FH oder Uni - ein weiterer BWL Thread

204 Beiträge in diesem Thema

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Hola,

ich versuche mich kurz zu fassen:

Zu Mir:
25 Jahre alt
Wohnhaft in Berlin 

Kurz zu meiner beruflichen Laufbahn:
2009 Realschulabschluss
2009-2012 Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation
2012-2018 Vollzeitbeschäftigung im gelernten Beruf

Da mein Job, vor allem in den letzten beiden Jahren, einfach nur scheiße war, habe ich mich dazu entschieden, mich fortzubilden und ein Vollzeitstudium zum Wintersemester zu beginnen. Da ich kein Abitur habe, zähle ich zur Kategorie "Beruflich Qualifizierte" und daher kamen nur ein paar ausgewählte Studiengänge in Frage. BWL ist einer davon und für diesen habe ich mich letztendlich entschieden. Ich hab da auch schon ziemlich Bock drauf! 

Ich habe mich in Berlin bei 4 Hochschulen und Unis beworben und alle haben mir ein Zulassungsangebot gesendet. Meine Auswahl hat sich dann auf die Humboldt Universität und die HTW hier in Berlin verkleinert. 

So. Jetzt zu meinem eigentlichen Problem:
Ich habe keinen Plan, was für mich die bessere Variante ist - Universität oder Fachhochschule. 
Pauschal kann man das ja vermutlich nicht sagen, einige Pro und Contra Punkte sind mir auch bewusst. 
Zum Beispiel Thema Mathe. Ist ja bei BWL elementar. Bei der HU gibt es 2 Mathematik und 2 Statistik Module, bei der HTW wohl nur jeweils eins. 
Da mir die Mathe Abitur Kenntnisse fehlen, wird das sicher nicht leicht. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass ich das trotzdem schaffen würde. 

Grundsätzlich bin ich glaube eher der Typ, der sich seine Zeit und seinen Lernstoff selber einteilt - das würde eher für Universität sprechen. 

 

Vielleicht hat ja jemand eine ähnliche Entscheidung treffen müssen und kann mir einen Tipp geben - wäre sehr dankbar dafür! Muss bis Mittwochabend eine Entscheidung getroffen haben. 
Falls Infos fehlen, reiche ich diese gern nach. 

Danke schon mal im Voraus! 

bearbeitet von m1kel

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Ich war eine Zeit lang bei Tecis als Trainee. Hat mir aber nicht gefallen (die Arbeit an sich) und ich bin recht schnell wieder ausgestiegen. 

Spielt das eine Rolle oder was ist jetzt deine Intention?

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Ich kann dir erstmal nur den Tipp geben, dass du dich schlau machst, ob Mathe Vorkurse angeboten werden. Zudem würde ich mir ne Übungsgruppe suchen.

Ich hab mich damals für ne fh entschieden, weil die nen Studiengang angeboten haben, der sich vom gewöhnlichen BWL Studiengang abhebt (Nebenfächer Logistik und E-Business). Zudem lagen die Vermittlungszeiten der fh nach Abschluss bei unter 3 Monaten.

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vor 35 Minuten, m1kel schrieb:

Ich war eine Zeit lang bei Tecis als Trainee. Hat mir aber nicht gefallen (die Arbeit an sich) und ich bin recht schnell wieder ausgestiegen. 

Spielt das eine Rolle oder was ist jetzt deine Intention?

Ich wollte nur mein Erinnerungsvermögen überprüfen und dich nicht deswegen dissen :lol: spricht ja auch für dich, dass du aus dem Laden schnell wieder raus bist.

P.S.: Ich würde auch eher FH als Uni. An der FH triffst du eher Leute, die einen Lebensweg wie du haben. An der Uni halt die "Studenten". Und wenn, wie hier schon gepostet wurde, du dich an einer FH auch spezialisieren kannst, dann ist das auch besser. Einfach nur BWL ist halt nix Besonders, das studiert ja jeder.

Bei uns gibt's z. B. eine FH wo man BWL mit Tourismusschwerpunkt studieren kann, ist sicher nett.

bearbeitet von Nachtzug

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Das kommt hauptsächlich darauf an, was deine mittelfristigen / langfristigen Ziele sind. Das Studium zu schaffen ist zwar die Grundvorraussetzung, aber je nach Ziel die geringste Hürde.

Ohne groß beide HS zu kennen, erscheint mir die HU als aussichtsreicher und spannender für ein Vollzeitstudium. Für eine Fachhochschule würde ich mir eher was duales suchen, da in der Praxis in meinen Augen der größte Vorteil liegt.

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Ich kann die Humboldt Uni nicht beurteilen in Sachen Schwierigkeitsgrad, aber ohne Mathekenntnisse aus dem Abitur kann es doch zu einer Herausforderung werden. Du musst einfach bereit sein, viel Zeit für und Aufwand für Mathe zu investieren, sprich Vorbereitungs- und Hilfkurse, gemeinsames Lernen mit Kommilitonen etc. Wenn du das packst würde ich die Uni wählen, du hast jetzt so viele Jahre gearbeitet, da kann mich sich das Studentenleben durchaus mal gönnen. Da du über sehr viel Arbeitserfahrung verfügst kannst du auch den gelernten Stoff gut einordnen und verfügst nachdem Abschluss schon über genügend Berufserfahrung um durchzustarten. 

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vor einer Stunde, m1kel schrieb:

. Zum Beispiel Thema Mathe. Ist ja bei BWL elementar. Bei der HU gibt es 2 Mathematik und 2 Statistik Module, bei der HTW wohl nur jeweils eins. 
Da mir die Mathe Abitur Kenntnisse fehlen, wird das sicher nicht leicht. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass ich das trotzdem schaffen würde. 

Grundsätzlich bin ich glaube eher der Typ, der sich seine Zeit und seinen Lernstoff selber einteilt - das würde eher für Universität sprechen. 

Die BWL-Mathematik ist vergleichsweise trivial, vollkommen egal, ob du nun an der Universität studierst oder an einer Fachhochschule. Klar, du wirst dich etwas reinknien müssen, da dir elementare Grundkenntnisse fehlen, aber es wird sehr gut machbar sein. Daher würde ich meine Studienwahl nicht davon abhängig machen, ob es irgendwo jetzt einen Mathematik-Kurs mehr oder weniger gibt. Da sollten andere Faktoren bedeutend wichtiger sein.

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Ganz allgemein (ohne Detailwissen über die jeweiligen Hochschulen)

Pro Uni:

  • Langfristig i. d. R. bessere Gehalts- / Karrieremöglichkeiten (v. a. natürlich wenn du nen Master oder noch Höheres anstrebst)
  • Lässt dir meist mehr Freiräume bzgl. Fächerkombination und "Über den Tellerrand schauen" (Uni-Sport, Theater, Studium Generale)
  • Bietet oft mehr Kontaktmöglichkeiten, da meist größer/mehr Fachbereiche 
  • Besser geeignet, wenn du eine wissenschaftliche Karriere anstrebst

Pro FH:

  • Verschulter, du musst dich um weniger selbst kümmern
  • es ist i. d. R. (!) leichter, gute Noten zu bekommen (mehr Betreuer pro Student, Stoff tw. besser verdaulich aufbereitet und oft auch weniger anspruchsvoll)
  • Weniger Freiräume können auch ein Segen sein (nimmt dir Entscheidungen ab)
  • Je nach Persönlichkeitstyp kann es leichter sein, Kontakte zu knüpfen (mehr "Klassenverband"-mäßig)
  • Viele FHs sind enger mit der Wirtschaft verzahnt, daher kann es (vor allem bei schwacher Eigeniniative bzgl. Praktika und Bewerbungen) leichter sein, schnell irgendwo unterzukommen

Generell:

  • Ich würde mal die Reputation der beiden Einrichtungen im Fachbereich BWL recherchieren (einfach mal ne Ausgabe von Zeit Campus kaufen o. ä. wo Unis/FHs bewertet werden oder im Internet suchen)
  • Schau dir mal die Lehrpläne und/oder Forschungsschwerpunkte der Profs an den beiden Hochschulen an. Vielleicht entspricht diesbezüglich eine mehr deinen Neigungen und Interessen
  • Ansonsten noch der Tipp: Mathevorkurs (wurde ja schon genannt) und du kannst dir auch schon mal ein Buch zum Thema Mathe für BWL-Studenten (gibts wie Sand am Meer)  besorgen und mit der Vorbereitung loslegen

Hängt also alles von deinen Zielen, deinen Fähigkeiten, deiner Leistungsbereitschaft und deiner Persönlichkeit ab. Vereinfacht gesagt: Wenn du eher der bist, der nen Arschtritt braucht (bzgl. Lernen und Kontakte knüpfen), dann nimm die FH, wenn du dich selbst gut organisieren kannst, leicht Kontakte knüpfst und höhere Ambitionen (aber eben auch die nötigen Skills und Ausdauer dazu) mitbringst, nimm die Uni.

bearbeitet von tonystark
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Der Master sollte unbedingt angestrebt werden. Ohne schaffst du bei BWL nur über extravagante Wege eine gute Karriere. Und für die bräuchstest du jetzt auch nicht mehr studieren. (Bspw. Selbstständigkeit, Start-Ups, unkonventielle Jobs)

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Also ich wünschte ich wäre an eine FH gegangen. An der Uni habe ich mir nur die Eier gekrault und entsprechend ist mein Verdienst heute.

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Kann ein duales Studium sehr empfehlen. Hatte während den Praxisphasen schon meine eigentliche Stelle und konnte dann direkt nach dem Studium durchstarten. Würde diesen Weg jederzeit wiederholen. Kenne es mittlerweile aus Erfahrung wie lange es z. T. dauert Studenten der Uni oder FH einzuarbeiten. Außerdem habe ich ehrlich gesagt die Erfahrung gemacht, dass da einige dabei sind die in ihrer eigenen Traumwelt leben, was den beruflichen Einstieg angeht.

Ebenfalls ist mir aufgefallen, das Uni-Studenten dazu neigen zu wissenschaftlicher daher zu kommen. Plakativ gesagt: Ich kann mit jemandem nix anfangen, der mir Statistik hoch und runter betet aber nicht in der Lage ist einen Drucker zu bedienen.

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vor 12 Minuten, Gerry schrieb:

Kann ein duales Studium sehr empfehlen. Hatte während den Praxisphasen schon meine eigentliche Stelle und konnte dann direkt nach dem Studium durchstarten. Würde diesen Weg jederzeit wiederholen. Kenne es mittlerweile aus Erfahrung wie lange es z. T. dauert Studenten der Uni oder FH einzuarbeiten. Außerdem habe ich ehrlich gesagt die Erfahrung gemacht, dass da einige dabei sind die in ihrer eigenen Traumwelt leben, was den beruflichen Einstieg angeht.

Duales Studium dient halt dazu billig mittelmäßige Positionen im mittleren Managment zu schaffen, man ist auch gar nicht interessiert daran dass die Leute danach einen Master machen.

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vor 21 Minuten, Gerry schrieb:

Ich kann mit jemandem nix anfangen, der mir Statistik hoch und runter betet aber nicht in der Lage ist einen Drucker zu bedienen.

Ich kann mit niemandem etwas anfangen, der zwar einen Drucker bedienen kann, aber nicht in der Lage ist, Erkenntnisse aus Statistiken herzuleiten und in Handlungsempfehlungen zu übersetzen.

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vor einer Stunde, RyanStecken schrieb:

Duales Studium dient halt dazu billig mittelmäßige Positionen im mittleren Managment zu schaffen, man ist auch gar nicht interessiert daran dass die Leute danach einen Master machen.

Wie kommst du zu der Annahme, dass das die allgemeingültige Vorgehensweise wäre? Hast du die Erfahrung gemacht oder ist das aus der Luft gegriffen?

Habe ehrlich gesagt nirgendswo raus gelesen, dass es dem TE jetzt schon um den Master ging. So wie ich es verstanden habe, versucht er sich einfach erstmal zu orientieren. 

vor einer Stunde, Masterthief schrieb:

Ich kann mit niemandem etwas anfangen, der zwar einen Drucker bedienen kann, aber nicht in der Lage ist, Erkenntnisse aus Statistiken herzuleiten und in Handlungsempfehlungen zu übersetzen.

Deswegen stand dort "plakativ."

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vor 13 Stunden, Manu1982 schrieb:

Ich kann dir erstmal nur den Tipp geben, dass du dich schlau machst, ob Mathe Vorkurse angeboten werden. Zudem würde ich mir ne Übungsgruppe suchen.

Ich hab mich damals für ne fh entschieden, weil die nen Studiengang angeboten haben, der sich vom gewöhnlichen BWL Studiengang abhebt (Nebenfächer Logistik und E-Business). Zudem lagen die Vermittlungszeiten der fh nach Abschluss bei unter 3 Monaten.

Bei der HU wird auf jeden Fall ein Vorkurs in Mathe angeboten, sogar zeitlich besser gelegen als der bei der HTW - der ist nämlich im September. Und da muss ich leider noch arbeiten. Davor würde ich dann noch einen Vorkurs vor dem Vorkurs machen 😄

Mit Nebenfächern meinst du aber nicht die Vertiefungen? Die gäbe es nämlich bei beiden

vor 13 Stunden, farfalla schrieb:

Du musst einfach bereit sein, viel Zeit für und Aufwand für Mathe zu investieren

Bin ich! Zu 110%!

vor 12 Stunden, MrMaker schrieb:

Der Master sollte unbedingt angestrebt werden. Ohne schaffst du bei BWL nur über extravagante Wege eine gute Karriere. Und für die bräuchstest du jetzt auch nicht mehr studieren. (Bspw. Selbstständigkeit, Start-Ups, unkonventielle Jobs)

Ausschließen würde ich es auf jeden Fall nicht, dass ich nach dem Bachelor noch den Master dranhänge - das kann ich jetzt aber noch nicht so genau sagen

vor 11 Stunden, Nachtzug schrieb:

Also ich wünschte ich wäre an eine FH gegangen. An der Uni habe ich mir nur die Eier gekrault und entsprechend ist mein Verdienst heute.

Glaube meine Motivation ist auch nochmal eine andere, als die derer, die direkt nach dem Abitur studiert haben. Meine wirklich extreme Unzufriedenheit in meinem Job ist ein so großer Antrieb, dass ich mir das einfach nur immer wieder ins Gedächtnis rufen muss. Ich bin definitiv bereit dazu mein Allerbestes zu geben, auch wenn ich mir viel selbst aneignen muss. Vermutlich liegt mir das eh mehr, wenn ich meine Zeit selbst einteilen kann. Ist aber eben nur eine Vermutung. 

vor 11 Stunden, Gerry schrieb:

Kann ein duales Studium sehr empfehlen. Hatte während den Praxisphasen schon meine eigentliche Stelle und konnte dann direkt nach dem Studium durchstarten. Würde diesen Weg jederzeit wiederholen. Kenne es mittlerweile aus Erfahrung wie lange es z. T. dauert Studenten der Uni oder FH einzuarbeiten. Außerdem habe ich ehrlich gesagt die Erfahrung gemacht, dass da einige dabei sind die in ihrer eigenen Traumwelt leben, was den beruflichen Einstieg angeht.

Ebenfalls ist mir aufgefallen, das Uni-Studenten dazu neigen zu wissenschaftlicher daher zu kommen. Plakativ gesagt: Ich kann mit jemandem nix anfangen, der mir Statistik hoch und runter betet aber nicht in der Lage ist einen Drucker zu bedienen.

Duales Studium fällt jetzt leider bereits raus. Hatte aber auch darüber nachgedacht und mich dann dagegen entschieden. 

Ich komme ja aus der Praxis, auch wenn es kein Unternehmen in dem Sinne, sondern die öffentliche Verwaltung ist. Kann dir auf jeden Fall erklären wie man druckt. Sogar beidseitig. In Farbe. Geheftet und gelocht 😄

 

Also nur grundsätzlich, weil es mehrfach angesprochen wurde:
Ein wirklich konkretes Ziel habe ich NOCH nicht. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft zu arbeiten. Sei es Consulting, Marketing oder auch Personalmanagement. Der Plan war grob, dass ich mich in Richtung Unternehmensberatung (Startups fände ich ziemlich cool) ausbilden lasse und dann schaue, was mir am meisten liegt und wo sich eventuell etwas anbietet. Soweit ich weiß muss man als UB ja theoretisch alles drauf haben, daher diese Richtung. Und ja, ich weiß, UB ist super hart, viel Konkurrenz usw. - ist nur ein erster grober Plan. 

Falls es noch interessant ist: 
HU sind 6, HTW 7 Semester. 

Ach und bezüglich Reputation: 
HU und HTW sind in etwa gleich "gut" - HU bei Uni's auf Platz 4,  HTW bei FH's auf Platz 4 lel

 

Aktuell würde ich tatsächlich eher zur HU tendieren. Nicht zuletzt, da ich dann den Vorkurs in Mathe mitnehmen könnte. Was Kontakte knüpfen angeht, bin ich leider unglaublich schlecht, aber hey, da bin ich ja hier im richtigen Forum gelandet 😄

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Als Vertiefung kann man das bei meinem Studiengang nicht bezeichnen denke ich.

Das Studium ist ein ganz normales BWL Studium. Zusätzlich hat man berufsbezogene Kurse im Bereich Logistik und E-Business und noch nen kleinen Teil Methoden- und Sozialkompetenz. 70 % BWL 20 % LEB und 10 % MSK. 

Auch die Abschlussarbeit muss im Bereich LEB angesiedelt sein. 

War schon einiges mehr als 2 Module, wie das bei den meisten Vertiefungen ist. Diese konnte man übrigens zusätzlich noch machen zb Bereich Personal oder Marketing. Je nachdem welche WP Fächer man gewählt hat, konnte man sich da ne Vertiefungsrichtung wählen. 

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Uni > FH ist pauschal nicht immer besser, aber: durch die gesammelten Credits an der Uni stehen dir oftmals mehr Möglichkeiten im Master zur Verfügung. Viele Unis und Business Schools haben für den Master nämlich Mindestvoraussetzungen an Credits (oftmals im Bereich Mathe, Statistik, Mikro und Makro). Bei jeweils zwei Statistik- und Mathekursen an der HU wärst du da prima abgedeckt. Weiterhin: der Bachelor an der HTW ist „of Arts“, der an der HU „of Science“ - somit eben quantitativer, was je nach Spezialisierung (insbesondere Finance) lieber gesehen ist. 

Weiterer Vorteil: der HU-Bachelor geht nur 6 Semester, sodass du früher fertig wärst. Bei Abschlussalter 28 auch nicht unwesentlich. Schreibst du gute Noten und machst relevante Praktika, dürfte das aber schon alles hinhauen. Die Unterschiede zwischen HTW und HU sind da nicht unbedingt kriegsentscheidend, solange der Rest eben passt. Können auch gerne nochmal schnacken, falls du weitere Fragen hast.. 

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Hast du dir angeguckt, wie die Orte für alle Fächer (+ Wohnung) über Berlin verteilt sind? Höre da manchmal Wörter wie "S-Bahn-Leben".

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vor 41 Minuten, suchti. schrieb:

Uni > FH ist pauschal nicht immer besser, aber: durch die gesammelten Credits an der Uni stehen dir oftmals mehr Möglichkeiten im Master zur Verfügung. Viele Unis und Business Schools haben für den Master nämlich Mindestvoraussetzungen an Credits (oftmals im Bereich Mathe, Statistik, Mikro und Makro). Bei jeweils zwei Statistik- und Mathekursen an der HU wärst du da prima abgedeckt. Weiterhin: der Bachelor an der HTW ist „of Arts“, der an der HU „of Science“ - somit eben quantitativer, was je nach Spezialisierung (insbesondere Finance) lieber gesehen ist. 

Weiterer Vorteil: der HU-Bachelor geht nur 6 Semester, sodass du früher fertig wärst. Bei Abschlussalter 28 auch nicht unwesentlich. Schreibst du gute Noten und machst relevante Praktika, dürfte das aber schon alles hinhauen. Die Unterschiede zwischen HTW und HU sind da nicht unbedingt kriegsentscheidend, solange der Rest eben passt. Können auch gerne nochmal schnacken, falls du weitere Fragen hast.. 

Bei der HU sind es am Ende 170 und bei der HTW 210 Credits - weiß nicht inwieweit das für die HTW bzw. die HU spricht. Bei der HTW hat man aber eben auch 6 Monate länger

vor 43 Minuten, Jingang schrieb:

Hast du dir angeguckt, wie die Orte für alle Fächer (+ Wohnung) über Berlin verteilt sind? Höre da manchmal Wörter wie "S-Bahn-Leben".

Sowohl HTW als auch HU sind gut zu erreichen für mich. Zur HTW könnte ich sogar mit Fahrrad fahren^^ aber ist bei beiden kein Thema

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vor 37 Minuten, m1kel schrieb:

Bei der HU sind es am Ende 170 und bei der HTW 210 Credits - weiß nicht inwieweit das für die HTW bzw. die HU spricht. Bei der HTW hat man aber eben auch 6 Monate länger

Die Anzahl an Kredits ist relativ egal. Entscheidend ist Grundlagen wie Mathe, Statistik und VWL ausreichend abgedeckt zu haben, um dir möglichst viele Optionen für den Master offen zu lassen. Bei einem kurzen Blick auf das Modulhandbuch der HU scheint dies der Fall zu sein.  

Die HTW scheint da eine etwas größere Bandbreite an Grundlagen anzubieten. Ist mMn nach unnötig, da die eigentliche Spezialisierung sowieso bei den Wahlpflichtfächern und im Master erfolgt. Du könntest also theoretisch ein Semester mit Themen verschwenden, die keine Relevanz für dich besitzen (deshalb wäre es übrigens wichtig frühzeitig mit Praktika zu beginnen, um eben diese Präferenzen auszuloten). Weiterhin: der HTW Bachelor wäre zum Sommersemester beendet. Ist blöd, weil viele der guten Masterprogramme lediglich zum Wintersemester starten - d.h. du müsstest nochmal ein halbes Jahr warten bis du den Master starten kannst. Ist mit Anfang 20 kein großes Problem, mit Ende 20 KÖNNTEN dir potentielle Arbeitgeber einen Strick draus ziehen..

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Ich habe mich für die Uni entschlossen und bin da überglücklich drüber. Aber ich bin nicht du.

Darum musst du verstehen, welche Kriterien mir bei Uni vs. FH wichtig waren:
- Freiheit, ich kann mich gut selber organisieren und möchte entscheiden können was ich mache (welche Module & ob ich zur Vorlesung gehe oder nicht)
- Studentenleben, Party unter der Woche, Praxissemester, Auslandssemester, viele neue Leute, Mädels, Hauspartys, verrückte Geschichten
- Aussicht den Master machen zu können
- Mir wurde gesagt, dass ein Uniabschluss besser für die Karriere sei (ob das stimmt weiß ich nicht)

Ich promoviere jetzt in bwl und bin mit meinem Weg ziemlich zufrieden.

Die Frage ist was du willst. Du sagst die ganze Zeit, dass du noch nicht weiß was du willst. Das ist aber keine befriedigende Antwort. Finde es raus.
Du deutest an: UB, Startup.. und zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass du wahrscheinlich aufgrund deiner Erfahrungen keine Lust auf einen 0815-Sachbearbeiter-Job hast, stimmts?
Dann solltest du Gas geben. Und dann sehe ich dich eher an der Uni, als an der FH.

Und jaja... ich weiß, dass du wieder sagen wirst, dass du nicht weiß was du willst - war bei mir genauso. Aber dann solltest du erst recht an die Uni.

1./2. Semester: reinhauen und alle Module bestehen (1,x sollte dein Anspruch sein)
nach dem 2. Semester: Praktikum 2-3 Monate - finde heraus was du willst! (aim for the stars, geile UB/Boutique/Startup whatever, aber gib dich auch mit weniger zufrieden z.B. einem Mittelständler und hab Geduld)
3./4. Semester: fürs Auslandssemester bewerben, Wahlmodule machen und über den Tellerrand blicken, Karrieremessen besuchen, Startupevents, FuckupNights, whatever - optional schauen, dass du als Werkstudent arbeitest
5. Semester: Ausland, Party oder geile Target-Uni (wie du willst)
6. Semester: Bachelorarbeit

Nach dem Bachelor 2-3 Praktika machen (je nachdem, ob du 0,5 oder 1 Jahr Pause machen willst)
Dann den Master.

Nur nochmal zum Verständnis: es ist nicht alles Party halli-galli. Für mich als Student waren die Sommer immer 6-8 Wochen hartes lernen. Von morgens bis abends. Ich Idiot war unter dem Semester aber immer besonders faul. Mach's besser!

Wenn alles reibungslos läuft hast du mit 30 oder 31 den Master. Ist mMn kein Problem - manche Arbeitgeber mögen das anders sehen.

Tip: du wohnst in Europas Startup-Hub. Nutze das! Geh' zu irgendwelchen Startup-Workshops, Events, was auch immer. Da kannst du immer nette Leute kennenlernen.

Wenn was ist shoot me a message. Vielleicht bin ich nächstes Jahr sogar für ein paar Monate in Berlin.

Peace

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vor 21 Stunden, suchti. schrieb:

Die Anzahl an Kredits ist relativ egal. Entscheidend ist Grundlagen wie Mathe, Statistik und VWL ausreichend abgedeckt zu haben, um dir möglichst viele Optionen für den Master offen zu lassen. Bei einem kurzen Blick auf das Modulhandbuch der HU scheint dies der Fall zu sein.  

Die HTW scheint da eine etwas größere Bandbreite an Grundlagen anzubieten. Ist mMn nach unnötig, da die eigentliche Spezialisierung sowieso bei den Wahlpflichtfächern und im Master erfolgt. Du könntest also theoretisch ein Semester mit Themen verschwenden, die keine Relevanz für dich besitzen (deshalb wäre es übrigens wichtig frühzeitig mit Praktika zu beginnen, um eben diese Präferenzen auszuloten). Weiterhin: der HTW Bachelor wäre zum Sommersemester beendet. Ist blöd, weil viele der guten Masterprogramme lediglich zum Wintersemester starten - d.h. du müsstest nochmal ein halbes Jahr warten bis du den Master starten kannst. Ist mit Anfang 20 kein großes Problem, mit Ende 20 KÖNNTEN dir potentielle Arbeitgeber einen Strick draus ziehen..

Cool, danke für den nützlichen Hinweis! War mir nicht so bewusst..

vor 16 Stunden, blub123 schrieb:

Ich habe mich für die Uni entschlossen und bin da überglücklich drüber. Aber ich bin nicht du.

Darum musst du verstehen, welche Kriterien mir bei Uni vs. FH wichtig waren:
- Freiheit, ich kann mich gut selber organisieren und möchte entscheiden können was ich mache (welche Module & ob ich zur Vorlesung gehe oder nicht)
- Studentenleben, Party unter der Woche, Praxissemester, Auslandssemester, viele neue Leute, Mädels, Hauspartys, verrückte Geschichten
- Aussicht den Master machen zu können
- Mir wurde gesagt, dass ein Uniabschluss besser für die Karriere sei (ob das stimmt weiß ich nicht)

Ich promoviere jetzt in bwl und bin mit meinem Weg ziemlich zufrieden.

Die Frage ist was du willst. Du sagst die ganze Zeit, dass du noch nicht weiß was du willst. Das ist aber keine befriedigende Antwort. Finde es raus.
Du deutest an: UB, Startup.. und zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass du wahrscheinlich aufgrund deiner Erfahrungen keine Lust auf einen 0815-Sachbearbeiter-Job hast, stimmts?
Dann solltest du Gas geben. Und dann sehe ich dich eher an der Uni, als an der FH.

Und jaja... ich weiß, dass du wieder sagen wirst, dass du nicht weiß was du willst - war bei mir genauso. Aber dann solltest du erst recht an die Uni.

1./2. Semester: reinhauen und alle Module bestehen (1,x sollte dein Anspruch sein)
nach dem 2. Semester: Praktikum 2-3 Monate - finde heraus was du willst! (aim for the stars, geile UB/Boutique/Startup whatever, aber gib dich auch mit weniger zufrieden z.B. einem Mittelständler und hab Geduld)
3./4. Semester: fürs Auslandssemester bewerben, Wahlmodule machen und über den Tellerrand blicken, Karrieremessen besuchen, Startupevents, FuckupNights, whatever - optional schauen, dass du als Werkstudent arbeitest
5. Semester: Ausland, Party oder geile Target-Uni (wie du willst)
6. Semester: Bachelorarbeit

Nach dem Bachelor 2-3 Praktika machen (je nachdem, ob du 0,5 oder 1 Jahr Pause machen willst)
Dann den Master.

Nur nochmal zum Verständnis: es ist nicht alles Party halli-galli. Für mich als Student waren die Sommer immer 6-8 Wochen hartes lernen. Von morgens bis abends. Ich Idiot war unter dem Semester aber immer besonders faul. Mach's besser!

Wenn alles reibungslos läuft hast du mit 30 oder 31 den Master. Ist mMn kein Problem - manche Arbeitgeber mögen das anders sehen.

Tip: du wohnst in Europas Startup-Hub. Nutze das! Geh' zu irgendwelchen Startup-Workshops, Events, was auch immer. Da kannst du immer nette Leute kennenlernen.

Wenn was ist shoot me a message. Vielleicht bin ich nächstes Jahr sogar für ein paar Monate in Berlin.

Peace

Vielen Dank für die deutlichen Worte! Der Aspekt mit der "Freiheit" ist für mich auch nicht ganz unbedeutend - ich habe noch eine Nebentätigkeit, die ab und an etwas Flexibilität verlangt. 

Ich bin auf jeden Fall voll und ganz bereit dazu, mich total in das Studium reinzuknien - sowas, was ich jetzt habe, möchte ich nie wieder haben müssen. Und ich freue mich, wenn meine Anstrengungen endlich wieder einen Sinn haben, anders, als es jetzt ist 

 

Danke an der Stelle nochmal an alle, die sich beteiligt haben - habe soeben der HU meine Zusage gegeben 😊

ich würde den Thread einfach weiterhin nutzen, um meine Erfahrungen und Erlebnisse zu teilen.. 

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Ich mag an der Stelle nochmal meinen damaligen Dekan zitieren:

Die meisten Studenten scheitert nicht an zu schweren Klausuren, sondern an Selbstüberschätzung.

Und genau so kam es bei vielen meiner Kommilitonen. Zu viel Party, zu viel auf die lange Bank geschoben, unterm Semester kaum gelernt, etc.

Mir selbst ist es auch beinahe so gegangen. Hab 1 Klausur erst im letzten Versuch bestanden. Erster Versuch einfach nicht hin gegangen, 2. Versuch nur halbherzig gelernt und schon stand das ganze Studium auf der Kippe.

Mach sowas auf keinen Fall! 😊

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