Die erste Trennung - Tagebuch, Aufarbeitung und Bindungsangst

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Guten Abend!

Inspiriert durch den Thread von Viper möchte ich nun auch eine Tagebuch über die Verarbeitung der Trennung schreiben. Dabei habe ich zwei Absichten:

1) Es verbindlicher zu machen, dass ich mich mit dem Ende wirklich auseinandersetzte und es dadurch nicht verdränge.

2) Dass ich vielleicht mit eurer Hilfe an den Punkt komme, wo ich die Beziehung nicht mehr so idealisiere und eventuell ein tieferliegendes Problem löse.

Ich entschuldige mich für den ganzen Text. Ich habe versucht es zu kürzer zu halten und man muss auch nicht zwingend alles lesen.

Hier die üblichen Daten:

Spoiler

1. Dein Alter: 20
2. Ihr/Sein Alter: 18
3. Art der Beziehung: LDR
4. Dauer der Beziehung: 2 Jahre
5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 9 Monate
6. Qualität/Häufigkeit Sex: Großartig, fast jedes Treffen
7. Gemeinsame Wohnung? Nein
8. Probleme, um die es sich handelt: Aufarbeitung der Trennung

Ich gehöre wahrscheinlich noch zu der jüngeren Mitgliedern hier. Mit gerade 20 Jahren blicke ich jetzt auf fast 2,5 Jahre einer wunderschönen Beziehung zurück, die jedoch nun auch sein Ende gefunden hat. Jedoch ist es so, dass ich selbst die Beziehung beendet habe was mich von der typischen Situation im Forum unterscheidet. Jetzt mag sich der Leser fragen, warum ich denn dann überhaupt solch einen Beitrag verfasse, wenn es doch meine Entscheidung war?
 

Szene 1 – Die erste große Liebe und deren Auflösung
 

Vor Jahren fing ich an ich mit Pick Up zu beschäftigen, und lernte dann wie durch Zufall dieses eine süße Mädchen kennen- nennen wir sie Kathi- , was mich verzauberte und wir dann auch zusammen kamen. Wichtig dabei ist, dass sie meine erste Freundin und auch Sexpartnerin war, während sie schon ein bisschen mehr Erfahrung gesammelt hatte.

Insgesamt hätte ich mir keine bessere erste Freundin wünschen können. Nach einem Jahr Beziehung zog ich zum studieren weg und es wurde zur Fernbeziehung. die jedoch sehr gut lief, da ich vieles Ausprobieren konnte und sie sehr entspannt war.

Jedoch entfernte ich mich mit der Zeit ein bisschen, da mein Leben in der neuen Stadt halt recht spannend war und ich sie auch nicht mehr an allem teilhaben ließ, was ich erlebte. Oft hörte ich Sachen wie: ,,Das hast du mir ja gar nicht erzählt!“ Für sie war das natürlich insgesamt eine ungünstigere Situation, da sie noch das ,,normale langweilige“ Schülerleben lebte und ich mich einfach nur aus ihrem Leben entfernte, während ich mir ein Leben aufbaute, was recht unabhängig von ihr ist. Da hat halt viel die Dynamik einer Fernbeziehung eine Rolle gespielt. Ich war einfach mehr der Mittelpunkt ihres Lebens als das umgekehrt der Fall war.

Im letzten halben Jahr fing ich allerdings an sie nicht mehr so stark zu vermissen und im letzten Monat bevor ich für den ganzen Sommer Heim fuhr, verspürte ich recht wenig Emotionen, wenn ich daran dachte, dass ich sie jetzt fast jeden Tag sehen könnte.

Für die Lesefaulen: Wenn das für euch wie ein generischer Post erscheint, den ihr schon zig mal gelesen habt und auch schon die Lösung kennt könnt ihr gerne zum Punkt „Die Verarbeitung beginnt springen“ Die Kurzfassung des Ganzen ist, dass ich mich aufgrund der genannten Zweifel von meiner Freundin trennte, und sie danach zurück erobern wollte, was nicht klappte.

Zusätzlich lernte ich eines Partyabends kurz vor meiner Rückkehr ein anderes Mädchen kennen, was mir ein bisschen den Kopf verdrehte. Zugegebener Maßen ließ ich das auch ein bisschen zu, den wenn ich wirklich 100 Prozent hinter meiner Beziehung gestanden hätte, wäre es mir wahrscheinlich möglich gewesen die Interaktion mit ihr vorher zu beenden. Im Endeffekt blieb es bei einem intensiveren Flirt auf einer Party und ich habe meine Freundin auch nicht mit ihr betrogen.

Jedoch verwirrte mich das und ich wusste gar nicht mehr, was ich eigentlich will. Denn rein rational gesehen ist es natürlich dumm eine ziemlich glückliche Beziehung für ein Mädchen wegzuwerfen, mit dem ich nur ein paar Stunden verbracht hat. Jedoch bildete ich mir ein, dass es nicht das einzige war, was schief läuft. Denn ich vermisste meine Freundin ja nicht mehr und eine permanente räumliche Zusammenkunft stand auch noch in den Sternen. Aber da war trotzdem dieses Bedürfnis nach neuen Erfahrungen. Obwohl ich wusste, dass da mein Ego eine große Rolle spielt und mir kein noch so geiles One Night Stand besser als Sex mit jemanden ist den man wirklich liebt.

Als ich dann zurück bei Kathi war merkte sie natürlich, dass irgendwas im Busch, da ich innerlich sofort etwas auf Abstand ging. Natürlich fing dann die Abwärtsspirale der Nähe und Distanz an: Sie klammerte immer mehr, während ich mich distanzierte.

Und hier ist eine Stelle, die ich rückblickend gerne anders gemacht hätte und auch einen der Gründe darstellt, warum ich diesen Thread erstellt habe: Ich habe es einfach nicht geschafft ehrlich mit ihr zu sein. Da gab es kein Gespräch in die Richtung: „Hey du, es läuft gerade nicht gut. Wie können wir das ändern?“ Jeden Ansatz davon blockte ich ab. Natürlich ist es schwer einem Menschen, der einen schrecklich doll liebt zu sagen, dass man die ganze Beziehung anzweifelt.

Jedoch glaube ich, dass der wahre Grund tiefer liegt. Denn wenn ich die Beziehung reflektiere gab es schon viel öfter Momente, wo ich nicht mit Kathi über das sprach, was tief in meinem Innersten vorging. Sogar nach unserem zweiten Date schrieb ich in mein Tagebuch, dass ich das Gefühl hätte nicht über alles mit ihr reden zu können. Oft war es auch gar nicht notwendig vieles tiefgründig mit ihr zu erörtern, allerdings gab es Momente, die mich verletzten, weil ich nicht in der Lage war mein innerstes auszudrücken. Sei es damals als ich eigentlich Monogamie und Beziehung mit ihr wollte, dies jedoch nicht verbalisierte oder als ich manchmal ihre Nähe bei mir brauchte und es nicht sagen konnte. Ich bilde mir auch ein, dass ich mir manchmal in der Beziehung eine tiefere Bindung gewünscht hätte. Aber dazu kommen wir später zurück.

Nach 3 Wochen hin und her und Unsicherheit meinerseits, was ich denn eigentlich wollte, beendete ich die Beziehung. Sie fiel dabei regelrecht aus allen Wolken. Hatte sie dich geahnt, das da irgendwas im Busch ist erwartete sie einfach nicht, dass ich es komplett beende. So sehr habe ich noch nie jemanden verletzt. Als Gründe nannte ich, dass ich sie weniger vermisste, die Distanz nervte und ich auch Lust auf neue Erfahrung habe.

Zugegebener Maßen war ich mir bis zum letzten Moment nicht sicher, ob ich eigentlich mit ihr Schluss machen wollte. Und als ich dann ihre Wohnung verließ wollte ich fast schon wieder zurück gehen.

Szene 2 – Wollen wir es nicht nochmal versuchen?

Natürlich bestand meine Ambivalenz auch nachdem ich es beendet habe. Auf das was darauf folgte bin ich nicht besonders stolz. Denn ich kontaktierte sie nach zwei Wochen und beichtete ihr, dass ich nicht wisse ob ich dies die richtige Entscheidung war und ob wir nochmal reden können. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob dass nicht nur die Verlustangst war, die da aus mir sprach. Insgesamt war diese Zeit der Ambivalenz ziemlich schrecklich und ich war oft ungkaublich traurig und fertig.

Es folgten diverse Treffen wo wir dann auch wieder etwas miteinander hatten. Die Frage, die wir uns dabei stellten war, ob wie es nicht nochmal versuchen wollten. Sie war natürlich zurecht verletzt und ich bin rückblickend auch beeindruckt, dass sie sich das ganze Drama dann nochmal für ein paar Wochen gab – denn wenn ich ehrlich bin hätte ich mich in ihrer Situation wahrscheinlich nicht mit ihr getroffen, geschweige denn überlegt sie zurück zu nehmen.

Ein Teil in mir wusste, dass das alles nicht klug und vor Allem auch sehr ungerecht ihr gegenüber war. Allerdings denke ich, dass ich nicht loslassen konnte. Und auch nicht wollte.

Szene 3 – Das finale Ende und seine Aufarbeitung

Ich glaubte also, mich endlich entschieden zu haben was ich wollte. Ich wollte es nochmal mit ihr versuchen.

Warum? Weil sie irgendwo in meinem Kopf die perfekte Partnerin ist und ich der Beziehung nur nicht genügend Fürsorge gewidmet habe und viel zu vorschnell handelte, da ich nur in ein Mädchen verknallt war.

Wir trafen uns also bei ihr. Eine halbherzige Umarmung, ein mildes Lächeln. Man sah ihr an, dass es ihr nicht gut geht. Zugegebener Maßen laufen ein paar Dinge in ihrem Leben momentan nicht gerade toll.

Wir reden also. Ich erkläre ihr, dass ich mir nun sicher bin, dass ich es will. Erkläre ihr breit, wie wir das Vertrauen und die Nähe trotz der Distanz wieder aufbauen könnten. Jedoch merke ich recht schnell, dass da was nicht stimmt. Ich fühle mich eher wie jemand vom Vertrieb der einem unmotivierten Kunden etwas verkaufen will. Körperkontakt blockt sie ab.

Dann meint sie, dass sie das eher nicht kann. Das Vertrauen sei zerstört und sie wisse nicht, ob sie das so auf die Distanz wieder so aufbauen könne. Sie sei emotional kaputt gegangen. Sie weint. Ich sage ihr, dass sie mir in die Augen gucken soll und mir das sagen soll. Das schafft sie nicht.

Ich rede noch weiter, jedoch ändert das natürlich nichts. Es ist also Zeit zu gehen. Bei der Tür bleiben wir stehen. Ich frage, ob sie nicht Angst hätte es für immer zu bereuen, dass sie es nicht nochmal versucht hätte.

,,Vielleicht bin ich ja auch glücklich, dass ich es nie versucht habe“

Ich bedanke mich kurz für die Zeit und gehe durch die Tür und schließe sie.

Kein letzter Kuss, keine Umarmung und keine letzte Zigarette. Es ist vorbei.

Die Aufarbeitung beginnt

Die letzten beiden Tagen waren von einem Gefühl der Gefühlslosigkeit gekennzeichnet, allerdings auch von Tränen und tausende Gedanken an sie. Zum Glück konnte ich mich mit vertrauten Menschen treffen, die dann für mich da waren. Gemeldet hat sie sich nicht.

Tag 2

Ich sitze vor meinem Schreibtisch und tippe diese Zeilen in den Computer. Der heutige Tag war okay. Ich fühle mich innerlich etwas leer, gelähmt und unwirklich. Meine Gedanken kreisen oft um sie und lenken mich vom Arbeiten ab. Ich bin mir bewusst, dass es auch nichts bringt, diese zu verdrängen. Denn sonst gebe ich ihnen zu viel Bedeutung und sie kommen umso stärker und länger wieder. Ich denke an die schönen Zeiten und wie sehr sie mich geliebt hat und wie wir studenlang zusammen im Bett lagen.

Eine Frage, die oft auftaucht ist, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Denn eigentlich war das alles so einfach mit Kathi. Unsere Persönlichkeiten haben so gut zueinander gepasst. Wir mussten nie groß etwas unternehmen und hatten trotzdem ganz viel Spaß und Sex. Wir mussten fast nie Kompromisse ziehen, da es einfach so passte.

Ich mache mir Vorwürfe, warum ich nicht versucht habe, an der Beziehung zu arbeiten. Gerade da wir schon ziemlich lange zusammen waren. Jedoch wenn ich so zurück blicke, war da öfters mal ein kleiner Rückhalt meinerseits. Was ich damit meine? Ich wollte mich teilweise nicht komplett auf die Beziehung einlassen. Gerade als Kathi dann davon sprach nächstes Jahr (nur wegen mir) zu mir zu ziehen fühlte sich das unangenehm an. Denn wenn ich ehrlich bin, wäre ich einfach nicht bereit gewesen das Gleiche für sie zu tun und hatte Angst, dass das ganze zu ernst wird und wir heiraten.

Dabei bleibt nur eine wichtige Frage über:

Wollte ich dies nicht, weil ich sie nicht genug mochte oder lag es an mir? An mir und einer gewissen Vermeidung von zu viel Nähe?

Denn wenn letzteres der Fall ist wird sich dies auch in der nächsten Beziehung zeigen und ist nicht gelöst. Deshalb werde ich das tun, was auch Viper in seinem Tagebuch getan hat: Ich werde mir professionelle Hilfe holen. Nicht weil ich zwingend glaube, dass ich da was nicht mir stimmt. Jedoch sind mir romantische Beziehungen dann im Endeffekt doch zu wichtig, um aus Scham nicht Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Immerhin ist das auch immer das, was ich Freunden rate, wenn sie mit persönlicher Problematik nicht zurecht kommen: Such dir lieber Hilfe bevor du da gar nicht mehr rauskommst.

Mir fällt auch auf, dass ich normalerweise sehr wenig Probleme damit habe mein Innerstes mit engen Freunden zu teilen. Mit denen konnte ich über meine Sorgen und Schwächen reden. Aber mit Kathi? Fehlanzeige

Dabei sehnte sich ein Teil von mir schon danach sich 100 Prozent auf die Beziehung einzulassen, jedoch konnte ich das aus gewissen Gründen nicht. Auch mein Tagebuch bestätigt mir dies: Nach 1,5 Jahren schrieb ich nieder, dass ich gerne nochmal das letzte Jahr wiederholen möchte um mich dann komplett in die Beziehung fallen zu lassen.

Ein weiterer Indikator für ein tieferliegendes Problem?

Zugegebenermaßen bin ich ja auch noch ganz am Anfang meiner Entwicklung und es werden noch weitere Beziehungen folgen. Daher wäre es wahrscheinlich fatal aus einer jetzt schon Schlussfolgerungen wie ,,Bindungsangst“ zu ziehen.

Ich hoffe einfach, dass mir ein paar von euch ihre Erfahrung und Einschätzung zu der Thematik geben. Und ich mich auch mit der Verarbeitung auseinandersetze und dies nicht verdränge, da ich momentan das Gefühl habe dies zu tun, da meine Emotionen ziemlich neutral und taub sind.

Auch wenn es mir momentan okay geht werden da noch schlimme Momente kommen. Gerade da ich es noch nicht realisiert habe, dass es mit mir und Kathi für immer vorbei sein wird. Und ich immer noch hoffe sie wieder zu sehen und es nochmal zu versuchen. Und sie so ein tolles Mädchen war und ich oft Angst habe, niemanden zu finden mit dem es ähnlich passt. Oneitis lässt grüßen...

Ein Teil von mir weiß aber auch, dass das Ende vielleicht einfach an den Umständen junges Alter, Fernbeziehung und mangelnde Erfahrung lag. Und es unter den Umständen auch nicht möglich wäre die Beziehung zu reparieren. Und das es mich die Trennung einfach sehr weiterbringen wird. Schwer ist es trotzdem.

Vielen Dank. Ich werde das hier regelmäßig updaten.

bearbeitet von Two-Time
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Hey.

Ich hab gedacht ich poste mal ein Update über die letzten 2 Tage. Und ich würde mich über ein bisschen Rückmeldung freuen :D Aber dafür ist der Post vielleicht auch zu lang..

Tag 3,4 und 5

Die letzten paar Tage waren auch ganz gut. Ich denke immer noch viel an sie. Gerade heute morgen war ein bisschen traurig. Normalerweise war Sonntag immer unser Tag. Nur lag heute niemand neben mir und ich konnte mich nachts auch nicht an ihren perfekten Körper ankuscheln. Kein Morgensex. Sondern ein bisschen Einsamkeit.

Wie KIZ schon meinte: ,,Und du denkst ich schlaf alleine ein?
Doch meine treue Begleitung ist meine Einsamkeit"

Ich bleibe viel zu lange im Bett liegen und denke darüber nach, was ich mit ihr doch für eine schöne Zeit hatte. Was fühle ich dabei? Dankbarkeit, jedoch auch ein großes Stück Reue, da ich oft noch das Gefühl habe, die Bezieung aus dem Effekt einfach weggeworfen zu haben. Aber das ist natürlich Quatsch, sonst hätte ich nicht mir ihr Schluss gemacht. Sie hat sich ja auch einfach unattraktiv verhalten.

Trotzdem habe ich ein bissche Angst davor es dauerhaft zu bereuen und in einem Zustand des ,,Was wäre wenn festzuharren?". Auch wenn das hier ja im Endeffekt meine Entscheidung war und ich dafür jetzt die Verantwortung und Konsequenzen tragen muss. Trotzdem hoffe ich jeden Tag ein bisschen darauf, dass sie mir schreibt und mich noch einmal sehen will. Wie komme ich von den Gefühlen der Reue los?

Insgesamt fühle ich die letzten Tage seltenst keine tiefe Trauer sondern nur ein bedrückendes Gefühl und eine latente Unzufriedenheit. Die große Trauer bleibt irgendwie aus. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich ja schon vor 6 Wochen Schluss gemacht habe und danach das ganze rumgeeiere anfing. In der Zeit war ich schon oft traurig und emotional im Eimer.

Vielleicht hab ich noch nicht endgültig realisiert, dass das Ganze jetzt vorbei ist und wir niemals wieder zusammen kommen.

Ich war die letzten Tage auch viel feiern und hätte eigentlich heute ein Date mit einem süßen Mädel gehabt. Was ich allerdings abgsagte, da ich mich noch nicht so ganz dafür bereit fühle. Also klar hab ich gemerkt, dass es auch noch andere süße Frauen neben Kathi gibt. Nur will mir die Oneitis glaubhaft machen, dass KEINE so cool wie sie wäre. Wahrscheinlich brauch ich noch ein paar Wochen. Trotzdem ist es irgendwie ironisch, da es ja einer der Gründe war, warum ich Schluss gemacht habe: Um neue Erfahrungen zu sammeln. Und jetzt will ich das auf einmal gar nicht.

Nächste Woche geht es dann auch wieder zurück in den Studienort. Da wird mich dann zum Glück auch nicht mehr so viel an sie erinnern. Ich bin mir recht sicher, dass bald wieder ein großer Tiefpunk kommt. Denn momentan hab ich das Gefühl als würde ich alles verdrängen. Wie kann ich da unterscheiden, ob ich verdränge oder verarbeite?

Take care

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GIb dem ganzen Zeit und Raum. Viele deiner Fragen lösen sich mit der Zeit von selbst.

Praktizierst du in irgendeiner Form Achtsamkeit? Wenn nicht, wäre es durchaus eine gute Idee, damit anzufangen. Auch das Thema Selbstmitgefühl dürfte für dich jetzt aktuell sein. Schau einfach, dass du gut für dich sorgst, darauf schaust, was dir gut tut und vertrau der Zeit und deinen Impulsen. Und wenn sich gerade Beschäftigung und Ablenkung richtig anfühlt, dann ist auch das völlig okay.

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Hey Two-Time!

Ich habe mir gerade deine Geschichte durchgelesen und erkenne mich selber wieder. Ich habe vor Zwei Monaten auch meine 4 Jährige LTR beendet. Sie war auch meine aller erste große Liebe. In den letzten Monaten kurz vor der Trennung, habe ich mich Persönlich sehr weiterentwickelt, auch viel Lektüre zum Selbstbewusstsein, Achtsamkeit etc. gelesen. Dadurch kapselte ich mich auch immer mehr von meiner Freundin ab, weil mir einfach Fragen gekommen sind wie: Das war es schon? Ist es wirklich die große Liebe? usw.

Nach der Trennung, war ich auch erstmal ein Emotionales Wrack. Ich wollte Ihr die ganze Zeit schreiben und sagen das es doch ein riesen großer Fehler von mir war. Zum Glück habe ich das nicht gemacht und mich an die Kontaktsperre gehalten. Nach Zwei bis Drei Wochen wurde es besser. Leider kam auch bei mir diese Erkenntnisse genau wie bei dir, dass ich mich nicht richtig auf die Beziehung einlassen konnte. Also habe auch Ich gedacht Fazit: Beziehungsangst. Ich konnte mir Beispielsweise nichtmal nach 4 Jahren Vorstellen mit Ihr zusammen zu ziehen, was doch sehr untypisch ist. Ich hatte immer das Gefühle ich würde viel zu viel von mir aufgeben wenn ich diesen Schritt mache.

Was Ich dir ans Herzen legen kann, lies dir hier die Themen druch wo sich Leute getrennt haben, dass hat mir sehr geholfen. Des Weiteren, was wohl alle sagen, versuch dich abzulenken mit Freunden, Familie usw. Für mich ist es immer am Schlimmsten, wenn ich an die schöne Zeit denke die ich mit Ihr hatte. Das Probleme ist einfach wir idealisieren unsere Vergangenheit gerne. Da hat es mir geholfen auch wieder die schlechten Seiten unserer Beziehung ins Gedächnis zu rufen oder auch das Gedankenexperiment, dass die schöne Vergangenheit auch mit einer anderen Person schön gewesen wäre.

Selbst nach Zwei Monaten, geht es mir noch nicht wirklich gut. Klar es wird besser, aber ich denke oft noch immer ich hätte einen Fehler gemacht. Das ganze braucht Zeit und glaub mir du wirst daran enorm wachsen. Die Trennung wird dich Persönlich auf jeden Fall weiter bringen, auch wenn es schmerzt.

Ich wünsche dir noch alles gute auf deinen Weg. Du kannst mir gerne mal eine Nachricht schreiben wie es so bei dir läuft und sich austauschen.

 

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@Herzdame Tatsächlich praktiziere ich Achtsamkeit schon seit Jahren. Jedoch habe ich es schleifen lassen, aber ich werde die Situation nutzen um das Ganze wieder aufzunehmen. Gute Idee. Das Thema Selbstmitgefühl klingt passend. Ich werde mir mal das Buch ,,Selbstmitgefühl: Wie wir uns mit unseren Schwächen versöhnen und uns selbst der beste Freund werden" von Kristin Neff kaufen und berichten, wie sehr es hilft.

@Quantax Da sieht man mal wieder, dass kein Problem so einzigartig ist, wie man das im ersten Moment vielleicht annimmt.

Die Kontaktsperre habe ich gebrochen, da ich mir eingeredet habe uns nicht mal eine Chance gegeben zu haben um daran zu arbeiten. Aber im Endeffekt war das nicht fair. Ich konnte mir auch nicht wirklich vorstellen, dass sie zu mir zieht. Aus Angst, sie würde zu viel von meinem ,,Ich" einnehmen. Und jetzt habe ich das Gefühl ein Teil von mir wäre weg.

Bist du schon mit der Frage weitergekommen, ob es wirklich Bindungsangst/ein Du-Problem ist oder an der Konstellation aus euch beiden lag? Da bin ich momentan noch unsicher. Aber in 1,5 Wochen werde ich wahrscheinlich mit einem Psychologen reden. Danach weiß ich dann (hoffentlich) mehr.

Ja die schönen Erinnerungen, die während der Trennung so unwichtig erschienen. Diese sind momentan auch sehr in meinen täglichen Gedanken präsent. Gerade, dass sie diese vielleicht schon mit jemand Neues erlebt (hat) ist recht belastend manchmal. Zum Glück ziehen diese Gedanken dann auch weiter. Ich finde halt nur wenig Punkte, die sie wirlich falsch gemacht hat, da sie auch schon vor der Trennung auf dem Papier eigentlich eine tolle Partnerin ist. Jedoch ist da das ,,eigentlich" entscheidend, da es ja aus irgendwelchen Gründen nicht genug war.

Als ich letztens eine Nacht weg war endete das auch damit, dass ich mit einem Mädchen in einem Bett schlief und wir viel gekuschelt haben. Auch wenn ich emotional noch zu nichts bereit bin, hat mir das gezeigt, dass diese Intimität und Zärtlichkeit auch mit anderen Frauen möglich ist. Wahrscheinlich wird mir im nächsten Jahr immer wieder auffallen, dass all diese schönen Erinnerungen nicht einzig mit ihr möglich sind.

Auf den Wachstum freue ich mich schon. Danke für eure Worte!

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vor 2 Stunden, Two-Time schrieb:

Aber im Endeffekt war das nicht fair. Ich konnte mir auch nicht wirklich vorstellen, dass sie zu mir zieht. Aus Angst, sie würde zu viel von meinem ,,Ich" einnehmen

Ja genau so war es bei mir auch. Was auch bei mir stark ausgeprägt war, waren einfach Situationen wo man sich zwangsweise auf etwas einlässt. Beispiel Urlaub buchen. Klar habe ich mich gefreut, aber im Hinterkopf hatte ich immer irgendwie ein mulmiges Gefühl. Das lag daran das man ja jetzt schon sicher den Urlaub gebucht hatte und stonieren wieder umständlich werden würde, falls doch was schief geht.

Zitat

Bist du schon mit der Frage weitergekommen, ob es wirklich Bindungsangst/ein Du-Problem ist oder an der Konstellation aus euch beiden lag? Da bin ich momentan noch unsicher. Aber in 1,5 Wochen werde ich wahrscheinlich mit einem Psychologen reden. Danach weiß ich dann (hoffentlich) mehr.

Nicht wirklich um ehrlich zu sein. Ich glaube das es von beidem etwas ist. Zum einen lag es natürlich an der Konstellation, besonders weil man sich einfach in den jungen Jahren sehr veränderrt (Bin auch 18 Jahre alt gewesen als wir zusammen gekommen sind). Zum anderen muss ich definitiv sagen, dass es auch eine Bindungsangst ist. Ich weiß nicht wie es bei dir ist, aber ich habe allgmeine sehr große Probleme mich Frauen zu öffnen oder ebene eine Bindung einzugehen. Es würde mich freuen wenn du deine Erfahrungen mit dem Psychologen teilen würdest, vielleicht bringt es ja den ein oder anderen auch weiter.

 

vor 2 Stunden, Two-Time schrieb:

Als ich letztens eine Nacht weg war endete das auch damit, dass ich mit einem Mädchen in einem Bett schlief und wir viel gekuschelt haben. Auch wenn ich emotional noch zu nichts bereit bin, hat mir das gezeigt, dass diese Intimität und Zärtlichkeit auch mit anderen Frauen möglich ist

Das ist schon mal ein Fortschritt. Sei aber Vorsichtig, ich hatte 2 Wochen nach meiner Trennung auch schon wieder einen ONS, dieser hat mich aber eher zurückgeworfen als nach vorne gebracht. Allgemein muss ich sagen das ich nach 2 Monaten immer noch keine richtige Lust verspüre andere Frauen kenn zu lernen oder sonstiges, aber ich denke mal das ist Normal.

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Ist doch ne ganz normale Sache, die erste Beziehung hält nicht ein Leben lang.

Warum gleich zum Psychologen rennen?!? Die armen Leute mit echten Problemen.

 

Setz dir Ziele und schau nach vorn, nicht zu lange in den Rückspiegel schauen.

Alles Gute. 

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vor 3 Stunden, Care Free schrieb:

Warum gleich zum Psychologen rennen?!? Die armen Leute mit echten Problemen.

Finde den Ansatz von @Two-Time gut. Die Probleme liegen bei ihm ja nicht in der Trennung sondern in der Beziehung. Das sich nicht öffnen können und alles bereden. Und das bei einer Person, die er selbst als "perfekt" beschreibt und mit der er eig glücklich war. Das nagt schon an einem und so ein Besuch kann da neue Erkenntnisse bringen. Und wenn es nur bedeutet: "Alles in bester Ordnung, das ist normal".

Sorgt für Gewissheit, hilft beim Trennungsprozess, stärkt einen (auch in der Hinsicht, das er auf sich achtet) und lässt ihn schneller wieder nach vorne schauen. 

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Gast kuchenbrot

Ich denke mal, diese Torschlusspanik ist vorallem in jungen Jahren normal, bzw. weit verbreitet. Es gibt viele Möglichkeiten und man weiß einfach nicht ob diese Möglichkeit es auch wirklich ist. Fest steht - sie war es zu diesem Zeitpunkt einfach nicht. Vielleicht wäre es genau die richtige in einigen Jahren, wenn du ein bisschen herumgekommen bist, was erlebt hast, deine Möglichkeiten genauer einschätzen gelernt hast. Oder vielleicht bist du dann zu einem anderen Menschen geworden. Aber jetzt - war es das noch nicht, das war dir aber ja eigentlich klar.

Man kann die Greencard einer Beziehung haben, aber noch nicht bereit sein gleich die Staatsbürgerschaft zu beantragen. Und da kommt dir ein kurzer Trip in ein anderes Land und du merkst - es gibt noch andere Länder zu sehen. Dass du neue Erfahrungen machen wolltest jetzt aber nicht willst bzw. du nicht Lust darauf hast ist doch okay. Verarbeite erst einmal deine jetzige Situation. Dann kannst du dich auch frei ausleben, ohne ständig dieses Ziehen im Hinterkopf zu haben. Schuldig musst du dich nicht fühlen. Menschen kommen zusammen, Menschen trennen sich. Statistisch trennen sich mehr Menschen als dass sie "für immer" zusammen bleiben.

Ist vielleicht weit hergeholt - aber die Ambivalenz nach einer Trennung kommt oft, weil wir sie für "verlorene" Gefühle halten. Man bemerkt, dass man irgendwie nicht mehr emotional involviert ist in der Beziehung. Dann kommt der große Krach und die Trennung und plötzlich kommen wieder Gefühle auf. Man projeziert diese dann sofort auf die Person, denkt "Ach, ich hab ja doch noch welche." obwohl es eigentlich nur eine Täuschung ist. Die Gefühle gelten nicht der Person, sondern der Situation die diese aufkommen ließen. Und so steckt man dann im Teufelskreis des "Lass es uns nochmal versuchen." - die Gefühle flachen wieder ab, man trennt sich wieder, Gefühle kommen wieder hoch, man kommt wieder zusammen. Typisch für on/off-Beziehung. In den meisten Fällen ist es da der richtige Weg den Stecker zu ziehen und die aufkommenden Gefühle nach der Trennung erst einmal abklingen zu lassen. Erst dann kann man sich auch wieder "unverklärt" begegnen, auf emotionaler Ebene. Und dann merkt man auch in den allermeisten Fällen, dass man sich zwar mag aber es einfach nicht "gereicht" hat.

Für immer. Würd' ich nicht sagen. Das kann man nie so genau wissen und oft treffen sich Zufälle und Geschehnisse. Das war ihr hattet ist ja nicht verloren gegangen oder ist weg. Das ist ja immernoch da, ist Teil deines Lebens. Es war eine Erfahrung und auch der Trennungsprozess ist eine Erfahrung, vielleicht auch nicht die letzte. Vorallem die ersten Erfahrungen sind zwar die schwierigsten aber dafür die lehrreichsten. Man weiß dann am Ende, wenn man wieder "raus" kommt - man wird's überstehen. Du hast da nichts von dir verloren. Bist immernoch du. Aber halt auch nicht mehr das was du vorher warst.

bearbeitet von kuchenbrot

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Zum Thema Bindungsangst noch ein Buchtip: Jeder ist Beziehungsfähig

Kristin Neff ist perfekt zum Thema Selbstmitgefühl.

Ich würde aber "Jeder ist Beziehungsfähig" vermutlich nicht ganz frisch nach ner Trennung empfehlen, sondern wenn sich alles schon gelegt hat. Aber das ist nur mein intuitives Gefühl und ich kenn euch nicht. Schaut, was für euch da passend ist.

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Danke an Alle, die sich die Mühe machen zu antworten!

vor 14 Stunden, Care Free schrieb:

Ist doch ne ganz normale Sache, die erste Beziehung hält nicht ein Leben lang.

Warum gleich zum Psychologen rennen?!? Die armen Leute mit echten Problemen.

Wie @Re VaaNschon richtig angemerkt hat, beschäftigt es mich schon ob ich diese Beziehung nicht ein bisschen an die Wand gefahren habe, indem ich nicht genug Nähe zugelassen habe. Und da frag ich jetzt lieber mal kurz nach bevor ich die nächste gute Beziehung wieder mit angezogener Handbremse lebe. Und wenn dabei wirklich nur ein: ,,Hey das ist normal so" rauskommt -  umso besser. Dann sollte es mit meiner Ex und mir wirklich nicht sein. Bin mir auch bewusst, dass dies nicht mir ,,richtigen" psychischen Problemen zu vergleichen ist.

vor 3 Stunden, kuchenbrot schrieb:

Dann kannst du dich auch frei ausleben, ohne ständig dieses Ziehen im Hinterkopf zu haben.

Gerade da werde ich noch Zeit brauchen. Ich merke halt wie manches Handeln dadurch gelenkt wird, dass ich ihr und mir selbst etwas beweisen möchte. Sei es jetzt, dass sie die einzige tolle Frau war oder, dass ich wie sie auch wieder mit anderen Menschen vögeln kann oder einfach nur das Verlangen nach der Nähe, die ich vermisse. Aber ich weiß selbst, dass das die falsche Motivation ist und ich erst soweit bin, wenn ich sie nicht konstant versuche mit meiner Ex gleichzustellen.

vor 3 Stunden, kuchenbrot schrieb:

In den meisten Fällen ist es da der richtige Weg den Stecker zu ziehen und die aufkommenden Gefühle nach der Trennung erst einmal abklingen zu lassen.

Das sehe ich mittlerweile auch so. Rückblickend war ich bei der ,,Ex-Back Operation" sehr von Verlustangst, Eifersucht und der Ansgt nie jemaden zu finden der so toll ist getrieben. Und als sie dem dann so halb zugestimmt hat kamen wieder die Zweifel hoch, ich das wirklich will. Was wahrscheinlich wirklich eine schlechte Basis ist um eine Beziehung wieder aufzubauen. Nur hoffe ich, dass ich da weiter standhaft bleibe und nicht einknicke, falls sie mir wieder schreiben sollte.

Ich denke es ist recht wichtig, dass ich mir momentan klarmache, dass es niemals so klappen wird, wie ich es momentan noch schön in Einnerung habe. Denn wenn ich weiterhin denke: Vielleicht ja irgendwann nächstes Jahr.... werde ich damit nicht abschließen können und ein Teil meines Verhaltens wird darauf abzielen, sie wieder davon zu überzeugen, dass das mit uns sein soll.

Tatsächlich hatte ich heute an Tag 6 einen schönen Moment, wo ich mir ein paar alte Textnachrichten durchgelesen habe(was normalerweise dumm ist). Jedoch spürte ich da nicht ein Gefühl der Trauer, sondern ein Gefühl der Dankbarkeit, dass wir damals so cool und süß miteinander waren! Und obwohl ich heute kurz wütend auf mich war, wie ich das alles nur so machen konnte zeigt mir das, dass es Schritt für Schritt voran gehen kann.

@Herzdame Das Buch hab ich tatsächlich hier rumliegen, konnte mich damit aber noch nicht wirklich auseinandersetzten. In ein paar Monaten werde ich es mal durcharbeiten und gucken, ob es passt.

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Tag 7-9

Über eine Woche ist es jetzt her, dass sich unsere Wege trennten. Und nun sitze ich an meinem Schreibtisch und frage mich, wie es ihr so geht und warum sie mir nicht schreibt.

Ist wahrscheinlich auch besser so. Würden sich unsere Wege jetzt wieder kreuzen würde das nur in Verwirrung und Tränen enden. Zumindest ist es das, was ich mir einrede.

Wenn ich so auf die letzten Monate der Beziehung schaue frage ich mich manchmal immer noch, wie ich überhaupt Schluss machen konnte. Denn wenn ich ehrlich bin war die Phase des Zweifelns an der Beziehung kürzer als jetzt die Phase der Reue seit der Trennung andauert.

Aber Reue worüber? Vielleicht gar nicht darüber, dass Schluss ist, sondern eher, wie es endete. Denn ich habe nie die Möglichkeit genutzt mit ihr an der Beziehung zu arbeiten. Nur ob ein: "Hey du bist irgendwie ein bisschen langweilig geworden, investierst zu viel und machst mich zu sehr zu dem Mittelpunkt deines Lebens" gewirkt hätte? Wahrscheinlich hätte sie da einfach noch mehr Verlustangst geschoben. Jedoch ist hätte auch nur ein Konjunktiv und die Vergangenheit lässt sich leider nicht mehr ändern.

Was sehe ich wenn ich in die Zukunft schaue? Ich habe in den nächsten paar Tagen zwei Dates. Jedoch weiß ich gar nicht, ob das so klug ist. Denn wirklich über meine Ex hinweg bin ich definitiv noch nicht.  Jedoch sind die beiden echt süß und danach weiß ich wenigstens, ob es eine kluge Idee war. Außerdem freut sich mein Ego bestimmt über die Bestätigung.

Heute hatte ich kurzzeitig ein ziemliches großes Tief des Nichts. Jedoch wurde das gar nicht durch Gedanken an meine Ex ausgelöst. Anscheinend bin ich momentan mental ein bisschen geschwächt. In den letzten Tagen gibt es immer wieder die gleichen Gedanken an sie. Und öfters fühle ich mich alleine und einsam. Das merke ich auch daran, dass ich vermehrt Kontakt zu meinen Freunden suche, da ich engen Kontakt vermisse.  Jedoch bilde ich mir ein dem Punkt näher gekommen zu sein, wo ich es mehr akzeptiere, dass diese Beziehung erstmal zuende ist und sie erstmal nicht neben mir im Bett liegen wird. Dabei ist jedoch anzumerken, dass ich Ende der Woche wieder zum Studienort fahre und das da bestimmt leichter wird, da ich da einfach viel weniger Orte mit ihr verbinde. Und ich sie da ja auch nur selten gesehen habe.

Hier laufe ich eher durch die Stadt und denke mir: Oh hinter dem Busch habt ihr mal nachts gevögelt! Ach sie war schon eine coole Socke. Ich hoffe es geht ihr bald wieder gut.

Soweit gibt es nichts neues.

Take Care

 

bearbeitet von Two-Time

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@Two-Time Ich hatte nach ca. 10-14 Tagen mein erstes Date nach der Trennung. Und ich muss sagen, ich war noch ziemlich versteinert und gelähmt. Ich habe mich auch nach dem Date schlechter gefühlt als vorher, glaube auch weil man dann den Ex Vergleich hat wie vertraut und schön es immer war 

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Am 26.8.2018 um 19:26 , Herzdame schrieb:

GIb dem ganzen Zeit und Raum. Viele deiner Fragen lösen sich mit der Zeit von selbst.

Praktizierst du in irgendeiner Form Achtsamkeit? Wenn nicht, wäre es durchaus eine gute Idee, damit anzufangen. Auch das Thema Selbstmitgefühl dürfte für dich jetzt aktuell sein. Schau einfach, dass du gut für dich sorgst, darauf schaust, was dir gut tut und vertrau der Zeit und deinen Impulsen. Und wenn sich gerade Beschäftigung und Ablenkung richtig anfühlt, dann ist auch das völlig okay.

Das sehe ich genauso.. es wird sich alles klären. Du solltest einfach nur Zeit vergehen lassen.. es hat seine Gründe wieso das passiert 

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Liebes Tagebuch,

fast 3 Wochen ist der engültige Schlussstrich nun her. Und seit über einer Woche bin ich zurück in meiner Studentenstadt. Und seit genau dem Zeitpunkt geht es bergauf. Zumindest was meine Gedanken in Bezug auf Kathi angehen. Ich habe akzeptiert, dass es kein Zurück mehr gibt. Und das wahrscheinlich auch gut so ist. Denn auch wenn die Beziehung eigentlich gut war gab es schon Dinge, die mich im Nachhinein stören. Das sah man auch daran, dass mit der Zeit andere Frauen immer interessanter wurden und ich öfters einfach nicht erwähnte, dass ich eine Freundin habe. Tat ich dies um Bestätigung zu erhalten? Oder hat mir meine Freundin wirklich nicht gereicht?

Wie dem auch sei schließt sich hier auch ein bisschen der Kreis. Denn wie man dem Eingangspost entnehmen kann gibt gab es da dieses eine Mädel, mit dem ich intensiv geflirtet habe, bevor ich mich von meiner Ex trennte. Und natürlich haben wir uns seit ich wieder hier bin getroffen, getrunken und sind uns näher gekommen. Und ich glaube ich habe mich ein bisschen verliebt. Natürlich kenne ich sie eigentlich noch gar nicht. Doch ich bilde mir ein, dass sie mir etwas gibt, was mir meine Ex nicht geben konnte. Und das ich vielleicht gar keine Bindungsangst/vermeidung habe, sondern das aus der Interaktion mit meiner Ex entstand. Und sie aus genau dem Grund so verführerisch auf mich wirkt. Nicht ihre süßen Augen und die tiefen Blicke. Nein. Es ist eine tiefe Bindung. Wenn ich mit ihr rede habe ich das Gefühl, dass sie direkt in mein Innerstes schauen kann und mich, meine Gedanken und meine Gefühlswelt versteht. Sie stellt sich selbst und mir genau die Fragen, die mich auch beschäftigen und auch solche, die mich überraschen und mich zum nachdenken bewegen. Doch wie ist das anders von meiner Ex? Mit der konnte ich auch über vieles offen reden. Gerade über Sex, Ansichten zu Beziehungen/Liebe, was wir im Leben wollen. Jedoch bilde ich mir ein, dass immer ein wichtiger Teil in all den Gesprächen fehlte. Und das sind Fragen wie das "Warum" "Wie" und "Wieso". Und vorallem auch ein: "Wie fühlst du darüber?" Denn wenn ich ehrlich bin, sind tiefgründige Interaktionen unglaublich wichtig für mich. Nicht ohne Grund habe ich hauptsächlich Freunde mit denen ich philosophieren kann. Und natürlich auch vieles (Zer)Überdenken. Gerade das letzte sieht man ja wahrscheinlich auch in diesem Thread.

Bei ihr habe ich einfach das Gefühl, dass wir uns auf einer sehr tiefen Ebene intuitiv verstehen, was sie mir auch bestätigt hat. Aber eigentlich geht es mir wegen der ganzen Sache recht kacke. Denn so toll diese Verbindung auch ist, hat sie fast sowas wie einen Freund, und verhält sich sehr sehr ambivalent, was sie denn nun eigentlich will. Das ist alles so ungewohnt für mich. Dieses krasse emotinale Auf und Ab, was sie in mir produziert hatte ich in meiner Beziehung einfach nicht. Und eigentlich wiederspricht ihr Verhalten vielen Regeln, die ich mir selbst in Bezug auf Daten/Beziehungen gestellt habe: Keine vergebene Frauen daten. Entweder läuft es von selbst oder es ist nicht das Richtige. Was mit Drama anfängt, endet in Drama. Menschen, die dich ihren Partner mit dir betrügen, machen das gleiche bei dir. Keine Frauen Daten, die unglücklich in ihrem Leben sind und emotional instabil sind.

Aber beachte ich diese Grundsätze, die ich als wichtig erachtet habe und auch immer Freunden empfohlen habe?

Nein.

Ich glaube einfach, dass diese Verbindung etwas ganz besonderes ist und ich diese schwer mit anderen Menschen wieder finden kann. Was natürlich typisch dafür ist, wenn man jemanden glorifiziert. Und diese ganze Sache mit ihr lenkt mich davon ab mein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und macht mich nicht wirklich glücklich. Und trotzdem tu ich es. Ich laufe einfach genau dahin, wo es wehtut, obwohl mir mein Verstand zum Anhalten rät. Selbst wenn sie sich trennt und ihn verlässt, bin ich gar nicht so sicher, ob sie überhaupt für eine Beziehung geeignet ist. Alternativen habe ich natürlich keine. Und irgendwie fehlt auch die Motivation mir welche zu suchen.

Ich kann mich gerade nicht recht davon abhalten, sie weiter zu sehen. Aber immerhin bin ich jung, gerade getrennt und möchte Erfahrungen machen. Zumindest funktioniert das als Ausrede ziemlich gut. Mal gucken wie sich das Ganze entwickelt. Immerhin denk ich nicht mehr viel an meine Ex! Und ja ich weiß, dass der Beitrag emotional etwas überspitzt dramatisch geschrieben ist. Vielleicht ein Stilmittel?

Take care

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Gast Berserker
vor 45 Minuten, Two-Time schrieb:

ich habe akzeptiert, dass es kein Zurück mehr gibt. Und das wahrscheinlich auch gut so ist.

Natürlich ist das gut so.

 

vor 45 Minuten, Two-Time schrieb:

: Keine vergebene Frauen daten. Entweder läuft es von selbst oder es ist nicht das Richtige. Was mit Drama anfängt, endet in Drama. Menschen, die dich ihren Partner mit dir betrügen, machen das gleiche bei dir. Keine Frauen Daten, die unglücklich in ihrem Leben sind und emotional instabil sind.

Und warum nicht? Frauen die ihre Partner betrügen sind erstklassige Friends with Benefits, oder Fuckbuddies. Du findest da keine Frauen die denen so schnell das Wasser im Bett reichen. Warum muss es sofort eine Beziehung sein? Sorry, aber du hast doch nichtmal die alte verarbeitet. Wie auch nach so kurzer Zeit.

Bindungsangst ist der Falsche Weg. Du hast nur Angst, dass du irgendwann wieder vor den selben Scherben stehen kannst. Die gleichen Schmerzen wie am Tag 1, der Trennungstag.

Du kannst lernen zu lieben, ohne zu brauchen, und eine Missachtung gegenüber Abhängigkeit entwickeln. Dann kann dir sowas nicht mehr passieren. 

Klingt hart, aber Taschentücher vollschneuzen wegen einer Frau und sie brauchen als absolution im Leben, ist für einen Mann, ein sehr beklagenswerter Zustand, aus dem er sich aber weiterentwickeln kann.

Die tollen News...es gibt auch andere Frauen die dich auf gleicher Weise begeistern können, doch solange du eine Frau suchst mit der du etwas stopfst (deine Ex, und die wiederrum eine Mami), wirst du den Zustand von dem ich rede nie erreichen können.

Wenn du also nächstes mal eine Frau kennenlernst wo deine Bedingungen passen (gut dass du welche hast!) chill dich, zerbrich dir nicht den Kopf warum und weshalb, und lass dich einfach Verzaubern, wenn sie dir gefällt.

 

bearbeitet von Berserker

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Gast Forbiddengirl
vor 8 Stunden, Two-Time schrieb:

Aber eigentlich geht es mir wegen der ganzen Sache recht kacke. Denn so toll diese Verbindung auch ist, hat sie fast sowas wie einen Freund, und verhält sich sehr sehr ambivalent, was sie denn nun eigentlich will. Das ist alles so ungewohnt für mich. Dieses krasse emotinale Auf und Ab, was sie in mir produziert hatte ich in meiner Beziehung einfach nicht. 

WTF. Du hast eine gut funktionierende Beziehung mit einem HSE-Mädchen für eine LSE mit Auf und Abs aufgegeben?? Mann Mann Mann... Du steht auf Schmerzen, oder? Ist es das, was Dir in der Beziehung nicht gereicht hat? Zu wenig Ambivalenz und Unverbindlichkeit? Sorry, ich bin jetzt ganz hart. Aber darauf stehst Du doch, richtig? Wenn man Dich zu gut behandelt, ist es nicht tief genug. Laufe ruhig weiter in die Kreissäge. Lass Dir nur gesagt sein und gebe nicht vor, Dich hätte hier keiner gewarnt: Die neuen Erfahrungen werden Dir nicht gut tun und kosten Dich mehrere Jahre anschließender Verarbeitungszeit, bis Du irgendwann wieder eine normale Beziehung führen kannst. 

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vor 18 Stunden, Berserker schrieb:

Warum muss es sofort eine Beziehung sein?

Tatsächlich habe ich mich hier schlecht ausgedrückt. Eine Beziehung möchte ich momentan gar nicht mit ihr. Gerade vor dem Hintergrund, dass sich eine Beziehung ja erst über Monate entwickeln muss und ich sie eigentlich noch gar nicht kenne. Und auch wie du richtig meintest: Versuch ich hier nur irgendwas zu kompensieren. Es geht hier eher um ein "brauchen" anstatt um ein "Ich entscheide mich für sie, weil ich sie will". Die Trennung hat wahrscheinlich einfach ein kleines Loch in mir hinterlassen. Und jetzt muss ich lernen mir diese Bestätigung wieder von Innen selbst zugeben.

Da gibt es ein ganz schönes Zitat von Wayne Dyer zu, was es meiner Meinung nach auf den Punkt bringt: " You have become habituated in mental patterns that identify the causes of your feelings as outside yourself. You have put in thousands of hours of reinforcement for such thinking, and you’ll need to balance the scale with thousands of hours for new thinking"

Tatsächlich hatte ich gestern einen eher schlechten Tag. Heute fühlt sich das alles gar nicht mehr so dramatisch wie gestern an.

vor 10 Stunden, Forbiddengirl schrieb:

WTF. Du hast eine gut funktionierende Beziehung mit einem HSE-Mädchen für eine LSE mit Auf und Abs aufgegeben?? Mann Mann Mann... Du steht auf Schmerzen, oder? Ist es das, was Dir in der Beziehung nicht gereicht hat? Zu wenig Ambivalenz und Unverbindlichkeit? Sorry, ich bin jetzt ganz hart. Aber darauf stehst Du doch, richtig? Wenn man Dich zu gut behandelt, ist es nicht tief genug. Laufe ruhig weiter in die Kreissäge. Lass Dir nur gesagt sein und gebe nicht vor, Dich hätte hier keiner gewarnt: Die neuen Erfahrungen werden Dir nicht gut tun und kosten Dich mehrere Jahre anschließender Verarbeitungszeit, bis Du irgendwann wieder eine normale Beziehung führen kannst.

Meiner Meinung nach ist die HSE und LSE Kategorisierung zwar zu simpel, aber im Grunde hast du recht damit, dass meine Ex emotional wesentlich stabiler war. Jedoch glaube ich, dass ich meine Beziehung nicht wegen der Neuen aufgegeben habe. So gesehen war das Ende schon absehbar und die Gedanken Schluss zu machen waren vorher schon stark.

Aber ich habe mich auch schon gefragt, warum ich mich so zu ihr hingezogen fühle. Und ich kann dir da keine richtige Antwort drauf geben. Klar ist sie optisch total mein Typ. Aber irgendein Teil von mir muss dieses Drama wohl geil finden. Sonst hätte ich da schon längst einen Schlussstrich gezogen und sie aus meinem Leben verbannt. Ich glaube Grund dafür ist auch meine momentane Alternativlosigkeit und der Eindruck, dass mir die Emotionen aus der Beziehung im Augenblick fehlen und sie mir mit dem Auf und Ab da gerade gelegen kommt.

Was mir aber tatsächlich in der Beziehung gefehlt hat sind nicht die Schmerzen, sondern eine tiefgründige Verbindung, bei der man über alles mit dem Partner quatschen kann. Und zusätzlich haben wir uns durch die Entfernung einfach auseinanderentwickelt und sie wurde zu langweilig.

Ich kann halt eigentlich gar nicht sagen, was ich in Beziehungen suche. Vielleicht brauche ich doch einfach eine Partnerin, die ein bisschen dramatischer ist. Ich denke das ganze kann ich nur herausfinden, indem ich jetzt nach der Trennung viele Frauen kennen lerne und mich ausprobiere. Heute geht es mir auch schon viel besser mit der ganzen Sache und ich bin mir auch recht sicher, dass ich da die Reißleine ziehen kann, wenn das nicht auf eine chillige Geschichte hinausläuft. Aber momentan lenkt es mich einfach recht gut ab.

Aber inwiefern soll mich die ganze Geschichte beziehungsunfähig machen? Das klingt schon fast danach als würdest du implizieren das sie bordeline/histrionische Persönlichkeitszüge hat.

Danke für eure Antworten

bearbeitet von Two-Time

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Das hat beim Lesen richtig wehgetan. Aua. Haha.

Wenn ich das schon höre :D Dieses Beta-Geschwurbel, das aus einer defizitären Sicht auf die eigene Existenz gespeist ist.

"dieses eine Mädel, mit dem ich intensiv geflirtet habe, bevor ich mich von meiner Ex trennte. Und natürlich haben wir uns seit ich wieder hier bin getroffen, getrunken und sind uns näher gekommen. Und ich glaube ich habe mich ein bisschen verliebt."

"ich bilde mir ein, dass sie mir etwas gibt, was mir meine Ex nicht geben konnte."

"Grund so verführerisch auf mich wirkt. Nicht ihre süßen Augen und die tiefen Blicke. Nein. Es ist eine tiefe Bindung. Wenn ich mit ihr rede habe ich das Gefühl, dass sie direkt in mein Innerstes schauen kann und mich, meine Gedanken und meine Gefühlswelt versteht."

"Sie stellt sich selbst und mir genau die Fragen, die mich auch beschäftigen und auch solche, die mich überraschen und mich zum nachdenken bewegen."

"Bei ihr habe ich einfach das Gefühl, dass wir uns auf einer sehr tiefen Ebene intuitiv verstehen, was sie mir auch bestätigt hat. 

"Dieses krasse emotinale Auf und Ab, was sie in mir produziert hatte ich in meiner Beziehung einfach nicht."

Macht die Frau nicht zum Ursprung eures Glückes! Das ist auch der Grund, warum die Beziehung mit deiner HSE-Frau gescheitert ist. Weil sie dir zu langweilig wurde. Weil du etwas von ihr haben wolltest, was sie dir nicht geben kann. Blinde Verliebtheit ensteht immer aufgrund der Projektion der eigenen Hoffnungen, Wünsche und Träume auf die Frau. Normale Frauen wollen und können das nicht tragen. Die kaputten, ambivalenten Frauen, die riechen allerdings den Braten. Die wissen damit zu spielen und drücken die Knöpfe wie kein Zweiter.

Wenn man das so liest von dir, dann merkt man förmlich, wie sie dir den Kopf verdreht hat und alle deine Knöpfe drückt. Und da hat einer meiner Vorredner Recht. Du siehst alle Warnsignale bei ihr und du lässt dich dennoch von deinen "Gefühlen" leiten. Ich will meinen Kopf an die Wand schlagen, wenn ich sowas lese.


Und ja, eine Frau die "fast einen Freund hat" und emotional "ambivalent" ist, hat definitiv Borderline/Histrionische Züge. Naja, irgendwann muss eben jeder junge Soldat mal auf den Truppenübungsplatz mit den ambivalenten, promiskuitiven Frauen um ein paar Platzpatronen abzufeuern.

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vor einer Stunde, NewFreeMe schrieb:

Das hat beim Lesen richtig wehgetan. Aua. Haha.

Wenn ich das schon höre 😄 Dieses Beta-Geschwurbel, das aus einer defizitären Sicht auf die eigene Existenz gespeist ist.

"dieses eine Mädel, mit dem ich intensiv geflirtet habe, bevor ich mich von meiner Ex trennte. Und natürlich haben wir uns seit ich wieder hier bin getroffen, getrunken und sind uns näher gekommen. Und ich glaube ich habe mich ein bisschen verliebt."

"ich bilde mir ein, dass sie mir etwas gibt, was mir meine Ex nicht geben konnte."

"Grund so verführerisch auf mich wirkt. Nicht ihre süßen Augen und die tiefen Blicke. Nein. Es ist eine tiefe Bindung. Wenn ich mit ihr rede habe ich das Gefühl, dass sie direkt in mein Innerstes schauen kann und mich, meine Gedanken und meine Gefühlswelt versteht."

"Sie stellt sich selbst und mir genau die Fragen, die mich auch beschäftigen und auch solche, die mich überraschen und mich zum nachdenken bewegen."

"Bei ihr habe ich einfach das Gefühl, dass wir uns auf einer sehr tiefen Ebene intuitiv verstehen, was sie mir auch bestätigt hat. 

"Dieses krasse emotinale Auf und Ab, was sie in mir produziert hatte ich in meiner Beziehung einfach nicht."

Macht die Frau nicht zum Ursprung eures Glückes! Das ist auch der Grund, warum die Beziehung mit deiner HSE-Frau gescheitert ist. Weil sie dir zu langweilig wurde. Weil du etwas von ihr haben wolltest, was sie dir nicht geben kann. Blinde Verliebtheit ensteht immer aufgrund der Projektion der eigenen Hoffnungen, Wünsche und Träume auf die Frau. Normale Frauen wollen und können das nicht tragen. Die kaputten, ambivalenten Frauen, die riechen allerdings den Braten. Die wissen damit zu spielen und drücken die Knöpfe wie kein Zweiter.

Wenn man das so liest von dir, dann merkt man förmlich, wie sie dir den Kopf verdreht hat und alle deine Knöpfe drückt. Und da hat einer meiner Vorredner Recht. Du siehst alle Warnsignale bei ihr und du lässt dich dennoch von deinen "Gefühlen" leiten. Ich will meinen Kopf an die Wand schlagen, wenn ich sowas lese.


Und ja, eine Frau die "fast einen Freund hat" und emotional "ambivalent" ist, hat definitiv Borderline/Histrionische Züge. Naja, irgendwann muss eben jeder junge Soldat mal auf den Truppenübungsplatz mit den ambivalenten, promiskuitiven Frauen um ein paar Platzpatronen abzufeuern.

Danke für diese Threadleiche. 😑

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