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Liebe Mitforisten,

bin neulich auf einen interessanten Artikel gestoßen, hier der Link dazu:

http://blackdragonblog.com/2015/04/30/less-people-sex-think/

Die Kernaussage in dem Artikel ist, dass trotz der Allgegenwart von Sex auf visueller Ebene (Pornos 24/7, laszive Werbung, Tonnen von semi-pornographischen Profilen auf Instagram etc.) die meisten Menschen kaum noch Geschlechtsverkehr in regelmäßiger Frequenz haben.

Mich würde die Meinung vor Allem der älteren Member interessieren (35+), ob es in den letzten - sagen wir - 20 Jahren tatsächlich schwerer geworden ist, an Sex zu kommen.

Ich will zunächst aus meiner eigenen Erfahrung berichten.

Damals, mit 22, war ich schlecht gekleidet, zeitweise arbeitslos, habe bei Mama gewohnt, bin eher selten aus dem Haus gegangen und hab lieber gezockt (hatte jedoch zumindest eine schlanke Figur da ich regelmäßig auf dem Fußballplatz war). Bei den Frauen hatte ich eigentlich keine skills, sowas wie Pickup gab es nicht und ich kann mich nicht erinnern 1998 irgendwelche Bücher oder gar Internet-blogs gelesen zu haben.

Ich hatte dennoch Sex in einigermaßen regelmäßigen Abständen, unter Anderem mit zwei Mädels die ich in der Bahn angesprochen hatte und zwei Mädels aus den damals technisch noch äußerst primitiven Internet-Chatrooms.

Nun, mit 40, bin ich gut gekleidet, habe ein sehr gutes Einkommen incl. großer Wohnung, einen Job mit Sozialprestige, einen trainierten Körper und auch einige skills bei den Frauen.

An casual sex heranzukommen ist dennoch unglaublich viel Arbeit, auf den Dating-Seiten geht ohne hochprofessionelle Bilder nichts (mehr), und auch die Quoten im cold-approach sind unwahrscheinlich schlecht. Selbst die Elite an PUAs schafft hier - diejenigen die im Geschäft sind wissen das - kaum eine bessere Quote als 1:60.

Nun kann es ja viele Gründe dafür geben - oder auch schlicht persönliches Glück oder Pech sein - dass es damals bei mir lief und jetzt irgendwie eher so mittelmäßig.

Ich glaube aber eher - das beweist auch die Existenz von Foren wie diesem - dass es tatsächlich auf dem Dating-Markt schwieriger geworden ist, da auch hier mehr und mehr die durchkapitalisierte shopping-Mentalität Einzug hält.

Den Frauen kann man hier denke ich weniger einen Vorwurf machen, es ist wohl vielmehr ein gesellschaftliches Problem. Frauen haben permanent 10+ Kerle in der Warteschleife, und es spielt auch meist keine Rolle wie gut er aussieht. Sie alle auf dem Schirm zu behalten wird ein Problem sein (was auch hohe Flake-Raten und Threads wie "Hilfe! Sie schreibt nicht zurück" erklärt), ihre Aufmerksamkeit widmet sie gern irgendetwas Anderem was eben grad interessanter ist (sei es shoppen mit einer Freundin, Urlaubsreise nach Barcelona mit dem Billigflieger, Netflix usw.).

Die Scheidungsrate in der westlichen Welt ist hoch, und für viele Menschen ist der Partner mittlerweile ein austauschbares Gut geworden.

Was sich jedoch nicht abstreiten lässt ist, dass es eine wachsende Zahl an jungen Männern gibt, die überhaupt keinen Sex mehr bekommt (Incel sagt man in den USA dazu), was wahrscheinlich auf viele zusammenlaufende Faktoren zurückzuführen ist ("schlechte" Genetik, Schneeflocken-Kultur, allgegenwärtige passive Aggressivität, linke politische Strömungen incl. Feminismus und Verurteilung männlicher Eigenschaften, fehlende Vaterrolle).

Aber das führt nun wohl zu weit.

Daher noch mal die Eingangs-Frage: Ist es die letzten zwei Jahrzehnte auf dem Dating-Markt schwieriger geworden? Ja oder Nein? Falls ja, was sind die Gründe dafür?

Bin auf Meinungen und Erfahrungsberichte gespannt.

 

bearbeitet von Fleet.Sergeant.Zim

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Also ich gebe auf das was so in den Medien alles den lieben Tag lang geschrieben wird nichts mehr, überhaupt nichts mehr. Für die eigene Psyche ist besser die Welt in Pippi-Langstrumpf(Ich mach mir die Welt wie mir sie gefällt) und Udo-Lindenberg-Manier(Ich mach mein Ding) zu sehen, ohne sozial inkompetent zu werden.

Mit 18 und 19 bin ich spielend leicht an meine ersten Erfahrungen gekommen, lange vor der medialen Überfütterung. Der Knick kam dann mit den Mobbingerfahrungen in der Berufsausbildung. Ich denke man kann individuell immer noch seine Situation verbessern, wenn man sich nicht ins Bockshorn jagen lässt. Dieses große Forum ist ja alleine schon eine Reaktion auf die gesellschaftlichen Veränderungen. Der Feminismus von heute taugt nichts mehr. Mittlerweile braucht man für bestimmte Männergruppen schon wieder eine Emanzipation(muss einmal nachschlagen was der Begriff eigentlich genau bedeutet).

Mir fallen in der Tat ein paar Männer ein, die Dauersingles sind. Zwei sind davon in guten beruflichen Positionen, einer davon hat sogar das Haus von seiner Großtante vor Jahren übernommen und renoviert, sowie eine sichere Stellung im öffentlichen Dienst. Zwei weitere sind schon benachteiligter. Der eine weil gesundheitlich gehandicapt und mit einer Qualifikation aus seiner Heimat gekommen, für die man hier nichts qualifiziertes bekommt. Der andere ist einfach ein schlichtes Gemüt bei dem Leidenschaft nur aufkommt, wenn sein Lieblingsverein(Dynamo Dresden) spielt. Angeblich soll er kochen können. Aber eine Frau außer Mutter und Patentante habe ich in seinem Dunstkreis noch nie gesehen und er wohnt seit 8 Jahren hier bei uns im Haus.   

An dem was du Casual-Sex nennst, bin ich nicht so interessiert; aber wenn es sich so ergeben sollte - warum nicht. Online-Dating mache ich überhaupt nicht. Besser im Real-Life sich engagieren und ich habe den Vorteil jünger auszusehen und gepflegt zu sein. Ich habe einen neuen Arbeitskollegen, der ist auch kein großes Licht(statusmäßig), aber der ist jetzt mit 42 Jahren Vater geworden(zu ersten Mal) und seine Freundin ist 10 Jahre jünger, aber er ist wirklich ein netter Typ(oh Gott, das soll  ja angeblich von Nachteil heutzutage sein), war bisher in der Gastronomie tätig(gut da muss man kommunikativ sein und hat viele Kontakte). Bei uns in der Branche(wo er auch einmal kurze Zeit tätig war) lernen wir in quasi als Anlernkraft ein, aber für eine junge Familie ist es das bessere. Unser Gruppenleiter dagegen, der 35 % mehr verdient, ist Single seit ich bei uns in der Firma dabei bin, also seit 2015.

Die Realität ist nicht Schwarz und Weiß, sondern besteht aus vielen Grautönen.

     

Das Fazit: Man darf sich heutzutage gar nicht so viele Komplexe aneignen und man muss stur seinen Weg und seine Strategie gehen. Heut ist heut und gestern ist vorbei.

 

bearbeitet von Storydog

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Naja du suchst halt nach einer Erklärung, warum es bei dir nicht läuft...

 

Der Markt ist mit Sicherheit umkämpfter als noch vor 10, 20 Jahren, gerade was casual sex angeht. Die Grunddynamiken haben sich allerdings nicht geändert, es hat sich hier und da halt etwas verschoben. Im Prinzip geht es immer darum besser zu sein als der Durchschnitt und genug Frauen kennenzulernen. Was ich in der Tat beobachtet habe, ist dass die Diskrepanz zwischen "erfolgreich" und "läuft gar nicht" hinsichtich Frauen schon sehr hoch sein kann. 

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Es läuft - solange ich mich schwer ins Zeug lege. Früher war das vom Gefühl her anders, aber vielleicht bin ich ja ein Einzelfall.

Lese hin und wieder in anderen PU-Foren Erfahrungsberichte von Typen die tagelang cold-approach machen, da sie mit Ende 20 so gut wie noch nie Sex hatten.

Typen mit 100, 200 oder noch mehr cold-approaches (Supermarkt, Fußgängerzone, Bus etc.) auf dem Buckel, das Resultat ist dann meistens sowas wie 5-6 Dates und 1-2 mal Sex mit irgendeiner Durchschnitts-HB. 

Hab ich früher bei einer Durststrecke ab und zu auch mal gemacht.

Aber ist das ein Aufwand der irgendwer vertretbar ist? Ist das die einzige Möglichkeit nicht als 30jähriger virgin-wizard zu enden, wenn man nicht gerade vom Glück geküsst wird und eine super HB im SC hat? Oder einer von den 2-10% Chads für die das Aussehen alles regelt?

Da kann ich wirklich von Glück reden dass ich mit 20 (ja, da hatte ich noch nicht mal ein Handy) meine Jungfräulichkeit verloren habe. Der Druck blieb mir erspart mit Ende 20 unbedingt was zum Ficken finden zu wollen.

bearbeitet von Fleet.Sergeant.Zim

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Vermute, du fängst einfach zu spät an, dich für Alternativen zu öffnen.
Dass was gehen muss, obwohl grad nix geht, ist erstens ne denkbar schlechte Dynamik.. und zweitens kommt´s dir dann doppelt mühselig vor, kann ich mir vorstellen.

 

Wenn ich auf 3 (echte) Optionen in etwa runter bin, fang ich mal wieder an, das Mädel an der Kasse, das immer so nervös wird, wenn ich bei ihr einkaufe, zu fragen, wie sie heißt und was sie am Wochenende macht.
Oder die Fremde im Club nach dem Knutschen nicht stehen zu lassen, sondern mir die Nummer geben lasse.
Generell mehr responsive auf IOIs zu reagieren.


Durststrecken gibt´s so nicht.
Anstrengend, oder aufwendig fühlt sich das auch nicht an.

 

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Das war keine Antwort auf meine Frage. Deshalb zitiere ich sie nochmal.

Am 6.10.2018 um 12:36 , Fleet.Sergeant.Zim schrieb:

Ist es die letzten zwei Jahrzehnte auf dem Dating-Markt schwieriger geworden? Ja oder Nein? Falls ja, was sind die Gründe dafür?

Ich will hier keine Details oder Erlebnisse von letzter Woche diskutieren. 

Sondern eher, warum es trotz der optischen Omnipräsenz von Sex weniger Leute gibt die ihn wirklich haben.

Deckt sich der Artikel mit deiner persönlichen Erfahrung?

 

bearbeitet von Fleet.Sergeant.Zim

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Ich schieb das bei mir persönlich auf mein Alter und meine Vorliebe für jüngere Frauen. Frauen Mitte 30 oder jünger vögeln üblicherweise keine Kerle Ende 40, wenn die nicht menschlich / materiell / optisch oder in allem Alpha sind.

Von mir abgesehen, würde ich einfach davon ausgehen, dass die Ansprüche auf allen Seiten sehr gestiegen sind, seit rationale Präferenzen höher im Kurs stehen als Soft Skill-Präferenzen. Und diese Tendenz verdanken wir dem Internet. Sie begann mit dem normalen Online-Dating und erfuhr mit Tinder den Über-Turbo. Es gab vor nicht allzu langer Zeit Bekanntschaftsanzeigen ohne Fotos. Es gab Telefondating (ja, auch seriöses), dem ich den wildesten One Night Stand meines Lebens verdanke. Da punktete ich nur durch meine Persönlichkeit. Kann ich heute vergessen. Zu alt, zu gross, nicht extrovertiert genug wirkend, nicht dies, nicht das, nicht jenes. 

Dazu noch "Media killed Manliness". Mit welcher Frau darf ich noch cocky and funny sein, ohne eine Anzeige zu kriegen (überspitzt ausgedrückt), mit welcher nicht? Wird sich eine Frau, die ich anspreche, wegen meiner Unvereinbarkeit mit ihren Vorstellungen eventuell allein schon wegen des Ansprechens belästigt fühlen?
Dazu noch Social Media. Keine Frau braucht mehr mit einem Kerl ins Bett zu steigen, um ihren Selbstwert aufzupolieren. Instagram-Account, bisschen stylen, bisschen Kleidchen oder Bikini - 100 Likes.
Dazu verändertes Selbstverständnis der Mädels. Karriere und Unabhängigkeit zählt oft mehr als kuscheliges Heim (was viele Männer immer noch wollen oder auch brauchen). 
Kurz gesagt: Frau BRAUCHT uns nicht mehr in dem Ausmass wie früher. 

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Bin zwar noch keine 30+. Aber ich hab erst jetzt mit Ende 20 weitaus mehr Mädels kennen gelernt als wie noch vor 5-10 Jahren. Also bei mir (und auch bei den meisten meines Freundeskreises) ist es eher so, dass  je älter wir werden desto einfacher wird es mit den Mädels. Ich finde, dass man mit oder ab einem gewissen Alter erst über die nötige Reife (vor allem Screenings- und Kalibrierungsreife) verfügt. Ich bin jetzt zwar in den letzten Monaten hauptsächlich auf Tinder unterwegs gewesen, aber es ist auch nie ein Problem im Club zB jemanden kennen zu lernen. 

Was die Austauschbarkeit der Menschen untereinander angeht, gebe ich dir leider Recht. Die Scheidungsrate ist hoch. Es liegen hierbei aber vermutlich multifaktorielle Ursachen dem Nahe. Ein wesentlicher Faktor ist mit Sicherheit die Zentralisierungen sozialer Netzwerke damit verbunden und die damit übergeordnete Rolle. Jeder präsentiert sich online schöner, besser, dynamischer, finanziell unabhängiger als wie es die Realität einem tatsächlich verspricht. Dadurch entstehen irrationale und unrealistische Vorstellungen gegenüber der PartnerInnenwahl. Der Markt dominiert. Die Auswahl wird (subjektiv) größer. Die Konkurrenz progredienter und die Austauschbarkeit zwischenmenschlicher Beziehungen wird dementsprechend beeinflusst und auch so individuell gehandelt. 

Andererseits kann ich dir diese Frage auch nicht wirklich beantworten, weil ich 1.) nicht zur der altersspezifischen Personengruppe gehöre und 2.) es bei mir eher andersrum war. Im Jugendalter bis zur Spätadoleszenz hatte ich fast gar keine Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht und war ein verpeilter, tagträumender Disney Bub. Erst später (nach der Einführung durch PU zwanghafterweise) wurde es besser. Und das hält sich bis heute und wird meinen Erfahrungen nach auch immer besser und einfacher. 

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Als Mann sind die 30er wie die 20er, nur mit Geld.

Update: was erwähnt werden sollte, du warst in den 20er ein lockerer, sozialer und cooler dude, denn dann läufts automatisch mit 30+. Hier zählt der Lifestyle!

Man muss aber auch sagen: du weil Mann älter wird, wirst du nicht automatisch anziehender. Ich habe Kollegen, früh Studium fertig, promoviert, heute Teamleiter, die verdienen zwar sehr gut, sind für Frauen trotzdem genau so uninteressant als mit 20. Wenn eine Frau interessiert ist, dann wegen dem Geld und nicht der Persönlichkeit, denn die ist nicht vorhanden. 

bearbeitet von cooperx

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Einige interessante Beiträge bisher. 

Wenn man mal durch die Foren querliest oder sich im Bekanntenkreis umhört hat man den Eindruck Dating ist ein 24/7 commitment, andernfalls läuft es nicht. 

Manche schaffen sich für tausende Euro Foto-Equipment an und rennen täglich ins Fitness-Studio weil beim OG als average-dude nix mehr zu holen ist. 

Andere sprechen hundert und mehr Frauen in der Fußgängerzone an, und stecken Unsummen in ihre Garderobe. 

Läuft das heute tatsächlich so?

Der totale Irrsinn, oder? Vielleicht wird es mal Zeit für ein PU 2.0.

Aber stimmt schon was Madeleine schreibt. Früher bin ich zum Volleyball gegangen und hatte am nächsten Tag ein Date. Sowas passiert mir heute irgendwie kaum noch (ja, liegt womöglich auch am Alter). 

Was ich sehr stark beobachte sind Kerle 30+ die absolut garkeinen Erfolg bei Frauen vorzuweisen haben. Die sind so häufig das es keine statistischen Ausreißer mehr sind. 

Die meisten haben folgendes gemeinsam: starkes Übergewicht, Mama in geografischer Nähe, wenig Antrieb bei Dingen die nicht den Job betreffen d. h. vorhersehbare Freizeitaktivitäten, miserable Kleidungsstil, wenig Smalltalk-Fähigkeiten bis hin zur sozialen Inkompetenz. 

Da ist der Aufwand dann doch wieder nicht so groß da es mit diesen Leuten so gut wie keine competition gibt. 

Bin auf weitere Antworten gespannt. 

 

bearbeitet von Fleet.Sergeant.Zim

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vor einer Stunde, Fleet.Sergeant.Zim schrieb:

Wenn man mal durch die Foren querliest oder sich im Bekanntenkreis umhört hat man den Eindruck Dating ist ein 24/7 commitment, andernfalls läuft es nicht. 

Manche schaffen sich für tausende Euro Foto-Equipment an und rennen täglich ins Fitness-Studio weil beim OG als average-dude nix mehr zu holen ist. 

Andere sprechen hundert und mehr Frauen in der Fußgängerzone an, und stecken Unsummen in ihre Garderobe. 

Läuft das heute tatsächlich so?

 

Absolut, das beobachte ich auch bei meinen Jungs.

Wir reden von gutaussehenden, gebildeten Männern mit guten Jobs Mitte/Ende 30.

Die gehen regelmäßig streeten, Bar- und Clubgame. Getindert wird auch.

Gelten im Liar schon als die "Pros".

Sie bekommen beim Weggehen auch einige NCs, teilweise 4-5 pro Abend.

 

Aber die Flakerate ist am nächsten Tag extrem hoch oder die Mädels melden sich nach den Dates nicht mehr.

Da kommen Sprüche wie "Ich hänge noch am Ex" oder "Ich habe die nächsten Wochen keine Zeit...".

Der Aufwand steht in absolut keinem Verhältnis zum Ergebnis.

Ich habe das für einen der besagten Freunde mal zusammengerechnet:

Er hatte drei erste Dates mit drei Frauen.

Ist zu den Frauen in deren Stadt gefahren: 50€ Benzingeld

Alle zum Essen eingeladen: 60€

Danach noch Cocktails/was trinken: 40€

 

= macht 150€ für nada

Die Mädels haben sich zwar noch bei ihm gemeldet, der Funke ist aber wohl nicht übergesprungen.

 

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vor 10 Minuten, Madeleine schrieb:

Ist zu den Frauen in deren Stadt gefahren: 50€ Benzingeld

Alle zum Essen eingeladen: 60€

Danach noch Cocktails/was trinken: 40€

 

= macht 150€ für nada

Ist er doch selbst für verantwortlich wenn er alles bezahlt. 

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vor 6 Minuten, Elisa_Day schrieb:

Ist er doch selbst für verantwortlich wenn er alles bezahlt. 

Ja klar.

Er steht aber auf Russinnen und die erwarten einfach, dass der Mann beim ersten Date zahlt.

Aber selbst, wenn die Mädels zahlen würden- der Zeitaufwand ist auch nicht unerheblich.

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Am 6.10.2018 um 12:36 , Fleet.Sergeant.Zim schrieb:

Ist es die letzten zwei Jahrzehnte auf dem Dating-Markt schwieriger geworden? Ja oder Nein?

Aus meiner Sicht: Nein.

Imho zeigt eine "Erfolgsquote" von 1:60 nichts anderes als geringe Kalibrierung beim Ansprechen. Ganz wertfrei gesagt.

vor 1 Stunde, Fleet.Sergeant.Zim schrieb:

Manche schaffen sich für tausende Euro Foto-Equipment an und rennen täglich ins Fitness-Studio weil beim OG als average-dude nix mehr zu holen ist. 

Andere sprechen hundert und mehr Frauen in der Fußgängerzone an, und stecken Unsummen in ihre Garderobe.

Dumm ist der, der Dummes tut. Ganz einfach. Gab es immer (in unterschiedlicher Erscheinungsform) und wird es immer geben.

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vor 21 Stunden, Madeleine schrieb:

Das Internet suggeriert selbst dem HG3, dass er ständig neue, bessere, tollere Frauen haben könnte. Das sehe ich auch in meinem

männlichen SC- die sind nie mit einer zufrieden, es könnte ja nächste Woche noch die HB10 kommen.

Sei mir nicht böse, aber da vertauscht du HB und HG!? Wird doch jeder Pommespanzer mit Nachrichten und Anfragen überhäuft, von einigermaßen hübschen HBs ganz zu schweigen (siehe diverse "OG als Frau"), als Mann wenn man sich nicht auf die Hinterbeine (Fotos, Internetpräsenz verbessern etc.) stellt, tut sich im OG wenig bis gar nichts.

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@Fleet.Sergeant.Zim, das wird schwierig, hier eine wirklich Antwort zu bekommen. Die, bei denen es läuft, werden mit den Schultern zucken; und die anderen werden jammern. Ist schwer, so etwas vom eigenen Erleben zu abstrahieren. Ich kann da aber etwas anders draufschauen. Betreue seit längere Zeit Studenten. Weiss zwar nur punktuell was über deren Sexleben, aber dafür sehr viel über ihre Erwartungen an ihr (Berufs-)Leben. Und da sehe ich schon, dass die Erwartungen gestiegen sind. Dass es auch bei den Guten zunehmend Angst gibt, nicht mehr zu genügen. Weil man sich mehr und mehr und mehr vergleicht. Nicht mehr nur im Semester, sondern in der Graduiertenschule, national, international. Weil man ja ständig gezeigt bekommt, wie einfach das alles sein kann. Alles idealisiert. Und so verfallen selbst die in Zweifel, die sich eigentlich überhaupt keine Sorgen machen müssen. 

Ich habe keinen Grund zu bezweifeln, dass es sich am Partnermarkt nicht ähnlich entwickelt hat. Dass es viele hart angeht, nicht das selbständige Insta-Model Anfang 30 mit Hammerkörper, Weltreise und 5 FBs zu sein. Man 'kennt' ja welche. Und fühlt die Konkurrenz.

 

bearbeitet von botte
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vor 3 Stunden, Fleet.Sergeant.Zim schrieb:

Was ich sehr stark beobachte sind Kerle 30+ die absolut garkeinen Erfolg bei Frauen vorzuweisen haben. Die sind so häufig das es keine statistischen Ausreißer mehr sind. 

Die meisten haben folgendes gemeinsam: starkes Übergewicht, Mama in geografischer Nähe, wenig Antrieb bei Dingen die nicht den Job betreffen d. h. vorhersehbare Freizeitaktivitäten, miserable Kleidungsstil, wenig Smalltalk-Fähigkeiten bis hin zur sozialen Inkompetenz. 

Die Jungs gab es immer schon und die haben auch vor zwanzig Jahren schon nichts gerissen. 

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Am 7.10.2018 um 09:07 , RyanStecken schrieb:

Naja du suchst halt nach einer Erklärung, warum es bei dir nicht läuft...

 

Der Markt ist mit Sicherheit umkämpfter als noch vor 10, 20 Jahren, gerade was casual sex angeht. Die Grunddynamiken haben sich allerdings nicht geändert, es hat sich hier und da halt etwas verschoben. Im Prinzip geht es immer darum besser zu sein als der Durchschnitt und genug Frauen kennenzulernen. Was ich in der Tat beobachtet habe, ist dass die Diskrepanz zwischen "erfolgreich" und "läuft gar nicht" hinsichtich Frauen schon sehr hoch sein kann. 

Du bist Ü30?

 

Ich denke dass dein Gefühl, TE, viele teilen. Aber dass es eher ein Gefühl ist. Ich hatte in jungen Jahren eine feste Beziehung, kann also nicht so viel über casual Sex in dieser Zeit berichten. Ich wurde aber oft angequatscht und weiß dass ich genug Möglichkeiten dazu gehabt hätte. Damals war ich aber was das Selbstwertgefühl und Erfahrung im Umgang mit Männern betrifft ganz anders drauf als heute. Das heißt dass mit zunehmendem Alter man anspruchsvoller wird, eher weiß was man will aber auch mehr aus den Möglichkeiten machen kann. Das Internet hat natürlich viel verändert - die Illusion des perfekten nächsten Mannes in Reichweite (es ist immer der nächste) macht alles schneller, ungeduldiger, oberflächlicher. Aber wir kommen auch mit viel mehr potentiellen Partnern in Kontakt. Es bleibt jedem selbst überlassen wie er mit den Technologien umgeht. Für casual Sex sehe ich nicht dass es schwieriger geworden ist, eher einfacher. Ich denke auch nicht dass die Statistiken das bestätigen. Was irgendwann dazukommt ist dass viele Ü30er in festen Beziehungen/Ehen sind und weg vom Markt. Mit größeren Altersunterschieden (also nach unten daten) wird es auch eher beziehungstechnisch schwieriger, für casual Sex sehe ich da auch nicht so das Problem.

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@Geschmunzelt

Hm; aber was ist dümmer für den average-dude der eigentlich Sex haben will?

*Miese Profilpics (niedriger Aufwand) = zero sex

*Teure Qualitäts-Fotos nach 2 Monaten gym (hoher Aufwand) = lay mit HB5-6 im 2-Monats-Intervall

*2 Wochen lang Vollzeit cold-approach in den öffentlichen Verkehrsmittels (hoher Aufwand) = 3 lays mit HB4-7

*Couch, Fußball am Samstag, Kino am Dienstag (niedriger Aufwand) = zero sex oder alternativ die x-beinige Chantal aus dem SC

@Minou

Das stimmt wohl. Neu ist möglicherweise aber, dass nicht nur die Sorte keine mehr abzubekommen scheint, sondern auch der normale average-guy.

Früher war es (wie bereits gesagt, nach meinem persönlichen Empfinden) einfacher.

Eine abschließende Antwort werden wir nicht finden (da hat @botte recht). Ein paar Einzelerfahrungen die eine Tendenz ergeben.

Oder auch nicht.

Und wer hätte schon Interesse oder die Möglichkeit dazu harte Daten zu erheben. Somit bleibt das hier wohl oberflächlich.

 

Jetzt wird‘s etwas kontrovers. Ist jetzt auch mehr Unterhaltung, nix Fundiertes.

Man kann mal so zum Spaß alte und neue Fotographien vergleichen, oder ältere Filmaufnahmen.

Nicht nur sind nach meinem Eindruck die Top% der Frauen in den letzten Jahrzehnten sehr viel attraktiver geworden, auch die Bottom% sehr viel unansehnlicher.

Umgekehrt gilt das für Männer auch. Divergiert der Dating-Markt mehr und mehr?

Beispiel gefällig?

Staffel-Mannschaft der Frauen, Olympia 1936

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Staffel-Mannschaft der Frauen, Olympia 2012

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Nicht die einzigen Beispiele die ich in meiner Kurz-Recherche gefunden habe, und man muss noch nicht mal zeitlich soweit zurückgehen.

Wie es scheint:

- Top-Frauen die immer unerreichbarer werden.

- Bottom-Frauen die keiner so richtig will (aber immer noch besser dran sind als der Bottom-Mann).

Redpill sagt: Durch Tinder&Co wird für Frauen auch diejenige Sorte Mann kontaktierbar die früher niemals ihren Weg gekreuzt hätte (andere soziale Milieus), die weibliche Hypergamie kann sich somit nach Belieben austoben.

Vielleicht wird die Dynamik hinter dem OG tatsächlich unterschätzt. Früher ein nettes Add-On, wird es nun mehr und mehr die ausschließliche Methode Dates zu arrangieren.

Hinzu kommt all die competition auf FB, IG etc. (per se ist Wettbewerb aber nichts Schlechtes. Ich persönlich profitiere eigentlich davon).

Hoffe noch auf ein paar weitere Meinungen.

bearbeitet von Fleet.Sergeant.Zim

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1. die zweite von links isn Kerl.

2. Es ist ziemlich schwer, die für unsere Augen häßlichen Frisuren, Klamotten etc rauszurechnen. Dafür muss die Frau schon rasend schön sein.. und das sind halt die wenigsten.

3. Sport ist Krieg.. (vergleich mal ein Kampfflugzeug von 1934 mit einem von heute. Sind die Ingeneure heute intelligenter? Wohl kaum.)

 

Wobei die Leute nicht so aussehen, weil sie diesen Sport machen. Sondern sie machen diesen Sport, weil sie so aussehen.

Richtig guter TED Talk dazu:

 

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Die Schönheitsideale von heute sind nicht die gleichen wie 1936 und ProfisportlerInnen nicht repräsentativ. Im Sport spielt die Physis heute auch eine viel stärkere Rolle als früher.

  • OH NEIN 1

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vor einer Stunde, Easy Peasy schrieb:

1. die zweite von links isn Kerl.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Käthe_Krauß

Nein, die Dame hieß Käthe Krauss. 

Ist ja auch nur ein Beispiel. An solche Fotos ist eben leicht ranzukommen. 

bearbeitet von Fleet.Sergeant.Zim

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Worum geht es?
Ich hab bei "Selbst die Elite an PUAs schafft hier - diejenigen die im Geschäft sind wissen das - kaum eine bessere Quote als 1:60." aufgehört zu lesen.
Wo kommen denn solche Zahlen immer her? Vor allem mit der entlarvenden "man weiß das"-Argumentation. So etwas gab es früher nicht und seitdem Redpill hier Einzug gehalten hat, springen 8 von 10 Usern auf diesen peinlichen Zug auf. Dieser manipulative Umgang mit Zahlen hat in den letzten 5 Jahren signifikant zugenommen (man kann sagen, dass ist pareto verteilt). Die Leute die wirklich etwas von Verführung verstehen, wissen das.

Wer sich von so einem manipulativen Mumpitz so dermaßen einlullen lässt, wird auch völlig zu recht von jeder Frau auf dem Planeten abgewiesen. Wer so unselbstständig und unreflektiert, Selbstbetrug im großen Stil verübt (und zum eigenen Nachteil noch dazu, das ist ja das beste). Der hat es einfach nicht verdient rumzuficken. #könntihrcopen

Das einzige was schwieriger geworden ist in der letzten 20 Jahren ist das elendige Rumgejammer. Seit dem Internet und dem Smartphone kann jeder noch so depressive Hirnfurz für zig Jahre gespeichert, gegoogled, geliked und geshared werden.
Und weil man eben nicht nur die eigenen Dummheiten und Dinge sieht, sondern auch die der anderen wächst der Futterneid. Das ist aber schon alles was problematisch ist: Der Berg an Essen den wir sehen wächst, weil wir bessere Teleskope haben, aber Essen können wir immer noch genauso viel oder wenig wie zu vor.

 

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