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vor 3 Minuten, Kleeblatt123 schrieb:

Ausländerbonus oder wovon gehst du aus?

Nein, einfach günstigerer Hypergamie-Gradient. Son Norweger oder Schweizer oder Australier zum Beispiel, die werden ja immer gerne genommen. 

 

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vor 6 Minuten, Ghul schrieb:

Der Partnermarkt ist heute global, also können sich die Akademikerinnen doch im Ausland einen passenden Partner suchen? 

Der Hartzer kann das eher nicht, weil ihm die finanziellen Mittel fehlen.

Der Vorschlag mit der Paarung von Akademikerinnen und Harzern war kein zynischer Witz. Also nicht nur.

Weil: Die Problematik -also der gesamten Partnermarkt- findet ausschließlich im Kopf statt. Die besagten Akademikerinnen finden darum keinen passenden Mann, weil ihnen keiner passt. Wie das Kleeblatt schreibt: Wenn ich einen Partner auf Augenhöhe will - dann impliziert das, dass ich alle nicht will, die ich nicht auf Augenhöhe sehe. Egal, wo ich suche.

Wenn ich keine Frau über 29 will... *husträusper*...dann ist der begrenzende Faktor nicht, dass es keine Frauen gäbe. Sondern, dass ich meine Zielgruppe selbst verkleinere. Ist beim Bildungsgrad genauso. Oder bei der Augenhöhe. Je nachdem.

Die Frage, die man sich auf persönlicher Ebene stellen kann ist: Ob und inwieweit diese Kategorien real sind. Also ob es tatsächlich so ist, dass ich nur Frauen will, die jünger als 30 sind. Oder ob möglicherweise, die 40-jährige, die mir gefällt, nicht auch passt. *räusperhustverschlucknachLuftschnapp*

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Gast

Das Schöne ist ja, dass das die eigenen Selektionskriterien sind. Und wie so oft im Leben man für sein Handeln oder Nicht-Handeln einzig und alleine selbst verantwortlich ist - inkl. aller positiven und negativen Konsequenzen. Sehe das entsprechend unproblematisch. Ist absolut ok Kriterien zu haben - egal wie sie aussehen. So lange man eben auch die etwaigen Konsequenzen akzeptieren kann. 

bearbeitet von Gast

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vor 3 Minuten, Aldous schrieb:

Weil: Die Problematik -also der gesamten Partnermarkt- findet ausschließlich im Kopf statt. Die besagten Akademikerinnen finden darum keinen passenden Mann, weil ihnen keiner passt. Wie das Kleeblatt schreibt: Wenn ich einen Partner auf Augenhöhe will - dann impliziert das, dass ich alle nicht will, die ich nicht auf Augenhöhe sehe. Egal, wo ich suche.

Ja aber das ist doch jetzt tautologisch. Der Anspruch, einen Partner auf Augenhöhe haben zu wollen ist ja per se nicht verkehrt. 

Unter Umständen definieren diese Frauen "Augenhöhe" etwas arg verkürzt, und ihr Suchradius ist wahrscheinlich auch einfach zu klein.

Was ist, wenn der gesuchte Partner in Oslo, Zürich oder Singapur lebt?

Das ist wie mit Hans-Jürgen, dem Heizungsmonteur aus Niederdumpfbach der sich beschwert, dass bei ihm auf dem Dorf keine geeigneten Frauen mehr übrig sind. Dann muss er halt entweder doch die fette Franziska ficken oder woanders suchen als bei ihm auf dem Dorf.

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vor 6 Minuten, Aldous schrieb:

Ist beim Bildungsgrad genauso.

Zumal Bildungsgrad nichts mit aktueller finanzieller Lage gemein haben muss.

Ne Freundin ist Architektin/Statikerin. Incl möglicher Übernahme des väterlichen Monopols auf nem gewissen Sektor. Reichtum gebucht, könnte man meinen.
Nun. Die schneidet aktuell Haare. Für 1000 Flocken im Monat, oder so.

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Gast
vor 8 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Zumal Bildungsgrad nichts mit aktueller finanzieller Lage gemein haben muss.

Ne Freundin ist Architektin/Statikerin. Incl möglicher Übernahme des väterlichen Monopols auf nem gewissen Sektor. Reichtum gebucht, könnte man meinen.
Nun. Die schneidet aktuell Haare. Für 1000 Flocken im Monat, oder so.

Klar, aber es geht doch beim Screening immer um die Erhöhung von Wahrscheinlichkeiten. Natürlich gibts auch Millionäre ohne Schulabschluss. Nur erhöht sich nun mal die Wahrscheinlichkeit mit zunehmendem Bildungsgrad auf einen höheren Lebensstandard und entsprechendes Intellekt.

Wenn ich nicht nach Wahrscheinlichkeiten gehe, dann darf ich gar nicht mehr screenen. Mann ist seit 2 Wochen aus einer 10-jährigen Beziehung draußen? Kein Problem. Kann ja rein theoretisch sein, dass er wirklich schon bereit für eine neue Beziehung ist. Mann ist in seinem Leben schon 100 Mal fremdgegangen? Kein Problem, bei mir wird alles anders sein. Klar kann das theoretisch sein. Die Frage ist doch nur, ob man Lust auf Lotto spielen hat oder dann doch lieber seinem Job mit solidem Einkommen nachgeht, um es mal überspitzt auszudrücken.

Und da nehm ich mich nicht von aus. Manchmal hat man Lust auf Lotto spielen ... ich zumindest im übertragenen Sinne. 

bearbeitet von Gast

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vor 1 Minute, Kleeblatt123 schrieb:

Natürlich gibts auch Millionäre ohne Schulabschluss.

Die werden diesen Thread gelesen und daraufhin eine Katzenfutter-Fabrik aufgemacht haben.

Sorry aber einmal musste sein hier!

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Gerade eben, Kleeblatt123 schrieb:

Klar, aber es geht doch beim Screening immer um die Erhöhung von Wahrscheinlichkeiten. Natürlich gibts auch Millionäre ohne Schulabschluss. Nur erhöht sich nun mal die Wahrscheinlichkeit mit zunehmendem Bildungsgrad auf einen höheren Lebensstandard und entsprechendes Intellekt.

Nach meiner Erfahrung korreliert Intellekt erheblich schwächer mit dem Abschluss, als viele gerne glauben möchten.
(Wirklich safe ist das nur bei starken vorherigen Aussiebverfahren. Gewisse Militärlaufbahnen z.B.  Bei Kampfpiloten kannste fix von IQ125 aufwärts ausgehen. Alles andere fliegt vorher raus. Sowas hat ne Uni nicht... und nein. ein NC ist nicht das gleiche. Weil gerade sehr intelligente Menschen oft dazu neigen, nur das allernötigste zu machen. "Gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss."
auf 1,0-1,2er Abschlüsse remmelt nach meiner Beobachtung eher das obere Mittelfeld hin... welche für ihre Mittelmäßigkeit eben blind sind, Dunning-Kruger unso)

 

Für den Lebensstandard stimmt das schon eher. Wobei der Durchschnitts-IQ unter Aussteigern auch erheblich höher sein dürfte, als der der Gesamtbevölkerung.

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vor 2 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Nach meiner Erfahrung korreliert Intellekt erheblich schwächer mit dem Abschluss, als viele gerne glauben möchten.

Stimmt alles. Nur schaust du auf die inneren Werte. Auf die achtet aber keine. Also von denen, die darauf achten.

Geht mehr darum auf einem (hohen) Niveau (finanziell) abgesichert zu sein. Und dafür ist ein Akademiker im Durchschnitt besser geeignet

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vor 32 Minuten, Aldous schrieb:

Der Vorschlag mit der Paarung von Akademikerinnen und Harzern war kein zynischer Witz. Also nicht nur.

Weil: Die Problematik -also der gesamten Partnermarkt- findet ausschließlich im Kopf statt. Die besagten Akademikerinnen finden darum keinen passenden Mann, weil ihnen keiner passt. Wie das Kleeblatt schreibt: Wenn ich einen Partner auf Augenhöhe will - dann impliziert das, dass ich alle nicht will, die ich nicht auf Augenhöhe sehe. Egal, wo ich suche.

Wenn ich keine Frau über 29 will... *husträusper*...dann ist der begrenzende Faktor nicht, dass es keine Frauen gäbe. Sondern, dass ich meine Zielgruppe selbst verkleinere. Ist beim Bildungsgrad genauso. Oder bei der Augenhöhe. Je nachdem.

Die Frage, die man sich auf persönlicher Ebene stellen kann ist: Ob und inwieweit diese Kategorien real sind. Also ob es tatsächlich so ist, dass ich nur Frauen will, die jünger als 30 sind. Oder ob möglicherweise, die 40-jährige, die mir gefällt, nicht auch passt. *räusperhustverschlucknachLuftschnapp*

Eben und jeder der wirklich einen Partner will wird dann an seinen Ansprüchen ein wenig schrauben und findet dann möglicherweise jemanden oder auch nicht und rum jammern das es aufm Markt nichts paarfähiges gibt.

vor 31 Minuten, Ghul schrieb:

Was ist, wenn der gesuchte Partner in Oslo, Zürich oder Singapur lebt?

Es gibt tatsächlich Menschen außerhalb des Forums die ihre Beziehung sogar über Kontinente führen, finde ich jetzt nicht anstrebsam aber jeder wie er will und glücklich ist.

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vor 4 Minuten, RapidChair schrieb:

Geht mehr darum auf einem (hohen) Niveau (finanziell) abgesichert zu sein. Und dafür ist ein Akademiker im Durchschnitt besser geeignet

Das ist ja auch O.K. so, wenn das ihr Ziel ist.

Aber dann bitte nichts von Intellekt, oder Bildung labern. Zumal Bildung in Zeiten des Internets weitgehend frei verfügbar ist... und auch gerne angenommen wird, wenn man sich die ganzen werbefinanzierten Bildungskanäle auf Youtube, Audible und ähnliche Formate mal anschaut.
Der Laden brummt.  Ist jetzt halt die Frage, wer das nutzt und ob die Anzahl an Akademikern da signifikant erhöht ist. Würd ich nicht drauf wetten (aber auch nicht dagegen).

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Gast
vor 3 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Nach meiner Erfahrung korreliert Intellekt erheblich schwächer mit dem Abschluss, als viele gerne glauben möchten.
(Wirklich safe ist das nur bei starken vorherigen Aussiebverfahren. Gewisse Militärlaufbahnen z.B.  Bei Kampfpiloten kannste fix von IQ125 aufwärts ausgehen. Alles andere fliegt vorher raus. Sowas hat ne Uni nicht... und nein. ein NC ist nicht das gleiche. Weil gerade sehr intelligente Menschen oft dazu neigen, nur das allernötigste zu machen. "Gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss."
auf 1,0-1,2er Abschlüsse remmelt nach meiner Beobachtung eher das obere Mittelfeld hin... welche für ihre Mittelmäßigkeit eben blind sind, Dunning-Kruger unso)

 

Für den Lebensstandard stimmt das schon eher. Wobei der Durchschnitts-IQ unter Aussteigern auch erheblich höher sein dürfte, als der der Gesamtbevölkerung.

Hm, für mich ist ein hoher Intellekt nicht mit einem hohen IQ gleichbedeutend. Intellekt verbinde ich mit Bildung, hohem Allgemeinwissen, belesen sein, verbaler Ausdrucksfähigkeit. IQ ist für mich die Messgröße für kognitive Leistungsfähigkeit, sprich da gehts eher um logisches Denken etc.

Intellekt ist spürbar im Alltag. IQ kannst du vielleicht vermuten, musst du aber primär testen lassen um eine Aussage treffen zu können.

Mich interessiert nicht, ob ein Mann einen sehr hohen IQ hat. Mal davon abgesehen, dass ich jetzt auch nicht jeden potenziellen Partner zum IQ-Test schicken kann. Und es würde die Auswahl ja noch geringer machen, ohne dass ich davon automatisch einen Vorteil ableiten könnte. Ich will natürlich keinen dummen Partner. Aber das kannst du deutlich leichter feststellen, im Gegensatz zu durchschnittlichem vs. überdurchschnittlichem IQ.

IQ und Uniabschluss korrelieren miteinander. Zumindest ein Stück. Hab den Quotienten grad nicht im Kopf. 

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vor 6 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Das ist ja auch O.K. so, wenn das ihr Ziel ist.

Aber dann bitte nichts von Intellekt, oder Bildung labern. 

Stimme dir darin zu.

Es geht Frauen die so denken in den seltensten Fällen um innere Werte wie Intelligenz, intellektuelle Neugier oder Kreativität, sondern da wird meistens relativ stumpf nach äußerlichen Sozialprestige-Kriterien und vermeintlichem Einkommenspotenzial selektiert. 

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Gerade eben, Easy Peasy schrieb:

Aber dann bitte nichts von Intellekt, oder Bildung labern

Zurechtrationalisierung. Frauen ist und war der gesellschaftliche Status und deren Absicherung nun mal wichtig. Und Bildung (besser: Uni Abschluss) ist aktuell ein gewisser Gradmesser. Ich bin da absolut bei dir, dass das nix über einen aussagt, aber mit Uni-Abschluss kommst du halt deutlich leichter an eine Stelle in der mittleren Verwaltungsebene. Verwaltungsebene (Management), nicht Schaffensebene. 

Und YouTube stellt Dir kein Zertifikat aus. Wenn du hingegen dieselben YouTube Inhalte verwendest um für die Uni zu lernen, dann schauts anders aus. Der Mensch ist schon komisch.

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Gast
vor 3 Minuten, RapidChair schrieb:

aber mit Uni-Abschluss kommst du halt deutlich leichter an eine Stelle in der mittleren Verwaltungsebene. Verwaltungsebene (Management), nicht Schaffensebene. 

Korrekt. Und auch hier gehts einfach um Wahrscheinlichkeiten. Klar kann man auch ohne Uniabschluss mit Glück Abteilungsleiter werden. Mit Uniabschluss ist die Wahrscheinlichkeit aber höher. Als Beispiel.

Wenn mir also ein gewisser Lebensstandard wichtig ist, muss ich nach einem entsprechenden Mann schauen, mit dem ich den gemeinsam halten kann. Auch als Beispiel.

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vor 8 Minuten, RapidChair schrieb:

Und Bildung (besser: Uni Abschluss) ist aktuell ein gewisser Gradmesser.

In Zukunft wird man sagen: Wer Tägliche, Freundliche Erinnerung nicht gelesen hat gilt nicht als gebildet.

Ganz großes Buch. Der Protagonist von Kafkas Prozess würde dieses Buch geschrieben haben, weswegen er in Schwierigkeiten geriet.

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vor 6 Minuten, Kleeblatt123 schrieb:

Hm, für mich ist ein hoher Intellekt nicht mit einem hohen IQ gleichbedeutend.

Stimmt. Aber hoher Intellekt benötigt nen hohen IQ. Weil die Welt komplex ist. Zu wissen, dass man nichts weiß, ist imho schonmal der erste Schritt in Richtung Intellekt.
Diese Demut fehlt dem Mittelfeld sehr oft, hab ich das Gefühl. -> Da gibt´s zu viele einfache Lösungen.

Weil. Keine Ahnung. Wann immer ich mich grad wieder für super schlau halte, beschäftige ich mich kurz ma mit eigentlich orthochronen Lorentz Transformationen, oder irgendnem anderen Zeug, von dem ich keinen Blassen hab und schon hat sich das wieder. So als Beispiel. ^^
Dieser ganze Bosonenquark macht mich eh fertig... ein scheiß Rumgerate da

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vor 4 Minuten, Kleeblatt123 schrieb:

Klar kann man auch ohne Uniabschluss mit Glück Abteilungsleiter werden

Such dir mal zur Abwechslung Jungs, die gern tüfteln und probieren. Das sind bspw in der jüngeren Vergangenheit die ersten SocialMediaDingsbums gewesen. Ganz ohne Uni-Abschluss. Ganz ohne zu wissen wie man es macht. Einfach ausprobieren und versuchen es an den Mann bringen  

Haben sie (halbwegs) Erfolg, sind sie auch keine simplen Abteilungsleiter, sondern haben ein eigenes Unternehmen oder sie sind irgendwas höheres in einem Unternehmen. Diese Menschen lassen sich auch eher weniger durch Status beeindrucken, obwohl andere ihnen durchaus viel Status zu schreiben. 

Weniger Statistiken und Wahrscheinlichkeiten, sondern mal mehr auf einer menschlichen Ebene begegnen.

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vor 1 Minute, Easy Peasy schrieb:

Weil. Keine Ahnung. Wann immer ich mich grad wieder für super schlau halte, beschäftige ich mich kurz ma mit eigentlich orthochronen Lorentz Transformationen, oder irgendnem anderen Zeug, 

Martingale-Theorie war's bei mir heute. 

Ist ein ziemlich guter Cope!

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Gast
vor 24 Minuten, RapidChair schrieb:

Such dir mal zur Abwechslung Jungs, die gern tüfteln und probieren. Das sind bspw in der jüngeren Vergangenheit die ersten SocialMediaDingsbums gewesen. Ganz ohne Uni-Abschluss. Ganz ohne zu wissen wie man es macht. Einfach ausprobieren und versuchen es an den Mann bringen  

Haben sie (halbwegs) Erfolg, sind sie auch keine simplen Abteilungsleiter, sondern haben ein eigenes Unternehmen oder sie sind irgendwas höheres in einem Unternehmen. Diese Menschen lassen sich auch eher weniger durch Status beeindrucken, obwohl andere ihnen durchaus viel Status zu schreiben. 

Weniger Statistiken und Wahrscheinlichkeiten, sondern mal mehr auf einer menschlichen Ebene begegnen.

Ich bewundere solche Menschen, definitiv. Ich finde es beeindruckend wenn jemand ein Produkt erfindet, ein eigenes Unternehmen aus dem Nichts aufbaut oder Ähnliches.

Aber für eine Beziehung würde ich mal ein kleines Fragezeichen dahinter machen. Ich selektiere ganz stark nach dem, was ich vermeintlich glaube, dass zu mir passt. Und Start Up und ich, naja, das sind zwei paar Schuhe. Deswegen würde ich das nicht kategorisch ausschließen. Auf keinen Fall. Aber nunja, nicht so meine Welt, auch wenn sie beeindruckend ist...

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vor einer Stunde, Ghul schrieb:

Ja aber das ist doch jetzt tautologisch.

Es ist weitgehend ne Tautologie. Aber nicht ganz. Weil es ist ja auch nicht so, dass es völlig egal wäre, ob und mit wem man eine Beziehung führt.

Der psychologische Ansatz für ne Lösung liegt übrigens darin:

vor einer Stunde, Ghul schrieb:

Der Anspruch, einen Partner auf Augenhöhe haben zu wollen ist ja per se nicht verkehrt. 

Merkste? Wenn ich ne Ü35-Akademikerin bin, und einen Partner auf Augenhöhe will - dann mach ich nen entscheidenden Fehler. Nämlich die Augenhöhe vom Partner abhängig zu machen. Den gibts aber nicht. Auch dann nicht, wenn ich in Bezug auf die Augenhöhe toleranter und größzügiger werde. Weils bei der Augenhöhe um nen Anspruch - also um ein abstraktes Konstrukt geht - und es darum nicht um den Partner geht, sondern um die Beziehung. Die soll auf Augenhöhe sein. Und nicht der Mann.

Darum ist der psychologische Tip an die Ü35-Akademikerinnen, nicht den Mann verändern zu wollen - sondern die Beziehung. Inner game und so.

...übliche erste Reaktion nach solchen Vorschlägen ist übrigens erfreute Einsicht, volle Zustimmung und Hoffnung auf Besserung - und bei der ersten Entäuschung, der Vorwurf an den jeweiligen Mann, dass er mit ihr keine Beziehung auf Augenhöhe führen würde. Was übrigens ein riesen Fortschritt sein kann, wenn die Auseinandersetzung damit von der persönlichen Ebene auf die Beziehungsebene kommt. Also von "Ich gerate immer an die falschen Männer." zu "Ich will, dass du dich anders verhälst."

Ist gerade für intellente Leute oft ungewohnt. Nicht nur für Frauen.

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Gast
vor einer Stunde, Aldous schrieb:

Wenn ich ne Ü35-Akademikerin bin, und einen Partner auf Augenhöhe will - dann mach ich nen entscheidenden Fehler. Nämlich die Augenhöhe vom Partner abhängig zu machen. Den gibts aber nicht. Auch dann nicht, wenn ich in Bezug auf die Augenhöhe toleranter und größzügiger werde. Weils bei der Augenhöhe um nen Anspruch - also um ein abstraktes Konstrukt geht - und es darum nicht um den Partner geht, sondern um die Beziehung. Die soll auf Augenhöhe sein. Und nicht der Mann.

Darum ist der psychologische Tip an die Ü35-Akademikerinnen, nicht den Mann verändern zu wollen - sondern die Beziehung. Inner game und so.

Spannender Gedankengang.

Was ich noch nicht so ganz verstehe: damit bist du mitten in der Beziehungsarbeit drin. Und die setzt nun mal eine Beziehung voraus. Die Suche nach einem Partner auf Augenhöhe impliziert in der Regel aber, dass es eben diesen Partner noch nicht gibt.

Auf die Partnersuche bezogen klingt das für mich danach, dass dein Tipp wäre einen Mann unabhängig von harten Kriterien auszuwählen und stattdessen am Inner Game und der Beziehung zu arbeiten. Ok. Sicherlich auch eine Möglichkeit.

Allerdings hilft das nicht weiter, wenn ich konkrete Vorstellungen von meinen aktuellen und zukünftigen Leben habe und der Partner da reinpassen soll. 

Ich bin definitiv ein Freund von Beziehungsarbeit. Sonst wird das sowieso auf Dauer nichts. Aber eben auch zunächst einen passenden Partner zu finden. Und dazu gehören für mich mehr Kriterien. Insbesondere wenn man sehr konkrete Vorstellungen vom Leben hat und auf Ziele hinarbeitet.

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vor 12 Minuten, Kleeblatt123 schrieb:

ch bin definitiv ein Freund von Beziehungsarbeit. Sonst wird das sowieso auf Dauer nichts. Aber eben auch zunächst einen passenden Partner zu finden. Und dazu gehören für mich mehr Kriterien. Insbesondere wenn man sehr konkrete Vorstellungen vom Leben hat und auf Ziele hinarbeitet.

Du bist ultra verkopft. Du gehst die Partnersuche wie ein Projekt an, anstatt einfach gewisse Rahmenbedingungen zu setzen, gehste innerlich ne Checkliste durch und kickst jeden sofort raus, der das nicht erfüllt. Dahinter steckt die Annahme, dass deine Anspruchshaltung irgendwie zu einem tollem Leben führt "mein Haus, mein Mann, meine Karriere etc", wahrscheinlich musstest du irgendwann in deinem Leben dich über Leistung definieren.  Dieser Spagat zwischen gesunder Anspruchshaltung und Verbohrtheit gelingt vielen nicht.

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vor 20 Minuten, Kleeblatt123 schrieb:

Allerdings hilft das nicht weiter, wenn ich konkrete Vorstellungen von meinen aktuellen und zukünftigen Leben habe und der Partner da reinpassen soll. 

Jo. Und sobald Kinder da sind, ist der Plan eh für die Katz. Es kommt halt alles anders als geplant und gedacht. Credits to my parents

Dafür hast du aber deinen eigenen Thread, wo du noch die eine oder andere offene Frage beantworten wolltest. Ggf. hilft dir das deine Vorstellungen von Dir und deinem Leben anzupassen

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