Attraktivität durch pure Präsenz

116 Beiträge in diesem Thema

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Ich hab nur die ersten paar Posts gelesen.

Lieber TE, ich denke, das was du bei diesem Typen meinst, lässt sich, wenn natürlich nur sehr unzureichend, mit einem Wort mit "Ausstrahlung" ausdrücken.

Ich erzähl mal kurz eine Geschichte von vor paar Jahren, mit mir in der Hauptrolle, um das bisschen deutlicher zu machen.

Vor 3 Jahren hat mein Cousin geheiratet, ich war natürlich dort. Eigentlich sehr gechillt für mich, ich war in der Wohnung meines Onkels, als letzter. Hatte mich soeben geduscht, wollte mich in aller Ruhe fertig machen, mein Taxi sollte in einer halben Stunde kommen, eine Stunde vor Beginn der Trauung. Alles easy. Hab mir noch nen Kaffee gemacht und wollte mich dann anziehen und hab bemerkt, and I shit you not, dass die Hose von meinem Anzug nicht da war :lol:8-P:crazy::good: Liest sich jetzt sicher sehr lustig und ich kann auch schon lange drüber lachen, aber die Situation damals ging innerhalb von Sekunden von easy zu Alarmstufe Rot :D

Also war schnelles, sehr schnelles Handeln gefragt. Taxiunternehmen angerufen und denen verklickert, dass ich das vorbestellte Taxi nicht mehr brauche, dafür aber jetzt SOFORT, nein, vor 10 Minuten ein Taxi brauche. Kam dann auch schnell. War eine etwas verrückte Fahr zu einem EInkaufszentrum nahe der Kirche, zu der ich musste. Hab ein schönes Trinkgeld für den Fahrer.

Bin dann in die erste Herrenboutique die ich ausfindig machen konnte. Bin hineingestürmt, die erste Verkäuferin (zufällig jung und heiß ^^) hat gerade noch "Kann ich Ihnen..." herausgebracht, bevor ich Sie unterbrochen habe. "Guten Tag, ja sie können mir helfen. Sie können mir sogar das Leben retten. Sehen Sie, es ist jetzt *auf die Uhr guck* fast 16:15 Uhr, ich muss um 17 Uhr auf einer Hochzeit sein und brauche einen Anzug. Sie sind dran" und grinse. Sie stutzt kurz, grinst auch, wirkt etwas unsicher. Meint dann "oookay...gut, fangen wir an".

Ging dann absurd schnell alles, musste es auch. Erstes Sakko, das ich anprobieren sollte, hat wie angegossen gepasst, sah auch echt gut aus. Ein sehr gutes Auge hatte die Dame. Hab mir dann nicht die Mühe gemacht, durch den ganzen Laden zu rennen zur Umkleidekabine, um die Hose anzuprobieren :D Hab meine Jeans direkt vor ihr auf den Boden geschickt, sie hat gelacht, und ich bin in die Stoffhose rein, hat auch gepasst. "Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen" meinte ich und grinste sie an. Sie hat gelacht und meinte "ja, Sie sind sehr zielstrebig". Sie hatte sichtlich Spaß an der etwas verrückten Sache. Sie hat dann kurz geprüft, ob die Hose wirklich sitzt und mir dabei an den Arsch gegrabscht :D Das war nicht die erste Verkäuferin, die mich berührt hat, logischerweise, aber so hatte das vorher noch keine gemacht. :good:

Jetzt brauchte ich nur noch ein Hemd und eine Krawatte. Hat sie mir auch was ausgesucht, ich alles schnell mal angezogen und wie es der Zufall so wollte, hatte ich innerhalb von weniger als 20 Minuten den geilsten Anzug an, den ich jemals angehabt hatte. Und auch den teuersten, aber was solls. War in dem Laden noch mit das Günstigste ;) Sie nickte anerkennend und lächelte mich einfach geil an. Ich meinte dann ok, wirklich toll wie sie das gemacht hat, jetzt muss ich nur noch schnell Geld tauschen rennen, da ich nur zu Besuch da bin. Sie meinte dann von sich aus, dass sie mir in der Zeit mein Hemd bügelt :D WIe geil einfach nur.

Kam dann mit Kohle zurück, sie band mir meine Krawatte um und sagte tatsächlich zu mir "schade, dass du nur zu Besuch hier bist" und strich mir mit ihrer Hand über die Wange - auf einmal waren wir per DU.

Habs dann übrigens gerade noch rechtzeitig zur Hochzeit geschafft. War insgesamt ne sehr geile Aktion.

So, sorry, für die Textwand, aber ich musste ausholen. Worauf will ich hinaus?

Die Verkäuferin war auf jeden Fall ne 8 und wohl etwas älter als ich damals, aber auf keinen Fall älter als 30. Sie hat mir richtig harte IOIs entgegengeworfen obwohl ich sie kein bisschen angemacht hab. Aber wie hab ich mich verhalten? Welche Attraction-switches hab ich damit bei ihr getriggert?

- Ich hatte ein konkretes Ziel im Leben: auch wenns nur einen Anzug zu kaufen war, es war in dem Moment sehr wichtig. Ich kam rein und mir muss die Tatsache, dass ich auf einer Mission war, ins Gesicht geschrieben gewesen sein. Die pure Entschlossenheit.

- Dominanz und Führung: Ich hab sie gleich mal abgewürgt bei ihrem ersten Satz. Normal durchaus unhöflich, auch etwas rücksichtslos; in diesem Fall aber reine Zielstrebigkeit, absolut keine Zeit zu verschwenden. Hier geht's lang, Lady, nach meinen Regeln.

- weitere Führung: Danach ne deutliche Ansage, was jetzt zu tun ist und was jetzt zu passieren hat. Und ihr gleichzeitig eine nicht einfache Aufgabe gestellt (Qualifikation). OK, die Aufgabe musste sie in dem Fall mehr oder weniger annehmen, trotzdem hatte sie jetzt allen Grund, sich zu beweisen und somit zu qualifizieren.

- Lockerheit, Unberechenbarkeit: Ich war frech und hab mich nicht um Konventionen geschert, indem ich mitten im Laden und v.a. vor ihr meine Hose runtergelassen hab. Gleichzeitig wars auch noch nicht geschmacklos, es gibt Schlimmeres als einen Mann in Boxershorts. Trotzdem wars eine Aktion, die sie im Laden wohl noch nicht erlebt hat, einfach etwas von der Masse abhebendes.

- Abschließend sah ich in dem Anzug, wenn ich das selber so sagen darf, echt gut aus. Damals war ich nach langer Zeit das erste Mal richtig gut in Form, mit breiten Schultern und einer halbwegs muskulösen Erscheinung. und ein gut sitzender Anzug hat einfach Klasse, machen wir uns nichts vor.

- Unerreichbarkeit: ich hatte sie ja wissen lassen, dass ich im Ausland wohne, dadurch dass ich Geld tauschen musste. Und sie mich somit nicht haben kann.

Ich hab mit Sicherheit einen geilen Vibe gehabt während dieser halbstündigen Interaktion mit ihr. Ich hatte ein Ziel, in dem sie an sich zwar keine Rolle spielte, ABER ich hab sie kurz aus ihrem Alltag entrissen hin zu etwas Spannendem, Nicht-Alltäglichem, sie durfte an meinem Abenteuer nicht nur teilhaben, sondern sogar etwas dazu beitragen. Ich hob mich von ihren sonstigen Kunden mit Sicherheit deutlich ab und ich war für sie außer Reichweite.

Das meiste wurde nonverbal kommuniziert. Oder, wenn ausgesprochen, dann niemals in der Absicht, bei ihr irgendetwas damit zu bewirken, sondern weil es die Situation erforderte. Das Alles muss mir eine Ausstrahlung verpasst haben, die ich sonst nie habe und die hatte ihre Wirkung.

Das wird mit Sicherheit eine andere Ausstrahlung gewesen sein, als der Typ aus deinem Anfangspost sie hat. Aber es ist das selbe Prinzip. ZIeh deine Parallelen, wenn du magst.

mfG,

RC

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oh Mann, ich warte die ganze Zeit auf die Szene wo du sie in der Umkleide durchbumst...naja, sollte wohl nicht immer von mir auf andere schließen..;)

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Im nicht sexuellem Sinne tue ich das auch und unternehme auch sehr gerne was mit ihm, nur objektiv gibts da nichts, was ihn nach irgendeiner PU Theorie interessant machen sollte.

Würde er sich nach PUA-Quatsch richten, würde ihn bald niemand mehr geil finden.

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Nehmen wir den üblichen Club in einer belebten Stadt an einem Samstag Abend. An der Tür wird sauber selektiert, daher besteht das Klientel aus hübschen Frauen in engen Oberteilen, Lederleggins und hohen Schuhen. Dazu noch top gestyled und gut gelaunt. Die Männer sind vom gleichen Schlag, alle mindesten 1,8m groß, schlank sehr gepflegtes äußeres mit Jeans, Hemd und Lederschuhen.

Jetzt kommt der PU Newbie der leider nur 1,65m groß ist. leicht pummelig, aber trotzdem Jeans, Hemd von Ralph Lauren und der hochwertige Oxford Schuh. Davor noch gut im PU Forum gelesen und sich beim Stylen vor dem Spiegel eingeredet man sei Attraktiv durch pure Präsenz...

Nur leider sind die Resultate im Club ganz anders als gedacht. Alles mentale Einreden, der Studienabschluss oder das monatliche Einkommen bringt nichts wenn man rein physisch komplett unterlegen ist. Die andern Typen sind eben ein Kopf größer und du fliegst sofort aus dem Set wenn sie nur dazu kommen.

Was willst du ihm jetzt für Ratschläge geben?

Ich bin 1,77m groß und trainiere 6 mal die Woche, dementsprechend sieht auch der Body aus. Wenn du im Kreuzheben über 100 Kg bewegst, läufst du anders durch die Welt und schaust die Mädels mit ihren 50 Kg Gewicht im vorbei laufen auch entsprechend an. Ein Blick aus Arroganz und dem Wissen, sie locker im Stehen bumsen zu können und dabei noch squats mit ihr zu machen. Ich denke nicht über so mentalen Quatsch nach wie ich wohl Attraktiv durch Präsenz bin, ich weiß ich bin im Club der geilste Typ. Das ist mein Erfolgsrezept für aktuell an 23 Abenden gelayt zu haben. Und das ohne viel zu machen. Der Beweis ist mein Datasheet und die Jahrelange harte Arbeit an meinem Body.

Aber wieder zurück zum PU Newbie: Er wird irgendwann aufgeben, weil ihm keiner die Wahrheit gesagt hat. Bleibt er pummelig, schlechten Style und vor allem: geht er in Locations in denen die andern Jungs besser aussehen, hat er schlechtere Karten. Die Frau muss anhand von deinem Style und deinem Aussehen wissen, dass du Frauen von ihrem Kaliber haben kann. Was er hier im PU Forum liest sind tolle Theorien und sie funktionieren auch für den ein oder andern mit genug Erfahrung, aber nicht für ihn. Woher ich das weiß? Ich sehe seit Jahren Typen im Lair die kommen und gehen. Gemeinsam über die Straße ziehen aber nicht wissen was zu tun ist. Wenn sie Glück haben layen sie mal, enden dann mit irgend ner komischen Freundin.

Man kann sich keine Maske der Selbstsicherheit, Zufriedenheit aufsetzten.

Sich mit sich im Reinen zu befinden bedeudet Arbeit an sich selbst, dem aktiven auseinandersetzen mit seiner Umwelt, dem sich Bewusst werden eigener als Handlungsgrundlage dienende Überzeugungen, Ziele. Eben sich für sich Selbst positionieren.

Auch dem Sport geschuldetes nach aussen projiziertes Selbstbewusstsein schützt nicht vor Frameverlust.

LeDe

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- Ich hatte ein konkretes Ziel im Leben:

- Dominanz und Führung:

- weitere Führung:

- Lockerheit, Unberechenbarkeit:

- Abschließend sah ich in dem Anzug, wenn ich das selber so sagen darf, echt gut aus.

- Unerreichbarkeit:

Coole Story aber diese analytische Auflistung macht es irgendwie lächerlich. Deine rationale, distanzierte Sicht muss nicht die repräsentieren, die die Frau hatte. Vielleicht fand sie einfach nur deine pinken Schuhe toll.

Am Wochenende war ich bei einer, die gepiercte Nippel hat. Sie denkt sich vlt. "So eine toughe Lady, wie mich, hatte der bestimmt noch nicht.. welche hat das schon..".

Und mich reizt das keinen Meter.

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- Ich hatte ein konkretes Ziel im Leben:

- Dominanz und Führung:

- weitere Führung:

- Lockerheit, Unberechenbarkeit:

- Abschließend sah ich in dem Anzug, wenn ich das selber so sagen darf, echt gut aus.

- Unerreichbarkeit:

Coole Story aber diese analytische Auflistung macht es irgendwie lächerlich. Deine rationale, distanzierte Sicht muss nicht die repräsentieren, die die Frau hatte. Vielleicht fand sie einfach nur deine pinken Schuhe toll.

Am Wochenende war ich bei einer, die gepiercte Nippel hat. Sie denkt sich vlt. "So eine toughe Lady, wie mich, hatte der bestimmt noch nicht.. welche hat das schon..".

Und mich reizt das keinen Meter.

Nee, diese Sicht hatte sie auch sicherlich nicht. Gehe ich jedenfalls nicht davon aus.

Wie gesagt, zu der Zeit, als die Geschichte sich abgespielt hat, hatte ich von PU noch null Ahnung. Ich hatte damals auch nur die Sicht, dass die Interaktion cool war und ein Vibe zwischen uns herrschte.

Diese Analyse ist mir nur irgendwann im Laufe meiner PU-"Bildung" gekommen, als mir die Story mal wieder eingefallen ist. Erhebe da auch keinen Anspruch auf absolute Wahrheit und/oder Vollständigkeit. Glaube nur, dass diese Punkte unterbewusst eine Rolle gespielt haben ;)

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Ich streite ja nicht ab, dass es so gewesen sein könnte. Nur welche Aspekte entscheidend waren und vor allem zu welchen Teilen ist halt fraglich. Plausibel sind sie natürlich schon.

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Schön, dass ich diesen Beitrag nochmal gefunden habe.

Ich habe das mit der Tankstelle gelesen und es hat mich neugierig gemacht.

Als ich vom Sport kam habe ich mich in sexuelle Stimmung versetzt und bin ins fast food Restaurant meiner Wahl gegangen.

Ich habe dann bei der attraktiven Mitarbeiterin lediglich meine Bestellung (mMn ganz normal) aufgeben und sie bekam bereits einen hochroten Kopf und wirkte etwas verschüchtert. Dann habe ich mit ihr noch ein wenig smalltalk betrieben und bin gegangen.

So, keine Ahnung was jetzt genau der Auslöser war, aber ich will das auf jeden Fall weiterverfolgen und schauen ob es öfter passiert.

Außerdem interessiert mich ob es noch mehr Erfahrungsberichte darüber gibt oder sogar jemand eine Erklärung dafür hat.

Gruß

Frigeo

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Bei Sport werden viele Stoffe ausgeschüttet, unter anderem Dopamin und Testosterin sicherlich auch.

Am deutlichsten fand ich es eigentlich bei meiner Zeit bei der Bundeswehr. Man trat wesentlich autoritärer auf und das merken Frauen eben auch.

Aber mir ist es egal.. ist für mich im Prinzip genau das Gleiche, wie wenn die Frauen einen wegen der dicken Karre geil finden. "Uh, er ist so männlich, er ist so heiß..". Dass das gut ankommt, sieht man ja bei allerlei Gestalten, die sich für die Größten halten.

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Gast feroce
Am 5.3.2012 um 17:53 , ladies' Man schrieb:

Es ist das Inner Game, wie es meine Vorposter geschildert haben. Ich werde auch oft von Frauen angesprochen. Wenn ich game, kann ich fast immer den Attraction-Part vollkommen auslassen und sofort mit Comfort und Eskalation beginnen, denn ich bin vollkommen davon überzeugt, dass die Frau an mir attractet ist. Dementsprechend sind meine Blicke. Manchmal rede ich mit Frauen über den Alltag und mache kurzen Smalltalk, mit meinen Blicken zeige ich ihr aber klipp und klar woran ich denke und woran ich wirklich interessiert bin...daran wie sie in 2 Stunden mich in meiner Wohnung nach Sex anbetteln wird. Alle Frauen spüren diese Energie, da braucht man nicht viel zu reden, sondern einfach nur zu tun.

so ist es

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Ich würde es als "Flow Zustand" beschreiben. Dieser Moment, wo man stolz darauf ist, wie das Leben läuft, weiß, dass man nur sich selbst genügt und niemand anderen brauch um glücklich zu sein.

Ich hatte vor meiner ersten LTR oft diesen Zustand, bin zu der Zeit häufiger mal allein in den Club (obgleich großer SC - aber ich hielt es gar nicht für notwendig immer wen dabei zu haben und hatte keine Lust was zu organisieren, wenn ich auch einfach spontan loskann, wenn ich gerade Bock auf Tanzen, Feiern usw. habe) und wurde ebenso mehrfach von Frauen angesprochen. Eine hat mir sogar mal einen Zettel mit Nummer direkt in die Hand gegeben (ohne vorherige Konversation) und ich dachte zuerst es wäre ein Joint, da der Zettel so zusammengerollt war. Das mit dem Eskalieren hatte ich damals noch nicht so drauf, sonst wäre hier sicherlich einiges gegangen.

Nun nachdem man Beziehung und Co. kennen gelernt hat und die Trennung noch nicht ganz so weit her ist, ist es wirklich schwer häufiger wieder in diesen Zustand zu kommen. Aber ich arbeite daran und werde in nächster Zeit wieder mehr allein machen, um mir selbst zu zeigen, dass ich alles bin, was ich brauche. Teilweise wenn ich Feiern bin habe ich auch mal wieder nen Hänger, aber selbst wenn man dann nur mal 60-70 % des Abends so richtig high energy und persistent bei sich selbst ist. WOW! Da setzt man sich nach ein wenig Tanzen einfach nur irgendwohin und schon setzte sich beim letzten Mal ein Mädel neben mich und nach 30-60 Sekunden hatte ich ihre Nummer. Da braucht es gar keine großen Worte mehr. Die sind wie verzaubert. Teilweise empfinde ich das so absurd, dass ich manchmal nicht sicher bin ob es irgend eine Wette ist oder man gerade veräppelt wird.

Aber mit dem Lesen von Innergame Theorie bringt man sich nicht dahin - es gibt wenn etwas Orientierung, wo man mit den Taten beginnen sollte. Das habe ich nun auch gemerkt. Man muss wirklich die Ärmel hochkrempeln und hart daran arbeiten, sich diesen Beweis wieder selbst zu liefern. Allein was unternehmen, sich gut um sich kümmern, machen worauf man im Augenblick Bock hat (kennt ihr das nicht auch diese ganze Konversation bis ein Partyabend im SC steht?). Du kommst irgendwann einfach freitags von der Arbeit. Trinkst einen guten Whiskey, hörst chillige Musik und dann merkst du diese innere Stimme, die dir sagt "ich will raus. ich habe jetzt Bock zu Feiern!". Nun musst du nur noch das Taxi rufen oder in den Bus steigen und los gehts. Beweise dir selbst, dass du auf niemanden warten musst und du selbst dein bester Freund bist. Dies macht innerlich mit einem etwas. Hier angekommen, werden viele Menschen die Nähe zu dir suchen, denn irgendwo sehnt sich doch jeder nach dieser Realität und Erkenntnis, dass das Leben auch so unbeschwert sein kann. So ganz ohne Mangel- und Abhängigkeitsdenken usw.

bearbeitet von revir
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@revir, gut erklärt. Selbstakzeptanz, Selbstmitgefühl und Selbstgenügsamkeit sind der Schlüssel zur inneren Ruhe und daraus entspringender Gelassenheit. Assanova beschreibt das auf seinem Blog in einem Post vom 11. März 2011 wie folgt (Anmerkung: Ich beabsichtige nicht Werbung für seinen Blog oder sonstige Inhalte von ihm zu betreiben):

"After all of the things that I’ve experimented with, I found that there are only two things a man needs to worry about if he wants to constantly attract women.  (...)

These two things are appearances and composure. Now when I say appearances, I’m not talking about being a pretty boy with a perfect face, nor am I talking about having bulging muscles. (...) Women simply care more about how well you dress and how neat and clean you are, once your face and body meet a certain standard of decency.

And as far as personality and game goes, women pay the most attention to one thing: how composed you are. Confidence, aloofness, non-reactiveness, and all of that jazz is just another way of saying “be composed” (...). If you look at any guy that is use to constant female attention, you will see that he knows how to keep his composure when speaking to them. (...)

If you ask women why they reject men, they will almost say something along the lines of the guy looking like he doesn’t care too much about his appearances, or the guy saying something dumb or acting nervous or like a try-hard. Those really are the only two things that matter once you get your face and body to a decent level of attraction.If you step up your wardrobe, and just focus on maintaining your composure when talking to women, all of a sudden, they become a non-issue. Show me a guy that has girl problems, and I’ll show you a guy that doesn’t care too much about his appearances, or a guy that lacks composure around women."

Wege zu mehr Gelassenheit:

- Selbstfürsorge (Selbstakzeptanz, Selbstmitgefühl, Selbstgenügsamkeit)

- Meditation

- Übungen zur Körperentspannung

- Ein realistisches Mindset (Wissen darum was der eigenen Kontrolle und Beeinflussungsmöglichkeit unterliegt und was nicht)

- Desensibilisierung (a.k.a. Zurückweisungs-Angst abbauen)

- Solide Sozial- und Flirtkompetenz (a.k.a. "Game"), dadurch mehr Selbstvertrauen und eine höhere Wahrscheinlichkeit positiver Ergebnisse
 

bearbeitet von Roué
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vor 39 Minuten, Roué schrieb:

@revir, gut erklärt. Selbstakzeptanz, Selbstmitgefühl und Selbstgenügsamkeit sind der Schlüssel zur inneren Ruhe und daraus entspringender Gelassenheit. Assanova beschreibt das auf seinem Blog in einem Post vom 11. März 2011 wie folgt (Anmerkung: Ich beabsichtige nicht Werbung für seinen Blog oder sonstige Inhalte von ihm zu betreiben):

Jep, das beschreibt es wirklich gut! Da habe ich mich auch damals richtig wohl in meinem Körper gefühlt, war mit vollem Elan in meiner Karriere fokussiert und Frauen waren gar nicht so bedeutsam für mich (= Gelassenheit im Umgang mit ihnen, aber auch nicht uninteressiert an ihnen) usw. Deswegen bin ich trotzdem kein Überflieger vom Aussehen gewesen. Aber man strahlt sowas einfach aus. Kann auf der HG Skala schnell 2-3 Stufen Unterschied machen.

Aber meinst du sowas lässt sich auch in einer längeren Beziehung aufrecht erhalten? Das eine ist ja das Momentum vor dem Kennenlernen, Datingphase etc. Aber wenn man so will, hat mich die LTR komplett aus meinem Fundament gerissen. Ich war irgendwann einfach nicht mehr dieser lässige Typ, der konstant aus seiner Komfortzone geht, sich selbst genügt, gut um seinen Körper kümmert usw. Klar bin ich nun schlauer, aber ich würde lügen, dass ich nicht Sorge hätte, ob ich sowas auch in der LTR Zeit hinbekomme - über Jahre. Wer geht dann noch wirklich allein raus, um sich bewusst zu machen, dass man nur sich selbst genügt? Wer bekommt da nicht irgendwann doch still und heimlich Gedanken der Verlustangst usw. (nicht im Sinne von ich brauche sie um zu überleben), sondern im Sinne von mit ihr ist es doch cooler als nur für sich allein.

bearbeitet von revir

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@revir, Gelassenheit ist von Gleichgültigkeit zu unterscheiden. Während Gleichgültigkeit häufig mit Desinteresse an Menschen oder gar einem gewissen Zynismus einhergeht, zeichnet sich Gelassenheit oft durch eine subtile Lebensfreude und eine mitfühlende Freundlichkeit aus. Denn wer sich selbst achtet, der achtet auch andere Menschen (oder gar alle Lebewesen).

Echte Selbstgenügsamkeit und Gelassenheit bedeutet nicht, wie bereits angedeutet, Interesselosigkeit. Auch ein selbstgenügsamer Mensch geht Freundschaften und erotische Verhältnisse ein, weil Verbundenheit mit Menschen ein natürliches Bedürfnis ist. Liebevolle Beziehungen sind weiterhin ein Selbstzweck bzw. werden erst zu diesem, weil Denken und Handeln nicht mehr von Bedürftigkeit und Verlangen nach Ego-Bestätigung geprägt sind.

Aus dieser inneren Haltung bedarf es keines "rausgehen um sich bewusst zu machen, dass man nur sich selbst genügt". Man ist in einer verbindlichen Beziehung kein anderer Mensch als ohne diese.

Emotionale Verbindungen bekommen dann sogar eine tiefere und freiere Qualität.

Ein selbstgenügsamer Mensch kann notfalls aber auch (eine ganze Weile zumindest) ohne freundschaftliche Kontakte und sexuelle Beziehungen auskommen. Er mag diese wünschen, aber nicht nach ihnen verlangen.

Alleinsein wird nicht als Einsamkeit empfunden, sondern als eine Zeit der Muße und Fürsorge für sich selbst, die sogar kontemplativ erfahren werden kann. Zeiten der Abstinenz und Enthaltsamkeit von Sinnesgenüssen können zu mehr innerem Frieden und mehr Freiheit beitragen. Ebenso werden einfache Genüsse (wieder) mehr geschätzt. Mäßigung ist nicht umsonst eine Tugend.

Verlustängste sind entsprechend schwach oder gar nicht vorhanden. Denn es wird der ständige Wandel aller Lebenssituationen erkannt und akzeptiert.

Im Fall einer Trennung mag zwar Trauer aufkommen, diese fällt aber schwächer aus und hält kürzer an, weil ein gelassener Mensch aus der Gegenwärtigkeit heraus lebt und deshalb nicht an der Vergangenheit festhält.

Das Entstehen und Vergehen von Ereignissen, Beziehungen und Menschen wird nicht als etwas betrachtet, das es zu verhindern gilt (was ohnehin vergeblich wäre). Dies führt dazu die Momente des Lebens und Menschen die man liebt einerseits mit mehr Dankbarkeit zu schätzen und andererseits deren möglichen Verlust aus einer Haltung der Versöhnung mit dem Lauf der Dinge zu akzeptieren.

All diese Ausführungen beschreiben natürlich ein lebensphilosophisches Ideal, das man zeitlebens wahrscheinlich nicht zu 100% verinnerlichen kann, aber man kann fortführend daran arbeiten sich diesem stückweise zu nähern.

bearbeitet von Roué
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@Roué Wirklich gut erklärt, vielen Dank dafür!

vor 28 Minuten, Roué schrieb:

Alleinsein wird nicht als Einsamkeit empfunden, sondern als eine Zeit der Muße und Fürsorge für sich selbst, die sogar kontemplativ erfahren werden kann.

Das habe ich genau so durchlaufen. Zunächst totale Einsamkeit, dann den Wert darin gesehen nun endlich Zeit zu haben an mir selbst zu arbeiten. Daraus resultieren positive Effekte und Frauen interessieren sich für einen. Damit einher geht dann aber auch wieder die Sorge, zu schnell wieder zu wenig Zeit für sich selbst zu haben. Möglicherweise doch wieder in alte Verhaltensmuster zu fallen, da das neu geschaffene Fundament noch nicht ausreichend trägt. Dies führt dazu, dass ich aktuell in Punkto SC Aufbau, Dating etwas zurückhaltender agiere, als es diesbezüglich Potentiale geben würde.

vor 28 Minuten, Roué schrieb:

Im Fall einer Trennung mag zwar Trauer aufkommen, diese fällt aber schwächer aus und hält kürzer an, weil ein gelassener Mensch aus der Gegenwärtigkeit heraus lebt und deshalb nicht an der Vergangenheit festhält.

Hier muss ich an die ganzen buddhistischen Theorien zum Thema Leben im JETZT denken. Ist viel Wahres dran, aber eben in der Praxis wirklich schwer umzusetzen. Vielleicht gelange ich mit Mediation, mal nicht erreichbar sein, etwas mehr Social Media Abstinenz usw. noch dahin, dass mir dies etwas leichter fällt.

vor 28 Minuten, Roué schrieb:

Dies führt dazu die Momente des Lebens und Menschen die man liebt einerseits mit mehr Dankbarkeit zu schätzen und andererseits deren möglichen Verlust aus einer Haltung der Versöhnung mit dem Lauf der Dinge zu akzeptieren.

Auch dies ist Gold. Zum einen tendieren wir Menschen zu oft dazu, Verantwortung abzuschieben. Gerade wenn wir uns dann jedoch selbst die Verantwortung in die Hand geben, muss man dennoch verinnerlichen, dass es Dinge gibt, auf die man keinen Einfluss hat - einfach schicksalhaft sind.

vor 28 Minuten, Roué schrieb:

All diese Ausführungen beschreiben natürlich ein lebensphilosophisches Ideal, das man zeitlebens wahrscheinlich nicht zu 100% verinnerlichen kann, aber man kann fortführend daran arbeiten sich diesem stückweise zu nähern.

Hier schließt sich dann wieder der Kreis. Die Theorie hilft die richtigen Taten zu initiieren, aber es umzusetzen, ist eine lebenslange Aufgabe. Der Weg ist das Ziel.

bearbeitet von revir

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@revir, das Alleinsein sollte kein Mittel zum Zweck sein. Jedenfalls kein Mittel dahingehend um für andere Menschen attraktiver zu erscheinen. Muße durch selbstfürsorgliches Alleinsein sollte Selbstzweck zur Steigerung der Seelenruhe sein. Diese mag dazu beitragen im alltäglichen Umgang mit Menschen für diese als sympathischer und anziehender empfunden zu werden, die aus dieser Ruhe gewonnene Haltung sollte aber stets durch Handlungsabsichten angeleitet sein die Aktivitäten aus einer bedingungslosen Freundlichkeit heraus befördern. Die Gefahr dadurch ausgenutzt zu werden besteht nicht, da ein freundschaftliches Verhältnis zu sich selbst auch Selbstrespekt und somit das Ziehen persönlicher Grenzen beinhaltet.

Über ein Leben in gegenwärtiger Geistessammlung gibt es viele buddhistische Lehrinhalte, das stimmt. Ähnliches findet sich aber gleichermaßen in anderen Philosophien und spirituellen Traditionen. Sei es im Taoismus, dem Stoizismus, Epikureismus, im Christentum, der Humanistischen Psychologie, um nur einige zu nennen.

Du verweist völlig richtig darauf, dass viele Menschen zu wenig Verantwortung über ihre Bewertungen und Handlungen übernehmen. Dies sind jedoch die einzigen beiden Aspekte über die wir wirkliche Kontrolle haben. Äußere Ereignisse, andere Menschen usw. mögen wir zwar, mal mehr oder weniger, beeinflussen können, aber es gibt keine Garantie für das erwünschte Ergebnis. Dadurch lässt sich das Erfolgskriterium für das eigene Leben verschieben: Nicht ob wir alles erreicht haben was wir wünschen - vieles davon stellt sich übrigens hinterher als wenig erfüllend heraus -, sondern ob wir in Bezug auf unsere Werte und Ziele, in Übereinstimmung mit einem ethischen Handeln, unser Bestes gegeben und somit charakterliche Integrität bewiesen haben. Daraus entsteht anhaltende Lebenszufriedenheit.

Mehr Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und ebenso mehr Gelassenheit bezüglich gewünschter Resultate zu kultivieren, darin liegt eine Kunst die man ein Leben lang einüben kann und meiner Ansicht nach sollte. Vor allem bei unbeeinflussbaren Ereignissen liegt die einzig vernünftige Haltung darin diese mit Gelassenheit zu akzeptieren. Wir können uns somit außerdem von vermeidbarem Leid lösen.

Wie du sagst: Der Weg ist das Ziel.

bearbeitet von Roué
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