Wie soll ich mich zurzeit ernähren?

35 Beiträge in diesem Thema

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Moin, 

 

Ich hab mich  in letzter Zeit mal versucht in das Thema mit der Ernährung einzulesen. Ich glaube ich hab dazu mittlerweile zuviel gelesen weil ich nicht mehr ganz sicher bin wie ich grade am besten anfange. Bzw. In welcher Reihenfolge. 

 

Erstmal kurz zu mir. 

27 Jahre

CA. 70 Kilo schwankt hin und her. 

Viel Fett am Bauch, Körper eher schlank wie ein Lauch.

 

Was für mich grade ein Problem darstellt ist mein Bauch. Der ist auch einer der Gründe warum ich nun doch ins Fitnessstudio gehe. Er stört mich schon ziemlich. Stehe ich aufrecht und entspannt da. Sehe ich meine Füße nicht. Der Rest meines Körpers ist aber eher schlank bis auf meine Oberschenkel. 

 

Mein Problem ist das ich sehr langsam zu nehme. Den Bauch habe ich auch nur weil ich ein halbes Jahr Krank zuhause saß und kaum Bewegung hatte. 

Gelesen habe ich das man um Fett zu reduzieren einen Kaloriendefezit haben muss. So würde der Bauch langsam weg gehen. 

 

Auf anderer Seite habe ich halt keine Masse his auf den Bauch. Der wird auch seit ich  Fitnessstudio bin. Auch langsam kleiner. Also müsste ich ja um mehr Masse zu haben ein Kalorien Überschuss haben. Um weiter gut Muskeln auszubauen odrr? 

Also meine Frage ist. Soll ich erstmal weniger essen und den Bauch wegbekommen und dann reinhauen um einen Überschuss zu haben damit ich beim Sport auch was zu verbrennen habe oder soll ich jetzt mit dem Überschuss anfangen? Oder einfach so weiter machen? 

 

 

Und habt ihr vielleicht paar Tipps was ihr so euch zu essen macht für die jeweilige Situation? 

 

Vielen Dank! 

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Soweit ich weiss, baut man erst Muskeln auf und nimmt danach erst ab. Die Ernährung wäre dann so, wie es du es hier in vielen Sport-Threads nachlesen kannst.

Wenn du dir und deinem Körper was Gutes tun willst, dann ernähre dich basenüberschüssig, indem du mehr als 75% deiner Nahrung als Blattsalat und (basisches) Gemüse zu dir nimmst. Damit nimmst du definitiv ab (bei mir waren es 20kg), ohne das du hungern musst. 

Um einen einigermaßen anschaulichen Körper zu bekommen, reichen oft schon Liegestütze und Klimmzüge, das Geld für's Fitty kannste dir so sparen wenn du sehr diszipliniert bist.

bearbeitet von Sam Stage
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vor 54 Minuten, deppchef schrieb:

Hast du dich wirklich hier im Forum im Einleitungsthread eingelesen? Ich glaube nicht

Ich sehe hier im Forum von Fitness keinen anhepinnten Thread zu dem Thema, aber ich hab mir in den letzten Tagen einige Artikel und Foren durchgelesen weshalb ich jetzt auch bisschen verwirrt bin wie genau ich jetzt essen soll. 

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vor 1 Stunde, Sam Stage schrieb:

Soweit ich weiss, baut man erst Muskeln auf und nimmt danach erst ab. Die Ernährung wäre dann so, wie es du es hier in vielen Sport-Threads nachlesen kannst.

Wenn du dir und deinem Körper was Gutes tun willst, dann ernähre dich basenüberschüssig, indem du mehr als 75% deiner Nahrung als Blattsalat und (basisches) Gemüse zu dir nimmst. Damit nimmst du definitiv ab (bei mir waren es 20kg), ohne das du hungern musst. 

Um einen einigermaßen anschaulichen Körper zu bekommen, reichen oft schon Liegestütze und Klimmzüge, das Geld für's Fitty kannste dir so sparen wenn du sehr diszipliniert bist.

Ich will ja gar nicht abnehmen. Wiege ja jetzt nur 70kg bei 1,80m

Ich will jediglich das Körperfett am Bauch loswerden. 

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recompen

 

schwer trainieren und kcal auf maintannance mit guter macro verteilung

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vor 12 Stunden, deppchef schrieb:

 

Hab ich gelesen, steht aber auch nur das drin was ich vorher auch schon wusste. 

Aber nicht was genau jetzt grade besser für mich wäre. 

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Im Endeffekt ist es deine Entscheidung, was du zuerst angehst. Ich würde erst leicht in's Defizit gehen um den KFA zu senken, bzw. in der Hoffnung, dass der Bauch verschwindet. Paralell dazu aber ordentlich trainieren. Da du noch am Anfang stehst, wirst du trotzdem etwas an Muskeln zulegen und der Sport hilft dir ja auch, dein Defizit auszubauen (sofern du da auch die Ernährung im Blick hast). 

Es gibt da keine pauschale Antwort, weil man dauerhaft nicht gleichzeitig Abnehmen und Muskeln aufbauen kann. Du musst dich also entscheiden. Manche sagen: erst Aufbau! Weil sie schon erfolgreich in der Diät waren und wissen, wie sie die Kilos die in der Massephase draufkommen wieder loswerden. Es ist wirklich deine Entscheidung. Aber da der Bauch dein Hauptproblem zu sein scheint, würde ich da erstmal ansetzen.

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vor 4 Stunden, DarkKitty schrieb:

Im Endeffekt ist es deine Entscheidung, was du zuerst angehst. Ich würde erst leicht in's Defizit gehen um den KFA zu senken, bzw. in der Hoffnung, dass der Bauch verschwindet. Paralell dazu aber ordentlich trainieren. Da du noch am Anfang stehst, wirst du trotzdem etwas an Muskeln zulegen und der Sport hilft dir ja auch, dein Defizit auszubauen (sofern du da auch die Ernährung im Blick hast). 

Es gibt da keine pauschale Antwort, weil man dauerhaft nicht gleichzeitig Abnehmen und Muskeln aufbauen kann. Du musst dich also entscheiden. Manche sagen: erst Aufbau! Weil sie schon erfolgreich in der Diät waren und wissen, wie sie die Kilos die in der Massephase draufkommen wieder loswerden. Es ist wirklich deine Entscheidung. Aber da der Bauch dein Hauptproblem zu sein scheint, würde ich da erstmal ansetzen.

Danke, das bringt mich schonmal weiter. 

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Gast

Ganz normal wie in dem Leitfaden oben beschrieben. 

Viele Proteine denn macht satt und hat auf großer Menge wenig kcal + du baust die Newbie Gains auf 

Bin auch grad wieder am Start, hab auch ne Wampe bekommen in den letzten 2 Jahren  ^^

Bin ein Fan von WW Rezepten geworden, denn sind innovativ, vor allem lecker, abwechslungsreich und easy zum kochen  🙂 

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Als Ernährungsberater kann ich dir nur raten, lies dich selbst in die Materie ein und vorallem zu dem Thema "Low carb". Denn du willst nicht zuerst abnehmen und dann Muskeln aufbauen oder andersrum. Du musst erstmal eine gesunde Basis schaffen.

Das schaffst du indem du mindestens 60 % deiner Makronährstoffe aus Fett beziehst. Den Rest aus Eiweiß und wenig Kohlenhydraten Dadurch kannst du nämlich tatsächlich deine Körperfettverteilung beinflussen. Der Körper braucht gesunde, vorallem tierische Fette,

um jegliche Art von Hormonen zu bilden, vorallem die anabolen Hormone wie Testosteron interessieren uns hier. Desweiteren rate ich auch, innerhalb 24 Stunden, am besten Nachts, mindestens 8 Stunden zu schlafen und wenn möglich und als notwendig empfunden sogar 9.

Und zusätzlich Mittags eine Siesta einzulegen in der du für maximal 1 Stunde nur sitzt/ liegst und dich nicht bewegst. Vorzugshalbar nach dem Mittagessen um eine optimale Verdauung zu gewährleisten. Dabei kann man auch "power nappen". Diese Ruhe und schlafzeiten

gelten als sogennante anabole Phasen. Und ich muss leider sagen, dass jedes Problem welches ich bei anderen beobachte auf Schlaf, Ernährung oder soziales Umfeld zurückzuführen ist.

Je mehr stressfreie Phasen du deinem Körper gibst. Desto besser wird dein Körper dir dienen und es dir vielfach zurückzahlen. Sowohl in Fitness, Pick up als auch im Berufsleben.

 

Falls du noch Detailfragen hast dann lade ich dich herzlich dazu ein, mir eine PN zu schreiben.

 

One love

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vor 11 Stunden, ZenState schrieb:

Als Ernährungsberater kann ich dir nur raten, lies dich selbst in die Materie ein und vorallem zu dem Thema "Low carb".

warum low carb?

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@ZenState warst du neulich mal im Hafenpark an der EZB? Da war jemand der ganz ähnliche Dinge erzählt hat.

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vor 10 Stunden, RyanStecken schrieb:

warum low carb?

warum high carb? :)

spaß beiseite, geh mal bitte bei Gelegenheit in unseren Breitengraden in einen Wald und beobachte mal welche Nahrungsmittel dir zur Verfügung stehen. Kohlenhydrate höchstens in Form von Beeren. Um zu überleben müsste man Jagen gehen. Und das Tier als ganzes

verzehren. In freier Wildbahn Essen Säugetiere, wenn sie freie Wahl haben automatisch die von mir gepredigten Makronährstoffe in der genannten Verteilung. Ich mag persönlich die Bezeichnung Low carb nicht, da das oft mit High Protein gleichgesetzt wird und

es dazu viele negative Studien gibt. Auf keinen Fall empfehle ich eine High Protein Ernährung. Mein Ansatz, der auf aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert lautet High Fat / Medium Protein / Low Carb.

Als Sportler, egal ob Hobby oder Profi, sollte man darauf achten, dass man entsprechend mehr Proteine und KHs zu sich nimmst. Da man hier von einem leistungssteigernden Effekt profitiert. Die Kohlenhydratmenge würde ich tatsächlich aber gering halten (ohne nennenswerte anaerobe Aktivität maximal 50 g, und wie gesagt alle Kohlenhydrate auf den Abendverzehr verlegen, da es dann zu einer günstigen biochemischen Kaskade kommt, an deren Ende dann Melatonin die Blut - Hirn Schranke überwindet und einen müde werden lässt wenn man sich sowieso schlafen legen würde.

 

vor 9 Stunden, Sam Stage schrieb:

@ZenState warst du neulich mal im Hafenpark an der EZB? Da war jemand der ganz ähnliche Dinge erzählt hat.

nope. aber langsam setzt sich unsere Philosophie durch. Da Ergebnisse erstens für sich sprechen und Studien zweitens immer in diese Richtung deuten und schon seit mehr als 50 Jahren gedeutet haben.

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vor 12 Stunden, ZenState schrieb:

warum high carb? 🙂

spaß beiseite, geh mal bitte bei Gelegenheit in unseren Breitengraden in einen Wald und beobachte mal welche Nahrungsmittel dir zur Verfügung stehen. Kohlenhydrate höchstens in Form von Beeren. Um zu überleben müsste man Jagen gehen. Und das Tier als ganzes verzehren.

Sorry aber das ist komplett Bullshit. Während du dich stundenlang auf die Jagd begibst, geh ich einmal kurz in den Wald und komme mit ein paar kg Pilzen, einem Sack Brennnesseln, ein paar Haselnüssen, ein paar Insekten und noch einer Tonne weiterer essbarer Pflanzen zurück. Das Ganze garniere ich noch durch ein paar Waldfrüchte wie Himbeeren, Brombeeren und Hagebutten. Die restliche Zeit nutze ich dann um mir einen Unterschlupf zu bauen, mich zu bewaffnen und mir Gedanken über den Winter zu machen. Wenn ich dann viel Zeit habe, mache ich mir Gedanken wie ich einen Fussabschnitt trocken lege und die Fische einsammle und eventuell stelle ich auch ein paar Fallen. In unseren Breiten liegt der Pflanzenanteil bei einer nicht durch die Gesellschaft geprägten Ernährungsform bei 80-94%! 

Beim modernen Menschen war Fleisch, vor allem durch Jagd gewonnenes, immer schon ein Luxusartikel. Erst durch das Leben in der Gruppe war es möglich Männer für diesen Luxus zu opfern. Das Risiko draufzugehen ist bei der Jagd deutlich größer als beim Sammeln. Zum Sammeln gehört aber auch Aas. Wobei auch hier die Gefahren durch den Fleischkonsum nicht unerheblich sind. In Summe ist die Jagd ein ziemliches Nullsummenspiel. 

Haben wir noch die Gehirnentwicklung, vor allem beim Neandertaler, die in die Zeit erhöhten Fleischkonsums fällt. Da kommen aber mehrere Dinge zusammen. Genau da hat der Vormensch nämlich auch angefangen zu kochen. Frei gewordene Ressourcen konnten genutzt werden. Beim modernen Menschen sieht das ganze dann schon wieder anders aus, mit ein Grund warum er sich durchgesetzt hat. (An dieser Stelle aber danke an den Neandertaler, dass er die Gehirnentwicklung vorangetrieben hat) 

Das besondere am Menschen ist die unglaubliche Anpassungsfähigkeit. Er kommt mit einer weitgehenden pflanzlichen Ernährung und mit fast ausschließlichen Fleischkonsum wie bei den Inuit zurecht. Immer wenn es möglich ist wird der Mensch aber auf eine plflanzliche Ernährung setzen, weil diese Ernährungsform deutlich ressourcenschonender und planbarer ist. 

bearbeitet von Jack Daniel´s
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Gast

Schlimm, wer sich heutzutage einfach so Ernährungsberater nennen darf und wahrscheinlich sogar noch ein Zertifikat darüber hat. Kann man nur noch den Kopf schütteln, da lohnt auch keine Diskussion. Wenn ich so einen Dreck schon lese:

vor 14 Stunden, ZenState schrieb:

geh mal bitte bei Gelegenheit in unseren Breitengraden in einen Wald und beobachte mal welche Nahrungsmittel dir zur Verfügung stehen. Kohlenhydrate höchstens in Form von Beeren. Um zu überleben müsste man Jagen gehen. Und das Tier als ganzes

Fucking lol at this.😂

Zitat

Mein Ansatz, der auf aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert lautet High Fat / Medium Protein / Low Carb.

Verlink doch mal deine tollen Studien, statt hier nur Müll zu verbreiten und darauf zu spekulieren, dass das hier irgendwen beeindruckt, wenn du sagst, dass du "Ernährungsberater" bist.

bearbeitet von Gast

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Gast
vor 58 Minuten, prince1512 schrieb:

@StareAtTheSun Dann erleuchte uns doch und erklär. wie es richtig geht. Nur meckern ist öde.

Kannst PN kriegen mit entsprechenden Links und selbst nachlesen, ich diskutiere Ernährung / Training generell nicht mehr gerne öffentlich, genau wegen so Kollegen wie dem Herrn Ernährungsberater hier, für den Kohlenhydrate offensichtlich böse sind, obwohl er noch nicht mal weiß, wo die bösen Kohlenhydrate überall drinstecken. Und wenn, dann braucht man schon eine Grundlage dafür -> soll er mal seine Studien hier posten. Vor allem ist seine Begründung total schwachsinnig. Natürlich kannst du auf Kohlenhydrate am einfachsten verzichten. Was willst du auch sonst machen, wenn du Protein für den Muskelerhalt/aufbau benötigst und Fette hauptsächlich wichtig für den Hormonhaushalt sind.

Meines Wissens nach gibt es auch keine Studie, die belegt, dass "High-Protein" in irgendeiner Weise gesundheitsschädlich für gesunde (!) Menschen ist. Solche Effekte wurden nur bei vorhandenen Krankheiten (Nieren) oder in Zusammenhang mit Gendefekten festgestellt (Proteinabbau).

Als Ernährungsberater muss ich mir doch den Clienten (Vorgeschichte, Ausgangslage -> fett und untrainiert, evtl. Vorerkrankungen oder sportlich/schlank und gesund?) genauer anschauen, da kann ich nicht halbgar so ein paar Ratschläge in ein Forum furzen.

Zu viel Bullshit macht die Runde. Ist halt wichtig, die richtigen Leute zu kennen, die dann auch WIRKLICH Ahnung haben. Eric Helms, Andy Morgan, Lyle McDonald, Alan Aragon usw.

Die allgemeinen Spielregeln sind für alle Menschen gleich und an der Stelle nochmal: Egal ob Low Carb oder High Carb -> am Ende des Tages zählt die Energiebilanz. Negativ -> ich nehme ab. Positiv -> ich nehme zu.

Bei Interesse, gerne PN.

bearbeitet von Gast

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vor 22 Stunden, ZenState schrieb:

spaß beiseite, geh mal bitte bei Gelegenheit in unseren Breitengraden in einen Wald und beobachte mal welche Nahrungsmittel dir zur Verfügung stehen. Kohlenhydrate höchstens in Form von Beeren. Um zu überleben müsste man Jagen gehen. Und das Tier als ganzes

verzehren. In freier Wildbahn Essen Säugetiere, wenn sie freie Wahl haben automatisch die von mir gepredigten Makronährstoffe in der genannten Verteilung. Ich mag persönlich die Bezeichnung Low carb nicht, da das oft mit High Protein gleichgesetzt wird und

es dazu viele negative Studien gibt. Auf keinen Fall empfehle ich eine High Protein Ernährung. Mein Ansatz, der auf aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert lautet High Fat / Medium Protein / Low Carb.

Als Sportler, egal ob Hobby oder Profi, sollte man darauf achten, dass man entsprechend mehr Proteine und KHs zu sich nimmst. Da man hier von einem leistungssteigernden Effekt profitiert. Die Kohlenhydratmenge würde ich tatsächlich aber gering halten (ohne nennenswerte anaerobe Aktivität maximal 50 g, und wie gesagt alle Kohlenhydrate auf den Abendverzehr verlegen, da es dann zu einer günstigen biochemischen Kaskade kommt, an deren Ende dann Melatonin die Blut - Hirn Schranke überwindet und einen müde werden lässt wenn man sich sowieso schlafen legen würde.

Glaub keine einzige deiner Aussagen kannste irgendwie mit Science belegen. 

 

vor 22 Stunden, ZenState schrieb:

an deren Ende dann Melatonin die Blut - Hirn Schranke überwindet und einen müde werden lässt wenn man sich sowieso schlafen legen würde.

Was du laberst. Melatonin kommt immer durch die Blut-Hirn-Schranke. Was du meinst ist, dass ein erhöhter KH-Intake kurzfristig die Verfügbarkeit von Tryptophan erhöht und somit mehr 5-HTP --> Serotonin und damit auch Melatonin gebildet werden kann, weil durch den Insulinpeak sich die Aminozusammensetzung positiv Richtung Tryptophan verschiebt im Blut, sprich die anderen Aminos, die um das selbe Transportprotein konkurrieren um die Blut-Hirn-Schranke zu passieren, in die Zellen gespült werden.

bearbeitet von RyanStecken

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Keto/low carb und IF ist das zaubermittel. funktioniert bei fast jedem körpertyp. schwer vorzustellen aber nach einer kurzen gewöhnungsphase möchte man es sich nicht mehr anders haben. durch IF schüttet der körper wachstumshormone aus, sodass du gainst, obwohl du weniger isst. habs eigentlich wegen der deutlichen verbesserung der konzentrationsfähigkeit gemacht und dabe entspannte 20 kilo verloren 😉

 

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Gast
vor 1 Stunde, Dr.Jack schrieb:

durch IF schüttet der körper wachstumshormone aus, sodass du gainst, obwohl du weniger isst.

Als Anfänger im ersten Jahr vielleicht. Ansonsten würde mich der wissenschaftliche Nachweis dazu interessieren.

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Am 27.7.2019 um 23:24 , RyanStecken schrieb:

Was du laberst. Melatonin kommt immer durch die Blut-Hirn-Schranke. Was du meinst ist, dass ein erhöhter KH-Intake kurzfristig die Verfügbarkeit von Tryptophan erhöht und somit mehr 5-HTP --> Serotonin und damit auch Melatonin gebildet werden kann, weil durch den Insulinpeak sich die Aminozusammensetzung positiv Richtung Tryptophan verschiebt im Blut, sprich die anderen Aminos, die um das selbe Transportprotein konkurrieren um die Blut-Hirn-Schranke zu passieren, in die Zellen gespült werden. 

ok natürlich ist es so formuliert korrekt, das muss ich dir lassen.

 

ehrlich gesagt will ich jetzt nicht so nen monster super reaktiven post schreiben um jeden anderen Punkt auseinanderzunehmen, aber so viel sei gesagt: Beeren, Pilze, vorallem Haselnüsse sind alle low carb xD

Bitte schau dir an wieviele dieser Lebensmittel, bzw. wieviel Gramm du davon sammeln musst, um auf die Kohlenhydratmenge in nur 2 Brötchen zu kommen. Jetzt stelle dir vor, es ist Winter, und nix davon wächst.

Pflanzliche Lebensmittel sind nicht zwangsläufig High Carb. Blattsalate bieten dir so ziemlich gar keine Makronährstoffe. Fett ist nicht nur für die Hormone zuständig, sondern bildet den Hauptenergieträger bei dieser Ernährungsform.

 

Am 27.7.2019 um 13:49 , Jack Daniel´s schrieb:

Das besondere am Menschen ist die unglaubliche Anpassungsfähigkeit. Er kommt mit einer weitgehenden pflanzlichen Ernährung und mit fast ausschließlichen Fleischkonsum wie bei den Inuit zurecht. Immer wenn es möglich ist wird der Mensch aber auf eine plflanzliche Ernährung setzen, weil diese Ernährungsform deutlich ressourcenschonender und planbarer ist. 

da gebe ich dir recht.

Wir müssen uns erstmal klar werden über was wir hier sprechen. Eine vegane Ernährung kann auch "ketokonform" sein.

alles in allem muss man die menschliche Physiologie betrachten. Der menschliche Organismus, präsentiert mit 3 Makronährstoffen, Alkohol, Glukose und Fett(Ketonkörper), wird diese in der genannten Reihenfolge verstoffwechseln. Die Theorie: Das giftigste muss zuerst raus.

Betrachtet man die Speicherkapazität für Glukose, so stellt man fest, dass diese sehr limitiert ist (Leber und Muskeln). Fettspeicher sind hingegen ENORM. Ergo: Fett = Best. 

Problem ist nur, dass die Fettverbrennung nun komplett außer Kraft gesetzt wird sobald man Kohlenhydrate konsumiert.

 

Fühlt euch bitte nicht gleich beleidigt, wenn man eine andere Ansicht präsentiert als die, die man vertritt. Vorallem nicht auf so eine unfreundliche Art und Weise. Ich weiß, das ist das Internet, aber ihr würdet soetwas keinem ins Gesicht sagen.

 

achso und Studien:

 

Ich hab mir alles ausgedacht sorry Jungs 😉

bearbeitet von ZenState

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Zitat

alles in allem muss man die menschliche Physiologie betrachten. Der menschliche Organismus, präsentiert mit 3 Makronährstoffen, Alkohol, Glukose und Fett(Ketonkörper), wird diese in der genannten Reihenfolge verstoffwechseln. Die Theorie: Das giftigste muss zuerst raus.

Richtig für Alkohol, weil er giftig ist. Falsch für Glukose, da es hierbei schlicht darum geht, wieviel ATP pro Vorgang gebildet werden kann. 

Zitat

Betrachtet man die Speicherkapazität für Glukose, so stellt man fest, dass diese sehr limitiert ist (Leber und Muskeln). Fettspeicher sind hingegen ENORM. Ergo: Fett = Best. 

Falsch. Das ist seine sehr limitierende Denkweise. Glukose hat den Nachteil, dass sie an Wassermoleküle gebunden werden muss. Daher ist ihre Speicherart limitiert. Der Vorteil von Glucose ist wie erwähnt, der schnellere und effizientere Prozess pro Molekül, während Fett eine höhere Gesamtspeicherkapazität hat. Der Prozess, den Fett nehmen muss, ist limitiert, der Prozess, den Glucose nimmt, deutlich weniger limitiert in seiner Geschwindigkeit. 

 

Zitat

Problem ist nur, dass die Fettverbrennung nun komplett außer Kraft gesetzt wird sobald man Kohlenhydrate konsumiert.

 

Das stimmt nicht. Insulin Spikes mögen kurzfristig Lipolyse hemmen, reduzieren jedoch nicht vollständig die Beta-Oxidation aus Fetten. Da einige Muskeln im Körper, insbesondere das Herz, NUR durch Beta-Oxidation funktionieren, wird diese dadurch nicht komplett ausser Kraft gesetzt. Ebensowenig reduziert diese kurzfristige Regulation nun die vollständige Fettverbrennung forever. Die Spikes sind eher kurzfristig und orientieren sich sehr stark daran, wieviel Energie du zu dir nimmst. Auch wenn du 500g Carbs zu du nimmst, wirst du, insofern du in einem Defizit bist, Low Insulin Phasen haben in denen die Lipolyse und Beta-Oxidation hochreguliert wird. 

 

 

Zitat

spaß beiseite, geh mal bitte bei Gelegenheit in unseren Breitengraden in einen Wald und beobachte mal welche Nahrungsmittel dir zur Verfügung stehen. Kohlenhydrate höchstens in Form von Beeren. Um zu überleben müsste man Jagen gehen. Und das Tier als ganzes

verzehren. In freier Wildbahn Essen Säugetiere, wenn sie freie Wahl haben automatisch die von mir gepredigten Makronährstoffe in der genannten Verteilung. Ich mag persönlich die Bezeichnung Low carb nicht, da das oft mit High Protein gleichgesetzt wird und

 

Hierzu gibt es Unmengen an Studien zu unterschiedlichen Formen von Jägern und Sammlern und ihren Eigenschaften. Kurzfassung: Die Breite, was für den Menschen als normal gilt, ist enorm. In Bolivien ernähren sich Naturvölker fast zu 80% aus carbs. In der afrikanischen Steppe gibt es Variation. Während die Hadza durchaus einiges an Carbs essen, da sie Bienen und ihre Nester suchen und den Honig austrinken, gibt es auch andere, die quasi nur vom Tier leben.


Eine protoypische geltende Ernährung gibt es nicht. Auch genetisch sind wir so gemixt inzwischen, dass wir nicht mehr davon ausgehen können, dass es so etwas wie eine prototypische Ernährung gibt. 

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