Immobilie kaufen, Lohn sich noch?

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Es geht hier darum, ob ein Kauf einer Immobilie, aus der Sicht eines Anlegers, immer noch lukrativ ist.

Der TE wirft hier immer wieder emotionale Argumente in den Raum, die bei dieser Diskussion nicht zu berücksichtigen sind.

Zudem wirkst du lieber TE total BIAS. Wieso brauchst du denn die Bestätigung durch diesen Thread, wenn du dir deiner Sache so sicher bist.?

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@SchnatterNatter
 

Die 700,-eur die ich erwähnt habe, sind ja auch 1/2 von 1400,-eur. Weil ich wir zu zweit den Kredit nehmen würden. Ein Zweifamilienhaus eben. Zusammen hätten wir 1400,-eur als Gesamtpacket zu bezahlen. Aber auf jeden aufgeteilt sind’s ja 700,-eur. Also schon richtig ausgerechnet. Ja, wenn bei einem die Hände nicht aus dem Arsch wachsen, kommen auch keine Reparsturkosten auf. Zum Teils auch weil man sein Haus pflegen sollte und nicht wartet bis der Dach zusammenbricht, nach 50 Jahren??

Beim Auto mache ich auch so. Habe vor kurzem ein Teil bei der Servolenkung selbst ausgetauscht. Eins bestellt und verbaut. Gesamtzeit von 4 Stunden(inkl.Reserche) Kosten 60,-eur. Die günstigste KfZ Wertststatt wollte 1500,-eur haben. In der KfZ Werststt würde der Aus-/und Einbau 1 Stunde dauern.

Um Wände zu streichen und Parket aufzulegen, muss man keine Ausbildung zum Schreiner haben. Auch wenn es um Auto geht. Man braucht keine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker. Weil die Autoteile werden ja nicht repariert, sondern durch neue Ausgetauscht. Ein Auto ist keine Zeitmaschine. Bremsscheiben wechseln, Glühbirne austauschen sollte man eigentlich selbst machen.

Aber wenn man wegen jeden Pips 3 Mann Team an Handwerker ruft, ja dann ist die Unterhaltung des Hauses teuer.

bearbeitet von saschaaa
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Am 3.1.2020 um 19:08 , saschaaa schrieb:

Wie schaut es heute mit eigenen 4 Wände aus, lohnt sich noch?

Diese Frage hat mein Opa damals gestellt - er hat gekauft. Diese Frage hat mein Onkel damals gestellt - er hat gebaut. Diese Frage habe ich mir gestellt - ich hab gekauft.

Andere wollen lieber mieten.

Das ist eine uralte Frage seit es Häuser gibt und diese Frage wird man garantiert noch in den nächsten Generationen stellen: Mieten oder kaufen. Nach tausend Youtube Videos mit Pro und Kontra, etlichen Büchern, Maklern, Käufer, Freunden, Ratgeber... kann ich nur soviel sagen:

Niemand auf diesem Planeten wird dir die Zukunft über Immobilien jemals verraten können. Da kann ich dir ne Menge Argumente geben warum das so ist. Du kaufst ein Auto ja auch, obwohl du weißt es wird ausschließlich nur Geld kosten, mit jedem Kilometer an Wert verlieren und die Wahrscheinlichkeit das du bei einem Unfall ums Leben kommst ist so gigantisch hoch, aber steigst dennoch ein. Wäge für dich selbst ab. Lies nichts, berate dich nicht, sondern stell dir, bzw. euch beiden einfach nur die Frage:

Haben wir echt Bock auf ein Haus und wenn ja, haben wir das Geld dazu?

Ist die Antwort ja und freut euch schon darauf - Let's go! Risiken hast du immer - egal für was du dich entscheidest. Nur, Mieter sein kannst du immer. Käufer werden nicht. Weil irgendwann bist du zu alt das du noch ein Kredit dafür bekommst. Ich kann dir jetzt schon sagen, wenn wir diesen Thread in zwei Wochen nochmal sehen, stehen hier genauso viele Pros als auch Kontras - und so geht das immer. In jeder Generation die sich die Frage stellt, kaufen oder mieten?

Eigentümer sein oder Mieter ist völlig ok, wenn man es sich gemütlich monatlich leisten kann. Es kommt wirklich komplett auf individuelle Umstände an. Für mich ist ein Kauf in der Innenstadt einfach nur logisch gewesen. Genauso viele Leute die uns davon abgeraten haben, genauso viele Leute haben gesagt, geil hätte ich an eurer Stelle auch so gemacht. Für meinen besten Kumpel wiederum käme das nie in Frage, weil er andere Umstände und Pläne hat

Wenn ihr wollt, macht doch einfach. Oder macht ihr solche Rechnungen auch bei der nächsten Autofahrt ;-)

(...und ja, es lohnt sich immer in sein eigenes Zuhause zu investierten genauso wie seine eigene Gesundheit. Es ist schließlich dein Zuhause. Das Wort "lohnt" musst du dir nur selbst beantworten. Das muss sich nicht immer finanziell lohnen. Es lohnt sich auch für vieles, sehr vieles andere.) 

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Die Frage ist erstmal, für was die Immobilie gedacht ist? Eigennutzung oder Anlage. Meine Meinung dazu:

Eigenheim in der Pampa: Ja, sind immer noch relativ erschwinglich, wenn man das nötige Kleingeld hat. Eigenheim sollte aber immer als eine Art Luxusgut betrachtet werden. Hieraus lassen sich keine Erträge erwirtschaften, Ausgaben und Zinsen können so gut wie nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Anlage in der Pampa: Nein. Zwar geringer Preis, aber auch wenig Wertentwicklung, geringe Miete und gernigere Nachfrage allgemein.

Eigenheim in der Stadt: Nein. Preise sind viel zu hoch, es sei den man hat soviel Kleingeld übrig.

Anlage in der Stadt: Nein. Gefahr der Preiskorrektur in den kommenden Jahren ist viel zu hoch und selbst dort liegt die Gesamtkapitalrendite wahrscheinlich irgendwo zwischen 3 und 5 %. Das rechtfertigt auch nicht die übrigen Risiken der Vermietung.

Generell denke ich, dass der Immobiliensektor ähnlich wie in den USA 2007 die Initialzündung zur nächsten Finanzkrise werden könnte. Warum? Zum einen erleben wir mittlerweile Preise in Ballungsgebieten, die mit gesundem Menschenverstand eigentlich nicht mehr zu rechtfertigen sind. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Immobilien dort um ca. 30% überbewertet sind, wenn nicht noch mehr. Nagelt mich aber jetzt bitte nicht fest auf die Prozentzahl. Sprich, der handelsübliche Käufer benötigt mittlerweile deutlich mehr Kapital für sein Häuschen. Und jetzt wird es erst spannend. Wirft man einen Blick in den Finanzstabilitätsbericht der Bundesbank, wird dort irgendwo mitten drin ab Seite 60 der Immobilienmarkt beleutet. Dort hat man festgestellt, dass die Kredivergabestandards gesunken sind und soweit ich mich entsinnen kann, konnte man auch eine Korrelation erkennen zwischen steigenden Immobilienpreisen und sinkenden Kredivergabestandards. Die Banken achten bei steigenden Immobilienpreisen weniger auf die Eigenschaften der potentiellen Schuldner. Jetzt wird es noch lustiger: Die Bundesbank weißt auch darauf hin, dass die Daten zu Kreditvergabestandards sehr lückenhaft sind. Sprich, es ist eigentlich nicht so richtig nachvollziehbar, wie viele Banken Immobilienkredite vergeben.
In den USA brach die Immobilienkrise aus, weil die Zinsen angestiegen sind. Das hatte zur Folge, dass die Kreditnehmer ihre Kredite nicht mehr bedienen konnten. Nun kann man argumentieren, dass es bei uns wenige relevant sind, weil die Zinsen konstant niedrig sind und die Kreditzinsen häufig über 10 bis 20 Jahre fixiert sind. Bei uns ist es eher das Risiko, dass die Wirtschaft in Europa langsam aber sicher nachgibt. Die ersten Anzeichen sind schon da. Schnellen aufgrund dessen die Arbeitslosenzahlen nach oben und die Leute können aufgrund der Arbeitslosigkeit nicht mehr ihre Kredite bedienen, wird es auch hier sehr schnell sehr brenzlich. Das würde einen imensen Folgeschaden nach sich ziehen, da die Banken nun innerhalb kürzester Zeit sehr hohe Ausfälle erleiden würden. Das könnte die Initalzündung einer neuen Finanzkrise werden.
In den USA wurde diese Krise aufgrund der MBS-Produkte stark verstärkt. MBS steht für Mortage Backed Securities. Zu deutsch: Hypothekenbesichertes Wertpapier. Was man gemacht hat, war verschiedene Kredite zu einem Produkt zu bündeln und dies zu handeln. Das hat anfangs klasse funktioniert, da diese Produkte hauptsächlich aus AAA-Krediten bestanden. Irgendwann hat man nur angefangen, diese AAA-Kredite mit weniger "potenten" Krediten zu mixen. Jedoch wurde dann das fertige MBS-Produkt immer noch sehr gut bewertet. Irgendwann war in diesen MBS-Produkten der letzte Rotz von Krediten mit extrem niedrigen Kreditstandards. Als dann die Kredite ausvielen, waren auch die MBS-Produkte von heute auf morgen wertlos. Nach der Finanzkrise hat man den Handel mit MBS-Produkten eingestellt....bis 2015. Seitdem erfreuen sich diese Produkte wieder steigender Beliebtheit.
So kommen mehrere Faktoren zusammen: Steigende Kreditbeträge, sinkende Kreditstandards, Somit steigendes Ausfallrisiko und zzgl. dessen noch Finanzprodukte, die wie ein Brandbeschleuniger wirken können. Wenn das in den kommenden Jahren nicht in irgendeiner Form knallt, müsste man schon schwer dagegen steuern. Allerdings ist genau das Gegenteil im Moment der Fall. Problematisch ist auch, dass sich die Wirtschaft bei einer neuen Finanzkrise nicht so schnell erholen wird. Die Zentralbank hat bereits fast alles ausgeschöpft, um in irgendeiner Form geldpolitisch einer Rezession entgegen zu steuern.

Lange Rede kurzer Sinn: Immobilien sind bei weitem kein "Must-Buy." Ganz im Gegenteil. Aus meiner Sicht sollte man extrem vorsichtig sein bei der Anlage von Immobilien. Wenn man dennoch unbedingt in Immobilien investieren möchte, kann man vllt. über einen Fonds nachdenken. Ist aber ein heißes Pflaster. Falls man die ersten Anzeichen erkennt, sollte man das Ding dann abstoßen. Ich habe selbst noch Kohle im HAUSINVEST Fond (WKN 980701), allerdings aufgrund dessen, weil ich den zu einem relativ günstigen Zeitpunkt gekauft habe und der noch brav Rendite abwirft.

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vor 7 Minuten, Gerry schrieb:

Zum einen erleben wir mittlerweile Preise in Ballungsgebieten, die mit gesundem Menschenverstand eigentlich nicht mehr zu rechtfertigen sind. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die Immobilien dort um ca. 30% überbewertet sind, wenn nicht noch mehr.

Die Großstädte über 700k Einwohner haben alle eine sehr positive Bevölkerungsentwicklung. Da wird es in den nächsten Jahren keinen plötzlichen Abfall der Immowerte um mehr als 10% geben. Geringe Korrekturen sind möglich. Aber im Gegensatz zu anderen europäischen Metropolen ist da noch viel Platz nach oben. Gerechtfertigt werden die Preise ja zum Glück immer noch anhand Angebot und Nachfrage.

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vor 7 Minuten, ToTheTop schrieb:

Gerechtfertigt werden die Preise ja zum Glück immer noch anhand Angebot und Nachfrage.

Das stimme ich dir zu. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Nur ob der Preis den tatsächen Wert wiederspiegelt ist immer eine andere Frage.

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vor 40 Minuten, ToTheTop schrieb:

Da wird es in den nächsten Jahren keinen plötzlichen Abfall der Immowerte um mehr als 10% geben. Geringe Korrekturen sind möglich.

Na ja ... Wer weiß, was die Zukunft bringt. Gerade, wenn man beachtet, dass der urbane Immobilienboom aufgrund von massiven Überbewertungen, besorgniserregend ist. Und dies spricht normalerweise dafür, dass die Preise fallen müssen. Dies kann(!) allerdings wiederum einen Dominoeffekt auslösen. Der IWF befürchtet, dass so ein konzentrierter Preis-Crash (weil sich die die Städte weltweit zunehmend angleichen) in den Metropolen (u. a. auch Berlin) eine neue Wirtschaftskrise auslösen könnte.

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Auch auf der Pampe wachsen die Mieten. Wenn man eine geringere Miete anbietet, sagen wir 300,-eur günstiger als in der Stadt, wird man keine Probleme haben die Mieter zu finden. 20km zwar von der Stadt entfernt, dafür um 300,-eur günstiger die Miete. Kann sich schon lohnen. Und bitte bevor mir jetzt einer kommt und sagt sowas wie :“für 300,-eur weniger die Miete anbieten würde sich die Immobilie nicht lohnen“. Klar würde sich das lohnen. Das war vor 10 Jahren Standard. Die Immobilienhaie treiben die Preise nach oben, weil sie es rechtlich dürfen. Die Krokodiltränen brauchen sie nicht zu vergießen, als ob sie keine andere Wahl hätten. Wenn Immobilien auf der Pampe nicht lukrativ sind, dann bitte warum wachen auch da die Preise? Logischerweise müssten die Immobilien auf der Pampe günstiger werden?? Übrigens, meine Cousine lebt auf der Pampe, sie hat ihr Haus verkauft. Sie hatte keine Probleme einen Käufer zu finden, sie hat auch logischerweise mit Gewinn verkauft. 
Ich hoffe wir reden hier nicht von einer Pampe am Arsch der Welt, mit einer Arbeitslosen-/und Kriminalitätsquote von 70%? Bei solchen Extremen fallen die Preise natürlich. Aber das sind Extremen, die Ausnahmen. Wir reden hier von einer Pampe, ca. 20km entfernt vom Stadt mit guter Infrastruktur.

Die Mietpreise steigen. Bis zum Absurdem. Weil die Nachfrage sehr groß ist. Also es steigen nicht nur <immobilienpreise, sondern auch die Mieten. Es kann durchaus lukrativ sein ein Haus für 15 Jahre zu finanzieren um mietfrei zu wohnen. Schauen wir nach USA oder Kanada. Da sind die Mietpreise einfach nur pervers. In Kanada ist es bereits Luxus als Single, eine eigene Wohnung zu mieten. Da leben die Singles meistens in WGs. Für Alleinverdiener anders nicht möglich. Es sprichst nichts gegen solch eine Entwicklung in Deutschland. Machen wir uns nichts vor. In München muss man ein Gutverdiener sein, um sich eine stinknormale 2-Wohnung zu leisten. Zu sagen: „Miete ist gute Investition“ ist Schmarn. Du stopfst einem Fremden einen Anteil des Geldes ins Rachen für nichts. Rausgeschmissenes Geld. Sagen wir 30% von dem Mietpreis? Einen vernünftigen Grund (aus Sicht des Mieters) weshalb die Mietpreise gestiegen sind, gibt es nicht.

50% überbezahlen beim Finanzieren eines Hauses ist auch so eine Extreme. Da muss man die Finanzierung schon auf 30 Jahre strecken und ohne Eigenkapital. Ein gesunder Menschenverstand würde so ein Blödsinn wohl nicht machen. 

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vor 9 Stunden, Gerry schrieb:

Die Frage ist erstmal, für was die Immobilie gedacht ist? Eigennutzung oder Anlage. Meine Meinung dazu:

Eigenheim in der Pampa: Ja, sind immer noch relativ erschwinglich, wenn man das nötige Kleingeld hat. Eigenheim sollte aber immer als eine Art Luxusgut betrachtet werden. Hieraus lassen sich keine Erträge erwirtschaften, Ausgaben und Zinsen können so gut wie nicht steuerlich geltend gemacht werden.

Anlage in der Pampa: Nein. Zwar geringer Preis, aber auch wenig Wertentwicklung, geringe Miete und gernigere Nachfrage allgemein.

Eigenheim in der Stadt: Nein. Preise sind viel zu hoch, es sei den man hat soviel Kleingeld übrig.

Anlage in der Stadt: Nein. Gefahr der Preiskorrektur in den kommenden Jahren ist viel zu hoch und selbst dort liegt die Gesamtkapitalrendite wahrscheinlich irgendwo zwischen 3 und 5 %. Das rechtfertigt auch nicht die übrigen Risiken der Vermietung.

Sehe ich ähnlich, gut zusammengefasst.

 

Zitat

 


In den USA wurde diese Krise aufgrund der MBS-Produkte stark verstärkt. MBS steht für Mortage Backed Securities. Zu deutsch: Hypothekenbesichertes Wertpapier. Was man gemacht hat, war verschiedene Kredite zu einem Produkt zu bündeln und dies zu handeln. Das hat anfangs klasse funktioniert, da diese Produkte hauptsächlich aus AAA-Krediten bestanden. Irgendwann hat man nur angefangen, diese AAA-Kredite mit weniger "potenten" Krediten zu mixen. Jedoch wurde dann das fertige MBS-Produkt immer noch sehr gut bewertet. Irgendwann war in diesen MBS-Produkten der letzte Rotz von Krediten mit extrem niedrigen Kreditstandards. Als dann die Kredite ausvielen, waren auch die MBS-Produkte von heute auf morgen wertlos.

Naja, aufgrund der sequentiellen Verlustallokation MUSS in jedem Scrottportfolio ein AAA Anteil enthalten sein muss.

Im Übrigen schützt korrektes Rating nicht vor Wertverlust, insbesondere nicht nach dem US Bewertungsstandard nach fair value. 

Aber das führt hier zu weit. Gerne weiter per PM, ist seit Jahren mein Thema:

Zitat

Nach der Finanzkrise hat man den Handel mit MBS-Produkten eingestellt....bis 2015. Seitdem erfreuen sich diese Produkte wieder steigender Beliebtheit.

Wer die Produkte grundsätzlich nicht für genial hält, hat sie vermutlich nicht verstanden.

Zitat


So kommen mehrere Faktoren zusammen: Steigende Kreditbeträge, sinkende Kreditstandards, Somit steigendes Ausfallrisiko und zzgl. dessen noch Finanzprodukte, die wie ein Brandbeschleuniger wirken können.

Brandbeschleuniger bei der GFC waren jedoch die CDS, credit default swaps, nicht die MBS.

 

Zitat

Lange Rede kurzer Sinn: Immobilien sind bei weitem kein "Must-Buy." Ganz im Gegenteil. Aus meiner Sicht sollte man extrem vorsichtig sein bei der Anlage von Immobilien. Wenn man dennoch unbedingt in Immobilien investieren möchte, kann man vllt. über einen Fonds nachdenken. Ist aber ein heißes Pflaster. Falls man die ersten Anzeichen erkennt, sollte man das Ding dann abstoßen. Ich habe selbst noch Kohle im HAUSINVEST Fond (WKN 980701), allerdings aufgrund dessen, weil ich den zu einem relativ günstigen Zeitpunkt gekauft habe und der noch brav Rendite abwirft.

Ich empfehle REITs, die als indirektes Produkt noch am ehesten geeignet sind als „Proxy“ für Immobilienrenditen bzw -Risiken im eigenen Portfolio.

 

bearbeitet von Masterthief
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vor 22 Stunden, ToTheTop schrieb:

Die Großstädte über 700k Einwohner haben alle eine sehr positive Bevölkerungsentwicklung. Da wird es in den nächsten Jahren keinen plötzlichen Abfall der Immowerte um mehr als 10% geben. Geringe Korrekturen sind möglich. Aber im Gegensatz zu anderen europäischen Metropolen ist da noch viel Platz nach oben. Gerechtfertigt werden die Preise ja zum Glück immer noch anhand Angebot und Nachfrage.

Wenn es um die gesetzliche Rentenversicherung geht, wird behauptet, die Bevölkerungsentwicklung sei negativ, also es gäbe eine Überalterung und zu wenig junge Leute. Wenn es um die Zukunft der Arbeit geht, wird diskutiert, ob in Zukunft im Zuge der Digitalisierung das Home-Office viel weiter verbreitet sein wird. Beides Effekte, die den Druck auf die Immobilienmärkte in den Metropolen verringern könnten.

In den 90ern konnte man sich nicht vorstellen, dass es Arbeitskräftemangel geben könnte. Das ist gut 20 Jahre her. Es könnte schon sein, dass in weiteren 20 Jahren diejenigen, die in der Lage sind, eine Immobilie zu kaufen, dies lieber außerhalb der Metropolen tun, weil dort bspw. die Bedingungen in den Kindergärten und Schulen besser sind.

Oder es gibt in 20 Jahren ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle von 1.500 Euro (nach heutigen Preisen) und WG-geeignete Wohnungen in den Metropolen erzielen noch höhere Renditen als heute.

Was grundsätzlich fürs Kaufen spricht, ist m.E. der Umstand, dass in der Miete die Eigenkapitalkosten des Eigentümers bzw. die Abschreibung enthalten ist, auch wenn die Immobilie formal schon längst abgeschrieben ist. Früher hat man gesagt "innerhalb eines Mieterlebens finanziert man die Immobilie". Wenn man also die Summe, die jemand im Verlauf seines Lebens an Miete gezahlt hat, näme und würde sie in den Kauf investieren, käme man aufs selbe raus mit dem Unterschied, dass der Mieter seinen Erben kein Vermögen hinterlässt wohingegen der Käufer seinen Erben die Immobilie hinterlässt.

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Ehrenrettung der Pampa:

Wer einmal am Waldrand gewohnt hat...

und da muss man nicht mal einen Hund für haben

bearbeitet von Nachtzug
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vor 2 Minuten, Nachtzug schrieb:

Ehrenrettung der Pampa:

Wer einmal am Waldrand gewohnt hat...

und da muss man nicht mal einen Hund für haben

Die Frage ist ja, wie oft bzw. intensiv man die Möglichkeiten der Metropole als ü30er oder ü40er mit Vollzeitjob und Familie noch nutzt. Wie oft geht man denn ins Theater, ins Kino, in den Club, ins Museum, in die Vernissage etc? Wenn man das eh nur einmal im Quartal macht, kann man auch eine etwas längere Anreise in Kauf nehmen.

Und nur dafür, einen Kiosk um die Ecke zu haben, braucht man nicht in der Stadt zu wohnen.

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und die Pampa hat Schützenvereine, Tennisclubs, Feuerwehrfeste usw... aus PU-Aspekten vermutlich sogar besser als der ach so hippe Hauptstadtclub

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Am ‎07‎.‎01‎.‎2020 um 17:52 , saschaaa schrieb:

Um Wände zu streichen und Parket aufzulegen, muss man keine Ausbildung zum Schreiner haben.

Richtig. Und um Möbel zu bauen braucht man keine Ausbildung als Maler oder Bodenleger. 

Woher stammt das Zahlenbeispiel 250k für ein Zweifamilienhaus? Oder meintest du 500k insgesamt, weil du später davon schreibst die Kreditrate zu teilen. Sind das reale Preise bei dir in der Stadt? Für 250k würde ich ein Zweifamilienhaus nahezu blind kaufen. 

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Aber wieso Zweifamilienhaus? Wollt ihr die eine Hälfte vermieten??? Das würde ich nicht machen, damit raubt ihr euch ja den großen Vorzug des Eigenheims (Privatsphäre).

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vor 4 Stunden, Nachtzug schrieb:

Aber wieso Zweifamilienhaus? Wollt ihr die eine Hälfte vermieten??? Das würde ich nicht machen, damit raubt ihr euch ja den großen Vorzug des Eigenheims (Privatsphäre).

Habe es so verstanden, dass er mit jemand anderem (Aus der Familie womöglich) das Haus kauft und jeder eine Hälfte bewohnt.

Privatsphäre issues trotzdem ein Thema, klar

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vor 20 Stunden, Diet-Prophet schrieb:

Privatsphäre issues trotzdem ein Thema, klar

die ist übrigens auch nirgendwo größer als in der Pampa

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Am 7.1.2020 um 22:44 , ToTheTop schrieb:

Die Großstädte über 700k Einwohner haben alle eine sehr positive Bevölkerungsentwicklung. Da wird es in den nächsten Jahren keinen plötzlichen Abfall der Immowerte um mehr als 10% geben. Geringe Korrekturen sind möglich. Aber im Gegensatz zu anderen europäischen Metropolen ist da noch viel Platz nach oben. Gerechtfertigt werden die Preise ja zum Glück immer noch anhand Angebot und Nachfrage.

Wenn es ein Kolaps in der Wirtschaft geben wird (den wird es früher oder später geben), werden die Immobilienpreise fallen. Immobilienmarkt ist abgängig von der Wortschaft. In der USA gab es ja bereits einen Zusammensturz der Wortschaft. Ich meine nicht den von 2008. Sondern den in den 20ern. Geld wurde entwertet, keine Arbeit, viele tausende Menschen verhungerten. In solchen Zeiten denkt man an eine schöne, bequeme Wohnung als letztes. Wir haben ein Zinsen-Zins-System. Bei dem die Federal Reserve Bank, Eigentümer des Geldes, das Geld an Staaten ausleiht mit einem Zinsen-Zins, der nie beglichen werden kann.——>Staatsverschuldung und der Kollaps der Wirtschaft. Das ist das was mir Sorgen macht.

bearbeitet von saschaaa

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vor 2 Stunden, saschaaa schrieb:

Wir haben ein Zinsen-Zins-System. Bei dem die Federal Reserve Bank, Eigentümer des Geldes, das Geld an Staaten ausleiht mit einem Zinsen-Zins, der nie beglichen werden kann.——>Staatsverschuldung und der Kollaps der Wirtschaft. Das ist das was mir Sorgen macht.

Wie hoch ist denn der aktuelle Zins? Zurzeit doch tendenziell eher in Richtung Negativzins. Staatsverschuldung wird dann eher abgebaut, da die Inflation die Schuldenlast durch Geldentwertung senkt und die Wirtschaft kann sich in solchen Phasen mit zinsgünstigen Krediten versorgen ...

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vor 18 Stunden, francisxs schrieb:

Wie hoch ist denn der aktuelle Zins? Zurzeit doch tendenziell eher in Richtung Negativzins. Staatsverschuldung wird dann eher abgebaut, da die Inflation die Schuldenlast durch Geldentwertung senkt und die Wirtschaft kann sich in solchen Phasen mit zinsgünstigen Krediten versorgen ...

Er redet sehr wirr, ich verstehe ihn auch nicht. Erst schreibt er von unserem Zinsen-Zins-System (trotz Negativzinsens), dann bringt er die FED rein und fabuliert von Kollaps der Wirtschaft durch Staatsverschuldung (keine Ahnung wo). Merke: Ein Staat, der in seiner eigenen Währung verschuldet ist und die Kontrolle über diese Währung hat, kann nicht pleite gehen. Ein Staat kann nur Pleite gehen, wenn er in einer Fremdwährung verschuldet ist und 1) die eigene Währung abschmiert und keine Devisen mehr beschafft werden können oder 2) alle Devisenreserven zum möglichen Tilgen der Auslandsschulden aufgebraucht sind. 

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vor 2 Stunden, Nachtzug schrieb:

natürlich kann ein Staat in eigener Währung pleite gehen

Das ist leider unmöglich. Der Staat kann beliebig viel eigene Währung schöpfen (=aus dem Nichts generieren), und damit seine Schulden in eigener Währung bezahlen.

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natürlich ist es möglich, es ist historisch auch schon vorgekommen

nur weil der Staat über die Notenbank beliebig viel Geld drucken könnte, heißt nicht, dass er es im Zweifelsfall auch tun würde

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vor 14 Stunden, Nachtzug schrieb:

natürlich ist es möglich, es ist historisch auch schon vorgekommen

nur weil der Staat über die Notenbank beliebig viel Geld drucken könnte, heißt nicht, dass er es im Zweifelsfall auch tun würde

Das macht jeder mir bekannte Staat so. Welche historischen Beispiele meinst Du denn, wo ein in der eigenen Währung verschuldeter Staat lieber pleite ging (mit allen Folgen daraus) anstatt die Schulden einfach per Notenbank zu bedienen? Ich lerne gerne dazu.

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