Artikel über Pickup in "Psychologie Heute" (Interview)

149 Beiträge in diesem Thema

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vor 10 Minuten, RyanStecken schrieb:

Abgesehen davon finde ist das Thema "Frauen" auch ziemlich allgemein, ich mein die Bandbreite an Usern und ihren Eigenarten ist hier ziemlich krass. Und wer meint irgendwelche Korrelationen entdeckt zu haben bzw. irgendwelche Häufigkeiten was die Userbase angeht, ich glaube nicht dass das irgendwie relevant sein müsste.

Die Korrelation ist doch relativ einfach gefunden. Die meisten Männer hier haben oder hatten mal nicht den Erfolg den sie sich bei Frauen wünschen.

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vor 2 Stunden, selfrevolution schrieb:

Hm,... ein Gedanke (nicht fertig durchdacht, aber mal in den Raum geworfen): (Soziales) Versagen ist ein Tabu.

Wenn ein Mann eine Frau anspricht und sie darauf einsteigt, sich ein tolles Gespräch entwickelt, Nummern ausgetauscht werden oder sonstwas, dann ist das in der Tat positiv behaftet. Der coole Kerl, der nebenbei, ganz ohne Anstrengung, jemanden abschleppt, 'ne Nummer bekommt oder sonstwas. Anders, wenn er abblitzt. Dann was der Spruch peinlich, dann war die Situation peinlich, dann ist der Kerl peinlich. D.h. ob Ansprechen etwas ist, das als sozial adäquates Verhalten akzeptiert wird, ist unter anderem vom Ergebnis abhängig und wird erst im Nachhinein beurteilt.

Das habe ich auch in meinem Gedanken impliziert: " Der Creep ist zu einem gewissen Grad das Spiegelbild der eigenen existenziellen Angst - und zwar sowohl des Ansprechenden, als auch der Angesprochenen. "

Zur Angst des Ansprechens gehört auch eine Angst des Angesprochen-Werdens. In der Manifestation der Angst des Ansprechenden offenbart sich auch die Angst der angesprochenen Frau. Der Schein des Tabus wird manifest und hält jedem Beteiligten den Spiegel vor. Im scheiternden Ansprechen zeigt sich die Abscheulichkeit der eigenen inneren Abgründe: Das Tabu realisiert sich im Moment des Ansprechens und bekräftigt das moralische Verbot, indem es zur Selbstpeinigung des Ansprechenden, sowie zum Ekel der Frau auffordert.

Zitat

Das wäre nicht die ganze Geschichte, denn auch das erfolgreiche Ansprechen wird zum Teil von außen negativ bewertet.

Was im Tabu natürlich eingeschlossen ist: eine Belästigung kann man auch beobachten, man muss nicht unbedingt Teil davon sein. Unter anderem, weil die Beobachtung der Belästigung dazu führt, dass man sich selbst anteilig belästigt fühlt.

Zitat

Wenn alle befürchten, creepy zu wirken, wenn sie die scheinbare Konvention durchbrechen, bleibt die scheinbare Konvention Konvention, also das Schein-Tabu bleib (Schein-)Tabu. Der Tabubrucht ist so etwas Positives und erfüllt die (garnichtmal so latenten, weil durchaus auch häufig artikulieten) Wünsche der Singles unserer Gesellschaft.

Genau das habe ich als Utopia von PU beschreiben und kann in einer Programmatik ihren Ausdruck finden.

bearbeitet von Lodan

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vor 2 Stunden, Lazy Larry schrieb:

Aber das ist ja eben nicht tabuisiert. Hast du jemals etwas anderes mitbekommen? Und nein, individuelle Frauen die das nicht mögen, konstituieren kein gesellschaftliches tabu.

Ja natürlich habe ich das mitbekommen. Wie oben bereits beschrieben ist es unüblich, in der alltäglichen Öffentlichkeit jemanden anzusprechen oder angesprochen zu werden. Frag die Frauen, denen das einmal in zwei Jahren passiert.

Zitat

Ganz und gar nicht. Es macht einen unterschied, ob du ne frau ansprichst, weil du sie attraktiv findest, oder weil du ne imaginäre qoute erfüllen musst. 

Für diese Thematik macht es keinen Unterschied. Es gibt hier um das Phänomen des Ansprechens, welches zunächst einmal nicht seiner Motivation nach differenziert werden muss. Die bloße Tatsache, dass du das willst, bestätigt für mich - wie oben schon angemerkt - den tabu-haften Charakter deiner Meinung. Und wenn ein Ansprechen aus einer Creep-Haftigkeit heraus scheitert, dann realisiert sich darin ebenfalls die Moralität des Tabus.

Zitat

Naja, Ich lag die “pu ist was besonderes“- geschichte einfach nicht. Es ist ne krücke um bestimmte dinge zu lernen, mehr nicht. Ziel sollte es sein, schnellstmöglich davon wegzukommen. 

Es geht mir nicht um "pu ist was besonderes". Ich will hier nicht werten. Ich will auch nicht sagen, dass bestimmte Aspekte von PU gut oder schlecht sind. (Außer vorhin, wo ich gesagt habe, dass PU dem Wesen nach einer Verhaltenstherapie entspricht. Das werte ich als positiv.)

bearbeitet von Lodan

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vor 2 Stunden, Aldous schrieb:

Ist ne Frage der Perspektive. Ich würde sagen, das Spielfeld ist gerade nicht die Gesellschaft selbst - sondern das genaue Gegenteil. Nämlich das Zwischenmenschliche und Private.

Du verwechselst hier Ebenen. Die Gesellschaft gibt nämlich die Normen vor, nicht der/die Einzelne in seiner/ihrer Individualität. Außerdem kann man mit "Gesellschaft" auch eine Population an Menschen bezeichnen, ohne abstrakt zu werden. Ich wollte aufzeigen, dass es dem PUler um Menschen geht, um den abstrusen Vergleich mit einem Fußßballspiel ein bisschen zu entschärfen.

Zitat

Wenn ich eine Frau anspreche, dann ist es die höchst persönliche Entscheidung dieser einen Frau, wie sie darauf reagiert. Ob sie sich belästigt fühlt, gelangweil, genervt - oder ob sie sich freut, überrascht, interessiert ist. Oder ob sie sich nochmal anders fühlt.

Dass dies eine individuelle und persönliche Entscheidung ist, ist unabhängig davon, wo und wie ich sie anspreche. Wenn ich ihr gefalle, dann wird sie sich auch dann tendenziell eher freuen, wenn sie gerade eigentlich was anderes zu tun hat - und wenn ich ihr nicht gefalle, dann wird sie auch dann tendenziell eher genervt reagieren, wenn sie grad mit ihren BFFs im Club auf der Jagd ist.

Naja, nein. Die eigene Persönlichkeit besitzt durch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eine kulturelle Prägung, die bestimmte Normen beinhaltet. Die Gesellschaft - hier tatsächlich im abstrakten Sinn - gibt zu einem Teil vor, was richtig/falsch bzw. gut/schlecht ist. Natürlich ist es auch nicht unabhängig davon, wie und wo man jemanden anspricht.

Zitat

Das nicht so zu sehen -also Frauen ne individuelle Entscheidung abzusprechen, würde in die Richtung der Objektivizierung gehen, die @tonystarkoben kritisiert.

Einfach nein. Die "Gesellschaft" gibt Rahmenbedingungen vor. Wir sind auf eine bestimmte Weise sozialisiert und diese Sozialisation bestimmt zu einem großen Teil unser Denken. Ich bin nicht gegen die Autonomie des Subjekts, aber du kannst das Subjekt nicht einfach so aus jedem gesellschaftlichen Kontext herausreißen.

bearbeitet von Lodan

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vor 14 Minuten, Lodan schrieb:

Du verwechselst hier Ebenen.

Ne, ich hab die verschiedenen Ebenen benannt.

Zu argumentieren, dass es gesellschaftliche Normen gibt, ist redundant. Der Punkt ist, dass sich ein PUler auf einer privaten und zwischenmenschlichen Ebene bewegt, wenn er eine Frau verführt. Wenn ich eine Frau anspreche, dann tue ich das, weil mir diese Frau gefällt. Ich tue das nicht, um gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. Also jedenfalls in der Welt, wo ich lebe.

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vor 5 Stunden, Aldous schrieb:

Zu argumentieren, dass es gesellschaftliche Normen gibt, ist redundant.

Ich wüsste nicht, worauf dies redundant sein sollte. Halten wir fest: Es gibt gesellschaftliche Normen.

Ich spreche hier übrigens ganz allgemein von sozialen Normen und sage nicht, wo die herkommen. Vielleicht besteht hier ja ein Missverständnis darin, dass mir unterstellt wird, ich würde die Ansicht vertreten, die sozialen Normen müssten auf PU zurückgehen. Das meine ich nicht. Ich spreche ganz allgemein davon, dass es Normen gibt, egal, wo die herkommen, nicht mehr und nicht weniger.

Zitat

Der Punkt ist, dass sich ein PUler auf einer privaten und zwischenmenschlichen Ebene bewegt, wenn er eine Frau verführt.

Ja und nein. Die "Verführung" wird selbst nämlich durch soziale Normen mitbeeinflusst und mitkonstituiert. Es gibt demnach implizite Regeln, die besagen, was zulässig und üblich ist, und was nicht.

Zitat

Wenn ich eine Frau anspreche, dann tue ich das, weil mir diese Frau gefällt. Ich tue das nicht, um gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken. Also jedenfalls in der Welt, wo ich lebe.

Gut, lassen wir die Möglichkeit bzw. Unmöglichkeit einer gesellschaftlichen Veränderung einmal beiseite.

Das heißt aber noch lange nicht, dass sozialen Normen nicht handlungsleitend für das Subjekt sind. Du vertauscht hier gerade Bottom-Up mit Top-Down.

bearbeitet von Lodan

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natürlich sind wir alle rechts...

Heil Pickup!

Sie geil!

Verführer befiel, wir folgen!

 

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Interessiert doch keinen. Hab nur die ersten 2 Seiten überflogen und das reicht schon völlig 😄

Natürlich gibt Es auch Idioten im Pickup. Leute, denen das nicht gut tut und die einfach übertreiben, die typischen "ICH BIN ALPHA" dudes die selten ein Nein der Frau gelten lassen.

 

 

Aber ich sag mal: Wenn man nicht komplett auf den Kopf gefallen ist, halte ich Pickup für weniger gefährlich und vor Allem ist hier nicht jeder ein Amokläufer oder Rechts.

 

Gibt eben immer schwarze Schaafe, ob im Pickup, Fußballverein oder auf der Arbeit.

 

Außerdem würde ich Psychologie heute nicht als besonders kredibile Seite bezeichnen.

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Als hier noch über Politik diskutiert werden durfte, wurde hier Wahlen immer mal wieder abgestimmt. Die zahlen habe ich nicht mehr im Kopf. Aber überdeutlich rechts wurde hier nicht gewählt. FDP war überproportional stark. Glaube in einer Runde zweitstärkste Partei. In real sind die ja quasi scheintot. AfD hatte auch viele stimmen, aber meine die waren hier nicht viel stärker als auf bundesebene und deutlich schwächer als in Cottbus etc. Der rest war wie üblich die spannweite von cdu über spd bis Grüne. Links keine ahnung.

Man muss bei diesen foren und gerade im Internet immer unterscheiden zwischen denen die am lautesten sind und viel krach machen bzw ihre hart rechte scheisse irgendwo rein kotzen und denen die in großer mehrheit ganz unaufgeregt bürgerlich das Spektrum die mitte wählen. 

Wirkt beim lesen halt immer anders. Da stechen die immer gleichen 15 bis 20 user die gerade noch so zur AfD passen eben massiv hervor und machen n ziemlich widerlichen Eindruck fürs Forum. Immer gern im neurechten sprachbild und das wird man ja wohl noch sagen dürfen modus. Der übliche scheiss für seichte geister. Also wenn n Externer hier beobachtet und darauf kommt hier wären ja alle ziemlich rechts, dann....jo...kann ich verstehen. Würde man aber tatsächlich umfragen starten, wäre das Bild n anderes. 

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vor 21 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

stechen die immer gleichen 15 bis 20 user die gerade noch so zur A

Ist doch überall so. Selbst in linksliberalen Medien wie der Zeit oder Spiegel sind die lautesten Kommentatoren rechts. Und zwar noch viel krasser als je hier im Forum. Nach dem Soziologen müssten dann die Zeit ein Parteiblatt der AFD sein

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vor 3 Stunden, Lodan schrieb:

Die "Verführung" wird selbst nämlich durch soziale Normen mitbeeinflusst und mitkonstituiert. Es gibt demnach implizite Regeln, die besagen, was zulässig und üblich ist, und was nicht. 

Ja, wie man erfolgreich verführt, wird sogar sehr stark von impliziten sozialen Regeln bestimmt. Redundant ist das Argument, weil die Regeln eh immer da sind. Gerade darum wollen PUler sich ja regelkonform verhalten - und nicht die Regeln verändern, oder sich ausserhalb der Regeln positionieren. PU ist was für Aussenseiter, die sich integrieren wollen. Für AFCs die cool werden wollen. Oder einfach nur normal.

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Am 18.6.2019 um 11:07 , Easy Peasy schrieb:

Ich hoffe, du meinst es so, dass die Rechten sich gern an (häufig verkürzten Ausschnitten von) Bills Material bedienen, um es unter markigen MGTOW Überschriften neu zu verbreiten?

Den Part könnte man nämlch auch andersrum lesen. Insbesondere ohne genauere Kenntnis seines Materials.

Ohne dem Thread zu folgen, Bill Burr hat leider in einigen seiner letzten Stand-Up gesagt, es wäre eine "libertarian question". Sprich, jeder=die Eltern, sollten entscheiden, was gut für die Kinder ist. Wohlgemerkt bei einem Thema, wo 99,9 Prozent (kein Witz) aller Studien sagen, es gibt kein Argument gegen das Impfen, wohl aber gegen Impfverweigerer.

Ich persönlich mag ihn nicht, um das zu sagen. Ein dauer-depressiver Mann um die 40, der seine Zuwendung daraus zieht, dass seine extremen Positionen geliebt oder verachtet werden und er auf alles und jeden scheißt. Nicht mal Trump ist für Bill wirklich schlimm.... wtf. Darauf kam ich erst, als ich in YouTube-Kommentaren zu Burr und Colbert las: "Stephen Colbert is so funny, he must have had a beautiful childhood." Und die Antwort: "Oh boy, I got a bridge to sell you." (Ami-Sprech für "Du glaubst echt jeden Scheiß". Sein Vater und seine Brüder Peter und Paul kamen bei einem Flugzeugabsturz um, da war er zehn.

Ich kenne Bill Burr, ich mag aber seine Aggressivität nicht, weil ich selbst so bin. Ich bin zu viel Bill, wäre aber viel lieber Keanu.

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vor 52 Minuten, jon29 schrieb:

Ist doch überall so. Selbst in linksliberalen Medien wie der Zeit oder Spiegel sind die lautesten Kommentatoren rechts. Und zwar noch viel krasser als je hier im Forum. Nach dem Soziologen müssten dann die Zeit ein Parteiblatt der AFD sein

Ich habe zum Glück noch Elisabeth Noelle-Neumann in einem Gastvortrag mit 90 erlebt, als sie über die Auswirkungen des Dritten Golfkrieg sprach.

Diese Kommentatoren werden dafür bezahlt. Früher haben solche Leute Outbound oder Inboud "echte" oder wenigstens "graulegale" Aquise oder echte Umfragen für Markt- und Meinungsforschung betrieben. Ich hab das auch gemacht. Dank Stimme und Sweetness und einem gewissen moralischen Anspruch war ich nie in der Grauszone. Heute wird Meinung unter den geistig schwachen auf Facebook und Instagram gemacht. Hilary Clinton verlor die Wahl wegen 40.000 Stimmen in drei Staaten, weil viele Leute lieber die schlimmsten Gerichte bezüglich einer Frau glaubten, anstatt die wenigen Wahrheiten über einen Mann.

 

Btw. Noelle-Neumann beschreibt nur, was Alexis de Toqueville 150 Jahre vorher beschrieb... ich mochte sie trotzdem, weil sie mich an meine ebenso zierliche Oma erinnerte, die kurz zuvor gestorben war.

 

 

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vor 9 Stunden, Alibi schrieb:

Bill Burr hat leider in einigen seiner letzten Stand-Up gesagt, es wäre eine "libertarian question". Sprich, jeder=die Eltern, sollten entscheiden, was gut für die Kinder ist.

Das ging dann wohl, trotz relativ regelmäßigen Gebinges seine Zeugs, an mir vorbei.

Hast du dazu Quellen?
Wobei ich mich auch Frage, warum du plötzlich die Impffrage (bei all ihrer Brisanz und dem irrsinn, der da kursiert) zückst. Waren wir nicht eben noch bei rechts?
Glaubst du, Jim Jefferies würde ne hart rechte Frau heiraten? Der hat doch seinen Sohn auch heimlich gegen den Willen seiner Kate(?) geimpft.

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Im Grunde ist heute jede Abweichung von der Norm und vom Mainstream "rechts". Weil der Mainstream in den letzten Jahren so nach links gerückt ist, dass es nur noch "Rechtsabweichler" (ein Begriff aus dem Kommunismus) geben kann. Esoteriker z. B., über die hat man früher gesagt, das sind linke Spinner. Heute gelten sie als rechte Spinner. Homöopathie, Impfgegner usw., dasselbe, die galten früher auch als linke Spinner, sind heute aber automatisch Anhänger der "neuen germanischen Medizin" oder wie das heißt. Oder Aussteiger, die sich auf einen alten Bauernhof auf dem Land zurückziehen, um sich da selbst zu versorgen... galten früher auch als linke Spinner, heute alle völkisch und Reichsbürger.

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Das hör' ich 1:1 von meinen linken Freuden: "Was früher recht war, gilt heute als Mitte. Die Sozialisten sind sebst schon zur Hälfte rechts. Die Doskozil-Fraktion hat bis von Ibiza noch abslut kein Problem damit gehabt, mit der rechten FPÖ zukoalieren. Es gibt einfach keine Linke Partei mehr im Parlament. Selbst der Pilz schimpft auf die Muslimes, und in Europa wäht keiner mehr die Soziademokraten. Außer den Niederlanden: dort haben sie nämlich den scharf rechten Weg in der Mgrationspolitik gewählt."

"Rechtsbweichler" is' ein Begriff aus dem kommunismus? Ich hab' den noch nie gehört. Woher kommt der genu? Ich mein, wahrscheinlich nciht aus dem Sovjet-Russland.

 

...ich denk' übrigens, dass wir von links und rechts verschiedene Begriffe und Vorstellungen haben. Ich geh' vor allem mal einfach danach, dass eine Parte dann "rechts" is', wenn sie sagt, dass sie "rechts" oder "rechts der Mitte" ist, oder wenn sie sich darüber beklagt, dass die anderen Parteien so links sind. Und das ganze natürlich umgekehrt für die linken Parteien. Ich weiß nicht ob's stimmt, aber ich hab' mal gehört, dass die "links" und "rechts"-Bezeichnung ursprüngich daher kommt, dass die einen im Parlament halt links und die anderen halt rechts gesessen sind. Und naja, im Parlament is' es ja och immer so, oder?

 

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vor 8 Stunden, selfrevolution schrieb:

"Rechtsbweichler" is' ein Begriff aus dem kommunismus? Ich hab' den noch nie gehört. Woher kommt der genu? Ich mein, wahrscheinlich nciht aus dem Sovjet-Russland.

wurde glaube ich hauptsächlich in China unter Mao verwendet

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vor 14 Stunden, Nachtzug schrieb:

Im Grunde ist heute jede Abweichung von der Norm und vom Mainstream "rechts". Weil der Mainstream in den letzten Jahren so nach links gerückt ist, dass es nur noch "Rechtsabweichler" (ein Begriff aus dem Kommunismus) geben kann. Esoteriker z. B., über die hat man früher gesagt, das sind linke Spinner. Heute gelten sie als rechte Spinner. Homöopathie, Impfgegner usw., dasselbe, die galten früher auch als linke Spinner, sind heute aber automatisch Anhänger der "neuen germanischen Medizin" oder wie das heißt. Oder Aussteiger, die sich auf einen alten Bauernhof auf dem Land zurückziehen, um sich da selbst zu versorgen... galten früher auch als linke Spinner, heute alle völkisch und Reichsbürger.

Nein. Reichsbürger lehnen die Bundesrepublik als föderale Demokratie ab und sehnen sich nach verschiedenen autokratien bzw Diktaturen der deutschen Geschichte zurück. Germanische Medizin schwankt zwischen okkultismus und rassenlehre. Aussteiger sind per se erst mal keinem politischen system zurechenbar,  die meisten verwalten sich auf familiärer, bzw kommunenorientierten ebenen selbst. Politisch wird es erst wenn man das dorf nationalbefreit oder kommunistisch nennt. 

Der Mainstream ist ebenfalls weniger nach links gerückt als man meint. Klar die cdu unter merkel ist recht liberal, jedoch sterben die linken Parteien wie die spd ja gerade deshalb einen langsamen tod.

Mit rechts sind auch nicht Konservative kreise gemeint, die die ehe als heteronormatieves Konstrukt erhalten wollen oder marktwirtschaft als einzig legitimes regulationssystem für den arbeitsmarkt oder sozialen wohlstand betrachten. 

Mit rechts sind kreise gemeint die das deutsche reinheitsgebot auf Menschen erweitern wollen, mit galgen für Politiker durch die Straßen laufen und asylunterkünfte anzünden, bzw zu linken cdu Politikern in den kopf schießen. Diese positionen waren immer schon rechts und demokratiefeindlich. Nicht erst weil die homoehe legitimiert wird oder die grünen dieselfahrverbote fordern.

Das rumgeheule von diesen leuten sie wären doch nur mobbingopfer der linken staatsmedien ist mindestens peinlich, meist aber stumpf widerlich.

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vor 6 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Mit rechts sind auch nicht Konservative kreise gemeint, die die ehe als heteronormatieves Konstrukt erhalten wollen oder marktwirtschaft als einzig legitimes regulationssystem für den arbeitsmarkt oder sozialen wohlstand betrachten. 

Mit rechts sind kreise gemeint die das deutsche reinheitsgebot auf Menschen erweitern wollen, mit galgen für Politiker durch die Straßen laufen und asylunterkünfte anzünden, bzw zu linken cdu Politikern in den kopf schießen. Diese positionen waren immer schon rechts und demokratiefeindlich. Nicht erst weil die homoehe legitimiert wird oder die grünen dieselfahrverbote fordern.

Sag ich doch! weil alle geschlossen nach links gerückt sind, ist "rechts" heute der gewaltbereite Neonazi, drunter geht es nicht mehr. Deine Semantik bestätigt das doch total.

 

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vor 20 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Mit rechts sind auch nicht Konservative kreise gemeint, die die ehe als heteronormatieves Konstrukt erhalten wollen oder marktwirtschaft als einzig legitimes regulationssystem für den arbeitsmarkt oder sozialen wohlstand betrachten.

...is' da ein "nicht" zu viel? 🤔

...jedenfalls wäre die Heteronormativität wohl der Punkt, aus dem ich Pick Up denknotwendig als rechtsaffine Ideologie bezeichnen würde. Oder kan man das Mann-Frau-Verhältnis, das der Ideologie, der Bewegug, der Theorie, oder wie auch immer man Pick Up bezeichnen will, anders denken als heteronormtiv?

 

...btw. was ich nie verstanden hab', was aber eben Gang und Gebe zu seinscheint, ist die Verbindug zum Wirtschaftsliberalen Denken. Warum denken die meisten Parteien, die "sozialpolitisch" (ich glaub', man benutzt den Begriff, auch wenn ich nicht weiß wieso) rechts sind (d.h. gegen Homoehe, gegen Migration, gegen Frauenquten, gegen "Volksdurchmischung" usw.) auch gleichzeitig wirktschaftsliberal (die "unsichbare Hand des Marktes" als Steuerungsinstrument, gegen Grundeinkommen, starke Gewerkschaften usw.). Genau diese Verbindung ergibt für mich keinen Sinn. Die sterreichischen NEOs snd ein Beispiel dafür, dass es auch andrs geht; dass man wirtschaftsliberal sein kann und doch sozialpolitisch links (nicht, dass es falscher Eindruck entsteht: ich würde nie die NEOs wähle. Gosh! Dass sie szialpolitisch links sind heißt v.a. dass sich "alle!" gleih welcher Herkunft, Geschlechts, Religion und Weltanschauung den Anforderungen des Marktes zu stellen haben ... oder in kommunistisch-sozialistischer Programmsprache formuliert: "Ausbeutung für alle!").

Eine Kombination von sozialpolitisch rechten und wirtschaftpolitisch linken Positionen würde für mich viel mehr Sinn machen. Das wäre dann diese "für unser Volk und nur unser Volk"-Denken: bauen wir einen Zaun um Österreich herum, treten wir aus der EU aus und lassen keinen rein, sodass wir hier "in Frieden" unter uns Österreichern leben und umeinnder kümmern können (Grudeinkommen etc.; Wohlfahrtstaat nur für Österreicher). Das wäre halt eine Verbindung von "Nationalismus" und "Sozialismus". Da ich ein eindeutig linker bin, und außerdem ein halber Ausländer steh' ich whl kaum Unter Verdacht ein Nazi zu sein und Nationalsozialismus zu prädigen: aber abgestehen davon dass die Position sozialpolitisch hoch diskriminierend ist und eine Sauerei überhaupt und natürlich wirtschaftsplitisch in dieser extremen Form wohl debappt, aber wenn man auf Gewerksaften und Grundeinkommen und sowas runter bricht wohl denkba rund machbar wöre, würd' ich davon nichtmal wirklich ein erhöhter Gewaltpotezial erwarten. Die Nazi waren selbst wirtschaftspolitisch ja angeblich weitaus "unsozialistischer" als damn denkt - hab' ich zumindest gehört, ob's stimmt, dafür reichen meine Geschichtskenntnisse nicht aus. Wäre nicht meine Position, weil ich ja FÜR Homoehe bin, Migration als legitimen Versuch, sich ein besseres Leben zu machen halte und mehr oder weniger das ganze linke Denkpaket unterstütze. Aber es wär' für mich irgendwie plausibler, so zu denken, als sozialpolitisch rechts zu denken und glecihzeitig auch wirtschaftspolitich recht wirtschaftsliberalistisch).

bearbeitet von Gast

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Am 20.6.2019 um 08:31 , Lodan schrieb:

Das Dystopia von PU: der Mann als Anti-Held, als niedriges und unbeachtetes Geschlecht im Kampf gegen seine Benachteiligung. Der frustrane Versuch der Selbstbehauptung und die Sexualtität als Machtinstrument der Frauen, die sich zu absolut Herrschenden machen.

Klingt irgendwie sehr realistisch ... aber das haben dystopische Visionen heutzutage meist an sich, oder ich werde alt...

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vor 1 Stunde, Ghul schrieb:

Klingt irgendwie sehr realistisch ... aber das haben dystopische Visionen heutzutage meist an sich, oder ich werde   ̶a̶l̶t̶ ̶ ̶ verbittert...

 

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vor 3 Stunden, Patrick B schrieb:

oder ich werde   ̶a̶l̶t̶ ̶ ̶ verbittert...

Sollte ich mich reflektieren und an mir arbeiten? Was meinst du so?

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du bist intelligent, hast Geld, lebst mal hier und da...warum stressen dich die weiber so? Warum kein walga game? 20 jährige golddigger in Schwellenländern abgreifen. Nutze die macht des faktischen um die macht der pussy zu brechen!

bearbeitet von Rudelfuchs
  • HAHA 1

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vor 17 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

du bist intelligent, hast Geld, lebst mal hier und da...warum stressen dich die weiber so? Warum kein walga game? 20 jährige golddigger in Schwellenländern abgreifen. Nutze die macht des faktischen um die macht der pussy zu brechen!

Warum nicht? Weil du eine verdammte Plaudertasche sein musstest und ich mich bald nicht mehr retten kann vor den ganzen Cats die sich sogleich auf mich stürzen werden!

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