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  1. Hallo zusammen, Ich fühl mich zwar etwas unwohl darüber zu schreiben - aber wir sollten ja eine offene gesellschaft sein die ohne filter über alles reden kann. Und zwar mein problem mit dem ich mich gerade rumschlage: Ich habe materielle verlustängste. Klingt seltsam, ich weiss, aber ich habe also häufig angst, irgendetwas verloren zu haben. Also zum beispiel in der bahn mein smartphone, mein regenschirm, die mütze oder sonstwas liegengelassen zu haben. dann muss ich immer nochmal hinterherschauen, oft auch zweimal. und ja, es kommt ja durchaus mal vor, dass man in der bahn etwas vergisst, sonst gäbe es ja keine fundbüros. ich find es einfach unproduktiv, wenn ich an jedem ort mehr als einmal umsehe ob ich alles dabei habe. bei teuren dingen wie dem notebook/fotokamera usw. ist es ja vielleicht noch angebracht einmal mehr hinzuschauen, aber vermutlich nicht bei der wollmütze. Das gleiche auch wenn ich wieder zuhause bin. da frage ich mich oft, manchmal sogar 5 minuten lang, ob ich tagsüber wirklich alles noch am start habe, was ich morgens mittgenommen habe. Ich habe also tiefgründiger formuliert die angst, irgendwelche materiellen dinge zu verlegen/verlieren - beziehungsweise sie zu verlieren und den verlust gar nicht zu bemerken, deshalb checke ich dann auch abends sogar manchmal ob wirklich noch alles in der tasche ist das ich morgens reingetan hab. kann sein, dass es an meiner situation als student lieg, ich nicht übertrieben viel geld habe, und deshalb inzwischen ein viel zu hoher wert auf meine persönlichen materiellen gegenstände lege. was ja prinzipiell auch nicht verkehrt ist, wenn man dafür genügend zeit hätte. aber wenn im umkehrschluss andere dinge zu kurz kommen, ist es ja bekanntlich falsch, den materiellen dingen zu grosse aufmerksamkeit zu schenken. Ich weiss, klingt alles strange, ist es auch, es ist keine eigenschaft die ein mensch, schon gar nicht als mann haben möchte. Nun, ich möchte das ganze schon länger abgewöhnen. in geringem masse ist diese eigenschaft sicher ganz nützlich, in der jetzigen intensität möchte ich das verhalten aber nicht behalten. hab mal irgendwo gelesen, es sei am effektivsten, solange nicht mehr regelmässig auf das verlangen nach dem kontrollieren einzugehen, bis die gewohnheit/ zwang auf ein vernünftiges mass reduziert wurde. ob das geht, weiss ich so nicht, vielleicht kennt sich da jemand besser aus. Wie steht ihr dazu - würdet ihr so eine gewohnheit, wenn sie im übertriebenem masse auftritt, auch als störend empfinden? beziehungsweise hat vielleicht jemand schon eine ähnliche situation gehabt/ kennt sich mit solchen dingen aus und kann tipps dazu geben?
  2. Cat95

    Stalker

    Guten Tag, ich denke mein Problem passt nicht unbedingt in diesen Themenbereich, dennoch hatte ich eine dringende Frage wie ich mit diesem Problem umgehen kann. Unswar werde ich bald wieder Arbeiten gehen. Dort ist ein Mann an dem ich kurzfristig interessiert war, bis zu dem Zeitpunkt als mir aufgefallen war das er mich krankhaft gestalkt und ausspioniert hat. Er hat meinen zweitschlüssel geklaut und ist regelmäßig in meine Wohnung. Ab da an hatte ich nur noch das Ziel ihn persönlich kennenzulernen um meinen Schlüssel wiederzubekommen. Er aber interpretiert in mein Verhalten interesse, obwohl dieses nicht Ehrlich war, da ich die Situation klären wollte um Abends wieder in meiner Wohnung ohne Ängste einschlafen zu können. Ich habe mir vorgenommen bald umzuziehen und bin auf der Suche nach einer Wg. Dieser Typ glaubt warscheinlich immernoch das ich an ihm interessiert wäre, wie mache ich ihm das klar das er mich in Ruhe lassen soll? Ich war schon bei der Polizei aber die Anzeige ist aufgrund mangelnder Beweisstücke in den Sand verlaufen. Ich bin bei dem Gedanken ihm über den Weg zu laufen (durch den baldigen start der Arbeit) bedrückt. Soll ich ihn einfach ignorieren? Wenn ich ihn zur Rede stellen will, gibt er mir für sein Stalk verhalten die schuld und projeziert das ganze auf mich. Das hatte ich über social media versucht. Ich glaube er ist ein Psychopath und er interpretiert in mein widersprüchliches Verhalten Interesse, dabei will ich meinen Schlüssel nur zurück und in Ruhe gelassen werden. Ich habe schiss davor das ich ihn wiedersehen muss. Was würdet ihr an meiner Stelle machen?
  3. Hi, bin über folgenden Link gestolpert: https://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/01/Denk-nicht-positiv Ich finde, der Artikel bringt es gut auf den Punkt. Ich bin froh, mich allmählich aus dem Zwang zum Positiven Denken erfolgreich herausgezogen zu haben. Wut und Hass kann man wunderbar für sich nutzen, es befreit und man nimmt es in einem authentischen und ehrlichen Sinne vollkommen an. Der Maßstab, um bei sich selbst zu prüfen, ob alles noch in Maßen ist, ist meiner Meinung nach die Balance selbst. Ich bin von Natur aus ein aufgewecktes fröhliches Kerlchen. Vor allem aber emotional / gefühlsvoll, das heißt, dass ich auch mal meinen Ärger deutlich spüre und auch mal anderen deutlich kommuniziere, ohne eine Grenze dabei zu überschreiten. Aber das gehört dazu, und das zu unterdrücken ist echt eklig! Erzwungenes Lächeln, Erzwungenes Positives Denken...das ist auf Dauer einfach nur Fake. Wie sind eure Erfahrungen dazu?
  4. kurz zu mir selbst: Ich hatte 2 Beziehungen. Es waren schöne Zeiten und schlechte Zeiten dabei. Ich habe mich mit dem Thema Beziehung befasst. Weiß nicht ob ich es wirklich verstanden habe, aber ich weiß jetzt zumindest mehr. Ich frage mich nun: Will ich das hier alles wissen bzw. verstehen? Wie sehr will ich denn? Man sollte sich deshalb auf jeden Fall nicht verbiegen und sich immer treu bleiben. Wie sehr muss aber auch jeder für sich selbst entscheiden. Jeder Mensch ist irgendwie individuell. Kann sein, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank hab, aber ist schon nicht so schlimm. Zurzeit empfinde ich etwas das Gefühl der Gleichgültigkeit. Es juckt mich nicht so sehr ob die Frau mich jetzt attraktiv genug findet oder nicht. Was solls, ich bin ohne eine Frau auch glücklich! Entweder sie mag mich oder halt nicht. Wenn nicht dann Pech gehabt. Ich werde mich jetzt ne Zeit lang nicht mehr mit PU befassen. Mal schauen was passiert. Einige hier freuen sich bestimmt wahnsinnig darüber meine Entscheidung :DD ihr seid alle echt lustig, ich mag auch keine ahbung wieso ich das hierhin schreibe... falls jemand wieder nach dem Sinn fragt.
  5. Ich würde mich freuen, wenn jemand sich die Zeit nehmen würde und sich die Situation hier durchliest, um eine Meinung abgeben zu können. Das Problem ist das ich gedanken habe Homosexuell zu sein oder es tatsächlich bin. Ich versuche es recht übersichtlich zu gestalten, damit man es besser lesen kann. Meine Kindheit / Jugend Ich wurde in meiner Jugend oft als "Schwuchtel" bezeichnet, obwohl ich mich selber immer zu Frauen hingezogen habe. Selbst meine Mutter hat gewettet das ich Schwul sei und mich oft niedergeredet: "Ich sei wie mein Vater, würde auch ein Alkoholiker und Arbeitslos werden". In der beruhmten Mastrubierphase, habe ich mich immer schon darauf gefreut, die Wahl zu haben welches Mädel ich mir heute vorstelle haha. Ich hatte gelegentlich eine weibliche Art an mir, die ich warscheinlich von meiner Mutter kopiert habe, da ich ohne Vater aufgewachsen bin und sie meine einzige Bezugsperson war. Vorallem in der Pubertät habe ich mich jedes mal neu in irgendein Mädel verliebt, kam aber leider nicht dazu viel Erfahrung zu sammeln. Der Großteil meines freundeskreis bestand aus Jungs, da wir gleiche Interessen hatten, nie habe ich mich für Typen sexuell interessiert, sogar Homosexuelle abgelehnt. Dies ging solange bis ich einen Typen kennengelernt habe mit dem ich mich gut verstand und der nie Schwul wirkte. Als er mir nach 6 Monaten offenbarte, dass er Schwul sei, war ich erstaunt, all meine Vorurteile gegen Schwule sind weggegangen. Kontakt mit Schwulen Folglich hatte ich noch Kontakt mit ihm und habe auch andere Schwule kennengelernt. Saß sogar mal mit drei Schwulen in einem Raum. Habe kurz den Selbsttest gemacht und mir etwas sexuelles mit denen vorgestellt, keine Erregung. Jedoch wurde mein Weltbild dahingehend verändert, dass jeder Schwul sein könnte, selbst derjenige der Männlich ohne Ende wirkt, ich war halt noch jung. Ersten Freundinnen Mit 18 hatte ich dann im Clubs zu ersten mal Erfolg mit Frauen, innerhalb eines Jahres 20 KC, kein FC. Es war ne geile Zeit, es ging jedoch nie wirklich um die Frauen, sondern um den Erfolg. Dies ging solange bis ich meine erste Freundin hatte, in die ich unsterblich verliebt war, sie mich aber nach 1-2 Monaten ausbluten lassen hat, wie ein Hund. Sie hat mit mir gespielt und mein Selbstwertgefühl auf -1000 gebracht. Ein Jahr später lernte ich meine jetzige Freundin kennen, mit der ich dann auch Sex hatte/habe. Am Anfang habe ich keinen hoch bekommen, dann bin ich die ersten male nach gut 1 min immer gekommen. Inzwischen halte ich lange durch. Der Auslöser der Zwangsgedanken Mein "Freund" hat dann ein paar mal beim Sex Schlapp gemacht, dass War dann irgendwann der Auslöser für die Gedanken homosexuell sein zu können, weil meine Freundin echt ne Granate ist. Der Sex funktioniert, aber ich bin oft dabei gestresst wegen diesem Mindfuck im Hinterkopf. Manchmal kann ich es dann wirklich null genießen und "arbeite" mich eben ab. Manchmal habe ich aber auch Situationen in denen ich abgehe. Es war nie so, dass der Gedanke Schwul zu sein kam, weil ich irgendeinen Mann sexuell erregend fand, natürlich gibt es gut aussehende Männer, aber ich hatte noch nie, heute auch nicht, bei einem eine Latte. Das Problem Frauen erregen mich zurzeit auch nicht. Ich bekomme einfach garkeine Latte, nicht mal nen Morgenständer. Die Beziehung Meine Freundin versteht nicht viel vom flirten, sie ist sehr anhänglich und mega lieb und süß, ich weiß, dass ich immer mit ihr schlafen kann wann ich will. Wenn sie bei mir ist, klebt sie an mir küsst mich dauerhaft und will mich kaum was machen lassen. Sie hat zudem eine lesbische Ader, nicht die gute, sondern die, die gefährlich werden könnte, wenn das richtige Mädel kommt, auch wenn sie scharf auf Sex mit mir ist. Da ich mit ihr meine ersten sexuellen Erfahrungen habe/hatte kommen diese Zweifel, weil ich keinen Vergleich habe, vielleicht, so denke ich mir, ist sie einfach grottenschlecht im Bett oder weiß es nicht, wie man einen Typen scharf macht, da ich auch ihr erster Freund bin. Wenn wir schreiben oder telefonieren, was nicht so häufig ist, ist sie meist sehr langweilig. Wenn sie mir bspw. Einen bj gibt, läuft alles perfekt. Das Problem Mein Alltag ist die Hölle geworden, ich weise alles feminime an mir ab, damit mich keiner Schwuchtel nennt. Ich phantasiere immer wieder gezwungen über Männer und Frauen im Wechsel um zuschauen ob sich was regt, ich habe deswegen schon angst männliche Freundschaften aufzubauen oder Freundschaftliches Interesse an einem Mann zu zeigen, weil ich denke, dass er mich dann auch als Schwuchtel sieht oder ich was fühlen könnte. Mein kleiner Mann will schon garnicht mehr, dass macht mich alles verrückt. Im Kreise von Männer bin ich deswegen nun immer angespannt. Denkt ihr ich habe wirklich homosexuelle Neigungen, wegen der Tatsache, dass ich bei Sex mit meiner Freundin kaum noch Spaß empfinde und ständig geistig kontrollieren muss, ob ich homosexuell bin. Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
  6. Hi liebe Community, erstmal ein freundliches Hallo an alle. Ich bin neu hier und hab, nachdem ich mir Einiges aus der Schatzkiste durchgelesen habe und damit begonnen habe meine Persönlichkeit in die Richtung weiter zu entwickeln, in welche ich gehen will, eine Wand gefunden gegen die ich nun schon mehrere Mal gelaufen bin und noch nicht so recht weiß wie ich nun drüber weg komme. Folgendes Problem: Dominanz auszustrahlen ist für mich an sich kein Problem, mir fällt dabei nur immer wieder auf, dass ich mehr und mehr meine Selbstreflektion dafür einbüße. Nicht etwa die, für jene positiven Aspekte meiner Handlungsweise sondern vielmehr die für meine Fehler. Denn seien wir einmal ehrlich: So dominant und überlegen wir auch sind, Fehler machen wir alle früher oder später. Je mehr ich führe, desto weniger oft gestehe ich mir selbst gegenüber ein, dass ich einen Fehler gemacht habe. Und wer gesteht anderen gegenüber schon (ehrlich!) einen Fehler ein von dem man selbst gar nicht der Meinung ist ihn überhaupt gemacht zu haben? Darüber hinaus merke ich auch, je länger ich führe desto weniger bin ich gewillt diese Führung abzugeben. Selbst in Situationen in denen es gar nicht notwendig ist zu führen respektive ich die Führung auch ohne Probleme jemand anderem überlassen könnte und sich trotzdem alle wohl damit fühlen (Nichts ist anstrengender als zwei Männer von denen jeder der Meinung ist das er jetzt der Alpha sein muss ). Habt ihr ähnliche Koflikte erlebt und wenn ja, wie hab ihr diese überwunden? Gibs hier eigentlich sone Art Vorstellungsthread?