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Hallo zusammen,

 

ich hoffe ihr könnt mir helfen hier ein bisschen anderes Mindset zu bekommen.

Ich bin 27 Jahre alt und hatte noch nie eine Freundin/ Beziehung. Lange im Hintergrund stand folgendes bei mir:

Spoiler

Ich bin Mitte 20 und leide unter einer sehr starken ED, auch schon OP’s hinter mir, und lange war an (penetrativen) Sex nicht zu denken. Die letzte, ("nukleare") medizinische Option im Sinne eines Implantats stand auch im Raum. Mein sexuelles Selbstvertrauen war sehr gering, und das ist der Punkt meines Lebens der von großer Unzufriedenheit geprägt war. Universitär bzw. beruflich sieht es gut aus, ich habe ein ausgefülltes Leben, bin sehr interessiert an Dingen, vertrete eine klare Meinung und aufgrund meiner Erfahrungen mit meiner Impotenz für 8 Jahre habe ich auch eine sehr starke Resilienz entwickelt. Bezüglich körperlicher Eskalation bin und war ich aber sehr unsicher.

Die Langversion findet ihr hier:

 

Meine sexuelle Erfahrung sieht bisher so aus, dass ich mit 5 verschiedenen Damen im Bett war, 2 (evtl. eine dritte mit der ich mich jetzt treffe) über einen längeren Zeitraum. (>8 Wochen j jeweils).

Mein Ziel ist klar eine LTR mit einer Person, mit der es für mich passt. Aber aufgrund meiner ED war ich lange sehr gehemmt und habe auch noch viele Unsicherheiten (versuche spontanen Sex zu vermeiden, da das nicht möglich ist etc).

Naja, was mir aufgefallen ist, ist folgendes: Ich "schäme" mich dafür noch keine Beziehung gehabt zu haben. Gründe sind wohl zwei, 

1.) ich habe "Angst", dass einer potentiellen LTR zu erzählen, da das wie ein Defekt klingt - "iwas muss mit ihm nicht stimmen" - und das tut es ja auch - siehe meine ED.

und

2.) dass is das andere Problem - wenn so was in einer größeren Gruppe erwähnt wird, (wurde es vor 2 Tagen auf einem Geburtstag, im Rahmen eines Spiels ("ich hab noch nie")) fühle ich mich abgewertet. Wobei ich ja auch weiß, dass diese Leute, die damit gezielt jemanden ein bisschen wehtun wollen, auch ihre eigenen Unzulänglichkeiten haben.

Konkret hat mich das in (2) genervt, da ich mit einer Person, die auch anwesend war etwas am Laufen habe seit nun ein paar Wochen, und es wohl wieder dann zu (1) führt und mich selber abwertet.

 

Ich hoffe hier können mir Leute vllt einen Input geben. Richtig ist, dass ich selber damit ein "Problem" habe, und mir gerade selber erst erarbeite, dass ich in diesen Sachen auch eine Kompetenz habe. Dieses Jahr mache ich da auch für mich persönlich viele Fortschritte. (bisher KC mit 3 Damen, und Sex mit zwei verschiedenen Damen (mit Wiederholung), und das ist für mich ein massiver Fortschritt.)

Ein weiterer Punkt ist, dass das meine "Kumpels" aus der Schulzeit sind, die da alle nicht die Helden waren was Frauen angeht, aber ich war wohl der "wenigste" Held. Und das ist wohl auch immernoch in meinem Kopf wenn ich die Leute sehe und triggert mich dann noch mehr.

 

Ich hoffe auf gute Gedanken von euch.

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Kannst du überhaupt Sex haben jetzt? Wenn es wirklich was vom Bewegungsapparat bzw von der Hardware am Penis ist, kenne ich mich, und sicher jeder hier, da zu wenig aus. Ansonsten schon mal mit Sildenafil etc. probiert?

Bei den meisten ist es aber psychischer Natur. Da hilft nur viele Frauen ficken, ins Gym gehen, richtig trainieren, genug schlafen, gesund essen, Meditation. No Alk, no drugs. Einfach ein gesunder lifestyle.

Und check mal deinen Testosteronspiegel beim Arzt ab bro. 

Ansonsten hab keine LTR needyness, was soll das denn? Riecht ne Frau 10 Meter gegen Wind. Lern ohne Frauen zu leben und die Weiber als ne Sahnekirsche zu sehen. Nice to have but not neccesary. 

bearbeitet von culinaris34

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vor 15 Minuten, culinaris34 schrieb:

Ansonsten hab keine LTR needyness, was soll das denn? Riecht ne Frau 10 Meter gegen Wind. Lern ohne Frauen zu leben und die Weiber als ne Sahnekirsche zu sehen. Nice to have but not neccesary. 

Nein, das ist es ja. Ggü der Frau  habe ich keine LTR needyness.

 

Mir geht es da um das Mindset - bisher keine Beziehung = Defekt = Grund weniger wertig zu sein.

 

bearbeitet von thereislight

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vor 7 Minuten, thereislight schrieb:

Mir geht es da um das Mindset - bisher keine Beziehung = Defekt = Grund weniger wertig zu sein.

Vielleicht hilft eine Hinterfragung was genau edas Gegenteil vom "Defekt" ist in deiner Wahrnehmung.

Ist jemand "nicht defekt" wenn er in deinem Alter seit zehn Jahre die gleiche Frau dated?

Oder jemand der in derselben Zeit fünf Beziehungen hatte?

Wie würde so ein "nicht-defektes" Beziehungsleben aussehen?

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vor 7 Minuten, thereislight schrieb:

Mir geht es da um das Mindset - bisher keine Beziehung = Defekt = Grund weniger wertig zu sein.

Sorry, aber das ist totaler Quatsch aus Sicht des Mannes. Ich hatte auch erst recht spät meine erste LTR und ich war rückblickend immer froh darüber. Wenn du ein Frau wärst könnte ich das Mindset verstehen, aber aus männlicher Sicht? Wo ist das Problem?

Kein Sex bis 27 ist ein nachvollziehbares Problem aus Sicht des Mannes. Aber warum sollte sich ein Mann mit einem funktionierenden Sexualleben in dem Alter über eine fehlende LTR beschweren und sich obendrein noch Minderwertig fühlen? Du machst alles richtig!

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vor 14 Minuten, Helmut schrieb:

Vielleicht hilft eine Hinterfragung was genau edas Gegenteil vom "Defekt" ist in deiner Wahrnehmung.

Ist jemand "nicht defekt" wenn er in deinem Alter seit zehn Jahre die gleiche Frau dated?

Oder jemand der in derselben Zeit fünf Beziehungen hatte?

Wie würde so ein "nicht-defektes" Beziehungsleben aussehen?

Wohl, dass jemand nach den Vorstellungen lebt, mit denen er glücklich wird. mMn Ehrliche Beziehungen. Und tatsächlich kenne ich davon wenige.

 Wischi waschi, aber ich glaube das Problem liegt eher hierin begründet: 

Würde mir jemand erzählen, dass er mit 27 noch keine Partnerschaft gehabt hätte, wäre mein erster Gedanke wohl, dass er mit Frauen nichts auf die Kette bekommt.

Andersrum vermute ich das also auch.

In besagtem Freundeskreis, den ich meistens nur kurz aber intensiv sehe im Jahr, ist das also wohl eher ein Triggern des "früher hab ich nichts auf die Kette bekommen mit Frauen", ich will dass sie aber anerkennen dass das jetzt so ist. Und dieser Gedankengang ärgert mich, und mündet eben gleichzeitig in der Scham.

 

vor 16 Minuten, ElCurzo schrieb:

Sorry, aber das ist totaler Quatsch aus Sicht des Mannes. Ich hatte auch erst recht spät meine erste LTR und ich war rückblickend immer froh darüber. Wenn du ein Frau wärst könnte ich das Mindset verstehen, aber aus männlicher Sicht? Wo ist das Problem?

Kein Sex bis 27 ist ein nachvollziehbares Problem aus Sicht des Mannes. Aber warum sollte sich ein Mann mit einem funktionierenden Sexualleben in dem Alter über eine fehlende LTR beschweren und sich obendrein noch Minderwertig fühlen? Du machst alles richtig!

 

 

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vor 11 Minuten, thereislight schrieb:

Würde mir jemand erzählen, dass er mit 27 noch keine Partnerschaft gehabt hätte, wäre mein erster Gedanke wohl, dass er mit Frauen nichts auf die Kette bekommt.

Andersrum vermute ich das also auch.

In besagtem Freundeskreis, den ich meistens nur kurz aber intensiv sehe im Jahr, ist das also wohl eher ein Triggern des "früher hab ich nichts auf die Kette bekommen mit Frauen", ich will dass sie aber anerkennen dass das jetzt so ist. Und dieser Gedankengang ärgert mich, und mündet eben gleichzeitig in der Scham.

Gut, es macht natürlich einen Unterschied, ob man freiwillig oder unfreiwillig Single ist.

Und trotz allem finde ich deine Sicht der Dinge sehr "weiblich". Beziehung, Heirat und allgemein "Bindung" ist in der Regel etwas, worum sich die Frau bemüht. Ich will damit nicht sagen,dass Männer keine LTR möchten, sondern das sie doch im Grunde diejenigen sind, die ihre Freiheit lieben und von einer Frau behutsam, aber bestimmt gezähmt und schließlich gebunden werden müssen.   

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vor 4 Stunden, ElCurzo schrieb:

die ihre Freiheit lieben und von einer Frau behutsam, aber bestimmt gezähmt und schließlich gebunden werden müssen

Das is so eine super Pickup-Archetyp-Idealisierung gegen die ich schon lange eine Abneigung habe, weil sie einfach der Realität nicht gerecht wird.

Die Typen die "ihre Freiheit lieben" sind in der Regel diejenigen, die stets genug Optionen für was Fixeres hatten wenn sie gewollt hätten (also eben freiwillig vs. unfreiwillig) bzw. dann oft auch Typen die sich dann mit 30-40 rum als ziemlich "bindungserschwert" entpuppen.

Der statistische Schnitt an Sexualpartnern liegt in AUT und DE bei unter zehn auf die gesamte Lebenszeit, d.h. wenn man die äußeren Enden der Kurve wegdenkt, irgendwo im Mittel bei 4-7 oder so. Das klingt nicht nach lauter Männern die in ihren 20er und 30ern ihre "Freiheit" genießen und dabei laufend neue Frauen mitnehmen, sondern halt im "Normalfall" die real beobachtbare serielle Monogamie mit Verbindungen irgendwo zwischen drei Monate und drei Jahre, mit den gelegentlichen langen Beziehungen zwischendrin. Foren und Leute wie hier sind da Randgruppe.

Ich sehe bei mindestens der Hälfte der Kerle um mich rum genauso den Wunsch nach Stabilität, nach Vertrautheit, nach echter Verbindung und auch Rückhalt in einer Partnerschaft, statt einfach nur Party und Rumvögeln. Gibt genug Typen aus meinem Umkreis die ewig in teils instabilen, schlechten Beziehungen bleiben weil sie nicht Single sein wollen, oder zumindest weil es halt passt die Frau zu heiraten die sie mit 25 kennengelernt haben, und weil sie die Energie nicht in die ewig wechselnden Bekanntschaften stecken wollen.

Gerade bei Männern die eine speziellere Vorgeschichte haben und deswegen auch wirklich gut auswählen wollen mit welcher Frau sie intim sein wollen ist eine Art von (Ver)Bindung ein sehr verständlicher Wunsch, und ich persönlich kann deswegen mit dieser Unterteilung in "Mann verführt, Frau bindet" nix anfangen.

Ich lass mich ja auch gerne von Frauen verführen, oder is das dann auch eine "weibliche Sicht der Dinge"?

vor 4 Stunden, thereislight schrieb:

Würde mir jemand erzählen, dass er mit 27 noch keine Partnerschaft gehabt hätte, wäre mein erster Gedanke wohl, dass er mit Frauen nichts auf die Kette bekommt.

Okay, geht es also weniger um "wie lange war meine längste Beziehung" sondern "Ich hatte nie die Option und hätte sie gerne gehabt", bzw. "war was falsch mit mir?"

Was würdest du deinem allerbestem Freund sagen, wenn er dich fragt warum du mit 27 noch keine Partnerschaft hattest?

bearbeitet von Helmut
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vor 5 Stunden, thereislight schrieb:

Würde mir jemand erzählen, dass er mit 27 noch keine Partnerschaft gehabt hätte, wäre mein erster Gedanke wohl, dass er mit Frauen nichts auf die Kette bekommt.

Zeigt dir nur das Spiegelbild deiner eigenen Gedanken über dich selbst. Du würdest also so jemanden innerlich verurteilen, obwohl du selbst weißt, dass nicht jeder immer Einfluss darauf hat. Dich selber zu verurteilen bringt dich in dem Fall aber nicht weiter, sondern schürt die Selbstzweifel nur noch mehr. 
Dein Selbstbild ist ein wenig verzerrt, so scheint es. Anstatt dich zu fragen, was falsch mit dir ist, solltest du anfangen Wege zu suchen, wie du mit dir und deiner Vergangenheit Frieden schließen kannst und wie du aufhören kannst dich selber dafür zu verurteilen, wie du nun mal bist. 

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vor 1 Stunde, Helmut schrieb:

Das is so eine super Pickup-Archetyp-Idealisierung gegen die ich schon lange eine Abneigung habe, weil sie einfach der Realität nicht gerecht wird.

Sehe ich ganz genau so. Es ist eine männliche und sehr seltene Archetyp-Idealisierung. Wenn du mit Realität in der Statistik den Normalfall siehst, dann hast du damit ebenfalls recht. Für den Einzelnen gilt das natürlich nicht bzw bildet hier wohl jeder seine eigene Realität sprich Vorliebe aus. 

vor 1 Stunde, Helmut schrieb:

Die Typen die "ihre Freiheit lieben" sind in der Regel diejenigen, die stets genug Optionen für was Fixeres hatten wenn sie gewollt hätten (also eben freiwillig vs. unfreiwillig) bzw. dann oft auch Typen die sich dann mit 30-40 rum als ziemlich "bindungserschwert" entpuppen.

Der statistische Schnitt an Sexualpartnern liegt in AUT und DE bei unter zehn auf die gesamte Lebenszeit, d.h. wenn man die äußeren Enden der Kurve wegdenkt, irgendwo im Mittel bei 4-7 oder so. Das klingt nicht nach lauter Männern die in ihren 20er und 30ern ihre "Freiheit" genießen und dabei laufend neue Frauen mitnehmen, sondern halt im "Normalfall" die real beobachtbare serielle Monogamie mit Verbindungen irgendwo zwischen drei Monate und drei Jahre, mit den gelegentlichen langen Beziehungen zwischendrin. Foren und Leute wie hier sind da Randgruppe.

Si, wird so sein. 

vor 1 Stunde, Helmut schrieb:

Ich sehe bei mindestens der Hälfte der Kerle um mich rum genauso den Wunsch nach Stabilität, nach Vertrautheit, nach echter Verbindung und auch Rückhalt in einer Partnerschaft, statt einfach nur Party und Rumvögeln.

Diesen Wunsch tragen wir wohl mehr oder weniger ausgeprägt alle in uns. 

vor 1 Stunde, Helmut schrieb:

Ich lass mich ja auch gerne von Frauen verführen, oder is das dann auch eine "weibliche Sicht der Dinge"?

Überhaupt nicht. Gamen tun ja immer beide Geschlechter nur auf unterschiedlicher Art und Weise. Natürlich verführen auch Frauen, in der Regel nur Subtiler und passiver als die Männer. 

 

Nichtsdestotrotz denke ich, dass "Monogamie - Sesshaft werden - Ehe" ursprünglich der weibliche Trieb ist, wohingegen "Polyamorie, Abenteuer und Freiheit" eher den männlichen Gegenpol darstellen. Wahrscheinlich wird das auch statistisch beleg und messbar sein. 

Es wird hier sicher Überschneidungen geben, aber die Schnittmenge der beiden Geschlechter ist wohl grundsätzlich so ausgelegt.     

bearbeitet von ElCurzo

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vor einer Stunde, ElCurzo schrieb:

Nichtsdestotrotz denke ich, dass "Monogamie - Sesshaft werden - Ehe" ursprünglich der weibliche Trieb ist, wohingegen "Polyamorie, Abenteuer und Freiheit"

Wenn man "Sex at Dawn" glaubt (ja, ich kenne die Kritiken an dem Buch) dann war das eine vor, das andere nach der Veränderung von Jägern und Sammlern hin zu Ackerbau und Viehzucht. Für beide Geschlechter.

Wo ich dir recht gebe ist das Frauen eher sozialisiert werden nicht rumzuvögeln und "den Einen" zu fangen. Hollywood und so.

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vor 27 Minuten, Helmut schrieb:

Wenn man "Sex at Dawn" glaubt (ja, ich kenne die Kritiken an dem Buch) dann war das eine vor, das andere nach der Veränderung von Jägern und Sammlern hin zu Ackerbau und Viehzucht. Für beide Geschlechter.

Da die Geschlechtsidentität nicht im Großhirn sitzt, wird man sie wohl niemals kognitiv/kulturell heraus - "gendern"  können. 

vor 1 Stunde, ElCurzo schrieb:

"Polyamorie, Abenteuer und Freiheit"

Jeder zweite Thread im Forum behandelt genau dieses Thema. Als Tipp wird immer gegeben

1. habe viele Hb´s = sei Polyamor  

2. habe eine Mission = sei ein Abenteurer 

3. führe dich, deine Beziehung und dein Leben und werde ja nicht vom Hb abhängig/beeinflussbar = sei frei/unabhängig

Das ist "sehr maskulin" und zieht die Weibchen reihenweise an, weil es einfach Ihre weiblichen Urinstinkte anspricht. 

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@ElCurzo

Geht mir hier zu OT, is ja ein Thread für @thereislight und seine Fragen. Wär aber eine interessante Diskussion für einen eigenen Faden.

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Hier hat sich ja eine sehr interessante Diskussion entwickelt, gefällt mir. Ich geh mal auf ein paar Beiträge ein:

Am 16.8.2020 um 19:01 , Helmut schrieb:

 

Okay, geht es also weniger um "wie lange war meine längste Beziehung" sondern "Ich hatte nie die Option und hätte sie gerne gehabt", bzw. "war was falsch mit mir?"

Was würdest du deinem allerbestem Freund sagen, wenn er dich fragt warum du mit 27 noch keine Partnerschaft hattest?

Die Option hatte ich tatsächlich schon, was mich zurückgehalten hat, waren zwei Sachen:

a) Die Option die es gab, waren Optionen, (bzw. eine Option konkret) die nach dem Kennenlernen für mich nicht gepasst hat

b) gepaart mit der riesigen Angst (damals noch mehr als jetzt) meine ED in ein reges Sexualleben zu integrieren. (bzw. hab ich sobald ich merkte es kklappt sexuell nicht Distanz aufgebaut.) Will aber auf diesen Part gar nicht so eingehen (ED etc.)

c) und natürlich die klassischen Symptome der meisten Leute zu Beginn hier - Angst vor Eskalation, zu wenig Sexualisierung, etc.

 

Was mich eigentlich dazu führt:

Am 16.8.2020 um 22:19 , Lafar schrieb:

„Hat sich bisher nicht ergeben / nicht die Richtige dabei. Hab mich erstmal ordentlich ausgetobt.“

Thats it. Völlig normaler aktezptierter, gesellschaftlich vertretbarer Satz, der funktioniert. 

Und hör auf dich mit deiner Umwelt und Erwartungen und solch ein Shit zu vergleichen. Das ist dein Leben und du bestimmst deinen Rhythmus. Bisschen mehr Rückrad Mann.

Tatsächlich wird sowohl dann auch nicht die Richtige dabei gewesen sein, bei der ich mich soweit öffnen und fallen lassen konnte, als dass ich es versucht hätte. Aber die Auswahl war eben tatsächlich auch nicht so groß, was wohl bisschen diese inerte Kongruenz hervorruft, und mich in bestimmten Situationen triggert. (hier eben der alte Freundeskreis, in dem ich mich inkompetent sehe (mich an frühere Jahre erinnert fühle), bei meinem "aktiveren Studienfreundeskreis", die mich anders kennen, entsteht da kein Problem)

 

Und wenn ich soweit bin, dass ich mich nicht mehr mit Umwelt und anderen Leuten vergleiche, dann ist ein immenser Schritt getan. Bisher leider noch nicht möglich 😉

Am 16.8.2020 um 14:57 , ElCurzo schrieb:

 

Und trotz allem finde ich deine Sicht der Dinge sehr "weiblich". Beziehung, Heirat und allgemein "Bindung" ist in der Regel etwas, worum sich die Frau bemüht. Ich will damit nicht sagen,dass Männer keine LTR möchten, sondern das sie doch im Grunde diejenigen sind, die ihre Freiheit lieben und von einer Frau behutsam, aber bestimmt gezähmt und schließlich gebunden werden müssen.   

Ich kann für mich sagen, dass eine stabile LTR mit (fordernden) Punkten an das Gegenüber mein Ziel ist. Ob das jetzt weiblich sei oder nicht, ist mir komplett schnurz pieps.

Ich tendiere aber dazu relativ stark zu screenen, aufgrund meiner Vorgeschichte als auch, dass mir ne gewisse intellektuelle Stimulation extrem wichtig ist. Ich hab mein Screening jetzt mal ein bisschen verändert, und probiere das gerade auch mal aus. Aber schweife vom Thema ab.

 

Am 16.8.2020 um 20:08 , Dig-it-up schrieb:

Zeigt dir nur das Spiegelbild deiner eigenen Gedanken über dich selbst. Du würdest also so jemanden innerlich verurteilen, obwohl du selbst weißt, dass nicht jeder immer Einfluss darauf hat. Dich selber zu verurteilen bringt dich in dem Fall aber nicht weiter, sondern schürt die Selbstzweifel nur noch mehr. 
Dein Selbstbild ist ein wenig verzerrt, so scheint es. Anstatt dich zu fragen, was falsch mit dir ist, solltest du anfangen Wege zu suchen, wie du mit dir und deiner Vergangenheit Frieden schließen kannst und wie du aufhören kannst dich selber dafür zu verurteilen, wie du nun mal bist. 

Absolut richtig, das habe ich aber auch so geschrieben.

 

Schlussendlich stellt sich für mich also die Frage - wie komme ich für mich zu dem Frieden damit, dass wirklich noch nicht die Richtige dabei war, und torpediere das nicht direkt mit dem Gedanken : Naja, das liegt ja eben auch an dir selber. (dass die "Richtige" nicht dabei war).

Weil erst dann kann ich das in solchen Situationen (oder noch mehr, wenn eben mit einer potentiellen LTR das Thema aufkommt)  integer zum Ausdruck bringen.

Bisher ist das wohl eher ein "Shit, die Wahrheit ist, ich habe mich nicht getraut bisher ernsthaft zu daten wegen der ED" aber das Thema spreche ich tendenziell später an, als eben die beiläufige Frage ("Wie lief das in früheren Beziehungen bei dir, hast du Kontakt zu Ex etc..")

bearbeitet von thereislight

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Hallo @thereislight,

auch wenn ich deutlich jünger bin (22) habe ich mit den gleichen Gedanken zu kämpfen und will dir hierbei etwas mentale Unterstützung geben. Das Thema "noch nie eine Freundin" beschäftigt mich sehr und durch jüngste Ereignisse (hierbei gerne meinen Thread durchlesen) bin ich damit stärker konfrontiert als je zuvor.

 

Am 16.8.2020 um 13:33 , thereislight schrieb:

Ich "schäme" mich dafür noch keine Beziehung gehabt zu haben. Gründe sind wohl zwei, 

1.) ich habe "Angst", dass einer potentiellen LTR zu erzählen, da das wie ein Defekt klingt - "iwas muss mit ihm nicht stimmen"

 

Am 16.8.2020 um 14:04 , thereislight schrieb:

Mir geht es da um das Mindset - bisher keine Beziehung = Defekt = Grund weniger wertig zu sein.

So ähnlich habe ich mich lange Zeit auch gefühlt aber das ist, sorry, einfach nur Bullshit. Als Beispiel: In meinem Umfeld hatten viele typischerweise mit 16 ihre erste Beziehung und waren bis 20 komplett eingebunden. Meine Jungs und ich dagegen haben in dieser Zeit die wildesten Partys und Storys erlebt, die ich mit keiner Beziehung eintauschen möchte. Was ich damit sagen will ist, dass man keine Beziehung braucht um glücklich zu sein und sich erst recht nicht dafür schämen sollte noch nie eine gehabt zu haben. Sie es deshalb so: du hast viel geilen Scheiß erlebt während andere mit ihrer Alten gestritten haben. Das ist jetzt sehr überspitzt formuliert aber hilft deinem Mindset.

Zu deinem Freundeskreis: Wenn sie dich damit triggern und aufziehen sind es die falschen Freunde. Aber das weißt du bestimmt schon.

 

vor 13 Stunden, thereislight schrieb:

Tatsächlich wird sowohl dann auch nicht die Richtige dabei gewesen sein, bei der ich mich soweit öffnen und fallen lassen konnte, als dass ich es versucht hätte. Aber die Auswahl war eben tatsächlich auch nicht so groß, was wohl bisschen diese inerte Kongruenz hervorruft, und mich in bestimmten Situationen triggert.

Genau so ist das bei mir auch. Auch ich hatte schon Optionen für eine Beziehung aber es hat schlussendlich einfach nicht gepasst und sich nicht richtig angefühlt. Daher ist es kein Fehler auf "die Richtige" zu warten, auch wenn sich das nach naiver Hollywood-Scheiße anhört. Aber besser es ernst zu meinen als sich von einer Beziehung in die nächste zu stürzen. Das führt bei uns jetzt allerdings zu dem Gefühl etwas verpasst zu haben und bestärkt den Wunsch nach einer Beziehung.

Grundsätzlich kann ich dir nicht viele Tipps geben, da ich selber noch in diesen Gedanken festhänge aber ich wollte nur aufzeigen dass du nicht der einzige bist, dem es so geht.

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vor 18 Stunden, thereislight schrieb:

Ich kann für mich sagen, dass eine stabile LTR mit (fordernden) Punkten an das Gegenüber mein Ziel ist. Ob das jetzt weiblich sei oder nicht, ist mir komplett schnurz pieps.

Was ich total verstehen und nachvollziehen kann. Ich wollte mit "weiblich" nur aufzeigen, dass es die Weibchen sind die letztendlich den Mann auswählen und binden und das man(n) auch ohne LTR glücklich sein kann. Machst du dein Glück davon abhängig unweigerlich eine LTR haben zu müssen, geht das leider in sich schief. 

vor 5 Stunden, MrX98 schrieb:

Zu deinem Freundeskreis: Wenn sie dich damit triggern und aufziehen sind es die falschen Freunde. Aber das weißt du bestimmt schon.

Hätte ich gerne "geliked". Ich sehe genau wie du beim TE auch einen hohen sozialen Druck innerhalb seines Freundeskreis. 

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vor 3 Minuten, ElCurzo schrieb:

Was ich total verstehen und nachvollziehen kann. Ich wollte mit "weiblich" nur aufzeigen, dass es die Weibchen sind die letztendlich den Mann auswählen und binden und das man(n) auch ohne LTR glücklich sein kann. Machst du dein Glück davon abhängig unweigerlich eine LTR haben zu müssen, geht das leider in sich schief. 

Hätte ich gerne "geliked". Ich sehe genau wie du beim TE auch einen hohen sozialen Druck innerhalb seines Freundeskreis. 

Vielleicht.

Ich sehe da aber eher ein Defizit in meinem Umgang damit, weniger in einem gezielt aufziehen, das war es, wenn dann nur kurz. 

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vor 4 Minuten, thereislight schrieb:

Ich sehe da aber eher ein Defizit in meinem Umgang damit, weniger in einem gezielt aufziehen, das war es, wenn dann nur kurz. 

Was aber nicht trennbar sondern ne Gleichung in sich ist. Das eine triggert das andere und umgekehrt. 

bearbeitet von ElCurzo

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Am 16.8.2020 um 13:33 , thereislight schrieb:

1.) ich habe "Angst", dass einer potentiellen LTR zu erzählen, da das wie ein Defekt klingt - "iwas muss mit ihm nicht stimmen" - und das tut es ja auch - siehe meine ED.

Ich kenne deine Angst, da ich das gleiche Problem habe. Ich konnte dem Thread bisher nicht entnehmen, ob du Sildenafil nimmst oder Ähnliches. Ich weiß auch nicht, ob es jemals wieder besser wird, da es bei mir anscheinend psychischer Natur ist. Aber ich habe es so akzeptiert, dass es nun mal so ist, wie es ist und kann da auch sehr gut mit umgehen. Ich habe meiner jetztigen Feundin nichts über mein Problem erzählt, als wir uns kennen lernten. Warum auch, ich wußte ja noch nicht, ob eine LTR entsteht oder nicht. Ich habe es ihr nach ein paar Wochen dann mal erzählt, da sie mitbekommen hat, dass ich in meiner Hose eine Tablette gesucht habe, weil ich Sex mit ihr wollte. Ich habe sie gefragt, ob sie damit ein Problem hätte, weil ich habe keins damit.

Antwort "Wieso sollte ich damit ein Problem haben, ich hatte vorher noch nie so guten Sex wie mit dir und außerdem wäre es interessant und reizt mich ein bißchen mal zu sehen, wie es ist wenn du keine Tabletten nimmst und ob wir es irgendwann auch mal ohne hinbekommen. Für mich ist es auch kein Problem, wenn du mal nicht kannst"

Siehe es also nicht als dein Problem an, sondern als Problem der anderen, wenn sie damit nicht umgehen können.

Am 16.8.2020 um 13:33 , thereislight schrieb:

2.) dass is das andere Problem - wenn so was in einer größeren Gruppe erwähnt wird, (wurde es vor 2 Tagen auf einem Geburtstag, im Rahmen eines Spiels ("ich hab noch nie")) fühle ich mich abgewertet. Wobei ich ja auch weiß, dass diese Leute, die damit gezielt jemanden ein bisschen wehtun wollen, auch ihre eigenen Unzulänglichkeiten haben.

Keiner weiß von meinem Problem, außer meine engsten Vertrauten, dass ist meine Mutter und mein bester Kumpel. Warum auch, es geht niemanden etwas an. Gut meine Ex weiß davon noch, aber das ist nun mal nicht vermeidbar. Ansonsten gilt, keine schlafenden Hunde wecken...

Am 16.8.2020 um 13:33 , thereislight schrieb:

Ich hoffe hier können mir Leute vllt einen Input geben. Richtig ist, dass ich selber damit ein "Problem" habe, und mir gerade selber erst erarbeite, dass ich in diesen Sachen auch eine Kompetenz habe. Dieses Jahr mache ich da auch für mich persönlich viele Fortschritte. (bisher KC mit 3 Damen, und Sex mit zwei verschiedenen Damen (mit Wiederholung), und das ist für mich ein massiver Fortschritt.)

Weiter so machen und deine Sichtweise ändern. Denn...Sex ist nicht nur das alte rein und raus Spiel, hauptsache er steht. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie du dich und die Bedürfnisse deiner Partnerin sexuell befriedigen kannst. Und lass dir gesagt sein, wenn du die ausschließt, die hässlicher sind als du, Mikropenisse haben, Arschlöcher sind, zu große Schwänze haben, zu klein sind, nicht beziehungstauglich sind und und und...was bleibt da unter dem Strich dann noch über??? Richtig, dann kommst du ins Spiel und deine anscheinenden Probleme werden immer kleiner und kleiner und siehst dich auf einmal in einem ganz anderen Licht (Selbstwert)

Am 16.8.2020 um 13:33 , thereislight schrieb:

Ein weiterer Punkt ist, dass das meine "Kumpels" aus der Schulzeit sind, die da alle nicht die Helden waren was Frauen angeht, aber ich war wohl der "wenigste" Held. Und das ist wohl auch immernoch in meinem Kopf wenn ich die Leute sehe und triggert mich dann noch mehr.

Schaue nicht auf andere...sage ich immer wieder. Wozu? Weil du dich sonst von Äußerlichkeiten blenden lässt und so von deinem Weg abkommst.

Da sieht man tausende (scheinbar) glückliche Paare z.B. in der Einkaufsmeile und denkt sich so...boa warum kann ich nicht sowas haben...und dann ist es krass gesagt so, dass du die, die du gerade gesehen hast zu Hause vielleicht jeden Tag vergewaltigt, geschlagen gedemütigt oder bis aufs übelste beschimpft werden. Oder die dann in Gruppen vielleicht damit angeben, wer den meisten oder besten Sex zu Hause hat, um bloß nicht seine Hülle fallen zu lassen, aus Scham wie blöd dazustehen. Wer gibt schon gerne zu, dass es einem nicht gut geht oder man einen Mikropenis hat oder oder oder. Lass dich nicht von dem aus der Bahn werfen, was du gar nicht genau weißt. Schaue bitte auch nicht auf Statistiken, worin steht wie oft Sex normal ist (so oft, wie du ihn für richtig hältst) oder wie groß der Durchschnittspenis ist (ist übrigens alles gelogen und gesponnen)

Mache einfach das worauf du Bock hast, stehe zu dem was du willst und lasse dich nicht durch irgendwelche Machenschafften anderer runtermachen. Du bist gut so wie du bist und hast es nicht nötig.

So, genug aufgebaut? Dann liegt es jetzt an dir, was du daraus machst!!!

 

 

 

 

 

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vor 5 Stunden, Masterminder schrieb:

Siehe es also nicht als dein Problem an, sondern als Problem der anderen, wenn sie damit nicht umgehen können.

Das is ein echt geiler Satz.

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