Gemeinsamkeiten zwischen Studium der Sozialen Arbeit und Pick Up?

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Studiere Soziale Arbeit im 2. Semester und habe Fächer wie Psychologie, Gesprächsführung und Wahnehmung/Beobachtung. Sehr vieles, was wir in Psychologie oder Gesprächsführung lernen, gehört auch zur Pick Up Theorie. Beispielsweise lernen wir Menschen zu beeinflussen, damit sie sich so verhalten, wie wir es wollen. Wir haben viel über das Sender- und Empfänger Modell von Schulz von Thun erfahren, über Kongruenz und Inkongruenz und über die Selbstexploration. Ich habe beinahe das Gefühl, dass dieses Studium eine gute Alternative zu Pick Up ist und ich mich gar nicht so sehr mit Pick Up befassen sollte, da wir sowieso vieles im Studium vermittelt bekommen. Was meint ihr?

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PU ist ne Sammlung von allen möglichen Theorien aus verschiedenen Fachbereichen, von denen glücklicherweise die Meisten meisten einigermaßen zutreffend sind. Also einigermaßen. Der Kram mit den Evolutionstheorien, den Alphas, oder dem NLP wird natürlich immer wieder überstrapaziert und oft kommt da auch ziemlicher Quatsch bei raus. Aber es hält sich vergleichsweise im Rahmen. Wären wir hier irgendwie Impfgegner oder sowas, dann wär nix mehr mit zutreffenden Theorien.

Insofern gehört beispielsweise nicht Gesprächsführung zum PU, sondern zur Psychologie. Und PU hat sich die Theorien zu Nutzen gemacht, damit man Gesprächsführung lernen kann.

Darum kannste auch ruhig Soziale Arbeit studieren, und PU machen. Weil, wenn du Party machst, dann passt PU besser als Soziale Arbeit. Und so.

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vor 8 Stunden, adrian955 schrieb:

Ich habe beinahe das Gefühl, dass dieses Studium eine gute Alternative zu Pick Up ist und ich mich gar nicht so sehr mit Pick Up befassen sollte, da wir sowieso vieles im Studium vermittelt bekommen.

Wenn die dir im Studium beibringen, wie man eine Frau abschleppt, hast du echt krasse Dozenten.

In deinem Studiengang "Soziale Arbeit" lernst du alles, was du brauchst, um später im sozialen Bereich zu arbeiten. Die werden dir mit Sicherheit nicht erklären, wie du die ganzen Ischen und Bitches, mit denen du später einmal beruflich zu tun haben wirst, nacheinander wegficken kannst.

Beim Pick Up hingegen geht es genau darum: (to) pick up smb. = jemanden Abschleppen, jemanden aufreißen

Dass es zwischem beiden- deinem Studiengang und Pick Up- einige Überschenidungen gibt, hat nichts damit zu tun, das beides irgendwie das gleiche wäre und man untereinander tauschen könnte. Es ist vielmehr so, dass beides "grundlegende soziale Fähigkeiten" erfordert. Diese "grundlegenden Fähigkeiten" müssen halt vermittelt werden, nicht nur bei der Sozialen Arbeit oder PU, sondern man braucht diese eigendlich überall und immer.

Ohne Sozialkompetenz geht garnichts, aber gerade im PU-Bereich finden sich viele Sozial-Legasteniker, denen solche Grundlagen fehlen. Deshalb wird hier im Forum auch so viel in Persöhnlichkeitsentwicklung investiert- nicht weil ein normaler Mensch das brauchen würde, um eine Frau kriegen, sondern weil die viele Anfänger erstmal normale Menschen werden müssen. Wenn du wissen willst, mit welchen Leuten du später mal arbeiten darfst, schau dich hier im Forum um- je nachdem, wo du mal landest, könnten ein paar von denen mal deine Kunden werden.

Ansonsten: Friedmann Schulz von Thun ist durch die Erfindung das "Vier-Seiten-Modells" (Kommunikationsquadrat) bekannt geworden. Er hat praktisch das Sender-Empfänger-Modell generalüberholt.

bearbeitet von grandmasterkermit
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vor 10 Stunden, adrian955 schrieb:

Ich habe beinahe das Gefühl, dass dieses Studium eine gute Alternative zu Pick Up ist und ich mich gar nicht so sehr mit Pick Up befassen sollte, da wir sowieso vieles im Studium vermittelt bekommen. Was meint ihr?

PickUP ist sehr praktisch orientiert. 90% Praxis und 10% Theorie. Ich vermute mal, du kennst schon mehr als genug Theorie zum Thema PickUP. Beim PickUP ist es völlig egal wie
gut du in der Theorie bist. Es kommt nur auf die praktische Durchführung an.

Im Studium ist es genau anders herum. 90% Theorie und 10% Praxis. Man lernt von im Schnitt 60 Jährigen Professoren, die Thesen, die vor 20 Jahren richtig waren weil
viele Professoren/Dozenten sich kaum bis gar nicht weiter entwickeln und ihren Studenten seit gefühlt 20 Jahren das gleiche Skript vorlesen. Beim Studium ist es völlig
egal wie gut du in der Praxis bist. Es kommt nur auf die Theorie an.

Das ist so der große Unterschied.

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vor 12 Stunden, adrian955 schrieb:

Beispielsweise lernen wir Menschen zu beeinflussen, damit sie sich so verhalten, wie wir es wollen.

aber doch wohl hoffentlich als "weiße" Magie, damit ihr den Klienten, die ihr später mal betreuen werdet, damit helfen könnt, aus ihrem Trott rauszukommen, Hilfe anzunehmen usw.

PU ist quasi die "schwarze" Magie, wo man die psychologischen Kenntnisse für "böse" (oder zumindest egoistische) Zwecke einsetzt. Ich hoffe mal sehr, dieser grundlegende Unterschied zu PU und deinem Studium ist dir klar. Sonst solltest du den Studiengang wechseln und lieber Wirtschaftspsychologie oder sowas studieren, um dann später in die Werbung zu gehen.

bearbeitet von Nachtzug

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Gemeinsamkeiten zwischen Studium der Sozialen Arbeit und Pick Up?

Wenn man es verkackt kann man immer noch zu den Grünen.

  • HAHA 2

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