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mal kurz an alle vielleicht kennt es ja der eine oder andere und hat tipps:

im moment läufts schlecht bei mir (bla bla das leben ist hart). auch bei den hbs aktuell eine durststrecke. an manchen tagen (wie heute z.b.) nervt mich dann alles an. da durch ist mein game auch schlecht, schlechte vibes und alles was dazu gehört. das resultat ist also noch weniger erfolg und noch mehr frust. -> endlosspirale

wie kommt man da raus?

und noch viel wichtiger: wo fängt das dilemma eigentlich an? ich würde das übel gerne an der wurzel packen.

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Was genau läuft detailliert schlecht?
Was müsste sich detailliert verändern, damit es nicht mehr schlecht laufen würde?

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vor 15 Stunden, Dan_Civic schrieb:

wie kommt man da raus?

 

Es gibt ein Sprichwort, dass heißt "Wenn du gerade nicht durch diese Tür gehen kannst, dreh dich um und geh woanders hin".

In dem Sinne:

Ablenkung- Sport, Freunde treffen, Film schauen

Das Thema PU mal ruhen lassen, ohne sich sozialen Zwängen auszusetzen ("Du musst aber...").

Ist auch jahreszeitlich bedingt, nach dem Winter hängt man generell mal durch. Bald kommt der Sommer, da kommt der Spaß am Game wieder von selbst.

 

Ich habe auch ein paar Dates abgesagt, weil: Kein Bock gehabt. Wirklich nada.

bearbeitet von Female_M

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Am 1.3.2019 um 12:27 , saian schrieb:

Was genau läuft detailliert schlecht?
Was müsste sich detailliert verändern, damit es nicht mehr schlecht laufen würde?

Familie, Finanzielles, Flakes, drohende Klagen, die seltenen und wenigen Mädels die mir echt gefallen ziehen weg/sind vergeben, Gesundheit, Wohnsituation, Kontakt zu Menschen die mir sehr viel bedeuten geht verloren, Schlafrhytmus, Spielprobleme, Arbeit, ... .

Die Liste ist unendlich lang. Wobei das in meinen Augen auch keine Rolle spielt. Die Dinge die einen frustieren sind doch beliebig austauschbar. Was mir heute Freude bereitet wird mich morgen vielleicht frustieren. Es ist doch letztendlich nur eine Frage der Perspektive? So wirkt es zumindest auf mich.

Ich bin mir sicher, selbst wenn sich jetzt alles schlagartig verändern würde zu einem Zustand der mir gefällt, wäre es doch nur eine Frage der Zeit bis es wieder losgeht, oder?

Am 1.3.2019 um 13:01 , Female_M schrieb:

Ablenkung- Sport, Freunde treffen, Film schauen

Grundsätzlich ein guter Ansatz, aber das Wort ablenken gefällt mir hier irgendwie nicht. Könnte eine Ablenkung diese latente Unzufriedenheit wirklich langfristig verschwinden lassen? Es wäre doch nur ein Quickfix bis sich die nächste Epoche des Frusts auf mich niederschlägt.

 

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vor 4 Stunden, Dan_Civic schrieb:

Familie, Finanzielles, Flakes, drohende Klagen, die seltenen und wenigen Mädels die mir echt gefallen ziehen weg/sind vergeben, Gesundheit, Wohnsituation, Kontakt zu Menschen die mir sehr viel bedeuten geht verloren, Schlafrhytmus, Spielprobleme, Arbeit, ... .

Die Liste ist unendlich lang. Wobei das in meinen Augen auch keine Rolle spielt. Die Dinge die einen frustieren sind doch beliebig austauschbar. Was mir heute Freude bereitet wird mich morgen vielleicht frustieren. Es ist doch letztendlich nur eine Frage der Perspektive? So wirkt es zumindest auf mich.

Ich bin mir sicher, selbst wenn sich jetzt alles schlagartig verändern würde zu einem Zustand der mir gefällt, wäre es doch nur eine Frage der Zeit bis es wieder losgeht, oder?

Es hat schon einen Grund, dass ich in beiden Fragen detailliert geschrieben habe.

Beantworte dir zu allen 11 Stichworten beide Fragen.
Dann siehst du, dass du an allen 11 arbeiten kannst und selbst dafür verantwortlich bist,
dass es besser wird.

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Gast

Naja, viel bringen tut das meist leider nicht. Meiner Meinung nach ist proffessionelle Hilfe hier eher angebracht, das sind ein HAUFEN Symptome und die Ursache wird vermutlich wo ganz anders liegen als in der Beantwortung der 2 Fragen da oben...

 

An sich finde ich das Konzept ja gut, Selbstreflektion etc. Ist schon richtig. Aber meiner Meinung nach gibt Es immer eine Grenze, aber der Es seinen Zweck verfehlt bzw. nicht mehr ausreicht.

 

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vor 17 Minuten, suamo schrieb:

Naja, viel bringen tut das meist leider nicht. Meiner Meinung nach ist proffessionelle Hilfe hier eher angebracht, das sind ein HAUFEN Symptome und die Ursache wird vermutlich wo ganz anders liegen als in der Beantwortung der 2 Fragen da oben...

 

An sich finde ich das Konzept ja gut, Selbstreflektion etc. Ist schon richtig. Aber meiner Meinung nach gibt Es immer eine Grenze, aber der Es seinen Zweck verfehlt bzw. nicht mehr ausreicht.

 

Sorry, aber gleich mit der Peitsche um die Ecke kommen und ihn zur professionellen Hilfe zu schicken, halt ich für ziemlich gewagt, es sei denn du kennst den TE persönlich.
Ob da wirklich eine ganz andere Ursache hinter steckt oder der TE grade durch mit dem subjektiven Filter einfach nur ein bisschen jammert (no offense), wissen wir nicht. 
Ich bin fester Überzeugung, dass man alleine ein großes Stück an Dingen arbeiten kann und ich sehe die Probleme des TE im Rahmen des Möglichen (bis auf Spielprobleme vielleicht).

Was würde es schaden @saian Ansatz zu verfolgen? Immerhin muss er irgendwo anfangen, wieso dann nicht da?

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Gast

Da will ich dir nicht widersprechen, gebe ich dir völlig Recht. Diese "Grenze" ist halt auch immer sehr subjektiv und für jeden liegt Sie woanders.

Aber Sachen wie Spielsucht, geundheitliche Probleme ( !!! ), dann auch noch Probleme mit Familie und Freunden etc. sind Allesamt mittel bis schwerwiegende Symptome und Alles zusammen ergibt eben einen RIESIGEN Haufen an Problemen. Les dir den Beitrag doch nochmal durch... Praktisch gibt Es momentan keinen einzigen Aspekt im Leben, der beim TE rund läuft oder zufriedenstellend ist..

Da kann durchaus ein ernstes Problem hinterstecken, dass diese Symptome / Probleme dann eben entsprechend aufgebaut und ausgeprägt hat.

 

Klar kann man viel selbst schaffen, aber Manches auch eben nicht. Die aufgelisteten Probleme sind keine Lapallien, erst Recht nicht wenn alles auf einmal kommt.

Ich hab auch mit Depresionen und Sozialen Ängsten zu kämpfen gehabt und kann mir ziemlich genau vorstellen, an welchem Punkt der Te momentan gefühlsmäßig und allgemein steht.

Eine Menge meiner Probleme konnte ich selbst lösen und wie viele Andere hier im Forum auch, konnte ich einige Aspekte meines Lebens deutlich verbessern und mein Leben lebenswerter machen...

Aber Pickup und Self Help Literartur sind auch kein Allheilmittel und funktionieren bei Weitem nicht immer und für Alles. Hätte ich meine Depressionen ganz alleine und nur mit Hilfe solcher Foren und Literatur bekämpfen wollen, würde ich immernoch im selben Loch hocken...

 

Das hier ist doch kein Fall von "Traue mich nicht Frauen anzusprechen" oder "Auf der Arbeit läufts momentan nicht so". DIe Schwelle ist hier schon lang überschritten.

Und am Ende gebe ich den Rat, mit einem Psychologen zu sprechen, lieber einmal zu viel als zu wenig, da Es ganze Leben retten kann. Er kann ja auch 1 -2 mal hingehen und wenns Ihm nciht passt aufhören, Er muss sich doch nicht gleich in eine geschlossene Psychiatrie begeben.

 

Dass dir das dermaßen unverständlich und übertrieben scheint, zeigt mir , dass du selbst überhaupt keine Erfahrung mit solchen mentalen Problemen hast und glaubst, dass man wirklcih Alles mit Self Help lösen kann. Gönne ich dir ehrlich gesagt auch, ich würde niemanden Depressionen, schwerwiegende Süchte, extreme Minderwertigkeitskomplexe etc. wünschen. Wie gesagt, für vieles stimmt das, dass man sich selbst helfen kann und manche Menschen brauchen wirklich nicht mehr, weil Sie mental "gesund genug " sind, aber Andere eben schon.

 

 

Von mir aus kann Er mit Saians Tipps anfangen und von mir aus können Wir ihm noch viel mehr Tipps geben, da ist nichts verkehrt dran und vielleicht ( oder besser hoffentlich ) reicht das auch schon. Ich bin nur hier um zu sagen, dass Er lieber zu früh zum Psychologen gehen soll, wenn Er merkt, dass Es nicht reicht, als zu spät und dass das durchaus als Lösung in Betracht gezogen werden sollte.

Wie extrem der Fall des TE's ist, kann ich halt nicht beurteilen. Wenn sich jetzt am Ende rausstellt Er geht 1 mal im Monat zum Automaten, seiner Mutter passt Es nicht, dass Er nicht jeden Tag anruft und auf der Arbeit gibts einen Kollegen der immer sein Butterbrot klauen möchte, gut, dann hab ich das total überschätzt. Aber bei der Auflistung oben haben sich mir schon alle Nackenhaare aufgestellt und wenn die Probleme schon alleine schwerwiegend genug sind, können Sie einen in der Masse komplett zerstören. Hab ich leider am eigenen Leib erfahren und kann ich nicht empfehlen.

 

 

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vor 20 Stunden, suamo schrieb:

Naja, viel bringen tut das meist leider nicht. Meiner Meinung nach ist proffessionelle Hilfe hier eher angebracht, das sind ein HAUFEN Symptome und die Ursache wird vermutlich wo ganz anders liegen als in der Beantwortung der 2 Fragen da oben...

An sich finde ich das Konzept ja gut, Selbstreflektion etc. Ist schon richtig. Aber meiner Meinung nach gibt Es immer eine Grenze, aber der Es seinen Zweck verfehlt bzw. nicht mehr ausreicht.

Ja, ich würde sogar allen Menschen empfehlen, mal zum Psychologen oder Psychotherapeuten zu gehen.
Einfach auch nur mal für einen "Check".

Aber nicht jedem fällt das einfach.
Manch einer verschließt sich, wenn er sich selbst als "Kranker" sieht.

Die oben aufgeführten Stichpunkte finde ich bis auf Spielsucht sehr generisch.
Arbeitsprobleme kann "habe gerade etwas Langeweile" bis "massives Mobbing" sein.
Probleme mit Freunden kann "habe gerade mehr bei der Arbeit zu tun"  bis "schaffe es nicht mehr aus dem Bett heraus" sein.
Deshalb die Frage, wie die Symptome detailliert aussehen.

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das wüsst ich auch gern!

mir persönlich gelingt es gelegentlich, frust in motivation umzuwandeln ... dann wieder bleib ich auf ihm sitzen -.-

fockze!

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Mach dir ne Liste mit deinen Baustellen. Sortier sie nach dem Grad deines Leidensdrucks und dann nochmal danach wie schnell du das Problem behoben bekommst.

Dann nimmst du dir deine Liste und ein alkoholisches Getränk deiner Wahl, säufst dir die Hucke voll und am nächsten Tag fängst du an deinen Scheiß zu regeln.

Selbstmitleid bringt dich nicht weiter, also fang an die Probleme zu lösen anstatt dich davon frusten und runterziehen zu lassen.

Mit der Zeit wirst du merken, dass sich auch manche Sachen von ganz alleine lösen. Bei anderen Dingen macht es vielleicht auch Sinn sich insofern mit dem Problem auseinander zu setzen, dass man es als gegeben akzeptiert.

Zb Finanzen: wenn einfach nicht mehr drin ist (durch Jobwechsel, Weiterbildung etc) bringt es nichts sich dauerhaft davon runter ziehen zu lassen. Lerne mit dem, was du hast (sofern optimiert) klar zu kommen und glücklich zu sein. 

Oder zb Familie: kannste dir nicht aussuchen. Kannst dir nur aussuchen, wie du damit umgehst. Reduziere den Kontakt auf das Nötigste und wenn erforderlich für's Seelenheil Kontakt abbrechen. Man muss sich (auch von der Familie) nicht alles geben. Mach dir Gedanken, was dir am wenigsten zusetzt und dann zieh es durch und akzeptiere die Gegebenheiten.

Wegen der Spielsucht würde ich mir professionelle Hilfe holen und vielleicht Mal Kontakt zu einer Selbsthilfe Gruppe aufnehmen. Wenn du das nicht (sofort) abgestellt bekommst, dann macht es das aber vielleicht vorübergehend etwas einfacher damit klar zu kommen.

Eins kann ich dir versprechen: wenn du angefangen hast aufzuräumen in deinem Leben, wird's dir jeden Tag besser gehen. Und im Grunde geht's ja auch bei deinem Pensum nur noch bergauf. In ein paar Monaten hast du wahrscheinlich das meiste abgehakt und kannst stolz auf dich sein, dass du aus deinem Frustloch raus gekrochen bist.

Folgendes steht auf meinem postit an meinem Badezimmerspiegel:

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Einen Tag nach dem anderen zu leben, einen Moment nach dem anderen zu genießen.

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Am 2.3.2019 um 18:12 , saian schrieb:

Beantworte dir zu allen 11 Stichworten beide Fragen.
Dann siehst du, dass du an allen 11 arbeiten kannst und selbst dafür verantwortlich bist,
dass es besser wird.

ich hab jetzt mal meine umstände dazu runtergeschrieben.

fazit:

einiges sind kleinigkeiten. sie frusten nur sehr stark weil die gesamtsituation momentan echt runter zieht. 

einiges lässt sich eventuell ändern mit professioneller hilfe.

einiges lässt sich ändern wenn ich die eier hab es durchzuziehen.

einiges lässt sich nicht ändern.

es fühlt sich befreiend an alles einmal zusammen zu tragen. 

Am 4.3.2019 um 19:53 , suamo schrieb:

Meiner Meinung nach ist proffessionelle Hilfe hier eher angebracht

ich war bereits in mehreren therapien. alles hatte nur mäßigen erfolg. in normalen gesprächstherapien entdeckt man wenig neues wenn man selbst viel liest. bowbly, freud und co. stehen alle samt in meinem bücheregal und haben mir mehr gebracht als die gespräche mit den therapeuten (persönliche meinung). am sinnfreisten war übrigens die therapie und die beratungstelle für pathologisches glücksspiel (auch persönliche meinung).

Am 4.3.2019 um 20:16 , Crux schrieb:

Ob da wirklich eine ganz andere Ursache hinter steckt oder der TE grade durch mit dem subjektiven Filter einfach nur ein bisschen jammert (no offense), wissen wir nicht. 

ich vermute sowohl als auch. 

Am 4.3.2019 um 20:30 , suamo schrieb:

Praktisch gibt Es momentan keinen einzigen Aspekt im Leben, der beim TE rund läuft oder zufriedenstellend ist

das aber nur weil ich halt auch stark gefrustet bin. ich hatte schon wesentlich schlimmere zeiten und habs auch überlebt. ich könnte ja z.b. über die NCs die ich mache froh sein (an sich positiv). aber da diese fast nur noch in flakes enden sehe ich da nicht das positive.

Am 4.3.2019 um 20:30 , suamo schrieb:

Die aufgelisteten Probleme sind keine Lapallien, erst Recht nicht wenn alles auf einmal kommt.

und das tut es. und ich glaube es hängt halt auch damit zusammen wie mein allgemeiner mentaler gesamtzustand ist. gerade das will ich ja in den griff kriegen.

Am 4.3.2019 um 20:30 , suamo schrieb:

Ich hab auch mit Depresionen und Sozialen Ängsten zu kämpfen gehabt und kann mir ziemlich genau vorstellen, an welchem Punkt der Te momentan gefühlsmäßig und allgemein steht.

da war ich mal. wie gesagt ich kenne es auch schlimmer. hatte aber auch noch angststörungen, panikattacken und mehr. 

vor 4 Stunden, saian schrieb:

Ja, ich würde sogar allen Menschen empfehlen, mal zum Psychologen oder Psychotherapeuten zu gehen.
Einfach auch nur mal für einen "Check".

sind auch keine zauberkünstler. ich würde eher davon abraten (nur für einen check). schade um die zeit (persönliche meinung).

vor 4 Stunden, saian schrieb:

Deshalb die Frage, wie die Symptome detailliert aussehen.

ich weiß nicht wie die rechtslage ist und ob man sich z.b. in einem forum selbst belasten kann. ich habe alles runtergeschrieben und könnte dir auf wunsch den zusammenschrieb per pn schicken. vllt hast du bessere ansätze als ich. ich bin wie gesagt eh in einer frustrierten hoffnungslosen mentalen einstellung.

vor 2 Stunden, endless enigma schrieb:

mir persönlich gelingt es gelegentlich, frust in motivation umzuwandeln ... dann wieder bleib ich auf ihm sitzen -.-

hat hin und wieder auch bei mir funktioniert. wut lässt sich sogar noch besser umwandeln. ist eigentlich auch fast wie frust. nur mit einer viel energiegeladeneren aktivierenen komponente. klappt aber wie gesagt auch nur bis zu einem gewissen level.

vor 45 Minuten, Manu1982 schrieb:

Mach dir ne Liste mit deinen Baustellen.

hab ich gemacht. einige punkte sind auch ähnlich dem was du weiter unten schreibst.

vor 46 Minuten, Manu1982 schrieb:

Dann nimmst du dir deine Liste und ein alkoholisches Getränk deiner Wahl, säufst dir die Hucke voll und am nächsten Tag fängst du an deinen Scheiß zu regeln.

ich trinke keinen alkohol. 😄

vor 46 Minuten, Manu1982 schrieb:

Selbstmitleid bringt dich nicht weiter, also fang an die Probleme zu lösen anstatt dich davon frusten und runterziehen zu lassen.

wenn es doch nur so einfach wäre wie es hier steht. ich will wirklich nicht jammern. aber ich tue es. ich will gerne aktiv sein und weiter machen statt passiv alles zu ertragen. aber woher zum teufel kommt der energieboost den man dafür braucht? es braucht doch wenigstens ein zündenen funken damit die motivation wieder entflammt.

um den topic etwas zu konkretisieren. mir geht es jetzt nicht um meine aktuelle situation. selbst wenn sich alle meine sorgen nun in luft auflösen kommen morgen schon die nächsten. und es endet nie. so ist das leben. ich suche nach hilfe um einfach im allgemeinen frust zu kompensieren. nicht konkret wenn job kacke = job wechseln.

 

was mir z.b. die letzten tage klar wurde:

frust ist im kern doch immer gleich. das "objekt" des frustes, das ändert sich. aber im kern ist es frust. es muss doch einen weg da raus geben. ich meine es gibt doch nicht frust an sich. es gibt immer ein "objekt" an das der frust gebunden ist. kann ich über etwas frustriert sein was ich nicht kenne? und diese "objekte" wechseln doch auch mal ihre wirkung. heute macht mir dieses "objekt" freunde. morgen enttäuscht es mich und frustriert mich. und das ohne zauberpulver.

 

 

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Dein Eingangspost klingt mehr nach Unzufriedenheit, aus dem dann Frust erwächst. Wenn du unzufrieden bist mit Situationen oder dir selber, kannst auch nur du, diese Situationen oder dich selber ändern. Du selber hast ja auch all diese Umstände und Tatbestände geschaffen oder an ihrer Gestaltung mitgebastelt. In erster Linie wirst du dir also darüber klar werden müssen, was du überhaupt willst, um dann das jeweilige Ziel anvisieren zu können. Das heißt zielgerichtet denken und handeln. Da all diese Situationen auch einige Zeit benötigten um zu entstehen, sollte dir klar sein, dass es auch seine Zeit braucht, bis sie wieder begradigt, bzw. beseitigt sind. In der Zwischenzeit würde ich dir empfehlen mal an deiner Frustrationstoleranz zu arbeiten. Denn diese Persönlichkeitseigenschaft ist eine individuelle Fähigkeit, die es einem erlaubt, mit Frust konstruktiv umzugehen und im besten Fall kann man sogar noch positives für sich daraus ziehen.  

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vor 9 Stunden, Dan_Civic schrieb:

ich war bereits in mehreren therapien. alles hatte nur mäßigen erfolg. in normalen gesprächstherapien entdeckt man wenig neues wenn man selbst viel liest. bowbly, freud und co. stehen alle samt in meinem bücheregal und haben mir mehr gebracht als die gespräche mit den therapeuten (persönliche meinung). am sinnfreisten war übrigens die therapie und die beratungstelle für pathologisches glücksspiel (auch persönliche meinung).

Therapie bedeutet im Endeffekt ja nur, eine Situation zu bearbeiten, so dass sie sich hoffentlich verbessert.
Das ist so individuell, dass es nicht nur um "Neues" geht.
Vieles spielt sich auch einfach auf einer emotionalen Ebene statt.

 

vor 9 Stunden, Dan_Civic schrieb:

das aber nur weil ich halt auch stark gefrustet bin. ich hatte schon wesentlich schlimmere zeiten und habs auch überlebt. ich könnte ja z.b. über die NCs die ich mache froh sein (an sich positiv). aber da diese fast nur noch in flakes enden sehe ich da nicht das positive.

und das tut es. und ich glaube es hängt halt auch damit zusammen wie mein allgemeiner mentaler gesamtzustand ist. gerade das will ich ja in den griff kriegen.

Absolut. Dein mentaler Zustand beeinflusst dein Verhalten & Handeln und das hat natürlich großen Einfluss auf deine Mitmenschen.

 

vor 9 Stunden, Dan_Civic schrieb:

sind auch keine zauberkünstler. ich würde eher davon abraten (nur für einen check). schade um die zeit (persönliche meinung).

Für mich persönlich vereinen sie zwei Sachen, die ich ansonsten selten bekomme: fachliches, neutrales Wissen & einen geschützten Raum, in dem ich existieren & sprechen kann.

Wenn deine Ehefrau dein normaler Gesprächspartner für solche Themen wäre, wie geschützt fühlst du dich dann, wenn dein aktuelles Thema eure Beziehung beeinflussen würde? (Du verlierst deinen Job & warst Alleinverdiener mit Kindern oder so). Es ist eben ein anderer Raum, wenn du einer "fremden" Person etwas erzählen kannst & dir sicher sein kannst, dass sie außerhalb deines Problemraums ist.

 

vor 9 Stunden, Dan_Civic schrieb:

wenn es doch nur so einfach wäre wie es hier steht. ich will wirklich nicht jammern. aber ich tue es. ich will gerne aktiv sein und weiter machen statt passiv alles zu ertragen. aber woher zum teufel kommt der energieboost den man dafür braucht? es braucht doch wenigstens ein zündenen funken damit die motivation wieder entflammt.

um den topic etwas zu konkretisieren. mir geht es jetzt nicht um meine aktuelle situation. selbst wenn sich alle meine sorgen nun in luft auflösen kommen morgen schon die nächsten. und es endet nie. so ist das leben. ich suche nach hilfe um einfach im allgemeinen frust zu kompensieren. nicht konkret wenn job kacke = job wechseln.

Das kommt auf deine individuellen Coping-Strategien an.

Ich persönlich komme sehr gut mit Aktionsplänen klar, so dass ich sehe, dass ich nicht hilflos bin, sondern aktiv etwas verändern kann.
In 99% der Situationen erkenne ich dann, dass ich direkt aktiv handeln kann oder zumindest meine Ansicht der Dinge verändern kann.

Meine Vergangenheit hat mir gezeigt, dass ich aktiv handeln oder meine Ansicht verändern kann, deshalb gibt es bei mir auch keinen allgemeinen, konstanten Frust.
Mein Mindset geht in die Richtung "Verändern oder Akzeptieren".

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Das Leben ist kein Ponyhof. Natürlich kann morgen xy passieren und dich wieder frustrieren. 

Das Problem ist, dass du (noch) nicht gelernt hast damit adäquat umzugehen. Vielleicht liegt auch eine psychische Erkrankung bei dir vor, die es dir so schwer macht mit dem ganz normalen Leben klar zu kommen. Denn im Grunde ist es ganz normales Leben. Nicht alle sind Millionär, gutaussehend, haben die perfekte Familie, sind fit und gesund, haben einen Traumpartner etc. Jeder hat sein Paket zu tragen und die meisten sind trotzdem glücklich/zufrieden/nicht so gefrustet.

Es gibt nur 2 Möglichkeiten: ändern oder akzeptieren. Wenn du etwas nicht ändern kannst, weil es eben nicht änderbar ist, dann musst du akzeptieren. Wenn du was ändern kannst, aber dir die nötige Motivation fehlt, ist der Leidensdruck nicht groß genug. Allein, dass es dir nachher besser geht, sollte Motivation genug sein. 

Ich persönlich empfinde es nicht als schwer. Es ist ein Stück weit auch "der Weg ist das Ziel". Sobald ich aktiv ein Problem angehe, belastet es mich nur noch ganz wenig. Sitze ich tatenlos rum, starre das Problem nur an und jammer, wird die Unzufriedenheit eher mehr statt weniger. Außerdem findet man, je länger man rumdümpelt immer mehr Dinge, die einen annerven. Hast du ja auch selbst schon gemerkt. Es frustet dich nur, weil du generell schlecht drauf bist.

Jedes mal, wenn ich irgendwas verändert/gelöst oder aber auch akzeptiert habe, geht's mir gut. Deswegen sagte ich ja, dass du dir am besten die Probleme vornimmst, die dich am meisten belasten und davon erstmal die, die am schnellsten zu beheben sind. Je eher du zu einem Erfolgserlebnis kommst, umso leichter wird dir das nächste fallen.

Probleme und Frust lösen sich für gewöhnlich nicht von alleine. Dir bleibt also nichts anderes übrig als in irgendeiner Art und Weise aus deiner Passivität raus zu kommen. Akzeptieren ist ja auch eine Art sich aktiv mit etwas auseinander zu setzen. 

Es gibt allerdings (aus welchen Gründen auch immer) Menschen, die sich in einer Opferrolle und in viel negativem und Drama wohl fühlen. Sowas ist mmn allerdings auch ein Fall für professionelle Hilfe.

Ach und noch was: Vergleich dich/deine Situation nie mit anderen und erst recht nicht mit dem, was andere dich glauben lassen, wie es bei ihnen läuft.

Oft ist viel mehr Schein als Sein, wenn man hinter die Fassade schaut. Dazu kommt noch der Umstand, dass Nachbars Rasen für gewöhnlich immer grüner ist als der eigene. Das führt auch unweigerlich zu Frust. 

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Am ‎02‎.‎03‎.‎2019 um 13:09 , Dan_Civic schrieb:

Ich bin mir sicher, selbst wenn sich jetzt alles schlagartig verändern würde zu einem Zustand der mir gefällt, wäre es doch nur eine Frage der Zeit bis es wieder losgeht, oder?

Klar würde es das. Weil du fest daran glaubst und es dadurch zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung wird.

Zum anderen is das auch deine Comfortzone. Wenn sich eh nie was ändert, warum sollte man jetzt was ändern? Kommt ja eh bald der nächste Scheiß.

Und dann spielt da noch Resignation mit rein. Quasi dein Fazit nach erlebten Situationen. Und das lautet "Ich bekomm eh dauern auf die Fresse, also warum überhaupt aufstehen?"

Kenn ich, war mal in ner ähnlichen Situation.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sagen, es wird sich überhaupt nix ändern solange

1) du keine Verantwortung übernimmst

2) du kein positiveres Mindset hast.

Klar wirkt das jetzt so als würde ich dein Gesicht in nen Kackhaufen drücken und sagen "Guck, wenn du fest daran glaubst kann es fast nach Schokolade schmecken."  Is mir klar, wie  gesagt, ich war da auch mal.

Der erste Schritt wäre zu erkennen dass du in all deinen Baustellen deine Aktien mit drin hast. Sprich, das passierte nicht unbedingt weil du ein Spielball des Universums bist sondern du bist da zu gewissen Teilen mit verantwortlich.

Um Es einfach zu gestalten habe ich mir damals einfach gesagt "Ich bin für alles selbst verantwortlich was mir passiert"  - is n radikaler Ansatz aber ich habe mir vorgestellt und überlegt inwiefern ich mit meiner Verantwortung dazu beitrage.

Und irgendwann wurde aus diesem Frustrierten "mimimi, die Welt hast mich" ein "Fickt euch alle! Ich zeige es mir und ich zeige es euch!" - Quasi motivierte Trotzreaktion. 

Und immer wenn der Drive nachgelassen hatte, wenn ich merkte dass ich mich wieder in die bequeme Opferrolle drängen möchte hab ich mir wieder gesagt "Du hast die Verantwortung!"

Und natürlich muss man fest daran glauben dass man es schafft. Da wären wir bei Punkt 2. Wenn du es nicht schaffst dich selbst zu überzeugen dir zu glauben dann ist das sinnlos. Du sagst du bist in psychologischer Literatur belesen? Dann kennst du auch das Prinzip des Placebo Effekt´s? Genauso gibt es auch den Nocebo Effek, also das komplette Gegenteil.

Daher liegt es auch an dir die gemachten Erfahrungen nicht zu stark zu gewichten und dich selbst zu überzeugen dass du das schaffst.

bearbeitet von Doc Dingo
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ich kenne das problem sehr gut. der einzige weg da raus ist, ein absurdes level an aktivität. ich suche dafür einen wing, aber leider ist es mir ein rätsel

wie man hier in die .lage versetzt wird, pm´s zu schreiben. weiss einer den trick´?

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vor 16 Stunden, SucheWinWinConnections schrieb:

aber leider ist es mir ein rätsel

wie man hier in die .lage versetzt wird, pm´s zu schreiben. weiss einer den trick´?

Du musst Mitternacht beim Vollmond mit dem Blut eines geopfertem Pfirsich bemalt, nackt in deiner Einfahrt Macarena tanzen während du den Last Ketchup Song singst ohne aus dem Takt zu kommen. Oder du wartest bis du genug Beiträge geschrieben hast. Glaub 10 oder 15 oder sowas waren´s.

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Am 5.3.2019 um 22:37 , Firster schrieb:

Dein Eingangspost klingt mehr nach Unzufriedenheit, aus dem dann Frust erwächst.

ja 100%ig. kann frust auch einen anderen ursprung haben?

Am 5.3.2019 um 22:37 , Firster schrieb:

Du selber hast ja auch all diese Umstände und Tatbestände geschaffen oder an ihrer Gestaltung mitgebastelt.

beispiel: vervollständige bitte folgenden satz: ein mir wichtiges familienmitglied leidet unter einer schweren krankheit. die macht- und hilflosigkeit frustriert mich. ich habe die umstände/tatbestände geschaffen oder an ihrer gestalltung mitgebastelt weil ...

Am 5.3.2019 um 22:37 , Firster schrieb:

In erster Linie wirst du dir also darüber klar werden müssen, was du überhaupt willst, um dann das jeweilige Ziel anvisieren zu können.

innerer frieden ist langfristig gesehen mein höchstes ziel. auf der liste für kurzfristige ziel kommt vergnügen, lebensfreunde und genuss. das habe ich tatsächlich aus den augen verloren. wertvoller hinweis.

Am 5.3.2019 um 22:37 , Firster schrieb:

Da all diese Situationen auch einige Zeit benötigten um zu entstehen, sollte dir klar sein, dass es auch seine Zeit braucht, bis sie wieder begradigt, bzw. beseitigt sind. 

weiteres beispiel: kennst den begriff "palliativ"? ich kannte diesen bis vor einigen monaten noch nicht.

Am 5.3.2019 um 22:37 , Firster schrieb:

In der Zwischenzeit würde ich dir empfehlen mal an deiner Frustrationstoleranz zu arbeiten.

hast du tipps wie man das macht? also erfahrungen was gut funktioniert und was nicht so gut geht.

Am 6.3.2019 um 07:52 , saian schrieb:

Therapie bedeutet im Endeffekt ja nur, eine Situation zu bearbeiten, so dass sie sich hoffentlich verbessert.
Das ist so individuell, dass es nicht nur um "Neues" geht.
Vieles spielt sich auch einfach auf einer emotionalen Ebene statt.

ich persönlich vertrete die meinung das ein bisschen quatschen mit der besten freundin mindestens genauso gut hilft wie eine therapiestunde (natürlich nur bei einem gewissen spektrum an problemen, es gibt auch baustellen da sollte nur ein profi ran). willst du darauf hinaus?

Am 6.3.2019 um 07:52 , saian schrieb:

Wenn deine Ehefrau dein normaler Gesprächspartner für solche Themen wäre, wie geschützt fühlst du dich dann, wenn dein aktuelles Thema eure Beziehung beeinflussen würde? (Du verlierst deinen Job & warst Alleinverdiener mit Kindern oder so). Es ist eben ein anderer Raum, wenn du einer "fremden" Person etwas erzählen kannst & dir sicher sein kannst, dass sie außerhalb deines Problemraums ist.

ich habe im sc jeweils ausgesuchte menschen die für mich experten in gewissen bereichen sind. mit denen spreche ich dann über das was anliegt. jobverlust wäre mein brudi x genau richtig. bei eheproblemen würde ich mit meiner liebsten und besten freundin y eine kaffe trinken gehen. bei problemen mit den hbs gehe ich zu meinem bro und wing z. usw. 

ich würde es sogar als problematisch sehen wenn ich nur eine bezugsperson hätte. die abhängigkeit würde mir angst machen. aber das ein anderes thema.

Am 6.3.2019 um 08:21 , Manu1982 schrieb:

Es gibt nur 2 Möglichkeiten: ändern oder akzeptieren.

es gibt 3. 😄 du hast "verlassen" vergessen. hatten die bhuddis vor ein paar tausend jahren erkannt. war hammer als ich das vor jahren gelesen und verstanden habe. habs auch schon wieder fast vergessen. danke für das freshup. ❤️

Am 6.3.2019 um 08:21 , Manu1982 schrieb:

Es gibt allerdings (aus welchen Gründen auch immer) Menschen, die sich in einer Opferrolle und in viel negativem und Drama wohl fühlen. Sowas ist mmn allerdings auch ein Fall für professionelle Hilfe.

machen sehr viele. manche sehr stark sodass man es schnell erkennt. einige nur leicht dezent, da fällt es schwer das muster zu sehen. hatte/habe auch solche phasen. früher mehr als heutzutage. aber verdammt noch eins: IRGENDWER MUSS DOCH SCHULD SEIN! und ich kann es nicht sein. 😄

Am 6.3.2019 um 08:21 , Manu1982 schrieb:

Ach und noch was: Vergleich dich/deine Situation nie mit anderen und erst recht nicht mit dem, was andere dich glauben lassen, wie es bei ihnen läuft.

wichtiger punkt. habe ich glücklicherweise schon mitte der zwanziger erkannt. bin ich mega dankbar für. ❤️

Am 6.3.2019 um 09:28 , Doc Dingo schrieb:

Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sagen, es wird sich überhaupt nix ändern solange

1) du keine Verantwortung übernimmst

2) du kein positiveres Mindset hast.

1) was verstehst du unter verantwortung? der begriff wird viel verwendet und jeder scheint seine eigene interpretation zu haben. kannst du "verantwortung" so wie du es verstehst und verwendest in 2-3 sätzen definieren?

2) wo kommt das positive mindset her wenn man nur niederlagen sieht? also wo ist der ursprung? das motiv? (jetzt für dich, aus der zeit in der es dir ähnlich ging). 

Am 6.3.2019 um 09:28 , Doc Dingo schrieb:

Der erste Schritt wäre zu erkennen dass du in all deinen Baustellen deine Aktien mit drin hast. Sprich, das passierte nicht unbedingt weil du ein Spielball des Universums bist sondern du bist da zu gewissen Teilen mit verantwortlich.

hier wieder der begriff "verantwortung". ich muss erst verstehen was du darunter verstehst. sonst reden wir vllt nur aneinander vorbei.

Am 6.3.2019 um 09:28 , Doc Dingo schrieb:

Um Es einfach zu gestalten habe ich mir damals einfach gesagt "Ich bin für alles selbst verantwortlich was mir passiert"  - is n radikaler Ansatz aber ich habe mir vorgestellt und überlegt inwiefern ich mit meiner Verantwortung dazu beitrage.

auch diesen teil würde ich gerne nochmal lesen nach der "begriffsdefinition".

Am 6.3.2019 um 09:28 , Doc Dingo schrieb:

Und irgendwann wurde aus diesem Frustrierten "mimimi, die Welt hast mich" ein "Fickt euch alle! Ich zeige es mir und ich zeige es euch!" - Quasi motivierte Trotzreaktion.

mein frust hat sich phasenweise auch schon in wut gezeigt. das "fickt euch alle" war dabei. das "ich zeige es mir und euch" fehlte allerdings. es war halt reine wut ohne motivationshintergrund. ist das vllt ein zwischenschritt? war es bei dir ähnlich?

Am 6.3.2019 um 09:28 , Doc Dingo schrieb:

Und immer wenn der Drive nachgelassen hatte, wenn ich merkte dass ich mich wieder in die bequeme Opferrolle drängen möchte hab ich mir wieder gesagt "Du hast die Verantwortung!"

wieder dieses wort. ich kann es schlecht einordnen. auf was denn bitte "antworten" wenn man z.b. frustriert ist über die gesamtheit aller lebensumstände.

Am 6.3.2019 um 09:28 , Doc Dingo schrieb:

Wenn du es nicht schaffst dich selbst zu überzeugen dir zu glauben dann ist das sinnlos. Du sagst du bist in psychologischer Literatur belesen? Dann kennst du auch das Prinzip des Placebo Effekt´s? Genauso gibt es auch den Nocebo Effek, also das komplette Gegenteil.

freud und bowbly hatten wenig mit placebo zu tun. ist das nicht eher schwerpunkttechnisch in der neurobiologie, pharmakologie und pychosomatik einzuordnen? habe die bücher von joe dispenza gelesen. sehr motivierend und ich vermute ich weiß worauf du hinaus willst. hier könnte man wohl auch "das gesetz der anziehung" und ähnliche werke aufzählen. für mich plausibel und am eigenem leib erfahren. ausstrahlung/vibe/mindset sind elementar im alltag. aber die gewissheit das eine negative einstellung negativtät mit sich bringt ist wertlos solange der frust dominiert. sag einem raucher das rauchen ungesund ist, beweise es ihm mit wissenschaftlichen studien und beobachte ob er deswegen aufhört. wissen ist machtlos solange dich emotionen steuern. weißt wie ich mein?

 

Am 6.3.2019 um 17:06 , SucheWinWinConnections schrieb:

ich kenne das problem sehr gut. der einzige weg da raus ist, ein absurdes level an aktivität. 

habe ich probiert. geht nur über einen gewissen zeitraum gut. irgendwann sind alle energiereserven aufgebraucht und es geht an die gesundheit.

 

danke für die zum teil wirklich hilfreichen beiträge. meistens waren es sogar nur einzelne und scheinbar unbedeutende sätze die besonders inspirirend waren. ❤️ ich für mich habe die letzten tage zwei wichtige tatsachen erkannt:

1. frust äußert sich irgendwann in wut

2. frust lebt von erwartungen

aus dem ersten punkt habe ich nun eine entsprechende dringlichkeit abgeleitet mit der ich das thema in den griff kriegen will. die zweite erkenntnis lässt meine aufmerksamkeit nun erstmal auf den themenschwerpunkt "erwartung" richten. ich vermute nämlich: keine erwartung = kein frust 

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Am 16.3.2019 um 00:54 , Dan_Civic schrieb:

ich vermute nämlich: keine erwartung = kein frust 

Ja , genau so ist es !!!  Du brauchst nicht mehr weiter suchen, ich habe die 

Lösung für dein Problem. Schau dir das verlinkte Video an. Ich habe das gestern nacht angewendet und 

kann bestätigen, dass es das Game sehr natürlich und einfach macht. 

Du machst Party und benimmst dich wie ein Retard (ich weiss nicht wie man diesen Begriff angemessen übersetzt) , und lässt alle Leinen los.

Und das Game machst du nebenbei. Ich habe dadurch gestern echt tolle Gespräche gehabt , ein stundenlanges Set mit 2 Krankenschwestern im 

Partymodus. Ich habe so viel tolle Leute gestern Nacht kennen gelernt, obwohl ich alleine in den Club gegangen bin. Und das obwohl 

ich gar nicht bewusst, game gemacht habe, das lief ganz natürlich und nebenbei. Einfach den Wahnsinn umarmen und dich 

der Nacht übergeben. Das macht so viel Spaß , du merkst nicht mehr das du Pick up machst

Edit: Aber mach dich erstmal warm. Ich musste auch erst einige mal in den selben Club geben, bis ich das erste mal so abgehen konnte.

Das erste mal war ich nur da und hab rumgesessen. Das 2. Mal habe ich getanzt. Das 3. Mal habe ich lange getanzt und zufällig auf der tanzfläche

aufgeschlossene weiber gefunden zum tanzen. 4. Da habe ich 2 kleine Approaches gemacht. 5. Da habe ich 3 kleine Approaches usw. Und jedes Mal bin ich

lockerer und cooler geworden. Geh nur jede Woche hin, am besten in den selben Club, dann wird das wie dein Wohnzimmer. Viel Spaß und dank mir 

später. Am Anfang wird es hart, aber ich sage dir du wirst auftauen mit der Zeit.

 

bearbeitet von SucheWinWinConnections

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Am 16.3.2019 um 00:54 , Dan_Civic schrieb:

1) was verstehst du unter verantwortung? der begriff wird viel verwendet und jeder scheint seine eigene interpretation zu haben. kannst du "verantwortung" so wie du es verstehst und verwendest in 2-3 sätzen definieren?

2) wo kommt das positive mindset her wenn man nur niederlagen sieht? also wo ist der ursprung? das motiv? (jetzt für dich, aus der zeit in der es dir ähnlich ging). 

Zu 1)

Am 2.3.2019 um 13:09 , Dan_Civic schrieb:

Familie, Finanzielles, Flakes, drohende Klagen, die seltenen und wenigen Mädels die mir echt gefallen ziehen weg/sind vergeben, Gesundheit, Wohnsituation, Kontakt zu Menschen die mir sehr viel bedeuten geht verloren, Schlafrhytmus, Spielprobleme, Arbeit, ... . 

Ich keine deine Probleme nicht genau da du nur Stichprobenartig darauf eingehst. Aber nehmen wir ddoch mal deine Finanziellen Probleme und deine Spielsucht. Da würde ich behaupten dass deine Verantwortung darin liegt dass du aktuell nicht mit Geld umgehen kannst und die Kohle verzockst. Daher Finanzielle Probleme. Deine Verantowrtung wäre nun zu lernen wie man mit Geld um geht.

Es obliegt deiner Verantwortung ob du deine Kohle verzockst oder ob du sie sparst.

Mit "Verantwortung" meine ich dass man bei dem Großteil der eigenen Probleme selbst dran schuld ist bzw. eigene Teile dazu beigetragen hat. Im Umkerhschluß kann man die Verantwortung auch übernehmen um die Probleme zu lösen.

Ich hoffe nun ist klar was ich meine.

 

zu 2) Du siehst das was du sehen willst. Siehst du nur Niederlagen wirst du auf nur Niederlagen finden. Das positive Mindset kommt daher neue durch neue Handlungen Erfolgserlebnisse zu generieren und zu sammeln und sich auf die Erfolgserlebnisse zu konzentrieren.

Z.b. Wenn du dir jetzt sagst "ok, aufgrund meiner Spielsucht habe ich finanzielle Schwierigkeiten. Ich lasse das zocken, konzentriere mich auf meine Finanzielle situation und werde diese verbessern". Irgendwann kommt dann das Bedürfniss wieder in die Spielhalle oder wo auch immer hin zu gehen und zu zocken. Wenn du diesem Bedürfnis widerstehst hast du ein Erfolgserlebnis, vorausgesetzt du selbst wertest es als solches. Du kannst dir z.b. Ausrechnen wieviel Gelöd du "gespart" hast weil du nicht deinem Bedürfnis nachgegangen bist.

 

Am 16.3.2019 um 00:54 , Dan_Civic schrieb:

mein frust hat sich phasenweise auch schon in wut gezeigt. das "fickt euch alle" war dabei. das "ich zeige es mir und euch" fehlte allerdings. es war halt reine wut ohne motivationshintergrund. ist das vllt ein zwischenschritt? war es bei dir ähnlich? 

Ja, fast. Ich habe diese Wut genutzt und mit aktiven Handlungen angeknüpft. Ich habe diese Wut genommen um mich zu motivieren, denn zu einem bestimmten Teil richtete sich die Wut auch gegen mich da ich selbst SChuld an meiner Situation trug. Doch anhand mich mit der Wut zu bestrafen habe ich mit der Wut und aktiven Handlungspotenzialen meine Wut in motivation kanalisiert.

Leider fällt mir aktuell kein besserer Weg ein das zu beschreiben. Ich hoffe es ist klar wie ich es meine, falls nicht, einfach nochmal nachfragen.

 

Am 16.3.2019 um 00:54 , Dan_Civic schrieb:

sag einem raucher das rauchen ungesund ist, beweise es ihm mit wissenschaftlichen studien und beobachte ob er deswegen aufhört. wissen ist machtlos solange dich emotionen steuern. weißt wie ich mein?

Ich weiß was du meinst, aber in meinen Augen ist das wieder Opferhaltung. Im Endeffekt sagst du "Egal was ich weiß, und auch die Tatsache dass es stimmt was ich weiß, ich kann nichts dagegen machen weil ich negative emotionen habe."

Nach deiner Logik dürfte niemals, jemals ein Raucher das Rauchen aufgehört haben. Tatsächlich gibt es aber einen nicht unerheblichen Teil der es geschafft hat mit dem Rauchen aufzuhören.

Am 16.3.2019 um 00:54 , Dan_Civic schrieb:

ich weiß worauf du hinaus willst. hier könnte man wohl auch "das gesetz der anziehung" und ähnliche werke aufzählen. für mich plausibel und am eigenem leib erfahren. ausstrahlung/vibe/mindset sind elementar im alltag. aber die gewissheit das eine negative einstellung negativtät mit sich bringt ist wertlos solange der frust dominiert.

Du hast also am eigenen Leib erfahren was Mindset ausmacht.

Du nimmst die emotionen als Schutzschild weil dich das darin bekräftigt dass du eigentlich nix dafür kannst. Da wären wir wieder bei der Verantwortung. Sobald du dir eingestehst dass du sehr wohl etwas dafür kannst aber dass du auch etwas dagegen unternehmen kannst werden sich deine emotionen ändern. Desweiteren ist es auch möglich seine Emotionen mit aktiven Denken zu beeinflussen. Emotionen und Gedanken beeinflussen sich permanent gegenseitig. Ein Weg das eigene Denken zu ändern wäre neagtive Glaubenssätze auflösen, neue positive Glaubenssätze installieren und diese anhand von erlbenten Erfolgserlebnissen zu manifestieren, sich mehr auf positive Dinge und Erfolge zu fokussieren (z.b. Mithilfe eines Erfolgstagebuch), sich in Dankbarkeit üben etc.

 

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