Lieber Dreamcatcher, ...

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Hallo lieber Arlbert,

Lieber Dreamcatcher,

Ich finde es super von dir, dass du diesen Thread betreibtst um anderen Leuten den Weg zu weisen. Vielleicht kannst du auch mir bei meiner Wanderung zu meiner inneren Persönlichkeit helfen. Ich schildere dir jezt mein Problem:

In lezter Zeit trage ich unendlich viel Hass und Wut in mir herum. Ich schlafe nicht mehr gut und könnte alles kurz und klein prügeln. Das merken auch meine Klassenkollegen und Freunde die sich mittlerweile schon ein wenig von mir distanzieren. Gegen den Hass helfen mir Sport und Meditation. Doch deren Effekte halten immer nur recht kurz an und ich weiß, dass die Wurzel viel tiefer liegt.

Was hasse ich?

Ich hasse meine Schule mit meinen langweiligen Klassenkollegen und meinen idiotischen Lehrern die von mir lauter Dinge verlangen, die mich gar nicht interressieren. Es ist nicht so, dass ich diese Dinge nicht schaffen würde. Ich könnte sie im Handumdrehen bewältigen nur will ich sie nicht machen.

Ich hasse es, dass ich keinen Fortschritt in Sachen Mädchen mache. Entweder bin ich sturzbetrunken oder meine AA ist voll da. Auch wenn überall im Forum beschrieben wird, dass man sie auf diese oder jene Art und Weise überwinden kann ist es so ungeheuer schwer sie wirklich zu besiegen.

Ich hasse meine Freizeit. Normalerweise hab ich bis 17 Uhr Schule, dann hab ich frei. Also geh ich zwischen 0,5- 1,5h zum Sport. Dann meditiere ich 20 min, wobei es hier so ist, dass ich einfach keinen Rückzugsort habe, da ich in einem Internat wohne und wir zu viert in einem Zimmer wohnen. Daher kann ich fast nie meditieren. Den Rest des Tages schlafe ich und wache dann um 23:00 auf. Danach kann ich bis 03:00 nicht mehr schlafen und zerbrech mir den Kopf wie ich wieder nach oben komme.

Ich hasse es, dass ich nicht mehr weiter abnehmen kann. Ich habe 12 kg abgenommen, 10-15kg müssten noch kommen doch ich kann einfach keine Erfolge mehr sehen.

Ich hasse mich. Wieso kann ich nicht ein erfülltes Leben führen und einfach glücklich sein? Wieso kann ich niemanden haben der mich versteht? Wieso muss ich mich immer alleine fühlen. Wieso kann ich nicht die Ausdauer und Hartnäckigkeit haben um meine Probleme zu bewältigen? Wieso weiß ich nicht was ich tun muss um endlich wieder glücklich zu sein.

Ich kann sagen, dass es nicht immer so ist. Es gibt längere Zeiträume (mehrere Wochen) wo es mir wirklich gut geht ich weiß das Leben zu schätzen und alles darum herum und freue mich auch darüber. Doch dann rassel ich wieder mal in ein Tief rein. Das wär ja an sich normal, doch die können ja nicht so heftig sein. Ich glaube, dass es daran liegt, dass ich mich im lezten Hoch den Problemen aus meiner Kindheit/Jugend gestellt habe. Mit 10-14 Jahren war ich zutiefst unglücklich,also so richtig, mehr will ich dazu nicht sagen.

Bitte weiße mir einen Weg aus der Situation. Ich will mich aber alleine wieder hoch bringen, damit ich dann stolz auf mich selbst sein kann.

Danke im Vorraus

lg Arlbert

zunächst möchte ich dir etwas zum Thema Wut mit auf den Weg geben, und dann auf den Rest und deine allgmeine Situation zu sprechen kommen.

Ich bevorzuge das Wort Wut, oder auch zu sagen "ich habe Wut in mir", anstatt von Hass zu reden oder "ich hasse X oder Y".

Gemeint ist zwar ein und dasselbe, der gravierende Unetrschied besteht allerdings darin, dass du dich dabei nicht auf das gehasste Objekt konzentrierst,

sondern auf dein Gefühl.

Wut entsteht immer aus irgendeiner Art von Widerstand. Mein Kumpel behandelt mich scheiße, und ich will das nicht. Also werde ich wütend.

Ich werde von den Lehrern mal wieder nicht ernst genommen, und ich will das nicht. Das macht mich wütend.

Ich finde mich selbst zu dünn oder zu dick, und ich will nicht dünn oder dick sein, also werde ich wütend.

Erkennst du das Muster? Da ist immer ein Ablehnen von etwas was gerade passiert, bzw. meistens sogar einfach nur ein Ablehnen deines eigenen Gedankens darüber.

Da ist immer ein "ich will das nicht, was da ist".

Der Körper reagierst auf solche ablehnenden Gedanken mit Wut. Der Gedanke mag zwar lauten "ich hasse X oder Y", doch die eigentliche Wut spielt sich in deinem Körper ab,

beobachte das mal wenn du wütend bist - wie fühlt sich das an? Da ist vielleicht ein Ziehen im Bauch, oder eine Hitzewallung - oder etwas völlig anderes. Wie ist das bei dir?

Du hast immer mehrere Chancen um mit deiner Wut umzugehen. Da sind mehrere Stufen.

Gehen wir sie gemeinsam durch.

Stufe 1:

Die Wut erst gar nicht aufkommen lassen.

Wie schon erwähnt, ist deine Wut bloß ein Signal dafür, dass du dich gegen irgendetwas zur wehr setzt, das gerade geschieht.

Bevor die Wut da ist, kannst du dich noch entscheiden. Du kannst dich dafür entscheiden, das was jetzt ist nicht abzulehnen, sondern anzunehmen.

Weshalb macht das Sinn? Na weil das was jetzt ist sowieso schon gerade ist! Es passiert ja bereits!

Indem du das annimmst, was sowieso bereits ist, nimmst du der Wut den Treibstoff weg, deine gesamte Negativität geht verloren oder entsteht erst gar nicht.

Du schaust dich um, egal wie die Situation jetzt sein mag, du schaust sie einfach nur an und versuchst sie nicht innerlich "weghaben zu wollen".

Alles was Teil des unmittelbaren Momentes ist, darf das sein, denn siehe: Es ist bereits.

Schaue, akzeptiere und atme durch. Wenn du das geschafft hast, dann hast du die Wut schon im Ansatz gar nicht erst aufkommen lassen.

Stufe 2:

Die Wut, die da ist, da sein lassen.

Diese Stufe tritt ein, wenn du bereits wütend bist. Du hast dann Stufe 1 quasi verpasst, bist in den Widerstand gegangen gegen das was gerade geschieht,

und bist schon wütend. Aber selbst hier hast du noch die Chance, sinnvoll damit umzugehen! Wichtig dabei ist, sich nicht gegen die eigene Wut zu stellen.

Wenn du bemerkst, dass du bereits wütend bist, dann sei eben wütend. Erlaube dir wütend zu sein.

Denn in dem Moment, in dem die Wut bereits da ist, ist sie ganz genauso Teil dessen, was gerade geschieht. Sich gegen die Wut zu stellen,

würde also nur weitere Negativität in dir erzeugen, was wiederum weitere Wut erzeugt. Das ist vollkommen logisch wenn man sich das mal so überlegt,

auf die Wut wütend zu sein bringt nichts. Die Wut lebt von deiner Negativität und deinem Widerstand. In der Stufe 2 lässt du den Widerstand gegen die Wut fallen,

die bereits da ist. Jetzt ist Wut da, auch sie ist Teil des gegenwärtigen Momentes.

Deshalb nehme sie an und sei wütend. Du wirst sehen, dass sofort eine Erleichterung eintritt,

sobald du nicht mehr gegen die eigene Wut bist, sie wird viel schneller verpufft sein als sonst. Gebe ihr den Raum, den sie benötigt.

Merke: Die Wut lebt von deiner Negativität. Sie lebt davon, dass du gedanklich und körperlich gegen etwas blockierst.

Deshalb übe dich darin, das was ist anzunehmen. Die Wut an sich ist mit eingeschlossen. Egal was gerade ist, es darf da sein, und sei es Wut.

Du erzählst auch von Schlafstörungen, was mich nicht sonderlich wundert. Um besser enzuschalfen, lerne z.B. folgende 2 Meditationen,

du kannst sie tun wenn du Abends im Bett sitzt oder liegst. Sie mögen dir etwas komisch vorkommen, aber das macht nichts, probiere sie einfach aus.

mache sie ruhig beide nacheinander.

Nr 1. http://www.findyourn...onsmethoden/120

Nr. 2: http://www.findyournose.com/osho-meditationen/131-meditation-bei-wut

Das wird dich vor dem Einschlafen ins Lot btingen. Je nachdem wie müde du bist und je nach Situation, kannst du auch nur eine von beiden machen,

bzw. die Meditationszeit etwas abkürzen.

Dies einmal zum generellen Umgang mit Wut. Versuche dir also die 2 Phasen des Umgangs mit Wut einzuprägen. Und mache die genannten Meditationen vor dem Einschlafen.

Wenn andere Leute bei dir im Zimmer sind, dann kannst du die Meditationen trotzdem tun. Tue einfach so, als ob du schon schläfst.

Wenn du die Stimmen der anderen dabei hörst, dann akzeptiere sie als Teil des jetzigen Momentes, erlaube ihnen da zu sein und meditiere einfach trotzdem.

In China meditieren die Menschen teilweise in völlig überfüllten U-Bahnen auf dem Weg zur Arbeit. Das ist alles Übungssache.

Ich möchte, dass du mich hier richtig verstehst, es geht hier nicht darum deine "Wut zu beseitigen" oder Ähnliches.

Es geht einfach darum mit ihr umgehen zu lernen, nicht jedes mal in ihr stecken zu bleiben.

Doch an der Wut an sich ist nichts verkehrt, sie ist für dich vielmehr ein wertvolles Signal.

Wofür ist sie ein Signal? Weshalb taucht sie so häufig auf?

Du bist mit vielem unzufrieden, und das ist auch vollkommen ok so. Du darfst unzufrieden sein mit der Situation, mit den Lehrern, und all dem was du oben aufzählst.

Wieso auch nicht?

Deine Unzufriedenheit ist sehr wertvoll, denn nur wenn du unzufrieden bist, wird du etwas verändern wollen, wirst du dir Ziele setzen.

Wer zufrieden ist, der will nichts verändern. Wenn du also unzufrieden bist, dann sei es. Sehe deine Unzufriedenheit als wertvolles Signal.

Können wir uns also darauf einigen, dass die allgemeine Unzufriedenheit und die daraus resultierende Wut als Gesamtes

in Wahrheit ein wertvolles Signal ist?

Allerdings können Signale an sich erstmal nichts verändern. Eine Trompete allein hat noch keinen Krieg gewonnen, ist es nicht so?

Was ein Signal aber sein sein kann: Es ist ein Startschuss für alles, was danach kommt.

Deshalb finde ich es wichtig, dass du nicht in deiner Unzufriedenheit stecken bleibst. Viele Menschen machen genau das:

Sie sagen "alles ist scheiße, ich bin unzufrieden", und dann bleiben sie dort wo sie sind, sie werden überhaupt nicht aktiv und unternehmen nichts.

Sie bleiben im Signal stecken.

Ich schlage vor, dass du das Signal richtig interpretierst: Deine Unzufriedenheit zeigt dir, dass du die Zügel in die Hand nehmen willst,

etwas verändern willst, in deinem Leben etwas bewegen willst, ist es nicht so?

Deshalb, belasse es nicht dabei bloß unzufrieden und wütend zu sein. Lasse diese Gefühle zu, sie sind sehr wertvoll.

Fast alle Menschen bringen uns bei, solche Gefühle zu verdrängen, als seien sie etwas Schlechtes. Das ist so, weil diese Menschen selbst

nicht verstehen, wozu diese Gefühle gut sind. Also verbieten sie diese sich selbst, und bringen das auch noch anderen bei.

Wir haben hier und heute aber festgestellt,

dass sie ein wertvolles Zeichen sind, und dass sie wie ein Startschuss zum Marsch blasen.Wir haben nichts gegen diese Gefühle, wir nehmen sie vielmehr dankbar an,

als etwas, was uns aufwecken darf und uns wachrütteln.

Jetzt steckst du natürlich in einer bestimmten Situation. Du wohnst im Heim, und du gehst täglich zur Schule, was dir oft keinen Spaß macht.

Das ist der Status Quo, und hier startest du.

Das ist deine Startvoraussetzung, und bis sich das eine oder andere an deiner Situation ändert, mag auch noch einige Zeit vergehen.

Ich habe einen Vorschlag für dich:

Anstatt sich gegen die Situation innerlich zu wehren, nehme sie zunächst so an, wie sie ist.

Das bedeutet nicht, dass du nicht mehr mit ihr unzufrieden sein darfst. Aber schau mal: Wenn du täglich nur all deine Energie bloß nur in deine Wut steckst,

in deine innere Gegenwehr, dann geht dir diese Energie an anderer Stelle verloren. Das ist das Ganze Problem.

Alles was ich sage ist:

Akzeptiere also das, was gerade ist und was du im Moment noch nicht ändern kannst.

Was bringt es innerlich gegen etwas zu kämpfen, was du im Moment nicht verändern kannst? Sage dir: Ok, das was jetzt ist, darf da sein.

Ich bin zwar unzufrieden damit, aber ich nehme die Herausforderung an. Ich akzeptiere das was ich nicht verändern kann, und warte auf den richtigen Zeitpunkt,

auf die richtige Gelegenheit.

Durch meine Akzeptanz schaffe ich mir neue Energie, die ich in die Dinge stecken kann, die ich jetzt bereits beeinflussen kann.

(Übrigens, mache dir ruhig Notizen, z.B. wenn du dir etwas Bestimmtes aus diesem Text merken möchtest.)

Welche Dinge könnten das sein?

Was kannst du jetzt bereits tun, um glücklicher und zufriedener zu werden, um deinen Zielen näher zu kommen?

Siehst du, da gibt es bereits Einiges. Setze dich doch einmal hin und setze dir ein paar Ziele für die nächsten Tage, Wochen und Monate.

Du wirst erstaunt sein, was dir da alles auf einmal einfällt!

Trenne dabei zwischen dem, was du beeinflussen kannst, und dem was du (noch) nicht beeinflussen kannst.

Die kurzufristigen Ziele sollte sich alle auf das beziehen, was du beeinflussen kannst. Du darfst dir auch langfristige setzen,

und für manche langfrsitigen kannst du schon jetzt etwas tun.

- wo siehst du dich in 5 Jahren? Wo wärst du gerne? Welches Leben würdest du gerne führen?

Auch diese Ziele darfst du aufschreiben. Besorge dir hierfür am besten dein eigenes geheimes Buch, wo du oft reinschaust um dich zu erinnern und zu motivieren.

Führe Stichlisten mit erledigten Zielen, belohne dich selbst dafür. Schon bald werden dir viele Zusammenhänge zwischen deinen Zielen auffallen,

dir wird die eine oder andere Reihenfolge klar werden. Oder du wirst sehen, welches Ziel Nr. 1 die Voraussetzung für Ziel Nr. 2 ist.

Und wie schon gesagt, trenne immer zwischen solchen Dingen, auf die du einen Einfluss hast, und solchen, auf die du (noch) keinen Einfluss hast.

Du siehst also, es ist relativ einfach Ordnung ins Chaos der Gedanken zu bringen, wenn man nur weiß wie es geht.

Bloß hat uns das bisher keiner beigebracht.

Auch wenn du es jetzt noch nicht sehen magst, Du selbst bist Schöpfer deiner Lebenswirklichkeit.

Fange an zu leben wie ein solcher, und dann sehe was geschieht. Nehme die Zügel in die Hand.

Und das ist das ganze Problem: Unsere Lehrer und Autoritäten wissen oft selbst eben nicht wo's lang geht, sie arbeiten bloß mit Regeln und Verboten,

vorzugsweise auch mit Angst. Das bringt uns in einen ständigen reaktiven Modus, wir verlernen dabei völlig unsere Selbstbestimmtheit, unsere Schöpfernatur.

Sie lehren uns, unsere Gefühle in gut und schlecht zu unterteilen, und dann die sogenannten Schlechten zu verdrängen.

Warum tun sie das?

Meistens einfach nur deshalb, weil sie es selbst nicht besser wissen, weil sie es widerum von ihren Lehrern und Autoritäten gelernt haben.

Insofern ist es nicht nötig sie zu beschuldigen, ich empfehle stattdessen die eigenen Zügel selbst in die Hand zu nehmen und es besser zu machen.

Ich kann gut verstehen, dass du unzufrieden bist in deiner Lage.

Aber eines kann ich dir mit Sicherheit sagen: Eine solche Lage ist bereits für sehr viele Menschen der Anlass gewesen, um im Leben sehr viel zu erreichen,

glücklich und zufrieden zu werden. Denn solche nicht ganz optimalen Startvoraussetzungen sind genau deshalb so wertvoll, weil sie sehr motivierend sein können.

Sie laden geradezu täglich dazu ein, aktiv zu werden und sich Ziele zu setzen, ist es nicht so?

Hingegen bewegen sich die bereits zufriedenen Menschen oft gar nicht von der Stelle. Wenn du also den Nutzen deiner Situation erkannt hast, dann kannst du das beste daraus machen.

Ich wünsche dir also vom ganzen Herzen, dass du anfängst deine Gefühle anzunehmen, und sie richtig als diejenigen wertvollen Signale zu deuten, die sie sind.

Wisse dass keine Situation von wirklicher Dauer ist, auch wenn sie dir jetzt noch sehr langwierig vorkommen mag. Alles bewegt sich, und mag es ein paar Jahre dauern,

wer weiß schon genau wo du dann bist?

Wehre dich also nicht dagegen, das Leben fließt von alleine! Das Leben ist wie ein Fluss der von alleine fließt,

der dich immer weiterträgt. Auch wenn du jetzt manchmal nicht dort sein magst wo du bist, sei dir gewiss, dass im Hintegrund das leise Plätschern des Lebensflusses ist,

und dieser sich immer weiterbewegt. Er trägt dich weiter, und übernimmt den Großteil des Jobs für dich.

Er trägt dich weiter und bringt dich dorthin, wo du hin möchtest.

Voraussetzung ist:

Du hörst auf dagegen anzukämpfen und unterstützt das Leben dabei. Indem du die Dinge erledigst, die in deiner Macht stehen.

Fange also an, mit diesem großen Fluss zusammenzuarbeiten.

Ich wünsche dir viel Kraft und Erflog!

DC

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Gast Thunderland

Hallo lieber Dreamcatcher,

zuerst schonmal ein dickes Dankeschön dafür, dass du dir die Zeit nimmst und meinen Text überhaupt liest. Auch wenn man anhand meiner Beiträge meinen könnte, dass ich noch ein totaler Anfänger bin, dem ist nicht so. Ich hab vorher einfach noch nie irgendwo etwas geschrieben. Ich habe mich schon viel eingelesen und war auch schon aktiv unterwegs.

Ich quatsche nicht groß rum und versuche es so kurz wie möglich zu halten. Ich lerne auf unterschiedlichste Art und Weise Frauen kennen. Manchmal passierts einfach so irgendwie, manchmal spreche ich sie direkt an oder es sind Freundinnen von Kumpels von mir. Auf jeden Fall verstehen wir uns meist ganz gut, unterhalten uns nett und tauschen dann Kontakte aus. Die Flakerate bei den Dates ist eher gering, was mir ja zeigt, dass sie mich immernoch, auch nach einer Woche oder so, ganz intressant finden und mich gerne wieder sehen würden, aus welchen Gründen auch immer...

Jetzt konkret zu meinen Problem:

In den letzten anderthalb Jahren hab ich mich vll mit ca 20 Frauen getroffen. Teilweise beim Date rumgeknutscht, teilweise halt auch nicht (am Anfang eher). Jetzt fuckt es mich total ab und nagt richtig an meinem Selbstbewusstsein, dass es wirklich NIE zu einem zweiten Date bisher gekommen ist. Nach dem Date melden sich die Frauen nicht mehr, und wenn ich mich melde, kommt entweder nix bei rum oder sie schreiben nicht zurück, also per sms oder so. Ich frage mich dann immer warum???

Ich habe mich schon des Öfteren mit Kumpels darüber unterhalten, warum das denn so ist. Und da kommen verschiedenste Theorien, dass ich mich nicht so schnell selbst offenbaren soll oder ich soll bei ner sms nicht sofort oder garnicht zurück schreiben. Das Ding ist ja, dass es vorm Date ja noch alles super ist, aber danach haben sie urplötzlich das Interesse verloren. Warum? Was macht mich so uninteressant? Da muss es ja irgendwas geben. Es ist wahrscheinlich ein LB, aber ich hab einfach nichts interessantes an mir. Und ich kann auch nichts interessantes oder etwas ganz tolles. Ich bin bloß ein Durchschnittstyp. Und dass ich mir einrede, ich bin ein interessanter Typ um mir dieses Selbstbewusstsein vorzugaukeln kann ich nicht; ich finde das bringt mich nicht weiter.

Ich weiß zB von sharkk, dass man einen interessanten Lifestyle haben sollte, also sollte man beim InnerGame anfangen und genau da will ich anfangen, aber ich weiß halt nicht wo. Ich mache Sport, gehe am Wochenende oft in Clubs spreche dort Frauen an oder auf der Straße. Ich habe eigentlich nur noch wenig AA, weil ich mir eingeredet habe "Scheiß drauf! Was solls, was hast du zu verlieren?" Nichts! Ich bin einfach neugierig und sammle gerne neue Erfahrungen und auch Körbe. Aber wie bekomme ich einen interessanten Lifestyle, der mich interessant macht und wo Frauen dann Teil meines intressanten Lebens sein wollen?

Ich muss dazu sagen, ich hab wirklich kein Geld, weil ich studiere, also mit groß was ausgeben ist einfach nicht. Worüber spricht man mit Frauen, damit sie sich emotional und körperlich zu einem hingezogen fühlen und mich dann unbedingt wieder sehen wollen? Liegt es vll daran, dass ich mich mit mehr Frauen treffen soll? Um mehr Übung zu bekommen? Ich weiß, dass man sein Game analysieren soll, und genau das mach ich ja, indem ich drüber nachdenke und mit Kumpels drüber spreche, die Erfolg bei Frauen haben. Aber es geht jetzt schon soo lange. Ich hatte vor kurzem wieder ein Date und wieder ist es das gleiche, dass ich nichts von ihr höre. Wenn ich die Frauen, bei denen ich eh schon verkackt habe frage, warum, dann wissen sie es meist selber nicht. Deswegen brauche ich jetzt die Meinung eines Experten.

Ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll. Ich habe Humor, bin intelligent, habe gute innere Werte und Lebenserfahrung. Ich würde mich selber als ein Niceguy bezeichnen. Aber ich rutsche ja noch nichtmal in die Kunpelschiene, so weit kommt es ja nicht. Denn wenn es die Situation hergibt eskaliere ich. Teileweise eskaliere ich nach nur zwei, drei Minuten, wenn ich merke, dass die Frau auf mich steht. Und ich weiß, dass Frauen auf Badboys stehen. Ich will meine Werte aber nicht aufgeben und ein Badboy werden; es würde mich dann keiner mehr wieder erkennen. Ich weiß, dass man sich bei PU verändern muss, aber muss man auch seine Werte deswegen ändern? Ich hoffe nicht, zumindest nicht zu stark.

Ich quatsche grade einfach aus der Seele und schreibe alles auf, was mir dazu einfällt; ich hoffe das ist okay. Ist jetzt etwas mehr geworden als geplant, aber ich versuche dir mein Problem so gut es geht zu schildern.

Vielen Dank für jegliche Tips und Ratschläge

bearbeitet von Thunderland

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Hi Sexter,

Lieber Dreamcatcher,

Vielen Dank fuer deine tollen Beitraege hier im Forum. Schon unzaehlige male hast du mir dadurch neue Wege aufgezeigt.

Zu dem was mich gerade beschaeftigt:

Wow, das freut mich sehr, danke schön.

Ich bin jetzt 22 und mache Persoehnlichkeitsentwicklung + Pickup seit ca 5 Jahren. Ich habe mir ueber einen langen Zeitraum sehr sehr viel Theorie angelesen. (Zeitweise zuviel) Pickup & PE waren fuer die meiste Zeit das wichtigste in meinem Leben.

Die letzten 5 Jahre hatte ich eine tolle LTR und habe diese wegen meines Umzuges ins Ausland beendet. (ca. ein halbes Jahr her). Auch um hier richtig durchzustarten.

In meiner Zeit hier im Ausland im Studium laeuft alles bestens. Meine Ziele gehen in Erfuellung. Ich bin sehr sozial geworden und habe viele Menschen um mich herum mit denen ich mich wohl fuehle. Ich bin sogut wie den ganzen Tag gluecklich & habe diesen inneren Antrieb. (ein bisschen wie das Gefuehl am abend vor einem grossen Wettkampf) Von dieser Seite her koennte ich es mir nicht besser vorstellen.

Das klingt wirklich super. Genieße diese Zeit voller besonderer Erfahrungen, sie lässt dich ganz bestimmt innerlich wachsen.

Mein Problem ist aber folgendes: Ich habe keine Motivation (mehr) Frauen zu verfuehren / rumzumachen / sexuell zu werden. Die Gespraeche laufen super aber da ist keine Lust auf mehr. Keine Frauen zu denen ich diesen wirklichen Drang verspuere. Dinge unternehmen, tolle Gespraeche fuehren, C&F, alles macht mir unendlich viel Spass, aber eben nicht mehr. Selbst bei einem Lay habe ich keine wirkliche Lust. Auch keine Anziehung zu Maennern (ich bin also nicht schwul geworden) Ich habe ein bisschen das Gefuehl das dadurch dass ich Pickup so wichtig gemacht habe (ohne praxis) und es jetzt laeuft, die Magie verpufft. Vielleicht ist es noch die ExFreundin auf die ich 5 Jahre lang focusiert war. (Habe damit zwar abgeschlossen aber in der Zeit nie mit anderen Frauen rumgemacht)

Obwohl sonst alles so gut laeuft habe ich Angst davor meinen Drive zu verlieren /mich nicht mehr richtig zu verlieben.

Hast du Erfahrungen mit soetwas gemacht?

Alles Liebe,

M.

Das ist ein Phänomen, das ich schon länger im Zusammenhang mit dem Pick Up beobachte.

Besser als du es ausdrückst, kann man es kaum sagen: "Die Magie geht verloren". Und tatsächlich ist Flirt und Verführung, Sex und Beziehung, oder nenne es einfach das Zusammentreffen der Geschlechter,

etwas, das von Natur aus voller Magie ist. Es ist ein Mysterium, welches erfahren und nicht analysiert werden sollte.

Die Gesellschaft und Kirche haben aber das Liebesspiel zwischen den Geschlechtern verbannt, sanktioniert und kommerzialisiert. Das Ganze ist völlig zwanghaft geworden.

Du, der eine zeitlang sargen war, kannst bestimmt ein Lied davon singen. Sind die Reaktionen vieler Mädels nicht vor allem anfangs, wenn du noch nicht so gut bist im approachen bist, nicht völlig seltsam?

Aber auch die Reaktionen vieler Außenstehenden. Der Grund ist: Wir haben uns voneinander entfremdet, wir haben das ganze Spiel unter Zwang gesetzt.

Ein ganz natürlicher Teil von uns wurde hier hinter Gitter gesetzt. Das ganze ist zur Perversion verkommen. Das adden irgendwelcher digitaler Profile kommt uns heute normaler vor

als das Ansprechen echter Menschen im echten Leben. Ich könnte hier eine endlose Liste der Symptome aufführen, und würde überhaupt nicht mehr fertig werden. Doch eines ist ganz besonders tragisch:

Unsere Zwänge halten uns an der Oberfläche. Die Begenungen sind völlig oberflächlich! Und bleiben es auch oft, selbst in langen Beziehungen.

Kommen wir auf Pick Up zu sprechen. Ohne hier alles über einen Kamm scheren zu wollen, denn es gibt sicherlich Jungs die PU viel zu verdanken haben,

und es gibt auch im Pick Up viele unterschiedliche Nuancen und Richtungen. Doch größtenteils kann ich aus meiner Sicht behaupten:

Pick Up ist zum Großteil der falsche Ansatz. Denn da wird etwas Natürliches, etwas das fließen sollte, was ohnehin schon durch Regeln und Zwänge verunstaltet wurde,

durch neue Regeln und Zwänge angegangen. Es wird analysiert und technisch angegangen.

Um das Problem auf den Punkt zu bringen: Flirt, Verführung und Liebe sind Dinge, die durch dein Herz kommen. Sie sind bereits in dir vorhanden und wollen nach außen getragen werden,

es ist eine Energie die durch dein Herz in die Welt hinausströmen möchte. Was Pick Up aber macht ist: Es macht diese Dinge zur Kopfsache.

Siehst du das Ganze Problem? Etwas was von Natur aus eine Herzenssache ist, wird zur Kopfsache gemacht. Es wird analysiert und berechnet.

Jetzt möchte ich hier nicht die positive Absicht von Pick Up untergraben. Denn ja, es muss etwas geschehen. Die ganzen verunsicherten, eingeschüchterten und entfremdeten Jungs da draußen

suchen eine Lösung für dieses Problem. Sie merken dass da etwas ist, wozu sie den Zugang verloren haben. Und man nehme es ihnen auch nicht übel,

viele von ihnen haben die Sexualität durch Pornos kennengelernt. Vielleicht sogar die meisten. Die Annahme, dass Sexualität etwas wäre, welches für sich alleine steht

und nichts mit dem Herzen zu tun hätte, ist niemandem zu verübeln. Auch dies ist ein Ergebnis unserer Zwänge, und um den einen oder anderen Zwang aufzulösen

ist eine Phase, in der du einen Vögel-Marathon veranstaltest, völlig okay. Was immer du gerade für richtig hälst.

Doch in einem größeren Zusammenhang ist Pick Up aus meinen Augen der falsche Ansatz. Das Problem ist: Es werden hier größtenteils Zwänge durch neue Zwänge ersetzt.

Der einzige Vorteil ist: Die neuen Zwänge führen zum Sex. Die alten Zwänge haben verhindert, dass du Sex bekommst, und die neuen Zwänge führen dich zum Sex,

also entscheidest du dich für die neuen Pick Up Zwänge. Doch siehe: Zwänge bleiben Zwänge.

Wann kommt die Zeit, in der du aus allen Zwängen heraustreten möchtest? Wann kommt der Moment, in dem du es fließen lassen kannst,

und die Begegnung mit Frauen sich dir in ihrer ganzen Tiefe eröffnet, so dass du vor Staunen wieder Gänsehaut bekommst?

Wann ist der Zeitpunkt, in dem du Sex weder verurteilst, noch ablehnst, noch zwanghaft zum Ziel setzt? Wann erkennst du, dass Sex nur die körperliche Begegnung ist?

Ja, auch dies ist etwas sehr magisches, und doch ist Sex nur ein Teil des Ganzen. Wann erlebst du wieder diese unglaubliche Tiefe, und beschränkst dich nicht mehr auf diesen Teilaspekt?

Wenn deine Seele sich nach der Tiefe sehnt, dann hat sie keine Lust mehr auf das Oberflächliche. Das ist das Signal, das du gerade durchlebst, ist es nicht so?

Das ist ein völlig natürliches Signal. Deine Gedanken hängen noch in alten Vorgehensweisen, noch immer sitzt du da und analysierst, doch dein ganzes Wesen ruft dir zu:

Keine Lust mehr. Höre auf. Fange an zu erleben, zu erfahren, öffne dich dem Moment und höre auf zu analysieren.

Und ich habe so den Eindruck, du weißt durchaus wovon ich spreche. Du kennst das Gefühl der unmittelbaren Erfahrung, des Neuen, des Frischen,

das ist das, was du im Ausland jetzt gerade erlebst. (Falls du noch dort bist) Alles was du zu tun hast, ist in dieser Art und Weise auch deine Begegnungen mit den Frauen neu zu erleben.

Also:

Wie machst du das, dass du dich jetzt auf jeden neuen Tag im Ausland freust? Wie machst du das, dass du neue Herausforderungen möchtest, dass du den Reiz des Unbekannten genießt?

Wie machst du das, dass du es gerade lernst der Welt auf lebendige Weise zu begegnen, anstatt auf eine durchgeplante und vorgegebene?

Du weißt was ich sagen will. Begegne genauso den Frauen.

Höre auf, etwas zu erwarten. Es ist nicht so dass du "keine Lust mehr auf Frauen hast", as kommt dir nur so vor. In Wahrheit hast du keine Lust mehr auf das,

was du bisher als "Lust auf Frauen" bezeichnet hast. Das war etwas Aufgesetztes, etwas verkrampftes. Es war voller Ziele und Analysen. Lasse all das fallen.

Lasse Pick Up fallen. Gehe eine Zeit lang auf Frauen zu, ohne etwas zu erwarten. Erwarte gar nichts, erwarte noch nicht einmal, dass du jetzt auf sie Lust bekommen solltest.

Schaue dir einfach an, wie sie sind, sei völlig neutral, spüre in dich hinein und beobachte.

Sei völlig hellwach und betrachte sie. Verliere dich nicht in gedanklichen Analysen, und anfangs wirst du genau dazu verleitet sein. Stattdessen, schaue einfach nur

direkt und unmittelbar hin.

Hauche so der Begenung wieder Leben ein. Doch dies ist eigentlich der falsche Ausdruck. Denn die Begenung hat schon unglaublich viel Leben in sich,

wenn du das nur zulässt. Wir reden hier darüber, wie du das zulassen kannst. Und das ist im Grunde ganz einfach gesagt: Lasse alles Alte von dir abfallen,

alles Analytische und alle Erwartungen. Die Wahrheit ist wie du dich tatsächlich fühlst, wie fühlst du dich heute mit dieser oder jener Frau mit der du unterwegs bist?

Lerne zu unterscheiden:

1. Dies ist wie ich erwarte das ich mich fühlen sollte

2. Dies ist wie ich mich tatsächlich fühle

Lasse das erste vollkommen fallen, lasse nur das übrig, was tatsächlich ist. Erlebe es. Atme es ein. Sehe, wie der Zauber zurückkehrt.

Aber sehne ihn nicht herbei, mache den Zauber nicht zum Ziel. Denn dann analysierst du wieder, dann wird er dir weiter verborgen bleiben. Sondern sehe einfach nur was da ist,

egal was es sei. Und wenn du eine gewisse Lustlosigkeit siehst, dann ist sie auch Teil dessen was da ist. Lehne sie nicht ab, fliehe nicht vor ihr.

Bleibe wach und erlebe auch sie. So lernst du, dich wieder dem Erleben zu öffnen, der unmittelbaren Erfahrung. Trenne nicht zwischen den Inhalten

und nehme sie alle dankbar in dich auf. Wer reden hier davon, was bereits da ist, was in dir steckt, und was du durch all die Zwänge und Analysen verborgen hattest.

Sei dir gewiss, dass da ein großer Schatz auf dich wartet.

Denn es gibt nichts Faszinierenderes, als wenn Mann und Frau sich berühren, sobald es nicht mehr nur auf der Oberfläche geschieht.

Viel Spaß und Erfolg dabei :-)

DC

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Hallo lieber El Superbeasto;

Lieber Dreamcatcher

das ist mein erster Post in diesem Forum, ich bin schon eine Zeit lang stiller Leser in diesem Forum.

Ich habe für mich schon sehr viel mitgenommen aus dem Forum und deswegen auch noch nie einen Post verfasst weil ich bis jetzt immer irgendwo eine Antwort gefunden habe (es gab immer einen Thread mit dem ich mich identifizieren konnte).

Ich hatte so viele Fragen, aber jede Antwort wirft noch mehr Fragen auf und deswegen schreibe ich jetzt hier.

Ich bin durch meinem damaligen Mitbewohner auf dieses Forum gekommen, der mittlerweile zu einem gutem Freund geworden ist.

Er ist der Meinung das ich einen gordischen Knoten habe der kurz davor ist aufzugehen.

Und ich glaube er hat Recht.

Ich hab mich von Anfang an gegen vorgegebene Opener und Vorgehensweisen gewehrt, ich bin zwar überzeugt das sie funktionieren aber ich glaube nicht das sie mein Problem lösen.

Als ich von PU erfahren habe war ich nicht einmal in der Lage auch nur sturzbetrunken ein Mädel anzureden, mittlerweile ist das schon anders, wenn ich wirklich will ist nicht einmal der Ansatz von AA zu spüren (dazu sei gesagt ich bin quasi noch Jungfrau mit 24,quasi deshalb weil ich schon ein paar mal im Bordell war).

Ich hab angefangen mit kleinen Übungen (Blickkontakt in der U Bahn halten....) doch ich fühl mich immer wieder überfordert mit den Aufgaben die ich mir selber stelle, ich hab schon gesehen wie es "Natural" funktionieren kann und das bei mir SELBER in diesen Momenten war ich absolut präsent und im "Flow" es lief einfach, nur stellte ich mir immer wieder selber ein Bein.

Du hast mal geschrieben es gibt die Liebe und es gibt die Angst vor der Liebe, das hat mich so mitgenommen das mir die Tränen gekommen sind (selbst jetzt ist es noch fast so).

Ich hab das Gefühl das ich ganz einfach Frauen ansprechen und auch verführen könnte aber irgentwas hindert mich daran.

Heute hab ich wieder viel gelernt, ich bin nicht in der Stadt wo ich zur Zeit wohne sondern am Land bei meiner Mutter wo ich auch alte Freunde habe, ich bin mit meinen Freunden in eine Disco wo sie auch nicht die Musik spielen auf die ich eigentlich stehe.

Es war mir egal, ich wollte nur Spaß haben und den hatte ich auch ich, hab ein Mädel angesprochen (die war aus kenia und verheiratet) völlig ohne AA oder sonstigen Problemen ich hab mich gut mit ihr unterhalten und ich konnte sogar Attraction aufbauen aber als sie mir erzählt hat das sie verheiratet ist hab ich mich nur mehr "so" mit ihr unterhalten.

Ich hab ihr dann subtil von meinem "Frauen Problem" erzählt und sie hat mich echt gefordert, sie hat mein Handy, meine Zigarretten, mein Getränk beschlagnahmt und hat gemeint: wenn du wirklich Spaß in deinem Leben haben willst geh da rüber und sprich die zwei Mädels an die dir gefallen.

Ich habs versucht....bin rübergangen hab irgendeinen Schwachsinn gelabert und es ging voll in die Hose...danach meint sie ich habs nicht wirklich versucht und sie hatte Recht ich WOLLTE eigentlich nicht, ich hätte mich lieber mit ihr über Gott und die Welt unterhalten.

Meine Frage an dich ist jetzt soll ichs echt mal mit vorgerfertigten Openern und Routinen versuchen (ich weis nicht warum aber es sträubt sich was in mir dagegen) oder gibt es andere Möglichkeiten.

Ich glaube schön langsam das ich wirklich panische Angst vor der Liebe habe, ich hatte schon soviele Elfmeter ohne Tormann (die ich unterbewusst absichtlich danebengeschossen habe) das ich schön langsam wirklich nicht mehr weiter weis.

El_Beasto

danke für deine Geschichte.

Um dir direkt die Antwort auf deine Frage zu geben: Nein, ich empfehle dir nicht, mit vorgefertigten Openern und Rou-tinen fortzufahren.

Es ist zu Haareraufen. Der Galube, man müsse nur ein paar äußere Verhaltensweisen ersetzen, ist so fest in der Community verankert,

dass viele sich nur diesen Aspekten widmen und das meiner Meinung nach Wichtigste außer acht lassen.

Was ist dieses Wichtigste?

Wir Menschen sind es gewohnt die Dinge separiert von einander zu betrachten. Dabei gehen oftmals nur leider jegliche Zusammenhänge verloren.

Genau das tust du, wenn du an irgendwelchen Routi-nen schraubst, und das ist in sich drin auch völlig in Ordnung - ich kann und will es niemandem wegnehmen.

Allerdings beobachte ich, dass dabei etwas völlig aus dem Blickwinkel gerät. Etwas sehr Wesentliches. Nämlich:

Du bist ein GANZES Wesen, jedes Etwas von dir steht in einem ZUSAMMENHANG.

Jedes äußere Merkmal, jede Verhaltensweise von dir hat einen GRUND, eine tiefere Schicht die dahinterliegt.

Es ist Oberflächendokterei, wenn du nur an deinen Symptomen herumschraubst und nicht die Wurzel anpackst, das macht in meinen Augen wenig Sinn.

Du erschaffst Inkongruenz, indem du bei den äußeren Schichten anfängst. Dann machst du etwas auf eine bestimmte Art, und es kommt nicht von Innen,

es ist nicht tief in dir verwurzelt. Es ist aufgesetzt.

Du hast dann das Äußere, dein Verhalten verändert, aber das Innere ist das Gleiche geblieben. Das ist der Grund, weshalb so viele PUler so inkongruent sind.

Sie ändern ihre Rou-tinen und Verhaltensweisen, und das alles ist nur eine Fassade,

eine äußere Veräderung, die nicht mehr zu ihrem Inneren passt. Viele werden dadurch völlig verschoben, sie wirken völlig strange und inkongruent.

Sie haben dann vielleicht ein paar Nummern und KCs abgestaubt, und das finde ich wirklich toll. Aber was ist der Preis?

Diese Inkongruenz ist ein Preis, den ich nicht für ein paar Telefonnummern mehr in meinem Handy zahlen möchte

- auch wenn ich verstehe, dass manche Jungs das anders sehen.

Ich bin auch für handfeste Ergebnisse und Erfolge, verstehe mich nicht falsch. Aber ich sage: Eine Veränderung sollte auf allen Ebenen passieren.

Nur das ist eine echte Veränderung. Dein ganzes Wesen darf sich verwandeln. Alles andere ist weder nachhaltig, noch macht es dich glücklicher,

und mal ganz nebenbei zweifele ich zunehmend daran, ob das wirklich tasächlich so gut funktioniert, wie so mancher das versucht darzustellen.

Attraktives Verhalten darf innen verwurzelt sein, es sollte deiner Natur entsprechen. Sich eine Maske aus Rou-tinen zuzulegen,

ist wie eine dicke Schicht Schminke, und ich bin überzeugt: Diese Schicht wird irgendwann abblättern, und dann stehst du dort, wo du vorher standest.

Ich frage: Warum geht es uns denn? Was machen wir hier überhaupt?

Frauen klarmachen, ja - aber wozu? Was ist der Sinn und Zweck, was hast du konrekt davon?

Ich lade jeden herzlich dazu ein, einmal in sich zu gehen, und sich zu fragen, ob sein übergeordnetes Ziel nicht letztendlich lautet, glücklich und zufrieden zu werden.

Glücklich und zufrieden ja - aber nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Bei den meisten von uns, liegt allerdings eine gefährlich Ebenenverwechslung vor,

auf die ich hier aufmerksam machen möchte:

Sie sind nämlich der Überzeugung, dass das äußere Ergebnis zum inneren Glück führen würde.

Ich sehe das vollkommen anders. Ich sage:

Das Innere ist die Ursache, und das Äußere ist das Ergebnis.

Ich bitte hier niemanden, auch dich lieber El Superbeasto nicht darum, mir Glauben zu schenken. Glaube mir bitte gar nichts.

Sondern:

Jeder darf das in seinem eigenen Leben überprüfen. Jeder darf selbst herausfinden, ob dieses Gesetz tatsächlich Gültigkeit hat.

Jeder darf sein eigenes Leben anschauen, und ganz unvoreingenommen prüfen, ob es denn tatsächlich sein kann,

dass das Innere die Ursache ist für die äußere Lebenswirklichkeit.

Ist nicht dein Inneres der Grundstein für dein Leben, passt das alles was du erlebst nicht wie ein einziges Puzzlestück zu deinem Inneren?

Überprüfe es. Wie ist das bei dir. Und wenn du da gewisse Zusammenhänger erkennst, dann frage dich: Ist das Zufall?

Und jeder einzelne darf sich dann danach fragen, ob es denn tatsächlich Sinn macht, das Innere weiterhin außer acht zu lassen,

frei nach dem Motto "ich schaue ersteinmal dass ich draußen etwas erreiche, und das Innere, das folgt schon irgendwie von alleine nach."

Worüber reden wir hier denn, wenn du mich fragst ob du dich weiterhin auf Routi-nen fokussieren sollst? Das ist das Thema, das ich dahinter sehe.

Ich sage nein, fokussiere dich auf die Ursachen, denn sie bestimmen die Wirkungen. Dein gesamtes äußeres Verhalten ist die Wirkung dessen,

wie es innerlich bei dir aussieht. Auch wenn hier viele so tun, als ob dem so wäre, es kann nicht separiert von allem anderen betrachtet werden.

Es kann nicht einfach außer acht gelassen werden, dass es innere Ursachen und Gründe hat, dass es nicht zufällig bei dir so entstanden ist.

Wenn du mich fragst, darfst du dich vollkommen deinem inneren widmen,

und dich fragen, weshalb du - das schreibst du selbst - jedes mal mit den Tränen kämpfst, wenn ich hier auf unser aller Angst vor der Selbstliebe verweise.

Ist da vielleicht etwas, was von dir anegschaut werden möchte?

Ist da etwas, was endlich beachtet werden möchte, was nach deiner Aufmerksamkeit ruft?

Ich wünsche dir alles Beste,

vor allem dass du dich von nun an auf das Wesentliche fokussierst.

Und vielleicht darf auch ich weiterhin dir die eine oder andere wertvolle Anregung zukommen lassen.

liebe Grüße

DC

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Lieber Dreamcatcher,

ich brauche mal Hilfe bei einem Problem das sich bei mir seit einiger Zeit ergibt.

Ich stecke seit einiger Zeit ne Menge Arbeit in mich, fühle mich dadurch selbst viel besser und selbstsicherer und arbeite auch weiterhin an mir, besonders in den Punkten an denen ich früher sehr unsicher war. Neben dem besseren Gefühl für mich selbst scheine ich nun auch auf Frauen interessanter zu wirken. Das hat mich zunächst natürlich gefreut, aber mittlerweile hat sich gezeigt, dass das auch eine Schattenseite hat. Denn aus irgend einem Grund suche ich mir oft Frauen aus, bzw. ziehe solche an, die an mir ihren "Marktwert" testen wollen. Sprich man hat dann einen netten Abend, viel Spaß, lernt sich kennen, küsst etc. Und wenige Tage später wenn man dann anruft und davon erzählt das man am kommenden WE dies und das macht und ohr anbietet mitzukommen, kommen die typischen kein Interesse Antworten und keinerlei Invest von ihnen einen wieder zu sehen. Es ist jetzt nicht so, dass ich nach ein oder zwei Abenden sofort eine LTR mit den Mädels wollte. Doch wenn sie zwei Tage später garnichts mehr von einem wissen wollen, kommt man sich doch etwas ausgenutzt vor.

Eine ganze Weile dachte ich es wäre klug dann einfach wesentlich weniger Invest zu bringen um sich quasi nicht so "ausnutzen" zu lassen und zu schauen ob die Frau einen nur fürs Ego braucht. Das Problem ist, dass die meisten Frauen ja viel zu schüchtern sind und ohne meinen Invest nie etwas zu Stande kommt, selbst wenn die Frau wirklich Interesse an mir hat. Zumindest habe ich diese Erfahrung so gemacht.

Nun frag ich mich, was ich selbst dagegen tun kann, das Frauen mich oft zum aufbügeln ihres Egos benutzen. Gibt es eine Möglichkeit solche Frauen zu erkennen? Ich meine selbst wenn sie einen Freund haben muss das kein Kriterium in dieser Frage sein wie ich festgestellt habe. Wie kann ich mich also selbst verhalten um etwas gegen dieses Problem zu tun?

Gruß

Budi

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Hallo SOQVIST,

Hallo Dreamcatcher!

Danke vielmals für die Zeit die du aufwendest um zu helfen.

Ich kenne PU seit 6 Monaten und habe seither viel gelernt. Es fühlt sich gut an, wen ich wieder etwas neues geschafft habe. Meine Interessen und Ansichten haben sich geändert.

Jedoch merke ich, das bei manchen Sachen die ich tun will, Widerstand entsteht.

Ich investiere viel Energie und Zeit in PU, aber der grosse Erfolg bleibt aus. Ich war schon oft auf den Strassen und wollte Streetgamen aber es ging einfach nicht. Ich kann gut auf neue Leute zugehen, aber sobald ich es mit PU in Verbindung bringe, versteife ich mich. Im Club geht es einigermasen, in der Schule auch, aber auf der Strasse ist es ein unüberwindbares Hindernis. Ich habe das Gefühl das ich viel mehr Frauen ansprechen sollte um mein Game zu verbessern. Aber genau das gelingt mir nicht.

Liebe Grüsse SOQVIST

zunächst, zu diesem Punkt:

Ich kann gut auf neue Leute zugehen, aber sobald ich es mit PU in Verbindung bringe, versteife ich mich.

Was genau meinst du damit - wie bringst du Begegnungen "mit PU in Verbindung",

und wie genau machst du es, dass du es vorher "nicht mit PU in Verbindung bringst"?

Du sagst, dass es im C.lub und in der Schule ganz gut klappt - was genau machst du dort anders?

Und wie gehst du im Vergleich dazu auf der Straße auf Frauen zu?

Schaue dir dein eigenes Verhalten an und beobachte dich selbst, um dir diese Unteschiede bewusst zu machen.

Es ist schwierig dir aus der Distanz auf dieser Ebene weiterzuhelfen, vielleicht macht für dich auch ein Coach-ing Sinn?

Ganz allgemein möchte ich auch dich darauf verweisen, dass eine Veränderung tiefgehend sein darf und alle Ebenen betreffen muss.

Es nützt in meinen Augen nicht viel, sich bloß die Verhaltensebene anzuschauen. Denn damit veränderst du die Symptome, nicht aber deren Ursachen.

Lies dazu auch meinen oberen Beitrag.

Das Frauen-Kennenlernen ist spannend, ja. - aber es ist kein "Kampf" und keine so große "Challenge", wie es hier im Forum oft dargestellt wird.

Ich kann allerdings die Wahrnehmung derer verstehen, die das so sehen - denn eine Anpassung des Verhaltens ohne den entsprechenden inneren Wandel stelle ich mir anstrengend vor,

und vermute darin den Grund dessen, dass viele hier auf so große Hindernisse in ihrem Game stoßen.

Um sich des eigenen Inneren anzunehmen, erfordert es ganz gewiss auch Mut.

Auf der anderen Seite gehen die lohnenswerten Ergebnisse weit über PU hinaus und betreffen alle Lebensbereiche.

Ich wünsche dir, dass du ebenso anfängst dich als großes Ganzes zu erkennen,

und dich der Ursachen deines Verhaltens annimmst, die in deinem Inneren liegen.

viele Grüße,

DC

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Da ich meinen alten Beitrag nicht editieren kann, hab ich ihn nochmal gepostet.

Hi Dreamcatcher,

Ich bin im Moment 20 Jahre alt, noch kein Sex noch nichtmal ein Maedchen gekuesst.

Zu Anfang des Gymnasium wurd ich wegen meinem Aussehen gemobbt, ging hauptsaechlich von einer Person aus. Diese hat zum Glueck irgendwann die Schule gewechselt, aber trotzdem kam es oefters vor, dass mich fremde Leute wegen meinem Aussehen ausgelacht haben.Ich hatte einen starken Ueberbiss und schiefe Zaehne.

Folge dessen war, dass ich sehr ruhig und zurueckhaltend wurde. Bloss keine Aufmerksamkeit erregen.

Hatte immer einen besten Freund, aber Partys, allgemein groessere Treffen war ich selten.

Irgendwann hab ich PU entdeckt, die Zahnspange hat Erfolge gezeigt. Hab meinen Stil gefunden, kleide mich besser.

Bin im Moment seit mehreren Monaten in Australien. Hab mich in einigen Bereichen weiterentwickelt. Auf fremde Menschen zugehen, Gespraech und Rapport herstellen.

Bekomme oft super Feedback, hab einige tiefe Freundschaften geschlossen.

Angefangen auszugehen, Nightlife, allgemein fuehl mich wohler im oeffentlichen Leben.

An sich alles supe es gibt nur eine Sache, die mich total fertig macht.Mit den Maedels klappt es nicht.

Bin einfach total blockiert. Ich fuehle mich unsicher und trau mich nicht, jemanden anzusprechen oder anzutanzen.

Ich versuche die Situation anzunehmen, akzeptieren und einfach nur Spass haben. Aber dann kommt mein Ego und sagt : Du Depp, da sind 4 rattige Maedels die deinen Schwanz wollen. Du bist in Australien, die Vorraussetzungen werden nie mehr besser. Geh hin und mach was.

Es ist nicht so, dass die Maedels kein Interesse an mir haetten, oft das Gegenteil, Ich aber fuehl mich einfach nur unwohl und schaffe den Schritt nicht.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das Maedchen mit mir Sex haben will.

Mir ist bewusst, dass ich nicht der erste mit diesem Problem bin, aber vielleicht hast du einen Denkanstoss fuer mich. Komme einfach nicht weiter mit diesem Problem.

Edit: Ich hab gestern beim Tagebuch schreiben nochmal ein bisschen reflektiert und ueber das akzeptieren nachgedacht. Sorry, dass es so lang geworden ist.

Wenn ich meinen aktuellen Stand in Bezug auf Frauen, versuche zu akzeptieren, rebelliert es total in meinem Koerper. Ich bin davon ueberzeugt, dass sich jeder seine Realitaet komplett selber erschafft. Wenn ich zu mir sage, ich akzeptiere meinen mangelnden Erfolg mit Maedels, kommt sofort eine Stimme die sagt, nicht rumjammern, steh auf um kaempfe. Das akzeptieren fuehlt sich wie Stillstand und aufgeben an.

In anderen Lebensbereichen klappt es schon ziemlich gut. Wurde demletzt ziemlich unerwartet in einem Job gefeuert, vor ein paar Monaten noch war ich immer total down, wenn ich von nem Job gefeuert wurde. Aber das letzte Mal, war ich wohl auch erst ziemlich wuetend und enttaeuscht, aber dann hab ich mir erst ueberlegt, ob es irgendeine Moeglichkeit gibt, es zu aendern. Nein. Das hab ich akzeptiert, einfach weil es keine logische Moeglichkeit gab.

Also was bringt mir das ganze, was ist der positive Aspekt. Mein Optimismus hat durchgeschlagen und ich hab eine super Idee bekommen und bin mittlerweile total gluecklich, dass ich gefeuert wurde. Da hat sich mir mal wieder gezeigt, dass alles seinen Sinn im Universum hat.

Einen gewissen Sinn, sehe ich schon, an meinem mangelndem Erfolg mit Maedels, Ich beschaeftige mich mit mir selbst, vielleicht waere ich nie nach Australien, sondern wuerde wie der grosse langweilige Rest von meinem Jahrgang noch immer in meiner Heimatregion leben, irgendwas studieren und am Wochenende nach Hause kommen und meinen 10Jahre alten Freundeskreis treffen.

Aber verdammt, ich haette auch gerne die suesse Maus von vorhin mit ihren unverschaemten Titten nochmal ordentlich durchgenommen, bevor sie morgen frueh auf immer verschwindet. L

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Lieber Dreamcatcher,

ich möchte dich mal gerne um Rat fragen. Ich hatte vor 2 1/2 Jahren einen krassen Fall von Oneitis, habe mich seitdem sehr damit beschäftigt, sehr viel über mich gelernt, viele Fortschritte bei mir selbst gemacht und glaube eigentlich ich bin darüber hinweg. Ich habe zu ihr so gut wie keinen Kontakt mehr, möchte ich auch nicht, weil es mir ohne sie sehr gut geht.

Nun habe ich aber dennoch ein Problem: Es gibt so viele Dinge, die mich an diese Frau erinnern. Z.B. sehe ich eine Frau in der Stadt oder in der Bahn, die von hinten wie sie aussehen. Oder ich sehe ihr Auto irgendwo stehen, oder ich sehe eine Meldung von ihr auf Facebook... dann bekomme ich sofort ein ganz krasses Schmerz- oder Angstgefühl :fool: . Es ist dann, wie wenn mir ein riesiger, schwerer Stein oder Klumpen in den Bauch rutscht.

Man kann so etwas vielleicht mit NLP verändern, da es sich ja vermutlich um unbewusst gesetzte Anker handelt. Ich hab es aber noch nicht geschafft. Meine Frage an Dich ist nun: Wie finde ich heraus, was hinter diesem Schmerz oder dieser Angst steckt? Was ist das? Ist das noch mein gefühlter Minderwert der Frau gegenüber? Das Gefühl, nicht gut genug zu sein? Was ist das und wie gehe ich damit um? Ich will wirklich gerne wissen, was dahinter steckt, weil ich das Gefühl habe, sonst nicht zu wissen, woran ich arbeiten kann...

Ich sage schon mal vielen Dank und bin gespannt auf Deine Ideen!

Gruß, Marcus

bearbeitet von marcus84

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Hall lieber TheAnimal,

Hallo lieber Dreamcatcher,

ich lese seit langem deinen thread und muss sagen ich bin beeindruckt von deinen Antworten.

Ich meditiere seit ca. 1 Woche ,und früher hatte ich es auch schon getan aber es liegen jetzt wieder viele Monate dazwischen. Ich habe gelesen ,dass Meditation und Konzentration nicht dasselbe sind, was ich jedoch gar nicht wusste. Ich fühle irgendwie,dass es einen Unterschied gibt. Früher habe ich mich beim Meditieren auf den Atem konzentriert und versucht nicht in Gedanken abzuschweifen. Aber wenn ich mich auf meinen Atem konzentriere, dann heißt das ja ,dass ich gar nicht meditiere? Aus diesem Grund habe ich einfach versucht mich auf gar nichts zu konzentrieren: Ich sitze aufrecht,schließe meine Augen und denke einfach an nichts. Ich konzentriere mich also nicht auf den Atem, und stelle nach der Sitzung fest, dass es sich anders anfühlt, als an den Sitzungen an dem ich mich auf den Atem fokussierte. Vielleicht ist dieses "auf nichts fokussieren" noch zu schwer , ist es vielleicht für einen Anfänger nicht so sinnvoll? Kannst du mir bitte den Unterschied zwischen Meditation und Konzentration erklären?

Vielen Dank, ich freue mich sehr dass ich dir etwas mitgeben darf.

Meditation hat zum "Ziel", das eigene Bewusstsein aus den Gedanken zu befreien.

Für jemanden, der dies so zum ersten mal liest, mag sich das ziemlich abgefahren anhören. Denn die normale Auffassung der Menschen ist die, dass Bewusstsein und Gedanken ein und dass selbe wäre.

Dem ist nicht so.

Allerdings hat diese Auffassung auch ihren Ursprung und ihren Grund. Denn tatsächlich liegt das Bewusstsein der meisten Menschen

zum Großteil in ihren Gedanken. Es ist für sie unvorstellbar, dass es da noch etwas anderes geben könnte als ihre Gedankenwelt.

Aus diesem Verständnis heraus versuchen auch viele, die gerade mit der Meditation beginnen, ihre Gedanken anzuhalten.

Und stellen dann fest, dass dies nicht ohne weiteres möglich ist.

Worum geht es bei der Meditation?

Es geht zunächst darum festzustellen, dass deine Aufmerksamkeit und deine Gedanken nicht dasselbe sind.

Dies wird dir beispielsweise auffallen, wenn du deinen Atem beobachtest.

Du spürst wie deine Brust sich hebt und senkt, du spürst den inneren Luftstrom.

Gleichzeitig könntest du feststellen, dass dein Verstand für einen Augenblick lang still geworden ist. Von ganz alleine -

nicht etwa, weil du gedanklich versucht hättest ihn anzuhalten, was nur ein weiterer Gedanke wäre. Sondern er drosselt von ganz alleine seine Fahrt,

wenn du deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper legst - oder auf deinen Atem.

Du bist also noch wach, du kannst spüren und schauen, aber die Gedanken sind für ein paar Augenblicke still geworden

Aber wie kann das sein? Wenn doch Bewusstsein und meine Gedanken ein und das selbe sind, dann müsste ich ja jetzt schlafen, wenn ich nicht mehr denke?

In diesem Moment hast du die Chance, eine erste Unterscheidung zu treffen:

Da ist ein gewisses Wachsein, eine Aufmerksamkeit, durch die ich meinen Atem oder meinen Körper beobachte. Und dort sind die Gedanken.

Beides ist nicht ein und dasselbe.

Dies ist es, was geschieht, wenn du auf deinen Atem schaust. Du lernst dich selbst als den Beobachter kennen, der jenseits seiner Gedanken wach sein kann.

Dieses Wachsein und Beobachten wird von mal zu mal intentsiver, wenn du das eine Weile lang machst.

Die Phasen in denen du es schaffst in deinen Atem hineinzuspüren und zu beobachten, bevor der "normale Gedankenstrom" wieder einsetzt, werden länger.

Und dann kann es dir passieren, dass es im Alltag einmal von ganz alleine geschieht, dass du plötzlich bemerkst, dass du wach geworden bist,

und dich nicht mehr bloß in deinen Gedanken widerfindest. Das ein sehr befreiendes Erlebnis.

Um diese besondere Aufmerksamkeit, das eigene Bewusstsein aufzuwecken, ist es nicht notwendig, unbedingt den eigenen Atem zu beobachten.

Das ist nur eine Form der Meditation, allerdings die bekannteste. Du könntest alternativ auch einfach in den eigenen Körper hineinspüren,

die Lebendigkeit des eigenen Körpers beoabchten. Der Effekt wäre der selbe: Der, der da beobachtet und schaut, wird dabei wieder wach.

Er tritt aus dem Schlaf des ewigen Denkens aus.

Eines Tages mag dir möglicherweise auch auffallen, dass auch die Gedanken an sich beobachtet werden können.

Warum denn auch nicht? Sie sind Teil deines Inneren. Sie können aktiv sein, während du wach bist und sie beobachtest.

Es ist also nicht notwendig, etwas am Denken zu verändern, es geht alleine um das Beobachten und Hineinspüren.

Was denn nun - Schauen oder Spüren?

Es ist ein wenig mühsam es auf einen Begriff zu bringen, da das was da geschieht nicht direkt einem einzelnen Sinn zuzuordnen ist.

Du kannst allerdings einen deiner Sinne verwenden, um dieses Wachsein zu aktivieren. Ich für meinen Teil, empfehle das Hineinspüren.

Fange einmal damit an deine Beine zu spüren, dann deine Arme, und schließlich den gesamten Körper. Merkst du, wie da eine gewisse Lebendigkeit auftaucht,

die vorher nicht da war?

Weshalb stehen die Gedanken bei der Meditation denn so im Fokus, wenn es nicht um das Denken, sondern nur um das Beobachten geht?

Sie stehen nicht wirklich bei der Meditation im Fokus, sondern vielmehr in deinem Normalzustand.

Der Normalzustand der meisten Menschen ist ein ständiges Gedankenkarussel voller Sorgen, Ängste, Erinnerungen, Fantasien und Zwänge.

Um eine Veränderung zu bewirken, muss man dort ansetzen, wo man sich gerade befindet. Man muss sich das anschauen, was dein Gefängnis ist. Dein Status Quo.

Deshalb ist ein erster Schritt stets damit verbunden, eine Trennung zwischen deinem Bewusstsein und deinen Gedanken herzustellen.

Diese dient der Erkenntnis, dass da mehr ist als nur deine "Gedankenwelt".

Sobald du fortschreitest, bemerkst du, dass diese Trennung nicht mehr notwendig ist.

Da ist dann stets ein waches, beobachtendes Bewusstsein im Hintergrund - und hier sind die Gedanken. Beides ist zugleich da, und es schließt sich nicht mehr aus.

Dann geschieht es auch normalerweise, dass die Gedanken sich wie von alleine verwandeln, und an Klarheit gewinnen. Sie sind dann nicht wie

eine wilde Herde voller Affen die unkontrolliert hin- und her springt - wie es jetzt bei den meisten Meschen der Fall ist.

Sondern sie sind aufgeräumter, freundlicher, und gelassener gewirden. Es ist dann viel leichter, auf sie Einfluss zu nehmen und sie bewusst zu gestalten.

Es wird also deshalb so viel von den Gedanken gesprochen, weil es - vorausgesetzt es geht dir wie den meisten Menschen - momentan fast das Einzige ist, was du kennst.

Die Gedanken gilt es aber nicht zu bekämpfen, oder anzuhalten, sondern zu beobachten. So, wie du es mit deinem Atem oder deinem Körper tust.

Es geht um den Beobachter, nicht um das Objekt, das beobachtet wird.

Die Gedanken kommen von ganz alleine zur Ruhe, und werden gelassener, wenn sie beobachtet werden. Das liegt daran, dass dein Wachsein aus der selben Energie besteht wie deine Gedanken.

Wenn du wach bist und beobachtest, dann verteilt sich diese Energie und kommt ins Gleichgewicht. Sie ist dann nicht mehr wie vorher bloß in deinem Verstand gefangen,

sondern sie wird auf gleichmäßige Weise verteilt. Der Verstand ist dafür dankbar und kommt sofort zu mehr Ruhe und Gelassenheit. Er war überfüttert mit deiner Energie,

deshalb hat er so getobt. Er ist froh, dass du ihn nicht mehr zwingst so viel Energie zu fressen, und sie jetzt gleichmäßiger verteilst.

Aus diesem Verständnis heraus, wird es einfacher, deine Frage zu beantworten:

Was ist der Unterschied zwischen Meditation und Konzentration?

Konzentration ist, das Wort an sich sagt es schon, die Konzentration deiner Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt.

Dies endet dann meistens in einem bestimmten Gedanken. Da es zwangsweise eine feste Form in deinem Verstand annimmt, wenn du dich "konzentrierst".

Meditation ist das Gegenteil der Konzentration. Es ist das gleichmäßige Verteilen deiner Aufmerksamkeit in dir. Es ist das Aufheben deiner Konzentration auf einen bestimmten Punkt,

oder, wenn du so möchtest: Es ist die Konzentration auf das gesamte Sein. Was wiederum gar keine Konzentration mehr sein kann, da die Beschränkungen aufgehoben werden.

Jede Konzentration braucht eine Beschränkung. Da ist etwas, was du anschaust, und alles andere wird ausgeblendet. Dein Schauen ist beschränkt. Konzentration geht also in die Enge.

Mediation dagegen, geht dagegen stets in die Weite.

Sie beginnt möglicherweise mit der Konzentration auf etwas, z.B. deinem Atem. Doch schon bald geht es in die Weite, dann spürst du plötzlich deinen gesamten Körper,

hörst deine Gedanken, du bemekrst, dass du in die Weite gegangen bist. Deshalb spricht man von "Bewusstseinserweiterung", das ist etwas Erklärbares und sehr Konkretes.

Möglicherweise ist es für dich hilfreich, einen dritten Begriff mit dazu zu nehmen. Aufmerksamkeit.

Deine Aufmerksamkeit ist etwas Neutrales, sie ist weder weit noch eng. Sobald du sie auf einen bestimmten Gedanken fokussierst, alles Andere ausblendest,

bist du konzentriert. Wenn du sie aber weitest, und auf eine entspannte Weise wacher wirst, bist du meditativ.

Eine Weitere interessante Frage dazu könnte sein;

Ist es möglich sich auf etwas zu konzentrieren und gleichzeitig meditativ zu sein?

Meine Erfahrung ist: Ja. Sehr gut sogar. Ich kann mich viel besser auf etwas fokussieren, wenn ich wach und präsent bin.

Es ist eine Frage des Bewusstseins. Aber jeder sollte seine eigene Erfahrung damit machen, anstatt das einfach so zu glauben.

Schau also, wie es bei dir selbst ist: Ist es nicht so, dass dein Denken klarer wird, fokussierter, wenn du präsent bist?

Außerdem habe ich noch eine zweite frage, die mich brennend interessiert: Das "Jetzt" ist doch so erklärbar,dass man an nichts denkt, oder?

Manchmal schafft man es ja an nichts zu denken, aber ich meine, dass die Wahrnehmung des Jetzts in diesen Situationen von ihrer Intensität her nicht am Maximum ist? Anders ausgedrückt: Wird ein Anfänger beim Meditieren wirklich das Jetzt in voller Intensität erfühlen, oder nur teilweise ? Ich weiß ,dass das Ziel natürlich ein permanenter Zustand des Jetzt ist. Dennoch frage ich mich wieso man denn nicht die volle Intensität spürt (und sei es nur für eine halbe sekunde), obwohl doch selbst ein Anfänger ,für kurze Zeit, fähig ist an nichts zu denken?

Das Jetzt ist alles was wirklich ist. Anders ausgedrückt: Alles was nicht jetzt ist, ist Inhalt deiner Gedanken. Alles was nicht jetzt ist, ist ist gar nicht wirklich.

Es ist nur für den Verstand wirklich, der es produziert.

Der Verstand bewegt sich stets in der Zeit - also in der Vergangenheit oder Zukunft. Diese allerdings sind nur in deinen Gedanken wirklich, denn es ist immer jetzt. Es wird niemals "nicht jetzt" sein.

Das, was wir also da Zukunft nennen, entspringt unserem Kopf, unseren Gedanken.

Der Vertand ist niemals im Jetzt, dein Bewusstsein ist hingegen untrennbar mit dem Jetzt verbunden.

Deshalb spielt die Gegenwart, das Jetzt, eine zentrale Rolle in diesem Kontext.

Zu deiner Frage:

Es geht nicht darum "nichts zu denken", sondern es geht um eine völlig andere Instanz in dir. Diese Instanz ist das beobachtende Bewusstsein.

Wenn dieses aktiv ist, dann nimmst du das Jetzt wahr. Wenn dieses nur schwach, und zu weit im Hintergrund aktiv ist, dann nimmst du sehr wahrscheinlich nur Zukunft und Vergangenheit wahr,

also den Inhalt deiner Gedanken.

Ist es notwendig das Denken anzuhalten?

Das ist aus meiner Sicht nicht die zielführende Frage. Diese lautet vielmehr: Nimmst du mehr wahr, als bloß den Inhalt deiner Gedanken?

Meine Vermutung wäre, dass es eine Vorstufe zu Denken bzw. Gedanken geben muss, die nur ein Fortgeschrittener wahrnimmt.

Der Grund wieso mich diese zweite Frage interessiert ist folgender: Ich habe ganz selten Tage, an dem ich einfach extrem selbstbewusst,optimistisch usw. bin . Normalerweise bin ich das nicht. Als ich vor einer Woche mit dem Meditieren wieder anfing, bemerkte ich dass ich in manchen Situationen weniger Angst habe. Bei mir ist es nämlich so: Entweder habe ich diese Angst vor z.b. Menschenkontakt und versuche ihn zu vermeiden. Oder ich habe keine Angst und freue mich aber , folglich möchte ich dann auf Menschen zu gehen. Doch in den letzten Tagen war es anders: Ich hatte deutlich weniger Angst, aber wollte trotzdem nicht unbedingt auf sie zugehen. Es war so ein Gefühl, als ob ich "niemanden brauche" und ich hatte auch nicht mehr Energie oder Enthusiasmus als sonst.

Wenn ich aber in diesem Zustand bin, der selten vorkommt, denn bin ich aber voller Lebensfreude. Ich glaube Letzteres passiert, weil ich sehr intensiv im Jetzt bin. Wie kann ich mich dann in so einer Art Abstufung befinden?

Diese Zusammenhänge bestehen tatsächlich.

Denn jede Angst ist verbunden mit einer Nichtakzeptanz des jetzigen Momentes.

Je mehr du im jetzt bist, desto gelassener bist du, und desto eher verschwindet deine Angst.

Beobachte doch einmal deine Angst! Beobachte was da tatsächlich geschieht, wenn du Angst hast! Welche Gedanken kommen dir, und welche Bilder hast du im Kopf?

merkst du deinen Widerstand gegen das was jetzt geschieht?

Und dann, versuche das Jetzt vollkommen anzunehmen. Schaue dich aufmerksam um, atme durch und sage dir:

Es ist jetzt so, wie es jetzt ist. Egal wie ich mich innerlich wende und drehe, es ändert nichts am Jetzt. Bemerkst du, wie sofort eine Gelassenheit einkehrt und die Angst anfängt, sich aufzulösen?

Lebensfreude, Energie und Enthisiasmus - ja, auch das sind Dinge, die meiner Erfahrung nach immens zunehmen

sobald du dich öffnest. Sobald du dich dem Jetzt, dem Leben und dir selbst widmest. Tatsächlich sind sie von dem Grad deines Bewusstseins und deiner Präsenz abhängig, und sie waren es schon immer.

Wenn du diesen Zusammenhang erkennst, dann hast du natürlich großes Glück: Du hast es jetzt selbst in der Hand.

liebe Grüße

DC

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Hallo frühervogel,

dein Beitrag ist etwas länger, und deshalb hinterlasse ich einen Link anstatt ihn komplett zu zitieren:

http://www.pickupfor...ost__p__1194026

zu deinen Fragen an mich:

Was ist meine Frage?

Ich weiß es nicht. Lassen sich Gefühle und Kurzzeitbeziehungen vereinbaren? Was sind deine Erfahrungen damit? Lüge ich damit nicht mir selbst und den Frauen etwas vor?

Ich finde dass die Länge einer Beziehung nicht grundsätzlich etwas über ihre Tiefe aussagt.

Ich beobachte Beziehungen die "lange" dauern, und schätze sie als sehr oberflächlich ein. Und dann sehe ich manche kurzen Begegnungen, die über die Oberfläche hinaus gehen.

Die Länge einer Beziehung oder Begegnung sagt zunächst einmal nichts über ihre Tiefe aus.

Aber:

Es ist wahr, dass man manchmal eine gewisse Zeit braucht, um in die Tiefe eines anderen Menschen vorzudringen.

Manchmal ist es notwendig, dass eine Beziehung etwas länger andauert, damit sie an Tiefe gewinnt.

Ich denke es verhält sich völlig unterschiedlich, und es macht keinen Sinn hier gültige Gesetzmäßigkeiten zu suchen, die sich auf alle anderen Beziehungen anwenden lassen. Wozu auch?

Es kommt mir vor, als suchtest du nach solchen Gestzmäßigkeiten, um sie auf deinen Fall anzuwenden und dich daran zu orientieren. Kann das vielleicht sein?

Wie wäre es damit, wenn du es selbst herausfindest? Probiere es aus! Wie ist es in deiner eigenen Erfahrung?

Kannst du in kurzen Beziehungen in die Tiefe gehen und Gefühle zeigen? Was hält dich davon ab, das zu tun?

Was bringt es dir, wenn ein anderer dir sagt ob es möglich ist? Denn dann weißt du schließlich nur, wie es bei diesem anderen ist. An deiner eigenen unmittelbaren Erfahrung verändert das nichts.

Deshalb schau bei dir selbst hin, und zwar ganz genau! Wie steht es mit deinen Gefühlen? Sind sie da? Lässt du sie zu? Ignorierst du sie?

Wie ist es bei dir?

Gehe ich mit meiner Einstellung voreingenommen auf neue Leute zu und nimmt dies Einfluss auf meine Interaktionen?

Jede Einstellung ist zugleich eine Voreingenommenheit. Wir alle haben bestimmte Einstellungen, und es ist deshalb schwierig, von wirklicher Unvoreingenommenheit zu sprechen.

Deshalb, ja, bist du sehr warhscheinlich voreingenommen, so wie jeder andere von uns auch.

Die Frage ist also nicht "ob du voreingenommen bist", sondern wie du deine Voreingenommenheuit ablegen kannst.

Falls du dich fragst wie du unvoreingenommener werden kannst, dann ist das in meinen Augen schon die zielführendere Frage.

Um unvoreingenommener zu werden, ist es notwendig dir das anzuschauen, was dich voreingenommen macht. Schaue dir deine eigenen Eionstellungen an, durchleuchte sie.

Wie lauten sie? Woher hast du sie?

Je mehr du deine Einstellungen erkennst, desto mehr befreist du dich von ihnen und versetzt dich in die Lage unvoreingenommener zu sein.

Meine Erfahrung ist: Das passiert von ganz alleine.

Dein Job ist nur, die eigenen Einstellungen ausfindig zu machen, sich ihrer vollkommen bewusst zu werden.

Manche werden dann von ganz alleine von dir abfallen, sobald dir bewusst wird: "Sie wurden mir von außen auferlegt, sie gehören nicht zu mir."

Sobald dir eine solche Erkenntnis zu einer deiner Einstellungen kommt, wirst du diese bestimmte Einstellung nie wieder vollkommen als die deine ansehen können.

Die Identidikation damit ist dann bereits aufgehoben.

Das geschieht jedoch nicht etwa indem du die EInstellung durch ein andere ersetzt oder indem, du sie auf die Probe stellst, sondern ganz einfach dadurch,

dass du sie dir gänzlich bewusst machst. Mache dir deine Einstellugnen bewusst und sehe, wie alleine schon diese Bewusstwerdung zu mehr Freiheit führt.

Probiere es aus und schaue dir diesen Effekt an, ich finde das sehr faszinierend.

Insbesondere zum Thema Liebesbeziehungen haben wir unglaublich viele unbewusste Kondiotionierungen in uns.

Ich kann dir nur empfehlen dir genau anzuschauen, woher deine Einstellungen und Vorstellungen zu diesen Themen stammen,

und was davon wirklich "deins" ist, deine eigene innere Wahrheit.

Zusätzlich führt es auch zu mehr Unvoreingenommenheit, wenn du die Realität eines jeden Menschen akzeptierst.

Erkenne, dass jeder Mensch in seiner eigenen Wahrnehmungs-Welt lebt, in seiner eigenen Welt voller Voreigenommenheit. Akzeptiere das.

Eine Voreingenommenhait ist nicht besser als die andere. Sie "ist" einfach. Stelle deine Voreingenommenheit nicht über die eines anderen, alleine das macht dich unvoreingenommener.

Erkennst du diesen Punkt in deiner Entwicklung irgendwo wieder?

Ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob man die Entwicklungen zweier Menschen überhaupt miteinander vergleichen kann.

Ganz abgesehen davon frage ich mich nach dem Zweck des Ganzen. Denn schau: Jede Entwicklung, die ihren Ursprung im Vergleich mit anderen Menschen nimmt,

hat ihren Ursprung im Grunde im anderen Menschen, und nicht in dir.

Noch wertvoller als diesen Vergleich mit anderen finde ich deshalb den Blick in das eigene Innere und in das eigene Herz, nur dort liegt die Quelle deiner Individualität,

deiner individuellen Entwicklung.

Es ist nicht etwa so, dass ich dir nicht offen diese Frage beantworten möchte. Ich hintergfrage nur deine Absicht: Wozu genau möchtest du das wissen?

Was sagt die Entwicklung eines Anderen über deine Eigene aus?

Wie schon gesagt, ich habe Schwierigkeiten damit, das mit mir zu vergleichen, zumal ich gar nicht genau weiß, was du in deiner Frage mit "diesem Punkt" meinst,

wenn du fragst ob ich diesen Punkt widererkenne.

Meinst du den Zweifel daran, dass Gefühle und Kurzzeitbeziehungen vereinbar sind? Ja, den hatte ich in ähnlicher Form einst auch.

Ich hatte früher unglaublich viele irrige Überzeugungen. Beispielsweise auch die, dass langfristige Beziehungen grundsätzlich etwas Unnatürliches und Konditioniertes wären.

Oder dass eine Art von Beziehungsführung "besser wäre" als die andere.

Letztendlich kannst du deine Einstellungen und Überzeugungen stets nur gänzlich als solche entlarven, wenn du sie dir bewusst gemacht hast.

Und wenn du sie dir bewusst gemacht hast, kannst du darüber hinaus gehen, und deine eigene Wahl treffen.

Eine Wahl, die nicht durch die Erwartungen und Glaubenssätze anderer, die du unbewusst übernommen hattest, vorbestimmt war.

Je mehr deine Wahl von Innen, von deinem Herzen aus kommt, desto mehr ist es deine eigene

Je eher deine Wahl von außen kommt, beispielsweise durch unbewusst von außen übernommene Überzeugungen, desto eher ist es eine fremde.

Eine fremde Wahl kann einen Menschen in meinen Augen nicht glücklich machen, sondern stets nur die eigene.

liebe Grüße,

ich wünsche dir viel Spaß und spannende Erfahrungen im Ausland!

Und in Kurzzeit- und Langzeitbeziehungen sowieso! ;-)

DC

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Hallo lieber Newbie4,

Lieber Dreamcatcher,

Ich habe gemerkt, wie entscheidend der Abstand von den Gedanken sein kann (Power of now). Im Jetzt zu sein, ist aber so verdammt

langweilig, der Alltag sind nur Passanten um mich herum, vorbeifahrende Autos etc. Sonst wälz ich nur "interessante" Probleme im

Kopf.

Warum sollte ich also im Jetzt sein, abgesehen davon, dass man viel entspannter ist`?

Zugegeben ich bin schon ins "schwere Problemwälzen" verliebt.

Langeweile in diesem Zusammenhang ist nur die Perspektive des Verstandes, der nach mehr Input, nach mehr Sinnesreizen und mehr Unterhaltung sucht,

diese aber nicht findet.

Wenn dir langeweilig ist, dann hast du diese Verstandes - Perspektive nie verlassen, dann verharrst du in deinen Gedanken.

Du siehst die Welt um dich herum aus der Perspektive des Verstandes, der sich unbefriedigt fühlt. Er möchte wieder weg vom Jetzt, denn es ist seine Natur,

er kann mit dem Jetzt nichts anfangen. Das Jetzt ist gegeben, es ist wie es ist, daran gibt es nichts zu rütteln.

Der Verstand aber möchte an etwas rütteln,

wie du selbst schon festgestellt hast macht das "Probleme-wälzen" einen Großteil der "normalen" Verstandesaktivitäten aus.

Du fragst "warum man im Jetzt sein sollte".

Und aus der Sicht des Verstandes ist es eine berechtigte Frage. Warum sollte der Verstand auch im Jetzt sein? Er kann es doch überhaupt nicht!

Genau das macht den Verstand ja aus:

Jeder einzelne Gedanke bezieht sich auf eine von dir erdachte Zeit, er bezieht sich nie auf das Jetzt.

Gedanklich ist das jetzt also überhaupt nicht wahrnehmbar, werde dir dessen klar. Wenn du von deinem Verstand verlangst im Jetzt zu sein,

dann verlangst du von ihm Unmögliches.

Selbst wenn du "an den jetzigen Moment" denkst, ist genannter Moment schon wieder vorüber, bis der Gedanke zu Ende gedacht wurde.

Der Verstand kann nicht im Jetzt sein, das Jetzt ist nicht den Gedanken zugänglich.

Aus der alleinigen Pespektive des Verstandes wird das Jetzt deshalb meistens langweilig sein. Im jetzt geschieht nie genug, der Verstand möchte immer nach dem neuen Reiz,

nach dem nächsten Problem suchen.

Die Frage ist: Ist da mehr als nur deine Gedanken, das dich mit dem Jetzt verbindet?

Ist da eine wache Präsenz in dir, eine Aufmersamkeit, die jenseits der Gedanken liegt?

Diese ist eine völlig neue Persopektive auf das Jetzt, es ist nicht die Gedankliche. Und aus dieser Perspektive ist es unmöglich, Langeweile zu empfinden.

Langeweile ist ein Produkt des Verstandes, der nach Input sucht, Hat er nicht genug Input, ist ihm langweilig.

Du bist nicht wirklich bewusst in der Gegenwart, wenn dir langeweilig ist. Im Gegenteil, Langeweile ist nur möglich, wenn du dich in Gedanken vom Jetzt entfernen möchtest,

wenn du nach neuen gedanklichen Inhalten suchst, die dir das Jetzt nicht bietet.

Wenn du also meinst im Jetzt zu sein, und dir ist dabei langeweilig, dann bist du nicht im Jetzt.

Dann hast du nie die gedankliche Perspektive auf das Jetzt verlassen.

Deshalb empfehle ich dir, dich in Präsenz zu üben, und deine Aufmerkamkeit jenseits deiner Gedanken zu wecken.

Nur diese macht es dir möglich "im Jetzt zu sein" - so wie ich das Buch Power of Now verstehe. Es geht um diese Aufmerksamkeit, oder auch dieses Bewusstsein.

Ist es da? Dann sprechen wir davon "im Jetzt zu sein". Wenn es nicht in dir hervorgekommen ist, und du versuchst gedanklich auf das Jetzt zu blicken,

dann hat sich diesbezüglich eben noch nichts verändert -

was auch ok ist, nur dann bist du nicht "im Jetzt" im Sinne einer Verbindung mit der Gegenwart auf Ebene des Bewusstseins.

Diese Verbindung liegt jenseits der Gedanken,

und sie ist nicht nur etwas vollkommen anderes, sie hat auch einen vollkommen anderen Effekt.

Dir wird dann wahrscheinlich sehr schnell aufallen, dass mit dieser wachen Aufmerksamkeit jede Langeweile verschwindet. Deine Frage löst sich dann von ganz alleine auf,

die Langeweile ist dann nicht mehr da und deshalb gibt es diesbezüglich dann kein Problem mehr zu lösen.

Der ganze Moment gewinnt dann an Tiefe, deine Faszination für den Moment nimmt in erheblichem Maße zu. Das Dasein wird dann schon genug sein,

es wird dir nicht mehr unvollständig oder langweilig vorkommen. Wenn das der Fall ist, bedeutet es aber nicht, dass du keine Gedanken mehr hast oder haben darfst.

Ganz im Gegenteil, sowohl Gedanken als auch genannte Aufmerkamkeit sind dann da, beide arbeiten zusammen. Der Inahlt deiner Gedanken ist dann

bloß nicht mehr so Problem-beladen, deine Gedanken werden freundlicher, klarer und reicher. Das ist das was mit deinen Gedanken pasiert, wenn du an Präsenz gewinnst.

Die Gedanken hören dann nicht etwa auf, wie viele vermuten. Sie gehen vielmehr eine Allianz mit deinem Bewusstsein ein, sie stellen sich nicht mehr quer und sie jagen dir keine Angst ein.

Warum sollte man im jetzt sein?

Ich denke dass es an jedem selbst liegt, das herauszufinden. Manche Menschen geraten an einen Punkt, an dem sie bemerken,

dass die Zeit sehr schnell vorbeizieht, und dass sie - ständig in Gedanken beschäftigt, überhaupt nicht viel vom Leben mitkriegen. Denn sie sind ja nie voll anwesend,

sondern sie wollen egal wo sie gerade sind - weiterziehen, schon woanders sein. Und sie sind auch ständig woanders, und zwar in Gedanken.

Sie widmen sich also aus dem Antrieb

heraus der Gegenwart, weil ihnen klar wird, dass nur dort das Leben stattfindet, und nirgendswo sonst. Derjenige der meistens im Kopf und woanders ist, der verpasst eben den Großteil davon.

Andere widmen sich aus sehr praktischer Überzeugung dem Jetzt - weil sie bemerken, dass sie nur dort etwas bewirken können. Weil ihnen klar wird,

dass sie in Gedanken schwebend nichts bewegen. (Zitat Tolle: "So wie der Mann, der sich als großen Schriftsteller sieht, aber noch nie ein Buch geschrieben hat")

Wiederum andere werden von einem harten Schicksallsschlag getroffen, und möchten infolge dessen sich mehr der friedlichen Seite des Lebens widmen, dem Glück,

und eben nicht mehr die Zeit mit dem Probleme-Wälzen vergeuden. Der nächste ist ein Künstler, und er hat für sich entdeckt, dass jegliche Kreativität aus der Verbindung mit dem jetzt

zunimmt, und an Power gewinnt. Er sucht diese innere Verbindung aus einem künstlerischen Antrieb.

Die Menschen haben unterschiedliche Gründe, die Frage ist: Was ist deiner?

Was ist dein Grund, weshalb du dich mit dem Thema beschäftigst? Was fasziniert dich daran?

Anderer Leute Gründe sind nicht deine Gründe. Nur deine eigenen Gründe können dich zu etwas bewegen. Anderfalls hast du überhaupt keinen Sinn und Zeck um etwas zu verändern.

Wenn es dir gut geht, du wirklich tief glücklich und zufrieden bist, ausgeglichen, mit dem Leben verbunden, liebend, schöpferisch und kreativ,

wenn du also symbolisch gesagt, aus dem Vollen schöpfst, wieso solltest du etwas verändern wollen?

Hast du also deine Gründe? Und wenn ja, welche sind das?

liebe Grüße

DC

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VIelen Dank für deine verständliche und ausführliche Antwort Dreamcatcher!

Gerade das "es geht ums Beobachten und nicht um das beobachtete Objekt" hat mir geholfen. Das war oft die Sache an der ich zum Stocken kam und dachte "schon wieder diese Wut oder Gedanken". Aber wenn man sie beobachtet, Abstand davon nimmt, kann mich sich nicht mit ihnen identifizieren. Foglich kann man sie ganz entspannt wahrnehmen ohne Widerstand zu leisten.

Auch habe ich Situationen erlebt in denen mich Menschen einfach sehr nerven und ich sie wegen Kleinigkeiten anschreien könnte. Ich dachte immer es liegt an ihnen, aber jetzt weiß ich dass ich in solchen Phasen einfach sehr reizbar bin. Davor hatte ich dies gar nicht wahrgenommen.

Wenn man nach einer besonders erfolgreichen Meditation sehr präsent ist, gibt es einige schöne Erkenntnisse. Das Problem für mich ist hier,dass ich dann eine starke Motivation habe für immer in diesem Zustand zu sein. Ich suche dann nach erneuten Erfolgen durch Meditationen. Und die Erwartungshaltung verhindert gerade diese Erfolge. Ich hoffe,dass ich ich das mithilfe deines Posts hinkriege.

Du machst echt eine klasse Arbeit! Darf ich fragen "wie weit" du bist?

bearbeitet von TheAnimal

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Hallo lieber TheAnimal,

VIelen Dank für deine verständliche und ausführliche Antwort Dreamcatcher!

Sehr gerne! Ich freue mich, dass das was ich geschrieben habe, bei dir ankommt!

Gerade das "es geht ums Beobachten und nicht um das beobachtete Objekt" hat mir geholfen. Das war oft die Sache an der ich zum Stocken kam und dachte "schon wieder diese Wut oder Gedanken". Aber wenn man sie beobachtet, Abstand davon nimmt, kann mich sich nicht mit ihnen identifizieren. Foglich kann man sie ganz entspannt wahrnehmen ohne Widerstand zu leisten.

Ja, das scheint ein ganz wesentlicher Punkt zu sein zu diesem Thema.

Seit ich vor Jahren den Beitrag "Jetzt! Denke nicht zu viel" hier im Forum geschrieben habe, wurde ich auf diesen Punkt wohl am häufigsten angesprochen.

Bis heute hat sich daran nichts geändert, dass dies das häufigste Problem zu sein scheint. Die meisten haben immer wieder damit Schwierigkeiten,

"das Denken aufzugeben", "das Ego loszuwerden", "die Gedanken zu stoppen" usw.

Das Ganze wird wirklich einfach und entspannt, sobald man versteht und erkennt, dass es darum überhaupt nicht geht.

Es geht nur um das Beobachten, um das Aufmerksam- Sein, alleine dadurch werden deine Gedanken wie von alleine geklärt. Nicht aber dadurch, dass du deine "Gedanken stoppst",

was ebenso nur ein weiterer Gedanke ist.

Ich schätze aber mitterweile auch, dass dieses Mißverständnis für den einen oder anderen sogar notwendig ist,

denn auch Widerstände sind dazu da, um eines Tages darüber hinauszuwachsen ;-)

Schließlich entsteht der Wille über das eigene Denken hanuszuwachsen wohl auch erst dann, sobald man den Wahnsinn des unbewussten Denkens erkannt hat.

Und hierzu ist ein wenig innere Auseinandersetzung damit durchaus gesund.

Ich finde es total klasse, wie toll du das auffassen kannst!

Auch habe ich Situationen erlebt in denen mich Menschen einfach sehr nerven und ich sie wegen Kleinigkeiten anschreien könnte. Ich dachte immer es liegt an ihnen, aber jetzt weiß ich dass ich in solchen Phasen einfach sehr reizbar bin. Davor hatte ich dies gar nicht wahrgenommen.

Ja, das ist sehr faszinierend, oder? Im Zustand der Identifikation kommen uns unsere unbewussten Reaktionen "normal vor", viel mehr noch,

wir nehmen sie häufig überhaupt nicht wirklich wahr. Da ist kein Raum zwischen dir, dem Beobachter, und deiner Reaktion.

Und die Reaktion an sich ist dann meistens auch noch total fremdbestimmt. Man kann sagen je aggressiver, je mehr du andere anfeindest, und sei es nur in Gedanken,

desto fremdbestimmter die Reaktion, desto weniger bist du du selbst.

Wenn man nach einer besonders erfolgreichen Meditation sehr präsent ist, gibt es einige schöne Erkenntnisse. Das Problem für mich ist hier,dass ich dann eine starke Motivation habe für immer in diesem Zustand zu sein. Ich suche dann nach erneuten Erfolgen durch Meditationen. Und die Erwartungshaltung verhindert gerade diese Erfolge. Ich hoffe,dass ich ich das mithilfe deines Posts hinkriege.

Du machst echt eine klasse Arbeit! Darf ich fragen "wie weit" du bist?

Dass du immer wieder ins Unbewusste zurückfällst, ist meiner Erfahrung nach völlig natürlich und gehört zum Prozess.

Sehe es als einen Weg an.

Laut dem was ich so höre geht es den allermeisten so, dass diese Phasen kommen und gehen, und dann immer länger werden.

Es ist wie ein Schlaf, in den du immer wieder zurückfällst, und die Wachphasen werden immer länger und intensiver

Mir selbst geht es auch so ;-) Ich bin allerdings sehr dankbar dafür, dass ich nicht mehr so häufig und so tief im unbewussten Denken "einschlafe".

Was ich auch erfahren habe ist: Es gibt meistens irgendeinen Auslöser.

Anfangs reicht schon ein bestimmter Gedanke, ein innerer Widerstand, und du versinkst vollständig in deinem Denken.

Je bewusster und wacher du wirst, desto heftigere Auslöser brauchst du, um dich von dir selbst zu entfernen und wieder unbewusst zu reagieren.

Wichtig ist auch das Vertrauen. Vertraue darauf, dass alles was du brauchst bereits in dir steckt,

und dass du nur immer wieder den Kontakt damit herstellen darfst. Und jedes mal, wenn du ihn herstellst, festigst du ihn. Selbst wenn du wieder zurückfällst,

wirst du das nächste mal schon zentrierter "zurückkommen", als zuvor.

viele Grüße

DC

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Hi zoony,

da dein Beitrag schon etwas länger her ist, nehme ich an dass sich die Situation bereits weiterentwickelt hat.

Ich möchte dennoch generell auf einige Punkte eingehen, vielleicht kannst du daraus etwas für dich gewinnen.

Hi Dreamcatcher,

ich brauche deinen Rat. Ich habe eine tolle Frau (HB 8,5) durch einen direct Approach kennengelernt und mich schon mit ihr getroffen. Wir haben miteinander beim ersten Date viel und intensiv geknutscht, nächstes treffen wird es wahrscheinlich zum Sex kommen.

Mein Ziel ist es eine LTR aufzubauen wenn nichts im Weg kommt. Ich bin besonders von ihrem Charakter beeindruckt.

Zum Problem:

Ich bin ein Beziehungsmensch. Als ich ein Date mit HB 8,5 hatte, habe ich andere Frauen mit denen sicherlich ein Lay geklappt hätte keine Beachtungen mehr geschenkt.

Ich habe diese Frauen nicht angerufen, obwohl ich gesagt habe das ich es tun werde um ein Date zu vereinbaren. Anrufen und a la "Hey ich habe kein Interesse mehr an dir" zu sagen hielt ich einfach nicht sinnvoll.

Auch habe ich keine große Lust mehr sargen zu gehen, dabei habe ich Angst PU-technisch viel schlechter zu werden.

Ich möchte einfach jede Sekunde mit ihr verbringen, sie weiterhin kennenlernen und viel Spaß haben.

Obwohl ich genau jetzt das Bedürfniss habe sie anzurufen und mit ihr zu quatschen, tu ich es nicht, da ich weiß das dies meine Attraktivität killen würde.

Menschen lieben ja das was rar ist und ich habe erst gestern mit ihr eine halbe Stunde telefoniert und ein Treffen vereinbart.

Mir reicht es nicht die Frau 2-3 mal in der Woche zu sehen.

Natürlich vernachlässige ich nicht meine Hobbys und Freunde, aber sie ist andauernd in meinem Kopf. Ich bin förmlich abhängig von ihr!

Das ist jetzt kein Einzelfall, denn ich werde in jeder Beziehung abhängig von einer Frau und kann es kaum erwarten bis sie wieder bei mir ist.

Die Abhängigkeit ist also mein Problem und ich würde gerne intensiver mein eigenes Leben leben, anstatt andauernd an sie denken zu müssen, nur weiß ich nicht wie.

Wie schaffe ich es also weniger an eine Frau denken zu müssen und sie nicht so stark zu vermissen? Eigentlich wollte ich genau aus dem Grund mir 1-2 FB's aneignen,

aber ich hab kein Verlangen daran anderen Frauen zu daten und mit denen im Bett zu landen. Außerdem denke ich das diese Abhängigkeit auch meine Attraktivität killt und dies führt zur Verlustangst und dies wiederum zu Needyness.

Mir kommt es vor als sei es die Schattenseite des Verführens und der Liebe, d.h. das man keine negative Gefühle verdrängen/verschwinden lassen kann.

was du hier beschreibst, sind die typischen Symptome dessen, was sie hier im Forum "Oneitis" nennen.

"Oneitis" ist die Bedürftigkeit nach einer anderen Person. Viel mehr noch: derjenige der darunter leidet, benötigt eine andere Person,

um sich selbst und das eigene Leben als "erfüllt" zu betrachten.

Es ist die innere Sehnsucht danach, endlich vollständig geliebt zu werden. Diese Sehnsucht wird nach außen, auf eine Frau, projiziert.

Das Paradoxe daran ist unter anderem, dass es nie zu diesem Zustand des vollständigen Geliebt-Werdens kommen kann,

denn egal wieviel Liebe und Zuneigung eine Frau dir gegenüber äußert, du wirst dich immer unvollständigg und nicht genug geliebt finden.

Da du aus Mangel an etwas handelst, findest du immer weiteren Mangel vor.

Es mag nur eine zeitweise Besänftigung dieser inneren Leere durch eine Frau geben,

jedoch nur um den hohen Preis der Abhängigkeit und der Selbstaufgabe.

Dies ist nicht nur unattraktiv, sondern es schnürt auch jeglichen schönen Gefühlen die Luft ab, und raubt der Beziehung den Raum, den sie benötigt,

um sich zu entwickeln.

Die Frau hierbei nur ein Vorwand zur Abgabe von Selbstverantwortung, für den Magel von Selbstliebe.

Frage dich in diesem Zusammenhang also:

Wann genau hast du damit aufgehört, die Verantwortung für das eigene Lebensglück zu übernehmen?

Zu welchem Zeitpunkt war das, und welche Umstände führten dazu?

Arbeite das alles auf, widme dich der inneren Leere die dich von dir selbst wegtreibt und dich in Abhängigkeit zu anderen Menschen, einer Frau, stellt.

Das was du da Liebe nennst, ist nicht Liebe sondern die Sehnsucht nach Liebe. Der Mangel danach.

In dem Wort Sehnsucht steckt auch "Sucht" drin, und es ist tatsächlich wie eine Sucht, die es zu verarbeiten und zu verantworten gilt.

Das was ich unter Liebe verstehe, ist nicht ihrer ständiger Mangel, also ihre Abwesenheit und das Hinterherrennen, das nie genug-bekommen,

sondern ein innerer Überfluss daran, ein inneres Von-sich-selbst-und-vom-Leben- Geliebtsein, das du bestenfalls auch noch mit anderen teilst.

Du teilst es, jedoch nocht deshalb weil du sonst nicht davon genug hättest,

sondern weil es im Überfluss vorhanden ist und dir Freude bereitet.

Viele Paare gleichen zwei Bettlern, die nach Liebe suchen. Wenn sie sich einander begegnen, dann stellen sie fest, dass der andere ebenso wie sie -

leere Taschen hat. Solche "Beziehungen" mögen in manchen Fällen durchaus lange andauern, sie werden jedoch keinen der Beteiligten zufrieden stellen.

Die zwei Bettler werden immer weiter versuchen einander auszunehmen, werden früher oder später anfangen einander Vorwürfe zu machen

und zu beschuldigen. Ein solches Verhältnis wünsche ich keinem.

Halter Ausschau nach deinem inneren Reichtum, begegne Frauen nicht wie genannter Bettler, der bloß nehmen und nehmen will.

sondern wie ein innerlich Geliebter, der viel zu Geben hat.

Übernehme Verantwortung für deinen inneren Reichtum. Um dies zu tun, darfst du dich zunächst mit dem inneren Mangel beschäftigen,

den du selbst erschaffen hast.

Schaue ihn dir ganz genau an, höre auf von ihm davonzurennen. Spüre hinein in deine eigene Bedürftigkeit nach dem Geliebtsein.

Nicht nur einmal, sondern viele Male. Beobachte Sie, spüre, gehe jedes mal tiefer und tiefer.

Erinnere dich: Wann hast du bereits festgestellt, dass es dir am Geliebtsein mangelt? In der Pubertät? Oder vielleicht in der Kindheit?

Wann hast du damit angefangen, die Verantwortung für das inenre Geliebt-Sein abzugeben udn vollständig auf andere zu projizieren?

Und wenn dabei Gefühle hochkommen, so lasse sie da sein.

Umarme dich, tröste dich.

Dies mag ein erster Schritt zum inneren Reichtum sein, zu einem Leben voller Liebe, innerlich so wie äußerlich.

Widme dich stets zuallererst dir selbst, liebe dich, alles andere folgt nach.

viele Grüße

DC

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Hi Dreamcatcher!

Hi zoony,

da dein Beitrag schon etwas länger her ist, nehme ich an dass sich die Situation bereits weiterentwickelt hat.

Ich möchte dennoch generell auf einige Punkte eingehen, vielleicht kannst du daraus etwas für dich gewinnen.

Ja ich hab mich weiterentwickelt, doch ob ich mich von Oneitis komplett gelöst habe, weiß ich nicht.

Viele Probleme habe ich gelöst. Z.B die Abhängigkeit spüre ich nicht mehr. Verlustängste sind keine mehr da, obwohl ich ihren sehr hohen Markwerte merke (Sie wird oft mals auf der Straße fotographiert). Dies versuche ich nicht als Problem zu betrachten, sondern ich drehe es um und denke was für ein hohen Wert ich doch hab, da sie mit mir zusammen ist. Außerdem gefällt sie mir dann noch mehr (gesellschaftliche Abhängigkeit?).

Das Problem was ich noch hab ist die Befürchtung vor dem Needysein. Es ist keine Angst mehr, aber ich bleibe sehr aufmerksam und analysiere ein wenig noch wie im damaligen "Game". Z.B. hat sie das letzte mal ein wenig geschmollt, ob das spielerisch war weiß ich nicht. Anstatt ein Freeze Out habe ich sie angefangen geil zu machen und sie dann gefickt. Dannach war sie sehr happy und sie hat gesagt, dass sie böse auf sich ist, weil sie nicht mehr böse auf mich war. Ich denke ihr hat es in dem Moment ein wenig an Liebe gefehlt. Generell denke ich das Schmollen & Streiten daraus entstehen, dass jemand sich nicht genug geliebt fühlt und deswegen halte ich von Freeze Outs in Beziehungen nichts.

Es ist ein wenig anstrengend, weil man immer so viel denken muss. Ich würde viel mehr mich zurücklehnen und die Sache den Lauf lassen, aber habe da die Befürchtung betaisiert zu werden und meinen Wert zu vergessen, ohne das ich es merke.

Hi Dreamcatcher,

ich brauche deinen Rat. Ich habe eine tolle Frau (HB 8,5) durch einen direct Approach kennengelernt und mich schon mit ihr getroffen. Wir haben miteinander beim ersten Date viel und intensiv geknutscht, nächstes treffen wird es wahrscheinlich zum Sex kommen.

Mein Ziel ist es eine LTR aufzubauen wenn nichts im Weg kommt. Ich bin besonders von ihrem Charakter beeindruckt.

Zum Problem:

Ich bin ein Beziehungsmensch. Als ich ein Date mit HB 8,5 hatte, habe ich andere Frauen mit denen sicherlich ein Lay geklappt hätte keine Beachtungen mehr geschenkt.

Ich habe diese Frauen nicht angerufen, obwohl ich gesagt habe das ich es tun werde um ein Date zu vereinbaren. Anrufen und a la "Hey ich habe kein Interesse mehr an dir" zu sagen hielt ich einfach nicht sinnvoll.

Auch habe ich keine große Lust mehr sargen zu gehen, dabei habe ich Angst PU-technisch viel schlechter zu werden.

Ich möchte einfach jede Sekunde mit ihr verbringen, sie weiterhin kennenlernen und viel Spaß haben.

Obwohl ich genau jetzt das Bedürfniss habe sie anzurufen und mit ihr zu quatschen, tu ich es nicht, da ich weiß das dies meine Attraktivität killen würde.

Menschen lieben ja das was rar ist und ich habe erst gestern mit ihr eine halbe Stunde telefoniert und ein Treffen vereinbart.

Mir reicht es nicht die Frau 2-3 mal in der Woche zu sehen.

Natürlich vernachlässige ich nicht meine Hobbys und Freunde, aber sie ist andauernd in meinem Kopf. Ich bin förmlich abhängig von ihr!

Das ist jetzt kein Einzelfall, denn ich werde in jeder Beziehung abhängig von einer Frau und kann es kaum erwarten bis sie wieder bei mir ist.

Die Abhängigkeit ist also mein Problem und ich würde gerne intensiver mein eigenes Leben leben, anstatt andauernd an sie denken zu müssen, nur weiß ich nicht wie.

Wie schaffe ich es also weniger an eine Frau denken zu müssen und sie nicht so stark zu vermissen? Eigentlich wollte ich genau aus dem Grund mir 1-2 FB's aneignen,

aber ich hab kein Verlangen daran anderen Frauen zu daten und mit denen im Bett zu landen. Außerdem denke ich das diese Abhängigkeit auch meine Attraktivität killt und dies führt zur Verlustangst und dies wiederum zu Needyness.

Mir kommt es vor als sei es die Schattenseite des Verführens und der Liebe, d.h. das man keine negative Gefühle verdrängen/verschwinden lassen kann.

was du hier beschreibst, sind die typischen Symptome dessen, was sie hier im Forum "Oneitis" nennen.

"Oneitis" ist die Bedürftigkeit nach einer anderen Person. Viel mehr noch: derjenige der darunter leidet, benötigt eine andere Person,

um sich selbst und das eigene Leben als "erfüllt" zu betrachten.

Es ist die innere Sehnsucht danach, endlich vollständig geliebt zu werden. Diese Sehnsucht wird nach außen, auf eine Frau, projiziert.

Das Paradoxe daran ist unter anderem, dass es nie zu diesem Zustand des vollständigen Geliebt-Werdens kommen kann,

denn egal wieviel Liebe und Zuneigung eine Frau dir gegenüber äußert, du wirst dich immer unvollständigg und nicht genug geliebt finden.

Da du aus Mangel an etwas handelst, findest du immer weiteren Mangel vor.

Diese Erfüllung nach der man sucht und dieser Satz "Da du aus Mangel an etwas handelst, findest du immer weiteren Mangel vor" beschreiben meine Oneitis sehr gut. Ich habe bisher noch nicht einen Satz zu Oneitis gelesen der so sehr den Nagel auf den Kopf trifft. :)

Einerseit kann ich dazu sagen, dass ich als sehr junges Kind schon daran gedacht habe, dass das wichtigste für mich im Leben die Liebe mir meiner Ehefrau sein wird und die Zeit dann mit ihr in einer eigenen Wohnung, Hochzeit usw. Zur Zeit denke ich das die Liebe und meine Persönlichkeitsentwicklung das wichtigste ist.

Das ich immer viel erwartet habe von einer Person, dass sie mir mehr Liebe zeigen soll, mehr für mich tun soll hatte ich in der Vergangenheit oft. Zur Zeit immer noch, nicht mehr so immens wie damals, aber immer noch gegenwärtig. Ich kann damit umgehen, aber es nervt mich.

Es mag nur eine zeitweise Besänftigung dieser inneren Leere durch eine Frau geben,

jedoch nur um den hohen Preis der Abhängigkeit und der Selbstaufgabe.

Dies ist nicht nur unattraktiv, sondern es schnürt auch jeglichen schönen Gefühlen die Luft ab, und raubt der Beziehung den Raum, den sie benötigt,

um sich zu entwickeln.

Die Frau hierbei nur ein Vorwand zur Abgabe von Selbstverantwortung, für den Magel von Selbstliebe.

Dies verstehe ich leider absolut nicht. Kannst du mir dieses gesamte Zitat nochmal genauer erklären?

Frage dich in diesem Zusammenhang also:

Wann genau hast du damit aufgehört, die Verantwortung für das eigene Lebensglück zu übernehmen?

Nun die Frage für mich wäre zu erst, was Lebensglück ist? Ist es das Glück im Moment? Ich weiß nur das ich mich einsam fühle wenn ich single bin und kraftvoll, glücklich und unabhängig wenn ich mit jemanden zusammen bin. Das heißt nicht das ich mit jeder zusammen kommen möchte. Ich weiß nun nach den vielen Beziehung was ich in einer Beziehung will, damit ich glücklich bin. Aufjedenfall sehe ich die Liebe als Lebensglückquelle an, aber ich vergesse nicht meinen Wert und meine Persönlichkeitsentwicklung. Wobei letzteres für mich so unklar ist. Das Einlesen hier im Forum hat geschafft das ich mich mehr verstehe und mein Potenzial mehr ausschöpfe, aber ich sehe kein große Entwicklung mehr, da ich nicht mehr weiß an was ich bei mir zu arbeiten brauch oder wie.

Zu welchem Zeitpunkt war das, und welche Umstände führten dazu?

Ich bin mir nicht sicher ob ich dir das schon beantwortet habe, falls nicht schreib mir was du genau meinst.

Arbeite das alles auf, widme dich der inneren Leere die dich von dir selbst wegtreibt und dich in Abhängigkeit zu anderen Menschen, einer Frau, stellt.

Dies ist mir auch bewusst, aber mir ist noch kein Weg eingefallen. Manche stellen in diese Leere ihre Karierre rein, ich dagegen weiß nicht wie ich dieses Glück finde, außer in einer Liebe, die einen entwickelt und schöne Elebnisse beschert.

Das was du da Liebe nennst, ist nicht Liebe sondern die Sehnsucht nach Liebe. Der Mangel danach.

In dem Wort Sehnsucht steckt auch "Sucht" drin, und es ist tatsächlich wie eine Sucht, die es zu verarbeiten und zu verantworten gilt.

Das was ich unter Liebe verstehe, ist nicht ihrer ständiger Mangel, also ihre Abwesenheit und das Hinterherrennen, das nie genug-bekommen,

sondern ein innerer Überfluss daran, ein inneres Von-sich-selbst-und-vom-Leben- Geliebtsein, das du bestenfalls auch noch mit anderen teilst.

Du teilst es, jedoch nocht deshalb weil du sonst nicht davon genug hättest,

sondern weil es im Überfluss vorhanden ist und dir Freude bereitet.

Nun diese Sehnsucht spüre ich nur noch wenn ich sie längere Tage nicht mehr sehe. Sehe ich sie einen Tag nicht mehr, vermisse ich sie zwar, aber genieße die Ziet mit anderen Dinge. Dieses Vermissen zeigt mir das sie mir was bedeutet.

"Von-sich-selbst-und-vom-Leben- Geliebtsein" redest du von Glück? Glücklich bin ich aufjedenfall zur Zeit. :)

Viele Paare gleichen zwei Bettlern, die nach Liebe suchen. Wenn sie sich einander begegnen, dann stellen sie fest, dass der andere ebenso wie sie -

leere Taschen hat. Solche "Beziehungen" mögen in manchen Fällen durchaus lange andauern, sie werden jedoch keinen der Beteiligten zufrieden stellen.

Die zwei Bettler werden immer weiter versuchen einander auszunehmen, werden früher oder später anfangen einander Vorwürfe zu machen

und zu beschuldigen. Ein solches Verhältnis wünsche ich keinem.

Also von so einem Verhältnis habe ich persönlich noch nichts erfahren, oder es ist mir nicht bewusst. Kannst du mir ein Beispiel nennen?

Halter Ausschau nach deinem inneren Reichtum, begegne Frauen nicht wie genannter Bettler, der bloß nehmen und nehmen will.

sondern wie ein innerlich Geliebter, der viel zu Geben hat.

Du meinst ich soll mehr investieren? Ich persönlich lasse mein Investment nach meiner Laune und nach dem Gefühl wie sehr ich geliebt werde richten.

Übernehme Verantwortung für deinen inneren Reichtum. Um dies zu tun, darfst du dich zunächst mit dem inneren Mangel beschäftigen,

den du selbst erschaffen hast.

Schaue ihn dir ganz genau an, höre auf von ihm davonzurennen. Spüre hinein in deine eigene Bedürftigkeit nach dem Geliebtsein.

Nicht nur einmal, sondern viele Male. Beobachte Sie, spüre, gehe jedes mal tiefer und tiefer.

Erinnere dich: Wann hast du bereits festgestellt, dass es dir am Geliebtsein mangelt? In der Pubertät? Oder vielleicht in der Kindheit?

Wann hast du damit angefangen, die Verantwortung für das inenre Geliebt-Sein abzugeben udn vollständig auf andere zu projizieren?

Und wenn dabei Gefühle hochkommen, so lasse sie da sein.

Umarme dich, tröste dich.

Ich bin mir nicht sicher ob ich das mit diesem Posting beantwortet habe. Generell fällt es mir schwer "genau" zu antworten. Oft habe ich das Gefühl, dass ich abschweife und dir nicht eine Antwort gebe, die du erwartest oder brauchst um eine Lösung mit mir zu finden.

Dies mag ein erster Schritt zum inneren Reichtum sein, zu einem Leben voller Liebe, innerlich so wie äußerlich.

Widme dich stets zuallererst dir selbst, liebe dich, alles andere folgt nach.

viele Grüße

DC

Liebe ich mich, wenn ich meinen Wert in mir sehe und mich entfalten möchte?

Ansonsten vielen lieben Dank für deine Antwort, aber ich glaube es dauert noch bis ich das genaue Probleme erkenne und eine Lösung dafür finde.

Liebe Grüße!

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Lieber Dreamcatcher,

Ich befinde mich noch auf der Schule, mache auch bereits einige Fortschritte bei den Mädels mit den Tipps hier (großes Lob an alle!!!), habe allerdings noch nicht gefunden, wie ich einen anderen Alpha am besten ablösen kann.

Beispiel:

3 Mädchen stehen um den Alpha herum und reden mit ihm. Wie kann ich nun am besten hingehen und ihn von seiner Alpha-Position "ablösen"?

Vielen Dank vorab

Flammenzunge

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Hi,

Ich befinde mich in einer Sinnkrise.

24 Jahre, Student, relativ gutaussehend, trainiert, intelligent, PU Intermediate Level, einige Zeit geübt,

einige Erfolge, aber noch viel vor mir.

Hier mein Problem:

Ich sreche mit einer HB / mit anderen Menschen.

Automatisch kommt game auf Autopilot: C+F, DHV etc. pp.

Attraction entsteht, HB's flirten mit mir.

Jetzt finde ich es unheimlich ekelhaft, was da gerade passiert.

Es kotzt mich SOWAS VON AN.

Ich DLV*e absichtlich, weil ich sehen will, ob sie MICH will.

Nein.

100%.

Sie will die Routinen. Das C+F. Sie will den coolen Typen.

Und: Sie hätte vor 3 Jahren genauso nach mir getreten, wie jedes andere Weib.

Ich finde schöne Frauen nach wie vor sexuell attraktiv.

Aber ich kann keinen menschlichen, persönlichen Respekt vor einer Person empfinden, die SO LEICHT auf SO EINE abgewrackte Routinensammlung hereinfällt.

Wenn ich approache, bin ich nichts. Nur Dreck.

C+F, DHV, PP --> Jetzt redet sie mit mir. Warum? Bin ich ein anderer geworden?

DLV --> Ich bin wieder nichts.

Es ist nicht so, dass ich nur ein OuterGame Junkie wäre.

Ich arbeite sehr viel an mir, ernähre mich gut, viel Sport, arbeite hart, lerne täglich, übe PU, mache Musik, etc.

Und wo gibt's eine Frau, die es verdient hat? Die all das sieht, annimmt, respektiert, und die vor allem selbst wert ist,

als Mensch respektiert zu werden?

Vielleicht überschätze ich mich selber, wie mir mal in einem anderen Thread geraten wurde.

Meiner Meinung nach verdiene ich eine schöne, intelligente, wache Frau die meinen Wert erkennt, und die selbst AUCH ETWAS TUT, etwas zur Beziehung beisteuert.

Was ich besonders hasse ist, dass ich als Mann so viel machen muss, um den Frauen zu gefallen, und dass einige Frauen

einfach hübsch geboren sind, gar nichts machen müssen, alles zugesteckt bekommen.

Vergleichbar mit einem Selfmade Man, der einem reichen, verwöhnten Schnösel begegnet, und denkt, wo bleibt da

die Proportion? Wo ist die Verhältnismäßigkeit?

Manchmal game ich HBs absichtlich nicht, approache sie absichtlich nicht, obwohl ich Invitations kriege.

Weil ich denke, nein, du nicht. Du verdienst mich einfach nicht. Du hast dich gerade gegenüber einem AFC verhalten

wie der letzte ARS***, also kriegst du mich auch nicht. Noch vor kurzer Zeit war ich das, den du da gerade SO FIES

hast abblitzen lassen. Warum behandelst du Menschen so unterschiedlich?

Ich nehme für mich Lektion mit, UG's erstmal als Menschen anzusehen und nicht arrogant 10km über ihnen zu stehen,

weil sie bestimmte Qualitäten nicht besitzen, auf die ich stehe.

Hilft den UG's, mir aber nicht.

Wozu das ganze?

Jetzt habe ich so viel an meiner Lebenssituation gearbeitet, so viel an meiner Persönlichkeit

verbessert. Für eine so ungeschliffene, ungehobelte, uninteressante Frau? Nein, danke.

Ich verdiene jetzt eine ebenbürtige Frau.

Wenn man mich mit einer HB, wie ich sie oben beschrieben habe, sehen würde, HB 8-9, würde man

denken "Ok, die passen zusammen".

1) Warum kriege ich nur selten (hatte durchaus schon welche...) HB 8+, die als MENSCH, als Person, als Partner

interessant sind, und die ich nicht gamen muss, sondern lieben kann?

2) PU kommt mittlerweile unbewusst "aus mir heraus".

Ich bin mir einfach bewusst, dass das nicht immer so war, und dass die Frau mich nicht mal ansehen würde,

wenn ich nicht bestimmte Sekundärmerkmale entwickelt hätte ( Alpha, etc.).

Wo beginnt MEINE Persönlchkeit und endet PU? Was von dem bin eigentlich ich?

Dreht man eine Persönlichkeit um 180 Grad, ist das dann noch der selbe Typ?

Gibt es keine Frau, die MICH lieben kann, ohne Game, als AFC?

Vielen Dank,

Memento Mori

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Gast Black Jack21

Hi DC

Ich finde es toll, dass du den vielen Kerlen hier hilfst, ich hoffe du kannst mir auch helfen.

Mein Problem:

Ich bin vor 2.5 Jahren auf die Pickup-Community gestossen. Ich hatte schon seit meiner Teeniezeit ein Problem, was mir aber erst durch PU richtig bewusst wurde und zwar:

Vielen Menschen komme ich irgendwie arrogant oder frech rüber, denn sie begegnen mir meist mit Verachtung oder sie machen sich lustig über mich und ich weiss bis heute nicht genau warum. Dies hat es mich sehr verletzt, ich hatte so gut wie keine Freunde. Während andere während ihrer Jugend mit Partymachen, Freunden oder ersten Lieben beschäftigt waren, sass ich zu Hause und zockte irgendein Spiel oder sah fern. Für mich war es irgendwie immer stets eher Arbeit anstatt Vergnügen, wenn ich mal mit Jemandem ausging, ich hatte immer das Gefühl, ich müsste mich verstellen, um dazuzugehören. Mit der Zeit entwickelte ich ebenfalls Verachtung gegenüber den Menschen, die mich verachteten, ja ich gab Ihnen sogar die Schuld für mein Versagen, für mein Alleinsein und ich tue es teils heute noch.

Als ich dann schliesslich auf Pickup im März 2010 stiess, war ich froh, endlich ein paar Leute, die die gleichen Probleme haben wie ich. Ich trat dem örtlichen Lair bei und konnte einige Freundschaften schliessen, jedoch blieb da immer noch dieses Unbehagen, mir war immer noch unwohl unter diesen Menschen. Ich ging gamen, habe bis heute etwa über 200 HBs approacht, jedoch scheiterte ich immer an der gleichen Stelle:

Ich hatte nach dem Opener schlicht und einfach nichts zu sagen, da konnte mein State noch so hoch sein, immer scheiterte ich daran. Ich hab’s sogar mit einigen Routinen probiert, aber irgendwie war das nicht mein Ding und so ging das weiter bis Jetzt.

Ich will so gerne gamen, will endlich mal ne Freundin haben, Sex, Liebe und all die tollen Sachen, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich, egal was ich auch unternehme, nicht weiterkomme.

Ich hoffe du kannst mir helfen, wäre dir echt dankbar.

Gruss

BJ21

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Lieber Dreamcatcher,

ich (17) habe ein kleines Problem.

Ich habe während der Fußball-EM eine Kellnerin (19, Deutsch-Ägypterin, aufgewachsen in der Niederlande) in einer Bar angesprochen.

Und ihr erzählt, dass ich eine Umfrage zwischen Deutschen und Niederländern im Zusammenhang mit Fußball mache und ob sie nicht Lust hätte mitzumachen.

Nachdem sie zugesagt hat, bin ich am nächsten Tag eine halbe Stunde vor ihrem Arbeitsbeginn in Bar und habe die Umfrage gemacht. Dabei kam raus, dass sie einen Freund hat und mit ihm sogar zusammenlebt. Daraufhin habe ich mir trotzdem die Nummer geschnappt und sie angeschrieben und gefragt, ob man nicht miteinander etwas unternehmen kann, woraufhin sie nicht geantwortet hat...

Vor fünf Tagen hat meine beste Freundin ihren Geburtstag in derselben Bar gefeiert, in das Mädchen erneut gearbeitet hat, welche ich angesprochen hatte.

Als ich sie bei ihrem Namen gerufen habe und gefragt habe, ob sie die Musik ändern könne, hat sie mich gefragt, woher ich denn ihren Namen kenne.

Ich hatte mich darüber gefreut, dass sie sich nicht erinnern konnte, was sich aber danach geändert hat. Sie konnte sich plötzlich an alles erinnern und hat mich gefragt, ob wir nicht zusammen etwas unternehmen sollen. (Sie hat immer noch den Freund, mit dem sie zusammenlebt) Nur sagt sie mir immer wieder, dass das kein Date sei, sondern nur auf freundschaftlicher Basis stattfinde. Jetzt habe ich ein Treffen am kommenden Montag in meinem Garten.

Ich würde gerne eine objektive Meinung deinerseits zu dieser Situation.

Vielen Dank!

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Hallo Dreamcatcher,

ich hatte dir ja schon mal geschrieben und finde,dass deine Texte wirklich gut sind vor allem weil du dich in "Neulinge" hineinversetzen kannst

Ich habe mir neulich das "Buch vom Ego"von Osho gekauft und praktiziere zudem Meditation seit mehr als 5 Wochen. Bei Osho mag ich seine gern benutzte Paradoxien, da es unlogisch klingt, aber trotzdem finde ich , ist es die einzige Möglichkeit es jemanden richtig zu erklären.Vor dieser Zeit hatte ich mal mit dem Meditieren angefangen aber bald wieder aufgehört, weil es einfach nicht ging. Ich habe herausgefunden,dass z.B. meine Atmung ziemlich flach ist und wenn ich versuche tiefer einzuatmen, fühle ich so einen Widerstand, eine Anspannung , die nicht weggehen will. Ich dachte, ich kann halt nicht tiefer atmen, aber es stellte sich heraus,dass diese Anspannung ( fühlt sich fast an wie ein Klumpen im Bauch) abschwächt und ich parallel dazu auch tiefer atmen kann. Dieser "Klumpen" ist denke ich eine Art Anstauung von unterdrückter Emotionen, die jetzt eben permanent oder fast immer da ist. Denn, sobald dieser Klumpen schwächer wird, meine Atmung tiefer hineingeht und flüssiger läuft, wird auch der Grad meines Bewussstseins größer. Also ist dieser ganze körperlicher Aspekt nur ein Indikator dafür, was in mir drinnen abläuft.

Ich meditiere seit 5 Wochen 2-3 mal täglich im Schneidersitz, und versuche nun zunehmend auch im Alltag, bewusster zu werden. Vor allem, bei großen Auslösern, also wenn ich z.b. plötzlich wütend werde, versuche ich es genau wahrzunehmen, statt mich blind davon leiten zu lassen.

Einmal vor ca. 5 Wochen hatte ich tatsächlich ein unglaublich intensives Gefühl, ich war sehr stark im Jetzt, auch wenn es nur ein paar Sekunden lang anhielt. Damals dachte ich " Wow, dieses Gefühl werde ich nie wieder vergessen" ,doch jetzt kann ich mir nicht mehr vorstellen wie intensiv das war. Zu dem Zeitpunkt wusste ich aber, das einzige Wort, das dieses Empfinden beschreiben könnte , ist "unbeschreiblich". Wie gesagt hielt es nur ein paar Sekunden, aber es hielt noch etwas in abgeschwächter Form nach. Zum Beispiel war meine Stimme tiefer und mein Kopf klarer, es war einfach so ein "So fühlt es sich also an, ich selbst zu sein"- Gefühl. Und ich kann gar nicht richtig beschreiben wie ich mich da zu diesem Zeitpunkt verändert hatte, eigentlich war da ja keine Veränderung. Ich bin einfach nur tiefer in mein Wesen vorgestoßen und trotzdem kann ich es so schlecht beschreiben, es fühlt sich einfach so natürlich an , so selbstverständlich. Und da dachte ich einfach nur " Danke. Danke , an all die, die mir zur Meditation geraten haben."

Was ich nach genug Lesen der Thematik, noch nicht verstehe, ist Folgendes :

1) Osho meint ja der moderne Mensch hat sich zu stark verändert, um von der stillen Mediation nennenswert zu profitieren bzw. das es viel zu lange dauert, bis man Verbesserungen sieht. Sind diese dynamischen Meditation notwendig? Ich verstehe,das keine Technik eine Voraussetzung sein kann, aber sind die restlichen Meditationen einfach zu uneffektiv für uns (mich) geworden?

2) Osho meinte auch einmal,dass nur ein Mensch der viel gelitten hat, wirklich vom Herzen lachen kann. D.h. nur jemand der viel gelitten hat, kann wirklich sehr bewusst leben?!

3) Immer wenn ich stark meditativ bin, ist es einerseits ein sehr schönes Gefühl, aber gleichzeitig ist da auch eine Angst, die genauso intensiv ist. Es fühlt sich an wie die Angst vor dem Glücklichsein, und ist von der Intensität her, vielleicht fast schon eine Todesangst. Es ist also auf jedenfall sehr paradox. Ist dieses Empfinden,diese Angst, ein nötiger Teil auf meinem Weg?

Ist zwar etwas mehr geworden, aber über eine Antwort würde ich mich freuen. Hoffe, dass du mir helfen kannst.

Liebe Grüße,

TheAnimal

bearbeitet von TheAnimal

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Lieber Dreamcatcher.

Hi erst ein mal. Ich hab deinen Thread gelesen "Jetz! denke nicht zu viel."

in dem Thread hast du ein paar Übungen beschrieben und ich finde das alles auch sehr einleuchtend.

Doch jetzt zu meinem eigentlichen Problem.

Irgendwie funktioniert das bei mir nicht, ich drifte ständig in Gedanken herum und bekomme mein Kopfkino/Verstand/Hirnwich´s einfach nicht in den Griff.

Ich kann mir selber nicht erklären warum weshalb oder wie, aber es ist eben einfach so, was mir desöfteren die Laune verdirbt.

Pu-technisch kann ich mich nicht beklagen, auch wenn es zurzeit eher schleppend läuft, aber gut das wird schon wieder.

Wenn ich mich darum bemühe nichts zu denken, dann verspanne ich mich mental extrem. In einem Set eher kontraproduktiv.

Ich hoffe du verstehs´t meine missliche Lage.

Ich hab´s auch schon mit satsang´s entspannung´s mp3 probiert, aber ja... scheinbar bin ich imun für meditation und etc.

Ich wäre dir für einen Rat sehr dankbar.

Gruß.

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Lieber Dreamcatcher.

Hi erst ein mal. Ich hab deinen Thread gelesen "Jetz! denke nicht zu viel."

in dem Thread hast du ein paar Übungen beschrieben und ich finde das alles auch sehr einleuchtend.

Doch jetzt zu meinem eigentlichen Problem.

Irgendwie funktioniert das bei mir nicht, ich drifte ständig in Gedanken herum und bekomme mein Kopfkino/Verstand/Hirnwich´s einfach nicht in den Griff.

Ich kann mir selber nicht erklären warum weshalb oder wie, aber es ist eben einfach so, was mir desöfteren die Laune verdirbt.

Pu-technisch kann ich mich nicht beklagen, auch wenn es zurzeit eher schleppend läuft, aber gut das wird schon wieder.

Wenn ich mich darum bemühe nichts zu denken, dann verspanne ich mich mental extrem. In einem Set eher kontraproduktiv.

Ich hoffe du verstehs´t meine missliche Lage.

Ich hab´s auch schon mit satsang´s entspannung´s mp3 probiert, aber ja... scheinbar bin ich imun für meditation und etc.

Ich wäre dir für einen Rat sehr dankbar.

Gruß.

Ich glaube er würde dir sagen: Akzeptier es, du darfst dich darin üben und "siehe was passiert".

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Guten Abend Dreamcatcher,

ich mag deinen Thread hier sehr, von allen Mitgliedern in diesem Forum kann ich mich am meisten mit deiner Persönlichkeit identifizieren und u.a deine Konzepte funktionieren am besten bei mir.

Ich hoffe du kannst mir bei meinem Dilemma helfen: Wie die meisten hier betreibe ich Persönlichkeitsentwicklung und hatte vor Kurzem einen richtigen Durchbruch. Ich bekam ein starkes Identitätsgefühl, das sehr stark mit einer Lebensmission einher geht und sich richtig anfühlt. Noch wie war ich dankbarer für mein Leben. So weit, so gut.

Da sich die Interessen überschneiden, las ich neulich interessiert ein Psychologiebuch, dachte mir "wow, ein Fach wie geschaffen für mich".

Ich liebte die Inhalte und laß gerne darüber, doch es hat mich richtig traurig gemacht. Ich wusste zwar schon vor dem Studium einiges , doch nun wurde gnadenlos das Leben objektifiziert und rational runtergebrochen. Das Leben und meine eigene Identität wurde entmystifiziert. Gerade formt sich meine Persönlichkeit, ich fühle mich total wohl in meiner Haut und jetzt wird mir beigebracht, ich bin eine Einbildung der elektischen Wechselwirkung meiner Nerven, die entstanden ist als ein Produkt der Prägung von Umwelt und Genetik, ich bin gar nicht real und schöne Schicksalsschläge sind statistische Zufälle. Ich fühle mich weniger Einzigartig. Mir fällt es schwer sich an etwas zu erfreuen ohne dass mein Verstand dazwischen geht und es wissenschaftlich rationalisiert. Schicksal,Liebe, Freude, Hoffnung, alles molekulare Wechselwirkungen und Illusionen?

Ein Dilemma, ich bin mir sicher ich könnte mit dem Studium beruflich Wände einreißen, habe konkrete Ideen, doch ich habe richtig Angst davor, dass ich am Ende wie ein Zombie durch die Welt gehe und das "Mensch sein" sehr objektiv betrachte. Sich dem Ganzen stellen und hoffen sich zu gewöhnen oder Abstand nehmen? Denn irgendwie gibt es hier kein zurück, wenn man es einmal weiß, dann überträgt man das auch irgendwie auf sich selbst.

Was zur Hölle ist hier passiert? Kannst du mir helfen?

Danke sehr im Voraus.

M.

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