EX - Konfrontation

35 Beiträge in diesem Thema

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vor 11 Minuten, pMaximus schrieb:

Selten soviel gefährliches Halbwissen und Unfug hier gelesen. Abgesehen davon ist das hier alles streng offtopic. 

🤦‍♂️

Vl kann Expertin @Herzdame und Kollege @Lodan noch ein paar Wörter dazu sagen. Ansonsten wird hier dicht gemacht. 

Keine Zeit dieses Wochenende. Habe ich in alten Beiträgen auch umfänglich erörtert.

möchte nur kurz hinzufügen: auch psychisch völlig gesunde Menschen haben ALLE das Potential anderen zu schaden und schwere Straftaten zu begehen. 

Inhaltlich verweise ich mal auf meine buchvorstellung in der Signatur und „ auf dünnem Eis“ von Lydia Benecke, die sich eben genau mit dem „schadenspotential“ von Menschen befasst

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vor einer Stunde, Marfin schrieb:

Ist es nicht offensichtlich zu demonstrieren,  dass er in etwas nicht besser ist als andere um klarzumachen dass es noch zahlreiche andere Disziplinen gibt in denen er unterlegen ist?

Eine Psychotherapie ist kein Machtkampf, genauso wenig wie jede andere Form emotionaler zwischenmenschlicher Beziehung. Es macht in gewisser Hinsicht das Leben recht leicht, es ausschließlich als Machtkampf zu begreifen.

Andererseits macht es echte zwischenmenschliche Beziehungen (z.B. zum eigenen Therapeuten) eben auch schwer bis unmöglich. So ein Denken kann man zwar nicht auf Knopfdruck ausschalten - aber man kann sehr wohl entscheiden, ob man sich seinen Bullshit unhinterfragt abkauft, oder etwas ändern möchte. Wird halt schwer, wenn man die Nachteile nicht sieht, weil im eigenen Bezugsrahmen ja alles funktioniert, und man diese als Machtkämpfe wahrgenommenen Interaktionen immer "gewinnt" bzw. sich zurechtrationalisiert, dass man es tut.  Ein Therapeut kann einem diesen Teil nicht abnehmen und hat auch nicht die Aufgabe, das zu tun. 

Edit: Nur aus Interesse - warum führst du eigentlich Beziehungen, wenn du keinen Nutzen draus ziehst? Ich würd ja denken, man macht  es zumindest um sich gut zu fühlen oder so. 

 

bearbeitet von Lazy Larry

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Gast
vor 2 Stunden, Lazy Larry schrieb:

Eine Psychotherapie ist kein Machtkampf, genauso wenig wie jede andere Form emotionaler zwischenmenschlicher Beziehung. Es macht in gewisser Hinsicht das Leben recht leicht, es ausschließlich als Machtkampf zu begreifen.

Andererseits macht es echte zwischenmenschliche Beziehungen (z.B. zum eigenen Therapeuten) eben auch schwer bis unmöglich. So ein Denken kann man zwar nicht auf Knopfdruck ausschalten - aber man kann sehr wohl entscheiden, ob man sich seinen Bullshit unhinterfragt abkauft, oder etwas ändern möchte. Wird halt schwer, wenn man die Nachteile nicht sieht, weil im eigenen Bezugsrahmen ja alles funktioniert, und man diese als Machtkämpfe wahrgenommenen Interaktionen immer "gewinnt" bzw. sich zurechtrationalisiert, dass man es tut.  Ein Therapeut kann einem diesen Teil nicht abnehmen und hat auch nicht die Aufgabe, das zu tun. 

Edit: Nur aus Interesse - warum führst du eigentlich Beziehungen, wenn du keinen Nutzen draus ziehst? Ich würd ja denken, man macht  es zumindest um sich gut zu fühlen oder so. 

 

...ja klar, man fühlt sich hoffentlich gut in einer Beziehung. Auch wenn man jemandem hilft, ist ja stets ein Eigennutzen dabei. Ich beobachte eben häufig,  dass der Nutzenfaktor oder das Abhängigkeitsverhältnis (finanziell/emotional...) oder gar Bequemlichkeit innerhalb einer Beziehung sehr im Vordergrund steht. 

Ich betrachte eine Partnerin inzwischen nicht mehr als Wegbegleiterin sondern als Art Hafen den wir beide besuchen können um weitere Kraft, Ressourcen und Profiant für das beschreiten der eigenen Wege zu sammeln, LIEBE? 

Das geben steht dabei im Vordergrund. Insbesondere auch die Autonomie.

Wenn beide Teilnehmer einer autonomen Beziehung sind, statt Opfer einer Symbiose, ist es keine Nutzenfunktion mehr. Da Autonomie mit oder ohne Partner gelebt werden kann. 

Aber ja, stimmt, ich hab etwas von der Beziehung. Stehe aber auf Grund meiner Autonomie nicht in einem Forderungsverhältnis...zumindes glaube ich es so!? 

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Morgen,

mach mal so nen Persönlichkeitstest.Einfaches DISG Modell vielleicht?

Kam bei mir irgendwann mal bei rum, dass ich nen recht Rotes Kerlchen bin und mir Grünanteile fehlen.

Wenn ich z.B. los renne und sage "komm wir machen das und das" dann sehe ich im Vordergrund "das Ziel" das zu machen und es ist dann stellenweise selbstverständlich für mich, dass andere das auch so betrachten.

 

Ein Gelbes Männchen rennt mit, weil könnte ja Spass machen. Grund Egal, hauptsache geil.

Ein Blaues Männchen benötigt erstmal Zahlen, Daten und Fakten, wieso es Sinn ergeben könnte, dass wir da gemeinsam hin rennen.....

Nen Grünes Kerlchen könnte sich absolut vor den Kopf gestoßen fühlen und denken...."man warum fragt der gar nicht was ich möchte...könn wir nicht erstmal darüber reden.....finde ich blöd das ich nicht einbezogen werde"

Versuch so viel über dich in erfahrung zu bringen wie möglich. Das ist alles weder gut oder schlecht.Es hat etwas Wahrheit und kann helfen an passende Menschen zu geraten bzw. erträglicher für die Gesellschaft zu werden 🙂

 

Verwerfe deine Meinung darüber was eine Beziehung und Liebe für dich bedeutet,

Ist es nicht einfach rationalisierter, zusammengefasster Mist? Stelle dir die Fragen wie du die Frauen behandelt hast aufrichtig.

 

Reflektiere dein Selbstbewusstsein und dein Selbstwert.

Menschen spiegeln und ähneln sich.. bis zu dem Punkt, an dem eine Partnei nicht mehr möchte. Können sich dann beide Partner entwickeln oder es lassen.

....er ist schwach und schlägt sie...sie ist schwach und lässt es wieder mit sich machen....

....sie ist schwach und nörgelt an ihm herum (macht ihn klein).... er ist schwach und lässt es zu.....

...sie wirft ihm vor er sei arrogant (ich fühle mich klein wenn du so redest).... er sagt ihr das sie nen Dachschaden hat und sie sich nicht so anstellen soll (ja du bist klein)

kennt die Dynamiken ja selbst 🙂

Die Frage ist doch nicht was man dagegen machen kann oder ob das gut oder falsch ist.

Wie viel möchte ich an mir verändern, dass es funktioniert?

Welche Mängel habe ich, dass ich auf solche Menschen treffe? Was muss ich an mir entwickeln, dass ich zukünftig auf andere Menschen treffe?

 

 

Eventuelle Fehler bei einem Ende, können wir nur bei uns selbst suchen. Selbst bei den Menschen die uns unter aller Sau behandelt haben, müssen wir uns die Frage stellen, wieso wir so lange verblieben sind? Ob sich dass nicht vielleicht bereits angekündigt hatte? Hatten wir aus Mangel an uns selbst, zu viel Erwartungen und Hoffnungen? Hatten wir uns schlecht behandeln lassen weil wir Angst hatten allein zusein? Wollten wir etwas zu sehr und haben unser Gegenüber unter Druck gesetzt ? etc etc etc....Ist es dann falsch was zu wollen oder ist es verwerflich dass mein Gegenüber sich unter Druck fühlt? Weder noch denke ich... es passt halt was nicht 🙂

Was über bleibt ist die Feststellung- das es aus X Gründen nicht funktioniert hat und das jeder auf seine Art versucht damit umzugehen.Mit Kontakt oder Ohne..

 

Dadurch das wir für uns Vernatwortung übernehmen, können wir den Partnern sehr viel Verantwortung abnehmen und der ganzen Geschichte verzeihen

Gut oder schlecht....keine Ahnung. Bei mir führte es bisher immer dazu, dass ich mit allen Frauen die ich je hatte, noch zumindest an Geburtstagen oder zu Weihnachten mal schreibe und sie mich freundlich in den Arm nehmen, wenn wir uns mal über den Weg laufen.

 

 

 

bearbeitet von browbeat
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vor 16 Stunden, MrKershaw schrieb:

Wenn man über die Gefahr die von einer Person ausgeht redet, kann man Narzissten und Emotional instabile je nach Ausprägung durchaus gleichsetzen.

Sind psychisch auffällige Menschen etwa keine Gefahr für sich und/ oder die Allgemeinheit? Es gibt Psychopathen die ganz normal in  der Gesellschaft leben, aber eben so genug psychisch auffällige Menschen die alles mögliche anstellen. Da sollte man schon von einer durchaus im Bereich des Möglichen liegenden Gefahr ausgehen.

Eine Giftschlange muss mich auch nicht beißen, kann es aber und dann wird es gefährlich.

Du, lieber Kollege, hast ganz offensichtlich eine Angststörung.

Ohne wirklich krankhafte Persönlichkeitsstörungen bagatellisieren zu wollen: gerade hier im Forum wird viel zu oft und viel zu schnell irgendeinem Ex oder irgendeiner Frau ne krankhafte Persönlichkeitsstörung angehängt. Nur weil man deren Verhalten nicht nachvollziehen, einordnen, verstehen kann. Ist natürlich einfacher, dann irgendeine krankhafte Störung herbeizureden - ohne jedes Fachwissen oder medizinischen Hintergrund. Ist aber oft viel einfacher: in extremen Situation tun auch normale Menschen manchmal extreme Dinge. Und ne hochemotionale Trennung ist für viele Menschen ein Extrem.

Ich würd mich ja, wenn mir 'so was' regelmässig passierte, lieber mal fragen, warum ich das nicht eher kommen gesehen habe. Wege gesucht habe, das zu moderieren. Oder mich einfach fern gehalten habe. Versuchen, im zwischenmenschlichen Bereich besser, aufmerksamer zu werden. Fokus auf den Teil der Geschichte zu halten, den ich selbst zu verantworten habe.

Hilft übrigens auch bei Pickup, nicht nur beim Vermeiden existenziell lebensbedrohlicher Situationen. 

bearbeitet von botte
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vor 4 Stunden, botte schrieb:

Du, lieber Kollege, hast ganz offensichtlich eine Angststörung.

 

Zitat

 gerade hier im Forum wird viel zu oft und viel zu schnell irgendeinem Ex oder irgendeiner Frau ne krankhafte Persönlichkeitsstörung angehängt. Nur weil man deren Verhalten nicht nachvollziehen, einordnen, verstehen kann. Ist natürlich einfacher, dann irgendeine krankhafte Störung herbeizureden

Ich denke du erkennst selbst, worauf ich hinaus möchte.

 

Von einer Angststörung bin ich weit entfernt - was durchaus mit meinem medizinischen Background in Verbindung steht. Wir können im übrigen sowohl das Thema Gefahr für die Gesellschaft, als auch meinen medizinischen Background gerne privat vertiefen.

bearbeitet von MrKershaw

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vor 1 Minute, MrKershaw schrieb:

Von einer Angststörung bin ich weit entfernt - was durchaus mit meinem medizinischem Background in Verbindung steht. Wir können im übrigen sowohl das Thema Gefahr für die Gesellschaft, als auch meinen medizinischen Background gerne privat vertiefen.

Nö, müssen wir nicht weiter vertiefen, weil ich Deine Angst vor statistisch in meiner Umgebung zu erwartenden Psychopathen einfach nicht teile.

Entsprechend ausgebildete Leute sind meiner Erfahrung nach nicht mit schnellen Ferndiagnosen zur Hand, die sie anhand von ein oder zwei Posts eines Threaderstellers zweiter Hand erstellen. Und eröffnen ihre Thesen auch nicht mit "Ich meine mal gelesen zu haben..." oder "für psychische Diagnosen fehlt mir definitiv das nötige Fachwissen."

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vor einer Stunde, MrKershaw schrieb:

 

Ich denke du erkennst selbst, worauf ich hinaus möchte.

 

Von einer Angststörung bin ich weit entfernt - was durchaus mit meinem medizinischen Background in Verbindung steht. Wir können im übrigen sowohl das Thema Gefahr für die Gesellschaft, als auch meinen medizinischen Background gerne privat vertiefen.

Über welches Fachwissen sprechen wir hier bzw medizinischen Background? Das würde mich mal interessieren.

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Gast
vor 7 Minuten, pMaximus schrieb:

Über welches Fachwissen sprechen wir hier bzw medizinischen Background? Das würde mich mal interessieren.

Alle Staffeln Dr. House und Emergency Room durch. 

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Am 23.2.2019 um 11:30 , browbeat schrieb:

mach mal so nen Persönlichkeitstest.Einfaches DISG Modell vielleicht?

Immer im Herbst, sind die Frauenzeitschriften voll mit Tests ob man depressiv ist. Und immer im Herbst laufen bei den Therapeuten die Telefone heiß, weil zwei Drittel der Brigitte-Leserinnen plötzlich psychisch schwer krank sind. Also nach Testergebnis.

Auf der anderen Seite kannste einen ausgewachsenen Vogel haben und dich für den König von Deutschland halten - und wenn du ankreuzen sollst, ob du Stimmen hörst, dann machste natürich bei nein dein Häkchen. Weil sind ja keine Stimmen, sondern die Leute dich ja wirklich alle huldigen.

So ein Test ist leicht gemacht. Aber wenn was Brauchbares rauskommen soll, dann muss das Verfahren fundiert sein -und das ist DISG übrigens eher nicht- es muss die Durchfürhung korrekt laufen und vor Allem muss die Auswertung kompetent gemacht werden. Wenn das alles stimmt, dann bekommste ein valides Ergebnis - und das erklärt dann so um die 7 bis 9 % deines Verhaltens. Mehr ist kaum möglich.

Wie zum Henker ist der Thread eigentlich auf diese pathologische Schiene gerutscht. Fing doch ganz harmlos an.

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