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vor 3 Minuten, Another_Cat schrieb:

Und warum zÀhlt man Kinder bis 12 manchmal bis 14 Jahre nicht als Personen mit?

TatsĂ€chlich muss es heißen:

"Und warum zÀhlt man Kinder in Berlin bis 12, im Rest Deutschlands bis 14 Jahre nicht als Personen mit?"

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Gast
vor 5 Minuten, Another_Cat schrieb:

Ichï»ż habe langsam das GefĂŒhl, dass man lediglich auf Zeit spielt und einen einigermaßen ertrĂ€glichen Zustand beibehĂ€lt oder versucht aufrecht zu erhalten, alles so gut wiï»że möglich am Laufen zu halten, aber alle lediglich auf Impfstoffe setzen und dies als die einzige Lösung aus der Situation seheï»żnï»ż.

Ich sehe das genauso. Oft wird Merkel ja als so brillante Krisenmanagerin bezeichnet. Sehe das hier ĂŒberhaupt nicht.

Klar wurde hier einiges gut gemacht und viel besser als anderswo. Lockdown am Jahresanfang war Alternativlos. Es wurden IntensivkapazitĂ€ten geschafften. Es wurde eine vernĂŒnftige EuropĂ€ische Lösung fĂŒr die Beschaffung von Impfstoffen erwirkt.

Aber es fehlt hier einfach eine konsequente Strategie. Eine die die Großteile der Bevölkerung auch dauerhaft durchsteht und die mittelfristig auch wirtschaftlich möglich ist. Es zielt wirklich alles darauf ab, dass wir nĂ€chstes Jahr genug geimpft haben. Sonst sehe ich keine Möglichkeit, wie man das irgendwie in den Griff bekommen möchte.

Das wirkt auch alles nicht souverĂ€n. Der Lockdown light war fĂŒr 4 Wochen verkĂŒndet. Und nach 2 Tagen wird schon gesagt, dass die Zeit nicht reichen wird. Was wird dann getan, anstatt mal lokal auf die Hotspots zu wirken? Nichts. Einfach so weiter. 

Das war verschenkte Zeit. Lokale Lösungen(viel strenger, als diesen Larifari, der jetzt ĂŒberall herrscht) hĂ€tten viel frĂŒher genutzt werden mĂŒssen. Dann entstehen auch keine Inzidenzen von ĂŒber 500.

 

Im Nachbar Landkreis Inzidenzwert von ca. 78. Die evangelische Kirche hat von sich aus alle Gottesdienste fĂŒr dieses Jahr abgesagt. Das ist vernĂŒnftig. Aber halt unverstĂ€ndlich, dass das hier passiert, wo das Infektionsgeschehen eher schwach ist und nicht in den zahlreichen Hotspots.

 

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vor 12 Minuten, Kaiserludi schrieb:

TatsĂ€chlich muss es heißen:

"Und warum zÀhlt man Kinder in Berlin bis 12, im Rest Deutschlands bis 14 Jahre nicht als Personen mit?"

Und wie lautet die Antwort? Was sind die Argumente? Ernst gemeinte Frage, ich verstehe es wirklich nicht. Denn Kinder ĂŒbertragen das Virus genauso, auch wenn sie selbst zumeist einen milden Verlauf haben. Also warum werden sie nicht als Personen gezĂ€hlt?

FĂŒr Eltern mit mehreren Kindern muss man natĂŒrlich Sonderregelungen festlegen, entsprechend der Anzahl der Kinder.

Aber wenn sogar schon die einzelnen BundeslĂ€nder unterschiedliche Normen haben, was ist dann die rationale ErklĂ€rung fĂŒr diese Altersangabe?

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Gast botte
vor 5 Minuten, kleiner pinguin schrieb:

Im Nachbar Landkreis Inzidenzwert von ca. 78. Die evangelische Kirche hat von sich aus alle Gottesdienste fĂŒr dieses Jahr abgesagt. Das ist vernĂŒnftig. Aber halt unverstĂ€ndlich, dass das hier passiert, wo das Infektionsgeschehen eher schwach ist und nicht in den zahlreichen Hotspots.

Dreh das vielleicht auch mal um. Könnte durchaus sein, dass das Infektionsgeschehen auch deswegen dort eher schwach ist, weil die entsprechenden Organisationen und Bevölkerungsgruppen vor Ort vernĂŒnftig agieren. Das ein ist die Politik; das andere, wie sich Menschen innerhalb der ihnen gesetzten GRenzen bewegen und verhalten. Wenn ich jetzt lese, dass irgendwelche Honks auf jeden Fall nach Polen oder Tschechien rĂŒber machen, um doch noch irgendwie an Feuerwerk fĂŒr ihre Neujahrssause zu kommen, dann fĂ€llt mir halt auch nix mehr ein. Wir haben hier aktuell nen Inzidenzwert von 79. Was aber auch daran liegt, dass sich die Leute im Großen und Ganzen halbwegs diszipliniert verhalten, soweit ich es beurteilen kann. Aber zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit nicht durch volle U-Bahnhöfe mĂŒssen wie oft in GroßstĂ€dten oder Ă€hnliches. Ist von daher wohl auch von den Voraussetzungen leichter hier als anderswo.

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Gast
Gerade eben, botte schrieb:

Dreh das vielleicht auch mal um. Könnte durchaus sein, dass das Infektionsgeschehen auch deswegen dort eher schwach ist, weil die entsprechenden Organisationen und Bevölkerungsgruppen vor Ort vernĂŒnftig agieren. Das ein ist die Politik; das andere, wie sich Menschen innerhalb der ihnen gesetzten GRenzen bewegen und verhalten. Wenn ich jetzt lese, dass irgendwelche Honks auf jeden Fall nach Polen oder Tschechien rĂŒber machen, um doch noch irgendwie an Feuerwerk fĂŒr ihre Neujahrssause zu kommen, dann fĂ€llt mir halt auch nix mehr ein. Wir haben hier aktuell nen Inzidenzwert von 79. Was aber auch daran liegt, dass sich die Leute im Großen und Ganzen halbwegs diszipliniert verhalten, soweit ich es beurteilen kann. Aber zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit nicht durch volle U-Bahnhöfe mĂŒssen wie oft in GroßstĂ€dten oder Ă€hnliches. Ist von daher wohl auch von den Voraussetzungen leichter hier als anderswo.

Genauso meinte ich das.

Man erkennt da, meiner Meinung nach, wer da vernĂŒnftig agiert und wer da alles nicht so genau nimmt.

Da kann ich dann aber Söder Manfred oder wie der heißt, nicht ernst nehmen. Als Hardliner auftreten, aber selber nichts zu Hause hinbekommen. Da kotz ich im vollen Strahl. 
Dann liest man noch, dass der Söder ja so souverÀn agiert in der Krise. Da lach ich mich tot. Der kann nur immer noch einen draufsetze;( Ausgangssperre Bayern) weil da absolut nichts funktioniert.

 

Übrigens haben viele(fast alle?) StĂ€dte und die Stadtstaaten keine so hohe Inzidenz wie FlĂ€chenkreise in Bayern und Sachsen.

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vor 3 Minuten, kleiner pinguin schrieb:

Dann liest man noch, dass der Söder ja so souverÀn agiert in der Krise. Da lach ich mich tot. Der kann nur immer noch einen draufsetze;( Ausgangssperre Bayern) weil da absolut nichts funktioniert.

 

Naja, das ist eine schwierige Bewertung. Ich komme aus Bayern, bzw Grenzregion zu BaWĂŒ. Söder tritt sehr selbstsicher auf und beschließt durchaus vernĂŒnftige Maßnahmen: er hat schon deutlich vor dem Rest der BRD hĂ€rtere Maßnahmen gefordert. 

 

Ich denke, man muss das historisch sehen: Wir sind hier sehr nah an Schweiz und Österreich und haben entsprechend seit Beginn der Pandemie deutlich höhere Inzidenzen. Die waren nie weg und sind inzwischen sehr breit verteilt. Wir waren die, die als erstes und am stĂ€rksten betroffen sind und durch den "Alles muss bundeseinheitlich sein"-Fetisch aller wurden wir in der BekĂ€mpfung abgewĂŒrgt durch Staaten wie NRW, die halt die Maßnahmen zu keinem Zeitpunkt so hart brauchten.

 

Deswegen ist hier auch meine Frage: Zu welchem Zweck sollte Schleswig-Holstein mit völlig anderer Pandemiesituation, teils anderer Kultur und Klima die exakt selben Maßnahmen haben wie Bayern oder Sachsen? 

Ich denke man sollte diese Maßnahmen auf Ebene der Regierungsbezirke handhaben, entsprechend der jeweiligen Situation. Und auch entsprechend der verbreiteten Sozial- und Infektionssituation: Wo stecken sich die Leute hier an? Waren das jetzt eher Bars und Clubs, oder eher Berufsschulen oder UniversitĂ€ten? Oder vlt doch der ÖPNV? Und dann zielgerichtet da eingreifen.

Ich diskutiere hier eher selten mit, freue mich aber auf jede Antwort 🙂

 

BTW: Ich denke, die Wirkung der Maßnahmen ist inzwischen so gering, weil sich die Menschen damit arrangiert haben und Möglichkeiten gefunden haben, sich trotzdem zu treffen. Jetzt halt vlt mehr daheim statt in der Öffentlichkeit. Naja

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Gast

Jetzt greift Kretschmer hart durch in Sachsen und bittet die Bevölkerung am Heiligabend nicht in die Kirche zu gehen.

Sachsen ĂŒber 400 Neuinfektionen pro 100000 im 7 Tage Schnitt.

Aber zum GlĂŒck kann die CDU Krise.

 

Das kannst du dir nicht ausdenken.

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vor 2 Minuten, kleiner pinguin schrieb:

Jetzt greift Kretschmer hart durch in Sachsen und bittet die Bevölkerung am Heiligabend nicht in die Kirche zu gehen.

Sachsen ĂŒber 400 Neuinfektionen pro 100000 im 7 Tage Schnitt.

Aber zum GlĂŒck kann die CDU Krise.

 

Das kannst du dir nicht ausdenken.

Kirche geht noch klar, aber Fitnessstudio oder Friseur mit Maske nicht. Trennung von Kirche und Staat ist auch nur ein Mythos, oder?

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Gast
vor 2 Minuten, LasseMaskrachen schrieb:

Kirche geht noch klar, aber Fitnessstudio oder Friseur mit Maske nicht. Trennung von Kirche und Staat ist auch nur ein Mythos, oder?

In Sachsen(Abstand höchste Inzidenz) darfst du weiterhin zum Frisör. So geht Kontaktvermeidung. In Uelzen, Inzidenz unter 30, Frisör dicht. Also mĂŒssen die nach Sachsen fahren.

 

https://www.mdr.de/sachsen/corona-lockdown-regeln-ausgangssperre-montag-100.html

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Es lĂ€sst sich natĂŒrlich darĂŒber streiten, wie hoch die Infektionsgefahr in GotteshĂ€usern tatsĂ€chlich ist, aber schon im Sinne der Gleichbehandlung ist es Ă€ußerst fraglich, wieso ausgerechnet die Religionen hier einen derartigen Sonderstatus zu genießen scheinen. Ziemlich peinlich fĂŒr ein derart fortschrittliches Land wie Deutschland. 

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Gast
vor 5 Minuten, Nepomuk2.0 schrieb:

BTW: Ich denke, die Wirkung der Maßnahmen ist inzwischen so gering, weil sich die Menschen damit arrangiert haben und Möglichkeiten gefunden haben, sich trotzdem zu treffen. Jetzt halt vlt mehr daheim statt in der Öffentlichkeit. Naja

Oder die Maßnahmen waren die falschen. Es wurden zur Vermeidung von Nachteilen fĂŒr die SchĂŒler bewusst z.B. die Schulen lange offen gelassen, auch wenn klar war, dass damit das Virus perfekt gestreut wird. War ein Versuch.

vor 1 Minute, kleiner pinguin schrieb:

Jetzt greift Kretschmer hart durch in Sachsen und bittet die Bevölkerung am Heiligabend nicht in die Kirche zu gehen.

Sachsen ĂŒber 400 Neuinfektionen pro 100000 im 7 Tage Schnitt.

Aber zum GlĂŒck kann die CDU Krise.

Das kannst du dir nicht ausdenken.

Möglicherweise sprechen Gesetze gegen die Schließung von kirchlichen Veranstaltungen per weltlicher Verordnung (Reichs-Konkordat und so Zeug).

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Gast
vor 11 Minuten, kleiner pinguin schrieb:

In Sachsen(Abstand höchste Inzidenz) darfst du weiterhin zum Frisör.

Ab heute nicht mehr.

Mit Sachsen wird es noch spannend hinsichtlich Corona. Dresden mit 0,5Mio EW hat ja wohl mittlerweile eine Inzidenz von >400. Und das ist kein flĂ€chiges Gebiet, sondern eine Großstadt mit im Berufsverkehr vollgestopften Bussen/Bahnen, deren Nutzer zu 95% nicht die 20€ fĂŒr 100x FFP2/KN95 vom Ali ausgeben wollen, sondern lieber gesetzeskonform aus alten T-Shirts Gesichtslappen nĂ€hen.

bearbeitet von Gast

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Gast
vor 1 Minute, Janoos schrieb:

Es lĂ€sst sich natĂŒrlich darĂŒber streiten, wie hoch die Infektionsgefahr in GotteshĂ€usern tatsĂ€chlich ist, aber schon im Sinne der Gleichbehandlung ist es Ă€ußerst fraglich, wieso ausgerechnet die Religionen hier einen derartigen Sonderstatus zu genießen scheinen. Ziemlich peinlich fĂŒr ein derart fortschrittliches Land wie Deutschland. 

Jo. Das ist auch bei Fitnessstudios, Friseuren, Einzelhandel und Restaurants fraglich.

Es geht doch bei einer Inzidenz ĂŒber 400, welche sich auch noch steil weiter bergauf bewegen kann, nur noch um Kontaktvermeidung um schnell die Zahlen zu drĂŒcken. 
Man muss sich doch fragen, warum da nicht komplett abgeschottet wird. Damit meine ich auch, einen Teil der Wirtschaft runterfahren. Lokal begrenzt, wo es nötig ist. Das ganze fĂŒr maximal 2 Wochen. Dazu komplette Ausgangssperre. 
Dazu Schnelltests bei systemrelevanten wie Polizei, Feuerwehr etc.

 

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Gast

Übrigens, dresche ich gerne auf die Regierung hier ein.

 

Ich sehe aber ein totales Versagen der Politik. Den Sommer hatten alle, Regierung und Opposition, Zeit an PlÀnen zu arbeiten. 

Man hĂ€tte klare Werte und Maßnahmen definieren können und mĂŒssen. Also einen Pandemieplan 2020, der auch eingesetzt werden kann. Da ist nicht viel passiert. Auch als die Zahlen wieder stiegen. Selbst jetzt kommt da nichts.

Das ist erbĂ€rmlich. Schön von der FDP eine Strategie zu fordern. Aber wo ist deren Strategie? Es kommt von allen nur heiße Luft. Politisches Kollektives Versagen.

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vor einer Stunde, kleiner pinguin schrieb:

kannï»ż ich dann aber Söder Manfred oder wie der heißt, nicht ernst ï»żnehmen. Als Hardliner auftreten, aber selber nichts zu Hause hinbekommen. Da kotz ich im vollen Strahl. 

Ohne Söder wÀre es noch alles Pascher in D.

Die Schuld sollten wir ausnahmsweise nicht bei den Politikern suchen. Sondern in der Gesellschaft. Vor 1,5 Monaten war ein harter Lockdown nicht durchsetzbar.

Die Warner und Mahner wurden extrem angefangen im letzten halben Jahr, und wenn man die "man darf es auch nicht ĂŒbertreiben" Leute kritisierte,wurde gleich geschrien, man darf sie doch nicht in eine Ecke mit den Totalspinner stellen!

Es ist auch kein Wunder, dass in Sachsen die Todeszahlen hochschnellen, wo die meisten AluhĂŒte rumlaufen.bzw. AFD wĂ€hlen.

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vor 26 Minuten, kleiner pinguin schrieb:

Übrigens, dresche ich gerne auf die Regierung hier ein.

 

Ich sehe aber ein totales Versagen der Politik. Den Sommer hatten alle, Regierung und Opposition, Zeit an PlÀnen zu arbeiten. 

Man hĂ€tte klare Werte und Maßnahmen definieren können und mĂŒssen. Also einen Pandemieplan 2020, der auch eingesetzt werden kann. Da ist nicht viel passiert. Auch als die Zahlen wieder stiegen. Selbst jetzt kommt da nichts.

Das ist erbĂ€rmlich. Schön von der FDP eine Strategie zu fordern. Aber wo ist deren Strategie? Es kommt von allen nur heiße Luft. Politisches Kollektives Versagen.

Nö, kollektives Versagen von uns der Gesellschaft. HĂ€rtere Maßnahmen waren nicht durchsetzbar. Da war der Aufschrei "wie in China" doch schon bei manchen VorschlĂ€gen da. Lauterbach und Co. mit Morddrohungen konfrontiert. In jedem zweiten Leitartikel "aber die Menschenrechte!". Die Kampagne der Bild zum Ende des ersten Lockdowns nicht vergessen!

Schon alleine die MaßnĂ€hmchen, wie in der Schule haben die Leute ja gejammert, als hĂ€tten sie wie 45 mit ihren Kindern  ne Flucht aus Ostpreußen hinter sich!

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Gast
vor 5 Minuten, jon29 schrieb:

Dieï»ż Warner und Mahner wurden extrem angefangen im letzten halben Jahr, und wenn man die "man darf es auch nicht ĂŒbertreibeï»żn" Leute kritisierte,wurde gleich geschrien, man darf sie doch nicht in eine Ecke mit den Totalspinner stellen!ï»żï»żï»ż

Man darf es auch immer noch nicht ĂŒbertreiben. Das sag ich hier, aus einem Landkreis weit unter der 100er Inzidenz. Das Thema hatten wir hier schon zu genĂŒge. Da erzĂ€hlen mir Leute, ich wĂ€re ein Leugner, treffen sich selbst aber weiterhin mit anderen und geben falsche Daten in Restaurants an. Meine Treffen mit anderen Leuten in den letzten 2 Wochen liegt genau bei Ă€h Null. Ausgenommen EinsĂ€tze der freiwilligen Feuerwehr. 

Ich bin auch weiterhin fĂŒr mich hier entspannt und wĂŒrde gerne ins Solarium fahren. Weil ich da keine Gefahr sehe. Darf ich nicht. Halte ich hier auch fĂŒr ĂŒbertrieben.

Man muss aber da durchgreifen, wo es nötig ist. Das sind die Kreise, die jetzt ĂŒber 600 liegen. 

vor 7 Minuten, jon29 schrieb:

Ohneï»ż Söder wĂ€re es noch alles Pascher in D.

Naja. Viele Maßnahmen sind auch nötig, aufgrund seines Bundeslandes. Wollen wir mal nicht vergessen. 

Ich halte den weiterhin fĂŒr einen Blender und kann mir sehr gut vorstellen, auf wessen drĂ€ngen gerade die Kirchen ausgenommen wurden. Da bedarf es nicht viel Fantasie.

vor 8 Minuten, jon29 schrieb:

ï»ż Dieï»żï»żï»ż Schuld sollten wir ausnahmsweise nicht bei den Politikern suchen. Sondern in der Gesellschaft. Vor 1,5 Monaten war ein harter Lockdown nicht durchsetzbar.

Stimme ich teils zu. Siehe anderen Posts. Es gibt vernĂŒnftige und dumme.

Vor 1,5 Monaten war ein harter Lockdown auch in Großteilen Deutschlands nicht nötig. In Großteilen. Heute ist der auch nicht ĂŒberall nötig. Und harter Lockdown ist auch was anderes.

vor 10 Minuten, jon29 schrieb:

Es ist auch kein Wunder, dass in Sachsen die Todeszahlen hochschnellen, wo die meisten AluhĂŒte rumlaufenï»ż.bzw. AFD wï»żĂ€hlen.ï»ż

Stimme ich ebenfalls zu.

Aber gerade hier, muss die Politik reagieren. Um die zu schĂŒtzen, die nichts dafĂŒr können.

vor 6 Minuten, jon29 schrieb:

NĂ¶ï»żï»żï»ż, kollektives Versagen von uns der Gesellschaft. HĂ€rtere Maßnahmen waren nicht durchsetzbar. Da war der Aufschrei "wie in China" doch schon bei manchen VorschlĂ€gen da. Lauterbach und Co. mit Morddrohungen konfrontiert. In jedem zweiten Leitartikel "aber die Menschenrechte!". Die Kampagne der Bild zum Ende des ersten Lockdowns nicht vergessen!

Bild lese ich nicht.

Naja. Das Argument hier ist eher andersrum. Hier wird eher China als Paradebeispiel genutzt. Was ich selten dĂ€mlich finde. Bin froh in Deutschland zu leben und nicht in China. Die China Fanboys dĂŒrfen meinetwegen gern auswandern.

Menschenrechte sind auch heute nicht zu vergessen. Oder korrekt gesagt Grundrechte. Und gerade unter diesem Blickpunkt kann es meiner Meinung nach keine Einheitliche Lösung geben. Grundrechte können, wenn nötig durch Gesetze eingeschrĂ€nkt werden. Da muss abgewogen werden. Das kann man nur anhand von klaren Werten, die man definiert und lokal beachtet. Es kann da doch keine gesamtheitliche Betrachtung des Landes als Maßstab gelten. Ebenso wĂŒrde eine zeitliche BeschrĂ€nkung von „harten“ Maßnahmen Akzeptanz und Rechtssicherheit erhöhen. 

Auch hier: Klar „bremst“ das Grundgesetz einiges aus. Ich bin trotzdem froh, dass wir das haben und keine ZustĂ€nde wie in Chi wo anders. 

 

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vor 45 Minuten, jon29 schrieb:

Die Schuld sollten wir ausnahmsweise nicht bei den Politikern suchen. Sondern in der Gesellschaft. Vor 1,5 Monaten war ein harter Lockdown nicht durchsetzbar.

Sorry, aber "nicht durchsetzbar" ist doch nur die politische WorthĂŒlse fĂŒr "Wenn ich das jetzt mache, dann könnte ich WĂ€hlerstimmen einbĂŒĂŸen, also warte ich lieber noch ein wenig". Ich erwarte von hochbezahlten Politikern, dass diese Entscheidungen zum langfristigen Wohle der Bevölkerung treffen. DafĂŒr wurden die nĂ€mlich gewĂ€hlt. Was hĂ€tten die Menschen denn machen sollen, wenn man schon im Oktober / November alles dicht gemacht hĂ€tte? Sich aus Trotz mit 100 Leuten in einer 50 mÂČ-Wohnung treffen und sich absichtlich anhusten, nur um der Politik eins einzuwischen? Dann hĂ€tte es halt Backpfeife links, rechts und ein saftiges Bußgeld gegeben. Ende der Geschichte. Und dann hĂ€tte man festgestellt, dass wir (zunĂ€chst) erfolgreich die zweite Welle verhindert hĂ€tten, wĂ€hrend ringsherum in unseren NachbarlĂ€ndern die Menschen wieder zu Tausenden gestorben wĂ€ren.

Dass das auf Seiten der Politik trotzdem alles Ă€ußerst schwierig ist, ist mir vollkommen bewusst. Nur ist die Schuld eben auch bei den Politikern zu suchen. 

Und eine Verfehlung, die definitiv, undzwar in diesem Fall sogar einzig und allein, auf die Politik zurĂŒckzufĂŒhren ist, ist die bewusste Leugnung von einem ernsthaften Infektionsgeschehen im schulischen Betrieb, die sogar noch bis vor Kurzem stattgefunden hat. 

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vor 6 Minuten, Janoos schrieb:

Ich erwarte von hochbezahlten Politikern, dass diese Entscheidungen zum langfristigen Wohle der Bevölkerung treffen. DafĂŒr wurden die nĂ€mlich gewĂ€hlt.

Tut mir leid, aber das ist doch nicht realistisch. Demokratie heißt eigentlich, das Volk bestimmt selbst. Schau doch, was im FrĂŒhjahr war: Wir standen erheblich besser da als viele andere, trotzdem kamen die Querdenker. Die schauen nicht in andere LĂ€nder, sondern sagen: "Hey, wir haben kaum FĂ€lle! Warum sollten wir dann solche Maßnahmen wie die LĂ€nder beschließen, die viele FĂ€lle haben?" ==> PrĂ€ventionsparadox

Fundamentaler Vorteil der Demokratie ist, dass die Herrschenden auf die Gunst des Volkes angewiesen sind. Sonst könnten wir gleich ne Autokratie / Diktatur aufbauen. Und wenn ein großer Teil deutlich gegen harte Maßnahmen zu diesem Zeitpunkt ist, dann sollte man das halt nicht machen. 

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vor einer Stunde, Janoos schrieb:

nichtï»ż durchsetzbar" ist doch nur die politische WorthĂŒlse fĂŒr "Wenn ich das jetzt mache, dann könnte ich WĂ€hlerstimmen einbĂŒĂŸen, also warte ich lieber noch ein wenig". Ich ï»żerwarte von hochbezahlten Politikern, dass diese ï»żEntscheidungen zum langfristigen Wohle der Bevölkerung ï»żtreffen. DafĂŒr wurden die nĂ€mlich gewĂ€hlt. Was hĂ€tten die

Da wĂ€re der Widerstand zu groß gewesen. Wenn das Volk nicht will, können die Politiker nicht einfach gegenan.

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Demokratie heißt bei uns die BĂŒrger wĂ€hlen ein Parlament das eine Regierung bildet um im Interesse der WĂ€hler zu Handeln. Kleiner Unterschied. 

WĂ€re wĂŒnschenswert gewesen, wenn die Politik ihren selbst gesetzten Grenzwert von 50/100.000k ernst genommen hĂ€tte. WĂ€ren zu dem Zeitpunkt tatsĂ€chlich effektive Maßnahmen ergriffen worden, hĂ€tten wir uns einige Wochen dieser Scheiße hier ersparen können. Meinetwegen auch auf regionaler ebene. Berlin titscht hoch? jo dann eben dicht machen fĂŒr zwei Wochen. Sachsen rastet aus? Jo dann eben keine Demos mehr fĂŒr Idioten die sich schon aus ideologischen GrĂŒnden nicht an die gerichtlichen Auflagen halten. Stattdessen freuen wir uns ĂŒber bald vierstellige Sterbezahlen tĂ€glich und erste ĂŒberlastete KrankenhĂ€user die sortieren dĂŒrfen wer ne Behandlung erhĂ€lt und wer nicht. 

Wahrscheinlich hat es noch nicht genug Querdenker dahingerafft damit auch da mal sowas wie Hirnfunktion einsetzt. Das gute (sic!) bzw traurige daran ist dass wir auch das alsbald erleben werden wenn das so weiter geht. Der Virus als der große Gleichmacher. 

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vor einer Stunde, Janoos schrieb:

Nur ist die Schuld eben auch bei den Politikern zu suchen.

Eher bei unserem politischen System und dem Wahlverhalten der WĂ€hler, welche jeweils eben Politiker begĂŒnstigen, die nur von Wahl zu Wahl und nicht langfristig denken.

Dazu kommt dann noch der Förderalismus: Der Bund wollte schon lange viel stĂ€rkere Maßnahmen, ist aber damit am Widerstand diverser BundeslĂ€nder gescheitert.

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vor 1 Minute, jon29 schrieb:

Da wĂ€re der Widerstand zu groß gewesen. Wenn das Volk nicht will, können die Politiker nicht einfach gegenan.

"Das Volk" gibt es so nicht. Ist recht gespalten. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1117657/umfrage/corona-krise-umfrage-zu-aktuell-geltenden-corona-massnahmen/#:~:text=In einer im Rahmen des,Meinung%2C die Maßnahmen seien ĂŒbertrieben.

 

vom 11.12. die Umfrage. Die Mehrheit ist fĂŒr die aktuellen Maßnahmen bzw die meisten wollen hĂ€rtere Maßnahmen damit die Scheiße endlich wieder entspannter wird. Die Politik hĂ€tte mehr als genug RĂŒckendeckung. Verkackt aber trotzdem. 

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Gast
vor 2 Minuten, Kaiserludi schrieb:

Dazuï»ż kommt dann noch der Förderalismus: Der Bund wollte schon lange viel stĂ€rkere Maßnahmen, ist aber damit am Widerstand diverser BundeslĂ€nder gescheiterï»żt.ï»ż

Gerade das sollte doch in solch einer Lage der entscheidende Vorteil sein. Die BundeslÀnder reagieren auf die Zahlen in den LÀndern.

Dieses „alles muss gleich sein“ ist der allerletzte Mist. Es muss eben nicht ĂŒberall gleich sein, sondern ĂŒberall an die Lage angepasst. Der Bund muss da die Rahmenbedingungen schaffen, in denen sich die LĂ€nder bewegen können. Und der Bund muss Geld zur VerfĂŒgung stellen. So sehe ich die Kompetenzen. Es wird auch schwierig, dass Grundgesetzkonform hinzubekommen, wenn meinetwegen in SH ne Inzidenz von 20 vorherrscht und in Sachsen von 1000, wenn wir alles gleich haben wollen. 
Was haben wir? Einen Zielwert von 50. Sonst ist da gar nichts ausgestaltet.
 

Aber das mal klar zu kommunizieren und auszugestalten ist den gesamten Sommer ĂŒber verpennt worden. Von allen Parteien.

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