Das Thema Ehe in unserer heutigen Gesellschaft

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Wenn man sich in Swingerclubs oder Fetischparties so umschaut hat man nicht gerade das Gefühl, dass das Eheleben trocken, sexlos und spießig verlaufen muss.

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Gast Blayer
Mann ist dir ne Laus über die Leber gelaufen.... Sei mal nicht so ein Frusti! Ok, ich geb dir teilweise Recht, aber zum abzocken musst du nicht mal verheiratet gewesen sein. Ich kennen Frauen die schaffen es Typen alles für sich machen zu lassen ohne ihn auch nur in die Nähe ihrer Pussy zu lassen. Iwie armselig, wenn ich das so sehe. Frauen die mit Sex und Schönheit Männer kontrollieren. Das ist fast so erbärmlich wie zum sozialen Aufstieg zu heiraten oder so erbärmlich wie Männer die mit Geld beeindrucken und sich wundern das sie dann Golddigger anziehen. Meine Güte ich verliere bald meinen gesamten Glauben. :crazy:

Was mich frustriert ist die (scheinbar festbetonierte) Unfähigkeit vieler Menschen, aus einer objektiv feststellbaren Lage eine Schlussfolgerung zu ziehen.

Oder eine in konreten Zahlen zumindest in Teilaspekten feststehende Lage überhaupt anzuerkennen.

Aber 447 schau, wenn du jetzt Kinder möchtest (ich will das) dann ist es doch schon iwie cool in einer Ehe/Familie sie groß zu ziehen. Game hin und Game her. Ich geb dir auch da partiell Recht. Wer gutes Game hat muss sich nicht mit Frauen abgeben die er scheiße findet. Mach ich selber nicht - bin doch nicht irre. Aber die Ehe mit einem Partner der dir Wohlgesonnen ist und dem dein Wohlergehen am Herzen liegt.... Das sind doch die Argumente die überzeugen.

Kurze Frage: (kein Vorwurf oder diss, wirklich einfach nur eien Frage)

Praktizierst Du PU und hast schon ausserhalb Deines SCs Frauen bis zum fc klargemacht?

Wenn nicht - mach erstmal 10 und dann reflektiere auf das, was Du nun über Frauen (besonders verheiratete oder solche ,die so ganz viel dazu sagen können...) weisst.

Und ja, natürlich ist eine harmonische, gute Beziehung eteas schönes. Bestreitet glaube ich niemand. :-)

Da bin ich schon lange drüber. PU mache ich aktiv seit fast 10 Jahren und Frauen schon mein Gott bald 20 Jahr.... ich alter Sack. Was glaubst du wohl warum ich mein Glauben verliere!?

Allerdings bestätigen die Ausnahme die Regel: Es sind nicht alle so.

Das Wesentliche was die ganzen Jahre PU an mir geändert haben ist, dass ich meine natürliche Art perfektioniert habe und interessanterweise ziehe ich bei Verführungen mein Programm durch. Rege über Gefühle und jeden Mist den dir PU verbietet und die Frauen springen an. Warum sie das tun? Ich glaub einfach, weil mir scheißegal ist was sie darüber denken was ich wann oder wo oder wie gesagt habe. Wenn die Attraktion flöten geht, dann ist sie schlicht die Falsche. NEXT! Ich habe einfach keine Lust mehr den Alleinunterhalter zu spielen und zu Gamen, damit die Prinzesschien/Flittchen/Girls/Babes und was weiß ich bei Laune bleiben und in der Spur laufen. Wenn eine Frau einen Mann nicht zu schätzen weiß und sich nicht anständige Benehmen kann hat sie a) schlicht kein Benehmen und ist b) keine Frau sondern ein Spielzeug. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Und genau das ist mein Gedanke der mich jetzt zur Ehe bringt. Wenn ich meine Partnerin ehelich, dann nehme ich sie zur FRAU. Zu meiner Frau. Und meine Frau benimmt sich wie MEINE FRAU. Sonst ist sie schlicht keine FRAU, sonder was anderes. Da ich ein MANN bin und mir eine FRAU nehmen, benehme ich mich wie ein MANN. Um die Einsicht zu erhalten musste ich einige mal auf die Nase fallen bis mir irgendwann klar wurde, dass es eine innerliche Sache ist. Eine Frage des Selbstbildes, der Selbstachtung und des Stolzes. Eine FRAU die einen echten MANN an ihrer Seite wird sich auch entsprechend verhalten.

bearbeitet von Blayer
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Eine Verwandte von mir ist schon sehr lange mit ihrem Freund zusammen, die beiden haben keine Kinder und erst jetzt, nach gefühlt 20 Jahren, geheiratet. Nicht aus steuerlichen Gründen, sondern im Falle einer Krankheit (Entscheidungen im Krankenhaus), des Todes (Witwen- und Witwerrente) und evtl. auch Erbe.

Was gibts noch für Gründe?

+ Zeugnisverweigerungsrecht

+ Entscheidet man sich für einen gemeinsamen Nachnamen, verbindet der

(Ich gebe meinen Nachnamen nicht her, da Doppelnamen verboten sind, müsste der Mann dafür meinen Namen annehmen)

- Mitverpflichtung bei Verträgen

- Schulden des Partners mit abbezahlen

- Kommen die Schwiegereltern ins betreute Wohnen, kann man mit zur Kasse gebeten werden

Das ist der eigentliche Dreh- und Angelpunkt beim Thema Ehe. Wenn es nur um die Liebe geht, dann kann ich mich auch von einem Hippie in Nepal trauen lassen und mich als "verheiratet" bezeichnen. Vor Gott und dem weiten Himalaya.

ich denke, die entscheidenden Faktoren werden erst mit zunehmenden Alter bedeutend. Wie schlimm ist es, wenn man nach 15-20 Jahren Partnerschaft beispielsweise nach einem Unfall nicht zu seinem Partner auf die Intensivstation darf (das wäre natürlich auch schon nach kürzerer Partnerschaft schrecklich). Was, wenn jemand unerwartet verunglückt (Sorgerecht, Erbe usw.).

Das sind für mich die einzigen Gründe, warum ich überhaupt irgendwann mal nach langer Partnerschaft über sowas nachdenken würde. Vorher gibt es nur den Hippie. Ich find es ehrlich gesagt befremdlich, wieviele Leute mit Anfang 20 nach 1, 2 Jahren Partnerschaft eine Ehe eingehen. Das zeigt nur, in was für einer Disney-Welt viele Leute leben. Absolut realitätsfern. Auch die "Beziehung-Retten-durch-Ehe"-Fraktion ist aus meiner Sicht verdammt bemitleidenswert.

Alle anderen Themen, wie Sex, Alltag und Langeweile sind für mich unabhängig von der Ehe als Beziehungsthemen oder -probleme zu behandeln und von der Institution Ehe absolut unabhängig zu betrachten.

Ach ja, mir fällt ein, dass die Ehe ja auch ursprünglich mal was mit Religion zu tun hatte....muss sowas noch ernsthaft diskutiert werden?

bearbeitet von dolly

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Wir tauschen hier Meinungen aus und letztlich soll doch jeder selber sein Wagnis eingehen, in die eine oder andere Richtung.

Die Diskussion ist auch sehr stark ideologisch geprägt, ein Hausbauprojekt kann vermutlich nüchterner betrachtet werden.

Vielleicht fehlt es auch an Nüchternheit bei dem Thema? Bleiben wir mal beim Projekt Hausbau als Beispiel.

Der eine baut ein Haus und hofft damit insg. das seine Lebensplanung keinen größeren Verwerfungen unterliegt, eine Prognose also für die nächsten 30-40 Jahre regelmäßig seinen Kredit bedienen zu können. Er hofft darauf, wie es andere taten, dennoch gibt es genug Leute,..die in einer Mietwohnung glücklich sind und möglichst wenig Verbindlichkeiten haben wollen.

Wer ist nun glücklicher? Wer ist naiver?

Die Frage könnte auch lauten: Bin ich bereit eine langfristige Entscheidung unter nicht völlig klaren Informationen zu tätigen und wie lebe ich damit?

Ich arbeite auch lieber in einem DAX Konzern, als mich nochmal selbständig zu machen. Als ich 18 war hatte ich einen kleinen Internet Start-Up gegründet und fand das gesamte Konzept Weltklasse, bis sich der Markt gedreht hat und binnen weniger Monate gingen die Einnahmen zurück. Der Wind drehte sich aber erst mit 25 und bis dahin habe ich über sieben Jahre jeden Euro der übrig blieb weggelegt und in physisches Gold getauscht. Für mich hat sich die Sache total ausgezahlt und das nicht mal nur monetär, aber auch nur zu der Zeit und die war begrenzt. Heute verdiene ich mein Geld lieber sicher, denn spekulativ mit hohem Risiko. Dabei kenne ich beide Seiten sehr gut, es ist am Ende des Tages eine Riskobwertung.. klingt negativ, aber eine Abwägung bei klarem Verstand - hopefully. Diese Art zu denken fehlt vielen, sie sind besoffen vor Ideen und insb. beim Thema Hochzeit / Ehe etc. treffen viele eine Entscheidung nicht bei klarem Verstand, sie sind häufig eher getrieben, denn selbst Entscheider.

Nur dann bitte später nicht jammern, weil sich die naiven Erwartungen nicht erfüllen und man letztlich realisiert die Ehe / Hochzeit hat keine meiner Probleme der möglichen inneren Leere gelöst, scheiße was mach ich nun. Lieber mal ein paar Nächte darüber schlafen und sich fragen:

- Will ich das?

- Will ich das wirklich?

Ein lässiger Satz kam dazu von De-Niro in Heat, jedoch in Bezug auf Familie:

"Familie? Was heißt das, Barbecue und Baseball am Wochenende,... nein! Ein alter weiser Mann hat mal zu mir gesagt, binde dich an nichts was du nicht in 30 Sek. loswerden kannst!"

bearbeitet von Thamsite

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Sorgerecht lass ich noch durchgehen, aber selbst da kann man per Testament vieles Regeln.

Erbe und Co -> also doch nur die Kohle? ;) ;) ;)

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Jon29 hat Recht. Es sind die gleichen Leute, die immer Alles schlecht reden und Andere für naiv halten. Dabei kennen sie nicht mal Background/Erfahrung der Anderen. Aber wen wundert's, ich denke der Großteil der Leute hier kennt nur negative Beispiele aus dem Umfeld (angefangen bei den Eltern - Scheidungskinder). Ich bewundere Leute, die hochgradig reflektiert sind, das Thema sehr realistisch (oder pessimistisch) betrachten, aber trotzdem heiraten, einfach, weil sie es probieren und daran glauben, dass es doch funktionieren könnte.

Edit:

Ich merke zynische/nihilistische Tendenzen, nicht nur hier im Forum. Dürfte grad 'n Zeitgeist-Phänomen sein.

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Ich bleibe dabei, das große Risiko sind Kinder, nicht die Ehe. Ohne Kinder arbeiten die Frauen Vollzugs weiter, auch werden die Anschaffungen gemeinsam finanziert etc. Ja, der Mann verdient meist mehr, aber so riesig sind die Unterschiede meist auch nicht: Da die meisten doch auf ner ähnlichen Stufe heiraten. Also Ingenieur vs. Gymmasiallehrerin. Da ist man nicht pleite nach ner Scheidung. Auch bin ich danach nicht mehr emotional gebunden, die Exfrau ist so fern wie die Exfreundin.

Das Risiko sind doch die Kinder. In den ersten Jahren kann die Frau nicht voll arbeiten, verliert sich später den Anschluß. Erst damit werden die Verdienstunterschiede groß. Dann: Nach ner Scheidung kann man sich bei getrennten Haushalten nicht gegenseitig entlasten, also kann die Frau länger nicht richtig arbeiten. Auch wenn sie will, kann die Alleinerziehende finanziell nicht durchstarten.Der Mann muß zwei Haushalte finanzieren. Folge bei zwei Kindern: Beide Seiten sind finanziell gearscht. Beim Mann bleibt kaum was übrig vom Gehalt, die Frau krebst mit Kindern trotzdem am finanziellen Limit. Für die Feministen sind die Männer die Knauserer, welche die Frau im Stich lassen. Die Männerrechtler sehen die Männer stets von gierigen Frauen ausgebeutet. Fakt ist jedoch: beide sind finanziell am Arsch.

Dann auch das emotionale Risiko: Wenn es blöd läuft, machen sich die Expartner das Leben wegen den Kindern zur Hölle. Wenn es gut läuft, siehst du als Mann die Kinder auch nur am WE.

Ob verheiratet oder nicht, ist da auch schon wurst, ohne Ehe zahlst du etwas weniger (das meiste geht doch für die Kinder drauf), mit Ehe hast du mehr Mitsprache bei den Kindern.

Bei allen schwierigen Scheidungen, die ich kenne waren immer Kinder dabei, auch hier im Forum. Ich kann mich nicht erinnern, dass hier je ein kinderloser Mann über eine ruinöse Scheidung gesprochen hat.

Nur: für die meisten ist dann doch die Familie mit Kind das Glück, was sie anstreben. Es ist immer das Risiko da, aber deswegen verzichten?

Die Entscheidung heutzutage ist doch, will ich mit der Frau Kinder oder nicht. Gehe ich das Risiko ein oder nicht? Wenn ich dazu ja sage, dann kann ich auch eine Ehe eingehen, wenn ich diesen symbolischen Schritt als wichtig empfinde.

Sehen wir es doch so 50% lassen sich nicht scheiden, halten mit der Gamilie durch. Wenn man dann noch die Fällle abzieht, die zu schnell und blauäugig in ne Ehe bzw. Familie gehen, ist das nicht soo schlecht.

Und zum Glück kann man heutzutage einige Jahre zusammenleben, bevor man eine Ehe/ Familie eingeht. Neulich haben wieder Freunde geheiratet, die zehn Jahre zusammen sind. Das ist doch kein großes Risiko mehr, was im naiven Überschwang eingegangen wird.

Ganz ohne Risiko und schlichtes Vertrauen in die Zukunft, kann man auch kein tieferes Glück erreichen. Solche Entscheidungen sind immer emotional, egal wie man reflektiert. Weil es eben eine emotionale Säule ist, die man haben möchte. Eine Entscheidung, die man macht, obwohl das Risiko bekannt ist.

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Aber wen wundert's, ich denke der Großteil der Leute hier kennt nur negative Beispiele aus dem Umfeld (angefangen bei den Eltern - Scheidungskinder). Ich bewundere Leute, die hochgradig reflektiert sind, das Thema sehr realistisch (oder pessimistisch) betrachten, aber trotzdem heiraten, einfach, weil sie es probieren und daran glauben, dass es doch funktionieren könnte.

Ich persönlich bewundere Leute, die reflektiert sind und sich dann einen gangbaren Weg suchen, der auch funktioniert.

Habe es ja schon mehrfach erwähnt:

Bekannte von mir haben das mit einer "Partnerschaftsfeier" (richtigen Namen schreibe ich nicht, da man es über google sonst findet) gemacht.

Kein Nachteil der juristischen Ehe, alle Vorteile einer schönen Feier, wo sich das Paar eben dann als "dauerhaft" präsentiert --> Mann drückt sein commitment glaubwürdig aus, HB zufrieden, alles knorke.

Ich merke zynische/nihilistische Tendenzen, nicht nur hier im Forum. Dürfte grad 'n Zeitgeist-Phänomen sein.

Finde ich nicht - über positive Beispiele lohnt es such nur meist wenig zu reden in dem Zusammenhang, da man

a) daraus wenig/nichts lernen kann

b) das sehr schnell in AFC-Sprüche abgleitet

c) Beispiele schon aus der jüngsten Vergangenheit nix mehr zählen - joa, cool und so, meine Eltern haben auch 'ne Bombenehe, was nützten mir deren "Tipps"?

Nix, da es sozial völlig andere Zeiten waren. Die reden in dem Zusammenhang auch totales AFC-Zeug, kann man nur zu nicken und sich für die freuen - was draus lernen kann man aber nicht.

_____________

Sehen wir es doch so 50% lassen sich nicht scheiden, halten mit der Gamilie durch. Wenn man dann noch die Fällle abzieht, die zu schnell und blauäugig in ne Ehe bzw. Familie gehen, ist das nicht soo schlecht.

Das kann man sicher so sehen.

Einfache Gegenfrage:

Was würdest Du persönlich tun, wenn ein Flaschengeist Dir zwei Möglichkeiten gibt und Du eine wählen musst:

Möglichkeit 1: Du lebst Dein Leben nach eigenem Können und auf eigen Faust weiter wie bisher - zum guten und zum schlechten - mit einer oder vierzig Frauen oder keiner- nichts ändert sich.

Möglichkeit 2 Du wirfst eine Münze: Kopf - Du verlierst 50% von all Deinem Kram und kriegst 1d4 nervöse Ticks/Macken. Zahl - alles bleibt wie vorher auch (ob mit der einen Frau oder mit den vierzig oder keiner), aber Du erhälst eine offizelle Urkunde aus Umweltpapier, auf der mit einem Stempel staatlich begalubigt ist, dass Deine Freundin jetzt immer noch Deine Freundin ist, so lange sie dazu weiterhin Lust hat.

Sind so Sachen, die muss halt jeder selbst wissen.

Ich persönlich würde niemanden dazu raten, ein solches Spiel mit einem Flaschengeist zu spielen. Nicht für den "Hauptpreis".

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Da bin ich schon lange drüber. PU mache ich aktiv seit fast 10 Jahren und Frauen schon mein Gott bald 20 Jahr.... ich alter Sack. Was glaubst du wohl warum ich mein Glauben verliere!?

Allerdings bestätigen die Ausnahme die Regel: Es sind nicht alle so.

Ok, darum meine Nachfrage.

Dann wirst Du wissen was Du tust - viel Erfolg.

Stimme übrigends zu, dass es Ausnahmen gibt. Bisher hat 447 keine Ausnahmen detected. Daher betrachtet 447 diese bis zum Beweis des Gegenteils als Einhörner.

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Bei allen schwierigen Scheidungen, die ich kenne waren immer Kinder dabei, auch hier im Forum. Ich kann mich nicht erinnern, dass hier je ein kinderloser Mann über eine ruinöse Scheidung gesprochen hat.

Stimme zu.

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Wenn man sich in Swingerclubs oder Fetischparties so umschaut hat man nicht gerade das Gefühl, dass das Eheleben trocken, sexlos und spießig verlaufen muss.

Wenn man sich in Millionärsclubs so umschaut hat man nicht das Gefühl, dass überhaupt Leute gibt die nicht Ferrari fahren und jeden Tag ihren Hund mit Kaviar einreiben.

Und wer arbeitet schon? Macht doch kein Mensch mehr...mit dme Geld zähln hat doch die relevante Mehrheit der Bevölkerung genug zu tun...weswegen Millionärsclubs ein sehr gutes Beispiel sind.

bearbeitet von Vierviersieben
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So ist der Münzwurf eben nicht. Die zweite Seite ist eben das tiefe emotionale Committement zu einem Menschen. Rational ändert sich nichts, für viele Menschen emotional schon.

Zum anderen, mir ist die Heirat nicht so wichtig. Kind und Familie sind die eigentliche Entscheidung mit großem Risiko. Und da ist die Frage, ob ich als ewiger Junggeselle ohne Familie dauerhaft glücklich bin. Um das tiefere Glück von Familie zu erreichen, gehe ich das Risiko des Scheiterns ein.

Heiraten tun die meisten doch heute, um eine Familie zu gründen. Ich gehe doch so oder so ein Risiko ein!

Ob ich bei ner Trennung mit zwei Kindern nun verheiratet bin oder nicht, ist dann auch schon wurst.

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Wir sind lächerlich weil wir gegen die Ehe argumentieren, oder wie kann ich das verstehen?

Unsere Argumente sind genauso valide wie deine Dude.

Was ich mich bei dir nur frage ist, was genau für dich die Gründe für eine Hochzeit sind?

Ich lese bei dir, jon29, nur "ist auch schon egal", "Risiko gehe ich ein" und "ist halt was emotionales nicht rationales"

Ergo das gleiche wie von jeder Kerstin von der Ecke "gehört halt dazu".

Und was für Ehen die anderen nicht - geschiedenen führen wurde auch schon angesprochen. Daher ist das Argument "die andere Hälfte hält das durch" irgendwie nicht sinnvoll in meinen Augen.

Wenn man sich schon für die Ehe entscheidet dann bitte nicht, weil "man das Risiko mal eingehen kann", "durchgehalten werden muss" oder sonst irgendetwas das als Opfer für das höhere Glück klingt.

Es gibt im Prinzip nur einen Grund der für Befürworter dafür sprechen sollte:

Eine ewige Liebe, bis das der Tod sie scheidet.

Wer dieses Versprechen nicht absolut Bomben sicher geben kann, sollte dieses Konstrukt nicht wählen.

Ich kann es nicht.

bearbeitet von just insane
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Konsequentes Risikomanagement heisst Risiken entdecken und sie vermeiden bzw. Gegensteuern bevor sie entstehen.

Amen

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Achja, und das Leute sich den möglichen Konsequenzen ihrer Entscheidung im klaren sind halte ich für absoluten Unfug.

Sonst würden Scheidungen bisschen cooler über die Bühne gehen.

Rosenkriege etc. sprechen für sich.

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Wir sind lächerlich weil wir gegen die Ehe argumentieren, oder wie kann ich das verstehen?

Unsere Argumente sind genauso valide wie deine Dude.

Was ich mich bei dir nur frage ist, was genau für dich die Gründe für eine Hochzeit sind?

Ich lese bei dir, jon29, nur "ist auch schon egal", "Risiko gehe ich ein" und "ist halt was emotionales nicht rationales"

Ergo das gleiche wie von jeder Kerstin von der Ecke "gehört halt dazu".

Und was für Ehen die anderen nicht - geschiedenen führen wurde auch schon angesprochen. Daher ist das Argument "die andere Hälfte hält das durch" irgendwie nicht sinnvoll in meinen Augen.

Wenn man sich schon für die Ehe entscheidet dann bitte nicht, weil "man das Risiko mal eingehen kann", "durchgehalten werden muss" oder sonst irgendetwas das als Opfer für das höhere Glück klingt.

Es gibt im Prinzip nur einen Grund der für Befürworter dafür sprechen sollte:

Eine ewige Liebe, bis das der Tod sie scheidet.

Wer dieses Versprechen nicht absolut Bomben sicher geben kann, sollte dieses Konstrukt nicht wählen.

Ich kann es nicht.

Es ist lächerlich, weil ihr alle, die heiraten wollen für blöde erklärt und glaubt, die wären einfach zu naiv und wüssten nicht Bescheid.

Wenn du nicht heiraten willst, ok. Ich muß auch nicht heiraten. Aber bitte erklärt doch diese Leute und die Ehe für dumm. Deren Gründe für eine Ehe genauso richtig sind

Ich muß nicht heiraten, aber für andere ist es genau das richtige.

Ach, und bitte drehe mir nicht das Wort im Mund herum. Ich habe nicht gesagt, durch Risiko erreiche ich was. Sondern: Wenn man sich für Ehe bzw. Familie entscheidet, will man ein bestimmtes Glück haben. Ja, es gibt Risiko der Trennung gibt es immer. Nur, warum auf Glück verzichten, weil es evtl. Schief gegen kann. Wenn ich das will, wenn für mich die Ehe einen besonderen Wert besitzt, dann gehe ich sie ein, auch wenn das Risko des Scheiterns da ist.

Bitte schreib jetzt die Ehe nicht wieder runter, für viele bedeutet sie was, die Ehe ist keine Sache die man rational bemessen kann. Es ist immer der subjektive Wert. Keiner heiratet, weil es "halt dazu gehört", sondern weil es ihnen was bedeutet.

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Um der Diskussion einen konstruktiveren Anstrich zu geben, folgende Frage:

Angenommen...

... meine LTR hat mich in entscheidenden Situationen unterstützt, wo es nicht selbstverständlich war, und ich ebenso sie. Wir haben viel Vertrauen ineinander gewonnen, und sind lange genug zusammen um zu sehen, dass dies nicht ein naive Fehleinschätzung ist. Wir sind sexuell stark zueinander angezogen, der Sex wird pro Jahr immer besser. Sie akzeptiert meine Entscheidungen, und sie liebt es, wenn ich die Führung übernehme. Wir sind kreativ, haben gute Ideen, und sind gut darin Projekte zusammen umzusetzen.

... und die Frage stellt sich, wäre es nicht toll Kinder zu haben?

... natürlich wäre das eine grosse Entscheidung, die auch Unsicherheit erzeugt.

Nun stellt sich natürlich Frage, wie wären die optimalen Rahmenbedingungen für so eine langfristige Perspektive.

Und hier meine Frage an alle "Ehe-Kritiker":

Wenn euch ein Freund in einer solchen Situation um Ideen oder Rat fragt (nicht in dem Sinne dass ihr für ihn entscheiden sollt, sondern einfach als Input, Brainstorming), welche guten Ideen, welche konstruktiven Perspektiven hättet ihr anzubieten?

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Um der Diskussion einen konstruktiveren Anstrich zu geben, folgende Frage:

Angenommen...

... meine LTR hat mich in entscheidenden Situationen unterstützt, wo es nicht selbstverständlich war, und ich ebenso sie. Wir haben viel Vertrauen ineinander gewonnen, und sind lange genug zusammen um zu sehen, dass dies nicht ein naive Fehleinschätzung ist. Wir sind sexuell stark zueinander angezogen, der Sex wird pro Jahr immer besser. Sie akzeptiert meine Entscheidungen, und sie liebt es, wenn ich die Führung übernehme. Wir sind kreativ, haben gute Ideen, und sind gut darin Projekte zusammen umzusetzen.

... und die Frage stellt sich, wäre es nicht toll Kinder zu haben?

... natürlich wäre das eine grosse Entscheidung, die auch Unsicherheit erzeugt.

Nun stellt sich natürlich Frage, wie wären die optimalen Rahmenbedingungen für so eine langfristige Perspektive.

Und hier meine Frage an alle "Ehe-Kritiker":

Wenn euch ein Freund in einer solchen Situation um Ideen oder Rat fragt (nicht in dem Sinne dass ihr für ihn entscheiden sollt, sondern einfach als Input, Brainstorming), welche guten Ideen, welche konstruktiven Perspektiven hättet ihr anzubieten?

Unter allen(!) von Dir genannten Bedingungen würde ich ihm folgendes raten (und habe das in einem Fall auch schon ganz ähnlich getan, natürlich in anderen Worten und nicht in redpill-lingo):

Zunächst (wenn ich die beiden nicht eh sehr, sehr gut kennen würde) würde ich bei den Punkten "unterstützt" und ganz besonders "Führung" nochmal genau nachbohren.

Im Geiste Deines Beispiels würden die Nachfragen wohl positiv ausfallen.

- die Frau sieht ihn nach allem menschenmöglich-pragmatischen Anschein als ihre echte Nummer 1 / deaktiviert also Hypergamie (was Frauen natürlich können, wenn sie nur wollen)

- das bedeutet, dass sie echten invest = echte LTR wert ist, auch wenn man natürlich nicht alle Risiken im Leben ausschließen kann

Ich würde ihm dazu raten, fortzufahren und vor allem im Laufe der Zeit nicht darin abzuschlaffen, seinen SMV oben zu halten (=Sport, nicht gammeln und dick werden oder nur noch auf Arbeit rumhängen usw. usf., die ganzen PU-basics eben)

Wie gesagt - wenn alles das erfüllt ist, ausnahmslos.

Zufrieden? ;-)

____________________________

So ist der Münzwurf eben nicht. Die zweite Seite ist eben das tiefe emotionale Committement zu einem Menschen. Rational ändert sich nichts, für viele Menschen emotional schon.

Ich stimme zu, dass bei einer lange und extrem gut laufenden LTR emotionales commitment eine wichtige Rolle spielt.

Was ich schweirig finde zu verstehen (und zwar gerade hier im Forum) ist, wieso das nicht anders als mit der juristischen Heirat ausgedrückt werden kann.

Konkretes Beispiel: Eine (zugegeben extrem liberale) evangeliche Kirche in meiner Region hat neulich auch eine Heirat abgehalten, die NICHT standesamtlich war. (Wie die das gedreht/durchgekriegt haben, keine Ahnung)

Anderes Beispiel: Erwähnte "Partnerschaftsfeier".

Würden in beiden Fällen die jeweiligen Männer jetzt das emotionale commitment verletzen (Klischee: Geliebte neben der "Ehe"frau), wären sie definitiv bei vielen unten durch.

Ganz ohne Paragraphen haben ihre "Ehe"frauen also durchaus emotionale Sicherheit - nur eben keinen Zugriff im Fall des Scheiterns über den Unterhalt hinaus...

Zum anderen, mir ist die Heirat nicht so wichtig. Kind und Familie sind die eigentliche Entscheidung mit großem Risiko. Und da ist die Frage, ob ich als ewiger Junggeselle ohne Familie dauerhaft glücklich bin. Um das tiefere Glück von Familie zu erreichen, gehe ich das Risiko des Scheiterns ein.

Stimme zu.

Heiraten tun die meisten doch heute, um eine Familie zu gründen. Ich gehe doch so oder so ein Risiko ein!

Ob ich bei ner Trennung mit zwei Kindern nun verheiratet bin oder nicht, ist dann auch schon wurst.

Ich stimme zu, dass natürlich Kinder (da der Zugriff juristisch eben über den Umweg der Kinder läuft) das höchste Risiko darstellen.

Bei der juristischen Ehe kommt nur eben noch das "gemeinsame Eigentum"/"Gütergemeinschaft" mit obendrauf.

Die Kinderfrage ist ja für LTRs ohnehin (am Ende des ATges) zusammen mit der Eigentumsfrage die entscheidende Frage.

Dass viele gamelose Männer da ihre selection-Funktion nicht wahrnehmen - ist letztlich deren Problem.

Und da erwischt es ja verdammt viele.

bearbeitet von Vierviersieben
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Ich selber bin auch in einer "konservativen" Familie groß geworden, Eltern sind immer noch verheiratet etc.

Und natürlich erlebt man auch hier Probleme, die auftauchen können aber dennoch würde ich für mich sagen,

dass eine Ehe einfach zu meinem persönlichen Leben dazugehört.

Ich sehe darin den Sinn, einen Mann kennen zu lernen, der zu mir passt und ich mir vorstellen könnte mein Leben mit ihm zu verbringen.

Eine Garantie wird es nie geben, aber wenigstens versuchen, das möchte ich.

Für eine Ehe muss natürlich auch der Partner eingestellt sein, dann hält sie auch, wenn beide daran glauben.

Denn ich glaube nach wie vor: der Glaube daran kann alles bewirken.

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Bibdungsproblem! Hier her kommen Leute, die im zwischenmenschlichen Bereich Probleme haben! Leute bei denen es lauft lesen keine Bücher wie LDs oder versuchen Paarbeziehungen zu analysieren! Was solche Menschen von Familie und Kindern halten ist klar. Hätte ich von Frauen nur Ablehnung erfahren wurde ich auch keine Familie gründen!

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Leute bei denen es lauft lesen keine Bücher wie LDs oder versuchen Paarbeziehungen zu analysieren!

Du meinst, so wie...

...Leute, die kochen können, keine Kochbücher lesen,

...Leute, die fit sind, nicht joggen gehen,

...Leute, die gestern den Rasen gemäht haben, das in vier Wochen nicht mehr tun müssen?

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Weiß ich doch. Manchmal muss es halt raus...

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Als seit 12 Jahren Verheirateter würde ich jedem abraten eine juristische Ehe einzugehen. Hätte man mich, oder meine Frau vor zwei Jahren gefragt ob wir nochmals heiraten würden, beide hätten mit "Ja" geantwortet. Da war unser Kind 3 Jahre alt und das Leben war quasi perfekt. Ich bin mir sicher das dies keine einseitige Meinung von mir ist. Man steckt nicht drin und kann nie wissen wie es nach 10, 20, 30 ... Jahren aussieht. Ich komme aus einer intakten Familie und auch für mich war die Ehe der heilige Grahl, die Verwirklichung und sonstiger Bullshit.

Das Risiko einer Scheidung (auch wenn man vorher niemals daran denke würde) und die dazu verbundenen Einschnitte und Schmerzen sind zu groß. Eine angeblich schöne, emotionale Bindung einer Eheschliessung wiegt das niemals auf. Diese ist null und nichtig, nichts wert. Als ehemals glücklich Verheirateter kann ich sagen, dass das Leben nach einer Hochzeit genauso weitergeht wie vorher. Man fühlt sich vielleicht ein paar Wochen "anders", alles super und toll. Dann sind die Flitterwochen rum, man geht ganz normal seinem Leben nach. Bis auf den Ring am Finger bleibt alles wie gehabt.

Irgendwann kommt eine Krise, das ist vorprogrammiert. Als besser verdienender Mann, der alles in die Familie investiert hat (anstatt sich einen Porsche zu kaufen) hat man viel zu verlieren. Familie, Haus und Kind. Das weiss die Frau, mit jedem Jahr mehr. Wie reagiert Mann oder Frau in einer Krisensituation? Ein Mann geht die Decke hoch, kämpft um den Erhalt, macht die verrücktesten Dinge und betaisiert sich komplett. Alles was vor Kurzem noch rosarot erschien, geht hier zu Grunde.

Fazit für mich. Auf keinen Fall in eine Abhängigkeit geraten. Heiraten nur wenn es unbedingt sein muss, und auch nur mit einem Ehevertrag der wasserdicht ist.

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Irgendwann kommt eine Krise, das ist vorprogrammiert. Als besser verdienender Mann, der alles in die Familie investiert hat (anstatt sich einen Porsche zu kaufen) hat man viel zu verlieren.

Ich hoffe, du sagst dies mal so deinen Kindern.

Ich versteh dieses lamentieren nicht. Man hat sich mal dazu entschieden. Eine Garantie, dass es gut geht, gibt es nunmal nicht. Das weiss JEDER! Und manchmal geht auch eine ehemals gut laufende Firma pleite - aus welchen Gründen auch immer.

Dass man, wenn Kinder da sind, darum trauert, sich mal für eine Familie entschieden zu haben, find ich ganz schön armselig.

Dass hier so soviel Angst vor einer sexlosen Ehe herrscht, ist irendwie witzig. Schliesslich trägt man auch seine 50% dazu bei, das es im Schlafzimmer weiter läuft. Habt ihr kein Vertrauen in eure hier propagierten Skills, in euren Frame?

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Ja genau du vergleichst Äpfel mit Birnen Als ob Puas die glucklicheren Menschen wären. Leute die glückliche langanhaltende Beziehungen und Ehen führen lesen sicher keine Beziehungsratgeber. Wozu auch. Und Joggen oder Sport generell mit zwischenmenschlichen Beziehungen zu vergleichen. ... Genau das versucht Pu paarbeziehungen zu erklären wie pcs. Wenn das passiert tue das usw. Funktionieren wird das nicht! Und das Leute die mit Begriffen wie Ltr und Freezout um sich werfen nicht viel von der Ehe halten ist auch klar. Insofern alles nur logisch.

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