MrMaker

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  1. Das ist z.B. Rumgeeier. Kein Mensch, der kein Interesse aber dafür Alternativen hat, kündigt ungefragt die Beziehung. Der Zweck ist wohl vielmehr eine Reaktion zu provozieren.
  2. Da ist man vom Prinzip her dann relativ nah am Standardmodell, das meiner Erfahrung nach die Mehrzahl der Paare lebt. So gut wie jede lange Beziehung, die ich gut genug kenne, hat auch Seitensprünge erlebt. Der Unterschied liegt meiner Vermutung nach nur in der Kommunikation darüber. Manche Paare, gerade die gereiften offenen Beziehungen, gestalten das sehr innig und offen, während die Meisten vermutlich einfach nicht darüber reden. Ein Trennungsgrund ist es meiner Meinung nach nur durch indirekte Effekte wie sozialen Konsequenzen, bspw. Bekanntwerden und Thematisieren im Freundeskreis/Familie. Oder auch Illoyalität, sofern das Verhalten als gefährdend ggü. der gemeinsamen Zukunft wahrgenommen wird. Emotionale Unsicherheit ist glaube ich weniger ein Grund. Oft genug erlebt, dass gerade die damit verbundene Dramatik die Anziehung noch steigert.
  3. Du wertest für andere, was für Sie richtig/falsch bzw. besser/schlechter ist. Und das kannst du niemals besser beurteilen, als die involvierten Personen selbst. Ggf. zerstörst du damit mehr, als du hilfst. Das Mittel über den Zweck zu stellen, hier moralische Prinzipien über Lebensqualität, erscheint mir sinnfrei. Ich fände es interessant, wie du dir dein Handeln selbst erklärst, sollte z.B. aufgrund deiner Intervention die Beziehung/Leben darunter leiden. Meine Vermutung ist, dass du Fremdgeher bestrafen willst bzw. die ja selbst Schuld sind. Nicht sehr angenehm als Mitmensch, da sich das Verhalten sicher nicht auf Fremdgehen beschränkt und man immer davon abhängig ist, wo du deine moralischen Grenzen ziehst. Man ist also entweder so, wie du das für richtig hälst, oder muss mit deiner Einmischung rechnen. Oder man involviert dich einfach nicht mehr.
  4. Wie stehts eigentlich mit dem Rest vom Leben? Macht ein wenig den Eindruck diese Frustration bleibt nicht versteckt.
  5. Was bei Frame oft zu wenig Beachtung findet, ist in meinen Augen die Unterscheidung zwischen dem Ziel Erfolg und Zufriedenheit. Viele attraktive Merkmale wie z.B Offenheit/Führung können sich dabei unterscheiden. Ich kann durchaus gewollt auf den attraktiveren Frame verzichten, um mir nicht langfristig aufzubürden diesen aufrecht zu erhalten. Das ist in meinen Augen eine der zentralen Fragen bei der Suche nach seinem eigenen Frame. Denn zumindest für mich gibt es mittlerweile Grenzen, die ich nicht bereit bin für Attraktivität zu überschreiten. Da ist mir meine Zufriedenheit wichtiger. Das ist sehr individuell von den persönlichen Vorlieben abhängig, wobei einige Charakterzüge hilfreicher sind als andere. Die Bereiche, in denen man weit von der Norm abweicht sind dabei die interessantesten.
  6. Ich bin mir da auch nicht so sicher, ob Frauen in Führungspositionen irgendeiner Peer-Group außer der eigenen (Menschen in Führungspositionen) helfen. Ebenso andersrum Männer. Für Menschenrechte einzutreten brauche ich nicht mit Feminismus zu labeln. Das unterstütze ich ebenso für Kinder, Arme, Minderheiten oder Kranke, um bei deinem Beispiel zu bleiben. Gemeinsam haben diese Platzhalter alle Schwäche ggü. einem Stärkeren.
  7. Meine Erfahrung ist auch, dass das Thema Frauen im Job in der gerade nachkommenden Generation deutlicher Standard ist und sich das Problem eher durch die aktuell noch mächtige Generation darüber und aufgrund des Stammtischwertes hält. Das Problem sehe ich mittlerweile darin über den Punkt hinauszuschießen und den vernünftigen Punkt zu verpassen, den man künftigen Generation früh mitgeben will. Man wird immer Ungerechtigkeiten bewältigen müssen, aber in meinem Berufsumfeld (25-35 Jährige, im Karriereaufbau mit so 40-60 Std/KW) kenne ich keine Frau, die sich beschwert. Man meidet halt die paar voreingenommene Chefs und sucht sich die Passenden. Das gilt genauso für Herkunft. (Diejenigen mit Kind waren im Mittel aber auch nach 6 Monaten wieder da und haben jegliche "Ausfälle" deutlich wett gemacht.)
  8. Viel der letzten Entwicklung liegt ja in der Emanzipation begründet, wobei der Großteil sich in meinen Augen problemlos angepasst hat. Interessant wird es, wenn die Menschen die Chance bekommen ihre eigenen Regeln zu machen. https://www.bbc.com/news/magazine-24614830 1/3 japanischer Männer steigen mehr oder weniger aus dem Partnermarkt aus und begnügen sich mit virtuellen Freundinnen. Geht in die Richtung hier, oder?
  9. Ja was denn jetzt. Selbst entscheiden lassen oder nicht? Der markierte Satz spricht eine Mündigkeit ab, worauf dann deine Argumente aufbauen. Daher hab ich dich gefragt, worauf du diese Unfähigkeit zur Selbstbestimmung bei Transgendern stützt. Wo fehlt dir denn hier dein Standpunkt? Der ist zentrales Interesse der Frage.
  10. Ich sagte gezielt "nicht Involvierter". Heißt selbst betroffene Personen, Ärzte und alle mit direkten Berührungspunkten sollten sich da sicherlich Gedanken drüber machen. Und das eben selbstbestimmt können, ohne das politisch/gesellschaftlich Motivierte oder Leute, die einfach nur gerne bevormunden, Ihnen da reinreden. Die Frage war schon ernst gemeint, was du damit am Hut hast. Auf welcher Grundlage meinst du, den Leuten besser helfen zu können? Und wer hat dich darum gebeten? Die Unmündigkeit bringst du ja erst ins Spiel. Menschen auf einer derart strittigen Basis ihre Selbstbestimmung abzusprechen, dient zumeist nicht eben jenen.
  11. Der wichtige Schritt ist jetzt, dass du dich für dich öffnest. Weil du gerne jemanden an deiner Seite haben willst, dem du diese Seite anvertrauen kannst. Da brökelt zunächst der ganze "Fake it, till you make it" weg, aber irgendwann geht das entspannt mit Ehrlichkeit und vor Allem ohne Angst den Typen von früher verstecken zu müssen. Machst du es nur, damit du deine Frau in Balance zwischen deinen zwei Fällen hälst, hat das mittelfristig genau die Konsequenzen, die du befürchtest.
  12. Und was genau hat man als nicht Involvierter darüber hinaus mit der Thematik am Hut? Es ist übergriffig, solche Kausalketten, die auf diesen Satz mit "Aber..." folgen, für jemand anderen aufzustellen. Erst recht, wenn als Außenstehender gegen die eigenen Aussagen der Betroffenen argumentiert wird. (Ich kenne da jetzt nicht deinen Hintergrund, falls du selbst betroffen bist.) Das ist ja bei weitem kein gesellschaftliches Problem, sondern ein sehr individuelles. Scheiß egal, wie die Kollegen das lösen wollen, das geht irgendwie nur sie selbst was an. Auch wenn sie vermeintlich falsch liegen. (bzgl. Transgender)
  13. MrMaker

    [Beratung] SilvaX

    Das sind schon 3 Punkte, die du angehen kannst. Klingt nach gefühlter Unzulänglichkeit.
  14. Die Angst brauchst du nicht haben. Du wirst ohnehin nochmal spefizisch angelernt und immer für jemanden arbeiten, der die Verantwortung trägt.
  15. Mach dir erstmal klar, was du willst. Vertrieb hat sehr wenig mit solchen sozialen Berufen gemein. Willst du zuhören oder eher reden? Willst du Menschen helfen oder eher analysieren/lenken? Mach dir dann ein Bild der Berufsumfelder. Diese Werkstätten haben absolut gar nichts mit Technik am Hut und ein Ingenieurs-Studium hat etwa 0 Schnittmenge mit den Aufgaben. Gleichzeitig wird beides sehr unterschiedlich bezahlt. Da fragen sie sich zurecht, warum du dich bewirbst. Und dann werd mal aktiver. Wenn dich das so zentral beschäftigt sind 2 Ergebnisse (irgendwas mit Vertrieb, gemeinnützige Werkstätten) etwas mau. Du kannst als Ingenieur in fast alle Bereiche. Erst recht, wenn du dich unter Wert verkaufst und dafür lieber etwas mit Kundenkontakt machen willst. Z.B. Prothesen, Medizinische Geräte. Und wenn du da weiter auf Lebensverwirklichung verzichtest geht alles. Chemie, Pharma, IT, Automobil, mittelständische Industrie.