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Hallo zusammen,

Ich wollte es schonmal in meinem Depot Log ansprechen aber, ich denke, mit einem expliziten Thema erreiche ich mehr Leute, die mir vielleicht helfen können.

Ich spiele mit dem Gedanken mir von meinen Gewinnen eine Immobilie im Ausland zuzulegen. Generell gibt es auch die Überlegung, in zeitlichem Abstand, in das Land umzusiedeln.

Bislang gibt es noch keine endgültige Entscheidung wie ich in dem Land dann meinen Lebensunterhalt verdienen würde. Dabei kommt es natürlich auch darauf an, um welches Land es sich handeln würde und inwiefern mich sprachliche Barrieren einschränken würden.

Generell habe ich in meinem Bekanntenkreis Kroaten, Griechen oder Italiener die mir vor Ort Hilfestellung leisten könnten - sollte es mich in eines dieser Länder verschlagen.

Dennoch möchte ich hier einige Ideen und Meinungen hören oder am besten auch Empfehlungen, wenn man sich im entsprechenden Land eine Immobilie zulegt.

Mir schweben derzeit folgende Länder vor, ich schreibe immer dazu welche Vorteile sich mir in diesen Ländern bieten würden und bin natürlich auf Meinungen von euch zu den entsprechenden Ländern gespannt.

Für mich zählen, neben den Standartkriterien, wie das Wetter, natürlich auch steuerliche Gesichtspunkte. Da ich weiterhin mit Aktien und Kryptos handeln werde, suche ich ein Land dass keine großartigen Kapitalsteuern erhebt.

1. Kroatien

In dem Land leben viele Menschen die deutsch oder englisch sprechen, was die Kommunikation erleichtern würde.

Ich kenne selbst Kroaten die mir bei der Immobiliensuche und vor Ort bei Anträgen helfen könnten.

Das Land ist nicht nur schön sondern hat in den letzten Jahren wirtschaftlich aufgeholt. 

2. Portugal

Mein letzter Stand war, dass keine Steuern auf Kryptogeschäfte erhoben werden. 

Aufgrund von Corona sind Häuser in den Ferienregionen derzeit relativ billig. 

Die Sprache wäre allerdings ein Minuspunkt bei mir.

3. Spanien

Hier interessiert mich eigentlich nur das Wetter und der Fakt dass man auch relativ billig an Häuser kommt.

Ich habe spanischsprechende Bekanntschaft die mir helfen könnte. Meine Freundin und ich lernen aber auch nebenbei schon etwas - hat auch mit tatsächlichem Interesse an der Sprache zu tun und nicht nur wegen möglichem Umzug.

4. Griechenland 

Ich habe sehr viele griechische Bekannte die mir helfen können und auch Ferienhäuser in einer bestimmten Region haben. Das wäre für mich also auch ein sozialer Aspekt in dieser Region zu kaufen. 

Die Preise in dieser Region sind aufgrund von Corona auch relativ billig. 

Es gibt in bestimmten Gebieten viele Griechen die deutsch können. Ansonsten habe ich mit der Sprache so meine Probleme.

5. Polen oder Estland 

Eigentlich spielt für mich das mediterrane Wetter eine große Rolle aber manchmal überwiegen auch finanzielle Aspekte. Polen und Estland haben sehr großzügige Steuersysteme und sind auch nicht besonders teuer, wenn es um Unterhalt geht.

Polen kenne ich welche aber keine Esten. Ich kann mir eigentlich auch nicht 100% vorstellen dort langfristig zu leben aber wenn ich in Europa bleiben würde dann sind aus finanziellen Aspekten die Ostblockstaaten hoch im Kurs.

6. Türkei

Ich sag nur Lira. Große Chance.

Habe mich auch schon informiert inwiefern man überhaupt Häuser, als Privatmann, kaufen kann. 

----‐-----------------------

Gerne könnt ihr mir noch eigene Vorschläge zu Ländern vorstellen, am besten natürlich mit Begründung.

Da ich eine "Jobwahl" sehr von einem möglichen Standort abhängig machen würde, kann ich euch dazu derzeit noch nicht viel sagen.

Es wäre aber möglich in einem Land, welches mäßige Unterhaltskosten bedeuten würde, zu daytraden. Davon möchte ich mich aber nicht alleinig abhängig machen. 

Hört sich verrückt an aber nehmen wir mal Thailand.

Ich kaufe da ein Bungalow den ich sofort bezahle. Danach habe ich noch ein finanzielles Polster und Geld zum traden. 

Die Kosten für Essen sind minimal und können mit kleinen trades erwirtschaftet werden (natürlich muss man seine Ansprüche dann auch etwas zurückschrauben).

Was für Kosten bei den Instandhaltungskosten, Stromkosten und monatlichen Abwassergebühren anfallen weiß ich aber z.B. nicht.

Mit dem Thema auswandern habe ich mich schon länger beschäftigt. Mit dem Thema Auslandsimmobilie seitdem das Geld dafür da ist.

Tipps, Anmerkungen oder Fragen sind gerne gesehen. Ich will für mich selbst auch Gewissheit haben und mich nicht in etwas reinstürzen, daher ist Input von außen äußerst erwünscht.

Angesetzter Zeitraum bis zur Umsetzung:

Kauf Immobilie = bis Ende des Jahres

Auswandern = eher nächstes Jahr

Es könnte auch durchaus sein, dass ich diesen Schritt mit Freunden zusammen unternehme und somit nicht auf mich allein gestellt bin. Es geht hier also nicht nur um meinen persönlichen finanziellen Rücken, falls darin jemand ein Problem sieht. Also macht euch keine Sorgen ich durchdenke meine Entscheidung tiefgründig und werde nicht auf Vox landen 😉

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Ohne jetzt groß auf die Länder und Thematik einzugehen.

Wieso willst du unbedingt Kaufen? 

Du bindest sehr viel Kapital, hast einen großen Aufwand und das Risiko, dass Leute in diesen Ländern dein Haus looten/besetzen, wenn die merken, da wohnt niemand drin.

Mieten, wenn du es brauchst, erscheint für mich viel sinnvoller. Macht dich viel flexibler und frei.

bearbeitet von Yolo
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Sehr schwierig im Moment darauf zu antworten. Es passiert zu viel im europäischen Raum und keiner kann sagen wohin es führt. 

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vor 19 Minuten, Yolo schrieb:

Wieso willst du unbedingt Kaufen? 

Aufgrund der Coronakrise sehe ich sinkende Preise in Feriengebieten und würde dann darauf spekulieren dass die Preise in der Zukunft wieder steigen. 

Hätte also auch einen Investitionshintergrund. 

Deshalb hatte ich auch die Türkei auf dem Zettel die ja massiv mit der Währung zu kämpfen haben.

vor 20 Minuten, Yolo schrieb:

Du bindest sehr viel Kapital, hast einen großen Aufwand und das Risiko, dass Leute in diesen Ländern dein Haus looten/besetzen, wenn die merken, da wohnt niemand drin.

Ja, darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Möglicherweise sollte ich mir auch mal Gedanken über eine Doppellösung machen. Also zum einen ein Haus als Investition (sollte das Reisen irgendwann wieder möglich sein könnte ich es dann auch vermieten) und für mich dann was kleineres zur Miete oder immer zu den Ferienzeiten wohnen auf Zeit - jedenfalls wenn sich das Thema auswandern intensivieren würde. 

Bin für jede Überlegung dankbar. 

vor 10 Minuten, Firster schrieb:

Sehr schwierig im Moment darauf zu antworten. Es passiert zu viel im europäischen Raum und keiner kann sagen wohin es führt. 

Ich nehme auch gerne Vorschläge außerhalb der Eurozone an. Bin allerdings kein Millionär, also Dubai oder die Schweiz sind nicht so priorisiert. Würde im Endeffekt darauf hinauslaufen, dass bei einem Fortzug die Unterhaltskosten relativ einfach gedeckt werden können. Wenn ich im Monat nur 500€ ausgeben muss, könnte ich auch paar Jahre ohne Arbeit auskommen.

 

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vor einer Stunde, Greyback123 schrieb:

Aufgrund der Coronakrise sehe ich sinkende Preise in Feriengebieten und würde dann darauf spekulieren dass die Preise in der Zukunft wieder steigen. 

Hätte also auch einen Investitionshintergrund. 

Deshalb hatte ich auch die Türkei auf dem Zettel die ja massiv mit der Währung zu kämpfen haben.

Ne Spekulation also, ohne den Immobilienmarkt nur im Ansatz zu kennen? Nicht alles wirft automatisch Gewinne ab wie Kryptos in letzter Zeit 😄 

Und Türkei dein Ernst? Bei der politischen Lage und konservativen Bevölkerung (gerade im Bezug auf Frauen). Viel Spaß, lol

Andere Faktoren:
Steuern - vermutlich wirst du durch den Wohnsitz und dauerhaften Aufenthalt steuerpflichtig in diesem Land, muss man sich anschauen

laufende Kosten - wer kümmert sich um das Haus in deiner Abwesenheit?

bearbeitet von Yolo
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vor 9 Minuten, Yolo schrieb:

Ne Spekulation also, ohne den Immobilienmarkt nur im Ansatz zu kennen?

Spekulation ist es im Prinzip schon allerdings würde ich mich natürlich vor einem Kauf mit dem Markt auseinandersetzen. 

Fakt ist aufgrund der Eurokrise, Corona und dem ausbleibendem Tourismus sind in Griechenland, Portugal oder Spanien die Preise schon ziemlich gesunken. Vor allem in Tourismusgebieten kann man da schonmal ein Schätzchen ausheben. 

Wenn wir dann in ein paar Jahren zur "Normalität" zurückkehren rechne ich schon damit das in den Gebieten auch die Preise wieder steigen.

Aber das sind jetzt Überlegungen für Länder in der Eurozone. Für andere Länder wäre das Haus dann nicht unbedingt als Investition gedacht. 

vor 17 Minuten, Yolo schrieb:

Und Türkei dein Ernst? Bei der politischen Lage und konservativen Bevölkerung (gerade im Bezug auf Frauen). Viel Spaß, lol

Die Türkei ist zwar instabil darin sehe ich aber auch die Möglichkeit. Ich denke auch dass die Feriengebiete generell unter besonderem Schutz stehen, da negative News stark auf den Tourismus auswirken. Möchte auch mit Politik nicht wirklich was zu tun haben. Ist ein großer Punkt warum ich überhaupt den Gedanken habe auszuwandern.

Sollte sich die Lira wieder stabilisieren könnte man das Ferienhaus in Alanya sicher für 25-50% mehr wieder verkaufen und die Preise sind derzeit wirklich so, dass man denkt man würde verarscht werden (weil es so billig ist).

vor 24 Minuten, Yolo schrieb:

Steuern - vermutlich wirst du durch den Wohnsitz und dauerhaften Aufenthalt steuerpflichtig in diesem Land,

Das wäre dann das Ziel, sollte ich tatsächlich auswandern. Daher auch die Frage wer schon Erfahrungen hat und positiv darüber berichten kann. Generell ist es aber so - ich rechne überall mit weniger Steuern als in Deutschland. Wenn ich mir dazu diverse Artikel durchlese sehe ich das wohl nicht falsch.

vor 27 Minuten, Yolo schrieb:

laufende Kosten - wer kümmert sich um das Haus in deiner Abwesenheit?

Wunder Punkt. Bleibt es eine Investition hast du mir genug Punkte aufgeführt die mich schlussendlich einiges Kosten würden. In Kroatien oder anderen Ländern gibt es in den Feriengebieten aber mittlerweile auch ganz gute Immobilienverwaltungen. Deswegen wäre z.B. ein Kauf in Thailand etwas dass ich nicht unbedingt machen würde, ohne nicht spätestens ein halbes Jahr später selbst dort hinzuziehen. 

 

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vor 11 Stunden, Greyback123 schrieb:

 

2. Portugal

Mein letzter Stand war, dass keine Steuern auf Kryptogeschäfte erhoben werden. 

Aufgrund von Corona sind Häuser in den Ferienregionen derzeit relativ billig. 

Die Sprache wäre allerdings ein Minuspunkt bei mir.

 

In Portugal spricht so ziemlich jeder ziemlich gutes Englisch. Also sprachlich wirst du dort keinen Probleme haben. Wirklich großer Unterschied zu anderen südlichen Ländern (Italien, Spanien) wo nicht mal Akademiker brauchbares Englisch sprechen.

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Wenn du dich für Thailand entscheidest, kann ich dir gerne ein bisschen helfen.

Strom + Wasser in Thailand sind sehr günstig. Wasser sind ein paar Euro pro Monat, Strom so ca. 40€ für eine 40qm Wohnung, wenn du die Klimaanlage sehr oft anhast.

Das Problem in Thailand ist, dass du als Ausländer kein Grundstück kaufen darfst. Ein Haus wird so also schwierig, ohne dass du das mit irgendeiner Holding oder anderen rechtlichen Konstruktion machst. Was ich als Investition in Thailand viel eher machen würde, ist eine Strandbar, Restaurant etc. zu kaufen bzw. zu übernehmen, sobald das Ende der Pandemie absehbar ist. Ich war letzte Woche in Krabi und da verrecken gerade 90% der Unternehmen, sogar jene Bars die direkt am Strand sind. Auf Koh Phi Phi war es ähnlich, allerdings gab es da 2-3 Restaurants und sogar einen Coffeeshop, die auch in dieser Zeit dank sehr gutem Marketing gerade boomen.

Ein Hostel wäre vlt. auch eine gute Idee. Kann mir gut vorstellen, dass die Backpacking Szene in Thailand extrem boomen wird, wenn der ganze Spuk wirklich mal vorbei ist und man wieder ohne Quarantäne (aber mit Impfung) ins Land darf.

Wohnungen in Bangkok kaufen kannst du vergessen. Würde ich aktuell nicht empfehlen, da die Preise in den letzten Jahren enorm explodiert sind und sich hier eine Immobilienblase anbahnt. Es werden immer mehr Luxus-Condos mit 300+ Wohnungen aus dem Boden gestampft, von denen dann 70% leer stehen. Das kann nicht lange gut gehen. Zudem sind die Mieten in keinem Verhältnis zum Kaufpreis der Wohnung. Für 150.000€ kannst du dir eine 35qm Wohnung in einem guten Stadtteil kaufen, die du dann für gerade mal 400€ vermieten kannst. In 10 Jahren ist dann das ganze Gebäude in einem viel schlechteren Zustand, da die Thais sehr günstig bauen und die Chancen stehen gut, dass irgendwo in deiner Gegend dann ein neues Condo hingebaut wird, das in allen Belangen besser ist und sogar noch günstigere Mieten hat. Wenn du eine Wohnung kaufen möchtest, würde ich eher nach Vietnam schielen. Ho Chi Minh City sieht auf den ersten Blick vielversprechender aus.

bearbeitet von Sabai
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Würde in jedem Fall erstmal mieten, um zu schauen, ob das Land zu Dir passt und damit Du selber die Objekte in Ruhe anschaust.

Die Lage ist sehr wichtig und das versteht man am besten, wenn man vor Ort ist. Auf Dritte verlassen würde ich mich nie und die Transaktionskosten/Spread sind sehr hoch - deswegen ist so etwas nur mit einem großen Verlust umkehrbar.

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vor 5 Stunden, Sabai schrieb:

Wenn du dich für Thailand entscheidest, kann ich dir gerne ein bisschen helfen.

Vielen Dank für deine detaillierte Rückmeldung. 

Das stecken viele Dinge drin die man ganz genau beachten muss. Ich hatte z.B. schon wieder vergessen dass man als Ausländer gar kein Grundstück kaufen darf. 

So eine Bar oder ein kleines Geschäft nebenbei wäre natürlich, je nach Lage, auch in anderen Ländern denkbar. Hier spielt natürlich überall mit rein, dass ich mich damit möglichst wenig beschäftigen möchte (also nicht Vollzeit hinter dem Tresen stehen) und man sich dann erst noch geeignetes Personal suchen muss. 

vor 5 Stunden, Sabai schrieb:

Wenn du eine Wohnung kaufen möchtest, würde ich eher nach Vietnam schielen.

Neben Vietnam hatte ich mich auch schonmal mit Kambodscha auseinander gesetzt. Habe gehört dahin verschlägt es auch immer mehr Deutsche. Da ich aber noch nie im asiatischen Raum Urlaub gemacht habe, kenne ich mich da echt nicht gut aus. Asien stand eigentlich an aber Corona hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.

vor 3 Stunden, joeblow schrieb:

Würde in jedem Fall erstmal mieten, um zu schauen, ob das Land zu Dir passt und damit Du selber die Objekte in Ruhe anschaust.

Also für den nicht europäischen Raum wäre das sicher das beste. Wie man jetzt am Beispiel Thailand sieht ist es für Ausländer auch gar nicht immer so einfach etwas zu kaufen. 

vor 11 Stunden, iseesharp schrieb:

In Portugal spricht so ziemlich jeder ziemlich gutes Englisch. Also sprachlich wirst du dort keinen Probleme haben.

Danke für den Hinweis. Hätte Portugal jetzt ähnlich wie Griechenland oder Italien eingeschätzt. 

 

Kennt jemand noch Seiten auf denen man nach Auslandsimmobilien schauen kann oder auch nach Wohnungen? 

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vor 37 Minuten, Greyback123 schrieb:

Kennt jemand noch Seiten auf denen man nach Auslandsimmobilien schauen kann oder auch nach Wohnungen? 

Für Portugal idealista.pt 

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Brech das erstmal nach deinen Lifestyleprioritäten (viel Sonne, offene Menschen, westliche Wertewelt, etc.) sowie grundsätzliche Faktoren zu Immobilien auf 3-5 Länder runter. Du wirst wohl kaum ernsthaft in einem Land Immos kaufen wollen, in dem Du noch nicht mal warst und das in einem völlig anderen Kulturraum liegt, den Du nicht kennst. Da mietet man. Rechtlich läuft schon in Frankreich einiges ganz anders. Kulturell ist das regional dann auch nochmal abweichend. Über Korsika hieß es früher beispielsweise mal, dass Häuser von Fremden (auch Festlandsfranzosen) gern mal abbrennen, wenn die nicht da sind. 

Dann recherchiere in diesen 3-5 Ländern intensiv, die genauen (!) Details zum Immobilienkauf (generell, für Ausländer), stelle Kontakt zu Leuten von da her, sofern noch nicht vorhanden. Was sind brauchbare Regionen, Makro- und Mikrolagen. 

Dänemark hat bspw. sehr niedrige Immopreise. Strand ist kein Thema, da 8000km Küstenlinie. Ist vom Leben her aber teuer, Autoimport oder Kauf kostet extrem viel extra, Work-Life-Balance ist gut, Wetter mau, Natur sehr gut (wenn man Meer mag), Menschen sind... etc. Rechtlich braucht man als Deutscher keine Arbeitserlaubnis. Um Immos kaufen zu können, muss man aber dort seine Erstwohnsitz anmelden. Wie ist die Versteuerung? Wo arbeitet man? Selbständig, abhängig, etc. Was bedeutet Recht haben eigentlich? Wie ist die Rechtdurchsetzung oder läuft da viel anders? Was sind Tabus in den Ländern? Wie sind die konkret auf Deutsche/Europäer zu sprechen? etc. 

Das kann man nicht für sehr viele Länder gleichzeitig recherchieren. Von den 3-5 Ländern werden nach und nach noch einige rausfallen, ggf. muss man weitere Länder nachrecherchieren.

Mach Dir ne Excel mit allen Kategorien und stell das nebeneinander, gewichte es ggfs.

Wenn Du woanders mit Geld hingehst und wenig Ahnung hast, gilt:

The one with experience ends with money. 

The one with money ends with experience. 

bearbeitet von perfect10
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vor 4 Stunden, perfect10 schrieb:

Dann recherchiere in diesen 3-5 Ländern intensiv, die genauen (!) Details zum Immobilienkauf (generell, für Ausländer), stelle Kontakt zu Leuten von da her, sofern noch nicht vorhanden. Was sind brauchbare Regionen, Makro- und Mikrolagen. 

+

vor 4 Stunden, perfect10 schrieb:

Das kann man nicht für sehr viele Länder gleichzeitig recherchieren. Von den 3-5 Ländern werden nach und nach noch einige rausfallen, ggf. muss man weitere Länder nachrecherchieren.

Ich habe ja ungefähr umschrieben was ich suche und baue natürlich auch auf detaillierte Erfahrungen oder Vorschläge wie von @Sabai 

Hier sind einige Leute dabei die schon gut rumgekommen sind und daher interessiert mich natürlich ob jemand vielleicht ähnliche Planungen hat oder Bedenken äußert.

Ich habe verschiedene Immobilienmärkte jetzt schon länger im Auge aber kann aus einem Preis natürlich keine Entscheidung fest machen. 

Wenn ich eine Reihenfolge meiner Kriterien aufschreiben müsste dann wäre sie so,

Lebensqualität/Klima/Unterhaltskosten 

Steuern

Preis der Immobilie

Das Klima (bevorzugt mediterran) gehört für mich eigentlich zur Lebensqualität. Bei der Lebensqualität gibt es wiederum Punkte die mehr zählen als andere. Denn Wien mag eine schöne Stadt sein (1. PLATZ im Ranking der Lebensqualität) aber ich suche eigentlich etwas anderes.

In meiner engeren Auswahl liegen eigentlich Kroatien, Griechenland und Portugal.

Wenn mir hier aber jemand einen Bericht aus Uruguay liefert der mich aus den Socken haut dann würde ich natürlich auch mal in die Richtung forschen. Südamerika hat auch seinen Reiz aber das hat eben jeder Kontinent. Das mag ich aber Freunden und Verwandten nicht unbedingt antun und auch meine Freundin wäre davon sicher kein Fan.

Wenn ich mich dann auf ein Land festgelegt habe wäre sicher ein zweiwöchiger Urlaub (wenn überhaupt möglich) in der Region geplant und dann würde ich mir Häuser anschauen. 

Griechenland und Kroatien habe ich bereits kennen gelernt aber in Portugal war ich bislang nur als Kind. 

 

bearbeitet von Greyback123

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vor 43 Minuten, Greyback123 schrieb:

Wenn ich mich dann auf ein Land festgelegt habe wäre sicher ein zweiwöchiger Urlaub (wenn überhaupt möglich) in der Region geplant und dann würde ich mir Häuser anschauen. 

Generell finde ich die Idee sich im Ausland niederzulassen und ggf sogar von niedrigen Immopreisen langfristig zu profitieren sehr gut.

Aber was du oben schreibst ist einfach nur maximal naiv. Sorry, so ist die Bruchlandung vorprogrammiert. Mal 2 Wochen irgendwohin fahren und dann dort mieten, völlig ok - mach ich ähnlich und wenn’s nicht passt zieht man weiter. Wenn man eine Immobilie kaufen will muss da einfach wesentlich mehr Planung her. Du musst die Region und insbesondere die Viertel genau kennen, die muss es dort auch langfristig gefallen (und deiner Frau!!!) Du musst wissen wie die Region sich wirtschaftlich grade entwickelt, welche größeren Bau- und Entwicklungsvorhaben dort geplant sind. Steuersysteme sind komplex, Immobilienrecht teilweise noch schwieriger. Je nach Land musste dann auch erstmal die ganzen Infos auf Deutsch oder Englisch finden. Du musst die Immobilienpreise und deren Entwicklung der letzten Jahre kennen.

@perfect10 hat ja schon gute Tipps gegeben. 2 Wochen hin und dann direkt Häuser ansehen ist eine furchtbare Idee.

Mieten, die Gegend/das Land kennenlernen, mit Leuten vor Ort reden und mindestens mal 1/2 Jahr dort leben und frühestens DANN beginnen eine passende Immo zu suchen - das ist der way2go.

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vor einer Stunde, ToTheTop schrieb:

Aber was du oben schreibst ist einfach nur maximal naiv. Sorry, so ist die Bruchlandung vorprogrammiert.

Wie gesagt, das ganze steht am Anfang und ist in der Planung daher hört sich (auch dank Corona) erstmal alles etwas flach an. Ich kann mir ja derzeit nichtmal vorstellen dass ich überhaupt irgendwo hinfliegen kann, deshalb ist was ich hier schreibe noch längst kein Masterplan.

vor einer Stunde, ToTheTop schrieb:

Mieten, die Gegend/das Land kennenlernen, mit Leuten vor Ort reden und mindestens mal 1/2 Jahr dort leben und frühestens DANN beginnen eine passende Immo zu suchen - das ist der way2go.

Steht derzeit ja noch nicht fest ob es als Investition/Ferienhaus/Eigenheim herhalten soll. Aber ich schätze jeden Wink mit dem Zaunpfahl. 

 

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vor 5 Minuten, Greyback123 schrieb:

Steht derzeit ja noch nicht fest ob es als Investition/Ferienhaus/Eigenheim herhalten soll. Aber ich schätze jeden Wink mit dem Zaunpfahl. 

Läuft aber alles darauf hinaus, das du die Gegend genau kennen musst. Das wird ja richtung einer 6-stelligen Investition hinaus laufen und da haste schonmal ein ziemliches Risiko an der Backe wenn du die Mikrolage der Immobilien nicht genau kennst. Für die großen Städte Europas ist das auch zuhause vom Sofa aus möglich, aber je Unbekannter die Gegend (desto wahrscheinlicher das Finden richtiger Perlen) desto unwahrscheinlich die richtigen Infos zu bekommen ohne länger vor Ort gewesen zu sein...

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vor 2 Stunden, ToTheTop schrieb:

 Du musst die Region und insbesondere die Viertel genau kennen, die muss es dort auch langfristig gefallen (und deiner Frau!!!) .

Ich bin da bei ToTheTop. Ohne Vorort zu sein wird das schwierig. Vor allem die Mikrolage finde ich extrem wichtig und ohne Vorort zu sein schwer einzuschätzen.

Mal am Beispiel Wien: welcher Bezirk soll es sein? Man kann da sicherlich von außerhalb sagen "Floridsdorf, Simmering, Favoriten, ... will ich nicht, lieber 2./3./4. Bezirk". Aber selbst innerhalb eines Bezirk gibt es extreme Unterschiede welche für mich Dealbreaker wären. 3. Bezirk Richtung Innenstadt (Weißgerber-, Rochus- & Botschaftsviertel) Top, Richtung außerhalb (Erdberg, Gasometer) Flop. Und das ist in einer Großstadt wo es noch viele Informationen gibt, ländlichere Gegenden werden es nicht einfacher machen.

bearbeitet von iseesharp

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Darf ich fragen wie alt du bist und um welche Geldsumme es sich hier handelt?

Ich muss mich ebenfalls meinen Vorpostern anschließen.

Ich verstehe die Idee, in einer Krise in Immobilien zu investieren, allerdings werden sich auch noch andere Möglichkeiten auftun.

Wenn du dir das Geld für die Immobilie sparst und geduldig bist, kannst du z.B. im nächsten Bitcoin Zyklus mit einem guten Einstiegspunkt dein Geld nochmal verzehnfachen - das wirst du mit keiner Immobilie der Welt schaffen können. 

Was ich an deiner Stelle machen würde (angenommen dass du noch jung und ohne Familie bist und unbedingt auswandern willst):

  1. cashe deine Cryptos und alles was hochriskant ist, aus -> ich nehme jetzt einfach an dass du dann ca. 100k haben wirst
  2. finde raus, wie du Geld online verdienen kannst -> du hast 100k und somit einen riesigen Startvorteil gegenüber allen anderen und wenn du es schaffst, ortsunabhängig 2-3k im Monat zu verdienen, hast du auf einmal ganz andere Möglichkeiten und musst dich nicht mehr darum sorgen, wie du in einem bestimmten Land deinen Lebensunterhalt verdienen kannst. Gerade die günstigsten Länder machen es nämlich schwierig für Ausländer, gutes Geld zu verdienen. 2-3k Ortsunabhängig zu verdienen ist in meinen Augen wertvoller als irgendwo in einem anderen Land eine Immobilie zu haben. In sich selbst zu investieren ist immer die beste Investition. Sich selbst so unabhängig wie möglich zu machen, ist nie falsch (Die Pandemie beweist das gerade sehr gut). Wenn du 100k in eine Immobilie in einem bestimmten Land bindest, hast du sehr viel weniger Freiheit und Unabhängigkeit und obendrein auch noch ein leeres Bankkonto (nehme ich jetzt einfach mal an) und lebst mit viel Risiko.
  3. Nutze die Pandemie um jetzt noch in Deutschland an Punkt 2 zu arbeiten. Erfahrungsgemäß dauert es so 1-2 Jahre bis man halbwegs was online verdient.
  4. Sobald es die Umstände erlauben und du mindestens 1k im Monat verdienst, kannst du einfach mal in der Welt herumreisen (das könnte z.B: im Jahr 2022 oder 2023 der Fall sein). Lebe dabei so frugal wie möglich (in vielen Ländern kommst du mit weniger als 1000€ über die Runden) und schaue welche Länder dir am besten gefallen. Dabei wird dir auch die eine oder andere Investment-Idee oder Geschäftsidee kommen, die  du aktuell noch gar nicht auf dem Schirm hast.
  5. Irgendwann im Jahr 2024 oder 2025 könnte dann der Krypto-Markt wieder ähnlich gut aussehen wie vor einem Jahr. Wenn du gut gewirtschaftet hast, solltest du jetzt noch mindestens 50k zum Investieren haben, die du in 500k verwandeln kannst. Dann hast du eine schöne sechsstellige Summe UND die notwendige Expertise und Erfahrung, um daraus bis 2030 Millionen zu machen.
bearbeitet von Sabai
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vor 4 Stunden, Sabai schrieb:

Darf ich fragen wie alt du bist und um welche Geldsumme es sich hier handelt?

Ich muss mich ebenfalls meinen Vorpostern anschließen.

Ich verstehe die Idee, in einer Krise in Immobilien zu investieren, allerdings werden sich auch noch andere Möglichkeiten auftun.

Wenn du dir das Geld für die Immobilie sparst und geduldig bist, kannst du z.B. im nächsten Bitcoin Zyklus mit einem guten Einstiegspunkt dein Geld nochmal verzehnfachen - das wirst du mit keiner Immobilie der Welt schaffen können. 

Was ich an deiner Stelle machen würde (angenommen dass du noch jung und ohne Familie bist und unbedingt auswandern willst):

  1. cashe deine Cryptos und alles was hochriskant ist, aus -> ich nehme jetzt einfach an dass du dann ca. 100k haben wirst
  2. finde raus, wie du Geld online verdienen kannst -> du hast 100k und somit einen riesigen Startvorteil gegenüber allen anderen und wenn du es schaffst, ortsunabhängig 2-3k im Monat zu verdienen, hast du auf einmal ganz andere Möglichkeiten und musst dich nicht mehr darum sorgen, wie du in einem bestimmten Land deinen Lebensunterhalt verdienen kannst. Gerade die günstigsten Länder machen es nämlich schwierig für Ausländer, gutes Geld zu verdienen. 2-3k Ortsunabhängig zu verdienen ist in meinen Augen wertvoller als irgendwo in einem anderen Land eine Immobilie zu haben. In sich selbst zu investieren ist immer die beste Investition. Sich selbst so unabhängig wie möglich zu machen, ist nie falsch (Die Pandemie beweist das gerade sehr gut). Wenn du 100k in eine Immobilie in einem bestimmten Land bindest, hast du sehr viel weniger Freiheit und Unabhängigkeit und obendrein auch noch ein leeres Bankkonto (nehme ich jetzt einfach mal an) und lebst mit viel Risiko.
  3. Nutze die Pandemie um jetzt noch in Deutschland an Punkt 2 zu arbeiten. Erfahrungsgemäß dauert es so 1-2 Jahre bis man halbwegs was online verdient.
  4. Sobald es die Umstände erlauben und du mindestens 1k im Monat verdienst, kannst du einfach mal in der Welt herumreisen (das könnte z.B: im Jahr 2022 oder 2023 der Fall sein). Lebe dabei so frugal wie möglich (in vielen Ländern kommst du mit weniger als 1000€ über die Runden) und schaue welche Länder dir am besten gefallen. Dabei wird dir auch die eine oder andere Investment-Idee oder Geschäftsidee kommen, die  du aktuell noch gar nicht auf dem Schirm hast.
  5. Irgendwann im Jahr 2024 oder 2025 könnte dann der Krypto-Markt wieder ähnlich gut aussehen wie vor einem Jahr. Wenn du gut gewirtschaftet hast, solltest du jetzt noch mindestens 50k zum Investieren haben, die du in 500k verwandeln kannst. Dann hast du eine schöne sechsstellige Summe UND die notwendige Expertise und Erfahrung, um daraus bis 2030 Millionen zu machen.

Nice Glaskugel 🤣

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vor 3 Minuten, Yolo schrieb:

Nice Glaskugel 🤣

Der letzte Absatz bzw das BTCx10 ist natürlich Glaskugel, abseits davon sind das schon kluge Ansätze, oder?

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vor 27 Minuten, Masterthief schrieb:

Der letzte Absatz bzw das BTCx10 ist natürlich Glaskugel, abseits davon sind das schon kluge Ansätze, oder?

Finde ich auch nicht verkehrt.

Aber Punkt 5 ist dann wieder schwierig... die meisten Krypto Fans blenden aus, dass hohe Rendite auch überproportional hohes Risiko bedeutet. Bin aber eh nicht von Kryptos überzeugt.

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vor 5 Stunden, Sabai schrieb:

Darf ich fragen wie alt du bist und um welche Geldsumme es sich hier handelt?

32 Jahre. Bislang 100000$ realisierter Gewinn. Bis Ende des bullruns sollte das noch mehr werden. 

vor 5 Stunden, Sabai schrieb:

Wenn du dir das Geld für die Immobilie sparst und geduldig bist, kannst du z.B. im nächsten Bitcoin Zyklus mit einem guten Einstiegspunkt dein Geld nochmal verzehnfachen - das wirst du mit keiner Immobilie der Welt schaffen können

Irgendwie bringt mir die Idee hinter einem Immobilienkauf auch sowas wie persönliche Freiheit. Ich könnte mir momentan gar nicht vorstellen über einen Immokauf in Deutschland nachzudenken. Mir ist aber auch klar, was ich noch erreichen könnte, wenn ich dieses Vorhaben nicht umsetze und saß Geld sich auf andere Weise weiter vermehren könnte.

vor 5 Stunden, Sabai schrieb:

finde raus, wie du Geld online verdienen kannst 

Das wäre natürlich das beste, wenn ich überhaupt nicht gebunden wäre aber ich bin IT technisch jetzt nicht sooo begabt. 

Also generell mal zu meiner Situation.

Ich habe Ende des Jahres eine gute Stelle fest mit der ich langfristig eigentlich sehr zufrieden wäre und dir mich auch finanziell weiterbringt. 

In meinem Freundeskreis sind 2-3 Freunde mit denen ich, nach Ende dieses Bullruns, generell was auf die Beine stellen werde. WENN das heute am Kryptomarkt nur ein kleiner Rücksetzer war, im großen Ganzen, dann sieht es dafür auch sehr gut aus. 

Wie man sicherlich in einigen meiner Beiträge bemerkt hat bin ich mit der Politik in Deutschland (nicht erst seit Corona) sehr unzufrieden und möchte das einfach hinter mir lassen. 

Aber letztendlich habt ihr recht. Warum sollte ich jetzt rumspekulieren und am Ende komm ich in 2 Jahren wieder und muss im schlimmsten Fall wieder von vorne anfangen oder ich Miete einfach etwas schönes und schau erstmal wie ich überhaupt klar komme. 

Ich glaube das habe ich jetzt tatsächlich verstanden, wobei mich eine Finca natürlich sehr reizen würde...

Es würde natürlich weiterhin im Raum stehen dass ich etwas mit meinen Freunden zusammen mache. Ich denke die Erfolgschance wäre dann generell viel höher, weil ich ja nicht alleine wäre - auch mit den Kosten. 

vor einer Stunde, kleiner pinguin schrieb:

Aber Punkt 5 ist dann wieder schwierig... die meisten Krypto Fans blenden aus, dass hohe Rendite auch überproportional hohes Risiko bedeutet. Bin aber eh nicht von Kryptos überzeugt.

Mit so einem Rückgang wie heute rechne ich immer und schockt mich auch nicht mehr wirklich. Hatte letztes Jahr schon so ein auf und ab aber das kann auch nicht jeder. 

 

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vor einer Stunde, kleiner pinguin schrieb:

Finde ich auch nicht verkehrt.

Aber Punkt 5 ist dann wieder schwierig... die meisten Krypto Fans blenden aus, dass hohe Rendite auch überproportional hohes Risiko bedeutet. Bin aber eh nicht von Kryptos überzeugt.

Das Szenario, das ich beschrieben habe, fand in den letzten 12 Jahren vier mal statt. Selbst wenn ich persönlich von einer Wahrscheinlichkeit von nur 1% davon ausgehe, dass es ein fünftes Mal passieren wird, wäre es sehr naiv, das ganze Szenario einfach zu ignorieren (wer weiß ob so eine Chance überhaupt noch jemals wieder in unseren Lebzeiten kommt). Stand heute ist es wirklich Glaskugel, aber in ein paar Jahren wird man es dann besser einschätzen können. Wenn es dann wirklich so kommt, hätte ich jedenfalls viel lieber liquide Mittel  und ein gutes monatliches Einkommen zur Verfügung, statt einer Finca auf Mallorca oder einen Bungalow in Thailand.

Das Szenario, dass ich dem TE gezeigt habe, ist in meinen Augen einer der "einfachsten" und realistischsten Wege, innerhalb relativ kurzer Zeit (5-6 Jahre) finanziell ausgesorgt zu haben  (wer bessere Strategien kennt, bitte sagen). Einfach unter Anführungszeichen, weil man sich darauf jahrelang vorbereiten muss und dann natürlich die Eier haben muss, es auch wirklich durchzuziehen und das notwendige Risiko einzugehen. Und sollte Punkt 5 dann nicht eintreten, wäre der TE trotzdem noch in einer guten Lage (wenn er Punkte 1-4 gut gemacht hat) und kann in andere Sachen investieren.

 

vor 25 Minuten, Greyback123 schrieb:

Irgendwie bringt mir die Idee hinter einem Immobilienkauf auch sowas wie persönliche Freiheit. Ich könnte mir momentan gar nicht vorstellen über einen Immokauf in Deutschland nachzudenken. Mir ist aber auch klar, was ich noch erreichen könnte, wenn ich dieses Vorhaben nicht umsetze und saß Geld sich auf andere Weise weiter vermehren könnte.

Für mich ist ein Immobilienkauf in einem fremden Land genau das Gegenteil von persönlicher Freiheit. Die 100k als Sicherheitsnetz sind persönliche Freiheit. Nämlich die Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen (zumindest mal für ein Jahr) und dir die Zeit zu nehmen, um mal ein paar Monate nach Möglichkeiten Ausschau zu halten, anstatt unbedingt auf einen Job angewiesen zu sein. Oder anders ausgedrückt: mit 100k kannst du in vielen Ländern dieser Welt eine lange Zeit ein gutes Leben führen. Bei 1.500€ monatlichen Kosten reichen die 100k ganze 66 Monate, also 5,5 Jahre.  Die Chancen, dass du in den 5,5 Jahren ein Einkommen aufbaust, das höher als etwaige Mieteinnahmen deiner Immobilie ist, stehen meiner Meinung nach sehr gut. Wenn du nebenbei irgendwie 500 - 1000€ im Monat verdienst, reichen die 100k noch viel viel länger. Und wenn du dann nach 5 Jahren "dein" Land gefunden hast, kannst du dort noch immer eine Immobilie auf Kredit kaufen, wenn du weißt dass du dir die Rate für den Kredit locker leisten kannst, weil du dir in den 5 Jahren davor was aufgebaut hast.

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vor 3 Stunden, Sabai schrieb:

Für mich ist ein Immobilienkauf in einem fremden Land genau das Gegenteil von persönlicher Freiheit.

Ich denke da sind wir halt etwas verschieden. Du möchtest vielleicht heute hier und morgen dort aufwachen. Ich träume hingegen davon jeden Tag an einem schönen Ort in meinem eigenen Haus aufzuwachen. 

vor 3 Stunden, Sabai schrieb:

Die 100k als Sicherheitsnetz sind persönliche Freiheit.

Ja, das ist eben ein Punkt der mich auch zum Nachdenken bringt. In den nächsten Jahren könnte ich noch viel mehr aus dem Geld machen und mich finanziell weiter festigen anstatt mich nun mit einem Bruchteil abzukoppeln. 

 

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