MAGNETISM: Toxische Beziehungen

22 Beiträge in diesem Thema

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Hey, klasse Idee!

 Ich habe ne allgemeine Frage: Wie hast du für dich das Muster durchbrochen?

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bist ja nen Guter - deswegen frage ich mich warum hast du das solange mitgemacht trotz besserem Wissen? 

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Dass das Thema hier so angenommen wird hätte ich nun nicht erwartet.

Ich versuch mal anzufangen:

 

vor 13 Stunden, Herzdame schrieb:

Hey, klasse Idee!

 Ich habe ne allgemeine Frage: Wie hast du für dich das Muster durchbrochen?

Also mein Anliegen ist es hier die psychologischen Zusammenhänge zu verstehen und auf das Wesentliche zu reduzieren. Ich gebe hier auch gleich "To do" antworten, das wird nicht immer angenehm für viele werden aber ich will ja helfen. Also ich schaue worum geht es letztlich wirklich und im Letzten liegen die Dinge oft einfach.

Es geht hier hauptsächlich darum 3 Dinge zu erkennen um das Muster zu durchbrechen. Unser Grundbedürfnis nach Bindung, unser Grundbedürfnis nach Autonomie und damit zusammenhängend um unser Selbstwertgefühl.

Mir hat es geholfen diesen "roten Faden zu erkennen" also warum such ich mir den Partner? Warum haben wir diese Dynamik?

 

Vielen wird das allein schon helfen sich aus solchen Beziehungen zu lösen oder daran GEMEINSAM zu arbeiten. Also es gibt auch Hoffnung! Viele Paare in toxischen Beziehungen sind auch nicht Beziehungsunfähig sondern haben es einfach nicht gelernt, so wie ich.

 

vor 10 Stunden, Sam Stage schrieb:

bist ja nen Guter - deswegen frage ich mich warum hast du das solange mitgemacht trotz besserem Wissen? 

Man muss lernen sich gegen seine eigenen Gefühle zu wehren, als Kinder lernen wir aber auf unsere Gefühle zu vertrauen. Das geht leider oft nicht von heut auf morgen.

 

vor 8 Stunden, NurnichtSo schrieb:

@Magnetism wie sind die Regel und kann man auch vergangene Beziehungen hier reinposten?

 

Wenn Du immer wieder in Gefahr läufst wieder in eine toxische Beziehung zu laufen, sich das Muster ständig wiederholt. Dann kannst Du diese Beziehungen hier auch posten, wenn Du Sie schon GANZ verarbeitet hast würde ich mich lieber auf aktuelles konzentrieren.

 

 

 

Magnetism

 

 

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Ich will nicht sagen, dass man es nicht auch selbst in den Griff kriegen kann, aber ich empfehle beim Erleben eines solchen Problems einfach mal eine Psychotherapie zu machen. 12 Stunden Kurzzeittherapie, eventuell 2x12h und ihr seid ein anderer Mensch, wenn ihr euch eure Probleme eingesteht, sie offen legt und im Rahmen der Therapie aktiv mitarbeitet, diese zu beheben.

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Spannendes Thema.
Darf ich fragen, was dich zu einem Experten auf dem Gebiet macht? Erfahrungen oder bist du selbst Therapeut?

Ich bin kein Experte, aber ich habe auch meine Erfahrungen mit zwei weiblichen Toxen gemacht und kann dazu sagen, dass es wahrlich nicht einfach ist, das Problem in sich selbst und in ihr überhaupt erstmal zu erkennen und zu benennen. Sie sind Meister der Tarnung und sind immer drei Schritte voraus. Das heiß/kalt-Spiel macht leider stark abhängig und ihre anderen Spielchen verursachen kognitive Dissonanzen, denen man wirklich oft nur mit Psychotherapie zuleibe rücken kann. Ich habe was abbekommen und mich selbst therapiert. War ein steiniger Weg, aber ich bin dadurch stark geworden und habe davon profitiert. Möchte das keinem empfehlen, weil es schwierig war, der Sache überhaupt auf die Spur zu kommen, aber dadurch bin ich tief in eine dunkle Welt abgetaucht und habe Abgründe gesehen, von denen ich vorher nicht gedacht hätte, dass sie in einem niedlichen, süßen Mädchen existieren können. Ein Psychotherapeut hätte mich wahrscheinlich deutlich schneller zum Ziel gebracht.

Es wäre sicher auch gut, wenn man das hier ein bisschen detaillierter ausführen könnte. ZB ab wann kann man davon ausgehen, dass man sich in einer toxischen Beziehung befindet oder sich in einer befunden hat? Es gibt dafür ja ziemlich klare Anzeichen und manipulative Verhaltensweisen wie zB Gaslighting, Triagulation oder Projektionen kann man wenn man sie kennt, auch sehr eindeutig identifizieren und auch sehr klar von normalem Verhalten abgrenzen. Alleine diese Informationen hätte meine Therapie deutlich verkürzt. Aber sei`s drum,
Ich bin gespannt, wie das hier weitergeht.

bearbeitet von magick
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vor 11 Stunden, magick schrieb:

Es wäre sicher auch gut, wenn man das hier ein bisschen detaillierter ausführen könnte. ZB ab wann kann man davon ausgehen, dass man sich in einer toxischen Beziehung befindet oder sich in einer befunden hat? Es gibt dafür ja ziemlich klare Anzeichen und manipulative Verhaltensweisen wie zB Gaslighting, Triagulation oder Projektionen kann man wenn man sie kennt, auch sehr eindeutig identifizieren und auch sehr klar von normalem Verhalten abgrenzen. Alleine diese Informationen hätte meine Therapie deutlich verkürzt. Aber sei`s drum,
Ich bin gespannt, wie das hier weitergeht.

In einer toxischen Beziehung befindest Du dich kurz uns knapp gesagt wenn sich beide Partner nicht gut tun. Ich möchte hier auch keine THEORETISCHEN Diskussionen wie im Eingangspost beschrieben sondern nur situationsbezogene Problemstellungen.

 

 

Magnetism  

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vor 3 Stunden, Magnetism schrieb:

In einer toxischen Beziehung befindest Du dich kurz uns knapp gesagt wenn sich beide Partner nicht gut tun. Ich möchte hier auch keine THEORETISCHEN Diskussionen wie im Eingangspost beschrieben sondern nur situationsbezogene Problemstellungen.

 

Interessantes Thema - ich fürchte ich gehöre auch dazu - ich bin aber der Meinung, dass ich den Partners gut tue, aber sie mir nicht. Gibt es dieses Schema auch?

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Ich glaube ein Problem ist, dass viele denken sie würden dem anderen gut tun. An was will man das fest machen, dass man dem anderen gut tut?

Ein Abgrenzungsproblem liegt mMn schon in der Sache das Beziehungen i.d.R. ein Ablaufdatum haben. Anders gesagt, die Beziehung wird aus meiner Sicht irgendwann zwangsläufig "toxisch." Der Unterschied zu einer "toxischen Beziehung" liegt dann nur noch darin, dass die toxische Beziehung mMn von Anfang an toxisch ist.

Toxisch wird auch mit Sicherheit für jeden in gewisser Weise variieren, da jeder andere Anforderungen an eine Beziehung stellt. Da kriegen wir dann mMn erst die Kurve zur Praxis. Bevor man über einen konkreten praktischen Sachverhalt hinsichtlicher einer toxischen Beziehung diskutiert, sollte man mMn vorher klären, welche Anforderungen derjenige an eine Beziehung hat. Dann wird vielleicht auch schon bisschen deutlicher, wer von den beiden Parntnern der toxische ist oder ob sich da beide nicht viel geben.

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vor 26 Minuten, Gerry schrieb:

Der Unterschied zu einer "toxischen Beziehung" liegt dann nur noch darin, dass die toxische Beziehung mMn von Anfang an toxisch ist.

Das ist leider nicht so ich nenne es jetzt mal "Bindungsängstliche Beziehungen" sind auch toxisch, zumindest nicht gesund. Die fangen oft aber mit der großen Liebe an. WIR können das natürlich reflektieren und als "RedFlag" deklarieren. Oder Beispielsweise gibt es Menschen, die spiegeln einem die tiefsten , Sehnsüchte und Wünsche... können Borderliner und Narzissten besonders gut. Das ist in dem Fall für einen gestanden "PUler" schwierig zu erkennen und wenn man es dann erkennt ist es schon zu spät und hängt drin.

Ich will hier aber nicht den schwarzen Peter an die Wand malen. Es gibt auch Hoffnung, für alle! Aber man muss es wollen.

 

 

Magnetism

 

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Hi @Magnetism,

ich komm hier her vom Ex-Thread, weil ich denke, dass das Problem (dem du dich ja schon gewidmet hast) etwas tiefgründiger geht. Das Thema "Inneres Kind" ist sehr spannend, als auch das Thema toxische Beziehung.

Ich habe mir eben den Artikel http://beziehung-in-balance.de/p405/  durchgelesen um überhaupt zu verstehen, was eine toxische Beziehung ist. Ich bin zur Erkenntnis gekommen, dass meine Beziehung keine rein-toxische war aber dennoch Züge einer solchen angenommen hat. Hier das Template:

1. Mein Alter: 29
2. Alter der Frau: 34
3. Art der Beziehung: LTR
4. Ist einer von beiden anderweitig eingebunden? Nein.
5. Dauer der Beziehung: Kennen: seit 19 Monate, Beziehung seit ca. 13-14 Monaten (kein fixes Datum)
6. Qualität / Häufigkeit Sex: Beginn mehrfach täglich, dann täglich (bzw. wenn wir uns gesehen haben), am Ende ca. 2-4 Mal pro Woche
7. Beschreibung des Problems? 

Ich beziehe mich auf den o.g. Artikel um Symptome hervorzuheben:

  1. Beginn mit "too good to be true" -> Einladungen, zig Nachrichten und Bilder pro Tag, Business-Support
    Dann: Enttäuschung, Wut: eines Tages entlädt sich ihre Wut und sie erklärt mir, warum sie sauer auf mich ist. Von Sex-in-der-Küche-zu-jeder-Tageszeit hin zu konkretem Stress binnen 10 Sekunden. Tendenziell ausfallen, abwertend. Immer ein Vergleich mit einem Ideal, das es nicht gibt und dem ich nicht entspreche; oder einer idealisierten Beziehung aus ihrem Freundeskreis (wohlgleich reiner Fokus auf die scheinlich positiven Dinge, dass alles perfekt sei): "Der Freund von X" oder "Die Beziehung von Y ist so gut", "AB und DE machen tollen Urlaub, super happy" etc.
  2. Herauspicken und verdrehen von Situationen, ohne Einsicht oder Verständnis für andere Sichtweise: solche Situationen gab es häufiger. Beispiel:
    Wir waren einen Abend mit Freunden von mir unterwegs. Sie kam später dazu. Offensichtlich gab es eine Frau in der Gruppe, von der sie dachte, sie wolle mich anmachen. Im Club bringt diese Frau dann für alle, einschließlich für sie, Getränke von der Bar und verteilt sie. Meine Freundin hat allerdings noch ein Getränk in der Hand. Wir prosten alle an. Wir tanzen, machen rum, alles gut. Zuhause dann platzt die Bombe: sie fände es eine Frechheit, dass sie meine Bekannte mich anmache und ihr offensichtlich kein Getränk mitgebracht habe. Ich sagte ihr, dass ich nicht das Gefühl hatte angemacht worden zu sein, ehrlich gesagt raffe ich das aber auch nie und es war mir auch egal. Ich habe unterbewusst gezählt, es waren genug Getränke für alle da, sie hatte nur eben ein Getränk in der Hand. Sie war der festen Überzeugung, sie habe nie ein Getränk von der Person erhalten weil sie ihr keins mitgebracht hätte, und was für ein Mann ich sei dass sie so behandelt würde in meiner Gegenwart. Sie hat dann die Nacht im Wohnzimmer verbracht, meinte dann, sie ziehe daraus ihre Schlüsse und ich meinte einfach nur, was das soll, was ich damit zu tun hätte, ich hatte nachgesehen weil ich weiß wie sie auf so etwas reagiert und vorsorglich gecheckt, ob genug Getränke für alle dabei sind. Kein Verständnis für eine andere Sichtweise der Dinge. Keine Entschuldigung. Nachts kam sie dann ins Bett und hat mich morgens dann wieder, wie immer, in den Arm genommen und gespoont.
  3. Sie kritisiert mein Umfeld oder meine Familie: das trifft mittelmäßig zu. Sie hat häufig Freundinnen in meinem Umfeld kritisiert, weil sie jünger waren und ich einen guten Draht zu ihnen hatte. Sie selbst ist der Überzeugung, dass es keine platonischen Freundschaften zwischen Männern und Frauen geben könne, daher mind. einer auf den anderen stehen müsse -> Bedrohung für sie. Sie hat auch meine Eltern kritisiert, bevor sie sie überhaupt kannte. Meine Eltern haben eine Ferienwohnung, die Platz für ca. 6 Leute hat, dann ist der Laden aber gut voll. Ich habe sie über die Ferien eingeladen, sie wollte aus logistischen Gründen ihren Hund mitbringen. Meine Mutter hatte Bedenken geäußert, weil ein Familienmitglied allergisch gegen Hunde sei und wir mehrere Kleinkinder haben. Ich habe meiner Mutter nachgegeben und gesagt, dass es schwierig würde und wir vielleicht später alleine in die Wohnung sollten. Das war mein Fehler: ich hätte zwei Anrufe machen können, einen bei meinem Familienmitglied und fragen, ob es ein Problem sei; und dann wieder bei meiner Mutter um zu bestätigen, dass alles OK sei. Das habe ich dann später gemacht, nachdem sie erst gesagt habe "OK, lass uns später gehen" um dann im Anschluss zu explodieren, was für kleinkarierte Eltern ich doch habe und mit solchen Menschen möchte sie eigentlich gar nichts erst zu tun haben. Sie hatte sie noch nicht einmal persönlich kennengelernt. Sie ist dann auch nicht gekommen und wollte auch ab dann nicht kommen. Allgemein wollte sie nie Ferien bei Bekannten machen, weder bei mir noch bei ihr; sie wollte immer autonom verreisen, in Hotels, Ferienwohnungen, etc.
  4. Mich niedermachen: Ja, auch das kam vor, allerdings im geringen Ausmaß. Ich wurde nie als Loser bezeichnet, als Fettsack, als Unhübsch, wie auch immer. Es war eher subtil. Zu Beginn des Jahres meinte sie, ob ich nicht meine Ernährung umstellen wolle, um im Sommer fitter auszusehen weil ich doch über Weihnachten etwas zugelegt habe. Damit hatte sie zwar Recht, ich hatte bestimmt 3-4kg zugelegt aber es war eben Ferienzeit. Ihr Vorteil ist, dass sie so gut wie kein Körperfett hat, großartig aussieht und dafür auch wenig tun muss. Achja, und ich könne keine Instagram-Photos von ihr machen, aber das kann ich auch einfach nicht. Ich wurde zwar immer wieder gebeten, Photos zu machen, die waren zwar immer grauenhaft aber wurden dennoch immer verwendet.
  5. Ihr nach dem Munde reden: wenn sie eine Meinung hatte zu einem Thema, oder wenn sie sich Blumen gewünscht hatte und ich ihr den Wunsch erfüllt hat, sagte sie dann "ja du tust das nur weil ich dich dazu zwinge". Ich entgegnete, dass ich tue was ich wolle, dass ich aber nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit an den Tag lege sondern Tagträume oder in Gedanken bin, daher freue ich mich wenn man mir etwas aktiv sagt wenn ich es selbst nicht realisiere. Ich bin nicht gut darin, meine Freizeit zu organisieren oder etwa Events (oder Kinofilme) auszusuchen. Sie war gut darin, ich konnte hingegen kochen (was sie nie kritisiert hat) und bin gut im Haushalt. Daher hatte sie immer den Eindruck, sie würde mich dazu zwingen, weil sie es aussuche. Mir war es schlichtweg gleichgültig, was wir machen, solange wir was zusammen machen. Die Dinge, die ich in meiner Freizeit mache, mache ich sowieso alleine (etwa Sport oder Fußball schauen mit Freunden). Kunst habe ich hingegen ausgesucht. Wie auch immer.

Es gab aber auch viele positive Dinge, die ich hier gar nicht verneinen will. Sie hat mir in meinem Job ausgeholfen, sie hat alles gemacht worum ich sie gebeten habe ohne zu meckern, sie mir tolle und wohlüberlegte Geschenke gemacht, sie hat Urlaub für uns beide herausgesucht den ich nie bestätigt habe (darüber im anderen Thread), sie hat Events für uns rausgesucht zu denen wir gegangen sind, etc.

War ich für sie auch toxisch? Ich weiß es nicht, vielleicht. Ich war auf jeden Fall negativ und habe ihr das Gefühl gegeben, mein Lebens ist schon stressig genug und sie sei die Komplexität, die das Fass zum überlaufen bringe. Das hat sie mir mal mitgeteilt und ich habe es auch so empfunden. Ich bin nicht gut darin, die Ergebnisse meines Handelns immer zu verstehen, daher kann es gut sein dass ich ihr auch wehgetan habe.

Warum das Ganze? Im Artikel wird Selbsthass und inneres Chaos genannt.

Der Witz ist, dass sie sich dessen bewusst war. Sie hat mir immer gesagt, es tue ihr leid, dass sie mich so schlecht behandle, dass es nicht an mir liege sondern an ihrem Selbsthass, dass sie sich selbst belügt und unrealistische Vorstellungen von ihrem Leben hat. Sie wollte sich nur eben nicht professionell helfen lassen, da ein Elternteil Psychologe war und ggü. der Eltern eine seltsame Hass-Liebesbeziehung bestand: einerseits fast täglich am Telefon und am Texten, andererseits immer genervt und gestresst wenn die Eltern zugegen sind, also wirklich extrem genervt und gestresst. Sie ist auch so schnell wie möglich nach der Schule von zu Hause abgehauen weil sie es bei ihren Eltern nicht ausgehalten habe, es habe sich niemand um sie gekümmert und sie hatte ab dem frühen Teenager-Alter das Gefühl, alles selbst organisieren zu müssen weil es den Eltern irgendwo egal war. Ich bin außerdem ebenfalls sobald es ging von zu Hause aus einer Kleinstadt abgehauen in eine Großstadt.

Inneres Chaos: ich persönlich sehe die Wohnung als Spiegel des Inneren. Ihr Schlafzimmer war ein reines Chaos. Wie bei einer 20-jährigen Studentin. Meine Wohnung war hingegen immer penibel aufgeräumt, ich habe die Bademäntel morgens aufgehangen und die Handtücher auf die Heizung gelegt damit es schön aussieht, wenn ich nach der Arbeit heimkomme. Ihr war das egal, bei ihr lag immer alles überall herum. Ich könnte das als "inneres Chaos" verstehen. Und bei mir als mentale Disorder 😉 

Sie hatte auch immer starke Selbstzweifel und Angst, hintergangen zu werden, daher Panik und Abwehr-Schutzverhalten. Beispielsweise hat sie immer gesagt, sie helfe immer allen ihren Freunden und Freundinnen, aber niemand helfe ihr und nie käme etwas zurück. Ich habe sie darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Freunde nun mal so sind und dass sie sich nicht ausnutzen lassen dürfe oder andere Freunde bräuchte. Ich kenne sowas aus meinem Umfeld nicht, hier hilft jeder jedem unentgeltlich und gibt es zurück, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Ich habe ihr bspw. Kunden mit hohen Auftragssummen besorgt, unentgeltlich weil ich der Ansicht bin, sowas macht man in einer Beziehung mit einer Person, die man liebt. Warum auch nicht?


8. Ist Dir das schon mal passiert?

Jein. Ich hatte davor eine Beziehung, die insofern toxisch war als dass ich immer alles negative abbekommen habe, der Tag war immer scheiße, alles war scheiße, das Leben war scheiße, die Eltern machen nur scheiße, etc.

Eine Beziehung davor habe ich aus dem Grund beendet, weil die Person auf mich toxisch wirkte. Wenn wir abends weggingen war immer unklar, ob es ein schöner Abend wird oder ob sie Streit anfängt/sich mit anderen anlegt/Eifersuchts-Szenarien abspielt etc. 

Ich hatte immer eine Beziehung, die nie ruhig war sondern immer von einer Dynamik geprägt war, in welcher Form auch immer.

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vor 15 Minuten, freddu schrieb:

 

  1. Beginn mit "too good to be true" -> Einladungen, zig Nachrichten und Bilder pro Tag, Business-Support
    Dann: Enttäuschung, Wut: eines Tages entlädt sich ihre Wut und sie erklärt mir, warum sie sauer auf mich ist. Von Sex-in-der-Küche-zu-jeder-Tageszeit hin zu konkretem Stress binnen 10 Sekunden. Tendenziell ausfallen, abwertend. Immer ein Vergleich mit einem Ideal, das es nicht gibt und dem ich nicht entspreche; oder einer idealisierten Beziehung aus ihrem Freundeskreis (wohlgleich reiner Fokus auf die scheinlich positiven Dinge, dass alles perfekt sei): "Der Freund von X" oder "Die Beziehung von Y ist so gut", "AB und DE machen tollen Urlaub, super happy" etc.
  2. Herauspicken und verdrehen von Situationen, ohne Einsicht oder Verständnis für andere Sichtweise: solche Situationen gab es häufiger. Beispiel:
    Wir waren einen Abend mit Freunden von mir unterwegs. Sie kam später dazu. Offensichtlich gab es eine Frau in der Gruppe, von der sie dachte, sie wolle mich anmachen. Im Club bringt diese Frau dann für alle, einschließlich für sie, Getränke von der Bar und verteilt sie. Meine Freundin hat allerdings noch ein Getränk in der Hand. Wir prosten alle an. Wir tanzen, machen rum, alles gut. Zuhause dann platzt die Bombe: sie fände es eine Frechheit, dass sie meine Bekannte mich anmache und ihr offensichtlich kein Getränk mitgebracht habe. Ich sagte ihr, dass ich nicht das Gefühl hatte angemacht worden zu sein, ehrlich gesagt raffe ich das aber auch nie und es war mir auch egal. Ich habe unterbewusst gezählt, es waren genug Getränke für alle da, sie hatte nur eben ein Getränk in der Hand. Sie war der festen Überzeugung, sie habe nie ein Getränk von der Person erhalten weil sie ihr keins mitgebracht hätte, und was für ein Mann ich sei dass sie so behandelt würde in meiner Gegenwart. Sie hat dann die Nacht im Wohnzimmer verbracht, meinte dann, sie ziehe daraus ihre Schlüsse und ich meinte einfach nur, was das soll, was ich damit zu tun hätte, ich hatte nachgesehen weil ich weiß wie sie auf so etwas reagiert und vorsorglich gecheckt, ob genug Getränke für alle dabei sind. Kein Verständnis für eine andere Sichtweise der Dinge. Keine Entschuldigung. Nachts kam sie dann ins Bett und hat mich morgens dann wieder, wie immer, in den Arm genommen und gespoont.
  3. Sie kritisiert mein Umfeld oder meine Familie: das trifft mittelmäßig zu. Sie hat häufig Freundinnen in meinem Umfeld kritisiert, weil sie jünger waren und ich einen guten Draht zu ihnen hatte. Sie selbst ist der Überzeugung, dass es keine platonischen Freundschaften zwischen Männern und Frauen geben könne, daher mind. einer auf den anderen stehen müsse -> Bedrohung für sie. Sie hat auch meine Eltern kritisiert, bevor sie sie überhaupt kannte. Meine Eltern haben eine Ferienwohnung, die Platz für ca. 6 Leute hat, dann ist der Laden aber gut voll. Ich habe sie über die Ferien eingeladen, sie wollte aus logistischen Gründen ihren Hund mitbringen. Meine Mutter hatte Bedenken geäußert, weil ein Familienmitglied allergisch gegen Hunde sei und wir mehrere Kleinkinder haben. Ich habe meiner Mutter nachgegeben und gesagt, dass es schwierig würde und wir vielleicht später alleine in die Wohnung sollten. Das war mein Fehler: ich hätte zwei Anrufe machen können, einen bei meinem Familienmitglied und fragen, ob es ein Problem sei; und dann wieder bei meiner Mutter um zu bestätigen, dass alles OK sei. Das habe ich dann später gemacht, nachdem sie erst gesagt habe "OK, lass uns später gehen" um dann im Anschluss zu explodieren, was für kleinkarierte Eltern ich doch habe und mit solchen Menschen möchte sie eigentlich gar nichts erst zu tun haben. Sie hatte sie noch nicht einmal persönlich kennengelernt. Sie ist dann auch nicht gekommen und wollte auch ab dann nicht kommen. Allgemein wollte sie nie Ferien bei Bekannten machen, weder bei mir noch bei ihr; sie wollte immer autonom verreisen, in Hotels, Ferienwohnungen, etc.
  4. Mich niedermachen: Ja, auch das kam vor, allerdings im geringen Ausmaß. Ich wurde nie als Loser bezeichnet, als Fettsack, als Unhübsch, wie auch immer. Es war eher subtil. Zu Beginn des Jahres meinte sie, ob ich nicht meine Ernährung umstellen wolle, um im Sommer fitter auszusehen weil ich doch über Weihnachten etwas zugelegt habe. Damit hatte sie zwar Recht, ich hatte bestimmt 3-4kg zugelegt aber es war eben Ferienzeit. Ihr Vorteil ist, dass sie so gut wie kein Körperfett hat, großartig aussieht und dafür auch wenig tun muss. Achja, und ich könne keine Instagram-Photos von ihr machen, aber das kann ich auch einfach nicht. Ich wurde zwar immer wieder gebeten, Photos zu machen, die waren zwar immer grauenhaft aber wurden dennoch immer verwendet.
  5. Ihr nach dem Munde reden: wenn sie eine Meinung hatte zu einem Thema, oder wenn sie sich Blumen gewünscht hatte und ich ihr den Wunsch erfüllt hat, sagte sie dann "ja du tust das nur weil ich dich dazu zwinge". Ich entgegnete, dass ich tue was ich wolle, dass ich aber nicht immer die notwendige Aufmerksamkeit an den Tag lege sondern Tagträume oder in Gedanken bin, daher freue ich mich wenn man mir etwas aktiv sagt wenn ich es selbst nicht realisiere. Ich bin nicht gut darin, meine Freizeit zu organisieren oder etwa Events (oder Kinofilme) auszusuchen. Sie war gut darin, ich konnte hingegen kochen (was sie nie kritisiert hat) und bin gut im Haushalt. Daher hatte sie immer den Eindruck, sie würde mich dazu zwingen, weil sie es aussuche. Mir war es schlichtweg gleichgültig, was wir machen, solange wir was zusammen machen. Die Dinge, die ich in meiner Freizeit mache, mache ich sowieso alleine (etwa Sport oder Fußball schauen mit Freunden). Kunst habe ich hingegen ausgesucht. Wie auch immer.

 

 

Also das ist tatsächlich keine toxische Beziehung sondern ein ganz normaler Beatisierungsprozess. Sie hat einfach keinen Respekt mehr vor Dir. Für dich heißt Liebe "ich muss mich anpassen". Du musst lernen das auch DU in einer Beziehung eigene Wünsche und Bedürfnisse haben und die auch äußern darfst. Für dich heißt Liebe Es geht nicht alles nur nach deiner Partnerin, wenn Du Aalglatt bist geht jede Spannung verloren.

 

vor 26 Minuten, freddu schrieb:

War ich für sie auch toxisch? .

Ich würde dich nicht als toxisch bezeichnen, genauso wenig wie Sie. Du hattest einfach keinen Frame und wolltest ihr alles Recht machen, zieht jede Beziehung in eine Abwärtsspirale und Sie hat als logische Konsequenz ihren Respekt vor Dir verloren.

 

vor 30 Minuten, freddu schrieb:

Ich war auf jeden Fall negativ und habe ihr das Gefühl gegeben, mein Lebens ist schon stressig genug und sie sei die Komplexität, die das Fass zum überlaufen bringe. Das hat sie mir mal mitgeteilt und ich habe es auch so empfunden. Ich bin nicht gut darin, die Ergebnisse meines Handelns immer zu verstehen, daher kann es gut sein dass ich ihr auch wehgetan habe.

 

Sie arbeitet mit Zuweisung von Schuld um dir den schwarzen Peter zu zuschieben. Sie brauchte einfach nur einen "vernünftigen Grund" um sich zu trennen.

vor 33 Minuten, freddu schrieb:

Der Witz ist, dass sie sich dessen bewusst war. Sie hat mir immer gesagt, es tue ihr leid, dass sie mich so schlecht behandle, dass es nicht an mir liege sondern an ihrem Selbsthass, dass sie sich selbst belügt und unrealistische Vorstellungen von ihrem Leben hat. Sie wollte sich nur eben nicht professionell helfen lassen, da ein Elternteil Psychologe war und ggü. der Eltern eine seltsame Hass-Liebesbeziehung bestand: einerseits fast täglich am Telefon und am Texten, andererseits immer genervt und gestresst wenn die Eltern zugegen sind, also wirklich extrem genervt und gestresst. Sie ist auch so schnell wie möglich nach der Schule von zu Hause abgehauen weil sie es bei ihren Eltern nicht ausgehalten habe, es habe sich niemand um sie gekümmert und sie hatte ab dem frühen Teenager-Alter das Gefühl, alles selbst organisieren zu müssen weil es den Eltern irgendwo egal war. Ich bin außerdem ebenfalls sobald es ging von zu Hause aus einer Kleinstadt abgehauen in eine Großstadt.

 

Sie hatte auch immer starke Selbstzweifel und Angst, hintergangen zu werden, daher Panik und Abwehr-Schutzverhalten. Beispielsweise hat sie immer gesagt, sie helfe immer allen ihren Freunden und Freundinnen, aber niemand helfe ihr und nie käme etwas zurück. Ich habe sie darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Freunde nun mal so sind und dass sie sich nicht ausnutzen lassen dürfe oder andere Freunde bräuchte. Ich kenne sowas aus meinem Umfeld nicht, hier hilft jeder jedem unentgeltlich und gibt es zurück, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Ich habe ihr bspw. Kunden mit hohen Auftragssummen besorgt, unentgeltlich weil ich der Ansicht bin, sowas macht man in einer Beziehung mit einer Person, die man liebt. Warum auch nicht?

 

Hier klingt das ganze dann doch etwas ungesund. Doch es geht jetzt nicht um ihre Anteile, sondern um DEINE. Woher kennst Du dieses Verhalten? War einer deiner Elternteile emotional NICHT Verfügbar? Hat deine Mutter dich zu sehr behütet? Suchteltern? (z.B Alkohol)

 

vor 43 Minuten, freddu schrieb:

ich persönlich sehe die Wohnung als Spiegel des Inneren. Ihr Schlafzimmer war ein reines Chaos. Wie bei einer 20-jährigen Studentin. Meine Wohnung war hingegen immer penibel aufgeräumt, ich habe die Bademäntel morgens aufgehangen und die Handtücher auf die Heizung gelegt damit es schön aussieht, wenn ich nach der Arbeit heimkomme. Ihr war das egal, bei ihr lag immer alles überall herum. Ich könnte das als "inneres Chaos" verstehen. Und bei mir als mentale Disorder 😉 

Du erkennst es selbst, die Wohnung KANN ein Spiegel des Inneren sein, ist aber nicht immer so. Da deine Wohnung aber immer PENIBEL aufgeräumt ist und mit dem Hintergrundwissen aus dem ExBack Thread denke ich eher dahinter steckt ein tiefer Glaubenssatz wie "Ich genüge nicht".

 

vor 47 Minuten, freddu schrieb:

8. Ist Dir das schon mal passiert?

Jein. Ich hatte davor eine Beziehung, die insofern toxisch war als dass ich immer alles negative abbekommen habe, der Tag war immer scheiße, alles war scheiße, das Leben war scheiße, die Eltern machen nur scheiße, etc.

Eine Beziehung davor habe ich aus dem Grund beendet, weil die Person auf mich toxisch wirkte. Wenn wir abends weggingen war immer unklar, ob es ein schöner Abend wird oder ob sie Streit anfängt/sich mit anderen anlegt/Eifersuchts-Szenarien abspielt etc. 

Ich hatte immer eine Beziehung, die nie ruhig war sondern immer von einer Dynamik geprägt war, in welcher Form auch immer.

Und auch hier wieder... Woher kennst Du das? Warum suchst Du dir unbewusst Partner die emotional nicht Verfügbar sind und dich schlecht behandeln. Jetzt fängt die Arbeit bei Dir an! Setz dich mal hin, nimm dir Zeit dafür. Woher kennst du das?

Es geht daran die Ursache zu finden und aufzulösen. Dann passiert Dir sowas nicht mehr und "solche" Frauen werden für dich unattraktiv.

 

 

Magnetism

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vor 7 Minuten, Magnetism schrieb:

 

Also das ist tatsächlich keine toxische Beziehung sondern ein ganz normaler Beatisierungsprozess. Sie hat einfach keinen Respekt mehr vor Dir. Für dich heißt Liebe "ich muss mich anpassen". Du musst lernen das auch DU in einer Beziehung eigene Wünsche und Bedürfnisse haben und die auch äußern darfst. Für dich heißt Liebe Es geht nicht alles nur nach deiner Partnerin, wenn Du Aalglatt bist geht jede Spannung verloren.

 

Ich würde dich nicht als toxisch bezeichnen, genauso wenig wie Sie. Du hattest einfach keinen Frame und wolltest ihr alles Recht machen, zieht jede Beziehung in eine Abwärtsspirale und Sie hat als logische Konsequenz ihren Respekt vor Dir verloren. 

 

 

Sie arbeitet mit Zuweisung von Schuld um dir den schwarzen Peter zu zuschieben. Sie brauchte einfach nur einen "vernünftigen Grund" um sich zu trennen.

Hier klingt das ganze dann doch etwas ungesund. Doch es geht jetzt nicht um ihre Anteile, sondern um DEINE. Woher kennst Du dieses Verhalten? War einer deiner Elternteile emotional NICHT Verfügbar? Hat deine Mutter dich zu sehr behütet? Suchteltern? (z.B Alkohol) 

 

Du erkennst es selbst, die Wohnung KANN ein Spiegel des Inneren sein, ist aber nicht immer so. Da deine Wohnung aber immer PENIBEL aufgeräumt ist und mit dem Hintergrundwissen aus dem ExBack Thread denke ich eher dahinter steckt ein tiefer Glaubenssatz wie "Ich genüge nicht".

 

Und auch hier wieder... Woher kennst Du das? Warum suchst Du dir unbewusst Partner die emotional nicht Verfügbar sind und dich schlecht behandeln. Jetzt fängt die Arbeit bei Dir an! Setz dich mal hin, nimm dir Zeit dafür. Woher kennst du das?

Es geht daran die Ursache zu finden und aufzulösen. Dann passiert Dir sowas nicht mehr und "solche" Frauen werden für dich unattraktiv.

 

 

Magnetism

Danke für die Worte, @Magnetism. In dem Fall habe ich mich einfach selbst kastriert. I played myself. Das ist aber auch schon einfacher zu ertragen, tbh.

zu mir: ein Elternteil in der Kindheit selten zu Hause aufgrund viel Arbeit, kommt erst nach Hause wenn ich im Bett bin; frühe Teenager-Zeit viel unterwegs, teilweise wochenlang nicht zu Hause; wenn zu Hause, dann hohes Maß an Erschöpfung (Stichwort beim Abendessen am Tisch einschlafen aufgrund Jetlag und Müdigkeit); anderer Elternteil entsprechend überfordert weil keine Aufgaben im Haushalt abgegeben oder geteilt werden konnten außer mit den Kindern; Alkohol omnipräsent als Betäubung, Entzug hinter sich mit teilweise Erfolg und dann wieder Rückfall, mittlerweile verfestigter regelmäßiger Konsum bei beiden Elternteilen, Abhängigkeit klar erkennbar; unfassbar anstrengender Autofahrer (links blinken, knapp überholen, reindrängeln, zu schnell fahren; solche Situationen sind als Beifahrer deutlich stressiger als für den Fahrer, für Kinder umso mehr weil sie es nicht nachvollziehen können). Immer Vergleich mit anderen Geschwistern, war teilweise der schlechteste Schüler und musste daher meine Noten nachbessern, hat auch funktioniert und habe einen sehr guten Abschluss gemacht; selten ein ehrlich gemeintes "gut gemacht" gehört, häufig eher Akzeptanz und "muss besser werden" und warum machst du nicht X oder Y. Immer das Gefühl, nicht genug zu sein, zu dick zu sein, nicht genug mein Musikinstrument zu üben. Zumindest früher.

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vor 14 Stunden, freddu schrieb:

zu mir: ein Elternteil in der Kindheit selten zu Hause aufgrund viel Arbeit, kommt erst nach Hause wenn ich im Bett bin; frühe Teenager-Zeit viel unterwegs, teilweise wochenlang nicht zu Hause; wenn zu Hause, dann hohes Maß an Erschöpfung (Stichwort beim Abendessen am Tisch einschlafen aufgrund Jetlag und Müdigkeit); anderer Elternteil entsprechend überfordert weil keine Aufgaben im Haushalt abgegeben oder geteilt werden konnten außer mit den Kindern; Alkohol omnipräsent als Betäubung, Entzug hinter sich mit teilweise Erfolg und dann wieder Rückfall, mittlerweile verfestigter regelmäßiger Konsum bei beiden Elternteilen, Abhängigkeit klar erkennbar; unfassbar anstrengender Autofahrer (links blinken, knapp überholen, reindrängeln, zu schnell fahren; solche Situationen sind als Beifahrer deutlich stressiger als für den Fahrer, für Kinder umso mehr weil sie es nicht nachvollziehen können). Immer Vergleich mit anderen Geschwistern, war teilweise der schlechteste Schüler und musste daher meine Noten nachbessern, hat auch funktioniert und habe einen sehr guten Abschluss gemacht; selten ein ehrlich gemeintes "gut gemacht" gehört, häufig eher Akzeptanz und "muss besser werden" und warum machst du nicht X oder Y. Immer das Gefühl, nicht genug zu sein, zu dick zu sein, nicht genug mein Musikinstrument zu üben. Zumindest früher.

Durch die schädlichen Umwelteinflüsse in deiner Kindheit (nicht verfügbares Elternteil/gelegentliche Sucht (Alkohol) Vater sowie Mutter, hast Du früh gelernt, wie ich es schon mehrmals sagte: "Ich muss mich anpassen". Durch deine nicht verfügbaren Elternteile betrunken/nüchtern , harmonie / streit, anwesend/abwesend wurdest Du emotional immer hin und her gerissen. Aber was ganz normal ist Du liebst deine Eltern trotzdem. Das erklärt es finde ich ganz gut. Und genau das spiegelt sich in deinen Beziehungen wieder on / off , Drama / Versöhnung aber deine LTR liebst Du dennoch... Wie zu hause eben. Das dass kein Mensch auf dauer erträgt ist vollkommen verständlich.

Dein Bindungsverhalten ist dadurch zu Gunsten der Bindung aus dem Gleichgewicht. Das heißt, Du bist zu Abhängig und für dich sind Frauen attraktiv die anfangs diese "Autonomie" ausstrahlen. Also diese Frauen die viel ihr eigenes Ding machen und dadurch auch eine gewisse sexyness an den Tag legen. Für die bist Du anfangs natürlich auch noch attraktiv, weil deine passive Bindungsangst anfangs der Frau unterbewusst suggeriert "Hey cooler selbstsändiger Typ" und deshalb kann die Frau ihrem Bindungswunsch völlig freien lauf lassen. 

Dann passiert aber folgendes. Du denkst Du musst deiner LTR alles Recht machen und den Arsch nachtragen um geliebt zu werden. In dem Moment wo deine LTR auf Distanz geht, denkst Du sofort "Es gibt ein Problem, Scheiße die meldet sich nicht, Was hab ich gemacht?, ich muss lieb sein damit Mami mich lieb hat" und dieses unangenehme Bauchgefühl macht sich in dir breit.

Du denkst "entweder ich bin in einer Beziehung ODER ich bin frei" Du solltest aber denken "ich bin in einer Beziehung UND frei" also das "Oder" einfach durch ein "und" ersetzen. Lerne deine eigene Autonomie in Beziehungen zu stärken, wer zu sehr auf Seite der Bindung ist muss seine eigene Autonomie stärken, Du darfst in einer Beziehung einen eigenen Willen haben, Du darfst Wünsche haben, Du darfst Bedürfnisse haben, Du musst auch mal "nein" sagen können,  an deiner Trennungskompetenz arbeiten und letztlich auch an dem Gefühl "Hey eigentlich kann ich auch auf eigenen Beinen stehen". Dann wirst Du keiner Frau mehr hinterher laufen und deine Beziehungen auf ein neues Level bringen.    

 

 

Magnetism

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Ist ein extrem wichtiges Thema und gerade hierzu finde ich den Theorieteil wichtiger, den Praxisluft sollte im besten Fall niemand hier schnuppern. Folgen einer solchen Beziehungsform gehen von Alkohol-/Drogenkonsum über schwere Depressionen bis hin zum Suizid. Dieses Terrain sollte möglichst präventiv gesperrt werden. 

Daher werfe ich meiner Beobachtung nach zwei Begriffe ein, die einen Menschen vor solch einer Beziehungsform schützen:

Abgrenzung und Selstwertgefühl

Also konstruktive Kritik daher: lege mehr Fokus auf die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema und ignoriere das nicht weg. Bei allen anderen Bereichen der Liebe ist die Praxis wichtiger als hier. Ist kein Spaß, wenn man den Scheiß erstmal an der Backe hat.  

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Hier geht es um "Toxische Beziehungen" und darum was DEINE ungesunde Beziehung MIT DIR selbst zu tun hat. Ich werd nicht müde zu sagen:

"Schaut erstmal auf Euch selber!"

als Eurer Partnerin/ dem Partner die Schuld an allem zu geben. Schau auf dich und frag dich wieso Du in so eine unglückliche Beziehung kommst und dort verharrst anstatt Dich umgehend zu trennen. 

Viele Menschen in Toxischen Beziehungen sind nicht Beziehungsunfähig oder krank sondern haben es einfach nicht gelernt. Falsche vorstellen von Liebe und Beziehung aus dem Elternhaus mitgenommen. 

Viele Beziehungen haben eine reelle Chance wenn beide Partner gewillt sind an sich zu arbeiten. Wäre das nicht so würden ja nicht Dipl. Psychologen, Paartherapeuten etc. pp Bücher schreiben wie "Vom Jein zum Ja", "Jeder ist Beziehungsfähig" und so weiter. 

Man muss es nur selbst wollen. Beziehung ist immer Arbeit und Kommunikation. 

 

Selbst zu jeder Persönlichkeitsstörung gibt es mindestens eine Persönlichkeitsstörung die dazu passt. 

Für jeden Topf gibt es eben einen Deckel! 

 

 

 

Magnetism

bearbeitet von Magnetism
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vor 10 Stunden, Magnetism schrieb:

Hier geht es um "Toxische Beziehungen" und darum was DEINE ungesunde Beziehung MIT DIR selbst zu tun hat. Ich werd nicht müde zu sagen:

"Schaut erstmal auf Euch selber!"

Da gebe ich dir Recht, eine toxische Beziehung hat immer auch mit der Beziehung zu sich selbst zu tun, aber ich habe den Anschein, dass hier etwas trivalisierst wird und sich die Begrifflichkeiten etwas zu sehr auf eine Ebene beschränkst, denn nur weil die etwas mit einem selbst zu tun, heißt das nicht zwangsläufig, dass man Schuld an einem Missbrauch ist.

vor 10 Stunden, Magnetism schrieb:

als Eurer Partnerin/ dem Partner die Schuld an allem zu geben. Schau auf dich und frag dich wieso Du in so eine unglückliche Beziehung kommst und dort verharrst anstatt Dich umgehend zu trennen. 

Ist man das Opfer eines zB Narzissten oder Psychopathen (oder beidem), dann ist man das Opfer und nicht der Mittäter.

Wenn ich zB abends am Bahnhof überfallen werde, bin ich selbstverständlich auch beteiligt am Geschehnis, weil ich ja zur besagten Zeit vor Ort war, ich vielleicht sogar ängstliche Körpersprache gezeigt habe, oder eine teure Jacke getragen haben. All das kann einen Täter dazu veranlasst haben, mich zu überfallen. Das heißt aber nicht, dass ich auch Schuld daran habe und dass mein Verhalten grundsätzlich falsch war.
Ähnlich sieht es bei Opfern von psychischem Missbrauch aus. Sie erkennen einen Narzissten oder Psychopathen nämlich nicht sofort, das kann mitunter sehr lange dauern, bis die ersten Anzeichen dafür sichtbar werden und dann ist es in den meisten Fällen schon zu spät, denn dann hat man bereits einen großen Schaden erlitten ohne es überhaupt zu merken.
Einen großen Teil des Schadens wird der Betroffene eh erst nach der "toxischen Beziehung" erkennen.

Man ist zB auch nicht automatisch Komplimentär-Narzisst, weil man in eine narzisstische Beziehung reingerutscht ist. Co-Narzissten verharren ja in toxischen Beziehungen, weil sie der negative Part des Narzissten sind. Das Verhalten dürfte dann ebenfalls pathologisch sein.  Aber es gibt auch andere Persönlichkeitstypen, die eben nicht dem klassischen Muster entsprechen. ZB sind das "naive Idealisten". Jene gutmütigen Menschen haben vielleicht ein kleines Problem mit ihrem Realitätssystem, weil sie davon ausgehen, dass es keine bösartigen Menschen gibt, aber sie sind im Grunde nicht psychisch beeinträchtigt, sondern einfach nur gutgläubig. Trotzdem fallen sie auch gerne auf die Spielchen hinein, die perönlichkeitsgestörten Menschen spielen.
 

vor 10 Stunden, Magnetism schrieb:

Viele Beziehungen haben eine reelle Chance wenn beide Partner gewillt sind an sich zu arbeiten.

Sehe ich genauso. Das mag auch sicher richtig sein, wenn bei keinem der Partner so etwas wie zB Narzissmus und/oder Psychopathie diagnostiziert wurde.
Jeder, der aber in seinem Leben mal Bekanntschaft mit echten Toxen (zB Borderlinern, Narzissten oder Psycho- oder Soziopathen oder eine Mischung aus allem) gemacht hat, weiß von was ich spreche. Mit so einem Menschen ist in der Regel grundsätzlich keine gesunde Beziehung möglich, weil diese keine Chance haben, sich in andere Menschen einzufühlen. Das heißt nicht, dass sie per se asozial wären, sie können durchaus sehr angepasst leben, aber Empathie und Mitgefühl empfinden können sie nicht. Und das macht sie in vielen Situationen, vor allem aber in zwischenmenschlichen Beziehungen, für normale Menschen toxisch. Kommen dann noch asoziale und sadistische Elemente dazu, wird es wirklich richtig schlimm für die Betroffenen und endet oft in der Sucht oder im  Suizid.

Opfer von psychischen Missbrauch wissen meistens lange Zeit nicht, dass sie missbraucht werden, weil es schwer ist, gewisse Muster zu erkennen und weil der perfide Werkzeugkasten nicht bekannt ist. Gerade in der sogenannten "Lovebombingphase" wird zB schon sehr viel gespiegelt. Das kann sehr subtil ablaufen, sodass die Betroffenen kaum eine Chance haben, das zu bemerken.
Sie bemerken nicht, dass sie nur ein Spielball eines perfiden Systems sind.
Erst wenn "Toxen" ihr wahres Gesicht zeigen, besteht die reelle Chance zur Flucht. Und an dieser Stelle kann man dann dazu raten, an sich selbst zu arbeiten. Und nur von dort aus, kann man verstehen, was wirklich falsch gelaufen ist.

 

vor 10 Stunden, Magnetism schrieb:

Selbst zu jeder Persönlichkeitsstörung gibt es mindestens eine Persönlichkeitsstörung die dazu passt.  

Ich finde, genau das beschreibt das Problem, das ich hier sehe, sehr gut. Du implizierst, dass das Opfer eines psychischen Missbrauchs ja im Grunde "selbst schuld" und auch "gestört" ist. So einfach ist es aber nicht.

Jeder Betroffene trägt zu einem gewissen Teil eine Mitverantwortung an der Situation, jedoch ist es unmöglich so eine solch pauschale und undifferenzierte Aussage zu treffen.

Beziehungssituationen, vor allem wenn sie toxisch sind, sind nicht immer so offensichtlich und theoretisch, wie in simpel gestrickter Ratgeber-Literatur von zB Stefanie Stahl. Ich habe mich ausgiebig mit einer befreundeten Psychologin über diese Art Selbsthilfe-Literatur ausgetauscht und aufgrund ihrer Therapieerfahrung verstanden, dass jene Büchlein zwar großen Nutzen haben können, aber durch ihre Trivialisierung auch enorme Probleme verursachen oder und vorhandene verstärken kann. Eben dann, wenn wirklicher Missbrauch besteht, kann man sehr schnell glauben, die Schuld läge bei einem selbst. Und das kann in schweren, psychischen Störungen münden.

Ich bitte bei einem solch kritischen Thema um mehr Differenzierung und weniger "Wegignorieren", wie ein Vorposter das treffend beschreiben hat.

bearbeitet von magick
grammatik
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vor 12 Minuten, magick schrieb:

Da gebe ich dir Recht, eine toxische Beziehung hat immer auch mit der Beziehung zu sich selbst zu tun, aber ich habe den Anschein, dass hier etwas trivalisierst wird und sich die Begrifflichkeiten etwas zu sehr auf eine Ebene beschränkst, denn nur weil die etwas mit einem selbst zu tun, heißt das nicht zwangsläufig, dass man Schuld an einem Missbrauch ist.

Ist man das Opfer eines zB Narzissten oder Psychopathen (oder beidem), dann ist man das Opfer und nicht der Mittäter.

Es kommt nicht zum Missbrauch wenn man sich selbst genug Wert ist um sich sowas zu geben. 

 

vor 14 Minuten, magick schrieb:

Ich finde, genau das beschreibt das Problem, das ich hier sehe, sehr gut. Du implizierst, dass das Opfer eines psychischen Missbrauchs ja im Grunde "selbst schuld" und auch "gestört" ist. So einfach ist es aber nicht.

Ich impliziere überhaupt nichts! Ich gehe da wissenschaftlich ran und beziehe mich nicht auf Beobachtungen. Jeder gesunde Mensch ob Mann oder Frau wird sich nicht in einen negativen Strudel hinein ziehen lassen. 

 

DIEAGNISTIEZIERTE BORDERLINER UND NARZISSTEN sind schwer zu finden weil die Grenze sehr schmal ist und es oft zu fehldiagnosen kommt! Die meisten Probleme lassen sich nunmal auf das Elternhaus und somit auf das innere Kind runter brechen. DAS IST BEWIESEN! 

Wenn Du das auf eigene Beobachtungen runter brechen willst dann mach deinen eigenen Thread auf. Da habe ich nichts dagegen und nehme Erfahrungen und Beobachtungen gerne mit. 

 

vor 22 Minuten, magick schrieb:

Beziehungssituationen, vor allem wenn sie toxisch sind, sind nicht immer so offensichtlich und theoretisch, wie in simpel gestrickter Ratgeber-Literatur von zB Stefanie Stahl. Ich habe mich ausgiebig mit einer befreundeten Psychologin über diese Art Selbsthilfe-Literatur ausgetauscht und aufgrund ihrer Therapieerfahrung verstanden, dass jene Büchlein zwar großen Nutzen haben können, aber durch ihre Trivialisierung auch enorme Probleme verursachen oder und vorhandene verstärken kann. Eben dann, wenn wirklicher Missbrauch besteht, kann man sehr schnell glauben, die Schuld läge bei einem selbst. Und das kann in schweren, psychischen Störungen münden.


Ich bitte bei einem solch kritischen erneut Thema um mehr Differenzierung und weniger "Wegignorieren", wie ein Vorposter das treffend beschreiben hat.

Das Problem liegt in den meisten Fällen bei einem selbst! Schaut auf Euch selbst... Ein gesunder Mensch gibt sich "solche" Beziehungen nicht. Selbst Borderline die einem die tiefsten Wünsche und Sehnsüchte spiegeln führen einen nur zu seinen eigenen Sollbruchstellen. 

 

Siehst Du das anders... Eröffne Dein eigenes Thema und argumentiere mit wissenschaftlichen Belegen. Da lese ich mich gern ein und lerne dazu. 

 

 

 

Magnetism

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vor 5 Minuten, Magnetism schrieb:

Ich gehe da wissenschaftlich ran und beziehe mich nicht auf Beobachtungen.

Wenn du Wissenschaftler bist und hier so arbeiten möchtest, kannst ja mal die entsprechenden Belege für deine Aussagen hier unterbringen, wäre sicher interessant diese Informationen auch  Psychologie-interssierten Hobbyaufreißern wie mir zur Verfügung zu stellen.

Ich werde trotz der Benutzung des Wortes "Wissenschaft" aber irgendwie den Verdacht nicht los, dass dieser Thread eisern von einem Dogma regiert wird. Da scheint mir kein Diskussionspotenzial und auch kein Wille zum Austausch vorhanden zu sein. Aber vielleicht irre ich mich auch.


Dann viel Erfolg noch weiterhin und viel Spaß mit der Wissenschaft. 😊

 

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