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vor 15 Stunden, Fleet.Sergeant.Zim schrieb:

Und denke stets an Folgendes: in der Menschheitsgeschichte haben sich 80% der Frauen fortgepflanzt, jedoch nur 40% der Männer.

Es soll also gar nicht "einfach" sein, und es war auch noch nie "einfach". 

Naja, das ist jetzt aber sehr selektiv daraus zu Schlussfolgern dass es nur daran liegt dass es nicht einfach ist.

Es wird scheinbar nur auf die Verführung und deren Hindernisse reduziert und andere Einflüsse aussen vor gelassen wie z.b. Kriege. Nach WW1 und 2 is klar dass sich in Europa mehr Frauen als Männer fortgepflanzt haben. z.b. Dazu kommen noch etliche andere Einflüsse. 

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vor einer Stunde, Doc Dingo schrieb:

Naja, das ist jetzt aber sehr selektiv daraus zu Schlussfolgern dass es nur daran liegt dass es nicht einfach ist.

Es wird scheinbar nur auf die Verführung und deren Hindernisse reduziert und andere Einflüsse aussen vor gelassen wie z.b. Kriege. Nach WW1 und 2 is klar dass sich in Europa mehr Frauen als Männer fortgepflanzt haben. z.b. Dazu kommen noch etliche andere Einflüsse. 

Kriege spielen garkeine so grosse Rolle wie man im Allgemeinen denkt. 

Der erste Weltkrieg hat in viereinhalb Jahren 20 Millionen Menschen das Leben gekostet. 

Eine anschließende Grippeepedemie (Spanische Grippe) hat in wenigen Monaten 25 Millionen Menschen das Leben gekostet. 

Viren, Parasiten etc. sind die wahren Feinde der Menschheit. Deshalb hat sich die Natur ein paar clevere Sachen überlegt. Zum Beispiel Genmixing und selektive Weibchen. 

Wer als Mann keine Anzeichen von Robustheit zeigt (Gesundheit, aber auch mentale Attribute), wird ganz brutal aussortiert. 

Ganz plakativ:

Behinderte Männer Pflanzen sich selten fort. Behinderte Frauen hingegen meistens schon. 

bearbeitet von Fleet.Sergeant.Zim

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vor 1 Stunde, Fleet.Sergeant.Zim schrieb:

Kriege spielen garkeine so grosse Rolle wie man im Allgemeinen denkt. 

Deswegen schrieb ich auch

vor 2 Stunden, Doc Dingo schrieb:

z.b. Kriege

+

vor 2 Stunden, Doc Dingo schrieb:

Dazu kommen noch etliche andere Einflüsse. 

 

Ändert nix an meiner Kernaussage.

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vor 17 Stunden, Fleet.Sergeant.Zim schrieb:

Klar. 

'Wozu sind Männer eigentlich überhaupt noch gut?: Wie Kulturen davon profitieren, Männer auszubeuten' - Kapitel 4 soweit ich mich entsinne. 

Roy F. Baumeister

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Roy_Baumeister

vor 17 Stunden, Fleet.Sergeant.Zim schrieb:

Wer nur kopiert und keine ordentlichen Sätze zustande bringt hat keine Antwort verdient.

Aber ich schreib trotzdem was. So direkt hab ich "das Aussehen" hier nämlich garnicht thematisiert.

Das liest du heraus weil ich es weiter unten in pointierter Form erwähne, allerdings in anderem Kontext.

 

Wenn sich mehr Frauen als Männer fortgepflanzt haben, dann liegt das daran, dass sich Männer mit Macht, gewaltsam die ganzen Frauen geholt haben und jeden umgelegt haben, der versucht hat sich an sie ranzumachen. Deshalb, je mehr Rechte die Frauen erhielten und selbsbestimmt leben konnten, desto mehr Männer können vögeln und haben einen Partner

Also troll nicht

bearbeitet von El Albano
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vor 1 Stunde, El Albano schrieb:

Deshalb, je mehr Rechte die Frauen erhielten und selbsbestimmt leben konnten, desto mehr Männer können vögeln und haben einen Partner

Naja, du hast halt einen Denkfehler. Die Monogamie als Gesellschaftsform, wurde eingeführt, da hatten Frauen noch gar keine Rechte. Die Monogamie wurde von Männern eingeführt und damit auch gleichzeitig das Beischlafrecht des Mannes (eheliche Pflichten). Auf diese Art und Weise wurde Sex für die Mehrheit der Männer sichergestellt. Monogamer Sex stand für 80% der Männer unbegrenzt zur Verfügung. Für die restlichen  20% der Männer gab es die Prostitution.

Mit der sexuellen Selbstbestimmung der Frau verschwand das Recht eines Mannes auf  Beischlaf mit einer Frau.  Durch die Lieberalisierung unserer Gesellschaft wurden polygame Formen der Sexualität immer mehr gesellschaftsfähig.

Und jetzt kommt ein Grundlegender Unterschied zwischen Mann und Frau zum tragen.

Während der Monogamie-Vorteil des Mannes darin besteht eine sichere Beischlaf-Quelle zu haben, ist der Monogamie-Vorteil der Frau, einen sicheren Versorger zu haben.

Durch weitere Emanzipation der Frau im Beruf und durch die materielle Unabhängigkeit der Frau, ist die Notwendigkeit einen sicheren Versorger zu haben nicht mehr vorhanden.

Der Lustfaktor der Sexualität wird viel wichtiger. Jetzt ist der Lustfaktor beim Sex für Frauen nicht so stark von der Anzahl der anderen Frauen des Mannes abhängig, als wie umgekehrt. Eine Frau ist eher bereit einen attraktiven guten Ficker mit anderen Frauen zu teilen als umgekehrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 16 Minuten, wernerd schrieb:

Naja, du hast halt einen Denkfehler. Die Monogamie als Gesellschaftsform, wurde eingeführt, da hatten Frauen noch gar keine Rechte. Die Monogamie wurde von Männern eingeführt und damit auch gleichzeitig das Beischlafrecht des Mannes (eheliche Pflichten). Auf diese Art und Weise wurde Sex für die Mehrheit der Männer sichergestellt. Monogamer Sex stand für 80% der Männer unbegrenzt zur Verfügung. Für die restlichen  20% der Männer gab es die Prostitution.

Mit der sexuellen Selbstbestimmung der Frau verschwand das Recht eines Mannes auf  Beischlaf mit einer Frau.  Durch die Lieberalisierung unserer Gesellschaft wurden polygame Formen der Sexualität immer mehr gesellschaftsfähig.

Und jetzt kommt ein Grundlegender Unterschied zwischen Mann und Frau zum tragen.

Während der Monogamie-Vorteil des Mannes darin besteht eine sichere Beischlaf-Quelle zu haben, ist der Monogamie-Vorteil der Frau, einen sicheren Versorger zu haben.

Durch weitere Emanzipation der Frau im Beruf und durch die materielle Unabhängigkeit der Frau, ist die Notwendigkeit einen sicheren Versorger zu haben nicht mehr vorhanden.

Der Lustfaktor der Sexualität wird viel wichtiger. Jetzt ist der Lustfaktor beim Sex für Frauen nicht so stark von der Anzahl der anderen Frauen des Mannes abhängig, als wie umgekehrt. Eine Frau ist eher bereit einen attraktiven guten Ficker mit anderen Frauen zu teilen als umgekehrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Häh, genau das Gegenteil ist der Fall. Es ficken mehr Männer als je zuvor. Und was daran jetzt so schlimm, dass Frauen aus Liebe heiraten und nicht mehr deswegen um nicht zu verhungern??!

Soooo viel Pseudoscience mein kooppf alter

Und urin hör auf mich zu stalken, ist ja peinlich

bearbeitet von El Albano
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Am 9.4.2019 um 09:28 , Najib95er schrieb:

Die moderne Frau hat utopische Ansprüche

Spannendes Thema. Gesellschaftlicher Kontext - nie waren Weiblin/Männlein selbstbestimmter als heutzutage. Schaut man sich Statistiken an, so muss man in den europäischen Hauptstädten feststellen, dass es in der Geschichte noch nie soviele Single-Haushalte gegeben hat wie heute. Ökonomisch sind wir autonomer und weniger auf eine 2. Person angewiesen, mit welcher wir den finanziellen Alltag stemmen müssten. Beobachtet das mal in eurem sozialen Umfeld. Akademiker/Gutverdiener können es sich leisten "alleine" zu sein und sind nicht/weniger auf ein 2. Einkommen angeweisen, um bspw. die Miete zu stemmen.

=> Hohe / gestiegene Ansprüche sehe ich auf beiden Seiten - man wartet lieber mal länger auf den Richtigen. Ich hüte mich jeweils vor der Verallgemeinerung - jedoch ist in der Tendenz folgendes zu berücksichtigen:

- Je hübscher, umso einfacher wird es
- i.d.R. selektiert immer noch die Frau
- Weiblein bleibt lieber Single, als Kompromisse einzugehen (hier ist jedoch das Thema komplexer, wenn Frau sich um die 30ig bewegt und Kinderwunsch hegt)
- Alles hat Vor-/Nachteile - Nutze daher eine Kombination der heutigen Möglichkeiten um Frauen kennenzulernen - Online, Streetgame, SocialCircle - nicht nur auf etwas fixieren.

bearbeitet von nonameman

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Am 11.4.2019 um 10:45 , Fleet.Sergeant.Zim schrieb:

Deshalb hat sich die Natur ein paar clevere Sachen überlegt. Zum Beispiel Genmixing und selektive Weibchen. 

Wobei das vom Prinzip überhaupt nicht notwendig wäre ^^

Wenn es der NATUR wirklich um gute Gene gehen würde, dann würde 1. nur ein sehr kleiner Bruchteil aller Menschen entsprechende Bedürfnisse haben.... nehmen wir dazu die besten 0,1%, alle anderen wären sinnvollerweise von ihrem Naturell ASEXUELL.  Da dies jedoch offenbar 99,9% nicht sind hat die Selektivität kein gewertetes bestimmtes Ziel, als viel eher eine bestimmte Kompatibilität zu schaffen.  Und hier zu selektieren können (bzw. müssen) beide Geschlechter gleichermaßen..... Es gäbe hier kein definiertes Ziel außer die Kompatibilität mit einem selbst.   Die einzige sinnvolle Alternative wäre, dass die Rolle der Epi-Genetik noch um Welten unterschätzt würde...

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vor 18 Stunden, El Albano schrieb:

Wir sind definitiv noch auf Primatenlevel und haben uns als Menschen 0 weiterentwickelt.

Der Thread liest sich wie ein Der Stürmer Artikel

Okay jemand hätte dir das schonmal sagen sollen. 

Du bist weder in der Lage einer Diskussion intellektuell zu folgen, noch dich an Grundlagen der Netiquette zu halten. 

Du bist dumm. 

Du bist auch ein gutes Beispiel dass die Moderation hier nicht funktioniert. 

Werft einen Blick in das Buch das ich erwähnt hatte. Da steht alles drin was man über das Thema wissen muss. 

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<modmode> @El Albano @Fleet.Sergeant.Zim Dann moderiere ich jetzt dich mal. Bitte Nazikeule sofort weg packen (Albano) und aufhören persönlich zu werden (Zim). Oder sonst. Danke.

Edit: ich will auch kein ‚er hat aber zuerst‘ hören! <\>

bearbeitet von botte
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Am 13.4.2019 um 23:42 , Deadmonkey schrieb:

Wobei das vom Prinzip überhaupt nicht notwendig wäre ^^

Wenn es der NATUR wirklich um gute Gene gehen würde, dann würde 1. nur ein sehr kleiner Bruchteil aller Menschen entsprechende Bedürfnisse haben.... nehmen wir dazu die besten 0,1%, alle anderen wären sinnvollerweise von ihrem Naturell ASEXUELL.  Da dies jedoch offenbar 99,9% nicht sind hat die Selektivität kein gewertetes bestimmtes Ziel, als viel eher eine bestimmte Kompatibilität zu schaffen.  Und hier zu selektieren können (bzw. müssen) beide Geschlechter gleichermaßen..... Es gäbe hier kein definiertes Ziel außer die Kompatibilität mit einem selbst.   Die einzige sinnvolle Alternative wäre, dass die Rolle der Epi-Genetik noch um Welten unterschätzt würde...

Ich glaube, Du hast hier ein falsches Verständnis von ‚Natur‘. Die hat keinen diskreten Willen und kein diskretes Ziel. Das ist in weitesten Teilen nur Permutation, Zufall und Selektionsdruck. Und die Epigenetik müssten wir in dieser Hinsicht erst einmal verstehen lernen.

Daneben würde ich übrigens auch die 80/40-Studien nicht zu wörtlich nehmen, @Fleet.Sergeant.Zim. Das bezieht sich auf genetische Ereignisse in sehr kleinen Pools vor 70.000 Jahren. Ich stelle mal die These auf, dass sich Art und Umfang des Selektionsdrucks inzwischen einschneidend verändert haben. Ich bezweifle nicht, dass das prinzipiell immer noch der Fall ist, siehe die Pareto-Diskussion letztes Jahr hier im Forum. Eine Diskussion auf Grundlage steinzeitlicher Trends erscheint mir aber (mit Verlaub) als Biologismus.

bearbeitet von botte
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Am 13.4.2019 um 23:42 , Deadmonkey schrieb:

Wobei das vom Prinzip überhaupt nicht notwendig wäre ^^

Wenn es der NATUR wirklich um gute Gene gehen würde, dann würde 1. nur ein sehr kleiner Bruchteil aller Menschen entsprechende Bedürfnisse haben.... nehmen wir dazu die besten 0,1%

Nein, das wäre nur der Fall, wenn es ein festes Set optimaler oder mind. "sehr guter" Gene gäbe. Aufgrund der sich ständig ändernden Umwelt von Menschen gibt es das aber nicht, sondern "Survival of the fittest" bedeutet, dass der am besten angepasste überlebt. Die Anpassung funktioniert aber wesentlich besser in einem heterogenen Genpool, da dann zusätzlich zum Mutationsmechanismus auch die Selektion zu Evolution führt.

Außerdem stellen die evolutionsbiologischen Mechanismen eine lokale Optimierung dar. Das heißt, sie finden nicht zwangsläufig die beste Lösung, weshalb Argumente der Form "Aber XYZ wäre eine bessere Lösung und deshalb kann die Natur ABC nicht wollen" nicht verfangen.

Am 13.4.2019 um 23:42 , Deadmonkey schrieb:

alle anderen wären sinnvollerweise von ihrem Naturell ASEXUELL. 

Nein, denn, wer die "besten" oder "schlechtesten" Gene hat wird allein aufgrund der natürlichen Selektion definiert. Du nimmst hier irgendeinen Maßstab an, der definieren würde, was gute oder schlechte Gene sind. Den gibt es aber nicht. Evolutionsbiologie ist kein Homunculus, der sich im Arbeitszimmer überlegt, wie er den Genpool optimieren könnte. Das passiert ganz von allein aufgrund der Mechanismen Selektion, Mutation und Reproduktion.  

Am 13.4.2019 um 23:42 , Deadmonkey schrieb:

Und hier zu selektieren können (bzw. müssen) beide Geschlechter gleichermaßen

Das ist allerdings nur (deine) Theorie. Theoretische alles möglich, aber die empirische Forschung kommt zu anderen Ergebnissen. Wie bei fast allen Tierarten, ist auch beim Menschen dasjenige Geschlecht, welches das höhere Parental Investment hat (d.h. ein geringeres Reproduktionspotential), das selektivere Geschlecht. 

 

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Warum denkt ihr, dass die Natur bei uns Menschen noch irgendwas zu melden hätte?

Dachte unser Gehirn gibt uns die Möglichkeit, uns an alles blitzschnell anzupassen???

Und warum nimmt man immer so Sachen von vor tausenden von Jahren um heutige Verhaltensweisen zu erklären ( zb. evolutionäre psychologie hehe), verstehe ich alles nicht.

Kann das mal jemand erklären, evtl. vielleicht mal ein Biologe und nicht jemand der mal ein Buch oder Video dazu gesehen hat, wär doch mal spannend, oder? 

Also jemand mit richtig Ahnung, das wäre doch was?

 

Kam auch nicht letztes Jahr ein großer Bericht raus, der belegte, dass das Pareto Prinzip vollkommen falsch ist? Evtl. kann ich ihn ja noch auftreiben, war sehr, sehr interessant.

 

bearbeitet von El Albano
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vor 26 Minuten, El Albano schrieb:

Warum denkt ihr, dass die Natur bei uns Menschen noch irgendwas zu melden hätte?

Dachte unser Gehirn gibt uns die Möglichkeit, uns an alles blitzschnell anzupassen???

Und warum nimmt man immer so Sachen von vor tausenden von Jahren um heutige Verhaltensweisen zu erklären ( zb. evolutionäre psychologie hehe), verstehe ich alles nicht.

Ganz einfach: Weil wir uns biologisch nicht grundlegend verändert haben seit der Zeit, in der wir noch Jäger und Sammler waren. Deshalb lässt sich auch heute noch vieles mit Rückgriff auf einen damals gut angepassten Menschen erklären. Das, was unser Leben seit dem wesentlich verändert hat, ist die kulturelle Evolution - also in deinen Worten u. A. unser "Gehirn". Wenn es die kulturelle Evolution nicht geben würde (so wie bei eigentlich allen anderen Tierarten), würden wir mehr oder weniger noch genauso leben wie damals. Und dennoch spielt weiterhin beides eine wesentliche Rolle. 

bearbeitet von Patrick B

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vor einer Stunde, Patrick B schrieb:

Ganz einfach: Weil wir uns biologisch nicht grundlegend verändert haben seit der Zeit, in der wir noch Jäger und Sammler waren. Deshalb lässt sich auch heute noch vieles mit Rückgriff auf einen damals gut angepassten Menschen erklären. Das, was unser Leben seit dem wesentlich verändert hat, ist die kulturelle Evolution - also in deinen Worten u. A. unser "Gehirn". Wenn es die kulturelle Evolution nicht geben würde (so wie bei eigentlich allen anderen Tierarten), würden wir mehr oder weniger noch genauso leben wie damals. Und dennoch spielt weiterhin beides eine wesentliche Rolle. 

Hm, überzeugt mich nicht so richtig. Werden wir nicht heute viel mehr von Menschen ausgedachten Konstrukten beeinflusst, als von unserer Biologie?

Ich meine z.B. früher galten sehr blasse Hauttöne als attraktiv, heute braungebrannte. In Fernost Asien z.b. werden blasse Hautfarben immer noch als attraktiver angesehen.

Ich habe auch das Gefühl, dass mich z.B. Instagram stark beeinflusst, was ich als attraktiv empfinde.

Wenn Biologie so ein starker Faktor wäre, dann würden sich solche Dinge doch nicht ändern? Ich meine wir können unserer äußeren Umstände so stark beeinflussen, dass wir einen Klimawandel hervorrufen können.

Sind wir Menschen nicht viel komplexer als irgendwelche chemischen Prozesse?

So vieles was früher als biologisch galt, ist doch heute erwiesener Maßen falsch. Also warum damit noch versuchen, alles mögliche zu erklären?

Und warum muss ich denn immer so weit in die Geschichte zurückgehen um was heute passiert zu erklären? Warum kann ich mir nicht anschauen, wie die Gesellschaft heute ist und daran versuchen Dinge zu erklären?

Ich finde das sehr merkwürdig, vor allem weil solches denken in der Vergangenheit und heute (man denke z.B. an die Transgender Debatten) immer nur zu extremen Ansichten bis hin zu Gewalt geführt hat.

Zum Thema Pareto habe ich auf die schnelle nur das gefunden: https://thebaffler.com/latest/the-4-hour-fascist-morris

 

Ich schaue mir gerade dieses Video an, sehr spannend.

 

bearbeitet von El Albano

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vor 3 Stunden, El Albano schrieb:

Kann das mal jemand erklären, evtl. vielleicht mal ein Biologe und nicht jemand der mal ein Buch oder Video dazu gesehen hat, wär doch mal spannend, oder? 

vs. 

vor 2 Stunden, El Albano schrieb:

Ich schaue mir gerade dieses Video an, sehr spannend.

Finde den Fehler?

 

vor 2 Stunden, El Albano schrieb:

So vieles was früher als biologisch galt, ist doch heute erwiesener Maßen falsch. Also warum damit noch versuchen, alles mögliche zu erklären? Und warum muss ich denn immer so weit in die Geschichte zurückgehen um was heute passiert zu erklären? Warum kann ich mir nicht anschauen, wie die Gesellschaft heute ist und daran versuchen Dinge zu erklären?

Vieles, aber nicht alles. Daher sowohl/als auch. So wie es 'früher' (sagen wir mal Anfang des 20. Jahrhunderts) eine starke Überbetonung der biologischen Ursachen gab, so gibt es heute eine Überbetonung des gesellschaftlich/soziologischen Kontexts, siehe Genderdiskussion. Und auch diese führt zu extremen Ansichten. Alles an Wissenschaft, das über reines Wunschdenken und Aluhutiaden hinaus geht, geht von einer Kombination biologischer (beliebter: 'genetischer') und soziokultureller Prädispositionen aus, um menschliches Verhalten zu erklären. Ist so ein bischen wie weiland beim Welle/Teilchen-Dualismus: es gibt für jede Anschauung in sich schlüssige und schwer zu wiederlegende experimentelle Belege. Ich bin überhaupt kein Freund der biologistischen Karte, wie sie hier im Forum oft und gerne gespielt wird, nach der es in der 'Natur' von Mann und Frau liege, sich so oder so zu verhalten, um ein vermeintlich gewünschtes 'genetisches Optimum' zu erzielen. Das ist in der Tat finsterstes 1900. Die Biologie hinter zwischengeschlechtlicher Fortpfalnzung komplett zu ignorieren geschieht aber ebenfalls auf eigene Gefahr.

bearbeitet von botte
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vor 13 Minuten, botte schrieb:

vs. 

Finde den Fehler?

 

Vieles, aber nicht alles. Daher sowohl/als auch. So wie es 'früher' (sagen wir mal Anfang des 20. Jahrhunderts) eine starke Überbetonung der biologischen Ursachen gab, so gibt es heute eine Überbetonung des gesellschaftlich/soziologischen Kontexts, siehe Genderdiskussion. Und auch diese führt zu extremen Ansichten. Alles an Wissenschaft, das über reines Wunschdenken und Aluhutiaden hinaus geht, geht von einer Kombination biologischer (beliebter: 'genetischer') und soziokultureller Prädispositionen aus, um menschliches Verhalten zu erklären. Ist so ein bischen wie weiland beim Welle/Teilchen-Dualismus: es gibt für jede Anschauung in sich schlüssige und schwer zu wiederlegende experimentelle Belege. Ich bin überhaupt kein Freund der biologistischen Karte, wie sie hier im Forum oft und gerne gespielt wird, nach der es in der 'Natur' von Mann und Frau liege, sich so oder so zu verhalten, um ein vermeintlich gewünschtes 'genetisches Optimum' zu erzielen. Das ist in der Tat finsterstes 1900. Die Biologie hinter zwischengeschlechtlicher Fortpfalnzung komplett zu ignorieren geschieht aber ebenfalls auf eigene Gefahr.

 

Aber Gender z.b. Ist doch ein soziales Konstrukt, gab doch sogar Gesellschaften mit drei Geschlechtern. Ist das nicht wissenschaftlicher konsens?

Deshalb finde ich garnicht, dass soziologischer Kontext überhöht wird. 

Genau da kann man doch ansetzen und somit das Leben für Menschen besser machen, statt die Verantwortung immer  wieder auf die Biologie zu schieben.

Außerdem  plädier ich doch nur dafür, Biologie als letztmögliche Erklärung zu wählen und nicht alles mit Jäger und Sammler zu erklären.

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vor 10 Minuten, El Albano schrieb:

 

Aber Gender z.b. Ist doch ein soziales Konstrukt, gab doch sogar Gesellschaften mit drei Geschlechtern. Ist das nicht wissenschaftlicher konsens?

Ist bei Gender/Sex genau wie Botte es benannte: es gibt kulturelle und biologische Einflüsse.

Wenn du an die biologischen Unterschiede der Geschlechter nicht glaubst, schau mal, was bei dir zwischen den Beinen hängt und dann vergleiche mit einer Frau deiner Wahl. Qed.

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vor 2 Minuten, Patrick B schrieb:

Ist bei Gender/Sex genau wie Botte es benannte: es gibt kulturelle und biologische Einflüsse.

Wenn du an die biologischen Unterschiede der Geschlechter nicht glaubst, schau mal, was bei dir zwischen den Beinen hängt und dann vergleiche mit einer Frau deiner Wahl. Qed.

 

Ich hab biologische Unterschiede nie bestritten, außerdem gibt es einen unterschied zwischen Sex und Gender.

Oder schaust du unten nach, bevor du eine Person Frau oder Mann nennst?

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vor 10 Minuten, El Albano schrieb:

 

Ich hab biologische Unterschiede nie bestritten, außerdem gibt es einen unterschied zwischen Sex und Gender.

Jein. Gender und Sex bezeichnen beide die gleiche Sache: nämlich die Geschlechter einer sich sexuell fortpflanzenden Spezies. Allerdings legt der Begriff Gender mehr Fokus auf kulturell geprägte Unterschiede, während Sex stärker auf biologische Unterschiede abzielt. Es geht dennoch bei beiden um das Geschlecht. Wenn du sagst, Gender sei ein soziales Konstrukt, impliziert das, dass es nicht biologisch bedingt ist.

Was du vermutlich meintest, war, dass die gesellschaftlichen und psychologischen Unterschiede der Geschlechter alleine kulturell konstruiert sind. Das entspricht aber ebenfalls nicht dem Forschungsstand.

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vor 46 Minuten, Patrick B schrieb:

Wenn du an die biologischen Unterschiede der Geschlechter nicht glaubst, schau mal, was bei dir zwischen den Beinen hängt und dann vergleiche mit einer Frau deiner Wahl. Qed.

Ooops- haha dann hab ich wohl falsch gewählt! 😂

Oder vielleicht doch richtig?!?!?

 

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vor 29 Minuten, Patrick B schrieb:

Jein. Gender und Sex bezeichnen beide die gleiche Sache: nämlich die Geschlechter einer sich sexuell fortpflanzenden Spezies. Allerdings legt der Begriff Gender mehr Fokus auf kulturell geprägte Unterschiede, während Sex stärker auf biologische Unterschiede abzielt. Es geht dennoch bei beiden um das Geschlecht. Wenn du sagst, Gender sei ein soziales Konstrukt, impliziert das, dass es nicht biologisch bedingt ist.

Was du vermutlich meintest, war, dass die gesellschaftlichen und psychologischen Unterschiede der Geschlechter alleine kulturell konstruiert sind. Das entspricht aber ebenfalls nicht dem Forschungsstand.

https://www.medicalnewstoday.com/articles/232363.php

 

es wird sogar untersucht, imwieweit die biologischen Unterschiede sozio kulturell bedingt sind.

bearbeitet von El Albano

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vor 56 Minuten, El Albano schrieb:

Aus diesem Artikel zum Thema Sexus ("biologische Geschlecht"):

"The differences between male and female sexes are anatomical and physiological. "Sex" tends to relate to biological differences. For instance, male and female genitalia, both internal and external are different. Similarly, the levels and types of hormones present in male and female bodies are different.Genetic factors define the sex of an individual. Women have 46 chromosomes including two Xs and men have 46 including an X and a Y. The Y chromosome is dominant and carries the signal for the embryo to begin growing testes.Both men and women have testosterone, estrogen, and progesterone. However, women have higher levels of estrogen and progesterone, and men have higher levels of testosterone.The male/female split is often seen as binary, but this is not entirely true. For instance, some men are born with two or three X chromosomes, just as some women are born with a Y chromosome.In some cases, a child is born with a mix between female and male genitalia. They are sometimes termed intersex, and the parents may decide which gender to assign to the child. Intersex individuals account for around 1 in 1,500 births."

(Also im wesentlichen die biologischen Tatsachen(!!!):
- es gibt unverbrückbare biologische Unterschied zwischen Mann und Frau
- diese Unterschiede beinhalten sowohl Unterschiede der Genitalien als auch der hormonellen Ausstattung - beides prädisponierende Faktoren für den biologischen Sexus
- genetisch uneindeutige Individuen gibt es - mit einer Häufigkeit von 0.6 Promille, also weit ausserhalb eines normativ relevanten Bereichs) 

Gender:

"Gender refers to the socially constructed characteristics of women and men, such as norms, roles, and relationships of and between groups of women and men. It varies from society to society and can be changed. Gender roles in some societies are more rigid than those in others. The degree of decision-making and financial responsibility expected of each gender and the time that women or men are expected to spend on homemaking and rearing children varies between cultures. Within the wider culture, families too have their norms. Gender roles are not set in stone. In many societies, men are increasingly taking on roles traditionally seen as belonging to women, and women are playing the parts previously assigned mostly to men.Gender roles and gender stereotypes are highly fluid and can shift substantially over time."

Insgesamt:

"To conclude, in general terms, "sex" refers to biological characteristics and "gender" refers to the individual's and society's perceptions of sexuality and the malleable concepts of masculinity and femininity."

Im wesentlichen der Dualismus, wie ihn @Patrick B schon skizziert.

bearbeitet von botte

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