Paradox: Bin zufrieden, aber mir fehlt das Ziel - in Bezug auf PU und das Leben allgemein
20 20

77 Beiträge in diesem Thema

Hi Marcio,

mit Ende 20 (jetzt 44) war ich auch an so einem Punkt. Studium in der Tasche, LTR hinter mir, paar ONS, viele Frauen die hinter mir her waren aber mich nicht gejuckt haben. Mit den Kumpel abhängen war auch nicht mehr so der Kracher, Party hatte ich in meinem Leben genug.

Next Step - Kind, Familie.

Ich hab die Frau auf Augenhöhe zum Glück gefunden, auch wenn es jetzt in die Brüche gegangen ist (Trennung mit Kind - momentan einen Thread unter dir ;-) ). Aber mal nicht schwarzmalen hier.

Ich bereue nichts. Es war eben eine neue Aufgabe die gut war und mein Leben ausgefüllt hat. Auch wenn ich leider vieles deshalb vernachlässigt habe.

Die Zeit des rumdümpelns hat auch nicht ewig glücklich gemacht.

Die richtige Frau kann man nicht backen, aber du sagst, du wünschst dir ein Kind. Dieser Wunsch kann mächtig sein. Vielleicht nicht für jeden Mann, aber immer nur "Probeficken" war auch nicht im Sinne des Erfinders.

Nur ein Denkanstoß

Gruß

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Marcio

So wirklich fehlen tut mir eine Frau eigentlich nicht.

Herzlichen Glückwunsch, kann man da nur sagen!

Es gibt doch wirklich nichts Dümmeres, als Frauen hinterherzulaufen.

Wenn da nur der verdammte Sexualtrieb nicht wär ... aber den scheinst du ja gut im Griff zu haben.

Du könntest dich stattdessen karitativ einsetzen, einen Roman schreiben oder an einer nützlichen Erfindung basteln.

Stellen wir uns vor, die Erfinder und Entdecker der Vergangenheit hätten nichts Besseres zu tun gehabt, als Frauen hinterherzulaufen und sich durch die Gegend zu vögeln.

Wir würden wahrscheinlich heute noch auf den Bäumen sitzen. ;-)

bearbeitet von mehrvomleben
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Hallo Marcio,

ich musste gerade beim lesen etwas schmunzeln, denn ein ähnliches Problem hat mir vor drei Tagen ein Freund (32) geschildert (er hat allerdings eine Frau und ein Kind, weiß Karriere- und lebenstechnisch nicht, "wie es weitergehen soll" und was er eigtl. will). Denk nicht, das ich mit meiner kurzen Antwort (zu deinem langen Text) eine Plattitüde zum besten gebe. Ich sage dir genau das selbe, das ich ihm gesagt habe stell dir vor, ein guter Freund würde vor dir stehen und dir sehr direkt und laut das Folgende sagen :

01. Hör auf zu viel zu denken!

02. Hör auf zu viel zu denken!

03. Wer, wenn nicht, du soll wissen, was du willst!? Bist du eine Pussy, der andere Menschen sagen müssen, was sie tun sollen?

04. Glaubst du, es gibt nie Probleme? Die kommen immer wieder, willst du dich zu Hause einschließen, weil etwas nicht so läuft? Und dann? Klopft jemand an und löst es für dich?

05. Du hast keine Ziele? Willst du mich verarschen? Wer soll dein Leben sonst für dich leben? Ich habe noch nie gehört, dass das Leben zu Hause gelebt wird. Es gibt genug was du willst, du bist loß zu faul, es zu tun!

06. Statt rumzudenken, solltest du deine Kraft nutzen, um deinen Scheiß zusammen zu bekommen, deine Ziele zu klären und zu verfolgen. Was machst du dir selbst Probleme, wo gar keine sind? Deine einzige Aufgabe ist es, genug Ausdauer zu haben, Punkt, aus!

Das soll nicht beleidigend klingen. Wir sind danach ein Bier trinken gegangen. Nachdem er kein Wort rausgebracht hat, sagte er zu mir: Danke Harvey, mir musste einer mal den Kopf waschen.

Go get it!

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Hallo Marcio,

ich musste gerade beim lesen etwas schmunzeln, denn ein ähnliches Problem hat mir vor drei Tagen ein Freund (32) geschildert (er hat allerdings eine Frau und ein Kind, weiß Karriere- und lebenstechnisch nicht, "wie es weitergehen soll" und was er eigtl. will). Denk nicht, das ich mit meiner kurzen Antwort (zu deinem langen Text) eine Plattitüde zum besten gebe. Ich sage dir genau das selbe, das ich ihm gesagt habe stell dir vor, ein guter Freund würde vor dir stehen und dir sehr direkt und laut das Folgende sagen :

01. Hör auf zu viel zu denken!

02. Hör auf zu viel zu denken!

03. Wer, wenn nicht, du soll wissen, was du willst!? Bist du eine Pussy, der andere Menschen sagen müssen, was sie tun sollen?

04. Glaubst du, es gibt nie Probleme? Die kommen immer wieder, willst du dich zu Hause einschließen, weil etwas nicht so läuft? Und dann? Klopft jemand an und löst es für dich?

05. Du hast keine Ziele? Willst du mich verarschen? Wer soll dein Leben sonst für dich leben? Ich habe noch nie gehört, dass das Leben zu Hause gelebt wird. Es gibt genug was du willst, du bist loß zu faul, es zu tun!

06. Statt rumzudenken, solltest du deine Kraft nutzen, um deinen Scheiß zusammen zu bekommen, deine Ziele zu klären und zu verfolgen. Was machst du dir selbst Probleme, wo gar keine sind? Deine einzige Aufgabe ist es, genug Ausdauer zu haben, Punkt, aus!

Das soll nicht beleidigend klingen. Wir sind danach ein Bier trinken gegangen. Nachdem er kein Wort rausgebracht hat, sagte er zu mir: Danke Harvey, mir musste einer mal den Kopf waschen.

Go get it!

Hört sich ja gut an...und wie ging's weiter mit ihm? Hat's was gebracht?

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@kuschel: Na klar. Das eigentliche Problem war simpel: Unsicherheit. Kind, neue Arbeit, die Einsicht, dass man nun Verantwortung für drei Menschen trägt (seine Frau arbeitet natürlich auch, trotzdem stimmt die Aussage) und der Plan, ein Eigenheim zu erwerben. Das man ab und an einen Schubs braucht, um auf Kurs zu bleiben, ist normal. Wichtig ist nur, sich immer bewusst zu machen, warum man etwas tut und wie man es tut. Mit kühlem Kopf und einem Plan lässt sich alles schaukeln.

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Gast lessons

Also ich bin Anfang 40 und geschieden mit Kind und nicht so viel Kohle und dachte, ich wäre nicht gut drauf. Aber du bist ja so richtig depri. Du bist überhaupt nicht zufrieden. Du bist super frustiert. Was ist das denn für eine Scheiße, was du alles nicht machts: keine Süßigkeiten, kein Kaffee, kein Tanzkurs, keine Pornos, keine Frauen...

Ich bin mich hier ja gerade erst am einlesen, aber das bei dir hat nichts mit PU zu tun. Das ist nahe an der Depression. Du magst dich selbst nicht.

Wie kommst du darauf, dass bspw. die Beschäftigung mit Tolle als Ratschlag käme. Tolle ist langweilig. Vielleicht stimmt der Testosteronhaushalt bei dir nicht. Vielleicht leidest du unter Antriebsschwäche.

Bei dem was du schreibst ist wirklich Null-Leidenschaft, es gibt nichts, was du gut findest. Es ist alles larifari. Man wird schon depri, wenn man das liest. Egal, was hältst du von Sprachkurs, Musikstunden, Museum oder so einen Kram.

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Hi Marcio,
während ich deinen Text gelesen habe sind mir immer wieder zwei Dinge durch den Kopf geschossen:

-> Schubladendenken

-> Soziale Zwänge / Konditionierung

Zu Punkt1:

Wieso sind Frauen (oder Menschen im allgemeinen) mit Tatoos oder Piercings schlechter als Du?

Witzigerweise habe ich auch lange Zeit so gedacht. Wurde sogar öfter Bestätigt, bestes Beispiel

in Facebook: Sehe irgendwelche "Sprüche-Bildchen", gucke mir das Profil an und denke mir "Alles klar.

Durchschnittstyp, Mitten im Leben seher, etc." - passt nicht zu mir. Stimmt leider auch oft, dennoch kann

ich dir nur davon abraten in so Modellen zu denken. Das schränkt dich ungemein ein, denn alleine durch

dieses Schubladendenken schiebst Du teilweise auch Gründe vor diese Person gar nicht kennenlernen

zu wollen. "Die ist ja sowieso so.". Probier es einfach.

Zu Punkt2:
Wer sagt dir das Du langfristige Ziele aktuell verfolgen sollst? Dir ein Haus kaufen, eine Frau heiraten und

Kinder kriegen sollst? Weil das alle so machen? Weil man dafür Schulterklopfer vom Nachbarn/Freunden/Familie

erhält? Getreu dem Motto: "Der Marcio ist super. Der hat alles richtig im Leben gemacht!". Ist doch Unsinn!

Das Beispiel mit der Familiengründung wäre jetzt nur eines von vielen. Versuch nicht unbedingt nach Sozialer

Anerkennung zu gieren bzw. darauf aus zu sein, denn so bist Du vielleicht in den Augen anderer ein "guter Kerl"

aber innerlich gefällt dir das so gar nicht?

Ich würde dir empfehlen aus deinem Alltag, deinen Routinen auszubrechen. Wander vielleicht aus, erweitere den Horizont,

probier Dinge aus die Du vorher noch nie ausprobiert hast (oder wolltest). Veränderung muss her, so kriegst Du

auch eine völlig neue Sichtweise auf gewisse Dinge.

Ich habe jetzt beispielsweise mit 31 mein BWL Studium an der FH angefangen. Dachte mir anfangs:
"Mein Gott. Bestimmt alle jünger. Was will ich mit U20 bzw. Anfang 20ern? Mit denen kann ich sowieso nichts

anfangen." Und siehe da: Ich habe dazu gelernt. Klappt wunderbar. Würde ich so junge Männer oder Frauen

im Club / auf der Straße ansprechen? Eher nicht, weil: "Die sind ja sowieso so (jung). Wird niemals gut gehen".

Unsinn, sage ich dir! Geb den Leuten und den Dingen einfach ne Chance anstatt alles vorher schon zu diskreditieren aufgrund

von Halbwissen, komischen Vorahnungen oder negativen Erfahrungen. Mach neue!

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Vielen Dank an alle, für eure Beiträge!

Den Nagel auf den Kopf getroffen hat insbesondere Harvey:

01. Hör auf zu viel zu denken!

02. Hör auf zu viel zu denken!

03. Wer, wenn nicht, du soll wissen, was du willst!? Bist du eine Pussy, der andere Menschen sagen müssen, was sie tun sollen?

04. Glaubst du, es gibt nie Probleme? Die kommen immer wieder, willst du dich zu Hause einschließen, weil etwas nicht so läuft? Und dann? Klopft jemand an und löst es für dich?

05. Du hast keine Ziele? Willst du mich verarschen? Wer soll dein Leben sonst für dich leben? Ich habe noch nie gehört, dass das Leben zu Hause gelebt wird. Es gibt genug was du willst, du bist loß zu faul, es zu tun!

06. Statt rumzudenken, solltest du deine Kraft nutzen, um deinen Scheiß zusammen zu bekommen, deine Ziele zu klären und zu verfolgen. Was machst du dir selbst Probleme, wo gar keine sind? Deine einzige Aufgabe ist es, genug Ausdauer zu haben, Punkt, aus!

Das viele Denken war schon immer ein Problem von mir. Einer von vielen Gründen, warum mir der Sport so gut tut und so wichtig ist. Und warum ich von der Lektüre Tolles sehr profitiert habe.

Du hast recht: Natürlich habe ich Ziele und natürlich weiß ich was ich will! Da sind noch genügend Träume (u.a. Familie, kleiner Selbstversorgerhof und @mehr vom Leben: tatsächlich ein Roman) in mir. Und auch genügend Werte für die ich mich begeistern kann (u.a. Umwelt, Religion, Soziales). Es gibt hier auf Erden unendlich viele sinnvolle "Projekte" für Leute die sich bereit sind zu engagieren. Ich bin tatsächlich nur zu faul und zu feige das anzupacken! Zu erkennen, dass bestimmte Dinge kein Ziel mehr für mich darstellen (ONS, Party,...) ist nur der halbe Weg, wenn ich die freie Zeit nicht nutze um das zu machen, was ich wirklich will! Und obwohl ich ein relativer Freigeist bin klebe ich - da gebe ich dir recht, Womanizer - immer noch den sozialen Konventionen und bin zu sehr abhängig von sozialer Anerkennung.

@lessons:

Mag sein dass du mit fehlender Selbstliebe recht hast. Aber der Konsum von Süßigkeiten und Kaffe hat nichts mit Selbstliebe zu tun. In meinen Augen hat der Verzicht darauf etwas mit Selbstliebe zu tun. Ich gönne mir jetzt wieder viel Sport, frische Luft. Allein beweglicher und schlanker zu sein ist schon ein tolles Gefühl. Ich bin sehr stolz auf meine Entwicklung das letzte dreiviertel Jahr. Es wäre einfach gewesen, mit meiner LTR nicht Schluß zu machen und einen faulen Kompromiß durchzuziehen. Es wäre auch einfach gewesen, nach dieser LTR bei Alkohol, schlechtem Essen und Nutten zu bleiben. Ich habe es bei einigen Dingen geschafft, meinen Schweinehund zu besiegen und entwickle mich kontinuierlich weiter. Ich bin auf dem Weg dazu der Mann zu werden der ich sein will.

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Nur ein kurzes Update von mir:

Mich haben zwei User angeschrieben und es ist extrem spannend, wie viele Parallelitäten es gab.

Deshalb denke ich, dass dieser Thread für einige weitere User interessant sein könnte und werde ihn daher auch nicht sterben lassen. Sobald ich wieder etwas mehr Luft habe, werde ich hier einen ausführlicheren Post dazu schreiben.

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Gast lessons
@lessons:

Mag sein dass du mit fehlender Selbstliebe recht hast. Aber der Konsum von Süßigkeiten und Kaffe hat nichts mit Selbstliebe zu tun. In meinen Augen hat der Verzicht darauf etwas mit Selbstliebe zu tun. Ich gönne mir jetzt wieder viel Sport, frische Luft. Allein beweglicher und schlanker zu sein ist schon ein tolles Gefühl. Ich bin sehr stolz auf meine Entwicklung das letzte dreiviertel Jahr. Es wäre einfach gewesen, mit meiner LTR nicht Schluß zu machen und einen faulen Kompromiß durchzuziehen. Es wäre auch einfach gewesen, nach dieser LTR bei Alkohol, schlechtem Essen und Nutten zu bleiben. Ich habe es bei einigen Dingen geschafft, meinen Schweinehund zu besiegen und entwickle mich kontinuierlich weiter. Ich bin auf dem Weg dazu der Mann zu werden der ich sein will.

Klar, sehe ich auch so. Mir persönlich tut es gut, morgens nach dem Aufstehen eine Tasse Kaffee zu trinken und zwei Zigaretten zu rauchen. Danach ist für den Rest des Tages Schluss mit Koffein und Tabak. Ich genieße das aber am Morgen so, hat für mich etwas meditatives.

Macht jeder anders. Viel Glück!

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Hallo Marcio,

das Thema ist interessant. Mir geht es oft ähnlich. Ich hätte auch gerne das große Ziel im Leben.

Aber zur Zeit denke ich mir: Pfeif auf das große Ziel. Wenn ich momentan kein großes Ziel habe, dann ist es halt so. Krampfhaft nach dem optimalen Ziel zu suchen, bringt auch nichts. Dann lieber mal eine Weile einfach drauflos leben. Frei nach Kafka oder so: Der Weg entsteht, indem man ihn geht ...

Hau rein.

K.B.

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Zunächst einmal fehlt mir definitiv ein Ziel. Ich habe keinerlei langfristigen Pläne,

Das ist wohl Grundproblem, wie du es selbst schon erkannt hast. Daraus ergeben sich dann eine Reihe von Folgeproblemen. Ein Herumdümpeln ohne klare Ziele führt zu einem schwachen Drive im Allgemeinen und zu einem schwachen Sex-Drive im Speziellen, das kann sich wiederum kontraproduktiv aufs Selbstwertgefühl auswirken und eine Negativ-Spirale in Gang setzen.

Ziele im Leben sind für viele Menschen enorm wichtig. Es scheint schon so, als ob du Ziele hast. Wenn man Ziele hat, muss man sie aber auch umsetzten. Dir mangelt es an Entschlossenheit und Motivation, weil du vielleicht keinen erfolgsversprechenden Plan hast, mit denen sich die Ziele realisieren lassen. Also muss hier ein Plan her mit erreichbaren Zwischenzielen.

Speziell zur Online-Dating-Geschichte: Wenn ich in den Club gehe, sehe ich dort unter hunderten von Frauen vielleicht 1-3, die ich wirklich interessant finde (also über ONS hinaus). Bei Online-Dating findet man mit den entsprechenden Filtern vielleicht ein paar interessant Profile, aber die Wahrscheinlichkeit, dass daraus etwas wird geht Richtung 6er im Lotto. Mit einem hohen Anspruch wird man nichts im Online-Game.

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So, wie versprochen die Fortsetzung. Auch diese Woche haben sich wieder zwei User gemeldet, die viele meiner Gedanken am eigenen Leib kennen. Sehr interessant – ursprünglich dachte ich, dass sei eher ein sehr individuelles Problem.

Was ich mittlerweile rausgefunden habe: Die Zufriedenheit ist teilweise etwas oberflächlich. Da gibt es schon Punkte, mit denen ich unzufrieden bin und die ich mir selbst nicht eingestehe. In erster Linie keine Kinder zu haben. Im Bekanntenkreis sind jetzt zunehmend Eltern zu finden und da kann man sich dem Thema nicht entziehen. Wenn ich ein kleines Baby sehe, bin ich hin und weg. Außer Fußball spielen bringt mich nichts so völlig ins Hier und Jetzt als mit einem Baby zu spielen.

Demzufolge habe ich mit Frauen auch noch nicht so total abgeschlossen wie ich meine. Ja, die meisten interessieren mich nicht mehr. Mir geht es hier wie einigen die mir geschrieben haben und die auch einfach aufgrund gemachter Erfahrung desillusioniert sind. Ich sehe das aber nur teilweise als Problem: Es ist für mich okay, gewisse Standards zu haben und vor allem zu wissen, was ich nicht (mehr) haben will. Vor allem, weil ich merke, da ist immer noch ein ganz kleiner Rest an Frauenwelt übrig, der mich nicht kalt lässt. Also werd ich mich auf die konzentrieren. An dem Punkt, warum ich es nicht schaffe eine sportliche, kluge Frau anziehend zu finden, die eine große, schiefe Nase hat, knabbere ich immer noch. Manche charakterstarke Frauen lechzen geradezu nach Liebe, aber ich blende sie komplett aus, nur weil sie durchschnittlich aussehen und nicht heiß sind.

Meinen Sexualtrieb hab ich momentan nicht mehr komplett im Griff, nach einem knappen halben Jahr spüre ich manchmal wieder den leichten Drang zu einer Nutte zu gehen. Ein völlig dämlicher und irrationaler Impuls, wie der Raucher, den es wieder nach einer Zigarette gelüstet.

Was das Thema Ziele betrifft habe ich gemerkt, dass ich beruflich noch nicht in der richtigen Ecke bin. Ich bin sehr gut in meinem Job, habe auch Potential, theoretisch nach ganz weit oben, es macht mir aber nur sehr selten Spaß – und vor allem erfüllt es mich nicht und ich schätze meine Arbeit selber als eher unbedeutend ein. Hier packt mich aber wieder die soziale Konditionierung und die Angst einen völlig krisenfesten Job zu verlassen.

Mein Plan für die nächsten Wochen:

  • Meditieren beginnen
  • Versuchen ins Hier und Jetzt zu kommen
  • Rausfinden wie das was ich kann und was mir wichtig ist, dazu beitragen könnte Mädchen Anfang/Mitte 20 außerhalb des Nachtlebens kennen zu lernen
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Marcio, vielen Dank für das Update! Ist ein spannender Thread, den Du da am Laufen hast. "Was will ich eigentlich vom Leben?" ist meiner Erfahrung die grösste, aber auch am Schwierigsten zu beantwortende Frage im Leben.

Ein Kommentar zu niedlichen kleinen Babies - hier lauert Gefahr. Nicht bei den Babies an sich (Fortpflanzung ist schon eine feine Sache :-p ), aber Du solltest versuchen, Dir daraus nicht ein externes, d.h. von anderen vorgelebtes und vordefiniertes Lebensmodell abzuleiten. Heisst, funktionalisiere weder Dein eigenes Leben noch Deine Wahl einer Frau/Partnerin nur dahin gehend, dass ihr unbedingt Kinder haben wollt. Damit wirst Du weder Dir noch Deiner Partnerin und erst recht nicht Deinen Kindern gerecht. Deine Ziele im Leben sollten aus Dir selbst erwachsen und dem, was Du gut kannst und für das Du Leidenschaft entwickeln kannst. Wenn Du es dann schaffst, eine gute Partnerschaft und Kinder zu haben, an die Du diese weiter geben kannst - umso besser.

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Ein Kommentar zu niedlichen kleinen Babies - hier lauert Gefahr. Nicht bei den Babies an sich (Fortpflanzung ist schon eine feine Sache :-p ), aber Du solltest versuchen, Dir daraus nicht ein externes, d.h. von anderen vorgelebtes und vordefiniertes Lebensmodell abzuleiten. Heisst, funktionalisiere weder Dein eigenes Leben noch Deine Wahl einer Frau/Partnerin nur dahin gehend, dass ihr unbedingt Kinder haben wollt. Damit wirst Du weder Dir noch Deiner Partnerin und erst recht nicht Deinen Kindern gerecht. Deine Ziele im Leben sollten aus Dir selbst erwachsen und dem, was Du gut kannst und für das Du Leidenschaft entwickeln kannst. Wenn Du es dann schaffst, eine gute Partnerschaft und Kinder zu haben, an die Du diese weiter geben kannst - umso besser.J

Ja, verdammt guter Punkt. Habe ich zum Glück bei meiner damaligen LTR berücksichtigt und damals dann Schluß gemacht. Andernfalls würde ich wohl in diesem Sommer Vater werden und lebenslang in einer stressigen Beziehung feststecken. Vater werden ist mir schon verdammt wichtig, aber sicher nicht um jeden Preis. Dazu habe ich zu viele Negativbeispiele in meiner Umgebung erlebt.

Merke aber immer wieder, die die von dir und auch von anderen Usern angesprochenen "extern aufgedrückten Ziele" mich beeinflussen. Ich kann mich zwar teilweise davon befreien sie zu verfolgen, lasse mich aber in meiner Stimmung beeinflussen. Beispielsweise als ich heute erfahre, dass ein alter Schulkumpel von mir heiraten wird. Ich habe in meiner Jugend mit Frauen null gebacken gekriegt, aber selbst davon hat der noch träumen können. Und jetzt heiratet er. Sofort werte ich mich dadurch ab. Prinzipiell aber völliger Bockmist, weil es ja auch sein kann, dass er z.B. den größten Hausdrachen an der Hand hat.

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Ein Kommentar zu niedlichen kleinen Babies - hier lauert Gefahr. Nicht bei den Babies an sich (Fortpflanzung ist schon eine feine Sache :-p ), aber Du solltest versuchen, Dir daraus nicht ein externes, d.h. von anderen vorgelebtes und vordefiniertes Lebensmodell abzuleiten. Heisst, funktionalisiere weder Dein eigenes Leben noch Deine Wahl einer Frau/Partnerin nur dahin gehend, dass ihr unbedingt Kinder haben wollt. Damit wirst Du weder Dir noch Deiner Partnerin und erst recht nicht Deinen Kindern gerecht. Deine Ziele im Leben sollten aus Dir selbst erwachsen und dem, was Du gut kannst und für das Du Leidenschaft entwickeln kannst. Wenn Du es dann schaffst, eine gute Partnerschaft und Kinder zu haben, an die Du diese weiter geben kannst - umso besser.J

Ja, verdammt guter Punkt. Habe ich zum Glück bei meiner damaligen LTR berücksichtigt und damals dann Schluß gemacht. Andernfalls würde ich wohl in diesem Sommer Vater werden und lebenslang in einer stressigen Beziehung feststecken. Vater werden ist mir schon verdammt wichtig, aber sicher nicht um jeden Preis. Dazu habe ich zu viele Negativbeispiele in meiner Umgebung erlebt.

Merke aber immer wieder, die die von dir und auch von anderen Usern angesprochenen "extern aufgedrückten Ziele" mich beeinflussen. Ich kann mich zwar teilweise davon befreien sie zu verfolgen, lasse mich aber in meiner Stimmung beeinflussen. Beispielsweise als ich heute erfahre, dass ein alter Schulkumpel von mir heiraten wird. Ich habe in meiner Jugend mit Frauen null gebacken gekriegt, aber selbst davon hat der noch träumen können. Und jetzt heiratet er. Sofort werte ich mich dadurch ab. Prinzipiell aber völliger Bockmist, weil es ja auch sein kann, dass er z.B. den größten Hausdrachen an der Hand hat.

Haben oder Sein (Fromm) - es kommt doch immer wieder darauf zurück. Ist aber auch nicht immer leicht zu unterscheiden - willst Du Kinder haben oder willst Du Vater sein? Willst Du eine Frau haben oder ihr ein Partner sein?

Ich bin glaube ich im Leben schon ein bischen weiter gegangen und tue mich immer noch schwer damit. Ich habe mich vor zwei Jahren nach über 10 erfolgreichen Berufsjahren nochmal neu orientiert und habe jetzt weniger (2 statt 16 Mitarbeiter, Zeitvertrag statt Festanstellung, Uralt-Golf statt Firmenwagen) - ist aber dennoch die beste Zeit, die ich seit langem hatte im Leben, weil ich weiss, was ich tue und vor allem für wen ich arbeite. Ach ja, und dieses wundervolle Forum habe ich im Vorbeigehen auch noch entdeckt... es ist gut, dass Du Dir dieser Problematik bewusst bist zu einem frühen Zeitpunkt. Pass aber auf, dass es Dich nicht lähmt - manchmal muss man einfach machen, wenn es sich gut anfühlt. Hör nicht auf zu suchen, es wird etwas geben, das Dich kickt.

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Du scheinst mir tendenziell vieles recht negativ zu sehen. Ich vermute mal deine Probleme hängen irgendwie zusammen und verstärken sich so wechselseitig.

Probleme, die wir teilen, sind die Frage nach dem großen Ziel und die Sache mit der Frauenqualität. Intellekt, tiefgründigkeit, Eleganz, Humor und top visueller Eindruck sollte es schon sein :D Mind. eine 8 sonst geht garnix und unter Uniabschluss wirds auch eng. ;)

Habe in letzter Zeit bisschen rumgetindert, 1-2 Date/Woche, aber alles unter ner 8 finde ich einfach nicht mehr heiß genug, als dass man dafür etwas investieren würde oder generell anziehend fände. Die Sache mit dem intellektuellen Anspruch machts nicht leichter. Da denkt man sich schon desöfteren, hmja eigentlich geil, hätte sie bloß die Klappe gehalten.

Es gibt sie, diese top-Frauen, der Weg dahin ist aber ein sehr steiniger und ziemlich nervig. Ich versuche es derzeit als Übung zu sehen und durch die mittelprächtigen Schnitzel-Wiener Art Exemplare an das argentinische Rinderfilet zu kommen. Erstaunlich wie angepisst die meisten 6-7er Damen sind, wenn sie bei dem typischen Tinder-Abenddate nicht gefickt werden ;). Das ist manchmal und auf eine gewisse perfide Art schon fast wieder lustig.

Lösungen hab ich keine für dein Anliegen. Kann dir nur sagen, wie ich das sehe: habe mir jedenfalls vorgenommen das nächste Halbe Jahr/Jahr einiges zu ändern. Noch viel mehr Reisen, Umgebungswechsel, neue Sachen ausprobieren. Out of your comfort Zone sagt man dazu in der Jugendsprache. Bei mir ist das trotz eines ziemlich beneidenswerten "Jobs" auch so. Ich habe da zwar eh schon eine ziemlich nette Nische und das Leben meint es gut mit mir, eine gewissen Unzufriedenheit ist dennoch. Es ist nicht, dass man unglücklich ist, aber glücklich ist man auch nicht. Eher gelangweilt von allem. Aktuelle Literatur sagt, dass dies generell die wohlsituierte Generation Y betrifft. Den Grund vermutet man in den unendlichen Wahlmöglichkeiten. Jobseitig, Lebensentwürfe, unendliche Partnerwahl etc. Ich jedenfalls kann diesen Grund nachvollziehen. Man(n) geht unter in der Unendlichkeit der Entscheidungsvielfalt und den Möglichkeiten. Man verliert ein Ziel, oder findet es erst garnicht. Beim nächsten Wisch kommt bestimmt die Topfrau, oder auch nicht.

Im bisherigen Leben habe ich eh schon immer das gemacht was ich wollte. Immer wenn es besonders augenfällig gegen das typisch deutsche Denkmuster ging, wurde ich glücklicher. Vielleicht wäre das ein Tipp, den du mal probieren könntest. Mach einfach was du willst und worauf du Lust hat. Auch vielleicht etwas riskantes, etwas das dein Umfeld garnicht gutheißen würde.

bearbeitet von xhans123
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Ich lese da einen typischen Vertreter der Generation X, der glaubt, daß ihm selbstverständlich das Besondere zusteht, obwohl er selbst nur Mittelmaß ist und er das sogar erkannt hat.

Du bist 32, willst Vater werden, aber die Frau soll nicht (niemals?) älter als 27 sein, und wehe sie hat eine schiefe Nase.... (oder kommt mit deiner Nutten-Vergangenheit nicht klar?!)

Wenn ich dir zuhöre, gerate ich tief in den Pessimismus.

Leute wie du bedrohen unsere Zivilisation, weil sie stetig mehr nehmen wollen als sie geben.

Eines wenigstens befriedigt mich: du leidest selbst darunter. Es sei dir von Herzen gegönnt.

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Trine ich lese eine verbitterte Frau und ist es nötig so eine Wertung und so einen Ton anzuschlagen? Zivilisation retten? Iwie leiste doch mal selbst einen Beitrag für dein eigenes Wohlergehen, dann wirst Du die Welt schon retten.

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Trine, mich irritiert dein extrem negativer Ton, so kenne ich dich absolut nicht. Vielleicht habe ich ja bei dir bestimmte Punkte getriggert, durch die du so emotional und angreifend wirst. Deine Aussagen haben mich wirklich verletzt, insbesondere deshalb weil ich deine anderen Beiträge hier im Forum in der Regel sehr schätze.Dass ich mich jetzt hier rechtfertige sagt mir aber auch, dass du nicht völlig daneben liegst.

Ich lese da einen typischen Vertreter der Generation X, der glaubt, daß ihm selbstverständlich das Besondere zusteht, obwohl er selbst nur Mittelmaß ist und er das sogar erkannt hat.
Du bist 32, willst Vater werden, aber die Frau soll nicht (niemals?) älter als 27 sein, und wehe sie hat eine schiefe Nase.... (oder kommt mit deiner Nutten-Vergangenheit nicht klar?!)
Wenn ich dir zuhöre, gerate ich tief in den Pessimismus.
Leute wie du bedrohen unsere Zivilisation, weil sie stetig mehr nehmen wollen als sie geben.
Eines wenigstens befriedigt mich: du leidest selbst darunter. Es sei dir von Herzen gegönnt.

Ob ich nur Mittelmaß bin, darüber kann man streiten. Optisch bin ich mit Sicherheit Mittelmaß. Beim Rest. Eher nicht. Nur ein Punkt: Steht eine Promotion für dich für Mittelmaß?

Dass meine Attraktivittätsmaßstäbe ein Problem und völlig ungerechtfertigt sind, das habe ich selbst erkannt - da gebe ich dir völlig Recht. Meine Altersmaßstäbe dagegen sind weitgehend okay (ob 27 oder 29 ist jetzt nicht das Thema).

Soso, ich bedrohe die Zivilisation? Keine gewagte These, das momentane Verhalten der Menschheit bedroht die Zivilisation extremst. Ich bin ein Teil davon, wobei ich als Minimalist durchaus für mich in Anspruch nehme zum unauffälligeren Teil in Westeuropa zu gehören. Mein Fußabdruck ist relativ gering. Nur mal als Hausnummer: Mein Restmüll-Verbrauch liegt momentan bei ca. 3 Liter pro Woche.

Ja, ich leide darunter. Teils sehr. Dass du mir das von Herzen gönnst, das sagt mehr über dich als über mich.

Wahrscheinlich nehme ich wirklich mehr als ich gebe, das kann gut sein. Aber wäre der Zivilisation mehr gedient, wenn ich mir aus Gründen des Egos und gefühlter sozialer Verpflichtung heraus pflichtschuldig eine Frau nehme und mit der Kinder mache? Ich beantworte das für mich relativ eindeuitg mit Nein. Das fände ich - Frauenhass hin oder her - auch der Frau gegenüber ungerecht. Natürlich auch den Kindern gegenüber. Solche Familien gibt es bereits viel zu viele. Aus diesem Grund schließe ich auch Sachen wie eine "Katalogbraut" o.Ä. für mich völlig aus, dazu ist mir die Kommunikation in einer Beziehung viel zu wichtig.

So, ansonsten bin ich überwältigt vom teils extrem positiven Feedback das ich per PN bekommen habe. Ich treffe mich nachher gleich noch mit meinem Patenkind und habe deshalb nicht die Zeit, so ausführlich darauf einzugehen wie ich möchte. Vielleicht folgt heute Abend mehr.

Sehr viele haben verstanden, dass ich nicht (mehr) das klassische PU-Ziel habe, mit so vielen Lays wie möglich. Viele ältere Mitglieder haben das Ziel teils ebenfalls nicht mehr. PU stellt uns immer diesen Gangster-Rapper-Lifestyle als absolut erstrebenswert hin. Leute wie Dan Bilzerian werden als Vorbilder betrachtet.

Abgesehen von seiner körperlichen Erscheinung ist das für mich ein absolutes Anti-Vorbild. Das, liebe Trine, ist ei Mensch, der die Zivilisation wirklich bedroht.

Ich wurde gefragt, ob ich ein Anhänger von MGTOW (Men go their own way) bin, einer Bewegung die quasi die Frauenwelt komplett ignoriert. Ich halte davon genau so wenig wie vom Feminismus. Dieses Gegeneinander, dieser Krieg der Geschlechter - das finde ich eigentlich furchtbar. Und ich glaube auch nicht, dass diese Bewegung irgendetwas bewirken kann.

Und zum Thema Sex und Ego habe ich noch folgenden Artikel gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte und der eigentlich einen eigenen Thread wert wäre:

Die ersten beiden Absätze zum Thema Gender sind zwar Bockmist und hormonelle Einflüsse werden wieder komplett negiert, aber danach kommt viel wahres.

http://www.interchangecounseling.com/blog/why-men-are-so-obsessed-with-sex/

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Darf ich mal fragen?

Bevor du "Eliteplayer" wurdest, warst du da son "NiceGuy"? Hattest du davor schon Probleme mit Frauen?

Ich glaube, dein Problem ist die sog. "Melancholie der Erfüllung". Nun hast du alles, was du dir erträumt hast, erreicht und komischerweise erfüllt dich das auch nicht, nein, es macht dich sogar tief unglücklich, wie kann das sein? War es das falsche Ziel? War es ein Ziel, was viel zu einfach zu erreichen war? War es vielleicht kein Ziel, sondern etwas Selbstverständliches, was du da erreicht hast?

Ich glaube du bist jetzt erst am Anfang deines Lebens.

Was mit auffällt ist, das du nicht der einzige "Eliteplayer" mit solchen Zweifeln bist. Naja, wie immer just my 2 cents.

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Natürlich bin ich persönlich angepißt wenn ich dieses Geseier lese.

Weil mein Leben in den letzten Jahren ständig von solchen Lappen gekreuzt wurde, die keine gerade Linie in ihrem Privatleben finden und dann ihr Umfeld mit ihrem Gejammer überschütten.

Männer, die sich dann mit 50 endlich reif für eine Familie fühlen, dann aber keine Frau mehr finden, die halb so alt ist, natürlich faltenfrei, und mit einem alten Zausel noch Kinder kriegen will.

Du hast promoviert, fein. Und du meinst, daß dein akademischer Boden jetzt das stützt was du über strukturell-charakterlichem Weg nicht auf festem Grund verankert kriegst?

Schlauheit, Fleiß und beruflicher Erfolg allein machen im Privatleben noch keinen brauchbaren Menschen aus. Viele Frauen glauben das nicht, die freuen sich wenn sie dann auf dem Standesamt promovieren können. Und wachen eines Tages in einer Ehe auf, die keinerlei emotionalen Gehalt aufweist und früher oder später geschieden wird.

Und ja, ich gönne dir dein Elend. Weil ein fetter Leidensdruck am Ende noch am ehesten dafür sorgt, daß sich ein Anspruchsdenker wie du aufs Wesentliche im Leben besinnt.

Ich sage ja gar nicht, daß Männer selbst daran schuld sind.

Es ist die Mischung aus Neoliberalismus, Kapitalismus und Genderismus, die unserer Gesellschaft das Fundament zerbröckelt.

Materielle Dinge haben uns im Westen groß und mächtig gemacht, deshalb glauben wir alle, daß das die einzige Währung ist, die zählt.

Daß die oberste Voraussetzung für Seelenfrieden ein stabiles Sozialgefüge ist, in das man eingebunden ist, glauben viele erst dann wenn sie niemanden mehr haben, spätestens wenn die Eltern wegsterben.

Frauen haben zum Glück ihre biologische Uhr, die sie daran erinnert, daß man sich irgendwann entscheiden muß, Ansprüche aufgeben muß, Kompromisse machen muß.

Es ist ein Generationen-Problem, so viel steht fest.

Und es ist ein kulturelles Problem.

Da wundert sich mein Umfeld, daß ich mich jetzt im Vorbeigehen von einem Mexmann habe eintüten lassen. Der weiß wenigstens mal, was er will, und lamentiert nicht in der Gegend herum.

bearbeitet von Trine
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Du bist kein Alpha-Typ, hast wahrscheinlich einen geringeren Testosteron-Spiegel und interessierst dich deshalb nicht (so sehr) für Geld, Macht, Status etc.. Das ist nicht wertend gemeint. Wenn das so ist, dann suche dir andere Betätigungsfelder, die besser zu dir passen. Werde z.B. Experte für Obstsorten oder sammele etwas Bestimmtes. Gerade beim Sammeln kann man auch seinen Jagdtrieb ausleben.

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