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vor 45 Minuten, ENRICO PALLAZO schrieb:

Ähnlichen, wenn nicht auch etwas oberflächlicheren Thread, gabs schonmal, war aber nicht konkret und war leider auch im Eingangspost zu viel Beyda Theorie. Hab dort bissl was dazu geschrieben in meinem ersten Post. Vllt kannste was mitnehmen und wenn ich zeit finde, poste ich hier auch paar sachen. Das Thema interresiert mich nämlich auch und ich hab auch sonst immer alles mit Gewalt gelöst, wo ich aber durchaus dran arbeiten MUSS.

https://www.pickupforum.de/topic/184057-du-wirst-also-nicht-respektiert-eine-hilfestellung-frei-nach-machiavelli/

Ja stimmt, ich erinnere mich. Der Threadtitel hat mich damals direkt gecatcht, aber das Geschwafel im ersten Post hat mich komplett abgeturnt. Habe deine Beiträge gerade nochmal gelesen und erinnere mich sie damals auch schon gelesen zu haben. Gebe dir in der Hinsicht recht. Es gibt ja verschiedene Eskalationsstufen in einem Konflikt und ganz am Ende steht die fatale Gewalt, weil danach eben Schluss ist. Ok, es kommen dann aus anderer Richtung Konsequenzen, aber dieser eine Konflikt zumindest ist dann dauerhaft zu deinen Gunsten beendet. Dann kommt aber der Konflikt mit dem Staat und er setzt seine Gewalt ein und sperrt dich entweder weg oder richtet dich hin. Auch hier: Konflikt beendet, Willen durchgesetzt. Durch Gewalt.

Ich glaube um Konflikte für sich zu entscheiden reicht schon oft alleine die Bereitschaft aus, eine höhere Eskalationsstufe zu betreten als dein Gegenüber.

Hier direkt ein Beispiel:

vor 56 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

dann gabs mal 1-2 die haben wirklich aufgemuckt das die mich veprügeln wollen so nach dem Motto "was is sonst", dann steig ich aus "ok auf komm" und die haben Kickdown gemacht lol.

@DirtyRabbit war bereit für eine höhere Stufe als der andere. Der andere ist abgehauen. Es ist friedlich vorbeigegangen und keine Gewalt wurde angewendet. Aber die Bereitschaft war da.

vor einer Stunde, DirtyRabbit schrieb:

Ich bin garned der Typ für so gelaber wie bei den Kanacken meistens wenn die sich so aufbauen und rumschreien, lieber direkt wenn der ankommt und aufmuckt Backpfeife weil die nicht damit rechnen...

Diese Art finde ich sehr gut. Gechillt bleiben, aber ready sein. Da muss man aber auch etwas abgebrüht für sein.

vor einer Stunde, DirtyRabbit schrieb:

Ich bin garned der Typ für so gelaber wie bei den Kanacken meistens wenn die sich so aufbauen und rumschreien, lieber direkt wenn der ankommt und aufmuckt Backpfeife weil die nicht damit rechnen...

Am 16.6.2025 um 08:47 , DirtyRabbit schrieb:

Wenn doch jemand respektlos ist nicht aufbrausend oder emotional werden und rumschreien, einfach ruhig sagen "hey mir gefällt das nicht, pass bitte mal auf wie du mit mir oder über mich sprichst"....wenn wieder was kommt *bum bum* - kommentarlos.

 

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vor 11 Minuten, brokeboy schrieb:

Da muss man aber auch etwas abgebrüht für sein.

die niedrige Hemmschwelle bzw. Kontrolle übers Adrenalin kommt vom Fußball früher... Deshalb guter Kampfsportler nicht automatisch gut auf "der Straße".

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vor 1 Minute, DirtyRabbit schrieb:

die niedrige Hemmschwelle bzw. Kontrolle übers Adrenalin kommt vom Fußball früher... Deshalb guter Kampfsportler nicht automatisch gut auf "der Straße".

Jo das war sicherlich eine gute Erfahrung. Wie oft warst du Fußball spielen?

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vor 5 Minuten, brokeboy schrieb:

Jo das war sicherlich eine gute Erfahrung. Wie oft warst du Fußball spielen?

4x nur, Schneidezahn vorne abgebrochen dann kb mehr xD

PS damals gabs das hier als Präsent lol

aer2b7bq.jpg

bearbeitet von DirtyRabbit
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vor 5 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

4x nur, Schneidezahn vorne abgebrochen dann kb mehr xD

Achso, also haben 4 mal gereicht um was zu bewirken. Das ist ja besser als jede Therapie. Wo kann man sich anmelden?

P.S. Mit Elfmeter? Ist das üblich oder eher Ausnahme?

bearbeitet von brokeboy

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vor 3 Minuten, brokeboy schrieb:

P.S. Mit Elfmeter? Ist das üblich oder eher Ausnahme? 

ne einfach umgedreht in der Menge xD

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Am 4.1.2026 um 13:36 , brokeboy schrieb:

Immer wenn ich meine Ma besuche, will sie mir tausend Sachen mitgeben, die ich nicht brauche. Irgendwelche Süßigkeiten, Pullis, Geschenke, usw. Ich habe ihr oft gesagt, dass ich die Sachen nicht haben will, aber es hat keine Wirkung. Wir haben uns deswegen auch schon gestritten. Sie meint es nicht böse und es ist ihr Ausdruck von Zuneigung, aber mich fuckt es trotzdem übertrieben ab, weil ich das Zeug nicht haben will. Außerdem finde ich es schlimm, dass meine Worte anscheinend nicht zählen. Was meint ihr, was wäre da ein angemessener Umgang? Kann man das belächeln oder ist das ernst zu nehmen? Wie ist eure Meinung und wir ist eure Erfahrung mit euren Eltern? Habt ihr einen respektvollen Umgang oder sind sie übergriffig? Wie handhabt ihr den Umgang?

das ist wirklich so ein Mutti Ding. Ist bei meiner nicht anders! Hab es auch öfters erwähnt dass sie mich nicht wie n Kleinkind behandeln soll und dass mich das öftere fragen nach was zu essen doer gekaufte Sachen nur unnötig nerven. Auch bat ich sie mir keine Sachen zu kaufen, weil es schade ums Geld ist und ich die sowieso nicht nutzen möchte. Ich krieg öfters im nachhinein so n schlechtes Gewissen dass sie es an sich nur gut meint und ich so negativ drauf reagiere. Es einfach so hinnehmen will ich einerseits auch nicht,weil es wie gesagt schade ums Geld ist damit es dann im Müll landet

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vor 2 Stunden, AmonLight schrieb:

Ruhestörungen sind verständlicherweise nicht Top-Prio, wenn "Ein-Mann"TM mal wieder irgendwo messert. Ruf bei deiner Inspektion direkt an. Dann kannst du direkt Fragen, ob die gerade Kapazitäten frei haben und dich auch noch nach dem Namen und Dienstgrad deines Gesprächspartners erkundigen. Falls die mehrmals nicht kommen, geh persönlich hin und sprich mit dem Dienstgruppenleiter darüber.

okay, dachte 110 wäre eigentlich die einzige Nummer die man anrufen sollte😅

 

vor 2 Stunden, AmonLight schrieb:

Du kannst dir auch für 40€ einen kleinen Rüttelmotor + Baustellenstütze auf Amazon kaufen und den an die Nachbarswand klemmen und dann erstmal mal eine Stunde spazieren gehen. Der kann ja die Polizei holen, wenns ihn stört. 

hier hab ich halt bedenken dass ich nachher das Arschloch bin weil es ggf andere Nachbarn stört und nicht denjenigen den es treffen sollte.

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vor 14 Minuten, DirtyD schrieb:

okay, dachte 110 wäre eigentlich die einzige Nummer die man anrufen sollte😅

In Notfällen ja, aber in solchen Fällen schadet es nicht, die "Kontaktbeamten" vor Ort direkt mit einzubeziehen. Hab da weniger Scheu, du zahlst das doch alles, also kannst du deren Dienstleistungen ohne schlechtes Gewissen in Anspruch nehmen. 

 

 

vor 17 Minuten, DirtyD schrieb:

hier hab ich halt bedenken dass ich nachher das Arschloch bin weil es ggf andere Nachbarn stört und nicht denjenigen den es treffen sollte. 

Dieser Gedanke ehrt dich. Diese "Abwehrschallmaßnahme" ist auch mehr Ultima Ratio, wenn Punkte 1 bis 5 nicht wirken (was sie aber tun). Und es soll dir mal einer nachweisen, dass dieses laute Brummen, was komischerweise nur dann auftritt, wenn der Nachbar laut Musik hört, ausgerechnet aus deiner Wohnung kommt. 

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Am 4.1.2026 um 13:36 , brokeboy schrieb:

Ein Kumpel raucht zu Hause und auch im Auto. Ich bin Nichtraucher. Er macht sich die Kippe bei sich im Wohnzimmer an und auch manchmal im Auto. Er macht zwar das Fenster auf aber mich stört das trotzdem. Es ist aber eben seine Wohnung und sein Auto. Deswegen war ich bisher recht zögerlich. Habe Anspielungen gemacht und Fenster aufgemacht, aber ihn nicht direkt aufgefordert, es zu unterlassen. Wie würdet ihr damit umgehen? Was fändet ihr angemessen?

Ist halt seine Wohnung/Auto. Da kannste nur drum bitten(!! bitten, nicht auffordern wie du es vorhast) es zu unterlassen ansonsten musste halt Konsequenzen daraus ziehen sprich sich nur noch bei dir treffen zu deinen Regeln dann oder du fährst selbst. Und der Ton macht hier die Musik. Fordere ihn auf keinen Fall auf, das wäre übergriffig zumindest in seiner Wohnung/Auto.

Am 4.1.2026 um 13:36 , brokeboy schrieb:

Immer wenn ich meine Ma besuche, will sie mir tausend Sachen mitgeben, die ich nicht brauche. Irgendwelche Süßigkeiten, Pullis, Geschenke, usw. Ich habe ihr oft gesagt, dass ich die Sachen nicht haben will, aber es hat keine Wirkung. Wir haben uns deswegen auch schon gestritten. Sie meint es nicht böse und es ist ihr Ausdruck von Zuneigung, aber mich fuckt es trotzdem übertrieben ab, weil ich das Zeug nicht haben will. Außerdem finde ich es schlimm, dass meine Worte anscheinend nicht zählen. Was meint ihr, was wäre da ein angemessener Umgang? Kann man das belächeln oder ist das ernst zu nehmen? Wie ist eure Meinung und wir ist eure Erfahrung mit euren Eltern? Habt ihr einen respektvollen Umgang oder sind sie übergriffig? Wie handhabt ihr den Umgang?

Ich wäre froh wenn ich nur solche wie von dir skizzierten Probleme/Reibungspunkte mit meinen Eltern hätte... Meine Großeltern damals mussten mir auch immer was mitgeben, meist Süßigkeiten...habs ihnen gesagt dann wurde es weniger, aber wenn ich sie damit glücklich machen kann wenn ich es annehme dann nehme ich es mit. Kannst ja weiterverschenken an Freunde/Bekannte wenn du es selbst nicht isst... Wie gesagt ich wäre froh wenn ich nur solche Probleme hätte...

 

vor 15 Stunden, holywater schrieb:

Wenn du ein-, zweimal im Jahr bei ihm bist, dann kann man das als Nichtraucher zähneknirschend hinnehmen, danach die Klamotten waschen und gut ist. Da würde ich kein Fass aufmachen, weil es sein Raum ist und seine Regeln gelten.

Also ich bekomm von Rauch durchaus auch schnell mal Kopfschmerzen oder meine Augen tun mir davon weh. Sprich das würde ich dem Kumpel dann sagen dass ich das Rauchen in meiner Gegenwart dann nicht tolerieren werde.. entweder er kann dann drauf verzichten oder ich gehe halt bzw komme erst gar nicht...

Muss aber auch gestehen dass ich kaum Personen kenne die rauchen. Meine Toleranz wäre dann zB die bevor wir losfahren dass ich mit ihm dann halt 5min vorher draußen vorm Auto warte wenn er dafür im Auto dann nicht raucht...Vom Gefühl würde ich aber sagen ist Rauchen in Deutschland eh rückläufig, zumindest kommt es mir so vor...früher sah ich mehr Menschen die am rauchen waren. Aber ist nur mein subjektiver Eindruck..

vor 17 Stunden, DirtyRabbit schrieb:

Direkt Faust gegeben kommentarlos

Die alte schreit um Hilfe

Hotelheini kam an

die anderen draußen aufm Balkon gegenüber und nebendran am klatschen und alle haben sich beim Hotel über den Typ beschwert.

Folge: die sind rausgeflogen, mich hat der Hotelmitarbeiter in der Lobby immer angelacht und gewunken

Jaja in Deutschland echauffieren sich wieder alle jetzt, das ist auch der Grund warum unsere neubürger hier machen was sie wollen...

Andere Länder halt. .Da werden Probleme dann einfach auf dem kurzen Dienstweg geklärt..

bearbeitet von Danisol
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vor 4 Stunden, Danisol schrieb:

Also ich bekomm von Rauch durchaus auch schnell mal Kopfschmerzen oder meine Augen tun mir davon weh. Sprich das würde ich dem Kumpel dann sagen dass ich das Rauchen in meiner Gegenwart dann nicht tolerieren werde.. entweder er kann dann drauf verzichten oder ich gehe halt bzw komme erst gar nicht...

Muss aber auch gestehen dass ich kaum Personen kenne die rauchen. Meine Toleranz wäre dann zB die bevor wir losfahren dass ich mit ihm dann halt 5min vorher draußen vorm Auto warte wenn er dafür im Auto dann nicht raucht...Vom Gefühl würde ich aber sagen ist Rauchen in Deutschland eh rückläufig, zumindest kommt es mir so vor...früher sah ich mehr Menschen die am rauchen waren. Aber ist nur mein subjektiver Eindruck..

Ich habe auch mal in meinen persönlichen Freundes- und Bekanntenkreis geschaut und kann die Leute die rauchen an einer Hand abzählen. Und die haben wenigstens so viel Klasse, dass sie weder in Innenräumen noch im Auto qualmen. Tangiert mich also nur peripher.

Meiner Erfahrung nach ist das Thema Rauchen auch stark davon abhängig in welchen Sinus-Milieus (Danke an @anotherthing für den Term) man unterwegs ist. Rauchen scheint heutzutage vorallem ein Ding der unteren Mittelschicht / Unterschicht zu sein. Sobald man diese hinter sich gelassen hat, sind die meisten Fragen bzgl. Rauchen sowieso erledigt. 

Man sieht also wieder: Hustlen und dann lösen sich ganz viele Themen von selbst, wie auch z.B. akustische Belästigung in der Wohnung, weil man sich mit mehr Geld automatisch eine neue, gut isolierte Bleibe leisten kann kann. Oder auch Ärger im Urlaub mit lästigen Gästen. Meine Erfahrung da ist, dass je teurer das Hotel ist, desto gesitteter sind die Gäste. Früher als ich noch günstig verreist bin, hatte ich auch schon Situationen die viel Nerven gekostet haben. Aber wenn man etwas mehr Geld in die Finger nimmt und ein Hotel aus dem mid oder high Segment nimmt, geht man dem meisten Ärger direkt aus dem Weg. 

  • HAHA 1

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was genauso abfuckt sind diese Vapes oder wat die sich da neuerdings reinziehen.

Muss aber sagen im Freundeskreis raucht keiner neben mir weil die wissen wegen meiner Lunge, auch beim Feiern gehen die 1-2 Meter weg oder pusten in die andere Richtung - hat also auch was damit zu tun mit welchen Leuten man sich umgibt.

Wenn mein HNO (Moslem) bei uns zu besuch ist stell ich dem auch kein Schweinekotelett hin aus Anstand bzw. Respekt ihm gegenüber.

bearbeitet von DirtyRabbit
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vor 27 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

was genauso abfuckt sind diese Vapes oder wat die sich da neuerdings reinziehen.

Ist mir lieber wenn jemand Vaped anstatt Zigarette raucht. Vapen ist einfach angenehmer als normale Zigaretten, weil dabei nichts verbrannt wird. Es entsteht kein klassischer Rauch mit Teer, Asche und diesem penetranten „Kalter-Rauch-Geruch“. Der Dampf riecht nur leicht oder süßlich, verfliegt schnell und bleibt nicht ewig an Klamotten, Haaren oder Möbeln hängen. Außerdem reizt er Augen, Nase und Hals deutlich weniger. Dazu kommt, dass eine Vape nur Dampf macht, wenn man zieht, während eine Zigarette ständig vor sich hin qualmt. Harmlos ist Vapen für Umstehende zwar auch nicht, aber mir ist lieber am Nebentisch im Outdoor-Restaurant wird gevaped, anstatt Zigarette geraucht. Finde es jeweils eine Zumutung, wenn ich ein leckeres Essen vor mir habe und die Suchtis vom Nebentisch meinen, sie müssen Helmut Schmidt imitieren. 

 

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Am 4.1.2026 um 13:36 , brokeboy schrieb:
  • Welche Grenzen musstet ihr in letzter Zeit durchsetzen?
  • Welche Situationen gab es bei euch?
  • Was fällt euch spontan zu diese Thema ein? Wichtig, unwichtig?
  • Lasst ihr es (manchmal) zu, dass Menschen eure Grenzen überschreiten? Wieso bzw. wieso nicht?
  • Überschreitet ihr selbst die Grenzen von anderen? Wieso bzw. wieso nicht?

Grundsätzlich finde ich Grenzen setzen und schauen, dass diese eingehalten werden ein sehr wichtiges Thema. Was als Grenze angesehen wird, ist aber immer sehr individuell und muss jeder für sich selbst ausmachen. Das Beispiel von deiner Mutter, kenne ich zum Beispiel auch sehr gut. Ist für mich persönlich zwar auch manchmal etwas nervig, aber auch keine massive Grenzüberschreitung. Eben weil es meine Mutter ist. Ich habe das ganze gut in den Griff bekommen, in dem ich angefangen habe, das gleiche bei ihr zu machen. Ansprechen hat nicht viel gebracht, also habe ich angefangen, jedesmal wenn sie bei mir zum essen war, ihr was für zu Hause einzupacken. Nach einiger Zeit hat sich das Thema dann von selbst erledigt und ich bekomme jetzt nur noch Sachen von ihr mit, wenn ich aktiv danach frage.

Im Job finde ich Grenzen setzten zum Beispiel auch sehr wichtig. Ein früherer Chef von mir hatte die Angewohnheit bei Kundenterminen den Termin an sich zu reißen und viel zu reden, obwohl es meine Kunden waren. Fande ich auch nicht gut, also habe ich das dann nach einem Termin beim warten am Flughafen angesprochen und ihm klar gesagt, dass ich das nicht gut finde, es für meine Beziehung zum Kunden nicht gut ist und so für mich nicht funktioniert. Er fand es gut, dass ich das angesprochen habe, da es sonst nie jemand bei ihm gemacht hat. Haben dann eine für uns beide passende Lösung gefunden und nach einiger Zeit die Kundentermine, die wir zusammen hatten, mit einer klaren Aufteilung gut über die Bühne gebracht.

Anderes Beispiel was mir gerade einfällt: Restaurantbesuche, bei denen was schief läuft. Ich war mal im Urlaub mit meinen Eltern und Kids in einem etwas schickeren Beachclub zum Mittagessen. Dabei ist bei der Bestellung etwas schief gelaufen und mein Essen wurde vergessen. Soweit so gut und auch nicht schlimm. Allerdings hat die Kellnerin dann angefangen zu versuchen, den Fehler für die vergessene Bestellung, mir zu zuschieben. Das ist was, was ich gar nicht mag. Habe ihr dann nur freundlich gesagt, dass ich das mit ihr nicht diskutieren werde und ich jetzt gerne mit dem Manager sprechen möchte. Die Managerin kam dann auch kurze Zeit später und wir haben das ganze geklärt. Hat dann dazu geführt, dass wir anstelle von ein paar hundert Euro fürs Essen und die Getränke, nur die knapp 50 € für die Getränke zahlen mussten.

Meiner Erfahrung nach, klappt es in vielen Situationen gut, wenn man die Grenzüberschreitungen klar und direkt anspricht, dabei freundlich bleibt aber gleichzeitig vermittelt, dass man das nicht mit sich machen lässt. Natürlich wird es aber auch immer Situationen geben, in denen reden nicht mehr viel bringt. Gerade wenn die eigene Familie oder enge Freunde davon betroffen sind

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vor 2 Stunden, holywater schrieb:

 Sinus-Milieus (Danke an @anotherthing für den Term)

Ich wollte es nicht schon wieder sagen, aber ja. 

Zitat

Hustlen und dann lösen sich ganz viele Themen von selbst,

…nur Hustlen reicht nicht, man muss sich auch selbst an die höheren „Standards“ anpassen oder zumindest bereit dazu sein, sein Verhalten zu überdenken. Sonst wird man selbst irgendwann die einzige Person im Raum sein, die anderen ins Gesicht qualmt oder nicht weiß, welches Besteck man fürs Gericht XY benutzt. Leute, die mit diesem Wissen aufgewachsen sind, nehmen dieses Verhalten dann als „respektlos“ wahr, in Wirklichkeit hat man es einfach nicht besser gewusst. Das ist die klassische „old money vs. new money“ Problematik.

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vor 13 Stunden, DirtyRabbit schrieb:

ne einfach umgedreht in der Menge xD

Das hab ich nicht kapiert.. meinte mit Elfmeter gegen Kopf treten wenn einer schon liegt.

vor 12 Stunden, DirtyD schrieb:

das ist wirklich so ein Mutti Ding. Ist bei meiner nicht anders! Hab es auch öfters erwähnt dass sie mich nicht wie n Kleinkind behandeln soll und dass mich das öftere fragen nach was zu essen doer gekaufte Sachen nur unnötig nerven. Auch bat ich sie mir keine Sachen zu kaufen, weil es schade ums Geld ist und ich die sowieso nicht nutzen möchte. Ich krieg öfters im nachhinein so n schlechtes Gewissen dass sie es an sich nur gut meint und ich so negativ drauf reagiere. Es einfach so hinnehmen will ich einerseits auch nicht,weil es wie gesagt schade ums Geld ist damit es dann im Müll landet

Ja denke das ist sehr weit verbreitet, aber glaube dennoch, dass das nicht gut / gesund / normal ist. Schlechtes Gewissen, Schuldgefühle, weil du deine Grenzen aufgezeigt hast. Eigentlich echt nicht cool. Bei Eltern sehr schwierig damit umzugehen.

vor 8 Stunden, MrNiceNRW schrieb:

Ist immer ne Gratwanderung und es ist auch richtig anders zu entscheiden und abzuwägen wenn zb deine Familie mit dabei ist oder du alleine bist. 

Wo ist die Grenze? Ab wann wird man handgreiflich? Man sagt, nur wenn es nicht anders geht und deine körperliche Unversehrtheit in Gefahr ist. Aber dann würde man sich theoretisch auch die ganze Zeit anspucken lassen und drüber stehen, weil man ja körperlich nicht in Gefahr ist. Ab wann siehst du die Grenze überschritten?

vor 8 Stunden, MrNiceNRW schrieb:

Die Aktion mit auf Glatze hauen bei dir geht gar nicht. Hast in jedem Fall richtig gehandelt. Versteh nicht was sich diese Leute denken aber wie erwähnt, bei denen ist grundlegend etwas schief gelaufen.

Ja das liegt daran, dass man sich schon sehr lange kennt und ich früher vieles mitgemacht bzw. weggelächelt hab. Außerdem ist der Kerl glaube ich auch etwas neidisch auf mich. Der ist eigentlich ein guter, aber hat's auch nicht einfach gehabt und stichelt halt immer. 

vor 8 Stunden, MrNiceNRW schrieb:

Sowas ähnliches hab ich zb erlebt mit arm an meine Schulter legen von einem entfernten Kollegen. Hab den Arm direkt weggenommen und gesagt "was los" in der Art. Daraus ist nichts weiter passiert aber sowas ist auch ein Zeichen von Respektlosigkeit. Bei sowas muss man konsequent sein.

Ja, muss man direkt unterbinden. Einfache Konditionierung. Wie hat der Typ dann reagiert auf dein "was los"? Hättest du ihn geschlagen, wenn er dann gemuckt bzw. weitergemacht hätte? Also sprich, auf deinen verbalen Hinweis nicht reagiert.

vor 6 Stunden, Danisol schrieb:

Ist halt seine Wohnung/Auto. Da kannste nur drum bitten(!! bitten, nicht auffordern wie du es vorhast) es zu unterlassen ansonsten musste halt Konsequenzen daraus ziehen sprich sich nur noch bei dir treffen zu deinen Regeln dann oder du fährst selbst. Und der Ton macht hier die Musik. Fordere ihn auf keinen Fall auf, das wäre übergriffig zumindest in seiner Wohnung/Auto.

Sehe ich auch so. Deswegen war ich auch so zurückhaltend bisher aus Anstand. Aber ich glaube er weiß nicht, dass es mich so sehr stört. Das nächste mal sage ich es einfach ganz klar. Ich schätze ihn ein, dass er es dann unterlässt. Denke er hat einfach nicht auf dem Schirm.

vor 1 Stunde, holywater schrieb:

Meiner Erfahrung nach ist das Thema Rauchen auch stark davon abhängig in welchen Sinus-Milieus (Danke an @anotherthing für den Term) man unterwegs ist. Rauchen scheint heutzutage vorallem ein Ding der unteren Mittelschicht / Unterschicht zu sein. Sobald man diese hinter sich gelassen hat, sind die meisten Fragen bzgl. Rauchen sowieso erledigt. 

Guter Einwand. Werde ich mal überdenken. Dem Kerl geht's aber eigentlich gut, ist Unternehmer, hängt nur mit Unternehmern ab. Einige Millionäre dabei. Ein Milliardär sogar im größeren Bekanntenkreis haha. Ist halt etwas älter, 51 oder so. Könnte mein Vater sein, deswegen halte ich mich da sehr zurück, ihm in der Hinsicht irgendwas zu sagen. Im Allgemeinen behandelt er mich mit sehr viel Respekt, bin immer herzlich eingeladen, meldet sich selbst bei mir, berücksichtigt meine Meinung und Einschätzungen, usw.

vor 1 Stunde, DirtyRabbit schrieb:

Muss aber sagen im Freundeskreis raucht keiner neben mir weil die wissen wegen meiner Lunge, auch beim Feiern gehen die 1-2 Meter weg oder pusten in die andere Richtung - hat also auch was damit zu tun mit welchen Leuten man sich umgibt.

Wie hast du das anfangs kommuniziert? Wurde das direkt berücksichtigt?

 

@JayMuc Super Beitrag, habe schon drauf gewartet haha. Vielen Dank.

vor 16 Minuten, JayMuc schrieb:

Meiner Erfahrung nach, klappt es in vielen Situationen gut, wenn man die Grenzüberschreitungen klar und direkt anspricht, dabei freundlich bleibt aber gleichzeitig vermittelt, dass man das nicht mit sich machen lässt.

Ja, das scheint die Essenz des richtigen Umgangs zu sein. Dann gibt es aber zwei mögliche Reaktionen des Gegenübers.

  1. Er ist einsichtig. -> Super, abgehakt. Grenze durchgesetzt, Standing bewahrt.
  2. Er ist uneinsichtig. Dann muss man die nächste Eskalationsstufe betreten? Wie würde das aussehen? Können wir mal gemeinsam darauf eingehen?

Kommt natürlich auf die Situation drauf an. Wenn die Managerin gesagt hätte, kann man nix machen, schlägt man ihr ja nicht ins Gesicht. Wenn der Hotelnachbar aber respektlos ggü der eigenen Familie wird, dann schon.

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vor 27 Minuten, JayMuc schrieb:

Anderes Beispiel was mir gerade einfällt: Restaurantbesuche, bei denen was schief läuft. Ich war mal im Urlaub mit meinen Eltern und Kids in einem etwas schickeren Beachclub zum Mittagessen. Dabei ist bei der Bestellung etwas schief gelaufen und mein Essen wurde vergessen. Soweit so gut und auch nicht schlimm. Allerdings hat die Kellnerin dann angefangen zu versuchen, den Fehler für die vergessene Bestellung, mir zu zuschieben. Das ist was, was ich gar nicht mag. Habe ihr dann nur freundlich gesagt, dass ich das mit ihr nicht diskutieren werde und ich jetzt gerne mit dem Manager sprechen möchte. Die Managerin kam dann auch kurze Zeit später und wir haben das ganze geklärt. Hat dann dazu geführt, dass wir anstelle von ein paar hundert Euro fürs Essen und die Getränke, nur die knapp 50 € für die Getränke zahlen mussten.

Wie ist das gelaufen? Was hast du der erzählt / gedroht?

Kenne das nur so, dass maximal ein gratis Dessert oder Getränk dafür offeriert wird wenn etwas so "marginales" wie ein vergessenes Essen schief läuft. 

Ich hatte schon viel gravierendere Dinge erlebt wie Essen komplett auf dem Tisch gelandet oder Reservation von 30 Leuten im System verschlampt. Und nicht mal da gabs einen so grosszügigen Rabatt. 

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vor 1 Minute, holywater schrieb:

Wie ist das gelaufen? Was hast du der erzählt / gedroht?

Kenne das nur so, dass maximal ein gratis Dessert oder Getränk dafür offeriert wird wenn etwas so "marginales" wie ein vergessenes Essen schief läuft. 

Ich hatte schon viel gravierendere Dinge erlebt wie Essen komplett auf dem Tisch gelandet oder Reservation von 30 Leuten im System verschlampt. Und nicht mal da gabs einen so grosszügigen Rabatt. 

Da sind viele Sachen zusammen gekommen. Hier mal die ausführliche Version.

War wie gesagt beim Essen mit meinen Eltern und meinen Kids. Wir haben verschiedene Sachen bestellt. Ging damit los, dass das Gericht von meiner Tochter kalt war. Haben das dann gesagt und weil die irgendwie nicht so gut organisiert war, haben wir das dann noch 2 mal neu bekommen. Meine Tochter hatte also 3 mal ihr Essen und ich habe da dann auch mitgegessen. Mein Gericht kam gar nicht, habe dann die Bedienung nett gefragt, wann dann meins kommt und sie fing direkt an, dass ich ja gesagt hätte, dass ich mein Essen nach allen anderen will. Was natürlich Quatsch war. Habe dann die Managerin kommen lassen. Die hat mir dann erzählt, dass die Bedienung neu ist und sie deshalb die Fehler gemacht hat, dass es ihr leid tut und sie mir natürlich gerne mein Essen noch bringen. Wir waren da aber schon 2 Stunden in dem Laden, hatten noch was anderes vor und wirklich Hunger hatte ich auch nicht mehr. Habe ihr dann nur gesagt, dass das nett ist, wir aber noch was anderes vor haben und ich deshalb drauf verzichte. Habe ihr auch gesagt, dass das restliche Essen gut war, wir aber vom Service enttäuscht sind, vor allem weil uns der Laden empfohlen wurde. Dann habe ich ihr noch gesagt, dass ich erwarte, dass sie sich was einfallen lässt und uns die Rechnung bringen soll. Sie meinte dann nur, dass sie das macht und kam kurze Zeit später mit der Rechnung nur über die Getränke und dem Hinweis, dass sie hofft, dass jetzt alles so passt. 

Sie hat auf jeden Fall an der Kasse noch etwas mit der Bedienung diskutiert. Vermute mal, dass die Bedienung auch nicht alles korrekt verbucht hatte und es deshalb für sie am einfachsten und schnellsten war, einfach nur die Getränke zu berrechnen.

vor 19 Minuten, brokeboy schrieb:

Ja, das scheint die Essenz des richtigen Umgangs zu sein. Dann gibt es aber zwei mögliche Reaktionen des Gegenübers.

  1. Er ist einsichtig. -> Super, abgehakt. Grenze durchgesetzt, Standing bewahrt.
  2. Er ist uneinsichtig. Dann muss man die nächste Eskalationsstufe betreten? Wie würde das aussehen? Können wir mal gemeinsam darauf eingehen?

Kommt natürlich auf die Situation drauf an. Wenn die Managerin gesagt hätte, kann man nix machen, schlägt man ihr ja nicht ins Gesicht. Wenn der Hotelnachbar aber respektlos ggü der eigenen Familie wird, dann schon.

Kommt meiner Meinung nach immer auf die Situation an, wie wichtig einem das Ganze ist. Bei dem Restaurant-Beispiel, war es ja nichts wirklich wichtiges. Da hätte mir schon eine aufrichtige Entschuldigung gereicht. Eine kleine Wiedergutmachung in Form eines Kaffee aufs Haus, wäre auch schon super für mich gewesen. Das es so gelaufen ist, war natürlich umso besser. Dass die Managerin gar nichts macht oder sowas sagt wie "Pech gehabt, kann man nichts machen", halte ich auch für unwahrscheinlich. Ist ja letztendlich auch ihr Job für Kundenzufriedenheit zu sorgen und eine Entschuldigung oder ein Kaffee aufs Haus, tut ihr persönlich ja auch nicht weh. In dem Kontext sind die Leute meistens dann eher bereit nachzugeben. 

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vor 29 Minuten, brokeboy schrieb:

Das hab ich nicht kapiert.. meinte mit Elfmeter gegen Kopf treten wenn einer schon liegt.

ne ohne, mein zahn ist abgebrochen beim umdrehen 

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vor 1 Stunde, brokeboy schrieb:

Ja das liegt daran, dass man sich schon sehr lange kennt und ich früher vieles mitgemacht bzw. weggelächelt hab. Außerdem ist der Kerl glaube ich auch etwas neidisch auf mich. Der ist eigentlich ein guter, aber hat's auch nicht einfach gehabt und stichelt halt immer

Jo so seh ich das auch! Früher auch in der Gruppe Sachen durchgehen lassen weil damals vielleicht lustig oder „gehörte dazu“. Letztes Mal als das einer bei mir macht und er lachte hab ich ihn nur ernster angeguckt und garnicht gelacht, da guckte er komisch und meinte nur „ja okay kannst kein Spaß mehr ab oder was? Warum so ernst geworden?“. Sagte nur dass ich das nicht mehr witzig finde und es auch nicht mehr dulde. Minuten später kam er an und entschuldigte sich für die Aktion 

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vor 2 Stunden, brokeboy schrieb:

Wie hast du das anfangs kommuniziert? Wurde das direkt berücksichtigt?

ja direkt berücksichtigt - als die ne Kippe angemacht haben haben die meistens gefragt ob ich auch rauch und eine angeboten, hab dann gesagt "ne hab Lungenkrankeit usw." da kam dann auch direkt die Frage "stört Dich wenn ich rauch? oder wenn ich rüber geh is ok?".

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vor 11 Stunden, MrNiceNRW schrieb:

Die Gesetze sind auf Menschen ausgelegt, die etwas zu verlieren haben: Vermögen, Job, Familie, körperliche Unversehrtheit.

Ja trotzdem ist es definitiv wichtig und wird hier in der Kultur vernachlässigt  "der Krieger im Garten als der Gärtner im Krieg" zu sein.

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Nochmal wegen der Ruhestörung an den TE.

Ein Lärmprotokoll ist zwar schön und gut, aber solange du der einzige bist der sich gestört fühlt, bist in erster Linie DU der Störenfried dieser Hausgemeinschaft. Ich habe das Thema auch durch, ich war Mieter, über mir eine ETW die vom Sohn der Eigentümerin bewohnt war. Seine Freundin war Dauerstudentin, Präsenzunterricht war für sie das selbe Fremdwort wie Nachruhe. Offziell, wahrscheinlich wegen Bafög, war sie gar nicht in der Wohnung gemeldet, verließ diese praktisch aber nie. Ich bin auch den nachbarschaftlichen Weg gegangen und hab die nächtlichen Saufpartys angesprochen, hat nicht geholfen. Es ging hin und her, irgendwann wurde ich von ihr angezeigt, sie führte u.a. ein "Grillprotokoll" in dem festgehalten wurde, wie oft ich was auf der Terrasse mache.

Dann kam meine Vermieterin auf mich zu, war genervt von dieser Studentin und forderte mich auf mein Verhalten zu ändern, weil sie und die Hausverwaltung keinen Bock mehr auf die ständigen Auseinandersetzungen hatten. Da habe ich gelernt das der normale Weg nicht funktioniert.

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vor 4 Minuten, Eliteuser schrieb:

Nochmal wegen der Ruhestörung an den TE.

Ein Lärmprotokoll ist zwar schön und gut, aber solange du der einzige bist der sich gestört fühlt, bist in erster Linie DU der Störenfried dieser Hausgemeinschaft. Ich habe das Thema auch durch, ich war Mieter, über mir eine ETW die vom Sohn der Eigentümerin bewohnt war. Seine Freundin war Dauerstudentin, Präsenzunterricht war für sie das selbe Fremdwort wie Nachruhe. Offziell, wahrscheinlich wegen Bafög, war sie gar nicht in der Wohnung gemeldet, verließ diese praktisch aber nie. Ich bin auch den nachbarschaftlichen Weg gegangen und hab die nächtlichen Saufpartys angesprochen, hat nicht geholfen. Es ging hin und her, irgendwann wurde ich von ihr angezeigt, sie führte u.a. ein "Grillprotokoll" in dem festgehalten wurde, wie oft ich was auf der Terrasse mache.

Dann kam meine Vermieterin auf mich zu, war genervt von dieser Studentin und forderte mich auf mein Verhalten zu ändern, weil sie und die Hausverwaltung keinen Bock mehr auf die ständigen Auseinandersetzungen hatten. Da habe ich gelernt das der normale Weg nicht funktioniert.

Ist natürlich eine dumme Situation, wenn man in einem Block ist, wo es sowohl ETW als auch Mietwohnungen gibt. Dass du dort als Mieter in ner schwächeren Position bist als ein Eigentümer ist naheliegend. 

Die Aussage: "solange du der einzige bist der sich gestört fühlt, bist in erster Linie DU der Störenfried dieser Hausgemeinschaft" kann ich nur unterschreiben. Hatte vor Jahren auch mal so einen Nachbarn. Der hat sich echt mit jeder Partei angelegt und sich an allen möglichen und unmöglichen Dingen gestört. Auch wegen mir hat er sich mal an die Hausverwaltung gewendet, weil ich spät nachts "Frauenbesuch" hätte. Die Hausverwaltung hat sich bei mir gemeldet, sich schlapp gelacht und mir versichert, dass der Typ ein bekannter Querulant sei und ich nichts zu befürchten hätte. 

Das Hauptproblem bei so vielen solcher Mieterstreits sehe ich in der minderwertigen Qualität der Bauten. Wären die besser schallisoliert, dann gäbe es nicht immer diese Streitigkeiten bezüglich Lärmemissionen. Ich wohne aktuell in einem Neubau und der Unterschied zu einer Hütte die 50 Jahre oder älter ist, ist markant.

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