Wieso sind alle Informatiker Nerds und wie kann ich das nutzen?

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Mir fällt auf, dass im Informatik-Bereich die Nerddichte extrem(!) hoch liegt. Das ist teilweise echt richtig krass, was man hier so an der Uni sieht. Obwohl Informatik doch eigentlich sehr nützlich ist?

Ich möchte gerne in einem Umwelt arbeiten, das mich persönlich weiterbringt und in dem die Menschen mich inspirieren. In dem auch Soft Skills wichtig sind. Das ist halt in den Informatik-Übungen, die ich momentan besuche, überhaupt nicht der Fall.

Gleichzeitig möchte ich aber auch auf die hard skills, also wertvolle technische Fähigkeiten, nicht verzichten. Also Skills, die wirklich einen klaren Mehrwert bieten.

Unterm Strich möchte ich also diese beiden Welten verbinden und habe mich deshalb im Master für Wirtschaftsinformatik entschieden. Im Bachelor habe ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert.

Was haltet ihr von dieser Entscheidung? Meint ihr, sie bringt mich meinem Ziel näher?

Im Moment beunruhigt mich auch, dass ich aus den Wirtschaftsmodulen echt wenig mit raus nehme. Klar, sowas wie Controlling etc. ist halt elementar und wichtig. Aber ansonsten ist das auch einfach viel Laberei.

Auf der anderen Seite fühle ich mich in meinen Informatik-Skills etwas minderwertig. Im Bachelor habe ich ja bereits nur wenig Informatik gehabt, im Master jetzt wieder nur die Hälfte. Gerade im Vergleich zu den ganzen Nerds, die seit sie 12 sind coden, kann ich da halt weniger. Ich habe sogar schon überlegt, ob ein reiner Informatik-Master sinnvoller wäre, weil man dafür halt richtig lernen muss. Bei WiWi lernt man sicher auch viel on the job.

Also ihr seht viel Halbwissen und Unsicherheit bei mir. Vielleicht bringt ja jemand von euch Klarheit! Gerne gesehen sind auch Vorschläge, wie ich die beiden obigen Welten (hard und soft skills) zusammenbringen kann.

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Duales Studium im Consultingbereich oder Techsales. In den Bereichen sind die Nerds auch nicht mehr ganz so krass drauf ;)

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Mit der Startup Szene anbandeln (Wenn du in einer großen Stadt bist oder an ner Uni, die dem Exist-Netzwerk angehört, gibts da sicher was). Da biste als Informatiker echt gefragt und da tummeln sich Leute von allen Richtungen rum. Einige von denen sind sogar wirklich symphatisch und klug.

Merken: In einem abhängigen Arbeitnehmerverhält is bekommste deine Mitarbeiter vorgesetzt. In selbstständiger Tätigkeit kannst du dir deine Geschäftspartner (fast) aussuchen. Und gründen kann man, wenn man die Mehrbelastung in Kauf nimmt, sogar aus dem Studium heraus. Ist sehr angenehm, das Ganze.

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Gast Idioteque

Rein für deine Fähigkeiten bringt dir ein reiner Informatik-Master deutlich mehr.

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Wer sagt, dass alle Informatiker Nerds sind?

Klischees von gestern.

kenne en paar ziemich coole.

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Unterm Strich möchte ich also diese beiden Welten verbinden und habe mich deshalb im Master für Wirtschaftsinformatik entschieden. Im Bachelor habe ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert.

Was haltet ihr von dieser Entscheidung? Meint ihr, sie bringt mich meinem Ziel näher?

Aus diesem Grund ein Studium zu wählen das in Österreich eher als nutzlos und leicht gilt, finde ich nicht so gut. Wenn weil es dich interessiert.

Es gibt eine viel bessere Möglichkeit. 2. Social Circle/Freundeskreis. Such dir Hobbys. Es gibt einige aktive PU-Communities mit vielen inspirierenden Leuten. So hast du direkt Leute mit den gleichen Zielen.

Du gibst leider absolut keine Angaben zu der Lokalität. Sonst könnte ich dir in Österreich Fachhochschulen empfehlen, in denen auch Soft-Skills gelehrt werden.

Aber ich würde dir empfehlen mit einer anderen Einstellung hin zu gehen. Du polarisierst zum einen sehr. Sagst alle Informatiker sind Nerds. Dem Begriff Nerd gibst du eher die sozial isolierte Bedeutung als die eines Menschen der seine Expertise mit Leidenschaft verfolgt. Durch das psychologische Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeiung handeln die Leute in deiner Gegenwart dann auch so und zudem nimmst du nur das wahr. Weiters ist deine Wahrnehmung dadurch sehr beeinträchtigt. Du siehst all die coolen Typen nicht, nur weil sie nicht nach der Mode rennen.

Da du an deinen Softskills arbeiten willst, rate ich dir das mal zu ändern. Geh auf die Leute zu ohne Vorurteile (bzw. mit so wenig wie möglich). Zeig Interesse, gib Value. Rede mit den Nerds über ihre Interessen und Expertise. Sag du bewunderst sie dafür dass sie an ihren Träumen festhalten. Sei ein sozialer Mensch.

Und wenn du Gleichgesinnte brauchst, dann geh auf ein Lairtreffen.

bearbeitet von TheAge
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Mal generell:

Begriffe wie Nerd, oder Sonderling kommen von missgünstigen Menschen, welche es nicht mal ansatzweise verstehen, oder fertig bringen würden sich so konzentriert, ausgiebig, prioritär und leidenschaftlich mit irgendeiner Sache zu beschäftigen.

LeDe

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Mal generell:

Begriffe wie Nerd, oder Sonderling kommen von missgünstigen Menschen, welche es nicht mal ansatzweise verstehen, oder fertig bringen würden sich so konzentriert, ausgiebig, prioritär und leidenschaftlich mit irgendeiner Sache zu beschäftigen.

LeDe

Jain. Kann man, wie so ziemlich alles was Menschen betrifft, nicht generalisieren. Ich hatte bei einem Vorstellungsgespräch mal die Situation dass er zu mir gesagt hat "Sie sind also ein wenig ein Freak?" (im Kontext ist Freak hier mit Nerd gleich zustellen) und ich darauf "Nicht ein wenig.". Aus seinen Worten kam weniger Missgunst als Bewunderung. Sprich man hat ihn angehört dass er bewundert dass jemand damit ok ist so genannt zu werden und sich stolz als Freak/Nerd bezeichnet.

Genug Offtopic von mir. Oft trifft deine Aussage natürlich zu.

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Mir fällt auf, dass im Informatik-Bereich die Nerddichte extrem(!) hoch liegt. Das ist teilweise echt richtig krass, was man hier so an der Uni sieht. Obwohl Informatik doch eigentlich sehr nützlich ist?

Ich möchte gerne in einem Umwelt arbeiten, das mich persönlich weiterbringt und in dem die Menschen mich inspirieren. In dem auch Soft Skills wichtig sind. Das ist halt in den Informatik-Übungen, die ich momentan besuche, überhaupt nicht der Fall.

Gleichzeitig möchte ich aber auch auf die hard skills, also wertvolle technische Fähigkeiten, nicht verzichten. Also Skills, die wirklich einen klaren Mehrwert bieten.

Ich weiß echt gar nicht, worauf du hinaus willst. Diese 3 Sätze da oben ergeben für mich einfach keinen Sinn. Abgesehen von den Rechtschreibfehlern...

Was willst du für Soft Skills haben? Und was für Hard Skills? Inwiefern motivieren und persönlich weiterbringen? Suchst du Arbeitskollegen, die dir Tipps bei Frauen geben?

Welche Skills bringen denn einen klaren Mehrwert? Ich glaube das auch Wirtschaftsinformatiker einiges drauf haben. Kommt halt drauf an, was man machen will. Gibt Wirtschaftsinformatik mit viel Programmierung und welche mit weniger. Dafür mehr Wirtschaft. Daher der Name Wirtschaftsinformatik. Studiere ich Pädagogik kann ich mich auch schlecht aufregen, weil ich so viel pädagogisches Zeug habe.

Also was genau willst du machen? Als Coder arbeiten? Oder wofür der Informatik Master? Kannst du denn überhaupt machen, so ganz ohne Informatik Bachelor?

P.S. mich wundert es, dass dir erst jetzt auffällt, dass die "Nerddichte" bei Informatikern hoch ist. Wo sollen denn die Leute mit den langen Haaren, die sich mit Menschen höchstens über Teamspeak unterhalten sonst sein?

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Ich hab auch Wirtschaftsingeniurwesen studiert, wenn ich 10 Stunden lang hinterm Computer sitze, kann ich schon einrosten.

Aber, ich war auch schon immer draufgängerisch (und mit viel Leidenschaft habe ich schon vieles bekommen, dank meine Softskills).

Vorschlag (ich mache das auch)

1) In deinem Bereich sei ruhig ein Nerd und werde der Beste (Jobs, Gates, Buffett)

2) Dann fange an, auch wie Mystery die technischen Seiten des Aufreißen zu lernen und zu üben.

Warum beide Seiten?

Bei mir ist es so. Wenn ich mich um 200,000 Euro im Jahr Jobs bewerbe, bin ich immer wie ein sehr erfolgreicher PU-Artist vorgegangen. Dann hat es geklappt. Aber, manchmal habe ich das vernachlässigt, und auf einmal hat es angefangen nicht zu klappen.

Wenn ich nach London gehe und bei einem Headhunter ein Vorstellungsgespräch habe, ist es immer besser wenn ich schon in Deutschland oder woanders arbeite, dann nach London für ein paar Tage fliege, um halt ein paar Freunde zu treffen und wobei ich schon in der Stadt bin, ein paar Headhunters treffen könnte. Ein paar Headhunters.

Wenn einer absagt, cool, da ist noch ein paar. Auch wenn alle absagen, habe ich schon meinen Job in Deutschland.

Ich habe auch meine Freunde in London, auch ein Schäferstündchen-Gelegenheit, einfach sweet.

Das ist, was ein Mann mit Auswahl tut.

Auf diese Weise habe ich schon immer meine gut bezahlten Jobs gekriegt. (in ein paar Jobs auch mlliardenschwere Deals gemacht, kein Witz).

Aber es gibt einen Haken. Als Angestellter wird man nicht reich :)

In der Praxis:

1) Während des Tages sei ein Nerd, lies, übe, tue alles

2) Abends und nachts ziehe los, ziehe um die Häuser, lerne PU.

Wenn du als PUA Handlesen lernst, bei einer Biz-Veranstalltung halt nebenbei einer Frau die Linien in ihrem Hand erklärst (nicht unbedingt Handlesen, nur ganz kurz "das da ist deine Kopflinie, das hier ist der Venushügel, usw), wirst du alle um dich haben und wirst beobachtet anstatt am Rande der Beobachter zu sein.

Diese Dinge kann man in einer Schule leider nicht lernen. Steve Jobs war Studiumabbrecher. Er hat an der Uni rumgelaufen, Kalligrafie-Klassen als illegaler Ex-Student besucht. Das alles führte zu Apple, Iphone usw.

Bill Gates war technisch gut. (keine Frauengeschichten)

Steve Jobs war technisch ok, aber hat Leute um sich, die Nerds waren. (mit Frauengeschichten)

Beides funktioniert :)

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Meiner Erfahrung nach gibt es im Laufe des Masters eine Verschiebung.

Die (sehr guten) Nerds mit ihren Nerdthemen und Nerdwitzen sind dann irgendwann plötzlich nicht mehr Nerds sondern selbstbewusste Spezialisten die andere bei Info Themen 3 mal pro Satz korrigieren können.

Das muss dich imHo bei WInfo Mensch aber nur begrenzt tangieren, du bist eben WInfo, nicht Informatiker.


Auf der anderen Seite fühle ich mich in meinen Informatik-Skills etwas minderwertig. Im Bachelor habe ich ja bereits nur wenig Informatik gehabt, im Master jetzt wieder nur die Hälfte. Gerade im Vergleich zu den ganzen Nerds, die seit sie 12 sind coden, kann ich da halt weniger. Ich habe sogar schon überlegt, ob ein reiner Informatik-Master sinnvoller wäre, weil man dafür halt richtig lernen muss. Bei WiWi lernt man sicher auch viel on the job.

Du könntest hier im Forum mal graben. Es gabt diverse hervorragende Postings von WInformatikern. Sei ein hervorragender WInformatiker, imHo musst du dafür nicht der super deep knowledge Informatiker sein. Ich denke mal wenn du als WInformatiker versuchst ein hervorragender Informatiker zu sein wirst du am Ende (schon alleine wegen dem gedanklichen Fokus) weder ein hervorragender WInfo noch Informatiker sein.

bearbeitet von itsmagic
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