendeinen Kurs besucht hat (Visitenkarten Gestaltung etc..) hat mir ein paar Tipps gegeben. Die waren allesamt recht einleuchtend bis auf einer. Ich hatte die Idee auf den Visitenkarten einen Firmennamen zu drucken (Firmenname hatte ich davor nie benötigt da Mundpropaganda, Gewerbe is ganz normal auf meinen Namen angemeldet) als Eyecatcher, dann meinen Namen etc. Ich fand das wirkt seriös und professionell Sie meinte ich soll lieber direkt meinen Namen drauf drucken denn ein Firmenname wäre zu unpersönlich und ich verkörpere ja die "Firma". Meine Meinung war dass das eher nach Unprofesionellen Hinterland DJ aussieht ala "DJ Rainer Huber".

In Bezug auf einen DJ würde ich generell sagen, dass es verschwendetes Potential wäre, aus deiner Firma nicht eine Art Marke inklusive Namen zu machen. Markennamen ( DJ  ) sind nunmal einprägsamer und leichter zu verbreiten, als ein Personenname. Vor Allem, wenn du versuchst, viele Medien zu benutzen.  Stichpunkt Professionalität ist das differenzierter zu betrachten, im Bereich von Firmen/Hochzeiten wirkt ein 'normaler' Name unter Umständen seriöser, jedoch ist in dieser Branche ein solches Pseudonym als Standard zu betrachten und könnte Professionalität suggerieren. 

Um auf Neices Post einzugehen - Die Kontaktpunkte erforschen. Bei dir würden mir da in erster Linie bspw. die Locations einfallen. Mir ist bekannt, dass viele Hochzeitslocations/Partylocations feste DJ's haben. Und selbst wenn du daran kein Interesse hast, wäre ein Vorsprechen hier mit Sicherheit von Vorteil. Vielleicht kannst du dort einige Visitenkarten hinterlegen oder zumindest Know-How sammeln, über welche Kanäle deine Zielgruppe nach DJ's sucht. Nächster Kontaktpunkt wären beispielsweise Hochzeitsplaner. Hier Kooperationen zu gewinnen wäre für dich natürlich sehr cool.

Zum Marketing für Firmen - Aus der Sicht eines Einkäufers: Google. Hier bringen dir Kontakte vrsl. sehr wenig, da du diese in derartig vielen Firmen sammeln müsstest - das wird sich nicht lohnen. In einer Firma wird sich mit solchen Dingen entweder jemand aus dem operativen Einkauf damit beschäftigen, oder konkret die Eventabteilungen ( Public Relations what ever ). Sich bei den einzelnen Leuten zu platzieren halte ich für kaum möglich, außer bei wirklichen Großunternehmen, bei denen häufiger Events stattfinden. Also wieder: Google, für andere Medien haben die Leute keine Zeit und keinen Kontaktpunkt. Da wird DJ in XYZ reingehauen und die ersten 3- 4 Ergebnisse betrachtet. Ich habe von Google und deren Mechanismen keine Ahnung wie man sich da am besten platziert, aber wieder in Einkäufersicht: Ansprechendes und einfaches Layout, Person vorstellen, Referenzen ( In Firmen sehr wichtig ) nennen, Angebot präsentieren mit klaren Fakten. Ohne Website hättest du bei uns im Einkauf eigentlich kaum eine Chance, außer du schließt dich einfach einer größeren Agentur an, welche dir die Aufträge zukommen lässt.

Zum Marketing für die Privatleute - habe ich oben ja schon einige Kontaktpunkte genannt. Würde ich hier sogar als relevanter ansehen, als Google. Ein Kumpel von mir hat beispielsweise mit 20 ein kleines Unternehmen gegründet, welches er derzeit erfolgreich neben dem Studium betreibt - Zielgruppe Videographie/Produktdesign/Social Media Zeug im Fitnessbereich. In Bezug auf Marketing macht er vieles richtig: Kontakte in der Branche Fitness gesammelt ( wären bei dir eben Hochzeitsplaner, Locations, Eventagenturen u co. ), da gute Leistungen erbracht, diese Leistungen wieder beworben ( Social Media, Referenzen auf der Homepage - könnten bei dir beispielsweise kleine, aber gut gemachte, Videos sein, welche du auf einer Hochzeit drehst ) und er wurde dann immer weiter empfohlen, hat übrigens unter anderem Jobs auf Hochzeiten erhalten und hat mittlerweile eine sehr aktive Kundschaft, welche ihn überall weiterempfiehlt. Wenn du Interesse hast, schick ich dir auch mal per P/N seine Website, da er hier einen wirklich guten Job in Sachen "Wie verkaufe ich mich" gemacht hat. Wenn auch mit etwas mehr Social Media, als es bei dir der Fall sein wird.

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Wusst ichs doch das man auf das Puf zählen kann ;-) Vielen Dank für eure Antworten schon mal.

Das Thema wie findet mich meine Zielgruppe habe ich schon überlegt, daher die Frage wegen dem Namen. Die meisten finden mich nach wie vor über Mundpropaganda zum Größtenteil, daran wird sich auch nix Grundlegendes ändern aber die anderen möchte ich mal versuchen abzufischen. Das Vorgehen ist m.M.n. ziemlich sicher immer das selbe:

sich im Bekanntenkreis informieren -> Internetauftritt begutachten -> Kontakt herstellen usw... So würde ich es machen.

Wenn keiner im Bekanntenkreis nen Tipp hat -> Googlen z.b. Hochzeits DJ Hannover oder so -> Internetauftritt begutachten usw..

Der Punkt "Internetauftritt begutachten" fällt bei mir im Moment weg da keiner vorhanden. Ich denke dadurch verschenke ich auch viele Kontakte weil sich viele Leute erstmal ein Bild machen wollen bevor sie mir schreiben oder anrufen. Wurde mir vorhin in einem Kundentelefonat wieder bestätigt, würde ich auch machen, man will ja ein ungefähres Bild von dem anderen in der Leitung. Wie bei NC im OG, davor läuft alles über visuelle Wahrnehmung und Bauchgefühl ;-)

Was das weitere Vorgehen betrifft sieht mein Plan im Groben folgendermaßen aus:

- Namensfindung (Firmenname vs. Normaler Name, da geh ich später nochmal drauf ein)

- Internetauftritt machen

- Branchenbezogene Kontakte herstellen -> Hochzeitsplaner  ( @Virez die Idee mit dem Hochzeitsplaner find ich gut, hatte ich vollkommen übersehen, Danke!!) Brautkleidgeschäfte Visitenkarten auslegen, evtl. mal nen Stand auf ner Hochzeitsmesse mieten aber da muss ich mich noch genauer informieren, Hochzeitslocations Kontaktieren und Visitenkarten auslegen .....joa......mehr fällt mir grad nicht ein.

 

Internetauftritt, Visitenkarten usw...mache ich logischerweise nach der Namensfindung / Entscheidung. Ohne Name is ja doof ;)  Meine Überlegung war n Mittelding aus Fimenname und DJ Name (Reiner DJ Name finde ich bei Hochzeiten komisch, also finde ich jetz rein subjektiv) spontan fällt mir z.b. ein

"Fun Records DJ Entertainment" und dann ne Zeile drunter

"Max Mustermann Event-DJ" oder "Max Mustermann Event & Veranstaltungs-DJ"

(Mir ist klar das Event & Veranstaltung ein und das selbe sind aber ich dachte mir gerade dass es vom Klang her gut rüber kommt)

 

is jetz nur mal so aus der Hüfte geschossen. Also dass quasi ein DJ/Firmenname als erstes dransteht welcher eine gewisse Professionalität vermittelt, dann mein Name damit ein persönlicher Bezug vorhanden ist. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Wenn das dann steht -  Visitenkarten drucken lassen, Internetauftritt und die anderen Schritte einleiten.

Ich wollte jetz mal alles Step by Step angehen unter (eurer) fachkundigen Beratung / Brainstorming.

Also wegen dem Namen, was ist Eure Meinung dazu?

 

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DJ Ötzi
Hochzeiten und andere Späße

Griffig beschreibend ist gut - das soll sich jemand merken und im Suff wieder abrufen können. Deine Beispiele oben sind zu sperrig, "DJ" reicht, jeder weiß was gemeint ist. Echter Name muß auch nicht schlecht sein, so läßt du viele Möglichkeiten offen, wenn du das mal in eine andere Richtung ausbauen willst. Hast PM.

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So wie Jingang.

1. Zeile: DJ + "passender Name". Passender Name, der zu deinem Angebot passt. DJ xXElectroStylaXx eher unpassend für Hochzeit. DJ Ötzi eher unpassend für HipHopClubs.
2. Zeile: Dein Angebot: Hochzeiten und andere Späße. Wenn dort nur Hochzeiten steht, würde ich dich bei einem Geburtstag nicht anrufen.
3. Zeile: Kontaktdaten. Einmal für Anrufen, einmal für Anschreiben.

Homepage inkl. Sets für dein Angebot darauf aufbauen. 1 Set Hochzeit, 1 Set Geburtstag.

Google finde ich nicht nützlich. Du hast pro Monat maximal 4 Termine.
Jeder Topplatz für "hochzeit dj stadt" geht an weltklassejungs.de.

Guter Freund ist Hochzeitsfotograph. Ausgebucht für 2017 und 2018 komplett mit knapp 30 Hochzeiten. Nur MundzuMund.

 

bearbeitet von saian

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vor 17 Stunden schrieb Doc Dingo:

Servus zusammen,

 

Da ja hier einiges an Content und kompetenten Menschen vertreten ist möchte ich mal beraten lassen. Ich hab nebenhei ein Kleingewerbe als DJ laufen. Is die letzten Jahre ziemlich eingeschlafen weil ich meine Zeit lieber anders genutzt habe und weil ich keine Muse mehr hatte mich bis morgens um 5 in nen Club reinzustellen. Die letzten Jahre hab ich ab und an auf Hochzeiten, Firmenfeiern oder sonstigen Events aufgelegt ausser Clubs eben. Mittlerweile machts mir wieder mehr Spass und möchte nun in dieser Nische wieder mehr machen (also alles ausser Clubs).

Nun war es zu meiner aktiven Zeit so dass ich keine Werbung in irgendeiner Form benötigt hätte, lief alles über Mundpropaganda und Kontakte, hat funktioniert aber eben nur für die Clubs. Was anderes wollte ich damals eh nicht machen.

Nimm dir mal das google Adwords keyword tool und versuche die unterschiedlichsten suchphasen einzutippen und zu analysieren (welche ein potenzieller Kunde eintippen könnte) um dich zu finden. Analysiere deine Konkurrenz und den Wttbewerb. (Niedrig/Mittel/Hoch)

Eine gute Webseite bräuchtest du selbstverständlich auch. Mit Videos welche verkaufen. Du musst dich perfekt verkaufen können. 

Teste Google Adwords, vielleicht ist es sogar bei dir eine kleine Nische und du kannst über deine Webseite mit einem kleinen werbebudget von villeicht 600€ pro monat (20€ pro Tag oder evtl. ein 30€ am Tag) mehrere lukrative Aufträge gewinnen welche dir mehrere tausend € bringen können. Wenn du das richtig konfigurieren kannst und auch Nachfrage vorhanden ist sollte das eigentlich schon lukrativ sein für dich.

Einer meiner Freunde ist ein DJ welcher im NikkiBeach arbeitet. Der Travelt immer zwischen Spanien und Thailand. Der hat eine gute Reichweite auf Facebook in seinem privaten Profil aufgebaut. organisch versteht sich. Das hilft dir auch. Aber du willst es ja mehr als Nebenverdienst machen. @Neice Ansonsten sind die empfohlenen lokale Maßnahmen auch sehr gut, musst sie ja nur noch auf deine Zielgruppe anpassen.

Zum Namen solltest du DJ XXXX auf die Karte printen. Wer dir da zum Firmennamen rät hat dein Geschäftsmodell nicht verstanden.

Wenn ich wie so oft recht hatte musst du mir jetzt jeden Monat einen ausgeben, dann mal Prost

 

bearbeitet von qan

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vor 18 Stunden schrieb Doc Dingo:

Frage Nummer eins (werden sicher im Lauf der Zeit noch mehr):

- Eine Bekannte die irgendeinen Kurs besucht hat (Visitenkarten Gestaltung etc..) hat mir ein paar Tipps gegeben. Die waren allesamt recht einleuchtend bis auf einer. Ich hatte die Idee auf den Visitenkarten einen Firmennamen zu drucken (Firmenname hatte ich davor nie benötigt da Mundpropaganda, Gewerbe is ganz normal auf meinen Namen angemeldet) als Eyecatcher, dann meinen Namen etc. Ich fand das wirkt seriös und professionell Sie meinte ich soll lieber direkt meinen Namen drauf drucken denn ein Firmenname wäre zu unpersönlich und ich verkörpere ja die "Firma". Meine Meinung war dass das eher nach Unprofesionellen Hinterland DJ aussieht ala "DJ Rainer Huber".

Doc Dingo Entertainment

Zwei Fliegen mit einer Klappe...Name, Dein echter (persönlich)...Firma (seriös)...bingo bongo

PS: Sollte einen runden Singsang klang haben beim aussprechen.

LeDe

bearbeitet von LeDe

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vor 1 Stunde schrieb qan:

Wer dir da zum Firmennamen rät hat dein Geschäftsmodell nicht verstanden.

Der DJ Firmenname war meine Idee weil ich eben nicht "DJ Norbert" oder "DJ Crackstyla" auf der Visitenkarte stehen haben wollte. Der Gedanke war dann "DJ Name allein is mir zu Affig, wirkt auch mich persönlich nicht seriös, Max Mustermann DJ is mir zu langweilig" und dadurch bin ich auf die Idee mit dem DJ Firmenname gekommen. Firmenname = Seriös/Professionell

Also sowas in der Art

http://www.djbayern.de/

https://www.weltklassejungs.de/

Dass ich alleine bin muss ja keiner wissen. Joa, das war so mein Gedankengang dazu, ich hoff man kann es nachvollziehen. Wie gesagt, war nur ne Idee, Da nun doch einige eine Gegenargumentation gebracht haben überleg ich mir das nochmal.

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vor 1 Stunde schrieb Doc Dingo:

Der DJ Firmenname war meine Idee weil ich eben nicht "DJ Norbert" oder "DJ Crackstyla" auf der Visitenkarte stehen haben wollte. Der Gedanke war dann "DJ Name allein is mir zu Affig, wirkt auch mich persönlich nicht seriös, Max Mustermann DJ is mir zu langweilig" und dadurch bin ich auf die Idee mit dem DJ Firmenname gekommen. Firmenname = Seriös/Professionell

Also sowas in der Art

http://www.djbayern.de/

https://www.weltklassejungs.de/

Dass ich alleine bin muss ja keiner wissen. Joa, das war so mein Gedankengang dazu, ich hoff man kann es nachvollziehen. Wie gesagt, war nur ne Idee, Da nun doch einige eine Gegenargumentation gebracht haben überleg ich mir das nochmal.

Hi Doc,

ich glaube schon das es gerade als Dj sinn macht sich ein Namen herauszusuchen der leicht einprägsam ist und dich nach aussen hin so zu vermarkten, weil du vermarktest dich ja als Person und nicht deine Firma wie "Carglas".

Aber es so zu priorisieren braucht man eigentlich auch nicht da schlussendlich die Auftragslage und deine eigentliche Arbeit über Erfolg und Misserfolg entscheidet und der Name dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen wird.

Wenn ich dich empfehlen würde, dann würde ich sagen ruf den DJ XY an der macht das echt spitze, aber es ist ja auch nur meine Meinung...

bearbeitet von qan

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vor 10 Stunden schrieb Doc Dingo:

Der DJ Firmenname war meine Idee weil ich eben nicht "DJ Norbert" oder "DJ Crackstyla" auf der Visitenkarte stehen haben wollte. Der Gedanke war dann "DJ Name allein is mir zu Affig, wirkt auch mich persönlich nicht seriös, Max Mustermann DJ is mir zu langweilig" und dadurch bin ich auf die Idee mit dem DJ Firmenname gekommen. Firmenname = Seriös/Professionell

Also sowas in der Art

http://www.djbayern.de/

https://www.weltklassejungs.de/

Dass ich alleine bin muss ja keiner wissen. Joa, das war so mein Gedankengang dazu, ich hoff man kann es nachvollziehen. Wie gesagt, war nur ne Idee, Da nun doch einige eine Gegenargumentation gebracht haben überleg ich mir das nochmal.

In der Provinz, wo ich aufgewachsen bin, gibt´s auch so einige DJs à la "DJ Dieter", "DJ Patti" , "DJ Fatti", "DJ Detlef", "DJ sämtliche Abwandlungen eines Vornamens" you name it. Das wirkt auf mich immer irgendwie lächerlich, beta-mäßig, billig und bitchig, wie ein nicht altern wollender Rockstar, der in der Vergangenheit backen geblieben ist. Zugegeben, einer von den genannten DJs hat trotz seines hohen Alters immer ziemlich heiße und blutjunge Ebony-HBs am Start. 

Von der Warte her finde ich es besser, und v. a. cooler sich entweder einen Spaß draus zu machen und sich z.B. "DJ Ja, ich habe auch Rihanna" oder  "DJ Cougar Hunter",  "DJ Dirty Detlef" o.ä. zu nennen wenn man auch z.B. auf Kronjuwelenhochzeiten spielt, aber selbst das ist irgendwann ausgelutscht.

Hab selbst in meiner Hobby-Musiker- und DJ-Laufbahn im HipHop und Electrobereich, die leider grad auf Trocken-Eis liegt, so einige Band- und DJ-Namen durch, die für eine bestimmte Zeit ganz witzig waren, aber eben nur für einen bestimmten Zeitraum. Habe erst letztes Wochenende zwei alte domains löschen lassen, die ich nur so aus sentimentalen Gründen aus der Vergangenheit mitgeschleppt hab und jahrelang bezahlt hab, ohne dass sie noch geschäftstüchtig gewesen wären, die Seiten waren schon fast so eine Art HTML-Bibel.

Eine Marke zu etablieren, in der der Begriff "DJ" (für einen  PUler steckt da ja schon eine gewisse Doppeldeutigkeit drin) irgendwie vorkommt, ähnlich wie die zwei Seiten, die du da verlinkst hast, wirkt für mich persönlich auch noch am ehesten langlebig, professionell und seriös. So kann man sein Angebot ohne Probleme erweitern, du könntest z. B. Klone von dir oder Roboter spielen lassen, falls zwei Termine auf das gleiche Datum fallen...

"Fun Records DJ Entertainment"  find ich echt nicht schlecht

oder "DJ Doc Dingo - Ihr Fachmann für gelungene Tanzveranstaltungen" oder whatever...

Ich würde als Kriterien bei der Namensfindung wirklich die Langlebigkeit, Seriosität und Coolness mit einbeziehen, meinen Sohn würde ich auch nicht unbedingt...nennen

Dann würde ich würde bei Namensfindung gleich n Domaincheck parallel betreiben, ob dein Wunschname noch frei ist. Die Endung .de ist wohl noch am preiswertesten, aber mittlerweile gibt es so viele geile domain-Endungen wie .club oder .meet , die sich geschickt in eine Marke einbauen lassen, aber teilweise happig teuer sind. Übrigens gibt´s auch .bayern Doc ;) 

Gibt billigere Anbieter, aber ich finde Strato als Hoster ganz gut. Schneller, kompetenter Service und ein netter Homepage-Baukasten, wenn man nicht so html-affin ist. 

Also Ja, Internetpräsenz auf jeden Fall, kost ja nicht mehr die Welt, dann Visitenkarten und neben der "Marke" in erster Linie natürlich Bock drauf, die Leute zum Tanzen zu bringen. 

bearbeitet von Polysix
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Ich meine, dass man als Künstler keine Gewerbeanmeldung braucht.

Wie alt ist denn so deine Zielgruppe? Produzierst du auch eigene Songs oder mixed du nur Tracks?

"Einfache DJs" sind z.b. nicht so hochwertig positioniert und haben eine geringere Value-Wirkung als Künstler bzw. Produzenten.In Berlin kann man als Szene-DJ/Künstler auch mal 2000€ pro  Abend/Auftritt verlangen. DJs die sich nur als DJs bewerben, können sich freuen wenn sie 250€-500€ verdienen.

Bei einem u30 Publikum sind eine Facebook, Instagram und Youtube Seite mittlerweile obligatorisch.

Hast du eine Soundcloud?

https://soundcloud.com/

So sieht es in der Branche mittlerweile leider aus...

https://thump.vice.com/de/article/eine-ganze-generation-von-djs-hat-mehr-ahnung-von-marketing-als-von-musik-131

Wie du genau vorgehen solltest, hängt von deinen Zielen ab. Willst du nur auf Hochzeiten auflegen oder auch im Berliner Matrix Club?

Ich z.b. geh nur auf Kunden und Branchenkontakte zu, wenn ich eine hohe Positionierung habe oder diese wenigstens suggerieren kann, um mittelfristig durch die ersten Aufträge  eine (wirkliche) hohe Positionierung zu bekommen.

Lg,

FV

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Du fährst mit DJ im Namen besser. 

Nicht mal nur vom Erinnerungsfaktor (der bei Empfehlungen super wichtig ist). 

"DJ Dingo" kann ich mir merken. "DJ Entertainment Partyboom" merke ich mir als "irgendwas mit DJ oder Boom". 

Das ist relevant, weil z.B. auf Hochzeiten i.d.R. dann auch Leute sind, die in den nächsten 5 Jahren auch heiraten. Mädels halt. Mit 20 wird gefickt und sich ausprobiert, weil die Freundinnen da so machen. Aber kaum heiraten die und schleppen Kinder mit sich rum, ändert sich der Fokus. 

Hat aber noch einen anderen Grund:

Die Leute werden bestimmte Suchbegriffe in Kombination mit der Stadt verwenden. Warum? Weil sie mit "DJ" alleine nichts finden. Für Frankfurt wird es also auf 

"DJ Frankfurt"
"DJ Hochzeit Frankfurt"
"Hochzeits DJ Frankfurt"
"Party DJ Frankfurt"

hinauslaufen. Da fährst Du aus SEO gründen mit DJ im Namen besser. Einmal, weil der Besucher sofort in den Ergebnisseiten sieht, worum es geht. Zum anderen zählt der Suchbegriff im Domainnamen immer noch. Vor allem aber in der externen Verlinkung. Du möchtest mit DJ im Linktext verlinkt werden in Quote x. Und da Du davon keinen Plan hast, wirst Du einfach Dich darum weder kümmern noch es pushen können und fährst dann gut, weil DJ dann im Domainnamen drin ist. Viele Verlinken nämlich mit der URL - also

http://www.dj-dingo.de/ 

Hast Du ja hier im Thread auch schon. Da hast Du dann als Linkziel http://www.dj-dingo.de/  und als Linktext "http://www.dj-dingo.de". Aus SEO Sicht fährst Du damit in einer Großstadt sogar besser mit "www.dj-dingo-berlin.de", wobei das in nem Dorf nicht mehr funktioniert. 

Hängt dann auch ein wenig von ab, wieviele DJs es in dem Ort gibt. 

Wenn man als Marketingmix 

- Empfehlungen
- Webseite
- Verzeichnisse 

nimmt, dann ist SEO (bzw. Auffindbarkeit) bei der Webseite wichtig. Das kann der Laie recht einfach über Onpage Texte und Domainnamen in Eigenarbeit pushen. Reicht das nicht um man muss mit SEO Offpage Optimierung nachhelfen, wird es "teuer". 

Am Ende können die Leute sich das nicht leisten und die Webseite bleibt ne Visitenkarte, weil sie zu weit hinten in Google erscheint und nie nach oben kommen wird, weil der Wettbewerb da klüger verfahren ist (wenn auch durch Zufall). 

Ist sicher nichts, um ne Marke aufzubauen. Aber das ist ja auch nicht Dein Fokus. 

Um mal ne Hausnummer in den Raum zu werfen: SEO unter 250 EUR mtl. zu finden der minimal Ahnung hat, ist anspruchsvoll. Da ist es dann eleganter, einfach organisch zu wachsen und zu schauen, dass es in die richtige Richtung geht... 

 

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vor 9 Stunden schrieb First Violin:

Ich meine, dass man als Künstler keine Gewerbeanmeldung braucht.

Machst du eigene Tapes, Mixes etc. bist du Künstler. Spielst du einfach nur Lieder hast du einfach nur n Gewerbe. Ich mach zweiteres. Um Genau zu sein liegt mein Talent darin begründet Leute mittels Musik betrunken zu machen, mehr nicht.

Das mit der 4 Stelligen Gage funktioniert mit Sicherheit im elektronischen Szene Bereich, im normalen Unterhaltungsgeschäft eher nicht so ausser man legt für die absoluten Top Konzerne dieser Welt auf. ausserdem -> Keine Clubs, bin zu alt für den Scheiß.

 

@Neice Danke, macht Sinn, habs geschnallt. Dann geh ich mal nen Namen suchen.

 

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Gast El Rapero

Social Media nutzen. Soundcloud nutzen. Allein durch das Internet kannst du viel erreichen. Überleg mal, wieviele Independent Künstler es seit Facebook und co. gibt. Immer mehr Künstler können mit gutem Gewissen auf Major Label's, Management und Ähnliches verzichten, weil es deutlich mehr Möglichkeiten gibt, sich selbst zu pushen als Damals.

Für DJ's gilt das letzlich genauso. Du brauchst einen Fuß in der Tür, einen "Buzz", "Hype", wie auch immer du das nennen willst. So wie es bei dir damals war. Dann Kontakte knüpfen und der Mundpropaganda ihren Lauf lassen, + Internet/Social Media Präsenz und die halbe Miete ist drin.

Visitenkarten und AUshänge sind auch sehr Nützlich, gute Idee.

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DJ Dingo find ich gut griffig. Vielleicht findest du auch was markantes, was dich von all den andern Alleinunterhaltern abhebt - "DJ Doc", der im Arztkittel mit ner HNO-Augenklappe auflegt. Oder so. Musik ist das Eine (haben leider Wenige ein Gefühl für), Show und Stimmungsmache das Andere.

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