Braucht es dieses gewisse Kribbeln?

49 Beiträge in diesem Thema

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vor 12 Stunden, El Borracho schrieb:

Verliebtsein ist die Vorstufe von Liebe. Wenn man nicht in einen Menschen verliebt ist, dann entwickelt sich m.E. auch keine richtige Liebe. Das ist dann eher Zuneigung und Gewohnheit, man gewöhnt sich einander und spürt etwas, aber keine Liebe.

 

vor 1 Stunde, Awakened schrieb:

Man müsste sich fragen, was genau es eigentlich bedeutet "zu lieben" und sich dann zu fragen ob das ohne "verliebtsein" erreichbar ist.

 

vor 1 Stunde, El Borracho schrieb:

Ist doch Definitionssache.

 

vor einer Stunde, BlueEyed schrieb:

Da die Meinungen hier Scheinbar weit auseinander gehen würde ich gerne mal die Frage stellen wie ihr Liebe empfindet.

Ich habe weiter oben etwas von einen ruhigeren, enspannteren Gefühl gelesen. Dem kann ich nur zustimmen. 

Gibt es so etwas wie Liebe eigentlich oder ist es eher mehr eine starke Gewöhnung an einen Menschen? 

 

guckt mal hier

 

vor 12 Stunden, Doc Dingo schrieb:
Zitat

Zahllose Dramen, Zerwürfnisse und falsche Entscheidungen beruhen auf einer fatalen Verwechslung zwischen Verliebtheit und Liebe. Beide Gefühle sind schön. Und beide sind wichtig für das Zusammenleben. Aber sie haben wenig miteinander zu tun. Das beweisen jetzt ganz neue Ergebnisse aus der Hirnforschung.

 

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vor 49 Minuten, Awakened schrieb:

Die Frage ist unglücklich formuliert, weil du keine Definition von "liebe" gegeben hast.
Etwas zu lieben bedeutet für mich, sich darüber zu freuen, dass etwas so großartiges existiert.

Genau darin liegt doch mein Punkt. Eigentlich sollte es doch für so etwas universales eine Allgemeine Definition geben. Doch wie aus der Diskussion oben hervorgeht gibt es so etwas anscheinend nicht. Woher weißt du denn dass du schon einmal richtig geliebt hast.

Vielleicht bin ich auch nur ein Emotionaler Krüppel, aber hab mich in meiner letzten LTR gefragt, ob das alles ist was Liebe ist.

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vor 2 Minuten, BlueEyed schrieb:

Genau darin liegt doch mein Punkt. Eigentlich sollte es doch für so etwas universales eine Allgemeine Definition geben. Doch wie aus der Diskussion oben hervorgeht gibt es so etwas anscheinend nicht. Woher weißt du denn dass du schon einmal richtig geliebt hast. 

Deine Logik ist also: Ein paar User sind sich uneinig und somit gibt es automatisch keine allgemeine Definition?
Nein, viel wahrscheinlicher ist es, das ein Teil der User sich irrt. Bei Liebe wird einfach viel zu viel in einen Topf geworfen, was nicht in denselben Topf gehört.
Beispiel für eine Verwechselung:
Es wird einem früh beigebracht, dass Liebe das beste Gefühl aller Zeiten ist. Also "Liebe = sehr gute gefühle"
Die Verwechslung kommt dann, wenn man durch das verliebt/verknallt sein, sehr sehr intensive Gefühle hat.
Und die Assoziation ist hier "intensiv = stark = gut"
also "verknallt sein = positiv + sehr intensiv= sehr gutes Gefühl  = Liebe"

schau dir mal den Beitrag von Doc Dingo an.

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Am 12.5.2019 um 21:41 , LOLVOL schrieb:

Doch: irgendwie empfinde ich nicht dieses Verknallt sein, dieses Kribbeln wenn ich sie sehe. Damals bei meiner Ex war ich übelst verknallt und konnte es echt kaum erwarten sie zu sehen. Bei besagtem Hb empfinde ich es halt nicht, obwohl ich sie gerne habe.

 

Braucht es dieses Gefühl um über eine LTR nachzudenken? Also theoretisch passt es, aber wie gesagt... mir fehlt irgendwie dieses Verknallt sein. 

 

Ihr trefft euch seit 4 Monaten und es sind keine Gefühle vorhanden, also ich würde dir davon abraten mit ihr eine Beziehung einzugehen, solange du nicht glücklich mit ihr bist.


Wenn das so stimmt was ich makiert habe und dir dort etwas fehlt und du an einen Punkt kommst, wo du dich selbst fragst, ob sie die richtige ist , dann ist sie es definitiv nicht.
Liebe kann aber dennoch nachträglich entstehen. Kommt dann aber DIE Frau ins Spiel, die man nur alle 5 Jahre trifft und dich richtig wegkickt, was würdest du dann tun?

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vor 22 Minuten, Dope One schrieb:

Ihr trefft euch seit 4 Monaten und es sind keine Gefühle vorhanden, also ich würde dir davon abraten mit ihr eine Beziehung einzugehen, solange du nicht glücklich mit ihr bist.

Entschuldige, aber wo liest du heraus dass er nicht glücklich ist? 

 

Edit: hier ein weiterer Beitrag von Doc Dingo, der zeigt wie es ohne das verliebt sein laufen kann:

 

bearbeitet von Awakened
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Gast
Am 12.5.2019 um 21:41 , LOLVOL schrieb:

Hallo

Mein Alter: 25

Ihr Alter: 23

Etappe der Verführung: Sex

Wie lange kennen wir uns: 4 Monate

 

Ich treffe mich seit gut einem Monat mit besagtem HB, kennen uns durch einen Kumpel von mir und haben uns bei einem Geburtstag von ihm kennengelernt. Haben danach geschrieben, uns getroffen und auch Sex gehabt. Ich fühle mich mit ihr auf einer Wellenlänge, ich mag das sie auch was im Kopf hat. Vögeln auch wie die Hasen wenn wir uns sehen und ich bin zufrieden mit ihr. Auch äußerlich mein Geschmack.

 

Doch: irgendwie empfinde ich nicht dieses Verknallt sein, dieses Kribbeln wenn ich sie sehe. Damals bei meiner Ex war ich übelst verknallt und konnte es echt kaum erwarten sie zu sehen. Bei besagtem Hb empfinde ich es halt nicht, obwohl ich sie gerne habe.

 

Braucht es dieses Gefühl um über eine LTR nachzudenken? Also theoretisch passt es, aber wie gesagt... mir fehlt irgendwie dieses Verknallt sein. 

 

 

Hattet ihr schon mal sowas?

25 bist du also. Und die Ex war deine erste Freundin? Wie jung warst du da? Erwarte doch nicht, dass du dich auch später so schnell und grundlos noch in Frauen verlieben kannst. Einen Teil deiner Naivität hast du verloren und es braucht einfach mehr Zeit und mehr Anlass, um wenigstens verknallt zu sein. Verknallt meinst du ein wenig als Abstufung vor der Liebe nehme ich mal an.

Ob diene Gefühle für eine LTR reichen? Das soll dir hier irgendwer anders vorschreiben??? Da setze ich mal drei fette Fragezeichen. Wenn du dich entscheidest, dass dir eine LTR mit ihr was bringt, ist das allein deine Entscheidung. NIemand kann dir das abnehmen. Du fühlst dich bei ihr wohl und willst in dem Moment genau dort sein und genau das tun, was du tust? Dann kannst du eine LTR eingehen. Wenn es bislang ohne Liebesgeständnisse lief, wird es auch völlig ehrlich so weitergehen können. Was vormachen, das nicht Sache ist? Wäre auch nicht mein Ding. Und du musst dir selber dann später keine Vorwürfe machen, dass du sie mit Heuchelei verliebt gemacht hättest.

Und dann die Schilderung mit dem Sex: Gut und schön. Kann ja sein, dass manche sich genau dann fallen lassen und verlieben, wenn es eh schon ein dünnes Eis zur Liebe war. Aber wenn es dann eben doch noch nicht so nah an Verknalltsein oder Liebe war, funktioniert das eben nicht. Andererseits widerspreche ich auch denjenigen, die behaupten, nur mit Sex könne sich jemand verlieben. Aus eigener Erfahrung kann ich dazu beitragen, dass ich mit 16 in eine Frau bis über beide Ohren verliebt war, die ich nicht einmal geküsst hatte.

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Gast
vor 23 Stunden, Magnetism schrieb:

Nein braucht es nicht!

 

Verliebtheit ist ein Gefühl das bezieht sich nur auf sich selbst. Das hat man auch in Hirnscanns erforscht! Bei dem Gefühl der Verliebtheit sind nur Hirnzentren betroffen die einen selbst betreffen, man berauscht sich quasi an seinen eigenen Gefühlen. Darum ist die Verliebtheit auch ein schlechter Gradmesser dafür ob ein Mensch einem gut tut oder nicht.

Man braucht die Verliebtheit NICHT um später lieben zu können. Liebe ist ein viel ruhigeres Gefühl.

 

 

Magnetism

Da habe ich mal gelesen, dass bei sehr tiefen glücklichen (Liebe) oder sehr unglücklichen Momenten (Trauma) das ganze Gehirn betroffen sei und reagiere. Auf welche Forschung beziehst du dich da? Hätte gerne mal aus Interesse einen Link dazu. Und die Gefühle für andere Personen sollen nach dieser Ansicht generell bei einem selber sein oder eben nur bei der sexuell geprägten Liebe? Da sollen nur Hirnzentren betroffen sein, die einen selber betreffen? Das glaube ich allerdings so nicht. Warum sonst nehmen verliebte Menschen eigene Verluste oder gar den eigenen Tod hin für Menschen, die sie lieben? Mit reiner Selbstbezogenheit kannst du das nicht begründen. Und ich gehe mal davon aus, dass der angeblich unumstößliche Beweis aus der Hirnforschung fehlerhaft ist.

Liebe soll dabei ein "ruhiges Gefühl" sein? Kann ich jetzt auch nicht so einordnen. Da kannst du anders gestrickt sein als ich udn ich wage zu bezweifeln, ob das höchste der Gefühle bei Menschen mit utnerschiedlichster Persönlichkeitsstruktur überhaupt gleich sein kann.

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vor 3 Stunden, El Borracho schrieb:

Verstehe ich nicht.

Guck dir das fish love video an. Erklärt es ziemlich gut.

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Am 12.5.2019 um 21:41 , LOLVOL schrieb:

dieses Kribbeln wenn ich sie sehe.

Ja, ich kenne auch dieses Kribbeln. Aber leider habe ich das nur wenige Male in meinem Leben für kurze Momente erlebt. Ein Gefühl des Verliebtseins, ja das kenne ich. Bei mir war es immer die Situation, dass es während des Umarmens/Kuschelns für kurze Zeit vorhanden war. Kam es danach zum KC, war das Gefühl wieder komplett weg. Ja, das hört sich sehr merkwürdig an, dass das Küssen dieses Gefühl nicht verstärkt, sondern richtiggehend verdrängt hat. Wenn ich eine Frau game/kennenlerne kann ich nicht verhersagen, ob dieses Gefühl aufkommt oder nicht. Entweder es stell sich ein oder nicht. Es ist ein Gefühl der Wärme, Vertrautheit, des Momentes, die Quelle einer jeden Holywood-Schnulze, man will die Situation einfrieren, bla bla ... Witzigerweise habe ich dieses Gefühl auch im Traum erlebt, sogar bei Frauen, wo ich es im echten Leben nie hatte.

 

Unnötig zu sagen, dass ich dieses Gefühl niemals in meine LTR mitnehmen konnte. 

 

 

 

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vor 6 Stunden, Awakened schrieb:

Aber wie definierst du den Unterschied?
Meiner Meinung nach ist es in beiden Fällen die gleiche Liebe.
Im letzteren Fall kommt lediglich eine sexuelle Komponente als Zusatz.

Edit: noch ein verbales Herz für @Zeeke

Wenn ich kurz noch meinen Senf dazugeben darf: Liebe zwischen zwei Partnern, die sich auch auf einer intimen, sexuellen Ebene begegnen, ist etwas anderes als die Liebe zu seinem Kind oder seiner Mutter. Deine Mutter hat dir das Leben geschenkt und dich 9 Monate mit sich herum getragen. Als Kind hast du eine tiefen psychologische Bindung zu deiner Mutter, wenn nicht alles total schief läuft. Obwohl ich beruflich selbst da schon anderes erlebt habe, z.B. dass eine Mutter immer wieder zurück zu ihrem Sohn gegangen ist obwohl er sie beklaut hat, geschlagen, etc. Das ist aus meiner Erfahrung heraus beurteilt, etwas komplett anderes als die Liebe zu einem Partner. Die Liebe einer Mutter zu ihrem eigenen Kind ist biologisch verankert und bedingungslos, sowie allumfassend. Das darf man nicht vergessen, Stichwort "Mutterliebe".

bearbeitet von Magicmac

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vor 3 Stunden, Magicmac schrieb:

Die Liebe einer Mutter zu ihrem eigenen Kind ist biologisch verankert und bedingungslos, sowie allumfassend. Das darf man nicht vergessen, Stichwort "Mutterliebe".

Ist das so? Oder ist das nicht eher ein gesellschaftliches Idealbild?

Ich kenne sowohl freundschaftliche als auch partnerschaftliche Liebe, die weit über das hinausgeht, was manche Mütter zu „bieten“ haben.

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Memschen "verlieben" sich ineinander, damit sie sich paaren. Es ist einfach nur sexuelle Anziehung.

Und Menschen "lieben sich", damit sie einen Grund angeben können, mit demjenigen Umgang zu pflegen. Wahre Liebe, also wirklich dieses auf purer Freiwilligkeit und ohne Erwartungen existierende Gefühl, existiert kaum. Es ist besetzt von Kitsch, Konventionen und Abhängigkeit.

 

vor 3 Stunden, Magicmac schrieb:

Die Liebe einer Mutter zu ihrem eigenen Kind ist biologisch verankert und bedingungslos, sowie allumfassend. Das darf man nicht vergessen, Stichwort "Mutterliebe".

Wenn etwas keine wahre Liebe ist, dann ist es das, was du als Mutterliebe bezeichnest. Bedingungslos ist da gar nichts.

bearbeitet von General Beta
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Gast
vor 18 Stunden, Magicmac schrieb:

 Die Liebe einer Mutter zu ihrem eigenen Kind ist biologisch verankert und bedingungslos, sowie allumfassend. Das darf man nicht vergessen, Stichwort "Mutterliebe".

Da melde ich mal verschärfte Zweifel an. Es gibt sogar Mutter, die ihre Kinder schwer körperlich und / oder psychisch misshandelt haben. Da sind Kinder sogar bei zu Tode gekommen. In der entschärften Variante kümmern sich manche Mütter um die Kinder, tun dies aber widerwillig und lustlos. Unter anderem deswegen sind Jugendämter auch bestens ausgelastet. Es ist schön für dich, wenn du es anders erlebt hast. Aber das allein als subjektiv empfundenen Grund zu sehen, dass es allen Kindern mit ihren Müttern aus biologisch-genetischen Gründen so gehen würde oder jede Mutter über alles hinwegsehen würde, stimmt so nicht.

bearbeitet von Gast

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vor 1 Stunde, Robotron64 schrieb:

Da melde ich mal verschärfte Zweifel an. Es gibt sogar Mutter, die ihre Kinder schwer körperlich und / oder psychisch misshandelt haben. Da sind Kinder sogar bei zu Tode gekommen. In der entschärften Variante kümmern sich manche Mütter um die Kinder, tun dies aber widerwillig und lustlos. Unter anderem deswegen sind Jugendämter auch bestens ausgelastet. Es ist schön für dich, wenn du es anders erlebt hast. Aber das allein als subjektiv empfundenen Grund zu sehen, dass es allen Kindern mit ihren Müttern aus biologisch-genetischen Gründen so gehen würde oder jede Mutter über alles hinwegsehen würde, stimmt so nicht.

Ausnahmen bestätigen die Regeln. Mir war schon klar dass direkt wieder gemeckert wird haha. Also  NATÜRLICH kann man das nicht verallgemeinern, sorry falls das flasch rüber gekommen sein sollte, aber im ideal Fall sollte es so sein, wenn alles nach Mutter Naturs Wünschen läuft.  "Mutterliebe ist eine Emotion, die sich entfalten muß und die durch Erfahrung wächst. Die stärkste Liebe der Welt ist sowohl angeboren als auch erlernt – ein kluger Schachzug der Natur." https://www.focus.de/wissen/natur/verhaltensforschung-mutterliebe-und150-ursprung-unserer-gefuehle_aid_157881.html

 

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Am ‎14‎.‎05‎.‎2019 um 19:28 , General Beta schrieb:

Wenn etwas keine wahre Liebe ist, dann ist es das, was du als Mutterliebe bezeichnest. Bedingungslos ist da gar nichts.

Das kann so gar nicht wahr sein, weil die Hirnstrukturen, die für die Mutterliebe (den Nachwuchs) zuständig sind, weit älter sind als das Großhirn. Es muss also schon da gewesen sein, lange bevor das Tier, von dem wir abstammen aus dem Meer gekrochen kam.  Daher muss (!)  diese Form von Liebe bedingungslos sein! Denn Bedingungen gibt es nur mit Großhirn bzw. setzt es Intelligenz/Verstand voraus! Das ist instinktiv verankert und ich bin auch der Meinung, dass es somit keine tiefere Bindung (Liebe) überhaupt gibt.

 

Der Liebe Richard David Precht ist zudem der Meinung, dass unsere romantische Liebe, der Mutterliebe entspringt. Nach der Pubertät und der Loslösung von der Mutter, projiziert man die nun fehlende Mutterliebe auf den sexuellen Partner.

bearbeitet von SanDiego69

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Am ‎14‎.‎05‎.‎2019 um 13:35 , Robotron64 schrieb:

Und die Gefühle für andere Personen sollen nach dieser Ansicht generell bei einem selber sein oder eben nur bei der sexuell geprägten Liebe?

Deine Gefühle entspringen doch immer nur aus deinem Gehirn! Alles andere würde mir Angst machen.

 

Am ‎14‎.‎05‎.‎2019 um 13:35 , Robotron64 schrieb:

Da sollen nur Hirnzentren betroffen sein, die einen selber betreffen?

Gibt es eigene Hirnzentren, die nicht sich selbst betreffen? Selbst wenn es ein altruistisches/soziales Areal gibt, betrifft das auch nur dich selbst. Ich würde behaupten, dass selbst Mutter Theresa ein durch und durch egoistischer Mensch war.

 

Am ‎14‎.‎05‎.‎2019 um 13:35 , Robotron64 schrieb:

Warum sonst nehmen verliebte Menschen eigene Verluste oder gar den eigenen Tod hin für Menschen, die sie lieben?

Natürlich schützt du deine Familie und nimmst zur Not auch den eigenen Tod in kauf! Du liebst dich und dein eigenes Blut am stärksten. Dementsprechend wirst du es auch wie dich selbst beschützen!

bearbeitet von SanDiego69

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vor 12 Stunden, Robotron64 schrieb:

Da melde ich mal verschärfte Zweifel an. Es gibt sogar Mutter, die ihre Kinder schwer körperlich und / oder psychisch misshandelt haben.

Es gibt auch Menschen die anderen Menschen den Kopf abhacken! Daher sind alle Menschen Mörder?

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vor 11 Stunden, SanDiego69 schrieb:
vor 23 Stunden, Robotron64 schrieb:

Da melde ich mal verschärfte Zweifel an. Es gibt sogar Mutter, die ihre Kinder schwer körperlich und / oder psychisch misshandelt haben.

Es gibt auch Menschen die anderen Menschen den Kopf abhacken! Daher sind alle Menschen Mörder?

Nein, die Ursprungsaussage war eine andere. Das Äquivalent bei deinem Beispiel wäre „Menschen sind grundsätzlich nicht in der Lage andere Menschen ersthaft zu verletzen.“

Ja, es gibt Liebende Mütter. Aber es gibt auch einen Deutlichen Anteil, bei dem das mit der Mutterliebe nicht so funktioniert.demensprechend ist die Aussage „Mutterliebe ist unanfechtbar, biologisch bedingt und für alle unausweichlich.“ in dieser absoluten Formulierung einfach nicht richtig.

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vor 2 Stunden, Herzdame schrieb:

„Mutterliebe ist unanfechtbar, biologisch bedingt und für alle unausweichlich.“

Wo, in meinem Text habe ich das behauptet? Das ist allein deine (Fehl)Interpretation! Ich habe lediglich dargestellt, dass alle Mütter diesen Urinstinkt in sich tragen. Wie der Cortex mit diesem Instinkt umgeht, ihn ggf. unterdrückt, Miss und Fehldeutet oder welche andere Aversionen sich daraus ergeben ist wahrscheinlich individuell tief in der menschlichen Psyche verwebt. Von diesen "Ausnahmen" habe ich aber nicht gesprochen! Das es sowas gibt, steht auch außer Frage! Wird diesem Instinkt aber auf natürlicher Weise entsprochen, gibt es kein stärkeres "Band" zwischen zwei Menschen. Nur darauf bezieht sich meine Aussage bzgl. der Mutterliebe.

 

Daher ist dein Äquivalent, was sich auf deine Interpretation meines Beitrags bezieht auch völlig Falsch!

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Gast
vor 14 Stunden, SanDiego69 schrieb:

Deine Gefühle entspringen doch immer nur aus deinem Gehirn! Alles andere würde mir Angst machen.

 

Gibt es eigene Hirnzentren, die nicht sich selbst betreffen? Selbst wenn es ein altruistisches/soziales Areal gibt, betrifft das auch nur dich selbst. Ich würde behaupten, dass selbst Mutter Theresa ein durch und durch egoistischer Mensch war.

 

Natürlich schützt du deine Familie und nimmst zur Not auch den eigenen Tod in kauf! Du liebst dich und dein eigenes Blut am stärksten. Dementsprechend wirst du es auch wie dich selbst beschützen!

Ähm. Nein. Du hast mich völlig falsch interpretiert. Und das auch mit dem nächsten Beitrag danach.

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Gast
vor 3 Stunden, Herzdame schrieb:

Nein, die Ursprungsaussage war eine andere. Das Äquivalent bei deinem Beispiel wäre „Menschen sind grundsätzlich nicht in der Lage andere Menschen ersthaft zu verletzen.“

Ja, es gibt Liebende Mütter. Aber es gibt auch einen Deutlichen Anteil, bei dem das mit der Mutterliebe nicht so funktioniert.demensprechend ist die Aussage „Mutterliebe ist unanfechtbar, biologisch bedingt und für alle unausweichlich.“ in dieser absoluten Formulierung einfach nicht richtig.

Nein. Da widerspreche ich dir auch. zunächst einmal: Die Liebe der Mütter soll also biologisch / genetisch bedingt sein und unterschwellig wird gesagt, dass es einen evolutionären Vorteil für das Überleben der Kinder habe. Ob Liebe überhaupt genetisch bedingt sein kann, lasse ich mal dahingestellt.

Aber: Liebe dürfte es ausschließen, den anderen Menschen ernsthaft zu verletzen oder gar zu töten. Darüber hinaus gibt es in noch wesentlich mehr Fällen ein deutlich liebloses Verhalten von Müttern, was oft das Jugendamt auf den Plan ruft. Wie tauglich soll dann die biologische Grundlage für die Liebe eines Kindes sein?

bearbeitet von Gast

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vor 46 Minuten, Robotron64 schrieb:

Ähm. Nein. Du hast mich völlig falsch interpretiert. Und das auch mit dem nächsten Beitrag danach.

Ok. Das wollte ich nicht.

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vor 4 Stunden, Robotron64 schrieb:

Die Liebe der Mütter soll also biologisch / genetisch bedingt sein und unterschwellig wird gesagt, dass es einen evolutionären Vorteil für das Überleben der Kinder habe.

Das steht wohl außer Frage. Ich würde aber "Liebe" eher mit der Vorstufe "Bindung" ersetzen. Liebe ist sozusagen die intellektuelle Weiterentwicklung einer starken Bindung.

vor 4 Stunden, Robotron64 schrieb:

Aber: Liebe dürfte es ausschließen, den anderen Menschen ernsthaft zu verletzen oder gar zu töten.

Liebe und Hass sind wohl die stärksten Gefühle die ein Mensch in sich trägt. Zudem liegen die Gegensätze sehr nah beisammen. Weiter ausführen will ich das gar nicht, aber mir kommt grade ein Pop Song aus den 90ern wieder hoch.

 

"Question: What is love? Answer: The same as hate if you are not careful!" Wie hieß denn dieser Song nochmal?

 

 

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