SchnatterNatter

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  1. Wie gesagt, Deine Beispiele sind wenn Einzelfälle und absolut nicht der Standard in der Metallbranche, egal wo in Deutschland. Die Zeiten, wo es üppig dotierte Expatverträge für Lageristen gab (falls es das überhaupt mal nennenswert gab, was ich bezweifle), sind ebenfalls vorbei. Warum sollte VW einen Lageristen nach Mexiko schicken? Wer gutes Geld verdienen will sollte sich nicht darauf verlassen, dass man als Ungelernter sein Leben lang viel Geld verdienen kann. Bildung ist die beste Investition, je mehr, desto besser.
  2. Was auf dem Konto ankommt ist aber je nach Familienstand, Bundesland, Krankenkasse etc. unterschiedlich. Bei meinem Gehalt macht z.B. die Steuerklasse (1/3) alleine rund 1000EUR netto Unterschied aus. Daher werden Gehälter sinnigerweise immer in Brutto angegeben (auch im PU-Forum). 3000EUR Netto (inkl. Nachtschichtzulagen, verheiratet, STK 3) sind auch schon wesentlich realistischer. Entgegen Deiner Behauptung aber längst kein Standard in der Metallbranche. Bei einem Single in STK 1 ist der Unterschied von 3000netto zu 4000 netto nämlich von 60k brutto zu fast 90k brutto. Auch wenn Du eine Millionen Takte beherrschst kriegst Du bei BMW als Ungelernter oder Facharbeiter keine 90k im Jahr.
  3. 1) Gehälter immer in Brutto bitte. 2) Hör mal lieber auf zu träumen. Ein CNC-Fräser verdient auch bei BMW keine 75-90k EUR pro Jahr Brutto, auch nicht mit Schichtzulagen. Das brauchst Du als Single nämlich um auf 4000 netto zu kommen. 50-60k brutto sind da eher realistisch (und schon hoch), je nach Erfahrungsstufe.
  4. Ich denke auch, dass das der Traum von allen Kleinbürgern wie mir ist (^^), aber oft scheitert das halt am Preis. In und um Berlin oder Hamburg unter 500k in einer Größe, die ich gerne hätte - unmöglich. Wir haben jetzt ein Haus, was unserem Wunsch sehr nahe kam, für unter 300k bekommen. Ich fahre jetzt mit dem Regionalexpress vom Nachbardorf nach HH Hbf exakt eine Stunde, arbeite aber in einer Branche wo Home Office kein Problem ist. Gäbe es die Möglichkeit der Heimarbeit nicht, hätten wir das auch nicht gemacht. 30 min Sbahn wäre sicherlich perfekt, aber preislich überall sehr knackig.
  5. Genau so dachte ich auch, bevor ich Kinder hatte. Nächsten Monat sind es drei und alleine, dass ich nicht mehr jedes Wochenende vormittags und nachmittags auf dem Spielplatz rumsitzen muss rechtfertigt die längere Pendelzeit vom Land in die Stadt zur Arbeit für mich. Zusätzlich fühle ich mich mit einer Hypothek von <1000EUR / Monat wesentlich wohler als mit 1500EUR+ Miete/Rate (oder 2000EUR+ für ein Reihenhaus) in der Stadt für mind. 5 Zimmer.
  6. Meine Frau, die Kids und ich haben bis letztes Jahr Ende September in Berlin zur Miete gewohnt, alter Mietvertrag in Friedrichshain, 750EUR Kaltmiete für knapp 100m2 schöner Altbau. Wir haben dann wegen mehr Nachwuchs ein Haus in Niedersachen gekauft (rund 250m2 WFL + 2000m2 Grundstück), daher tue ich hier gerne meine Meinung kund, da ich sehr viel dazu gerechnet habe. Vorab: Wer handwerklich unbegabt ist bzw. keine Lust darauf hat, sollte meiner Meinung nach kein gebrauchtes Haus kaufen. Es ist immer etwas zu tun. Wenn ich immer den Handwerker rufen müsste, könnte ich auf die monatlichen Kosten (die nicht wertsteigernd sind) sicherlich noch mal 300EUR+ drauf rechnen. Ich bin hier nur so glücklich, weil ich es liebe selber Sachen zu reparieren und das ein toller Ausgleich zur Büroarbeit für mich ist. Ein selbstgenutztes Haus ist in den seltensten Fällen ein tolles Investment (per Definition nie). Eher ist es ein schöner Konsum, den man sich leisten können möchte und muss. Die monatliche Kaltmiete mit der Kreditrate zu vergleichen und dann zu denken, "Hey, die sind ja gleich!" ist eine dämliche Milchmädchenrechnung. Eher muss man die monatliche Kaltmiete mit dem Zinsanteil der Kreditrate + Instandhaltungsrücklagen/Kosten + Opportunitätskosten auf dem Eigenkapital vergleichen. Nehmen wir an, die monatliche Kreditrate beträgt 1000EUR, Kaltmieten ebenso. Dafür kriege ich eine Immobilie a i.H.v. 350,000EUR (+NK), bei 30,000 EK. Das sind am Anfang pro Monat rund 450EUR Zinsen (1,5%) und 550EUR Tilgung, die gehen ins eigene Vermögen. 450 EUR Zinsen (ebenso "zum Fenster rausgeworfenes Geld) + Instandhaltung (kann man je nach Alter 1-2% des Kaufpreises pro Jahr rechnen, nehmen wir 350EUR pro Monat sind ebenfalls rausgeschmissen, da sie den Wert maximal erhalten, aber nicht steigern) plus Opportunitätskosten auf dem EK von 30,000EUR (rund 100EUR / Monat) macht knappe 900 EUR. In diesem Fall wäre der Kauf der Immobilie anhand meines Beispiels also nicht das Schlechteste. Zu Bedenken aber: Pro Monat zahlt man in diesem Beispiel 1000EUR Rate und muss die Instandhaltung zurücklegen, wir sind also eher bei 1350EUR realistischen Abgängen auf dem Konto, auch wenn davon 550EUR in die Tilgung gehen. Von der Kaltmiete kann ich meine Opportunitätskosten auf dem EK aber abziehen (ich gebe es ja nicht aus), wir sind also nur noch bei realistisch 900EUR KM vs. 1350EUR Rate, obwohl die Rate und Kaltmiete auf dem Papier gleich sind. Dabei außer Acht gelassen sind die nicht mehr vorhandene Flexibilität und die vielen anderen Konsumausgaben, die bei einem Haus entstehen. Alleine was ich pro Monat u.A. im Baumarkt ausgebe sind nochmal bestimmt mindestens 200EUR (neues Panzertape, hier mal Dichtband, neue Gardinen, neue Lampen, eine neue Toilette, Natursteine für den Garten, einen Rasenmähroboter, einen Staubsaugerroboter, ein elektrisches Auto für die Kids, ein neuer Hammer, eine Schneeschippe, eine Laubharke, Lasur für die Fenster und und und). Das ist alles zusätzlicher Konsum, den man in einer Mietwohnung nie hätte. Wenn man mietet, fährt man also keinesfalls schlechter. Miete als "rausgeschmissenes Geld" zu bezeichnen ist auch ziemlich dumm. Man bekommt ja einen Gegenwert (man wohnt schön und gut). Niemand würde auf die Idee kommen einen schönen Urlaub als rausgeschmissenes Geld zu bezeichnen, obwohl man davon noch weniger hat als bei der Miete. Der ist ganz schnell wieder vorbei.
  7. Ich fahre einen 2 Jahre alten Renault Espace: https://www.renault.de/modellpalette/renault-modelluebersicht/espace.html Wichtig für mich sind hinten drei Einzelsitze mit Isofix-Aufnahmen für Kindersitze. Toll für die Langstrecke, super komfortable Sitze und mit 8L Super für die Größe und 225PS auch akzeptabel im Verbrauch.
  8. Super, meine Frau ist Amerikanerin, da kann ich im Falle des Crashes bei den ganz Großen mitspielen und mich asap verpissen 😎
  9. Danke, aber übertreiben muss man ja nicht. 9000 Brutto sind bei Stk 3 inkl. Kindergeld ohne Bonus 6500netto, davon könnte man auch in Hamburg zu fünft gut leben. Nach Abzug von 2000eur Miete bleibt immer noch genug nach. Alles eine Sache der Ansprüche und in meinen Augen doch arge Luxusprobleme 😊
  10. War ja eine bewusste Entscheidung etwas weiter rauszuziehen und ich muss das ja max. 3 mal die Woche machen. Dafür haben wir ein traumhaftes, großes Landhaus mit 2000m2 Garten in einem wunderschönen Örtchen für weniger als 300k im erweiterten Hamburger Umland bekommen. Wir erwarten nächstes Jahr unser drittes Kind, von daher stecke ich dann lieber ein wenig zurück um den Kindern eine tollere Kindheit als in der Stadt (in meinen Augen) zu bieten. Bei Konkurrenzunternehmen sind bereits 4 Tage Home Office die Woche möglich, ich sehe das Thema also mittel- bis langfristig sehr entspannt.
  11. 40h, Homeoffice 1-2 Tage pro Woche möglich. Da ich pro strecke allerdings rund 90min pendeln muss, werde ich nach der Probezeit noch mal nachverhandeln. Unter Umständen ergibt sich das Thema auch von selbst und es interessiert niemanden, schauen wir mal. Da mein monatliches Netto nun aber um knapp 40% steigt, würde ich die Pendelei auch erstmal in Kauf nehmen.
  12. Da ich den Thread hier immer sehr interessant fand, mal ein Update. Ich habe letzte Woche einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben, selbe Branche. Dann 5,5 Jahre Berufserfahrung und 32 Jahre alt, Ausbildung bleibt natürlich gleich. 108k fix plus 10% quarterly Bonus, plus Bahncard 50 + Diensthandy.
  13. Einstieg Trainee Audit bei EY nach MSc war 2014 bei 36,000. Wie es heute ist weiß ich nicht, hat sich wahrscheinlich nicht groß geändert.
  14. Wenn ich jetzt noch mal so jung wäre und keinen Bock auf Lernen hätte, würde ich ne geile handwerkliche Ausbildung machen und mich dann als Badbauer für Luxusbadezimmer in der Nähe einer Großstadt selbstständig machen und über die Trottel die bei KPMG 60h die Woche für 50k EUR im Jahr sitzen lachen.