Innergame - hänge in der Luft

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Freunde!

 

Ich hänge irgendwie mit meinem Inner Game in der Luft. Frauentechnisch läuft es mittlerweile ganz gut. Habe mich in letzter Zeit wieder intesiver mit OG und PU im Allgemeinen auseinandergesetzt, viele Erkenntnisse gewonnen. Aktuell lese ich (wieder) LdS und muss sagen: Ich hatte es sehr viel schlechter in Erinnerung als es tatsächlich ist. Habe es im Zuge meiner Trennung 2013 kauft und gelesen. Klar, es war gut - aber bestimmte Abschnitte habe ich erst jetzt beim zweiten Mal lesen wirklich für mich verstanden.

Zum eigentlich Problem:

Irgendwie bin ich emotional hin- und hergerissen was die Weiber betrifft.

EInerseits weiß ich, dass ich noch nicht zu 100% auf dem Level bin, wie es manch guter PUler schon erreicht hat. Ich rede nicht von ständigen lays (bin aktuell ein bisschen LD-mäßig drauf), sondern davon, was es heißt, ein Mann zu sein. Klingt pathetisch, aber ich ertappe mich doch immer wieder dabei, dass ich in gewisse Denkmuster verfalle (Nice-Guy, gerade wenn ich ziemlich platt von Arbeit bin fehlt mir die Energie für CnF usw. - immerhin fällt es mir auf). Na jedenfalls würde ich mir wohl instinktiv schon so was wie eine Familie wünschen (bin jetzt 32) und die Ansprüche an die Frauen sind natürlich (gerade mit PU-Wissen im Hintergrund) ziemlich hoch. UND: Neben der Arbeit wird es immer anstrengender die Energie für PU und Partnersuche aufzubringen.

Jedenfalls habe ich irgendwie das Gefühl, noch nicht reif genug für eine LTR zu sein. Und dann kommt noch hinzu, dass ich gerade am Verarbeiten zum Thema "Sexuelle Treue" bin. Ich für mich fände es unglaublich schwierig, "meine" Frau mit anderen Typen zu teilen. Ich wüsste auch nicht, ob ich in einer LTR mit anderen Frauen parallel was anfangen könnte. Andererseits: Wenn ich mich so umblicke sehe ich all die unglücklichen LTRs, weil die meisten Typen einfach nach einer Frau suchen, die ihre emotionalen wie sexuellen Bedürfnisse befriedigt und im Laufe der Zeit noch mehr betaisiert werden, als sie es ohnehin schon sind.

Ich für mich habe keine Lust, jemals wieder in der Beta-Schiene zu landen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich noch nicht DAS Alpha-Leben führen?! Ich habe einen ziemlich guten Job, mache Sport, beschäftige mich viel mit intellektuellen Themen (Technik, Literatur, Musik, Wirtschaft, Politik usw). Aber irgendwie bin ich noch nicht ganz an dem Punkt, kann das schwer beschreiben...

Vielleicht brauche ich noch die EINE Sache, die mein Leben erfüllt, ganz unabhängig von anderen Menschen (insbesondere Frauen)?! Also, ich komme ziemlich gut alleine klar, genieße es, wenn ich regelmäßig für mich alleine bin und einfach Ruhe habe, meinen Gedanken kreisen lassen kann. Menschen werden ab einem gewissen Punkt einfach nervig (nein, ich bin kein sozialer Außenseiter - ich socialize auch recht gerne, aber ich brauche eben auch oft Zeit für mich).

Also eine Frage an die Erwachsenen hier im Forum:

Was erfüllt euch und macht euch "frei"? Ich habe viele Jahre damit zugebracht, mich von anderen Menschen abhängig zu machen. Natürlich braucht man Social Proof, keine Frage. Aber das eine hat ja nicht zwinged etwas mit dem anderen zu tun.

 

Gruß, B

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vor 51 Minuten, Bondig schrieb:

Also eine Frage an die Erwachsenen hier im Forum:

 Was erfüllt euch und macht euch "frei"? Ich habe viele Jahre damit zugebracht, mich von anderen Menschen abhängig zu machen. Natürlich braucht man Social Proof, keine Frage. Aber das eine hat ja nicht zwinged etwas mit dem anderen zu tun.

Du brauchst kein Social Proof, Du brauchst Freunde - und zwar richtige. Welche mit denen Du auch beispielsweise über diesen Post reden kannst. Sowas macht mich frei - innerlich - unter anderem.

bearbeitet von catlover
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Lieber TE, ich lese in deinem Thread nicht was deine Ziele. Hast du denn überhaupt eigene Ziele: Ziele oder Dinge die du für dich persönlich willst.

vor 2 Stunden, Bondig schrieb:

ziemlich platt von Arbeit

 

vor 2 Stunden, Bondig schrieb:

: Neben der Arbeit wird es immer anstrengender die Energie

Ausserdem glaube ich, dass du nicht den richtigen Job gefunden hast. Wenn man das liest, dann klingt das so als ob du dich und deine ganze Kraft für die Arbeit verschwendest.

vor 2 Stunden, Bondig schrieb:

Was erfüllt euch und macht euch "frei"?

Ich weiss, was ich will, und was ich nicht will. Ich weiss wie ich sein will, und wie ich nicht sein will.

vor 2 Stunden, Bondig schrieb:

Vielleicht brauche ich noch die EINE Sache, die mein Leben erfüllt,

Natürlich brauchst du die. Aber die kann dir keiner geben. Einweder du weiss was du willst, oder du weiss es nicht.

Grabe mal in deinem Inneren, was sind deine tiefsten Bedürnisse die du hast?

Manchmal kann es helfen sich seine Bedürfnisse, Sehnsüchte und Wünsche klar zu machen. Dann kann man sich Ziele setzen, die man mit Leidenschaft verfolgt. Ziele bei denen man seine Komfortzone verlassen muss um sie zu erreichen.

 

vor 2 Stunden, Bondig schrieb:

Irgendwie bin ich emotional hin- und hergerissen was die Weiber betrifft.

 

vor 2 Stunden, Bondig schrieb:

in letzter Zeit wieder intesiver mit OG

P.S. Übrigens vermute ich, dass OG deiner Persönlichkeits-Entwicklung entgegen wirkt.

Aber das ist nur eine wage Vermutung von mir, da ich keinerlei OG Erfahrung selber habe, sondern alle meine Fraun im RL kennen gelernt habe.

Ich selber habe mich z.B. PU-Mässig weiter entwickelt, indem ich mit Daygame angefangen, meine AA und Korbangst zu überwinden. Dadurch habe ich gelernt durch den Cold-Approach Frauen klar zu machen. Früher war der erw. Soc Circ meine einzige Quelle für Frauen-Nachschub.

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vor 4 Stunden, Bondig schrieb:

Also, ich komme ziemlich gut alleine klar, genieße es, wenn ich regelmäßig für mich alleine bin und einfach Ruhe habe, meinen Gedanken kreisen lassen kann. Menschen werden ab einem gewissen Punkt einfach nervig (nein, ich bin kein sozialer Außenseiter - ich socialize auch recht gerne, aber ich brauche eben auch oft Zeit für mich).

Also eine Frage an die Erwachsenen hier im Forum:

Was erfüllt euch und macht euch "frei"?

Genau das, was du oben beschrieben hast. Du bist emotional unabhängig, das ist doch super.

Du zerdenkst gerade alles, wie mir scheint. Sehr verkopft. Kenne ich nur zu gut von mir. Aber es bringt einem nichts... was morgen sein wird,

weiß niemand von uns. Wenn die richtige Frau auf der Matte steht, wirst du dich sicher für eine LTR oder die Familiengründung bereit fühlen.

Setz dich einfach nicht so unter Druck, dann läuft es von selbst.

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vor 15 Stunden, Bondig schrieb:

 Was erfüllt euch und macht euch "frei"? Ich habe viele Jahre damit zugebracht, mich von anderen Menschen abhängig zu machen. Natürlich braucht man Social Proof, keine Frage. Aber das eine hat ja nicht zwinged etwas mit dem anderen zu tun.

Tatsächlich "frei" bin ich im Leben wenn es bei mir "glatt" läuft.

Der Job macht Spaß, dabei sind kurz-, mittel- bzw. langfristige Ziele hilfreich. Nicht einfach nur Arbeiten. D.h - du bist unglücklich im Job, dann analysiere warum das so ist und ändere dies.

Hobbies und Freizeit: Nebst Job habe ich genug Zeit und Power mich auf anderen Feldern auszutoben, sei es zum Ausgleich oder weil mich der Job gerade nicht so fordert und Ich eine andere Herausforderung brauche. Auch hier nutze ich Ziele, Trainingsziele und zusätzlich eine Veranstaltung auf die ich hin arbeite. Ich habe aber gelernt dies lockerer zu sehen. Klar möchte ich meine Ziele erreichen aber es macht für mich keinen Unterschied mehr ob ich einen Marathon, Triathlon, Spartan Run in Zeit x schaffe. Es geht um den Spaß.

Frauen: Frauen sind dann das kleine extra, das Sahnehäubchen. Bei mir ist es so das wenn die oberen bei den Punkte erfüllt sind, also ich Spaß im Job habe und in meiner Freizeit qualitativ guten Ausgleich habe, dann strahle ich eine Selbstzufriedenheit aus und bin ziemlich entspannt. Die Frauen kommen dann von selbst und dürfen nie der Fokus im Leben, also ein gestecktes Ziel sein.

Das ist aber de optimal Fall. Was mache ich in Zeiten wo es nicht rund läuft? Ich habe gelernt geduldiger zu werden, Dinge zu akzeptieren wie Sie sind. Ganz besonders Dinge die Ich nicht ändern kann nehme Ich hin. Dieses Jahr wusste Ich das es arbeitstechnisch nicht einfach wird. Dann kam noch eine langwierige Verletzung dazu und schwups bin ich ich zehn Kilo fetter geworden. Klar gab es in diesem Jahr auf und abs aber Ich weiß und bin überzeugt davon das es wieder aufwärts geht und seit ein paar Wochengeht es wieder aufwärts. Da musste ich auch lernen mich über die kleinen Dinge zu freuen. Wird alles so lange man sich nicht aufgibt.

Das weißt du aber alles. Bei dir habe ich eher das Gefühl beim lesen gehabt das du zu diesen ewigen Selbstoptimierern gehörst. mache ich an folgenden Absätzen fest:

vor 16 Stunden, Bondig schrieb:

Ich für mich habe keine Lust, jemals wieder in der Beta-Schiene zu landen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich noch nicht DAS Alpha-Leben führen?! Ich habe einen ziemlich guten Job, mache Sport, beschäftige mich viel mit intellektuellen Themen (Technik, Literatur, Musik, Wirtschaft, Politik usw). Aber irgendwie bin ich noch nicht ganz an dem Punkt, kann das schwer beschreiben...

Vielleicht brauche ich noch die EINE Sache, die mein Leben erfüllt, ganz unabhängig von anderen Menschen (insbesondere Frauen)?! Also, ich komme ziemlich gut alleine klar, genieße es, wenn ich regelmäßig für mich alleine bin und einfach Ruhe habe, meinen Gedanken kreisen lassen kann. Menschen werden ab einem gewissen Punkt einfach nervig (nein, ich bin kein sozialer Außenseiter - ich socialize auch recht gerne, aber ich brauche eben auch oft Zeit für mich).

Was soll denn deiner Meinung nach diese eine Sache sein? Wir können uns immer in allen Bereichen verbessern aber hast du wirklich ein Lebensziel das du verfolgst? Es muss ja nicht der Job sein aber es sollte etwas sein das dich erfüllt. Das fehlt mir in deinem Text.

Thema Familie: Willst du eine Familie weil Sie dir wichtig ist oder nur weil die Gesellschaft dies erwartet?

Thema Frauen: Streich dir mal das Bild der Traumfrau aus dem Kopf. Klar soll eine Partnerin gewisse Punkte erfüllen aber bei dir liest es sich für mich wieder so als hättest du ein Idealbild im Kopf und das wird dich behindern. Das ist zumindest meine Erfahrung.

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vor 15 Stunden, Female_M schrieb:

Du zerdenkst gerade alles, wie mir scheint. Sehr verkopft. Kenne ich nur zu gut von mir. Aber es bringt einem nichts... was morgen sein wird, 

weiß niemand von uns. Wenn die richtige Frau auf der Matte steht, wirst du dich sicher für eine LTR oder die Familiengründung bereit fühlen.

Setz dich einfach nicht so unter Druck, dann läuft es von selbst.

Ja, Zerdenken und mich unter Druck setzen - daran muss ich am ehesten arbeiten.

vor 4 Stunden, H54 schrieb:

Das weißt du aber alles. Bei dir habe ich eher das Gefühl beim lesen gehabt das du zu diesen ewigen Selbstoptimierern gehörst. mache ich an folgenden Absätzen fest:

Das ist wohl auch durch den Job und das Studium bedingt... Ich glaube, dass es mir schon gar nicht mehr bewusst ist, dass ich unbewusst die ganze Zeit versuche, alles in meinem Leben zu optimieren. Nur muss man das Denkmuster erstmal finden und verstehen...

 

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Am 19.10.2019 um 16:53 , Bondig schrieb:

Ich für mich habe keine Lust, jemals wieder in der Beta-Schiene zu landen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich noch nicht DAS Alpha-Leben führen?!

Bin neugierig: In welchen Worten würdest du dein Problem konstruieren wenn du die beiden Begriffe (und das ganze Konzept) "Alpha/Beta" aus deinem Sprachgebrauch streichen müsstest?

Am 19.10.2019 um 16:53 , Bondig schrieb:

Wenn ich mich so umblicke sehe ich all die unglücklichen LTRs, weil die meisten Typen einfach nach einer Frau suchen, die ihre emotionalen wie sexuellen Bedürfnisse befriedigt und im Laufe der Zeit noch mehr betaisiert werden, als sie es ohnehin schon sind.

Sei dir mal bewußt, dass du siehst was du filterst.

Ich vermute mal - nach Berücksichtigung deiner ganzen anderen Posts - das es da etwas gibt was dir unten drunter unglaublich Angst macht. Hast du eine Idee was das sein könnte?

PS: Noch/wieder in Therapie?

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vor 15 Stunden, Helmut schrieb:

Bin neugierig: In welchen Worten würdest du dein Problem konstruieren wenn du die beiden Begriffe (und das ganze Konzept) "Alpha/Beta" aus deinem Sprachgebrauch streichen müsstest?

Die Begrifflichkeiten sind sekundär, aber das Konzept ist IMHO nicht. Aber wenn du mich so fragst:

Ich will mein Leben nie wieder über eine Frau oder eine LTR definieren. Nach dem erfahrenen Leid ist es mir das einfach nicht mehr wert. Je älter das ich werde, desto mehr wird mir bewusst, wie man doch durch diesen wie auch immer entstandenden Romantizismus, der uns von Kleinauf eingeimpft wurde, einen völlig flaschen Blick auf das Thema Sexualität und Beziehungen bekommen hat.

Ich habe mich in letzter Zeit wieder vermehrt mit PU-Literatur auseinandergesetzt. Aktuell lese ich (wieder) LdS. SChon witzig - das letzte Mal las ich es kurz nach meiner damaligen Trennung 2013. Jetzt - 9 Jahre später - lese ich es wieder und es macht für mich (und meinen bis jetzt gemachten Erfahrungen) viel mehr Sinn als früher bzw. ich kann dem Geschriebenen viel mehr zustimmen. In meiner Beziehung ist genau das passiert, wovor in LdS gewarnt wird: Ich wurde betaisiert, am Ende war ich nicht mehr interessant und einer meiner damals besten Kollegen hat sich meiner Ex "angenommen". Der Typ sieht auch nicht gut aus (womit wieder ein Thema aus LdS bestätigt wurde: Nämlich dass das Aussehen von Männern für Frauen vernachlässigbar ggü anderen Charaktermerkmalen ist). Und der Nachfolger lebte zum damaligen Zeitpunkt eben ein "Alpha"-Leben. Er war feiern & saufen, hat sich einen Scheiß für die Meinung anderer interessiert, war ein totaler Chaot usw usf.

Während ich also alles Herzblut in mein Studium gesteckt habe (um UNS später mal eine Zukunft zu sichern), hat sie mich nach 5 Jahren betrogen. Nach vielen Stunden, die in die PU-Thematik geflossen sind, verstehe ich langsam, wie die Dynamik zwischen Mann und Frau funktioniert und wie man eine LTR führen kann. Das Wichtigste IMHO dabei ist, dass eine Frau immer nur Platz 2 in deinem Leben haben darf. IMMER! Sobald ich sie auf ein Podest stelle, sobald ich anfange, alles für "uns" zu opfern, werde ich uninteressant (es sei denn es herrschen wieder Zeiten, in denen die Partner aufgrund ökonomischer oder sonstiger Sachzwänge mehr auf sich angewiesen sind).

Na jedenfalls hat sie jetzt das zweite Kind von ihm, während ich jahrelang mit dem Gefühl der Demütigung, Verbitterung, des Verlustes von LTR und Social Circle und letztendlich des eigenen Weltbildes zu kämpfen hatte. Während sie sich eine schöne Zeit gemacht und Schwänze gelutscht hat. (Nachdem sie mit meinem Kollegen zusammengekommen war, war relativ schnell wieder Schluss - nach ein paar Jahren kam sie dann wieder bei mir an, sie wollte ja Kinder und auf einmal war ich wieder interessant... Als ich dankend ablehnte, hat sie sich dann wieder den damaligen Nachfolger von mir geschnappt und sich von ihm schwängern lassen - wrsl brauchte sie jemand "Vertrautes" - wie arm an Selbstwert).

Im Übrigen ist das nicht das erste Mal gewesen, dass ich in einer LTR abserviert wurde. Das Muster war immer das Gleiche: Ich werde immer naiver und gutmütiger in einer LTR, beuge mich komplett der LTR und am Ende bin ich einfach langweilig --> Beta.

vor 15 Stunden, Helmut schrieb:

Sei dir mal bewußt, dass du siehst was du filterst.

Ich vermute mal - nach Berücksichtigung deiner ganzen anderen Posts - das es da etwas gibt was dir unten drunter unglaublich Angst macht. Hast du eine Idee was das sein könnte?

Ich filtere immer mehr nach den PU-Kriterien und siehe da: Es funktioniert! Man muss halt nur verstehen, warum und wieso. Ich habe mich lange gegen vieles von PU gewährt, weil mir die meisten Typen, die es promoten, einfach zu suspekt und unseriös waren. Dann kamen aber Bücher hinzu, in denen wissenschaftlicher gearbeitet wurde und die die Thematik aus der esoterischen und küchenpsychologischen Schiene herausgeholt haben. Und seitdem läuft es mit den Fraune besser, auch wenn ich weiß, dass ich noch immer hie und da tappsig bin, noch nicht ganz auf sicheren Boden stehe. Aber daran arbeite ich zur Zeit.

Und ja, ich habe nur einen Kollegen in meinem Bekanntenkreis, der sich auch mit PU auseinandersetzt. Für den Rest ist es "chauvinistischer Blödsinn" - das spricht Bände. Zumal ich auch da sehe, wie die Frauen immer mehr die Typen unter ihr "Regime" stellen. Ich finde das unglaublich traurig, zumal ich es selbst auch oft genug erlebt habe.

Wovor ich Angst habe?

Wieder so enttäuscht zu werden - das war kein Pappenstiel damals! In der Anfangszeit hat ich sehr, sehr schwarze Gedanke - ohne meine Familie wüsste ich nicht, ob ich mir nicht etwas angetan hätte. Und wofür? Für EINE Frau? Das macht doch keinen Sinn. Rückblickend betrachtet hat mich die LTR JAHRE an Lebensfreude gekostet. Aber der Umgang mit Frauen wird einem ja nirgendswo erklärt (das gleiche gilt natürlich auch für die Damenwelt im Umgang mit den Herren der Schöpfung). Da werden Bilder und Geschichten über Jhdt hinweg transportiert und mit völlig abstrusen Ideen falsch aufgeladen, und am Ende wundern sich die Leute, wenn so was passiert:

https://www.sueddeutsche.de/panorama/kitzbuehel-fuenf-tote-1.4629239

Bei mir im Bekanntenkreis habe ich auch genügend Horrorstories zu hören bekommen. Am Ende sind es (seltsamerweise) immer die Typen, die unter der Trennung mehr leiden als die Frauen. Weil "betaisiert", und dadurch als langweilig und unattraktiv empfunden. Die Typen verstehen es nicht, haben sie doch alles in das Familienglück gesteckt - und dann kommt ein 19jähriger und vögelt die eigene Frau weg, nach Jahren "glücklicher" LTR. Die Leute versumpfen, fangen das saufen an... Und warum? Weil sie nie gelernt haben, eine gesunde LTR zu führen.

Und zum Thema "Frauen":

Ich bin kein Chauvinist, dazu bin ich viel zu empathisch. Frauen sind gleichwertige, aber einfach andere  Menschen. Schlichtweg aufgrund der Biologie. Wer sich NICHT mit dem Thema "Frauen verstehen" auseinandersetzt, wird höchstwahrscheinlich kein all zu glückliches Leben führen. Und ich rede nicht vonn 200 lays usw - sondern schlichtweg davon, dass man verstehen sollte, wie man mit Frauen umzugehen hat.

vor 16 Stunden, Helmut schrieb:

PS: Noch/wieder in Therapie?

Ja

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vor 3 Stunden, Bondig schrieb:

Während ich also alles Herzblut in mein Studium gesteckt habe (um UNS später mal eine Zukunft zu sichern), hat sie mich nach 5 Jahren betrogen. Nach vielen Stunden, die in die PU-Thematik geflossen sind, verstehe ich langsam, wie die Dynamik zwischen Mann und Frau funktioniert und wie man eine LTR führen kann. Das Wichtigste IMHO dabei ist, dass eine Frau immer nur Platz 2 in deinem Leben haben darf. IMMER! Sobald ich sie auf ein Podest stelle, sobald ich anfange, alles für "uns" zu opfern, werde ich uninteressant (es sei denn es herrschen wieder Zeiten, in denen die Partner aufgrund ökonomischer oder sonstiger Sachzwänge mehr auf sich angewiesen sind).

Na jedenfalls hat sie jetzt das zweite Kind von ihm, während ich jahrelang mit dem Gefühl der Demütigung, Verbitterung, des Verlustes von LTR und Social Circle und letztendlich des eigenen Weltbildes zu kämpfen hatte. Während sie sich eine schöne Zeit gemacht und Schwänze gelutscht hat. (Nachdem sie mit meinem Kollegen zusammengekommen war, war relativ schnell wieder Schluss - nach ein paar Jahren kam sie dann wieder bei mir an, sie wollte ja Kinder und auf einmal war ich wieder interessant... Als ich dankend ablehnte, hat sie sich dann wieder den damaligen Nachfolger von mir geschnappt und sich von ihm schwängern lassen - wrsl brauchte sie jemand "Vertrautes" - wie arm an Selbstwert).

Ich weiß nicht wie es ist, betrogen zu werden.
Aber ich weiß, dass Grolle ungesund sind.

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vor 5 Stunden, Bondig schrieb:

Dann kamen aber Bücher hinzu, in denen wissenschaftlicher gearbeitet wurde und die die Thematik aus der esoterischen und küchenpsychologischen Schiene herausgeholt haben.

Seit wann wird bzw. in welchen Büchern wurde, deiner Ansicht nach, "wissenschaftlicher" gearbeitet? Meine Erfahrung ist, dass die alten Bücher immernoch die besten sind. So ziemlich alles, was heute auf den Markt kommt, wurde von den Klassikern abgeschrieben und beinhaltet oftmals gefährliches Halbwissen.

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Am 21.10.2019 um 15:46 , Bondig schrieb:

 

Ich will mein Leben nie wieder über eine Frau oder eine LTR definieren. Nach dem erfahrenen Leid ist es mir das einfach nicht mehr wert. Je älter das ich werde, desto mehr wird mir bewusst, wie man doch durch diesen wie auch immer entstandenden Romantizismus, der uns von Kleinauf eingeimpft wurde, einen völlig flaschen Blick auf das Thema Sexualität und Beziehungen bekommen hat... Das Wichtigste IMHO dabei ist, dass eine Frau immer nur Platz 2 in deinem Leben haben darf. IMMER! Sobald ich sie auf ein Podest stelle, sobald ich anfange, alles für "uns" zu opfern, werde ich uninteressant...

Ich filtere immer mehr nach den PU-Kriterien und siehe da: Es funktioniert!

I feel you.

Seitdem ich PU anwende, läuft es. Erschreckend einfach, erschreckend gut.

Es ist mir in Fleisch und Blut übergegangen. Die Crux an der Sache ist, dass man nicht mehr wirklich "man selbst" ist.

Ich bin die deutlich abgezocktere Version von mir.

Man verbietet es sich schon fast, needy zu werden. Jemanden besonders gern zu haben... weil er eben dann automatisch

auf einem Podest steht. Liegt in der Natur der Sache.

 

Wie man jemanden lieben kann, eine LTR führen kann, ohne emotional abhängig und tieftraurig zu sein, wenn derjenige aus dem eigenen

Leben verschwindet- das habe ich noch nicht herausgefunden...

 

Du musst deine alte LTR loslassen. Du haderst noch, beschäftigst dich mit ihr, weißt sogar, dass sie Kinder hat. Da ist

einfach noch viel Unverarbeitetes in dir und daher ist es gut, dass du das mit eine Therapeuten aufarbeitest.

 

bearbeitet von Female_M

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vor 19 Stunden, Female_M schrieb:

I feel you.

Mädchenkram, aber thx 😜

vor 19 Stunden, Female_M schrieb:

Seitdem ich PU anwende, läuft es. Erschreckend einfach, erschreckend gut. 

Es ist mir in Fleisch und Blut übergegangen

Das freut mich zu hören! Glaube ich... Na jedenfalls funktioniert es ja. Wäre interessant zu wissen, wie du da die Routine reinbekommen hast ;-)

Aber du wendest das schon bei Frauen an - oder funktioniert das auch umgekehrt? Würde mich jetzt stark wundern, es sei denn du nutzt das Hintergrundwissen für deine Zwecke :-D

vor 19 Stunden, Female_M schrieb:

Die Crux an der Sache ist, dass man nicht mehr wirklich "man selbst" ist.

Ich bin die deutlich abgezocktere Version von mir.

Das hört sich schon ein Stück weit "entmenscht" an, kann das sein? Aber wrsl sind das nur die "sozialisierten und kulutralisierten, uns aufgezwungenen Wertekonstrukte, die da ihr schändliches Unwesen in deinem Unterbewusstsein treieben" 😜

vor 19 Stunden, Female_M schrieb:

Man verbietet es sich schon fast, needy zu werden. Jemanden besonders gern zu haben... weil er eben dann automatisch

auf einem Podest steht. Liegt in der Natur der Sache.

Leider werden hier nirgendswo die Vorteile einer LTR aufgezählt... Die gibt es ja unabstreibtar. Und mein Gott - was bringt mir die Vögelei, wenn ich einen größeren Dopaminrausch in einer LTR habe? Just say'n...

vor 19 Stunden, Female_M schrieb:

Wie man jemanden lieben kann, eine LTR führen kann, ohne emotional abhängig und tieftraurig zu sein, wenn derjenige aus dem eigenen

Leben verschwindet- das habe ich noch nicht herausgefunden...

Da wirst du auch nichts finden. Man wird nunmal vom Partner emotional und physisch abhängig. Solange, wie der Parnter positive Gefühle in einem hervorruft, solange macht die LTR auch Sinn. Das kann bis ins Grab gehen oder auch nur ein paar Jahre. Man sollte aber nicht vergessen, dass mit jedem Erlebnis die Verbundenheit immer stärker anwächst. Im Übrigen finde ich die Evolutionstheorie nur bedingt zutreffend. Als ob ein Kind nach 5 Jahren alleine im Leben stehen könnte, ohne Vater. Alleine schon für die psychische Entwicklung kann das nicht gesund sein. Und wirklich erwachsen ist man heute erst mit ~30 würde ich sagen. Das hat aber eher gesellschaftliche Hintergründe als biologische. Grundsätzliche stimmt aber, dass die Frau selektiert und testet und der Mann generell öfter könnte, wenn er denn könnte...

vor 20 Stunden, Female_M schrieb:

Du musst deine alte LTR loslassen. Du haderst noch, beschäftigst dich mit ihr, weißt sogar, dass sie Kinder hat. Da ist

einfach noch viel Unverarbeitetes in dir und daher ist es gut, dass du das mit eine Therapeuten aufarbeitest.

Naja, viele Demütigungen, die mir eine heiden Angst vor einem zweiten Verdun / Stalingrad / Waterloo / ... machen. In der Hinsicht muss ich LdS komplett Recht geben: Komplette Betaisierung mit allen beschriebenen Konsequenzen. Also soooo falsch kann es nicht sein, was er schreibt.

Das Problem bei mir im Speziellen ist, dass ich eine Frau suche, die bei mir die richtigen Knöpfchen drückt. Die mir also meinen Dopamin-Rush beschert. So eine zu finden ist echt tricky, und dann muss ja auch noch das Lebenskonzept in etwa deckungsgleich sein. Man kann natürlich auch 200lays haben, aber eine innere Ruhe wird damit bei mir nie einkehren. Und was auch NIE wirklich offen ausgesprochen wird:

Es kostet Energie, es kostet Zeit, es kostet Nerven. Ich habe einen stressigen & verantwortungsvollen Job mit 40-50 h/w. Nebenbei möchte ich noch 3x / w ins Gym. Dann gilt es einen (glücklicherweise immer größer werdenden) Social Circle zu pflegen, ganz zu schweigen von all den kleinen Pflichten wie Hausarbeit, Einkaufen, sich um Versicherungen, Altersvorsorge usw. zu kümmern. Tja, und dann gibt es da noch die Familie. In Anbetracht der Tatsache, dass ich nur 24h/d habe und meine 7h Schlaf benötige, bleibt da nicht viel für den Rest.

PickUp ist wirklich eine - wenn richtig umgesetzt - ehrenswerte Lebensphilosophie; sie wird aber bei den meisten durch das alltägliche Leben scheitern oder gar total abflachen. Trotzdem bin ich für Bücher wie LdS (oder sein neues Werk) echt happy, weil es mir einfach mal das Hirn durchbläst und mir gewisse & naive Glaubenssätze ausmerzt.

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vor 14 Stunden, Bondig schrieb:

 

Wäre interessant zu wissen, wie du da die Routine reinbekommen hast ;-)

Durch viele Dates, Übung macht den Meister 😉

Aber du wendest das schon bei Frauen an - oder funktioniert das auch umgekehrt? Würde mich jetzt stark wundern

Doch, einige Techniken funktionieren auch bei Männern sehr gut. Wobei ich die nicht strategisch einsetze und keinen Gameplan oder sowas habe. Als Frau "reicht" es wirklich schon, nicht zu kletten, hübsch auszusehen und nicht dauernd zu nerven. Aber ich erkenne durch das Forum schon einige Muster und kann da entsprechend reagieren (kein Drama, viel Freiraum lassen etc.).

Das hört sich schon ein Stück weit "entmenscht" an, kann das sein?

Einige Männer waren völlig austauschbar und mir egal. Das hat mich selbst erschreckt, daher ruder ich da nun in die andere Richtung.

Leider werden hier nirgendswo die Vorteile einer LTR aufgezählt... Die gibt es ja unabstreibtar. Und mein Gott - was bringt mir die Vögelei, wenn ich einen größeren Dopaminrausch in einer LTR habe?

Das stimmt absolut. Es ist auch ein hoher zeitlicher Aufwand, sich immer wieder neue Frauen "beschaffen" zu müssen durch Online oder Club Game. Das kostet Zeit und Nerven, man schlägt sich die Nacht um die Ohren und ist am Montag im Job total müde. In einer LTR fährt man in einem ruhigeren Fahrwasser, auch nicht immer das Schlechteste.

Naja, viele Demütigungen, die mir eine heiden Angst vor einem zweiten Verdun / Stalingrad / Waterloo / ... machen. In der Hinsicht muss ich LdS komplett Recht geben: Komplette Betaisierung mit allen beschriebenen Konsequenzen. Also soooo falsch kann es nicht sein, was er schreibt.

Ist es auch nicht, ich fand es auch interessant und lehrreich. Zwar ist es grob vereinfacht, aber die generellen Muster versteht man durch das Buch schon besser und kann in einer LTR entsprechend gegensteuern.

Das Problem bei mir im Speziellen ist, dass ich eine Frau suche, die bei mir die richtigen Knöpfchen drückt. Die mir also meinen Dopamin-Rush beschert.

Das sind allerdings meistens die toxischen Mädels... siehe deine Ex... überprüf da mal dein Beuteschema und vor allem solltest du deine Trigger kennen. Wieland Stolzenburg empfiehlt dazu, einen Brief an die Eltern zu verfassen mit sämtlichen Vorwürfen, was so in der Kindheit schief lief aus deiner Sicht... dann siehst du ziemlich klar (Beispiel: "Du hast mich oft alleine gelassen"- Verlustängste).

So wie du schreibst, ist eine ruhigere Dame ohne Großbaustellen die bessere Wahl für dich. Klar betaisiert ihr euch beide dann gegenseitig, natürlich ist die Beziehung dann ruhiger... aber macht dich vlt. auf längere Zeit glücklicher.

So eine zu finden ist echt tricky, und dann muss ja auch noch das Lebenskonzept in etwa deckungsgleich sein.

Einen wirklich passenden Lebenspartner zu finden, ist immer "tricky". Nadel im Heuhaufen. Die meisten mir bekannten LTRs basieren aus wahnsinnig vielen Kompromissen und der Angst vor dem Alleinsein.

Und was auch NIE wirklich offen ausgesprochen wird:

Es kostet Energie, es kostet Zeit, es kostet Nerven. Ich habe einen stressigen & verantwortungsvollen Job mit 40-50 h/w. Nebenbei möchte ich noch 3x / w ins Gym. Dann gilt es einen (glücklicherweise immer größer werdenden) Social Circle zu pflegen, ganz zu schweigen von all den kleinen Pflichten wie Hausarbeit, Einkaufen, sich um Versicherungen, Altersvorsorge usw. zu kümmern. Tja, und dann gibt es da noch die Familie. In Anbetracht der Tatsache, dass ich nur 24h/d habe und meine 7h Schlaf benötige, bleibt da nicht viel für den Rest.

Absolut, sehe ich auch so. Ich hatte diese Woche drei Dates. Das kgeht nur, weil ich gerade keinen Sport machen darf aus gesundheitlichen Gründen. Sehr stressig, Frau soll ja auch gut aussehen, gute Laune verbreiten und manchmal hat man einfach nicht den Kopf für stundenlange Gespräche. Nach acht Stunden Arbeit ist es häufig anstrengend, sich noch auf ein Gegenüber einzustellen und auf ihn einzugehen. Aber von nix kommt nix...

 

bearbeitet von Female_M

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vor 2 Stunden, Doc Dingo schrieb:

Dankbarkeit.

Seit dem ich den Fokus öfter darauf lege was ich alles habe in meinem Leben und dafür innerlich Dankbar bin bin ich automatisch zufriedener mit mir und meinem Leben.

Wie hast du das  hinbekommen tatsächlich dankbar und stolz auf die Dinge zu sein die du erreicht hast und so wie dein Leben verlaufen ist? Kannst du das besser beschreiben wie du dich in (vermeintlich) schlechten Momenten auf das gute fokusierst und dann auch dankbar bist? Klingt eigentlich so simple aber da hapert es z.B. bei mit. Ich bin mir bewusst was ich erreicht habe und auch stolz aber diese tiefe Dankbarkeit ist da nicht so ausgeprägt.

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 :drinks: 😉

 

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vor allem die gesundheit ist so eine sache.

man macht sich jeden tag kopf um die dinge wie arbeit, kollegen, finanzamt, freundin usw. usf. und wenn man eines tages ernsthaft krank wird, wirken all die alltagsprobleme aufeinmal so farblos. haben keine bedeutung mehr.

deshalb, seid jeden tag bewusst dafür dankbar, dass ihr gesund seid.

 

bearbeitet von Metronom
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vor 15 Stunden, Metronom schrieb:

deshalb, seid jeden tag bewusst dafür dankbar, dass ihr gesund seid.

 

Absolut.

Als ich neulich ein paar Tage im Krankenhaus war, ist mir das erstmal bewusst geworden.

Unten im Innenhof oder im Aufzug wurde man häufig angesprochen... "Was haben Sie denn?", vor allem,

wenn man blutet und verbunden ist.

Ein älterer Herr sprach mich auch drauf an.

Ich: "Ich hab xy."

Er schaut betreten auf den Boden... und sagt... "Immerhin kommen Sie hier wieder lebend raus.

Ich nicht."

Es stellte sich heraus, dass er Blasenkrebs im Endstadium hat und in wenigen Tagen sterben wird.

Seine Frau hat er bereits letztes Jahr an Brustkrebs verloren. Er ist gerade mal 60, sah aber bedeutend älter aus.

In solchen Momenten wird dir einiges klar.

bearbeitet von Female_M
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Am 25.10.2019 um 15:56 , Metronom schrieb:

vor allem die gesundheit ist so eine sache.

man macht sich jeden tag kopf um die dinge wie arbeit, kollegen, finanzamt, freundin usw. usf. und wenn man eines tages ernsthaft krank wird, wirken all die alltagsprobleme aufeinmal so farblos. haben keine bedeutung mehr.

deshalb, seid jeden tag bewusst dafür dankbar, dass ihr gesund seid

Stimmt schon - denke ich mir auch jeden Tag. Nur sollte man "negative Gedanken" auch als Krankheit betrachten ;-) Und ich denke jeder hier im Forum kann sich an richtig großartige Tage in seinem Leben zurückerinnern, die sich auch mächtig positiv und v.a. auch nachhaltig auf den eigenen Selbstwert ausgewirkt haben.

Am 26.10.2019 um 07:15 , Female_M schrieb:

Ein älterer Herr sprach mich auch drauf an.

Ich: "Ich hab xy."

Er schaut betreten auf den Boden... und sagt... "Immerhin kommen Sie hier wieder lebend raus.

Ich nicht."

Es stellte sich heraus, dass er Blasenkrebs im Endstadium hat und in wenigen Tagen sterben wird.

Seine Frau hat er bereits letztes Jahr an Brustkrebs verloren. Er ist gerade mal 60, sah aber bedeutend älter aus.

In solchen Momenten wird dir einiges klar.

Das ist hart, kann dem aber nur zustimmen! War vor zwei Jahren auch in einem Krankenhaus (Bauchnabelbruch) und habe ähnliche Erfahrungen gemacht.

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts - schrieb der gute Artur...

Am 25.10.2019 um 12:50 , Doc Dingo schrieb:

Ich nehme mir mittlerweile einfach bewusst Zeit um das alles was ich habe mir bewusst zu machen, bewusst zu genießen, es mir bewusst vor Augen führen. Man kann sich über die kleinsten Dinge freuen. Hab ich mir von nem HB abgeguckt welche ich nur einmal in meinem Leben traf, aber es reichte um mich tief zu beeindrucken. Seitdem versuche ich tatsächlich mich über alles mögliche bewusst zu freuen, bewusst wahrnehmen. Klappt natürlich mal mehr mal weniger gut. Z.b. Die Tasse Tee aufm Balkon, oder das gute Wetter, oder, oder, oder. Macht einfach mehr Lebensfreude. Ich arbeite täglich dran zufrieden mit mir und meinem Leben zu sein. Für mich ist Zufriedenheit die kleine Schwester des Glücks. Das heißt natürlich nicht dass ich keine Pläne und Ziele mehr verfolge, aber ich freue mich auch über das bisher erreichte weil ich es bewusst wahrnehme.

Ich habe irgendwann ein Zitat von Dostojewski gelesen: Alles ist gut. Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist. Nur deshalb. Das ist alles, alles! Wer das erkennt, der wird gleich glücklich sein, sofort, im selben Augenblick.

Stimmt schon, ist aber auch ein bisschen zu einfach:

https://www.focus.de/wissen/mensch/sprache/englisch-sprachkurs/tid-7184/psychologie_aid_130860.html

Wenn man, wie ich, der zwanghafte Typ ist, ist das mit der Zufriedenheit relativ zügig Pustekuchen. Da kann man sich noch so sehr daran erinnern, im Moment zu leben - in mir steckt die Triebhaftigkeit und der Zwang, die Themen und Ziele, die mich interessieren, sehr intesiv zu betreiben und zu erleben. Die Aussage: "Entwicklungschancen: Leichtigkeit, Lust und Lebensfreude." trifft den Nagel auf den Kopf.

 

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Gast

Ich gehe mal so weit und sage, der Mann kann "nur" Zufriedenheit erreichen.

Für glückliche Momente, ich persönlich glaube jetzt nicht an einen Zustand dauerhaften Glückes, braucht es eine Frau, die dem Mann wohlgesonnen ist.

Und da wir von Momenten reden, kann es jede x-beliebige Frau sein.

Liebe oder echte Gefühle ist dann noch mal ein anderes Thema.

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vor 6 Stunden, nonalpha schrieb:

ich persönlich glaube jetzt nicht an einen Zustand dauerhaften Glückes,

Wird es auch nicht geben, egal wie sehr der Mensch danach strebt. 

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Am 27.10.2019 um 10:54 , Bondig schrieb:

in mir steckt die Triebhaftigkeit und der Zwang

Ich denke, dass genau hier der Hund begraben liegt.

Denn wenn ich deine Beiträge so lese, so scheinst du - zumindest nach objektiven Massstäben - ja ein sehr ansprechendes Leben zu führen. Grosser SC, wirkst reflektiert, kommst alleine klar, hast Frauen am Start, Sport ist kein Fremdwort, ziemlich guter Job, scheinst etwas auf dem Kasten zu haben etc. Und dennoch bist du nicht zufrieden. Und wie du schreibst: das EINE fehlt noch, und dann klappt's vielleicht auch mit der Zufriedenheit. Spoiler: wird es nicht. Wie soll man zufrieden werden, wenn man von der Triebhaftigkeit und vom Zwang fremdgesteuert wird?

Das Problem ist mE also nicht, was du alles schon hast oder was du alles noch nicht hast. Das Problem scheint vielmehr zu sein, dass da irgendetwas in dir drin ist, dass diese ständige Unruhe und dieses Gefühl, nicht zu genügen, nährt. Du wirst von irgendetwas getrieben, wie ein Rudel Schlittenhunde - um diese Metapher auch mal in einem anderen Kontext zu verwenden.

Ich denke, anstatt dir um Alpha/Beta, deine schwanzlutschende Ex oder deinen Familienwunsch Gedanken zu machen, solltest du genau hier den Hebel ansetzen. Anonsten ist es möglich, dass du da nie raus kommst. Du bist dann vielleicht irgendwann mal 50, bist ein riesen Alpha, der sein Abendessen im Wald selber erlegt, hast eine HB9 am Start die nie furzt und zudem noch drei hochintelligente Kinder, die gerade mit 13 ihren Master in Yale machen, aber tragischerweise wird dir dann wahrscheinlich immer noch dieses verdammte EINE fehlen.

Was du tun könntest, ist einfach Mal Pause zu drücken. Keine neuen Projekte, keine neuen Frauen, einfach mal easy. Alles ein bisschen zurück fahren. Vielleicht auch nur 1x Gym pro Woche statt 3x. Und dich dann um dich selber kümmern. Damit meine ich nicht, dass du ein schönes Bad nehmen oder dir dein Lieblingseis gönnen sollst. Sondern, dass du mit deiner Vergangenheit aufräumst, denn es ist gut möglich, dass da noch der eine oder andere Hund begraben liegt. Und solange du diese nicht ausgräbst, wirst du dir vielleicht nie genügen, und entsperchend in diesem fremdbestimmten Muster gefangen bleiben. Das geht aber wahrscheinlich nicht in einer Woche oder 2 Monaten, das dauert wahrscheinlich länger.

 

Abschliessend noch zwei weitere Sachen, die mir aufgefallen sind:
 

  • Vielleicht würde es dir helfen, mit ein paar Illusionen in deinem Weltbild aufzuräumen. Deine LTR ist ja schon mal den Bach ab. Zwar lange her, aber wie es scheint, bewertest du dies noch als negativ. Aber genau diese Ent-Täuschung (=eine Täuschung wurde durchschaut) ermöglicht es dir, weg von diesem "uns-Denken" und hin zum "ich+du" zu kommen. Es gibt in einer Beziehung kein "uns". Es gibt niemand, der dich "vollkommen" macht und mit dir eins wird. Somit wird im Umkehrschluss auch niemand aus dir herausgerissen, wenn plötzlich das Game deines Kumpels bei deiner Freundin anfängt zu fruchten.
Am 21.10.2019 um 15:46 , Bondig schrieb:

Während ich also alles Herzblut in mein Studium gesteckt habe (um UNS später mal eine Zukunft zu sichern)

 

  • Ich würde ein bisschen wegkommen von diesem Alpha/Beta-Zeugs. Was ist so schlimm, ein Nice Guy zu sein, wenn du eines Tages mit einem Nice Girl in einer Beziehung bist? Anstatt Shittests und DHV einfach friedlich zusammensein, ohne grosse Erwartungen aneinander?
    Ausserdem: du wurdest von niemandem betaisiert. Denn du scheinst mir kein Opfer zu sein. Oder doch?
Am 21.10.2019 um 15:46 , Bondig schrieb:

Ich wurde betaisiert

 

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