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8 PunkteNaja, du musst bedenken, dass ne 5 schon überdurchschnittlich ist. Aber Geschmäcker sind verschieden. Allein am Silikon scheiden sich die Geister. Für @DirtyRabbit fast schon ein "Muss" und für mich eher ein Minuspunkt.
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6 PunkteHier ein kurzer Field Report von heute Abend. Meine spanische Perle ist noch immer im Urlaub und so lange vertreibe ich mir hier die Zeit. Hatte ein Match auf Bumble, die Dame wohnte in der gleichen Stadt wie ich und es wurde folgendes geschrieben wurde. HB: Also ich muss sagen, in diesem Bademantel siehst Du echt heiss aus. Ich: Danke, aber ich sehe ohne den Bademantel noch viel besser aus. 😉 HB: Haha das kann ich mir vorstellen. Ich: Lass uns am Freitag auf einem Drink besprechen, wer mit oder ohne Bademantel besser aussieht. 19:00 Uhr Bar XY, die haben auch Drinks zum mitnehmen, dann setzten wir uns an den Fluss. HB: Haha okay, Deal. Ich: Hi HB. Heute um 19:00 Uhr passt noch? HB: Hey! Ja, das passt noch immer, freue mich. Da wir das Date am Dienstag ausgemacht haben, wollte ich es mir heute nochmals kurz bestätigen lassen. Ich bin etwas vor ihr da gewesen und sie kam mit dem Bus. Als sie ausstieg sind mir als erstes ihre Titten aufgefallen. Mega prall, war mir fast sicher, dass die gemacht sind. (Spoiler, waren sie nicht und ich habe anscheinend noch kein gutes Auge haha). Zur Begrüssung umarmt und die die Bar gegangen: Ich: Ich nehme einen Vodka Tonic. Nimm doch Du den Lillet und wenn Du willst kannst du von mir probieren. HB: Ja, lass uns das machen! Bei der Auswahl auf der Karte hätte ich mich niemals entscheiden können. Also haben wir bestellt und ich habe nebenbei noch etwas mit der Barkeeperin gequatsch. Sympathisches Mädel die mich wohl auch nicht so schlecht fand. Das muss HB auch aufgefallen sein. Als die Drinks bereit waren haben wir uns auf die erstbeste Bank gesetzt und geredet. HB war sehr gesprächig, was mich nach der Konversation auf Bumble doch etwas erstaunt hat. Sie hat über ihre Herkunft, ihrem Job usw. erzählt. Ich habe nicht so viel geredet, wenn dann waren es aber im C&F Bemerkungen. Als die Drinks leer waren sind wir nochmals in die Bar um Nachschub zu holen. Die Barkeeperin hat uns wieder erkannt und einen Drink vorgeschlagen. Den haben wir dann mitgenommen, sind aber diesmal in die andere Richtung gelaufen. Wir haben dann eine Bank gefunden, die noch etwa 200 Meter von meiner Wohnung entfernt war. (HB wusste etwa wo wir waren, da ich ihr gesagt habe, wo ich wohne) Während den zweiten Drinks dann weiter eskaliert und zum KC angesetzt. Alles wunderbar, mal wieder unterbrochen und etwas Push / Pull angewendet. Als es dann dunkel wurde und die Drinks langsam leer wurden haben wir uns nochmals geküsst und sie hat von sich aus ihre Hand auf meinen Schwanz gelegt. War schon sehr geil. Musste dann aber kurz sitzen bleiben, da ich nicht mit einem Zelt in der Hose nach Hause laufen wollte. Ich habe HB dann aufgefordert den Drink leer zu machen, die Becher weggeworfen und sie bei der Hand genommen. Ohne zu hinterfragen wo wir hingehen, ist sie mir gefolgt. (offensichtlich wusste sie was passiert) Zuhause angekommen, kurze Roomtour, dann mit einem Glas Wasser aufs Sofa gesetzt. Also ich habe mich aufs Sofa gesetzt, sie hat sich direkt auf mich gesetzt. Rumgemacht, ins Schlafzimmer befördert, aufs Bett geworfen und losgelegt. Habe dann noch versucht eine Narbe unterhalb der Titten zu finden, aber da war nichts. Also alles echt und natürlich. An dieser Stelle muss ich mich bei @TheSteve entschuldigen. Ich finde gemachte Titten noch immer besser, aber die waren schon sehr stramm. Nach dem Sex noch etwas gequatsch und sie fragte, ob sie ab und zu vorbeikommen dürfe. Habe das mit, "schauen wir mal 😉" beantwortet. Fazit: Gelungenes Date, keine grossen Hindernisse oder Blocks und ziemlich schnell versenkt. Der Sex war gut, die Titten waren mega und die HB ganz sympathisch. Mal sehen, ob sich sie nochmals treffen werde. Ausblick: Ich habe ein grosses organisatorisches Problem: Wenn ich Swipe gibt es Matches und ich will nicht ewig texten sondern die Girls dann auch zeitnah sehen. Also ist der Zeitplan eng und gut gefüllt. Samstag: Date am See mit Schwimmen. Der Vibe geht auch ganz klar in Richtung: "Nach dem Schwimmen gehen wir zu ihr". Wird keine grossen Hindernisse sein. Sonntag: Hier wird es Tricky. Habe für 15:00 Uhr ein Date ausgemacht. Mit der will ich was trinken gehen und dann mal schauen. Das Problem ist, dass sich eine HB, die wirklich sehr heiss ist, aus dem Urlaub zurück gemeldet hat. Ihr Terminplan ist aber so eng, dass es in näherer Zeit nur am Sonntag-Abend passt. Ich überlege mir, die HB von 15:00 Uhr zu treffen, und dann im richtigen Moment abzubrechen, damit ich die andere noch treffen kann, aber mal schauen. Montag: Afterwork-Drink in einer Rooftop Bar mit einer HB die ich sehr heiss finde. Sehr sympathisch und sie schlug das Date für heute vor. Leider musste ich sie vertrösten. Dienstag: Hier will ich mich mit der HB vom letzten Mittwoch treffen. (Die Stay at home Mom) Eine HB wartet jetzt auch auf ein Date aber ich weiss wirklich nicht, wann ich die noch unterbringen soll. Sie hat grosse Anspielungen gemacht, dass sie dieses Wochenende noch nichts zu tun hat, aber ich habe echt keine Zeit. Evtl. schreibe ich ihr, dass wir ein Late Night Date morgen Abend machen können. Habe mir auch schon überlegt ob ich das Nachmittagsdate absagen soll. Dann wäre noch eine in der Pipeline, die aber glücklicherweise dieses Wochenende keine Zeit hat. Da schaue ich mal für nächste Woche. Aktuell ist nur noch der Mittwoch frei, denn am Donnerstag kommt die Spanierin zurück und hat sich direkt für die Übernachtung angemeldet. Am Freitag ist dann essen mit den Jungs. Training wird auch eine Herausforderung. Am Wochenende ist es kein Problem, am Montag mache ich Restday und am Dienstag HomeOffice mit Training am Mittag. Ab Mittwoch wird es dann kritisch und ich muss mir was überlegen. Am Freitag wohl auch HomeOffice und Training am Mittag. Ist jetzt doch etwas länger geworden, hoffe aber es war unterhaltsam zum lesen. Schönes Wochenende.
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6 PunkteArtikel 1: Vom Ansprechen zum Gespräch: Warum gute Flirts keine Bewerbungsgespräche sind Eine Frage taucht im Pickupforum schon auf, seit es das Pickupforum gibt: „Okay, ich spreche sie an – aber was sage ich danach?“ Gerade wenn man mit Daygame anfängt, erscheint einem das Ansprechen zunächst als das große Problem. Man sieht eine attraktive Frau, überlegt, ob man hingeht, läuft vielleicht noch 50 Meter hinter ihr her, diskutiert innerlich drei verschiedene Opener und schafft es irgendwann tatsächlich, sie anzusprechen. Und dann passiert etwas, womit man in all der Aufregung gar nicht gerechnet hat: Sie bleibt stehen und/oder reagiert positiv. Plötzlich stellt man fest, dass der Approach eigentlich nur die Eintrittskarte war. Jetzt muss man auch noch ein Gespräch führen. Gerade in letzter Zeit nehmen Fragen zu „was kann ich im Day Game überhaupt nur sagen“ hier im Forum wieder deutlich zu und man merkt, dass die „Neuen“ gerade die alte, grundlegende Literatur nicht mehr kennen. Dabei möchte ich mit meinen 4 nächsten Artikeln Abhilfe schaffen. Hier liest du nun Artikel 1 aus der Reihe. Zurück zu unserem Typen, der just angesprochen hat: Meiner Erfahrung nach besteht das Problem gar nicht darin, dass Männer grundsätzlich keine Gesprächsthemen kennen. Jeder kann im Freundeskreis oder Sportverein oberflächlich über Arbeit, Studium, Reisen, Sport, Freunde oder seine Heimatstadt reden. Das eigentliche Problem liegt meistens eine Ebene darunter: Wie komme ich in diese Themen hinein, ohne dass sich das Kennenlernen nach fünf Minuten wie ein Bewerbungsgespräch anfühlt? Denn gerade sozial etwas unsichere Männer greifen verständlicherweise auf die sicherste Gesprächsform zurück, die sie kennen: Fragen stellen. Dann sieht der Dialog ungefähr so aus: „Woher kommst du?“ – „Aus Düsseldorf.“ – „Was machst du beruflich?“ – „Ich studiere Medizin.“ – „Was machst du in deiner Freizeit?“ – „Sport.“ – „Was für Sport?“ – „Fitness.“ – „Wie oft gehst du pro Woche dahin?“ Keine dieser Fragen ist für sich genommen schlecht. Natürlich kann man eine Frau fragen, woher sie kommt oder was sie beruflich macht. Problematisch wird jedoch die implizite Struktur, die daraus entsteht. Der Mann stellt eine Frage, die Frau liefert eine knappe Antwort, der Mann stellt die nächste Frage und die Frau muss wieder liefern. Formal führt er zwar das Gespräch, inhaltlich überträgt er aber praktisch die gesamte Verantwortung dafür auf sie. Step 1: Annahmen treffen statt ausschließlich Fragen zu stellen Ein ziemlich einfaches Mittel, mit dem ich schon sehr früh gearbeitet habe, sind deshalb Annahmen. Statt „Woher kommst du?“ könnte ich beispielsweise sagen: „Du bist aber keine echte Kölnerin.“ Statt „Was machst du beruflich?“ vielleicht: „Lass mich raten, du arbeitest im Marketing.“ Oder etwas weniger spezifisch: „Du wirkst auf mich, als würdest du beruflich ziemlich viel mit Menschen zu tun haben.“ Der Sinn davon besteht ausdrücklich nicht darin, möglichst häufig richtigzuliegen. Ich erwähne das deshalb, weil man das Konzept sehr leicht missverstehen kann. Irgendwann beginnt dann jemand, Frauen anhand von Kleidung und Körpersprache irgendwelchen Berufen zuzuordnen und versucht, daraus eine Art Cold-Reading-Kunststück zu entwickeln. Darum geht es mir nicht. Eine Annahme ist in erster Linie ein Mittel, mehr Interaktion und Persönlichkeit in einen ansonsten zu normalen und zu wenig aktivierenden Gesprächseinstieg zu bringen. Wenn ich sage: „Du kommst bestimmt aus Hamburg“, und sie tatsächlich aus Hamburg kommt, fragt sie vielleicht erstaunt, woran ich das erkannt habe. Wenn sie aus München kommt, protestiert sie und möchte wissen, wie um alles in der Welt ich auf eine „Saupreissn“-Stadt wie Hamburg gekommen bin. In beiden Fällen ist etwas entstanden, mit dem man weiterarbeiten kann. Gerade eine falsche Annahme kann deshalb mindestens genauso brauchbar sein wie eine richtige. Dahinter steckt für mich mittlerweile noch ein allgemeineres Prinzip sozialer Kompetenz. Viele unsichere Menschen versuchen in Gesprächen vor allem, nichts Falsches zu sagen. Entsprechend greifen sie auf Aussagen zurück, die praktisch kein soziales Risiko enthalten: „Ganz schön warm heute“, „Bist du öfter hier?“ oder eben „Was machst du beruflich?“ Damit kann man wenig falsch machen. Allerdings entsteht soziale Lebendigkeit häufig gerade dadurch, dass jemand eine eigene Interpretation, eine Vermutung oder eine Meinung in den Raum stellt und damit ein kleines Risiko eingeht. Ich könnte beispielsweise sagen: „Du siehst aus, als würdest du bei Monopoly richtig unangenehm werden.“ Vielleicht ist das vollkommen falsch. Aber wenn sie lachend fragt, wie ich denn bitte auf diese Idee komme, haben wir bereits etwas, das über den reinen Informationsaustausch hinausgeht. Sie kann widersprechen, mich zurück necken (nicht neggen!, sondern das deutsche Wort) oder meine völlig absurde Theorie weiterfüttern. Und genau dieses Hin und Her ist für mich wesentlich näher an einem Flirt als ein mehr oder weniger Fragenkatalog. Der Anfängerfehler nach dem Anfängerfehler Natürlich kann man aber auch Annahmen wieder völlig mechanisch anwenden. Dann heißt es plötzlich: „Du kommst bestimmt aus Köln.“ – „Nein.“ – „Okay, dann arbeitest du bestimmt im Marketing.“ – „Nein.“ – „Du machst Yoga?“ Damit hat man letztlich nur das Interview durch einen Stack an Behauptungen ohne wirkliches Gespräch ersetzt. Die Annahme ist deshalb immer nur wie eine Tür ins Thema. Entscheidend ist, was du mit ihrer Reaktion machst. Angenommen, ich sage: „Du bist bestimmt Lehrerin“, und sie antwortet: „Überhaupt nicht, ich bin Ärztin.“ Dann kann ich darauf reagieren: „Okay, völlig daneben. Jetzt interessiert mich aber, weshalb ich dich gedanklich sofort vor eine Schulklasse gestellt habe.“ Oder ich sage: „Ärztin hätte tatsächlich nicht gedacht. Du wirkst gerade so entspannt, dass du nicht vorhin noch in einem Krankenhaus Termin nach Termin hattest.“ Vielleicht entsteht daraus ein kleiner Joke, vielleicht reden wir direkt darüber, was für eine Ärztin sie ist. Natürlich kann ich dann auch einfach fragen: „Welche Fachrichtung?“ Das ist mir wichtig, weil Pickup teilweise merkwürdige Dogmen hervorgebracht hat. Eines davon lautet sinngemäß: „Stelle Frauen keine Fragen.“ Das halte ich für Unsinn. Menschen stellen einander Fragen, wenn sie sich kennenlernen. Wenn mich eine Frau interessiert, will ich natürlich Dinge über sie wissen. Der Punkt ist lediglich, dass ein Gespräch nicht ausschließlich daraus bestehen sollte, dass einer fragt und der andere antwortet. Aussagen, Interpretationen, eigene Geschichten und Reaktionen gehören genauso hinein. Step 2: C&F – oder etwas “Deutscher”: Erzeuge spielerische Reibung durch Aufziehen (Necken) Der zweite Bestandteil dieser Struktur ist das Aufziehen. Im klassischen Pickup-Sprech würden wir von C&F reden. Heute würde ich das etwas weiter fassen und eher von spielerischer Reibung sprechen. Das kann ein kleiner Aufzieher sein, eine absurde Interpretation, eine bewusste Übertreibung oder ein spontanes Rollenspiel. Entscheidend ist weniger die konkrete Technik als die Tatsache, dass nicht jedes Wort zwischen zwei Menschen vollkommen sachlich und harmonisch verlaufen muss. Angenommen, sie erzählt mir, dass sie ihre Urlaube schon Monate vorher komplett plant. Ich könnte darauf sagen: „Okay, du bist also die Person, die für einen Urlaub eine Excel-Tabelle anlegt.“ Sie bestreitet das natürlich. Also setze ich nach: „Doch, hundertprozentig. Eine Spalte für Sehenswürdigkeit, eine für Öffnungszeiten und wahrscheinlich eine für Toilettenpausen.“ Wenn sie mitspielt, kann sie mir genauso gut zurückgeben: „Und du bist wahrscheinlich so ein Typ, der erst am Flughafen merkt, dass sein Reisepass abgelaufen ist.“ Perfekt. Denn an diesem Punkt mache nicht mehr nur ich „Game“. Wir spielen miteinander. Das halte ich für einen ziemlich wichtigen Unterschied. Ein guter Flirt ist meiner Meinung nach keine Performance, die der Mann als Solo-Künstler aufführt, während die Frau das Publikum spielt. Idealerweise entsteht irgendwann eine gemeinsame Dynamik, in der beide beitragen. Sie greift Dinge auf, kontert, stellt selbst Fragen und eröffnet neue Themen. Je mehr das passiert, desto weniger muss man sich überhaupt Gedanken darüber machen, welche „Technik“ als Nächstes kommt. Wann C&F anfängt zu nerven Allerdings hat gerade dieser Bereich im klassischen Pickup auch einige Fehlentwicklungen hervorgebracht. Manche Männer lernten irgendwann sinngemäß: Attraction entsteht durch Negs, Disqualifikation (typische Bestandteile des Games nach Mystery und seinen Jüngern) und Aufziehen. Entsprechend wurde eine Frau dann im Minutentakt mit irgendwelchen Sprüchen bombardiert. Das Ergebnis wirkt nach einiger Zeit nicht besonders souverän, sondern häufig einfach sozial unbeholfen. Das war übrigens mein erster Field Report 2005. In der lokalen Land-Disse habe ich eine Frau angesprochen, sie mit 20 Sprüchen aus der damaligen C+F-Lektüre aufgezogen, mit ihr heftig rumgeknutscht und am Ende hat sie mich nach einem ersten Nachrichten-Austausch via SMS komplett geghosted. Ich war zwar nicht sozial unbeholfen an dem Abend, aber einfach „too much“. Oder in anderen Worten: Viel hilft nicht viel… Wenn mir (wie damals) eine Frau etwas erzählt, das ihr wirklich wichtig ist, und ich jedes einzelne Thema sofort in einen Joke verwandle, kommuniziere ich irgendwann nicht mehr Lockerheit, sondern möglicherweise, dass ich überhaupt nicht in der Lage bin, einen ernsthaften Kontakt entstehen zu lassen. Deshalb würde ich die Dosierung heute stärker betonen. Am Anfang darf das Gespräch durchaus relativ verspielt sein. Ihr seid Fremde, und Humor hilft dabei, schnell etwas Dynamik aufzubauen. Mit zunehmender Gesprächsdauer sollte aber immer mehr echtes Interesse dazukommen. Nehmen wir ein kurzes Beispiel. Ich sage zu einer Frau: „Du wirkst ziemlich organisiert. Ich tippe auf Projektmanagement.“ Sie antwortet: „Fast. Unternehmensberatung.“ Ich: „Okay, das erklärt diesen leicht kontrollierenden Blick.“ Sie: „Was bitte für einen kontrollierenden Blick?“ Ich: „Genau den gerade.“ Sie lacht. Bis hierhin ist das einfach ein bisschen C&F. Anschließend könnte ich aber sagen: „Gefällt dir Unternehmensberatung eigentlich wirklich oder gehörst du zu denen, die sonntagabends schon innerlich der Montag und die nächste Bahnreise/Flugreise nur noch nervt?“ Jetzt kann daraus ein echtes Gespräch entstehen. Vielleicht liebt sie ihren Beruf. Vielleicht will sie seit zwei Jahren raus und in die Industrie wechseln. Vielleicht erzählt sie, dass sie gerne mit Menschen arbeitet, aber die Arbeitszeiten ihr jede Motivation nehmen. Darauf kann ich wiederum eingehen und etwas aus meinem eigenen Leben beisteuern. Und irgendwann weiß keiner von uns mehr genau, wie wir von „Du siehst nach Unternehmensberatung aus“ zu einer Geschichte über ihren ehemaligen Chef oder meinen letzten Urlaub gekommen sind. Das ist eigentlich der Zustand, den man erreichen möchte. Zwischen-Step: Was tun, wenn der Kopf trotzdem plötzlich leer ist? Gerade Anfänger haben oft die Vorstellung, ein gutes Gespräch müsse ohne eine einzige Pause durchlaufen. Wenn sie zwei Sekunden lang nicht wissen, was sie sagen sollen, erleben sie innerlich bereits den sozialen Weltuntergang. Tatsächlich passiert überhaupt nichts Besonderes. Menschen denken nach, verlieren den Faden und verhaspeln sich. Eine Frau beendet kein gutes Gespräch, weil dir für drei Sekunden nichts eingefallen ist. Man kann damit sogar ziemlich offen umgehen. „Ah, jetzt habe ich gerade komplett vergessen, was ich sagen wollte.“ Oder: „Okay, jetzt bist du dran. Stell mir mal eine gute Frage.“ Ich würde daraus überhaupt kein Drama machen. Eine Gesprächspause ist kein Fehler, den man technisch verhindern muss. Was ich dagegen für viel wichtiger halte: Versuche nicht permanent, Informationen aus einer Frau herauszuholen. Produziere gemeinsam mit ihr ein Gespräch. Frage, aber stelle auch Vermutungen an. Interpretiere. Kommentiere. Widersprich gelegentlich. Bring Humor hinein. Greif Dinge auf, die sie sagt. Und erzähl vor allem auch etwas von dir selbst. Gerade der letzte Punkt wird meiner Erfahrung nach massiv unterschätzt. Ich habe immer wieder Männer erlebt, die nach einem vermeintlich großartigen Gespräch nach Hause gehen und unglaublich viel über die Frau wissen: ihre Arbeit, ihre Hobbys, ihre Reisepläne, ihre Familie und wahrscheinlich noch den Namen ihres Hundes. Wenn man die Frau anschließend fragen würde, was sie über den Mann weiß, käme außer Vorname, Beruf und Wohnort erstaunlich wenig. Und genau hier beginnt für mich der nächste Schritt der Kommunikationsstruktur: Wie wird man innerhalb eines Cold Approaches vom völlig Fremden zumindest zu jemandem, von dem die andere Person das Gefühl hat, ihn tatsächlich kennengelernt zu haben? Darum (also Step 3) wird es in meinem zweiten Artikel in wenigen Tagen gehen. Ich verlinke die Threads dann aber auch untereinander. Nun erstmal viel Erfolg in der Praxis! Euer Xatrix
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5 PunkteGenau an dem Punkt wird es pathologisch. Was ist denn "mehr" und "besser"? Das ist wie bei Milliardären, einer hat immer noch mehr aber man kommt nicht in die Liga versucht es aber ständig. Die Zeit vergeht und man ist nie wirklich zufrieden. Ich habe lieber länger Frauen in der Rotation und ersetze nur wenn eine ausfällt weil LTR, weggezogen o. ä.. Ansonsten was mir so vor die Füße fällt, kaum Proaktivtät in relevanter Quantität. Das nutzt sich doch ab. Ich nehme an LTR willst Du gar nicht? Und nimm mal lieber nicht Jay als Vorbild, der Gute ist auf der Zielgeraden der Pathologie mit entsprechend Null Chance auf LTR mehr, eben durch "mehr und "besser". Lies mal seinen aktuellen FR mit der Luxushoteltante. So verbringt man Lebenszeit mit HBs wo von vornherein klar ist, das es nie eine LTR werden KANN. Ich war sehr lange auch nicht besser, aber irgendwann... Glaub mir, irgendwann nutzt es sich ab und wird langweilig. Ich mach das jetzt 40 Jahre... Die dates laufen doch immer ähnlich ab und wenn man dann noch ein bisschen was über die Frauen weiß, was man besser nicht wüsste... Und die eine die dann besonders spannend ist, ist ausgerechnet die mit den wenigsten Chancen auf LTR. Aussichtslos, hab ich gerade seit ein paar Wochen, ne filmreife Nummer die sich super erzählt (nein, von DER werde ich kein FR schreiben, aus Gründen) aber nichts ist was man tatsächlich leben kann.
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5 PunkteObwohl du's nicht gut findest, es funktioniert für @vbv laut seiner Aussage sehr gut. Die Frauen fühlen sich wohl genug, dass sie ihn treffen wollen. Er schafft Comfort, sie gehen mit aufs Date,.er layed. Vielleicht ein bisschen drüber wie er schreibt. Aber das ist seine Art.
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5 PunkteGenau so sollte das aussehen. Ist bei mir im Grossen und Ganzen ähnlich. Besonders die regelmässigen Date-Abende mit schick Essen oder Kino sind extrem wichtig, damit man sich im täglichen Familientrott nicht als Paar verliert. Und natürlich der Sport, sonst sieht man als Ü30-Opa schnell aus wie ein Sack Kartoffeln. Und das ist weder ästhetisch noch gesund.
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5 PunkteDie Dame datet halt nicht fürs Gurkenkaroussell, sondern für Beziehung. Ist nicht das was Du möchtest.
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5 PunkteDu hattest die 6 Wochen nach der Trennung noch die volle Kontrolle über die Situation = du konntest jederzeit bestimmen, ob Schluß ist, oder doch nicht. Und jetzt, nachdem du erfahren hast, dass sie wieder zu ihrem Ex zurück ist, hast du komplett die Kontrolle über die Situation verloren bzw. über sie verloren. Jetzt ist es zu Ende und es gibt gefühlt kein Weg mehr für dich zurück, vorher hattest du es halt komplett in der Hand. D.h. für den Realitätsabgleich, die Beziehung ist für dich jetzt erst endgültig zu Ende. Durch die Dynamik hängst du deiner Ex damit ca. 6 Wochen hinterher.
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4 PunkteUnd ein wichtiges Learning für nächstes Mal (generell für Beziehungen): Sprich den rosa Elefanten im Raum an. Wahrscheinlich hast nicht nur du gespürt, dass etwas nicht ganz koscher ist, sondern sie auch. Es zeugt von Selbstbewusstsein und hoher sozialer Kompetenz das Problem zu adressieren. Frei nach „nur sprechenden Menschen kann geholfen werden“. Und dann hättest du die Chance gehabt, es zu bearbeiten. Dann wüsstest du auch viel konkreter, woran es liegt, statt sie jetzt nach einigen Wochen zu befragen. Allgemein ist das etwas, was ich nach 2-3 Jahren im Game dramatisch verändert habe. Ich war nicht autistisch auf Konflikt aus und kleinere Verwerfungen kann man auch mal aussitzen und ignorieren, aber egal, ob im 1. Flirt, 2. Date oder 3. Monat der Beziehung: Traue dich den rosa Elefanten anzusprechen. Die Chance ist dann größer, dass es sich bisher nur um einen recht kleinen asiatischen Elefanten handelt und noch nicht um ein Woll-Mammut. PS. Dieses Nachfragen nach Zeitraum X per Nachricht lese ich ja bei vielen hier. Euer Erkundungsdrang in allen Ehren, aber die „Gefahr“, dass ihr da etwas nach einigen Wochen Konstruiertes und sozial Angepasstes als Begründung bekommt ist viel zu hoch. Und dann schraubst du an der falschen Stelle..
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4 PunkteDas hat nichts mit Pre-Selection zu tun! Frauen fühlen sich unwohl, wenn keine Diskretion gegeben ist über das, was sie mit Dir treiben. In diesem Fall muss sie befürchten, dass das ganze Schwesternheim erfährt, was sie mit Dir treibt und sie ggf sogar ihren Job verliert... zumindest denkt sie momentan so. Better safe than sorry. Immerhin ist sie wegen des Jobs umgesiedelt! Du solltest noch nicht mal erwähnen, dass Du irgendjemanden aus ihrem beruflichen oder sozialen Umfeld kennst, bevor Du mit ihr im Bett warst und sie noch ein (paar) Mal gesehen hast.
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4 PunkteDes Weiteren bitten wir Dich, beim öffnen eines neuen Threads folgende Layoutvorgabe zu beachten: 1. Dein Alter 2. Ihr/Sein Alter 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern) 4. Dauer der Beziehung 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR 6. Qualität/Häufigkeit Sex 7. Gemeinsame Wohnung? 8. Probleme, um die es sich handelt 9. Fragen an die Community Wichtig: Bleibe bei deinem Kommentar / Thread beim Thema Beziehung, und schweife nicht zu weit ab. Achte auf korrekte Rechtschreibung und die Layoutvorgabe Bevor du ein neues Thema eröffnest, solltest du daher sicher stellen, dass du alle Punkte mit einbezogen hast. Eine Nichtbeachtung kann Konsequenzen nach sich ziehen, die wir dir und uns gerne ersparen möchten. Wenn du dich an die Vorgaben gehalten hättest, könnten die user hier deutlich besser auf dein Anliegen eingehen. Es ist unglaublich mühsam, sich die (immergleichen) Basic-Informationen aus dem Fliesstext zusammenzusuchen.
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4 PunkteHaha der Euphemismus: Nein, da hat sich gar nix verändert im Dating-Verhalten. Jedenfalls nicht in den letzten 300'000 Jahren. Seit es den Homo sapiens gibt, gilt die männliche Initiative bei der Partnerwerbung. Dass ein paar Jahre "Wokeness" und "Feminismus" die jahrtausendealte Biologie nicht auf den Kopf stellen können, sollte irgendwo verständlich sein. Aber lustig zu lesen, wie man plötzlich die Realität anerkennen und zurückkrebsen muss. Oder wie man auf Deutsch sagen würde:
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4 PunkteArtikel 2: Vom Fremden zum Bekannten: Wie du die Halbwertszeit deiner Flirts deutlich erhöhst Im ersten Teil ging es darum, wie man nach dem Ansprechen überhaupt in ein natürliches Gespräch kommt, ohne direkt in den klassischen Interviewmodus zu verfallen. Annahmen/ daraus folgende Statements und spielerische Reibung (necken/ cocky & funny) helfen dabei, aus einem reinen Informationsaustausch tatsächlich eine Interaktion zu machen. Es gibt aber einen zweiten grundlegenden Fehler, den ich mindestens genauso häufig sehe und der gerade bei Männern auftritt, die eigentlich schon ganz gut kommunizieren können. Nehmen wir einen Typen, der eine Frau erfolgreich anspricht und anschließend zehn bis fünfzehn Minuten mit ihr redet. Er hört aufmerksam zu, stellt gute Fragen und greift ihre Antworten auf. Danach weiß er, dass sie aus Düsseldorf kommt, Medizin studiert hat, zwei Geschwister hat, vor drei Jahren in Barcelona gelebt hat, Hunde liebt, regelmäßig ins Gym geht und unbedingt einmal nach Südamerika reisen möchte. Unser Mann geht anschließend nach Hause und denkt sich: „Wow, das war ein richtig gutes Gespräch. Wir hatten echt Connection.“ Drehen wir die Perspektive einmal um: Was weiß sie über ihn? Vielleicht seinen Namen. Wo er wohnt. Was er beruflich macht. Und dann wird es schon dünn. Das ist in meinen Augen einer der meistunterschätzten Fehler beim Kennenlernen. Ein Mann kann ein Gespräch führen, das sich für ihn unglaublich persönlich anfühlt, obwohl er selbst darin praktisch unsichtbar geblieben ist. Er hat viel über die Frau erfahren und interpretiert die dadurch entstandene Vertrautheit als etwas Gegenseitiges. Aus ihrer Perspektive kann er trotzdem noch immer hauptsächlich der sympathische Typ sein, der mich gerade angesprochen hat, aber weiterhin total fremd ist. Zuhören ist gut – sich selbst verstecken nicht Natürlich ist echtes Interesse an einer Frau wichtig. Es gibt genügend Männer, die jede Unterhaltung als Gelegenheit betrachten, einen Monolog über sich selbst zu halten. Sie erzählen von ihren Erfolgen, ihrem Job, ihren Reisen und ihren Hobbys und merken überhaupt nicht, dass die Frau nach zehn Minuten hauptsächlich darauf wartet, selbst einmal zu Wort zu kommen. Das typische mein Job, mein Boot, mein Haus-Gespräch. Das andere Extrem ist aber genauso problematisch: der Mann, der sich vollständig auf Fragen und Zuhören konzentriert und deshalb selbst kaum als Persönlichkeit sichtbar wird. Das lässt sich relativ einfach überprüfen. Frag dich nach einem Gespräch einmal nicht: „Was weiß ich jetzt über sie?“, sondern: „Was weiß sie jetzt eigentlich über mich?“ Wenn die Antwort im Wesentlichen aus deinem Namen, deinem Alter und deinem Beruf besteht, hast du ihr relativ wenig Material gegeben, aus dem überhaupt Interesse an dir entstehen kann. Denn jemanden interessant finden zu können setzt nun einmal voraus, ein bisschen zu wissen, wer dieser Mensch ist. Wie denkt er? Was begeistert ihn? Worüber kann er lachen? Welche Erfahrungen hat er gemacht? Welche Werte hat er? Was unterscheidet ihn von anderen Menschen? Genau deshalb gehört für mich zu einem guten Kennenlerngespräch immer auch Eigenerzählung. Oder in anderen Worten: Sie würde ja gerne über dich „fantasieren“, aber dafür hast du ihr zu wenig „Stoff“ gegeben. Eigenerzählung bedeutet nicht, dass du einen Monolog abspulst Der Begriff „Eigenerzählung“ kann zunächst etwas sperrig klingen, das Prinzip dahinter ist aber simpel. Sie erzählt etwas, du reagierst darauf und bringst anschließend eine eigene Erfahrung, Meinung oder Geschichte hinein. Dadurch entsteht ein Gespräch, das sich in beide Richtungen entwickelt. Angenommen, sie erzählt: „Ich war letztes Jahr drei Monate in Südamerika unterwegs.“ Du könntest jetzt natürlich einfach eine Frage nach der anderen stellen: Wo genau? Alleine? Wie war es? Was hat dir am besten gefallen? Würdest du noch einmal hinfliegen? Das sind alles völlig legitime Fragen. Wenn du aber ausschließlich so weitermachst, wird sie irgendwann sehr viel über ihre Reise erzählt haben, ohne dass sie dadurch irgendetwas über dich erfahren hat. Du könntest stattdessen nach ihrer Antwort beispielsweise sagen: „Drei Monate finde ich richtig gut. Ich merke bei mir, dass Reisen erst ab einem gewissen Punkt spannend ist. Bei einer Woche bin ich gedanklich irgendwie noch halb zu Hause.“ Vielleicht erzählst du anschließend kurz von einer Reise, bei der du dieses Gefühl besonders stark hattest. Danach greift sie wiederum etwas aus deiner Geschichte auf. Vielleicht redet ihr plötzlich darüber, ob ihr lieber spontan oder geplant reist, ob man alleine verreisen kann oder warum sich manche Menschen nach vier Tagen Urlaub am Pool bereits langweilen und mehr Abenteuer oder Kultur brauchen. Das ist wesentlich natürlicher als zehn Fragen hintereinander, weil jetzt beide Seiten Informationen, Meinungen und Emotionen in das Gespräch einbringen können. Ein gutes Gespräch funktioniert eher wie Pingpong Ich finde die Pingpong-Metapher (hat nichts mit den Shows in Thailand zu tun 😉 ) dafür ziemlich passend. Schlechte Gespräche funktionieren häufig wie eine Befragung: Einer schlägt immer denselben schnellen Ball rüber und der andere muss ihn beantworten. Ein gutes Gespräch entwickelt dagegen irgendwann eine Eigendynamik. Sie erzählt etwas, du greifst einen Teil davon auf, bringst etwas Eigenes hinein, sie reagiert darauf und eröffnet dadurch einen neuen Ast. Nehmen wir ein banales Beispiel. Sie sagt, dass sie früher zehn Jahre Turniertanz gemacht hat. Du könntest fragen, welchen Tanz sie am liebsten mochte. Sie erzählt von Standardtanz und Turnieren. Dir fällt ein, dass du selbst einmal Salsa ausprobiert hast und dabei deutlich weniger talentiert warst, als du vorher angenommen hattest. Du erzählst die Geschichte kurz, sie lacht und erzählt ihrerseits von einem völlig misslungenen Tanzauftritt. Darüber landet ihr vielleicht bei peinlichen Situationen allgemein und fünf Minuten später redet ihr über eine komplett andere Geschichte aus deiner Schulzeit. Niemand hat diese Route geplant. Und genau das ist der Punkt. Du brauchst keinen perfekten Gesprächsplan, wenn du lernst, Assoziationen zuzulassen und etwas Eigenes beizutragen. Im Idealfall weiß nach zehn Minuten keiner mehr genau, wie ihr vom ursprünglichen Thema zu dem gekommen seid, worüber ihr gerade redet. Geschichten sind meistens interessanter als Fakten Dabei gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen Informationen über dich und tatsächlicher Eigenerzählung. Du kannst natürlich sagen: „Ich spiele Tennis“, „Ich reise gerne“ oder „Ich interessiere mich für Filme“. Das sind Informationen, aber grundsätzlich fehlt das Fleisch am Knochen. Sie erzeugen noch kein besonders greifbares Bild deiner Person. Spannender wird es durch kleine Geschichten, Anekdoten oder persönliche Bewertungen. Statt „Ich reise gerne“ könntest du beispielsweise erzählen, dass du früher Reisen komplett durchgeplant hast und irgendwann festgestellt hast, dass deine besten Urlaubserlebnisse meistens genau dann entstanden sind, wenn der Plan nicht funktioniert hat. Oder du erzählst von einer Reise, bei der ihr euch komplett verfahren habt und dadurch zufällig an einem Ort gelandet seid, den ihr sonst nie gesehen hättet. Dasselbe gilt für Hobbys. „Ich spiele Fußball“ sagt etwas über dich. Eine kurze Geschichte darüber, wie eure Mannschaft trotz völliger Chancenlosigkeit irgendein Spiel gedreht und gewonnen hat oder wie du beim ersten Training nach einigen Jahren Pause komplett überschätzt hast, was deine Kondition noch hergibt, erzählt deutlich mehr. Dabei muss die Geschichte überhaupt nicht beeindruckend sein. Im Gegenteil: Selbstironie funktioniert oft wesentlich besser als der Versuch, sich möglichst interessant darzustellen. Das Problem mit klassischen DHV-Stories Gerade an dieser Stelle wurde im klassischen Pickup irgendwann viel unnötige Mechanik aufgebaut. Geschichten wurden nicht mehr erzählt, weil jemand tatsächlich etwas Spannendes erlebt hatte, sondern weil darin möglichst viele sogenannte DHV-Spikes versteckt werden sollten: andere Frauen mögen mich, ich bin sozial beliebt, ich bin mutig, ich habe Status, ich übernehme Verantwortung und nebenbei habe ich wahrscheinlich noch einen brennenden Kindergarten gerettet. Storytelling ist grundsätzlich ein hervorragendes Werkzeug. Nur merkt man meistens ziemlich schnell, wenn eine Geschichte vor allem deshalb erzählt wird, weil der Erzähler sich damit selbst verkaufen möchte. Dann bekommt das Ganze etwas von einem Bewerbungs- oder schlimmer Verkaufsgespräch in die andere Richtung. Ich finde einen anderen Ansatz wesentlich wirksamer: Erzähl Dinge, die tatsächlich etwas über dich aussagen. Wenn in deinem Leben interessante Erfahrungen, Erfolg oder Abenteuer vorkommen, wunderbar. Wenn in einer Geschichte stattdessen vorkommt, wie du dich komplett zum Affen gemacht hast, ebenfalls wunderbar. Entscheidend ist nicht, dass sie hinterher denkt: „Was für ein unglaublich hochwertiger Mann.“ Entscheidend ist, dass sie überhaupt eine Vorstellung davon bekommt, wer da gerade vor ihr steht. „Mein Leben ist aber langweilig“ Das ist ein Einwand, den gerade Männer bringen, die noch wenig Erfahrung mit Storytelling haben. Sie hören Beispiele aus Reisen, verrückten Partys oder ungewöhnlichen Erlebnissen und denken: „Ja gut, aber bei mir passiert nichts.“ Meistens stimmt das absolut nicht. Was fehlt, ist nicht das Material, sondern die Gewohnheit, das eigene Leben als Quelle von Geschichten wahrzunehmen. Jeder Mensch hat Situationen erlebt, die lustig, peinlich, überraschend, spannend oder zumindest persönlich bedeutsam waren. Schule, Ausbildung, Studium, Beruf, Familie, Freunde, Reisen, Sport, erste Dates, Fehlentscheidungen, seltsame Kollegen, komplette Fehlkäufe, Dinge, die man zum ersten Mal ausprobiert hat – da steckt normalerweise mehr als genug drin. Eine ziemlich einfache Übung besteht deshalb darin, sich einmal zehn Lebensbereiche aufzuschreiben: Reisen, Arbeit, Schule oder Studium, Sport, Freunde, Familie, Hobbys, Ausgehen, peinliche Erlebnisse und Dinge, auf die man stolz ist. Danach suchst du zu jedem Bereich ein oder zwei Situationen heraus, an die du dich gerne erinnerst. Wichtig: Nicht auswendig lernen. Du willst daraus keine Routinen bauen, die du jeder Frau identisch erzählst. Das würde nach einigen Malen sehr auswendig klingen – das habe ich schon selbst erlebt. Der Sinn der Übung besteht lediglich darin, dein Gehirn darauf zu trainieren zu erkennen: „Ah, zu diesem Thema habe ich tatsächlich etwas erlebt.“ Mit zunehmender Übung passiert das automatisch. Du entwickelst also eine Art Storytelling-Gehirn! Emotionen machen Geschichten interessant Dabei braucht man keine wahnsinnig außergewöhnlichen Ereignisse. Viel wichtiger ist häufig, wie du etwas erlebt hast. „Ich war in Schottland“ ist eine Information. „Ich liebe Schottland, weil ich dieses komplett beschissene Wetter und diese kargen Landschaften irgendwie unglaublich beruhigend finde. Andere brauchen im Urlaub 30 Grad und Strand, ich bin glücklich, wenn ich irgendwo an einer Klippe stehe und horizontal Regen ins Gesicht bekomme“ erzählt bereits etwas über deine Persönlichkeit. Jetzt kann sie darauf reagieren. Vielleicht findet sie Regen grauenhaft und braucht zwingend Sonne. Dann habt ihr einen Gegensatz. Vielleicht liebt sie Schottland genauso. Dann habt ihr Gemeinsamkeit. Beides ist interessant. Was du nicht brauchst, ist krampfhafte Übereinstimmung. Hör auf, dich an die Frau anzupassen! (!!!) Auch das sieht man regelmäßig. Eine Frau erzählt, dass sie Yoga liebt. Plötzlich liebt der Mann Yoga ebenfalls, obwohl er genau zweimal in seinem Leben auf einer Matte gelegen hat. Sie hört Techno – zufälligerweise ist Techno natürlich auch seine Lieblingsmusik. Sie sagt, Fleisch sei für sie komplett unvorstellbar und während er gedanklich noch sein Schnitzel unter den Tisch schiebt, erklärt er bereits, dass er sowieso viel weniger Fleisch essen möchte. Warum? Sie soll dich kennenlernen. Nicht die speziell für sie angepasste Marketingversion deiner Persönlichkeit. Wenn du eine Sache komplett anders siehst, kannst du das sagen. „Da bin ich tatsächlich völlig anders.“ Daraus kann sogar ein wesentlich besseres Gespräch entstehen als aus der zehnten künstlich erzeugten Gemeinsamkeit. Attraktion entsteht nicht dadurch, dass zwei Menschen in jeder Frage identisch sind. Im Gegenteil: Ein bisschen Unterschiedlichkeit gibt einem Gespräch überhaupt erst Reibungsfläche. Warum das ganze?! Vom Fremden zum Bekannten werden Und damit sind wir beim eigentlichen Ziel dieses ganzen Schrittes. Wenn du eine Frau im Alltag ansprichst, bist du zunächst ein Fremder. Das ist ein fundamentaler Unterschied zu einem Kennenlernen über Universität, Beruf, Sportverein oder Freunde. Dort existiert bereits ein sozialer Kontext. Man hat sich vielleicht mehrfach gesehen, kennt dieselben Menschen oder weiß zumindest grob, wo die andere Person hingehört. Beim Cold Approach fehlt dieser Kontext vollständig. Du tauchst buchstäblich aus dem Nichts auf. Umso wichtiger ist es, dass während des Gesprächs nicht nur sie für dich vertrauter wird, sondern auch du für sie. Natürlich kennt sie dich nach 15 Minuten nicht wirklich. Es geht nicht darum, künstlich eine Tiefe zu simulieren, die noch gar nicht existiert. Aber zwischen „irgendein fremder Typ hat nach meiner Nummer gefragt“ und „ich habe gerade einen interessanten Mann kennengelernt und weiß schon ein bisschen, wie er tickt“ liegt ein ziemlich großer Unterschied. Genau dabei helfen Eigenerzählungen. Wenn du das Prinzip irgendwann verinnerlicht hast, verändert sich auch deine Wahrnehmung eines guten Gesprächs. Du bewertest es nicht mehr danach, wie viele Informationen du aus ihr herausbekommen hast. Du fragst dich eher: Hat tatsächlich ein gegenseitiges Kennenlernen stattgefunden? Und damit kommen wir im nächsten Teil zu einem sehr praktischen Problem. Denn selbst wenn man verstanden hat, wie man Fragen, Annahmen, spielerische Reibung und Eigenerzählungen miteinander verbindet, gibt es irgendwann diesen Moment, in dem im Kopf trotzdem steht: „Okay … und worüber reden wir jetzt?“ Dafür habe ich über die Jahre eine ziemlich simple Gesprächsroute entwickelt und in Coachings eingesetzt: neun Themenfelder, mit denen man praktisch jedes Kennenlerngespräch wieder in Bewegung bekommt. Dat wiederum zeige ich dir im nächsten Artikel. Viel Erfolg in der Praxis, euer Onkel Xatrix PS. Wer 2010-2015 mein EBook Erobere deine Traumfrau gekauft hat, mag gewollte Parallelen entdecken, aber das hier ist das Update 1.1
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3 PunkteAm Ende des Tages doch völlig wurscht warum Sie tut was Sie tut. Ggf. hat Sie die Trennung halt auch sehr getroffen und Sie hat eben geguckt wie Sie sich selbst wieder stabilisieren kann. Liegt ja vollständig in Ihrer Verantwortung und sagt auch im Grunde gar nichts über die Bedeutung eurer Beziehung aus. Ich würde generell dazu raten niemandem irgendwie großartig online zu folgen. Was interessiert mich das privatleben irgendwelcher Bekannten, Exen usw. Urlaubsfotos kann man sich auch ansehen, wenn man sich trifft. Im Zweifel führt es immer zu irgendeinem schrägen Vergleich mit einer glattgeleckten Persona die jemand anders Online darstellt.
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3 Punkte@Silver_Back da bin ich tatsächlich auch bei Steve. Klingt ein wenig obsessiv quasi jeden Tag ne andere zu treffen. In Zeiten mit Rotation hab ich max 2 Mädels die Woche getroffen und selbst dass fand ich teils schon stressig. Kannst klar machen wie Du willst, aber schaue mal dass Du da nicht anfängst ggf andere wichtige Themen oder dein Seelenheil der Vielfickerei zu opfern.
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3 PunkteErde an @Royal Beggar: Du musst nichts drehen. Sie hatte Bock und du hast sie gekorbt. Männer ficken und stellen dann die Fragen. Du schießt dir selbst ins Bein, wenn du wie ne Frau auswählst. Siehste! Diskussion beendet. Dir fehlt schlicht die Erfahrung, um gute Entscheidungen zu treffen. Ist ja nicht schlimm, schließlich haben alle irgendwann mal angefangen.
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3 PunkteIst das in Deutschland nicht ähnlich? So wie ich informiert bin, ist es auch in Deutschland eher die Ausnahme, dass eine Frau gar nicht arbeiten muss. Wobei man natürlich auch noch über die Definition von "muss" diskutieren kann. Meiner Meinung nach "müssten" viele Frauen in einer Ehe gar nicht arbeiten, und man würde über die Runden kommen. Man könnte sich nicht den übel luxuriöser Lebensstil leisten mit fette Karre, 4x im Jahr in Urlaub, Markenklamotten und jeden Tag auswärts essen. Aber man würde durch den Alltag kommen. Aber die meisten wählen lieber die Variante wo eben beide arbeiten, und sei es nur Teilzeit, und dafür hat man nen ordentlichen Boost was den Lebensstandard betrifft und muss nicht jeden Cent zweimal umdrehen. Dein erwähnter Schweizer Medianlohn ist korrekt, aber der Medianlohn in Zürich liegt bei ~110'000 CHF. Also fast auf dem Level wo nach deiner Aussage eine Familie mit 2 Kindern "gut durchgebracht" werden kann. Was meine Aussage stützt, dass nur um "über die Runden zu kommen" ein leicht überdurchschnittlicher Lohn ausreichen würde. Wir haben inzwischen als Gesellschaft einfach einen extrem hohen Lebensstandard. Jährlich mind. 1 Flugreise in den Süden ist schon fast Pflicht, 1 Auto sowieso eher 2, viele gehen häufig auswärts essen oder lassen liefern, man will den Kids immer die neusten Gadgets ermöglichen und gleichzeitig hat man noch gefühlt 20 Abos am Laufen für Musik, Filme, KI etc. Man ist also irgendwo auch selbst dafür verantwortlich, dass sich das Hamsterrad immer schneller dreht.
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3 PunkteAber wofür dann Kinder kriegen wenn die eh nur abgeschoben werden, versteh ich wohl niemals.
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3 PunkteJa, normal. Weil man ja trotzdem Eigenheim finanzieren möchte. Das klassiche Bild ist da eben das Eigenheim. Und wenn man das nicht in der totalen Pampa will, dann wird es seeehr schwer bis unmöglich das alleine als Familie zu finanzieren.
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3 PunkteDas ist normal, Männer durchleben die Phasen einer Trennung anders als Frauen. Als ich damals meine 7 Jahre Beziehung beendet habe, war das ebenfalls vollkommen rational und ich wusste, dass wir keine gemeinsame Zukunft mehr haben werden. Dennoch nimmt einen das mit, wenn jemand plötzlich aus deinem Leben verschwindet, der sonst immer an deiner Seite gewesen ist. Spielt kaum eine Rolle, ob ihr euch einvernehmlich getrennt habt oder sie ne Fotze gewesen ist. De Facto ist das Hirn auf Drogenentzug.
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3 PunkteAch ja, mach dir da arbeitstechnisch keinen Stress. Paar Tage, mal ne Woche haben alle Verständnis. Wirst ja nicht umsonst da sein, wo du gerade bist. Aber den Phönix aus der Asche solltest du schon relativ zeitnah bringen. Wenn das Projekt eh gerade bisschen entspannter ist, kommt dir das zugute. Um es mal runter zu brechen. Du hast paar gute Sachen in deinem Leben. Dazu gehört ein sehr gut bezahlter Job, der den Großteil der Menschen in der BRD bzgl. Gehalt übertrumpft. Das sollte aktuell erstmal deine Priorität sein. Burnout, Transparenz usw. ist irrelevant. Du verdienst da dein Geld, mehr als die meisten und das gilt es erstmal zu erhalten. Darum, paar Tage bisschen durchhängen ok, aber deine Energie sollte primär in den Job gelenkt werden. Emotional kann ich dir nur nochmal sagen. Das musst du dir einfach abtrainieren und das geht über Zeit. Leb dein Leben weiter, sei konsequent. Dann wird es in ein paar Monaten besser. Das kann dir keiner abnehmen. Es gibt da auf YT einen "Coach", der nennt sich Micha. Ich bin nicht ganz d´accord was er so alles von sich gibt aber ein Satz ist doch ziemlich akkurat. "Glaub an den Prozess." D.h., gehe davon aus, dass du über die ganze Situation in 1 bis 2 Jahren herzhaft lachen wirst. Und genau so wird es auch kommen, wenn du jetzt dementsprechend handelst. Und diese Komponente fehlte mir noch in allen Posts hier. Du wirst nicht besser, wenn alles gerade super läuft. Du wirst besser, wenn die Kacke am dampfen ist und du trotzdem durchziehst. Negative Emotionen können ein sehr guter Katalysator dafür sein, durchzuziehen. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen, die, die abstürzen, und die, die das als Antrieb nehmen. Gerade ist es sehr frisch, das geht aber in ein paar Tagen vorbei. Dann musst du wieder Kette geben. Sieh das ganze als Chance, besser zu werden. Und das wirst du.
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3 PunkteStimmt, das wollte ich noch ergänzen. Mein Sohn ist zwar noch nicht ganz zwei, aber ich merke schon, wie alles besser bzw. entspannter wird. Noch dazu sind ja Kinder sehr unterschiedlich. Ich merke das in meinem Freundeskreis. Da sind viele nahezu gleichzeitig Eltern geworden, die Erfahrungen und Erzählungen könnten aber unterschiedlicher kaum sein.
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3 PunkteNur ganz kurz: ich kann das alles nachvollziehen. Aber es liegt auch am Alter des Kindes. Die ersten Jahre sind sehr anstrengend. Rückblickend aber auch sehr schön. Ab vier wird es entspannter. Aber ich kann nur empfehlen, die Zeit möglichst auch zu genießen. Auch wenn es an manchen Tagen schwerfällt. Habe dazu mal folgenden Gedanken aufgeschnappt, den ich für sehr treffend halte: „Die Tage sind lang, aber die Jahre sind kurz.“
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