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Hallo, ich hatte vor einiger Zeit schon einen Eintrag gemacht wo es um meine Schlafstörung ging. Zu dem Zeitpunkt war mir garnicht bewusst dass ich eine schwere Depression habe. In den letzten Monaten war ich bei verschiedenen Terapeuten. Bis ich Anfang des Jahres da gelandet bin wo ich mich verstanden fühle. Ich bin aber Momentan an einem Punkt wo ich das Gefühl habe nicht mehr heraus zu kommen. Als ich in der Therapie meine Suizidgedanken angesprochen habe wurde mir Sertralin 50mg verschrieben. Die ersten Tage war ich echt fertig halt die üblichen Nebenwirkungen. Ich bin jetzt aber fast bei Woche 3 und es hat sich nichts gebessert. Ich fühle mich einfach nur leer und sehe aus wie ein Zombie (total blass, extremste augenränder, glasige Augen usw) das liegt nicht an dem Medikament es war auch schon vorher so. Aber die Zustände in denen ich mich nach der Schule und in der Schule befinde sind langsam nicht mehr zu ertragen. ich bin teilweise so schwach dass ich mich kaum bewegen kann und stundenlang an die Decke starre manchmal komme nicht ich nach Hause mach die Tür hinter mir zu lehne mich mit dem Kopf gegen die Tür und bleibe dann da teils ne Stunde. Mirtazapin nehmen ich jeden Abend 7,5mg hilft mir beim einschlafen und die abenteuerlichen träume die ich mit dem Medikament habe gehören zu den einzigen Sachen die mich am Leben halten. Sertralin wird in der 3. Woche auf 75mg erhöht ( bei mir langsam da mich die Nebenwirkungen so mitgenommen haben). Meine Frage ist ob ich noch was von dem Sertralin erwarten kann? Auserdem denke ich immer wieder daran dass Die Depression garnicht die Ursache sondern vielleicht nur ein Symptom von etwas ganz anderem ist? Oder lässt sich diese körperliche Schwäche und Erschöpfung auch durch die Depression Erklären? Wäre nett wenn jemand antwortet. Immer öfter denke ich aufm weg nach Hause darüber nach mir einfach in der nächsten Appotheke paar hundert Schlaftabletten zu hohlen und mir das Leben zu nehmen.

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ich kann dir nicht helfen aber vielleicht versuchst du dich mal zum Spazierengehen im Grünen zu bewegen. Sonne und Natur haben mir immer geholfen wenn es mir schlecht ging. Ist sicher kein Heilmittel aber vielleicht hilft es dir deine Situation mal anders zu sehen und dich auf andere Gedanken zu bringen.

Wenn du in Frankfurt wohnst würde ich dich auch mal begleiten.

Kopf hoch Bro.

Ich drück dich mal im Geiste 🤗

bearbeitet von Sam Stage
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vor 43 Minuten, Wandereule schrieb:

Wäre nett wenn jemand antwortet.

Hey, ich habe kein Ahnung von den Mitteln die du nimmst und kann dir da leider nicht viel zu sagen. Das Problem mit diesem/einem Forum ist, dass hier zum einen kaum Personen sind, die die nötigen Fachkenntnisse besitzen, um dir jetzt bei der Krankheit weiterzuhelfen. Zum anderen geht das über das Medium Internet nur sehr schlecht. Dein(e) Therapeut(in) hat da sicherlich den besseren Überblick und kann dir bei den medizinischen Fragen zu den Symptomen weiterhelfen.

vor 43 Minuten, Wandereule schrieb:

Immer öfter denke ich aufm weg nach Hause darüber nach mir einfach in der nächsten Appotheke paar hundert Schlaftabletten zu hohlen und mir das Leben zu nehmen.

Auch hier wäre es sehr gut, wenn das das mit ihr/ihm besprichst. Ruf am besten morgen sofort dort an und schilder deine Situation.

Sorry, ich bin wie gesagt ein bisschen überfordert mit deiner Situation. Das oben sind meine Überlegungen zu deinem Problem und wie ich dabei vorgehen würde.

EDIT: Die Idee von @Sam Stage halte ich für sehr gut. Natur beruhigt mich und meine Gedanken auch immer und wird von mir aufgesucht, wenn ich mich entspannen möchte.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft auf deinem weiteren Weg.

Vielleicht schaut @Herzdame hier mal rein.

bearbeitet von XOR2

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vor 26 Minuten, Wandereule schrieb:

Immer öfter denke ich aufm weg nach Hause darüber nach mir einfach in der nächsten Appotheke paar hundert Schlaftabletten zu hohlen und mir das Leben zu nehmen.

Vertrau Dich bitte Deinem Arzt an. Schnellstmöglich. Sag ihm das Deine aktuelle Medikation Deine Suizidgedanken verstärkt!

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Wenn du suizidale Gedanken hast, lass dich in eine Klinik einweisen. Ist nichts dabei, und du wirst medikamentös richtig eingestellt. Psychische Erkrankungen haben nur den Nachteil, dass man nichts körperlich nachweisen kann, eine Krankheit ist es trotzdem.

Wenn du das nicht willst, woher hast du eigentlich die Medikamente? Hausärzte verschreiben oft gleichmal SSRI, geh mal zu einem anständigen Psychiater, was Medikamente angeht, ich würde mir hier im Forum keine Empfehlungen holen. Außerdem geh zu einem anständigen Psychologen, der kann dich hierzu auch gut beraten.

Alles Gute. Wird schon wieder. 

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Vertrau Dich Deinen Eltern an.

Geh zu einem Arzt. Sei ehrlich zu ihm/ihr. Wenn Dir der nicht zusagt, geh zum nächsten. Und dann zum nächsten. Einen passenden zu finden, dauert seine Zeit. Aber es gibt dort draußen Menschen, die dir helfen können.

Lies nicht in Foren, was Dir weiterhelfen könnte. Deine Heilung liegt jenseits des Internets.

Mach Dir keinen Kopf wegen der Schule. Gesundheit ist wichtiger.

Es klingt als hättest du einen akuten Schub einer Depression. Auch wenn Du es jetzt nicht glaubst... so was kann vorbei gehen. Man kann damit leben. Das wird wieder gut. Daher: Triff jetzt keine Entscheidungen. Lass Zeit vergehen. Aber noch wichtiger, siehe oben: Lass dir helfen.

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vor 31 Minuten, Wandereule schrieb:

Oder lässt sich diese körperliche Schwäche und Erschöpfung auch durch die Depression Erklären?

Ja, das kann dazugehören.

vor 32 Minuten, Wandereule schrieb:

Immer öfter denke ich aufm weg nach Hause darüber nach mir einfach in der nächsten Appotheke paar hundert Schlaftabletten zu hohlen und mir das Leben zu nehmen.

Du gehörst eigentlich in eine stationäre Therapie, wo du dauerhaft Menschen um dich hast, die Fachwissen haben und dich begleiten. 

Zudem solltest du für Momente, in denen du diese Gedanken hast, eigentlich die Nummer deiner Therapeutin haben - und diese nutzen. 

Hol dir Hilfe. Dafür sind diese Einrichtungen da.

Du hast zwei Varianten zur Auswahl: Anruf bei deiner Therapeutin und ein kurzfristiges Krisengespräch mit ihr, wo du all diese Dinge komplett offen legst und ihr schaut gemeinsam, wie es weitergehen kann. Oder du gehst in ein Krankenhaus deiner Wahl und schilderst dort deine Symptomatik.

Was auch immer du tust. Tu es bald. Am besten jetzt. Es gibt gute Gründe, warum du dich im Moment immer gegen deine Ideen entscheidest. Und aus diesen Gründen solltest du entscheiden aus dem bisherigen auszubrechen und dir Hilfe zu holen, die weit über das hinaus geht, was du bisher bekommen hast.

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klingt nach ner harten depression, geh nochmal zum arzt! es gibt eine riesenmenge möglichkeiten, sertralin war ja offenbar nicht der bringer!

 

vor einer Stunde, Wandereule schrieb:

mir einfach in der nächsten Appotheke paar hundert Schlaftabletten zu hohlen

das übrigens wird nicht gehen. rezeptfrei bekommst du in der apotheke nichts, womit suizid möglich wäre. mit rezept auch nicht, zumindest nicht in der erforderlichen menge.

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vor 1 Stunde, Wandereule schrieb:

Meine Frage ist ob ich noch was von dem Sertralin erwarten kann?

Ja, kannst du. Es kann durchaus 3-4 Wochen dauern, bis die stimmungsaufhellende Wirkung von Sertralin einsetzt, ggf. verlängert sich diese Dauer noch einmal dadurch, dass eine höhere Dosierung erforderlich ist.

vor 1 Stunde, Wandereule schrieb:

Auserdem denke ich immer wieder daran dass Die Depression garnicht die Ursache sondern vielleicht nur ein Symptom von etwas ganz anderem ist? Oder lässt sich diese körperliche Schwäche und Erschöpfung auch durch die Depression Erklären?

Schwäche/Erschöpfung sind typische Symptome einer Depression. Trotzdem sind natürlich auch Fälle möglich, in denen die Depression und die Erschöpfung gemeinsame Folge einer anderweitigen Grunderkrankung sind. Aber das sind Themen, die du mit deinem behandelnden Hausarzt bzw. Psychiater (letzterer wäre in deinem Fall eindeutig vorzuziehen) besprechen musst. Hier solltest du letztlich seiner Erfahrung und seinem Sachverstand vertrauen anstatt dir über mögliche weitere Erkrankungen zusätzlich den Kopf zu zergrübeln.

vor 1 Stunde, Wandereule schrieb:

Immer öfter denke ich aufm weg nach Hause darüber nach mir einfach in der nächsten Appotheke paar hundert Schlaftabletten zu hohlen und mir das Leben zu nehmen.

Gerade im Kinder- und Jugendalter (du gehst ja offenbar noch zur Schule) können SSRI (also auch Sertralin) suizidale Tendenzen bei einigen Patienten wahrscheinlich sogar verstärken.* Das gilt insbesondere in der kritischen Phase, in der du dich gerade befinden dürftest: Nämlich dann, wenn die antriebssteigernde** Wirkung bereits eingesetzt hat, aber die stimmungsaufhellende Wirkung noch nicht (vollständig) spürbar ist. Wie auch Herzdame schon geschrieben hat, gehörst du m. E. in eine stationäre Einrichtung bis die Medikation vernünftig eingestellt ist und du halbwegs stabil bist. Und auch cdc pflichte ich bei: Vergiss die Schule und die Noten. Das lässt sich alles nachholen. Ein Suizid ist unwiderruflich!!

Sprich bitte so schnell wie möglich mit deinem Therapeuten und deinem behandelnden Hausarzt/Psychiater über die Suizidgedanken und frag sie nach Möglichkeiten für eine (schnellstmögliche) stationäre Unterbringung.

Wenn es ganz akut ist, scheue dich auch nicht, ggf. die private Notfallnummer deines Therapeuten/Arztes zu wählen (sofern du eine bekommen hast) oder alternativ eine psychiatrische Notaufnahme in deiner Nähe anzurufen/aufzusuchen. Wenn du akute Selbstmordgedanken hast, müssen die dich (vorübergehend) aufnehmen.

Weitere Ansprechpartner siehe z. B. hier: https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/krisenotfall/akute-psychische-krise/

*(was allerdings nicht bedeutet, dass du - sofern das auf dich zutrifft - die Medikamente abrupt auf eigene Faust absetzen darfst)

**(antriebssteigernd bezieht sich nicht nur auf Verringerung von Müdigkeit, sondern auch auf die Verstärkung von Handlungsimpulsen)

bearbeitet von tonystark

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Huhu, das klingt übel bei Dir.

Die Suizidgedanken können am Anfang normal sein, das steht in der Packungsbeilage (ich hatte übrigens das erste mal seit 20 Jahren keine als ich damit anfing ;)).

Wenn nichts mehr geht stationärer Aufenthalt!

Es hilft auch solche vermurksten Gedankengänge immer um eine Woche zu verschieben aka "das mal wieder, beschäftige ich mich nächste Woche mit!", damit kannst du zeit schinden bis das Zeug greift(funktioniert bei mir als Lebenslösung *g*).

Die Erschöpfungszustände sind Teil der Depression, das sollte sich in den nächsten Wochen bessern.

Setz Dich da nicht unter Druck, das reißt Dich noch mehr rein.

Unterstützend kannst Du Vitamin D3 substituieren und noch einiges andere, was mir gerade nicht einfällt.

 

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Da wir hier keine medizinische Beratung geben können müssen wir den Thread leider achließen.

Deine Situation klingt besorgniserregend. Aber auch wenn es hier um einen guten Rat geht, ist es schwierig Dir einen zu geben, ohne Deine tatsächliche Situation genauer zu kennen. Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein. Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei audem deutschen Fest- und Mobilfunknetz). 

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