Was tun mit Erbe?

69 Beiträge in diesem Thema

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Hallo Community;

zu Beginn erst mal ein großes Lob an euch! 

Eine Gemeinschaft wie hier habe ich lange gesucht und ich freue mich jeden Tag aufs neue, welch qualifizierten Beiträge hier gepostet werden, im Vergleich zu anderen Foren. ( Besonders Neice und Walga hauen hier echt guten Content raus!)

Ich bin 20 studiere ab 01.10 Bwl an einer FH in Bayern und habe zum 18. eine Summe von knapp 70 k von meinen Eltern bekommen.

Seit dem Erhalt des Geldes grüble ich ununterbrochen daran, wie man die Kohle möglichst wirtschaftlich sinnvoll anlegen könnte und den größten Nutzen ziehen könnte. ( Ja ich weiß, ein Luxusproblem)

Mein Lebensziel wäre es ab ca. 35 vom passiven Einkommen einigermaßen leben zu können / von der Arbeit kürzer zu treten, um mit einem Segelboot die Welt zu umrunden. ( Großes Vorbild: Sailing LaVagabonde, Youtube).

Mir ist bewusst, dass es einen ähnlichen Thread bereits gibt ( mit 60 k). Dort wurde die Anlageform einer Kommanditeinlage angeschnitten, hat jemand Erfahrungen ?

Vielen Dank für eure Mühe!

 

Sollte der Thread sich mit dem Vielen Geld-Thread überschneiden,bitte verschieben. Danke!

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vor einer Stunde, Bilch schrieb:

 

Mir ist bewusst, dass es einen ähnlichen Thread bereits gibt ( mit 60 k). Dort wurde die Anlageform einer Kommanditeinlage angeschnitten, hat jemand Erfahrungen ?

Ja.

Wenn du aber keine hast, wäre ich da vorsichtig. Wenn du dir zutraust, Geschäftsmodelle hinsichtlich Ertragschancen und Risiken einzuschätzen, kannst du natürlich entsprechende Investitionsmöglichkeiten wahrnehmen.

Falls nicht, wäre meine Empfehlung ca 5k aufs Festgeld zu packen und den Rest breit zu streuen bei geringen Kosten. Dies führt dich ohne große Umwege zum Thema ETFs.

Hierzu gibt es auch bereits zahlreiche Beiträge im Forum, anhand derer du dich einlesen könntest. Des Weiteren sei das Buch von Gerd Kommer empfohlen.

"Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs."

vor einer Stunde, Bilch schrieb:

Vielen Dank für eure Mühe!

 

Gern.

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Gern kannst du mein CO-Investor bei meinen Immobilien werden. Bei Interesse und mehr Infos zur Vorgehen und Rendite schreib mir ne kurze PM.

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Hör auf masterthief und lies das empfohlene Buch. Es ist relativ leicht die Kohle mit geringem Risiko in ETFs anzulegen. Das Immobiliengeschäft hingegen erfordert, sofern man das Risiko auch hier minimieren möchte, viel mehr know how. Du solltest Ahnung vom Bau haben, ordentlich Kohle ( 70k ist für einen Immobilieninvestor nichts) und vor allem gute Kontakte. Die derzeitige Marktlage und die Tatsache, dass zwischen Kaufpreis und Miete kein linearer Zusammenhang besteht, sorgen dafür, dass du im Normalfall nur dann eine akzeptable Rendite kriegst wenn du hebelst, das heißt mindestens 100% finanzierst. Und genau hier liegt der Hund begraben, denn eine solche kriegst du als Student in der Regel nicht. Zumindest nicht von einer seriösen Bank. 

bearbeitet von Black-Jack
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vor 26 Minuten, Maandag schrieb:

 

Einem 20 jährigen mit etwas Geld, am Anfang des Studiums und ohne jede Erfahrung in irgendeiner Art von Geldanlage eine Beteiligung an den eigenen Spekulationen anzubieten, ist btw maximal unseriös.

 

+1!!!

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vor 12 Stunden, Black-Jack schrieb:

Das Immobiliengeschäft hingegen erfordert, sofern man das Risiko auch hier minimieren möchte, viel mehr know how. Du solltest Ahnung vom Bau haben, ordentlich Kohle ( 70k ist für einen Immobilieninvestor nichts) und vor allem gute Kontakte. Die derzeitige Marktlage und die Tatsache, dass zwischen Kaufpreis und Miete kein linearer Zusammenhang besteht, sorgen dafür, dass du im Normalfall nur dann eine akzeptable Rendite kriegst wenn du hebelst, das heißt mindestens 100% finanzierst. Und genau hier liegt der Hund begraben, denn eine solche kriegst du als Student in der Regel nicht. Zumindest nicht von einer seriösen Bank. 

@Black-Jack: Wieviele Immobilien hast du selber schon gekauft, ob diese Aussage tätigen zu können?

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@TE:

Ich empfehle Dir, einen grossen Teil in ein breit diversifiziertes ETF- Portfolio zu investieren. Weiter sage ich: nicht alles auf ein mal! Besser gestaffelt, in der Zwischenzeit lerne wie der Finanzmarkt funktioniert und warum Aktien (allerallerhöchstwahrscheinlich) immer steigen werden. So besteht die höhere Wahrscheinlichkeit, dass du bei einem Crash nicht verkaufst.

m.M. bester YouTube- Kanal (deutsch), wenns um ETFs geht. Videos sind einfach und schlicht produziert, aber das Fachwissen welches vermittelt wird ist exzellent:

 

Have Fun 😎

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vor 4 Stunden, Diesel86 schrieb:

 

Besser gestaffelt, in der Zwischenzeit lerne wie der Finanzmarkt funktioniert und warum Aktien (allerallerhöchstwahrscheinlich) immer steigen werden.

 

 

Die Aussage ist sehr ungenau und deshalb falsch. Denn angenommen sie würde gelten, dann wäre es "allerallerhöchstwahrscheinlich" risikofrei. Dann gäbe es trivialerweise aber auch kein Risiko zu minimieren und damit wäre Diversifikation d.h breit zu streuen sinnlos was im Widerspruch zu deiner Empfehlung steht. Erläutere doch etwas genauer was du meinst. 

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Es ist nicht risikofrei, wenn keiner weiß, wie stark Aktien in 10, 20, 30 Jahren gestiegen sein werden und wie weit es bis dahin zwischendrin noch mal runtergeht. Steigen werden Aktien langfristig aber weiter, da auch die Weltwirtschaft weiter wachsen wird.

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Ich sehe es so:

- die Aktienmärkte GLOBAL werden immer steigen

- das heisst: das Risiko sind die Schwankungen

- deshalb sage ich nicht alles auf einmal, jeder Anleger muss sich an diese Schwankungen gewöhnen (welcher AFC eskaliert bei einer HB9 beim ersten Date?)

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Es gibt (im Dollarraum) immer noch risikolose 2,9 % auf 30 Jahre, nämlich mit US-Treasuries. Da ist die Erwartung, dass der Aktienmarkt doch sagen wir mal mindestens 5% p.a. macht nicht überzogen. Ob's weiterhin 8 oder 10 % werden wie früher immer, weiß man natürlich nicht, denn früher gabs auch risikolose 5% mit AAA-Staatsanleihen oder gar noch mehr (15% auf US-Staatsanleihen in den 70ern z. B.).

bearbeitet von Nachtzug

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vor 21 Minuten, Nachtzug schrieb:

Es gibt (im Dollarraum) immer noch risikolose 2,9 % auf 30 Jahre, nämlich mit US-Treasuries. Da ist die Erwartung, dass der Aktienmarkt doch sagen wir mal mindestens 5% p.a. macht nicht überzogen. Ob's weiterhin 8 oder 10 % werden wie früher immer, weiß man natürlich nicht, denn früher gabs auch risikolose 5% mit AAA-Staatsanleihen oder gar noch mehr (15% auf US-Staatsanleihen in den 70ern z. B.).

Die Inflation nicht vergessen:

15% sind gut, wenn die Inflation nicht höher ist. Entscheidend ist der Realzins (Zins - Inflation).

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vor 25 Minuten, Nachtzug schrieb:

die Inflation geht von der Aktienmarktrendite aber genauso ab

Es geht ihm darum, dass auch die Inflation nicht jedes Jahr gleich ist und man das mit einbeziehen muss, wenn man historische 15% mit heutigen 3% vergleicht.

US Inflationsrate:

1979: 11,3%

1980: 13,5%

1981: 10,3%

[...]

2014: 1,6%

2015 0,1%

2016: 1,3%

 

3-Jahresschnitt der Beispielzeiträume:

1979-1981: 11,7%

2014-2016: 1,0%

 

15% Rendite - 11,7% Inflation ergibt 3,3% inflationsbereinigte Rendite.

3% Rendite - 1,0% Inflation ergibt 2,0% inflationsbereinigte Rendite.

Da ist der Unterschied dann schon viel geringer als wenn man nur 15% hört.

Entsprechend sind historische Renditen aus inflationären Zeiten mit Vorsicht zu genießen.

 

Tante Edith hat noch die Quelle der Zahlen für euch:

http://www.usinflationcalculator.com/inflation/historical-inflation-rates/

bearbeitet von Kaiserludi
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Am 29.9.2017 um 14:54 , Bilch schrieb:

Mein Lebensziel wäre es ab ca. 35 vom passiven Einkommen einigermaßen leben zu können / von der Arbeit kürzer zu treten, um mit einem Segelboot die Welt zu umrunden. ( Großes Vorbild: Sailing LaVagabonde, Youtube).

Ich denke, das ist ein realistisches Ziel, vor allem, wenn der Fokus auf "kürzer treten" liegt und man Arbitrage Effekte nutzt bei seinen Segeltripps. 

Dein Ziel müsste sein, Dich erstmal fokussiert einzulesen. 

Das hier wäre Dein Buch https://www.amazon.de/Souverän-investieren-Indexfonds-ETFs-Privatanleger/dp/3593395428 + alles zum Thema ETFs, was Du so findest. Dabei aber ein wenig die Quelle beachten. Es ist ein großes Problem, dass Du seit 2 Jahren darüber "nachdenkst" und dann ohne Wissen nun hier in einem PickUp Forum fragst. Hättest Du das Thema schneller angegangen, wärst Du schon bei knapp 100.000 EUR und Du musst schauen, dass Du möglichst schnell verstehst, was Zinseszins Effekte bewirken und warum es so ein großes Problem ist, dass Du 70K EUR nun nur noch 15 anstatt 17 Jahre arbeiten lässt. 

Unabhängig davon wäre es eine denkbare Idee, das Geld anteilig für Bildung zu verwenden, wo es Sinn macht. Explorer1 hat es schon erwähnt und Boris hat einen guten Guide geschrieben: http://www.pickupforum.de/topic/157391-der-boris-karriereguide-für-studentenneulinge/

Wobei ich denke, dass beides geht und man da mit 10K auch sehr weit kommt. 

Man muss sich schon sehr doof anstellen, um das nicht zu schaffen. Allerdings (sorry) agierst Du jetzt nicht gerade clever, indem Du 2 Jahre nichts machst. Da musst Du einfach deutlich mehr Gas geben. Wenn Du BWL studieren möchtest, kannst Du Dir ein Buch wie "Kommer" problemlos in einer Woche erarbeiten. 

Ansonsten noch ein paar Anmerkungen, da ich ähnliche Ideen hatte / habe und in etwa mit 35 ausreichend Cashflow hatte, um so was umzusetzen: 

1. Segelboote auf denen man leben kann sind teuer. 

Wahrscheinlich wird Deine Umsetzung eher in Richtung "Travel" + "Segeltouren" vor Ort gehen. 

2. Träume werden in der Umsetzung schnell langweilig. 

Freiheit ist ein tolles Gut und darauf kannst Du hinarbeiten. Konkrete Ziele sind dazu wichtig. Um die Welt reisen wird nach 6-12 Monaten langweilig. Wahrscheinlich wird es eher eine Mischung im Lifestyle. 

3. BWL Studium

Du schreibst es schon dazu: Du möchtest teilweise von den Einkünften leben. Ich habe es mal ausgerechnet, dass ich 120.000 EUR benötige, um auf den Philippinen leben zu können (eigenes Haus 20.000 EUR) + Dividenden. Das klappt hervorragend, weil das Einkommen echt niedrig ist und ein Arzt oder Bürgermeister nur 400 EUR verdient. Zusammen mit einer guten Krankenkasse ist das sehr entspannt, wenn parallel noch das Kapital an Kursgewinnen partizipiert. 

Wenn Du das Buch durch hast merkst Du, wie nahe Du an dem Ziel bist. 

Das habe ich auch schon probiert und da wird Dir sehr schnell sehr langweilig. Du brauchst also einen Job und das wird sehr elegant, wenn Du dort ebenfalls Arbitrage Effekte nutzen kannst. Also z.B. auf den Philippinen hockst und für Unternehmen arbeitest, die z.B. in DE hocken. Da kannst Du dann problemlos 25 EUR pro Stunde verdienen á 4 Stunden * 10 Tage, hast ein lockeres Leben, Deine Fixkosten + sehr guter Lifestyle sind gedeckt, Dein Kapital vermehrt sich und Du bekommst noch 1.000 EUR "On Top". 

Nun ist es nicht schwer, als Freelancer einen 25 EUR / Stunde Job zu machen. Allerdings nicht in jedem Bereich "remote" und man muss was können. Und BWL ist erstmal zu allgemein. 

Ich würde daher bereits jetzt anfangen, mir ein Thema neben dem Studium rauszusuchen, dort einen Nebenjob zu machen und dann als Freelancer unterwegs zu sein. Mein Plan wäre also nicht wirklich, eine Karriere im BWL Bereich wie Boris anzustreben, sondern

a) 70.000 EUR schnell anzulegen, um Zinseszinseffekte zu nutzen (vorher einlesen)
b) Studium nur auf Bachelor
c) Sofort einen Nebenjob in einem Bereich suchen, wo ich später Remote als Freelancer arbeite
d) Sofort ein Gewerbe eröffnen und bereits diese Nebenjobs darüber abwickeln und Erfahrung sammeln

Das Studium würde ich ziemlich schnell durchziehen, um dann Vollzeit in einem Unternehmen zu arbeiten, das bereits in dem Nebenjob tätig ist. Wo ich von Profis lerne, wie es wirklich geht. Wie man Kunden bekommt. Wie abgerechnet wird. Parallel würde ich meine Kunden weiter betreuen. Da braucht man auch keine großen Gedanken sich um Praktika & Co. zu machen. Wenn man selbstständig dort dabei ist und wirklich KnowHow aufbaut und erste Erfolge hat, bekommt man da problemlos einen Job. Du wirst schon merken, dass es da in Richtung IT / Marketing / PR und Co. geht, weil das einfach sich Remote anbietet. Und die Bereiche boomen und werden es auch weiterhin tun. 

Sobald ich dann 1-3 Jahre Berufspraxis hätte und mein Nebengewerbe mit bestehenden Kunden 1.500 - 2.000 EUR mtl. abwirft, würde ich mich weg machen. Bis dahin die Kosten niedrig halten und Vermögen erhöhen. Ggf. kann man von seinem Arbeitgeber dann noch ein paar Kunden übernehmen. Generell sind Philippinen toll, ich würde aber entweder die 200K EUR anvisieren oder eben wirklich auf 1.500 - 2.000 EUR remote gehen. Dann ist man in der Wahl der Länder etwas flexibler. 

Das halte ich auch für ziemlich "safe". Das Kapital vermehrt sich, es ist genug Cashflow da. Und wenn Du auf so einen Lifestyle keinen Bock mehr hast, hast Du ein abgeschlossenes Studium, viel Erfahrung mit Kunden und schon mal 1-3 Jahre in einem Unternehmen gearbeitet. Da findest Du im richtigen Bereich schnell wieder was. Auch wenn Du irgendwann auf die Idee kommst, so was Phasenweise nur zu machen (2-3 Jahre arbeiten, 2 Jahre reisen). 

Eine Sache kannst Du nebenbei noch bedenken: Hast Du ne Freundin, darfst Du sie durch finanzieren. Mir ist noch kein Mädel begegnet, die irgendwie so einen Lifestyle mitgehen kann. Und ist sie etwas karriereorientiert, wird sie das nicht mitmachen. Ist ein großes Problem dauerhaft. 

Zeitplan: 

Du bist 20. Wenn Du schneller wirst und nicht wieder 2 Jahre rum eierst, kannst Du es auch mit 25-27 erreichen (ohne Segelboot). 

Aber Du müsstest extrem schnell den Fokus darauf legen, später nicht im Büro festzuhängen. Die meisten typischen BWL Karrieren bringen einen in einen Bürojob oder zumindest Job beim Kunden. Und genau das willst Du nicht haben. Deswegen musst Du da ein paar Sachen abseits Deines Studiums lernen. Alternativ halt wirklich Kapital nur anlegen. Karriere machen. Kosten niedrig halten. Cashflow generieren und anlegen und dann irgendwann aussteigen. Die meisten trauen sich das dann allerdings nicht mehr. 

Viel Spaß! Hast ne tolle Chance für Dein Leben von Deinen Eltern bekommen. 

Wichtig ist halt jetzt, dass Du Dir da Deine eigenen Meinungen und Dein eigenes KnowHow aufbaust. Hörst Du auf andere Leute, endet das i.d.R. so, wie bei den anderen Leuten. Da wirst Du, sobald Du einen Plan hast, 95% aller Leute gegen Dich haben (geht nicht, zu riskant, mach das nicht, mach das so...). Da muss man dann die richtigen Leute kennen lernen und extrem anfangen zu filtern. 

 

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die Youtube-Videos von den "reich sein ohne Arbeit"-Typen sind für junge Männer heutzutage das was die Instragram-Tussies für junge Frauen sind

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vor 6 Stunden, Neice schrieb:

Ich denke, das ist ein realistisches Ziel, vor allem, wenn der Fokus auf "kürzer treten" liegt und man Arbitrage Effekte nutzt bei seinen Segeltripps. 

Dein Ziel müsste sein, Dich erstmal fokussiert einzulesen. 

Das hier wäre Dein Buch https://www.amazon.de/Souverän-investieren-Indexfonds-ETFs-Privatanleger/dp/3593395428 + alles zum Thema ETFs, was Du so findest. Dabei aber ein wenig die Quelle beachten. Es ist ein großes Problem, dass Du seit 2 Jahren darüber "nachdenkst" und dann ohne Wissen nun hier in einem PickUp Forum fragst. Hättest Du das Thema schneller angegangen, wärst Du schon bei knapp 100.000 EUR und Du musst schauen, dass Du möglichst schnell verstehst, was Zinseszins Effekte bewirken und warum es so ein großes Problem ist, dass Du 70K EUR nun nur noch 15 anstatt 17 Jahre arbeiten lässt. 

Unabhängig davon wäre es eine denkbare Idee, das Geld anteilig für Bildung zu verwenden, wo es Sinn macht. Explorer1 hat es schon erwähnt und Boris hat einen guten Guide geschrieben: http://www.pickupforum.de/topic/157391-der-boris-karriereguide-für-studentenneulinge/

Wobei ich denke, dass beides geht und man da mit 10K auch sehr weit kommt. 

Man muss sich schon sehr doof anstellen, um das nicht zu schaffen. Allerdings (sorry) agierst Du jetzt nicht gerade clever, indem Du 2 Jahre nichts machst. Da musst Du einfach deutlich mehr Gas geben. Wenn Du BWL studieren möchtest, kannst Du Dir ein Buch wie "Kommer" problemlos in einer Woche erarbeiten. 

Ansonsten noch ein paar Anmerkungen, da ich ähnliche Ideen hatte / habe und in etwa mit 35 ausreichend Cashflow hatte, um so was umzusetzen: 

1. Segelboote auf denen man leben kann sind teuer. 

Wahrscheinlich wird Deine Umsetzung eher in Richtung "Travel" + "Segeltouren" vor Ort gehen. 

2. Träume werden in der Umsetzung schnell langweilig. 

Freiheit ist ein tolles Gut und darauf kannst Du hinarbeiten. Konkrete Ziele sind dazu wichtig. Um die Welt reisen wird nach 6-12 Monaten langweilig. Wahrscheinlich wird es eher eine Mischung im Lifestyle. 

3. BWL Studium

Du schreibst es schon dazu: Du möchtest teilweise von den Einkünften leben. Ich habe es mal ausgerechnet, dass ich 120.000 EUR benötige, um auf den Philippinen leben zu können (eigenes Haus 20.000 EUR) + Dividenden. Das klappt hervorragend, weil das Einkommen echt niedrig ist und ein Arzt oder Bürgermeister nur 400 EUR verdient. Zusammen mit einer guten Krankenkasse ist das sehr entspannt, wenn parallel noch das Kapital an Kursgewinnen partizipiert. 

Wenn Du das Buch durch hast merkst Du, wie nahe Du an dem Ziel bist. 

Das habe ich auch schon probiert und da wird Dir sehr schnell sehr langweilig. Du brauchst also einen Job und das wird sehr elegant, wenn Du dort ebenfalls Arbitrage Effekte nutzen kannst. Also z.B. auf den Philippinen hockst und für Unternehmen arbeitest, die z.B. in DE hocken. Da kannst Du dann problemlos 25 EUR pro Stunde verdienen á 4 Stunden * 10 Tage, hast ein lockeres Leben, Deine Fixkosten + sehr guter Lifestyle sind gedeckt, Dein Kapital vermehrt sich und Du bekommst noch 1.000 EUR "On Top". 

Nun ist es nicht schwer, als Freelancer einen 25 EUR / Stunde Job zu machen. Allerdings nicht in jedem Bereich "remote" und man muss was können. Und BWL ist erstmal zu allgemein. 

Ich würde daher bereits jetzt anfangen, mir ein Thema neben dem Studium rauszusuchen, dort einen Nebenjob zu machen und dann als Freelancer unterwegs zu sein. Mein Plan wäre also nicht wirklich, eine Karriere im BWL Bereich wie Boris anzustreben, sondern

a) 70.000 EUR schnell anzulegen, um Zinseszinseffekte zu nutzen (vorher einlesen)
b) Studium nur auf Bachelor
c) Sofort einen Nebenjob in einem Bereich suchen, wo ich später Remote als Freelancer arbeite
d) Sofort ein Gewerbe eröffnen und bereits diese Nebenjobs darüber abwickeln und Erfahrung sammeln

Das Studium würde ich ziemlich schnell durchziehen, um dann Vollzeit in einem Unternehmen zu arbeiten, das bereits in dem Nebenjob tätig ist. Wo ich von Profis lerne, wie es wirklich geht. Wie man Kunden bekommt. Wie abgerechnet wird. Parallel würde ich meine Kunden weiter betreuen. Da braucht man auch keine großen Gedanken sich um Praktika & Co. zu machen. Wenn man selbstständig dort dabei ist und wirklich KnowHow aufbaut und erste Erfolge hat, bekommt man da problemlos einen Job. Du wirst schon merken, dass es da in Richtung IT / Marketing / PR und Co. geht, weil das einfach sich Remote anbietet. Und die Bereiche boomen und werden es auch weiterhin tun. 

Sobald ich dann 1-3 Jahre Berufspraxis hätte und mein Nebengewerbe mit bestehenden Kunden 1.500 - 2.000 EUR mtl. abwirft, würde ich mich weg machen. Bis dahin die Kosten niedrig halten und Vermögen erhöhen. Ggf. kann man von seinem Arbeitgeber dann noch ein paar Kunden übernehmen. Generell sind Philippinen toll, ich würde aber entweder die 200K EUR anvisieren oder eben wirklich auf 1.500 - 2.000 EUR remote gehen. Dann ist man in der Wahl der Länder etwas flexibler. 

Das halte ich auch für ziemlich "safe". Das Kapital vermehrt sich, es ist genug Cashflow da. Und wenn Du auf so einen Lifestyle keinen Bock mehr hast, hast Du ein abgeschlossenes Studium, viel Erfahrung mit Kunden und schon mal 1-3 Jahre in einem Unternehmen gearbeitet. Da findest Du im richtigen Bereich schnell wieder was. Auch wenn Du irgendwann auf die Idee kommst, so was Phasenweise nur zu machen (2-3 Jahre arbeiten, 2 Jahre reisen). 

Eine Sache kannst Du nebenbei noch bedenken: Hast Du ne Freundin, darfst Du sie durch finanzieren. Mir ist noch kein Mädel begegnet, die irgendwie so einen Lifestyle mitgehen kann. Und ist sie etwas karriereorientiert, wird sie das nicht mitmachen. Ist ein großes Problem dauerhaft. 

Zeitplan: 

Du bist 20. Wenn Du schneller wirst und nicht wieder 2 Jahre rum eierst, kannst Du es auch mit 25-27 erreichen (ohne Segelboot). 

Aber Du müsstest extrem schnell den Fokus darauf legen, später nicht im Büro festzuhängen. Die meisten typischen BWL Karrieren bringen einen in einen Bürojob oder zumindest Job beim Kunden. Und genau das willst Du nicht haben. Deswegen musst Du da ein paar Sachen abseits Deines Studiums lernen. Alternativ halt wirklich Kapital nur anlegen. Karriere machen. Kosten niedrig halten. Cashflow generieren und anlegen und dann irgendwann aussteigen. Die meisten trauen sich das dann allerdings nicht mehr. 

Viel Spaß! Hast ne tolle Chance für Dein Leben von Deinen Eltern bekommen. 

Wichtig ist halt jetzt, dass Du Dir da Deine eigenen Meinungen und Dein eigenes KnowHow aufbaust. Hörst Du auf andere Leute, endet das i.d.R. so, wie bei den anderen Leuten. Da wirst Du, sobald Du einen Plan hast, 95% aller Leute gegen Dich haben (geht nicht, zu riskant, mach das nicht, mach das so...). Da muss man dann die richtigen Leute kennen lernen und extrem anfangen zu filtern. 

 

ich frage mich bei deiner ganzen philipinen story die du hier ständig wiederholst warum du es nicht gemacht hast mit 35 oder aktuell machst?

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vor 32 Minuten, RoyalDutch schrieb:

ich frage mich bei deiner ganzen philipinen story die du hier ständig wiederholst warum du es nicht gemacht hast mit 35 oder aktuell machst?

Ich ziehe aktuell Geld ins Privatvermögen und habe das als Option mit 40-45 im Hinterkopf. Ich bekomme meinen Job aber nicht von da aus erledigt und müsste das Unternehmen vorher verkaufen und mir was anderes aufbauen oder es so groß machen, dass ich es komplett mit Personal laufen lassen kann. 

Aber aus dem Hintergrund kenne ich die Zahlen recht genau. 

Das Ding ist im Detail aber etwas komplexer, weil ich keine Lust habe, in einem 20.000 EUR Haus zu wohnen und eine Immobilie, wie ich sie mir vorstelle, dort teurer zu mieten ist als in DE. Bauen ist auch nicht ganz ohne, da man sich da recht gut auskennen muss was Handwerker angeht, nur wenige Regionen wg. Stürmen in Frage kommen und man solche Immobilien entweder permanent bewohnen muss, da sie sonst geplündert werden (was bei hohem Kapitaleinsatz wieder sehr ärgerlich ist) oder man sie in Gated Communities bauen muss, was dann nochmal teurer wird und höheren Cashflow aus Vermögen benötigt. Politische Lage ist auch nicht so ohne, um da was Teures hin zu bauen, was man nicht umziehen kann. Ziemlich lustiger Präsident. Ziemlich lustige Islamisten, die unabhängig werden wollen und sich mit Entführungen finanzieren. 

Bali bietet da auch interessante Optionen. Südamerika habe ich auch noch auf meiner Reiseliste. 

Aber ja, sind konkrete Optionen. 

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