Themaniac

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  1. Themaniac

    Woran lag es?

    Diese Wünsche habe ich ja am Ende nicht mehr erfüllt... Naja, schauen wir mal. Beim nächsten mal weiss ich es besser.
  2. Themaniac

    Woran lag es?

    Hey, also tatsächlich hat sie die Wochen vorher einzelne Andeutungen gemacht, die ich leider nicht ernst genommen habe. Ich erinnere mich an "irgendwie reden wir nie über tiefgründiges Zeug" und "Ich habe das Gefühl, dass ich mich bei Problemen nicht an dich wenden kann". Ich habe mir jetzt für die nächste Beziehung vorgenommen, solche Themen nicht wegzuwischen, sondern einfach mal nachzufragen und das Ganze ernst zu nehmen, ohne mich zu rechtfertigen. Zudem habe ich ihr tatsächlich kaum Komplimente gemacht, gesagt, wie wohl ich mich bei ihr fühle o.ä.. Nicht, weil ich das nicht konnte oder wollte, sondern weil das so ein PU-Irrglaube von mir war. Sie hatte sich ja auch in mich als "Harten Hund" verliebt. Grobes Fehlverhalten meinerseits, wo man sagt "das passt von der Persönlichkeit nicht" kann ich aber nicht erkennen. Wir hatten immer gute Gesprächstehemen, gemeinsame Interessen und der Sex lief, teilweise bis zu sechs mal am Tag. Wir hatten veil Spaß miteinander, verliebte Spaziergänge und uns auch in der Öffentlichkeit geküsst. Bildungshintergrund und familiäre Verhältnisse sind sehr ähnlich. Ich glaube inzwischen wirklich, das Hauptproblem war, dass ich ihr keine Sicherheit geboten habe. Sie ist selbst ein schüchterner Mensch und kann ihre Bedürfnisse sehr schlecht verbalisieren. Da musste ich dann schon von alleine drauf kommen. Trotzdem hat sie mir ab und an Komplimente gemacht und durch die Blume gewisse Wünsche mitgeteilt. Als Fazit ziehe ich: Statt ein mal die Woche hätten wir lieber 2-3 Mal die Woche etwas machen sollen, auch mal gemeinsamen Alltag erleben und ich hätte ihr mehr vermitteln sollen, wie wohl ich mich bei ihr fühle (z.B. auch durch Zukunftsperspektiven). All das nehme ich für die nächste Beziehung mit und will hier wirklich an mir arbeiten. So bin ich eigentlich auch, das habe ich durch diese jetzige Beziehung, die ja meine erste war, gemerkt. Wenn ich ihr jetziges mit dem damaligen verhalten vergleiche, war sie hochgradig verliebt und ich hätte mir gar keine Sorgen machen brauchen, ihr zu viel Sicherheit zu geben. Jetzt weiß ich immerhin, dass sich eine Beziehung nicht von alleine hält, sondern, dass man dafür echt hart arbeiten muss. Trotzdem bin ich mal gespannt, ob sie einen neuen findet. Zu verlieben scheint sie sich ja in den "gutaussehenden harten Hund", der wird ja aber in der Regel in einer Beziehung nicht ganz anders sein als ich... Oder sie lernt daraus und sucht sich jetzt eher einen braven Jungen.
  3. Themaniac

    Woran lag es?

    Servus, ich bin inzwischen meine Baustellen angegangen und habe neue Frauen getroffen. ich habe hier viel gelesen und mir ist deswegen doch noch eine Frage gekommen: Als sie Anfang September das erste Mal Drama gemacht hat „sie wolle mit mir reden, ich würde zu unempathisch sein etc.“ da beging ich den Fehler, mich zu rechtfertigen. Ich dachte sie habe das so gewollt. Anfängerfehler. Danach stieg sie plötzlich auf mich rauf, fing an mich zu küssen, ich verließ die Wohnung. Kann es sein, dass das nur Drama war, weil sie geil auf Sex war? Generell bei mangelndem Investment von Seiten des Mannes: Ist ein Ex-back möglich?
  4. Servus Leute, ich komme aus einer frisch getrennten LTR (siehe anderer Thread von mir). Das Mädchen war zwar erst 19 (was sich in mangelnder Lebenserfahrung und Konfliktbewältigung sowie Schüchternheit manifestierte), aber mMn trotzdem eine HSE-HD, da es vielen guten Sex, aber niemals Drama, Shittests oder Unsicherheit gab. Nun durchlaufe ich einen harten Prozess, in dem ich alles einmal reflektiere und unfassbar viel über mich selbst lerne. Man kann jetzt sagen “Es hat einfach nicht gepasst” aber ich finde das ist zu einfach. Man kann immer an sich arbeiten. Nun zu meiner Frage: Ich bin eigentlich ein emotionaler Mensch, der gerne über tiefgründige Themen spricht. Trotzdem bin ich bei meiner Ex mit einem klassischen Anfänger-PU-Frame rangegangen. Ich war zwar nett und freundlich, habe mich aber darauf konzentriert sie ins Bett zu kriegen, aber nicht über emotionale Themen o.ä. gesprochen. Das hat auch geklappt, wir hatten eine Affäre. Verliebt hat sie sich aber erst nach zwei Monaten, als ich mich ein bisschen geöffnet und auch mal über tiefgründige Themen sprach. Davor fand sie mich nur “heiß”. Mir ist es dann aber aufgrund des angelegten “PU-Frames” unfassbar schwer gefallen, mich weiter zu öffnen. Sie hat mir Komplimente gemacht - von mir kam nichts. Weil ich viel zu verkopft war. Ich stand nicht zu dem was ich mache, hatte die Devise “nageln, nageln, nageln”. Der Sex wurde schlechter, sie Distanzierte sich, ich wurde needy, dann machte sie Schluss. Ich hatte einfach Angst, ich selbst zu sein und deswegen nichts mehr investiert. Ich will das nicht nochmal erleben! Ich möchte beim nächsten mal von Anfang an so sein, wie ich bin. Natürlich werde ich weiterhin c & f drauf sein, das ist meine Natur. Natürlich werde ich auch weiter sehr interessiert an Dirty Talk und gutem Geschlechtsverkehr sein. Ich möchte aber auch von Date eins an zu mir stehen und über emotionale Themen reden, verstehen, wie die Frau tickt. Natürlich ganz ohne Zwang und auch mit Alternativen. Und irgendeine Angewiesenheit. Ich möchte aber gerne wieder eine HSE-HD haben. Ich habe einen stabilen Alltag und brauche eine stabile Frau. Meine Frage: Brauchen Frauen immer erstmal einen “harten Hund”, den sie zähmen müssen, oder kann man HSE-HD auch direkt über emotionale Gespräche erreichen? Mit meiner alten “Taktik” bin ich halt oft auf die Schnauze gefallen. Lay lief, aber Interesse war ihrerseits weg.
  5. Ja, das stimmt schon. Was mich halt extrem ärgert ist, dass ich durchaus mehr Offenheit und Verständnis ihr gegenüber hätte bringen können - das ist eigentlich auch mein Naturell. Ich habe das nur nicht gemacht, weil ich Angst hatte, verletzt zu werden bzw dachte, dass sie das abschreckt. Es gibt ja immer Potential in einer Beziehung, an sich zu arbeiten, ohne sich zu verstellen. Könnt ihr mir denn Tips geben, wie ich beim nächsten mal besser screene, was die Frau in einer Beziehung braucht?
  6. Moin nochmal, ich bin jetzt die vergangenen Tage nochmal in mich gegangen, habe die Situation reflektiert, Chats durchgelesen und mit Freunden gesprochen. In Verbindung mit dem hiesigen Feedback nehme ich folgendes für meine nächste Beziehung mit: -> Sobald sie bindet (sofern ich das auch will) mehr auf sie zugehen und nicht erstmal warten, bis es ganz eindeutig ist. -> Mehr investieren: Nicht jede Invest-Entscheidung auf die Goldwaage legen, sondern auch mal etwas mehr machen, weil es aus dem Herzen kommt. -> Mir zu Beginn der Beziehung einen klareren Frame zulegen: Mir klar darüber sein, wie oft ich sie sehen möchte und dann auch eher öfter, dass man auch einen gemeinsamen Alltag hat. -> Nicht so oft verkopft sein, was sie wohl will, sondern nach meinen Vorstellungen handeln. -> Öfter mal Zeit nehmen, um über Tiefsinniges zu sprechen. -> Sexuell nicht zu sehr in Routine kommen -> Kritik ihrerseits erstmal hinnehmen, ruhig drüber nachdenken. Wenn es begründet ist, dann Taten statt Worte zeigen, wenn unbegründet, ignorieren. -> Einmal in der Woche eine Viertelstunde Zeit nehmen, um die Beziehung zu reflektieren. -> Im Zweifelsfall ihr auch eindeutig zeigen, dass man ihre Freunde/ Familie kennen lernen/ mit ihr Zeit verbringen möchte. -> Insbesondere in den Anfangsmonaten regelmäßig sehen - sowas wie im August darf nicht passieren -> Sobald ihrerseits Drama kommt/ sie sich doch eingeengt fühlt: Zurückziehen - NICHT rationalisieren, sondern reflektieren und warten bis sie wieder richtig investiert. In der Retrospektive glaube ich zwar, dass ich vieles gut gemacht habe. Bei vielen entscheidenden Punkten gab es aber Fehler und jeder der hiesigen Stichpunkte betrifft eine Sache, die ich tatsächlich falsch gemacht habe.
  7. Danke für das Feedback! Zum Punkt Urlaub: Der war lange gebucht, da gab es kein zurück und keine Möglichkeit, sie mitzunehmen. Zum Punkt mangelnder Invest meinerseits: Hier wird immer gepredigt, der Invest solle ausgeglichen sein. Ich würde sogar behaupten, dass ich etwas mehr als sie investiert habe. Sie hat nie Andeutungen gemacht, dass wir uns öfter treffen sollten o.Ä.. Der Punkt verlängerte F+: Sehe ich um ehrlich zu sein kritisch. Wir haben ziemlich viel gemacht, gekuschelt, uns unsere Liebe gestanden usw. Wo ist da der Unterschied zu einer Beziehung? Zum “Neuen”: Mit dem Gedanken habe ich auch gespielt. Tatsächlich gibt es zwei Typen, die in Frage kommen. Einer ist jedoch ultimativer NiceGuy und sieht nicht gut aus. Mit einem anderen arbeitet sie zusammen an einem Projekt und der sieht auch gut aus. Ist aber psychisch total labil, also nicht “die starke Schulter”. Zudem arbeitet sie gerade intensiv an drei Dingen, ist deswegen voll im Stress und muss damit Ende September fertig sein - glaube nicht, dass da für sowas Zeit bleibt. Ihre Begründung für das schuldig fühlen war, dass sie das alles ja hätte von Anfang an wissen können. Meine Frage: Mir geht es gerade ganz ganz furchtbar. Ich weiß, das ist der falsche Gedanke. Aber gibt es noch irgendwas, was ich machen kann? Ich würde ja mehr investieren, aber dachte immer, dass das so vollkommen okay sei.
  8. Themaniac

    Woran lag es?

    Weil ich finde, dass es jetzt besser hier rein passt.
  9. Themaniac

    Woran lag es?

    Also siehst du eine Chance, dass sie nochmal angedackelt kommt?
  10. Themaniac

    Woran lag es?

    Danke erstmal! Ich denke, dass die Vorgeschichte schon wichtig ist. Damals hatte eine ihrer beiden Freundinnen von mir abgeraten. Habe dann aber beide kennen gelernt und mehrmals etwas mit denen gemacht. Die fanden mich eigentlich ganz gut! Mit Corona hat das nichts zu tun - das spielte lediglich in der Vorgeschichte eine Rolle.
  11. Themaniac

    Woran lag es?

    Hey, die Vorgeschichte ist in meinem Thread “Corona zerstört Nahezu-LTR” zu lesen. Ich bin euch noch schuldig, wie es weiter ging. Das mache ich natürlich aus aktuellem Anlass. Ich habe mir damals Ende April/ Anfang Mai eure Tipps zu Herzen genommen und sie angerufen. Bin vier Tage später zu ihr gefahren und wir waren spazieren, haben viel geredet und sind letztendlich doch im Bett gelandet. War richtig guter Sex. Ich habe ihr dann erklärt, dass ich das Erreichte nicht einfach wegwerfen will und wir coole Unternehmungen machen sollten, um zu schauen, was sich ergibt. Wir sind dann innerhalb eines Monats zB in die Berge gefahren, ins Autokino, zu mir nach Hause und waren fein essen. Das Ganze garniert mit vielen sexuellen Abenteuern. Exakt sechs Monate, nachdem wir das erste mal etwas miteinander hatten, wollte sie Ende Mai mit mir reden - Ergebnis war eine offizielle Beziehung. Sie stellte mich dann ihren Eltern vor und ich sie meinen. Wir feierten ihren Geburtstag und meinen. Zu Anfang der Beziehung hatte sie starke Bauchschmerzen, weswegen sie die Pille absetzte. Die fortlaufende Beziehung sah folgendermaßen aus: Sowohl sie, als auch ich hatten in den Semesterferien studiumsbedingt SEHR viel zu tun. Beiden war klar, dass wir uns nur 1-2 mal die Woche würden sehen können. Zudem war ich wegen meiner Hobbies viel unterwegs. Trotzdem haben wir es auch geschafft, einen kurzen Urlaub zu machen. Der Sex wurde seit Beginn der Beziehung etwas weniger - 1-2 mal pro Treffen. Im August haben wir uns leider sehr wenig gesehen, weil sie in Corona-Quarantäne musste, ich im Anschluss mit Freunden in den Urlaub fuhr und dann sie mit Freundinnen in den Urlaub fuhr. Zu dieser Zeit wirkte für mich aber noch alles normal. Sie schrieb mir noch Ende August, sie würde sich freuen, wenn ich nach ihrer Ankunft zu ihr kommen würde - dann könnten wir kuscheln. Einzig komisch waren einzelne Äußerungen ihrerseits, die sie hier und da mal brachte. Zum Beispiel: „Meine Freundinnen machen sich immer lustig darüber, dass wir fast nie zusammen frühstücken.“ „Wir reden nie über tiefgründiges Zeug, was zB der Sinn des Lebens ist.“ „Meine Freundinnen haben im Urlaub täglich eine Stunde mit ihrem Freund telefoniert.“ Insgesamt gab es ca. 5 solcher Äußerungen. Anfang September war noch alles normal, wir hatten guten Sex. Vor zwei Wochen kam‘s dann: Ich wollte mit ihr bei ihr kochen, an dem Tag hatte sie keine Zeit (ohne Begründung - hat sie sonst nie gemacht) also trafen wir uns zwei Tage später, später sollten noch ihre Freundinnen kommen und wir gemeinsam trinken. Als ich ankam war sie körperlich abweisend. Irgendwann fragte ich sie, was los sei. Ihre Antwort: Ein gedruckstes „Ich will mit dir reden.” Ich habe mich drauf eingelassen, aber wirklich konstruktives kam nicht. Im groben hatte sie drei Kritikpunkte: Mein Verhalten würde sie irritieren weil ich nicht so empathisch sei, ihr kaum Komplimente mache und zu dominant sei. Das Ganze hat sie mit Beispielen belegt. So stelle sie sich keine Beziehung vor. Sie habe deswegen Nervenzusammenbrüche gehabt. Ich war in diesem Moment sehr traurig und bin gegangen. Nach ein paar Tagen Funkstille hat sie sich wieder gemeldet und wir haben uns wieder getroffen. Es war so, als wäre nie was gewesen: Guter Sex und Spaß. Trotzdem wollte ich dann nochmal mit ihr Reden und habe ihr gesagt, dass konstruktive Kommunikation das A und O jeder Beziehung für mich sei, einige ihrer Punkte seien berechtigt und ich wolle an mir arbeiten. Zudem habe ich ihr mein Bild unserer Beziehung als “Smart-medicine-couple” mit wenig, aber dafür hochqualitativer Zeit skizziert. Sie sah es genauso, schmiegte sich an mich. Eine Woche später, nächstes Treffen: Sie ist wieder wie ausgewechselt. Der Körper stocksteif und abweisend, dunkle Stimmung in der Luft. Sie habe heute nachgedacht und wolle doch noch einmal mit mir sprechen. Ich war in diesem Moment glücklicherweise nicht wie beim letzten Mal geknickt, sondern total souverän. Sie habe viel mit ihren Freundinnen geredet und gemerkt, dass so eine Beziehung nichts für sie sei. Sie fühle sich wie das letzte Arschloch, fing an zu weinen und wolle nicht, dass ich mich verändere. Sie fände es total schade, weil wir uns schon so gut kennen. Ich blieb locker, sagte, dass ich das akzeptiere. Ich erklärte ihr, dass ich dann einen kompletten Cut mit Kontaktverbot möchte. Wir haben nochmal rumgemacht und dann bin ich gegangen. Das war vergangene Woche Mittwoch. Bis gestern ging es mir noch ziemlich gut. Einerseits, weil ich nicht das von mir geliebte, sondern das abschreckendere Antlitz von Mittwoch in meinem Kopf hatte, zudem, weil ich am Wochenende viel vor hatte. Jetzt wird es aber langsam schwerer. Die Flashbacks kommen. Für diese Woche habe ich mir viel vorgenommen, unter anderem auch zwei Dates ausgemacht (schweren Herzens). Eure Meinungen?
  12. Hey, ich bin euch noch schuldig, wie es weiter ging. Das mache ich natürlich aus aktuellem Anlass. Ich habe mir damals Ende April/ Anfang Mai eure Tipps zu Herzen genommen und sie angerufen. Bin vier Tage später zu ihr gefahren und wir waren spazieren, haben viel geredet und sind letztendlich doch im Bett gelandet. War richtig guter Sex. Ich habe ihr dann erklärt, dass ich das Erreichte nicht einfach wegwerfen will und wir coole Unternehmungen machen sollten, um zu schauen, was sich ergibt. Wir sind dann innerhalb eines Monats zB in die Berge gefahren, ins Autokino, zu mir nach Hause und waren fein essen. Das Ganze garniert mit vielen sexuellen Abenteuern. Exakt sechs Monate, nachdem wir das erste mal etwas miteinander hatten, wollte sie Ende Mai mit mir reden - Ergebnis war eine offizielle Beziehung. Sie stellte mich dann ihren Eltern vor und ich sie meinen. Wir feierten ihren Geburtstag und meinen. Zu Anfang der Beziehung hatte sie starke Bauchschmerzen, weswegen sie die Pille absetzte. Die fortlaufende Beziehung sah folgendermaßen aus: Sowohl sie, als auch ich hatten in den Semesterferien studiumsbedingt SEHR viel zu tun. Beiden war klar, dass wir uns nur 1-2 mal die Woche würden sehen können. Zudem war ich wegen meiner Hobbies viel unterwegs. Trotzdem haben wir es auch geschafft, einen kurzen Urlaub zu machen. Der Sex wurde seit Beginn der Beziehung etwas weniger - 1-2 mal pro Treffen. Im August haben wir uns leider sehr wenig gesehen, weil sie in Corona-Quarantäne musste, ich im Anschluss mit Freunden in den Urlaub fuhr und dann sie mit Freundinnen in den Urlaub fuhr. Zu dieser Zeit wirkte für mich aber noch alles normal. Sie schrieb mir noch Ende August, sie würde sich freuen, wenn ich nach ihrer Ankunft zu ihr kommen würde - dann könnten wir kuscheln. Einzig komisch waren einzelne Äußerungen ihrerseits, die sie hier und da mal brachte. Zum Beispiel: „Meine Freundinnen machen sich immer lustig darüber, dass wir fast nie zusammen frühstücken.“ „Wir reden nie über tiefgründiges Zeug, was zB der Sinn des Lebens ist.“ „Meine Freundinnen haben im Urlaub täglich eine Stunde mit ihrem Freund telefoniert.“ Insgesamt gab es ca. 5 solcher Äußerungen. Anfang September war noch alles normal, wir hatten guten Sex. Vor zwei Wochen kam‘s dann: Ich wollte mit ihr bei ihr kochen, an dem Tag hatte sie keine Zeit (ohne Begründung - hat sie sonst nie gemacht) also trafen wir uns zwei Tage später, später sollten noch ihre Freundinnen kommen und wir gemeinsam trinken. Als ich ankam war sie körperlich abweisend. Irgendwann fragte ich sie, was los sei. Ihre Antwort: Ein gedruckstes „Ich will mit dir reden.” Ich habe mich drauf eingelassen, aber wirklich konstruktives kam nicht. Im groben hatte sie drei Kritikpunkte: Mein Verhalten würde sie irritieren weil ich nicht so empathisch sei, ihr kaum Komplimente mache und zu dominant sei. Das Ganze hat sie mit Beispielen belegt. So stelle sie sich keine Beziehung vor. Sie habe deswegen Nervenzusammenbrüche gehabt. Ich war in diesem Moment sehr traurig und bin gegangen. Nach ein paar Tagen Funkstille hat sie sich wieder gemeldet und wir haben uns wieder getroffen. Es war so, als wäre nie was gewesen: Guter Sex und Spaß. Trotzdem wollte ich dann nochmal mit ihr Reden und habe ihr gesagt, dass konstruktive Kommunikation das A und O jeder Beziehung für mich sei, einige ihrer Punkte seien berechtigt und ich wolle an mir arbeiten. Zudem habe ich ihr mein Bild unserer Beziehung als “Smart-medicine-couple” mit wenig, aber dafür hochqualitativer Zeit skizziert. Sie sah es genauso, schmiegte sich an mich. Eine Woche später, nächstes Treffen: Sie ist wieder wie ausgewechselt. Der Körper stocksteif und abweisend, dunkle Stimmung in der Luft. Sie habe heute nachgedacht und wolle doch noch einmal mit mir sprechen. Ich war in diesem Moment glücklicherweise nicht wie beim letzten Mal geknickt, sondern total souverän. Sie habe viel mit ihren Freundinnen geredet und gemerkt, dass so eine Beziehung nichts für sie sei. Sie fühle sich wie das letzte Arschloch, fing an zu weinen und wolle nicht, dass ich mich verändere. Sie fände es total schade, weil wir uns schon so gut kennen. Ich blieb locker, sagte, dass ich das akzeptiere. Ich erklärte ihr, dass ich dann einen kompletten Cut mit Kontaktverbot möchte. Wir haben nochmal rumgemacht und dann bin ich gegangen. Das war vergangene Woche Mittwoch. Bis gestern ging es mir noch ziemlich gut. Einerseits, weil ich nicht das von mir geliebte, sondern das abschreckendere Antlitz von Mittwoch in meinem Kopf hatte, zudem, weil ich am Wochenende viel vor hatte. Jetzt wird es aber langsam schwerer. Die Flashbacks kommen. Für diese Woche habe ich mir viel vorgenommen, unter anderem auch zwei Dates ausgemacht (schweren Herzens). Eure Meinungen?
  13. Danke für das Feedback! Bei der Pille habe ich tatsächlich damals - wie von dir gefordert reagiert. Profilbild sieht sie noch - das sieht bei mir jeder. Der Tinderspruch passte sogar einigermaßen, ich habe das in einem amüsanten Tonfall in einer Sprachnachricht gemacht - das war so der Stil in dem wir uns öfter mal geneckt haben. Ich werde morgen Abend mal in meiner Anrufliste nach ihrer Nummer suchen und Besagtes durchziehen
  14. Alles klar - das werde ich morgen oder übermorgen machen: Erstmal schreiben, ob sie kurz Zeit zum alleine telefonieren hat. Dann anrufen und sagen, dass ich nicht einfach so alles wegschmeißen will, was wir vor Corona hatten. Ich würde zu ihr zum spazieren fahren und wir gucken, ob es noch passt. Falls der Spaziergang gut läuft, werde ich einen Abstecher zu ihrem Wohnheim machen. Das mietet sie noch bis Ende des Monats. Liegt genau auf der Hälfte zwischen der Wohnung ihrer Freundin und mir.