Oh man, muss ich sie jetzt echt verlassen?

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vor 29 Minuten, anotherthing schrieb:

😂😂😂 So etwas kenne ich von 15-jährigen Mädchen: „In dem Moment, als Leo an Sofia „Hi“ getippt hat, hat sie ihn in ihrem Kopf geheiratet und drei Kinder mit ihm bekommen“. Nur dass in real life du dich wie das Mädchen verhältst. Bist du wirklich 32 und männlich?

Wenn ja, mein Ratschlag: Lass mal los. Es ist absolut unmöglich, das Leben in solchen Details zu planen und gleichzeitig glücklich zu leben. Dieser Thread ist der beste Beweis dafür. Was ist, wenn sie oder du unfruchtbar seid? Was ist, wenn sich die Arbeitsverhältnisse ändern und die Elternzeit anders geplant werden soll? Was ist, wenn die Frau nach dem 1. Kind sagt: weißt du was, diese Sch**** mit Schwangerschaft, Geburt, Gewichtszunahme, Gehaltsverlust durch Babypause und was weiß ich mache ich nicht mehr mit, die Erfahrung war zu traumatisch? Was ist, wenn euer erstes, zweites und jedes nachfolgende Kind jeweils weiblich ist? Heißt das erstgeborene Mädchen dann „Wolfgang“? Das wäre das, was Markus Söder als woke bezeichnet. 

Nein. Du kannst keine Kinder mit altdeutschen Namen verlieren, die noch nicht geboren wurden. Das einzige, was du verlieren kannst, ist dein mind fuck- und das würde dir gut tun.

Das seh ich mit Verlaub anders, wenn man eine lebenslange Partnerschaft anstrebt, sollte man wissen, was die jeweiligen Pläne sind und einen Konsens in den wichtigen Bereichen haben. Dazu gehört auch Kinderwunsch und -erziehung. Ob das dann alles klappt, steht auf einem anderen Stern, aber diesem Lebenszynismus kann ich nichts abgewinnen. 

bearbeitet von Gandora IV

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vor einer Stunde, Gandora IV schrieb:

Das seh ich mit Verlaub anders, wenn man eine lebenslange Partnerschaft anstrebt, sollte man wissen, was die jeweiligen Pläne sind und einen Konsens in den wichtigen Bereichen haben. Dazu gehört auch Kinderwunsch und -erziehung. Ob das dann alles klappt, steht auf einem anderen Stern, aber diesem Lebenszynismus kann ich nichts abgewinnen. 

Die Aussage ist wahrscheinlich viel weniger zynisch, als du denkst.

Ich vermute, dass dir @anotherthing eher ein Real Life-Sparring anbietet, da die Taufkonfession echt mal ein planerisches „Fass“ ist, wenn nicht alle deine Onkel Pfarrer sind.

Klar, ich kenne auch Paare, die versuchen zu einem Stichpunkt schwanger zu werden, um einen Stichtag für die Kita zu erfüllen und gewisse Absprachen für die Zukunft sind sinnvoll.

Aber ich zerre es mal ans Licht: Dein Drang Unvorhersagbares zu planen und Situationen durchzuanalysieren als würdest du den neuen Fünf-Jahresplan für die kommunistische Partei aufstellen, kann beruflich (Ref mit verschiedenen Standorten = Jurist auf dem Weg zum 2. Staatsexamen?) sehr viel nützen, im privaten aber auch dein Kryptonyt sein. Achte darauf, es gibt auch im eigenen Leben Prediktoren, gewisse Kausalitäten und Korrelationen, aber es ist kein statistisch vorhersagbarer Erwartungswert und unterliegt keinem Signifikanzniveau von p < 0.05 oder 0.01.

Bestimmte Dinge wie Kinderwunschklinik, Schwangerschaftsabgänge, Post-Natale Depressionen (gibt’s auch beim Mann) hat anotherthing noch gar nicht erwähnt.

Das soll dir das alles nicht verleiden, da Beziehung, Kinder und langfristige Zukunft sehr schön sein können, aber umso mehr, wenn man sich mit realistischen Erwartungen und schon einer funktionierenden Beziehung vorher wappnet. 

bearbeitet von Xatrix
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vor einer Stunde, Xatrix schrieb:

Die Aussage ist wahrscheinlich viel weniger zynisch, als du denkst.

Ich vermute, dass dir @anotherthing eher ein Real Life-Sparring anbietet, da die Taufkonfession echt mal ein planerisches „Fass“ ist, wenn nicht alle deine Onkel Pfarrer sind.

Klar, ich habe kenne auch Paare, die versuchen zu einem Stichpunkt schwanger zu werden, um einen Stichtag für die Kita zu erfüllen und gewisse Absprachen für die Zukunft sind sinnvoll.

Aber ich zerre es mal ans Licht: Dein Drang Unvorhersagbares zu planen und Situationen durchzuanalysieren als würdest du den neuen Fünf-Jahresplan für die kommunistische Partei aufstellen, kann beruflich (Ref mit verschiedenen Standorten = Jurist auf dem Weg zum 2. Staatsexamen?) sehr viel nützen, im privaten aber auch dein Kryptonyt sein. Achte darauf, es gibt auch im eigenen Leben Prediktoren, gewisse Kausalitäten und Korrelationen, aber es ist kein statistisch vorhersagbarer Erwartungswert und unterliegt keinem Signifikanzniveau von p < 0.05 oder 0.01.

Bestimmte Dinge wie Kinderwunschklinik, Schwangerschaftsabgänge, Post-Natale Depressionen (gibt’s auch beim Mann) hat antiker noch gar nicht erwähnt.

Das soll dir das alles nicht verleiden, da Beziehung, Kinder und langfristige Zukunft sehr schön sein können, aber umso mehr, wenn man sich mit realistischen Erwartungen und schon einer funktionierenden Beziehung vorher wappnet. 

Das mit der Konfession find ich noch am einfachsten, macht auch Sinn. Ich heirate doch nicht auf gut Glück, um nach der Geburt meiner Tochter Wolfgang zu erfahren, dass die Mutter eher mit dem Kind in den Brunnen springen würde, als dass die Kleine katholisch wird. 

Kann man ja anderer Meinung sein dazu, aber ist doch Quatsch, nicht über sowas zu reden, wenns einem wichtig ist. 
Das gleiche gilt für den Kinderwunsch, gibt genug Leute heutzutage, die ihrer persönlichen Reproduktion nicht allzu viel Wert beimessen.
Ob der Wunsch dann in Erfüllung geht, ist ne andere Sache, aber ich würd auch nicht dran zerbrechen, wenn aus mir ein 1A Büchsenmacher wird. 
Ich persönlich wünsch mir halt nen Sohn und wenn ich einen hab, soll er nicht Jaden-Jeremy heißen. 
Mal ernsthaft, redet ihr da erst am Wochenbett drüber oder was?
 

bearbeitet von Gandora IV

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vor 7 Minuten, Gandora IV schrieb:

Das mit der Konfession find ich noch am einfachsten, macht auch Sinn. Ich heirate doch nicht auf gut Glück, um nach der Geburt meiner Tochter Wolfgang zu erfahren, dass die Mutter eher mit dem Kind in den Brunnen springen würde, als dass die Kleine katholisch wird. 

Kann man ja anderer Meinung sein dazu, aber ist doch Quatsch, nicht über sowas zu reden, wenns einem wichtig ist. 
Das gleiche gilt für den Kinderwunsch, gibt genug Leute heutzutage, die ihrer persönlichen Reproduktion nicht allzu viel Wert beimessen.
Ob der Wunsch dann in Erfüllung geht, ist ne andere Sache, aber ich würd auch nicht dran zerbrechen, wenn aus mir ein 1A Büchsenmacher wird. 
Ich persönlich wünsch mir halt nen Sohn und wenn ich einen hab, soll er nicht Jaden-Jeremy heißen. 
Mal ernsthaft, redet ihr da erst am Wochenbett drüber oder was?
 

Okay, let‘s go ballistic. Ein Kindername wurde erst auf dem Weg ins Krankenhaus bestimmt, meine Frau ist katholisch, ich evangelisch und über eine mögliche Taufe (sind alle..) haben wir uns erst nach 2 Jahren unterhalten.

Klappt alles, aber vielleicht sind wir für dich auch zu modern. 

Den Wink mit mehr als dem heftigen Zaunpfahl verstehst du aber auch mal gar nicht. Komm mal raus aus deinem Schädel und rein ins Leben. Sonst bist du hier falsch und musst besser die katholische Beziehungsberatung in Anspruch nehmen. Dort bekommst du weniger den Spiegel vorgehalten.

bearbeitet von Xatrix
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vor 8 Minuten, Xatrix schrieb:

katholische Beziehungsberatung

Das Bild auf einem Flyer von denen zeigt auf jeden Fall schonmal worauf es ankommt 😉

IMG-2053.jpg

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vor 11 Minuten, Xatrix schrieb:

Okay, let‘s go ballistic. Ein Kindername wurde erst auf dem Weg ins Krankenhaus bestimmt, meine Frau ist katholisch, ich evangelisch und über eine mögliche Taufe (sind alle..) haben wir uns erst nach 2 Jahren unterhalten.

Klappt alles, aber vielleicht sind wir für dich auch zu modern. 

Den Wink mit mehr als dem heftigen Zaunpfahl verstehst du aber auch mal gar nicht. Komm mal raus aus deinem Schädel und rein ins Leben. Sonst bist du hier falsch und musst besser die katholische Beziehungsberatung in Anspruch nehmen. Dort bekommst du weniger den Spiegel vorgehalten.

Der Spiegel hilft schon, das dauert nur immer ein bisschen bei mir.

Danke Xatrix für deine Geschichte. Du hast Recht mit deiner Einschätzung, modern ist kein Adjektiv, das ich mir aufs T-Shirt drucken lassen würde.

Ich bin euch überhaupt allen ehrlich dankbar für das, was ihr hier schreibt, jedem einzelnen, auch für jeden Kommentar, der sich erstmal nur wie ein Tritt ans Schienbein anfühlt. Ist nicht selbstverständlich, dass Menschen sich die Zeit nehmen, um einem Fremden im Internet zu helfen, und das tut ihr gerade, das hier ist echt wichtig für mich. 

bearbeitet von Gandora IV

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vor 9 Minuten, Xatrix schrieb:

musst besser die katholische Beziehungsberatung in Anspruch nehmen. Dort bekommst du weniger den Spiegel vorgehalten.

Also wenn die katholische Beratung es ernst meint, sollten sie ihn auf „kein Sex vor der Ehe“ hinweisen.

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vor 2 Minuten, Xatrix schrieb:

Den Wink mit mehr als dem heftigen Zaunpfahl verstehst du aber auch mal gar nicht. Komm mal raus aus deinem Schädel und rein ins Leben. Sonst bist du hier falsch und musst besser die katholische Erziehungsberatung in Anspruch nehmen. Dort bekommst du weniger den Spiegel vorgehalten.

@Gandora IV es geht nicht um die Planung, sondern um den Zeitpunkt. Und auch nicht ausschließlich bei den angesprochenen Themen.

Sehr viel, was du beschrieben hast, deutet darauf hin, dass du zu viel Druck aufbaust.

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vor 9 Minuten, Gandora IV schrieb:

Der Spiegel hilft schon, das dauert nur immer ein bisschen bei mir.

Danke Xatrix für deine Geschichte. Du hast Recht mit deiner Einschätzung, modern ist kein Adjektiv, das ich mir aufs T-Shirt drucken lassen würde.

Ich bin euch überhaupt allen ehrlich dankbar für das, was ihr hier schreibt, jedem einzelnen, auch für jeden Kommentar, der sich erstmal nur wie ein Tritt ans Schienbein anfühlt. Ist nicht selbstverständlich, dass Menschen sich die Zeit nehmen, um einem Fremden im Internet zu helfen, und das tut ihr gerade, das hier ist echt wichtig für mich. 

Kann gerade keine Likes mehr verteilen, aber verstehe natürlich den Verteidigungsreflex, speziell wenn du Jurist bist. 

Ich habe über die Jahre eine überdurchschnittliche Menge an Menschen sehr genau kennengelernt. Darunter auch Mitglieder aus Studentenverbindungen (zumindest nicht schlagend), gute Freunde haben, weil sie so schön aussieht in einer mit Opus Dei verbundenen Kirche geheiratet, und einer wurde vom BWLer zum Hausbesetzer in Berlin.

Man kann sich politisch oder von der Weltanschauung verorten wie man will, man sollte sich nur über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ausrichtung bewusst sein. 

Ich hoffe der Umgang der katholischen Kirche mit dem Thema Depression bessert sich dann in den Folgejahren noch..

bearbeitet von Xatrix
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vor 12 Minuten, Gandora IV schrieb:

Der Spiegel hilft schon, das dauert nur immer ein bisschen bei mir.

Ja, ich würde es als „starken inneren Widerstand“ bezeichnen. Woher kommt dieser Widerstand? Ich tippe auf starke Kontrollsucht und entsprechende Panik beim Gedanken an Kontrollverlust. Das ist menschlich, allerdings bleibt die totale Kontrolle nur eine Illusion.

Gerade wenn die Religion für dich mehr als nur Formalität ist und du dich wirklich als gläubigen Menschen betrachtest, könnte es dir helfen, häufiger mal an Ehrfurcht, Akzeptanz, Zuversicht, den göttlichen Willen etc. zu denken, statt sich in deine klein-klein Planerei totzubeißen. 

Zitat

Ist nicht selbstverständlich, dass Menschen sich die Zeit nehmen, um einem Fremden im Internet zu helfen, und das tut ihr gerade, das hier ist echt wichtig für mich. 

Gern geschehen, sofern es wirklich hilft.

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Als ob es hier eine Verfahrensanweisung, ein richtig oder falsch beim Thema Partnersuche mit Familienplanung gibt.

Selbst wenn es irgendetwas eine statistische Norm gibt, muss es noch lange nichts mit den eigenen Präferenzen zu tun haben. Eine Norm kann auch völlig schief aufgehängt sein (aus verschiedenen Gründen, ist sie zum großen Teil auch mMn. zur Zeit so)

@anotherthing

Sie argumentiert hier natürlich so, und es berührt sie auch, da sie keine Kinder möchte. Das ist ihre Geschichte und hat erstmal nichts mit anderen zu tun. Natürlich attackiert sie alles was zu sehr mit Kinderplanung zu tun hat. Verständlich...

@Xatrix

Ist ja eher eine Art Mediator hier, beleuchtet die Seiten datailiert und zieht daraus seine Schlüsse. Ist mir persönlich hier ein tick zu negativ, weil zu sehr auf unwahrscheinliche Eventualitäten eingegangen wird wie z.B. Schwangerschaftsdeppression. Zum Vergleich dazu, ich gehe gleich einkaufen, denke aber nicht wirklich darüber nach, ob sich auf den Weg dahin ein Ziegel vom Dach löst....machen wahrscheinlich manche, denn wir leben in einer sehr angstbesetzten Gesellschaft. 

 

Ein Problem gibt es dann, wenn eigene individuelle Meinungen so dermassen aufgebläht werden, dass sie eine Art Allgemeingültigkeit bekommen sollen/müssen. Das ist super übergriffig und Grenzverletzend. 

 

vor 47 Minuten, Gandora IV schrieb:

Kann man ja anderer Meinung sein dazu, aber ist doch Quatsch, nicht über sowas zu reden, wenns einem wichtig ist. 
Das gleiche gilt für den Kinderwunsch, gibt genug Leute heutzutage, die ihrer persönlichen Reproduktion nicht allzu viel Wert beimessen.
Ob der Wunsch dann in Erfüllung geht, ist ne andere Sache, aber ich würd auch nicht dran zerbrechen, wenn aus mir ein 1A Büchsenmacher wird. 
Ich persönlich wünsch mir halt nen Sohn und wenn ich einen hab, soll er nicht Jaden-Jeremy heißen. 
Mal ernsthaft, redet ihr da erst am Wochenbett drüber oder was?

Ist das eine völlig grundsolide Einstellung, wenn man eine Frau zur Familienplanung sucht. Lass dir hier nicht einreden, dass du falsch oder völlig vernab der Norm seist. Letzteres bist du vlt. sogar, was aber daran liegt, dass viele Frauen keine Kinder möchten. Filtere das heraus und lass dir von denen nicht einreden, dass du deshalb gar falsch bist. Was ist deine Alternative. Spielst den autonomen "hard to get" Typen, der sich scheinbar nicht binden lässt, damit sich die Frau dann für dich und Kinder entscheidet (was sie nicht wollte, denn sie wurde ja nicht grundlos von so jemandem angezogen (Autonom=vermeidend) und mit so einer Frau hast du dann endlich Kinder. Finde ich sehr manipulativ und die Katastrophe ist dann auch nicht weit. Das endet doch im Desaster für beide. 

Daher sei ehrlich, lege die Karten auf den Tisch, und wenn das Frauen abstösst, hast du gewonnen, weil es waren nicht die richtigen für dich. Das geht natürlich nur, wenn du kein Mangel, oder eine Bedürftigkeit entwickelst um dann zuviele Kompromisse eingehen zu müssen, bis nicht mehr viel von dir übrig ist. 

 

Fazit.

Viele Posts hier haben teils wenig mit der Realität zu tun, sind meist nur eigenen individuelle Erfahrungen und wenn man sich die Leute anschaut, macht das aus ihrer Sicht auch Sinn, es wird dir nur nicht auf deinem eigenen Weg helfen. Das solltest du mMn. sehr genau filtern und berücksichtigen -> was lasse ich an mich heran, was von dem vibed wirklich mit mir. Das andere kannst du getrost so stehen lassen und vergisst du am besten ganz schnell wieder, weil es hat uu. wenig bis gar nix mit dir zu tun. Voraussetzung dafür ist, dass du eine eigene integrierte Resonanzfläche in dir selbst hast. Das geht gefühlt auch immer mehr verloren. 

bearbeitet von ElNuevo
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Gerade eben, anotherthing schrieb:

Gern geschehen, sofern es wirklich hilft.

Das tut es.

Ich bin mir meiner Heuchelei in Glaubensfragen durchaus bewusst, aber damit gehe ich woanders hin.
Aber wenn du es genau wissen willst, ich denke er prüft mich gerade.
Ich hab sehr viel geschenkt bekommen in den letzten Jahren, sehr viel Gutes.
Alles in meinem Leben wächst dahin, wo es hin wachsen soll, und das wäre auch ohne sie noch so.
Fände es halt einfach nur schöner, wenn sie weiter mit dabei wäre.
Ich hab sie einfach gern, und fühle mich mit ihr wohl.
 
Kontrollsucht lese ich aus mir nicht heraus. Wüsste auch nicht, wie eine Fernbeziehung dann solange funktioniert hätte.
Diese Sache mit dem nicht planen, was sich nicht planen lässt, steht aber trotzdem groß auf meinem Zettel.
Du hast schon Recht, meine Zukunft war eigentlich schon in Stein gemeißelt.
Das ist es, was ich gerade verliere
 

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vor einer Stunde, ElNuevo schrieb:

Ist das eine völlig grundsolide Einstellung, wenn man eine Frau zur Familienplanung sucht. Lass dir hier nicht einreden, dass du falsch oder völlig vernab der Norm seist. Letzteres bist du vlt. sogar, was aber daran liegt, dass viele Frauen keine Kinder möchten. Filtere das heraus und lass dir von denen nicht einreden, dass du deshalb gar falsch bist. Was ist deine Alternative. Spielst den autonomen "hard to get" Typen, der sich scheinbar nicht binden lässt, damit sich die Frau dann für dich und Kinder entscheidet (was sie nicht wollte, denn sie wurde ja nicht grundlos von so jemandem angezogen (Autonom=vermeidend) und mit so einer Frau hast du dann endlich Kinder. Finde ich sehr manipulativ und die Katastrophe ist dann auch nicht weit. Das endet doch im Desaster für beide. 

Hallo ElNuevo, vielen Dank für Deine Einordnungen!

Du hast mit einer Sache wirklich den Nagel auf den Kopf getroffen, auch wenn das mit der Autonomie denke ich nur ein Beispiel war: Ich hab früher fast immer diesen Frame innegehabt, und das nicht (nur), weil er funktioniert hat, sondern weil ich wirklich nur Sex wollte, jemanden für Tagesausflüge und zum Ausgehen und sonst meine Ruhe. Ich hab keine Kompromisse gemacht, alles abgeschossen, was irgendwie unbequem wurde und hab mir damit fast ausschließlich junge Frauen geangelt, die zwar spaßig waren, aber in die man sich tunlichst nicht verlieben durfte. Als ich mit dem System bei der nächsten LTR gescheitert bin, habe ich realisiert, dass ich jetzt wieder am Ende der Fahnenstange angekommen war.

Damals war ich auch hier (LTR 2019), und habe die Hilfe bekommen, die ich gebraucht habe. 
-> Tl:dr: Attractionsverlust + in mein Dorf zu ziehen, kam für sie nicht in Frage, daher keine Zukunftsperspektive mehr.
Hab mich dann auf Vordermann gebracht und bin daran gewachsen. 

Ich hab damals auch aufgeschrieben, welche Eigenschaften eine Ehefrau mitbringen müsste, nicht nur für mich, sondern auch, um ihren Teil der Kindererziehung leisten zu können, also Weltvorstellung, Familienbild usw. (Vornamen waren damals noch nicht dabei). Ich würds einfach vorziehen, wenn mein Wolfgang die Welt nicht erst versteht, wenn er nach seiner ersten Vollkarambolage den LdS in die Hand gedrückt bekommt. Bei mir war das so & gegen den Zusammenbruch damals ist das hier wie Urlaub.

bearbeitet von Gandora IV

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@ElNuevo, ich fürchte, da hast du selbst ein bisschen zu viel hineinprojiziert und nicht verstanden, worum es bei meinen Einwänden ging. Es geht um die verbissene kleinkarierte Planerei vom TE, die nichts mit der Realität zu tun hat und ihn gleichzeitig unglücklich macht. Ob es sich um Kinderwunsch ohne stabile Partnerschaft, Hausbau bei nicht vorhandener Finanzierung oder Gestaltung seines zukünftigen CEO-Büros des Konzerns XY, in dem er nicht mal als Teamleiter akzeptiert wurde, ist völlig egal.

@Gandora IV hat dagegen witzigerweise nach ein paar Iterationen schon verstanden, was gemeint war. Hut ab!

vor 43 Minuten, Gandora IV schrieb:

Du hast schon Recht, meine Zukunft war eigentlich schon in Stein gemeißelt.

Wie gesagt, wenn du wirklich gläubig bist, liegt deine Zukunft nicht alleine in deinen Händen, sondern in denen von deinem Gott - und er ist nicht verpflichtet, deine Träume so zu erfüllen, wie du es dir gerade ausmalst. Nicht Gläubige würden „life is a bitch“ dazu sagen.

Und es heißt übrigens nicht, dass man dadurch unglücklich sein/werden muss. Ich persönlich stolpere z. B. nicht planungslos durchs Leben und dennoch wurden mir viele Möglichkeiten geschenkt, von denen ich niemals träumen könnte. Diese konnte ich nur wahrnehmen & die Ergebnisse genießen, weil ich eben eine gewisse geistige Flexibilität mitbringe. 

Zitat

Das ist es, was ich gerade verliere

Nochmal: Man kann nichts verlieren, was man nie hatte.
Ggf. hilft es dir, aus deinem Verlust-/Mangel-/Scarcity-Mindset in Abundance Mindset zu kommen. Es gibt Tausende von passenden Frauen in deinem/jüngerem Alter in Deutschland. Es kommt echt nicht auf ein Jahr länger oder kürzer bei deinem Kinderwunsch an, vielleicht schwängerst du einfach so viele Katholikinnen, bis eine sich bereit erklärt, eure älteste Tochter „Wolfgang“ zu taufen. 😆 Die ganze Welt liegt vor dir, du musst es nur erkennen, statt voller Trauer und Angst aufzuzählen, was für Hirngespinste du angeblich verloren hättest. 

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@Gandora IV

Wenn du gläubig bist, wirst du vermutlich auch verstehen, dass Gott einen Mann manchmal prüft – den einen mehr, den anderen weniger.

Da ich selbst ebenfalls gläubig bin, wenn auch nicht streng im Sinne der Bibel, glaube ich, dass die meisten Dinge nicht einfach zufällig passieren. Oft sind gerade solche gefühlten Rückschläge eine Chance, zu wachsen, klarer für sich einzustehen und dem Weg wieder näherzukommen, den „Gott“ für einen vorgesehen hat.

Für mich persönlich gäbe es nach einer Fremdgehaktion – unabhängig von Ausmaß oder Umständen – kein Zurück mehr. Vor Jahren habe ich das deutlich lockerer gesehen, erkenne heute aber, dass viele Menschen nicht wirklich nach einem Ideal streben, sondern irgendwo zwischen Selbstwertregulierung und Opportunismus hängen bleiben.

Dass sie meint, mit jemand anderem etwas anfangen zu müssen, zeigt vereinfacht gesagt, dass ihr unter bestimmten Umständen kurzfristige Befriedigung wichtiger ist als das Wohl der Beziehung. Im Kern ist das, als würde sie dir mit Anlauf in die Eier treten – nicht aus Not, sondern weil sie es in dem Moment lustig findet, ohne zu bedenken, dass es dir ernsthaft weh tut.

Man kann ihr hoch anrechnen, dass sie offen war und es kommuniziert hat. Das erfordert durchaus eine gewisse Portion Eier (bzw. Eierstöcke 😉). Das wäre für mich zumindest ein Punkt, an dem ich ihr als Mensch verzeihen könnte. Niemand ist perfekt, und Dinge passieren.

Gleichzeitig hat sie mit dieser Handlung gezeigt, dass sie für Familie, Ehe und ähnliche Verbindlichkeiten nicht geeignet ist.

Wenn du jetzt keinen klaren Schlussstrich ziehst, lernt sie im Grunde, dass Fremdgehen für dich akzeptabel ist. Beim nächsten „Carlos, dem Tauchlehrer“, der an ihr herumspielen will, werden die Hemmungen entsprechend geringer sein – vielleicht macht sie erneut mit oder initiiert es sogar selbst.

Jemandem – insbesondere eher selbstunsicheren Personen – nach einer wirklich groben Verfehlung noch eine Chance zu geben, führt aus meiner Erfahrung selten zu Dankbarkeit. Stattdessen wird die Zeit genutzt, um sich einzureden, dass du das eigentliche Problem bist. Der eigene Selbstwert muss schließlich stabilisiert werden, vor allem unter der unausgesprochenen Annahme, dass sie bei passenden Umständen wieder so handeln würde – was erneut zu einer Trennung führen könnte. Das gilt es aus ihrer Sicht zu vermeiden.

Die Folge ist meist schleichende Abwertung: Es werden immer neue Probleme konstruiert, seltsame Vorwürfe erhoben, die Beziehung wird zunehmend verzerrt dargestellt. Am Ende dieser Entwicklung kommt sie für sich zu dem Schluss, dass du nicht vertrauenswürdig bist oder „es nie ernst gemeint hast“. Dann beendet sie die Beziehung selbst – oder sie eskaliert so lange, bis du erneut Schluss machst. So kann sie zumindest in der Opferrolle bleiben, mit der Erzählung vom bösen Mann, der es nie wirklich ernst meinte.

 

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vor 52 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Man kann ihr hoch anrechnen, dass sie offen war und es kommuniziert hat. Das erfordert durchaus eine gewisse Portion Eier (bzw. Eierstöcke 😉).

Hier bin ich mir nicht sicher.

Ansonsten schöner Text. Sehe vieles genau so. 

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vor 2 Minuten, ElNuevo schrieb:

Hier bin ich mir nicht sicher.

Zu seinen Fehlern und Verfehlungen zu stehen und diese auch zu kommunizieren finde ich persönlich besser als zu versuchen Sie auf ewig geheim zu halten. Klar muss niemand auf Fragen antworten, die ihm niemals gestellt wurden. Aber jemanden zu gestehen dass man Fremdgegangen ist um Diesem die Möglichkeit zu geben, daraus zu machen was er dort für richtig hält, finde ich grundlegend gut.

Das entschuldigt nicht das verhalten, zeugt aber aus meiner Sicht von einem letzten Rest Verantwortungsgefühl.

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vor 1 Stunde, anotherthing schrieb:

Es geht um die verbissene kleinkarierte Planerei vom TE, die nichts mit der Realität zu tun hat und ihn gleichzeitig unglücklich macht.

 

Wohnort? Kinderanzahl? Konfession? Elternzeit und womöglich noch ein Name des Kindes?

 

Was hat das mit deiner 15-Järigen zu tun? Was ist daran jetzt "kleinkariert"? Faktisch sehe ich da nichts von. 

 

Wohnort = hohe Priorität

Kinderanzahl = wichtig das mal zu thematisieren

Konfession = Vorstellung, Heirat oder ggf. nicht christlich = wichtig

Elternzeit = Finanzen = wichtig bis sehr wichtig

Name des Kindes? = das geschieht wohl spielerisch nebenbei

 

Ich verstehe natürlich was man daraus machen kann bzw. was du daraus machst. Du greifst aber mit deiner Ableitung mMn. an der Realität des TE´s vorbei. 

 

Eine Frau, die sich enrnsthaft für Kinder entscheiden würde, würde die Überlegungen des TE eher Begrüßen und voll darauf eingehen. 

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vor 15 Stunden, Gandora IV schrieb:

Identitätskrise könnte jedenfalls stimmen. Sie hat, weil es mir gefällt, angefangen viele Röcke und Kleider zu tragen und hat letztes Halbjahr viel davon geredet, dass das nicht mehr sie ist, sondern etwas, was sie selbst oder ich aus ihr gemacht hätten, weil es mir gefällt. Die Zeit, in der ich mich über meine Kleidung definiert hat, ist schon länger her, ich denke daher schon auch, dass sich ihr Selbstbild gerade neu sortiert.

Aber was bringt DIR das? Es mag ja sein, das einer der Partner Depressionen etc. in der Beziehung bekommt. Aber das ist keine Entschuldigung mit nem anderen rumzumachen. Finde de Rat der Psychologin ehrlich gesagt daneben. Konzentriere dich auf dich selbst und mache dich unabhängig von ihr. Meines Erachtens wirst du froh sein, wenn sie weg ist. Auch wenn es noch eine zeitlang nachhängt. 

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vor 9 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Aber jemanden zu gestehen dass man Fremdgegangen ist um Diesem die Möglichkeit zu geben, daraus zu machen was er dort für richtig hält, finde ich grundlegend gut.

Und ich sehe in erster Linie darin, eine aktive Abgabe der Verantwortung....demnach das Gegenteil = ein Zeichen für "Eierlosigkeit".

Vorausgesetzt es folgen keine Taten, egal in welcher Richtung. Wenn sie weiter passiv bleibt, ist das Geständnis mMn. als aktiver Angriff zu werten. 

bearbeitet von ElNuevo

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vor 16 Minuten, ElNuevo schrieb:

Du greifst aber mit deiner Ableitung mMn. an der Realität des TE´s vorbei. 

Vielen Dank für dein Feedback, @ElNuevo, es ist dein volles Recht, Sachen so zu sehen. Der TE hat mir ein anderes Feedback gegeben und mir reicht es an der Stelle vollkommen. Was er mit all den Impulsen macht, bleibt seine Entscheidung.

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vor 38 Minuten, ElNuevo schrieb:

Und ich sehe in erster Linie darin, eine aktive Abgabe der Verantwortung....demnach das Gegenteil = ein Zeichen für "Eierlosigkeit".

Sehe ich genauso. Die Verantwortung wird abgegeben. Das ist ja an sich gut. Der TE muss ja selbst wissen wie er damit umgeht. Wenn es für Ihn am Ende ok ist, dann besteht ja kein Problem. Aus Ihrer Sicht war es zwar grenzwertiges Verhalten, aber ein Urteil oder das ziehen eines Schlusses obliegt mir ihrer Öffnung halt Ihm. 

Das Fremdgehen völlig daneben ist, ist ja außer Frage. Aber nachdem es passiert ist, ermöglicht Sie Ihm eine Entscheidung darüber zu treffen.

Wenn ich dir 1000 Euro aus dem Portemonnaie klaue und 30 Minuten danach gestehe dass ich es getan habe ohne dass Du es überhaupt gemerkt hast, ist das ja ein Zeichen von Reue. Darüber hinaus erlaube ich Dir damit darüber zu urteilen wie du weiter mit mir umgehst. Ich gäbe also dir eine Möglichkeit dir über mich und unser weiteres miteinander klar zu urteilen, anstatt es einfach zu verheimlichen und dich weiter an der Nase rum zu führen.

Edit: Danke für den 666igsten Like übrigens, dafür hatte ich damals in 2013 oder so noch ein Date verlost 😉 

bearbeitet von A_guy_named_Who

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vor 7 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Sehe ich genauso. Die Verantwortung wird abgegeben. Das ist ja an sich gut. Der TE muss ja selbst wissen wie er damit umgeht. Wenn es für Ihn am Ende ok ist, dann besteht ja kein Problem. Aus Ihrer Sicht war es zwar grenzwertiges Verhalten, aber ein Urteil oder das ziehen eines Schlusses obliegt mir ihrer Öffnung halt Ihm. 

Das Fremdgehen völlig daneben ist, ist ja außer Frage. Aber nachdem es passiert ist, ermöglicht Sie Ihm eine Entscheidung darüber zu treffen.

Wenn ich dir 1000 Euro aus dem Portemonnaie klaue und 30 Minuten danach gestehe dass ich es getan habe ohne dass Du es überhaupt gemerkt hast, ist das ja ein Zeichen von Reue. Darüber hinaus erlaube ich Dir damit darüber zu urteilen wie du weiter mit mir umgehst. Ich gäbe also dir eine Möglichkeit dir über mich und unser weiteres miteinander klar zu urteilen, anstatt es einfach zu verheimlichen und dich weiter an der Nase rum zu führen.

Ich habe um ehrlich zu sein eine andere Meinung. Nach meiner Linie wäre es, wenn sowas passiert, die einzig richtige Option, es für sich zu behalten, vor allem, wenn, was bei uns jetzt nicht der Fall war, bereits eine finanzielle Abhängigkeit oder die von Dritten (Kinder) im Spiel ist. Das man es am Ende beichtet, tut man denke ich vor allem, weil man nach Vergebung sucht. In ihrem Fall hat sie geglaubt, ich würde zu brüllen anfangen, sie als Hure beschimpfen und weggehen, das hat sie mir auch so gesagt. Das war nur das Gerede über den Kuss, und das war, als sie sich initial trennen wollte.

Den Rest hat sie mir erzählt, als wir darüber geredet haben, es nochmal zu versuchen. Dieses Gespräch ging von ihr aus, ich wollte eigentlich nur noch Versöhnlichkeit erreichen. Das war dann, um reinen Tisch zu machen, in eurem Sinne: Mir die Wahrheit zu sagen; in meinem Sinne: Nicht mit der Lüge leben zu müssen. Ich hätte es vorgezogen, das nicht zu wissen, um ehrlich zu sein. Einmal, weil ich niemals davon ausgehen kann, dass nur das passiert ist, was sie erzählt hat, und zweitens wegen dem, was A_guy_named_Who (Zitat unten) geschrieben hat.

Ich kann einen starken Frame dagegen setzen, wie den von Ryan (Folgendes Zitat), aber nicht nur sie, sondern auch ich selbst muss diesen Frame für das restliche Leben aufrechterhalten können. Ich weiß nicht wie das ist, ob man in Krise in 15 Jahren oder so sonst psychisch zurückfällt und dann doch noch Abscheu oder Verachtung entstehen können, oder eben ihrerseits, doch wieder sowas passiert. Allerdings denke ich schon auch, dass die Versuchung Fremdgehen in fast jeder Person mit genug Drive immanent ist, in mir ja auch, ich hab mich halt im Griff, vielleicht krieg ich bisher aber auch einfach immer nur das, was ich will. 
 

vor 14 Stunden, RyanStecken schrieb:

Deine Haltung für die Zukunft: Sie ist nicht die "Böse Hure" und du bist nicht der "Betrogene Ehemann". Ihr seid zwei Menschen, die unter enormem Stress Fehler gemacht haben. Sie hat den dramatischeren Fehler gemacht, du den schleichenderen. Betrachte es als Totalschaden mit Neuaufbau: Das alte Haus ist abgebrannt. Ihr baut jetzt auf dem gleichen Grundstück (dein Bauplatz-Metapher passt hier) ein neues Haus. Das Fundament steht noch, aber die Wände müssen neu hochgezogen werden.

Kurz: Es ist kein Zeichen von Schwäche, das zu verzeihen. Es ist ein Zeichen von Reife, zu erkennen, dass Menschen in Krisen dumme Dinge tun, und das Potenzial über den Fehler zu stellen.

vor 2 Stunden, A_guy_named_Who schrieb:

@Gandora IV

Wenn du jetzt keinen klaren Schlussstrich ziehst, lernt sie im Grunde, dass Fremdgehen für dich akzeptabel ist. Beim nächsten „Carlos, dem Tauchlehrer“, der an ihr herumspielen will, werden die Hemmungen entsprechend geringer sein – vielleicht macht sie erneut mit oder initiiert es sogar selbst.

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vor 39 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Sehe ich genauso. Die Verantwortung wird abgegeben. Das ist ja an sich gut. Der TE muss ja selbst wissen wie er damit umgeht. Wenn es für Ihn am Ende ok ist, dann besteht ja kein Problem. Aus Ihrer Sicht war es zwar grenzwertiges Verhalten, aber ein Urteil oder das ziehen eines Schlusses obliegt mir ihrer Öffnung halt Ihm. 

So wie du es beschreibst, sehe ich hier nichts gutes, außer dass man ggf. jetzt erst weiß woran man da geraten ist.

Erinnert mich an ein 4 Jähriges Kind mit 0-Insight (weil ist ja ein Kind), was mit dem Feuer hantiert und den Teppich im Haus anzündet, aber nicht weiß 1. Warum 2. Was passiert ist 3. Was passieren kann 4. Warum die Eltern jetzt sauer sind.....

Verantwortung setze ich hier mit Klarheit gleich. "Ich weiß was passiert ist, wie sehr es dich verletzt hat". Und das erfährt man im Zuge des Geständnisses (die Wahrheit liegt auf Beziehungsebene, und wir Menschen viben das wortlos ganz gut durch, ob das jetzt Wahr oder fake ist = gespielt oder nicht gespielt). Das geht hier im Forum natürlich nicht, daher immer schwer einschätzbar.

Und damit wäre die Frage nachdem "Warum" immer noch offen....die Tat ist zu 99% immer nur die Spitze des Eisbergs.

vor 39 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Wenn ich dir 1000 Euro aus dem Portemonnaie klaue und 30 Minuten danach gestehe dass ich es getan habe ohne dass Du es überhaupt gemerkt hast, ist das ja ein Zeichen von Reue. Darüber hinaus erlaube ich Dir damit darüber zu urteilen wie du weiter mit mir umgehst. Ich gäbe also dir eine Möglichkeit dir über mich und unser weiteres miteinander klar zu urteilen, anstatt es einfach zu verheimlichen und dich weiter an der Nase rum zu führen.

Nein, es kann auch daran liegen, dass derjenige der geklaut hat denkt "oh, vlt. merkt er es ja doch, geht nicht, könnte mir noch nützlich sein, ich kläre es auf = rein machiavellistisch = er tut es nur für sich, es könnte ihm hier im Beispiel quasi "am Arsch vorbei gehen" dass er Geld geklaut hat, und das wäre natürlich kein Zeichen von Reue. Reue kann auch immer nur "zwischenmenschlich" geschehen und kann muss sich aber nicht als Wiedergutmachung zeigen, das kann man defacto auch faken, dazu braucht es 0 Empathiefähigkeit. 

 

bearbeitet von ElNuevo

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