puadavid

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  1. Hey Sam, auch dir ein Dankeschön für den motvierenden Post. Ich werd auf jeden Fall am Ball bleiben. 🙂
  2. Der Zeitraum ist insofern relevant, als dass du nicht zu viel nachdenken sollst. Dieses "irgendwas hinschreiben" ist auf jeden Fall die richtige herangehensweise. Zu morgens und abends durchsuch mal den Thread hier ein bisschen, da wurde schon viel zu gesagt. Die Satzergänzungsübungen sind der Kern des Buches und sehr wichtig. Aber die müssen quasi aus deinem Unterbewusstsein rausflutschen. Probier einfach noch ein bisschen weiter und schreib wirklich irgendwas, das dir durch den Kopf geht.
  3. Nur ein kurzer Tip hierzu, weil ich wenig Zeit habe: Aktivität schafft Motivation für mehr Aktivität. Wenn dir langweilig ist und du gleichzeitig nicht den Hintern hochkriegst, um an deinen Zielen zu arbeiten, versuch dich zu klitzekleinen Schritten zu zwingen. Wenn das erfolgreich ist, bekommst du Motivation für den nächsten Schritt etc. Nutz die Zeit! Wie du schon sagst: Fahr mal in ne andere Stadt, laber fremde Leute an, frag nach dem Weg, nach Sehenswürdigkeiten, halte Smalltalk mit Verkäufern, etc. Und geh mal alleine in nen Club. Setz dir kleine Ziele, zum Beispiel anfangs nur, ein Getränk zu trinken, eine halbe Stunde zu tanzen oder mit einer Person zu reden, was auch immer sich für dich machbar anfühlt. Mir hat Models auch gut gefallen. Vielleicht hilft dir auch "Sanfte Selbstbehauptung", davon bin ich zurzeit begeistert.
  4. @Riddik76 danke für den langen Post und die aufbauenden Worte! Das hilft mir wirklich sehr. Bevor ich ins Bett gehe, noch ein Mini-Fieldreport. Ich war derweil heute auf einer Party und habe dort ebenfalls festgestellt: Ja, es hat sich etwas verändert. Ich kannte ca ein Viertel der Partygäste und hatte direkt von Anfang an Spaß. Es ist mir leicht gefallen, mich nicht nur an irgendwen ranzuhängen, sondern selbst aktiv Spaß zu haben. Ich bin von Anfang an zwischen den Leuten und Gruppen hin und her, hab auch Fremde in die Gespräche einbezogen, mit Freunden rumgeblödelt. Und obwohl (oder vielleicht gerade weil) ich nicht trinke, hab ich von Anfang an Quatsch gemacht, den sich andere erst später besoffen trauen. Mir sind Situationen aufgefallen, die mir früher unangenehm waren und ich hab super darauf reagiert. Als mich und den Rest vom Tisch jemand zuzulabern anfing, hab ich ihn immer wieder unterbrochen, Scherze gemacht, vom Thema abgelenkt oder mit lustigen Nachfragen aus der Fassung gebracht. So konnte ich die Gesprächsführung übernehmen, den Laberfluss abwürgen und gleichzeitig eher stille Personen am Tisch einbeziehen, die sich sichtlich gefreut haben, auch mal zu Wort zu kommen. Wie das manchmal so ist, haben zwei Freundinnen mir zu Beginn schon von einer Freundin erzählt, die sie mir vorstellen wollten, "weil die ja auch single ist". Finde ich eigentlich ganz nett solche Situationen. Irgendwie kam es dazu aber nicht und als eine meiner Freundinnen mit der besagten Freundin zusammen stand, bin ich dann einfach irgendwann hin mit den Worten "Hey ..., du wolltest mich doch deiner Freundin vorstellen." Danach haben wir erstmal lange in der Gruppe gestanden und geredet. Ich hab leicht geflirtet, aber es gab lange kein Kino, wir standen nichtmal nebeneinander. Ich hatte viele Gedanken a la "Wie kann ich jetzt weitereskalieren?" und so, hab mich aber selbst ermahnt, einfach mal zu entspannen und mich nicht so verrückt zu machen. Irgendwann standen wir nebeneinander und ich hab ganz leichtes Kino gefahren, während ich mich immer wieder für ein paar Minuten ganz auf sie konzentriert habe und danach wieder auf die Gruppe. Irgendwann saßen wir nebeneinander und ich hab immer noch sehr leichtes, unschuldiges Kino gemacht, aber so langsam kam eine gewisse Verbindung zustande. Die habe ich genutzt, um sie zu isolieren und dort relativ schnell zum KC übergeleitet. Am Ende haben wir noch ein bisschen "gefummelt" und ich glaube, wenn die Logistik nicht so extrem garnicht gepasst hätte, wäre auch ein FC drin gewesen. Das weiß man natürlich erst zu 100%, wenn man es probiert, aber ich hatte ein gutes Gefühl. Das lustige ist, ich war so oft unsicher, wie ich weitermachen soll, dass sich alles bis zum KC total holprig angefühlt hat und irgendwie nach "mehr Glück als Verstand". Aber es hat funktioniert. Und wenn es beim nächsten Mal wieder nicht funktioniert, denke ich mir einfach: That's the game. Achja, noch was, das ich mittlerweile gelernt habe: ESKALIEREN! 😄 Also wirklich öfter war der Moment einfach da, wo ich dachte "Kann ich das jetzt machen? Wird sie das zulassen?" und dann direkt im Anschluss dachte "Es ist völlig in Ordnung, das einfach auszuprobieren. An ihrer Reaktion sehe ich dann, ob es in Ordnung war."
  5. Nachdem ich gestern noch viel gegrübelt habe und ein paar Mal mehr das Gefühl hatte, nicht aus mir rauszukommen, hatte ich eben folgenden Traum, der mein Gefühl in RIchtung Pickup gut beschreibt: Ich war mit meinem Bruder (Natural) abends feiern. Wie immer beim Feierngehen, war ich unsicher, ängstlich, eingeschüchtert. Zwischen den hübschen Frauen und mir bzw zwischen allen Menschen und mir war diese unsichtbare Mauer, die ich aus dem richtigen Leben kenne. Es war mir nicht möglich, zu irgendwem Kontakt aufzunehmen. Ich hab mich einsam und machtlos gefühlt. Dann sind wir doch mit einer hübschen Frau ins Gespräch gekommen. Ich hab versucht attraktiv zu sein, mit allem was ich hier gelernt habe. Allerdings kam das gekünstelt und needy rüber. Mein Bruder hat sie dann einfach abgeschleppt. Ohne jegliche Mühe. Hinterher hat er mir gesagt, ich solle teurere Klamotten anziehen, dann würde das mit den Frauen schon klappen. Ich bin darüber sehr wütend geworden und hab ihm gesagt, er solle nur mal 1-2 Jahre warten, dann würde ich die ganzen Frauen abschleppen. Ja, dieser Traum beschreibt es ganz gut. Ich fühle mich ohnmächtig und hab nicht das Gefühl, dass ich weiterkomme. Gleichzeitig belastet es mich stärker, als es das vielleicht sollte. Immerhin spreche ich in der echten Welt mit Fremden, habe Sex und erlebe schöne Sachen. Meine Laune wird in den letzten Tagen täglich schlechter. Ich weiß nicht, ob ich das Tal schon erreicht habe. Ich hoffe es. Ich dachte eigentlich, ich mache gerade genau das richtige, um mich mal wieder besser zu fühlen. Stattdessen ging es nach kurzem hoch steil bergab.
  6. Knapp zwei Wochen versuche ich jetzt, mein Leben einfach ohne Druck zu genießen und auch Pickup nicht mehr so ernst zu nehmen. Was ist das Fazit bisher? An sich fühle ich mich gut. Ich habe viel (!) mehr unter Menschen gemacht als sonst. Ich war im Freibad, im Fluss, auf einem Festival, hab viel draußen Sport gemacht, ernähre mich besser. Ich hab sogar meinen Job etwas schleifen lassen (eigentlich negativ, aber in meinem Fall würd ich das als positive Entwicklung sehen, weil ich den Job normalerweise zu ernst nehme). Ich hab viel gelesen, unter anderem "Sanfte Selbstbehauptung", was im Moment mein Favorit ist und wovon ich vieles im Alltag und Beruf schon anwenden konnte. Ich hab plötzlich wieder mehr Konflikte in meinem Leben, aber ich gehe souveräner damit um. Eigentlich weiß ich gar nicht, ob ich mehr Konflikte habe oder ob ich sie nur weniger unter den Tisch kehre. Hab außerdem noch ein paar andere Bücher gelesen. Über die Big Five zum Beispiel. Aber auch Romane, Bücher über Kommunikation und feministische Texte. Ich les wirklich gerne, wenn ich mir mal die Zeit dazu nehme. Sex habe ich auch weiterhin regelmäßig. Ich hätte gerne mehr, oder zumindest mit mehr verschiedenen Frauen. Ich wär gern ein Player. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Ich hatte viel Kontakt mit Frauen, die für Sex infrage kommen. Grade fallen mir auf Anhieb 3 Stück ein. Ich wollte mich aber nicht stressen und hab deshalb zwar geflirtet, aber bin kaum aus meiner Comfortzone raus. Bei einer habe ich bis nahe an Sex eskaliert, aber es nach einem Block einfach dabei belassen, bei den anderen nur leichtes Kino. Hab ein bisschen Angst vor der Friendzone... die gute alte Friendzone. Es gibt wahrscheinlich wenig, das einem rAFC soviel Angst macht wie die Friendzone. Schön und gut, aber ich hab trotzdem gerade keine Lust total unkalibriert zu eskalieren. Ich mach es lieber so, wie es sich gut anfühlt, ab und zu mal mutig sein und einen Schritt in die richtige Richtung machen. Entweder das reicht oder nicht. Es wird eine Phase kommen, in der ich wieder aktiver PU betreibe und dann approache ich erstmal wieder regelmäßiger, lerne schneller mehr potentielle Frauen kennen, dann bin ich auch weniger needy, kann mehr rumexperimentieren, etc. Fällt mir grade so auf: Ich hab ja ein bisschen Angst or sozialen Situationen. Dazu zählen nicht nur Partys, abends weggehen, alte Freunde treffen, Familientreffen, Frauen ansprechen, neue Leute kennenlernen, sondern auch und besonders Dates mit anderen Frauen. Jedes Mal wenn ich ein Date habe, hab ich vorher richtig Schiss davor. Gibts da wirklich keinen anderen Weg als ganz viele Dates haben um sich dagegen abzuhärten? Hängt das auch mit meinem schwachen Selbstwertgefühl zusammen? Oder gibts einfach auch Leute, bei denen die Komfortzone nunmal sehr langsam wächst? Über praktische Tipps bin ich sehr dankbar, denn mir fällt auch in anderen Lebensbereichen auf, dass ich sehr lange brauche, um mich gegen beängstigende soziale Situationen abzuhärten. Ich halte zum Beispiel beruflich Schulungen. Die ersten 10 oder so waren im Vorfeld der Horror, obwohl die Schulung selbst schon kein Problem mehr war. Und ich bin immer noch jedes Mal ein bisschen nervös, wenn ich eine Schulung halte. Ich frag mich manchmal, ob einfach nur in die Situation zu gehen, zu wenig ist. Zum Beispiel wenn ich abends in die Stadt gehe: So lange ich es nicht schaffe, in der Situation entspannt zu sein und mich wohlzufühlen, kann ich mich noch so oft dazu zwingen, es wird einfach nicht besser. Derweil halte ich nach wie vor Smalltalk mit Fremden. Das könnte mir noch mehr in Fleisch und Blut übergehen, aber immer wenn ich dran denke, tue ich es. Heute im Fitnessstudio sogar mit einer echt heißen HB. Ich hab sie zwar angesprochen, aber ich will es nicht als Approach bezeichnen, denn es war nicht flirty und ich hab auch keinen Close versucht. Einfach nur ansprechen und smalltalken. Ihr könnt euch vorstellen, dass mir das bei einer HB trotzdem nicht leicht gefallen ist. Also es hat mich durchaus angemessene Überwindung gekostet. Ich fühle mich sehr erschöpft. Ein bisschen melancholisch. Müde. Traurig. Ich muss heute viel an meine Ex-Freundin denken, die ich zuletzt vor ca zwei Jahren gesehen habe. Kein guter State. Frag mich wieso. Ich hab in letzter Zeit viele alte Bekannte wieder getroffen, das könnte das Melancholische erklären. Aber vieleicht bin ich auch einfach erschöpft von so viel Aktiviät unter Menschen, schließlich bin ich eigentlich sehr introvertiert. Vielleicht ist es auch ganz unspektakulär das Wetter. Heute ist der erste Tag seit Ewigkeiten, an dem mein Schlafzimmer auf 26° abgekühlt ist. Ich merke aber auch, dass ich mich ein bisschen haltlos fühle. Normalerweise neige ich dazu, mir immer klare Pläne zu machen, Ziele zu setzen, sehr gewissenhaft meinen Alltag anzugehen. Ich bin nicht gut darin, einfach loszulassen und mich fallen zu lassen. Deshalb nagt es jetzt schon an meinem Hinterkopf: "Entwickelst du dich eigentlich weiter oder verschwendest du gerade nur Lebenszeit?", "Wann hast du eigentlich mal wieder vor, auf der Arbeit richtig ranzuklotzen?", "Vom Chillen in der Sonne wirst du auch nicht flachgelegt.", "Du bist jetzt 30 Jahre alt und machst immer noch alle 2-3 Jahre was komplett anderes. Willst du jetzt schon wieder dein ganzes Leben umschmeißen, damit du dann wieder in einer fremden Stadt mit neuem Beruf einsam sein kannst und melancholisch auf die ganzen anderen Lebensstationen zurückblicken kannst?", "Wann willst du endlich mal das aus deinem Leben machen, was dich wirklich erfüllt?", "Chill nicht so viel. Du hast den aktuellen Job (vor knapp zwei Jahren) angenommen, um wieder auf die Beine zu kommen, deine inneren Probleme anzugehen und dann mit gestärktem Selbstwertgefühl endlich dein Ding zu machen. Stattdessen drehst du dich in deinem Hamsterrad. Arbeit, Fitness, Entspannung... eigentlich prokrastinierst du nur." Bzgl Pickup hab ich übrigens mal überlegt, ob das BNFB was für mich wäre. Irgendwie erscheint mir das besser als das DJBC oder "einfach wieder approachen".
  7. Mach mal ein halbes Jahr den MM-Newbie-Drill: Drei Sets pro Stunde, vier Stunden pro Tag, vier Tage in der Woche. Sind 3x4x4x26 = 1248 Sets. Wenn du runde Zahlen magst, mach 1000 Sets. Wenn du dann noch keine spürbare Verbesserung merkst, funktioniert Pickup bei dir nicht. Du kannst ja die ersten paar Hundert Sets ein bisschen rumprobieren, dann findest du schnell das für dich am besten passende Game. Mach zB mal 50 Sets Daygame und 50 Sets Nightgame. Dann weißt du wahrscheinlich schon, was dir besser liegt.
  8. Hab mich am Samstagabend kurz in die Stadt gezwungen. Das einzige Gespräch mit einer Gruppe Frauen enthielt vielleicht zwei Sätze von mir und war von einem angetrunkenen Kumpel geopent, nicht von mir. Ich bin frustriert und gestresst und in dem State mach ich alles eher noch schlimmer, wenn ich mich zu was zwinge. Ich leg die ganze Sache auf Eis. Das heißt, ich treffe mich ja nach wie vor regelmäßig mit einer F+. Ich hab auch in den nächsten Tagen noch ein Date. Aber ich muss einfach mal runterkommen. Endlich mal wieder durchatmen und entspannen und mal wieder kleinere Schritte gehen. Das heißt Smalltalk halten, Konversationsskills weiterentwickeln, durchsetzungsfähiger werden, unter Leute gehen, Social Circle erweitern, mal wieder ein paar Sachen einfach für den Spaß machen und nicht nur der Persönlichkeitsentwicklung oder PU wegen. Da ich sowieso zurzeit nicht approache, werd ich mich die nächsten Wochen auch damit nicht mehr unter Druck setzen. Ich hatte ja schon früher festgestellt: Wenn man gut drauf ist und viel unter Leuten, ergibt sich viel von selbst. Und das muss für die nächsten Wochen reichen.
  9. Das ist in der Tat ein Problem. Die Leute sind hier nicht so kontaktfreudig. Bzw Problem ist vielleicht übertrieben. Aber wenn man das erstmal gecheckt hat, kommt so eine Erkenntnis: Man lernt normalerweise keine fremden Leute auf der Straße kennen, wenn man sie nicht anspricht. Immer dieses "Das kommt bestimmt hier und da her aus der Kindheit." 😄 Das ist doch irrelevant. Du hast Angst, fertig. Was kannst du dagegen machen? Leute, die wie aggressive Kleinkriminelle aussehen, kannst du einfach auslassen. Denke, dass es selbst in FFM noch andere Menschen gibt. Oder schau mal, ob du ein paar solche Leute kennenlernen kannst, dann merkst du auch, was in solchen Kreisen so für Umgangsformen herrschen und verlierst auch ein bisschen Angst davor. Was normalerweise auch hilft ist ein selbstsicheres Lächeln. Du fühlst dich wohler und dein Gegenüber weiß, dass du ihm nichts böses willst. Böse in die Augen starren löst bei manchen Leuten halt auch Beissreflexe aus. Btw: Ich halte es immer für sinnvoll, im eigenen Viertel ne gewisse Verankerung zu haben. Also dass man ein paar Nachbarn kennt, ab und zu Smalltalk mit Ladenbesitzern hält, etc. Dann geht man auch ganz anders durch die Straßen. Und wenn dann ein Rotzlöffel mit Gucci-Tasche wirklich Streit machen sollte, ist es beruhigend wenn in Hörweite ein halbes Dutzend Leute sind, die wissen dass du korrekt bist und im Ernstfall einschreiten. Ist doch super. In Krisen wächst man! Zu wissen, das dir dein Leben aktuell nicht gefällt, ist schonmal ein wichtiger Schritt. Ich würd dir auch raten, das gar nicht weiter kaputtzugrübeln. Klar, analysieren ist gut. Aber Probieren geht vor Studieren. Und tatsächlich sind es häufig gar nicht so sehr die äußeren Umstände, sondern mehr das "mit wem" und "mit welcher Einstellung". Also klar, auch andere Bereiche können scheiße sein und da sollte man auch nicht zu lange aufs falsche Pferd setzen. Aber man sollte auch nicht anfangen, sein ganzes Leben umzukrempeln, wenn eigentlich Einsamkeit das Problem ist. Also von daher: Bist schon auf dem richtigen Weg. Verbring einfach nicht zu viel Zeit allein. Das ist Gift für den Kopf. 😉 Gruselig, oder? Mein Leben sieht an manchen Tagen tatsächlich so aus. Nur dass ich nach der Arbeit trainiere. Aber an anderen Tagen ist es dann doch Aufstehen, Arbeiten, Trainieren, am Computer rumhängen, Schlafen. Oder am Wochenende zocken statt mit Freunden verbringen. Gibt da genug Ansatzpunkte und die wird es auch bei dir geben. Wenn du zu wenig soziale Kontakte hast, sieh einfach zu, dass du möglichst viele deiner Lebensbereiche nicht allein verbringst. Letzteres könnte auch für immer dauern. Wie gesagt, da würde ich weniger grübeln und mehr ausprobieren. Wie man wirklich glücklich wird, kann ich dir nicht sagen, denn das bin ich auch nicht. Aber ich kann dir eins raten: Versuch nicht alles auf einmal. NoFap zum Beispiel. 😉 Konzentrier dich aufs wesentliche und scheiß auf den Rest. Pornos würde ich an deiner Stelle zwar auch nicht gucken, aber sobald du regelmäßig Sex hast, wirst du eh weniger Bock auf Pornos haben.
  10. Schön von dir zu lesen. Meine Meinung zu hoch und tief: Wenn du drei Dates hast und eins davon sogar mit FC, dann kannst du dein Bootcamp getrost mal vernachlässigen. 😛 Im Ernst: Auch dein Tag hat nur 24 Stunden und es war doch ne super Woche! Deine 1-Date-Policy versteh ich übrigens nicht. Bzw ich verstehe nicht wieso.
  11. Manchmal frage ich mich, ob ich nur grade ein tief habe, oder unterm Strich einfach noch keine Fortschritte gemacht habe. Ich bin immer noch total abhängig von Zuneigung von außen und dadurch hab ich Angst vor Abweisung. Ich fühle mich immer noch einsam. Mein Freundeskreis ist klein und ich krieg das kaum ausgebaut. Ich bin total gestresst. Während ich mir jetzt auf der Arbeit weniger Druck mache, stresse ich mich wieder total mit Sport, Ernährung, Persönlichkeitsentwicklung, und damit, dass ich grade nicht aktiv Pickup mache. Ich hab nach wie vor Angst vor sozialen Situationen. Ich spreche wenig mit Fremden, gehe Anlässen aus dem Weg, wo Menschen sind, gehe Gesprächen aus dem Weg. Ich muss mich immer dazu zwingen. Ich bin wenig dominant in Gesprächen. Auch nicht lustig oder unterhaltsam. Meine Gespräche verlaufen meist langweilig. Es kostet mich viel Energie, Gespräche aktiv mitzugestalten. Und wenn ich es nicht tue, ist es total unbefriedigend. Als wär ich nicht zu spannender Kommunikation fähig. Wenn ich mit anderen unterwegs bin, hab ich Angst vorne zu gehen, weil ich immer denke, ich bin irgendwann alleine. Normalerweise gehe ich deshalb gerne immer hinten. Ich fand das früher irgendwie Alpha, weil ich die ganze Gruppe im Blick behalte und auf alle aufpasse. Aber mittlerweile frage ich mich, wieso ich so eine Angst davor habe, allein gelassen zu werden. Keine Frage: Genau das kann passieren. Also wenn ich vorweg gehe, interessiert sich die Gruppe nicht dafür, wo ich hingehe. Ich gehe vielleicht aus meiner Sicht vorweg, aber die Gruppe sieht es wohl eher so, dass ich mal kurz irgendwohin gehe und schon wiederkommen werde. Ich hab Gruppendynamiken noch nie so richtig verstanden, bzw solche Dinge haben mich schon früher genervt. Genauso wie dieses jemanden was Fragen und einfach keine Antwort kriegen. Ich hab es nie verstanden und hatte immer das Gefühl, andere respektieren mich nicht. Deshalb hab ich es irgendwann vorgezogen, lieber mehr Zeit alleine zu verbringen. Ich merke immer wieder, dass ich mich in Gruppen sehr unwohl fühle und es nur besser wird, wenn ich mich mit 1-2 Leuten von der Gruppe etwas abgrenze. Wie komme ich aus dem ganzen Teufelskreis raus? Ich will nicht mehr ständig gestresst sein. Und ich hab auch keinen Bock mehr, so viel Zeit allein zu verbringen. Ich will unter Menschen sein und mich unter Menschen wohlfühlen. Ich will Spaß haben und andere zum Lachen bringen und mich mit anderen auch einfach wohlfühlen. Naja, genug geheult. Mein Inner State ist ziemlich scheiße in den letzten Tagen. Vielleicht bräuchte ich nur mal wieder Sex, mehr Schlaf und ein paar positive Erlebnisse unter Menschen. Und wie ich weiter komme weiß ich ja auch: Weiter dran arbeiten. Immer wieder den sozialen Situationen stellen, analysieren, besser werden. Ich fühl mich nur so energielos. Und das Karussel dreht sich schon seit so vielen Jahren. Wieso schreibe ich eigentlich einen total langen Post im Forum, wenn ich einsam und gestresst bin, anstatt meine Stressfaktoren im echten Leben anzugehen und unter Menschen zu gehen?
  12. Tja Leute. Bin Dienstag spät von der Arbeit gekommen und hatte mich noch mit einem Freund auf ne Shisha verabredet. Immerhin saßen wir draußen und ich hab einem vorbeigehenden Typen irgendwas gesagt. Weiß schon gar nicht mehr was. Aber war lustig und er hat gelacht. HBs sind keine vorbeigelaufen. Danach ging es direkt ins Bett. Mittwoch wollte ich unbedingt nach der Arbeit noch in die Sonne und unter Menschen. Hab mit ein paar Bekannten geredet, die draußen rumhängen wollten, aber irgendwie hatte ich nicht so richtig Lust auf die, also bin ich alleine mit dem Fahrrad los. Erst wollte ich mich einfach irgendwo ans Wasser in die Nähe von Leuten setzen oder legen und nach Riddik-Methode ein Gespräch anfangen. Als ich dann unterwegs war, haben mir aber mal wieder die Eier gefehlt und ich hab lieber ne Fahrradtour in der Abendsonne gemacht. Immerhin hab ich noch nen Typen angesprochen, der Sport am machen war und mich mit ihm über den Sport unterhalten. Wenn man einen Schritt nicht direkt schafft, muss man halt was einfacheres machen. Und Fremde ansprechen fällt mir ja nach wie vor nicht leicht. Gestern hab ich über 6 Stunden und heute ca 5 Stunden im Zug gesessen, weil ich heute morgen einen Kundentermin hatte. Das heißt, viel Freizeit hatte ich nicht. Gesprächsmöglichkeiten im Zug hatte ich genug, aber hab immer wieder gekniffen. Was soll ich jetzt hier meine Excuses aufzählen? Ich hab mich halt mal wieder nicht getraut. Ein paarmal war ich kurz davor, aber mein Inner Game ist gerade irgendwie Matsch. Die ältere Frau (78 Jahre), die heute neben mir saß, hat ein Gespräch angefangen und anstatt wie sonst zu denken "Oh mein Gott, Fremde reden mit mir, und auch noch alt, ich muss das Gespräch beenden, bevor ich mir dummes Gelaber anhören muss, wie besser alles früher war und was für Zustände in diesem Land herrschen" und das Gespräch schnell abzuwürgen, hab ich zwar erstmal das gleiche gedacht, aber mich doch zu dem Gespräch gezwungen, mit dem Hintergedanken, dass ich sowieso üben wollte, in Gesprächen aktiver zu sein und nicht der verbale Abfalleimer meiner Mitmenschen. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass das die coolste Person war, die ich seit langem kennengelernt habe. Wir haben viele ähnliche Ansichten und ich hab das Gefühl, ich hab wirklich was von ihrer Lebenserfahrung und Entspanntheit mitnehmen können. Hinterher hab ich mich so ruhig gefühlt. Wir haben nur eine Stunde miteinander geredet, aber das hat mich für die vielen Stunden in meinem Leben entschädigt, die ich alten verbitterten Idioten zuhören musste, die sich an meinem Ohr festgesaugt hatten.
  13. Ich wollte schon sagen: Wenn ich mehr Energie habe. Wenn ich mir angewöhnt habe, mehr Smalltalk in Alltagssituationen zu halten. Wenn ich mich daran gewöhnt habe, abends mehr wegzugehen. Aber das ist doch Quatsch. Recht hast du. Am Wochenende wird approacht! Ich muss einfach loslassen. Den ganzen Stress und die negativen Gedanken und die Vorstellung, dass irgendwas im Leben mich runterziehen könnte oder eine große Sache wäre.
  14. Wollte mal ein kurzes Update geben. Treffe mich zurzeit wieder öfter mit Leonie, aber wir haben keinen Sex. Ist an sich schön, wie es ist. Ich frage mich nur, ob sie vielleicht versucht mich auf die Art doch in Richtung von was festem zu drängen. Sollte das so sein, müsste ich ihr glaube ich mal den Kopf waschen. Sie sagt aber, sie hat grade einfach die Nase voll von Sex und ich finds in Ordnung. Mit Francine schlafe ich weiterhin, wobei wir uns schon anderthalb Wochen nicht gesehen haben. Aber mir wurde ja hier bereits gesagt, dass einmal wöchentlich schon viel ist für eine F+. Letzte Woche hatte ich ein Date mit einem alten NC. Also der NC war vor gut zwei Monaten und sie hat mir dann damals ein paar Mal abgesagt. Jetzt hatte sie sich wieder gemeldet und wir haben ein Treffen ausgemacht. Das Treffen war nicht so toll. Bin mit guter Laune hin, weil ich mir vorher eine Infield Compilation von Julien Blanc angesehen hatte. Die ersten zwanzig Minuten oder so waren auch echt cool. Wir haben gelacht, geflirtet, leichtes Kino. Und dann hatte ich irgendwie das Gefühl, sie war gedanklich ein bisschen abwesend. Hab erst noch ein bisschen versucht, das Gespräch wieder in Schwung zu bringen, aber sie hat nicht richtig mitgezogen. Also war es ab da nurnoch Smalltalk. Es waren keine peinlichen Gesprächspausen dabei, aber es war halt einfach nur nett. Kein flirtiger Vibe mehr. Denke nicht, dass wir uns wiedersehen. Diese Dates-ohne-dass-was-läuft sind mittlerweile echt frustrierend. Ich glaub, ich lass das mit dem Spazierengehen oder was-trinken-gehen und mach demnächst nurnoch irgendwelche actionreicheren Dinge beim ersten Date. Dann hab ich auch Spaß, wenn das Date nicht läuft. Tja, ansonsten ist meine Freizeit mit Arbeit, Sport und Alltag komplett ausgelastet. Hab nicht mehr wirklich approacht und bin auch gerade gar nicht motiviert. Ich will nach wie vor im Alltag mehr mit Fremden reden und das funktioniert auch ein bisschen. Sagen wir, ich smalltalke mehr mit Fremden als sonst, aber viel ist es noch nicht. Super, dann kann ich das ja noch steigern. Außerdem will ich in Zukunft mehr abends weggehen. Das Flirten und Approachen nehme ich dann demnächst wieder mehr in den Fokus.
  15. Die Sache ist halt immer: Du weißt es einfach nicht. Deshalb solltest du dir keine Gedanken darüber machen. Hier wird ja immer dazu geraten, nicht zu interpretieren, sondern es herauszufinden oder zu lassen. Also wenn du dich schon entschieden hast, sie zu nexten (finde ich eine gute Idee), dann tu es und sei konsequent. Wenn du aber weiter mit ihr Kontakt haben solltest, mach dir weniger Gedanken, sondern finde es heraus. Also statt dich zu fragen, ob sie ein Treffen will, einfach versuchen ein Treffen auszumachen. Ja, ist normal. Am Selbstwertgefühl arbeiten ist eine gute Idee. Hab mit dem 6-Säulen-Buch auch selbst ca ein halbes Jahr gearbeitet. Das wichtigste ist nicht nur lesen, sondern die Satzergänzungsübungen zu machen und die Erkenntnisse daraus auch im Alltag umzusetzen. Aber was ich immer sage: An sich selbst zu arbeiten kostet viel Zeit und Energie. Unterschätz das nicht. Nimm dir die Zeit, gib der Sache eine gewisse Priorität in deinem Leben und mach dich darauf gefasst, dass es lange dauern wird. Damit du selbstbewusster im Umgang mit Frauen wirst, musst du natürlich auf kurz oder lang auch genau in dem Bereich immer wieder deine Ängste überwinden, aus deiner Komfortzone herauskommen und positive Erfahrungen sammeln müssen. Positive Erfahrungen nicht nur in dem Sinne, dass es mit Frauen gut funktioniert, sondern viel wichtiger, dass die Welt nicht untergeht, wenn es nicht funktioniert. Das braucht Zeit und geht nur in vielen kleinen Schritten. Du musst dir selbst beibringen, dass du in der Lage bist, mit der Zurückweisung umzugehen und dass du immer wieder neue tolle Frauen kennenlernen kannst. Auf der bewussten Ebene kann ich dir das jetzt schon versprechen: Wenn du am Ball bleibst, wirst du immer wieder tolle Frauen kennenlernen und wirst auch früher oder später selbstbewusst mit ihnen umgehen können, Spaß mit ihnen haben, Sex mit ihnen haben, etc. Damit du in dem Bereich aber selbstbewusst wirst und es auch fühlst, musst du es erleben. Deshalb ist Praxis so wichtig. Da führt kein Weg vorbei. Du musst Frauen ansprechen, Frauen daten. Immer wieder auf die Nase fallen. Gute und schlechte Erfahrungen machen. Das ist hart und das dauert. Ich bin auch mitten in dem Prozess. Aber soweit ich weiß gibt es keinen anderen Weg. Zum Glück bist du hier genau am richtigen Ort für die ersten Schritte 🙂 Und lass dich nicht von Misserfolgen entmutigen. Misserfolge sind nicht nur unvermeidbar, sondern ein essentieller Teil vom Lernprozess. Wenn du von vornherein ein positives Verhältnis zu Misserfolgen entwickelst, wirst du schneller Erfolge haben und es wird etwas weniger schmerzhaft. 😉 Zum Beispiel musst du in den nächsten Monaten ganz oft deine Angst überwinden. Du bist aber keine Angst-überwinde-Maschine. Also wirst du immer wieder kneifen, egal wie mutig du bist. Und du wirst dich schlecht dabei fühlen (sich nicht zu trauen fühlt sich ungefähr 10x so schlimm an als sich zu trauen und abgewiesen zu werden). Auch mutig sein ist am Ende etwas, das man trainieren kann und muss. Ich hatte (wie so viele andere hier) Situationen, wo ich stundenlang durch die Stadt gegangen bin und eine Frau ansprechen wollte und mich nicht getraut habe. Dutzende hübsche Frauen sind an mir vorbeigelaufen und ich hab dutzende Male gekniffen. Jetzt bin ich minimal weiter. Wenn ich sargen gehe, traue ich mich höchstens bei jeder dritten interessanten Frau, sie anzusprechen. Wenn ich einfach so in der Stadt bin, traue ich mich vielleicht bei jeder zwanzigsten. Tu dir selbst den Gefallen und denk dir keine Ausreden für dich selbst aus, sondern sei ehrlich zu dir, wenn du Angst hast und dich nicht traust. Am Ende musst du dich natürlich trauen. Du musst immer wieder über deinen Schatten springen und die Angst überwinden. Aber das kannst du auch schaffen. Zum schrittweisen Üben gibts ja sowas wie das Don Juan Bootcamp. Und was auch immer hilft, ist Freunde einzuweihen oder hier übers Forum Wings zu suchen, die einem am Anfang helfen und im richtigen Moment einen leichten Arschtritt verpassen. 😉 Hau rein! Bleib dran! Du schaffst das.