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Am 22.1.2022 um 23:22 , Ado21 schrieb:

Na hast du das Schamanen Dasein an den Nagel geh√§ngt? ūüėČ Wie war die Auszeit im PU Z√∂libat?

Erneut - sehr sch√∂n ūüėĄ Ich glaube, im Alter muss man mit den Kr√§ften haushalten...

Am 22.1.2022 um 23:22 , Ado21 schrieb:

Das mag wohl sein, aber das klingt ja fast¬†so als w√§ren diese M√§dchen mehr an¬†blo√üen sexuellen Fantasien und die sinnliche¬†Vorstellung interessiert als an Sex selbst.¬†Aber das¬†w√ľrde ja weit die Realit√§t verfehlen. Mit 18 hab ich ja auch irgendwie Frauen kennengelernt, immer durch den Freundeskreis und durch die Schule. Durch Feiern war eig. die beste M√∂glichkeit, aber das reizte mich bis auf die h√ľbschen Frauen dort so gar nicht. Also war ich nie wirklich feiern.¬†Nur war weit ich weit davon entfernt diese M√§dels zu verf√ľhren und mir mangelte im zwischenmenschlichen und sozialen am meisten. Hatte da echt noch einiges aus meiner verkackten Erziehung aufzuarbeiten.

Deine sexuell prägendste Zeit oder allgemein? 

Nein, ich meine damit, dass da einfach komplett falsche Vorstellungen und keine Erfahrung aufeinander treffen in deren K√∂pfen. Deswegen kann ich auch nicht nachvollziehen, weshalb man genau auf die Zielgruppe abzielt, Looks jetzt mal au√üen vorgelassen, wobei ich auch das nicht nachvollziehen kann. In meinen Augen schauen 90% von den 18-20 J√§hrigen einfach komplett gleich aus. Entweder, Chayas mit Kim Kardashian - Arsch, k√ľnstlichen Wimpern, Fake-Nails und viel zu krassem Contouring oder edgy-E-Girls, die die 80er und 90er wieder ausgegraben haben und Schlaghosen anziehen. Aber you do you, nimm das nicht als Angriff oder so.¬†

Sexuell pr√§gendste Zeit. Sehr dankbar daf√ľr. Ich kann wirklich zu 100% sagen, dass ich mich ausgelebt habe und ausprobiert habe, was ich wollte.¬†

Am 22.1.2022 um 23:22 , Ado21 schrieb:

Zumindest kann ich ja jetzt schon festhalten, dass es ungew√∂hnlich ist. Richtig geframed ist ungew√∂hnlich also nicht mehr als etwas¬†nicht allt√§gliches und anderes. In meiner Auffassung hat Verf√ľhrung viel damit zu, mit dem was vom allt√§glichen abweicht, dem aufregenden und spannenden. Genauso viel jedoch mit dem Gef√ľhl des Vertrauten

Angst und Aufregung¬†sind ja durchaus f√∂rderlich f√ľr romantische Gef√ľhle. (Ja jetzt pack ich ein bisschen aus dem Psychologie Studium aus hehe)¬†Nun liegt¬†es an mir, das entsprechend¬†f√ľr mich zu Nutzen und arbeiten zu lassen.Woran ich aktuell arbeite ist eben die Situation und ihre Besonderheit in Sekunden zu analysieren. Das gew√∂hnliche und ungew√∂hnliche zu erkennen und in die Situation und den anderen "hineintauchen" zu k√∂nnen.¬†

(Fu√üg√§ngerpassage, gegen Abend,¬†mittelviele¬†Menschen, junge Frau, verschlossene K√∂rpersprache, suchender Blick, schneller Gang, meine Wirkung) sind z.B. Faktoren, die zu ber√ľcksichtigen sind und dessen Bedeutung ich mir klar machen muss. Es erfordert momentan noch eine Menge Aufmerksamkeit und erh√∂htes Bewusstsein f√ľr solche Situation, aber ich bin da sehr zuversichtlich.

Was hat sich da denn jetzt getan in dem letzten Vierteljahr bei dir? 

Am 22.1.2022 um 23:22 , Ado21 schrieb:

Generation Instagram und Tiktok...

Ich f√ľhle mich ehrlich gesagt manchmal sichtlich bedroht von sch√∂nen Frauen aus dem Internet. Ja BEDROHT. Sie posten Bilder und sammeln Likes.¬†Sie Wissen um die Wirkung ihrer weiblichen Reize und der¬† Sexualit√§t der M√§nnern und wie einfach sie zu manipulieren sind. Warum wollen sie diese Macht √ľber M√§nnern und das Verhalten der M√§nner? Sie stellen sich als perfekt und unerreichbar dar und leider sind sie das f√ľr mich auch!¬† Pl√∂tzlich ist jede Durchschnittsfrau der Auffassung nur ein Brad Pitt w√ľrde gen√ľgen.¬†

Geh weg von der Ansicht, dass sie erst durch Insta diese weiblichen Reize einsetzen - das ist schon immer so, aber durch Insta nur noch verst√§rkter. Alles Limiting Beliefs. Keine davon ist unerreichbar oder perfekt, die Filter, die sie benutzen sind das. Wenn ich mir manchmal angucke, was da f√ľr Arbeit hintersteckt, dass Leute echt Planung in ihren Feed legen, etc. Wahnsinn. Ist f√ľr mich aber tbh nur ne Red Flag, wenn jemand so fame auf Insta ist oder werden will.¬†

Am 22.1.2022 um 23:22 , Ado21 schrieb:

Nat√ľrlich bin ich selbst verantwortlich, denn ich weigere mich schlicht, der Masse zu folgen und st√§ndig Bilder posten zu m√ľssen (Letztes Bild Januar 2019!) Wirken tut es dann aber so, als w√§re das eigene Leben nicht interessant genug und man selber zu langweilig.¬†Mit Tinder das Gleiche: Frauen k√∂nnen sich die M√§nnern dort wie aus dem Katalog ausw√§hlen und bestellen.. F√ľr M√§nnern nur selten ein¬†Gewinn. F√ľr Frauen bestimmt auch nicht. Ihrem Ego streichelst zumindest.

Auch schon immer so gewesen, auch vor Tinder. 

Ich finde Menschen deutlich interessanter, die nicht st√§ndig alles auf Insta teilen & posten m√ľssen. Ich sehe mein Leben auch nicht als langweilig an, nur, weil ich nicht jeden Tag ne prall gef√ľllte Story hab.¬†

Am 22.1.2022 um 23:22 , Ado21 schrieb:

Ja das ist nur eine Seite der Medaille. Wir Männern sind wirklich auch keine Unschuldsengel, aber es gibt echt so viele arme Schweine da draußen.

Kann man auch umdrehen, den letzten Satz, in berufliche Dinge wie Karriere, Pay-Gap, etc. Und die sind doch tiefgreifender, als dass das Dating schwieriger ist als Mann. 

Am 22.1.2022 um 23:22 , Ado21 schrieb:

Wie oft sehe ich Menschen beieinander sitzen: "Hey guck mal hier Video. Guck mal lustig. Ah warte ... hat mir geschrieben da antworte ich noch 10 mal"  Und das ist erschreckenderweise die Normalität heute. Wenn ich das gemacht habe, dann war das ein deutliches Zeichen, dass ich als Persönlichkeit noch deutlich zu langweilig,  zu sehr in meinem Kopf, nicht aufmerksam genug bin und eine große Baustelle habe. 

Mann jetzt habe ich mich aber ausgekotzt hier ūüėĄ¬†Ich hoffe du siehst mir das nach. Ich bin auch auf¬†fiese¬†Seitenhieben gegen uns M√§nnern gefasst und mich (wegen dieser einseitigen Blickweise), w√§re nur fair ūüėõ¬†

Den Durchblick zu bewahren und zu verstehen, dass diese Frauen und diese jungen Menschen¬†h√§ufig von Unsicherheit durchtrieben sind und hinter diesen gl√§nzenden Accounts ein normaler Mensch steht ist schwer. Die Entt√§uschung bei mir ist auch immer wieder gro√ü, wenn man einer tollen Frau begegnet und dann feststellen muss, dass sie¬†ihr √ľbergro√ües Geltungsbed√ľrfnis bei Instagram auslebt. Da schl√§gt mein Herz f√ľr alle Sportlerinnen, Musikerinnen und Frauen, die wissen, dass man sich trotz Sch√∂nheit seinen Wert f√ľr die Gesellschaft erarbeiten muss. Bzw. dass diese g√§nzlich unbedeutend ist.¬†

Lösch doch mal dein Instagram oder alle sozialen Medien, wenn es dir nicht so gut tut oder deinen Blick verklärt.

Instagram und Tinder sind nicht erst seit gestern am Markt und Frauen hatten es auch vorher schon immer leichter im Dating-Leben, auch vor den ganzen Apps. Wirklich niemand von denen hat ein perfektes Leben, perfekte Haut, immer super Tage, etc. Ich kann auch nicht verstehen, wie man das denken kann bzw. wieso einen das bedroht. Sicherlich, in manchen Momenten denke ich mir auch "Puh, was jammert die, hat doch Kind, Mann, geiles Haus, Geld" dies das, aber ich w√ľrde nicht einen Tag mit den ganzen Insta-Gr√∂√üen tauschen wollen. Wirklich nicht. Wie anstrengend das sein muss, st√§ndig in sein Handy zu reden, sich angreifbar zu machen, jedes Wort tausend Mal zu √ľberdenken, immer perfekt aussehen zu m√ľssen, nee, danke.¬†

Jede von diesen Insta-Girls hat schlechte Tage, Pickel, Streit, Sorgen - sie teilen halt diese absolut normalen Sachen nicht mit ihren Followern. Wieso auch? Das ist nicht das, was die breite Masse sehen will und womit sie Geld verdienen. 

Am 22.1.2022 um 23:22 , Ado21 schrieb:

Aber unter diesem Gesichtspunkten

Sind DAS und Social Game wohl die effektivsten M√∂glichkeiten. Das Street Game jedoch f√ľr mich ganz klar ein Weg dieser bitteren Realit√§t auszuweichen.¬†

 

Nein verstellen tu ich mich da schon gar nicht. Was ich meine ist eben noch mehr auf den anderen eingehen zu können.  Da spricht wohl der Ehrgeiz aus mir aber ich sehe das eher so, dass diese Mädels eben eine Herausforderung sind, an der ich wachsen kann, da es mir ja offensichtlich so schwer fällt.

Abschlie√üend nochmal ein gro√ües Danke f√ľr all deine Zeit und M√ľhe.¬†

Ado

Ich finde Herausforderung und Zielsetzung wichtig - aber man darf auch nicht den Kosten-Nutzen-Faktor ausblenden. Was bringt es, wenn nichts bei rum kommt? Oder wenig, in Relation zum Aufwand? 

Liebe Gr√ľ√üe!
Missy

Am 25.1.2022 um 14:01 , sequencewake schrieb:

Hallo @MissXYZ,

beschäftige mich mit PU aktuell nur aus Interesse, möchte mir aber trotzdem die Gelegenheit nicht entgehen lassen dir als erfahrene Expertin und Frau eine Frage zu stellen:

Wie oft kommt es bei dir vor, dass du beim Kennenlernen (erstmalige Kommunikation) stundenlangen intensivsten Augenkontakt h√§ltst (also direkter angenehmer Augenkontakt nur durch Blinzeln unterbrochen) und was w√ľrdest du sagen waren die Voraussetzungen f√ľr dich?

F√ľr mich geh√∂rt es einfach dazu meinem Gegen√ľber w√§hrend einer Unterhaltung in die Augen zu schauen und¬†ein direktes unverf√§lschtes Feedback √ľber gesagtes zu bekommen.

Noch nie dar√ľber nachgedacht.¬†

Ich sehe jedem meiner Gesprächspartner in die Augen, wenn ich mit ihnen rede. Einfach ein Zeichen von Respekt und Höflichkeit. Aber ich habe das nicht unfassbar intensiviert bei einem Date oder so. 

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vor 3 Stunden, MissXYZ schrieb:

Auch schon immer so gewesenÔĽŅ, auch vor TindÔĽŅeÔĽŅrÔĽŅ.ÔĽŅ¬†

Das gilt nur f√ľr Sex. Aber selbst das kann man nicht vergleichen. Die Kosten eines¬†Korbes¬†sind¬†auf Tinder praktisch auf nahezu null gesetzt. Das ist ungef√§hr so als wenn du als Mann durch die Stadt ziehst und innerhalb einer Woche mehrere hundert Frauen anmachst, ohne dass du nen Korb¬†bekommen kannst und ohne dass es jemand mitbekommt. Und im Club geht jeder Typ idR mit nur einer Frau nach Hause. Im Idealfall vllt noch 2-3 NCs gemacht.¬†Das ist kein Vergleich zu Tinder.

Die Frage ist halt eher, was man daraus macht. Entweder spielt man das Spiel mit, und muss sich darauf einstellen ein Topx% Profil zu kriegen, oder man macht was anderes. 

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Hey!
Nach dem aufmerksamen Lesen dieses Threads habe ich mir gedacht ich versuche es auch mal. Habe irgendwie den Eindruck du k√∂nntest mit hilfreichen Input geben. Versuche mich aber auch kurz zu halten. Ich komme aus einer 8.5j√§hrigen Beziehung und habe mich vor 3Monaten von meiner Partnerin getrennt. Ich habe sie bis zum Ende geliebt, beziehungsweise tu das immer noch. Unser Hauptproblem war unser Sexleben. Die letzten 1.5Jahre waren komplett sexlos. Als wir uns kennengelernt haben, hatten wir viel und "guten" Sex. Wurde immer weniger, ich fand sie immer weniger attraktiv und sie wurde auch immer passiver, beziehungsweise hat es eigentlich nie von sich gesucht. Kann dir nicht sagen wieso ich es soweit habe kommen lassen, aber wahrscheinlich weil der Rest unserer Beziehung sehr erf√ľllend war bis zum ende und ich es dann selbst als nicht so wichtig eingestuft habe. Hatte zwischendurch auch sehr viel Stress im Job und selbst nicht gro√üartig Lust. Irgendwann kam aber bei mir die Wende und ich habe gemerkt das mich das nicht gl√ľcklich macht, mir Sex fehlt. Ich habe das Gespr√§ch gesucht, sie wieder versucht √∂fters zu verf√ľhren etc. Wir hatten dann auch wieder mehrmals Sex, aber insgesamt alles sehr leidenschaftslos. Sie hat mir dann auch irgendwann im Vertrauen erz√§hlt das ihr das halt einfach nicht so wichtig ist. Ja, h√§tte man zu Beginn der Beziehung abklopfen sollen, aber ich war selbst eher unerfahren. Hatte zwar Sex mit ungef√§hr¬†20 Frauen, aber meist auch eher ONS / maximal paar Monate lang getroffen, aber halt meine erste richtige Beziehung. (Bin 35 - mal so als Randinfo) Ich habe dann auch mal das Thema offene Beziehung angesprochen, weil ich f√ľr mich einfach festgestellt habe das ich mit dem Sexleben das wir zusammen haben werden nicht mein restliches Leben verbringen kann / will. Das fand (wie ich es auch erwartet habe) so gar keinen Anklang, daraufhin habe ich mich getrennt. Also nicht direkt - habe mehrere Monate gebraucht um diese Entscheidung treffen zu k√∂nnen.

 

Das zur Vorgeschichte. Ich f√ľhle mich insgesamt bisschen verloren, habe den Eindruck habe habe mein "ich" sehr vernachl√§ssigt. Freundschaften sind eher Bekannte die man alle Schaltjahre mal sieht / was macht und Hobbies sind eher Einzelg√§ngergeschichten. F√ľhle mich auch mittlerweile in sozialen Interaktionen (mit komplett fremden) eher unwohl, bisschen wie ein Reh im Scheinwerferlicht. Hei√üt ich will an mir arbeiten und mehr √ľber mich lernen. Der Weg daf√ľr w√§re wohl in erster Linie ein Therapeut / Coach? Falls du Tipps in die Richtung hast nehme ich die Gerne. Meine Hauptfrage bezieht sich aber auf mein Sexualleben. Auch da bin ich bisschen verunsichert. Wird wahrscheinlich wieder kommen mit mehr Erfahrung / Routine. Aber ich habe mich nie wirklich damit besch√§ftigt meine Sexualit√§t zu ergr√ľnden. Das klingt jetzt vielleicht sehr theoretisch, nach Schema X suchend, da f√ľhle ich mich auch angesprochen - aber habe irgendwie das Gef√ľhl einfach mit "genug Frauen schlafen" ist es nicht erledigt, schlie√ülich kann man ja auch immer genau das selbe machen und da dann andere Ergebnisse zu erwarten funktioniert ja eigentlich nie.

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Am 6.4.2022 um 17:20 , Halfdan schrieb:

Hey!
Nach dem aufmerksamen Lesen dieses Threads habe ich mir gedacht ich versuche es auch mal. Habe irgendwie den Eindruck du k√∂nntest mit hilfreichen Input geben. Versuche mich aber auch kurz zu halten. Ich komme aus einer 8.5j√§hrigen Beziehung und habe mich vor 3Monaten von meiner Partnerin getrennt. Ich habe sie bis zum Ende geliebt, beziehungsweise tu das immer noch. Unser Hauptproblem war unser Sexleben. Die letzten 1.5Jahre waren komplett sexlos. Als wir uns kennengelernt haben, hatten wir viel und "guten" Sex. Wurde immer weniger, ich fand sie immer weniger attraktiv und sie wurde auch immer passiver, beziehungsweise hat es eigentlich nie von sich gesucht. Kann dir nicht sagen wieso ich es soweit habe kommen lassen, aber wahrscheinlich weil der Rest unserer Beziehung sehr erf√ľllend war bis zum ende und ich es dann selbst als nicht so wichtig eingestuft habe. Hatte zwischendurch auch sehr viel Stress im Job und selbst nicht gro√üartig Lust. Irgendwann kam aber bei mir die Wende und ich habe gemerkt das mich das nicht gl√ľcklich macht, mir Sex fehlt. Ich habe das Gespr√§ch gesucht, sie wieder versucht √∂fters zu verf√ľhren etc. Wir hatten dann auch wieder mehrmals Sex, aber insgesamt alles sehr leidenschaftslos. Sie hat mir dann auch irgendwann im Vertrauen erz√§hlt das ihr das halt einfach nicht so wichtig ist. Ja, h√§tte man zu Beginn der Beziehung abklopfen sollen, aber ich war selbst eher unerfahren. Hatte zwar Sex mit ungef√§hr¬†20 Frauen, aber meist auch eher ONS / maximal paar Monate lang getroffen, aber halt meine erste richtige Beziehung. (Bin 35 - mal so als Randinfo) Ich habe dann auch mal das Thema offene Beziehung angesprochen, weil ich f√ľr mich einfach festgestellt habe das ich mit dem Sexleben das wir zusammen haben werden nicht mein restliches Leben verbringen kann / will. Das fand (wie ich es auch erwartet habe) so gar keinen Anklang, daraufhin habe ich mich getrennt. Also nicht direkt - habe mehrere Monate gebraucht um diese Entscheidung treffen zu k√∂nnen.

Hast du ja schon gut erkannt - sowas zu Beginn einer Beziehung ausloten, daf√ľr ist die Kennenlernphase da. Nicht jeder hat den gleichen Sexdrive wie man selbst und das ist auch v√∂llig okay, man muss nicht mit jedem kompatibel sein. Nur in einer Beziehung sollte es eben schon passen.¬†

Was hast du aus der Erfahrung f√ľr dich mitgenommen? Du schreibst, du liebst sie immer noch. Wie geht es dir damit heute? Habt ihr noch Kontakt? Woher kam der Gedanke zum √Ėffnen der Beziehung? Allein aus der Sexlosigkeit?¬†

Am 6.4.2022 um 17:20 , Halfdan schrieb:

Das zur Vorgeschichte. Ich f√ľhle mich insgesamt bisschen verloren, habe den Eindruck habe habe mein "ich" sehr vernachl√§ssigt. Freundschaften sind eher Bekannte die man alle Schaltjahre mal sieht / was macht und Hobbies sind eher Einzelg√§ngergeschichten. F√ľhle mich auch mittlerweile in sozialen Interaktionen (mit komplett fremden) eher unwohl, bisschen wie ein Reh im Scheinwerferlicht. Hei√üt ich will an mir arbeiten und mehr √ľber mich lernen. Der Weg daf√ľr w√§re wohl in erster Linie ein Therapeut / Coach?

Dann erstmal wieder alte Freundschaften reaktivieren oder neue finden. Wie sieht es mit Kolleg*innen auf der Arbeit aus? Was sind deine Hobbies denn? Warst du schon immer introvertierter? 

Bez√ľglich Tipps und genaueren Infos kannst du mir auch gerne eine PN schreiben, wenn du das verst√§ndlicherweise nicht hier im Thread er√∂rtern willst. Ist ja doch eine l√§ngere Geschichte.¬†

Am 6.4.2022 um 17:20 , Halfdan schrieb:

Falls du Tipps in die Richtung hast nehme ich die Gerne. Meine Hauptfrage bezieht sich aber auf mein Sexualleben. Auch da bin ich bisschen verunsichert. Wird wahrscheinlich wieder kommen mit mehr Erfahrung / Routine. Aber ich habe mich nie wirklich damit besch√§ftigt meine Sexualit√§t zu ergr√ľnden. Das klingt jetzt vielleicht sehr theoretisch, nach Schema X suchend, da f√ľhle ich mich auch angesprochen - aber habe irgendwie das Gef√ľhl einfach mit "genug Frauen schlafen" ist es nicht erledigt, schlie√ülich kann man ja auch immer genau das selbe machen und da dann andere Ergebnisse zu erwarten funktioniert ja eigentlich nie.

Auf was hast du denn Lust? Was macht dich an? Was wolltest du schon immer ausprobieren? Guckst du dir eher Vanilla-Zeug an oder bist du auf einer anderen Schiene unterwegs? Das sind so Fragen, die mir instant in den Kopf kommen und die du dir selber schnell beantworten kannst. Einfach mal auf Urinstinkte oder Triebe gucken, f√ľhlen, was dein Kopf/K√∂rper dir sagt. Wie ist es denn bisher gewesen sexuell?¬†

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Hast du eine grundsätzliche Empfehlung wie meine seine Partnerin Richtung offene LTR ansprechen könnte?

Ich werde später nochmal etwas Background geben, wo du dann besser auf die individuelle Situation eingehen kannst.

 

edit

Ich bin 25 und meine Freundin 21.Wir sind jetzt knapp 2 Jahre zsm und ich merke, dass ich das ein oder andere Mal schon Lust h√§tte mit einer anderen Frau zu schlafe, falls es sich ergibt. Nicht prim√§r emotioneler Ebene sondern eher k√∂rperlich. Ich bin soweit gl√ľcklich mit ihr, aber sehe Sex und Emotionen ala Liebe (Vertrauen, emotionale Intimit√§t, etc.) als zwei paar Schuhe. Au√üerdem m√∂chte ich eigentlich gerne mit anderen Frauen auch Erfahrungen sammeln. F√ľr mich w√ľrde sich nichts zwischen ihr und mir √§ndern, wenn ich mit einer anderen Frau schlafen w√ľrde.

Leider ist meine Freundin das genaue Gegenteil. Sie ist eher klassich erzogen auf der Ebene der Beziehungen. Monogamie und redet schon so weit in die Zukunft, dass Sie gerne Kinder mit Ende 20 etc haben m√∂chte, redet √ľber "unsere" Kinder, oder das heiraten. Ich kann schlecht einsch√§tzen, ob das noch ja... jugendlicher Leichtsinn oder ernsthaft zu bewerten ist. Immerhin ist sie noch Anfang 20.

 

 

bearbeitet von Unleashed97

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Am 27.2.2023 um 18:01 , Unleashed97 schrieb:

Hast du eine grundsätzliche Empfehlung wie meine seine Partnerin Richtung offene LTR ansprechen könnte?

Ich werde später nochmal etwas Background geben, wo du dann besser auf die individuelle Situation eingehen kannst.

 

edit

Ich bin 25 und meine Freundin 21.Wir sind jetzt knapp 2 Jahre zsm und ich merke, dass ich das ein oder andere Mal schon Lust h√§tte mit einer anderen Frau zu schlafe, falls es sich ergibt. Nicht prim√§r emotioneler Ebene sondern eher k√∂rperlich. Ich bin soweit gl√ľcklich mit ihr, aber sehe Sex und Emotionen ala Liebe (Vertrauen, emotionale Intimit√§t, etc.) als zwei paar Schuhe. Au√üerdem m√∂chte ich eigentlich gerne mit anderen Frauen auch Erfahrungen sammeln. F√ľr mich w√ľrde sich nichts zwischen ihr und mir √§ndern, wenn ich mit einer anderen Frau schlafen w√ľrde.

Leider ist meine Freundin das genaue Gegenteil. Sie ist eher klassich erzogen auf der Ebene der Beziehungen. Monogamie und redet schon so weit in die Zukunft, dass Sie gerne Kinder mit Ende 20 etc haben m√∂chte, redet √ľber "unsere" Kinder, oder das heiraten. Ich kann schlecht einsch√§tzen, ob das noch ja... jugendlicher Leichtsinn oder ernsthaft zu bewerten ist. Immerhin ist sie noch Anfang 20.

2 Jahre sind f√ľr mich so der Knackpunkt, wo sich die Spreu vom Weizen trennt bzw. die letzte Phase der Anfangsverliebtheit ausl√§uft und man den Alltag mitbekommt und meistens auch schon ein paar Situationen erlebt hat, um zu sehen, wie sich Partner so bei Stress, Trauer, Wut, Jobwechsel, Verlust, etc. verh√§lt. Dementsprechend ist dein Wunsch f√ľr mich logisch. Du kennst deine Freundin nun, ihr habt euch zwei Jahre ausgehalten und vermutlich sexuell - hoffentlich - schon viel erlebt. Ihr wisst, wie der andere tickt.¬†

Da stellen sich mir drei Fragen: 
- habt ihr eine gemeinsame Wohnung?
- wie ist euer Sexleben?
- bist du gl√ľcklich mit ihr?

Die Entscheidung, die Beziehung zu √∂ffnen bzw. das Gespr√§ch zu suchen, sollte mMn sehr gut √ľberlegt sein. Kommt der Antrieb daher, weil du mit ihr sexuell alles erreicht hast? Ist euer Sexleben eingeschlafen/nicht zufriedenstellend? Seid ihr im Alltag gefangen? Wie sieht eure Lebenssituation allgemein aus? Ist es vielleicht nur eine Flucht f√ľr dich? Da muss man ganz ganz ehrlich mit sich selbst sein.

Sie ist mit 19 mit dir zusammengekommen, jetzt noch super jung. Irgendwann kommt bei Frauen dann die Zeit, in der man merkt, dass man nicht mehr so viel Freiheiten hat oder so begehrt ist, wie mans mit Anfang 20 war. Kommt schleichend und dann steht man da davor. Und in vielen Fällen sind das dann die Zeiten, in denen sich eine Frau aus einer langen Beziehung, die mit Anfang 20 angefangen hat, trennt, um doch nochmal was zu erleben. 
Bist du ihr erster Freund? Wie sahen ihre Beziehungen vorher aus? 

Was sagst du denn auf ihre Vorstellungen zwecks Heirat und Kinder kriegen etc.? Wie sieht eure berufliche Situation aus? 

Das sind so Punkte, die ich wichtig finde f√ľr eine ausf√ľhrlichere Antwort auf deine Frage.

Was ich aber unbedingt jetzt schon sage: 
 

Zitat

F√ľr mich w√ľrde sich nichts zwischen ihr und mir √§ndern, wenn ich mit einer anderen Frau schlafen w√ľrde.

Das kannst du gleich mal streichen. Kannst du nie zu 100% ausschließen. Nie. 

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vor einer Stunde, MissXYZ schrieb:

2 Jahre sind f√ľr mich so der Knackpunkt, wo sich die Spreu vom Weizen trennt bzw. die letzte Phase der Anfangsverliebtheit ausl√§uft und man den Alltag mitbekommt und meistens auch schon ein paar Situationen erlebt hat, um zu sehen, wie sich Partner so bei Stress, Trauer, Wut, Jobwechsel, Verlust, etc. verh√§lt. Dementsprechend ist dein Wunsch f√ľr mich logisch. Du kennst deine Freundin nun, ihr habt euch zwei Jahre ausgehalten und vermutlich sexuell - hoffentlich - schon viel erlebt. Ihr wisst, wie der andere tickt.¬†

Da stellen sich mir drei Fragen: 
- habt ihr eine gemeinsame Wohnung?
- wie ist euer Sexleben?
- bist du gl√ľcklich mit ihr?

 

Eine gemeinsame Wohnung haben wir nicht, aber sie ist sehr viel bei mir... Fast wie eine eigene Wohnung.

Unser Sexleben ist soweit ganz gut. Durch eine fehlerhafte Beschneidung war unser Sexleben in den letzten 12 Monaten etwas eingeschränkt, da durch die Beschwerden der Akt verhindert und problematisch gemacht wurde. Es ist aktuell besser, aber noch nicht optimal. Dadurch wurde die Frequenz des Sex etwas niedriger. Analsex (den ich ganz gut finde) wurde dadurch nicht mehr praktiziert, aber das wollte ich zu den Zeitpunkt auch nicht. Meine Bedenken waren zu groß, dass dadurch die Komplikationen größer werden. Jetzt kann ich das langsam mal wieder in Angriff nehmen, aber kam mir auch bei den letzten Malen Sex auch nicht in den Sinn..

Ich w√ľrde aber L√ľgen, wenn ich jetzt schreiben w√ľrde, dass ich mich sexuell komplett ausgef√ľllt f√ľhle. Ich kann noch nicht genau sagen woran es liegt. Wir beide haben schon gewisse Dinge ausprobiert. Vielleicht ist mir meine Freundin etwas zu passiv... Es hat sich so ein wenig eingeb√ľrgert, dass sie nur einmal kommt. Das will ich auch gar nicht als negativ betrachten, aber sie neigt dann auch gerne zu einer gewissen Trockenheit, die dann weiteren Verkehr erschwert. Zumindest wirkt die Stimmung immer so,dass ich dann daf√ľr sorgen, dass ich komme und das wars. Manchmal mache ich dann weiter und das ist f√ľr sie kein Problem. Sie genie√üt es weiter... Wenn ich das so schreibe habe ich so ein Gef√ľhl, dass es bei uns etwas festgefahren sein k√∂nnte. Ich muss mal etwas finden, was den Sex nochmal w√ľrzen k√∂nnte.

Gl√ľcklich bin ich mit meiner Freundin. Sie hat in den zwei Jahren Dinge f√ľr mich getan, die ich wirklich an ihr sch√§tze und die, ja man kann sagen f√ľr einen guten Partner selbstverst√§ndlich sind, aber nicht selbstverst√§ndlich sind. Sie hat mich unterst√ľtzt bei meiner OP (Urlaub genommen und mit mir nach NRW gefahren (Wohne in S-H), holt mich gerne bei x y ab, wenn ich nicht fahren kann und ich wei√ü, dass sie mich wirklich liebt. Sie schaut mich immer noch so an wie vor zwei Jahren und ich sehe in ihren Lauben ihre Liebe und das strahlen. Sie versteht sich mit meinen Freundes- und Bekanntenkreise und versucht mich auch aus meinen Konfortzonen zu holen.

vor einer Stunde, MissXYZ schrieb:

Die Entscheidung, die Beziehung zu √∂ffnen bzw. das Gespr√§ch zu suchen, sollte mMn sehr gut √ľberlegt sein. Kommt der Antrieb daher, weil du mit ihr sexuell alles erreicht hast? Ist euer Sexleben eingeschlafen/nicht zufriedenstellend? Seid ihr im Alltag gefangen? Wie sieht eure Lebenssituation allgemein aus? Ist es vielleicht nur eine Flucht f√ľr dich? Da muss man ganz ganz ehrlich mit sich selbst sein.

Die Frage werde ich mir weiter durch den Kopf gehen lassen, weil ich nicht zu 100% jetzt eine Antwort geben kann. Nat√ľrlich steckt man irgendwo in einen Alltag fest, aber wir werden demn√§chst nochmal gemeinsam einen Urlaub machen, wo man dann entspannen kann.

Ich glaube nicht, dass ich Sexuell alles mit ihr erreicht habe. Da werde ich mal ansetzen und schauen worauf ich Lust h√§tte oder worauf Sie Lust h√§tte. Ich habe sie schon mal gefragt was ihr gef√§llt beim aktuellen Sex oder was ich noch machen k√∂nnte. Da kam von ihr leider keine richtige Antwort. Sie konnte mir nicht sagen was ich gut mache und was ihr weniger gef√§llt. Das Gespr√§ch werde ich nochmal f√ľhren.

Was mir gerade einf√§llt und schon komisch ist, dass sie sich wohl noch nie richtig Selbst befriedigt hat. Dar√ľber haben wir mal 1-2 geredet, aber nie tiefergehend. Sie empfand das immer als komisch selbst Hand anzulegen und hatte entsprechend nicht die Lust dazu und ich habe ihr immer gesagt (halbernst), dass sie komisch sei weil sie es eben nie nicht macht.

Wenn mir zu diesen Punkt noch was einf√§llt werde ich das erg√§nzen. Ich h√§nge auf der Arbeit und wir immer aus dem Texte schreiben herausgerissen. ūüėĄ

vor 2 Stunden, MissXYZ schrieb:

Sie ist mit 19 mit dir zusammengekommen, jetzt noch super jung. Irgendwann kommt bei Frauen dann die Zeit, in der man merkt, dass man nicht mehr so viel Freiheiten hat oder so begehrt ist, wie mans mit Anfang 20 war. Kommt schleichend und dann steht man da davor. Und in vielen Fällen sind das dann die Zeiten, in denen sich eine Frau aus einer langen Beziehung, die mit Anfang 20 angefangen hat, trennt, um doch nochmal was zu erleben. 

Bist du ihr erster Freund? Wie sahen ihre Beziehungen vorher aus? 

Was sagst du denn auf ihre Vorstellungen zwecks Heirat und Kinder kriegen etc.? Wie sieht eure berufliche Situation aus? 

Das sind so Punkte, die ich wichtig finde f√ľr eine ausf√ľhrlichere Antwort auf deine Frage.

Also ihr erster Freund war nicht das gelbe vom Ei. Sex war bei ihm schmerzhaft, weil er wohl ne dicke Keule in der Hose hat und ist wohl wenig Empathie bewiesen hat. Hat er auch gedroht sich selbst zu ritzen, falls sie die Pille nicht nimmt, da er ohne Kondome mit ihr schlafen wollte. Da wird sicherlich was mit ihr innerlich gemacht haben. Ich bin der zweite Freund und sie meine erste Freundin( falls nicht erwähnt).

Zu Beginn habe ich ihr gesagt, dass ich in meiner aktuellen Lebensphase gar nicht an Heiraten oder Kinder kriegen denke und auch seit dem ich dar√ľber nachdenke nicht daran interessiert bin zu heiraten oder Kinder zu kriegen. Heiraten nur mit Ehevertrag und Kinder auch nur dann, wenn ich lange mit meinem Partner zusammen bin. Meine Geschwister und ich sind Scheidungskinder und meine Schwester hat sich auch von jemanden zu fr√ľh schw√§ngern lassen / heiraten, sodass ich keine direkte Angst davor habe, aber auf jeden Fall gar keine Lust auf √ľberst√ľrzte Entscheidung treffen will. Ehe ist f√ľr mich auch ein christliches Konstrukt, dass ich nicht richtig unterst√ľtzen will. Ich verstehe aber den Sinn dahinter, dass man bei schwerer Krankheit etc √ľber seinen Partner entscheiden kann..

Wichtig in den Kontext ist es vllt, dass ihre Mutter muslimisch gepr√§gt, aber schon liberaler ist. Sie tr√§gt kein Kopftuch, weil ihre Eltern ihr die Wahl gelassen haben. Der Vater musste aber die Br√ľder fragen und auch Geld blechen f√ľr sie. Trotzdem ist ihre Familie traditionell aus meiner liberalen Sicht. Sprich auf der letzten Beerdigung wurde √ľber eine Stunde gebetet, Frauen und M√§nner in getrennten R√§umen. Der Vater ist √ľber 80 (2 Ehen vorher, insgesamt mit meiner Freundin und ihren Bruder √ľber 10 Kinder(?)). Er selbst hat aber noch kaum Kontakt zu einen seiner Kinder au√üer zu den beiden j√ľngsten (meine Freundin und ihr Bruder). Die Mutter ist 45 und der kleinere Bruder ist behindert. Er ist 18, aber verh√§lt sich wie ein Kind. Keine gravierende k√∂rperlichen Beeinschr√§nkungen, au√üer dass die Wirbels√§ule nicht ganz in Ordnung ist. Ich denke daher, dass die Eltern schon eher traditionell gepr√§gt sind. Ich w√ľrde meine Freundin als Familienmenschen bezeichnen. Familie steht bei allen an erster Stelle.

Ich bin ausgelernt und meine Freundin macht aktuell eine Ausbildung (Fitnesskaufffrau). Sie m√∂chte aktuell danach noch eine weitere Ausbildung Richtung Tanzp√§dagogik etc... Sie liebt das Tanzen bzw. Ballett √ľber alles.

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vor 58 Minuten, Unleashed97 schrieb:

Eine gemeinsame Wohnung haben wir nicht, aber sie ist sehr viel bei mir... Fast wie eine eigene Wohnung.

Und sie wohnt daheim oder alleine? 

vor 58 Minuten, Unleashed97 schrieb:

Unser Sexleben ist soweit ganz gut. Durch eine fehlerhafte Beschneidung war unser Sexleben in den letzten 12 Monaten etwas eingeschränkt, da durch die Beschwerden der Akt verhindert und problematisch gemacht wurde. Es ist aktuell besser, aber noch nicht optimal. Dadurch wurde die Frequenz des Sex etwas niedriger. Analsex (den ich ganz gut finde) wurde dadurch nicht mehr praktiziert, aber das wollte ich zu den Zeitpunkt auch nicht. Meine Bedenken waren zu groß, dass dadurch die Komplikationen größer werden. Jetzt kann ich das langsam mal wieder in Angriff nehmen, aber kam mir auch bei den letzten Malen Sex auch nicht in den Sinn..

+

vor 58 Minuten, Unleashed97 schrieb:

Ich w√ľrde aber L√ľgen, wenn ich jetzt schreiben w√ľrde, dass ich mich sexuell komplett ausgef√ľllt f√ľhle. Ich kann noch nicht genau sagen woran es liegt. Wir beide haben schon gewisse Dinge ausprobiert. Vielleicht ist mir meine Freundin etwas zu passiv... Es hat sich so ein wenig eingeb√ľrgert, dass sie nur einmal kommt. Das will ich auch gar nicht als negativ betrachten, aber sie neigt dann auch gerne zu einer gewissen Trockenheit, die dann weiteren Verkehr erschwert. Zumindest wirkt die Stimmung immer so,dass ich dann daf√ľr sorgen, dass ich komme und das wars. Manchmal mache ich dann weiter und das ist f√ľr sie kein Problem. Sie genie√üt es weiter... Wenn ich das so schreibe habe ich so ein Gef√ľhl, dass es bei uns etwas festgefahren sein k√∂nnte. Ich muss mal etwas finden, was den Sex nochmal w√ľrzen k√∂nnte.

Ich w√ľrde mich erstmal an deiner Stelle auf euer Sexleben konzentrieren. Kann mir gut vorstellen, dass bei dir viel zusammenkommt, was den Wunsch und die Neugier nach Sex mit anderen Frauen st√§rkt. Auf der einen Seite der wenige Sex in den letzten Monaten bedingt durch deine OP, auf der anderen Seite, dass ihr euch anscheinend noch nicht gemeinsam ausgelebt habt, wie du selbst schreibst. Und, was dazu kommt, dass nach 2 Jahren halt die Anfangsphase vorbei ist. Auch v√∂llig legitim.¬†

Guck mal, was man da bei euch noch verbessern k√∂nnte und gebt euch beiden da Zeit, insbesondere auch, was sie so probieren will. Kann mir gut vorstellen, dass sie da noch ein wenig sch√ľchtern ist, auch wegen der Geschichte mit ihrem Ex.¬†

Da jetzt aus den Gr√ľnden die Beziehung zu √∂ffnen finde ich zu verfr√ľht bzw. als einfachen Ausweg aus der Situation jetzt grad.¬†

vor 58 Minuten, Unleashed97 schrieb:

Gl√ľcklich bin ich mit meiner Freundin. Sie hat in den zwei Jahren Dinge f√ľr mich getan, die ich wirklich an ihr sch√§tze und die, ja man kann sagen f√ľr einen guten Partner selbstverst√§ndlich sind, aber nicht selbstverst√§ndlich sind. Sie hat mich unterst√ľtzt bei meiner OP (Urlaub genommen und mit mir nach NRW gefahren (Wohne in S-H), holt mich gerne bei x y ab, wenn ich nicht fahren kann und ich wei√ü, dass sie mich wirklich liebt. Sie schaut mich immer noch so an wie vor zwei Jahren und ich sehe in ihren Lauben ihre Liebe und das strahlen. Sie versteht sich mit meinen Freundes- und Bekanntenkreise und versucht mich auch aus meinen Konfortzonen zu holen.

Schön, das klingt gut. 

vor 58 Minuten, Unleashed97 schrieb:

Die Frage werde ich mir weiter durch den Kopf gehen lassen, weil ich nicht zu 100% jetzt eine Antwort geben kann. Nat√ľrlich steckt man irgendwo in einen Alltag fest, aber wir werden demn√§chst nochmal gemeinsam einen Urlaub machen, wo man dann entspannen kann.

Da auch immer mal wieder reinf√ľhlen, gern √ľber Wochen hinweg.¬†

vor 58 Minuten, Unleashed97 schrieb:

Ich glaube nicht, dass ich Sexuell alles mit ihr erreicht habe. Da werde ich mal ansetzen und schauen worauf ich Lust h√§tte oder worauf Sie Lust h√§tte. Ich habe sie schon mal gefragt was ihr gef√§llt beim aktuellen Sex oder was ich noch machen k√∂nnte. Da kam von ihr leider keine richtige Antwort. Sie konnte mir nicht sagen was ich gut mache und was ihr weniger gef√§llt. Das Gespr√§ch werde ich nochmal f√ľhren.

Aber w√ľrdest du es gerne mit ihr erleben?¬†

vor 58 Minuten, Unleashed97 schrieb:

Was mir gerade einf√§llt und schon komisch ist, dass sie sich wohl noch nie richtig Selbst befriedigt hat. Dar√ľber haben wir mal 1-2 geredet, aber nie tiefergehend. Sie empfand das immer als komisch selbst Hand anzulegen und hatte entsprechend nicht die Lust dazu und ich habe ihr immer gesagt (halbernst), dass sie komisch sei weil sie es eben nie nicht macht.

Steckt da eventuell ihre Erziehung/Religion hinter? 

vor 58 Minuten, Unleashed97 schrieb:

Wenn mir zu diesen Punkt noch was einf√§llt werde ich das erg√§nzen. Ich h√§nge auf der Arbeit und wir immer aus dem Texte schreiben herausgerissen. ūüėĄ

Also ihr erster Freund war nicht das gelbe vom Ei. Sex war bei ihm schmerzhaft, weil er wohl ne dicke Keule in der Hose hat und ist wohl wenig Empathie bewiesen hat. Hat er auch gedroht sich selbst zu ritzen, falls sie die Pille nicht nimmt, da er ohne Kondome mit ihr schlafen wollte. Da wird sicherlich was mit ihr innerlich gemacht haben. Ich bin der zweite Freund und sie meine erste Freundin( falls nicht erwähnt).

Okay, das bringt die Situation f√ľr mich schon nochmal in ein anderes Licht.¬†

Hier mag ich echt nochmal betonen, dass ich, auch bez√ľglich der oben genannten Punkte, empfehle, dass du dir mit der Entscheidung noch Zeit l√§sst. Beobachte mal deine Meinung und dein Empfinden √ľber die n√§chsten Wochen und Monate und insbesondere auch eure sexuelle Situation. Nach so einer langen Zeit ohne viel Sex und dann noch mit teils unerf√ľllten W√ľnschen w√ľrde ich da nicht aufgrund des Sex die Beziehung √∂ffnen, steht halt doch viel auf der Kippe.¬†

Insbesondere deswegen...

vor 58 Minuten, Unleashed97 schrieb:

Zu Beginn habe ich ihr gesagt, dass ich in meiner aktuellen Lebensphase gar nicht an Heiraten oder Kinder kriegen denke und auch seit dem ich dar√ľber nachdenke nicht daran interessiert bin zu heiraten oder Kinder zu kriegen. Heiraten nur mit Ehevertrag und Kinder auch nur dann, wenn ich lange mit meinem Partner zusammen bin. Meine Geschwister und ich sind Scheidungskinder und meine Schwester hat sich auch von jemanden zu fr√ľh schw√§ngern lassen / heiraten, sodass ich keine direkte Angst davor habe, aber auf jeden Fall gar keine Lust auf √ľberst√ľrzte Entscheidung treffen will. Ehe ist f√ľr mich auch ein christliches Konstrukt, dass ich nicht richtig unterst√ľtzen will. Ich verstehe aber den Sinn dahinter, dass man bei schwerer Krankheit etc √ľber seinen Partner entscheiden kann..

Wichtig in den Kontext ist es vllt, dass ihre Mutter muslimisch gepr√§gt, aber schon liberaler ist. Sie tr√§gt kein Kopftuch, weil ihre Eltern ihr die Wahl gelassen haben. Der Vater musste aber die Br√ľder fragen und auch Geld blechen f√ľr sie. Trotzdem ist ihre Familie traditionell aus meiner liberalen Sicht. Sprich auf der letzten Beerdigung wurde √ľber eine Stunde gebetet, Frauen und M√§nner in getrennten R√§umen. Der Vater ist √ľber 80 (2 Ehen vorher, insgesamt mit meiner Freundin und ihren Bruder √ľber 10 Kinder(?)). Er selbst hat aber noch kaum Kontakt zu einen seiner Kinder au√üer zu den beiden j√ľngsten (meine Freundin und ihr Bruder). Die Mutter ist 45 und der kleinere Bruder ist behindert. Er ist 18, aber verh√§lt sich wie ein Kind. Keine gravierende k√∂rperlichen Beeinschr√§nkungen, au√üer dass die Wirbels√§ule nicht ganz in Ordnung ist. Ich denke daher, dass die Eltern schon eher traditionell gepr√§gt sind. Ich w√ľrde meine Freundin als Familienmenschen bezeichnen. Familie steht bei allen an erster Stelle.

Ich bin ausgelernt und meine Freundin macht aktuell eine Ausbildung (Fitnesskaufffrau). Sie m√∂chte aktuell danach noch eine weitere Ausbildung Richtung Tanzp√§dagogik etc... Sie liebt das Tanzen bzw. Ballett √ľber alles.

Ich muss ehrlich sagen, ich sehe da Schwierigkeiten. Beziehungsweise Stress, den ich mir nicht antun wollen w√ľrde. Da bin ich aber mit Sicherheit auch voreingenommen und urteile schnell. Deswegen kriegst du auch meine ungesch√∂nte, ganz eigene Meinung, aus der du dir Sachen ziehen kannst, die aber nat√ľrlich nicht zu 100% mit eurer Situation und deiner Wahrnehmung √ľbereinstimmen m√ľssen, geht ja auch nicht.¬†

Aber mal ganz ungefiltert meine Gedanken dazu:

Heiraten und Kinder kriegen sind ne Sache, da kann man keine Kompromisse machen. Sind ja auch h√§ufig genug Trennungsgr√ľnde. Dass du nicht heiraten willst und keine Kinder kriegen willst, ist v√∂llig gerechtfertigt und in Ordnung. Aber ich finde es sehr wichtig, dass man da zu gegebener Zeit ganz ehrlich und offen dr√ľber redet und nicht Jahre ins Land gehen l√§sst, nur damit sich einer am Ende entweder f√ľgt und ungl√ľcklich sein wird oder es eklig endet. Das hei√üt nicht, dass du jetzt sofort in dem Moment dir klar werden sollst und eine Entscheidung treffen musst, aber das ist schon ein Punkt, den ich nicht vernachl√§ssigen w√ľrde. Eine Beziehung aus solchen Gr√ľnden zu beenden sehe ich eher als erwachsen an. Noch wird das f√ľr deine Freundin vermutlich kein gro√ües Thema sein, weil sie 21 ist, aber Ende 20 siehts dann schon anders aus, die biologische Uhr l√§sst sich leider nicht austricksen. Einfach nur im Hinterkopf behalten, falls du merkst, dass es f√ľr dich wirklich kein Lebensentwurf ist. Ist das auch einfach ihre religi√∂se Umgebung/Erziehung, die sie Kinder haben lassen will? Beziehungsweise, wird das auch von ihr verlangt / vorausgesetzt?

Jetzt zum nächsten Teil: 
Hab ich ja Bauchschmerzen mit mit den Br√ľdern und dem Geld blechen. Macht man letzteres nicht nur bei Hochzeiten? Wei√ü nicht, ob das doch sehr traditionelle Umfeld auch bei deiner Freundin f√ľr ihre Prinzipien so weit gesorgt hat, dass sie sich sowas √ľberhaupt vorstellen k√∂nnte beziehungsweise wie man das denn, im Falle des Falles, wirklich ausleben k√∂nnte, ohne, dass die Familie sie am Ende verst√∂√üt oder ihr gr√∂√üere Probleme bekommt.¬†
Man muss halt doch immer damit rechnen, dass Leute diesen Lebensentwurf ablehnen. Klar sagt man sich, dass man das eigene Leben nach seinen Vorstellungen lebt, aber da kanns schon ordentliche Konflikte geben, die Beziehungen, auch zwischen Familie/Freunden, belasten. Und dann noch mit diesem traditionellem Hintergrund - puh. 
Eine offene Beziehung geheim zu halten habe ich nicht geschafft und auch nicht gewollt. Musst halt immer utopisch aufpassen, was du sagst, wie ihr euch abstimmt, was auch immer. Meiner Meinung nach eine riesige Belastung. 

Mit dem Hintergrund nochmal verstärkt abzuwägen, finde ich. 

Tats√§chlich w√ľrde ich in diesem Fall mal ganz unverf√§nglich starten und nicht direkt mit der T√ľr ins Haus fallen. Gibt ja auf Youtube genug Dokus √ľber das Thema, besonders in den letzten Jahren ist das ja gro√ü geworden. Siehe einschl√§gige Kan√§le wie strgf, y-kollektiv, funk, etc. Kann man ja von halten, was man will. Zuf√§llig ne Doku anmachen, wenn sie dabei ist. Das Thema darauf lenken bei Gespr√§chen. Habt ihr jemals schon mal unverf√§nglich dar√ľber gesprochen? Heutzutage ist es ja eigentlich kein Tabuthema mehr, mit dem man nie konfrontiert wird.¬†

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vor 17 Stunden, MissXYZ schrieb:

Und sie wohnt daheim oder alleine?

Zuhause

 

vor 17 Stunden, MissXYZ schrieb:

 

 

Ich w√ľrde mich erstmal an deiner Stelle auf euer Sexleben konzentrieren. Kann mir gut vorstellen, dass bei dir viel zusammenkommt, was den Wunsch und die Neugier nach Sex mit anderen Frauen st√§rkt. Auf der einen Seite der wenige Sex in den letzten Monaten bedingt durch deine OP, auf der anderen Seite, dass ihr euch anscheinend noch nicht gemeinsam ausgelebt habt, wie du selbst schreibst. Und, was dazu kommt, dass nach 2 Jahren halt die Anfangsphase vorbei ist. Auch v√∂llig legitim.¬†

Guck mal, was man da bei euch noch verbessern k√∂nnte und gebt euch beiden da Zeit, insbesondere auch, was sie so probieren will. Kann mir gut vorstellen, dass sie da noch ein wenig sch√ľchtern ist, auch wegen der Geschichte mit ihrem Ex.¬†

Da jetzt aus den Gr√ľnden die Beziehung zu √∂ffnen finde ich zu verfr√ľht bzw. als einfachen Ausweg aus der Situation jetzt grad.¬†

 

Da könntest du Recht haben. Ich werde mit ihr mal sprechen was wir beide gerne nochmal erleben möchten.

 

vor 17 Stunden, MissXYZ schrieb:

Aber w√ľrdest du es gerne mit ihr erleben?

Ja und Nein, weil zumindest aus der aktuellen Sicht Sex und Beziehung f√ľr mich zwei paar Schuhe. Wenn ich mal Bock auf Blond und dicke Titten habe kann sie mir das auch biologischen Gr√ľnden schon nicht geben. Das ist ja ein Fakt.

Ich entscheide mich auf jeden Fall jeden Tag bewusst f√ľr die Beziehung und dies auch gerne. Auch wenn ich wei√ü, dass ich in gewissen Bereichen gebunden bin.

vor 17 Stunden, MissXYZ schrieb:

Steckt da eventuell ihre Erziehung/Religion hinter?

Wenn dann die Erziehung, aber Religion nicht. Zum Thema Religion gleich mehr. √úber Sex wird sie mit ihren Eltern sicherlich nicht gesprochen haben. Wie das mit Freundinnen oder so war muss ich nochmal in Erfahrungen bringen. Soweit ich das noch richtig im Kopf haben, hat sie das Tanzen als Alternative gehabt..^^

vor 17 Stunden, MissXYZ schrieb:

Ich muss ehrlich sagen, ich sehe da Schwierigkeiten. Beziehungsweise Stress, den ich mir nicht antun wollen w√ľrde. Da bin ich aber mit Sicherheit auch voreingenommen und urteile schnell. Deswegen kriegst du auch meine ungesch√∂nte, ganz eigene Meinung, aus der du dir Sachen ziehen kannst, die aber nat√ľrlich nicht zu 100% mit eurer Situation und deiner Wahrnehmung √ľbereinstimmen m√ľssen, geht ja auch nicht.¬†


Aber mal ganz ungefiltert meine Gedanken dazu:

Heiraten und Kinder kriegen sind ne Sache, da kann man keine Kompromisse machen. Sind ja auch h√§ufig genug Trennungsgr√ľnde. Dass du nicht heiraten willst und keine Kinder kriegen willst, ist v√∂llig gerechtfertigt und in Ordnung. Aber ich finde es sehr wichtig, dass man da zu gegebener Zeit ganz ehrlich und offen dr√ľber redet und nicht Jahre ins Land gehen l√§sst, nur damit sich einer am Ende entweder f√ľgt und ungl√ľcklich sein wird oder es eklig endet. Das hei√üt nicht, dass du jetzt sofort in dem Moment dir klar werden sollst und eine Entscheidung treffen musst, aber das ist schon ein Punkt, den ich nicht vernachl√§ssigen w√ľrde. Eine Beziehung aus solchen Gr√ľnden zu beenden sehe ich eher als erwachsen an. Noch wird das f√ľr deine Freundin vermutlich kein gro√ües Thema sein, weil sie 21 ist, aber Ende 20 siehts dann schon anders aus, die biologische Uhr l√§sst sich leider nicht austricksen. Einfach nur im Hinterkopf behalten, falls du merkst, dass es f√ľr dich wirklich kein Lebensentwurf ist. Ist das auch einfach ihre religi√∂se Umgebung/Erziehung, die sie Kinder haben lassen will? Beziehungsweise, wird das auch von ihr verlangt / vorausgesetzt?

Ja, also ich will jetzt nicht zu 100% ausschlie√üen, dass das f√ľr mich nie in Frage kommen w√ľrde, aber ich bin jetzt 26 und nicht an den Lebenspunkt angekommen bin, welchen ich erwartet h√§tte. In den n√§chsten 5 Jahren sehe ich weder Hochzeit noch Kind.

Aller aller fr√ľhestens in 10 Jahren, obwohl ich mich eher mit 39-40 damit anfreunden k√∂nnte. Verlangt werden Kinder von ihr nicht. Ich denke ein ganz normaler Kinderwunsch.. Zu der Familienthematik beim letzten Punkt mehr, weil ich etwas ungenau war.

vor 17 Stunden, MissXYZ schrieb:

Jetzt zum nächsten Teil: 
Hab ich ja Bauchschmerzen mit mit den Br√ľdern und dem Geld blechen. Macht man letzteres nicht nur bei Hochzeiten? Wei√ü nicht, ob das doch sehr traditionelle Umfeld auch bei deiner Freundin f√ľr ihre Prinzipien so weit gesorgt hat, dass sie sich sowas √ľberhaupt vorstellen k√∂nnte beziehungsweise wie man das denn, im Falle des Falles, wirklich ausleben k√∂nnte, ohne, dass die Familie sie am Ende verst√∂√üt oder ihr gr√∂√üere Probleme bekommt.¬†
Man muss halt doch immer damit rechnen, dass Leute diesen Lebensentwurf ablehnen. Klar sagt man sich, dass man das eigene Leben nach seinen Vorstellungen lebt, aber da kanns schon ordentliche Konflikte geben, die Beziehungen, auch zwischen Familie/Freunden, belasten. Und dann noch mit diesem traditionellem Hintergrund - puh. 
Eine offene Beziehung geheim zu halten habe ich nicht geschafft und auch nicht gewollt. Musst halt immer utopisch aufpassen, was du sagst, wie ihr euch abstimmt, was auch immer. Meiner Meinung nach eine riesige Belastung.

 

Was ich vergessen habe zu erw√§hnen ist, dass der Vater deutscher ist. Meine Freundin und ihr Bruder sind also nicht offziell muslimisch. Der Bruder wurde auch nicht beschnitten, weil der Vater es nicht wollte. Die Mutter wurde nat√ľrlich die ersten 20 Jahre ihres Lebens muslimisch gepr√§gt, aber seit dem sie mit dem Vater zsm ist doch eher westlich, christlich oder wie man es nennen will.

Da die Onkels, die sie gerne mochte, bereits verstorben sind ist der Kontakt zu der Familie auch nicht so groß. Da wird dann mal zu Ostern oder ähnliches hingefahren. Klar kommen schon Kommentare ihrer Familie wann wir denn heiraten etc, aber da sagt sie gleich, dass wir viel zu jung seien. Familie ist wichtig ja, aber nicht in dem starken Kontext auf dem Glaube bezogen. Mit dem Frauenbild, wie viele es im Islam sehen, kann sie sich auf jeden Fall nicht mit identifizieren.

 

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