Mit 40 soziales Umfeld aufbauen (Social Circle) - Wie habt ihr es gemacht?

20 Beiträge in diesem Thema

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Manche Leute meiden ja den Kontakt zu anderen und fühlen sich als "Eigenbrödler" zufrieden. Ich gehöre allerdings zu der Gruppe Menschen, denen der Austausch mit anderen gut tut, was ich aber (leider) erst jenseits der 30 entdeckt habe. Daher versuche ich seit einigen Jahren Bekannte und Freunde zu gewinnen, was mir aber nicht recht gelingt. Insofern stehe ich bis auf eine Handvoll lose Bekanntschaften bei Null.
Ich bin in der Sache ziemlich ratlos und deshalb neugierig, wie bei euch Bekanntschaften und Freundschaften im mittleren Alter zustande gekommen sind - jenseits von Beruf und Freunde-über-Freunde.


--- Noch ein paar weitere Gedanken dazu, wer weiterlesen möchte ---
Als Gemeinsamkeit zwischen dem Thema und Pickup sehe ich, dass man im Laufe eines Aufeinandertreffens vom Small-Talk den Bogen schlagen muss zu einem dauerhaften Kontakt. Das wiederum bedingt insbesondere bei Männerkontakten zumeinst einen gemeinsamen Zweck: Wenn man beim Minigolfspielen ins Gespräch kommt, liegt es nahe, dass man sich eben zum gemeinsamen Minigoldspielen verabredet (und nicht zum Spazierengehen) und damit eine Bekanntschaft aufbaut, aus der eine Freundschaft entstehen kann. Bei Gruppentreffen, die per se wiederkehrend sind (Sportkurse, Vereinsabende), sehe ich die Schwierigkeit darin, aus einem Gruppenkontakt den Schritt zu einem persönlichen Kontakt herzustellen.
Insgesamt ist der Aufbau eines "Social Circles" nach Schule und Ausbildung deutlich schwieriger als davor, weil die Leute schon ihre Bekanntschaften haben oder schlichtweg mit Beruf und Familie be- oder gar ausgelastet sind. Der Themenkomplex fehlende Freundschaften und Einsamkeit unter Männern mittleren Alters scheint auch gesellschaftlich weitgehend tabuisiert zu sein - es ist sozusagen nochmal die Steigerung des Tabus Einsamkeit. Die wenigen Artikel und Ratgeber, die es dazu gibt, bauen bei näherer Betrachtung zumeist auf falschen Gegebenheiten auf, etwa dass man bereits mit Ehefrau und Kindern lebt, oder entpuppen sich als verkapptes Stricken von Geschäftsbeziehungen (siehe Dale Carnegies vermeintlichen Klassiker "Wie man Freunde gewinnt"), was doch oftmals auf ein Quid-pro-Quo hinausläuft und somit eine gesunde Freundschaft ja gerade nicht ausmacht.
Soweit meine Ausführungen an dieser Stelle. Am liebsten wären mir wie gesagt eure konkreten praktischen, hilfreichen Erfahrungen in dieser Sache.

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vor 8 Stunden, Aroso schrieb:

Bei Gruppentreffen, die per se wiederkehrend sind (Sportkurse, Vereinsabende), sehe ich die Schwierigkeit darin, aus einem Gruppenkontakt den Schritt zu einem persönlichen Kontakt herzustellen.

Warum? Du findest Dude XY ganz dufte und kannst dir vorstellen mit ihm ein Bier trinken zu gehen...dann schlägst du ihm das halt mal vor. Wo ist das Problem?

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Der Verein ist egal. Ob Sänger, Schützen, Feuerwehr. Man sitzt nach der "Tätigkeit" noch zusammen. Da erfolgt die Herstellung des persl. Kontakts quasi automatisch. Nicht mit jeder/m. So 1 - 3 persönliche Kontakte sollten in einem Verein schon möglich sein. 

bearbeitet von Niemann-N
Rechtschreibung
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Über gemeinsame Interessen lernt man gut Leute kennen. Was sind deine Interessen? Wo kannst du dich anschließen? Joggen, Wandern, Improtheatergruppe, Ukulele spielen, Filmgruppe, Festivals besuchen, den Bach renaturieren, den Müll am Spreeufer wegräumen, die Straße schöner gestalten. Wenn man sich engagiert, wird man früher oder später zur Geburtstagsparty eingeladen und kommt den Leuten näher.

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Wenn du dich in einer größeren Stadt aufhältst (am besten Berlin, Wien etc.) lohnt sich wahrscheinlich der Download der Meetup App. Ist kostenlos. 

Hab mir rein durch diese App einen kleineren Freundeskreis in einer größeren Stadt erarbeitet in der ich mich eigentlich eher nur sporadisch aufhalte. 

Die Leute auf den meetup Events sind naturgemäß sehr interessiert neue Leute kennenzulernen. Mit ein wenig Glück kommen auch hübsche Mädels. 

In Vereinen hast du oft das Problem dass dort Leute rumhängen die nur ihre Zeit totschlagen wollen und nicht viel Antrieb haben. 

Es sei denn es handelt sich um etwas wie MMA oder Rock climbing etc. Bei diesen Sachen musst du allerdings länger dabei sein um voll akzeptiert zu werden da die Gruppen sich teilweise schon über Jahre untereinander kennen. 

 

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Gast

Ich bin vor einigen Jahren in eine Facebook-Gruppe mit über 8000 Menschen eingetreten, die sich auf Treffen für Neuankömmlinge in meiner Stadt spezialisiert hatte. Damals war es in D noch schick, offen für Fremde zu sein. Wir hatten irrsinnig viel Spass, Ich war einige Zeit lang Moderator und "Event-Manager". Fühlte mich eher wie 34 als wie 44. Und ein paar Leute, da war ich mir sicher, würden Freunde für lange Zeit bleiben. Tolle Zeit.

Dann bildeten sich allerdings wie immer Paare, die Kinder bekamen und Häuser bauten. Und dann kam die Flüchtlingskrise. Dann Metoo. Und dann Corona. Die Gruppe ist inzwischen völlig blutleer, und es treffen sich nur noch immer dieselben Nerds. Einen Social Circle habe ich kaum noch.

Vielleicht wird das irgendwann alles wieder besser, dann kann ich Euch solche Gruppen auch empfehlen.

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Am 21.6.2022 um 08:03 , Niemann-N schrieb:

Der Verein ist egal. Ob Sänger, Schützen, Feuerwehr. Man sitzt nach der "Tätigkeit" noch zusammen. Da erfolgt die Herstellung des persl. Kontakts quasi automatisch. Nicht mit jeder/m. So 1 - 3 persönliche Kontakte sollten in einem Verein schon möglich sein. 

Ich war bei der Feuerwehr länger her und bin aktuell im Schützenverein. Mit diesen Neandertalern will man bestimmt nicht auch noch privat zu tun haben. Es ist immer dasgleiche, ein Sammelbecken von sehr sehr einfachen und wenig gebildeten Menschen. Akademiker findet man selten. Klingt arrogant ich weiß, bin auch nicht dahin um Freunde zu treffen sondern zum schiessen.

Über den Job bieten sich gute Möglichkeiten und VHS-Kursen. Kennt man einen kommen Leute dazu, wie in einem Schneeballsystem. Natürlich im positiven Sinne.

bearbeitet von Dmrdarwin
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vor 28 Minuten, Dmrdarwin schrieb:

Es ist immer dasgleiche, ein Sammelbecken von sehr sehr einfachen und wenig gebildeten Menschen

Haha. War mal mit 13 ein paar Wochen im Schützenverein. Der Trainer hat mich gefragt, was meine schlechteste Note im Zeugnis ist. Dann habe ich gesagt, die Schlechteste ist eine 4 in Mathe. Dann meinte er „Oh das ist aber nicht gut, warum gehst dann nicht auf die Realschule?“ Das Schlimme ist, das wird er ja dann bei seinen Kindern genauso handhaben und verbaut einfach die ganze Zukunft.

  • IM ERNST? 1

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Jaaa, war beispielhaft gemeint. Wem die genannten Vereine zu doof sind, kann sich im Lions Club bewerben oder im Edel-Golfclub Plastikbälle rumschubsen.

Nur zu schön, das die Prollis von der FF da zur High-Society fahren um ihnen 3 cm Wasser aus dem Keller zu pumpen. Da san's dann wieder gut genug. 

  • IM ERNST? 1

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Es kann auch sinnvoll sein, bestimmte Newsletter im Auge zu behalten. Hier in Berlin haben wir WoLoHo (Work-Love-Home). Gibt es in einigen anderen Städten ebenfalls. Neulich hat jemand inseriert, dass er eine Übungsgruppe für Standup-Comedy gründen will. Ich bin hin und habe coole Leute getroffen.

Aussererdem ist auch Reddit interessant. Die Berliner Gruppe "Berlin Social Club" hat 32.5 k Mitglieder. Allerdings alles auf Englisch.

 

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Am 20.6.2022 um 22:52 , Aroso schrieb:

wie bei euch Bekanntschaften und Freundschaften im mittleren Alter zustande gekommen sind - jenseits von Beruf und Freunde-über-Freunde.

 

Warum? Das sind die besten Ressourcen. Du hast eine gemeinsame Basis und das erste Gesprächsthema. Du bist nicht der fremde Freak von der Straße. Beide Felder sind völlig unterschätzt beim Kenenlernen von Menschen, insbesondere Frauen. 

 

Am 20.6.2022 um 22:52 , Aroso schrieb:

Das wiederum bedingt insbesondere bei Männerkontakten zumeinst einen gemeinsamen Zweck: Wenn man beim Minigolfspielen ins Gespräch kommt, liegt es nahe, dass man sich eben zum gemeinsamen Minigoldspielen verabredet (und nicht zum Spazierengehen) und damit eine Bekanntschaft aufbaut, aus der eine Freundschaft entstehen kann.

Eine Excuse nach der anderen. Als läse ich einen Beitrag übers Kennenlernen von Frauen. Auch (Männer-)Freunde bekommst Du, indem Du authentisch bist und Dich wirklich für Deinen Gegenüber interessierst. Wenn Du beides nicht kannst, wirst Du scheitern, ob beim Minigolf, beim Zigarren-Tasting oder beim Frauen anquatschen. Lass doch mal diese statische festgefahrene Denke weg. Menschen öffnet man sich, indem man was privates von sich preisgibt.Sich verletztlich macht. Dann macht der andere das auch. Es entsteht Vertrauen. Lies Dich mal zum Thema Rapport ein.

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Danke für eure Antworten soweit, ich wollte ungern von mir erzählen, um hier nicht die Stimmung runterzuziehen. Einige Erfahrungen der letzten Jahre:

Vereine: Die Vereinskultur ist ja leider im Niedergang zu sein, aber ich hatte mal einen gefunden, der noch existierte und die Sache interessierte mich auch. Die Leute dort waren allerdings allein an der Vereinsarbeit interessiert und nicht an einem weitergehenden persönlichen Austausch. Aber kann sicherlich schon funktionieren, wenn unter den Mitgliedern jemand passendes - am besten noch im ähnlichen Alter - dabei ist oder es obendrein noch ein schönes Gruppengefühl gibt.

Facebook: War früher besser, mittlerweile finde ich die Seitenstruktur sehr unübersichtlich, allein schon um Gruppen in meiner Nähe zu finden. Am besten wohl einfach zu den Events hingehen und die Erwartungen niedrig halten. (Eine Veranstaltung zu vegetarischem Essen entpuppte sich da schnell als Psychotreff für Essgestörte.) Und ja, internetbasierte Gruppentreffen ziehen leider bevorzugt introvertierte Nerds an, mit denen ich gar nichts anfangen kann.

Meetup: Viele als soziales Event getarnte Webe- (, Verarsche-) und Verkaufsveranstaltungen. Aber wede ich im Auge behalten, muss man schauen, ob man da eine Art Benachrichtigungsfilter einstellen kann um rechtzeitig Bescheid zu wissen.

VHS-Kurse: Seltsamerweise wurde da nach Veranstaltungsende immer schlagartig die Flucht ergriffen. Hatte da mal mit einem die Nummer ausgetauscht, er hat aber danach nie geantwortet.

Einen Kontaktausbau via Schneeballsystem fände ich toll, habe ich aber noch nie gehabt.

Interessant, dass niemand das Nachtleben genannt hat. Habe darüber ein paar oberflächliche Kontakte gehabt, waren leider von der Sorte unzuverlässig und/oder drogenabhängig.

Das wären so einige meiner Erfahrungen, ist wie gesagt weitgehend ernüchternd verlaufen. Man muss sich wohl immer wieder aufraffen, neuen Mut schöpfen und am besten die Erwartungen sehr niedrig halten. Wenn ihr weitere persönliche Erfahrungen empfehlen könnt, gerne her damit.

 

bearbeitet von Aroso

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Hast Du einen Bekannten mit einem "interessanten" Privatleben, der viele Leute kennt? Wenn ja und der erzählt von irgendeiner Veranstaltung, einfach mal fragen ob man mit darf. In so einer Konstellation lernt man auch unkompliziert Leute kennen.

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Am 21.6.2022 um 08:03 , Niemann-N schrieb:

Der Verein ist egal. Ob Sänger, Schützen, Feuerwehr.

Swinger! 😎

Am 21.6.2022 um 08:03 , Niemann-N schrieb:

Man sitzt nach der "Tätigkeit" noch zusammen.

Beim Swinger VOR der "Tätigkeit" an der Bar mit der Dame der Wahl 🤣

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Am 24.6.2022 um 13:58 , Mackiavelli01 schrieb:

Hast Du einen Bekannten mit einem "interessanten" Privatleben, der viele Leute kennt? Wenn ja und der erzählt von irgendeiner Veranstaltung, einfach mal fragen ob man mit darf. In so einer Konstellation lernt man auch unkompliziert Leute kennen.

Das ist wohl ein Königsweg um voranzukommen, da wäre ich mir nicht zu schade um mich bei jemandem dranzuhängen. Leider ist unter meinen wenigen Bekannten keiner mit derartigem Privatleben dabei. Manche arbeiten viel und hängen dann vorm Fernseher ab, müssen sich um ihre Kinder kümmern. Andere gehen auf Veranstaltungen, die eher dem Drogenkonsum dienen, womit ich echt nichts zu tun haben möchte.

Über die Arbeit ist es auch aussichtslos, da ich zwar meine Arbeit mag, es aber bei den Kollegen gelebte Praxis ist, untereinander nur beruflich Kontakt zu haben.

Da ich seit Jahren ohnehin auf mich allein gestellt bin, fällt es mir immerhin nicht mehr schwer, alleine Dinge zu unternehmen; aus der Not heraus ist das ehrlich gesagt völlig normal geworden. In Clubs begebe ich mich da in eine freundliche Gelassenheit und musste letztens schmunzeln, wie die anderen mit ihrer aggressiven Grundstimmung ihre Unsicherheit überspielen. (Wenn ich überlege, wie oft ich schon aus dem Nichts beschimpft oder (körperlich) angegriffen wurde, gehen Kerle im Nachtleben bei Kerlen offenbar von homosexuellen Anmachen oder Gewaltaufforderungen aus.)

Vielleicht hat ja jemand auch noch eine Idee, wo man abends und nachts entspannte Menschen treffen kann. Mit 40 bin ich meist mit der älteste in Clubs, ab Ü50 wüsste ich dann wieder viele Locations, aber was gibt es zwischen 35 und 45? Sonst auch gerne Tipps für Tagsüber.

 

 

bearbeitet von Aroso

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vor 2 Stunden, Aroso schrieb:

 Vielleicht hat ja jemand auch noch eine Idee, wo man abends und nachts entspannte Menschen treffen kann. Mit 40 bin ich meist mit der älteste in Clubs, ab Ü50 wüsste ich dann wieder viele Locations, aber was gibt es zwischen 35 und 45? Sonst auch gerne Tipps für Tagsüber.

 

 

Gibt's in deiner Stadt Cafés, Bars, Weinbars? Ja? Dann lass dich dort regelmäßig blicken, nimm dir ne Zeitung/Buch mit, oder trink einfach so etwas, da lernt man doch innerhalb kürzester Zeit Menschen kennen, die man bald zufällig auf der Straße trifft, sich unterhält, mal Nummern tauscht, wenn sich gemeinsame Interessen zeigen,...

Oder Konzerte, Festivals - freund dich mit Kellnern, Bühnenarbeitern, Veranstaltern an, über sie kommst du mit noch mehr Menschen in Kontakt.

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Ich bin tatsächlich bereits regelmäßig mit einem Buch in einem Cafe gewesen und finde das auch entspannend, wobei auf Dauer auch langweilig. Wie man dann innerhalb kürzesteter Zeit Menschen kennenlernen soll, erschließt sich mich nicht recht. Klar, die Kellnerinnen sind ganz nett zu einem, ist ja ihr Job. Ansonsten saßen die Leute dort für sich, man bekommt ja schon ein Gespür dafür, ob jemand an einem Gespräch interessiert ist. Aber ja, könnte im Prinzip funktionieren, wenn man ganz viel Glück hat. Diese Leute dann zufällig nochmal zu treffen, ist in größeren Städten allerdings ziemlich ausgeschlossen. Wohl eher, die Menschen in der gleichen Location erneut anzutreffen und darüber eine Vertrautheit zu schaffen. Danke dir jedenfalls für den Rat!

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Am 29.6.2022 um 00:44 , Aroso schrieb:

Buch

Ich und ein Kumpel (beide Ü 50) haben hier in Berlin über Meetup zu einer "Schreibgruppe für erotische Texte" eingeladen. Raum gemietet, Termin gemacht. Da kamen Frauen ab 30 Jahre. Eine hat gleich einen Text von ihrem "ersten Mal" gelesen.

Das mal als Anregung, was man alles proaktiv machen kann. Wir hatten drei Treffen, dann schlief die Gruppe ein, weil wir zu unsicher in der Leitung und im Gestalten des Programms waren. Aber wenn man sich stärker reinkniet, läuft da was.

Vor etlichen Jahren hatte ich auch mal zu einem "Künstlertreff" im WG-Garten eingeladen. Da kam dann eine Frau, die peinlicherweise von zwei bedürftigen WG-Genossen nervig angebaggert wurde. Aber sie kam. Auch das ist ausbaufähig. Kunst ist doch leicht. Bisschen Zeug vom Müll, schon hast du eine "Installation". Oder Autoreifen einfärben und über die Leinwand fahren. Titel "The Road". Schon ist man fast ein Banksy. Sei einzig, nicht artig. Sei der Leiter, der Macher, das kommt gut an.

bearbeitet von RobinMasters
  • HAHA 1

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