Bedingungslose Zufriedenheit

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Was ist eigentlich Zufriedenheit? Diese Frage habe ich mir mal gestellt und zunächst einmal finde ich es interessant, dass in Zufriedenheit das Wort Frieden steckt. Auf der Erde herrscht im Großen und Ganzen kein wirklich friedliches Miteinander, was wohl im Endeffekt darauf zurückzuführen ist, dass zu viele Menschen einfach unzufrieden sind. 

Ich denke mittlerweile, dass es unmöglich ist, Zufriedenheit durch das Erreichen von Zielen zu erlangen. Entweder man ist zufrieden mit dem was man gerade hat, oder man ist es eben nicht. Und in meinen Augen ist das eine Entscheidung. 

Ich bin der Meinung, dass man bewusst die Entscheidung treffen kann, einfach mal mit dem aktuellen Ist-Zustand zufrieden zu sein, auch wenn dieser Zustand nicht die eigene selbst entworfene "Perfektion" wiederspiegelt. 

Ich persönlich bin mitten in einem Prozess und versuche mich auf die Dinge zu konzentrieren, die in meinem Leben gerade gut laufen und damit erst einmal zufrieden zu sein. Es geht mir dadurch bereits jetzt viel besser und ich habe das Gefühl, je mehr man mit dem was man gerade hat zufrieden ist, desto mehr schöne Dinge passieren und das Maß an Zufriedenheit wird automatisch noch größer. 

Gibt es hier Leute, die ähnlich denken und richtig zufrieden sind? Ich habe die Zufriedenheitsentscheidung erst vor einem Monat getroffen.

Greez Jay. 

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Gute Entscheidung. Aber wie darf man das jetzt verstehen? Ist "Immer zufrieden sein" jetzt ein Wert für dich, den du erreichen willst?

Es stimmt schon, dass man seines eigenes Glückes Schmied ist, aber gewisse Phasen oder Momente der Unzufriedenheit werden kommen. Und je heftiger man diese verdrängen will, desto stärker werden sie. Evtl. kann man hier auf die Meta-Ebene switchen: Zufrieden, mit der eigenen temporären Unzufriedenheit sein.

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vor 25 Minuten, Jay10 schrieb:

Ich persönlich bin mitten in einem Prozess und versuche mich auf die Dinge zu konzentrieren, die in meinem Leben gerade gut laufen und damit erst einmal zufrieden zu sein. Es geht mir dadurch bereits jetzt viel besser und ich habe das Gefühl, je mehr man mit dem was man gerade hat zufrieden ist, desto mehr schöne Dinge passieren und das Maß an Zufriedenheit wird automatisch noch größer. 

Hast da einen guten Weg gewählt.
mein persönlicher Wendepunkt im Leben war auch, als ich anfing dankbar zu sein und mich über sonst selbstverständiche Sachen zu freuen.

@DrHitch hat auch Recht damit, dass Phasen der Unzufriedenheit kommen werden. Und das zu wissen und zu akzeptieren kann dazu führen dass man einen schlechten Tag hat und sich denkt "es geht mir heute nicht gut und das ist okay. Das gehört dazu. Es ist also alles in Ordnung"

Die beste Umschreibung, die mir dazu einfällt ist "zartbitterer Frieden"

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Hmm. Mir sagen Leute oft nach das ich so wirke, als hätte ich 'den Schlüssel zum Glück' gefunden. Hab ständig was zu Lachen, bin super optimistisch und positiv und habe allgemein immer ne' sehr gute Laune. Dabei fällt mir immer wieder auf, dass ich wohl möglich so bin weil ich da gar nichts entscheiden muss. Also mir nicht einreden muss oder mich dazu entschieden habe glücklich zu sein, ich bins einfach.

Wenn ich dann mit diesen Menschen rede, die überspitzt formuliert 'am anderen Ende stehen', fällt mir immer wieder auf, dass ich im Gegensatz zu denen:

- keine Langzeitziele habe
- Mache worauf ich Lust habe ohne Angst vor Konsequenzen (mit 33 nochmal n' Vollzeitstudium angefangen)
- Ne gute, große Portion Gleichgültigkeit und Unbekümmertheit habe, so ne Art 'Ist mir egal Einstellung' zu so ziemlich allem habe
- Ich sehr viel mehr Wert auf Selbstverwirklichung als der Durchschnitt lege (Schreibe an einem eigenen Buch, programmiere mein eigenes, anspruchsvolleres, Computerspiel etc.)
- Meinungen anderer zwar akzeptiere, mich aber nicht wirklich von meinem 'Weg' abbringen lasse (Du hast deine Meinung, ich meine - alles cool)

Hat natürlich auch viele 'Nachteile'. Als Beziehungskandidat scheide ich dann oft aus weil ich z.B. eben keine Langzeitziele verfolge. Ist aber auch gar nicht mein größter Wunsch, ne feste Beziehung zu haben. Das gleiche gilt oft für meine MeTime. Davon brauch ich reichlich, ist oft auch nicht so kompatibel was Beziehungen angeht. Ich glaube, Ziele zu erreichen kann motivierend und super sein, diese aber nicht zu erreichen kann wohl auch genau so deprimierend sein. Ich denke, daran hakt es bei vielen. Ich kann das allerdings nur von 'Außen' bzw. meiner Perspektive schildern, da ich schon immer (quasi von Geburt an) so war und nicht weiß wie es sich umgekehrt anfühlt.

 

bearbeitet von TheWomanizer
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Den Ist Zustand zu akzeptieren und friedlich mit sich selbst und anderen umzugehen. Das ist für mich Zufriedenheit. Mein Problem war immer , dass ich zu häufig den Ist Zustand nicht akzeptiert habe und dann auch noch unfriedlich zu mir selbst aufgrund dieser Tatsache war. Es ist auch phasenweise immer noch so, dass mir das ab und an passiert, aber seitdem mir klar geworden ist, dass das im Endeffekt mein einziges wirkliches Problem ist, gehts mir besser. Natürlich sind auch die äußeren Umstände momentan einfach ganz gut, aber ich sehe keinen Grund warum es schlechter werden sollte, wenn ich meine Einstellung manifestiere. Vielleicht ist permanente Zufriedenheit tatsächlich erreichbar.

 

bearbeitet von Jay10

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Schön gesagt, dass Zufriedenheit (auch) eine persönliche Entscheidung ist 🙂

Ich hatte 2017 einen schweren Autounfall und werde mein "altes" Leben nie wieder zurückbekommen. Gibt keinen Tag, an dem mich die Folgen nicht begleiten; keine Woche ohne irgendeine Art von Schmerzen. Alles ist jetzt anders. Die meisten Sachen, die ich davor gern gemacht habe, kann ich heute entweder kaum oder in manchen Fällen sogar gar nicht mehr machen. Mit Anfang 20. 

Und warum? Weil ich an einem einzigen verdammten Tag zur falschen Zeit am falschen Ort war. Jemand kam auf der Landstraße fast ungebremst von hinten, hat den fast stehenden Verkehr "übersehen"... und zack, war es das für mich. Innerhalb weniger Sekunden. Weil mein Auto zufällig vor seinem war. Blöd.

 

Und dann das mit der Zufriedenheit... schwieriges Thema.

In den ersten Wochen war ich eigentlich nur verzweifelt / wütend / sauer/ hoffnungslos / verbittert / bocklos - und das in Endlosschleife. Aber so kanns ja auch nicht weitergehen! Irgendwann kam also der Moment, in dem ich einen Schlussstrich brauchte. Entweder die Gleise oder ein innerer Neustart. 

Hab mich (offensichtlich) für Variante 2 entschieden und mich ganz bewusst auf diese Challenge eingelassen. Neue Dinge, die anders sind, aber auch Spaß machen. Viel geredet und offen erzählt, warum ich xy nicht mehr kann/ will. Und noch mehr neue Dinge / Orte / Leute. Mit der Zeit hat sich dann die Sichtweise geändert:

Mein Alltag ist nun von Grund auf ANDERS, aber immer noch lebenswert. Ich freue mich nun über andere Dinge, aber immerhin: ich freue mich und lasse mich nicht hängen. Mein Handicap gehört zu mir, aber es ist kein Hindernis. Ich stehe morgens auf und weiß nicht, ob ich mein Zeug erreiche, aber ich bin motiviert und lege los!

Meinen Freund habe ich nach dem Unfall kennengelernt und er liebt mich nicht "trotzdem", sondern eben "weil" ich bin wie ich bin... also als Gesamtpaket. Mein Handicap vergisst er sogar häufig. Und ich auch 🙂

Ich bin mit meinem Leben wieder zufrieden und würde es unterm Strich gegen kein anderes eintauschen wollen. Es kommt nur darauf an, worauf man den gedanklichen Fokus legt. Auf das, was man alles nicht kann / bekommt / erreicht - oder darauf, dass viele Dinge immer noch toll sind. Dass man liebt und geliebt wird, usw. 

 

Daher: ja, Zufriedenheit ist eher eine Frage der Einstellung, nicht der Umstände! 

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vor 1 Stunde, DrHitch schrieb:

Gute Entscheidung. Aber wie darf man das jetzt verstehen? Ist "Immer zufrieden sein" jetzt ein Wert für dich, den du erreichen willst?

 

Ehrlich gesagt ja, was kann man mehr erreichen als möglichst viel Lebenszeit zu haben, in der man zufrieden ist? Das Zufriedenheitsniveau steigern durch "Einfach mal zufrieden sein" finde ich irgendwie ein spannendes geistiges Experiment. Denn mit der Zufriedenheit kommt letzendlich auch die Ausstrahlung und der "Erfolg". Das kann man im Fußball gut beobachten, Mannschaften die viel am hadern sind, spielen niemals so gut wie sie es eigentlich könnten.

Die Kunst im Allgemeinen im Leben das zu Erreichen was man Erfolg nennt, liegt wohl darin sich kurzfristige und langfristige Ziele zu setzen, aber letzendlich gar nicht mehr all zu sehr das Ziel zu betrachten sondern viel mehr den Weg zu genießen und auf dem Weg bei "Rückschlägen" die Ist Situation zu akzeptieren und friedlich mit sich selbst umzugehen.

Wenn der Weg einen bereits zufrieden macht, ist es auch im Endeffekt zweitrangig ob man das Endziel erreicht oder nicht. Man kann also wenn man so denkt und auch danach lebt im Endeffekt nicht "scheitern".

Das ist meiner Meinung nach eine geile Erkenntnis und nimmt den Druck enorm raus. Das Ding ist, dass das System einen komplett anders erzieht und ich zumindest muss mich komplett umpolen um es hinzukriegen, nach diesen Werten zu leben.

 

bearbeitet von Jay10
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vor 9 Stunden, T. Rex schrieb:

Selbstannahme ist der Schlüssel für Zufriedenheit, meine Meinung 

Ja und mit sich selbst annehmen geht wohl einher, sich selbst weniger zu hinterfragen. Sich selbst wenig zu hinterfragen impliziert wiederum das man sich selbst vertraut. 

Daraus Ergeben sich Folgen

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vor 2 Stunden, Jay10 schrieb:

Ja und mit sich selbst annehmen geht wohl einher, sich selbst weniger zu hinterfragen. Sich selbst wenig zu hinterfragen impliziert wiederum das man sich selbst vertraut. 

Daraus Ergeben sich Folgen

Selbstvertrauen impliziert Selbstannahme, aber icke will hier nicht klugscheissern.

"Die Annahme des Ist-Zustandes zu akzeptieren"

bearbeitet von T. rex

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vor 16 Stunden, T. rex schrieb:

Selbstvertrauen impliziert Selbstannahme, aber icke will hier nicht klugscheissern.

"Die Annahme des Ist-Zustandes zu akzeptieren"

Ich will klugscheissern :D Denke eine Äquivalenz passt auch :P 

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vor 17 Stunden, TheWomanizer schrieb:

Als Beziehungskandidat scheide ich dann oft aus weil ich z.B. eben keine Langzeitziele verfolge. Ist aber auch gar nicht mein größter Wunsch, ne feste Beziehung zu haben. Das gleiche gilt oft für meine MeTime. Davon brauch ich reichlich, ist oft auch nicht so kompatibel was Beziehungen angeht.

So geht es mir auch.

Ich habe früher sehr damit gehadert, nicht so wie die anderen zu sein. Ich habe immer gemerkt, dass mein Weg ein anderer ist als die der anderen, deren Lebensziel die Familiengründung war. Das hat mich zweifeln lassen, mir innere Unruhe beschert und ich habe mich gefragt, ob ich so "okay" bin, wie ich bin.

Die Zufriedenheit kam erst mit einer gehörigen Portion Akzeptanz. Ich bin so, wie ich bin, ich habe meine eigenen Bedürfnisse und ich kümmere mich nun primär um die Erfüllung eben dieser. Was rechts und links ist- tangiert mich peripher und wenn es mir zuviel wird, grenze ich mich mittlerweile ganz gut ab.

Beispielsweise liegt bei zwei Freundinnen die Priorität Nummer 1 ganz klar bei "Ehemann finden und Kinder zeugen". Sprich: Die gehen sehr offensiv an die Männer heran. Das hat mich früher sehr irritiert und unter Zugzwang gesetzt. Ich dachte, ich müsse da irgendwie "mitmischen" und ebenfalls drei Dates pro Woche haben, was mich total gestresst hat. Muss ich aber gar nicht, weil ich eben ganz anders ticke. Diese Erkenntnis hat sehr zu meiner inneren Zufriedenheit/Gelassenheit beigetragen.

bearbeitet von Female_M
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vor 6 Stunden, Jay10 schrieb:

Ich will klugscheissern 😄 Denke eine Äquivalenz passt auch 😛

Weiss nicht.

Aus Selbstannahme resultiert für mich Selbstbewusstsein und mit Erfolg baut man sich Selbstvertrauen auf.

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Naja, sich bewusst für Zufriedenheit zu entscheiden, geht auch nur, solang man nur für sich allein verantwortlich ist oder zumindest die Situation letztendlich unter Kontrolle hat. Bezeichnenderweise sehen sich viele Leute in diesem Thread als wenig beziehungstauglich. Letztendlich muss in Deutschland niemand auf der Straße leben oder verhungern, die wichtigsten medizinischen Dienste sind kostenlos, man kann sich relativ frei bewegen und äußern und Gratis-Unterhaltung kommt aus TV/Internet oder, wers anspruchsvoller will, aus der Bibliothek. Da kann man auch zufrieden sein, wenn man sich mit dem Rest der Welt vergleicht.

Anders siehts dann aus, wenn man Verantwortung hat. Persönliche Erfahrung: mein Sohn wurde als 8jähriger so stark gemobbt, dass er am Höhepunkt einen Suizidversuch in der Schule unternahm. Hilfe: keine. Lehrer wollten alles vertuschen bzw. ihm die Schuld in die Schuhe schieben. Eltern wandten sich von uns ab. Schuldirektor war unfähig und wollte uns sogar mit Verleumdungsklage drohen, sollten wir den Fall öffentlich machen. Wir habens dann trotzdem durchgezogen, einfach weil es einem das Herz zerreißt, wenn er mal wieder weinend und mit Prügeln von der Schule kam. Wenn du in einem dauernden Angstzustand lebst, ob denn der heutige Tag wieder Hiobsbotschaften bringen würde, kannst du nicht zufrieden sein. Gerade auch, weil man keine Kontrolle hat und nicht helfend einschreiten kann. Letztlich wurde die betroffene Lehrerschaft strafversetzt, der Direktor seines Amtes enthoben und an der Schule ein Sozialpädagoge installiert. Momentan läuft es, aber die Angst schwingt halt dauernd mit. Kind spielt vor dem Haus, auf einmal Schreie, der panische Blick aus dem Fenster...Glück gehabt, sie spielen nur Verkehrsunfall.

Beispiel einer Bekannten: sie hat sich Mietnomaden eingefangen, die zusätzlich noch die Nachbarschaft terrorisieren und die Immobilie beschädigen und sich, obwohl im Mietvertrag ausgeschlossen, einen Hund zugelegt haben und in der Wohnung halten. Bei ihr klingelt fast täglich das Telefon, weil sich irgendjemand beschwert, gleichzeitig kämpft sie gegen die Behörden und einen enormen Mieterschutz, weil die "Herrschaften" zu ihrem Unglück auch noch kleine Kinder haben. Sie bleibt in der Situation eh noch bewundernswert souverän, aber dauerhaft zufrieden? No way.

Und weil gestern Django Unchained lief, ein kurzes Zitat aus dem Film: "Wir verkaufen dich an die Bergwerksgesellschaft, und dort wirst du schuften den ganzen Tag, an jedem Tag. Wirst du aufmüpfig, dann schneiden sie dir die Zunge raus. Aber sie machen das geschickt, du wirst nicht daran verbluten. Du wirst schuften, bis du am Ende bist. Und dann schmeißen sie dich in das Niggerloch!". Kann mir kaum vorstellen, dass man in so einer Situation dauerhaft zufrieden sein kann.

Also zusammengefasst: man wird wohl umso zufriedener, je mehr man sich von äußeren Zwängen befreien kann (oder eben umso unzufriedener, je mehr man sich solche Zwänge (letztendlich unnötigerweise) auflädt, wie z.B. steile Karriere, Modelkörper,...), aber immer ist das halt nicht möglich.

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vor 9 Stunden, Rottertom schrieb:

[...] die wichtigsten medizinischen Dienste sind kostenlos [...]

Naja, du hast die Grundgebühr vergessen. Die ist für die meisten im Vergleich zu anderen Ländern gering, aber kostenlos würde ich das nicht nennen. Wird dir direkt vom Gehalt abgezogen.

vor 9 Stunden, Rottertom schrieb:

[...] Gratis-Unterhaltung kommt aus TV/Internet [...]

Die GEZ ist nicht gratis und in Deutschland ist jeder Haushalt verpflichtet diese zu zahlen, wenn es nicht besondere Umstände gibt.

vor 9 Stunden, Rottertom schrieb:

[...] relativ frei bewegen und äußern [...]

Dann mach das mal, am besten Online. Je nachdem, ob es gegen den Mainstream geht und ob sich irgendwer von deinen Worten gestört fühlt, kannst du mit einem ordentlichen Shitstorm rechnen.

vor 9 Stunden, Rottertom schrieb:

Also zusammengefasst: man wird wohl umso zufriedener, je mehr man sich von äußeren Zwängen befreien kann (oder eben umso unzufriedener, je mehr man sich solche Zwänge (letztendlich unnötigerweise) auflädt, wie z.B. steile Karriere, Modelkörper,...), aber immer ist das halt nicht möglich.

Der von dir gelobte Sozialstaat ("medizinischen Dienste sind kostenlos") gehört mit zu den Zwängen, die dir von außen auferlegt werden, ebenso wie der GEZ-Beitrag und alle anderen dir von dem Staat auferlegten Zwänge. Deutschland ist da ziemlich weit vorne mit dabei.

vor 9 Stunden, Rottertom schrieb:

Da kann man auch zufrieden sein, wenn man sich mit dem Rest der Welt vergleicht.

Das kann man und bin ich auch, nur so rosig wie du das Bild zeichnest, so ist es auch nicht.

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