puadavid

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  1. Die etwas überzeichnete Formulierung hatte ich gewählt, um nicht wieder so schwammig zu sein wie beim letzten Mal. Es spricht für euch, dass ihr den Reflex habt, mir zu sagen, dass man kein Arschloch sein muss um Spaß zu haben oder durchsetzungsfähiger zu sein. Nur ist mir das natürlich auch klar. Deshalb möchte ich euch bitten, euch nicht zu sehr an der Formulierung aufzuhalten. Als ich Arschloch geschrieben habe, meinte ich nicht einen von den Typen, die uns früher immer die Frauen, den Job, das beste Stück vom Kuchen, etc weggeschnappt haben und auch nicht den Rowdi, der uns auf dem Schulhof verprügelt hat. Ihr wisst schon, diese Art von stumpfem Arschloch, wo sich wahrscheinlich jeder geschworen hat: So will ich niemals werden! :-D Stellt euch eher so ein sympathisches Arschloch vor. Jemand, der ein bisschen zu sehr auf seine eigenen Bedürfnisse achtet, aber dem man nicht böse sein kann. Sowas wie das Känguruh von Marc-Uwe Kling. Oder ihr habt sicher Freunde, wo ihr euch manchmal denkt: "Was für ein egoistisches Arschloch!", aber dann auch wieder "Irgendwie macht ers ja richtig.". So, und davon jetzt nochmal die Hälfte abziehen, weil wir wollen ja realistisch bleiben und dann habt ihr grob, wo ich hin will. Aber nochmal konkret: Es geht wirklich darum, dass ich den Bedürfnissen anderer Menschen weniger Gewicht geben möchte und meinen Bedürfnissen mehr Gewicht. Wenn da vielleicht doch noch jemand einen konkreten Tipp oder eine Literatur-Empfehlung hätte, wär das super. Bisher habe ich nämlich wenig dazu gefunden. Und das, was ich gefunden habe, legt sehr viel Fokus darauf, wie man zwar vielleicht seine Bedürfnisse erfüllen könnte, aber dabei vor allem doch wieder niemanden vor den Kopf stößt und keine Irritationen verursacht. Genau davon will ich weg. Es darf halt auch mal Irritationen verursachen, es darf sich auch mal für andere doof anfühlen statt für mich. Es gibt mit Sicherheit die perfekte Methode, wo dann alle glücklich sind. Aber warum muss das immer die Verantwortung von denselben sein, dass es allen gut geht?
  2. Hi zusammen, nachdem ich hier ziemlich unkonkret so einiges lernen wollte, was mit Durchseltzungsfähigkeit zu tun hat, gab es viele Antworten und ich habe darauf auch wieder viel Text geschrieben. Aber ich glaube, es ging irgendwie in zu viele Richtungen und jetzt ist der Thread tot. Deshalb versuche ich es hier nochmal ein paar Monate später mit etwas konkreteren Vorstellungen im Kopf: Ich möchte ein Arschloch werden. Also nicht so komplett. Das kann ich wahrscheinlich gar nicht. Aber ich will mehr in die Richtung gehen. Mehr auf meine eigenen Bedürfnisse achten und im Zweifel die von anderen ohne schlechtes Gewissen hinten anstellen, wenn sie meinen entgegenstehen. Egoistischer sein. Einfach mal auf andere scheißen und tun, wozu ich Lust habe. Ich suche praktische Tipps und Übungen, gerne auch Empfehlungen für Bücher, Videos, Podcasts um zu lernen, weniger nett zu sein. Rücksichtsloser zu sein. Konfliktfreudiger zu sein. Weniger pflichtbewusst zu sein. Kurz: Mehr Spaß im Leben zu haben. Mehr Verantwortung für mein Wohlergehen zu übernehmen und weniger Verantwortung für das Wohlergehen aller anderen. Das Buch "No more Mr. Nice Guy", das hier oft empfohlen wird, hatte ich mir übrigens schonmal gekauft und fand es so schwach, dass ich es schnell wieder verschenkt habe. Das verspricht ja genau das, was ich suche, aber es hat mich nicht überzeugt. Habt ihr es gelesen? Fandet ihr es in dieser Beziehung hilfreich? Obwohl ich es beim letzten Mal so schlecht fand, dass ich nichtmal besonders viel davon gelesen habe, überlege ich, es noch einmal damit zu versuchen. Der letzte Anlauf ist locker ein Jahr her und vielleicht hat es einfach damals nicht gepasst.
  3. Schon wieder ein paar Wochen rum und nicht wirklich weiter gekommen. Der Stress ist nochmal richtig hochgekocht, Ich hatte schon Angst, dass ich die Notbremse zu spät ziehe. Hat aber irgendwie geklappt: Hab viel erledigt, anderes abgesagt und ein paar Tage bewusst gefaulenzt. Jetzt bin ich in so nem Zustand, als hätte ich vom Stress einen Kater. Also weniger gestresst, aber ich fühle mich erschöpft und müde. Mein neues altes Thema ist also, wieso ich immer so gestresst bin. Naja, zumindest fang ich in der Frage nicht bei Null an Aber hey, immerhin war ich seit dem letzten Post auf drei Partys und einmal in ner Kneipe. Muss aber dazu sagen, dass es immer noch anstrengend ist unter Menschen. Ich bin dann auch eher der, der nicht zu lange bleibt. Zum Teil aber mit Sicherheit auch, weil mich Betrunkene sehr nerven und ich wenig Leute kenne, die gerne nüchtern feiern. Auch sonst bin ich nach wie vor wenig allein. Gehe öfter nach der Arbeit noch 1-2 Stündchen bei Freunden vorbei. Ist angenehmer als allein zu Hause zu sitzen. Mit Frauen lief in letzter Zeit nichts. Ich denke auch, dass ich dafür erstmal den Stress wieder bändigen muss. Entsprechend werde ich mich in nächster Zeit wieder mit dem Schreiben zurückhalten.
  4. Ich hab versucht ehrlich zu sein, aber alles etwas netter auszudrücken. Anstatt zu sagen: "Hier hab ich ein Jahr Pause, weil ich eigentlich vorhatte gar nicht mehr in der Branche zu arbeiten und stattdessen auswandern wollte. Hat aber nicht geklappt." sag ich "Ich wollte nochmal bisschen was anderes sehen und nebenbei eine neue Sprache lernen." oder wieso ich den aktuellen Job nicht mehr machen will, da hab ich dann nicht von dem Burnout erzählt und dass es so schlimm war, sondern nur dass das viele Home Office und das viele Rumreisen nicht so toll sind, wie ich dachte.
  5. Hey Johnny, freut mich, dass dich mein Thread motiviert. Bei mir ist die letzten Wochen schon wieder nicht mehr so viel mit Frauen gewesen. Auf Mia hab ich mittlerweile keine Lust mehr, hab ihr wenig zurückgeschrieben und jetzt kommt von ihr auch nichts mehr. Ein Wochenende war ich krank und hab nichts gemacht. Das nächste Wochenende war ich unter Menschen (und hatte eine gute Zeit), aber da hab ich keine neuen Frauen kennengelernt. Und das Wochenende, das gerade rum ist, hab ich ruhiger gemacht, weil ich Samstag und Sonntag je morgens Termine hatte und allgemein ziemlich KO war. Also insofern nicht so erfolgreich. Dafür verbringe ich allgemein viel weniger Zeit alleine. Also rein vom Sozialleben läuft es insgesamt viel besser. Aber auch da muss ich aufpassen: Ich merke die letzte Zeit, dass mir die Zeit für mich selbst fehlt. Naja, erstmal hab ich in anderen Lebensbereichen Aufgaben abgegeben. Mein Plan ist, den Stress nochmal ordentlich zu senken und dann den Rest des Jahres ohne große Ambitionen (außer unter Menschen gehen, Leute kennenlernen, Frauen kennenlernen) verstreichen zu lassen.
  6. Mittlerweile habe ich ja einen anderen Job und möchte mal ein kurzes Fazit ziehen: Aus Angst, dass es woanders genauso schlecht oder schlimmer sein könnte, hab ich mich viel zu lange an dem Job festgeklammert. Der Wechsel letztendlich war absolut das Richtige und hätte auch schon 1-2 Jahre früher Sinn gemacht. Das einzig Gute, das ich daraus ziehen kann, ist, dass ich in der Zeit viel gelernt habe. Ich sag mal so: Davor hatte ich auch schon Jobs, in denen ich mich schwer getan habe. Aber ich glaube, mit der Erfahrung, die ich zwischendurch sammeln durfte, hätte ich diese Jobs davor auch besser meistern können. Zu 99% ging es da um Schwächen in meiner Kommunikation und im Umgang mit anderen menschen. Dafür hat mir der letzte Job wirklich viel gebracht. Aber emotional gut getan hat er mir nicht und ich würde heute jedem raten, lieber einmal zu viel zu wechseln als einmal zu wenig. Klar, man wird im Vorstellungsgespräch gefragt, wieso der Lebenslauf so zerpflückt aussieht. Auf die Frage sollte man sich eine überzeugende Antwort überlegen. Aber das wars dann auch schon.
  7. Anderthalb Jahre ist das mittlerweile her und ich würde nochmal gerne den alten Thread rauskramen um ein Fazit zu ziehen. Wenn jemand über die Suchfunktion draufstößt, kann er das dann vielleicht besser einordnen. Genau hier habe ich glaube ich den Fehler gemacht. Das hatte sich tatsächlich schon so früh abgezeichnet, aber ich hab es nicht gecheckt und die ganze Zeit "falsche" Signale gesendet. Sie hat sich damals verliebt, wollte schon recht bald eine Beziehung und war recht traurig, dass es nicht dazu gekommen ist.
  8. Geht ehrlich gesagt gar nicht um meine konkrete Situation auf der Arbeit, sondern das Thema interessiert mich allgemein. Man ist ja immer wieder in sozialen Zusammenhängen, wo man gewissermaßen eine Autoritätsperson ist und Verantwortung übernimmt und wo man andere führen muss. Mitarbeiterführung ist da denke ich nur eine gute Blaupause, weil sich in dem Bereich schon viele Menschen darüber Gedanken gemacht haben. Ja, ich glaube schon. Werde mir beide Bücher auf jeden Fall mal anschauen. Danke!
  9. Hallo zusammen. Kennt ihr gute Bücher / Artikel / Videos / etc zum Thema Mitarbeiterführung oder wollt selbst eure wichtigsten Tipps zu dem Thema zum Besten geben? Ich bin nämlich auf der Suche nach was und mir ist nur aufgefallen, dass es unglaublich viel Material gibt. Denke mal, dass es schwierig sein wird, da die Spreu vom Weizen zu trennen. Vielleicht hat hier jemand etwas Erfahrung und würde mir helfen?
  10. Hallo. Viel gibts nicht zu erzählen, aber auch nicht nichts. Mit Mia (aus dem letzten Post) schreibe ich noch, aber irgendwie weiß ich nicht so recht, woran ich da bin und hab den Invest massiv zurückgefahren. Heute war ich auf ner Firmenfeier, hatte Spaß, hab getanzt, Leute kennengelernt, auch mit ein paar Mädels gesprochen. Eine davon schien auch Bock zu haben und wir haben bisschen geflirtet. Dabei ist es aber auch geblieben. Ich meine zwischen den Zeilen gelesen zu haben, dass sie nen Freund hat. Vielleicht ja, vielleicht nein. Ist auch egal. Ich glaub, ich bin allgmein noch bisschen zurückhaltend, aber auf ner Firmenfeier war das vielleicht sogar genau passend. Auf jeden Fall hab ich mich amüsiert und verglichen mit dem letzten Jahr ist es ein riesen Schritt, dass ich auf Partys gehe, Spaß habe und entspannte flirty Gespräche mit Frauen führe. Morgen hab ich nen ruhigen geplant. Zwischen Feiern und Arbeit brauch ich mal ne Pause. Nächstes Wochenende gehts dann wieder auf die Piste. :-) PS: Ist mir schon klar, dass ich jeden Abend zwanzig Frauen ansprechen könnte und dass ich auch Daygame machen könnte. Ich lass es aber in Anbetracht meiner Erfahrungen letztes Jahr lieber langsam angehen. Zumal sich das einfach gut anfühlt.
  11. So meine Lieben. Ich bin wieder da. Es scheint sich doch auszuzahlen nicht aufzugeben. Seit 1.10. hab ich nen neuen Job und er tut mir jetzt schon zehnmal besser. Außerdem verschieben sich einige meiner Bekannten aus dem letzten Posting langsam Richtung Freunde. Ich war an den letzten 2-3 Wochenenden feiern. Mir fehlt noch immer so ne richtige Crew zum Feiern 1-2 Leute hab ich schon kennengelernt und dann lernt man ja ständig über die Leute wieder neue Leute kennen. Ich hab also das Gefühl, endlich ist der Grundstein gelegt, um mein Sozialleben endlich in den Griff zu bekommen. Letztes Wochenende habe ich sogar eine Frau kennengelernt. Wir haben geflirtet aber mehr als ein bisschen Streicheln und Kuscheln gestern war nicht drin, nichtmal ein KC. Keine Ahnung warum. Bin auch ehrlich gesagt pessimistisch, ob da noch was draus wird, aber muss ja auch nicht. Jetzt wo ich neue Menschen kennenlerne, lern ich bestimmt auch fix neue Frauen kennen.
  12. Hi zusammen. Wieder etwas Zeit gegangen. Danke für eure Antworten! Ich lese jede im Detail, auch wenn ich nicht wiederum auf alles einzeln eingehe. Ich bin in den letzten Wochen einerseits dabei geblieben, mir einfach mehr Raum in Gesprächen zu nehmen. Also mehr zu unterbrechen, weniger unterbrechen zu lassen. Auch in Kombination damit, öfter einfach mal zu plappern. Ich komme eigentlich von dem Standpunkt, dass ich nur rede, wenn ich was zu sagen habe. Das führt aber mit anderen ruhigen Menschen zu Stille, die nicht immer angenehm ist und mit eher dominanten Gesprächspartnern führt das zu schnell zu einer Schieflage. Was ziehe ich aus diesen paar Wochen? Naja, es fühlt sich langsam normaler an, das zu tun. Also so eine gewisse Desensibilisierung. Hab auch letztens mal jemandem gesagt, dass er mal langsam machen soll, weil ich nicht folgen kann, wenn er so viel redet. Außerdem krieg ich so langsam auch ein besseres Gefühl dafür, wann ich reingrätschen sollte und wann ich auch meine Gesprächspartner einfach mal machen sollte. Das ist auch eine Lehre, die ich aus euren Antworten ziehe: Nämlich, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn ich meine Gesprächspartner mal machen lasse. Bzw das kommt auch vielleicht dadurch, dass ich mich jetzt weniger machtlos fühle. Also dadurch, dass es mir leichter fällt, mich in einem Gespräch dominant durchzusetzen, stört es mich weniger, wenn ich selbst mal abgewürgt werde. Interessant dabei: Unterbrochen werden ist für mich noch ganz gut auszuhalten. Ignoriert zu werden, das tut schon wesentlich mehr weh. Aber auch da versuche ich (eigentlich ganz erfolgreich) meine innere Einstellung dazu zu ändern. Gibt schon so Leute, wo ich das Gefühl habe, die ignorieren mich manchmal bewusst und das ist für die Teil von so nem Dominanz-Spiel. Aber in den meisten Situationen gelingt es mir zu sehen, dass das jetzt gerade gar nicht persönlich gemeint ist und ich es auch gar nicht persönlich nehmen muss. Um Sache weniger an mich ranzulassen, hilft es mir ungemein, wenn ich sie besser verstehe. Da hat mir ein Buch in letzter Zeit geholfen: "Die smarte Art sich durchzusetzen" von Astrid Posner. Da geht es vor allem um inneren und äußeren Status und was das mit Distanz und Nähe zu tun hat und wieso nicht automatisch "höherer Status = gut" gilt, sondern Status etwas sehr dynamisches ist. Achja und wo ich grad wieder so viel am Schreiben bin, noch so ein Tipp, den ich meinem früheren Ich geben möchte: Nicht so viel Wert darauf legen, nach außen perfekt zu wirken. Ich weiß, das ist ja ein Standard-Tipp und ich hab das auch schon hundertmal gehört, ohne es umzusetzen. Aber es stimmt einfach trotzdem. Ich hab mir immer sehr viel Druck gemacht, wie ich auf andere wirke. Dadurch bin ich sehr vorsichtig, zurückhaltend, aber auch sehr sympathisch. Leute mögen mich gerne und das war mir auch immer wichtig. Ich hab auch immer schon versucht dagegen zu gehen. Zum Beispiel zu tanzen, obwohl mich das (wie so viele schüchterne Menschen) viel Überwindung kostet. Ich war ja auch letztes Jahr sargen und sowas, einfach um aus meiner Komfortzone auch bewusst rauszukommen. Aber letzten Endes hab ich dabei immer noch viel darüber nachgedacht, wie ich auf andere wirke. Mittlerweile merke ich aber, dass es mir nicht mehr ganz so wichtig ist. Und gerade damit mache ich gute Erfahrungen. Also dass ich andere vor den Kopf stoße (nicht extra, aber einfach indem ich mehr ich selbst bin) und sie mich trotzdem noch mögen. Beispiel letztens: Kneipe. Ich kannte nur eine Person, mit der ich auch hingegangen bin. Diese Person (nennen wir sie Anna) kannte aber viele andere Menschen. Während sie alle begrüßt hat, stand ich etwas schüchtern dahinter und hab nur Hallo gesagt. Dann hat mich Anna auch noch auf ein Bier eingeladen, ich bin also hinterher an die Theke gedackelt, hab dort still gewartet, bis ich mein Bier hatte. Dabei hab ich schon gemerkt "Hey, das ist jetzt nicht so das geilste extrovertierte sympathische Verhalten." aber hab mir dann auch gedacht "Ist ja egal, ich muss ja nicht perfekt sein.". Ich wurde sogar von einer Freundin von Anna angesprochen, wieso ich denn so still und alleine dastehe. Früher wär das Overkill - Ich hab verkackt - Total negative Erfahrung gewesen, die mir weitere Angst vor solchen Kneipenbesuchen macht. An dem Tag war es aber wie gesagt eher so, dass ich mir dachte "Ja, ich muss ja nicht perfekt sein." und ich hab dann auch irgendwie sowas geantwortet, dass ich ein bisschen schüchtern bin und mich aber gern mir ihr unterhalte. Wir haben uns dann vorgestellt und nach ein paar Minuten hatten wir ein lustiges Gespräch am Laufen. Ich glaube kaum, dass diese neue Bekanntschaft mich in schlechter Erinnerung behalten hat als der schüchterne Freak. Naja und abgesehen von dieser sozialen Angst und Schüchternheit bin ich halt scheinbar immer noch sympathisch. Also ich kann durchaus mittlerweile (nach langjähriger Übung) gute Gespräche auch mit Fremden führen. Ich müsste mich nur mehr trauen und gleichzeitig noch mehr diesen Druck ablegen, unbedingt jedem Gefallen zu müssen. Für die, die sich durch meinen mal wieder viel zu langen Post gekämpft haben, hätte ich aber doch noch zwei Fragen auf die ich mein Anfangsposting reduzieren will: 1) Wie kann ich mehr Spaß an Kommunikation entwickeln? 2) Wie funktioniert Kennenlernen eigentlich? Zu 2) muss ich vielleicht weiter ausholen. Die Sache ist die, dass ich wenige Freunde habe. Ganz lange war es so, dass ich nur meine 2-3 Jugendfreunde von früher hatte und zum Beispiel in neuen Städten immer nur sehr oberflächliche Beziehungen zu neuen Menschen aufgebaut habe. Das ist auch eigentlich jetzt nicht viel anders. Na klar, ich habe im Laufe der Jahre immer wieder einzelne Menschen näher kennengelernt, die mir als Freunde erhalten geblieben sind. Aber ich bin allgemein doch sehr einsam. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich allgemein Probleme Menschen kennenzulernen. Aber den ersten Schritt habe ich glaube ich schon gemacht und so hab ich es mittlerweile geschafft, dass ich in meiner Stadt sehr viele Bekannte habe. Aber die meisten dieser Beziehungen sind eben immer noch sehr oberflächlich. Ich würde gerne denen, die ich sympathischer finde, aber die Chance geben, wirkliche Freunde zu werden. Klar, muss man halt öfter Sachen zusammen unternehmen. Aber selbst da bleibt es bei vielen Leuten noch oberflächlich. Ich weiß ja durch einiges an Pickup-Lektüre, dass es durchaus sowas wie Attraction und Comfort gibt. Das lässt sich ja auch auf nicht-sexuelle Beziehungen übertragen. Also Attraction bedeutet, dass man für die andere Person irgendwie interessant, sympathisch, spannend sein muss. Und Comfort aufbauen bedeutet dann eben aus oberflächlichen Beziehungen heraus Nähe aufzubauen. Gerade das fällt mir aber schwer. Also wenn jemand da Tipps hat, immer her damit. Aber wie gesagt, mich würde auch einfach interessieren, wie das Kennenlernen von Menschen eigentlich so abläuft. Ich weiß, ich gehe die Dinge seltsam analytisch an. Aber wenn es hilft. ;-) Irgendjemand muss doch schonmal ein Buch darüber geschrieben haben, wie so die Stufen beim Kennenlernen von Freunden sind, was man da richtig und falsch machen kann und wie man sympathischen Bekanntschaften die Möglichkeit gibt, zu echten Freunden zu werden.
  13. Hmm... Da muss ich in meinem Kopf ein paar konkrete Situationen rauskramen. Zum einen wäre da, was ich schon breit angesprochen habe: Dieses nicht zu Wort kommen, wo dann ein Gespräch sich einfach unangenehm anfühlt. Also viel mehr zuhören als selbst reden ist anstrengend und unangenehm. Ich vermute, dass das allgemein so ist. Ein gutes Gespräch ist ein ausgeglichenes. In dem ich durch mein Gegenüber Anregungen bekomme, aber auch die Gelegenheit habe, meine eigenen Gedanken zu ordnen, indem ich sie ausspreche und eben auch durch Gesprächspausen. Natürlich gehts in einem guten Gespräch noch um mehr (das weiß ich spätestens seit dem Buch), aber so oder so ist es selten angenehm, nur zuhören zu müssen. Wenn man übrigens dagegen keine Handlungsoptionen hat, kommt da noch mehr dazu: Regelrechte Gefühle von Ohnmacht: "Ich muss dieses dumme Gespräch jetzt aushalten. Ich bin vielleicht gerade zu müde und erschöpft um aus meiner Komfortzone rauszukommen und zum Beispiel den anderen zu unterbrechen oder mich einfach unhöflich zu verabschieden. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als es zu ertragen." Also das Ziel ist hier durchaus auch einfach Kontrolle und Macht wiederzuerlangen. Oder nennen wir es Handlungsoptionen. Auch aus der Passivität rauszukommen und stattdessen das Gespräch aktiv mitzugestalten oder eben wie gesagt den Gesprächsfluss zu kontrollieren. Auch die anderen Punkte, die du nennst, kommen vor. Also zum Beispiel mich emotional angegriffen zu fühlen, wenn mich eben jemand persönlich angreift. Und die Frage: Wie kann ich mich dagegen immunisieren? Wie kann ich solchen verbalen Attacken begegnen, ohne mich schlecht zu fühlen. Im Idealfall, indem ich wirklich schlagfertig reagiere, sodass mein Gegenüber sprachlos ist oder vielleicht sogar gar nicht anders kann, als zu lachen? Wie kann man so entwaffnend sein? Aggression ist für mich ein wichtiges Thema, weil ich davon viel erfahren habe und immer wieder erfahre. Wie kann ich das dadurch erlebte Gefühl von Schwäche und Gefahr umkehren in das Gefühl, dass ich die Situation kontrolliere und sie ungefährlich ist? Gerade in Gruppen geht es tatsächlich auch darum, nicht außen vor zu sein. In dem Beispiel, dass andere sich gegenseitig ständig unterbrechen und ich dann gar nichts sage, kommt das raus. Ich möchte auch etwas zu dem Gespräch beitragen, könnte auch meist einiges dazu beitragen, nur lässt man mich nicht zu Wort kommen. Ich komm mir dann klein vor. Nicht gewertschätzt, um ein wichtiges Thema aus dem Buch rauszugreifen. Als sehr unangenehmes Beispiel fällt mir ein, wenn ich etwas sage, aber von der Gruppe ignoriert werde, weil alle durcheinanderreden. Das ist wie ein Schlag ins Gesicht. Mir fallen konkret zwei Beispiele ein: 1) Damals in der Schule Gruppenarbeiten. Alle reden durcheinander, keiner hört dem anderen zu, keiner hört mir zu. Eigentlich würde ich gerne zum Ergebnis beitragen, hätte auch das nötige Know How, aber es interessiert keinen. 2) Wir spielen ein Spiel und einer in der Gruppe kennt das Spiel noch nicht und jemand muss die Regeln erklären. 90% der Menschen, die ich kenne, können absolut keine Spielregeln erklären (keine Ahnung warum). Ich bilde mir aber ein, dass ich das ganz gut kann. Ich halte wie gesagt auch Schulungen und hab so ein bisschen ein Gefühl dafür, wie man nicht einfach nur alle Regeln möglichst schnell und chaotisch raushaut, sondern wie man etwas strukturiert und in verständlichen Häppchen erklärt. Ich erlebe aber immer wieder, dass alle total geil darauf sind, Spielregeln zu erklären. Wenn eh schon alle so durcheinanderquasseln, ist es vielleicht fürs Verständnis nicht gerade hilfreich, wenn ich dann auch noch mitmache. Aber ich denke mir halt manchmal "Haltet doch mal einfach fünf Minuten den Mund, ich erklär die Regeln und dann können wir beginnen." Und auch hier hängt es natürlich wieder mir Wertschätzung zusammen: Dass ich sowas kann, will ich natürlich auch zeigen. Gibt genug Sachen, in denen ich schlecht bin. Dann kann ich mal was und keiner nimmt es wahr. Am Ende alles Ego-Probleme?
  14. Hallo zusammen. Danke für die vielen hilfreichen Antworten. Ich geh erstmal nur auf die beiden ein, mit denen ich mich mehr befasst habe. Ich hab es mir letzte Woche in der Bibliothek geholt und das meiste von dem Buch jetzt gelesen. Relativ viel davon fand ich sehr interessant und hilfreich. Das Buch richtet sich ja an Führungskräfte und ich halte öfter Schulungen, was ein bisschen so ähnlich ist und wo ich viel davon gebrauchen kann. Allerdings ist deshalb der Fokus auch sehr darauf ausgerichtet, wie man andere versteht, ihre Beweggründe versteht, dafür sorgt, dass sie sich im Gespräch wohlfühlen, etc. Letztendlich immer mit dem Seitenblick darauf, wie man unnötige Irritationen, negative Emotionen und Missverständnisse verhindert. Der Teil "Wie kriege ich am ehesten was ich will?" wird dadurch sehr gut abgebildet. Was mich aber auch oder sogar noch mehr interessiert, ist die Frage, wie ich dafür sorge, dass ich selbst mich in dem Gespräch wohlfühle. Etwas platt ausgedrückt: Mit dem Buch kann man lernen, noch mit dem letzten kindischen Idioten ein halbwegs erwachsenes Gespräch mit einem konstruktiven Ausgang zu führen, auch wenn dafür teilweise viel Selbstdisziplin und Energie nötig ist. Ich würde aber zusätzlich gerne lernen, wie ich in ein Gespräch gehe, wo mir weder der konstruktive Ausgang noch der kindische Idiot am Herzen liegen, sondern ich mich einfach in dem Gespräch wohlfühle, egal was passiert. Beides sind natürlich wichtige Fähigkeiten. Denn am Ende möchte ich selbst entscheiden können: "Ist es mir das jetzt wert, hier so viel Energie zu investieren? Oder bin ich da einfach mal egoistisch und geh zur Not auch auf Kosten meines Gegenübers mit einem guten Gefühl hier raus?" Ich weiß nicht, ob der von mir gewählte Begriff "Durchsetzungsfähigkeit" es wirklich trifft. Vielleicht wäre "Dominanz" besser. Davon abgesehen übrigens: Ich habe oft (und auch bei diesem Buch) das Gefühl, dass solche Kommunikations-Ratgeber zwar in die richtige Richtung weisen, dass aber viele konkrete Beispiele und Tipps etwas künstlich daherkommen. Also manche Beispiele sind so, dass man sich denkt "So redet doch niemand!" bzw wenn jemand so mit mir reden würde, wäre mein erster Gedanke, aus welchem Buch er das wohl auswendig gelernt hat. Das spricht dann nicht unbedingt für die Alltagstauglichkeit oder auch nur dafür, dass der Autor das im Alltag umsetzt. Was ähnliches habe ich in den letzten Wochen gemacht, allerdings ohne es mir vorzunehmen. Konkret hat es mich sehr genervt, dass manche Leute ohne Punkt und Komma reden. Ich finde das sehr unsympathisch, weil natürlich einerseits ich nicht zu Wort komme, andererseits auch wichtige Gesprächspausen fehlen. Also sobald man mal zwei Sekunden über was nachdenkt, fängt die Person schon an weiter zu reden und bevor man etwas sagen kann, hat sie schon das Thema gewechselt. Genauso Menschen, die einem ständig ins Wort fallen (sind meist dieselben). Solche Gespräche sind total anstrengend für mich. Also, das hat mich in letzter Zeit nochmal mehr beschäftigt und ich hab viel darüber nachgedacht, wie ich darauf reagieren möchte. ich hab es nämlich gaaaanz tief in mir drin, dass man andere nicht unterbricht und dass man andere zu Wort kommen lässt. Selbst wenn mich jemand vollschwallt, fühlt es sich total unhöflich an, ihn zu unterbrechen. Selbst wenn mich ständig jemand unterbrecht, fühlt es sich regelrecht eklig an, einfach selbst weiter zu reden und lauter zu werden. Das Gespräch wird dann auch schnell insgesamt unangenehm, weil es immer lauter und hektischer wird (glaubte ich zumindest). Ich hasse laute und hektische Gespräche. Ebenfalls habe ich große Hemmungen davor, einfach mal zu sagen "Hey, du redest wie ein Wasserfall. Lass mich doch auch mal zu Wort kommen." Ich hab also viel darüber nachgedacht (ich hatte ja auch Zeit, während ich den Redeschwall anderer über mich ergehen lassen musste ;-) ) und in meinem Kopf hat sich der Gedanke geformt, dass Aktion letztendlich das einzige ist, was hilft. Und dass wahrscheinlich alles genannte (andere unterbrechen, sich selbst nicht unterbrechen lassen, direkt das Problem ansprechen) je nach Situation angebracht ist. Als ich dann das nächste Mal in die Situation gekommen bin, habe ich es einfach ausprobiert. Natürlich erst im Kleinen. Actionable Steps eben. Aber ich war erstaunt, wie viel Handlungsspielraum man eigentlich hat. Also wenn ich mir vorher überlege, wie ich mich in einer Situation verhalten möchte, kann ich das tun, selbst wenn es total gegen meine "natürliche Reaktion" geht. Ich hab dann angefangen, immer wenn ich das Gefühl hatte, jemand schwallt mich voll, dass ich der Person ab und zu ins Wort falle. Die allermeisten haben sich nicht daran gestört, ganz im Gegenteil. Sie haben mich öfter von sich aus zu Wort kommen lassen. Der zweite Schritt war, mich selbst nicht unterbrechen zu lassen. Auch hier erst eine sehr niedrige Frequenz: Also wenn mich jemand im selben Gespräch zum dritten oder vierten Mal unterbrochen hat, habe ich einfach weitergeredet. Und zwar betont langsam, ruhig und laut. Und zwar als bewusste Demonstration: "Ich höre dir gerade nicht zu, denn ich bin gerade am reden. Ich lass mich auch nicht auf dieses Battle darum ein, wer jetzt zu Wort kommt, sondern ich rede einfach ganz in Ruhe weiter. Du kannst selbst entscheiden, ob du mir weiter zuhörst, aber du wirst mich nicht mit deinem Verhalten unterbrechen." Auch hier das Ergebnis: Ich wurde weniger unterbrochen. Die Reaktion meiner Gesprächspartner hätte ich eigentlich gar nicht erwartet. Ich dachte, sie machen einfach so weiter und ich wollte - indem ich ihr Spiel etwas mitspiele - selbst mehr Redezeit abbekommen. Wieso die anderen sich mehr zurücknehmen, sobald ich mich weniger zurücknehme, bleibt mir etwas rätselhaft. Wieso reden Leute überhaupt so viel und fallen einem so viel ins Wort? Eine Erklärung wäre Unsicherheit. Dann trage ich vielleicht durch mehr Dominanz im Gespräch dazu bei, dass sie sich selbst zurücklehnen können. Oder es ist die Lust am Reden. Manchmal sprudeln die Assoziationen ja geradezu und alles muss raus. Vielleicht ist es dann so, dass ich das Synapsenfeuerwerk beim Gegenüber unterbreche, indem ich den Redeschwall unterbreche. Wenn ihr andere Erklärungen habt, lasst gerne hören. Einer ist mir in einer Gruppe kürzlich richtig unangenehm ins Wort gefallen. Ich wurde etwas gefragt und hab angefangen zu antworten. Ein anderer hatte die Frage mitgehört und wollte sie unbedingt beantworten und obwohl ich weitergeredet habe (langsam, ruhig, laut), ist er mir so dazwischen gefahren, dass ich mich irgendwann selbst unterbrochen habe, gewartet habe, bis er seine Antwort rausgeprustet hat (in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit) und ihm dann halb im Ernst und halb im Spaß gesagt, dass er mich doch verdammt nochmal ausreden lassen soll und das Verhalten unmöglich ist. Dass er so vehement unbedingt diese Frage beantworten wollte und mir so dermaßen ins Wort gefallen ist, obwohl ich ihn relativ lange ignoriert und einfach weitergeredet habe (also 2-3 Sätze lang), war so ein wtf-Moment, dass ich nicht richtig ernst bleiben konnte, aber auch dass die umstehenden Leute darüber lachen mussten. Ich weiß nicht, ob es mir vielleicht auch nur deshalb so leicht gefallen ist, sein Verhalten so offen anzusprechen. Also das vielleicht so als Strategie-Idee? Einfach solange dagegen halten, bis das Verhalten des Gegenübers schon fast lächerlich wird und dann fällt es auch einfacher, das klar anzusprechen? Andererseits bin ich mir auch nicht sicher, ob ich am Ende in der Situation a) wirklich die Oberhand behalten habe oder b) mich genauso sturköpfig zum Affen gemacht habe oder b) letzen Endes sogar klein beigegeben habe. Ensprechend gemischt sind meine Gefühle bei der Erinnerung daran. Was mich da aber auch noch interessiert, ist die Dynamik in der Gruppe. Während ich in Vier-Augen-Gesprächen (gegen meine Erwartung) jetzt die Erfahrung gemacht habe, dass mehr Dominanz von meiner Seite das Gespräch sogar ruhiger und angenehmer machen kann, bin ich mir in Gruppen da nicht so sicher. Auch aufgrund folgender einfacher Beobachtung: Wenn mehrere solcher Viel-Laberer dabei sind, scheinen die sogar noch gegeneinander anzukämpfen. Jeder will unbedingt mehr zu Wort kommen und am Ende sind sich beide nur noch ständig am Unterbrechen und ich bin schon genervt, bevor ich selbst überhaupt das erste Mal den Mund aufgemacht habe. Meinungen dazu?
  15. Hi. Kennt ihr ein Buch (oder habt konkrete Tips), wo es darum geht, Durchsetzungsfähigkeit in der Praxis zu trainieren? Was meine ich konkret? In Gesprächen die Führung übernehmen (sich zum Beispiel nicht zuschwallen lassen, andere einfacher unterbrechen können, aber auch ruhigere Personen zum Sprechen zu ermutigen, ein angenehmes Klima schaffen) In Gruppen die Führung übernehmen (alle quatschen durcheinander, alle laufen in verschiedene Richtungen, ich stehe doch wieder nur still daneben, weil es mir zu chaotisch ist, was tun?) Nein sagen (und zwar ohne schlechtes Gewissen) Andere Leute um das bitten, was man möchte Spaß an Kommunikation entwickeln und Kommunikation als Spiel begreifen, in dem man die anderen auch fordert (aber im Team spielen, nicht gegeneinander) Die eigene Meinung sagen (auch und vor allem, wenn man mit dieser Meinung aneckt) Adäquat auf Aggression durch andere reagieren Den eigenen Willen durchsetzen, bekommen was man will, Verhandlungsgeschick lernen Auf fremde Menschen zugehen Streiten ohne wütend zu werden Gegen soziale Normen verstoßen können, ohne Angst zu haben (von fremde Leute anquatschen über tanzen obwohl man nicht tanzen kann bis zu Arschlöcher einfach mal unhöflich abzufertigen) Konflikte so führen, dass sie keine Belastung sind, sondern sich konstruktiv anfühlen etc Und wie gesagt, mich interessiert die Praxis. Also wirklich die Frage: Wie kann ich das am sinnvollsten trainieren?