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  1. Eine qualitative Studie muss nicht repräsentativ sein, und ist es in der Regel auch nicht. Für eine qualitative Inhaltsanalyse von Experteninterviews sind 20 Leute für eine Masterarbeit absolut okay. Nur: Du hast bislang nix über deine Fragen gesagt. Sind die geschlossen oder offen? Wenn offen.... kein Problem qualitative Auswertung nach Mayring. Fertig. Wenn geschlossen, dann kannst du nichts qualitativ auswerten, und dann sind 20 Personen zu wenig.
  2. "Wie oft habt ihr in einen langjährigen Beziehung Sex?" Miteinander? Das Problem eines solchen Threads in diesem Forum zeigt schon die erste Antwort, in der es heißt: "Wir sind seit 1 1/2 Jahren zusammen." Äääh. Okay. Unter langjähriger Beziehung hätte ich ja eher so etwas wie 10 Jahre+ verstanden.
  3. Das Leben besteht aus verschiedenen Bereichen: Vermögen. Humor. Schönheit. Intelligenz. Psychische Stabilität. Kreativität. Und noch ein Dutzend andere. You name it. Und Du hast Minderwertigkeitsgefühle, weil sie Dir in einer Säule "überlegen" ist? (Noch dazu hat sie das Vermögen nicht selbst verdient, sondern geschenkt bekommen.) Also: Shit on it. Du hast in anderen Bereichen Deine Vorteile. Und genauso musst du da ran gehen. Wenn mich eine Frau eingeladen hat als ich noch kein Geld hatte, dachte ich mir: Klar. Ich würd mich auch einladen, wenn ich Geld hätte. Denn ich bin *insert arrogante Selbstverliebtheit* Du verstehst das Prinzip? Und jetzt kommt das Geheimnis: Das ist keine Strategie um sich irgendwas schönzureden. Das Leben ist echt so. Vermögen ist nur ein Aspekt. Nicht das Ganze.
  4. Bei jedweder Beurteilung von Menschen bitte immer bedenken, dass wir nicht alle unter den gleichen Bedingungen starten. Manche haben reiche Eltern, die jedwede Ausbildung bezahlen, andere nicht. Manche sind psychisch stabil, andere erleiden früh ein Trauma. Manche sind gesund, andere haben ihr Leben lang zu kämpfen. Vieles von dem bleibt aber unsichtbar. Das nur als Fußnote zu einer grundsätzlich sinnlosen Diskussion, da schlicht niemand definieren kann, was "etwas erreichen im Leben" bedeutet.
  5. cdc

    LTR Krise

    Für mich gibt es drei Möglichkeiten. (1) Entweder sie hat eine miese Therapeutin, die sich in Dinge einmischt, die sie nichts angehen. Vor allem sollte eine Therapeutin nichts konkretes raten, sondern Fragen stellen. Wtf. (2) Oder deine Freundin ist grundsätzlich mit vielem in Eurer LTR unzufrieden, und das kam nun mehr und mehr in diesen Reflexionen raus. (3) Oder... sie ist noch im Sog des Raubüberfalls. Paartherapeuten beschreiben immer wieder, dass es nach intensiven Begegnungen mit Tod und/oder Gewalt oft zu Untreue kommt. Man will sich spüren. Will am Leben sein. Und was macht man? Man sucht sich neue, fremde Haut. Wahrscheinlich ist es eine Mischung. In allen drei Optionen würde ich einmal mit ihr darüber reden. Wie sieht sie das? Und dann sagen: "Komm, lass uns die Beziehung fortführen. Lief doch bislang ganz gut." Aber ihr zugleich auch mehr Freiraum geben. Die Dinge muss sie verarbeiten und klären, nicht Du.
  6. Bist du denn immer wieder in derselben Region in Österreich? Wenn ja, wäre es ja ein leichtes, nicht von "Urlaub" zu sprechen (das klingt, als würdest du einmal und nie wieder hier sein), sondern von einer Art Zweitwohnsitz oder zweitem Lebensmittelpunkt. (Das dies eine übertriebene Formulierung ist, ist mir klar, aber es könnte helfen, mal einen Fuß in die Tür zu bekommen.) Grundsätzlich: (1) Ich glaube, du theoretisierst zuviel. Bislang hat es halt nicht gepasst. Das liegt aber nicht an Blockaden, sondern weil es bislang nicht gefunkt hat zwischen Dir und einer Österreicherin. Wenn das mal der Fall ist, findet man Wege, in Kontakt zu bleiben. Findet man Wege, eine Art Beziehung zu leben. Bis dahin würde ich jedenfalls nicht mehr von "Urlaub" sprechen. (2) Dir ist klar, dass Österreicherinnen nicht so viel anders sind als Deutsche, oder? Warum sich so viele Menschen im Urlaub verlieben oder verlieben wollen, hat oft wenig mit den Menschen vor Ort zu tun, und viel mit dem Menschen, der man selbst im Urlaub ist. (Entspannt, jenseits des Alltags.) Aber egal... wir alle lieben das Exotische. 😉 Mir - als Österreicher - geht zum Beispiel bei norddeutschen Frauen und ihrem preußischen Deutsch oft das Herz auf.
  7. Um mal die Frage aus dem ersten Post zu beantworten: Klar kann man das hinkriegen. Auch bei dem beschriebenen Typen. Es gibt da auch eine Zauberformel, sie lautet: Gute Logistik + Alkohol.
  8. cdc

    Miami

    Bitte fett ins Tagebuch schreiben: Mach mal Urlaub in Osteuropa. Das nächste Mal. Wirklich.
  9. Ich verstehe das Grundsatzproblem nicht: Wenn man als Mann quasi eine Allergie vor dem Textgame hat, warum betreibt man dann Onlinegame? Warum geht man dann nicht raus auf die Straße? Online-Game bedeutet nun mal zu einem Gutteil, sich - nach Abchecken der Bilder - schriftlich auszutauschen. Klar, man möchte das Ganze ins Real life verlegen. Und das passiert ja auch, außer man landet bei einer Aufmerksamkeits-Sucherin. Aber wem das Schriftliche so überhaupt nicht liegt und nicht mal ein paar Nachrichten zustande bringt, die zeigen, dass er als Typ interessant ist... der sollte von Online die Finger lassen. Nur meine Meinung.
  10. Darf ich ehrlich sein? Wenn Du schon nach einem Jahr strategisch überlegen musst, wie Du es schaffst, wieder anziehender für Deinen Partner zu sein, dann passt es zwischen Euch eventuell einfach nicht gut genug. Das bedeutet nicht, dass du zu brav, fad oder hässlich bist. Das bedeutet: Es passt halt vielleicht nicht. Wie willst Du mit dem Mann mal halbwegs zufrieden zusammenleben wenn man mal 10 Jahre zusammen ist und zwei Kinder da sind?! Aber das willst du wahrscheinlich nicht hören/lesen. Daher: Mach dich rar. Sei nicht so nett zu ihm. Gib ihm auch mal Kante. Mach mal ein Wochenende mit Deinen Freundinnen. Flirte mit anderen Männern. Nur damit du merkst, dass es da draußen noch ein Leben gibt ohne ihn. Und im besten Fall "riecht" er das. Und reflektiert, ob er dir genug Wertschätzung gibt.
  11. Ich habe quasi den ersten Ratgeber meines Lebens gelesen: "Das Kind in Dir muss Heimat finden." Und ich fand es ehrlich gesagt furchtbar. Plattitüden, die jeder weiß, auf hunderte Seiten ausgewälzt. Den Inhalt könnte man auf 5 Seiten zusammenfassen, aber nein, die Autorin erzählt es in immer anderen Worten aufs Neue. War vielleicht auch der letzte "Ratgeber", denn irgendwie wurde ich in meinem Gefühl bestätigt: Ratgeberliteratur wälzt auf tausend Seiten Plattitüden aus. Dann lieber echte wissenschaftliche Bücher.
  12. Ernst gemeinte Frage: Wie kommst du drauf, dass es früher anders/besser war?
  13. Ich kann da nicht wirklich mitreden, da ich eine untypische (?) Arbeit habe, aber trotzdem: Von mir zu Hause bis zum Büro brauche ich derzeit 3 Stunden hin, 3 Stunden zurück. Ist in der akademischen Welt aber normal. Da lebt man in Y und arbeitet mal in Z, mal in X, mal in... Meine Lösung? Ich habe da mehrere Ansätze, wie ich damit umgehe. - Ich fahre immer Zug. Autofahren ist Lebenszeitverschwendung. Zugfahren = Arbeitszeit. Wenn ich im Büro ankomme, habe ich öfter schon mehr geschafft als andere an einem ganzen Tag im Büro. (D.h. meine Arbeitszeit beginnt wenn ich in den Zug einsteige. Das erkennt auch mein Chef so an.) - Wenn ich nicht mehr arbeiten kann/mag... Hörbücher hören. Für mich extrem wichtig, da ich ansonsten das Gefühl habe, Zeit zu verschwenden. - Viel Home-office. Ich sollte hier lieber gar nicht niederschreiben, wie viele Tage ich daheim bin, sonst werdet ihr nur neidisch. Geht aber im Akademischen leichter als in anderen Jobs. - Und ich hab mir in der Stadt, wo das Büro ist, eine kleine Wohnung besorgt über einen Freund. Wirklich nur ein Zimmer mit Bett. Damit kann ich, wenn ich will, in der Uni-Stadt schlafen. Das ist schon geil. Der Threaderöffner kann da wahrscheinlich nicht alles nachmachen, aber die Sache mit den Öffis und den Hörbüchern vielleicht?
  14. Exakt. Nur starke Männer, die niemals weinen und niemals Schwäche zeigen, können langfristig erfolgreiche Beziehungen führen. #ironieoff
  15. Hochproblematisch. In meiner Welt bedeutet deine Geschichte, dass du für die Frau zu wenig empfindest. Easy as that. (Ich meine, ihr seid gerade mal 1 Jahr zusammen. 1 Jahr und dich stört schon, dass sie zu Hause nicht genug gestylt ist?! Wenn ich eine Frau mag, kann sie daheim in einem Sack rumlaufen, und ich freue mich immer noch, sie zu sehen.) Also wie gesagt: Für mich klingt es, als würdest du sie nicht genug mögen/lieben. Da kannst du noch so viel herumrationalisieren, dass sie ja angeblich so "geil" aussieht.